Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 12. August 2024
Vom Irrtum des Lobes, und von der Seltenheit des Genies
Sonntag, 11. August 2024
Sie machen alles selber
Mir kommt da etwas komisch, ja lächerlich vor. Da sind zu viele Charaktere im Spiel, die nichts auslassen, um sich wichtig fühlen zu können, und aufs Tableau einer "geschichtlichen Tat" gehoben werden, die extra für alle diese geschaffen wurde. Taylor Swift eingerechnet.
Dienstag, 20. September 2022
Paradoxa der menschlichen Freiheit
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| Kevin McDonald |
Mittwoch, 12. Januar 2022
... und krallt sich an einen Ort, um nicht zu sterben (3)
Dienstag, 11. Januar 2022
... stößt Schreie aus, um Hindernisse zu verscheuchen ... (2)
Ein Kampf, der umso leichter zu entscheiden war, als diese Medien in die Hände der Ideologen gefallen sind. Beziehungsweise deren Ausgestaltung von Interessen getrieben war und ist (man denke ans Internet, dessen Genese und Ausformungen kann jeder von uns, der das 40. Lebensjahr so halbwegs schon erreicht hat, noch so halbwegs erinnert) die in sich, also ihrem Wesen gemäß die Zerstörung des wahrlich Menschlichen zu ihrem natürlichen Ausgang haben. Was an dem ersichtlich wird, von dem ihr "Gelingen" abhängt.
Ohne solch beschriebene, durch das Sozialsystem (das die Karawanentiere stellte, auf deren Rücken sämtliche politischen Systeme und Diktaturen des letzten Jahrhunderts eingeritten sind) systematisch produzierte, soziale Wüste wären die social media generell, Dinge wie Facebook oder Twitter speziell, gar nie groß geworden. Ohne soziale Destruktion wäre amazon, das von den social media abhängt und wie ein Müllschlucker alles aufgesaugt hat, was die Entsozialisierungsmaschinerie durch die Mangel gedreht hat, chancenlos geblieben.
Montag, 10. Januar 2022
Wer, ins Dunkel geworfen, herumtappt ... (1)
Narziß, der sich im Außen nicht fand, sucht fortan im Spiegelbild, diesem scheinbaren Außen, seine Gestalt.
Ein Spiegelbild, das uns so viel über das Wesen des Internet - ein Bild an der Oberfläche, wie der Teich des Narziß - als angebliches social media verrät. Einer Konstruktion, die Soziales Gefüge vortäuscht weil zu errichten vorgibt, und wo wir es ebenfalls mit einem Schein-Außen zu tun haben.
Fortan wird Narziß vom Echo verfolgt, das sich in ihn unsterblich verliebt hat, und ihm nicht mehr von der Ferse weicht.
Mittwoch, 3. November 2021
Er hatte nichts anderes (2)
Was mir spätestens seit der Ausstellung über Albrecht Dürers Lebenswerk bewußt ist, die ich vor Jahren in Wien besucht hatte. Denn die ersten Bilder und Zeichnungen von Dürer sind auch keine Kunstwerke, sondern tot, wie die von Hitler. Auch Dürers erste Zeichnungen sind naiv und ungelenk. Aber man sieht, wie sich mit der Befassung damit der Meister entwickelte. Und ab irgendeinem Punkt wurden alle Bilder, die uns überliefert sind, Kunstwerke. In denen das Dargestellte zu dem wird, was es darstellt.
Hitler kam nicht so weit. Der Krieg unterbrach sein Malen (von Postkarten), und ein neues Lebensgebiet tat sich auf. Eines, in dem ihm der Zusammenhang von Leben und Politik. Durch die Vorgänge in der neu entstandenen Republik neuer Art. Denn nun mußten alle sich an etwas herantasten, das ihnen neu war, und von dem nicht einmal klar war, was eigentlich das Ziel sein sollte.
Dienstag, 2. November 2021
Er hatte nichts anderes (1)
Adolf Hitler war nicht so, wie man sich gemeiniglich einen guten Redner vorstellt, schreibt Peter Longerich in seinem 2015 erschienen "Hitler". In der er sich, wie er gleich im Vorwort schreibt, darum bemühte, einen Verdacht zu beweisen, der sich im Laufe seiner Forschungen zur Gewißheit erhärtete. Daß nämlich dieser Mann nicht einfach nur durchschnittlich, sondern sogar ein ziemlich unterdurchschnittlicher, platter, banausischer Mensch war. Das zu erkennen läßt aber mehr als bislang berücksichtigt erkennen, daß das Handeln eines Menschen in einem ungeheuren Ausmaß in seine Zeit eingebunden, mit ihr in Dialog ist, und daß sich Phänomene nur in ihrem Insgesamt verstehen lassen, niemals aus dem Einzelding selbst heraus. Die Zeit hat sich also ihren Hitler gebildet, könnte man sagen, und erst in zweiter Linie Hitler die Zeit, in der er gelebt hat.
