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Donnerstag, 9. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (2)

Sehr interessant dazu das Buch "Nomenklatura" von Michael Voslensky, das ich derzeit lese, und das mir endlich wieder einmal (als aktuelle Literatur; fast alles, was zur Gegenwart geschrieben wird, ist dünn und wenig sättigend, deshalb ärgerlich und verschwendete Zeit wie Geld) neue Erkenntnislichter einschaltet, viele Gedanken in ganz andere Wege leitet.

In dem Fall auf die Spur jener "Klasse" gebracht hat, die die gesamte Ideologie nur als Maskerade benutzt hat, um zu verbergen, daß ganz persönliche Verbindungen und vor allem Machtinteressen, vor allem diese typischen Rachegefühle (mit Vergeltungslust, weil man angeblich durch diese und jene zu wenig erreicht hat, zu wenig geworden ist, etc. etc.) Die auch heute extrem mächtige und wichtige gesellschaftliche Strömungen sind. Voslenskys Buch halte ich also für absolut aktuell und relevant und lesenswert, auch wenn er es 1980 veröffentlicht hat. 

(Man sieht übrigens da einmal mehr, was der Verlag Molden in Wien damals noch an relevanter Literatur publiziert hat. Man merkt an deren damaliger Verlagspolitik die geistige Substanz im Hintergrund. Ich vermute noch als Wirkung der Persönlichkeit eines Fritz Molden, eine der schillernden und brillanten Figuren, wie sie unser Volk früher in nicht geringer Zahl hatte.)

Jedenfalls - diese Nomenklatura, diese Klasse, hat mit heutigen Staatsgrenzen nichts zu tun. Das ging quer durch die Staaten, und war nur in den Personengruppen und -schichten existent, die den Staat als Instrument persönlicher, oft schwerer Defizite benutzt haben. 

Man muß sogar davon sprechen, daß sie den Rest der Bevölkerung wie Sklaven benutzt haben, und absolut parasitär einzustufen sind. Sie haben nie wirklich gearbeitet, nie Unternehmen gegründet, nichts Produktives getan, sondern VON diesen Dingen gelebt. Sie aber in absoluter Willkür und Bürokratie unter ihre Fuchtel gestellt und drangsaliert.

Mittwoch, 8. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (1)

Na klar, und jetzt geht es ruckzuck ... Die neuen Machthaber (in Wahrhehit Marionetten in der Hand der USA und Israels)  lockern die Sanktionen gegenüber Syrien. Also das, womit sie den vorigen Amtsträger, den "blutrünstigen Diktator alAsad", lange und geduldig stranguliert hatten. Bis der - Reiter eines völlig zerrüteten Staatsvolkes, mit einer kaum noch staatsrelevanten Wirtschaft, also auch keinen Steuereinnahmen (sogar das Öl in den "kurdischen" Gebieten hat man ihm entzogen) - nicht einmal mehr durch Drogenhandel genug Geld auftreiben konnte, um seine Soldaten zu bezahlen. 

Sodaß die dann angesichts dieser in geeintem Vorgehen von der Türkei, Israel und den USA großgezogenen, absolut gewaltbereiten Rebellionen die Waffen wegwarfen, und sich entweder ergaben, oder ins Ausland flohen. So, wie vor ihnen die Hälfte der Syrer ins benachbarte Auslande oder nach Europa floh, ja fliehen mußte, das muß man einfach einmal sagen. Weil WEGEN DIESER SANKTIONEN in Syrien einfach nicht zu überleben war. 

Also auch das Teil einer Strategie, die nun aufgegangen ist: Syrien ist als Staat, der israelischen Interessen im Vorderen Orient entgegenstehen könnten, auf alle Zukunft ausgeschaltet. So wie Libyen, Libanon, Jordanien, Irak, und bald wohl auch der Iran.

Dienstag, 7. Januar 2020

Something big happens, again and again

Ob er nun al-Baghdadi hieß, oder Osama bin Laden ... die Liste der Namen ist lang. Die Liste, auf der die Bösewichter als die heißesten, wildesten, gefährlichsten Feinde der USA angeführt wird. Und Mann für Mann wird unter seltsamsten Umständen beseitigt, sobald die Politik es braucht. Obama möchte vorbauen, um Truppenabzüge aus dem Irak "sachlich" zu begründen? Dann muß der Oberbösewicht ausgeschaltet werden. Er wird heimlich um die Ecke gebracht, in einer phantastischen Geheimoperation, die die Leistungskraft der US-Streitkräfte einmal mehr beweist, um dann über Meer entsorgt zu werden. Bei Trump hat sich der wie ein "Hund" in die Enge getriebene IS-Oberbösewicht in eine Höhle zurückgezogen, um sich dann, völlig in die Enge getrieben, in die Luft zu sprengen. Nichts bleibt mehr von ihm über, außer ein paar Fleischfetzen, die die Operational Forces sofort analysieren und einwandfrei bestätigen: Die DNA ist die von al-Baghdadi.

James Corbett macht sich darüber lustig. wie oft wurden diese Bösewichter schon ums Leben gebracht, verhaftet, wieder freigelassen, wieder erschossen, wieder in die Luft gesprengt ... Und kaum ist der eine unter den Verblichenen, steht sofort der nächste auf. Wer die Rhetorik alleine der beiden Präsidenten Trump und Obama ansieht, die mediale Inszenierung, muß einfach verblüfft über die Parallelen sein. Und könnte oder sollte sich seinen Teil denken.

Es bleibt schon nur noch Sarkasmus, als Ventil des Humors der Hilflosigkeit, in der er ins Absurde flüchtet. Wie bei diesem "Vergleich": Wer von beiden ist besser - Trump oder Obama? Beide beim Verkünden derselben Nachricht.

Es braucht die Personifizierung, und also erfindet man sie, wenn man sie braucht, um politische Absichten verfolgen zu können, die dem normalen hausverständigen Menschen sonst kaum zu verkaufen wären. Vieles an der Politik ist seit über hundert Jahren ein reines Medienevent geworden, das dramaturgisch-technisch perfekt nach Handbuch aufbereitet die Menschen letztlich hilflos machen soll. Weil die "objektive Gefahrenlage" - und "sicher" kann es ja niemand sagen, selbst wenn er den Braten riecht, und ihm von all dem aufsteigenden Mief schon schlecht wird - überwältigt und in ihrer (möglichen) "Mächtigkeit" lähmt.

Kann man es wirklich von der Hand weisen, daß der gesamte "Terror", vor dem die Welt seit zwanzig Jahren erstarrt, eine plumpe Scheininszenierung ist?