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Freitag, 30. September 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (1)

Es war schon immer so, auch in den Tagen, als man noch seine Morgenzeitung aus der Post fischte und sie beim Frühstück las, und am Freitag seine Wochenpostille erhielt, in der mehr in die Tiefe und Breite gegangen wurde. Und es hat sich diesbezhüglich wenig geändert, auch wenn wir das scheinbar Zehn- und Hundertfache an Informationsdaten durchs Internet vorgegaukelt bekommen. Der wirkliche Sukkus des Geschehens ist auf einige wenige Sätze einzudampfen, die man auf der Grundlage einer soliden und mit der persönlichen Erfahrung abzustimmenden Weltsicht zu einem Faktum ordnet und ergänzt.

Dazu muß man lernen, Nachrichten zu "lesen". Wer sich so informieren will, daß er eine widerspruchsfreie, vor allem erhellende Sicht von Ereignissen möchte, wer deren Relevanz für das wirkliche Welt- und Lokalgeschehen abschätzen will, der darf sich nie an die großen Schlagzeilen halten. Dort findet er nur jene Sichtweise, die ihm aufgedrückt werden soll. Von dort aus soll das, was überhaupt Information ist (und das muß noch VOR dem Einlangen jedes Datums gewußt werden, weil es sonst gar nicht als Information gesehen wird), lediglich jenen Spin erhalten, von dem aus alles, was sonst noch erfahrbar ist und egal von welcher Seite mitgeteilt (ein Wort, das sehr schön auf den Sinn jeder Kommunikation hinweist: Einheit, denn der Sinn der Schöpfung liegt in der Einheit in der Wahrheit, nur so leuchtet alles im Licht des Sinns) geordnet, selektiert und bewertert werden soll. Irgend jemand hätte das gerne so.

Wirklichkeit findet sich in der Gewohnheit

Was das Leben trägt? Ach, es ist so einfach - die Gewohnheit. Alles, was nicht auf die Bildugn einer Gewohnheit abzielt, alles was bestehende Gewohnheiten zerstören möchte, kann nur vom Bösen sein.  (Aus "Ricardo e Gianna" von G. Cosapuzzo)

Ein Bericht wie der unten angefügte ist in diesen Tagen und Monaten keineswegs eine Ausnahme, und ich kann auch nirgendwo ein Bemühen sehen, "Propaganda" zu betreiben. Vielmehr habe ich nun schon recht viele Berichte von Personen erlebt - viele davon waren sogar mit dem Versuch gestartet, etwas zu beweisen, zu dem sie dann aber einfach keine Evidenz fanden, wie bei dem Bericht des britischen Guardian (ich habe hier berichtet), der sogar definitiv das Gegenteil beweisen sollte: Daß die Sanktionen des Westens wirken, daß das Leben in Rußland unmöglich geworden ist, daß Rußland sozial und ökonomische zuzsammenbricht - die ein Bild von Rußland zeigen, auf das man fast schon mit Neidgefühlen blickt. Weil man eine Normalität sieht, die wir gar nicht mehr, ja die wir seit drei Jahren schon gar nicht mehr kennen.
Mir hat dieser Reisebericht deshalb gefallen, weil er recht viel auf sehr einfache Weise nachvollziehbar macht. Vor allem aber hat mit der daraus nahetretende Gedanke gefallen, daß es bei den Sanktionen gegen Rußland, ja bei der gesamten, momentanen Anti-Rußland-Haltung des Westens gar nicht um Rußland geht. Dieses Land hat sich nur aus bestimmten (historischen) Gründen hervorragend für etwas ganz anderes geeignet. 

Donnerstag, 29. September 2022

Gefangen im Archetyp (1)

Durch den Ukrainekrieg werden unsere Gesellschaften gespalten, wer wollte das bestreiten. Aber wodurch? Durch eine wie auch immer motivierte Identifikation mit iener der beiden Seiten, mit der Ukraine, mit Rußland. Die Reaktion und (eigentlich war es sogar nur eine solche, denn die Seite der Reaktion könnte man durchaus Rußland zuweisen) Aktion des Westen hat ganz offensichtlich voll willentlich und bewußt eine Abwendung Rußlands hier, und eine Zuwendung zum chinesischen Volk und System bewirkt. Mehr - von Anfang an bewirken SOLLTE. Samt em Glauben, der uns "Putin-Verstehern" aufgekitzelt wurde, die USA wären zu blöde, um das noch zu begreifen.

Ein Volk, das in den letzten Jahren durch ein sogenanntes "social credit system", das auf der Totalüberwachung und Steuerung der Bevölkerung (un zwar jedes einzelnen) durch Algorithmen und Künstlicher Intelligenz beruht,

Da fielen Wali die Schuppen aus den Haaren

Wenn Ihnen, werter Leser, noch ein wenig Realität, ein wenig Einblick in die Verhältnisse im Krieg in der Ukraine gefehlt hat, so könnte dieses Video einen Gutteil dieses Mangels beheben. Es geht darin um die absurde Kluft zwischen der westlichen Berichterstattung, der von diesen Hand in Hand mit der Politik geschaffenen öffentlichen Meinung, und den Erfahrungen, die von diesen Meldungen angeheizte "Kämpfer für Recht und Ordnung" aus dem Westen an der Front in der Ukraine gemacht haben. Und die sich mit Grausen abwandten, weil das, was sie dort fanden, mit dem, was sie davon glaubten weil gehört hatten, nicht einmal annähernd übereinstimmt.
 
Die Rede ist von einem Kanadier - "Sie nannten ihn Wali" - dem ein schrecklicher Ruf als Sniper voraneilte. Eine Welt der Gerüchte umgab ihn seit seinem Militärdienst im Irak, von dem er freilich wußte, daß kaum etwas daran wahr gewesen ist. Es hat aber auch den ukrainischen Präsidenten erreicht, und Vladimir Zelensky hat ihn persönlich kontaktiert und gebeten, in die Ukraine zu kommen und dem ukrainischen Volk in seinem Kampf gegen den bösen Oppressor zur Seite zu stehen. 

Aber als Wali in er Ukraine ankam, fand er einen Krieg vor, der sich von dem, was er im Irak erlebt hatte, vollkommen unterschied. Hier hatte er es mit einem Feind zu tun, auf den er (und niemand seiner Kollegen) vorbereitet waren. Nach wenigen Monaten verließ er fluchtartig die Front, an der er nur verlieren konnte. Ohne auch nur einen einzigen Russen getötet zu haben. Meist hatte er Russen nicht einmal zu Gesicht bekommen.

Mittwoch, 28. September 2022

Transhumanismus - Gesundheit als Pflicht

Wem es noch nicht klar war - nun muß es ihm klar werden. Er findet hier nämlich einen Ausschnitt aus einem offiziellen Text der kanadischen Regierung. Darin geht es um nicht weniger als um die "wissenschaftlich NEUE Definition von Leben." Die Folgen für die Art, mit dem Menschen umzugehen, leiten sich aus der Art ab, wie man ihn sieht. 

Dieser Definition nach (die ich leider tatsächlich bei den jungen Menschen - vor allem bei jenen, die mehr "gebildet" sind  - bereits als allgemein finde) ist der Mensch auch an keine absolute Wertvorstellungen gebunden, sondern nach Belieben manipulierbar. Damit gibt es auch keine Moral mehr, so sehr das natürlich bestritten wird. Das verstehe man nur nicht. "It's science."

Der Zweck und die Heiligung der Mittel

Was wir jetzt erleben ist nicht im letzten halben Jahr, im letztren Jahr, oder in den letzten zwei Jahren entstanden,und auch nicht in den letzten fünf Jahren, sondern es hat sich seit Jahrzehnten aufgebaut. Und es ist den Sehenden sichtbar gewesen - weil die eine Seite zunehmend keine Mittel mehr ausgeschlossen hat, um den Zweck zu erreichen. Und dieser Zweck ist die totale Herrschaft über die Welt.

Die Rede ist vom Westen, für den es derzeit scheinbar um alles geht. Dabei geh tes nicht um alles, sondern nur darum, daß diese finale Phase sichtbar wird, also um Kosmetik. Darum auch diese extreme Bedeutung extremer Propaganda. Was in Wahrheit nur ein weiteres Merkmal eines nahenden Systemtodes ist.

Dienstag, 27. September 2022

Weil sich alles bewegen muß

Wenn es so leicht war, den Großteilo der Bevlkerungen unsere Länder zu einer leidenschaftlichen Parteinahme (meist: für die Ukraine, für dieses sich "heldenhaft verteidigende Volk") zu bewegen, so gibt es dafür wohl recht einfache Gründe. Gründe, die jedenfalls nicht in Politk oder Globalstrategie usw. liegen. Das sind posthoc-Rationalisierungen für ganz andere Bewegungsursachen.

Deren eine mit den gerade zurückliegenden zwei Jahren Coronalähmung zu tun haben. IN denen alles in Unbweglichkeit verharren mußte, was der Lage in einem Sarg gleichkommt, und zwar in sehr vieldeutiger Weise. Denn alles was ist, ist durch SELBSTBEWEGUNG.
 
Um das zu explizieren, greifen wir vorerst einmal auf die Frage nach dem zurück, was die Erde zusammenhält, wie es Hildegard von Bingen so großartig gesehen hat. Das ist nämlich voer allem DER WIND. Jene vier Hauptwinde, die die Erde umwehen, grob zu teilen nach Himmelsrichtungen (ausgehend vom Osten). SIE SIND ES, die bewegten Lüfte. Sie halten die Erde zusammen. Und sie tun es, weil sie das Einzelne, das Ding, WEG (vom Ort) treiben wollen, also aus der Ruhe hinaus. 

