Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 15. Mai 2022
Wie im Himmel so auf Erden (3)
Samstag, 14. Mai 2022
Wie im Himmel so auf Erden (2)
Freitag, 13. Mai 2022
Wie im Himmel so auf Erden (1)
Sonntag, 27. Februar 2022
Tu es Petrus (2)
Vom Brötchenbacken. Und davon, den Papst einen guten Mann sein lassen. - Steve Skojec ist samt seiner Familie, die er zuvor schon fast verloren hatte, weil die seine Art der Selbstsicht nicht mehr verarbeiten konnte, in die "Wüste" gezogen, und abgetaucht. Er bäckt seither Brötchen, die ihm ganz sicher angemessener sind. Man merkt es an der Art wie er darüber schreibt. Und man merkt daran auch, WIE SEHR er sich übernommen hatte, wie sehr er sich überschätzt hat (und das nicht zum ersten mal, wie man sieht, kennt man seine Lebensgeschichte), und wie sehr er beim kleinen Einmaleins des Glaubenslebens immer hätte bleiben sollen, und nun, richtigerweise, wieder ansetzt. Wo er persönliche Befindlichkeiten an seine "letzten Treuen" durch den Äther schickt, deren literarisches Niveau (unter uns gesagt) ziemlich besch...eiden und deren Thematik ziemlich uninteressant ist.
Genau darum geht es auch in dieser Angelegenheit Papst Franziscus und Coronaimpfung, oder, wie vor ein paar Monaten, bei seinem Rundschreiben Traditionis. Überall kann man dasselbe Prinzip erkennen. Riesige Aufregung hier - kaum merkliche laue Lüftchen in der Realität. Hinter dem Aufblasen päpstlicher Meldungen und Meinungen steht also ein ganz bestimmter Wille, nämlich der, sich zum Richter über den Papst, ja letztlich zum Papst selbst aufzuspielen. Es ist dieses Aufblasen, werter Leser, dieses Wichtigmachen, da an den social media so katastrophal falsch ist, und seinen Beitrag zur Verwirrung der Gegenwart liefert.
Samstag, 26. Februar 2022
Tu es Petrus (1)
Besteht eine Pflicht, Internet, social media, Fernsehen oder Zeitungen zu konsumierenn und zu konsultieren? Nein. Auch wenn es den speziellen Fall gibt und geben kann, daß ich mir eine Meinung zu etwas bilden muß, und dazu solche vorgeblichen Informations-Medien brauche, etwa weil ich eine Entscheidung treffen muß, habe ich nicht die Pflicht, mich an irgendwelchen Mediendisputen zu beteiligen, oder in meinem sozialen Umfeld daran teilzunehmen, oder überhaupt mir eine Meinung zu bilden.
Es wird heute meist vergessen, daß ich nicht die Pflicht habe, mir zu allem eine Meinung zu bilden. Und wo das still und verborgen geglaubt wird, wo eine Art innerer Druck besteht, das tun zu sollen, und zu allem Stellung zu nehmen, ist es einer Marketingstrategie der Medien zuzuschreiben, oder diesem irrwitzigen pädagogischen Ansatz des "mündigen Bürgers", der genau so verstanden wird: Als jemand, der zu allem eine Meinung hat.
Warum schon wieder eine so umständliche Einführung? Weil es um ein Thema geht, das diesen Hintergrund braucht, um ihm an den Leib zu rücken. Und das ist - der Papst. Nicht das abstrakte Papstamt, das steht sowieso außer Frage, weil die Kirche nur an einem konkreten Menschen - nein: Apostel! also: Bischof, als Vollpriester (alle anderen Priester haben nicht alle Vollmachten, die auch der Bischof hat), als voller alter Christus - aufgehängt sein kann, der noch dazu der Verheißung Jesu nach "von dern Pforten der Hölle nicht zu überwinden" ist. Der also letzthinniger Garant für die Präsenz der unverfälschten Wahrheit auf Erden ist. Es geht um den konkreten Papst, es geht um Papst Franziscus.
