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Donnerstag, 13. Oktober 2022

NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)

Wem der Vater die Tochter gibt. Wer seinem Volk angehört. Und die Anmerkungen. - In der Überlegung, wem er also die Tochter zur Frau geben solle, sollte der katholische Vater wissen, wen er zu wählen hat. Sonst wäre ja - selbst wenn er in der Klugheit von "Die Gnade folgt der Natur", ja setzt die Natur voraus (und zerstört sie nie) handeln, also die Kraft der rein leiblichen Geprägtheit als kulturellen Faktor in der Prägung des Fleisches richtig einschätzen sollte - auch er Heide. (Und dieses kulturelle Erbe spielt in Mischehen eine immense Rolle, die ebenfalls fast immer völlig unterschätzt wird.³) Der nach dem Blut urteilt, nicht nach dem Geist der Einheit und damit der Ewigkeit.
So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen. 

Mittwoch, 12. Oktober 2022

NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (1)

Was theoretisch oft schwer auszusagen ist, ist es im Gleichnis umso leichter. Wenn man es denn findet. Das hat in diesem Fall E. Michael Jones, von dem ich es übernehme. Denn mit ihm bin auch ich der Auffassung, daß die Rede von "weiß" und "schwarz" eine künstliche Kategorie ist, die nur der Instrumentalisierung eines an sich bedeutungslosen Kriteriums ist - das der Hautfarbe. 

Das heißt aber NICHT, daß sie in der Realität keine Rolle spielt. Aber nur in einem beiläufigen Sinn (s.u.), so wie eine große Nase, ein geflügeltes Ohr, oder ein Fischerbuckel.*
Identität wird aber durch kulturelle, human-geistige Kategorien bestimmt.
Wenn also in diesem Artikel davon die Rede ist, daß eine Frau "schwarz", aber dennoch Italienerin sei, so ist sie eben NICHT EINE SCHWARZE FRAU ist, SONDERN ITALIENERIN, die aus bestimmten gründen eine schwarze Hautfarbe hat. ABER SIE IST KEINE SCHWARZE. Und die Frau daneben KEINE WEISZE. Beider Frauen Identität ist, Italienerin zu sein.
Weißsein und Schwarzsein sind keine einen Menshcn grunsäthzlich bestimmenden, dabei zwar nicht völlig bedeutungslose, aber höchst periphere  und nur nachrangig wirksame Merkmale von Identität. Menschen eines Kulturkreises können also NIE ihre Kultur, aber ihre Hautfarbe ändern. Alles andere ist heidnische Bluts-Ideologie, und unserer Kultur fremd, ja deren Todfeind.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)

Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung 
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist. 
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird. 
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist. 

Dienstag, 12. Oktober 2021

Im Brackwasser der Rassenfrage (1)

Das Allgemeine - Vermutlich muß man jene Ursache annehmen, die eines der zentralen Probleme unserer Kultur waren, die ungelöst blieben, und somit zum wahren kulturellen Zusammenbruch führten, der etwa Mitte des 20. Jahrhunderts, also vor fünfzig, sechzig, siebenzig Jahren, lokalisierbar ist. Und damit zusammenhängt, daß es nicht gelungen war, die Naturwissenschaften mit der Metaphysik zusammenzubringen. 

Nicht, daß die Verbindung von Naturwissenschaft - Philosophie - Metaphysik (und im übrigen Theologie) nicht gelungen wäre. Hans André ist ein (grandioses) Beispiel für eine gar nicht so kleine Riege (soweit ich es überschaue, es sind also sicher weit weit mehr, die das zumindest als Problem gesehen haben) an Philosophen und Künstlern (wobei wegen des Materials, in dem sich das Denken abspielt, natürlich vor allem Literaten, Dichter) die dies versucht haben, und denen zum Teil zumindest ein gangbarer Ansatz gelungen war. 

Aber wie André es richtig sagt, ist dazu eine enorme Denkanstrengung notwendig. Und diese, so der Naturwissenschaftler (Biologie) und Philosoph, können und wollen vor allem viele nicht leisten. Auch im Denken hat sich eine Bequemlichkeit zur Norm entwickelt, die man nur noch als Ausgreifen der protestantischen Haltung bezeichnen kann - der Gang des geringsten Widerstands, der dann fast zynisch mit dem Prinzip des "Ockhamschen Messers" gleichgesetzt wird. Das da sagt, daß in der Natur immer das einfachste Konzept anzunehmen ist, weil das ihrem Wesen - als Schöpfung - entspricht.

Samstag, 18. September 2021

Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (2)

Was wir vererben, was wir erwerben, was wir verderben. Die feuchten Träume vom Schokoladenpudding - Was hinsichtlich der oben angerissenen "Rassenfrage" auffällt ist, daß weltweit die Kinder annähernd gleich geboren werden. Die Stufen der Entwicklung sind gleich und auch die Zeiten, zu denen sie auftreten. Und zwar unabhängig davon, wie groß die "Rasse" später ist, unabhängig von vielen weiteren Merkmalen, die sich dann als "Rassenmerkmale" erkennen lassen. Sodaß ein Wind in jene Richtung weht, die in der gesamten weiteren Entwicklung der Individuen "innerhalb einer Rasse" das Insgesamt, die Umwelt, die Geographie, das Spezifische des Sozialen und so weiter und so weiter die entscheidende Rolle in der Herausformung solcher "unterschiedlicher" Gestalten spielt.

Freitag, 17. September 2021

Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (1)

Ja aber ist es nicht so, daß die Menschheit sich in verschiedenste Typen unterscheidet, die man als "Rassen" bezeichnen kann? Wo sich umfassendere Typologien zeigen, innerhalb derer es wiederum eine kaum faßbare Vielzahl an weiteren Typologien und Typen gibt, und so weiter?

Nehmen wir als Anregung, wohin die Reise gehen wird, der VdZ ist sicher, einigen Notizen von Adolf Portmann entgegen, die er in einem Vortrag vor bald achtzig Jahren äußerte. Er meint zu dieser Frage, daß er sich nicht in der Lage sähe, sie zu lösen. Alles was sich bisher dazu angeboten hat, alles was bereits als Lösung der "Rassenfrage" angeboten hat, hat sich immer als unhaltbar herausgestellt. Keine physischen Merkmale lassen sich so verallgemeinern, daß man sie nur einer bestimmten, als "Rasse" bezeichneten Typologie im "zoologischen Sinn" zuschreiben könnte.

Dafür zeigt sich viel, wenn man es umgekehrt anstellt. Wenn man nach dem Allgemeinen sucht, nach Charakteristiken, die alle Menschen gemeinsam haben, oder mehr oder weniger gemeinsam haben. Typologien wie die in der Unterscheidung von Mann und Frau, wo sich die Zweigeschlechtlichkeit bis ins unterste Reich des Lebenden zeigt, wo sie aber zu verschwinden beginnt, wo also das als Vereinzeltes feststellbare Wesen, das Individuum, in die Zweigeschlechtlichkeit übergeht. Aber selbst dort - mit der Ergänzung der beiden Geschlechter. Einen geschlechtslosen Kern aber, an den sich dann Männliches oder Weibliches "anlagert", gibt es nicht.

Dienstag, 7. September 2021

Der Haß der Schwachen auf die Weißen (2)

Wollen wir unsere Kultur retten, indem wir sie negieren, und uns die Kulturlosigkeit der Schwachen aneignen? Wir sind nicht weiß, weil wir zufällig blasser Hautfarbe sind, sondern es ist ganz anders: Jeder, der stark ist, wird von den Schwachen für "weiß" erklärt. Denn es ist anthropologische Tatsache: Alles Nicht-Weiße ist das Untere. - Wenn Peter Scholl-Latour davon spricht, daß Europa in dieser neu entstehenden globalen Machtkonstellation in die Bedeutungslosigkeit zu fallen droht, unter die Räder kommen wird, diesen Entwicklungen nicht gewachsen sein wird, so sieht der VdZ darin aber keinen Aufruf, sich eines Besseren zu besinnen und schleunigst die Kampfesweise dieser "modernen Moderne" anzunehmen, nein, überhaupt nicht. (Ob Scholl-Latour dies so versteht, geht aus seinen Ausführungen auch andernorts nicht ganz hervor, eher würde der VdZ ihn ebenfalls einer resignativen Auslegung zuordnen.)

