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Samstag, 2. März 2024

Richtig ist nicht wichtig

Oh ja, gerdet wird viel von ihr, und die Forderung danach will immer weniger verstumen. Zum Teil mit Recht, mit großem Recht sogar, zum Teil aber auch mnit Unrecht.
Denn allzu oft wird die Wahrheit mit dem verwechselt, was ich besser mit "Richtigkeit" bezeichnen möchte. Denn wahris tnicht einfach, was richtig ist, sondern die Wahrheit ist weit mehr als rationales Denken und logische Richtigkeit. Vielmehr ist wahr erst dasnn wahr udn Wahrheit, wenn es als personale Begegnugn mnit der Wahrheit selbst verstanden wird. Wenn wir also zu Abbildern dessen werden, as eindeutig und ohne Möglichkeit des Mißverstehens die Person Gottes selbst ist. Der sich in seinem Sohn Jesus Christus als VIA - VITA - VERITAS, als Leben, als Weg, als Wahrheit in die Schöpfung einfügte. Nicht ALS Schöpfung, aber diese auf seinen Schjltern in Gott hineintragend. Die in ihm, dem Sein - Gott - ihr eienes Sein im Maß ihrer Teilhabe an ihm hat. Und das ist  somit die Teilhabe AN EINER GESTALT. An einer Person. Und von kaum etwqaas spricht das Neue Testament häufiger als von der Grundlage, auf der diese Teilhabe stattfinden kann. VOM GEHORSAM. 

Wie - vom Gehorsam? Und nicht von der Wahrheit?NNicht vom ... Richtigen?  Gehört also die #Welt, die Zukunft, die Welt des wunderbaren NICHT dem, der Recht hat? Nidfcht dem, der nicht lügt? Nicht dem, der in einem offenen Diskurs beiträgt, daß nur die Wahrheit regiere, und allezeit dem Richtigen den diesem gebührenden Vorzug einräumt? Ist also nicht das Richtige - respektive "die Wahrheit" - das, was die Welt ordnet und formt? Und bedeutet dieser Vorragn des Richtigen nicht den Vorragn zu einer Gesellschaftordnugn, wie sie alle erträumen, und die dann "Demokratie" genannt wird?

Sagen wir es pvokativ. Sagen wir richtig. Ssagen wir es wahr. NEIN. Denn die Ordnugn geht dem Diskurs voraus. Das Wahre geht dem Richtigen voraus. Und nur das Wahre ist unbedingt. Aber das Wahre ist ... eine Gestalt. Kein diskursives Ergebnis. Kein Debattenresultat. Keine mathematische Lösung. Kein rechnischer Prozeß.

Sonntag, 23. Juli 2023

Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (2)

Auch er (Carlo, die männliche Hauptfigur) entdeckt also dann seine Freiheit.
Die nicht in der Ablehnung von Abhängigkeiten besteht, sondern in deren Bejahung. Weil nur so Welt entsteht.
Damit bin ich wieder bei XY angelangt, über die ich heute beim Aufwachen um drei lange nachdachte. Worin mir diese diametrale Entgegengesetztheit zu mir schmerzhaft und erneut bewußt geworden ist. Das deckt sich mit der realen Erfahrung, erhellt sie, macht sie als Geschehen bzw. in deren Wirklichkeit erkennbar..

Wo generell die Frau (und über die Frau alle Menschen, wiel alle Menschen einmal Kinder waren und letztlich immer sind) aus Neid, aus dem Versuch, mich doch auf eine Weise zu übertrumpfen, also hat sie das gegensätzliche Ziel gesucht und etabliert, auf eine Weise also, in der sie sich die wahre Demut ersparen hat können.

