Wobei - es geht ausdrücklich nur um die VERBREITUNG russischer Inhalte, also von allem, das AUS RUSZLAND STAMMT. Auf den möglichen Streit, was als Propaganda gesehen werden könnte und was nicht, läßt sich der Staat gar nicht erst ein. VERBREITUNG, heißt es.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 19. März 2022
Gedankensplitter (2005b)
Freitag, 18. März 2022
Gedankensplitter (2005a)
Der sogenannte Traditionalismus verweigert der eiugenen Elterngeneration die Übernahme DERER Tradition, um dabei nicht einmal auf die vorletzte Generation zurückzugreifen, sondern auf einen Fixpunkt irgendwann in der Vergangenheit. Man nennt das eigentlich nicht Traditionalismus, sonder Archäologismus.
Sonntag, 6. März 2022
Zwischen hier und anderswo (3)
Ich erzähle das, weil es außerdem bestätigt, was wir hier schon mehrmals gesagt haben: Auch Putin und seine Eliten und Oligarchen (im übrigen mit überraschend starkem Israelbezug) muß man als Teil ein und desselben "New World Order"-Davos-Komplotts ansehen.
Dem ein Krieg, der grenzenlos wird, durchaus in den Kram paßt.
Während ich an das Bild eines Vladimir Putin glaube, der wie ein Gott ein Land mit 20 Millionen km2, 140 Millionen Menschen unzähligen höheren, mittleren und unteren Verwaltungsebenen beherrscht. Wer je ein Unternehmen geführt hat, das einige Dienstnehmer hatte wird wissen, wie sehr das reale, sich dem anderen bietende Bild von Abwandlungen und Eigenmächtigkeiten geprägt ist. Also unterscheide ich in ein vorwiegend medial abgehandeltes Bild "Putin", und der Realität, in der er steht.
Samstag, 5. März 2022
Zwischen hier und anderswo (2)
| Lada. Kriegsideen für alle: ADAC, Vorfahrt, Legende - WEG |
Freitag, 4. März 2022
Zwischen hier und anderswo (1)
Dienstag, 9. März 2021
Österreich und die Vereinigten Staaten von Nord-America - Zwei Antipoden
"Nach des Verfassers Überzeugung muß man sich gegen das, was man als das Böse erkannt hat, bestimmt erklären, und kann er die Toleranz in diesem Falle nicht nur keineswegs rechtfertigen, sondern muß sie mindestens als Schwäche tadeln. Von dem Europäischen Standpuncte aus aber erscheint das in Nord-America vorherrschende Bestreben als entschieden feindselig, als in einem schneidenden Widersprüch gegen alles Dasjenige, worauf unsere ganze Civilisation beruhet.
Die in Nord-America herrschende Tendenz ist in einem bestimmten Kampfe mit unserer Religion, mit unsern monarchisch-aristrocratischen Interesse und Gesinnungen, und eben daher kann der Verfasser alles dasjenige, was auf dieser transatlantischen Basis beruhet nicht anders als verderblich nennen.
Eine sehr falsche Folgerung aus diesem offenen Geständnisse würde es seyn, wenn man darin einen Haß gegen Nord-America als solches suchen wollte.
Die Vertheidiger der herrschenden Europäischen Politik sind zufrieden, wenn unser Welttheil von dem nicht heimgesucht wird, was America angehört.
So lange es jenseits des Oceans bleibt, wollen wir es nur als fremd betrachten; aber bekämpfen müssen wir es, wenn es sich in Europa eindrängt, wenn es feindlich und stöhrend gegen unsere ersten und theuersten Interessen auftritt. Niemand würde es, (um den bekanntesten Repräsentanten der in den Nordamericanischen Freistaaten herrschenden Principien statt aller andern anzuführen), dem General Lafayette verargen, wenn er dort ein neues Vaterland gesucht, wenn er Frankreich, wenn er Europa entsagt hätte, um jenseits des Oceans einen politischen Zustand zu finden, den hier zu erschaffen er sich vergebens bemüht hat.