Donnerstag, 30. September 2021
(Nicht mehr ganz so katholizistische) Gedankensplitter (34)
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Mittwoch, 29. September 2021
(Immer noch katholizistische) Gedankensplitter (33)
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Seltsam, ich kann diese Passagen nicht finden, die apokalyptisch häretische Aussagen sein sollen. Im Gegenteil, erscheint mir die Erzählung von franziskoiden Plaudereien im Flugzeug am Rückflug von einer nächsten Pastoralvisite die Schilderung eines Menschen, der versucht, diesen Eiertanz zu vollführen zu plaudern ohne Häresien zu verbreiten, zu denen ihn die weltliche Presse pausenlos verführen will (und der Argentinier latscht in seiner ungebrochenen Eitelkeit auch tatsächlich wieder und wieder drauf).
Es ist nichts Häretisches erkennbar, wenn der Papst sagt, daß homosexuelle Partnerschaften vom Staat geregelt sind. Sodaß jeder, der seinen Lebenspartner absichern, versichern, und was auch immer will, das mit den geltenden Gesetzen tun kann. Nur eines - und das sagt er immerhin und explizit - kann sowas nie sein: Eine sakramentale Ehe!
Ja was soll er sonst sagen? Alles - und den Eindruck, daß Leute wie Westen, ja ganze kirchliche Gruppierungen das vom Papst verlangen, muß man haben - zurecht rücken, was seit Jahrzehnten auf der Erde überhaupt schiefläuft?
Dienstag, 28. September 2021
(Katholizistische) Gedankensplitter (32)
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| QR Skojec unterwegs |
Montag, 2. August 2021
Scharfkorn nach der Montagsvesper
Was ihr mit der Unbefleckten Empfängnis geschah ist das Urbild aller Schöpfungsvorgänge, die eine Analogie (!) zu diesem Zeugungsprozeß Gottes in der disponierten Materia (der allzeit reinen Jungfrau) sind. Die aus der Seite des Mannes genommen ist, und deren Wesen der Gehorsam ist, um Form annehmen zu können! Weshalb Gottes Dritte Person in Jesus von allem Anbeginn an, und aller Schöpfung vorausgehend weil, wie gesagt, deren Urbild, Mann sein mußte.
Sonntag, 1. August 2021
Süßlikör zur Nachmittagstorte
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Magenbitter nach dem Sonntagsbraten
Gerade dieses aktuelle Aufbegehren zeigt es erneut, ja zeigt es klarer denn je. Wo es um den Widerstand gegen die päpstliche Anbindung des Meßritus an die Diözesanbischöfe geht. Was VÖLLIG RICHTIG ist. Denn was Ratzinger (aka Benedict XVI.) machte war falsch. Der eine Entwurzelung akzeptierte zugunsten einer vielleicht (und dabei ohnehin nicht realisierten) Einigung mit der Gemeinschaft Pius X.
Freitag, 20. März 2020
Pars pro toto
Sonntag, 9. Februar 2020
Handeln hat immer seine Zeit (2)
Form und Inhalt sind nicht trennbar. Deshalb ist der Anspruch, übers Internet "Wahrheit" zu verbreiten, schlichtweg dumm, in den meisten Fällen einfach bequem, vor allem aber kreuzscheu. Denn die Acedia hat mit Kreuzscheu zu tun.
Die genau das nicht getan haben, was ihnen fast durch die Bank zugeschoben wird: Die Welt verändert. Genau das haben sie nicht. Sie haben nur die Art verändert, wie wir der Welt begegnen, und das hat katastrophische Ausmaße angenommen. Denn die Neuen Medien haben uns von der Welt und Wirklichkeit ... abgezogen. Dazu verführt, in eine Scheinwelt eines Scheintheaters abzudriften, anstatt uns mit der wirklichen Wirklichkeit zu konfrontieren, ja diese noch zu sehen. Sie haben uns also auf ein unfruchtbares Abstellgleis geschoben. Umso mehr wird alles getan, daß wir auch fest an ihre Relevanz zur Wirklichkeitsbewältigung und zum Verstehen der Gegenwart glauben.
**Bergoglio hat nicht, wie in Verkennung behauptet wird, die Rolle der Medien "begriffen", sondern lebt - als Mensch der Zweitwirklichkeit, also des Schizoiden! - selbst in dieser Scheinwelt. Und kommt deren Erwartungshaltungen voll entgegen, hat sie mit beiden Armen umgriffen. Gegenfrage: Was bliebe von seinem Pontifikat ohne Neue Medien wahrnehmbar und relevant?