Samstag, 22. Juli 2023

Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (1)

Freiheit und Abhängigkeit – das ist das Grundthema der Gegenwart geworden. Weil keine Definitions-Dämme errichtet sind, bricht das derzeit völlig ein. Überall geht es um angebliche Autonomie und Unabhäng9igkeit, und dabei ist das gar nicht möglich bzw. auch nicht erwünscht. 
Alles Soziale -also auch die Beziehung zu Gott – wird aufgelöst, und der Mensch fällt neuen abhängigkeiten zum Opfer.
Denn es gibt nur eine Abhängigkeit, in der Freiheit enthalten ist – die von Gott. Umgekehrt noch mehr:; Es gibt nur Freiheit in der Abhängigkeit von Gott. Deren Ort der Realwerdung wiederum der Weg des Mitmenschen, also des Sozialen ist. 
Die Aufgabe kann also nicht und niewmals sein, Abhängigkeiten zu LÖSEN, sondern sie im Gegenteil anzunehmen, aber in einer Form anzunehmen, die auf Gott hin ausgerichtet ist. Das heißt im Stehen in einer Lebensordnung, die dem Willen Gotes - in der "Natur" - entspricht.
Wodurch realisiert sich das dann? Durch die Selbsttranszendierung, die in den Rahmen des sakramentalen Lebens gestellt ist. Denn die Ordnung Gottes, die Beziehungen (der Abhängigkeit) sind dann der Blutkreislauf der Gnade als dem eigentlichen, natürlichen (=wundervollen) Wirken Gottes. 
IN dem sich die Schöpfung auf den siebten Tag hin ausrichtet - den Lobpreis Gottes, dem Tanz der Schöpfung, dem Fest, der Feier, der Freude, dem Lied, dem Hymnus, der Poseie.

Freitag, 13. Januar 2023

Werkstattradio (Stunde 2)

Auch wer keinen Plan hat, hat am Ende, wenn alles Zerstörte aufgelistet wird, und das wird es immer, einen perfekten Plan in der Hand - den Spiegelplan des Zerstörten.So muß man diese inhaltlichen Gedankenstränge als das sehen, was sie sind: Sie sind nur einem einzigen Konzept, einer einzigen Verschwörung entsprungen, nämlich der, DAGEGEN zu sein. GEGEN das Sein, gegen den Menschen wie Gott ihn schuf, gegen Gott, darum geht es als allererstes. Deshalb ist das Konzept des Anti-Christen KEIN KONZEPT, das darf man sich nicht so vorstellen. Und damit schon gar kein Konzept, das EINHEIT schaffen könnte. Gerade die Dämonen sind unter sich TOTAL ZERSTRITTEN und unversöhnbar. 
Es bleibt also nur ein Konzept des Anti-Christen, das ENTLANG DER LINIEN DES SEINS verläuft, der Leser verseht? Wenn ich ein Land, sagen wir es so, angreife, dann muß ich gar nicht wissen, was da alles BESTEHT, und mich dann klug und vorsehend mit der Übertrumpfung dieses Bestehens, dem Sieg also, zu befassen. Dennoch wird mein Plan nach einem Plan aussehen, wenn ich einfach alles, was aus diesem Land kommt, zerstöre. Dann nimmt mein Nicht-Plan die Kontur des (positiven) Plans an, und schon sieht er aus wie ein genialer Gegenplan. 
Sun Tsu, den ich für DEN Strategen der Destruktion halte, war kein Stratege einer Gegenstrategie, um einen Krieg zu gewinnen. Er war der Stratete, dessen Plan die Konturen der Schwächen des Gegners annahm, und zwar vor allem der sittlichen Schwächen. Die er so lange vermehrte und verstärkte, bis sein Plan die Totalitarität des Feindes umschloß, der ihm dann zufiel. 
Menschen glauben dann an eine allmächtige Verschwörung, wenn sie sittlich verstorben sind und deshalb "Strategen" gegenüberstehen, die nihts tun als ihre Schwächen nützen. Mehr haben sie aber nicht mehr. Ihr Fleisch ist faulig geworden, aber sie rennen herum und klagen, daß die anderen stinken.

Donnerstag, 12. Januar 2023

Werkstattradio (Stunde 1)

Laut russischen Angaben waren es vier Raketen, die die Luftabwehr überwunden und eingeschlagen haben, zwei der HIMARS-Raketen wurden abgefangen. Aber die Wirkung war leider verheerend, und wurde auch mit Trimphgeheul in hiesigen Medien verbreitet. 400 jubelten die Blätter, 500 plärrten die Bildschirme. Also das wird der böse Buttin nicht aushalten. Die USA zeigen eben, was ne Harke ist.