Darin besteht auch der entscheidende Unterschied zur aktuellen Gebärde der führenden Politiker unserer Länder. Die manchmal sogar in dramatischen Worten fordern - man denke an den Besuch von Sebastian Kurz in Silicon Valley, von welcher Reise er (zum Fürchten!) mit schockgeweiteten Augen zurückkam um der Öffentlichkeit mitzuteilen, daß er die Zukunft gesehen habe, weshalb sich das Land auch diesen Vorgaben gemäß zu entwickeln habe, und er werde alles tun, um eine Entwicklung dorthin zu fördern! Was der VdZ nur als gefährliche Drohung einstufen kann - daß auch Europa sich dramatisch zu verändern habe. Wolle es in diesem Konzert "überleben".
 

Donnerstag, 9. Juli 2020

Wow!

Beeindruckend ein zweiminütiges Video über eine Konversation zwischen einem jugendlichen weiblichen Protestierer und Polizisten in den USA, das der VdZ kürzlich fand.
"Es ist ein Problem der Sünde, nicht des Rassismus. Wir alle haben ein Sündenproblem, darum geht es," sagt der Officer. Auch der Zorn, die hemmungslose Wut der Protestierer ist Sünde, und ihr Protest, der alles niederreißt, was ihm in den Weg kommt, ist kein Protest, sondern ein Verbrechen.
Genauso wie die neu aufgestellten oder zum Haß geschürten Vorurteile. In denen sämtliche Polizisten (selbst wenn sie wie hier selber schwarz sind) verleumdet, abklassifiziert und zu Rassisten, das heißt zu Feinden der Liebe eingestuft werden. 
Wo und sofern ein Rassismusproblem existiert, ist es aber immer individuell. Es kann deshalb nur über die Nächstenliebe und deshalb über die Wahrheit, die Christus ist, überwunden werden. Liebe aber braucht Freiheit, und das bedeutet auch die Freiheit, sich zum Schlechten zu entscheiden. Mit allem Recht, ja der Pflicht einer Gesellschaft, sich dagegen - posthoc! - zu verwahren. 
Dieses Risiko muß eine Gesellschaft ertragen, will sie nicht generell (!) die Freiheit zerstören. Zumal eben jeder Mensch das Problem der Sünde hat, sodaß jede menschliche Gesellschaft ein brüchiges Gebilde aus Sündern ist. Die wir alle sind. 
Sünder, die nur die Hoffnung haben können, durch Gottes Barmherzigkeit über den Schlüssel - Jesus Christus - doch ins Himmelreich zu gelangen. Das geht nur über ihn, nur über die Identifikation mit ihm und seinem Erlösungsopfer, in dem die Sünde des Menschen vor dem Vater gesühnt wurde und wird, nicht aus eigener Macht und Fähigkeit. Wo immer der Mensch - in der Utopie - versucht, sich aus eigener Möglichkeit zu rechtfertigen, selbst und nicht über Jesus Christus vor Gott gerecht zu werden, wird aus einer Gesellschaft zwangsläufig die Hölle der Gottferne und Vernichtung.
Eine "ideale", eine "menschliche", eine wahrlich humane Gesellschaft kann also nie bedeuten, einen Stand der Vollkommenheit durch Abwesenheit von Sünde einzurichten. Menschlichkeit bedeutet vielmehr, die reale oder potentielle Fehlerhaftigkeit des anderen zu ertragen. In einer Erwachsenheit, die aus dem Wissen um die eigene Fehleranfälligkeit (die ein Seinszustand, nicht ein bloßes Verhaltensproblem ist) und Erlösungsbedürftigkeit auch mit der Sünde des anderen rechnet, ohne sie freilich vorauszusetzen. 
Was nicht heißt, eine böse Tat immer einfach so hinzunehmen, sondern im Gegenteil, die Tat des anderen als das zu nehmen und zu sehen, was sie ist. Um dann zu entscheiden, was ertragen werden soll und kann, und was es (aus Verantwortung) einzuschränken gilt. Aber ein "menschliches" Klima in einer Gesellschaft hat zuallererst mit diesem Sündenrealismus zu tun, und es hat kaum weniger mit dem Kennen und Wahrnehmen der Verantwortungskreise zu tun, in denen man (wirklich, nicht virtuell und eingebildet) steht. 
Und die Umfänge der Kreise, in denen der Normalbürger steht, sind in der Regel viel viel kleiner, als der heutige Mensch glauben will. Gerade die Verwirrung über die wirklichen Belange, die den Einzelnen berühren, ist meist der Grund für das Chaos und diese so gräßliche seelische Verwirrtheit, die nahezu Generalzustand geworden ist. Sie ist auch der eigentliche Grund für die Verwirrtheit, die dieses fiktionale Weiß-Schwarz-Problem treibt, das als Identitätsproblematik eine Problematik des richtigen Ortes ist.
Humanität muß immer heißen zu akzeptieren, daß jeder kraft seines freien Willens für sein Handeln die Verantwortung nur für jenen Ort (in allen seinen Verschränkungen mit der Welt) trägt, an dem er steht. Weil er dort ab dem Augenblick seiner Geschaffenheit weg hineingestellt worden ist. Und dort hat er zu entscheiden, ob er den Nächsten, Gott und das Sein der Welt lieben, das heißt zum Sein befördern will, oder nicht. In diesem je individuellen Moment liegt der einzige Weg einer Annäherung an Gott und damit der Sinn des Lebens in allen Formen, ob gesellschaftlicher oder anderer Art. 
Die Welt steht und entsteht somit in unzähligen individuellen, in aller Regel winzig kleinen Momenten der Freiheit, in denen die Welt in Gott hineingeführt wird - oder nicht. Was das Schicksal der Welt entscheidet ist somit einem Wimpernschlag bei weitem ähnlicher, als jeder großspurigen Weltrettungstat, die meist sogar das Gegenteil ist: Die großsprecherisch kaschierte Verweigerung der eigentlichen Aufgabe des Menschen, und damit ein nächster Schritt zu einer inhumanen Hölle.
Zum Guten darf deshalb nie gezwungen werden, weil der Einzelne nicht dazu gezwungen werden kann, und weil genau das das wesentliche Moment der Geschichte der Welt ist. In ihrem Sein, in ihrem Werden.  
Wird das verfehlt, ist ein Tun (selbst wenn es scheinbar eine "gute Tat" ist, als Konvention, als Imitation des Ausflusses eines guten Seins - Agere sequitur esse - Das Handeln folgt dem Sein!) nicht mehr "gut", sondern die rigide, totalitäre und sich in die Spirale der Hölle auf Erden steigernde Heuchelei einer Utopie. Die immer den Sinn des Lebens völlig verkennt. Als starres, lebensloses, letztlich immer einer Pathologie entspringendes Idealbild nach unseren Vorstellungen.
Die bewegende Szene kann über eines der hier angebotenen Links angesehen werden. Eine Sequenz aus Twitter ins Blog einzubetten überfordert die technischen Fähigkeiten des VdZ. Wenn ein Leser die technische Lösung weiß und für allfällige zukünftige Einbauten durch Anleitung helfen möchte, möge er bitte den VdZ kontaktieren.


*270620*

Samstag, 4. Juli 2020

Antirassismus zum Schmunzeln

Dem Mann auf dem Bild wird vielleicht nicht ganz klar sein, was an seinem Schild so witzig ist. 


Und auch der Humor dieses Bildchens wird sich manchem nicht gleich erschließen.



Über dieses Kurzvideo, das leider nicht einbettbar ist, sollte man ebenfalls lachen. Es bleibt dann aber ein bißchen Sauerstand im Magen, denn über Geistesverstörung in diesem Stadium sollte man sich nicht lustig machen.


*150620*

Freitag, 3. Juli 2020

Wir werden doch nur verarscht!

Als es darum ging, gegen die Diktatur der Lockdowns zu demonstrieren, sich  die Freiheit der politischen Meinungsäußerung durch das Demonstrationsrecht zurück zu holen, hetzten die Linken, daß der Geifer tropfte: Wer Mindestabstände und Mundschutz nicht beherzigt, gehört schwerstens bestraft, denn er gefährdet Leben und Gesundheit anderer! Und überhaupt, wer gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert ist ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, wenn nicht überhaupt geistesgestört. 