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Samstag, 8. Februar 2020
Handeln hat immer seine Zeit (1)
Wahrheit hat mit Kairos, dem richtigen Moment mehr zu tun, als mit Richtigkeit. Was morgen zu sagen ist - um zu handeln - ist etwas anderes, als es das heute ist.
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Dienstag, 14. März 2017
Kirchliches Etablieren von Dämonien (2)
Es gibt auch mittlerweile eine Reihe von Studien zum Verhalten sogenannter "monogamer homosexueller Beziehungen", eine Form, die angeblich tolerabler wäre. Sie zeigen übereinstimmend, daß dies erstens für kaum die Hälfte der offiziellen Partnerschaften überhaupt zutrifft, und zum anderen nur kurze Zeit tatsächlich "monogam" bleiben. Über kurz oder lang werden praktisch überall von zumindest einem der Beteiligten weitere Sexualkontakte aufgenommen, wenn auch mit vielfacher Rechtfertigung, etwa einer "emotionalen Treue", also "Sex ohne Gefühl".
Hier ein Bericht des italienischen Fernsehens zu diesem Fresco.
Montag, 13. März 2017
Kirchliches Etablieren von Dämonien (1)
Dienstag, 1. November 2016
Sollte Ihr Glaube durch Papst Franziskus gefährdet sein ...
Sonntag, 26. Juni 2016
Es beginnt an der Spitze
2010 sagte em. P. Benedict XVI. Josef Ratzinger zum Geheimns von Fatima: Es werden vielmehr „Realitäten der Zukunft der Kirche aufgezeigt, die sich nach und nach entfalten und zeigen“. Über den in der Vision gezeigten Moment hinaus müsse die Notwendigkeit eines Leidens der Kirche gesehen werden, „das sich natürlich in der Person des Papstes widerspiegelt, aber der Papst steht für die Kirche und daher werden Leiden der Kirche angekündigt“.
Die wahre und grundlegende Antwort der Kirche müsse die Umkehr sein. Für Benedikt XVI. wird heute deutlich: Die Angriffe gegen den Papst und die Kirche kommen „nicht nur von außen, sondern die Leiden der Kirche kommen gerade aus dem Inneren der Kirche, von der Sünde, die in der Kirche existiert“, denn: „Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von den äußeren Feinden, sondern erwächst aus der Sünde in der Kirche“.
Montag, 25. Januar 2016
Die Ruhe vor dem Sturm?
Die beizeiten etwas freie, ungemessene Plapperei des Argentiniers ist hingegen etwas anderer Natur. Sie ist auch keineswegs vereinzelbare Einzeleigenschaft oder einfachhin liebenswürdige Sonderheit, die lächelnd Nachsicht verdiente. Sie verweist vielmehr auf Probleme im Bereich der Sittlichkeit der Gesamtpersönlichkeit, die Kennern der menschlichen Seele (von denen es heute leider nur noch sehr wenige gibt) mehr erzählen, als dem Papst lieb sein kann.***
Auch das ja ein recht aktuelles und gewissen Charakterfärbungen eigenes Spiel: Wer eine unpassende Realität nicht ändern kann, versucht dann eben, die Kriterien ihrer Erkenntnis zu ändern und Autorität über die Fragestellungen zu erlangen. Dazu gehört, daß er die Kenntnisnahme der Realität selbst schon als unmoralisch diffamiert, oder ohne weitere Ausführung die Urteilsfähigkeit des Kritikers in Frage stellt, allfällig verstärkt durch den Hinweis auf ein zu hütendes Arkanum, das dem Kritiker ja gar nicht bekannt sei.
*Es gibt übrigens bis heute kein offizielles Schlußdokument zu dieser Synode zu Familie und Ehe. Das zu verfassen sich der Papst selbst vorbehalten hatte. So nebenbei: Auch die angekündigte offizielle vatikanische Entscheidung zu Medjugorje wurde nicht wie zuvor mehrfach angekündigt, ja verschoben, im Herbst veröffentlicht.
