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| Medienbericht Trans-Lehrer |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Mittwoch, 5. Oktober 2022
Westliche Werte
Donnerstag, 4. Februar 2021
Irgendwann ist einfach Schluß (2)
Wir bringen hier nun noch einmal den zweiten Teil. Für die, denen der Lesestoff gestern doch zu umfangreich war, die aber - und das tun so manche Leser, wie der VdZ weiß, ihnen sei einmal mehr für ihre Treue und ihren Durchbeißwillen gedankt - im Gleichschritt mitgehen wollen.
Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!
Nehmen wir es deshalb etwas lockerer. Machen wir uns bewußt, daß wir nicht auf Erden sind, weil wir hier eine sooo wichtige Aufgabe haben, daß wir am besten ewig leben sollten. Und jeder Tod ein Fehler im System ist, ein Leck im Apparat, der zu vermeiden wäre, WENN wir denn dies und wenn wir denn dort und wenn wir denn das.
Wir werden sterben. Ob mit oder ohne Corona. Deshalb reicht es, wenn wir ein bissel aufpassen, wie wir es ja immer gemacht haben, wenn jemand krank war, und mehr noch wenn dessen Krankheit zum Tode ansteckend war. Angeblich oder wirklich. Und wenn nicht ... kein Malheur. Allen Ernstes. Es ist kein Malheur, den Löffel abzugeben. Es ist normal, und es ist das Schicksal JEDES Menschen. Auch unser unentrinnbares Schicksal damit. Also sollten wir doch ein bissel darüber lachen, sarkastisch, ironisch, denn klar, freuen kann man sich nicht darüber, aber wie sagte doch ein Weiser einmal? Tausend Rosen. Und frisch ans Werk, kräftig in die Hände gespuckt, und wenn es denn sein soll, dann eben ... kräftig gestorben. Denn wir wissen, daß es nicht um dieses begrenzte irdische Leben geht, dieses vallis lacrimosa, dieses Tal der Tränen, sondern darum, daß wir nach dem Tod, wenn wir denn zu Lebgezeiten, wo wir noch den Leib haben, also ganze Menschen sind, bei Christus sein wollten, durch Jesus Christus zu einem neuen Leben auferweckt werden. Und dann, dann geht es so richtig los, dann wackelt die Bude sozusagen. Dann haben wir jene Freude, die wir verloren haben, wieder. Ist das nicht ein Grund, sich zu freuen?
Oder wäre das nicht ein Grund, sich vom Tod weg Christus zuzuwenden? Das ist es doch! Das ist es, warum wir Corona nicht so richtig wollen, daß wir uns lieber zu Tode fürchten, als daran zu sterben. Und das ist ein Grund, warum wir von der Politik etwas verlangen, das sie nicht leisten kann.
Weshalb wir diesen Herrschaften "da oben" sagen sollten: Schon gut. Während wir sie vom Podium führen, unseren Arm um ihre Schultern legen und aus dem Saal begleiten, während sie noch immer reden und reden und reden, was der Tag lang ist, und nach links und rechts wie Irre bellen "Wir schaffen das!", und "Ich kann Euch retten" oder "Ich kann uns bewahren!" "Jaja, schon gut," sagen wir dann, und "Ist eh gut, ja, eh, wir glauben Dir das ja auch" ... während wir mit ihnen rausgehen.
Nichts können sie. Deshalb sollten wir dann, wenn wir sie draußen der Schwester übergeben haben, sie ihnen weiter gut zuredet und sie nach draußen zum Krankenauto geleitet, in den Saal zurück und aufs Podium gehen. Dann mal aufs Mikro klopfen, drauf pusten, ja, es ist eingeschaltet, und dann sollten wir folgende Rede halten. Wir sollten sagen: "Werte Herrschaften, ich möchte was sagen. Ich möchte Euch sagen, daß hinten ein Buffet ist, das wir später konsumieren können, daß im Saal B ein Bingo läuft, wer also möchte ... und daß wir sonst hier abstimmen, wie es mit der Treppe im Foyer weitergehen soll, mit dem Schuppen der Feuerwehr, und wer nun diese Straße saniert, die zum Gemeindezentrum führt, denn das ist ja wirklich kein Zustand ..." Und langsam fassen sich alle wieder, und allmählich fokussieren sie sich wieder auf das, was sie hier tun sollen und müssen - arbeiten, feiern, trauern, Musik hören oder Punzen schlagen, einfach LEBEN. Es gibt eine Menge zu tun.
