Der Mann ist gut, er kommt in die Suppe. Es ist bewundernswert, wie klar, sachlich und nüchtern der Wiener Universitätsdozent Dr. Gerd Reuther die Geschichte der Impfungen aufrollt, und dabei Problemstellungen anspricht, die auch bei der gegenwärtigen Corona-Panthemie eine entscheidende Rolle spielen. Die anders als medial vorgegaukelt keine Wirtweite von 95 Prozent, sondern nur von 1 Prozent hat. Was ziemlich genau dem effektiven Risiko entspricht, an Corona schwer zu erkranken.
Betrachtet man die Geschichte der Impfungen kommt man aber generell zu der Einschätzung, daß die "Erfolgsgeschichte" ein Mythos ist, der nicht der Faktenlage entspricht. Von dem aber viele profitieren. Oder meinen, profitieren zu können. Allen voran die Ärzte, die Pharmaindustrie, die Pharmakologen generell, wie alle, die von einem Menschenbild ausgehen, in denen die Vorgänge im Körper rein chemisch-physikalischen Vorgängen zugeschrieben werden. Welches Bild in den 1950er Jahren durch eine unglaublich umfassende Zuwendung der Rockefeller-Stiftungen an Universitäten, begleitet vom aggressiv vollzogenen Aufkauf der maßgeblichen Medien, seine Durchsetzung erfuhr.