**Neuerlich sei an dieser Stelle auf die Analyse vom Frühjahr 2013 hingewiesen, die sich an dieser Stelle unter dem Stichwort "Schizoidität" findet. Das Thema wurde seither immer weiter präzisiert. Und an einer Stelle wird auch der Zusammenhang dargestellt, der zwischen dieser "Libertinität", die Bergoglio an den Tag legt, und der darunter latenten aggressiven Autoritarismusenergie besteht. Mit anderen Worten und aus anderer Richtung noch einmal zusammengefaßt: Wer die konkrete Gestalt auflöst, erlebt Machtlosigkeit über die Welt (wobei die Gestaltauflösung bereits aus Machtlosigkeit stammt). Daraus erwächst die Notwendigkeit, Bewegungen (die Bewegungen an Gestalten sind) mit impulsiver, willkürlicher Energie zu erzeugen, weil sie nicht aus dem Gestaltenspiel heraus mehr erfolgen. Wie es aber der Natur der Welt entspräche.
Im Klartext: Die Dienensposse (und mehr ist es nicht) Bergoglios, in der er "Formalitäten" ablehnt, bewirkt Macht- weil Wirkverfall, den er durch autoritäres und willkürliches Eingreifen (das sich auch gerne des Effekts der Verblüffung bedient, auf die immer erst mit gewisser Verhaltenheit reagiert wird, weil man sie ja erst einordnen, überlegen muß, die aber immer auf vordergründige Erlebensurteile abzielt) wieder wettzumachen gezwungen.
Man hüte sich deshalb vor jenen, die besonderen Wert darauf legen zu demonstrieren, daß sie liebten und gerne zur Schau stellen, wie sehr sie lieben. Es ist so gut wie immer Rauch, der das Mündungsfeuer in Nebel hüllen soll, um die Richtung zu verbergen, aus der das Geschoß kommt.
***Auch das wurde hier längst dargestellt: Die bei Bergoglio schon sehr lange und deutlich erkennbare Charakterfärbung und Persönlichkeitsstruktur lebt vom beliebigen Spiel mit den Ebenen der Gültigkeiten von Aussagen. Deshalb finden sich regelmäßig auch so viele - einander widersprechende! - Deutungen, denn nun ist einerseits Kritik abgeblockt, anderseits jeder bedient. Und sie lebt wie eben die Schizoidität (die bestenfalls ein Vorfeld der Schizophrenie ist, aber nicht wie jene bereits pathologisch, sondern ein nicht gerade lobenswertes Charakterverhalten der Täuschung) vom guten Willen, ja von der Liebesbereitschaft der Rezipienten: Der Unanständige kann nur durch den Anstand des Anständigen groß werden. Aber es wird sein, wie es seinerzeit mit Bischof Krenn war: Diese (bewußte wie unbewußte) Strategie verheddert sich irgendwann in sich selbst, und sei es, daß sie am Leidensdruck der Rezipienten zerschellt, der sich Luft verschafft. Der VdZ hat deshalb vorhergesagt, daß sich Bergoglio eines Tages (er sprach von 3 Jahren; naja, dies möge man nachsehen, Zeit ist am schwierigsten zu prognostizieren, weil jeder Moment Zukunft ändert; der VdZ hat aber 2013 nicht geglaubt, daß sich Bergoglio wirklich 3 volle Jahre halten wird, wie es derzeit aussieht, sondern geglaubt wie gehofft, daß sein Finale früher kommt) mit einem "kapitalen Bock", den er geschossen hat, abmelden wird.
Donnerstag, 19. November 2015
Dieser Papst ist nicht katholisch (2)
Wer grinst, verliert alles
Hier versucht nicht nur ein Papst seine katastrophale Denkschwäche zu kaschieren, sondern eine Absicht zu verschleiern. Und genau dieses Klientel derjenigen, die selbstschwach sind wie der Bergoglio-Papst, erwischt jener als "Gefolgsame". Die wir Bergoglio schon längst in die Simulation der Früchte des Hl. Geistes - durch psychismische Hervorrufung - geflüchtet sind, um ihrer eigenen Lebenswirklichkeit auszuweichen und das Kreuz zu fliehen. Das nämlich in der Form liegt, in der Transzendierung auf die Idee (die immer die Dynamis einer Gestalt weil Beziehung ist) hin.
Im übrigen wirft er damit - voraussschauend, denn er ist ja nicht unschlau (nur: keineswegs "klug") - anderen (durch Herausobjektivierung) vor, was ihm sogar selbst vorzuwerfen wäre. Und spielt auf perfide Art mit den Menschen "guten Willens", indem er mit dem "Funken Wahrheit" spielt, der in allem steckt.