Aber er, und mit ihm alle diejenigen, welche in Frankreich, in Spanien und überhaupt im westlichen Europa mit dem Namen der Liberalen bezeichnet werden, und die alle mehr oder weniger der herrschenden Europäischen Politik entgegenstehen, werden mit Recht als die Feinde der Religion, des Staates und der gesellschaftlichen Ordnung betrachtet; sie werden mit Recht als solche angeklagt, verfolgt und bestraft, da sie seit dreißig Jahren bemüht sind, alle religiös-politischen Institutionen, auf denen die Europäische Civilisation beruhet, zu vernichten, und uns einer allgemeinen Gesetzlosigkeit, den Folgen der Aufhebung jeder Autorität preis zu geben.
Mit wie viel Bestimmtheit, mit wie viel Strenge gegen diese verderblichen Bestrebungen verfahren werden solle, muß natürlich der Weisheit der Regierungen überlassen bleiben, und mag die Klugheit es anrathen, in der Praxis hier mit mehrerer, dort mit minderer Mäßigung zu verfahren.
Aber von Mäßigung kann nur in der Anwendung die Rede seyn. Das Princip kennt diese Schranke nicht, und kann nie mit zu großer Strenge aufrecht erhalten werden."
Aus dem Vorwort des Buches von Johann Georg Hülsemann, "Geschichte der Democratie in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika", Göttingen 1823.
Hülsemann, in den 1830ern österreichischer Botschaftssekretär und später Botschafter in Washington, geht darin auf die im Rahmen ausgedehnter Reisen und Aufenthalte in Nord-America gewonnenen Eindrücke ein. Und kommt zu dem Schlusse, daß dieses Land mit Europa und im besonderen mit Österreich in einem antipodenhaften Gegensatz stehen. Es heißt zwar nicht, daß in einzelnen Punkten zwischen Liberalen (und Nord-America ist in seiner Grundidee ein liberales Land) und Conservativen - als die, die ein Continuum im Menschen vom Anfange an suchen und bewahren - nicht Übereinstimmung herrschen könne.
Das heißt aber auf jeden Fall, daß sich beide Civilisationen nur in principieller Feindschaft gegenüberstehend betrachtet werden können. Die sich nur deshalb nicht im Kriege äußern, weil ein Ocean dazwischen liegt, und die politischen Interessen beider Länder sich nicht berühren. Sobald das aber nicht mehr so sein sollte bleibt ein Krieg unausweichlich. So, wie es dann im Ersten Weltkriege erstmals, in einem folgerichtigen Continuum aber endgültig im Zweyten geschehen ist. Dem eine Colonialisierung Europas folgte.
Dies vor Augen darf die Frage erlaubt sein, welcher Haltung sich Hülsemann in diesen Tagen befleißigen würde. Wo sich der thätige, ja aggressive Einfluß Nord-Americas über die ganze Erde erstreckt.
Um sich die Konsequenzen daraus vorzustellen genügt es, seine obigen Worte genauer zu lesen. Ganz klar nämlich hat Hülsemann erkannt, und er war beyleibe nicht der einzige Denker, der zu diesem Urtheile kam, in welch unvereinbarem, ja feindlichem Gegensatze die americanische Lebensweise und Weltanschauung mit der abendländischen, also europäischen Cultur (Civilisation) steht.
Europa und Nord-America können deshalb niemals nebeneinander bestehen, es sey denn, sie hätten keinerlei Interessensconflict und civilisatorische Berührung. Österreich und die Vereinigten Staaten von America sind Antipoden in dem Sinn, als sich die Grundlagen von Lebensweyse, Religion und Civilisation unvereinbar und als Gegentheyle gegenüberstehen.
Wo aber Europa auf einen gewissermaßen mit dem americanischen Liberalismus "vereinbaren" - was in ganz ausgesuchten Theylbereichen (man denke an das gemeynsame Vorgehen gegen China im sogenannten Boxerkriege) aber aus diplomatischen Gründen sogar noch möglich wäre - oder gar "vereinten" Weg einschwenkt, steht es somit im Gegensatz zu sich selbst, und wird der Vernichtung anheimfallen, wird zur Colonie des Landes jenseits des Atlantik werden.