Und so muß man auch manche Zuschreibungen neu durchdenken. Etwa die, daß Hitler ein "so hervorragender Redner" gewesen ist. Wäre er das nämlich noch heute? Wie würden wir heute auf ihn reagieren? Es gibt viele Augenzeugen seiner Reden, die übereinstimmend berichten, daß er sich bei diesen Reden, mit denen er seine Karriere und die der NSDAP aufbaute, wie ein Irrer aufführte. Er geriet in diesen Reden, die in der Regel drei, vier Stunden dauerten, völlig außer sich, und monologisierte schier ohne Ende. Seine Mimik, seine Gestik wurde nach jeweils einer kurzen Anlaufzeit dermaßen exzentrisch, daß manche entsetzt waren. Das Haar hing ihm während dieser Stunden wirr ins Gesicht, sodaß er manchen auch dämonisch wirkte. Hatte er geendigt, war seine Kleidung klitschnaß, er selbst völlig aufgelöst und erschöpft. So sank er auf ein Häuflein zusammen, als ein völlig anderer Mensch als noch Minuten zuvor.
Donnerstag, 30. September 2021
(Nicht mehr ganz so katholizistische) Gedankensplitter (34)
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Mittwoch, 29. September 2021
(Immer noch katholizistische) Gedankensplitter (33)
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| QR LifeSiteNews |
Seltsam, ich kann diese Passagen nicht finden, die apokalyptisch häretische Aussagen sein sollen. Im Gegenteil, erscheint mir die Erzählung von franziskoiden Plaudereien im Flugzeug am Rückflug von einer nächsten Pastoralvisite die Schilderung eines Menschen, der versucht, diesen Eiertanz zu vollführen zu plaudern ohne Häresien zu verbreiten, zu denen ihn die weltliche Presse pausenlos verführen will (und der Argentinier latscht in seiner ungebrochenen Eitelkeit auch tatsächlich wieder und wieder drauf).
Es ist nichts Häretisches erkennbar, wenn der Papst sagt, daß homosexuelle Partnerschaften vom Staat geregelt sind. Sodaß jeder, der seinen Lebenspartner absichern, versichern, und was auch immer will, das mit den geltenden Gesetzen tun kann. Nur eines - und das sagt er immerhin und explizit - kann sowas nie sein: Eine sakramentale Ehe!
Ja was soll er sonst sagen? Alles - und den Eindruck, daß Leute wie Westen, ja ganze kirchliche Gruppierungen das vom Papst verlangen, muß man haben - zurecht rücken, was seit Jahrzehnten auf der Erde überhaupt schiefläuft?
Sonntag, 12. September 2021
Vom Verborgenen des Geistes (2)
Samstag, 11. September 2021
Vom Verborgenen des Geistes (1)
Wer viele Begabungen hat, wer über das Maß des Durchschnitts deutlich hinausragt, erfährt bereits als Kind und sobald er in soziale Felder verwoben wird - meist ist das bereits in der Familie der Fall; die Familie ist nicht nur Geber, sie ist auch Problem der Identität - daß ein klandestiner, nur selten offener Kampf gegen ihn geführt wird.
Der am schlimmsten wird, wenn sich die Eltern einmischen. Und hier vor allem die Mütter. Die für "Ihren Heinzi" die Vorzugsrolle fordern, die ihm ihrer unbeugsamen Ansicht nach zusteht, sodaß sie sich berufen fühlen, seine Benachteiligung zu bekämpfen.
Dabei sind Mütter die letzten, die die Charakteristik einer hohen Begabung, die immer einzigartig* ist, erkennen.
Montag, 30. August 2021
Extra ecclesiam (3)
Sonntag, 29. August 2021
Extra ecclesiam (2)
Mittwoch, 7. Juli 2021
Daran sehen wir, was uns fehlt (2)
Vor allem fehlen die Wunder als Erscheinungen der Großmächtigkeit und Barmherzigkeit im Alltag - Es ist ein lebhaftes Beispiel für den Niedergang einer Kultur, den wir da seit 150 Jahren beobachten und immer besser analysieren können. Während Aufstieg ein Zugewinn an Energieeffizienz ist, wenn auch nicht als vordergründiges Ziel (ja, das darf er gar nicht sein! Sondern es muß auch dies ein immanentes, beiläufiges, wie mit leichter Hand hingezaubertes Nebenergebnis zunehmender allgemeiner Klugheit und Weisheit sein) das heißt mit jedem Handgriff immer mehr - weil das fleischliche Leben vom Geist immer mehr durchdrungen wird, und Geist heißt nicht nur Lernen, er heißt auch Universalität, also das Immer-mehr-Fassen durch ein Wort, auf anderer Ebene: Durch einen Handgriff - die immer ein Mangel an Energieeffizienz ist.*
Lassen wir der Trauer dann ausreichend Zeit, sie ist notwendig, um anderes ansetzen zu können, als Abschied ans Falsche, ans Vergangene als Irrtumsweg. Trauer über die Zeitvergeudung durch falsche Erziehung, durch fehlende Verantwortung weil fehlende Universalität der Eltern und Lehrer, die uns keine Einordnung in ein Allgemeines (Familie, Haus) VOR der individualisierten Herausprägung im Erwachsenenzustand**, als Senex, noch durch kluge Ausrichtung unserer Eigeninteressen und -ziele zugeführt haben.
