Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Mittwoch, 27. Juli 2022
Höchste Zeit, das Internet zu verstaatlichen
Montag, 25. Juli 2022
Gedankensplitter (1427)
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| E. M. Jones on Podcast |
Mittwoch, 22. Juni 2022
Einfach so fortgeschrieben
Das bringt mich auf die Idee, daß zelensky vielleicht gar nicht weiß, was er da sagt? Daß er also einem Irrtum aufsitzt! Wer von uns wird es ihm aber sagen?
Dienstag, 12. Oktober 2021
Im Brackwasser der Rassenfrage (1)
Das Allgemeine - Vermutlich muß man jene Ursache annehmen, die eines der zentralen Probleme unserer Kultur waren, die ungelöst blieben, und somit zum wahren kulturellen Zusammenbruch führten, der etwa Mitte des 20. Jahrhunderts, also vor fünfzig, sechzig, siebenzig Jahren, lokalisierbar ist. Und damit zusammenhängt, daß es nicht gelungen war, die Naturwissenschaften mit der Metaphysik zusammenzubringen.
Nicht, daß die Verbindung von Naturwissenschaft - Philosophie - Metaphysik (und im übrigen Theologie) nicht gelungen wäre. Hans André ist ein (grandioses) Beispiel für eine gar nicht so kleine Riege (soweit ich es überschaue, es sind also sicher weit weit mehr, die das zumindest als Problem gesehen haben) an Philosophen und Künstlern (wobei wegen des Materials, in dem sich das Denken abspielt, natürlich vor allem Literaten, Dichter) die dies versucht haben, und denen zum Teil zumindest ein gangbarer Ansatz gelungen war.
Aber wie André es richtig sagt, ist dazu eine enorme Denkanstrengung notwendig. Und diese, so der Naturwissenschaftler (Biologie) und Philosoph, können und wollen vor allem viele nicht leisten. Auch im Denken hat sich eine Bequemlichkeit zur Norm entwickelt, die man nur noch als Ausgreifen der protestantischen Haltung bezeichnen kann - der Gang des geringsten Widerstands, der dann fast zynisch mit dem Prinzip des "Ockhamschen Messers" gleichgesetzt wird. Das da sagt, daß in der Natur immer das einfachste Konzept anzunehmen ist, weil das ihrem Wesen - als Schöpfung - entspricht.
Dienstag, 31. August 2021
Die klarsten Argumente (1)
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| QR EM Jones im Podcast |
Warum war es notwendig? - Ganz offensichtlich verfolgt "Traditionis Custodes" die Intention, so Jones, die Alte Messe nur noch für jene zuzulassen, für die sie einen ursprünglichen Kult darstellt - also die "Alten" (wie den VdZ), die damit aufgewachsen sind. Das bedeutet, daß mit ihnen über kurz oder lang auch die Alte Messe verschwinden wird.
Aber ob Jones denn nicht der Ansicht sei, daß das eine Katastrophe sei und sich gegen die Tradition der Kirche richte? Wo doch die Liturgie eine Lebensfrage der Kirche sei, man möge doch schauen, welchen Zulauf sie gerade bei den Jungen hätte. Und die Piusbruderschaft sei auch nicht mehr als schismatisch eingestuft, die Exkommunikation aufgehoben!
Da erzählt Jones von seiner Begegnung mit Bischof Richard Williamson, den er an anderer Stelle sogar als "lieben Freund" beschreibt.
Mittwoch, 13. Januar 2021
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (5)
Teil 5) Klare Evidenz für Betrug
Daraus ergab sich eine frappierende Diskrepanz: Denn viele, viele hatten erklärt, ihre Stimme abgeschickt zu haben, doch war diese bei der Wahlbehörde "nie eingelangt".
Bei der Urnenauszählung hat sich ein bestimmtes Stimmenverhältnis ergeben. Das Pro-Trump lautete. Traditionell sind die Wahlkartenstimmen in den USA - anders als in Europa - keineswegs "links" (demokratisch), sondern entsprechen erfahrungsgemäß dem Stimmverhalten an der Urne selbst.
Doch dann kamen die Wahlkarten. Und die waren - eiderdautz - praktisch SÄMTLICH PRO-BIDEN. Teilweise in phantastischem Maß! Ist nun ein Schelm (oder Verschwörungstheoretiker), wer dies zumindest SELTSAM findet?
Schlüssel zum Wahlbetrug war also die Corona-Panik. In deren Nebelgranaten war solche Art von Betrug erst ermöglicht.
Denn sie hat bewirkt, daß so außergewöhnlich viele Wähler (er- und verschreckt durch die Ansteckungshysterie) per Briefwahl gewählt haben. ERST DAMIT war dieser massive, nach Meinung von Briggs wahlentscheidende Betrug möglich.
Doch dann kamen die "ausgezählten" Briefwahlstimmen. Und innerhalb weniger (Nacht-)Stunden ist die Wahl GEKIPPT. Die "abgegebenen" Briefwahlstimmen haben aus einem deutlichen Trump-Vorsprung einen "knappen Biden-Sieg" gemacht. Über diese Briefwahlstimmen ist somit der Betrug - ein gigantisches "Gaslighting" - am amerikanischen Volk erfolgt.
Immerhin sind Zahlen das Maß der Schöpfung, der Wirklichkeit, also dessen, was isset. Was soll man also von diesem viel angerufenen Frieden halten, wenn Friede einerseits auf der Harmonie der Ordnung, also auf Wahrheit beruht, anderseits dann nur durch Verzicht auf genau diese Ordnung zustande kommen soll?
Zu denen der hier und da bestehende Augenschein beleuchtende Evidenz geliefert hat: Da WURDE zumindest HÖCHST SELTSAM vorgegangen. Da GAB es merkwürdige Tatsachen in großer Zahl. Aber das schien die republikanischen Größen nur oberflächlich zu interessieren. Als es darum ging, diese Hinweise wirklich und ernsthaft zu prüfen, fehlte jeder Nachdruck und jenes Beharren, das doch dem Bereich der Tugend zugehört. Und damit dem Wertefeld von Konservativen, oder?
Somit gewann ein Kandidat, der noch vor drei Monaten gefordert hatte, man müsse die Polizei finanziell austrocknen. Und der jeden Corona-Shutdown mit offenen Armen begrüßt hatte. Während er, so Briggs in einem sehr launigen Kommentar,
im Keller seiner Mutter saß und sich nur höchst angelegentlich bei Massenveranstaltungen sehen ließ, in denen ihm Fans im hohen einstelligen Bereich zujubelten ...
He sat in his mother’s basement most of the year, emerging occasionally to address crowds in the high single digits, all appropriately socially distanced. In one or two cases, there were even as many as two dozen non-media people.
Was um alles in der Welt, so andere Kommentatoren, wäre jenes Moment gewesen, das Biden zu seinem Wahlsieg geholfen hatte? Der nicht einmal ein richtiges Programm hatte. Der sich nie sehen ließ. Der, wenn er überhaupt auftrat, intellektuell wie körperlich so massiv gestützt werden mußte, daß er sich nahezu in Luft auflöste, wenn diese Stützen einmal nachließen. Dessen Namen viele Amerikaner nicht einmal kannten!
Das alleine ist doch Evidenz genug, zu sehen, wie massiv Joe Biden eine reine Marionette von Interessensgruppen war, die nun alle politische Macht in den USA an sich gerissen haben.
Hier also endlich weiter mit
Teil 4 bzw. jetzt 5) The Election Fraud is a Color Revolution (E. Michael Jones)
Und zwar mit einem Link zum Interview mit Jones vom 16. November 2020. Den Videoaufnahmen kann der Leser nämlich nur auf dessen Seiten (oder alternativen Plattformen) folgen. Denn Youtube hat Jones längst von jeder monopolartig aufgebauten Öffentlichkeit abgeschnitten.
Das nächste katastrophale Politikversagen, und was für eines! Es lautet, diesen globalen Monopolbildungen erst tatenlos und schließlich hilflos zuzusehen.
Wie so oft wird somit im Namen der Freiheit eine Konstellation gestattet, die genau diese Freiheit außer Kraft setzt. Die sogar genau darauf ausgerichtet ist! Denn Monopol, dieses vornehmste Ziel des Kapitalismus, bedeutet genau das.
Der Literaturprofessor und Autor zahlreicher historischer, teils auch investigativer Bücher (darunter Maßstabswerke wie "Der Medjugorje-Betrug" oder "The Jewish Revolutionary Spirit") ist der Meinung, daß der Wahlbetrug bereits Akt einer Revolution ist. Die einem Muster folgt, das zum ersten Mal bei der Farbrevolution im Iran ist.