Immerhin aber haben diese rechtsradikalen, geistesgestörten Verschwörungstheoretiker das Demonstrationsrecht wieder in die Schwünge gebracht. Und groteskerweise den Boden für jene Linken geebnet, die nun unter "Black Live Matters" zu Zehntausenden und unter Ignoranz jedweder Sicherheitsvorschriften und Corona-Vorsichtsmaßnahmen demonstriert.
Also war jetzt - IST Corona der tödliche Virus, der alle von den Straßen fegt und jede Unterdrückung des Alltäglichsten rechtfertigt? Oder ist Corona das nicht? Warum aber dann diese "Toleranz" gegenüber BLM-Demonstranten? Ist das Virus weniger gefährlich, wenn die moralische Haltung mehr genehm ist?
Welche Heuchelei, meint da Gunnar Kaiser, den wir hier deshalb einmal zu Wort kommen lassen wollen. Welch Doppelstandard! Einmal ist alles Gefährdung von Leben und Gesundheit anderer (sic!), und dann spielt es wegen eines höheren moralischen Zweckes plötzlich keine Rolle mehr!
Es ist aber mehr als Heuchelei. Es ist eine riesige Verarsche der Menschen in unseren Ländern! Es ist die Offenbarung des wahren Zwecks der Niederknüppelung der Menschen in unseren Ländern: Es geht nur um die Unterdrückung der Unliebsamen, und das sind die Menschen mit Vernunft. Dafür waren die Lockdowns gerne ergriffene Ventile niedrigster Motive!
Wo ist auch nur eine besorgte Politikerstimme, die angesichts derartig unverfrorener, gleichgültiger Behandlung des großen Anliegens der Politik - die Gesundheit der Menschen zu schützen, "koste es was es wolle!" - Angst vor einer "zweiten Welle" hat?

Aber wenn Kaiser Politiker und Medien anpißt, die sich so erbärmlich offen einer Doppelmoral bedienen, dann wollen wir die Bischöfe nicht vergessen, die Kaiser weniger zu interessieren scheinen. Die zwar hier die Gottesdienste bis zur Unmöglichkeit beschränkt und Priester wie Gläubige - und wie erst Gott selbst! - regelrecht schikaniert haben. Während sie dort den "hohen Sinn" der Demonstranten gegen den Rassismus in den USA (der angeblich auch bei uns virulent ist) in Stellungnahmen nicht schnell genug preisen und loben können. Doppelmoral?

Ach, wäre es nur so. Überhaupt keine Moral, das trifft es viel besser. Und noch etwas, das ist sogar noch viel schlimmer: Eine Haltung, die man nur als Gotteslästerung bezeichnen kann.

Wenn die Corona-Krise eines war, dann war es ein riesiger Bluff, um andere Süppchen kochen zu können. Und die Massendemonstrationen "gegen Rassismus" sind der glatte Beweis dafür.






*120620*

Montag, 29. Juni 2020

Weil es keine "schwarze Ethnie" gibt

Es ist ziemlich betrüblich zu sehen, daß die Argumente egal welcher Seite in den Konflikten rund um BLM (BLACK LIVES MATTER) einen gravierenden, eigentlich sogar seltsamen ungelösten Kern haben. Sie gehen von SCHWARZEN aus. 

Aber ES GIBT KEINE SCHWARZEN, die eine "ethnische" Identität ergäben. Es gibt nämlich - und jetzt kommt's! - auch kein "schwarzes Volk". Es gibt zahllose Völker, deren Hautfarbe mehr oder weniger schwarz ist. Aber diese Völker sind zahllos. 

Als die Sklaven aus Afrika (um das ein für allemal geklärt zu haben: Ausgeliefert meist von muslimischen Fürsten, oder von afrikanischen Feindesstämmen, denn Sklaven zu nehmen war seit je ein probates Mittel der Kriegsbeute, und ist es bis heute) wurden sie allesamt aus jedem Stammes- und Volkszusammenhang herausgerissen, meist sogar aus dem sozialen Gefüge von Familien (Häusern). 

So wurden sie kunterbunt durcheinandergewürfelt nach Amerika verschifft. Und dort wurden sie zu einem künstlichen "Rassengegensatz" zur meist andersfarbigen (gelb-, braun-, weißen) Hautfarben anderer Völker. Ein Zufallsprodukt, eine Zufallsunterscheidung! 

Aber eine wichtige Unterscheidung. Denn was die Schwarzen in Amerika von fast allen übrigen Völkern, die dort vertreten sind und waren, so unterscheidet IST EBEN NICHT DIE HAUTFARBE. Denn das beträfe dann zum Beispiel auch Schwarze, die (eiderdautz!) auch in den USA eine völkische Identität bewahren, und deshalb in das Elendsschema der "Schwarzen" nicht passen. Wie die Nigerianer! Diese fallen in die Kategorien der Chinesen, Japaner, etc. etc., also von Volksgruppen (Völkerzugehörigkeiten), die es auch in den USA "zu etwas bringen". 

Die Schwarzen in den USA sind KEIN VOLK, das ist das Problem! Sie sind vereinzelte Menschen aus allen möglichen Teilen Afrikas. Sie sind Vereinzelte, sie sind Prototypen des rousseauischen Menschentypos, des aufgeklärten Vereinzelten. 

Der Mensch beginnt aber beim Volk, bei der Volkszugehörigkeit. Dort setzt die Identität an, weil Identität bedeutet, einen Ort zu haben, den man einerseits ergreift, und andererseits zugewiesen bekommt. Welches Volk aber wären nun die Schwarzen, die heute in den USA leben, praktisch sämtlich Nachfahren der aus jedem Identitätszusammenhang herausgerissenen Afrikaner? 

Und das ist ein Kontinent, kein Volk, kein Staat, kein Land. Ein Kontinent noch dazu, der anders als Europa, anders als China, anders als so viele andere Völker und Länder und Staaten, NIE durch EINE Kultur geeint war! Der seit vielen Jahrhunderten (genaues weiß der Huber Max, aber wir nicht) in zahllose, einander alles andere als wohlgesinnte Völker zerfallen ist. Nicht einmal in Afrika selbst gelingt es, diese willkürlich durch europäische Verstiegenheit in "Staaten" schein-geordnete Völker unter einen Hut zu bringen. WEIL ES KEINE EINHEITLICHE KULTUR GIBT.

Ruhe gibt es nur dort, wo auch eine Religion gemeinsames Merkmal eines Volkes war. Und dazu gehört ... das nördliche (katholische, zumindest christliche) Nigeria, das sogenannte "Biafra". Der Leser möge doch einmal Dinge selber nachprüfen, soll sie nach ganz anderen Kriterien überprüfen, er wird genau das entdecken!

Und er wird genau das entdecken, wenn er Regionen oder Stadtlandschaften in den USA studiert, in denen Schwarze scheinbar in einer anderen Welt leben. Die mit diesen Unruhen, diesen Forderungen usw. usf. nichts am Hut haben (wollen). Sie sind sämtlich christlich, meist katholisch.  Und Religion ist das, was ein Volk begründet. Religion, und NUR Religion.

Weil nur eine gemeinsame Wertebasis, eine gemeinsame Grammatik als Zugang und Verhältnis zur Welt ein Volk überhaupt schaffen, das heißt formieren kann. Erst und nur Religion kann das schaffen, was Einheit schafft: Werte- und damit Rechtsempfinden, Verbindlichkeiten, soziale Strukturen, legitime (weil im Absoluten verankerte) Hierarchien und zwischenmenschliche Haltungen.

Der VdZ ist völlig sicher, daß jede "Lösung" des Schwarzen-Problems in den USA genau an dieser Problematik scheitert und scheitern muß. Auch zukünftig. Es wird nicht einmal in seiner gerade heute so aufbrechenden - und so schändlich mißbrauchten! - Wirklichkeit gesehen.

Deshalb sind die Auseinandersetzungen in den USA, die wir wieder einmal erleben, und die reine Instrumentalisierung völliger Begriffsvernebelungen sind (und solange sie das sind, sind sie spielend instrumentalisierbar) unlösbar. Sie wären das nicht einmal durch Segregation. Weil ihnen die Grundlage der Segregation fehlt: Die völkische Identität. Was das ist? Gucken, werter Leser. Wir sind in Europa gerade dabei, uns auch diese Problematik einzuhandeln.