Sonntag, 30. Mai 2021
Erst im Darstellen isset Welt
Das 19. Jahrhundert hat vom Museum gelebt; auch wir tun dies noch, ohne dabei zu bedenken, daß es dem Besucher eine vollkommen neue Beziehung zum Kunstwerk aufgezwungen hat. Ihm ist es zum guten Teil zuzuschreiben, wenn die Kunstwerke [...] ihrer eigentlichen Funktion enthoben und dafür in Bilder verwandelt sind: selbst die Bildnisse sind diesem Verwandlungsprozeß nicht entgangen.
Sind Cäsars Büste oder Karl V. zu Pferde immer noch Cäsar und Karl V., so ist der Herzog von Olivarez nur noch Velazquez. Was kümmert es uns noch, er der Mann mit dem Goldhelm, wer der Mann mit dem Handschuh gewesen ist? Sie heißen für uns Rembrandt und Tizian. Ein Portrait ist nicht mehr in erster Linie Abbild eines bestimmten Menschen.
Sonntag, 28. März 2021
Bis zum Staub, aus dem alles ist (2)
Teil 2) Soziologische Strukturen und ihre Ideen
Nun freilich, auch den VdZ stört Unordnung, die immer gleichbedeutend ist mit Dingen, die nicht geliebt, die in keiner Ordnung gehalten werden. Was können dabei doch noch sinnvolle Zielsetzungen sein? Vielleicht Müllzerkleinerer, vielleicht durch Mikrobeninjektionen aufbereitete Müllhalden, die durch einen möglichst reichhaltigen Müllmix in möglichst kurzer Zeit einen möglichst weiten biologischen Raum bieten. Eine verschimmelte Gurke neben einem Plastikfrettchen könnte etwa das beste Mittel sein, um die Zeit abzukürzen, in der das Plastik zerfällt, und sich in die ersten Materiestufen zurück gliedert - Staub. Erde. Dreck also.
Aber für sich gesehen sind Aktionen wie "Plastikverbot", mit dem wir es freilich längst zu tun haben, vollkommen sinnlos, ja sogar gefährlich. Unser Leben verläuft immer innerhalb einer Kultur. Und hat sich darin eine ungeheuer komplexe Gemengelage geschaffen, in der jedes Teil seinen Platz hat, und so gut wie alles mit so gut wie allem zusammenhängt.
Man kann nicht einfach einen Baustein herausziehen und meinen, was auch immer mit ihm zusammenhängt sei nun gelöst. Dieses Ganze ist eben nicht einfach als "Summe" von Teilen zu sehen, ja nicht einmal nur als unentwirrbar komplexes Durch- WEIL Miteinander von Dingen, die in Beziehungen stehen, und deshalb immer innerhalb von Prozessen stehen. Sondern die Dinge brauchen einander! Deshalb verlangt Umgang mit der Umwelt in erster Linie größte Bedachtsamkeit und Ehrfurcht der Überlieferung gegenüber. Und das ist vor allem den Weltrettern an die Stirne zu nageln.
Plastik ist unverzichtbar, und es ist als Problem gesehen ganz sicher nicht kurzfristig lösbar. Je mehr Arbeitsschritte aber angewandt werden, um das Plastik zu behandeln, desto mehr muß uns klar sein, daß jeder solcher Arbeitsschritte Energie KOSTET, und deshalb die Gesamtrechnung mit dem Müll nie aufgeht.
So, wie sich keine Gesamtrechnung (als Mosaik, dessen Gesamtbild in Gottes Hand liegt, zu dem alles Ding einen Platz in einem Gesamtgefüge beiträgt) dieser vielzitierten "Zivilgesellschaft" (was für ein Unsinn! wie verbreitet aber als Schlagwort) ausgeht. Die da mit dem einzelnen Steinchen meint, das Gesamtbild in die Hand nehmen zu können. Und damit unausbleiblich Erwartungen schafft, die niemand erfüllen kann, und damit ein ungeheures Potential der Frustrationspotentiale schafft, die zur Aggressionsbereitschaft wird.
