Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Donnerstag, 30. Dezember 2021
Viele Wege führen ins Heute (3)
Mittwoch, 29. Dezember 2021
Viele Wege führen ins Heute (2)
Dienstag, 28. Dezember 2021
Viele Wege führen ins Heute (1)
Sonntag, 4. Juli 2021
Gedankensplitter (1166)
Wenn sich der eine des anderen nicht mehr sicher sein kann, steigt die Notwendigkeit und die Bereitschaft, Abläufe und zu erzielende Eigenschaften zu beschreiben und deren Entstehung zu sichern.
Nicht nur die Qualitätssicherungssysteme sind deshalb vor 30 Jahren aufgetaucht, sondern auch die "blitzschnellen) Kommunikationssysteme - nicht nur Mobiltelephone, sondern es begann beim Telefax, ging zu den Pagern (auch damals Ausdruck besonderer Wichtigkeit und autoritativer Stellung), ging übers Autotelephon, das Internet und schließlich die Cellphones, die Mobiltelephone, bis zu der nächsten Generation, den automatischen Kommunikatoren (als ins Gehirn eingesetzte Transistoren und Kleinstmaschinen), die zumindest über Teilbereiche "abstimmen"; das "intelligente Haus" ist im übrigen ebenfalls Teil dieses "Vertrauens-Ersatzsystems" - haben damals ihren Ausgang genommen. Der VdZ kann sich noch gut erinnern,
Samstag, 10. August 2019
Nachbemerkung zur Produktivität von Volkswirtschaften (3)
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Freitag, 9. August 2019
Nachbemerkung zur Produktivität von Volkswirtschaften (2)
Und so typisch für die oben gesprochene Verschiebung von "häßlichen Nebenwirkungen" auf andere Erdteile, daß es schon fast platt wirkt, ist der Hinweis auf den Zusammenhang E-Autos hier - brutalste Menschenausbeutung (und Umweltzerstörung) bei der Rohstoffgewinnung in Afrika dort. So daß die Gesamtbilanz von Elektro-Autos sowohl energietechnisch wie auch moralisch wahrhaft schauderlich und ein Musterbeispiel dafür ist, wie wir uns bei der Effizienz als volkswirtschaftliche Bedingung einer Kreditwirtschaft in die eigene Tasche lügen.
Das entlarvt das wahre Gesicht des Ökologismus in unseren Ländern: Als Fratze eines eiskalten Zynismus. Er verstärkt genau das, was uns ohnehin bereits zerstört, und gibt irrationale Wunschträume vor, die lokal gar nicht mehr zu lösen wären (Energie, oder Recycling), gehen also vom Regionalen weg (auch wenn das Gegenteil behauptet wird, das ist nur das Umhängen einer Regionalmaske über eine totale Entwurzelung).
So erklärt sich noch eindringlicher, daß die Global Player weltweit längst auf diesen Zug aufgesprungen sind, ja wenn die Vermutungen mancher stimmen, diesen Ökologismus selbst initiiert haben. Er ist das perfekte Vehikel.
Und so nebenbei wird eine Scheinwirtschaft aufgebaut (E-Autos, volatile Energie usw. usf.), die genau zu jenen Faktoren gehört, die unsere Volkswirtschaft und damit unser Geld völlig entwerten, den Crash also noch gewaltiger ausfallen lassen werden, der unweigerlich bevorsteht und nur eine Frage der Zeit ist. Die Öko-Wirtschaft gehört somit zu jenen MMT (Moderne Geldtheorie)-Faktoren, die in bloßer kreditbasierten Geldvermehrung ohne Wert tatsächlich Wirtschaft zu erblicken behaupten. Aber das ist alles eine Fata Morgana, mit der sich manche frohrechnen.
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Donnerstag, 8. August 2019
Nachbemerkung zur Produktivität von Volkswirtschaften (1)
Aber noch weiter muß man die Sache in ihrer Realität sehen: Ja, es mag sein, daß man mit besserer Technik in der Zeit x mehr Autos, mehr Bongotrommeln oder mehr Tanzschuhe herstellen kann. Was man aber gerne übersieht ist, daß der (insgesamt erhöhte) Aufwand (ob an Arbeit oder Energie, also wieder Arbeit) ganz einfach umverteilt wird. Und das ist letztlich genau das, was "Globalisierung" meint und macht: Sie verteilt den Aufwand in irgendwelche Weltgegenden. Und dieser Mehraufwand weist sich nur deshalb nicht aus, weil die Kosten (Geld) für diesen Mehraufwand durch lokale Bedingungen (niedriges Lohnniveau, geringere Umweltstandards, entmenschlichtere Arbeitsbedingungen, Steuervorteile etc.) "ausgleichen".