Daß solche und ähnliche Treffer durch russische Raketen und Drohnen in ukrainischen Positionen fast zum Alltag gehören, wurde natürlich nie erzählt. Man verseht - kriegsstrategische Überlegungen. Der Westen und die noch in der Rstukraine verbliebenen Ukrainer selbst sollen möglichst nicht mitkriegen, wie katastrophal der Blutzoll ist, der dafür gezahlt wird, daß die Ukraine systematisch und seit 8 Jahren zu einem profitablen Unternehmen umgebaut wurde. 

Das - man muß es fast so sagen - Großanlegern wir Blackrock gehört. Die natürlich hohe Renditen wünschen. Und die liefert die Ukraine auch ab! Zelensky selbst hat es ja erst unlängst in Washington versprochen: Geld in die Ukraine zu schieben IST EINE RENTABLE INVESTITION.

Montag, 12. Dezember 2022

Kniefall vor dem Kind (2)

Der Kniefall ist nicht wegen, sondern trotz des Zustands Gottes als Kind. Deshalb stinkt Hollywoods Lüge gerade zu Weihnachten besonders übel, das sich ein Kind nur zu sehr wünscht, um den König dahinter leichter töten zu können, um sich selbst auf den Thron zu setzen

Um dann die ständige, tägliche, minütliche Selbstrenovation des Einzelnen zu vernichten, sodaß er rat- udn orientierungslos geworden neue Gesetze und Richtlinien annimmt, die er zwar nicht mehr verstehen kann, die ihn aber an einen Platz shcieben, DEN ER NICHT WOLLTE, an dem zu sehen aber ANDERE WOLLEN. Das umschreibt den Zustand, in dem sich eine Gesellschaft dann befindet, der in Wahrheit dann die Akzeptanz einer Fremdherrschaft ist. 

Sonntag, 11. Dezember 2022

Kniefall vor dem Kind (1)

Was wir seit vielen Jahren erleben, wird von Jahrt zu Jahr am Fest Weihnachten exemplarisch. Denn jeder Alltag geht vom Fest aus. Esist das Fest, das die Normen vorprägt, an denen sich der Einzelne orientiert, sobald er die Festessphäre wieder verläßt, auch wenn er es eigentlich gar nicht bemerkt. Aber im Fest wird die Struktur des Lebens programmatisch und für sich gestellt.

Fest heißt nun aber Kult. Nicht auch, als Zusatznutzen, der mal da oder nicht da ist, sondern eins zu eins. Und das diesen Kult Vollziehende hat einen Namen - es ist die KUNST. Die Frage ist also gleichbedeutend mit der Frage nach der Qualität der Kunst, ob ein Festeskult Kunst IST, oder nicht, aber dennoch seine Stelle vertritt. 

Und diese Stelle wird beim Weihnachtsfest durch eine reichhaltige Industrie von Werken eingenommen, die dem Weihnachtsfest eine Deutung geben. Die nominell kaum verändert scheint, und so von jedem mitgetragen werden konnte und kann, und doch klammheimlich umgedeutet wurde, bis sie nahezu zum realen Gegenteil wirde - Liebe, 
Liebe zu den Menschen, und eine daraus geformte Atmosphäre, die eine Art Paradies sein sollte. Als Zustand, den wir immer haben wollten, sollten oder auch könnten. 

Donnerstag, 17. November 2022

Revolution als Dauermodus der Neuzeit

Überaschend aktuell liest sich "Das Europa der Könige!, dessen Inhalte die spritzigen Schreibstil ders Autors, Leonhard Horowski entspricht, teilweise gar schafft. So aktuell, daß mir beim Lesen immer wieder der Zeithorizont "abhanden kommt", denn eine geschichtliche Epoche, für die das Berichtete ein Alleinstellungsmerkmal hätte, oder auch nur so typisch wäre, daß es NUR DORT hätte stattfindenklönnen, kann ich nciht erkennen. 