Als 1953 der CIA den demokratisch gewählten Präsidenten Mohammad Mossadegh nach einem Schema aus dem Amt putschte (und den demokratischeren ... oder? ach so ... Kaiser Schah an seine Stelle setzte), das sich seither weltweit wieder und wieder gefunden hat.
Der in "Massenprotesten" (durch gesteuerte, oft sogar bezahlte Wander-Protestierer) beginnt, über False Flag-"Furchtbarkeiten" des herrschenden Regimes, künstliche Medientheater samt Verbreitung von Angst und Schrecken vor "Terror" durch den "Gegner", und in einem direkten Putsch mit dem Ergebnis des durch "freie demokratische Wahlen erfochtenen" Sieges des Wunschkandidaten - einer gut bezahlten Marionette - endet, der dann in Stellvertreterfunktion den Interessensgruppen dient. Die ... auch den CIA, diesen "Staat im Staate USA" und nachweislich der größte Drogenhändler* der Welt, bezahlen.
*Wie Sexualität (heute in der Pornographie) sind auch Drogen ein direktes politisches Mittel, einen politischen Gegner substantiell zu schwächen. Und zwar nicht erst seit dem 20. Jahrhundert, sondern seit sehr sehr langer Zeit. Man denke an Ereignisse wie den Opiumkrieg zur Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem England den "freien Markt" in China mit Militärmacht erzwang. Der aber nur freien Zugang der britischen (!) Drogenhändler nach China meinte. Womit das Land der Mitte in einen furchtbaren Abgrund der Wehrlosigkeit (samt Plünderung durch die Briten), Apathie und Sittenlosigkeit stürzte.
Dienstag, 12. Januar 2021
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (4)
Teil 4 bzw. dann Teil 5) The Election Fraud is a Color Revolution
(E. Michael Jones)
Wir bringen nun den 4. Teil der Artikelreihe, in der sich ein Interview mit E. Michael Jones vom 16. November 2020 findet. In dem dieser selbstverständlich davon ausgeht, daß die Wahl zwischen Trump und Biden "gestohlen" war, der Wahlsieg Bidens also durch Wählerbetrug zustande kam. Eine Behauptung, der sich immerhin vierzig Prozent der Amerikaner anschließt, wie Radio Vatikan am 8. Jänner d. J. berichtet.
Dem Tag nach der Entscheidung BEIDER Häuser des US-Parlaments (Senat und Kongress, Senatoren und Abgeordnete, je mit hier Republikaner-, dort Demokraten-Mehrheit) dem Kandidaten der Demokraten, Joe Biden, den Wahlsieg zuzusprechen. Am nächsten Tag kam es zu einem "Sturm aufs Capitol." Was davon zu halten ist? Der VdZ muß sich auch hier auf das Urteil von Gewährsleuten verlassen, sofern er überhaupt ein eigenes Urteil bilden will.
Aber der Leser möge sich zumindest als Alternative zu Mainstream-Berichten einmal diese Analyse des Chefredakteurs der Schweizer Weltwoche ansehen.
Vorgänge, die der VdZ wie gesagt nicht selbst zu beurteilen wagt. Zu weit weg ist er von diesem Geschehen, schon rein geographisch, aber (bei allem Bemühen) auch in der intimen Kenntnis der amerikanischen politischen Verhältnisse. Also hört er lieber auf Amerikaner, denen er in ihrem Urteil mehr oder weniger traut, weil sie in anderen Fragen die Korrektheit ihres Denkens bewiesen haben.
Auch bei diesen ist die Meinung aber einhellig. Und wenn William M. Briggs, der "Statistiker bis zu den Sternen", davon spricht, daß somit ein guter Kampf verloren wurde, der Ausgang des Krieges aber noch keineswegs feststeht, nimmt der VdZ das mit gewisser Präferenz, sozusagen, zur Kenntnis.*
Ein Kampf, der zuletzt sogar in einer symbolischen "Besetzung" des Kapitols kulminierte. Und den ausgerechnet jene Demokraten als empörenden Ausbruch von Gewalt klassifizierten, der jeder demokratischen Meinungsäußerung widerspreche. Dieselben hatten noch vor einem halben Jahr die mit extremer Gewalt revoltierenden, plündernden, landesweit Chaos und Höchstschaden verursachenden Massen einer nachweislich zentral initiierten "Black Lives Matter - BLM"-Bewegung zur "demokratischen Meinungsäußerung" getauft.
Leben wir nicht längst mit der Tatsache, daß jene die Macht und die Meinungsmacht besitzen - vor allem einmal als Macht Interpretationen zu oktroyieren, erst in zweiter Linie als Macht, Meinungen zu "ändern" - die ohne Scham lügen und je nach Interesse gerne zweierlei Maß anlegen?
Das Mißtrauen der Amerikaner in ihr System sitzt jedenfalls tief. Und die Einschläge rund um die Vorgänge um die Wahl vom November 2020 lagen diesmal den Fundamenten des Staates USA beängstigend nahe.
Was die dem VdZ bekannten Personen aber einhellig sagen ist, daß wieder einmal bemerkenswert ist,
wie leicht, ja wie leichtfertig gerade die als konservativ eingeschätzten, sich auch so verkaufenden amerikanischen Leitfiguren und Repräsentanten ihre Positionen aufgäben, sobald diese angegriffen würden.
Diese "Konzilianz" gewinnt aber auch in diesem Fall den Charakter des VERRATS. Des Verrats an der Wahrheit.



Donnerstag, 3. Dezember 2020
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (3)
Teil 3) Die tieferen Ursachen - Zusammenhänge im Heute
Die Wahlauseinandersetzung im letzten November war deshalb auch keine Schlacht zwischen Republikanern und Demokraten. Das war nur die Fassade, mit der die Bürger getäuscht und dazu bewogen werden mußten, um der wahren, aber verborgenen Macht die Legitimität zu verschaffen. Es war vielmehr eine Auseinandersetzung zwischen dem Londoner (Wall Street)-Kapital und Machtkomplexen, die NICHT diesem anglo-amerikanischen Eliteprojekt zugehörten, die eigene Interessen vertreten, und deshalb diesen Eliten ein Hindernis waren.
Es ist deshalb mehr als zulässig davon zu sprechen, daß mit der kaum zu glaubenden Wahl eines senilen Joe Biden (die nämlich vor allem hieß, Kamala Harris in die Position zu bringen, die Macht auf absehbare Zeit in die Hände zu bekommen) die Schlacht um die Macht in den USA, die Lösung der Frage, wer nun wirklich die USA beherrscht, entschieden ist.
Nächste Woche geht es mit Teil 4 weiter: The Election Fraud is a Color Revolution (E. Michael Jones)
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (2b)
Teil 2b) Die Anmerkungen zum heutigen Teil 2a
*So gab es im Bundesstaat Georgia Bezirke, wo Biden 98 % der Stimmen erzielt haben soll. Bei 23.500 abgegebenen Stimmen. Das muß selbst eingefleischten Anhängern der Demokraten seltsam erscheinen. Zur Einschätzung der Auswirkungen solcher "überzeugender Teilergebnisse": Biden gewann den Bundesstaat Georgia mit lediglich 12.800 Stimmen Vorsprung. Deshalb sollen nun die Gerichte die Stimmenauszählung prüfen. Auch, weil noch vor den Wahlen tausende "Wahlberechtigte" auf Postämter oder Gewerbesitze "angemeldet" wurden.
Nicht nur in Georgia (wo auf Gerichtsbeschluß hin bereits nachgezählt wird) sind aber Seltsamkeiten zu vermelden, sondern etwa auch in Nevada, wo es 150.000 solcher "Biden-Stimmen" gibt. In Pennsylvania geht es sogar um 600.000 fragwürdige Stimmen, die wie anderswo das Gesamtergebnis gedreht haben. Da wurden das offizielle Ergebnis zu einem Zeitpunkt verkündet, zu dem noch nicht einmal alle Countries ausgezählt waren.
Oder man nehme Wisconsin. Hatte Trump bis 3.51 Uhr morgens noch um 130.000 Stimmen geführt, tauchten um 3.52 Uhr plötzlich so massive pro-Biden-Auszählergebnisse auf, daß mit deren 142.000 Stimmen das Ergebnis auf den Kopf gestellt wurde. Auch in Arizona geht es um Zehntausende. Michigan - ebenfalls zahllose Ungereimtheiten.
