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| Paul Cullen im Corona-Ausschuß |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 27. Juni 2022
Das ist Eugenik
Donnerstag, 30. Dezember 2021
Viele Wege führen ins Heute (3)
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Viele Wege führen ins Heute (1)
Montag, 27. Dezember 2021
DARUM geht es (1)
Dienstag, 19. Oktober 2021
Beim Lesen von Adolf Portmann (2)
Montag, 18. Oktober 2021
Beim Lesen von Adolf Portmann (1)
Das führt zu völlig verfehlten Begriffsdeutungen, wie man am Beispiel ERINNERUNG so gut sieht. Die bei Portmann wie überhaupt bei allen Biologisten (Biologen) wie ein "Speicher" gesehen werden muß. Über dessen Ort gestritten wird, seit diese neue Anthropologie vor 100, 140 Jahren aufgekommen ist. Wo findet sich diese Erinnerung? Im Fleisch? Im Gehirn? Im Frontallappen? In einer Struktur und Verlötung von Synapsen? In immer komplexer werdenden, schließlich über mehrere Ebenen, fast schon Dimensionen - zumindest müßte man eigentlich so denken, ohne sich vorstellen zu können, wie und wo das stattfindet - Synapsenkomplexe?
Dienstag, 11. Mai 2021
Filmempfehlung - Im Fluß des Lebens enthalten (2)
Montag, 10. Mai 2021
Filmempfehlung - Im Fluß des Lebens enthalten (1)
Donnerstag, 6. Mai 2021
Warum die Gegenwehr gegen Impfpflicht unmöglich wurde (2)
Teil 2) Der Staat hat leichtes Spiel. Er steht nun schon direkt vor unserer Haut.
Gleichzeitig wird das für einen Staat bedeutend, das dieser als Mittel seiner eigentlichen Macht - die die Macht von Polizei und Militär ist, lasse sich der Leser nichts anderes einreden! - am meisten braucht, und das ist ... Geld. Das er in der Steuerpflicht ebenso schafft, zum Zwangsmittel, vor allem aber (warum kann man das nicht sehen!) zum Ziel sämtlicher Arbeit und wirtschaftlichen Tätigkeit macht. Denn die Menschen MÜSSEN nicht UM GELD arbeiten, und alles tun, um ausreichend Geld zu beschaffen, weil sie sich "etwas kaufen" wollen. Sondern sie MÜSSEN es tun, weil sie ihre Steuern nur mit Geld bezahlen können.
Was alles für den Normalbürger völlig verschwimmt.
Mittwoch, 5. Mai 2021
Warum die Gegenwehr gegen Impfpflicht unmöglich wurde (1)
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| QR Gerl-Falkovitz |
Sonntag, 27. Dezember 2020
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt
Mittwoch, 26. August 2020
Gut gesagt, und das Merkmal des Mißbrauchs (2)
Teil 2) Aufwachen, es geht ums Ganze!
Hm, werter Leser, klingt das nicht gut, was Bernard-Levi da in der Times sagt, und wir so elegant verlängert haben? Er fordert doch da Humanes, er begehrt doch gegen die Corona-Maßnahmen als Tod hunderter Millionen von Seelen auf? Er schreit doch, daß es inhuman ist, alles per Totaldiktat dem Ziel zu unterwerfen, "die böse Pandemie zu überleben"?
Schreit nicht auch dieser angebliche "Rockstar der Gegenwartsphilosophie", daß wir es in der Corona-Krise mit einem Kollektivwahnsinn zu tun haben? Wer so spricht, der muß doch ein Guter sein?
Gieren wir (seltsamerweise) so Ausgedörrten nicht sogar nach solchen, die wie wir sprechen?
Verdammt noch einmal, geschätzter Leser, aufgewacht! Bleibe er doch wachsam gegenüber diesem schwammigen Jargon der Eigentlichkeit, der sich im täglichen Sprachgebrauch so rasch einschleicht. Bleiben wir doch wachsam gegen diese "klingt gut"-Plattitüden, mit denen derzeit etwa die Kritik an Corona-Maßnahmen etc. so gerne aufwartet.
Diese obigen Sätze sind nämlich falsch. Falsch, weil im Kern falsch, unvollständig und damit im Ganzen irreführend.