Das Buch fällt dabei in die Kategorie der aus dem 17. und 18. Jahdhunert überlieferten Tagebücher und Klatschgeschichten,d ie zuhauf vor allem aus Frankreich (aber nicht nur von dort) auf uns gekommen sind. Der Autor will zeigen, daß die Politik dieser Epoche zutiefst von persönlichen Zielen und Vorstellungen der Politik - also den Königen und Fürstenund Adeligen - bestimmt war, von deren Verwandtschaftsbeziehungen und den Netzwerken, die alle aufgebaut hatten. Also von Eigenshaften bestimmt war, die man heute nicht mehr kennt.
Wirklich? Wenn Sie das Werk lesen, werter Leser, werden Sie das nicht mehr so sehen.  Die Etiketten an den Dingen haben sich vielleicht geändert,, man nennt dasselbe anders. Auch die Farbe dfer Schuhe oder die Qualität der Stoffe der Kostüme ist nicht mehr dieselbe. Aber was hat sich sonst geändert?

Sonntag, 6. November 2022

Seinsintegraton durch Adaption an den eigenen Sinn

Aufnahme Blut
Die unter dem Link auf Twitter erreibhare Aufnahme fasziniert. Sie zeigt weiße Blutkörperchen auf der Jagd nach (fremden) Bakterien, die sie dann in sich aufnehmen (fressen)


Die Welt ist ein Zueiinander von "Speise", die eins dem anderen gibt. Und insofern ein Erkennen, das aufs Universale zustrebt, das erst im Meschen seine volle Umfänglichkeit und Potenz entfaltet, Gott auch in (geistigen) Dimensionen, die der übrigen Natur nicht zur Verfügung stehen, ähnlich zu werden. 

Dienstag, 1. November 2022

Wenn der Zustand der Blindheit immer schlimmer wird (2)

Sie werden uns quälen, und wir können nichts dagegen tun. Was aber haben wir erwartet? Und was sollten wir befürchten? - Ihre Adlaten - wie Harari - können und werden viel Leid über die Menschheit bringen, das steht leider fest. Dazu ist genug Motivation des wirklich Bösen vorhanden, auch wenn diese seltener ist, als wir oft glauben. Sie ist beim Einzelnen meist schlicht gar nicht notwendig, das ist das Geheimins. Die Menschen sind durch ihre eigenen Schuldigkeiten genug kompromittiert und geneigt, im Sinn des Bösen zu handeln, um dem Urteil des Seins zu entfliehen. Da brucht es keinen Anstachler dazu.

Zu einem organischen Ganzen werden sie ihren Dreck aber nie umsetzen können, und das wird sie sehr sehr wütend und brutal machen. Weil er ganz einfach nicht der Natur des Menschen entspricht. Aber sie werden - wie Kain - ihn mit aller ihrer Macht zu implementieren suchen, und jedes Gegenopfer ernichten wollen. Das scheint auch kaum noch verhinderbar. Wir sind viel zu weit bereits fortgeschritten. Denn wie immer stand die Schwäche der Menschen Guten Willens, am Anfang des Bösen, und hat ihm des Nachts, als es schlief, sogar direkt den Weg bereitet. 

Denn das Böse IST Schwäche, also immer da, wo die Stärke auch nur eine Handbreit Terrain aufmacht. (Kaum etwas ist deshalb so wichtig wie der Schutz des Schlafes der Guten, das durch die Erbsünde nur in Augenblicken Welt in der Zeit sein kann, die je nur in Intervallen der Absenz zu einem - scheinbaren - Kontinuum verbunden sind. Das Weltgebiß des Seins in der erbsünlichen Welt ist voller Zahnlücken.

Montag, 31. Oktober 2022

Wenn der Zustand der Blindheit immer schlimmer wird (1)

Harari in Davos
Wer da meint, ich sei zuzletzt doch etwas zu sehr in Verschwörungsmilieu eingetaucht, dem sei dieser Beitrag gewidmet. Er soll belegen, er soll zusammenfassen, was tatsächlich geschieht und in welche Richtung Eliten arbeiten. Denn was Yuram Harari hier auf dem World Economic Forum - WEF in Davor vorträgt, entspricht dem, was als "Wissenschaft" ausgegeben wird und als Sitez menschlicher Erkenntnis gehandelt wird. 