Das setzt ein "Spiel" in Bewegung, das aus dem Versuch besteht, etwas vom Ort wegzutreiben, dem dann das Sein als Entzündung des Selbstwillens (als Behauptung des eigenen Wesens, das damit aktiv - actu - wird) Widerstand leistet, sich aber genau damit in die Welt hinein errichtet UND SOGAR ERST SO WESENSGEMÄSZ VERWURZELT.

Die Vorstellung hat begonnen (2)

Nehmen Sie endlich Platz, die Vorstellung hat schon begonnen.Wie wünschte man sich, daß wenigstens diese Tatsache für den Menschen des Alltags präsent wäre. Stattdessen glaubt er an das Wissen anderer, denen offensteht, was ihm selbst prinzipiell doch niemals offensteht. Das Problem der Klimahysterie war also, das Ganze ins Auge zu fassen, und eine Legende aufzubauen, der Mensch wäre in der Lage, dieses Ganze zu gestalten (oder mißzugestalten.) 
Es ist eigentlich grotesk - während sich die Mensche gerade heute so ohnmächtig wie nie erleben, ausgeliefert allem und jedem wie einem Virus, der alles flachlegt und tötet, einem "Wirtshcaftsgeschehen", das alles wie eine göttliche Hand bestimmt, und so weiter, glauben sie an die Manipulierbarkeit nach Plan beim allergrößten, alles umfassenden System - des Weltklimas. 

Montag, 26. September 2022

Während die Eidechse auf und davon ist

James Corbett Video
Das Video, das sich auf den Seiten von James Vorbett findet, und zu dem ich hier verlinke, ist eines der wichtigsten, will man mit Corbetts Erkenntnisjagden auf rechte Weise umgehen. Und es demonstriert auch einen der Gründe, warum ich den Kanadier, der schon fünfzehn und mehr Jahre in Japan lebt, und der fast zufällig in jene Rolle gestolpert ist, die er heute weltweit spielt, doch recht schätze. 

NICHT, weil ich ihm alle möglichen Inhalte verdanke. Die sind durchaus auch woanders zu finden. Sondern weil er eine Art der Ordnungssuche hat, die keine Ruhe finden, und immer wieder erstaunliche Haltungen offenbren. Denen freilich die entscheidende Schlußstein fehlt. Dazu müßte er katholisch werden, es ist so. 

Aber Corbett weist einmal mehr darauf hin, dß es ein Fehler wäre, selbst seine Aufdeckungen, seine Erkenntnisse über historische und aktuelle Umtriebe zu absolut zu nehmen. Die Gefahr, daß wir einer Täuschung aufsitzen, damit erst recht an der Nase herumgeführt werden, ist viel zu groß. 

Denn es ist Teil der Strategie der wirklichen und nicht zu unterschätzenden Mächtigen (die kaum bekannt sind, auch darin stimmen unsere Ansichten überein), medial (und gerade für die Aufdeckerszee, vulto "Truther") Narrative zhu schaffen, die ungemein wichtig udn mächtig aussehen, aber allesamt nur Ablenkungsmanöver, False Flag-Operationen, Konstrukte die der deception, der Irreführung dienen sollen, sind. "We make the world, and You try to think about" hat eine der in dieses Machttheater eingebundenen Figuren dazu einmal gesagt.

Die Vorstellung hat begonnen (1)

So viele Jahre befasse ich mich nun schon mit Fragen rund ums Klima. Nicht ganz freiwillig, sondern um eine damals sich aufbauende, heute voll ausgebaute Bedrohugn usnerer Kultur zu begreifen. Nicht das Klima, sondern die Tatsache ieines sozailen Mechanismus, als mehr hab eihc das nie sehen können. 

Aber so kam es, daß ich jede Menge wissenschaflicher Gutachten udn Aussagen gelesen, gehört, mitgedacht habe. Das Bild, das sich schon seit geraumer Zeit recht scharf gestellt hat, widerspricht dabei nur in einem Punkt der Mär von der Klimakatastrophe (denn daß es auch dabei nicht um Sachfragen geht, war mir sehr rasch klar) - es liegt in der Gesamtbetrachtung dessen, was wir dann Klima nennen. Und wäre mit einer von allem Anfang an bekannten Aussage eigentlich schon bewältigt und beantwortet - hätte man die Sache jemals ernstgenommen. 

Sonntag, 25. September 2022

Selbst-Denken muß man lernen (2)

Denken muß man lernen. Das Lernen braucht einen Lehrer - Diesen Umgang mit dem Denken aber "hat" man nicht einfach. Das hieße ja, daß man selbst bereits "vollkommen heilig" wäre - und das ist außer bei Maria, der Mutter Jesu, und Jesus selbst garantiert nicht der Fall. Es muß vielmehr gelernt werden! 

Die ersten Lehrer sind gewiß die nach Wahrheit strebenden Eltern, aber darüber hiansu gibt es dann mehr und mehr Personen, die dem Heranwachsenden über '"Sympathie" (die u. a. eine gewisse Wesensverwandtschaft, eine wechselseitiges Wohlwollen als Wollen des Gutes des anderen zeigt) die aber keineswegs einfach "gefühlig" sein muß; auch der geachtete andere wird zum Lehrer, auch wenn ich den nciht unbedingt mit liebenen Gefühlen überschütte)  

Aber man muß dieses Denken lernen, darum geht es. Und diese Erkenntnis findet sich heute auf das Allermerkwürdigste vergessen oder sogar verweigert. Nachgerade zum Gegenteil gilt es als Wert und Errungenschaft, "unabhängig" denken gelernt zu haben, und unabhängig, also autonom zu denken. Das Ergebnis ist ein Desaster der Haltlosigkeiten.

Die Weltordnung, die uns alt aussehen läßt

Was sich Mitte September 2022 in Samarkand in Usbekistan abspielte, kann man als das aufregendste, spannendste Ereignis der Weltgeschichte seit 100 oder gar hundertEN von Jahren sehen. Denn dort in Usbekistan hat erstmals eine Staatengemeinschaft ihren Schatten erkennen lassen, die sich unter dem Eindruck der Ereignisse in USA und Europa mit hohem Tempo formiert. 

Von Moskau bus Peking, von Kostantinopel bis Neu Delhi formiert sich eine euro-asiatische Staatengemeinschaft, die sich auf Prizipien der >Partnerschaft aufbauen will, die von den euroipäisch-amerinkanischen Wegen der letzten fünfhundert Jahre deutlich abweicht, und die Hälfte der Weltbevölkerung in gegenseitigem Wohlwollen zu allseitiger Entwicklung und friedlicher Kexistenz zusamenführen will.

   Europa weht nur vom Rande her, - Türkei, Kaukasus, Rußland  
Was wir auf diesen Photos sehen ist die atemberaubende Zusammenkunft der Anführer von fast vier Milliarden Menschen, die auffallend entspannt und freundschaftlich miteinander umgehen und begonnen haben, diesen gigantischen geopolitischen Raum - Eurasien - als Wirtschafts-, Kultur- und Politikraum zu formieren. In dem die vorherige europäisch-amerikanische Gesellschaft keine Rolle mehr spielt, höchstens die eines außenstehenden Handelspartners. Den man bestenfalls insofern teilhaben läßt, als er den eigenen Interessen noch bedient. 

Samstag, 24. September 2022

Selbst-Denken muß man lernen (1)

Seit Jahren widmet Wiliam M. Briggs die sonntägliche Kolumne der "Summa contra gentiles" von Thomas von Aquin. Dabei bringt er einfach jedesmal ein Kapitel, und geht so an der hand von Thomas die Denklandschaft unserer Zeit durch. Denn wer da glaubt, wir lebten in originellen Zeiten, der irrt gewaltig. Zeiten wie die unsere, die sich nicht mehr denken können, die die Welt nicht mehr dneken klnnen, sind vielmehr zum Epigonentum gezwungen. Das heißt, daß sie einfach alte, teils uralte Irrtümer wieder aufgreifen, und an deren Irrwegen selbst in dei Irre gehen. 

Was Thomas vor 750 Jahren geleistet hat is tnichts anders, als sich mit den Denklandschaften seiner Zeit auseianerzusetzen. So hat er die gesamte öffentliche Meinung und das, was auch in den Wissenschaften (soweit sie sich bereits artikuliert haben) und Philosophien gedacht worden ist, nach strenger Denksystematik analysiert - und richtiggestellt.

Das Übel der Scheidung

Betrachtet man das heute so allgemein akzeptierte Übel der Ehescheidung, so werden dabei gemeiniglich einige Bedingungen übersehen, die die Scheidung nämlich nur zur Spitze eines Eisbergs machen, und oft nur noch einen in sich bereits faulen Baum fällt. 

Das macht sie nicht weniger zu einem Übel, das ja im eigentlichenSinn erst dort beginnt, wo die "Wiederverheiratung" einsetzt - im Meinen, eine Ehe wäre auflösbar. Und das war der politische Trick dabei, diesen Glauben zu bewirken und zur Norm zu implementieren, also die Erkennbarkeit des Wesens der menschlichen Natur zu verwirren. 

Denn die Gesetze zur Scheidung gingnen in ihren Anfängen praktisch immer auf subjektiven Willen Mächtiger zurück, die die Macht hatten, dies als allgemeine Zulassung festzuschreiben. 

Freitag, 23. September 2022

Faschismus als Erscheinung des Verfalls

Nicht jeder Zwang ist Ausdruck von Faschisms. Aber jeder Faschismus ist Zwang.

Faschismus als die eine gesamte Gesellschaft, alle Tiefen und Ebenen umfassende, unter Zwang erfolgende Ausrichtung auf "ein Gutes" ist immer eine Reaktion auf Zerfall´, nie ein schöpferischer Beginn. Er ist also eine Totgeburt, weil ihm die Freiheit, das Wesen des Menschseins, zum Hindernis wird.

