Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Assad (al werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Assad (al werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. September 2018

Zurück in die Heimat

Noch ist es zu früh, noch haben viele der insgesamt sieben Millionen seit 2011 aus ihrem Heimatland geflüchteter Syrer Angst und trauen der Lage nicht. Viele, gewiß, haben auch Angst vor Assad. Außerdem wird noch in zwei Gebieten des Landes gekämpft. Dennoch hat die UNO für 2017 bereits die Rückkehr von 700.000 Syrern gemeldet, und der Strom an Heimkehrern hält nach wie vor an.

Russia Today (RT) in einem Bericht:









*080818*

Montag, 27. November 2017

Noch einmal - Syrien

Hier ein interessantes, offen geführtes Gespräch von Russia Today mit syrischen Studenten, die in Deutschland leben (und ausgezeichnet Deutsch sprechen). Mit völlig anderen Sichtweisen. "Eine Million Verfolgte? Wo wären die Gefängnisse, um diese Massen unterzubringen? Die Flüchtlinge müssen etwas Schreckliches erzählen, sonst würden sie hier nicht aufgenommen. Opposition? Wo wäre sie gewesen? Es gab nur Muslime, die störte, daß Assad kein Muslim war, sondern Alevit." Es seien sogar viele von jenen "geflohen", die Verfolgung aufgrund von begangenen Korruptionstaten zu fürchten hatten.

No more comment.










*271017*

Sonntag, 9. April 2017

DAS hätte auch Hillary Clinton so gemacht (2)


Teil 2) Warum diese Politik wirklich perspektivlos ist





Es kann keinen Zweifel geben, daß das Abendland - die "westliche Kultur" also, sofern sie noch eine solche ist, auf jeden Fall war sie das einmal, ist das ihre Wurzel - inmitten der islamischen Vielfalt nur einen wirklichen, weil möglichen Gesprächspartner hat, und das ist die Schia, das sind die Schiiten. Denn innerhalb der Schiiten gibt es nachweislich starke Strömungen, die auch viel politischen und kulturellen Einfluß haben und sogar das reale Geschehen (speziell im Iran) seit 1979 (Sturz des Schah-Regimes) stark dominiert haben, in denen etwa Heidegger eine große, hierzulande aber völlig unbekannte Rolle gespielt hat und nach wie vor spielt. 

Die auf eine Wiederaufnahme der im 9. Jahrhundert radikal abgeschnittenen Wurzeln in der griechischen Philosophie - dem logos - hinauslaufen. Damit erst wäre jene Gesprächsmöglichkeit mit dem islamischen Raum hergestellt, von der so manche heute phantasieren, ohne deren Boden - logos, also Vernunft - zu sehen. Ohne den alles Reden Gequatsche oder bestenfalls pragmatisches, kurzfristiges "Irgendwie-Übereinkommen" bleiben muß. Wie wir es so handfest mit der Türkei seit vielen Jahren erleben.

Freilich haben diese Richtungen im Islam - und nicht weniger in Europa bzw. im Westen! - einen Haken, und der wird wohl auch den Ausschlag geben, daß die Realpolitik das genaue Gegenteil anzupeilen scheint: Sie sind gegen jene "westizistisch-kapitalizistisch" deformierte Un-Kultur gerichtet, die sich auch in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges so verheerend und zerstörerisch ausgebreitet hat. 

Weshalb sich in diesen Ländern - die Rede ist vom Iran, vom Irak, in gewisser Weise auch von Syrien, das der Schia seit Jahrzehnten freundlich gegenüberstand, alles Länder bzw. Völker mit einer jahrtausendealten Kultur, auf jeden Fall aber auch vom Yemen, dessen Islam ebenfalls der Schia (Zähiriten) nahe ist und deshalb von Saudi Arabien (noch vor 50 Jahren reines Nomadenland) heute kriegerisch bekämpft wird; dazu kommt ein Teil der Palästinenser (Hisbollah), die sich gegen den Wahabitismus richten - ein starker, aber keineswegs irrationaler "Anti-Amerikanismus" ausgeprägt hat. Der in seinem Grundton nämlich mit der Kulturkritik des abendländischen Westens nahezu identisch ist (ohne, ja gerade nicht auf eine Gleichsetzung der beiden Religionen und Kulturen abzuzielen, sondern ein "kultiviertes Nebeneinander in gewußter kulturell-religiöser Gegnerschaft" hinausläuft)