Die sich einbildet, so weit zus ehen, alles o genau zu wissen, daß sie in der Lage ist, die Zukunft völlig in die Hand zu nehmen. Weil die Folgen davon zu hart klinge, und sich für viele danna uch zu hart anfühlen werden, wird natürlich eingeschränkt. Da seien "Gefahren", die müsse man begegnen, die Extreme dürfe man nicht zulassen, und so weiter.

Bullshit, alles Bullshit. In jeder Hinsicht.

Dienstag, 25. Oktober 2022

Gewißheit

Es ist die Mafia, die eine Demokratie etabliert wissen will, die die Macht dem Mächtigen sichert, weil der die Macht hat, den Ohnmächtigen zu beherrschen. Niemand kann das verhindern, keine punktuelle Einschränkung, keine Regulierung, nichts.
NUR EINE ASOLUTE INSTITUTION KANN DAS 
Und diese Institution ist niemand anders als die Kirche. 
Keine andere Institution könnte das. Keine menschliche Institution kann das. Weil kein rein menschliches Denken in der Lage ist, die Welt zu ordnen. Ohne Präsenz der Transzendenz  - und ohne deren institutionalisierte, im Recht verbriefte Autorität - wird die Welt und jeder Gesellschaft der Welt 8nweigerlich eine Beute der Gewalt. Und ihr Geist zerfällt ins Bodenlose und ins Chaos.

 

Samstag, 22. Oktober 2022

Der Leidende leidet nur (2)

Die Ablenkung vom Sinn. 'Kein Mitleiden - Nur eine Gruppe macht deshalb das Leiden der Leidenden unruhig. Eine Gruppe, die ihre Stunde gekommen sieht, den eigenen Machtanspruch zu rechtfertigen. Wie diese erwähnte Intellektuellengruppe. Die dnan eifrig darüber beriet, wie man Strukturen und welche aufbauen müßte, um das Volk aus der Misere zu führen. Und dazu wollten sie noch mehr agitieren, um noch mehr Volk auf die Straßen zu bringen.
Damit jedoch wird mit dem perfidesten aller Tricks gearbeitet: Mit dem Winken mit einer Standeserhöhung durch Tienahme am Aufstand der Intellektuellen, die sie - wie Gott, wie das, was am Horioont der Intellektuellen steht - vonihrem Leid befreien wird. Ganz ohne Gott. Ganz ohne Leiden.
Es gibt dieses Volk nicht, und alle die Aufrufe, die von Millionen schwärmen, die angeblich diesen deutshcen Herbst und Winter unter die freien Himmel der Stäte und Dörfer treiben würden, die gibt es nicht und die wird es nicht geben.

Freitag, 7. Oktober 2022

Abglanz und Spiegel Gottes

Wovon der Herz voll, davon kündet der in der Freude tanzende Mund. Denn wo das Herz voll des Lichtes, trunken vom absoluten Lichte ist, ist seine Tätigkeit unendliches Steigen und Fallen, wie der von den Lüften getragene Tanz der Schmetterlinge in der Frühjahrssonne.
A. d. Caraffa, De experientes

Zwar stimmt nicht, daß in der Vernunft (vorwiegend as Verstand aufgefaßt) Gott"zu sich" käme, wie Hegel es verstehen wollte. Aber es ist wahr, daß in der menschlichen Vernunft (als Ganzheit aus sittlicher haltung und rationalem wie klugem Begreifen) ein Spiegelbild Gottes in die Schöpfung getragen wird. In den Sinnen nimmt der Mensch an der Gestalt der Welt teil, indem er sie aufnimmt. Leidend, weil die Sinne leidend sind, also immer passiv, und im Prinzip immer unverfälscht.

Aus diesen Daten trägt der Mensch ein erst ungeordnetes, in der Vernunfttätigkeit aber dann geordnetes Wiederbild der Welt, die er sinnlich aufgenommen hat, in sich, und stellt es dann in der Sprache (das heißt in allen Formen von Sprache, die Künste sind hier nicht weniger eingeschlossen) aus sich heraus. Somit schafft der Mensch in seinem sittlichen Wiedergeben der Schöpfung eine "neue" Schöpfung. Damit sind wir am Höhepunkt der menschlichen Möglichkeit angelangt, bei der Kunst.