Das zu behaupten gehört lediglich zum Ringen um absolute Legitimation, und ist im übrigen Merkmal eines Staates im Kriegszustand.

Wenn also der Westen seit Jahren sich ständig als "im Krieg" (gegen Terror, gegen Klimawandel, gegen Corona, gegen Rußland, gegen ...) bezeichnet, dann erklärt er auch, daß er zum Faschismus werden wird. Weil eine Gesellschaft "im Krieg" aus Eigenlogik zum Totalitarismus wird.

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (2)

Die höchste Kunst. Die Inkarnation der Wahrheit selbst. Die Antwort der Freiheit. - In einer rhetorisch guten Rede wird also wenn dann nur beiläufig "überzeugt", aber schon gar nciht "überredet." Sondern es wird die Gestalt der Wahrheit sichtbar gemacht. Durch den Rhetor, der in dieser Wahrheitssuche erfahrne und weit vorangeschritten ist - also: Gebildet . weil dem Sein nach geformt.) Seine Rede endet in einem Bild des Seins, das nun für alle sichtbar ist. 

Was nicht heißt, daß es alle Hörenden ergreifen müssen, das bleibt ein Akt der jeweiligen urteilenden Person überlassen, die zur Freiheit berufen ist, auch wenn sie sie mißbraucht. Aber dem Willigen, dem "guten Wilens" (siehe den Chor der Engel bei de rGeburt des Sohne sgotes. "Friede den Menschen guten Willens ...")  

Eben so wenig, wie Gott zwingt, zuwingt also auch die Wahrheit. Sie FORDERT, ja sie hat in sich auffordernden Charakter (wie jeder weiß, wie sehr die Logik "zwingt", man muß sich förmlich überwinden, gegen sie zu handeln, ABER man kann es, weil man frei ist) Sie ist nichtimmerleicht zu erkennen, weil jeder Mensch in einem unendlich komplexen Gemisch von Interessen, Schwächen, Verletzheiten, Vorlieben, Tugenden oder Lastern steckt, aus dem heraus es nicht immer leicht ist, so frei zu sein, das Wirken des Seins an sich (im Erkennen, das s. o. ein Nachformen - Mimesis! - ist) zuzulassen, zu bejahen ("Guter Wille") und dann auch als Kleid überzusteifen, also in Treue zu vertreten. 

Donnerstag, 22. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (3)

Aktualitätsnachtrag vom 21. September 2022) Mit heutigem Tag hat Rußland angekündigt, eine Teilmobilmachung durchzuführen. Das hat ganz offenbar direkt mit den aktuellen Entwicklungen an den Ukrainefronten zu tun, die in den bislang von (oder mit) Rußland (Anführezeichen) befreiten Gebieten Lugansk, Donezk, Cherson und Saporoshje große Angst hat entstehen lassen. 

Was dem Zurückweichen der Russen im Raum Charkow (in dem die 2siegreichen Ukrainer" bereits Säuberungsaktionen gegen Verräter aus dem Volk begonnen haben) einen ganz neuen, anderen Sinn geben könnte. Es war vermutlich bereits ein Rückzug auf präluminative, neue Staatsgrenzen, denn der Oblast Charkow gehört nicht zu den Gebieten, um die es offiziell immer gegangen ist.
  
Damit erscheinen also auch die nächsten Schritte logisch. Denn schon gestern wurde angekündigt, bereits an diesem, dem kommenden Wochenende in diesen Geieten ein Referendum abhalten zu wollen. In dem entschieden wird, ob diese Gebiete dem Staat Rußland beitreten wollen. 

An welchem Ausgang wohl kaum ein Zweifel bestehen kann, warum auch immer. Ich habe übrigens schon vor Monaten hier gesagt, daß das Verhalten Kiews die "ukrainischen Russen" betreffend die endgültige Abtrennung dieser Gebiete zur Folge haben MUSZ. Kiew hat das Tischtuch längst zerschnitten, und eine Versöhnung mit Rückkehr dieser Oblaste unmöglich gemacht.

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (1)

Eine Sache, die mir schon lange unter den Nägeln brennt, ist die sachgerechte Darstellung dessen, was Rhetorik überhaupt ist. Denn auch diesen Begriff umschwebt ein Nebel, unter dem der wahre Gehalt dessen, was Rhetorik ist und was erst verstehen läßt, warum in der Antike die Rheotik überhaupt als umfassender Raum der Bildung verstanden wurde, fast verschwunden ist. Dadurch konnten sich Mißbraäcueh, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, wie Wesensmerkmals selbst an diesem Begriff festsetzen, die aber den Blick soigar auf das verhindert, was wirkliche Bildung überhaupt ist.

Wo immer heute von Rhetorik gesprochen wird, tun sich die Redner schwer, ihn von Propaganda, Überredung (die sie von "Überzeugung" ununterscheidbar machen) und illegitimen Machtaspekten zu scheiden. Das hat seinen Grund in zwei Bereichen. Deren einer ist die allmähliche Degradation unserer Kultur seit dem Hochmittelalte,r die man ohne jeden Abstrich als sittlichen VErfall sehen kann. Der dann durch religiöse Begriffe genau als solcher, nur aufeine andree Ebene transponiert, verstanden werden kann. 

Mittwoch, 21. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (2)

Über Feinde, Gegner und Militärexperten

Rußland - Alles in allem dürften nicht mehr als 80.000 russische Armeesoldaten EINSCHLIESTLICH Logistik in der Ukraine befinden. Die sollen un angeblich um 50.000 Mann aufgestockt werden, weil die Propaganda Kiews doch so manchen in Moskau gereizt und erzürnt hat, sodaß der Wille, nun entschlossener durchzuziehen gewachsen scheint. Momentan hätte Putin alle Unterstützung der Öffentlichkeit, einen richtigen Krieg aufzuziehen. Aber genau das will er offenbr vermeiden, und wir können darüber froh sei - Deo gratias! Denn dann ist eine Begrenzung der Schrecklichkeiten nicht mehr abzusehen, udn selbst ein Atomkrieg wird dann immer wahrscheinlicher. 

Der Großteil der russischen Kämpfer im Donbas, die man auf maximal 100.000 Mann einschätzen kann, sind Milizsoldaten der befreiten Gebiete selber. Die Einwohner von Lugansk und Donezk kämpfen also selbst um ihre Befreiung, und sie tragen ganz sicher die Hauptlast des Leides.

Geschichte der großen Verschwörung

Praktisch jeder Satz, den James Corbett am Bildschirm bzw. im Internet spricht, ist nachgewiesen, ist ein nachgeiwiesenes Zitat oder eine nachgewiesene Tatsache. Der in Japan lebende Kanadier hat sich dieses Arbeiten seit einem guten Dutzen von Jahren zum Prinzip gemacht, und das mcht seine Arbeiten zu den verschiedensten Themen nahezu unangreifbar.*

Anlaß, ihn hier gewissermaßen in Festspielen vorzustellen" ist das Ercheinen des Dritten Teiles seiner vor mehr als zehn Jahren begonnenen Dokumentationsreihe "False Flag: The Secret History of El Quaeda". Darin erzählt Corbett die gesamte Geschichte des islamischen Terrorismus, die bereits vor mehr als 120 Jahren im Nahen Osten begann, und von allem Anfang an eine Erfindung der Engländer war. Die damit verhindern wollte, daß der Nahe Osten sich den englischen Interessen ernsthaft entgegenstellen kann, die vom Kanal von Suez an bis zur Straße von Hormuz reichen. 

Dienstag, 20. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (1a)

Ein paar Tage zuzuwarten, bis sich der Pulverrauch der Propaganda, mit der wir in unseren Ländern in der letzten Wochen überzogen worden sind, wie ich es noch nie erlebt habe, war nötig. So konnte ich mir erst nach einigen Tagen jene Informationen zusammenholen - von russischen, von ukrainischen, von amerikanischen, von britischen Quellen, aber sogar die Lageberichte des österreischichen Bundesheeres beobachte ich (nicht mehr freilich die der deutschen Bundeswehr, die mir zu wenig Information und zu viel Propaganda enthalten)  - um zu sehen, was es mit diesen berühmten "Gegenoffensiven der Ukraine" auf sich hatte. 

Das Ergebnis ist aus militärischer Sicht erschütternd. Und es ist komplett anders, als es die Mainstreammedien in unseren Ländern darstelen. Umso drängender stellt sich die Frage, was für Ziele der Westen dort hat. Denn das Blut der Ukrainer fließt, und es fließt reichlich. Medien wie Politik erscheinen vor diesem Hintergrund nur noch als bösartig und zynisch. Ohne jeden Zweifel sage ich, daß wir ganz bewußt, gezielt und medienübergreifend fehlinformiert werden. Weil man offenabar Angst hat, daß irgendein Plan nicht aufgehen könnte.

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (1b)

Der Brückenkopf am Fluß Ingulez, der einzige nennenswerte militärische "Gewinn", ist ebenfalls verloren. Die Russen hatten den Staudamm, mit dem der eigentlich kleine Fluß zur Elektrizitätserzeugung aufgestaut worden war, und den wahrscheinlich Panzer auch ohne Brücke überqueren hatten konnten, wurde mit von Flugzeugen aus durchgeführten Raketenangriffen auf eine der Turbinenkammern exakt so weit aufgemacht, daß er unpassierbar wurde. Damit aber wurde auch die Pontonbrücke der Ukrainer weggerissen. Und nun sind etwa 4.000 Mann südlich es Flusses eingeschlossen, und ohne Nachschub werden sie über eher kurz als lang aufgerieben oder müssen aufgeben.