"Die Welt ist nicht so, wie sie ist, weil so viele Schlechtes tun. Sondern weil nur wenige Gutes tun," heißt es in dem Film. Mit diesem unerträglichen Aktivistenmotto endet er sogar, als Botschaft, die hängen bleiben soll. Unerträglich, weil überhaupt wahr erst, wenn man definiert, was "gut" ist. Das "Gute" der Öko-Aktivisten ist es jedenfalls nicht. Das hier Gemeinte ist es jedenfalls nicht, weil das Gesamtbild nicht als geschenikhafte Einsenkung gesehen wird, sondern als Produkt des eigenen Tuns, das auf wundersame Weise ein unserem Willen entsprechendes Gesamtbild "schafft",
In "Risk and Culture" zeigt Mary Douglas, daß es eine "ökologische Bedrohung an sich" nicht gibt. Vielmehr gibt es eine bestimmte Auswahl von Gefahren, deren Auswahl selbst eine profunde Aussage über die psychosozialen Strukturen einer Kultur sind. Die mit ihren unterbewußten Ängsten, die sublimiert werden, mit ihren Bewältigungsstrategien von Schuld und Sinnleere (sic!) zu tun haben. Aber nicht mit einer "absoluten Umweltgefahr."
Das ist schon daran erkennbar, daß sie nie rational sind! Sie sind nicht einmal "empirisch", wie natürlich bei allen diesen Dingen behauptet wird, die als Sublimierungen dienen. Und sie sind auch keiner "freien" Wahl entsprungen. Urteile darüber, was gefährlich ist und was gut ist sind immer sozial, damit ökonomisch, psychologisch und religiös bedingt, und sie sind auch immer eines: Sie sind grenzwertig im Sinne von grenzüberschreitend. Von Menschen, die sich an den Rändern der Kultur sehen, dieser eigentlich gar nicht mehr zugehörig, obwohl sie von ihr abhängig sind.
Diese Widerspruchshaltung ist also nie wirklich auf Ablösung ausgerichtet, sondern auf ein Selbst-Gefühl, um sich in der Abgrenzung durch den Widerspruch gewissermaßen "selbst wahrzunehmen." (Man sieht somit die Nähe zum Narzißmus.) Das wird auch darin deutlich, daß - eben! - Gesamtkonzepte, konstruktive Gegenentwürfe immer fehlen, über einen nur angerissenen Charakter einer Alternative nie hinausgehen, die anzustreben es vor allem natürlich an Risikobereitschaft fehlt. Schöpferisches aber braucht diese "Gewalt", in der sich der schöpferische Mensch ins Nichts fallen läßt.
Deshalb ist der Charakter der Öko-Bewegungen an sich auf die Gruppenexistenz ausgerichtet, sind alle Gegenbehauptungen bloße Attitüde. Sämtliche ihrer Werte sind deshalb so abstrakt, daß jeder sie befürwortet, niemand sie verneinen würde.
Das Gutmenschentum, das soll damit gesagt werden, ist keine Einzelerscheinung. Es ist an sich eine (Douglas sagt sogar: sektenhafte) Gruppenerscheinung mit identitätsorientierter Funktion: Sie soll im bestehenden (kritisierten, "hinterfragten") Gesellschaftsganzen einen anderen Weg zum Elitären ermöglichen, ohne die Wehen des Schöpferischen (das eigentlich das Elitäre begründet, das ja in einem Schöpfergott gipfelt) durchmachen zu müssen.
Jene Bewegungen aber, die sich gegen "Umweltverschmutzung" wenden, die also (gewissermaßen) Schmutz kritisieren, sind eine Analogie zum "Reinsein wie Gott." Der Umweltsaubermann sublimiert den psychologischen Anspruch auf Göttlichkeit. Darin liegt aber auch die Wahrheit der oben zitierten Aussagen über die Zusammenhänge von Hygiene und Wohlstand (als Weltbesitz).
Gut ist etwas nur, wenn es auch wahr und damit schön ist. Gutes außerhalb des logos (Sinn, Ausrichtung auf) gibt es also nicht. Und das heißt: Gutes zu tun ist eine Frage des Gehorsams dem Sinn gegenüber, in den alles eingebettet ist. Noch enmal: Weil es dieses Ding ohne solchen übergeordneten, das Einzelne umfassenden Sinn nicht geben würde.
Wie also kann es Gutes geben, das keinen Sinn hat? Dieses Gute ist kein Bild, das abzubilden ist, wie es die Generation der post-68er Intellektuellen glaubt. Die bereits in solidem Wohlstand aufgewachsen, intellektuell gut ausgebildet, den Elterngenerationen "überlegen" wurden.