*150620*

Dienstag, 23. Juni 2020

Die Vergewaltigung Amerikas

Es mußte ja kommen, daß in den USA nun auch noch dieses Thema gespielt wird: Das der "white supremacy agains black/coloured supression." No more comment

Man hat es allmählich schon mal kräftig satt. Da geht es doch nicht um Wahrheit! Es geht rein um die nächsten Wahlen. Um stereotyp, dumme Positionierungen. Um Aktivierung von Wählerschichten.
Corona ist noch lange nicht genug.
Der Bürgermeister von Minneapolis
"Black Lives matter." Bei wem? Alleine in dieser Woche waren in Chicago neunzig Schwarze durch Farbige ermordet worden. 

Wegen des Todes von Floyd  Unruhen in Minneapolis (andere Städte folgten) nach dem Tod eines Festgenommenen. Eines Schwarzen mit einer schönen Geschichte dahinter, darin sind sich die linken Medien einig: Der zu Tode Gekommene war ein (schwarzer) Mann, George Floyd, der kurz zuvor nach schwerem Raubüberfall (2007) aus dem Gefängnis in Houston (Texas) entlassen worden war.  Nachdem er seine Vergangenheit hinter sich gelassen hat, wollte er in Minneapolis ein neues Leben beginnen. Ausgerechnet jetzt hat ihn die Polizei aber völlig mutwillig und aus purem Rassismus ums Leben gebracht. Wie tragisch.  

Auch darin herrscht Einigkeit im Medienwald, daß es sich bei den Unruhen "im Allgemeinen um gewaltfreie, friedliche Demonstrationen" handelte, also um eine Sache der freien Meinungsäußerung. Das sagt ein NBC-Reporter vor einem brennenden Gebäude! Aber es herrscht eben vor allem darin Einigkeit: "Jeder Weiße hat einen Virus im Gehirn. Es ist zu spät, um unschuldig zu sein." Das verändert vieles.

Es geht bei den Randalen nicht um Gerechtigkeit, meinen andere. Es geht um die Geiselhaft des "normalen Bürgers", mit der ihm die Zustimmung zum stillen (dabei so lärmenden) Putsch durch die Linkisten, Globalisten, Elitisten, Kapitalisten, Scientisten ... (irgendwelche "-isten" vergessen? bitte den VdZ benachrichtigen) abgepreßt werden soll. Es geht um die Drohung mit einem Bürgerkrieg, um Angst vor einer USA mit Trump. Denn nur die Linken, die Demokraten mit ihrer Identitäts-Politik können das befrieden.

Es geht konkret aber um Rechtfertigung von Plünderungen, Verbrechen (Dieses kurze Video müssen Sie ansehen: Absurd, was die Polizei, völlig verwirrt von political correctness und linkem Gehirndreck, macht: Sie verhaftet die Geschäftseigner, während die Plünderer davonlaufen!) und sinnloser Gewalt. Nachdem man die Menschen jahrzehntelang gehirnweich gekocht hat, zettelt man nun explizit einen nächsten Rassenkrieg an, der den Demokraten nützen soll.

Augenzeugen berichten sogar, daß manche der vermummten Plünderer (pardon, Unterdrückte Schwarze, die mit demokratischen Mitteln ihre Bürgerrechte einfordern) sogar Weiße waren, die wie Anstifter wirkten und sich mit Walkie-Talkies absprachen, als sei alles organisiert. Sind diese "Rassenunruhen" also vielleicht sogar False Flag-Ereignisse? Auf jeden Fall passiert derzeit etwas, das William M. Briggs als Vergewaltigung Amerikas bezeichnet. Präsident Trump spricht bereits vom "ersten Fall inneramerikanischen Terrors", mit maßgeblicher Beteiligung der "Antifa".

Das berichtet Fox News. Sehenswert. Es gibt viele Einblicke in amerikanische Innenpolitik und Stimmung.



***

Vom Corona-Lockdown direkt in den "Revolutions-"Lockdown. Hm. Was bleibt denn da gleich? Richtig! Der Polizeistaat!? Eine immer mehr militarisierte Polizei, die zum Krach in der Kneipe mit Mannschaftswagen und Panzerfahrzeugen ausrückt. Nicht nur in den USA von "israelischen Sicherheitfachleuten" geschult, die zeigen, wie man im Nahen Osten mit terroristischen Palästinensern (eine Tautologie, oder?) umgeht.

Angst und Panik und Gewalt, die sich immer gegen dieselben Ziele richtet - eine von Ängsten eingeschüchterte normale Bevölkerung. Völlig egal, wer an der Regierung ist, die Taktik ist dieselbe. Nur das Gewürz ein anderes. Die Menschen aber folgen auf Fingerschnipsen. Tu das, tu jenes.

Halt, eines bleibt auch. War das gar Absicht? Die totale Übernahme der Wirtschaft durch Globalkonzerne und den Staat.

So könnte man es jedenfalls auch sehen. Denn so wirkt sich das alles aus.

***

Und unsere Medien? Die "woke-"Medien weltweit? Man kann kaum glauben, was man in der Kronen Zeitung dazu liest, die eine völlig andere Geschichte daraus macht. Woraus sich ableiten läßt, worum es geht. Mit Corona, und nun mit diesen Unruhen. Wer weiß, was als nächstes kommt. Man hätte die Linke ernster nehmen sollen, als sie beschloß "alles" zu tun, um Trump im November zu verhindern, "koste es, was es wolle."



*300520*
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Donnerstag, 7. Mai 2020

Humor müßte man haben

Na diese Werbung sollte einmal bei uns - und nicht in China - laufen. Der Shitstorm ist kaum ausdenkbar. Dabei ist sie gut und witzig. Und daß der Nationalismus nicht nur in China eine Schwester des Kommunismus ist, ist ja bekannt. Aber Humor ist eben heute Mangelware.





*170420*

Montag, 3. Februar 2020

Vaterschaft ist Adoption, Kindschaft Erfüllung einer Bitte

Jede Vaterschaft ist eine Adoption, eine Annahme eines Kindes. Insofern gibt es keine "biologische" Determinante, die über eine gewisse Formträgerschaft hinausgeht, aber das Kind selbst nicht fatalistisch festlegt. Ist diese Annahme der erste Akt* der Beziehung Vater - Kind, kann dieses Verhältnis nur noch angenommen werden.** In dieser Annahme ist auch die Eingliederung in die Religion der Väter - Religion ist immer "Religion der Väter" - mit gegeben.²

²Deshalb kann auch die Taufe (mit ihrem Hauptgeschenk, dem Glauben) nur "erbeten", nicht "gewählt" werden. Denn sie bedeutet die Aufnahme in ein neues Volk, das nur "qualitativ" in die Welt wirkt, dem also die Welthaftigkeit erst beigegeben werden muß. In der konkreten Familie, dem konkreten Ort, Volk, etc. Alles das ist wiederum insofern gleich, weil man nicht "beitreten" kann, sondern "aufgenommen werden" muß. Das auch in Richtung so mancher verworrener Vorstellung beim Thema "Integration" oder "Zuwanderung", aber auch "Patchwork-Familie" gesagt. Was immer nur eine "Bitte", nie ein "Recht" sein kann, und mit Gehorsam beantwortet werden muß.

Eine "freie Wahl" der Vaterschaft (wie der Religion) ist dem Kind nicht möglich, es wäre ein unlösbarer Widerspruch zum Wesen der Identität als Geschenk, als Zuschreibung, als Aufgabe. Eine frei gewählte Identität wäre tot und starr. Insofern ist Gehorsam und Fügsamkeit dem Kind wesentlich.

Und das muß auch Inhalt der Erziehung bzw. Prägung durch die Mutter sein: Das Kind muß sich auf das Haus des Vaters hin transzendieren, das seinem Dasein vorausgeht, und ihm das Dasein (mit der Existenz als Aufgabe) zuordnet. Erst dadurch hat es die wesentlichen welthaften Voraussetzungen, Mensch zu sein. 

Denn dieses ist es, das ihm den Platz auf der Erde gibt, den Ort, der das Wesen festlegt, das es dann zu erfüllen gilt. Und nur in dieser Dynamik des Erfüllens gibt es das, was Dasein bedeutet, in der Dynamik der Existenz.

Weist das Kind diese Zugehörigkeit zurück, lehnt es sie ab, schädigt es sich selbst in seinem geistigen Aufbau, der nunmehr zerfallen muß und zu keinem schöpferischen Aufbau kommt. Sein ganzes Leben wird nur noch eine Auseinandersetzung mit diesem "Stehen neben der Ausgangsspur". Es ist damit auch die Geburt des Revolutionären.