An einen Entsatzangriff ist wohl kaum zu denken. Denn die Ukraine hat sich allen Beobachtern nach mit dieser (und der nächsten, von der wir gleich berichten) Gegenoffensive dermaßen verausgabt, daß manche es mit der verzweifelten letzten Offensive der Hitlerarmeen im Dezember 1944 verglichen haben, in der noch einmal "alles" hineingeworfen wurde, um dann den endgültigen Zusammenbruch nur noch zu beschleunigen. Denn die Anfangserfolge waren zwar da, aber dann hat doch die (v. a. logistische) Überlegenheit der Alliierten die Schlacht entschieden.

Paradoxa der menschlichen Freiheit

Warum sucht sogar die prononciert katholische Seite ständig Rat und Interpretation der Gegenwart von Psychologen und Psychiatern, die auf der aktuellen Basis der Theorie, die eine völlig verfehlte Anthropologie pflegt, der die metaphysische Basis fehlt, um "die Zeit zu erklären"? Ich verstehe es nicht, oder kann nur vermuten, was die Gründe dafür sind, nicht wenigstens die Befunde - die ja nicht immer falsch sijnd, die oft ja ohnehin das richtige Datenmaterial ergeben, dem es nur noch an der rechten Deutng fehlt - mit dem vorhandenen katholischen Weltbild kurzzuschließen - in ihren richtigen Hafen zu führen, und sie vom katholischen Licht aus zu deuten.

Kevin McDonald
Solange aber das falsche Konzept der Autonomie des Menschen, vorherrscht, solange das geschieht, greift jede Kritik an Zuständen (die schon so offensichtlich sind, daß sie sogar der plumpeste Liberale erkennt) ins Leere. Am häufigsten ist das der Fall, wenn es um Themen wie Angst, Narzißmus und Sucht geht, wie das in einer Patrick Coffon-Show von Anfang September 2022 in einem Interview mit dem US-Psychiater Dr. Mark McDonald berrieben wird. Anlaß ist sein neuestes Buch, in dem er von Wegen spricht, die "Sucht nach Angst" zu überwinden. Denn mit einer solchen, so McDonald, haben wir es heute zu tun. Wir hätten, sagt er gleich zu Beginn, seit zeieinhalb Jahren ein neues Phänomen zu gewärtigen, und das sei die Implementierung einer kollektiven Angst als Grundstimmung durch die Politik. 

Das freilich ist uns nicht gerade neu, oder? Ich muß sogar sagen, daß ich es allmählich satt habe, ständig diese schale, leere Kost vorgesetzt zu bekommen, die sich dann weißGottwie katholisch gibt, es aber gar nicht ist. Sondern sich mit diesem leeren Geschwafel nichtssagender "Erklärungen" zufrieden gibt, die so gut und vor allem fromm klingen, aber überhaupt keine Substanz und Erhellungskraft haben, weil sie nicht mit dem eigentlichen katholischen Weltbild zusammengeführt werden. 

Montag, 19. September 2022

Ein Bild sagt mehr

Ungarn hat die bei weitem niedrigsten Gaspreise in Europa. Seine Energieversorgung für kommenden Winter ist durch Verträge mit Rußland und dank der Gas-Pipelines über die Türkei und Serbien gesichert. Noch heuer wird mit dem Bau von zwei Atomkraftwerken begonnen, die die Versorgung mit elektrischem Strom auch für die nächsten Jahrzehnte sichern sollen und mehrheitlich mit russischen Krediten finanziert werden. 

In denen trotz des erwarteten weiteren Rückgangs der Bevölkerung (dzt. ca. 9,9 Mio, jährlicher Abgang ca. 50.000 Menschen durch Abwanderung und demographischen Rückgang) durch die Errichtung großer Inustrieanlagen, die ausländische Konzerne planen (zuletzt: Ein chinesischer Konzern wird die größte Fabrik für Batterien in Europa errichten) eine weitere Ausweitung des Strombedarfs erfolgen wird.


Konsistente Politik

Nicht, was wir getern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.   (O. Y Gasset)

Konsistente Politik ist die erste Anforderung an staatliche Politik überhaupt. Sie ist ihrem Wesen nach vorauschauend, weil sie alle Aspekte der Wirklichkeit in freiem Denkschwung erkennt und in das Urteil einflieoßen läßt. Dann aber, ist die Entscheidung einmal getroffen, wird sie auch in Treue verfolgt, selbst wenn kurzftistige Ereignisse sich in den Weg stellen. Es ist das Wirkliche nämlich auch das Bleibende, das wirklich Wirkliche, das in sich stimmig außerhalb der Zeit steht uznd nur außerhalb der Zeit zu denken (also zu erfassen) ist. 

Das ist auch das die Zukunft Berstimmende. Auf lange Sicht betrachtet, so schreibt Ferdinand Braudel einmal, hat sich historisch auch immer die lange Sicht als das Bleibende durchgesetzt.
Wenn jemand glaubt, daß es irgend etwas in der Politik gibt, das nicht von Absichten getragen ist, dann täuscht er sich. (K. Adenauer) Ist Politik inkonsistent, widerspricht sie sich also und wird sie sprunghaft, so hinterläßt sie keine Leerstellen, sondern trägt im selben Augenblick das Gepräge unausgesprochener, aber immer dahinterstehender Interessen, denen die Widersprüche nützlich und Absicht sind. 

Sonntag, 18. September 2022

Gedankensplitter (1437)

Es gibt einen bemerkenswert hohen Anteil von Menschen, die sogar also "besodners religiös" dargestellt werden (und sich selber so darstellen), deren Religiosität nichts anders als das Auspressen des RELIGIONSLOSEN Zustands und der Ferne zu Gott ist. Die durch diese sentimentalische (also selbst-generierte) Gefühligkeit die Trauer über diese Ferne zum Dauerzsutand ausrufen - und von außen auch noch darin bestärkt werden. 

Die sich also jener (in allen Bereichen mittlerweile) so enorm beliebten Methode bedienen, aus der Ferne zum Sein - also aus dem Leiden - auch noch jenes Gefühl konsumabel zu machen, das jede Umwendung vermeidetn will, weil das dann Mühe nach sich zieht, die eine Umkehrung der Richtung des Herzens bedeuten würde. 

May God Give A King (2)

   Umfragewerte zur österr. Politik
Dem nicht von Gott Legitimierten vertraut man nicht, und jede Täuschung endet deshalb eines Tages. Beim Beld, bei den Eliten. Vom Ende der falschen Eliten, von der Hoffnung auf einen König - Wie rasch diese Tatsachen aber durch die jüngsten Ereignisse an die Oberfläche kommen, wie wenig sie noch länger zu überspielen sind - dazu sind die Zerstörungen, die uns auferlegt wurden, bereits zu sehr spürbar und deren Fortgang zu real - das zeigen die aktuellen Umfragen von Meinungsinstituten

Seit man diese Werte erhebt, war noch nie, so deren Aussagen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, die sie "regiert" oder die in diesem Polittheater schon lange mitspielt, dermaßen niedrig wie heute. 

So wenige Menschen vertrauen den politischen Strukturen noch wirklich, daß man fast davon ausgehen muß, daß diese Minderheit auch jene ist, die für diese Kluft verantwortlich ist oder sie als Funktionär sogar schafft.

Samstag, 17. September 2022

May God Give A King (1)

Man muß nicht einmal mehr die Augen anstrengen, man muß nur die Bemühungen anstrengen, das Sehen zuu verhindern. Aber was in dieser Geschichtsphase so überdeutlich wird, wird durch zwei aktuelle Ereignisse in buntesten Farben illustriert. Das eine ist die Reaktion der Engländer auf den Tod der Queen, und das andere ist die

Als nach der Reformation durch Heinrich VIII., die im Grunde nur die Aneignung der (katholischen) Kirche durch den König war, ein Raubzug sohin, keine religiöse Reformation, die erst nachgräglich kam und draufgesetzt wurde, die Natur der britischen Konstruktion als Imperium durch die daraufhin zunehmende Überschldung des Königshauses zu einer Camouflage verkam, in der die Banken die Politik berstimmten - und das hat sich bis heute nicht geändert - blieb doch eines unangetastet: Und das war der Zusammenhang zwischen Haupt und Leib, zwischen Köinigtum und Volk, der sich durch die Usurpation der KIrchenleitung durch den König sogar noch verstärkte.

Gedankensplitter (1436)

Nichts auf dieser Welt, das nicht in jedem einzelnen Menchen auch da wäre. Ob das Schillern der Kobra, das Zupacken des Greif, die Quirligkeit der Kellerassel, die Majestät des Leu, alles in jedem einzelnen der Menschen auch.

***

Das Teil ist aber nichts, und die Individuation, die aus allem etwas macht, als der unendlichen Poetnz eine beschränkte Eigenschaft eines einzelnen Menschen, ist keine Frage eines "vorhandenseins" eines Teils oder einer Zelle. Sondern die des Hingestelltseins auf einen bestimmten Ort.


***

Der Geiger, der aus Wien nach Tokyo fährt, ist wie eine Pflanze, die man in einem Blumentopf durch die Welt fährt., auf daß sie woanders ihre Blühe zeige.

Freitag, 16. September 2022

Nicht ANDERS, sondern ANDERES geworden

In einer nächsten Aussendung zeigt die Agenda Austrria das Problem der fehlenden Arbeitskräfte auf. Die lange Wirtschaftspause, so meine Deutung, hat das Problem zwei, drei Jahre unter die Decke verschwinden lassen. Und es ist deshalb gar nicht aufgefalle, was absehbar war un uns nun erreicht hat. Denn die Geburtenboomer, also die Menschen, die in den zwei Jahrzehnten nach 1945 geboren sind, gehen nun in Pension. 