Das alles vor einem weiteren Hintergrund, der Syrien zu mehr macht als zum bloßen und sinnlosen Kampf um strategische Vorteile und schon gar Öl. Denn seit vielen Jahren und zunehmend hat sich auch in Rußland eine starke geistige Strömung aufgebaut, die von Putin immer direkter vertreten und im Land längst breite Zustimmung findet - und die praktisch identisch mit den erwähnten geistigen Entwicklungen in der Schia-Islam-Welt ist. Mit praktisch derselben kritischen Haltung gegenüber dem Westizismus und US-Amerikanizismus. 

Ohne daß der Westen es bemerkt hat, der in einem stupiden Kalter-Krieg-Denken und geistiger Trägheit erstarrt ist, die ihn die wahren Auseinandersetzungen gar nicht mehr bemerken läßt (stattdessen wird diese Kulturkritik mit "Rechtsradikalismus"-Keulen totgeschlagen, wo immer man sie findet), hat sich hier ein geistig-kultureller Raum zu formieren begonnen, der von Rußland über Persien tief in den Nahen Osten reicht. Der Hintergrund dieses scheinbar nur außenpolitisch-militärischen Konflikts wird also tatsächlich immer prinzipieller und schicksalsentscheidend - sogar für die Welt. Mit geistigen Auseinandersetzungen, die in Europa noch nicht einmal ansatzweise ähnlich ernsthaft rezipiert werden. Der in den "neu-rechten" Bewegungen und Parteien zwar und noch recht ungereinigt aufflackert, aber in den Augen des VdZ nur wenig realpolitische Chancen hat. Wenn, dann läge es - an den USA. Und hier scheint sie bereits am Anfang zu unterliegen, wie sich jetzt zeigt. 

Als geistige kulturreformatorische Entwicklung die auf ein Europa trifft, das sich spätestens durch die geschickte Propaganda im Rahmen des "Kalten Krieges", der zu einer Identifikation der meisten Westeuropäer (und auch der Kirche) mit dieser Unform von Kultur, die in Wahrheit konkretes politisches Interesse war und ist, geführt hat, aus der sie nicht mehr herausfinden. Europa ist zumindest in seiner offiziellen Politik fast nicht mehr reformfähig und hat auch außenpolitisch alles verschlafen, sich damit als Gesprächspartner fast schon aus dem Rennen genommen.

Die übrigen - sunnitischen, schon gar wahabitischen (El-Quaida!) - Richtungen des Islam akzeptieren den Widerspruch. Für sie ist Gott deshalb reiner Wille, reine Willkür. Dieser Islam ist einer Begegnung auf der Ebene der Vernunft nicht zugängig. Ein Umgang mit ihm kann somit nur rein pragmatisch und damit kurzfristig geprägt sein. Er wird deshalb auch ummöglich von der Verbindung mit der Scharia (als politisch-rechtlicher Komponente) zu lösen sein, und das ist auch historisch eindeutig belegbar. Und er wird auch - und das ist der groteske Widerspruch sogar in den vorgeblichen Zielen der US-Außenpolitik: "Demokratisierung" - niemals einen Zugang zur Demokratie finden können, wie immer man das bewerten mag. Denn der Sunni-Islam ist direkt an ein despotisches Zentralregime gebunden. Vernunft kann die Umma nicht zusammenhalten.