Daß Wahlbetrug in den gesamten USA vorliegt ist laut der Anwältin Sidney Powell einfach zu offensichtlich. Zu viele Ergebnisse sind nicht zu erklären. Wenn wir aber, als Ferne, als Europäer, die Angelegenheit nicht wirklich beurteilen können, so sollten wir uns an die Meinungen von Gewährsleuten vor Ort halten, denen wir aus irgendwelchen Gründen trauen.
Und das ist in den Augen des VdZ nicht nur E. Michael Jones, sondern auch der Statistiker William M. Briggs. Der mit mathematischen Analysen zu derselben Auffassung kommt. Aber Briggs beklagt auch, daß die Konservativen/Republikaner zu wenig von dem haben, was den Linken aus allen Gelenken tropft: Der Wille zu siegen. Wie so oft lenken die Konservativen mit ihrem Hang zum Fatalismus auch hier zu früh ein, und verletzen ihre moralische Pflicht, einem Übel angemessen zu begegnen.
Der wichtigste Ansatzpunkt dürfte die Briefwahl sein. Insgesamt, so Briggs (und wie er arbeiten etliche Personen und Gruppen an derselben Sache), sind hunderttausende Stimmen, die dem Trump-Lager zugefallen wären, als "nicht eingelangt" und damit nicht vorhanden "gewertet" worden. Aber das ist nach ersten Umfragen (durch Telephonanrufe bei Personen mit solcher angeblicher Wahlenthaltung) gar nicht der Fall gewesen! Man hat also - möglicher-, noch mehr aber wahrscheinlicherweise - Trump-Stimmen also einfach nicht gewertet.
Wie man das wissen, also behaupten kann? Man kann durch Datenvernetzung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, welche Person wie wählt. Das wissen sogar unsere Politiker. Das weiß aber vor allem Google, das sich eindeutig positioniert hat (pro Biden, anti Trump), denn Google stimmte nachweislich und zugegebenermaßen die Suchergebnisse bzw. Informationen auf das Profil des Suchenden ab (um ihn "zu motivieren").
Wenn nun Personen mit Trump-Affinität Wahlkarten beantragt haben, die nun aber in wahlentscheidendem Ausmaß und bundesweit, im speziellen aber in Staaten wo es um die Wurst ging, fehlen, weil die Karte angeblich "nicht zurückgeschickt" wurden, und wenn noch dazu diese hohe Nicht-Rückgabe "zufällig" nur eine der Wahlparteien (Trump) betrifft, wenn umgekehrt Personen Wahlkarten beantragt (und zurückgesandt) haben sollen, die davon gar nichts wissen, sollte man der Sache nachgehen.
Welch Chaos bei den Wahlkarten geherrscht hat (ob absichtlich oder zufällig ist da mal egal) bestätigte am Wahltag zufällig ein hoher Beamter der österreichischen Handelskammer, der im österreichischen Privatfernsehen einen Stimmungsbericht liefern sollte. Und nun davon berichtete, daß er - als Ausländer - sogar drei (DREI) Wahlkarten zugesandt bekommen habe, mit denen allen er gültig wählen hätte können. Der VdZ hat von weiteren solchen Fällen gehört.
Derzeit sind sechzehn Klagen in vier Bundesstaaten anhängig. Und die Gerichte in Georgia befassen sich bereits damit. Aber die Zeit drängt, denn bis Jänner muß alles abgehandelt sein.
**Zumalen der erste Kampf auch der gegen die Katholische Kirche war, die JEDEM solcher Machtvereine glatt im Wege stand und steht. Und zwar global. Bis in unsere Tage ist sogar die Mitgliedschaft mit einigen dieser Geheimgesellschaften (Freimaurer) eine Tatsache der (Selbst-)Ausschließung aus der Kirche. Im anglo-amerikanischen Raum hat die Kirche also zahllose Feinde, die immer häufiger sogar als die staatsbeherrschende Elite auftrat und -tritt. Während die Kirche seitens dieser pan- und überstaatlichen Organisationen ähnlichen Unterwanderungsversuchen ausgesetzt war wie institutionalisierte Staaten. Denn diesen allen ist das Volk, ist der freie, in der Wahrheit verwurzelte Mensch ZIEL weil OBJEKT.
***Daß der Kommunismus längst und höchst effektiv die intellektuellen Institutionen durchsetzt und auf seine Seite reißen wollte und bald gerissen hatte, hatte man damals (wie heute) freilich nicht erkannt. Und diese Institutionen sind und waren es auch, die der ganzen Nation ihr weiteres - und revolutionäres, vom Kommunismus geprägtes! - geistiges Fundament legten. Sodaß wir es heute mit der erschreckenden Tatsache zu tun haben, daß die Universitäten und Hochschulen es sind, die mit den von ihnen geschaffenen "Eliten" unsere Gesellschaften den kommunistischen Idealen gemäß formen und praktisch die gesamte soziale Schichte der Führungseliten darstellen.
Folgen Sie der Artikelserie weiter. Morgen Teil 3) Die tieferen Ursachen - Zusammenhänge im Heute
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (2a)
Deshalb gehen wir nun rasch zu E. Michael Jones und seinem jüngst auf "alternativen Plattformen" (die man von Anfang an hätte wählen sollen!) veröffentlichten Gespräch über die US-Wahlen des letzten Monats. Bei denen die Anschuldigung, es handele sich um getürkte, manipulierte, also dem republikanischen Kandidaten und mithin Ex-Präsident Donald Trump "gestohlene" Wahlen im Raum steht.
Und Jones entkorkt die Flasche gleich zu Beginn: Ja, es war ein Wahlbetrug, was sich Anfang November in den USA abspielte.* Aber es war beileibe nicht der erste in der jüngeren US-Geschichte.
Denn es geht in den USA seit je um die Frage, wer wirklich die Fäden des Geschehens in der Hand hat. Und hier ist mit der Gründung der CIA im Jahre 1947 - dem vielleicht schwersten Fehler des damaligen Präsidenten Harry S. Truman, wie der selber später einbekennen mußte - ein entscheidendes Faktum gesetzt worden. Das seine Dynamik der Staatsbeherrschung bereits 1953 im Iran geoffenbart hat. Wir haben es heute mit denselben Mechanismen und Denkweisen zu tun.
Die Vorbedingungen
Bereits in den Kriegsjahren hatte Präsident Roosevelt mit dem arabischen Königshaus der Saud eine folgenschwere Vereinbarung getroffen: Während die Saudis dafür sorgen würden, daß die USA mit billigem Rohöl versorgt werden würde, würde diese im Gegenzug durch militärische Macht und Waffenlieferungen für die Sicherheit der Herrschaft der Sauds sorgen.
Im Grunde hätten die USA dem Iran nach dem Zweiten Weltkrieg nur dieselbe Hand reichen müssen. Denn die USA-Begeisterung bei den Persern war groß. (Während sie heute von einer sehr grundsätzlichen Skepsis und Ablehnung des Westens bestimmt ist. Aber auch das hängt mit diesem Geschehen zusammen.) Doch hat man - und nicht zum ersten Mal - das Geschäft dritter Mächte erledigt, in diesem Fall der Briten. Und Persien zum Feind erklärt.
Denn deren demokratisch gewählter Präsident Mohammad Mossadegh hatte die britische Erdölförderung (BP - British Patrol, mit starker direkter Beteiligung des englischen Königshauses) verstaatlicht. Mit deren Werkzeuglichkeit sich Großbritannien jahrzehntelang billiges Rohöl verschafft hatte, ohne die Perser auch nur irgendwie an deren Ertragskraft teilhaben zu lassen.
Also hatte der CIA für den (per Kongress-Untersuchung nachgewiesenen, daraufhin erst eingestandenen) berühmt-berüchtigten Putsch von 1953 gesorgt. Unter dem Codenamen "Operation Ajax" bei den Amerikanern, unter "Operation Boot" bei den Briten.
Ausgeführt hatte den Coup D'Etat freilich das iranische Militär. Es war der Gewinner im Inland zusammen mit dem Shah Reza Pahlavi, dem Sohn des zuvor von der Demokratiebewegung abgesetzten Vaters aus dem Hause der Pahlavi, der nun an die Macht kam, und den USA (bzw. den Briten) willfähriges Instrument war. Bis er der nächsten Revolution der Perser im Jahre 1979 zum Opfer fiel.
Gewinner waren aber vor allem bestimmte Eliten der USA sowie Englands. Die sich seit je in Geheimverbindungen wie den Skull and Bones gefunden hatten. Die selbst wiederum Sprössling der auf Cecil Rhodes und Nathan Rothschild zurückgehenden Ur-Geheimgesellschaft des 19. Jahrhunderts sind. Mit seiner ursprünglichen Finanzierung aus südafrikanischen Rohstoffen (Diamanten, Gold) und Sitz in London.
