Aus diesem Geschehen bei Insekten kann man somit (natürlich: vorsichtig) Hinweise auf die Bedeutung der Lockdowns im besonderen für Kinder und Jugendliche erblicken. Und was solche Niederschlagungen von Leben für sie in ihrer Entwicklung bedeuten.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 7. Dezember 2021
Vom Rückstieg zu Larve und Ei (2)
Montag, 6. Dezember 2021
Leben zielt auf Sichtbarkeit (1)
Solange die Schnecke noch durchsichtig ist, also "keine Haut" hat, ist alles, was an ihr sichtbar ist, wohl geordnet und symmetrisch. Dann beginnen die inneren Organe "Außen(haut)" zu entwickeln, das heißt, daß sie wie oben gesagt in die Verästelungen der "Blattimitationen" gehen. Je mehr sie das tun, desto blickdichter werden die Tierchen. Und desto mehr wird an ihnen ein Außen (Haut) sichtbar - und nur noch die.
Sonntag, 7. November 2021
Da wußte ich: Es wird bald kommen
Mittwoch, 21. August 2019
Neulich nicht nur in Georgien
Ein wichtiger Aspekt ist dabei die ohnehin in allen militärischen Bereichen schon seit langem übliche Praxis, konkrete Aufgaben an private Unternehmen zu übertragen. Damit entzieht man sie der Kontrolle des US-Kongresses. Das betrifft (wie Snowdon 2013 offenlegte) auch längst die extrem umfassende Sammlung von Daten zur weltweiten Bevölkerungsüberwachung, die im offiziellen Budget nur als "Unterstützung von Verteidigungsleistungen" aufscheinen. Und damit schon längst eine Parallelregierung installiert haben, bei denen man spekulieren kann, ob sie nicht längst die eigentliche Macht (nicht nur in den USA) übernommen haben. In diesem Fall ist die erst jüngst gegründete "Defense Thread Reduction Agency" im Spiel. Aber wann hat man Aggression NICHT mit Selbstverteidigung begründet?
Und naiv, oberflächlich, dabei durchaus sympathisch, ja nett, sind auch die vom VdZ gesehenen paar Folgen von MARKmobil. Dagegen war ja "Unsere kleine Farm" noch subversiver, weil wenigstens reaktionär. Warum der Macher also, wie er oft betont, von Youtube usw. "verfolgt" werden soll, ist dem VdZ nicht nachvollziehbar. Oder reicht zur Zensur schon, NICHT wie so viele ständig und explizit mit dem Gehirnprügel der political correctness auf den Zuseher einzudreschen?
So nebenbei weist eben dieses Format MARKmobil aber, zum Thema zurück, auf Vereinbarungen zwischen in solche Forschungsanstalten involvierte Pharmaunternehmen hin, in deren Führung höchste ehemalige US-Politiker eingebunden sind, die ihnen etwa in Europa über Monopolvereinbarungen für Hepatitis-C-Medikamente astronomische Gewinne zusichert. Das "Umsatzpotential" dafür ist allein in Europa so gewaltig, daß es die gesamten Vermögenswerte Österreichs übertrifft. Das fundamentum in re bestätigt dabei auch eine gerichtsanhängige Klage von "Ärzte ohne Grenzen", die sich allerdings nur auf diesen Kostenaspekt konzentriert.
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Montag, 10. Juni 2019
Nur hat niemand darüber nachgedacht
So eine auf den Insektenbestand (Fluginsekten) und der damit zusammenhängenden Nahrungskette, die man bislang noch gar nicht bedacht weil gekannt hatte (und jede Störung eines Raumgefüges als Gestaltharmonie ist ein Hinausschreiten in eine Ursache-Wirk-Folge, die man noch nicht kennt, weil man nur kennt, was in Gestaltgefügen enthalten ist; mehr unbewußt sogar (aber um nichts präsenter), als bewußt (weshalb "Zustimmung zu Gestaltung, also Gefallen" immer ernster zu nehmen ist als irgendein rationalistisch betriebener Furz, den ein "Wissenschaftler" läßt.)
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Dienstag, 28. Mai 2019
Warum gibt es wirklich weniger Insekten?
- die Naturschutzgebiete, in denen die Insektendaten erhoben wurden, heute dicht von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen umgeben sind. Damit werden sie von deren Effekten stärker mitberührt als früher. Durch Nährstoffeintrag, aber auch durch Übergreifen von Pestiziden aus dem Ackerbau.
- sehr viele viehhaltende Klein- und Mittelbetriebe nicht mehr existieren. Diese haben noch 1989 im betreffenden Gebiet 60 Hektar Weideland bewirtschaftet, heute ist es gerade noch ein Hektar. Das hat gravierende Auswirkungen, denn nun gibt es keine Kuhfladen mehr. Eine Kuhflade aber ist Nährort für 2-300 Gramm Insekten. 1989 wurden 25 bis 30 Hektar Weideland regelmäßig beweidet. Die dadurch entstandene Insektenmasse kann man hochrechnen. Heute wird nichts mehr beweidet. Damit fehlen schon aus diesem Grund locker 30 bis 54 Tonnen Insektenmasse. Pro Jahr.
- auch Äcker sind typische Insektenbiotope, viel reichhaltiger als Grünflächen. Im Beobachtungszeitraum wurden 12 Hektar Ackerfläche in Grünland umgewidmet.