Für sie hat sich das Gute von den Dingen gelöst. Für sie wurden die Dinge zur Idee, wurden die Ideen das, was die Welt jederzeit, beliebig und radikal "ändert". Ihre Ideen sind "reiner" als die Dinge, und damit sind die Öko-Eliten, die gegen Umweltverschmutzung antreten und damit den Eltern die Dinge aus der Hand nehmen, auch die Göttlicheren.
Aber das Gute ist ein Wille, den Sinn einer Sache zu stärken, wie er in deren Wesen angelegt ist, und somit im ehrfürchtigen Hegen des Dinglichen den Sinn zu bejahen. Und darin beginnt das Gute direkt an der Haut, denn hier beginnt es in der Liebe, die es ebenfalls nur konkret am Ding gibt, und die allen Dingen somit zugrunde liegt.
In der Liebe zum Ort, an dem wir stehen, und an all dessen Beziehungen, die er hat, weil und so lange er ist. Denn alles Seiende ist ein Schnittpunkt des Lichts, der die empfangene Liebe schöpferisch zu einem Sein umsetzt und (erst) darin, als abgewandeltes, durch eines Individualität verändertes Licht weitergibt.
Von den Dingen weg, von der Ordnung der Dinge weg, in der sie stehen, bedeutet somit ein Losreißen vom Sinn. Und macht die Reinheitshandlung zu einer nur noch symbolischen Handlung eines Gutheitsbildes, die nicht mehr nach Sinn fragen darf. Umso mehr findet sich somit in den Öko-Umweltschutzbewegungen und -ideen in sich stehende, gut zu sein vorgebende Einzelhandlungen, die aber im großen Ganzen keinen Sinn mehr ergeben. Die nur noch Ablaufoptimierungen, bloßer Technizismus sind, der seine Gutheit aus einem ablaufimmanenten Logizismus ableitet.
Dessen Formeln den Ordnungsträgern der Elterngeneration unbekannt sind, weil deren Vorgangsweise und Lebensprinzip das des Sinns war. Auch das "Plastikverbot" (das ohnehin kaum ein Prozent des verwendeten Plastik betrifft, aber kaum jemanden unbehelligt läßt) richtet im Ganzen gesehen mehr ökologischen Schaden an, als es solche beheben könnte.
An diesem Thema zeigt sich somit exemplarisch, was der gesamten Öko-Bewegung zugrunde liegt. Die im Einzelnen von vielerlei "Logik" begleitet wird, die wie ein Begleitwalzer über alles drübergelegt wird, die aber sinnlos ist. Sodaß sie auch nur Unsinn produziert. Weil alles vom Sinn ausgeht, wird auch diese Öko-Zielsetzung (wie jede andere) nur Schaden und sinnlose Geldvernichtung bringen. Als Last, die die Menschen zu tragen haben werden. Denn die Last des Lebens selbst bemißt sich nach dem Räderwerk des Sinns.
Samstag, 27. März 2021
Bis zum Staub, aus dem alles ist (1)
Es gibt im Handeln zwei Ebenen, die voneinander - seltsamerweise? ja, seltsamerweise, für ein gewisses Denken auf jeden Fall - völlig unabhängig sind. Das eine ist, daß jeders Handeln einem Bild folgt, einem Gestaltbild. Und insofern den ganzen Leib des Menschen einschließt, samt dem, was das Geistige am meisten vorbereitet und prägt, dem sensitiv-seelischen.
Dann aber gibt es die Ebene des Sinns, des Wahren, des Richtigen. Auf dieser Ebene erschließt sich der Sinn des Menschen als Ganzes, denn hier entscheidet sich, ob ein Handeln sinnvoll ist oder nicht. Ein Beispiel: Es kann wunderbar befriedigend sein, Geschirr zu waschen, und man kann dabei herrlich soziale Verknüpfungen abarbeiten.
Was man aber nicht sieht ist, daß das herrlich glänzende Porzellan vom Nächsten, von dem ich aber nichts wußte, in den Müll geworfen wird. Weil niemand das Geschirr noch braucht, und nicht nur beim nächsten Essen nächstes frisches Geschirr zur Verwendung kommen wird, sondern mit dem Wegwerfen ein Überangebot an Tellern abgebaut werden soll.
Es war also sinnlos, sich so viel Mühe zu geben, das warme Wasser zu organisieren, die Seife, die Handtücher zum Polieren. Und es war im Ganzen sinnlos, zuvor mit anderen zu streiten, wer denn nun diese lästige Aufgabe erfüllt.