Und, so nebenbei, schon vergessen? Leutel, es ist noch zwei Wochen - aber NUR noch zwei Wochen - Fasching!
Mittwoch, 3. Februar 2021
Irgendwann ist einfach Schluß (1)
Krankheit, und zwar jede Krankheit, zielt auf Tod ab, das sollten wir nicht vergessen, auch wenn wir es meist schon vergessen haben. Das hat uns die Medizin eingeredet, das hat uns ein Apparat eingeredet, der glatt so tut, als wäre die Krankheit letztlich vermeidbar und der Tod ein Betriebsunfall.
Leben ist ein actu, also ein Tätiges. Wir sagen ja "wir leben", und zwar in allen Sprachen der Welt, wir sagen nicht "wir werden gelebt." Aber darin verfehlen wir uns. Zwangsläufig, und zwar durch die Erbsünde. Wir haben durch sie so viele Neigungen zu Fehlern, daß wir in keinem Fall den Fehlern davonlaufen können. Sie sind immer schneller als wir, sie sind immer zahlreicher, als wir übersehen können. Denn sie sind eine Gesamtneigung, während wir immer nur Einzeldinge bekämpfen können. Und in der Erbsünde ist unser Insgesamt, unsere Gesamtrichtung abweichend und in Richtung Tod eingestellt geworden. Die Erbsünde Adams und Evas war eine Grundsatzentscheidung, in der die Ausrichtung unseres Daseins auf Tod zuging.
Unsere Stammeltern, diese ersten Menschen, von denen alle weiteren abstammen, haben sich in ihrem Entschluß, Gott nicht zu gehorchen, dazu entschlossen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie haben sich dazu entschlossen, selbst jene Herren zu sein, denen sie alles verdanken. Das war ein Fehler. Ein sachlicher Fehler, zu dem sie der Teufel überredet hatte. Es war ein schwerer Fehler, ein Irrtum, und sie sind augenblicklich darauf gekommen. Als Gott sie rief, waren sie sich dessen unbewußt bewußt, sie verbargen sich vor der Wahrheit, dem Sein selbst, von dem alles Sein abstammt. Sie schämten sich.
Weil wir innerweltlich, irdisch, leiblich von Menschen abstammen, also zweitursächlich (nach Gott, dem alles sein Sein verdankt) haben wir das von diesen Eltern auch übertragen bekommen. Neben unserem Sein, das seinen Sinn darin hat, in größter geschenkhafter Freude zu leben weil an Gottes Freude, die er am Spiel der Schöpfung hat, teilzuhaben. Und in dieser Freude, zu der wir berufen weil in die Welt gerufen sind, haben wir aber gewahr zu sein, daß wir diese wirkliche Freude erst NACH diesem Leben erfahren werden. Warum? Weil durch Adam und Eva der Tod in die Welt gekommen ist.
Aber Gott selbst hat uns durch seinen eigenen Sohn Jesus Christus davon erlöst, und uns - nach dem Tod - wieder in ein neues Leben hinein auferstehen lassen. DANN werden wir diese Freude erfahren, und sie ist wirklich gewaltig, der Leser möge es glauben, dem VdZ war als Gnade beschieden, davon ein bißchen kosten zu dürfen. Sie war so groß, daß er seither niemals etwas anderes hätte wollen wollen, als diese Freude wieder zu erfahren, in der sein ganzer Körper verwandelt, völlig verändert war. Wenn wir in der Taufe Mitglieder der Kirche geworden sind, werden wir daran teilnehmen können. Anders nicht. Zumindest wäre es vermessen das zu erhoffen, weil sonst ja das Leiden und Sterben Gottes selbst unnötig gewesen wäre, der Leser möge sich das einmal vorstellen!