Somit ist auch Volk - als Angehörigkeit in eine weitere Form der Vaterschaft - eine Angelegenheit des Geistes, der Zugehörigkeit unter ein Haus in Selbstüberschreitung (Transzendenz). Eine "rassisch", eine "biologische" Volkschaft gibt es nicht, sie ist, soweit sie vorkommt, eine zufällige Koinzidenz. Was sich auch in der Geschichte zeigt. 

Deshalb ist der Fortbestand eines Hauses (es ist mit Familie vergleichbar, aber dieser Begriff umschreibt es zu wenig präzise) abhängig von der Weitergabe des Geistes des (ersten) Vaters und Gründers.***

***

Das macht das Kind nicht zum Objekt willkürlicher Auswahl nach der Geburt, sondern es zeigt nur die wesenhafte Gleichheit von Adoption und "persönlicher Zeugung". Der freilich bei der Aufnahme eines "leibfremden" Kindes (mit dem besondere Verheißung verbunden ist) eine irdische Erfüllung versagt bleibt - das leibliche Abbild im persönlich gezeugten Kind zu sehen.

Aber dem Sexualakt beim Menschen geht diese Adoption bereits ZUVOR, bzw. ist mit ihm untrennbar verbunden, bleibt aber eine Adoption, kann also auch durch den Vater (bzw. die Eltern) aufgelöst werden (sic!). Etwa, wenn das Kind den Gehorsam verweigert, sich also einem fremden Vater (Haus) unterstellt.

Nur bei Vorliegen dieser Adoptionserklärung (was hier speziell den Mann betrifft) ist jedoch das geschlechtliche Zusammensein wesensgemäß, und darin gründet auch die Auffassung der Ehe als Sakrament, als Anknüpfung an den vor-erbsündlichen Fall bzw. dessen Restauration. Wo im "Ja" der Ehe alles eingeschlossen war bzw. sakramental (als Getaufter ist er das automatisch) ist, sich somit Wort und Leiblichkeit untrennbar einen. Darin ist aber auch eingeschlossen, daß mit dem Ehe-Ja Mann und Frau einander in der hierarchischen Ordnung bejahen, die sie einander zusagen³, und damit auch den (apriori adoptierten) Kindern (und das ist der eigentliche Ort, in den Gott den Menschen schafft) ihren Ort zusagen: Der Sexualakt schafft den Ort, an den dann ein Kind eintreten kann.  

***

Der Rückgriff auf körperliche (biologische) Abstammung ist immer ein "Notgriff", der aus der Schwäche geboren ist, oder politischen, interessengesteuerten Zielen folgte. Insofern hört auch jede Rassentheorie damit auf, irgend etwas an begründender Relevanz zu haben. Er ist im Wesentlichen heidnisch, weltimmanent, weltverschweißt, steht somit dem Geistigen (und damit wirklicher Vaterschaft) zuwider, und ist eine Erscheinung der Degeneration: Aus der ursprünglichen Einheit von Wort und Tat herausgebrochen, in der sich beide Seiten (Geist und Leib, Wort und Tat) sakramental zu einem Wirkmoment umfassen (wie also vor dem Sündenfall).

Insofern ist es zwar - als Erinnerung, als Sehnsucht nach der einstigen Vollkommenheit des Existierens, insofern als Gespanntheit auf eine verlorene Größe, die wiederzuerlangen der Mensch sich sehnt, weil sie seine ursprüngliche Hingeordnetheit, seine wesensgemäße Geschaffenheit und Sinnorientierung erfüllt - häufig zu sehen, und hat auch viel Verwirrung in der Definition von Volk, Familie, Kindes- wie Vaterpflichten und -rechte angerichtet.

Unsere Alltagssprache, unser Alltagsleben ist sogar regelrecht durchtränkt von den Widersprüchlichkeiten, die sich daraus ergeben, und deformiert von dort aus unser Denken und Erkennen. Um diese Widersprüchlichkeit zu bereinigen, ist wie bei ähnlichen solchen Fällen eine Zeit der Vorsicht nötig, in der jedes Wort, das gesprochen wird, jeder Gedanke, der sich formieren will, auf diese Voraussetzungen hin von uns selbst überprüft wird. Wer einen Irrtum erkennt, den er sehr wahrscheinlich schon lange begangen hat, sollte deshalb immer eine Zeit lang schweigen.




*So, wie der erste Akt der Zugehörigkeit zum Volk Gottes die Taufe ist.

**Darauf bezieht sich der Wortlaut des 4. Gebots, das dem "Du sollst Vater und Mutter ehren" anfügt: "auf daß Du lange lebest und es Dir wohlergehe auf Erden"

***Aus diesem Grund findet sich im Stammbaum Jesus Christi, der in den Evangelien immer wieder angeführt wird, keine (sic!) biologische Abfolge dargestellt (Männer und Frauen wechseln, manche gehören im "biologischen" Sinn von "biologischer Abstammung" sogar nicht einmal zum Haus Davids), sondern es ist die beweisende Rückführung auf den Geist des Vaters! Der von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Nur dort, wo dies der Fall war, ist auch die "Abstammung" und die Tradition ungebrochen.

³Die Abwesenheit dieses Ja in seiner gottgewollten, wesensgemäßen Ordnung (die mit der Ehe definitiv begründet wird) macht die Frage nach der Gültigkeit von Ehen im Zeitalter der "Gleichberechtigung"  so brisant. Denn es erhebt sich nicht nur die Frage, ob solche Ehen überhaupt noch gültig sind, sondern es macht die Ehe selbst in ihren Grundfesten unsicher.




Freitag, 31. Januar 2020

Eine Welt im Etikettenrausch (2)

Teil 2)



*Die viel tiefer liegende Frage ist deshalb die nach dem Erkennen an sich, das ein Erkennen des Wesens eines Dings ist. Das macht eine biologistische Diskussion über Gender (oder Rasse) so problematisch. Denn es reicht nicht. Es braucht vielmehr einen Bezug zu einem Wesensbild in der ontologischen Ordnung, sodaß sich "Wesen" als "Beziehungsdynamik an einem Ort" erweist, die in der Sebsttranszendenz auf dieses Bild hin die Konkretion in einer historischen Zeit bewirkt. Dies wiederum wird erst begreifbar, wenn man die Dinge als schöpferische Emanationen in einer Analogie (Ähnlichkeit) erfaßt, die in sich (spurenhaft) bzw. als ihre Daseins- und Existenzgrundlage die Dynamik der Trinität tragen. Man kommt also um die Frage nach Gott und Schöpfung nicht herum, wie es die biologistische, "evidenzbasierte" Betrachtungsweise versucht.

**Hinter dieser Verwirrung, die den Westen mittlerweile voll erfaßt hat und damit die christlich-abendländische Kultur restlos vernichtet, steckt wiederum persönliche Schwäche, also Sünde. Die das eigene Nicht-Erfüllen bzw. die Verweigerung der Selbstüberschreitung in der Hingabe (als Sterben) - mangels Vertrauens; also auch hier: Grundlegung des Weltverhältnisses in der Familie - insofern zu verbergen versucht, indem es "ein X für ein U" erklärt. 

Das können wir nicht zuletzt in unserer Warenwelt beobachten, ja in allen Definitionen von Wohlstand, Erfolg (als Ausweis der Erfüllung der absoluten Existenzkriterien; auch hier also der unbedingte Gottesbezug), also als Entwicklung aus dem Kapitalismus heraus (der selbst eine gewaltsam implementierte Täuschung ist: Die über die Fertilität von Geld). Wo fast alle Dinge, die uns mittlerweile umgeben, nur noch dem Etikett nach sind, was sie sein sollten. Und wir unser gesamtes reales, konkretes Leben nur noch nach Etiketten und im Etikettentausch orientieren, nicht mehr an Werten (Gut) und Wertverhältnissen. 

***

Aber die Freuung an den Dingen - also der Sinn der Welt und Welthaftigkeit - wird über das Wesen zugängig, sonst durch nichts. Selbst die Wahrnehmung über die Sinne ist lediglich eine untere Stufe der Teilhabe am Wesen des Begegnenden. Was wir zum Beispiel an den geistigen Begriffen für sinnliche Erfassung sehen. Nur vom Geist her, nur vom Wesen her ist also die Welt überhaupt "wertvoll". Bestreiten wir den Dingen diesen ihren eigentlichen Sinn, verankern wir die Begriffe nicht im Wissen Gottes, im logos, zerfällt uns die Welt, lösen wir uns "in der Welt" auf (verschwinden also sozusagen aus ihr), und buchstäblich nichts bleibt.