Falsch, weil Kult immer eine kollektive Agenda ist, niemals nur eine Privatveranstaltung. Sodaß Kult den Atem eines Volkes bestimmt und bestimmen muß, der aus dem Corpus einer Ordnung stammt, und damit diese repräsentiert und damit jeden Einzelnen "renoviert" weil "reformiert". Immer. Und das auch immer tut. Denn jedes Volk hat (s)einen Kult, und damit jeder Einzelne, es geht gar nicht ohne, dann würde sich alles ins Nichts werfen.
Selbst wenn diese Kollektivdimension vorgeblich verweigert wird. Dann wird der Kult eben ok-kult, verborgen, ungewußt und irrational, und damit zum Götzendienst. In dem ein Volk somit nicht nur seine Einheit und damit sich selbst verliert, weil Kult und Wahrheit zusammengehören, sondern das so wesentlich für das Menschsein (das ein "in einem Volk-sein" ist! DESHALB war Jesus "Jude!") ist, daß es sich immer und zuvorderst einen Weg des Ausdrucks sucht (und findet), in der es seine Ordnung erneuert und damit aus dem Prinzip heraus in der Haltung stetig und damit wirksam macht.*
Solche Gedanken wie die obigen sind also nicht nur scheinheilig, im wahrsten Sinn, sondern sie sind typischer Auswuchs eines aufklärerisch-liberalistischen Verstehens des Menschen als autonomistische Veranstaltung. Wo jeder auf individualistische Weise sein Glück zu suchen und zu machen habe (und schließlich alle gegen alle konkurrieren).
Doch nein, werter Leser, so denken wir - bitte - nicht! Ohne Volk ist der Einzelne nämlich nicht nur nicht zu denken, sondern Volk ist gar nur die eine Seite des Existierens des Einzelnen**. Eins geht nicht ohne das andere, und beide brauchen wie bedingen einander.
Gerade im Kult steht ein Volk eben vor seinem Ursprung. Vor jenem Gott (als "das Sein"), dem es also sein eigenes Sein (als Teilhabe am Sein selbst) verdankt, und den es nunmehr anbetet weil anbeten muß. Das begründet im eigentlichen Sinn die Pflicht zur Heiligung des siebenten Tages, und darin gründet sogar die Pflicht jedes Teiles eines Volkes, am Kult teilzunehmen. Und wer nicht am Kult teilnimmt, gehört der Kultur eines Volkes- und damit diesem Volk - gar nicht an.
DAS hätte uns aufrütteln müssen, das hätten wir von Anfang an strikt verweigern müssen. Auch wenn wir nun daraus recht solide Bestätigung dieser Aussage ziehen, daß nun so viele Demonstrationen in unseren Ländern stattfinden. Als öffentliche Bekundigungen nicht nur des Protests gegen bestehende Beschränkungen, sondern als Warnung aus der Angst heraus, uns könnte das überhaupt genommen werden. Es ist Ausdruck des Ringens der Menschen um ihr Leben. Ausdruck des Verlangens nach Menschlichkeit selbst.
Der es den Verantwortlichen so offensichtlich gebricht.
Es anders, es so wie Bernard-Henri Lévy zu sehen, bedeutet trotz aller Übereinstimmungen in Details NICHT, in dieselbe Richtung zu marschieren! Sondern es bedeutet, schmerzende Zehen (auf die uns jemand getreten ist) zum Vorwand zu machen, mit jedem noch so kleinen Schritt in eine falsche Richtung zu laufen, in deren Verlauf wir immer mehr eine Hölle der A-Menschlichkeit etablieren - MIT UNSERER ZUSTIMMUNG.
Denn wir erinnern uns? Mißbrauch ist keine Frage des Details, der einzelnen Tat. Ihr wahrstes Merkmal ist sogar, die Gesamtfrage von der (erlebten, also sinnlichen, also nicht geistigen) Qualität des Details entscheiden zu lassen. Dem wir zustimmen, weil es "angenehm" oder gar "schön" ist. Damit holt sich der Täter aber lediglich (auf perfide Weise) die Zustimmung zu dem, was Mißbrauch erst wirklich ist: Die Manipulation des Gesamtzieles, das nicht nur erst im Geist feststehen kann, sondern das als Humanum, das sich Vernunft nennt, die Grundlage des Geglücktseins unseres Lebens bedeutet.