Was er sich aber vielleicht nicht mehr so vorstellen kann ist, daß wir sterben müssen. Alle. Und daß wir immer eine Krankheit haben werden, an der wir sterben. Und sei es, daß wir "an Altersschwäche" sterben, also einfach so müde werden, sterbensmüde, buchstäblich, daß wir "hinübergehen", also unsere Seele den Leib losläßt, der daraufhin zu Staub wird. Während die Seele auf den Jüngsten Tag wartet, wo sie, ihrer Form, ihrer Forma nach, wieder zu einem ganzen Menschen geschaffen wird. In der Auferstehung am Jüngsten Tag, wie so viele Propheten verkündet haben. Und woran wir glauben dürfen, weil Gott selbst es uns erzählt hat. Und der muß es ja wissen.
Wir können es uns deshalb nicht so gut vorstellen, weil der Tod - ganz anders als etwa im Barock oder im Mittelalter - durch die Technik, vor allem aber durch die Art wie wir leben so weitgehend und scheinbar aus dem Blick geraten ist, verdrängt wurde, daß wir über lange Strecken unseres Leben, als Grundhaltung sogar, den Tod vergessen haben. In Corona (und das ist das Neue an dieser "Pandemie") hat der Tod sich aber wieder ins Sichtbare gemeldet. Nicht daß er nun plötzlich da ist! So tun wir aber! Sondern er war ohnehin immer da, nun sehen wir ihn aber wieder mehr. Und das ist uns peinlich. Es erinnert an unsere Grundschuld, und es erinnert daran, daß wir immer etwas und genug falsch machen, sodaß wir sterben werden. Mit dreißig, mit fünfzig, mit achtzig oder neunzig Jahren, irgendwann. Irgendwann ist einfach Schluß. Auch für uns. Auch für unsere Kinder, die so prächtig und vor Kraft strotzend leben. Auch für uns, die wir mit dem Alter ein Wehwehchen nach dem anderen, eine Schwäche nach der anderen, schließlich ein Konzert von Schwächen erleben müssen, das uns irgendwann das Leben kosten wird.
Keine Diät, keine noch so "gesunde Lebensweise" wird das verhindern können. Irgendwann ist Schluß. Auch für uns. Uns alle. Und daran erinnert uns Corona wieder. Aber wir sind das nicht gewöhnt. Wir wollen das nicht. Also glauben die Politiker allen Ernstes, sie tun uns einen Gefallen, wenn sie so tun, als wäre das etwas Unnötiges, Überflüssiges, von dem SIE uns bewahren können. Deshalb sehen sie sich ermächtigt, uns dermaßen zu karniefeln, daß uns jede Lebensfreude erstirbt. Nicht nur das, daß wir in so Dingen wie Lockdowns zwar irgendwie vegetieren dürfen, aber NICHT leben. Denn das ist tödlich.
Aber, werter Leser, sei er sich so wie der VdZ bewußt: Wir werden sterben. Auch unser Leben wird enden. IN jedem Fall. Ob morgen. Ob in fünf Jahren. Ob in zwanzig oder fünfzig Jahren. Irgendwann ist Schluß. Legen wir deshalb unsere Zitronenmine wieder ab, legen wir deshalb dieses Betroffenheitsgetue ab, das uns besonders von dieser Regierung angeboten wird, die so tut, als sei sie dann "verantwortungsbewußt", wenn ihr Gesicht auf "tragisch" gepolt wirkt. Ach was sind das doch für Heuchler. Oder, noch schlimmer, wie dumm sind die doch, weil sie das vielleicht wirklich gar nicht wissen. Sondern auch noch glauben, daß ihre Aufgabe es sei, den Tod aus dem Leben zu werfen.
