Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 29. August 2022
Sein, nicht Funktion
Montag, 3. Januar 2022
Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (2)
Sonntag, 2. Januar 2022
Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (1)
| QR Vortrag Bonelli |
(Und, das wagen wir hier zu sagen, aus persönlichen Gründen auch nicht leisten kann, sonst wäre er kein Psychiater nach heutigem Zuschnitt geworden. Was eine so allgemeine Zustandsbeschreibung ist, daß man ohne viel Bedenken sagen kann, daß KEIN Absolvent der heutigen Psychologie in Europa zum Menschen überhaupt etwas Relevantes zu sagen hat. Alles, was dabei herauskommt sind Pseudolösungen, Pseudoerklärungen, die aber nie etwas erklären, sondern einen ganzen Rattenschwanz an Folgen hier, an ungeklärten Voraussetzungen dort mit sich führen, sodaß sie im Grunde in Sophistereien und Schlagworten - "Zwangsritual", "Narzißmus", "Paranoia", etc. etc. - ersaufen.)
Wobei nicht einmal das zu konnotieren ist, weil Bonelli sowieso im Relativismus erstickt,
Freitag, 26. November 2021
Beharren auf dem Geheimnis unserer selbst
Die davon ausgeht, daß jeder Mensch aus seinem direkten Gegenüber - Gott, das Sein, das personale Sein, das Sein das Person bzw. die Beziehungsdynamik von drei Personen mit unterschiedlicher Charakteristik ist - ein Geheimnis ist, und daß deshalb dieses Geheimnis auch eine Ansprache von Gott selbst (in Jesus Christus, den Gott-Menschen, der sich IM MENSCHSEIN als Ähnlichkeit widerspiegelt, was bis zur personalen Dynamik geht) an mich und an die Welt ist. Weshalb jeder dem Gegenüber mit Respekt und Wohlwollen begegnen sollte (wobei es eigentlich ein Müssen wäre, aber es verlangt unbedingt Freiheit), um ihn in Apperzeption aufzunehmen. ("Wer einen von diesen Kleinen in meinem Namen aufnimmt ...") Um ihn dann (nach-leidend, passum, im Erleiden) zu erkennen, das heißt sein Sein zu erfahren (und sich dazu dann zu stellen).
Deshalb reicht es bei weitem nicht, Menschenrechte zu fixieren, die sich aufs nackte Überleben beziehen, sondern es braucht den unbedingten Respekt vor der Ganzheit des Anderen als Begegnenden. Und als Kulturgut schon gar nicht. Denn hier braucht es diese Verankerung des "ertragenden Seinlassens" (soweit es nicht meine sachlichen Verantwortungsbereiche anbelangt, die aber eben einen Sachbezug, ein gemeinsam zu Tuendes brauchen) in dem ich dem anderen sein Geheimnis belasse.
Ex factis, non ex dictis amici pensandi - Achte auf das, was jemand tut, nicht auf seine Worte. Danach suche dann Deine Freunde, aus Ihrer Gestalt!
Wer trägt sich schon auf der Zunge? (Antonio della Caraffa, "Sentencas")
Montag, 24. August 2020
Rationalität und Archetyp
Deshalb wiesen das die Umfragen nicht aus. Aber es waren sehr wahrscheinlich die geheimen Schuldgefühle, den Kuchen nicht selbst gemacht zu haben, also die Pflichten als Hausfrau verletzt zu haben. Das war die entscheidende Barriere, das Produkt zu kaufen, wie sich bald herausstellte.
Den Schritt zur eigentlichen Erklärung fand die Freudsche Psychologie freilich nie. Daß sich der Mensch nämlich immer an archetypischen Orten und damit Bezügen und damit Kräftediagrammen befindet, deren Ausdruck jenen Komplexitätsgrad annimmt, den die Zivilisation hat, verschließt der relativistische Evolutionismus des freudschen Menschenbildes. Der immer im Faktischen hängenbleibt, ohne eine definitive Begründung zu finden.
Das ist der Grund dafür, daß Freud in der "Sexualität" hängenblieb, als dem scheinbar stärksten Antrieb des Menschen. Nur - das stimmt gar nicht. Nicht in der expliziten Form, in der Freud es ansetzte.
Das wirkliche Geschehen in der Welt ist immer gleich, denn es folgt defacto immer gleichen geistigen Konstellationen, also der Grammatik der Worte "hinter allen Worten". Es ist lediglich historisch relativ, und muß damit immer neu kommunikativ entschlüsselt werden. So werden Produkte zu einem Schlüssel, einem gewollten Beziehungsort - also einem vollkommenen, "runden" Sein, das aber in seinem Wesensgrund immer gleich ist - beizutreten. Dort befindet man sich jeweils so lange, als dieser Besitzzustand (als Teil der Fülle der Existenz) aktualisiert wird.
