Das Internet und die social media mögen alles Mögliche sein, aber eines sind sie ganz sicher nicht: Sie sind nicht der neue Schritt der Menschheit zu einer vorgeblichen "Wissensgesellschaft". Vielmehr sind sie schon heute und weit konsequenter, als wir das gewahr werden wollen, Mittel der Täuschung, der Lüge und des Nicht-Wissens, damit der Verdummung und vor allem der Verwirrung.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 17. August 2024
Erschreckende Medien
Sonntag, 8. Januar 2023
Zwischenräuspern
Mittwoch, 2. November 2022
Gedankensplitter (1439)
Sonntag, 22. Mai 2022
Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (3)
Und Frau ist Mann, und Mann ist Frau, und Gelb ist weiß, und weiß ist gelb,wo immer sich der Blick auch hebt, er findet nichts, ist all dasselb.Kein Ding mehr sich zu eigen nennt, kein Wort mehr Boden findet,
Die Welt versinkt zum Staub der brennt, in Sümpfen zu verschwinden.
(Gorolaukus Goroláyos Hegedüsböl, Ezek az Isten igeyel? Übers. vom VdZ)
Samstag, 21. Mai 2022
Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (2)
Freitag, 20. Mai 2022
Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (1)
Donnerstag, 31. Dezember 2020
Fluffiges, um dem Wahnsinn zu entkommen und frei genug zu werden, um Sylvester in Fröhlichkeit und nötigem Gleichmut feiern zu können
Was war, und was wir waren ist, was wir sind. Was würde also zum Jahresabschluß besser passen als ein Einblick darin, was wir sind - nämlich ... saublöd, strunzdumm und appeldoof. Warum das so ist, erklärt dieser Mann auf diesem Video. Das wirklich sehens- und hörens- und bedenkenswert ist. Weil er als ausgewiesener IT-Fachmann die Fähigkeit entwickelt (also nicht, wie meist, abgebaut!) hat, über dem Geschehen seine archetypische Struktur zu sehen. Und das kann er wirklich. Tolle Generalisierungen, die in dieser Abstrahierung allgemein anwendbare Erkenntnis- und Verständnisschemata liefert.
Woran es nämlich auf jeden Fall genug gibt ist Dummheit, Faulheit und Bösheit. Diese drei hängen zusammen, und sie schaffen jene Produkte, die uns im Alltag umzingeln.
Uwe Grigats Ausführungen sind ein Gegenmittel. Sie geben jene Brille ab, durch die man das Wirkliche hinter dem Faktischen, das sich so gerne und immer wieder neu als endgültig Gültiges und ewig Ewiges darstellt, das in die Geschichte eingeht, zu sehen vermag. Ohne ins Flache, Platitüdenhafte abzugleiten.
Was Uwe Grigat hier vorträgt, indem er sich mit vollem Gewicht und frech und frei auf die andere Seite des Bootes setzt, denn auf der anderen sind alle übrigen und bringen so das Boot schwer in die Gefahr zu kentern, ist deshalb jedem Leser zum Jahresausklang zu empfehlen.
Es ist dabei nicht nur amüsant genug, auch an diesem Tag der gesellschaftlichen Attitüde der Fröhlichkeit (und daß mir niemand etwas dagegen sagt!) der Stimmung gerecht zu werden. Sondern es ist auch jenen ertragreich, die sich für Depressionen entschieden haben, betrachten sie den Wahnsinn des Jahres 2020. Auch die werden zu ihrem Ding kommen wenn sie etwa hören, wie dumm wir eigentlich sein müssen, für die Einschränkung unseres Lebenskreises auch noch selbst zu bezahlen. Und zwar doppelt und dreifach.
Denn nichts ist vernünftiger als von der Tatsache auszugehen, daß vor allem das mögliche SCHLECHTE auch Realität wird.
Das Schlechte kommt nämlich von selbst! Das Gute hingegen braucht etwas, das es immer seltener gibt, denn unsere Alltags"kultur" (die somit eine A- oder sogar Anti-Kultur geworden ist) - es braucht die Tugend.
Als Haltung, als Training, die Mühe des Schöpferischen wieder und wieder auf uns zu nehmen. Bis es eines Tages, eiderdautz, gar keine Mühe mehr darstellt, weil es die Ebene der frohmachenden Leichtigkeit des Seins erreicht hat.
Doch die Technik, die uns umgibt, und insbesondere die (angeblich) intelligente Technik, setzt auf das genaue Gegenteil. Es setzt auf die Bequemlichkeit. In der uns suggeriert wird, daß wir die Tugend nicht nur nicht brauchen, sondern durch Technik und Ablaufoptimierung ersetzen können.
Was wir aber nicht betätigen, verschwindet eines Tages. So leben wir in einer Welt, in der kaum noch etwas mehr Mühe abverlangt als ... das Allereinfachste. Und das ist das Leben selbst!
Und das spüren wir auch, zumindest in so ruhigen Stunden wie die, in denen wir auf unsere vergangene Zeiteinheit, dieses letzte Jahr 2020, zurückblicken, haben wir meist mehr das Gefühl als das echte Begreifen, daß da etwas fehlt, in dieser unserer Welt.
Möglicherweise, leider sogar recht wahrscheinlich, ist dieses Fehlende, dieses Loch in unserem Leben, in den vergangenen zwölf Monaten sogar noch größer geworden.
Mit diesem Ahnen und Fühlen liegen wir ziemlich richtig. Denn es geht nicht nur um die allmähliche Gewöhnung an unser eigenes Verschwinden. Wir sind sogar in einer schweren Schizophrenie erstarrt. In der wir uns über das beklagen, das wir im Umdrehen selbst als Ziel aller Träume herbeischaffen.