Schon in England war die Tätigkeit dieser selbsternannten Auserwählten bald der größeren Effizienz wegen geheim geworden. Und in England hat sich zuerst das Grundschema ihrer Macht gezeigt. Das mit großem, langem Atem Mann für Mann (und heute Frau für Frau) in die hohe und höchste Politik einschleuste. Und mit noch größerer Geduld - aber auch mit viel Geld - die Universitäten und Eliteanstalten in ihre Hände bekam. Die - über die ebenfalls bald beherrschten (weil gekauften) Medien - der Öffentlichkeit sagten, was zu denken, was zu sprechen, was zu glauben war.**
Und sie besteht bis heute. Wir sollten ja nicht vergessen, daß die Briten offiziell noch im 19. Jahrhundert, inoffiziell bis heute, den Traum von einer Heimholung der ehemaligen Kolonie träumen. Die ihrem Konzept von der überlegenen Rasse, die von Gott selbst auserwählt wurde, die Welt zu beherrschen und ihr zivilisatorisches Konzept global zu implementieren, ungebrochen nachgehen.
Und es waren, so Jones, vorwiegend Mitglieder solcher Geheimgesellschaften, aus denen sich die erste Mannschaft des CIA im Jahre 1947 rekrutierte, die man aus Yale und anderen Eliteschmieden heranholte. Wie immer ist es auch hier die Gründungsverfassung, die die weitere Entwicklung einer Institution vorgibt. Noch dazu einer, die so weitgehende Autonomie haben mußte wie dieser CIA, der sogar dem Kongress gegenüber nur beschränkt auskunftspflichtig ist. Was sich aus der Natur der Sache ergab. Denn es ging 1947 auch und vor allem um die Reinigung der Politik von kommunistischer Unterwanderung, wie man sie damals nach und nach und endlich! erkannt hatte.***
Wer aber würde dies besser erkennen, wer würde den Kampf gegen den Kommunismus, der in einer freien Gesellschaft absolute Priorität haben muß, besser führen können als die Eliten? Also wuchs und wuchs der CIA, und wuchs der Einfluß der Geheimgesellschaften wie Skull and Bones. Bis sie die USA regelrecht übernommen haben. Und damit haben wir es heute zu tun.
Morgen Teil 3) Die tieferen Ursachen - Zusammenhänge im Heute
Dienstag, 1. Dezember 2020
Von Selbstbetrug und anderem Betrug (1)
Wer versucht, von ihm Videos von Rundfunkgesprächen oder Vorträgen auf Youtube zu sehen, wird seit einem halben Jahr enttäuscht. Seither ist auch E. Michael Jones auf dieser Plattform gesperrt und nur noch über nun völlig neu aufzubauende alternative Wege und Orte aufzufinden.
Wobei der VdZ meint, daß weit mehr als nicht ohne Sensationslüsternheit und künstliche, nicht selten affektierte (weil dem Geschmeicheltsein des Eitelen entspringende) Empörung über "Zensur" zu sprechen sinnvoll wäre zu hinterfragen, ob es denn in diesem wie in so vielen anderen Fällen nicht am Ernst mangelte, mit dem man seine Sache betrieben hat.
Ob es nämlich nicht blind und kindisch bis unüberlegt war, sich vollständig einer privaten Plattform anheim zu geben, und oft sogar seine ganze Tätigkeit (auch und sogar beruflich) in private Hände zu legen. Die von den Interessen des Großkapitals so direkt abhängen wie diese Riesen. Und gleichzeitig von der Gunst der Politik saufen wie Ertrinkende, denn nur ihr verdanken sie ihre Stellung und Macht (in der sie zugleich Liebesdienste an die Politik zurückerstatten).
Alles freilich wiederum nur, um der Skrupellosigkeit Einzelner und Gruppen von Einzelnen zum Durchbruch zu verhelfen, die von der Auflösung sämtlicher sozialer Gebilde und Bindungen leben, weil sie die Vereinzelung und der daraus notwendigen folgenden Versklavung der Bürger brauchen. Denn nicht nur ist soziale Bindungslosigkeit ein Merkmal des Sklaven, sondern sie ist auch deren Bedingung.
Aber das sind nur einige der Parallelen des Kapitalismus zur Politik der Demokratie, wie schon Alexis Tocqueville vor zweihundert Jahren in seiner brillanten und deshalb so weitsichtigen Analyse der Demokratie in Amerika feststellte.
Die aber allesamt Zeugnis von jener Krankheit ablegen, die Kapitalismus selbst bedeutet. Der auf seiner Ideologie des Kampfes aller gegen alle, des Überlebens der Stärkeren, aus der dann auch logischerweise die Ideologien hervorgingen, die die Naturwissenschaften so deformiert haben. Wie der Evolutionismus, oder die materialistisch-mechanistische Physik.
Zu verlockend ist und war eben für alle, auf Reichweiten abzugehen, die den normalen, gesunden, wirklich sozialen eigenen Lebenskreis weit übersteigen und auf andere Mittel der Verbreitung setzen als der gesunden Wirksamkeit im Lebensumfeld (weit oder eng) entwüchse. Sodaß selbst Jones auf eine Aporie setzte, einem System dauerhaft und effektiv widersprechen zu wollen, dem man die eigene Existenz (sozusagen) verdankt!
Es war und ist keineswegs der Natur der Sache geschuldet, daß das Internet in dieser heutigen Form entstanden ist und sich etabliert hat. Sondern es war vielmehr der typische kapitalistische Wirkmechanismus und Verführungsweg, der zur Ausdämpfung jedes Versuches führte, ein Internet der kleinen Strukturen und kleinen Schaltstellen zu setzen, in dem sich zahllose kleine, findige Köpfe wirklichen hätten können.
So hätten sich ganz andere Strukturen, technisch-physisch wie in der Programmtechnik, herausbilden können, und die Staaten hätten dafür sogar sorgen müssen. Die niemals einem Unternehmen, das Milliarden am Staat vorbei in private Börsen scheffelt und Billionen im sogenannten "volkswirtschaftlich relevanten Effekt" bewegt, und außerdem zu einem politisch relevanten Faktor wurde. Weltweit. Und binnen zweier, dreier Jahrzehnte!
So wuchs diese Krake durch unser aller stummes Mitdulden und Mittun (sic!). Über das wir heute ach Gott wie jammern, und sogar Staat und private Gesellschaften (Youtube-Google, Facebook, etc.) völlig in eins setzen. Und von "staatlicher Zensur" sprechen, was immer noch privates Handeln ist. Was aber noch viel mehr Ausbund des wirren kapitalistischen Konzepts ist.
Aber es sollte nur in einer Nebenbemerkung um dieses alles gehen, und wir wollen auch nicht weiterverfolgen, wie sich die Gesellschaften und deren Institutionen, die Staaten, die Völker gegen diese Giganten zur Wehr setzen könnten und müßten.
Wobei eine Restrukturierung auf kleinere Ebenen einer Fragmentierung einer staatlichen Übernahme dieser Internetelephanten vorzuziehen wäre, denn wir alle können uns kaum wünschen, daß die Politik DIESE Möglichkeiten frank und frei hat. Denn von "demokratischer Kontrolle" zu reden ist wohl kaum je mehr als ein Faseln gewesen, das dem Kritiker Sand in die Augen streuen und wirkliches Wollen und Handeln verschleiern sollte.
Aber wissen Sie, werter Leser, wer sich dagegen vermutlich am meisten zur Wehr setzen wird? Das Publikum. Das sich an jedem Bequemlichkeitsvorteil festkrallt, als ginge es ums eigene Leben, und dem "Freiheit" und "Integrität" schon längst und schon sehr sehr lange, ja wenn nicht seit je nur noch vom Hörensagen kennt. Die Haltung der Mehrheiten in der gegenwärtigen Corona-Verwirrung legt beredtes Zeugnis davon ab, wie rasch Zwecke Mittel heiligen, die aber an sich bereits Zerstörung von Freiheit, Würde und Integrität der Person und ihrer Existenzbedingungen bedeuten.
der geheimen US-Eliten begann 1953
Dienstag, 13. Oktober 2020
Die Neurose "Neuzeit" abzuwerfen als Rückkehr (6)
Im Sinne der Natur, ja zu deren Rettung, ist es laut Agenda 21 der UNO angeblich notwendig, daß alle Grenzen aufgehoben werden. Dafür sollen die Menschen das Land, das sich selbst überlassen bleiben soll, verlassen und in Megastädte verfrachtet werden. Dort sind sie auch perfekt kontrollier- und beherrschbar. Staaten im heutigen Sinn soll es also nicht mehr geben.