***

Es bleibt aber interessant zu sehen, wie in der Welt im Etikettenrausch die psychische Mechanik der ontologischen Verhangenheit der Seele ähnelt. Und an der Tatsache angreift, daß der Mensch tatsächlich das ist, worauf hin er sich transzendiert. Der fundamentale Unterschied liegt aber woanders: Er liegt darin, WOHER diese Ideen, diese Bilder, diese Wesensbilder, auf die hin sich der Mensch transzendiert - wie er sich also definiert, selbst wenn seine faktische Verfaßtheit diesem Idealbild nicht ganz entspricht (GANZ kann sie nicht abweichen) - stammen. Aus der Übernatur des Geistes (Gottes), oder aus der rein innerweltlich reduktiven, bloß menschengemachten Gedankenwelt. So daß die Welt der Etiketten Ausdruck einer Selbstvergöttlichung des Menschen ist, der sich selbst (und damit der Welt) die Ideen gibt, nach denen sie "ist" (als: "immer neu wird").

Dies kann nur geschehen, indem die Wesensschau des Menschen (als Beheimatung und ständig neu zu vollziehende, nur in der Haltung, Tugend halbwegs "in der Welt stabile" Rückkehr in diese Heimat im Geist) von außen her tot-, in den Menschen "hinein-" geschrien wird. Deshalb der Zwang einer solchen Welt zu (schon quantitativ) immer mehr Etiketten - deshalb die social media (am besten mit Ohrhörern) als deren ideales Werkzeug.*** Eine ontologisch nur im Menschen verankerte Welt wird unausweichlich zu einer Welt der Gesetzes-Zwänge.

***

Warum aber diese Zwänge, warum der Zwangscharakter? Weil der wirkliche Vorgang in den Menschen eine Auseinandersetzung mit dem Archetypischen des Vaters ist - der heute fehlt, auf den als Autorität nichts hinweist. Also braucht man eine andere Quelle der absoluten Autorität. Und die wird durch Omnipräsenz, Dichte, Frequenz ersetzt. Diese Quellen werden zwar so weit es geht dem Absoluten angenähert - deshalb die Bedeutung der "Mehrheit" bei Aussagen, also Mainstream - aber sie können diesen absoluten Bezug nie ersetzen, wie ihn das Kind nur über die frühkindliche elterliche Umgebung erfährt. WENN denn dort diese Mann-Frau-Beziehung diese trinitarische Matrix noch abbildet. Denn wenn nicht, bleibt die Suche nach einer der kindlichen Zugefallenheit ähnlichen Autorität bestimmend, bis sie gesättigt wird, endet meist aber in einem Guru-ähnlichen Verhältnis zu einer (neu gefundenen) Autorität.



***So erklärt sich auch die Notwendigkeit, die "Transformation von Gesellschaften" (höre der Leser dazu eine Aussage von Angela Merkel zur "Bildung und Digitalisierung" als "Chance für Afrika") mit totaler Digitalisierung (social media) zu koppeln. Anders kann diese Transformation, die eine "Umgründung" ist, gar nicht stattfinden, weil die Menschen von ihrer Wesensschau anders nicht "weg-zutäuschen" sind. 



*181119*

Donnerstag, 30. Januar 2020

Eine Welt im Etikettenrausch (1)

Der englischen UCU - Union of Colleges and Universities - gehen die jüngst in Großbritannien beschlossenen Gesetze zu wenig weit. Das berichtet die britische Daily Mail online. Es reicht (bei ansonstiger Strafe) nicht, wenn festgesetzt wird, daß jeder Mann, der von sich behauptet, eine Frau zu sein, unabhängig von seiner anatomischen Verfaßtheit*, auch das Recht hat, als Frau akzeptiert zu werden. Vielmehr muß das auch für das Recht gelten, sich rassisch einzuordnen. Es muß auch die Zuordnung zu einer Rasse unabhängig von der Hautfarbe oder sonstigen Merkmalen möglich sein. 

Sacha Baron Cohen als "Ali G"
Und es gibt ja solche Anlässe. Wie jener spektakuläre Fall in London, wo der Schauspieler Anthony Lennon - mit irischen Eltern - bei Gericht durchsetzte, daß er zukünftig als "black" zu gelten habe. Die Lösung ist plausibel: Er ist ein "wiedergeborener Afrikaner."

Ein Fall ganz eigener Güte ist der des Komikers Sacha Baron Cohen. Der in den USA mit seinem artifiziellen Charakter "Ali G" Aufsehen erregte. In dieser Rolle entgegnet Baron jedem, der ihn kritisiert, mit: "Sagen Sie das, weil ich schwarz bin?"

Gleichzeitig werden die Berichte immer häufiger, in denen Lehrende an Universitäten berichten, daß sie wahren Haßstürmen ausgesetzt werden, weil sie sich geweigert haben, Menschen anders zu beurteilen als wie sie sich anatomisch zeigen. Die Folgen sind oft schwerwiegend. Sie werden von den Universitätsleitungen von jedem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.

Es geht nur um die Etiketten, nicht um die Dinge selbst. Wir erkennen das daran, daß heute alles beschriftet und "erklärt" ist. So soll unser Erkennen nach gesollten Identifikationen orientiert werden, nicht an der Realität.

Wir erinnern uns, wie alles begann? Als im 15. und 16. Jahrhundert einige Leute begannen zu behaupten, daß etwas sein Sein verlieren könne, obwohl es noch da (also: seiend, also Anteil am Sein habend) sei. Und daß Etwas etwas anderes sein könne, obwohl es sich gar nicht verändert habe. Wie nannte man die? Ach ja, es fällt dem VdZ wieder ein. Protestanten. Als das Verhalten von Kindern, die eine Realität (bzw. die dahinterstehende Wirklichkeit), der sie ausweichen wollen, dadurch "wegschaffen", indem sie die Augen zumachen und ins Land der Phantasie ausweichen.

Direkt damit in Zusammenhang steht und stand die Auflösung des Handelns als Ausdruck des Seins, damit der Gestalt, durch Umwandlung in technische Funktion. Das heißt nicht weniger als daß diese Entwicklung, die mittlerweile zu totaler Verwirrung führt, und in der "Gleichberechtigung von Mann und Frau" als "westlicher Wert" gilt, auf dieselbe prinzipielle Unlogik zurückzuführen ist. Und über die frühkindliche Prägung Persönlichkeitsschwäche (als Identitätsschwäche) begründet, und darin das gesamte Erkenntnisfundament zerrüttet.**

Die Welt ist aber sinn-, nicht inhaltsbasiert! Inhaltsbasiertheit bedeutet nicht weniger als den sinnlosen Versuch, die Welt aus sich selbst heraus zu begründen.


Morgen Teil 2)




*181119*

Donnerstag, 14. November 2019

Afrika wehrt sich (3)

Teil 3)



Afrikanische Bischöfe warnen eindringlich: Die grenzenlose Migration schädigt nicht nur Europa. Denn wenn die Zahl der Zuwanderer die der Geburten übersteigt, muß eine Gesellschaft in schwerste Spannungen und Konflikte fallen. Sondern sie schädigt auch Afrika selbst auf das Schwerste. Die Vorbilder, die so viele junge Afrikaner verwirren, kommen von außen. Sie kommen über social media, über westliche Filme und Medien. Ihnen folgen dann Millionen, die sich ein Paradies erwarten und meinen, es ginge nur darum, durch Auswanderung an diesem Wohlstand und diesem tollen Leben teilzunehmen. Die Illusionen enden in Enttäuschung und Elend. Dafür erlebt Afrika den schlimmsten Brain-Drain seiner jüngeren Geschichte, der dem Kontinent auf unabsehbare Zeit seine Zukunft weil seine Jugend raubt.

Speziell Europa handelt dabei verlogen und verantwortungslos. Denn es gibt für diese vielen Afrikaner, die nach Europa aufbrechen, weil sie ein leichteres, schöneres Leben erhoffen, weder Platz noch eine Möglichkeit, sich diesen Wohlstand zu erarbeiten. Europa hat für die vielen Migranten aus diesen Ländern keinen Platz, weil es ihnen keine Chancen bieten kann. All die sogenannten Integrationsprogramme sind lächerlich unrealistisch. Der bei weitem überwiegende Teil der Migranten aus unterentwickelten Ländern findet in unseren Ländern weder eine Arbeit, die ihm den erhofften Wohlstand bringen könnte, noch einen Lebensraum, in dem er sich verwurzeln könnte.