Der werte Leser kann es sich also aussuchen, wie er auf einen Einblick in unsere hochtechnisierte, smarte Welt reagiert. Vergesse er dabei nicht:
Jede Generation ist nur die Lachnummer der folgenden.
In dieser Stimmung sei der Leser somit in die Sylvesterfeier entlassen. Genieße er, was es in aller Bedrückung zu genießen gibt, und vergesse er nicht, daß es die Clowns sind, die uns in eine Situation manövriert haben und darin festhalten, von der sie verlangen, daß wir sie ernst nehmen, weil sie die Wahrheit nicht vertragen können, daß wir nur über sie lachen können.
Mit der kleinen Spitze, daß wir um Gottes willen nicht vergessen sollten, daß wir diese Larve der apokalyptischen Situation nur zum Schein aufsetzen dürfen. Und nicht zum Propaganda-Assistenten der Dummheit werden, die an das, was sie verkündet, um den anderen zu täuschen, schon selber glaubt.
Sonntag, 28. Juni 2020
Das respiratorische Virus gegen Religiosität (2)
Das alles ist aber auch nur deshalb möglich, weil man sich heute als "akademisch Gebildeter" (der als Autorität auch auf größte Menschengruppen vorbildlich, also "bildend" wirkt) den Menschen als rein biologisches Maschinenwerk vorstellt.
Das betrifft aber nicht nur Biologen und Bill Gates - es betrifft vor allem auch viele jener, die solche Dinge wie das oben vorgestellte nicht nur für real und möglich, sondern für tatsächlich gefährlich halten. Denn möglich wäre das nur, WENN der Mensch ein solches materielles Ding wäre.
Genau mit diesem Ansatz haben wir damit schon geschätzt die Hälfte aller Verschwörungstheorien zerstört. Die Angst und Panik vor Dingen ausdrücken oder schüren, die schon deshalb nicht zum Fürchten sind, weil sie von einem falschen Menschenbild ausgehen (auch wenn dieses Menschenbild weit verbreitet ist).
Das Tragische an Bill Gates ist also eng mit seinem Streben verbunden, "Gutes" tun zu wollen. Denn das führt ihn in Bereiche, wo alles, was er tut, reine Geldverbrennung ist. Sinnlos und wirkungslos, aber auch zerstörerisch, das ist das Tragische daran. Bill Gates richtet enorm viel Zerstörung an, tut der Welt also überhaupt nichts Gutes!
Nicht nur die Vernünftigen haben Verschwörungsängste (denn Verschwörungsängste sind vielfach durchaus vernünftig), sondern auch die Dummen, die Materialisten, die offenen und die verdeckten Atheisten.Im konkreten Fall heißt das: Bei einem solchen materialistischen, atheistischen Menschenbild, das Geist generell leugnet, sind Denken und Geist nur eine Art der Betrachtung (also ein Epiphänomen - ein und derselbe Vorgang, aber je anders benannt oder zum Begriff identifiziert*) rein organischer, also materieller Vorgänge. Aber mit einem angeblichen Geist oder Verstand oder gar freiem Willen (natürlich damit auch mit Moral oder Ethik) haben sie nichts zu tun.
Ob dieses Video beziehungsweise diese Theorie ein Fake ist (wie das Pentagon behauptet hat, sobald das Video an die Öffentlichkeit gelangt war) oder echt - wir wissen es nicht. Beides ist möglich und nicht unrealistisch. Auf keinen Fall wäre davor mehr zu fürchten als daß die nächsten US-Steuermillionen sinnlos verbrannt werden.
Und natürlich: Daß unsere Regierungen auch daran glauben, und nun auch unsere Steuermillionen ins selbe Feuer werfen, und unser Leben noch bedrückender und schwieriger machen, als es ohnehin ist. Nicht zuletzt, ja zuvorderst sogar durch Menschen so gemacht, die glauben, "Gutes" zu tun.
Mit dieser Möglichkeit, mit diesem Gedanken, daß man es den Eliten zutraut, so zu denken und dafür Millionen hinauszuschmeißen, spielen somit die Macher dieses Filmchens, und die Auslöser dessen Verbreitung. Gerade in Zeiten der Corona-Verwirrung. Wo ein Phantom, das jeder riechen kann, dazu verwendet wurde, um die Menschheit zu extremen Maßnahmen - und vor allem deren Akzeptanz! - zu bewegen. Dieses innere Ahnen sucht nun eine äußere Erklärung.
Weder zeigt es aber Bill Gates, noch ist die Botschaft dieses Video wahr. Bemerkenswert, wie lange Corbett darüber redet. Wirklich, weil er meint, daß es jeden schädigt, der zukünftig wirkliche Verschwörungen aufdeckt oder aufgedeckte Verschwörungen verbreitet?
Immerhin meint auch Corbett, daß die Verbreitung dieses Nonsens nicht möglich wäre, wenn es nicht Bezüge zu einem wahren Kern gäbe. Wenn nicht Bill Gates tatsächlich oft genug bekundet hätte, daß er die Religiosität der Menschen als ersten Hinderungsgrund für eine neue und bessere Welt sähe. Und wie ein Mantra herunterbete, daß Vaccination, also Impfung, das Allheilmittel für jedes und alles wäre. Und wenn nicht die Tätigkeit der Bill and Melinda-Gates-Stiftung die Welt retten zu wollen vorgibt, aber dabei das eigentlich Menschliche zerstört.
**Solche Impfungen haben übrigens bis heute höchstens kurze Zeit (organisch feststellbar) gewirkt.
Samstag, 27. Juni 2020
Das respiratorische Virus gegen Religiosität (1)
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Wie wirkt dieses Viren-Serum? Er wirkt über eine Umwandlung der "schlechten Gene" in den Zellen beim damit Geimpften.** Der Mann (Gates?) behauptet also, die Injektion eines Virus - die beste Wirkung hätten seiner Erfahrung nach Viren mit respiratorischer Wirkung (wie bei Grippe- oder Corona-Viren) - könne "Menschen von ihrem religiösen Fanatismus heilen." Er schlägt diese Impfung deshalb als Waffe für den arabischen (muslimischen) Raum vor.