Die Pläne dafür sind vorhanden und offen zugängig. Und die UNO arbeitet in dieser Agenda 21 ganz konkret darauf hin. Und zwar seit bald zwanzig Jahren.
Eine nachhaltige Welt, wie die UNO sie sich vorstellt, ist eine Welt der Gleichheit, in der alle Menschen gleiche Lebensbedingungen haben. Also muß man auch alles entfernen, mehr noch: In der Entstehung bereits unterdrücken, was sie ungleich machen könnte. Dazu müssen die entwickelten Länder niedergedrückt, die weniger entwickelten Länder hochgezogen werden.
Dazu braucht es eine Menschheit in Städten. Landbevölkerung ist nicht kontrollierbar. Die hat auch zwei Toiletten. Dabei ist doch nur eine notwendig. So sind Menschen beliebig steuerbar, Löhne "anpaßbar", Arbeitskräfte je nach "Bedarf" zu transferieren.
Die Datensammlung und totale Überwachung wurde angesichts der angeblichen Bedrohung durch Terror, wie er bei 9/11 geschah, bereits eingeführt. Derzeit geht es um die individuelle Mobilität im Namen der Klimarettung, die der Kontrolle noch entgegensteht, der man heute noch entfliehen könnte.
Aus denselben Gründen muß den entwickelten Ländern auch die Lebensmittelproduktion entzogen werden. Auch das können wir überall beobachten. Und der Klimawandel ist ein perfektes Instrument, um das zu erreichen.
Dieser Totalitarismus ist keineswegs mehr ein Traum, er wird bereits ganz konkret umgesetzt, und wir alle können es beobachten, denn es betrifft uns alle.
So entwickelt Marijn Poels in der zweiten Hälfte von "Return to Eden" eine Schreckensvision einer totalitären Welt, die im Namen der Rettung des Klimas vollzogen wird. Alle Lösungen, um eine lebenswertere, schönere Welt zu gestalten, sind lokal und ganz besonderen Bedingungen unterworfen, die keine globale Lösung verlangen. Sondern Menschen, die mit offenen Augen durch ihre Welt gehen, die sie lieben, und mit Klugheit und Vernunft behandeln.
Es braucht, mit einem Wort, Menschen, die die Welt als Heimat begreifen. Nur in dieser Verwurzelung mit der Welt, die einen von Geburt an umgibt, kann eine Welt entstehen, die lebenswert und vielfältig und die ... wahrlich nachhaltig ist.
Dabei fällt auf, daß die Lösungen, die tatsächlich funktionieren, praktisch nie dem entsprechen, was "Stand der Wissenschaft" ist. Die Realität zeigt auch (und Poels bringt einige Beispiele) daß es vieles gibt das "funktioniert", das es nach wissenschaftlichem Stand gar nicht geben dürfte.
Der Weg liegt also nicht in der Wissenschaft, wie sie derzeit geschieht. Das System der "peer reviewed" wissenschaftlichen Veröffentlichungen blockiert jeden Fortschritt. Weil Innovationen niemals anerkannt werden, weil sie dem gängigen Stand des Wissens nie entsprechen. Damit wird Wissenschaft in der heutigen Form den Anforderungen der Welt, die so vielfältig ist, nicht mehr gerecht!
Wenn man die Geschichte betrachtet wird man entdecken, daß Durchbrüche in der Wissenschaft, Fortschritte, Neuerungen deshalb immer von den Rändern, von den Ausgegrenzten gekommen sind, nie aus dem Zentrum der Wissenschaften selbst. Wir bringen uns heute regelrecht durch unsere eigene Dummheit um, die wir in unseren warmen Nestern ausbrüten.
Man muß die Menschen auf der ganzen Welt deshalb ermutigen, ihr Leben und die Gestaltung ihrer Umwelt selbst in die Hand zu nehmen. Das ist der Aufruf, mit dem Marijn Poels neue Dokumentation, als dritter Teil seiner bemerkenswerten Film-Trilogie. Die mit der Untersuchung der angeblichen Klimakatastrophe begann und von dort aus die Praxis der Denkverbote entdeckte, also auf die Ansätze eines totalitären Systems stieß, mit dem er nie gerechnet hätte.
Diesem System ist er im dritten Teil, den Poels ebenso unerwartet und absichtslos begonnen hat wie vor allem den ersten Teil, auf die Spur gekommen. Es ist im Namen der Weltrettung vor unseren Augen entstanden und hat bereits gefährliche Ausmaße erreicht.
Wenn wir wirklich eine Welt wollen, die ein Paradies ist, müssen wir aber zurück zu den kleinen, lokalen, persönlichen Lösungen gehen. Nicht in den großen Konzepten liegt das Heil, sondern ins Paradies müssen wir buchstäblich zurückkehren - dann können wir nahezu Wunder vollbringen. "Return to Eden" nennt sich deshalb dieser dritte Teil seiner Filmdokumentation.
Dabei zeigt er wunderbare, ja bewegende Zusammenhänge innerhalb der Natur, in einem großartigen Zusammenspiel von Wetter, Pflanzen und Tieren. Wollen wir eine bessere, schönere Welt, müssen wir dieses gigantische System studieren, das diese Welt in Wahrheit ist. Und zwar müssen wir das lokal machen, weil die Welt überall anders ist, und überall ganz spezifische Zusammenhänge bestehen.
UND DAMIT KANN UND WIRD SICH AUCH DAS WELTKLIMA VERÄNDERN. Mit lauter kleinen, lokalen Änderungen, mit Individuen, die nicht nach großen Klimathesen rufen, sondern sich mit Liebe ihrer Heimat widmen. Wie? Das wissen wir nicht. Und das weiß heute sowieso niemand.
Das Schreien nach der großen globalen Rettung, das Beklagen von Katastrophen ist damit lediglich ein Jammern, weil die Welt nicht so ist, wie wir sie gerne hätten. Wie sie sich aber vor allem Gelehrte in Studierstuben vorstellen, die auf ihren Ausflügen in die Welt lediglich empathielose oder gar sentimentale Besucher sind.
Die großen Gedanken, die großen Konzepte versagen aber. Allesamt. Sie produzieren sogar mehr Schaden als Nutzen.* Aber die Welt droht dabei im Namen der Weltrettung zu einem Gefängnis des Totalitarismus zu geraten. Und das geschieht erst wirklich global.
Hier also der Film "Return to Eden" von Marijn Poels. Auch wenn sich die Dokumentation formal doch als Zweiakter entpuppt, und somit die summative Gestalt eines durch die erste Hälfte vorbereiteten Thesenfilms und nicht die eines Dramas hat. Dessen ausgezeichnet photographierte Szenen ihren Zusammenhalt also durch eine Aussage erhalten.
Poels macht auch diesmal seine persönliche Herangehensweise zum Formalprinzip. Er wandert ohne Absicht durch die Landschaften, über die er berichten will. Deshalb haben seine Erkenntnisse, die er zu posthoc-Thesen verdichtet, auch so hohe Glaubwürdigkeit. Denn er entdeckt sie genau so, wie der Betrachter seiner Werke.
Somit hat auch die Aussage von "Return to Eden", daß die überall so breitgetretene Klimapanik nur der Schleier ist, der einen ganz anderen Vorgang verhüllen soll, in Poels Film hohe Plausibilität. Und sein Erschrecken wirkt authentisch: Als er entdeckt, daß die Klimapanik (nach der Terrorangst) nur der zweite Schritt ist, mit dem die Welt einem historisch einmaligen, globalen Totalitarismus unterworfen werden soll. Das muß man nicht postulieren, sondern diese Aussage drängt sich auf, betrachtet man neutral, WAS IST.
Daß Marijn Poels trotz aller Versuche, "neutral" zu sein, ein Apriori mitbringt, das wissen wir. Und das weiß hoffentlich auch der holländische Filmemacher, der in Deutschland lebt. Der Künstler schafft deshalb nur, und zwar wirklich: Nur, um zu sehen, was IN IHM an Thesen vorhanden war, die er erst durch sein Tun kennenlernt. Kunst ist deshalb nichts als der Weg des Hervorbringers, sein Inneres zu ordnen, indem er es sich selbst vor Augen stellt, und so in seinem Medium benennen kann.
Seine innere Gerichtetheit, die im Film als Aussage ans Licht kam, können wir aber auf jeden Fall teilen: Wenn wir eine lebenswerte Welt wollen, die auch nachhaltig ist, die wir mit Liebe kultivieren, wie es unserem Auftrag als Menschen entspricht, dann ist die Rückkehr nach Eden eine Rückkehr zum Gesunden Menschenverstand. Und dazu würde auch G. K. Chesterton zufrieden brummend nicken.