Damit fiel Europa unter den Herrschaftsstab einer Ideologie eines universalistischen "Americanismus", die Pius XI. 1928 noch als schwer häretisch und anti-civilisatorisch verurteilt hatte, als sie sich in ihren treibenden Kräften aber bereits in Europa auszubreiten begonnen hatte, und 1933 namentlich in Deutschland ebenfalls an die Herrschaft kam. Wo sie sich lediglich anders benannte - als Nationaler Sozialismus.
Montag, 4. November 2019
Unsere Feinde sind die Christen und die Muslime
Das ist aus katholischer Sicht heidnisch, ganz einfach. Heidnisch. So betrachtet kein Katholik die Geschichte. Denn er glaubt nicht, daß der Mensch die Geschichte irgendwie aus der Hand Gottes, der mit der Welt eine Maschine geschaffen hat, die wie ein Uhrwerk abläuft (freilich, da und dort kann man noch was ändern), und man muß nur zuschauen. Der Katholik glaubt vielmehr, daß die Ereignisse der Geschichte direkt mit seinem Verhalten zu tun haben. Daß also die Geschichte die Kontur eines Dialogs mit Gott ist, der auf menschliches Verhalten reagiert. Nur weil der Mensch in sich eine tödliche Neigung zur Sünde hat, ist ein Ende der Geschichte, eine Apokalypse, wie in der Offenbarung des Johannes angekündigt, tatsächlich absehbar. Und sie war es schon für die alttestamentarischen Propheten, ob Zacharias oder Daniel oder Jesaja. Aber wann das passiert ist niemandem bekannt, nicht einmal Jesus war sie bekannt.
Noch etwas wird bei diesem Video klar. Die Juden machen alles vom Verhalten abhängig. Auch das ist ein fundamentaler Unterschied zum Katholischen. Denn das Katholische ist eine Seins-Religion. Das heißt, daß alles vom Sein abhängt, nicht vom (äußeren) Verhalten. Wenn es heißt, daß man den Menschen an "seinen Früchten" erkennen wird, so heißt das nicht, daß damit "gutes Verhalten" (also eine Form von Gutmenschentum) ist! Agere sequitur esse, gewiß. Das Handeln folgt dem Sein. Aber die Realität menschlicher Existenz ist viel komplexer. Und Gott will nicht Menschen, die sich wohlverhalten. Er sieht die Menschen nicht einmal! Er sieht nur den Erlöser, Jesus Christus, und in ihm die, die ihm zugehören. Das ist das Wesen der Eucharistie, des vielleicht apokalyptischen Moments, den jeder Katholik erfahren kann.
Dem Katholiken ist klar, daß der sündige Mensch immer ein Problem für Gottes Geduld ist. Ihm ist klar, da der Moment des Endes, der Wiederkunft Christi als Weltenrichter, jeden Augenblick stattfinden kann, wie das Beispiel der fünf und fünf Jungfrauen zeigt. Der Bräutigam kann jederzeit kommen. Aber die fünf säumigen Jungfrauen haben eben ... auf Zeichen gesetzt. Die anderen auf geistige Wirklichkeiten. Die Juden wirken wie die fünf Jungfrauen, die erst Öl kaufen, wenn ihnen jemand sagt, daß es heute Nacht sein könnte, daß sie das Öl brauchen. Der Katholik ist der, der jederzeit mit dem Ende rechnet. Deshalb hält er jederzeit seine Lampe gefüllt. Was den Heiden fehlt, was den Juden damit fehlt, ist, daß sie die nie sichtbare Wirklichkeit sehen. Das kann eben nur der Christ, als der Mensch "bonae voluntatis", als der Mensch guten Willens. "Meister, was braucht es?" "Ein gutes Herz. Liebe Gott liebe Deinen Nächsten. Darin sind alle Gebote enthalten."