Und er nennt diese Impfung FunVax - Fundamentalist Vaccination oder Impfung gegen Fanatismus (die der Mann natürlich überhaupt mit Religiosität gleichsetzt)
FAKE ODER WAHRHEIT?Es gibt eine aktuelle Verschwörungstheorie die behauptet, das alles beruhe auf Wahrheit. 2005 habe die Regierung der USA vom Pentagon Rezepte zur Bekämpfung der Feinde im Irak verlangt. Und dort habe man u. a. diesen "Forschungsbereich" vorgestellt. Ein Forschungsbereich, in den Bill Gates tatsächlich Milliarden steckt. Denn wie er selbst sagt, ist seine größte Angst die vor einer weltweiten Viruserkrankung.
Auf diesem Video zeigt Bill Gates, daß es, betrachtet man das 20. Jahrhundert, in den Augen der meisten Menschen zwei Höhepunkte der Sterblichkeit gegeben hat: Den Ersten und den Zweiten Weltkrieg. Aber es gab noch einen, den man gefließentlich vergißt. Und das war die Zeit der Spanischen Grippe dazwischen. Die mehr Tote als der Erste Weltkrieg gefordert hat. Deshalb sei diese Angst seine größte. Denn einen Atomkrieg oder den Einschlag eine Asteroiden mit ähnlicher Wirkung hält er eher für unwahrscheinlich.
Dann gibt es aber noch dieses Video, das Bill und seinen Vater zeigt, den Bill Gates immer als sein großes Vorbild nennt. Darin erklärt also der Vater, was er für die größte Bedrohung hält. Und der sagt: Es sei der religiöse Fanatismus.
Wir wollen es mit der Bemerkung dabei bewenden lassen, daß das, was mit religiösem Fanatismus meist (und sicher auch hier) gemeint ist, Religiosität überhaupt ist. Denn davon kann man nur sprechen, wenn man von ihrer Wirklichkeitsdimension überzeugt ist und damit real, also historisch rechnet. Damit auch von ihrem absoluten Wahrheitsanspruch einerseits, und von ihrer Alleinstellung als Weg zum Heil für alle Menschen anderseits überzeugt ist und selber mit der Realität Gottes rechnet.
Der Relativismus, der heute so verbreitet ist und meint, das dadurch auflösen zu könne (oder zu müssen), daß eben zwar jeder privat seine Religion pflegen könne, aber nie zu dem Punkt gelangen dürfe, daß das Allgemeingültigkeit haben müsse, ist eine Standpunkt des Atheismus, sonst nichts.
Das Fatale an dieser oben vorgestellten "Verschwörungstheorie" mit dem Impfstoff gegen religiösen Fanatismus ist, daß es in gewisser Hinsicht nicht unglaubwürdig ist. Man traut das diesen Deppen zu. Denn es gibt nicht wenige Biologen, die an solche Dinge glauben. Ja zu größten Teilen beruht die Forschung an Künstlicher Intelligenz genau auf solchen Vorstellungen vom Menschen und seinem Geistes- und Seelenleben.
DIESES VIDEO IST FAKE.
Morgen Teil 2)
**Solche Impfungen haben übrigens bis heute höchstens kurze Zeit (organisch feststellbar) gewirkt.
Dienstag, 12. Mai 2020
Die Schöpfer der Neuen Welt, einer Ersatzwelt
Es sind Götter, die diese Neue Welt schaffen, die ihre Fäden in der Hand halten, die damit den Großteil der physisch erschienen Menschheit beherrschen. Einer dieser Götter heißt Bill Gates. Kaum etwas an "Fortschritt" und "Wissenschaft" (als die Grammatik dieser Neuen Welt, das nicht in seiner Bill and Melinda- Gates-Stiftung gründet, finanziert wird, oder zumindest damit wesentlich zusammenhängt.
Alles wird künstlich geschaffen. Gates schafft eine neue Welt. Er hat für alles die Technik, oder arbeitet daran (was bei Gates seit je heißt: läßt daran arbeiten, um das Ergebnis der Arbeit und Ingeniosität anderer für sich zu monopolisieren). Ersatzfleisch. Ersatzgeld (Kryptowährung). Ersatzträume (Medien). Ersatzmenschen (genetisch veränderte Menschen in künstlicher Befruchtung). Ersatzpflanzen (genetisch veränderte Pflanzen). Ersatzkinder (Künstliche Befruchtung und Empfängnisverhütung beziehungsweise Abtreibung). Ersatzvernunft (Künstliche Intelligenz). Ersatzmoral (neue Philanthropie). Ersatzdenken (die Betriebssysteme von Gates/Windows geben die Grammatik des neu-rationalen Denkens vor). Ersatzwünsche (Steuerung der Computer- und Internetnutzer). Totalüberwachung und Steuerung (Drohnen, Überwachungstechnologie, Überwachungssoftware und Datenspeicherung, die wiederum die Grammatik für immer weitere Bereiche der Wirtschaft liefern, sodaß die Grammatik der Welt für die jungen Menschen immer lückenloser und stringent wird). Neues Wetter und Klima (über den Klimawahn, mit Geoengineering und Umweltparadigmen). Neue Religion (als reines Psychopharmakon, natürlich synkretistisch). Neue Gesundheit* als Abhängigkeit (durch Impfung, die das natürliche Immunsystem ausschaltet weil zur Erschlaffung bringt), eine ähnliche Abhängigkeit und Geschlossenheit wie in der Tier- und Pflanzenwelt. Die Liste ist weiter und weiter verlängerbar.