(Wir bringen nun auch die zweite Hälfte des Artikels, für die, denen es nun "reicht", und die sich das Lesevergnügen auf morgen aufheben wollen.)
Morgen Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!
Donnerstag, 31. Dezember 2020
Fluffiges, um dem Wahnsinn zu entkommen und frei genug zu werden, um Sylvester in Fröhlichkeit und nötigem Gleichmut feiern zu können
Was war, und was wir waren ist, was wir sind. Was würde also zum Jahresabschluß besser passen als ein Einblick darin, was wir sind - nämlich ... saublöd, strunzdumm und appeldoof. Warum das so ist, erklärt dieser Mann auf diesem Video. Das wirklich sehens- und hörens- und bedenkenswert ist. Weil er als ausgewiesener IT-Fachmann die Fähigkeit entwickelt (also nicht, wie meist, abgebaut!) hat, über dem Geschehen seine archetypische Struktur zu sehen. Und das kann er wirklich. Tolle Generalisierungen, die in dieser Abstrahierung allgemein anwendbare Erkenntnis- und Verständnisschemata liefert.
Woran es nämlich auf jeden Fall genug gibt ist Dummheit, Faulheit und Bösheit. Diese drei hängen zusammen, und sie schaffen jene Produkte, die uns im Alltag umzingeln.
Uwe Grigats Ausführungen sind ein Gegenmittel. Sie geben jene Brille ab, durch die man das Wirkliche hinter dem Faktischen, das sich so gerne und immer wieder neu als endgültig Gültiges und ewig Ewiges darstellt, das in die Geschichte eingeht, zu sehen vermag. Ohne ins Flache, Platitüdenhafte abzugleiten.
Was Uwe Grigat hier vorträgt, indem er sich mit vollem Gewicht und frech und frei auf die andere Seite des Bootes setzt, denn auf der anderen sind alle übrigen und bringen so das Boot schwer in die Gefahr zu kentern, ist deshalb jedem Leser zum Jahresausklang zu empfehlen.
Es ist dabei nicht nur amüsant genug, auch an diesem Tag der gesellschaftlichen Attitüde der Fröhlichkeit (und daß mir niemand etwas dagegen sagt!) der Stimmung gerecht zu werden. Sondern es ist auch jenen ertragreich, die sich für Depressionen entschieden haben, betrachten sie den Wahnsinn des Jahres 2020. Auch die werden zu ihrem Ding kommen wenn sie etwa hören, wie dumm wir eigentlich sein müssen, für die Einschränkung unseres Lebenskreises auch noch selbst zu bezahlen. Und zwar doppelt und dreifach.
Denn nichts ist vernünftiger als von der Tatsache auszugehen, daß vor allem das mögliche SCHLECHTE auch Realität wird.
Das Schlechte kommt nämlich von selbst! Das Gute hingegen braucht etwas, das es immer seltener gibt, denn unsere Alltags"kultur" (die somit eine A- oder sogar Anti-Kultur geworden ist) - es braucht die Tugend.
Als Haltung, als Training, die Mühe des Schöpferischen wieder und wieder auf uns zu nehmen. Bis es eines Tages, eiderdautz, gar keine Mühe mehr darstellt, weil es die Ebene der frohmachenden Leichtigkeit des Seins erreicht hat.
Doch die Technik, die uns umgibt, und insbesondere die (angeblich) intelligente Technik, setzt auf das genaue Gegenteil. Es setzt auf die Bequemlichkeit. In der uns suggeriert wird, daß wir die Tugend nicht nur nicht brauchen, sondern durch Technik und Ablaufoptimierung ersetzen können.
Was wir aber nicht betätigen, verschwindet eines Tages. So leben wir in einer Welt, in der kaum noch etwas mehr Mühe abverlangt als ... das Allereinfachste. Und das ist das Leben selbst!
Und das spüren wir auch, zumindest in so ruhigen Stunden wie die, in denen wir auf unsere vergangene Zeiteinheit, dieses letzte Jahr 2020, zurückblicken, haben wir meist mehr das Gefühl als das echte Begreifen, daß da etwas fehlt, in dieser unserer Welt.