Weil sie aber um fast ein Drittel stärker an Zahl sind, als die Zahl der von ihnen selbst gezeugten Kinder, reduziert sich die Zahl der Arbeitskräfte ganz natürlich. Auch die weiteren Probleme haben mit Eigenschaften dieser Generation (die eine bemerkenswerte Geschlossenheit in der Charakteristik aufweist) zu tun. Etwa die Tatsache, daß diese Menschen noch verwurzelter, standorttreuer und an die Bedürfnisse der Wirtschaft besser angepaßt waren. Außerdem war sie innovativer und unternehmungsfreudiger weil -gezwungener. 

Wer hat schon (wie auch ich) erlebt, daß es an den Schulen "zu viele" Kinder gab? Daß blitzartig neue Schulen Gebaut werden mußte, um diese Massen überhaupt unterzubringen? Denen man noch dazu den Zugang zu Studium und höheren Schulen erleichtert hat, weil der sozhialistische Reformwahn sich auch eingebildet hat, die Menschen "durch mehr Bildung" besser für eine zukunftsorientierte Gesellschaft herzurichten.

Brauchen wir vielleicht gar keine Erlösung? ((2)

Die Erlösungsbedürftigkeit als Zustand, nicht Tat. Gedanken zu einem Konzil, und warum sich alle ärgern
Selbst aber das ist bereits der erste und entscheidende Schritt, sich einzugestehen, daß man im Innersten NICHT glaubt, selbst einer Erlösung zu bedürfen. 
Ja, vermutlich wäre das zwar die heute bei weitem häufigste Antwort, aber es wäre bereits die Wende zum Besseren selbst, würden die Menschen so weit gekommen sein.
Weil man nun darauf vertrauen konnte, sich unter ständigen Druck zu setzen, perfekt zu sein, damit die Welt perfekt weil zum Himmel würde. Oder um offen dazu zu stehen, daß es von einem selbst abhängt, die Welt perfekt zu machen. Daß wir dazu ikeinen Gott brauchen, es sei denn um bestimmte "nützliche Effekte" zu erzielen. 

Donnerstag, 15. September 2022

Rußland und Deutschland in der Falle

Die Rand Corporation ist nach dem 2. Weltkrieg als Thinktank in den USA gegründet worden. Deren Gründe die besten Gehirne der USA zu einem Runden Tisch zusammenfassen wollte, um zusammen mit Regierungsvertretern udn den Geheimdiensten Szenarien der Weltpolitik zu überlegen, die noch rein fiktiv waren. 

Kurz: Um einfach mal so vor sich hin zu spinnen. Es konnte nicht aubleiben, daß ihr Einfluß mit der Zeit wuchs, und daß sie zu einer der wichtigsten halb-geheimen Organisationen wurde, die die Zukuft der USA und der Welt generell in Planspielen und Vorabüberlegungen durchdachte, und ab und an sogar mit Prognosen an die Medienöffentlichkeit tritt. Ihr Einfluß ist jedenfalls beträchtlich, und manche meinen, daß sich in der Rand Corporation abspielt, was später zur Politik des Staates wird.

Was nun ans Tageslicht trat wird freilich abgestritten, denn es hätte es in sich. Datiert mit 25. Jänner 2022, wird hier nämlich das Szenario eines Ukrainekrieges durchgespielt. Aber nciht einfach, weil er absehbar war! Sondern weil er hier als Teil einer von den USA gefaßten Strategie eine Schlüsselrolle in mittelfristigen Vorhaben der USA spielt, zu denen das, was heute geshcieht, wie die Faust aufs Auge paßt. 

Brauchen wir vielleicht gar keine Erlösung? (1)

Das vielleicht wesentlichste Merkmal dieser Zeit ist, daß der Mensch glaubt, er könne sich sein Heil selbst erwirken. Er selbst sei de, der sich die Heiligkeit verschaffen könne, durch sien Verhalten, durch sein Werk.

Damit schneidet er sich aber direkt von der Tradition ab, udn damit vom Weisheitsstrom, der in der Kirche wie in einem gigantischen, ja unendlichen (weil immer erneurten, immer ergänzten, imm mit Neuem befüllten) Becken gespeichert liegt und in seinem Grundton einen Satz sagt, den wri überhaupt nciht merh begreifen könnten. Und den zu begreifen ich viele Jahrzehnte schon bete. Weil ohne diesen Satz zu begreifen, die Welt und das Christentum überhaupt nicht verständlich sind. Was sollte gar noch der Grund sein, sich für Christus zu entscheiden. 

Mittwoch, 14. September 2022

Der Mann, der die Medizin neu erfand (1)

Es war einmal ein Junge, der mit seinem Vater kreuiz und quer durch diedamals schon Vereinigten Staaten fuhr. Und der dabei besonders den noch recht rauhen Westen liebte. Weil der noch keine Ordnung hatte, sich darin also dem alle Chancen auftaten, der die für diesen revolutionären Traum vom selbstgeschaffenen, niemandem zu verdankenden Glück so grundlegende Eigenschaft der Skrupellosigkeit pflegte.

Aus der sich dann auch die Wertelandschaft dieser Ansammlung menschlich Entwurzelter und Haltloser so herrlich am Magnet von Erfolg und Geld (manche nannten das früher Mammon, die aber im Calvinismus zum Signum der Erwählung durch Gott selbst geworden war) ausrichtete.

Wo fand man sonst noch auf der Welt eine jungfräuliche Landschaft, in der der Aufwand, die Einheimischen zu vertreiben so gering, der Ertrag aber umso höher war. Weil es nicht nur darum ging, Erfolg zuhaben, sondern man auch die Kriterien, nach denen etwas Erfolg und Glück war, selbst bestimmen konnte. 

Noch ein Wort zur Synode

In einer nächsten Abstimmung hat die deutsche Kirchensynode eine Resoluktion (?) angenommen, der der Öffnung des Priesteramts für Frauen die Tür öffnen soll. Das ist eine Neiddebatte, und sie ist nicht weniger langweilig als die (abgelehnte) Resolution, die einer Änderung der Doktrine zur Sexualmoral der Kirche das Wort reden wollte. Sie ist aber auch eine der fraglichen Früchte des so flott heiliggesprochenen Papstes +Johannes Paul II. und hängt mit der im Ungehorsam erschlichenen, dann vom Papst so schwächlich bestätigten Zulassung der Frau zum Ministranten- bzw. Altardienst zusammen.

Dadurch ist eine Verwirrung gestiftet worden (wie gesagt: Erst von den Priestern selbst, bis dann vom Papst mit einer spitzen Pinzette herausgezogen wurde, was "nicht direkt schlecht dabei" ist, um der eigentlichen, längst zu führenden Auseinandersetzung ums Thema wieder einmal auszuweichen. 

Aber natürlich war das von den Revolutionären nur als erster Schritt gedacht. Sie hörten nicht auf zu rumoren, bis der Papst doch noch ein eigenes, ausdrücklich verbindlich genanntes Dokument nachschießen mußte, in dem er "endgültig" (wie er dachte) die Priesterweihe für Frauen ausschloß. Ähnliches hat er gegen Ende seiner Amtszeit immer öfter tun müssen. Indem er schwammig, unklar formulierten oder gar falschen Aussagen ganz gezielte und spezifische Dokumente nachschießen mußte, um die vielen ins Krauf schießenden Interpretationen wieder auf die Schienen der Wahrheit zurückzudrücken.. Aber die Milch war da meist schon vergossen, und der Dschinn-Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubringen. Siehe - die deutsche Kirchen-Synode.

Dienstag, 13. September 2022

Viel zu spät, und dann auch noch falsch (2)

Der Griff in die verwesten Leichenberge der Vergangenheit als Zeitgeistpastoral - Aber da schauen die Menschen nicht mehr hin, weil sie längst erkannt haben, daß das in die Irre führt. Die einzigen aber, die das nicht erkennen, sind ... Kirchenfunktionäre. Die immer schon alles taten, um die wahren kirchlichen Propheten totzuschlagen und zu unterdrücken., weil es ihnen in Wahrheit nur um eines geht. 

Um sie. Um ihr feines Leben als faule Maden im fetten Speck. Nicht um die Sache. Und schon gar nicht um die Liebe Christi, von der sie so viel reden, die ihnen aber schon völlig unbekannt ist. Denn es ist doch kein Wunder, daß ausgerechnet jene Diözesen und Kirchenteile der Welt seit je am lautesten nach "Umsturz" und "Veränderung" gerufen haben, die die dicksten Bäuche an ihr aufgefüttert haben.

Ein Mann zieht durch

Berichtin Al Jazeera
Es macht sprachlos, verblüfft und überrascht in seinen Inhalten, aber auch wegen der Offensichtlichkeit von bislang gar nicht mitgedachten Komponenten, erklärt aber letztlich sogar alles, wenn man liest, was der ukrainische Ministerpräsident Vladimir Zelensky ganz offiziell auf der Webseite der Regierung vermelet. Und was er zuvor lokalen Medien in Interviews mitgeteilt hat. 

Befragt um seine Vision der Ukraine, hat Zelensky nämlich Folgendes gesagt: Seine Ukraine nach dem Krieg mit Rußland, seine Ukraine der Zukunft, ist eine Art "gtoßes Israel". Und wie in Israel, das er als Vorbild sieht, wird das Hauptkonzept einer zukünftigen Ukraine SICHERHEIT heißen. Al Jazhzeera berichtet das so:

Montag, 12. September 2022

Viel zu spät, und dann auch noch falsch (1)

   Synode 2022 - Katerjammern
Was das Erschütterndste an dieser ganzen "Synode" der deutschen "katholischen Kirche" ist? Daß man das Geheule der Vorsitzenden, als die nach langen Monaten und Jahren errungene Schlußdokumente ... NICHT ANGENOMMEN wurden. Daß jahrelang herumgequatscht und geschuster wutde, und nun stellt sich heraus, daß nicht einmal die Delegierten im formal nötigen Ausmaß dahinterstehen.