Wer ist dieser Bill Gates? Vielleicht nicht das, was Sie und der VdZ einfach so glauben möchten. Heimlich still und leise ist Bill Gates sogar zum Monopolisten der Gesundheit der Erde geworden. Wie immer hat ein Monopol die Leistung über andere. Er greift nach dem Monopol für Heiligkeit, die Haupteigenschaft eines Erlösers.
Wie hatte schon John D. Rockefeller gesagt? Wer von den Menschen als Gott verehrt werden will, muß für sie ein Versprechen sein, daß er ihnen das gibt, was sie am meisten wollen: Geld.
Gates hat sich längst aus allem operativen Geschäft bei Microsoft verabschiedet, um sich mit seinen kolportierten 35 Milliarden Dollar Privatvermögen nur noch seinen philanthropischen Zielen zu widmen. Die eine neue Menschheit und eine neue Geschichte schaffen will.
Damit hat man die Zustimmung (zumindest die Korrumpierung der Willen) so großer Teile der Bevölkerung, daß das Instrument Gesundheit den jederzeitigen Einsatz aller, buchstäblich aller, auch der brutalsten Mittel ermöglicht, um im "Notstand der Gesundheit wegen" die Bevölkerungen zu bezwingen und ihr Leben zu steuern. Bei Wohlverhalten zu belohnen, oder zu bestrafen. Und die Menschen haben es seit diesen Monaten, dem Jänner, Februar, März, April 2020, legitimiert. Sie können nicht mehr zurück, weil ihre Zustimmung diesmal auch die Gesetzesgrundlage für die Zukunft geschaffen hat.
Freitag, 24. April 2020
Vier Gründe das Haus zu verlassen
Was, wenn der Komet einschlägt und alles vernichtet - würden wir dann nicht gerne alles - KOSTE ES WAS ES WOLLE - aufgeopfert haben, um diese Katastrophe durch Schutzschilde, Satelliten, Weltallkanonen, Verlagerung des Lebens in Bunker ... zu verhindern, auch wenn das unsere gesamte Wirtschaftskraft aufzehrt?
Würden wir nicht gerne den heutigen Wohlstand geopfert haben, um ihn nicht in der Zukunft - möglicherweise - zu verlieren, und sei es um den Preis von Krediten?
Geschäftsidee
Wie die Frau Wirtschaftsminister von Österreich vorschlägt, sollte in diesen Zeiten der E-Commerce gestärkt werden: "Surf global - kauf lokal". Wir haben das aufgegriffen, und bieten ab sofort in Handarbeit durch mitteleuropäische Fachkräfte (also keine globalen Bangladesch-Kinder!) hergestellte Gesichtsmasken an, die dem Seuchen-Präventionsgesetz der Bundesregierung ziemlich entsprechen.
Achtung: Kosten bei der Einkommenssteuererklärung absetzbar! Deshalb sind sie so teuer. Der durch wirklich handlungsfähige Politiker eingerichtete Corona-Notfonds deckt alles. Kostet also nix. Niemanden.
Masken sind Social Distancing
"Masken sind ein wichtiger Schritt zur Normalität!" Das sagt BK Mat. Sebastian Kurz mit seiner Grundsatzrede "Vier Gründe, das Haus zu verlassen." Ausnahme: Kinder, die Ostereier suchen. "Bitte, feiert Ostern nicht miteinander!" "Das gilt es zu verhindern." Mama und Papa dürfen aber per Videokonferenz zugeschaltet werden, wenn man mit seiner Freundin Ostern feiert. "I love you!"
Aber Masken sind mehr. In einer Gesellschaft der Nichtexistenz weil Nicht-Orte sind Masken ein wichtiger, als ultimo ratio angesichts völliger Beraubung von Form (Benehmen, Höflichkeit) ultimativer Schutz vor dem Gen des anderen. Das oder das ANDER IST EIN VIRUS. Eine Eiweißsequenz, die der eigenen fremd ist, und die stark genug ist, ihre Grammatik der eigenen Grammatik aufzuprägen, so daß diese um ihre Existenz ringt.
In einer Gesellschaft und Unkultur weil Anti-Kultur der Selbstentblößung auf das Niveau von Mama und Papa sind Masken aber auch ein letzter Griff nach jenem Geheimnis, das Person prinzipiell ist. Definiert, offen, erkennbar ist der Mensch nur über seine Rolle, seinen Ort, auf den in er sich transzendieren muß.
Retten wir uns also mit Masken! Masken als letzter, verlegener, verzweifelter Griff nach einem Ort. Retten wir aber nicht nur uns. Retten wir damit alles. Wenn auch Ihr eigener Computer zu Klump gesurft werden kann (Computerviren!), wen kümmert es. Es geht um die anderen! Es geht um alle! Es geht um alles! Es geht alles!
Apropos Retten: Die vom Österreichischen Roten Kreuz (vulgo "Rettung") zusammen mit Basti Schwurz entwickelte "Corona-App" (die sich der Grünenhäuptling Kogler sofort einmontieren ließ) hat ein paar Spitzfindigkeiten eingebaut, die nicht unerwähnt bleiben sollten: Sie wurde gar nicht vom Österreichischen Roten Kreuz, sondern von einer amerikanischen Firma entwickelt, und der Einfachheit halber - wir denken ja ökonomisch! - gleich auch von der BETRIEBEN. Sie enthält wohl deshalb einen Zugriff auf Bluetooth und Mikrophon, damit alles auch amerikanischen Abhörstandards entspricht.