Möglicherweise, leider sogar recht wahrscheinlich, ist dieses Fehlende, dieses Loch in unserem Leben, in den vergangenen zwölf Monaten sogar noch größer geworden.
Mit diesem Ahnen und Fühlen liegen wir ziemlich richtig. Denn es geht nicht nur um die allmähliche Gewöhnung an unser eigenes Verschwinden. Wir sind sogar in einer schweren Schizophrenie erstarrt. In der wir uns über das beklagen, das wir im Umdrehen selbst als Ziel aller Träume herbeischaffen.
Der werte Leser kann es sich also aussuchen, wie er auf einen Einblick in unsere hochtechnisierte, smarte Welt reagiert. Vergesse er dabei nicht:
Jede Generation ist nur die Lachnummer der folgenden.
In dieser Stimmung sei der Leser somit in die Sylvesterfeier entlassen. Genieße er, was es in aller Bedrückung zu genießen gibt, und vergesse er nicht, daß es die Clowns sind, die uns in eine Situation manövriert haben und darin festhalten, von der sie verlangen, daß wir sie ernst nehmen, weil sie die Wahrheit nicht vertragen können, daß wir nur über sie lachen können.
Mit der kleinen Spitze, daß wir um Gottes willen nicht vergessen sollten, daß wir diese Larve der apokalyptischen Situation nur zum Schein aufsetzen dürfen. Und nicht zum Propaganda-Assistenten der Dummheit werden, die an das, was sie verkündet, um den anderen zu täuschen, schon selber glaubt.
Montag, 22. Juli 2019
Das Interessanteste ist meist auch ziemlich lustig
- Der Aufruf zu, die Beihilfe zu, oder die Rechtfertigung von Gewalt gegenüber Juden
- Die Verbreitung von Mythen über eine jüdische Weltverschwörung, oder daß Juden die Medien, die Wirtschaft, die Regierung oder andere Institutionen kontrollieren
- Die pauschale Beschuldigung des Jüdischen Volkes, für wirkliche oder fiktive falsche Handlungen durch einzelne jüdische Menschen, Gruppen, oder den Staat Israel, oder für solche Taten durch Nicht-Juden verantwortlich zu sein
- Die Beschuldigung des Jüdischen Volkes, den Holocaust erfunden zu haben oder dessen Bedeutung zu übertreiben
- Die Beschuldigung jüdischer Bürger oder Länder außer Israel, gegenüber Israel loyaler zu sein als gegenüber ihren eigenen Nationen
- Die Dämonisierung, die Behauptung einer Doppelmoral oder das Absprechen des Existenzrechts gegenüber dem Staat Israel
- Der Aufruf zu, die Beihilfe zu, oder die Rechtfertigung von Gewalt gegenüber Christen
- Die Verbreitung von Mythen über eine katholisch-vatikanische Weltverschwörung, oder daß Christen die Medien, die Wirtschaft, die Regierung oder andere Institutionen kontrollieren
- Die pauschale Beschuldigung von Christen, für wirkliche oder fiktive falsche Handlungen durch einzelne Christen, christliche Gruppen, oder den Vatikanstaat, oder für solche Taten durch Nicht-Christen verantwortlich zu sein
- Die Beschuldigung von Christen, die Auferstehung erfunden zu haben oder deren Bedeutung zu übertreiben
- Die Beschuldigung jüdischer Bürger oder Länder (außer Israel selbst), gegenüber Israel loyaler zu sein als gegenüber ihren eigenen Nationen
- Die Dämonisierung, die Behauptung einer Doppelmoral oder das Absprechen des Existenzrechts gegenüber dem Staat Israel
- Die Beschuldigung von Katholiken in Ländern außer dem Vatikan Staat, dem Vatikan gegenüber loyaler zu sein als gegenüber ihrer eigenen Nation.