So verblendet sind diese Herrschaften (darunter viele  Damen), daß sie nicht einmal bemerken, wie vollkommen irrelevant und uninteressant das ist, was sie für die brennenden Punkte und Probleme der Welt und des Glaubena halten. Daß sie nichteinmal merken, wie weltweit - aber AUSZERHALB Europas, dessen Niederbrechen, das sich in uneren diesen Jahren in voller Gestalt zeigt - ein regelrechtes Aufbrechen der religiösen Sehnsüchte stattdinet. Selbst von China* hört man, wie dort im Volk das Religiöse erstarkt. 

Die Todesspirale

Der Politik fällt derzeit nur noch ein, alle Probleme mit Geldzuwendungen zu "besänftigen". Aber das Geld, das hier ausgegeben wird, steigert die Nachfrage. Gleichzeitig aber stockt und stoppt die Nachfrage. Firmen sperren wegen der hohen Energiekosten zu, immer mehr Klein- und Mittelbtriebe schließen, weil eine Verzehnfachung der Energiekosten für einen Bäcker oder ein Cafe untragbar sind. 

Schon hat die erste Großindustrie in Österreich, die Lenzing Zellstoffwerke bei Linz, wegen untragbarer Energiekosten eine Sperre angekündigt. Stahlwerke haben überall ebensolche Sperren angekoündigt, denn ihre Produkte sind am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig. Energieintensive Industrieen werden folgen. Schon hat das erste deutsche Papierwerk (kurioserweise der Hersellen von Tooilettenpappier Hakle) geschlossen, die nächsten werden bald folgen. 

Die EZB ist gelähmt, Zinsen, um den Preis des Geldes und damit die Nachfrage nach Krediten zu dämpfen, können nicht erhöht werden, denn das treibt die Pleitespirale radikal nach oben. Sie wird aber hinnehmen müssen, daß der globale Kurs des Euro zu Weltwährungen fällt. Schon ist der Euro UNTER einem Dollar, ein nie gesehener Wertverlust von 20 Prozent binnen eines halben Jahres. Einen Export, der das nützen könnte, gibt es aber immer weniger, weil die Produktion zum Stillstand kommen wird. Die Arbeitslosigkeit wird rasant ansteigen, weiteres Geld wird in die Börsen er Menschen gepumpt werden, um wenigstens eine Grundversorgung zu gewährleisten. Bei weniger Ware - wird die Preisspirale weiter angetrieben ...

Sonntag, 11. September 2022

Das Dreieck der Sozialtechnik der Herrschaft (2)

Die Pforte zur Welt öffnet sich erst im Existieren als Akt des Sterbens. Das Dreieck der Sozialtechnik - Was damit aber kaschiert werden soll ist, daß unser gesamtes Geld- und Wirtschafts- und damit Politsystem SEIT DREI JAHREN in einem wahren "Dreieck der Sozialtechnik" - von Corona über Klima zu Krieg - nur noch durch die angerichtete Verwirrung zu "retten" war. 
Der Kern unserer Existenz ist der Kern des Werdens und Seins der Welt, die nur aus Gott ist und erst im auf ihn hin wird. 
"Ich will mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Mißhandlungen und Nöte, Verfolgungenund Ängste, die ich für Chistus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dnan bin ich stark." (2 Kor 12,9-10)
So werden wir ganz langsam "frog boiled", und dann auf das "geringere Übel" gedrängt - die Akzeptanz, daß wir zukünftig bis in die letzten Rückzugsräume von einer Zentrale gesteuert werden, die uns nun sagt, wann wir was machen dürfen Sonst sind wir - siehe Biden! - Feinde des Staates und Feinde des Volkes. 

Ob man es nicht so sehen muß (2)

Wir haben Rußland ins Gesicht geschlagen. In einer simulierten Welt, die ein Gefängnis, ein von Gittern umsteller Laufstall für alle sein muß - Rußland hat diesen Schlag, der jede Vertrauenswürdigkeit des Westens zerstört hat (während Rußland seine Position schon über viele Jahre klar und deutlich erklärt hat, und dennoch hat der Westen ständig weiter provoziert, so getan, als gäbe es diese russischen Positionen nicht, oder nicht legitimerweise) weit besser verkraftet, als es sich der Westen hat vorstellen können. 

Durch eine "List der Vernunft", die den Wegfall russischer Rohstoffmengen auf dne Weltmärkten diese zu drastischen Preiserhöhungen weil Warenverknappungen treiben würde, die Ausfälle nach Westen zu kompensieren können. Und durch eine noch energischere Ausrichtung seiner Wirtschaft auf Binnen- und Asiatische Märkte sogar seine Wirtschaft erstaudnlich stabil halten können. 

Während den Westen in voller Härte getroffen hat, was eine Wirtschafts treffen muß, wenn es seine eigene Energieversorgung shclicht und ergreifend abschaltet. Denn das haben unsere Politiker gemacht. Sie haben mit einer "Waffe" gedroht, die in Wahrheit den Lauf nach hinten trug, und sie haben abgedrückt. Und wundern sich nun, warum sie verbluten. 

Samstag, 10. September 2022

Das Dreieck der Sozialtechnik der Herrschaft (1)

Ursula von der Leyen hat in dieeen Tagen eine Rede gehalten, in der sie von "flattening the curve" sprach. Es seien nämlih die Verbrauchsspitzen, die die Strompreise so erhöhen würden. Wenn es also gelänge, den Stromverbrauch zu harmonisieren, das heißt weitgehend gleichbleibend zu halten, dann würden auch die Strompreise wieder niedriger werden.

Herrschaften, das kann man nicht anders auffassen denn als SCHWERE DROHUNG. In der sich nun zeigt, wohin schon viele Jahre die Energiepolitik unserer Länder geht. Denn schon in der Einführung der Smartmeter, die in Österreich bereits ein, zwei Jahrzehnte zurückliegt, haben wir es mit einer Manahme zu tun, die auf die heutige, von grüner Zufallsstromversorgung dominierte Energiepolitik zugeschnitten ist, und nun ihre Erfüllung findet.

Ob man es nicht so sehen muß (1)

Man muß nur die Geschichte der europoäischen Energieversorgung in den letztenzwanzig, dreißig Jahren ansehen um zum Verdacht zu kommen, daß es sich in der momentanen Versorgungskrise um ein rein hausgemachtes Problem handelt. 

Weder hat Rußland Europa eine Falle gestellt, indem es den Kontinent von seinen Rohstoffquellen abhängig gemacht hat, noch hat Europa die Entscheidung, sich in so hohem Ausmaß von Rußland abhängig zu machen, leihthin getroffen, ohne zuvor Alternativen gesucht - aber nicht gefunden - zu haben. Und man muß die Rolle der Grünen dabei herausstreichen, denn sie waren die treibende Kraft dahinter.

Es waren nämlich zuerst zwei wesentlich "grüne" Agenden, die vor nun seit gut zwanzig und mehr Jahren Europas eigene Versorgungsfähigkeit geplant zerstört haben. 

Da war die Abneigung gegen die Atomkraft, die dann durch die (in dieser Hinsicht: Absurde) Panik nach dem sogenannten "Fukushina-Fall" den ultimativen Antrieb beommen hat, und sogar so weit geführt hat, daß sich die gesamte EU auf einen Atomausstieg geeinigt zu haben meinte. Dieser Entschluß ist mittlerweile kräftig obsolet, und sogar in Deutschland muß man nun unter dem Druck der Ereignisse die letzten beiden, schon per Jahresende fest geplant abzuschaltenden Atomkraftwerke, weiter auf Betrieb halten.

Freitag, 9. September 2022

Als würde das Wetter das Wetter erklären

Der Inhalt dieses Vortrags des ungarischen Geophysikers (und Klimatologen") László Szarka ist dermaßen umfassend und (hinter den Worten) tief, daß es mir fast die Sprache verschlagen hat. Ich will aber denoch einige Aussagen herausgreifen, weil sie die gesamte Klimafrage auf ihren Punkt zu bringen. 

Die erste ist, daß es ein unsinniger und bislang auch gescheiterter Versuch ist, von so etwas wie "Weltklima" zu sprechen. Der herkömmliche Begriff des "Klimawandels" hat deshalb überhaupt keinen Inhalt, und niemand kann ihn zufriedenstellend erklären. Wonach also wird dann beurteilt, Panik verbreitet, "Evidenz" angemeldet? Den derzeitigen Ansatz der "Erforschung des Klimawandels" läuft damit auf den simplen aber völlig unzulängiliche Umstand hinaus, daß Wetter mit Wetter erklärt wird, und das sei dann Klima.

Wie das Kapitall alles entleert hat

Wäre es dem Kapital wirklich um die Beseitigung einer Menschheitsgefahr - Covid etc. - gegangen, dann hätte es alles getan, um ein WIRKLICH WIRKSAMES GEGENMITTEL (meinetwegen: Vaccin; was immer man von dieser Medizinmethode halten möge) aufzustellen. Das heißt, daß man AUS EIGENEM INTERESSE auch an wirksamen Prüfmethoden und ernsthaften Zulassungsprüfungen interessiert gewesen wäre. Daß das niemals der Fall war, sondern nur vorgegeben, zeigen die Reaktionen der Pharmabetriebe auf die Realität, die im besten Fall "auch" eine Rolle spielt.

Aber wie Baudrillard sagt: Dem Kapital geht es nicht um die Produktion. Das ist ein Mythos, eine Legitimations-Propaganda, an dessen Aufrechterhaltung es interessiert ist, weil es das Systeem braucht, nicht aber die Produktion Der Kapital ist ist nicht an Produktion interessiert, er ist an der Macht interessiet, und an dem Geld, das diese Macht bewirkt. Weil die Staaten selbst nur noch auf dem Geld basieren. Das wird nur soweit simuliert, als die anderen Interessen davon gefördert oder gefährdet werden. 