Na da schau her ... Wird die Corona-Gefahr nun auch durch Abhören unserer Privatquatschereien lokalisiert und (anonym) personalisiert. Oh, personalisiert? Ach so, es hat ja so große Vorteile! Denn sicher geht es nur um die Entdeckung von bislang verborgenen Gesangstalenten. Oder Menschen ohne Talent, aber mit viel viel Ehrgeiz, und das ist heute die entscheidende Eigenschaft für diese Branche. Ist nicht das Fernsehen genau aus dem Grund so langweilig (und das Internet, ach was, die "alternativen Medien" so spannend), weil (wie man liest und hört) 60 Prozent der Jugendlichen berühmt werden wollen, das aber aus unerfindlichen Gründen dann doch nicht werden? Jetzt wissen wir, warum. Und warum wir die NSA haben. Just for Entertainment! To become famous!
Donnerstag, 23. April 2020
Die versuchte Wertewende
Es wird nun daran gearbeitet, diesen Spruch ein für allemal zu verankern. Denn er dient jemandem. Wem? Das überlassen wir der Phantasie des Lesers. Aber wem nützt der Diebstahl der Freiheit? Wem dient also ein Spruch, den die Kronen Zeitung tagtäglich in die Schlagzeilen schreibt, indirekt oder direkt, wie hier, wo ihm noch der Nimbus der guten Tat AN ANDEREN beigesellt wird, der ihn in dieser Dogmatisierung entscheidend stützen soll. Und so dem Staat den Tod der Freiheit als mögliche, ja wünschenswerte Tat beimißt: "Leben retten ist wichtiger als Datenschutz".
Er kann meist nur mit zufälligen Handlungen argumentieren, die von Willkür nicht mehr zu unterscheiden sind, und in jedem Fall die Freiheit ins rein subjektive Wollen und Wünschen verschieben. Zu tief ist sie dem Menschsein - Ebenbild Gottes! - in seiner Grundverfassung eingeschrieben. Das, was die Bewegung selbst treibt ist nur schwer vor Augen zu stellen, weil auch diese Augen davon bewegt sind. Den Weg der geistigen Ableitung, des induktiven Denkens, vermögen nur wenige zu gehen. Deshalb darf sie als "Dogma", als Gebot das unter dem Verdikt des Tabus stehen muß, niemals in Frage gestellt werden. Nie!
Hier liegt auch der entscheidende Unterschied zu Whistleblowern wie Edward Snowden. Der doch glatt in einem Interview meinte, daß diese Eingriffe in die Freiheit grundsätzlich zu begrüßen wären, wenn sie - wie beim Corona-Virus - DEM GUTEN (=der Gesundheit) dienten. Wer aber (und DAS sieht Snowden erst als Problem) garantiere, daß NACH der Corona-Krise diese Überwachungs- weil Tracking-Mittel nicht wieder zurückgefahren, sondern für Propaganda und Manipulation aufrechterhalten blieben? Guter Snowden, als läge DARIN das Problem!? Oder als läge das Problem darin, daß man "fake news" irgendwie auszufiltern hätte.
Nein, eben nicht. Es liegt viel tiefer. Es liegt im Grundsatz, daß NIE ein GUT durch ein schlechtes Mittel erreichbar wäre. Nicht einfach nur, weil der Kollateralschaden größer wäre, selbst das meint Snowden noch erkennen zu können, sondern weil der Kollateralschaden in der Kategorie eine in sich schlechte Tat ist, und die ist nie gerechtfertigt. Eine Aufrechterhaltung moralischer Anforderungen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung aufklärerischer Maßstäbe, die von Autonomie und Gleichheit der Menschen ausgeht ist unter der Absicht, Moral aufrechtzuhalten, überhaupt nicht möglich, das ist das Problem.
Wenn ich Zugang zum Internet zu einer Art Menschenrecht erhebe, kann ich das Internet nicht mehr als "Medium" eines akzeptablen moralischen Standards aufrecht erhalten. Man kann nicht liberal sein, und dann doch irgendwie und irgendwann doch nicht mehr liberal sein, weil einem gerade hier und gerade da mal jemand auf den Zeh steigt. Das ergibt keine Standards, keine Richtlinien, sondern das ergibt Momentethik. Einen "Standard", der heute Standard ist, weil dies und das mal stört, morgen aber auch keiner sein kann, weil etwas nicht mehr stört. Es gibt nur die Wahl zwischen Gleichheit ODER Freiheit. Beides auf einmal ist nicht möglich.Die Freiheit des Menschen aber, welche vom Sammeln von Daten schwer bedroht ist, weil es viele Bereiche kalkulierbar und manipulierbar macht, ist bei keinem noch so frommen Wunsch ein Opfer, das gebracht werden darf*. Sie ist nicht mit irdischen Gütern rechtfertigbar, weder in der Erhaltung noch in der Bedrohung.
Angesichts des Theaters, das sich in der Corona-Krise abspielt, wird kein Akt ausgelassen, und so rollt das Stück der Idiotie der Zeit wie in einem Leierkasten mechanisch und deshalb vorhersehbar ab.
Und wer solche Taten unterstützt, ja vorantreibt, macht sich schuldig am Leben, gegen Gott, den er im Ebenbild Gottes, dem Menschen, mit zu treffen versucht. Seine gesamte weitere zukünftige Geschichte wird deshalb nur noch unter dem Aspekt der Schuldbewältigung, die eine Verdrängung und eine Sündenbockmentalität ist, die sämtliches "Denken" als Ordnen der Sprache bestimmt, zu verstehen sein.