Montag, 12. Oktober 2020
Die Neurose "Neuzeit" abzuwerfen als Rückkehr (5)
Wirklich interessant, wirklich sachlich fesselnd, und wirklich zu einer Formulierung einer relevanten These wird Marijn Poels Film "Return to Eden" erst ab etwa Minute 47.
Da beginnt ein junger, leidenschaftlicher Geophysiker seine Gedanken zu äußern, wie eine einzige Umkehrung eines Wüstenpunktes - die Sinai - das gesamte meteorologische (klimatische) System der Erde auf den Kopf stellen würde.
Wie? Was? Ein einziger lokaler Punkt kann das Klimasystem der Erde, das aus unzähligen Wetterräumen besteht, umkippen? Liegt also gar alles ... AN KLEINEN PUNKTEN, an den Gegebenheiten in Klein- und Kleinsträumen? (Und haben wir an dieser Stelle genau das nicht immer behauptet?)
Der junge Mann in den Bildern erklärt nun seine These auf der Grundlage der Tatsache, daß Wind und Landbeschaffenheit (also Begrünung oder Desertifizierung) sich auf die Wolkenbildung auswirkt. Und damit auf die größeren geothermischen Strömungen der gesamten Erde.
In diesem Fall wird im Rahmen großer meteorologischer Zusammenhänge die Feuchtigkeit der Sinai in die Thermik des indischen Ozeans abgedrückt, wo sie sogar für die Wetterverhältnisse in Nordchina mitverantwortlich ist. Wird die Sinai aber begrünt, wird das Weltgeothermiesystem überhaupt nur an einer Stelle wieder begrünt, dann dreht sich das gesamte Weltklima! So die elektrisierende These.
Das macht aber etwas völlig anderes klar. Es macht klar, wie sehr das gesamte Weltklima - und wir haben uns diesbezüglich hier schon die Finger wund geschrieben! - von kleinsten Gegebenheiten abhängt.
Von Gegebenheiten, die im Verantwortungs- und Handlungsraum jedes einzelnen Menschen liegen. In diesem Fall aber könnte die Sinai ein regelrechter "Klimahotspot der Welt" sein: Was hier geschieht, ist in höchstem Maße ausschlaggebend für das gesamte Wettergeschehen auf der Welt.
Und damit beginnt der Bruch in Minute 49. Als der VdZ eigentlich die Besprechung schon abschließen wollte. Da wirkten die Bilder nach, die während der Abfassung dieser obigen Zeilen im Kopf ihr Spiel trieben. Aber mit einem Mal wurde ihm etwas klar, und zwar scheinbar zeitgleich mit Poels.
Alles bisher war nur Vorbereitung. In einem langen 1. Akt, wie am Theater. Und Film ist ja photographiertes oder gar gemaltes Theater. Und der erste Akt hier ist lang, wie in manchen Artikeln des VdZ ebenfalls, der Leser kennt das.
Aber die Exposition ist eben entscheidend. Und in einer dramaturgischen Auflösung entpuppt sich der Bruch im scheinbar einfacherem Aufbau eines Dreiakters somit als Beginn des 2. Aktes. Denn ab hier rennt ein Fazit, ein Gedanke auf und davon.
Denn was passiert jetzt? Das sieht der Seher von "Return to Eden" bei Minute 49, wo ein ein neuer Gedanke auftaucht, der sich wie ein Festkörper aus der Lösung der Probleme am Boden abgesetzt hat: Denn in einem Punkt waren sich alle einig: Klimarettung erfordert Weltkontrolle. Ja:
Weltkontrolle und Klimakontrolle sind lediglich Synonyme!
Ist diese Büchse der Pandora aber einmal geöffnet, tauchen mit einem Mal sogar Tatsachen auf, mit denen hier niemand rechnet. Weil sie unter dem Begriff Chemtrails als "unbegründete, irrationale Verschwörungstheorie" immer noch in der Schmuddelecke stehen.
Die Manipulation des Wetters ist aber seit langem gängige Praxis. (Auch darüber haben wir hier bereits eingehend gehandelt.) Geo-Engineering, um das Wetter zu ändern, wird also gar nicht mehr diskutiert. Es ist längst üblich. Weltweit machen sich die Staaten mehr oder weniger bereits das Wetter (oder überlegen, ebenfalls eine weather modification vorzunehmen), wie sie es gerne hätten. Denn die natürlichen Prozesse, denen gemäß sich meteorologisch-klimatisch alles im Laufe der Zeit von selber reguliert, gehen den Menschen, vor allem aber der Politik und dem Großkapital zu langsam.
Die Unzufriedenheit mit dem normalen Wetter wird überall geschürt, und entsprechend nimmt sie zu. Deshalb ist sie heute auf so beachtlichem Niveau.
Man könnte aber vielleicht sogar sagen, daß es gar nicht um eine "Gefährdung der Erde durch das Klima" geht! Sondern daß uns das Klima - weil das Wetter - einfach nicht (mehr) in den Kram paßt!?
Ist die Klimawandeldebatte vielleicht gar nur unter dem Titel "Herstellung des Paradieses" abzuhandeln? Alles weist darauf hin.
Wir sehen uns nicht mehr unter dem Motto "Leben inmitten einer Erde voller Leben". Die Herausforderung des Klimawandels wird von unserer technizistischen Welt viel mehr als Herausforderung verstanden, jeden Klimawandel zu beherrschen. Vertreter der Großindustrie, des Großkapitals sprechen deshalb von einer technisch-industriellen Revolution, in der wir stehen und die angeblich sogar notwendig ist, weil sie das Klima als Objekt menschlichen Machbereichs sieht. Was zu einer weiteren Entsprechung führt:
Der Kampf gegen den Klimawandel, die Klimarettung, ist somit ein Synonym für eine High-Tech-Welt. Als nächster Stufe im Fortschritt unserer Zivilisation.
Die Diskussion wird also völlig falsch geführt. Während wir uns den Kopf zerbrechen, weil angeblich das Weltklima eine existentielle Bedrohung wird, könnte also dieses Bedrohungsszenario nur der Schlüssel zum Eintritt in ein neues Technologiezeitalter sein.
Die technischen und finanziellen Voraussetzungen sind gegeben, wir KÖNNEN - so die Überzeugung - die Welt und das Klima retten. Wir müssen dazu "nur" alles in dieses System der Weltrettung integrieren. Also beherrschen. Alles. In globalem Ausmaß.
Es kann keine Rede davon sein, daß es "eine einige Wissenschaft" gäbe, der NICHT-Wissenschaft gegenübersteht, die das ist, sobald jemand aus dieser diktatorischen Einigkeit ausschert. Weil diese geeinigte Riege der Wissenschaftler alles durchschaut, und zu einer unumstößlichen Wahrheit gekommen ist: Zu der Behauptung, daß das Weltklima nicht nur den Bach runter geht, sondern daß daran das menschengemachte CO2 schuld sei.
Aber es geht den Akteuren dieser Panik, die die Welt befallen hat, überhaupt nicht darum. Die sogenannten wissenschaftlichen Argumente, die sich auf die Bedeutung von Wahrscheinlichkeiten berufen, haben nämlich eine ganz andere Funktion. Sie sind Türöffner. Und Legitimation eines gigantischen Geldstaubsaugers, der die technische Herrschaft mit frischem Geld versorgt.
Wenn es uns wirklich ums Klima und die Welt geht, muß man vielmehr bei der Liebe zur Schöpfung anfangen. Und das heißt: Im Kleinen, im Alltäglichen, im individuellen Lebensvollzug. Mit kleinen Lösungen, mit Neuanfängen in der Art den Boden zu bewirtschaften und zu konsumieren.
Unser Auftrag ist, die Welt zu kultivieren, und der Mensch hat immer seine Aufgabe in der Welt so verstanden. Auch die sogenannten Wilden, die Ureinwohner, die Indianer, haben ihre Welt kultiviert, nur eben mit ihren Mitteln. Aber auch sie wollten die Welt produktiver, vielfältiger, lebensfreundlicher machen.
Sie haben es mit offenen Augen und Ohren getan, mit Liebe zur Schöpfung, die sie vorgefunden haben, und in ihrem Interesse erhalten und weiter entwickeln wollten. Das ist Heimat. Die Welt wieder mit Liebe zu sehen und zu behandeln ist also eine Heimkehr!
All die Katastrophen, über die uns die Medien tagtäglich die Ohren vollschreien, sind bis auf wenige Ausnahmen durch eine Art mit der Welt umzugehen entstanden, die nicht von Liebe, sondern von brutalem, kurzfristigem Nutzendenken bestimmt war. Aber von einem globalen Klima-Zusammenhang, der angeblich gefährlich ist, kann keine Rede sein.