Diese umständliche Einleitung (die natürlich etwas vereinfacht, oft ist es etwas komplizierter) kam dem VdZ in den Sinn, als er die Dokumentation auf Servus TV "Plastik" sah. Wo von Beginn an großes Augenmerk auf die individuelle Aufgabe gelenkt wird, die da schlicht lautet: Plastik ist zu vermeiden! Und jeder habe dazu seinen Beitrag zu leisten. Höhepunkt war ein Satz, der wie ein Motto gleich zu Beginn vom Sprecher vorgesetzt wurde, und zu dem wohl ein großer Teil der Zuseher zustimmend nicken würde, ja der sogar "tiefgründig" wirkt. Und der da heißt: Die Natur produziert keinen Müll. Aber dieser Satz ist ... nicht richtig.
Denn sehr wohl produziert "die Natur" Mülle, Abfall. Und sie verfährt damit genau so wie mit allem, was der Mensch, der alles, was er hat, verwendet, ge- und verbraucht, womit er produziert und arbeitet und Geschirr abwäscht, der einzigen Ressource, die er hat. Und das ist - die Natur. Dieselbe Natur, die angeblich "keinen Müll" produziert, macht beim Menschen eine Ausnahme. Der zwar dieselben Bestandteile verwendet, wie "die Natur", der daraus aber seltsamerweise "Müll" herstellt. Wie kann das sein?
Eben. Es kann gar nicht sein. Denn auch das, was der Mensch durch verschiedenste chemisch-technische Prozesse in bestimmte Möglichkeiten verwandelt, die den natürlichen Stoffen innewohnen, und die der Mensch ob gewisser Eigenschaften herausfindet und kompiliert oder destilliert und extrahiert und was auch immer.
Das Treiben, Plastik zu vermeiden, ist aber sinnlos. Es ist sinnlos, wenn nicht gleichzeitig auf bestimmte Funktionen verzichtet wird, die Plastik derzeit erfüllt. Und weswegen es nicht nur erfunden, sondern so vielfach und von Jahr zu Jahr mehr (!) eingesetzt wird. So gut wie KEINE Maschine, die wir verwenden, kommt ohne Plastik aus, und unser technisch hochgezüchtetes Leben ist ohne Plastik völlig undenkbar, ja ruht auf den Schultern von Plastik.
Aktivismus in jeder Form sollte also sozial geächtet werden, weil es eine Zerstörung unserer Kultur verlangt. Anders ist ein Verzicht auf Plastik nicht durchführbar. Er würde ein völliges Verändern der Art verlangen, wie wir leben. DARÜBER kann man dann diskutieren, meinetwegen.
Aber dieser Aktivismus, mit dem wir immer mehr zu tun haben, und der wie ein Massenrechen durch die Reihen der Menschen fährt, um aufzugabeln, was immer ihm in die Zinken gerät, ist eine reine Alibihandlung, und insofern sogar eine glatte Lüge. Er ist ausnahmslos eine symbolische Handlung, die nach bestimmtem Bilde geformte körperliche Gestalt imitieren soll, von der wir aus der Vergangenheit erfahren haben, daß sie als "gut" klassifiziert wurde. Und vor allem eines: Im Rahmen unserer sozialen Konstrukte hoch geschätzt und mit weit ausholender Geste belobigt wird. Sodaß er sich als soziale Norm aufspielt, die da behauptet, eine Moral zu installieren, die der Rettung der Welt dient.
Es kann nur einen Weg geben, um "Müll" zu reduzieren, und der hat mit Zeit zu tun. Im Film finden sich einige Beispiele, auch wenn dieses Machwerk (das das Genre Dokumentation als Propaganda und Einklatscher für eine bestimmte Stimmung mißbraucht) darauf viel zu wenig und viel zu wenig grundsätzlich eingeht. Denn die Aussage, daß Plastik zwischen zwanzig und mehreren hundert Jahren braucht, um abgebaut zu werden, überbringt eine erstaunliche Botschaft! Nämlich die, daß jedes Plastik mit der Zeit verschwindet weil durch natürliche Prozesse mannigfacher Art in immer feinere Bestandteile zerlegt wird. Ja sogar manchen Lebewesen (wie manchen Wasserpflanzen samt deren Parasiten, womit die Nahrungskette ja erst am Anfang steht, die letztlich beim Menschen endet) wichtige Bestandteile liefert.
Man kann Vorgänge finden, die diese Zeit reduzieren, die das Naturmaterial Plastik braucht, um entweder durch andere Lebewesen zerlegt und verdaut, durch verändernde Prozesse wie Temperaturunterschiede, mechanisches Einwirken (alleine die Wellen im Meer wirken wie Mahlsteine; die angebliche "Plastikinsel" im Pazifik hat es nicht nur nie gegeben, es gibt sie nach wie vor nicht; bis das Plastik dort anlangen würde, ist es bereits zerlegt) oder gemäß dem Zweiten thermodynamischen Grundgesetz durch Entropie und manchmal mehrere Stufen weit in so grundlegende Grundbestandteile zerfällt, die möglich und erwünscht sind. Bis zum Staub. So gut wie immer gibt es dazu reichste Unterstützung durch Lebewesen, ob groß oder winzig klein, die von den Plastikteilen sogar leben, die sie konsumieren, verdauen, und auf niedrigere Materieebenen zerlegt wieder ausscheiden. Bis zum Staub eben. Man schätzt, daß nur zwei bis drei Prozent des Plastiks, das in den Ozeanen landet, ein oder zwei Jahre "überlebt". Es kann auch gar nicht anders sein, denn sonst wären die Ozeane tatsächlich voll mit Plastik. Aber das sind sie nicht! All das Gerede vom Mikroplastik, das "überall" zu finden ist, ist in der verwendeten Art eine Lüge.