Ja, hörte ich unlängst, ist nicht Jordanien ein Beispiel für eine Ausnahme? Nein, das ist ein Irrtum. Jordanien hat sich den Frieden genau um das gekauft, was Europa auch macht: Durch Selbstauflösung einerseites, und durch starke Polizeigewalt anderseits (nur spricht man darüber hierzulande nicht), hat sich Jordanien weitgehend offiziell quasi verwestlicht, sich damit als Israel-Gegner neutralisiert, ist aber damit zur Marionette des Westizismus geworden, von Israel hier, von Arabien dort gewissermaßen als Puffer eingerichtet. Das wird innerhalb des Landes noch zu schweren Spannungen führen, dessen ist sich der VdZ sicher. Jordanien ist kein Weg der Zukunft, sondern ein alter, perspektivloser Irrweg.

Damit ist die US-Außenpolitik im Nahen Osten in wirklich jeder Hinsicht perspektivlos, und widerspricht allen vorgegebenen Zielen eigener Politik. Eine Freundschaft mit den Schiiten lehnt man ab, weil es sogar an die eigene Kulturproblematik ginge, und die Allianz mit den völlig jeder abendländischen Kultur fremden und unvereinbaren, dialogunfähigen Sunniten (v. a. Arabien; aber auch der IS ist sunnitisch, und die Türkei liefert gerade den besten Beweis für die Richtigkeit der Thesen auf diesen Seiten) hat nur soweit und so lange Bestand, als sich immer wieder neu zu findende und prinzipien- weil vernunftlose pragmatische Lösungen finden lassen. Sie ist deshalb aus ihrem Wesen heraus auf einen unbefriedbaren Dauerkonflikt, ja Krieg angelegt, weil sie sich nicht komplett zurückziehen will. Und weil sie das ist, ist sie auf ... militärischen Sieg angelegt. 

Sieg von wem? Das möge sich nun der geneigte Leser selbst zusammenreimen, denn "Öl" spielt zwar eine, aber bei weitem nicht die entscheidende Rolle. (Asien ist schon viel zu stark, um von den USA noch übers Öl in Schach gehalten zu werden.) Kleiner Tip: Es hat mit der Haltung der Sunniten zu Juden zu tun. Ein Friede im Nahen Osten, der mehr ist als die zufällige Abwesenheit oder Unterdrückung von (Gegen-)Krieg, ist damit und so lange die amerikanische Außenpolitik den denselben Interessen gesteuert bleibt wie derzeit unmöglich. Aber das zu ändern würde eine Kulturreform (im wahrsten Sinn) in den USA und im Westen generell voraussetzen. Die mit "America first" zwar einen ersten Anknüpfungspunkt hätte, den aber auch Donald Trump offenbar nicht wirklich aufgreift. Wie es aussieht, kann sich auch er nicht aus den selbstzerstörerischen Widersprüchen befreien, die die USA seit vielen Jahrzehnten deformieren.





*070417*

Samstag, 8. April 2017

DAS hätte auch Hillary Clinton so gemacht (1)

Es hat sich bereits abgezeichnet, hier wurde darüber berichtet: Donald Trump war noch gar nicht offiziell im Amt, hat er bzw. hat seine designierte Regierung bereits eine Nahostpolitik eingeleitet, die das vielleicht einzige, was Obama richtig gemacht hat - die Loslösung der Nahostpolitik von den Interessen Israels und Saudi Arabiens - um 180 Grad gewendet hat. Plötzlich war der Iran wieder der Böse, plötzlich hat die neue Regierung schon im Ansatz dem widersprochen, was Trump selbst so vollmundig verkündet hat: Eine Befriedung des Verhältnisses mit Rußland. 

Nun folgt also der nächste Streich: Indem Trump seine Wahlversprechen bricht - "Don't attack Syria," hat er gerufen! -, hat die USA gestern Syrien militärisch direkt angegriffen.

Als Nebeneffekt hat sich sofort der IS gemeldet und - mit neuem Rückenwind ausgestattet - eine Offensive bei Palmyra mit (ganz sicher nicht amerikanischen ...) Raketen gestartet. IS - Terror - USA - 9/11 - Arabien ... - war da nicht etwas? Sieht also so eine konsequente Politik aus? Oder ist sie einfach zu kompliziert für einen Doofschnösel wie den VdZ, um sie noch zu durchschauen? Oder zeigt sich in der Realität einfach, was WIRKLICH die Ziele der US-Außenpolitik sind, die aber auszusprechen keiner wagt? Oder tut hier die rechte Hand etwas anderes als die linke, und umgekehrt? Wer steuert das, wo ist der Kopf? Oder hat die USA zwei Köpfe, und mehr? Oder ist alles in Wirklichkeit gar nicht so kompliziert, sondern soll nur so wirken, um die wirklichen Interessen zu verschleiern?