Donnerstag, 8. September 2022

Ergebnis hoffnungsvoller Geduld

Dieser Yukka-Palmenstock ist der Ableger einer Yukka, die ich vor 38 Jahren erhalten hatte, und ist selber bereits gut 28 Jahre alt. Zahlreiche weitere Generationen habe ich ihm bereits entnommen und in der Regel weiter verschenkt. MIt einigen treibe ich kleine Gestaltungsversuche, kappe die Spitzen, ziehe die neu sprossenden Stämme mal hie-, mal dorthin.

Im verglasten Umlauf im Innenhof meines Wohnhauses, vor meiner Wohnungstür, hat auch dieser Stock der zweiten Genratoin mittlerweile eine Höhe von 4 Metern erreicht, und tut nun etwas, das ich bei einer Yukka noch nie gesehen habe: SIE BLÜHT. Eine Yukka kann blühen? Ja, offenbar. Und ich habe immer daran geglaubt, weil es die Vernunft so sagt. Obwohl ich es noch nie gesehen habe.

Wás Kultur von Anti-Kultur scheidet (2)

Am Beispiel des Abbaus der Sprache - Jede Sprache (und an ihr läßt sich im Grunde eine Kultur bereits vollständig auslesen) hat diese Entwicklungen hinter sich. Und man kann in ihrer Geschichte wunderbar nachvollziehen, welche fremden Einflüsse sich mit der Zeit miteinander gemischt haben.  In allen Sprachen aber zeigt sich etwas Simultanes: Die neue, die veränderte Sprache, die sich gebildet hat, der Sprachwandel, hatte immer eine simplifizierende Richtung. 

Das zeigt sich in dem ausnahmslos überall festzustellenden Verlust von "alten" Worten, die auf eine Sprache weisen, die "früher" weniger durch grammatikalische Stellungsfragen bestimmt war (Wortstellung, um den Ausdruck zu klären), sondern vielleicht sogar überhuapt nur aus Substantiven bestanden hat, die situativ (weil in einer gemeinsamen Kultur auch das Selbstverständnis der Lebensweisen allen gemeinsam ist, man also "nichts erklären" muß, was im übrigen "Heimat" am schönsten Definiert: Der Ort, an dem ich mich nicht erklären muß) verwendet die Kommunikation, also die Teilnahme an einem selben Sachverhalt DURCH DAS JEWEILS GLEICHE SEHEN der Sache, ausmacht. 

Mittwoch, 7. September 2022

Abglanz und Spiegel Gottes

Wovon der Herz voll, davon kündet der in der Freude tanzende Mund. Denn wo das Herz voll des Lichtes, trunken vom absoluten Lichte ist, ist seine Tätigkeit unendliches Steigen und Fallen, wie der von den Lüften getragene Tanz der Schmetterlinge in der Frühjahrssonne.
A. d. Caraffa, De experientes

Zwar stimmt nicht, daß in der Vernunft (vorwiegend as Verstand aufgefaßt) Gott"zu sich" käme, wie Hegel es verstehen wollte. Aber es ist wahr, daß in der menschlichen Vernunft (als Ganzheit aus sittlicher haltung und rationalem wie klugem Begreifen) ein Spiegelbild Gottes in die Schöpfung getragen wird. In den Sinnen nimmt der Mensch an der Gestalt der Welt teil, indem er sie aufnimmt. Leidend, weil die Sinne leidend sind, also immer passiv, und im Prinzip immer unverfälscht.

Aus diesen Daten trägt der Mensch ein erst ungeordnetes, in der Vernunfttätigkeit aber dann geordnetes Wiederbild der Welt, die er sinnlich aufgenommen hat, in sich, und stellt es dann in der Sprache (das heißt in allen Formen von Sprache, die Künste sind hier nicht weniger eingeschlossen) aus sich heraus. Somit schafft der Mensch in seinem sittlichen Wiedergeben der Schöpfung eine "neue" Schöpfung. Damit sind wir am Höhepunkt der menschlichen Möglichkeit angelangt, bei der Kunst.

Wás Kultur von Anti-Kultur scheidet (1)

Was Kultur ist und was sie nicht ist, ja was sogar Anti-Kultur ist, entscheidet keine Marotte, und es ist auch nciht Angelegenheit irgendeines überholten Konservativismus, der - conservare - einfachnur möchte, daß alles so bleibt wie es ist oder war. Sondern es gibt klare Kriterien dafür, die nicht im Konkreten liegen - in der Verwendung dieses oder jenes Neuen oder Alten - sondern in der Haltung, die darin liegt, die darin verpackt ist und sich deshalb im Gebrauch auch als Weltgestalt zeigt.

Damit haben wir auch hier das Kriterium, das überhaupt den Sinn von Kultur (und jedes Menschsein ist auf irgendeine Weise ein Kulturhandeln, also ein handeln am Gemeinwesen, an der Gesellschaft, ob man ihr nun angehört, in ihr also eine Vertrauensstellung besitzt, oder nicht) bestimmt oder aussagt. Und das ist die Entwicklung jedes Menschen zu seinem höchsten Möglichen, was für den Menschen letztlich heißt: Zur Inkarnation des Geistigen. 
Kultur bedeutet also die Realisierung des Wesens aller Dinge der Welt, die eine Selbstüberschreitung des Faktischen hin hu einem Idealischen (aber nur im Wissen Gottes gekanten, in seiner Weltgeburt also immer "überraschenden") Idealbild, das aus dem Absoluten (allgemeinen Wesensbild) heraus seine reale Gestalt erst in der Interaktion mit dem historisch Zuhandenen annimmt bzw. das Fleischwerden des Seins im Seienden erkämpft. 

Das Leben zurückholen (2)

Die neue Suche nach unserem gestohlenen Leben. Und wo wir es finden.Wenn man die heutigen Geburtenzahlen in Ungarn ansieht, zeigen sie dasselbe an wie in ganz Westeuropa: Der eklatante Rückgang (bis Mai 2022 waren es angeblich fast 20 Prozent) signalisiert den Verlust von "Leben", in mehrfacher Hinsicht. Auch an den Hochzeiten, die ich früher so häufig beobahten konnte, denn sie werden traditionell nach dem Akt am Standesamt und in der Kirche mit einem hupenden Autokonvoi der Stadtgemeinde angezeigt* wurden. Sie finden deutlich seltener statt, auch wenn ich keine offiziellen Zahlen kenne. Oder nur stiller? Aber sind das dann noch Hochzeiten?

Eben diesen Eindruck, daß alles schwächer, verloren oder zumindest verschwundener ist, habe ich allerorten, ja selbst bei mir: Diese letzten drei Jahren haben alles nahezu ausgelöscht, was vorher "mein Leben" gewesen ist. Kaum eine Gewohnheit hat überlebt, fast alle Alltäglichkeiten und Lebensweisen haben sich zu neuen Gewohnheiten formiert, Früheres müßte völlig neu aufgebaut werden. Und nichts entmutigt mehr als Sisikphos-Arbeiten. Man sieht auch kaum einen genug anregenden Ansatz dazu, also eine Notwendigkeit, Altes wieder aufzunehmen, das Leben also neuerlich umzubrechen, "zurück" zu drücken. 

Dienstag, 6. September 2022

Das Leben zurückholen (1)

Das Konzept, das dem totalen Umbau der Innenstadt von Sopron vor fünf Jahrenzugrunde lag, war auf ein Anhalten und Verstärken des Trends der Jahrte zuvor ausgelegt. Die den allmählichen Umbau der früheren Industrie- und, seit der Öffnung 1990 (aber in rasendem Tempo wieder als solche jede Bedeutung verlierenden) Einkaufsstadt Sopron (Ödenburg) zu einer Stadt des Gesundheitstourismus und der Sightseeing-Besuche vorgesehen hat. 

Mit guten Cafés, Restaurants, Parks, der Umwandlubg des gesamte Altstadtkerns in ein Museum und überhaupt netten Verweilmöglichkeiten wollte sich Sopron als Ausgangs und Stützpunkt für weitere Erkundungsreisen ins Landesinnere neu erfinden. Sogar eine Autobahn nach Györ und weiter dann nach Budapest wurde gebaut, die Hauptstadt ist mit dem Auto nun in unter zwei Stunden erreichbar. 

Unter Neubewertung aller seiner realen, bereits vorhandenen und noch verbliebenen Möglichkeiten sah sich Sopron vor allem auch als ungarischen Zugang zum südlichen Neusiedlersee-Gebiet. Eine entsprechende Neugestaltung des gesamten Uferbereichs des kaum 5 Kilometer entfernten Fertörakos war geplant, und mit dem Bau wurde (unter heftigen Protesten von Naturschützern) auch schon vor drei Jahren begonnen. Denn die Trennung von Österreich und Ungarn ließ den Magyaren nur den (angeblich aus wirtschaftlichen Gründen notwendig nachträglich reklamierten) Schilfgürtels im Süden, der nun zu einem Bade- und Freizeitressort mit offenen Wasserflächen ausgebaut werden sollte, um die längst bewiesene Fremdenverkehrstauglichkeit des österreichischen Teils des Sees nachzuahmen.

Aber das Konzept einer Soproner Zukunft hat eine schwere Delle bekommen.

Die Grundstimmung der Nutzlosigkeit

Bereits 1982 erscheint die deutsche Übersetzng von Jean Baudrillard's "Der symbolische Tausch und der Tod", wo er davon schreibt, daß wir (der Westen, unsere Kultur, unsere Kultur als Gesellschaft) in eine Richtung gegangen ist, in der immer weniger und bald nichts mehr produzhiert wird. Der Charakter der Arbeit hat sich von der Verfertigung von einem Produkt hin zu einer bloßen "Beschäftigung" gewandelt, in der sich die Gesellschaft nur noch mit der Reproduktion ihres eigenen Systems befaßt. 