Aber dafür wird etwas Wichtiges verschwiegen. Daß praktisch alle Zwischenschritte, die gesetzt werden, um Plastikmüll zu vermeiden, nicht nur (energie-)aufwendig und im Ganzen völlig sinnlos sind. Weil sie dem großen Ziel (einer liebenden, schützenden Behandlung der Natur) widerläufig und kontraproduktiv sind. Oder gar noch mehr Müll verursachen (weil keinen Ort haben, also im großen, universalen Nichtort des Zerfalls zu Staub enden) wie es Plastik tut.
Man denke an den Ersatz von Plastiksäckchen im Verkauf durch Naturfasern. Eine hier seinerzeit vorgestellte Studie aus Kalifornien ist dieser Frage nachgegangen, und zu einem erschütternden Ergebnis gekommen. Insofern ist das Thema ein besonders illustratives Beispiel dafür, wie unsinnig ökologisches "Denken" sein kann, ja, in seiner Grundverfaßtheit auch ist. Weil es dem Handeln immanent seiende Qualitäten (im Wesentlichen immer: Liebe), die es ohne dieses Handeln also gar nicht gibt, zu angeblich für sich stehenden Dingen macht.
Alleine der Transportaufwand für Textilsäckchen anstelle der früheren Plastiktüten verfünffacht sich im Verlauf sämtlicher Anwendungsstufen. Dazu kommt der Aufwand für das Handling, die Lagerprobleme, nicht nur durch die größere Menge, sondern durch Verrotten, den Mangel an Hygiene, die Umweltbelastung" durch das Waschen, der vielfache Energieverbrauch für die Herstellung. Und wenn gar noch Recycling dazukommt, läuft die Rechnung völlig aus dem Ruder. Mit dem sensiblen Bereich, der mit Naturstoffen nicht zu lösen ist: Die Hygienestandards alleine in den Bereichen Medizin und Lebensmittel sind ohne Plastik überhaupt nicht mehr einzuhalten.
Wir sollten nicht vergessen, daß der Wohlstand in unseren Ländern, der letztlich sogar ein Wohlleben durch verlängerte Lebenszeit ist, ist ausschließlich einem völlig anderen Hygienekonzept zu verdanken, als es weite Teile der Welt bis heute pflegen. Mary Douglas bringt es einmal sogar auf die Spitze, in dem sie schreibt, daß (wenn man es komplett durchdenkt) größerer Wohlstand immer auf höheren Hygienestandards beruht. Denn Hygiene bedeutet nicht nur Unvermischtheit, sondern ist eine Frage der Ordnung. Und das Vermögen zu Wohlstand ist zuerst ein Vermögen des Ordnens weil der Herrschaft über die Lebensbedingungen. Man schätzt, daß mindestens ein Drittel des Plastiks, das in die Ozeane gelangt, alleine aus medizinisch-hygienischem Material stammt!
Morgen Teil 2) Soziologische Strukturen und ihre Ideen
Montag, 22. Juni 2020
Sebastian Kurz und das Generationenproblem
Wobei es sich dem Begriff Generation in diesen Zusammenhängen nicht primär um einen biologischen, sondern um einen haltungsgemäßen, geistig-psychischen Zustand handelt. In dem sich die rein dem Alter nach "Jüngeren" (in den Geburtsjahrgängen ab Mitte 1960er) eigentlich sogar um Adepten, perfekte Epigonen und Imitationen, ja Kreationen einiger Figuren der vorgängigen Generation handelt.
Aber mehr noch. Der narzißtische, geschichtsvergessene, traditionsverhöhnende Einschlag dieser nun alle Hebel des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens in die Hand bekommenden Generation, die "alles besser weiß" und sich geschlossen Vorfahrengenerationen gegenübersieht, "die ihnen nicht gleichwertig und unterlegen ist", zeigt sich in der Leichtigkeit, mit der Entscheidungen von einer Reichweite getroffen werden, die nur noch dem Motto "je länger und größer desto leichter und besser" zu folgen scheint.
Da hat dann alles eine Tragweite, die "schicksalsentscheidend" ist, in denen es um die ganze Welt geht, und schließlich um das Schicksal des Kosmos.