*Die Querverbindungen sind aus dem CUI BONO nur unschwer zu ziehen: China hat in diesen Wochen - wenige Wochen nach der "Corona-Pandemie" - bei der UNO einen Vorstoß unternommen, das gesamte Internetsystem der Welt auf Prinzipien umzustellen, die "solche Krisen wie Pandemien" - als angebliche (gerade ja "erlebte") große Menschheitsbedrohungen - zukünftig leichter bekämpfen lassen sollen ... indem der gesamte Informationsaustausch der Welt kontrolliert und gesteuert werden kann. Wie man liest, soll die Bereitschaft vieler UNO-Glieder groß sein, diese Angelegenheit zu diskutieren. Wie groß die Gefahr wirklich ist, angesichts der traditionellen Immunschwäche der UNO wenn es um Freiheit und Wahrheit geht, zeigt dieser Ausspruch eines der Pioniere des Internet: Es sei alles eine Frage der "Balance zwischen Kommunikation und der Fähigkeit, diese zu kontrollieren" ...
Wer so beginnt, hat das Ende bereits verspielt, da hat der Disput noch nicht einmal begonnen. Denn es geht um ein Prinzip, nicht um Quantitäten in der Handhabung. Schon gar, weil es auch nicht um die Frage geht, ob "das Internet jedem Menschen eine Stimme geben" müsse, also jeder Willkür offen zu stehen habe. Willkür und Egalitarismus sind keine Kriterien der Freiheit!
Montag, 17. Februar 2020
Wie es nur gehen kann
Schon der fehlenden Rohstoffe wegen würde ja Deutschland sagen, wo seine Stärke und damit Zukunft liegt - in der Kleinteiligkeit, der spezialisierten, fachdichten Produktion. Dies zu stärken, vor allem aber auch im globalen Markt zu schützen und das durchzusetzen wäre die Aufgabe der Politik. Deutschland, das eine Bevölkerungsdichte hat, die mit den dichtest besiedelten Gebieten in Ostasien konkurrieren kann, ist ein Land, das regelrecht göttlichen Auftrag hat, sich im Kleinen zu entwickeln. Und es muß somit - wie jedes Land - in gewissen Maß auch die Kriterien für seine "Märkte" selbst bestimmen und aus seiner Charakteristik heraus selbst vorgeben. Ziel jeder Volkswirtschaft muß zuerst nämlich einmal sein, sich selbst im Fluß zu halten.
Nirgendwo hat es dafür bessere Voraussetzungen als im Rückgriff auf die eigene Bevölkerung, auf deren Lebensweise, deren Werthaltungen, deren Gewohnheiten. Und deren Voraussetzungen, was die Problemlösungskraft anbelangt. Lustigerweise ist genau das dann der Moment (die Schweiz zeigt es ja seit hundert Jahren vor), ab dem die inländische Leistung auch im Ausland nachgefragt wird. Jedes Volk muß zuerst einmal SEINE Problemstellungen erkennen und lösen, und von dort aus - bestenfalls - kann es zu weiteren Wirkkreisen fortschreiten. Wir beschreiten heute aber den genau umgekehrten Weg eines absurden Werte-Universalismus, der uns aus dem Boden reißt und schließlich verhungern läßt. Das Wesen des universalsten Wertes, der Wahrheit, aber ist genau die Paradoxie, daß Wahrheit im allerengsten Umfeld beginnt, nur dort zu finden ist, und in der unendlichen Tiefe des Kleinsten endet. Dort, von dort aus ist auch dann das große Ganze der Weltprobleme zu lösen, und NUR von dort aus.
Wert aber hat (im Gegensatz zum Kapitalismus) mit freiem Markt zu tun. Freiheit heißt aber nicht Willkür, Schrankenlosigkeit gegenüber dem Bösen, sondern Freiheit zum Guten, zur Wertantwort im Begegnenden, das als Gut erkannt wird, das das Sein in der Tätigkeit entfaltet. In der eine Wirtschaft, die auf Schwächen abzielt (wie es die Wirtschaftsentwicklungen weltweit seit Jahrzehnten betreiben), keinen Platz hat. Denn Glück, Lebenserfüllung beruht auf Selbst-Aktivität, und aktiv werden kann immer nur ein Gut, ein Sein.
So trägt sich auch Entwicklung, Innovation "von selbst", weil sie historisch gegenwärtig werdenden Seinsantrieben und darauf beruhenden Lebensveränderungen entspricht. Die nur vom realen Leben herstammen können, wie sie keine Politik, kein Schreibtischfurzer bestimmen oder verordnen kann. Das unterscheidet VARTA von dem, was sich derzeit in der Automobilbranche abspielt (wo ja auch so viele Batterien benötigt werden), und dort jeden Saft aus den Knochen saugen wird.
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Samstag, 25. Januar 2020
Zukunft als Zwang zum Sozialismus (2)
Eine weitere Lüge ist die von "Einsparungen" durch Technik. Diese Rechnung geht nur auf, wenn man den Berechnungsrahmen beschränkt. Die Gesamtkosten für eine Volkswirtschaft und für die Wirtschaft der Welt sind aber höher. Die Technik, in der wir uns derzeit engagieren, bewirkt lediglich eine Umlagerung, eine Umverteilung der Kosten. Meist dorthin, wo wir sie nicht sehen, also die Ursache-Wirkung-Zusammenhänge so zerrissen sind, daß sie kaum noch wahrnehmbar werden. Schon deshalb drängt die Technik dazu, jeden Winkel der Erde auszufüllen.
Vieles aber, was wir an Einsparungen bezeichnen, ist in Wahrheit ein gewaltiger Verlust, etwa an sozialer Einbindung, die dann durch hohe zusätzliche Kosten irgendwie ersetzt oder nachgeholt werden muß. Was aber nicht geht, weil jeder unserer Lebensvollzüge innerhalb einer Gemeinschaft geschieht, und insofern immer andere betrifft.
Deshalb ist auch das Gerede von "wir haben dann mehr Zeit" bloßes Gequatsche, Bullshit. Das Gegenteil wird der Fall sein. Man denke doch an die letzten Jahrzehnte. Was wurde uns nicht alles erzählt, wie wenig Zeit wir noch benötigen - das Gegenteil ist eingetreten. Wir haben immer weniger Zeit. Und wissen mit der bestehenden nichts mehr anzufangen, weil uns die Fähigkeit zum Schöpferischen - die einzige Basis von allem, was wir "erleben" - verloren ging.