Dementsprechend hat sich schon in den 1970er Jahren die Tendenz an den Universitäten gzeigt, daß die "Humanwissenschaften" immer stärkeren Zulauf erhielten. Immer weniger haben die Menschen die Welt selbst als ihre Aufgabe gesehen, in der sie sich hingebungsvoll einem schöpferischen Geschehen übergeben, sondern die Jugend wollte immer mehr Lehrer, Soziologen und Analysten sein, ihr Interesse galt dem Wissen - nicht dem Wissenserwerb, was ja die Wissenshaft selbst wäre - und der Kultur, alles eben was Faktoren der Reproduktion des allgemeinen Systems ist. 

Montag, 5. September 2022

Fürchtet Euch nicht!

Es ist - zugegeben - nicht leicht, in manchen Zeiten scheint es sogar fast unmöglich, sich aus den Details, in deren Gestalt das Leben an uns herantritt (und zwar immer, denn das Leben weil die Welt ist immer konkret, das ist ihr Wesen), so herauszuwinden, daß wir in die Lage kommen, das große Gesamte immer wieder zu sehen, zu bewahren, und ihm zufolgen. Denn darauf kommt es letztlich an: Die Details haben nur Bedeutung, insoweit (und nur insoweit) sie Bedeutung für dieses Insgesamt haben.

Wir haben das in den letzten Jahren intensiv erfahren müssen. Wo von außen versucht wurde, unseren Alltag dermaßen dicht mit Details zu füllen - und zwar gerade, weil er auf uns selbst zurückgedrängt wurde, denn nichts ist bodenloser, unentzifferbarer, chaotischer als unser eigenes Ich, wenden wir uns ihm näher zu - daß wir kaum bemerkt haben, wie sehr wir uns oft von unserer Basis eigenen Urteilens entfernt haben. Und diese Basis, dieser Grund unseres Weltseins, ist eben dieses große Insgesamt. Das ein Spiegel, ein analoger Abdruck des logos, der lebendigen (sic!) Grammatik der Schöpfung überhaupt ist, in dem wir selbst gründen: Was gegen die Grammatik des Seins handelt - gegen seine "Natur" - das vergeht.

Sonntag, 4. September 2022

Der finale Kampf mit China (2)

Wir werden zeigen, daß die USA nicht zufällig ruiniert, was sie nie aufgebaut, aber immer behauptet  und uns zu glauben auferlegt hatAus dem historischen Bewußtsein heraus war ursprünglich die USA nie als Land angesehen worden, das "etwas von China will". Im Gegenteil, hat man die USA immer mit großer Sympathie und in positiver Konkurrenz betrachtet. Undimmerin waren es amerikanische Banken und Oligarchen, die seit 1972 mit enorm viel Geld und Know How China zu dieser gewaltigen Aufholjagd ermutigt und ermächtigt haben.

Bis sich vor zehn, fünfzehn Jahren der Wind drehte. Und ein immer paranoider gewordenes Amerika begohnen hat, auch China jener Strategie zu unterwerfen, die jedes Imperium als notwendig betreibt: Es klein(er) zu halten. Es nie auf die gleiche Augenhöhe kommen zu lassen. Als es begann, im südostasiatischen Raum eine Dominanz aufzubauen, die China auf seinem Weg zu einer neuen Stellung des Respekts, die diese vormalig vornehmste Kultur der Welt für sich beansprucht, auf der Welt zu bedrohen begann.

Samstag, 3. September 2022

Der finale Kampf mit China (1)

Auch die sogenannte "Taiwan-Frage" ist eine der vielen Verzerrungen der Pespektive, die aus jenem Narrativ des Kalten Krieges über uns verhängt worden ist - verhängt, weil das die permanente Kriegssituation zugelassen weil angeblich "gefordert" hat - unter dem wir seit 1945 gestanden sind, das uns auferlegt wurde wie ein schweres Joch das einen fremden Wagen zog (aller "Nutzen" für uns war nur die Rationalisierung, die uns bei Laune halten sollte, diesen Wagen zu ziehen) der unsere gesamte realpolitische, alltagspolitische Sicht so unglaublich verzerrt hat, daß wir heute gar nicht mehr in der Lage sind, innerhalb dieses Narrativs unsere Gesellschaften zu ordnen.

Dabei war Taiwan als Flugzeugträger direkt vor den Toren von Peking von Nutzen. China sollte unter derselben Bedrückugn gehalten werden, die das riesige Land seit 200 Jahren definitiv ertragen hatte müssen. Als innere Zersplittertheiten von den westlichen Mächten erfunden, verstärkt und ausgenützt wurden, um diese (immer schon) riesigen Volkschaften brutal auszubeuten.

Kritiker, aber keine Konstrukteure

Wenn ein Automobil unbeabsichtigt zum Stehen kommt, dann stets, weil es eien ganz bestimmten Defekt hat. Das ganze Automobil steht, aber Schuld hat die gebrochene Bremsleitung, oder der kochende Kühlerflüssigkeit. Unsere Sinne nehmen den Gestank geschmolzenen Plastiks wahr, den beißenden Geruch austretender Batterieflüssigkeit, die mit der Luft zu verdampfender Säure reagiert, die Reifen stinken, das Pleuel hängt auf den Boden, das Öl tritt aus, und so weiter un so weiter. Details, alles Details, jedes mit sinnlichen Markierungen, aus denen wir dann schließen, daß das Automobil WEGEN dieses einen Defekts zum Stillstand kam.

      Der Tod von Anne Heche
Oder, noch schlimmer, wie bei Anne Heche, die sehr wahrscheinlich durch den Fehler einer (im übrigen fernsteuerbaren) elektronischen Fehlschaltung ihres SUV ums Leben kam. Was im übrigen in einer mit Sicherheit eines Tages so endenden Softwareschwäche liegt. (Siehe Anmerkungen * und **

Aber kann man nun sagen, daß Anne Heche AN einem Bremsversagen verstorben ist? 

Ich wähle das Beispiel, weil daran etwas sichtbar werden soll, das im Textverlauf immanent angesprochen ist: Das Detail ist oft wohl ein Anlaß, aber meist nicht die Ursache. Aber der Tod ist denoch vom Versagen des Details verursacht weil zumindest direkt ausgelöst. Nichts hätte ihn auch vermeiden können als KEIN Bremsversagen. Aber um es zu verhindern, hätte etwas ganz anders geschehen (oer sein) müssen.

Freitag, 2. September 2022

Russischer Realismus

Dieses Bild aus Rußland macht derzeit die Runde, und wird meist von den hiesigen Medienasseln mit empörten Stimmen kommentiert. Es ist die phototechnische Adaption eines Gemäldes aus den 1950er Jahren, das die Situation, auf die Europa durch die Politik mutwillig gestürzt worden ist, aber recht illustrativ beschreibt. 

Es machte vor allem aber auch Furore, weil es der ehemalige österreichische Außenminsiter, Frau Karin Kneissl - der wohl einzige Außenminister Österreichs der letzten 50 Jahre, für den ich mich nicht geschämt habe, auch wenn Frau Kneissl nur kurze Zeit im Amt war - auf ihrem Twitter-Account publizierte. Sie erinnern sich? Richtig, das war die Dame, die uns diese herrlichen Bilder von ihrer Hochzeit in den Weinbergen des spätsommerlichen südsteirischen Hogellands schenkte (auch "steirische Toskana" genannt), zu der überraschend Vladimir Putin mit einer Sondermaschine angeflogen gekommen war. Um nach Überbringen von Glückwünschen und einem Anstandtänzchen mit seinem Troß wieder gen Moskau zu düsen. Fast konnten wir damals - es ist kaum vier Jahre her - wieder daran glaube, daß doch noch etwas an diesre Welt gut würde. Wie haben wir uns getäuscht. 

Am Anfang steht die Werterfahrung

Der Sinn der Arbeit liegt in ihr selbst. In der Selbstüberschreitung, wird durch den Arbeiteden ein Stück Welt ("seine" Welt) aus dem Fluch der Erbsünde heraugeholt, und ins Licht des Schöpferischen gehoben. Damit ist ein ontologisch begürndetes, also im ganz tiefen, "prae-psychischen" Bereich des Menschen liegendes Erfahren von Wert verbunden, das im eigentlichen Sinn keine Bezeichnung hat. Obwohl es "Geld" bedeutet.

Darin gründet dann das Ding "Geld", die Münze, im Symbol für diese Wertschöpfung, und gründet damit im Opfer, durch den Priester quasi "vor Gott vernichtet".
Arbeit ist die Verwandlung von Natur in Wert. (Jean Baudreillard)

Donnerstag, 1. September 2022

Am Weg zur Überraschung (2)

Ein Beispiel. Zielpunkt Überraschung - Wie wenig dieses zweitgenannte Vorgehen mit den Menschen zu tun hat, wie wenig es vom ersten Gebot einer politischen Führung ausgeht, die da heißt: Liebe Dein Volk!, zeigt sich nicht nur im fatalen militärischen Vorgehen der Kiewer Führung, sondern auch in politischen Maßnahmen, die menschenverachtend sind. Und - siehe oben - das Gegentiel bewirken werden. Kiew ist am besten Weg, seine von Rußland ohnehin bereits eroberten Gebiete von innen her zu verlieren. 

Genau das wird durch Erlässe bewirkt, wie sie Zelensky vor zwei Wochen herausgab, die jeden ukrainischen Staatsbürger, der auf bereits besetzten Gebieten "humanitäre HIlfe" von den Russen annimmt, des Landesverrats schuldig bezeichnet und mit Haftstrafen bis zu 15 Jahren bedroht wird. Wie sonst soll man das bezeichnen denn als menschenverachtend und zynisch?