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Engel als verbindendes Glied (2)

Das Wirken der Dämonen als gefallene Engel - Ach bei den Dämonen gibt es für jeden einen betimmten Ansatzpunkt, der aber einer Perversion, Umkehrung der ursprünglichen, dem Guten, Gott dienenden Aufgabe entspricht. Der die Aufgabe vielleicht also sogar "bewältigt", aber ohne Ausnahme dem höchsten bzw. tiefsten Bösen zuführt. Ein Dämon kann deshalb NIE direkt heilswirksam sein. Selbst wenn er scheibar "positive Wirkungen" evozieren kann, wie "Heilungen von Krankheit", wird das eigentliche Ziel dieses "guten Phänomens" immer ein darüberstehendes Gut sein. Das er dafür in den Abgrund mitreißt, dem er selber nie mehr entkommen wird.

Wie viele sind deshalb Opfer der Dämonen geworden, die ein scheinbares Gut - Gesundheit - erlangt haben, dafür aber ein weit höheres Gut, das Seelenheit. die Freiheit die dazu nötig ist, meist aber die Anhangung an Gott, die beschädigt oder abgelegt wird. Weil ein Dämon wie JEDER Geist, auch die guten Engel, nur über Anhangung wirken kann, diese letztlich also über die Hierarchie in Gott gründen muß, nicht im Widergott, dem Satan.

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Engel als verbindendes Glied (1)

Wem nun das eine noch fehlt, das die Ideen aus dem Geist Gottes in die Realität der Schöpfung ALS Erde, Welt, Fleisch, Dinghaftigkeit überführt, der sei auf Wesen und Bedeutung der Engel hingewiesen. Was immer Idee Gottes ist, hat seinen ersten Schritt zur Schöpfung auf den Flügeln der Engel getan (die ebenfalls eine Schöpfung sind.)

Im Grunde kann man sich ihr Reich, ihre Hierarchien, die durch verschiedentliche Offenbarungen und Einsichten bekannt sind (am bedeutendsten ist wohl die Schrift über die "Hierarchieen der Enge" des Dionysius Areopagita, die schon früh entstanden ist, und bis heute eine, ja die tragende Rolle im Wissen über die Engel spielt) als geistige Realitäten vorstellen, die auf jeder Stufe, auf jeder Allgemeinheitsebene, bis hin dann zur spezifischen So-seins-Stufe der Dinge (sofern sie Individuen sind) reicht und existiert. 
Engel sind also jeweils die "Aktivierungs-Komponente" im "Modell" der Schöpfung. Sie sind es so sehr, daß man durchaus sagen kann, daß HINTER ALLEM Engel steht. Engel - oder deren Widerpart, die Dämonen. Gott also - oder dessen Widersache, der Teufel. 
Es liegt also in der Hand des Menschen (über den dann die gesamte übrige Schöpfung am von ihm festgelegten Schicksl teilnimmt), welche Welt er anruft, die der Engel oder die der Dämonen. Weil es in seiner Hand liegt, wem er letztendlich anhangt: Gott, oder dem Satan. Dem ewigen Gut, oder dem ewigen Übel. Dem Himmel - oder der Hölle. 
Und wir tun auch sehr gut daran, in unsere Urteile über irdisches Geschehen diese Kräfte, die der Realisierung des Welthaften dienen sollen und wollen, weil alles nach seiner Art will, diese Wesen mit zu berücksichtigen. Nicht manisch, aber als reale Wirkkräfte, denen wir Zugang zur Welt verschaffen oder solchen verhindern können. 

Dienstag, 4. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (2)

Anhand konkreter Beispiele. Und: Warum das Schicksal der Bloodlands sich weiter verlängert - Es bestehen damit auch direkte Verbindungen zwischen ausgeübter, möglicher Macht, Wesenserfüllung (die ein Akt des Gehorsams ist), und Legitimität. Denn Legitimität kann nur im Absoluten bestehen, und dieses ist wiederum durch die Begegnugn erfahrbar. Es kann als eine Art "Ausgang ohne Rest" in der Bilanz zwischen faktischer, realer, möglicher Macht und dem ontologischen Gepräge der Struktur, in der man steht und über die man Macht ausübt. Ein zu wenig ist nicht weniger spannungsladend, wie ein zuviel.