*So nebenbei: Wie praktisch immer ist die Abtreibungsidee aus der Ideenkiste der "Eugenik" entliehen, also der Idee, daß durch gezielten Einfluß auf die Weitergabe von Veranlagungen eine bessere Menschheit zu züchten wäre. Diese Idee war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sehr populär, kam dann durch Hitler unter Verruf, ohne aber ihre Rolle zu verlieren. Sie wird nur heute verbrämt und verschwiegen, ist aber nach wie vor die treibende Kraft hinter allen Verhütungs- und Abtreibungskampagnen.

**Die Grundidee der "sexuellen Aufklärung" ist, eine Wahl vorzulügen, die es gar nicht gibt. Die Wahl, nach der Empfängnis noch über Schwangerschaft entscheiden zu können, die überhaupt die schreckliche Illusion impliziert, daß Empfängnis und Sexualakt zu trennen wären. Schon daraus erwachsen immense psychische Schäden, die nur deshalb wenig "bekannt" sind, weil man sie weggelogen haben will. Der nächste implizite Punkt ist der darin transportierte Feminismus. Die Idee, ein empfangenes Kind abzutreiben, ist in sich bereits eine Widernatürlichkeit, die durch "Aufklärung" eine zweitwirkliche Gedankenstruktur anregt, die von jedem natürlichen Empfinden abgekoppelt ist. Die Aufklärung über Verhütung und Abtreibung bringt also die Idee zur Abtreibung mit sich.  





Mittwoch, 13. November 2019

Afrika wehrt sich (2)

 Teil 2)



Die Dunkelziffer an "medizinischen Komplikationen" sogenannter "sicherer Abtreibungen" dürfte in Afrika noch weit höher liegen als in England, wo etwa das Marie Stopes Institut,* das sich in Afrika breitgemacht hat, in den letzten Jahren in die Schlagzeilen geraten ist. Dort macht man gar kein Hehl daraus, daß man sich um lokale Gesetze nichts schert, um "Frauen zu helfen". Oft genug erklärt man die Tätigkeit dann als "medizinische Hilfe nach illegaler Abtreibung". Und erhöht so den ideologischen Druck aus der Falschaussage heraus, es gäbe so viele illegale Abtreibungen, daß eine legislative Freigabe wenigstens aus medizinischen Gründen notwendig wäre.**

So ganz nebenbei ist Abtreibung auch ein Milliarden-Geschäft. Alleine Marie Stopes Institute, eine der führenden NGOs, neben Planned Parenthood etc., führt in England jährlich 70.000, weltweit 3,66 Millionen in 37 Ländern "sichere" Abtreibungen durch. Es gibt einen regelrechten Marketing- und Verkaufsapparat, der Abtreibungen propagiert, um Fördergelder zu lukrieren. Sie treten in all diesen Ländern meist als normale "Kliniken" auf - und sind in Wahrheit Abtreibungsstätten, und haben das auch als Ziel. Woher kommt das Geld? Von Regierungen. In Dänemark, Niederlande, Schweden, Finnland, Deutschland. Und von Einrichtungen wie der Bill and Melinda Gates Stiftung, die mehr Geld geben als die erwähnten Regierungen zusammen. Und alle rechtfertigen sich, indem sie behaupten, es gehe ihnen ums Wohl der Frauen. Was für eine Lüge!

Auch, wenn es nicht um Abtreibung geht. Die Verhütungsmittel, die in Massen verteilt, sehr oft dabei über Langzeitdepots wie Norplant (und teilweise ohne Zustimmung der Frau) subkutan injiziert, haben schwere physische, psychische und soziale Nebenwirkungen. Weshalb es sich im Westen nie durchsetzen konnte. Aber für afrikanische Frauen ist es in den Augen der Wohltäter der Menschheit (und westlicher Staaten, die diese Verbrechen mit vielen Millionen jährlich finanzieren) wohl noch gut genug.

Diese Programme sind ein Verbrechen, gegen Afrika insgesamt, und gegen die afrikanischen Frauen, mit verheerenden Folgen. Dessen Nemesis unausbleiblich ist, und dem Westen Schlimmstes bescheren wird. Die Zornesschale Gottes ist bereits gefüllt.
 
Der Trailer dazu.




Morgen Teil 3)




Dienstag, 12. November 2019

Afrika wehrt sich (1)

Nein zur Abtreibung, nein zur "reproduktiven Gesundheit", nein zur Lebensfeindlichkeit des "humanen Westens", nein zu diesem unerträglichen Zynismus, die Welt leide an Überbevölkerung, und würde außerdem das Weltklima zerstören, dem nächsten Hebel, der die Vernunft zugunsten einer Scheinmoral verdrängen soll.

Aber Afrika wehrt sich allmählich, daß ihm unter dem verlogenen Titel "Hilfe" ein Krieg gegen das Leben und die kulturelle Ausprägung aufgedrängt wird. Und die Ablehnung der Abtreibung in Afrika erreicht in den meisten Ländern bis zu neunzig Prozent. Trotzdem werden massive Programme der "reproduktiven Gesundheit" implementiert, in denen den Frauen schwere Verbrechen zugefügt werden. Von denen aber niemand spricht.

Das herkömmliche Narrativ ist, daß man Afrikas Frauen helfen müsse, deshalb müsse die Abtreibung legalisiert und "medizinisch sicher" gemacht werden. Deshalb müsse Verhütung etabliert, Aufklärung gestartet werden. Aber die Frauen Afrikas haben ganz andere Wünsche, ganz andere Träume. 





Ein aktueller Film dazu, "Strings Attached", ist nun unter der Original-Filmseite abrufbar. Er ist die sieben Euro allemal wert. Seine Aussage? Afrika liebt das Leben! Aber es erlebt mit Milliarden Dollar gestützte "Hilfsmaßnahmen", oft genug den Staaten aufgepreßt im Gegenzug gegen Kredite, in denen Verhütung und Abtreibung von geistigem Dünnschiß, Produkt von Jahrzehnten westlicher, versiffter Bildungsmisere, der sich nun "Elite" und "Establishment" nennt, den Afrikanern aufgezwungen werden.

Nennen wir es aber beim Wort: Es ist ein Genozid, der sich unter unseren Augen vollzieht, als Teil einer schon recht alten, lange geplanten, verabscheuenswürdigen, satanischen Strategie der Weltbeherrschungsphantasie. Und der sich zwar in erster Linie an "farbigen" Völkern vollzieht, aber nur scheinbar. 

Es ist ein totaler Krieg gegen die Schöpfung selbst, die ihren Sinn als Lobpreis Gottes in sich eingeschrieben trägt. Wo immer sie danach drängt, wird sie bekämpft.

Es ist darüber hinaus eine neue, eine ideologische Kolonisierung, die ein endgültig verrückt und pervers gewordener Westen hier betreibt. Und das sich den heuchlerischen Mantel der "humanitären Hilfe" umhängt. Leider durch den schweren Fehler der Kirche möglich gemacht, die in den 1960er Jahren ihre Missionsprogramme einstellte, und auf "neutrale Entwicklungshilfe" umstieg. Damit in den verheerenden säkularen Chor einstimmte.

Abgesehen aber von allen grundsätzlichen Einwänden. Die reale Praxis, die vorwiegend in Händen von NGOs liegt, die reich mit Geldern ausgestattet zum größten Teil illegal und gegen die Gesetzeslage in den meisten afrikanischen Staaten - nur zwanzig Prozent aller Staaten haben Abtreibung legalisiert - ihre dreckige Praxis ausüben, ist auch die Rede von "medizinischen Gründen" - wenn schon, dann wenigstens "ordentlich" gewissermaßen - allzu offensichtlich gelogen. Die Fälle von schweren gesundheitlichen Komplikationen sind keineswegs vernachlässigbare Kollateralschäden, sondern in Zahlen ganz beträchtlich.