Für den Freudianismus aber, der die heutigen Köpfe so fatal beherrscht, sind diese tiefsten Antriebe des Wirklichen irrational. Dabei sind sie das genaue Gegenteil: Höchste Form der Rationalität, nämlich ... die Wahrheit. Für die Psychoanalyse sind hingegen Schuld und Leiden Elemente der Psyche, die in jedem Fall falsch und ungerechtfertigt sind, weil es keinen absoluten, objektiven Bezug des Menschen gibt. Damit wird menschliches (seelisches) Leiden auf jeden Fall unberechtigt, und das Leiden selbst ist das Ziel, das es vom Antlitz der Erde auszulöschen gilt. Es geht um die Herstellung von Wohlbefinden, egal wie, egal wodurch.
Das aber ist Ideologie, das ist Weltanschauung, keine Wissenschaft.
Somit sind auch Empfindungen von Schuld keine relativen Empfindungen ohne absoluten Wert, sondern die Spitzen der tiefsten Grundverfassung der Welt, die gewissermaßen "in den Menschen hineinragt" und trägt. Schuldgefühle sind damit Anzeige eines echten Verstoßes gegen die Wahrheit. Die Psychologie arbeitet somit bestenfalls mit Tricks, diese echte Verfaßtheit zu umgehen, und auf Ersatzziele - auf Sündenböcke, also Stellvertreter - zu lenken.
Es muß aber darum gehen, das historische Kleid der Schuld zu dechiffrieren, um so die wirkliche Sünde - als Seins- und damit Selbstverfehlung - zu entdecken. Denn es geht um echte Schuld, immer. Diese ontologische Tatsache zu verneinen und auf lediglich relative, in sich also substanzlose Schuldkonstrukte umzulenken ("zu schieben"), stattdessen das Sein (und seine Vertreter) selbst als "schuldig" zu identifizieren (den Bezug auf das Sein also als "Machtmittel" zu verleumden), ist das Wesen von Manipulation.
Freitag, 19. Juni 2020
Not und Elend (1)
Das Argument einer objektiven Wissenschaft erfüllt seine Wahrheit nicht durch die angebliche "Voraussetzungslosigkeit", sondern über die Natur der Wahrheit als Universalität, die nur durch sittliche Bedingungen zugängig wird. Insofern ist Wahrheit als objektive Grammatik der Welt tatsächlich "subjektiv".
Aber nicht weil die Wahrheit (die immer eine konkrete Wahrheit "über oder von" etwas ist) selbst relativ, also nicht festmachbar, nicht definierbar ist. Sondern weil die Wahrheit sich erst über eine Beziehung zu ihr erschließt, ihre Reinheit und Darstellbarkeit - und damit ihre Objektivität - durch eine Person von deren sittlicher Reife abhängt.
*290520*
Sonntag, 11. August 2019
Die subversive Psychologie
Und darin liegt auch ihr "Geschäftspotential", ihre Popularität in der Gegenwart. Ob die Psychologie heutigen Zuschnitts deshalb überhaupt sonst einen anderen Wert hat, denn den als Geschäftsmodell, als Instrument einer bestimmten sozialen Schichte, mit dem sie Macht über andere gewinnen können, darf mit Recht stark bezweifelt werden. Denn Schuld ist nicht "ein" psychologisches Problem - schon gar: neben anderen - sondern es ist die Grundproblematik, auf der Gesundheit als Projektion aus Heiligkeitsvorstellungen heraus aufruht. Der Mensch sucht nämlich gar nicht "Gesundheit", sondern "Heiligkeit", auch wenn er das nicht "weiß" oder "wissen will".
Das, wonach sich aber ein Mensch wirklich ausrichtet, was also jede subjektive, im letzten aber Geheimnis bleibende Grammatik mitbestimmt, erschließt sich nur als dieser Sphäre zugehöriges Symbol, damit erst aus der Anthropologie, der Metaphysik, also der Sinndimension des Menschseins überhaupt. Darum herum bewegen sich alle menschlich-psychischen Probleme, wenn man es so bezeichnen will, und daran richten sie sich auch aus. Aber diese Dimension der Wahrheit kennt die Psychologie gar nicht, ja darf sie gar nicht kennen, so oft sie diesen Begriff auch verwendet: Er ist dort undefiniert, undefinierbar und schwammig, versinkt bestenfalls irgendwo in "Ehrlichkeit".