Sowohl die Kaballah wie der Talmud, das Auslegungskompendium der Juden, alle sonstigen Schriften eingeschlossen, wirken wie die Versuche, etwas extrem wortreich zurechtzubiegen, das durch eine Grundentscheidung nicht zurechtzubiegen IST. Also muß man viel Denken umgehen, es wäre zu verräterisch. Die Ablehnung von Jesus Christus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, hat auch das jüdische Denken kastriert und zu einer in sich drehenden Maschinerie gemacht. Die von einer Grundmotivation begleitet ist, die leider viel zu oft erkennbar ist: Haß. Und Angst.
Oh ja, es wird einem viel klar, wenn man diesen Vortrag (oder andere von Rabbi Zamir Cohen) hört (bzw. in den Untertiteln mitliest.)
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Freitag, 18. Oktober 2019
Beim Töten einer Fliege
Wo der Mensch die Wahrheit nicht erkennt, wo er an ihr nicht teilhat, bleibt er verhaftet an die ziel- und richtungslosen, amorphen Archetypen der Welt. Damit wird sein Denken, Reden, Handeln aber irrelevant, weil es keinen Weg zur Welthaftigkeit findet. Also muß er Welthaftigkeit erfinden weil behaupten, sonst fiele er in Verzweiflung.
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Freitag, 29. März 2019
Die kanalisierte Unzufriedenheit (2)
Donnerstag, 28. März 2019
Die kanalisierte Unzufriedenheit (1)
Viel zu sehr bleibt alles aber heute auf der Ebene von Pseudologie, von "Meinungsstreit", und greift nicht in die wirklichen, physischen Ebenen, die Ebenen des Fleisches. Erst daraus würden dann auch politisch formulierbare, effiziente Ziele entstehen, die auf das zweite Bein jedes Menschen - seine reale Kultur, die Kreise seines gesellschaftlichen Lebens - abzielen und es wieder stärken. Und das setzt in unmittelbarer Nähe an, im vermeintlich "Kleinen", und dabei in erster Linie an der Ordnung des Zueinanders der Geschlechter in der Ehe. Erst wenn man begreift, daß die Ehelichkeit die Grundarchetype des Verhältnisses aller Dinge zueinander, und insbesonders des Menschen zur Welt ist, kann überhaupt etwas gesunden. Davor weicht man aber zurück.
Wieviel könnten wir richten, auch an unserem Leben, wenn wir es im täglichen Umgang richten. Auch wenn es nicht immer leicht sein wird. Aber so erhält die Politik nie eine Rückmeldung, die ihr zeigt, daß es so nicht weitergeht. Sie erhält nicht einmal Rückmeldung, was an ihren "großen Ideen" schiefläuft. Stattdessen spielt sich immer mehr nur noch im Meinungsstreit ab, der für die allermeisten Fälle einem heiteren Rätselraten gleicht. Denn wie wenig wissen wir wirklich von dem, worüber wir aber angeblich eine Meinung haben. Dabei müßten wir dort ansetzen, wo sich das formt, das uns wissen läßt, daß wir etwas wissen - in einer ständigen Prüfung auf Sittlichkeit, die in jedem realen Kontakt mit der Welt enthalten ist (als das, was uns wie den Fisch das Wasser umgibt), nicht auf "richtige Meinung".
Zwischen dem Aufkommen der vielen "großen Meinungen" und dem Zerfall der simpelsten zwischenmenschlichen Selbstverständlichkeiten, der Freundlichkeit, des wohlwollenden Umgangs, der Offenheit im Hören, der Bereitschaft richtig und sogar eigenverantwortlich am anderen zu handeln, und zwar jetzt und hier, auch manches am anderen zu ertragen, bestehen direkte, aber umgekehrt proportionale Beziehungen. Ist es nicht auch das, worunter wir am meisten, wenn nicht das, worunter wir überhaupt erst leiden? Holen wir uns doch dieses unmittelbare Leben wieder zurück, anders wird nichts besser.