Morgen Teil 2)




Mittwoch, 6. November 2019

Warum Clinton die Wahl verlor (3)

Teil 3)



Wenn aber eine Gesellschaft aufhört, ihre Potentiale zu suchen und dann "auszunützen", wie das bei Harvard der Fall ist, wo man aus "moralischen Gründen" Ethnien und Studierendengruppen ausschließt und benachteiligt, nur weil sie nicht der gewünschten Gruppe zugehören, dann wird das ohne jeden Zweifel in einer Katastrophe enden. Denn dann fehlen zunehmend Leute, die schöpferisch und produktiv sind. Und es ist ohnehin immer nur eine kleine Minderheit, die egal in welchem Bereich die eigentliche produktive Arbeit leistet. Eine Gesellschaft, die auf diese Leute zu verzichten bereit ist, wird unweigerlich ärmer. 

Weil aber so ein Vorgehen ungerecht ist, wird sich noch etwas entwickeln: Die Universitäten selbst werden immer mehr Objekt von Zynismus. Auch sie verlieren also dabei ihre Ernsthaftigkeit, mit der sie gesehen werden. 

Dessen ungeachtet steht zwar die Rechte in der großen Gefahr, durch Konzentration auf diese Frage intellektuell und moralisch völlig abzustürzen. Aber dem steht eine Entwicklung der Linken gegenüber, die seit hundert Jahren durch ein völliges Versagen ihrer Intelligentsia in eine Richtung gewandert ist, in der sie absolut versagt, meint Peterson.

Und hier beginnt es neuerlich markant zu werden, denn was er dann als sein Denken vorstellt zeigt eben dieses selbe Versagen. Der Reihe nach: Peterson meint, es sei ein Merkmal von Linksorientierung von Intellektuellen, offener, kreativer, weniger hierarchisch-liniengebunden zu sein. Sie mögen, um es pauschal zu sagen, keine Grenzen. Nicht zwischen geistigen Gebieten, nicht (buchstäblich) um ihre Staaten. Grenzen behindern den freien Informationsfluß, so der Hintergrund, und Linksorientierte lieben (angeblich) den freien Informationsfluß.

Aber sie übersehen nicht nur, daß damit die Dinge verworren und unklar werden, sondern sie übersehen auch, daß diese Art mit Information umzugehen keineswegs - wie bei der Rechten, wo Auschwitz und Hitler das Böse darstellen, wohin sie driften kann - automatisch zum Guten führt: Sie weigern sich zu sehen, daß auch die Linke mit Stalin und Mao bewiesen hat, daß ihre Konzeption in nicht weniger humanitäre Katastrophen münden kann. 

Ein schwaches Argument, meint der VdZ, ein sehr schwaches sogar, das im Grunde auf einer wenig reflektierten Frage aufruht, was denn rechts oder links überhaupt sei. Und was rechts und konservativ miteinander zu tun haben. Und ob Hitler und der Nationalsozialismus überhaupt rechts waren. Wir haben wieder den liberalen Gestus (und Peterson ist ein Liberaler), der erst dort aufschreit, wo es offensichtlich (und guckediwutz, immer posthoc) "böse" wird. Die Rechte "ging zu weit", deshalb Auschwitz und Hitler. Das weiß jeder, sowohl Rechte wie Linke. 

Die Linke ist aber deshalb schlimmer, weil sie niemals akzeptiert und jede Diskussion darüber verweigert, daß sie auch im Gulag landen könnte. Niemals gibt es Linke, die das für möglich halten. Dabei ist evident, daß das so ausgehen kann und bereits so ausgegangen ist. Die Linke hat kein intellektuelles Moment, in dem sich beweisen ließe, daß sie automatisch zu weit führen würde, wie das bei der Rechten der Fall ist (mit ihrem ethnisch-rassistischen Merkmal). Es wird also leider noch schwächeres Gefasel, das Peterson von sich gibt. 

Denn natürlich kann er das nicht sehen, weil er (wie jeder Liberale) auf demselben Pferd des Materialismus sitzt wie die Linke, und auch er weiß es nicht. Das hilft es wenig, wenn er meint, daß Solschenizyn ein wenig versucht hat, das zu zeigen, indem er die Neigung des Menschen zeigt, persönliche Schwächen zur Entfaltung zu bringen, was im Sozialismus eben besonders gut gelingen könne. Das Überlaufen des linken Denkens in die Abscheulichkeiten des Kommunismus im 20. Jahrhundert (und man vergesse doch nicht das heutige China) ist reine Pathologie, nicht Merkmal des linken Denkens selbst. Da hat Peterson also sogar Solschenizyn nicht verstanden, sondern nur einiges von ihm verwertet.

Für Peterson ist also die Schwäche der heutigen Linken eine reine Frage des Maßes, der Geschwindigkeit der Lokomotive sohin, nicht die Richtung der Schienen, auf denen sie fährt. Was Peterson also zum Liberalen und nicht zum Linken macht? Na irgendein Gefühl, irgendein "das geht zu weit"-Gefühl. Mehr ist es nicht. Sollen Krankenschwestern nur Frauen sein? Nein, sagt er, warum soll es nicht auch ein Mann sein. Sollen Klempner nur Männer sein? Nein, warum nicht auch mal eine Frau? 

Alles kommt auf den Einzelnen und seine Wahl an, und die muß unbeschränkt möglich sein. Da nimmt es nicht mehr weiter wunder, wenn Peterson ein regelrechtes Lied auf die wunderbare kommunistische Idee der Brüderlichkeit aller Menschen - oh französische Revolution und Aufklärung, schaut herunter! - singt, die doch so wunderbar und universalistisch ist. Wenn man sie nur da und dort beschränkt, so ungefähr. Nur bei den Nazis, da war das Böse von Anfang an eingebaut. Und überhaupt ist es schlimm, das sieht doch jeder, wenn sich eine Gruppe für überlegen hält.*

Na geht es noch blöder, mit Verlaub? Es gibt dabei tatsächlich Leute, die Peterson für einen der führenden Intellektuellen der Welt halten. Dabei ist er selber Träger der Seuche, die er zu bekämpfen vorgibt.

Wir kommen damit immer wieder auf denselben Punkt, der als das eigentliche Scheitern der Wissenschaft des Westens bezeichnet werden muß, nicht nur das Scheitern von Peterson: Die intrinsische Reduktion des Denkens auf technische Vorgänge, der Verlust des Denkens in Gestalten. Denken muß aber SEIN, ist die lauthafte, worthafte Manifestation der Gestalt, kein Herunterdeklinieren von logisch-rationalen Operationen. Diese sind selbst nur Teil des Gesamtprozesses der Gestaltenbegegnung und -abwägung als eigentlicher Denkprozeß, der zwar nie antilogisch, aber vor- und überlogisch sein kann, nein, sein muß. 

Sinn und Maß gibt es nur in der Selbstüberschreitung auf eine wirkliche Wirklichkeit, die zum einen ein Mosaik der göttlichen Weisheit ist, ein gigantisches, unendliches Netz der Ordnung von Ideen, und zum anderen logis, also in sich lebendiges Wort, das sich in der Kommunikation eröffnet und erschließt. Das ist Denken, das ist Intelligenz, das ist Wahrheit und Weisheit. Der das Böse entgegensteht, sodaß dort, wo Böses Raum erhält, auch das Denken schwächer wird und verschwindet, zur bloß rational-mathematischen Operation wird.

Wir haben nach vierzig Minuten abgeschaltet. Der Anteil von Stroh in Petersons Denken wird immer größer und deutlicher sichtbar, die eventuell inspirierenden Anregungen und Samen schon sehr spärlich. Da kann auch Murray das Eisen nicht aus dem Feuer reißen, wenn er spitzfindig beobachtet, daß der Linken die Faschisten, gegen die sie kämpfen, ausgehe, weil es so wenige gibt. Daß sich offen als Kommunist zu bekennen zumindest in England schon regelrecht Mode geworden ist, welch Bekenntnis man aufs T-Shirt prägt.





*Mister Peterson, es geht noch schlimmer: Zu allen Zeiten und Orten haben sich Völker für überlegen über ihre Nachbarn gehalten. Warum? Weil Mensch eben aus der Gruppe ersteht, und deshalb das Menschliche zuerst einmal aus der Gruppe entsteht und lebt. Somit ist Menschsein immer und überall zuerst auf die eigene Gruppe bezogen, weil es so in der Realität auch IST. Und erst DARAUS, aus dem Gefühl der eigenen Überlegenheit sohin! erwächst allmählich auch das Begreifen des abstrakten Menschseins, das aber NUR durch das konkrete Menschsein "als" etwas oder jenes geschieht.




*160919*