- der völlig veränderte Umgang mit Gülle. Die hygienischen Anforderungen sind so gestiegen, daß es heute Misthaufen wie früher nicht mehr gibt, und Güllebehälter werden heute abgedeckt. Auch dies waren Brut- und Nährstätten für gewaltige Insektenmassen, die es heute nicht mehr gibt.
- die Umwandlung von Weideland in Grünland. Zwar wurde auch 1989 ein Teil der Grünflächen für die Grasaufbringung und nicht als Weideland genutzt, heute aber ausschließlich. Diese Flächen werden heute drei- bis viermal gemäht. Jede Mahd aber nimmt einen Großteil der Insekten mit oder stört ihre Entwicklung. Daraus ergibt sich ein enormer Insektenverlust.
- 1989 wurden umfangreiche Flächen rund um das Naturschutzgebiet (in dem für die Insekten-Studie gemessen wurde) von Niederwald bewachsen. Nicht nur daß dort große Mengen Nährstoffe (durch Blätter etc.) anfielen, sondern diese Büsche und niedrigen Bäume haben auch viele kleine Feuchträume am Boden bewahrt. Heute sind diese Niederwälder verschwunden und mit ihnen der Lebensraum für viele Insekten.
- der Rückgang des Gemüseanbaus in der unmittelbaren Umgebung. Die Gemüseäcker, die es heute nicht mehr gibt, weil sie großteils in Grünland umgewidmet wurden, waren früher Anziehungspunkt für viele Schädlingsinsekten, und die wiederum lockten viele weitere Insekten an. Dazu kamen Schmetterlinge und Falter.
- die Verbote der Düngung von Grünland. Das hat nicht nur das Fehlen von Gülle bewirkt, sondern auch den Auftrag von Kalk betroffen. Damit versauern die Böden und viele Pflanzen (etwa Kleearten) gibt es nun nicht mehr. Dazu kommen Bodeneinträge durch Bakterien, die ebenfalls fehlen. Also haben etwa Hummeln oder Bienen keine Nahrung mehr und verschwinden.
- die Studie hat nicht berücksichtigt, ob und in welchem Maß Wanderinsekten (etwa Schmetterlingsarten, die sogar aus dem Mittelmeerraum kommen) in den nämlichen Jahren die Messung der Biomasse beeinflußt haben. Denn diese Wanderungen sind für eine Region gesehen nicht regelmäßig und vorhersehbar. 2018 etwa war sie im betreffenden Gebiet sehr stark.
- die Studie berücksichtigt nicht, ob und wieweit das Auftreten von starken Schädlingsjahren Einfluß auf die gemessene Insektenmasse genommen hat. So war 1989/90 ein extrem milder Winter, der die Schädlingsinsekten stark vermehren half, daß die Ernten teilweise vernichtet wurden. Das ergibt natürlich einen hohen Masseeintrag in den Meßbehältern. Daraufhin (!) hat man in den landwirtschaftlichen Betrieben mit dem gezielten Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln begonnen. Was natürlich die festzustellende Insektenmasse in den kommenden Jahren immer mehr reduziert hat.
- damit in Zusammenhang steht auch die Auswirkung der Umstellung auf Monokulturen und der Einsatz von Insektiziden darin. Seit 1990 sind 20% der Ackerflächen auf Monokulturen umgestellt worden. Diese werden früher im Jahr auf Schädlingsbefall kontrolliert, ja früher tolerierte man sogar gewisse Schädlinge, weil sie in kleinen Mengen ertragsfördernd wirkten. Heute nicht mehr.
- durch diese fehlenden Faktoren (Äcker) stabilisiert sich in den Naturschutzgebieten der Insektenbestand aus Räubern und Beutetieren auf niedrigem Niveau. Früher häufiger aufgetretene Masseninvasionen etwa, die eine Reaktion innerhalb des Gebiets brachten, fallen weg. Auch ist dadurch die Artenvielfalt im Naturschutzgebiet gestiegen, weil bestimmte Pflanzen stärkende Einflüsse von außen nicht mehr bestehen. Deshalb gibt es heute im Naturschutzgebiet, auf das sich die Studie bezieht, zwar weniger Insektenmasse, aber eine größere Vielfalt.
- eng mit den Insekten hängen aber auch die Vögelbestände zusammen. Wo es keine Kuhfladen mehr gibt, gibt es deshalb nicht nur weniger Insekten, sondern auch keine Schwalben mehr. Insgesamt ist also zu erkennen, daß die Zusammenhänge in der Natur und zwischen ihr und menschlichem Verhalten bzw. der Landwirtschaft sehr vielfältig und komplex sind. Zu komplex, als sie einfach auf einzelne Ursachen wie "Einsatz von Insektiziden" zu schieben. Deren Verbot wird keine einzige Schwalbe zurückbringen.
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Hört endlich auf mit dieser Panikmache
Sonntag, 19. November 2017
Alles verläuft nach Plan
Freitag, 28. Februar 2014
Vom Wesen des Instinkts
Sobald sie aber daraufhin begann, Honig einzubringen, "sah" sie neu gerissene Löcher nicht mehr. Das führte sogar so weit, daß der Honig jedesmal restlos wieder auslief. Aber die Biene reagierte nicht, schien zwar etwas irritiert, weil sie den Schaden mit ihren Fühlern zur Kenntnis nahm, konnte aber nicht adäquat reagieren. Hatte sie stattdessen eine bestimmte Anzahl von Honigflügen absolviert, folgte der abschließende Akt: Die Biene kam mit einem kleine Steinchen, dem Abschlußsteinchen zurück, legte ihr Ei, und schloß stets augenblicklich den oberen Deckel.