Genau diese Generation hat, von den Liedern der Beatles gelernt, an deren Inhalte sie echt glauben, das Zeug in sich, wirkliche Weltkatastrophen auszulösen. Und zwar weil irgendjemandem ... gerade einmal langweilig ist und er sehen möchte, wie es tuscht, wenn es zischt. So irgendwie muß sich ja auch Gott fühlen, warum sonst hätte er die Welt geschaffen außer um ein wenig Spaß zu haben?
Also - den Keil unter dem Stapel lösen, und dann los mit dem Gekicher, weil alles rumpelt und stürzt. Um dann auf jene (anderen) zurückzugreifen, die den Schaden wieder beheben. Denn mit Stapel war es halt doch schöner. Aber wer schuftet schon gerne? Es wird deshalb auf eine neue Form von Sklavenhaltung hinauslaufen - als gewaltsame Versklavung der wirklichen Schadensträger und -beheber. Der Leser kann aber sicher sein, diese Gruppe wird klein bleiben. Die große Mehrheit der Menschen ist nämlich freiwillig bereit, instrumentalisiert zu werden. Dafür kriegt er auch ein paar Krumen vom Tisch der Peitschenknaller.
Diese Haltungen gründen dabei in einem geistigen Strom, der in Reformation und Renaissance seinen historisch manifesten Ausgang nahm, und in der Aufklärung sein historisches Fundament erhielt. Wobei das alles natürlich nicht dort erfunden worden ist. Aber es wurde dort so salonfähig, daß es ab 1965 zu einem völligen Paradigmenwechsel, einer Revolution kam. Über Nacht bestimmten die Beatles, was Sache im allgewärtigen Disput war. Pilzköpfe können nicht lügen.
Man könnte also sagen, daß der Subtext von Descartes' Traktaten und Voltaires Bildungsromanen die Karriererezeptur für die Beatles war. Deren Laufbahn bei Troja begann, als Holzpferd, für das die Abwehrmauern eingerissen wurden, auf daß das große Siegesfest beginnen konnte.
Alles was wir seither erleben ist von dort ausgegangen, und wir erleben heute deshalb die Herabkunft des idealen Menschen in der Reinform eines Rousseau'schen Totalitarismus. Sie gebar in Marx, Lenin, Stalin, Hitler und Mao noch Einzelblüten, um schließlich zum Generationenphänomen zu werden.
War die Politik bisher aber noch von "Alten" gehalten, an denen die neuen Generationen mehr oder weniger noch zerschellt sind, so stehen diese "Jungen" nun vor der definitiven Machtübernahme. Damit stehen wir vor einer neuen Form von Politik, einer Politik der schamlosen Großprojekte. Bereits beim Klimawahn hat es rumort, aber nun hat uns die Corona-Krise vollumfänglich DAS gezeigt, was die Politik der Zukunft kennzeichnen wird.
Samstag, 22. Februar 2020
Rettung aus der Identitätskrise (2)
Die "neue Moral" hat den Charakter eines Staatsstreiches! Alle diese Identitätsgruppen sind mittlerweile in der Position politisch, moralisch und gesellschaftlich privilegierter Gruppen - sie sind in der Position von Auserwählten. Und immer noch und in immer rascherem Tempo werden neue Gruppen von Auserwählten und Privilegierten geschaffen weil spezifiziert. Ja, es ist eine Generalklausel für alle geworden, speziell für die (in ihrer Identität naturgemäß suchenden) Jungen, sich keiner Ordnung zu fügen, sondern diese aufzufordern, vor ihrer "eigenen" Identität zurückzuweichen und Spezialwünschen nachzugeben: Die Welt soll sich allen diesen Identitäten gegenüber anpassen, und wer sich nicht fügt (und das ist immer die Mehrheit), soll gezwungen werden.
Das trifft auch für Juden zu. Orthodoxe Juden "identifizieren" sich niemals "als Juden", sondern "sie sind Juden". Sie praktizieren es, zelebrieren das, was man als Bild dann "Jude sein" nennen kann. Tun sie das nicht, sind sie auch keine Juden. Identität in der Art zu behaupten, wie es heute geschieht, heißt sogar, eine transzendente Barriere zwischen wahrer, wirklicher Identität und behaupteter Identität zu schaffen.
Damit ist die gesamte Rechte bzw. Konservative in die Gefahr geschlittert, jede Identität zu verlieren, weil sie keine wirkliche Einheit herstellen kann. Wie im Konflikt zwischen Athen und Jerusalem ist sie an derselben Hürde wie die Linke gescheitert, nicht mehr zu zeigen, zu lehren, WIE man denkt, sondern WAS man denkt. Und das ist ein tyrannisches Konzept.