Ohne zu sehen, daß es keinem Menschen möglich ist, weder sich selbst gegenüber wie anderen gegenüber, "die Wahrheit" über jemanden zu kennen. Das ist Gott vorbehalten, der Mensch ist zu sehr Geheimnis. Auch ... der Narziß. Der ja genau das nicht glauben will.*
Ohne diese damit auch theologische Dimension der Wahrheit, die personal ist, die also ein aktives, wechselseitiges wie (nicht zuletzt über die Gnade, ohne die kein Seiendes bestehen kann) wechselwirkendes Gespräch jedes Menschen, jeder Seele ist, kann es eine Seelenkenntnis also gar nicht geben, die über das typisch liberalistische, objektiv weitgehend bedeutungslose "Lust-Leid-Schema" evolutionistischer Weltverkennung hinausgeht und damit irgendetwas wenigstens wert sein will. Erst dort liegt dann der Schlüssel zu dem, was ansonsten nur vorgetäuscht wird: Freiheit. Denn Freiheit ist eine Frage des Heiligen, nicht des "Gesunden".
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Dienstag, 30. Oktober 2018
Wenn schon ein Tabu brechen, dann dieses (4)
Dienstag, 24. März 2015
Zerreißen der Schleier des Geistes
*Es geschah ab dem Anfang der 1970er Jahre, aus der Revolution heraus, die die 1968er waren, als das "sich nichts mehr dabei denken" Kulturzerstörung zum "Gut" erklärte. Der VdZ hat in seiner Jugend diesen Werteumbruch erlebt, und ist ihm ein gutes Stück weit selbst auf den Leim gegangen. Aber man hat dabei nur der Primitivität - als Fall ins Nichts - Tür und Tor geöffnet. Die erlittenen, erfahrenen wie irrtümlich selbst zugefügten geistigen Schäden freilich zu reparieren, zerrissene Integritäten wiederherzustellen, das ist eine Lebensaufgabe, die sehr viel Geduld braucht. Aber es ist die historische Aufgabe der Zeit. Man kann Kultur und Geist nicht künstlich aufrichten, als Zwangssystem, wie es der Faschismus beabsichtigte, als Utopie.
Aber man kann sich selber - und seine Verantwortungsbereiche mit - geduldig und aufmerksam zumindest in Teilen wieder aufrichten, wenigstens in der Orientierung. Der Geist, der Gewinn liegt dabei im Weg, weniger im Erreichten. Denn man kann sich auch dabei nicht alleine, autonomistisch denken. Man ist immer irgendwie zumindest Kind der dominierenden Kräfte seiner Zeit. Es geht eben nicht ums Hier, das ist immer relativ, nie absolut.
Da braucht es oft viel Klugheit und auch Kompromißbereitschaft, Abwägen des je höheren Gutes, Vertrauen in die bergende Hand des Seins - Gottes. Anders geht es auch nicht, denn wir haben durch unser Leiden zu ergänzen, was am Leiden Christi noch fehlt. Das historisch konkret ist. So erst, im Kreuz, auch dem Kreuz an uns selbst, wird Welt und Geschichte erfüllt und real erlöst, werden wir zur Pforte der Gnade für uns und die Welt. Es geht im letzten eben ums Jenseits, um die aus dem Glauben geborene Hoffnung auf die Auferstehung am Jüngsten Tag, mit einer neuen Erde, einem neuen Himmel. Diese Erde ist unumkehrbar verspielt.
Was wir tun können beschränkt sich oft sogar schon auf Treue zur überlieferten, übernommenen Form, die uns anfänglich meist sogar noch inhaltsleer und unverstanden bleibt.
**Selbst der Evolutionist und Materialist Siegmund Freud wies darauf hin, daß Schamlosigkeit ein Merkmal geistiger Beschränktheit sei.
Montag, 27. Oktober 2014
Fehlerhafte Triebe (3)
Oder zum Irrsinn der "freien Wahl" des Geschlechts
Ebenfalls aus diesem Blickwinkel läßt das ADHS-Syndrom ganz andere Schlüsse zu, als gemeinhin gezogen werden. Denn hier sind ungeformte Antriebe die Ursache für eine für den Betroffenen - den man als "verwahrlost", meist sogar wohlstandsverwahrlost bezeichnen muß - nicht kanalisierbare Antriebskraft.
Oder wie viele Beispiele aus seiner Erfahrung soll der VdZ anführen, wo selbst Endzwanziger einfach keine Lebensform gefunden haben, weil sie einer "Nicht"-Erziehung ausgesetzt waren die ihnen zumutete, sie könnten in jeder Lebensphase nur aus ihren Antrieben heraus erschließen, was sie in ihrem Leben zu tun hätten. Und damit auch selber entscheiden könnten, welche Schulen oder welche Ausbildungen oder welche Gewohnheiten sie wie lange oder wie oft wahrzunehmen bedürften? Denen dann ihre tief existentielle Verwirrtheit - nicht selten von größenwahnsinnigen, eitlen und ehrgeizigen, dabei selbst gescheiterten, und in Wahrheit nur trägen, zutiefst unreifen,l also in juvenilen und infantilen Stadien festsitzenden Eltern - auch noch als "kreative Veranlagung" schöngeredet wurde und wird, worauf sie gerne zugreifen, weil sie ihr Leben einfach nicht (mehr) ordnen und damit vernünftig gestalten können?