Und damit wird uns endgültig klar, nicht wahr, werter Leser, in welch gewaltigem Vorgang des Mißbrauchs wir in dieser Corona-Krise stehen. Und in welchem Ausmaß dazu gerade "Kritiker" beitragen. So sehr, daß wir sie als Teil des Gesamtvergehens sehen müssen.
**Was im übrigen nicht heißt, daß in einem Staat nur EIN Volk leben muß, ja nicht einmal "soll". Nicht nur, weil gerade heute in allen unseren Staaten dutzende, ja hunderte von Völkern leben, die unter diesem Gesichtspunkt gesehen werden müssen.
Dienstag, 25. August 2020
Gut gesagt, und das Merkmal des Mißbrauchs (1)
Ja, entsteht nicht der Mensch und damit die Kultur, die immer mit dem Menschsein einhergeht, nicht zufällig, sondern als conditio sine qua non, als lediglich andere Seite des Menschseins, nicht als etwas Hinzukommendes. Wo keine Kultur - und auch das ist möglich - da kein Menschsein.
Lévy ist wütend - sehr wütend - darüber, wie die Welt auf Covid-19 reagiert hat. Er hat ein kurzes Buch herausgebracht: Das Virus im Zeitalter des Wahnsinns. Es endet mit einem Sammelruf „dem Wind des Wahnsinns zu widerstehen, der über die Welt weht“.
Bis wir sogar sagen (und das läge vermutlich ganz im Strom des Denkens von Lévy): Niemals hätte der Staat den Besuch von Gottesdiensten und die Veranstaltung von öffentlichen Kulten verbieten dürfen. Wer die damit eventuell einhergehenden Risiken eingehen will, muß das auch dürfen! Der Mensch muß immer die Freiheit haben (denn das ist dann überhaupt erst Freiheit, die ein Akt, kein Dauerzustand äußerer Umstände ist) sich auf das (in seinen Augen) höhere Gut hin zu übersteigen.
Menschsein heißt deshalb auch in der Corona-Krise, UM EINES WERTES WILLEN zu handeln, DER HÖHER IST ALS GESUNDHEIT.
Hm, werter Leser, klingt das nicht gut, was Bernard-Levi da in der Times sagt, und wir so elegant verlängert haben? Er fordert doch da Humanes, er begehrt doch gegen die Corona-Maßnahmen als Tod hunderter Millionen von Seelen auf? Er schreit doch, daß es inhuman ist, alles per Totaldiktat dem Ziel zu unterwerfen, "die böse Pandemie zu überleben"?Schreit nicht auch dieser angebliche "Rockstar der Gegenwartsphilosophie", daß wir es in der Corona-Krise mit einem Kollektivwahnsinn zu tun haben? Wer so spricht, der muß doch ein Guter sein?Gieren wir (seltsamerweise) so Ausgedörrten nicht sogar nach solchen, die wie wir sprechen?
Morgen Teil 2) Aufwachen, es geht ums Ganze!
Sonntag, 17. Mai 2020
Henne oder Ei?
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| Seine Eminenz Erzbischof DDr. Dr. hc. mult. Rainer Maria Kardinal Woelki |
Denn Seine Eminenz Erzbischof DDr. Rainer Maria Kardinal Woelki sagt, daß die Schließung der Kirchen, das Verbot von Gottesdiensten, das Verbot von öffentlichen Meßopfern, vom Staat angeordnet gewissermaßen, gegen ein fundamentales Menschenrecht verstoße. Gegen das Recht auf öffentlichen Kult.
Oder hat er davon "ausreichend", entsprechend der Wichtigkeit des Aussagenden wie der Meldung selbst von den Medien dargereicht, also positioniert und präsentiert, gehört? Nein?
Kein Wunder. Denn wen in der ganzen Medienlandschaft Deutschlands interessiert überhaupt, was ein Kardinal - einer der wichtigsten Kardinäle in der Weltkirche mit zwei Milliarden Mitgliedern, also Getauften, Gläubigen - sogar im größten Öffentlich-Rechtlichen Sender ZDF sagt oder zu sagen hat?
In gewisser Weise ist es also auch ein erschütterndes Zeugnis von der Kultur, in der wir leben, und deren Verfall ins tiefste Barbarentum. Das seine eigenen Wurzeln, die Religion, wie eine unbedeutende Nebensache behandelt.