Damit hat Trump ja sogar eine Auseinandersetzung mit Rußland riskiert, so wie allen Berichten nach ohnehin bereits in ganz Europa gegen Rußland gerichtete und großangelegte militärische Vorbereitungen laufen, die für die nächste Zukunft nichts Gutes erwarten lassen. Der Syrien-Krieg steht damit unmittelbar davor, wieder zum Ersatzkrieg zu werden, der gegen Rußland gerichtet ist. (Wir werden dazu noch im folgenden 2. Teil etwas für manche Leser vielleicht Überraschendes sagen.)

Die Amerikaner sind ja Meister darin, Staaten so lange und möglichst verdeckt zu provozieren, bis diesen kaum eine andere Wahl haben als "zuerst" anzugreifen, weil man einer anwachsenden ernsten Bedrohung nicht einfach zuschauen kann. Siehe Deutschland 1917, siehe Japan 1942, siehe Vietnam 1963, siehe Rußland in Afghanistan 1981 (welche Invasion ja auch eine amerikanische Vorgeschichte hat), siehe Georgien/Kaukasus, oder wie beim Irak oder wie bei Jugoslawien oder wie bei Libyen - kein Anspruch auf Vollständigkeit! - eine Bedrohung einfach herbeizulügen.

Und Trump hat es genau so gemacht, wie seine Vorgänger: Er hat dazu die amerikanischen (und wiederholt auch internationalen, völkerrechtlich verankerten) Gesetze gebrochen, die vorschreiben, daß der Präsident eine Militärattacke nur nach Konsultation und Zustimmung des Kongresses befehlen darf. Was auch immer Asad zuvor getan oder veranlaßt haben mag.

Man mag darüber spekulieren, ob es nur ein Hinweis darauf ist, welchen Einfluß Establishment und Neo-Conservatives nach wie vor in Washington haben, man kann darüber spekulieren, wie beinhart die Kämpfe Trumps mit dem "deep state" - also diesem Filz aus CIA etc. etc., die eine ganz eigene Politik fahren - ablaufen mögen. Man mag darüber spekulieren, ob Trump deren Macht nicht in den Griff bekommt, die vielleicht ihre eigene Politik brutal durchziehen. Tatsache bleibt, daß Trump nun ganz offen ein Wahlversprechen bricht und wenig Hoffnung macht, daß sich unter ihm wirklich etwas in der amerikanischen Außenpolitik ändern wird, wie er es angekündigt hat. DAS hätte auch Hillary Clinton so gemacht, und damit ein Wahlversprechen erfüllt. 

Weil es in Wahrheit nur ums Öl geht, wie manche meinen? Nein, das glaubt der VdZ nicht. Da stecken andere Strategien und Interesssen dahinter. Ob das auch die wirklichen Interessen der USA sind darf bezweifelt werden.


Morgen Teil 2) Warum diese Politik wirklich perspektivlos ist





*070417*

Dienstag, 6. Dezember 2016

Was die Syrer am meisten trifft

Eine "Peacefinding-Mission" einer amerikanischen Organisation, die mit der UNO irgendwie zu tun hat, hat Syrien besucht, um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Denn das Gefühl, daß die internationalen Medien nicht ausreichend und objektiv informieren war groß, und es hat sich bestätigt. Denn was diese Amerikaner in Syrien festgestellt haben, gibt ein völlig anders Bild des Landes, als die Menschen durch die Medien serviert bekommen. Deren Rolle die Kommission als "schändlich" bezeichnet. Ihr persönlicher Eindruck von Syrien widerspricht allem, was kolportiert wird.