Dennoch wird so argumentiert! Warum aber? Hier entdeckt sich eine seltsame Kluft: In der nämlich Menschen gegen Regierungen, in der die Bürger gegen eine globale Agenda stehen, die sogar offengelegt und nachzulesen ist: Die UNO nennt sie Agenda 21. Und die wird bereits seit zwanzig Jahren in allen Ländern der Erde durchgesetzt.
Sie wirkt sich überall auf die gleiche verheerende Weise aus: Sie vertreibt Menschen aus ihrer Heimat. Mit dem Argument, daß die Gegenwart die Zukunft zerstört. Deshalb muß den gegenwärtigen Menschen jede Herrschaft über ihr Leben entzogen, müssen die Menschen unter globales Kuratel gestellt werden.
Weil angeblich diese Welt von uns zerstört wurde, muß sie nun wieder "der Natur zurückgegeben" werden. Deshalb sieht man alle Rechte, die gegenwärtigen Menschen ihrer Heimat- und Bürgerrechte und ihrer Existenzgrundlage zu berauben.
Morgen Teil 6) Totalitarismus als Rettung?
Rettung wovor? Vor uns?
Sonntag, 11. Oktober 2020
Die Neurose "Neuzeit" abzuwerfen als Rückkehr (4)
Und Marijn Poels zeigt in "Return to Eden" beeindruckende Beispiele, wie eine andere Form des Wirtschaftens auch Lösungen schafft, sogar aus der ägyptischen Wüste wieder fruchtbares Land zu gewinnen, das in der Lage ist, ein wahres Paradies an Lebensmitteln zu schaffen. Wozu man sagen muß, daß diese Wirtschaftsformen in gewisser Weise nachholen, was über so lange Perioden versäumt wurde, in denen nur Raubbau und kurzsichtige Gewinnabsicht - in Wahrheit oft genug pure Faulheit! - herrschte.
In einem beeindruckenden Beispiel zeigt Poels, wie sogar aus der Bewässerung mit Meerwasser, trotz des hohen Salzgehalts, blühende Gärten entstehen können. Der Bauer, der das vorzeigt, meint mit der gelassenen Weisheit des Orientalen, daß die Vorstellung, wir könnten die Erdbevölkerung nicht ernähren, aus der Tatsache entsteht, daß wir zu viel konsumieren einerseits, und nur das ausgezehrte Land als Erbe der Vergangenheit anderseits sehen.
Früher war Ägypten der Brotkorb des Mittelmeeres, und sogar für das römische Imperium. Die Geschichte lehrt sogar, daß die römischen Imperatoren wesentlich von Ägypten abhängig waren: Wer Ägypten hatte, wegen des Ertrags des Landes, aber auch wegen der Erwerbstüchtigkeit der Bewohner, der konnte aufgrund der hohen Steuererträge ganz Rom beherrschen. Heute muß Ägypten Getreide importieren, weil es sich nicht mehr selbst ernähen kann. Es ist grotesk, daß sich die Ägypter mit australischen oder amerikanischen Lebensmitteln ernähren. Denn das Land könnte nach wie vor genug liefern! Es müßte nur die Art des Produzierens, die nach wie vor auf kurzsichtigen Raubbau abzielt, ändern.
Dazu gehört auch in Ägypten der Direktvertrieb, also die direkte Vertriebslinie Produzent - Konsument. So kann sich der Bauer auch wieder als Lieferant von LEBENSmitteln erfahren, mit Würde und Bedeutung. Denn ein Volk müßte für jeden Landwirt dankbar sein.
Wir sterben nicht wegen Hunger, meint Poels an dieser Stelle. Wir sterben wegen Missmanagement bei Lebensmittelversorgung und ertragfähigem Land.
Natürlich ist aber nicht nur der Mensch, sondern auch das Klima wesentlich mitverantwortlich für die Tatsache, daß fruchtbares Land verwüstet. Aber es ist die Sonne, die das verursacht. CO2 wird völlig falsch eingeordnet. Der Einfluß der Sonne wiederum hängt maßgeblich von der Wolkenbildung ab. Wenn wir also die Wolkenbildung beeinflussen (ändern), dann verändern wir auch die Kraft der Sonneneinstrahlung. Eine Veränderung der Wolkenbildung um nur ein Prozent entspricht dem Energieäquivalent sämtlicher CO2-Berechnungen, die der Industrialisierung beizumessen wären.
Hohe CO2-Gehalte der Atmosphäre sind klimatisch überhaupt nicht einzuordnen, das sagen alle (paläo-)geologischen Befunde. Auch in Eiszeiten war hoher CO2-Gehalt zu bemerken. CO2 und Klima haben also wenig miteinander zu tun. Wieviel überhaupt weiß sowieso nach wie vor niemand.
Die Fokussierung auf CO2 hat aber einen desaströsen Effekt, meint ein befrager Klimaforscher im Film. Wir sehen nicht die wirklichen Herausforderungen, die angesichts klimatischer Veränderungen vor uns liegen. Wir tun vielmehr so, als wären alle Umweltprobleme gelöst, wenn wir das Problem des menschlichen CO2-Ausstoßes lösen. Wir sollten uns aber viel mehr auf handfeste Probleme (Lebensmittelproduktion, Einsatz von Pestiziden, usw. usf.) konzentrieren, die wir wirklich lösen können und lösen müßten. CO2 können wir nicht "lösen".
Und dazu müssen wir das Rad nicht ein zweites Mal erfinden! Die Lösungen hat uns unsere Geschichte vorgezeigt, und sie liegen auf der Hand: Aktivierung des Bodens (auch des Wüstenbodens, der nicht tot ist, sondern dem nur Wasser fehlt). Mimesis, also Nachahmung der Lösungen, die die Natur uns vorzeigt, ist vielfach die Lösung. Eine fruchtbare Erde wäre ein statthaftes Erbe für die zukünftigen Generationen, nicht Geld. Reiche Erde macht auch reiche Menschen!
Die Vision, ganz Nordafrika wieder grün werden zu lassen, ist nicht einfach ein leerer Traum. Es ist vorstellbar, und es ist mit nahezu Sicherheit machbar! Man muß nur an einem Punkt beginnen, wie am Sinai. Dann könnte die ganze Welt von Nordafrika ernährt werden. Die Auswirkungen aufs Klima liegen auf der Hand.
Und die Wüste Nordafrikas war bereits einmal grünes Land. Man muß nur vieles wieder reaktivieren! Schon damals, vor siebentausend Jahren, als alles grün war, war es menschliche Aktivität, die diesen Landstrich (der noch zur Zeit der Römer hoch fruchtbar war) verwüsten ließ. (So, übrigens, wie die gesamte Mittelmeer-Küste, die einst eine fruchtbare Gartenlandschaft war, wir haben darüber bereits gehandelt.)
Warum Sinai? Die heutige Wüste Sinai war einmal eine blühende Landschaft, das zeigen Satellitenbilder mit der Topographie der Halbinsel. Mit einem großen See in der Mitte, und (sieben!) Flüssen, die diesem See zustrebten. Diesen wieder zu aktivieren ist ein lohnendes Ziel, sodaß an ihn bereits gedacht wird. Vermutlich ist die Landschaft deshalb verwüstet, weil schon in früheren Zeiten nach denselben (Raubbau-)Prinzipien Landwirtschaft betrieben wurde wie heute.
Mit großen Monokulturen, mit Wasserverschwendung (übrigens - für bequemlichkeitsdienliche Luxuspflanzen, auch das wie heute; Anm.) wegen kurzsichtiger Gewinnabsichten, man nahm mehr vom Land, als es geben konnte, wie bei uns. So konnte das Land sogar den Regen nicht mehr fassen, er verging, ohne genutzt zu haben. Von den Bergen wurde die fruchtbare Schichte in Form von Schlammabrutschungen nach unten befördert, wo sie austrocknete und dem Wind ausgeliefert war.
Erosion, also Erdabtragung war die Folge. Die Berge wurden vegetationslos und nackt, das Klima änderte sich. Zumal mit der Zeit wusch auch das Wasser - der Boden konnte es nicht mehr halten - die fruchtbare Erdoberschicht ins Meer bzw. ins Nildelta trug. Im Norden entstanden jene Ablagerungen, die die Lagunen von vierzig Meter Tiefe auf 1,5 Meter Wassertiefe gefüllt haben. Wie das geschehen sein kann, kann man heute an vielen Orten der Erde beobachten. Denn Schlammlawinen sind weltweit keine Seltenheit, mit denen die Berge ihre Erdschichte verlieren und verkarsten.