Die Einzigen, die von diesen Entwicklungen begeistert sind, sind deshalb Techniker selber. Die noch dazu an den Schwachsinn der Künstlichen Intelligenz glauben, der die menschliche Intelligenz ersetzen oder übertreffen könnte. (Dabei ist sie nur der stupide Vergleich mit empirisch bekannten Daten und vorgegebenen Sollens-Linien.)
Für jeden schöpferischen Menschen sind solche Visionen deshalb zum einen Schrecken, und außerdem ... todlangweilig, weil strohdumm, mit Verlaub. So sympathisch kann Leonhard gar nicht auftreten. Am Unerträglichsten wird es, wenn solche Leute dann von "Ethik" etc. daherschwafeln, weil es natürlich "neue Regelungen" braucht, wenn wir "den Menschen völlig neu verstehen lernen müssen". Endgültig die Zehennägel rollen sich dann auf, wenn er von Glück und Weisheit (á la Coelho) faselt, weil wir ja "den menschlichen Imperativ nicht vergessen dürfen".
Hier ist dennoch der einzige Punkt, den Gerd Leonhard richtig formuliert, wenn wir ihn auch anders meinen: Unsere Aufgabe wird nicht sein, mit Computern zu konkurrieren, sondern "draufzusitzen", also das menschliche Extra beizusteuern, "die Weisheit", wie er es vollmundig nennt. Was er nicht sieht ist, daß das eine das andere extrem behindern, ja ausschließen wird. Wie jede Utopie ist auch die hier vorgestellte extrem mangelhaft: Sie phantasiert von Qualitäten, die auf dem Weg dorthin verloren gehen.
Die Qualitäten, auf die es also in Zukunft ankommen wird, werden nur die haben, die diesen Technikzirkus gar nicht mitmachen!
Insofern hat die hier vorgestellte Vision, die freilich schon sehr weit Realität wurde, etwas sehr konkret Bedrohliches. Vor allem aber, weil sie noch etwas ist, das ist uns meist gar nicht bewußt. Sie ist die Vision eines kommenden und globalen Sozialismus. Und das ist dann das Paradies der Techniker auf welches wir zusteuern. Daß wir schon heute von Jahr zu Jahr mehr an Lebensqualitätsverlust wahrnehmen ist kein Betriebsunfall, der reparabel wäre, sondern unvermeidbarer Kollateralschaden einer Phantasie, die die Hölle schön redet.
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Freitag, 24. Januar 2020
Zukunft als Zwang zum Sozialismus (1)
Das heißt, daß sich der persönliche Besitzanspruch, das Territorium des Leibes gewissermaßen, ausweitet (was meist übersehen wird). Damit wird nicht nur die Unverzichtbarkeit auf Weltdinge größer, sondern die Freiheit, Vorgänge auch anders zu gestalten, geringer. Die Technik wird zum Zwang, um überhaupt noch leben zu können.
Freitag, 3. Januar 2020
Mehr Arbeit, aber weniger Wert
Produktivitätssteigerung wiederum heißt, daß pro gearbeiteter Einheit mehr Wert (Wert heißt nicht unbedingt "Menge", heißt nicht unbedingt alleine "Geld") erwirtschaftet wird. Den meisten offiziellen Statistiken diesbezüglich traut der VdZ deshalb nicht, weil sie zwischen Menge, Geldmenge und Wert nicht ausreichend unterscheiden. Sogar Schulden und Zinsen fließen ja in solche Wertberechnungen ein.
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| Die Produktivität pro Arbeitsstunde hat sich in Deutschland bedenklich gesenkt. |
Aber noch andere Umstände werden durch so eine Kennzahl angezeigt. Die Produktivität wird auch immer dann gesenkt, wenn Arbeit in der Produktionsstufe nach unten sinkt. Hier zeigt sich also das Abwandern hochwertiger Industrien (etwa Pharmazie und Chemie, oder Maschinenbau) ins Ausland. Oder das Zuwandern von Menschen, die im besten Fall zwar arbeiten, aber aus verschiedenen Gründen nur Arbeiten auf niedriger Wertstufe verrichten können. Daß das in relativ kurzer Zeit ein quantitativ erhebliches Problem werden wird, zeigt alleine die Demographieverteilung bei Kindern und jungen Menschen.
Auch die beträchtlich gestiegene Zahl der Teilzeitjobs (die in der Regel aber sogar pro Stunde höher bezahlt sind als Vollzeitarbeit) läßt nichts Gutes erahnen, und verschleiert unter Umständen harte Realitäten - eben: den Verlust an Produktivität, das Absinken der Arbeit in der Wertstufe.
Außerdem wird die Technik ganz erheblich überschätzt, vor allem in ihrem möglichen Beitrag zur Produktivität. Bei volkswirtschaftlicher Betrachtung wird sich bald zeigen, daß die Rechnung nicht und nicht aufgehen wird, daß durch mehr und mehr Maschinen (und KI, also "Künstlicher Intelligenz") auch die Produktivität gesteigert würde. Das ist nicht der Fall! Es trifft nur in isoliert betrachteten, einzelnen Räumen zu, ohne deren (mittlerweile standardmäßig global zu sehende) Vernetzung mitzurechnen.
Unser Begriff von Reichtum und Wirtschaft orientiert sich am Falschen. Nicht am Wert, sondern an irgendwelchen Mengen. Die Globalisierung hat wesentlichen Anteil an dieser Verschleierung der Realitäten.