Es ist aber ein ontologischer Vorgang, keiner der menschlicher Willkür und "Phantasie" unterliegt. Deshalb kann sich nur der Mensch in seiner innersten Tiefe auch die Sicherheit holen, die jede Furcht in der Ausübung verscheucht, und zwar von selber. Die als erworbener Habitus auch jene gelassene Ruhe verleiht, die älteren, längerdienenden Herrschern inne wohnt, selbst wenn ihre Umgebung unruhig ist. Sie sind damit auch der Anker eines Volkes, das in Stürmen steht. 

Montag, 3. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (1)

Eine der schlechtesten Konstellationen des menschlichen Repertoires liegt in der Balance zwischen Macht, Mächtigkeit (als Vermögen, Dinge zu bewegen), und der ontologischen Disposition dazu (um das Wort "Vorbestimmtheit" zu vermeiden.) 

Dieser Gedanke geht davon aus, daß sich überall in der Natur eine Entsprechung zwischen dem Sein der Dinge und deren Wirkfähigkeit findet. Diese Reichweite der Mächtigkeit läßt sich an der Ausstattung der Dinge erkennen. Der Löwe hat mächtige Waffen, aber er kann sie nur anwenden, wenn er auch entsprechende Strategien hat, Beute damit zu schlagen. Begegnet er stärkeren Mächten, stößt er an Grenzen, die also immer "von oben" kommen. Das zeigt sich auch in Machtkonstellationen, in denen das Indiviuum in die Bereiche des Soziialen als Wesensbestandteil ragt. 

Sonntag, 25. September 2022

Die Weltordnung, die uns alt aussehen läßt

Was sich Mitte September 2022 in Samarkand in Usbekistan abspielte, kann man als das aufregendste, spannendste Ereignis der Weltgeschichte seit 100 oder gar hundertEN von Jahren sehen. Denn dort in Usbekistan hat erstmals eine Staatengemeinschaft ihren Schatten erkennen lassen, die sich unter dem Eindruck der Ereignisse in USA und Europa mit hohem Tempo formiert. 

Von Moskau bus Peking, von Kostantinopel bis Neu Delhi formiert sich eine euro-asiatische Staatengemeinschaft, die sich auf Prizipien der >Partnerschaft aufbauen will, die von den euroipäisch-amerinkanischen Wegen der letzten fünfhundert Jahre deutlich abweicht, und die Hälfte der Weltbevölkerung in gegenseitigem Wohlwollen zu allseitiger Entwicklung und friedlicher Kexistenz zusamenführen will.

   Europa weht nur vom Rande her, - Türkei, Kaukasus, Rußland  
Was wir auf diesen Photos sehen ist die atemberaubende Zusammenkunft der Anführer von fast vier Milliarden Menschen, die auffallend entspannt und freundschaftlich miteinander umgehen und begonnen haben, diesen gigantischen geopolitischen Raum - Eurasien - als Wirtschafts-, Kultur- und Politikraum zu formieren. In dem die vorherige europäisch-amerikanische Gesellschaft keine Rolle mehr spielt, höchstens die eines außenstehenden Handelspartners. Den man bestenfalls insofern teilhaben läßt, als er den eigenen Interessen noch bedient. 

Samstag, 24. September 2022

Das Übel der Scheidung

Betrachtet man das heute so allgemein akzeptierte Übel der Ehescheidung, so werden dabei gemeiniglich einige Bedingungen übersehen, die die Scheidung nämlich nur zur Spitze eines Eisbergs machen, und oft nur noch einen in sich bereits faulen Baum fällt. 

Das macht sie nicht weniger zu einem Übel, das ja im eigentlichenSinn erst dort beginnt, wo die "Wiederverheiratung" einsetzt - im Meinen, eine Ehe wäre auflösbar. Und das war der politische Trick dabei, diesen Glauben zu bewirken und zur Norm zu implementieren, also die Erkennbarkeit des Wesens der menschlichen Natur zu verwirren. 

Denn die Gesetze zur Scheidung gingnen in ihren Anfängen praktisch immer auf subjektiven Willen Mächtiger zurück, die die Macht hatten, dies als allgemeine Zulassung festzuschreiben.