So seltsam das also nun an dieser Stelle, mit aller oben angeführten Kritik, klingen mag, so ist "Return to Eden" der wissenschaftlich interessanteste Film dieser Trilogie von Marijn Poels. Er liefert eine enorme Fülle von Fakten und Tatsachen, über die man eigentlich kaum etwas wußte, die aber von großer Relevanz sind, will man Klimawandel und Nahrungsmittelprobleme der Menschheit einschätzen.
Nicht vergessen, sie waren der Ausgangspunkt aller dieser Überlegungen, die in den Schriften von Thomas Robert Malthus und seinen Thesen, verfaßt zu Anfang des 19. Jahrhunderts!, daß die Vermehrung der Weltbevölkerung zu stoppen, ja diese zu dezimieren sei, weil sie schon bei damals einer Milliarde Menschen nicht mehr ernähren werde können; darauf aber, werter Leser, bauen alle die größenwahnsinnigen Machtphantasien der "Eliten" wie der "Rhodes-Association" der Erde auf!
Samstag, 10. Oktober 2020
Die Neurose "Neuzeit" abzuwerfen als Rückkehr (3)
Das ist der Grund, warum praktisch sämtliche Visionen, die der holländische Filmemacher Marijn Poels in "Return to Eden" vorstellt, Vorstellungen einer Welt ohne Menschen sind - Kulturlosigkeit ist also die Utopie, die hier verfolgt wird. Und das ist nicht nur schade, das ist einfach grober Unfug. Und es ist letztlich genau das, was die Welt tatsächlich zerstört. Denn sie ist auf den Menschen ausgerichtet, die gesamte Schöpfung "ächzt und stöhnt", und "wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes."
Wir können deshalb nicht "im Paradies bleiben", indem wir uns quasi "der Natur" unterordnen. Natur sein heißt nämlich, auf den Menschen, also auf die Vernunft, ausgerichtet zu sein. Es ist grober Unfug zu sagen "humans safe nature by not using it." DAS GEGENTEIL ist der Fall! Nur muß der Mensch die Natur vernünftig, also dem logos gemäß, nutzen. Und das MUSZ er.
Er kann sie nicht "lassen wie sie ist", um sie zu retten, oder auch nur besser sein zu lassen. Sie wird ohne Menschen nicht besser. Sie wird ohne Menschen darwinistisch-brutal, in dem ohne Rücksicht auf das Ganze der Welt eine Herrschaft der Oligarchie, also der rücksichtslos Stärkeren, aufgebaut wird. Jedes Stück "Natur", das sich selbst überlassen ist, bezeugt das. Es bewirkt Artenreduktion, bewirkt die Schreckensherrschaft einiger weniger über den Rest.
Deshalb ist es gar nicht so leicht, über dem faktischen Zustand der "Natur", wie sie sich heute bietet, vor allem an manchen Orten bietet, das herauszufiltern, was wirklich "Paradieseszustand", also "ursprünglicher Zustand" ist. Denn das wäre dann der Verweis auf das, was "gemeint" ist, und das gewirklicht werden soll, um den Willen Gottes - und damit "Paradies" - zu ermöglichen.
Worin der Film aber eindeutig "gut" ist, ist, wenn er (woher immer dann diese Impulse stammen, und sie sind quasi der Intuition, nicht der Stringenz der Argumente geschuldet) auf die Möglichkeit hinführen will, die direkten Zusammenhänge durch Lokalität, durch Regionalität nicht zu zerreißen. Als bessere Alternative, ja als Notwendigkeit, um Weltzerstörung zu vermeiden, was sich aber wiederum gegen Auswüchse und Fehlentwicklungen der Kultur wendet. Damit aber in mangelnder Differenzierung GEGEN KULTUR GENERELL ausufert.
Ja, das ist sie, die bessere und sogar die einzige Alternative. Denn es geht um das Schaffen von Verbindlichkeit zwischen lebenden Wesen. Das ist überhaupt erst Kultur. Und hier scheiden sich auch alle sozialistischen Ideen und Experimente! Die genau das nicht tun, die genau das vermeiden wollen, was zu solcher Verbindlichkeit IN FREIHEIT führt. Denn ohne Freiheit ist Verbindlichkeit Terror und Zwang, nicht Verbindlichkeit weil Humanität!
Zwischen diesen bislang versucht auszuführenden Marken bewegt sich der gesamte Film von Marijn Poels, bewegt sich "Return to Eden." Der die eindreiviertel Stunden wohl wert ist, von denen man aber nur profitiert, wenn man diese Marken auch einhält und immer wieder scheidet. Gut gemeint ist nicht gut, und Emotion kann Sachlichkeit niemals ersetzen, ja ist gefährlich. Die Bösen (wenn man so will) entscheiden letztlich ja genau so!
Dann sieht man aber auch, daß Poels "Sachlichkeit" meint, anhand gewisser "wissenschaftlicher Kriterien" das Gute zu finden und als Gesolltes zu orten. Ist einem das bewußt, schmeckt man dieses bittere Korn mit jeder Einstellung und jeder Szene mehr und deutlicher. Naturwissenschaft hat aber gar nicht die Instrumente weil Kriterien, wonach sich das, was Poels in Wahrheit sucht, detektieren ließe.
Denn Poels sucht wie jeder, der das Paradies sucht, nicht eine technische Perfektion. Vielmehr verwechselt er das eine mit dem anderen! Er handelt damit genau so, als litte auch er an jener Grundkrankheit unserer Kultur, die sie zum Tode führte. Die meinte, Geistiges verdinglichen zu können.
Aber Poels Leiden ist echt. Und deshalb findet er immer wieder "Echtes", Wirkliches, so wenig er es letztlich einzuordnen, zu gewichten vermag. Was den Grundton der Verzweiflung, dessen sich der Film gegen die Behauptung des Titels "Return to Eden" nicht zu entledigen vermag, verständlich macht. Denn die Vernunft kann nicht explizieren, in eine Ordnung und damit in Sinn einbetten, was das menschliche Empfinden oft genug richtig an Information liefert.
Deshalb ist der Film wahr, wo er einfach aufnimmt, der Linie des ersten Teils der Trilogie treu bleibt. Was immer man damit dann anfangen möchte. Er erzählt von den Tatsachen, die warum auch immer so sind wie sie heute sind. Ohne den Totprügel "Klimawandel durch CO2-Erderwärmung" auszupacken, schildert er die Trockenheit von 2019, die viele Bauern der deutschen Ebenen wirklich schwer getroffen hat.
Die von "noch nie dagewesenen" (also, in ihrer Erinnerung) Zuständen sprechen, was natürlich höchst verführerisch ist, allen diesen Arten von Klimakatastrophiken beizutreten. In denen es aber nie um Zustände geht, sondern um Ursachenbestimmungen und Handlungskonsequenzen. Darin irren sie nämlich dann alle. Darin sind sie sogar gefährlich, und offenbaren sich als gewalttätig und kulturfeindlich, weil hinter diesen Klimakatastrophiken etwas ganz anderes steht: Ein Grundimpuls gegen diese Kultur, und ein Versuch, die Herrschaft an sich zu reißen.
Niemandem in der gesamten Klimakatastrophik geht es um Natur. Die Gegenmaßnahmen generell, die Energiewende im Exemplarischen ist der offensichtlichste Beleg dafür. In der die Natur so zerstört wird wie noch nie. Diese Zerstörung wird aber unter anderes Etikett gestellt.
Die Klimakatastrophik BENÜTZT also die realen Natur- und Wetterphänomene, ja benützt sogar einen allfälligen Klimawandel, soferne der wirklich stattfindet (und als beobachtbare Tatsache immer eine Veränderung regionalen Klimas mit zumindest sehr komplexen und vielschichtigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen ist).
Was festzustellen diese ganze Hysterie noch gar nicht möglich macht. Denn dazu müßte man einmal wirklich "beobachten" und "sehen" können, in Ruhe, in Freiheit des Blickes, in Wahrheit der Daten. Aber weder "erklärt" die Klimahysterie etwas, noch analysiert sie sie richtig. Sie will etwas ganz anders als "Bewahrung der Schöpfung", das täuscht sie nur vor, und dazu ist ihr keine Lüge zu gering, um sich nicht dafür zu bücken.
In diesem nach wie vor neutralen Blick von Poels kommen deshalb auch so wichtige Zusammenhänge ans Tageslicht. Wie die Rolle der Banken, des Geldes, die (mit ihren Krediten) die unter viel zu niedrigen Produktpreisen leidenden Bauern extrem unter Druck setzen.