Daneben wird vieles, was heute als "Produktivitätssteigerung" angesehen wird (ganz besonders sei hier der Computersektor hervorgehoben, der grob fahrlässig falsch hinsichtlich volkswirtschaftlicher Produktivität eingeschätzt wird) in Wahrheit deren Minderung darstellt. Wir sehen es deshalb nicht klar genug, weil die Folgen verschleiert werden. Ursachen und Wirkungen zu sehen ist heute eines der größten Probleme, an denen sich der geistige Niedergang am deutlichsten erkennen läßt.
Computereinsatz und Sozialstaat (umfassender gesagt: ausgleichende Staatseingriffe), etwa, sind zwei korrespondierende Größen und untrennbar verbunden. Beide wachsen also nicht zufällig gemeinsam, aber aus ganz anderen Gründen als meist erzählt wird, und senken schon aus sich heraus die Gesamtproduktivität einer Volkswirtschaft.
Der Verlust der Produktivität zeigt sich aber auch auf ganz anderer Ebene, nämlich der der sozialen Verhältnisse. Jahrzehntelang wurde als Fortschritt verkauft, was in Wahrheit ein eklatanter Rückschritt auf Kosten der gesamtvolkswirtschaftlichen Leistungs- und Wertschöpfungskraft war. Allein der Aufwand für soziale Leistungen, die früher selbstverständlich in der Familie erbracht wurden, geht auf Kosten der Produktivität. Und die angebliche "Freiheit" der Identitätslosigkeit, die verheißt, täglich Ort und Identität auflösen und neu begründen zu können, hat die Folge, daß die einfachsten, selbstverständlichsten Dinge der Zwischenmenschlichkeit, die früher institutionell wie vorhandenes Werkzeug (gespeicherte Information!) gewirkt haben, dessen sich jeder bedienen konnte, bedeuten ein notwendiges Umlenken auf eine tägliche Selbsterfindung!
Dazu kommt die gezielte (politisch-ideologisch gewollte) Auflösung der Homogenität von sozialen Gruppen, die nunmehr keine Heimat mehr haben, sondern gezwungenermaßen mit Menschen anderer Kulturkreise konfrontiert sind, die das Eigentliche an Heimat - als Ort, wo man sogar ohne Worte verstanden wird - verdunsten lassen. Die Rolle von Facebook, ja der social media im Gesamten, sind nur daraus zu verstehen. Sie kennzeichnen aber einen enormen Produktivitätsverlust. Welch' Aufwand ist heute notwendig, täglich, sich überhaupt einmal in der Welt zu halten!
Der VdZ weiß schon, daß er mit dieser Sichtweise ziemlich alleine dasteht. Aber - nicht ganz alleine ... und die Realität sowie deren Vorhersagbarkeit spricht für deren Richtigkeit, man lese nur die Beiträge in diesem Blog seit zwölf Jahren: Wie viele der Vorhersagen eingetroffen sind.
Nachtrag: In diesem Zusammenhang ist nicht uninteressant, daß mittlerweile 85 Prozent der Aktien sämtlicher Unternehmen, die im deutschen DAX zusammengefaßt sind (als repräsentative Auswahl der wirtschaftsbestimmenden Unternehmen an der Börse) in ausländischem ("internationalem") Besitz sind. Das heißt auch, daß die Tendenz des bei uns wirkenden Kapitals nicht deutschen, sondern internationalen Ertragsabsichten und -strategien folgt. Dieser Umstand ist wichtig, denkt man darüber nach, was man gegen Fehlentwicklungen in unseren Ländern tun kann.
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Samstag, 10. August 2019
Nachbemerkung zur Produktivität von Volkswirtschaften (3)
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Freitag, 9. August 2019
Nachbemerkung zur Produktivität von Volkswirtschaften (2)
Und so typisch für die oben gesprochene Verschiebung von "häßlichen Nebenwirkungen" auf andere Erdteile, daß es schon fast platt wirkt, ist der Hinweis auf den Zusammenhang E-Autos hier - brutalste Menschenausbeutung (und Umweltzerstörung) bei der Rohstoffgewinnung in Afrika dort. So daß die Gesamtbilanz von Elektro-Autos sowohl energietechnisch wie auch moralisch wahrhaft schauderlich und ein Musterbeispiel dafür ist, wie wir uns bei der Effizienz als volkswirtschaftliche Bedingung einer Kreditwirtschaft in die eigene Tasche lügen.
Das entlarvt das wahre Gesicht des Ökologismus in unseren Ländern: Als Fratze eines eiskalten Zynismus. Er verstärkt genau das, was uns ohnehin bereits zerstört, und gibt irrationale Wunschträume vor, die lokal gar nicht mehr zu lösen wären (Energie, oder Recycling), gehen also vom Regionalen weg (auch wenn das Gegenteil behauptet wird, das ist nur das Umhängen einer Regionalmaske über eine totale Entwurzelung).
So erklärt sich noch eindringlicher, daß die Global Player weltweit längst auf diesen Zug aufgesprungen sind, ja wenn die Vermutungen mancher stimmen, diesen Ökologismus selbst initiiert haben. Er ist das perfekte Vehikel.
Und so nebenbei wird eine Scheinwirtschaft aufgebaut (E-Autos, volatile Energie usw. usf.), die genau zu jenen Faktoren gehört, die unsere Volkswirtschaft und damit unser Geld völlig entwerten, den Crash also noch gewaltiger ausfallen lassen werden, der unweigerlich bevorsteht und nur eine Frage der Zeit ist. Die Öko-Wirtschaft gehört somit zu jenen MMT (Moderne Geldtheorie)-Faktoren, die in bloßer kreditbasierten Geldvermehrung ohne Wert tatsächlich Wirtschaft zu erblicken behaupten. Aber das ist alles eine Fata Morgana, mit der sich manche frohrechnen.
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