Der Bericht der Kommission ist also nicht uninteressant. Er beginnt damit, daß diese Amerikaner sagen, daß in Syrien KEIN Bürgerkrieg, kein Krieg des Präsidenten gegen die Bevölkerung abläuft. Sondern hier kämpft Präsident UND Volk geeint gegen außenstehende Gruppen mit invasiven Absichten, hinter denen ganz offensichtlich amerikanische Gelder und Interessen stehen. Vielmehr ist der Eindruck der Kommission, daß Syriens (legitim gewählter) Präsident beim Volk beliebt ist.

Deshalb muß man vor allem eines sagen: Mehr als alle Kriegsfolgen und -schäden treffen Syrien die über das Land verhängten (völkerrechtlich illegalen) internationalen Sanktionen. Hinter denen vor allem die USA stehen, die sowohl die UN-Charta als auch internationales Recht verletzen.

Hier wird ein ganzes Land bekämpft. Und gerade die Sanktionen, die es in die Knie zwingen sollen, betreffen direkt die Bevölkerung und verhindern, daß sich irgendeine Normalität einstellen könnte. Es fehlt nämlich an allem und in allen Lebensbereichen. An Medikamenten, an Lebensmitteln, an Ersatzteilen für Maschinen, an Gütern aller Art. Unternehmen können nicht mehr arbeiten, damit auch keine Mitarbeiter beschäftigen. Das trifft die syrische Wirtschaft, die Lebenskraft des syrischen Volkes ganz direkt. Dazu kommt die unausgesetzte massive Zerstörung der Infrastruktur des Landes.

Der Eindruck der Kommission ist, daß die USA den letzten säkularen Staat im vorderen Orient gezielt zerstören wollen, wie es der Irak und Afghanistan gewesen sind. Die Mär einer moderaten Widerstandsbewegung aus dem Volk stimmt nicht. Hinter allen dieser Gruppen stehen ausländische (und praktisch immer islamistische) Mächte, die auch den in Syrien existierenden moderaten Islam zum Feind haben, und mit Söldnern kämpfen. Die im übrigen auch direkte UN-Hilfe abgreifen, so daß diese die Bevölkerung oft gar nicht erreicht.

Vor allem Amerika muß seine Politik ändern, meinen die Kommissionssprecher. Es ist doch auffällig, daß seit acht Jahren - seit Barack Obama Präsident ist - die USA mehr denn je Krieg führen. Und auch in Syrien mischen sie direkt auf Seiten der Rebellen mit.

Natürlich hatte die Kommission (die die Reise selber bezahlt hat) nur fünf Tage in Syrien verbracht, zu der sie sogar von Assad ermutigt worden waren. Sie konnten auch besuchen, wen immer sie besuchen wollten, Assad hat nur dafür gesorgt, daß die Sicherheit gewährleistet ist. Und natürlich haben sie nur gesehen, was man eben in dieser Zeit sehen konnte. Aber das widerspricht allem, was hierzulande über Syrien berichtet wird.









Ähnlich schätzt die Lage in Syrien auch der Erzbischof von Aleppo ein, der im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt lebt. Es sei kein Religionskrieg, sondern ein Invasionskrieg. Er meinte Anfang Oktober in der italienischen Abgeordnetenkammer, daß eines gewiß sei: Wenn Assad jetzt gehe, ende Syrien wie Libyen, in einem unausgesetzten Kampf um die Macht. Seine Einschätzung findet sich in diesem Video. Nicht nur sind deshalb die unmenschlichen Sanktionen sofort aufzuheben, die die Bevölkerung so schwer treffen, fordert er, sondern man muß die Belieferung der Terroristen mit Waffen, ihre Finanzierung, den ungehinderten Zustrom von Kämpfern aus der Türkei sofort einstellen und unterbinden.










*151016*

Montag, 11. April 2016

Der Böse spricht so irgendwie ... vernünftig?

Da müßte man schon sehr suchen, was es an diesem Interview des deutschen Fernsehens auszusetzen gäbe. Umso interessanter ist es, was der syrische Präsident Baschar al-Assad zu sagen hat. Unvernünftig klingt ziemlich anders.










*110416*