- Die Dämonisierung oder die Behauptung einer Doppelmoral oder das Absprechen des Existenzrechts gegenüber der Heiligen Römischen Kirche
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Dienstag, 30. Oktober 2018
Wenn schon ein Tabu brechen, dann dieses (4)
Montag, 27. Februar 2017
Zum Geist aufgestiegen
Montag, 31. Oktober 2016
Das mußte hierher
Mittwoch, 10. August 2016
Es wäre eine ziemliche Ironie
Aber den Fall kennt der VdZ nicht wirklich. Er konnotiert wieder einmal nur.
Freitag, 12. Juli 2013
Über Verbindendes und Gleiches (2)
Wollen die also beide, tun sie also beide nicht das Gleiche? Worin unterscheiden sie sich überhaupt? Nicht einmal im Brustkreuz, wenn man es genau nimmt. Sie verwenden sogar die selben Worte, reden vom Frieden, und il presidente Mujica wird das eine oder andere mal auch schon jemanden diabolo genannt haben, und die Zuhörer werden begeistert geraunt haben: endlich einer, der mutig die Wahrheit spricht. Da ist ihm papa Francisco also sicher auch nicht voraus.
Dann wäre diese Moral aber ja überhaupt äußerst ... modern, sagt man so? Gewissermaßen von zeitlosem chique. Zeitlosigkeit, auf die wir uns ja hinentwickelt haben oder hinentwickeln wollen, selbst da stimmen beide überein. Und Zeitlosigkeit heißt nun einmal nicht sinnenfällig, also gestaltlos.
Und man sieht es ja überall und allerorten. Selbst in Schauspielerkreisen wird seit je geherzt und gebußt, daß es eine Freude ist. Und Geld haben sie auch nicht. Dann wäre ja überhaupt vielleicht die ganze (halbe) Welt schon erlöst, wir begreifen es nur noch nicht, weil sich Gestalt ja global zur Funktion er-, nein: auflöst, und je mehr sie sich er-, nein: auflöst, desto mehr wird querfeldein geherzt und gebusst und aufs Outfit geschi... also: wenig Wert gelegt, und vor allem: geliked und gefriendet? Vielleicht wäre dann überhaupt das Internet DIE Erlösung, als Lösung des lästigen Fleischproblems, mit dem jeder zu tun hat?
Donnerstag, 11. Juli 2013
Über Verbindendes und Gleiches (1)
| Compagnero Jose Mujica, il presidente - Photo Die Presse |
[...] Er bekenne, dass er das Fehlen von persönlichen Besitztümern als Freiheit empfinde. Wer ständig vor dem Verlust seines Vermögens Angst habe, sei eigentlich nur unfrei. „Ich muss mich nicht als Präsident verkleiden. Ich bin, wer ich bin.“
Freitag, 8. März 2013
Das können sie, die Amis
Dienstag, 10. Mai 2011
Verteidigung der Frau
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| H. L. Mancken (1880-1956) |
Aber keine Frau, die den Mann um seine schäbige und lächerliche Seele beneide. Keine, die die Männer nicht zutiefst durchschaue und deshalb verachte, deren Haltung dem Manne gegenüber nicht von mehr oder weniger feiner Ironie gekennzeichnet sei. Ja, schreibt Mancken, diese Haltung zeichnet sich sogar in der Literatur ab. Nicht eine Heldenfigur in von Frauen verfaßter Literatur, die kein Tölpel ist.
Sodaß es völlig auf der Hand liegt: Kein Mann, der seine soziale Stellung verdient. Wo ihm doch jede Frau unendlich überlegen ist.
Deshalb brauche eine Frau einen männlichen Einschlag, weil sie sonst reine Zynikerin wird, und gar nicht in der Lage ist, das was sie erreichen will erst einmal nur zu träumen. Während der Mann einen weiblichen Einschlag braucht, um nicht in die Verblödung, unrettbare Naivität oder Verlorenheit in seine Phantasie abzugleiten, so wie Bankdirektoren, Theologen oder Herrenreiter.