Montag, 19. März 2018
Bis der Dampfkessel platzt
Mittwoch, 18. Februar 2015
Die Geister die ich rief
Als Privatgeschäft ist aber nunmehr eine Eigendynamik am Werk, die dafür sorgt, daß dieser Krieg gegen den Terror gar nicht mehr enden wird, weil mächtige Interessen dagegen sprechen. Ja die Frage, ob dieser Krieg irgendwann auch zu Ende sein könnte oder sollte, stellt sich nicht. Dieser Krieg hat nämlich kein Ende "aus sich heraus", so wie man eine feindliche Armee in der Schlacht schlägt und damit ein Kriegsziel, die Wehrlosigkeit des Feindes, für alle erkennbar erreicht. Zu viele haben zu viel zu verlieren, sollte ein Friedenszustand erreicht sein. Zu eng ist bereits die Verknüpfung von Politikern und Kriegskonzernen, die Abermilliardengeschäfte mit der Terrorangst machen.
Wo man aber vorsichtig sein muß ist, die Diskussion auf eine "Demokratie-Diskussion" verkürzen zu wollen. Mit Demokratie, mit einer Staatsform hat die Würde des Menschen einmal noch gar nichts zu tun. Denn diese Würde als Mensch ist nicht das Ergebnis einer Mehrheitsabstimmung, sie ist überhaupt nicht disponibel, sondern absolut. Genaus so wenig, wie Demokratie an sich (schon gar bei dieser Begriffsverschwommenheit, die heute herrscht) ein Qualitätsausweis für menschliche Würde ist. Das, was man als "Menschenrecht" bezeichnet, hat nur Sinn, wenn es in der Abbildhaftigkeit zu Gott gründet. Nur dort ist ein Menschenrecht verankerbar, will man diesen Begriff mit Sinn erfüllen, und ihn nicht der Stimmungsrelativität einer Gesellschaft unterworfen sehen.
Diese Situation ist durch Rückblicke weiter zu erhellen. Weil historisch fast durchweg bei allen Völkern vorfindbar, dem Nichtmitglied der eigenen Gemeinschaft das Menschsein* abgesprochen wurde, und damit jedes Mittel erlaubt ist**. Nur daß es hier eigentlich schon jeden, auch die Amerikaner, betrifft. Der Staat anerkennt also nicht einmal mehr sein eigenes Staatsvolk, sondern hat es präventiv zum Feind erklärt. Das kratzt sogar an den Fundamenten eines Staates, der nur aus einer Gemeinschaft eines sich zum Staat findenden, also eines Sinnes seienden Volkes (sonst kann es etwa keine Gerechtigkeit geben, die alle so empfinden) leben kann, sonst verfällt er, egal in welcher Staatsform. Was umgekehrt nicht immer heißen muß, daß in einer Abstimmung alle, oder eine Mehrheit, für das sie Tragende Gemeinsame stimmen muß. Das Ausmaß jener, die sich etwa mit einer solchen Verletzung der Menschenwürde, wie sie die USA laufend betreibt, abfinden, ja sie sogar fordern, selbst wenn es sie einbegreift, ist ja erschreckend.
**So war in Europa bis zum Ausgang des Mittelalters bestimmte Waffenentechnik (v. a. wo sie anonym, rein zweckorientiert auf das Ausschalten des Gegners mir allen Mitteln ausgerichtet war, wie bei der Armbrust) nur zum Einsatz gegen (asiatische) Heideninvasionen erlaubt, die außerhalb des christlichen Wertecodex des Abendlandes standen. Die Situation der Sklaven seit je, aber auch die ursprüngliche Stellung der Indianer nach der Entdeckung Amerikas, als Beispiel, ist in dieser Sichtweise begründet, die sich erst auf Betreiben der Kirche wenigstens partiell änderte.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Als der Krieg noch ehrenhaft geführt wurde
| Pizzighettone; Brücke über die Adda |