Sonntag, 26. Oktober 2014
Fehlerhafte Triebe (2)
Erwachsenwerden heißt also, die jeweils an sich noch ungeistigen (aber auf Geist ausgerichteten, deshalb mit dem Lebensalter ansteigend und fordernder in Vernunftstrukturen einzugliedernden) Lebensstufen zu formen zu lernen, und dem höheren Gesamtziel dienend - der Freiheit des Geistes - als Persönlichkeit einzufügen.
Jedes Tier erwartet vom Menschen nämlich, daß er seine Herrschaft über es wahrnimmt und es selbst somit zur höchstmöglichen Erfüllung führt. Denn auch das bloße Tier, der bloße lebende Organismus der Pflanze, ist auf Geist ausgerichtet, insofern ontologisch transzendent, ohne dieses Ziel aber - mangels Vernunft als Selbstverhältnis - selbst erfüllen zu können. Denn alles Leben will zum Einen, zu Gott. Und der ist Geist. Und was die Welt rägt ist LOGOS, ist Sinn. Nur aus Sinn aber nährt sich Leben. Alle unteren, sagen wir: rein vitalen Ebenen sind zu diesem (Welt-)Sinn nur Analogie.
**Deshalb gibt es eben Unkultur, ja Anti-Kultur, denn hier wird die Frage nach der Wahrheit (und der nur in ihr möglichen Klugheit, ja Weisheit) entscheidend. Nicht alles, was also institutionalisiert ist, ist auch zugleich Kultur im Vollsinn, sondern kann auch kulturalisierte Unkultur sein, die den Menschen von sich wegführt. Johannes Paul II. hat also sehr richtig von der "Kultur des Todes" gesprochen, in die sich der Westen entwickelt hat. Die Stellung der Sexualität in der faktischen Öffentlichkeit ist etwa als klare Neurotisierung zu verstehen.
***Gerade in den Perversionen findet sich deshalb erstaunlich klar ein höheres, allgemeineres, geistiges Prinzip ausgedrückt, das um Durchsetzung, um Leibprägung - weil auf Gesamtwirklichkeit des Menschen ausgerichtet - kämpft und dabei mit viel Kraft nach Verwirklichung (nach außen, in Gestalt) drängt, und auf einen Leib und ein Selbst (als psychische Struktur im Verhältnis nach außen) mit dieser und jener Prägung, manifestierter Haltung, Neigung, Gewohnheit oder auch Denkmöglichkeit etc. trifft.
Samstag, 25. Oktober 2014
Fehlerhafte Triebe (1)
Der "Todestrieb" Freuds findet eine gewisse Analogie jallerdings in der Erscheinung der Reife, die nämlich tatsächlich ein Selbstvergessen - insofern: ein Sterben - bedeutet, in der sich das Ich dann je neu aus den transzendenten Quellen erhält.
Dienstag, 1. November 2011
Umwandlungen
Diese Ideologien, die in intellektuellen Kreisen durchaus dem 19. Jahrhundert zugehören, sind (wie jede Leitidee der Eliten) erst viel später zur Massenideologie abgesunken. Und nachdem der Darwinismus seine ganze wissenschaftliche Unzulänglichkeit (in den 1920er Jahren galt er bereits als überwunden und widerlegt) bewiesen hatte, begannen diese Weltanschauungen ihre volle Kraft im Arbeiterstand zu entfalten.
Freitag, 28. Oktober 2011
Fatale Rückkoppelungseffekte
Freitag, 8. Juli 2011
Der Kampf mit dem Drachen
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| Paolo Uccello (15.Jhd.) - St. Georgs Kampf mit dem Drachen |
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Kaum zu glaubendes Unwissen
George begriff jenen Katholizismus, in dem er ja aufgewachsen war, nur als Brauchtum, als Angeborenheit, als eine Eigenschaft, die in der Sippe weitergegeben wird, und nun das Erstaunen darüber, daß diese Erbschaft ausblieb, Katholizismus nicht als Freiheit des Glaubenswagnisses, nicht als Entscheidung des Selbst, sondern als Äußerlichkeit."
"Gott weiß woher das kommt, daß ich vom Christentum, außer in seiner heidnischen Form, so gar nichts verstehe, ich bin doch, möchte man sagen, aus einer schon lange katholischen Familie ..." schreibt er.