Und tatsächlich fand sich die unter den in der Corona-Krise von der Politik extrem beschränkten Lebensvorgänge der religiöse Kult NICHT unter "lebensnotwendig" oder "systemrelevant" eingeordnet. Das Unglaublichste dabei: Die Kirche hat nicht einmal dagegen protestiert, oft genug das sogar noch gutgeheißen.
Freitag, 4. Oktober 2019
In welcher Wirklichkeit leben sie?
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Samstag, 4. August 2018
Es stockt einem doch nur noch der Atem
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| Peter Singer - Photo: The Stream |
Eine Prophezeiung der Überbevölkerung, die seit Malthus im frühen 19. Jahrhundert ihre Runde macht, noch stärker seit den 1970er Jahren kursiert, wo ja die Prophezeiungen über baldige Weltuntergänge zu explodieren begannen (wo noch die Welt durch Menschenmacht in einer Eiszeit vergehen sollte, natürlich wissenschaftlich bewiesen), und mittlerweile sogar widerlegt wurde - noch nie haben (anteilig an der Gesamtbevölkerung der Welt) so wenige Menschen gehungert wie heute, wo wir aber das Doppelte an Menschen haben als noch 1970. Jenes Jahr, wo Ehrlich seine mahnende Stimme definitiv erhob.
Dennoch bleibt Peter Singer sein Anhänger und Verkünder. Der sicher noch nie, so William Briggs, gemeint hat, er wäre besser verhütet oder abgetrieben gewesen, um die Bevölkerungsbombe zu verhindern.
Also: Um Hungersnöte zu vermeiden, lassen wir jenen Teil der Weltbevölkerung verhungern, die der Meinung sind, daß sie weiter Menschen in die Welt setzen können, die zukünftige Hungersnöte auslösen werden. Damit haben wir das Verhungern lassen sogar noch ethisch gemacht, oder?
Sowohl Feministen und Verteidiger der Bevölkerungsstabilität stimmen darin überein, daß Dienste der "reproduktiven Gesundheit" - mit welchem verlogenen Begriff, so Briggs, mit vollem Recht und unter Anspielung auf planned parenthood in den USA, wohl zuerst einmal das Recht gemeint ist, ungeborene Kinder in kleine Stücke zu zerschneiden und der Pharmaindustrie zur Verfügung zu stellen, um die eigene Geldbörse für Shopping freizumachen. Darüber hinaus aber, so der VdZ vor allem im Wahn, Empfängnis von sexuellem Akt zu trennen, eine psychologisch-mental und vor allem sittlich desaströse Entscheidung zu treffen, die das ganze weitere Leben schwer beeinträchtigt - ein Recht in sich darstellten, weil es der beste und ethischste Weg ist, um Bevölkerungswachstum zu verlangsamen.
So Singer. Unter Berufung auf Ehrlich. Dem päpstlichen Lebensschützer.
Montag, 20. März 2017
Wenn alles nur noch im Irsinn ersäuft
Alles eingebettet in eine Gesamtbewegung der Rebellion gegen das Sein, in der alles, was normal ist, abgelehnt, verteufelt, und durch pseudomoralisiertes Verhalten auf der Grundlage eines neu definierten, den logos, die Vernunft ablehnenden Seins ersetzt wird.
Das deshalb nichts ausläßt, und in den "Tierrechtsbewegungen" nur einen logischen weiteren Höhepunkt erreicht hat. Wo allen Ernstes schon von "Tierrechten" gesprochen wird, um auch so über Pseudomoral, über Pseudoempfindung und daraus erwachsendem Gefühlsimperativ das Menschsein anzugreifen. Denn fällt der Mensch, fällt die Schöpfung. Ein "umgekehrt" ist nicht (menschen)möglich!
Und daneben über den Verlust eines Zirkus zu weinen, diesem Hort der Zelebration der höchsten Möglichkeiten des Menschen im nutzlosen Spiel. Denn diese Möglichkeiten sind nicht einfach "da", sondern sie brauchen Zucht, harte Übung, ja unnachgiebige Dressur des Fleisches, um auch die geschöpfliche Natur ganz in die höchste Sphäre, die des Geistes, hineinheben zu können.