Und noch etwas muß uns klar sein: Daß dieser Zusammenhang Effizienz und Schulden uns von zwei Seiten her in ein unmenschliches System zwingt. Von dem wir nicht zuletzt unseren Sozialstaat zahlen! Es ist nicht nur der Umstand, der Zinsnahme per se zu einer Todsünde macht, weil hier der Mensch einer ihm, ja der Wirklichkeit fremden mathematischen Zwangsmethodik unterwirft, weil Zins die menschlichen Bedingungen nicht berücksichtigt (die immer die Einberechnung von Schicksal, Krankheit, Übel aller Art, und auch von Fehlern und Schwächen sein muß), sondern wir unterwerfen uns noch mehr der Zwangslogik von Maschine und Kapital.
Das heißt, wir gliedern unsere Arbeit nicht in menschliche Rhythmen und Abläufe ein, sondern wir machen es umgekehrt: Maschinen müssen immer laufen! Darauf sind sie angelegt, wenn man sie als Kapital betrachtet, das "arbeiten muß". Wir unterwerfen unser Leben also einer mathematischen Zwangslogik! Und das ist in sich unmenschlich und in kurzen Phasen gerade noch möglich, als Grundkonzept aber schwer sündhaft. Denn niemals darf der Mensch zum Mittel werden, oder sich selbst zum bloßen Mittel machen, um einen Zweck zu erreichen. Er ist in sich Zweck! Und das darf und kann nicht durch "Lustgewinn" abgekauft werden.
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Mittwoch, 8. Februar 2017
Unwahres ist auch ineffizient
Mittwoch, 7. September 2016
Sich in den Sack lügen
Und für diesen Rebound-Effekt gibt es eine Erklärung, die freilich weit weg von Psychologismen liegt: Der Mensch handelt nach Topoi, nach Grundschemata gewissermaßen. Sie sind Handlungsmotiv, sie sind Handlungsinhalt, sie sind Kriterium, auch für Rechtfertigung.
Dazu muß man aber auch gar keine hohe Psychologie einsetzen. Sondern in vielen Fällen tritt der Fall ein, daß eine neue (effizientere) Einzelsituation eine unabsehbare Kette von Folgeüberlegungen auslöst und Vernunftgänge verändert. Beispiel: Eine neu errichtete Donaubrücke samt neuem Anbindenetz in der Herkunftsregion des VdZ, die für ehedem täglich 20.000 passierende Fahrzeuge Einsparungen bringen sollte, hat binnen eines Jahres bewirkt, daß Verkehrsströme weit größeren Umfangs umgelenkt wurden. Der Gesamtenergieverbrauch stieg, weil die bessere Teil-Anbindung bis in 100 km Umkreis anziehend wirkte und Teilroutenziele, Reisewege, Transportrouten sich veränderten. Salopp: Man fährt lieber 30 km Umweg, denn nun fährt man vermeintlich konfliktfreier. Wirkungen wurden verändert und verlagert, eine neue Situation geschaffen, aber nichts wurde gespart.
Ein Einsparen "durch gesteigerte Energieeffizienz" auf gleichbleibendem oder gar fallendem Konsumniveau ist also gesamtwirtschaftlich gesehen gar nicht möglich. Es würde nur das Niveau des allgemeinen Konsums und Wohlstands fallen, das ist alles. Aber die Kosten für die Produkte würden wieder deutlich steigen, und so mancher "Effizienzgewinn" würde sich plötzlich schon gar nicht mehr lohnen. Wozu also daran weiter entwickeln?
Samstag, 6. Februar 2016
Es ist und bleibt eine Selbsttäuschung
Nach umfassender Kostenwahrheit gesehen müßten deshalb Waren oder Leistungen, die etwa übers Internet bezogen oder im Supermarkt erstanden werden, teurer sein, verglichen mit dem Laden um die Ecke. Daß das nicht so ist zeigt, daß etwas nicht stimmen kann. Daß es so ist zeigt sich darin, daß auch Anbieter, die sich übers Internet breitmachen oder besonders billig anbieten ein Wirtschaftlichkeitsproblem bekommen, wenn sie nicht andere Produktgruppen haben, bei denen die Handelsspannen in Richtung Wucher gehen. Supermärkte etwa geraten ausnahmslos in Schwierigkeiten, wenn das Kundenverhalten nur noch "cherry picking" gleicht, die Kunden wirklich nur noch die Billigstangebote kaufen. Das haben die letzten Jahre (voller Konkurse und "Umstrukturierungen" wie "trading up" auch bei größten Ketten) bewiesen - reine Billigkonzepte (lange Zeit als Meister der Effizienz gepriesen) sind langfristig noch nie aufgegangen. Und zwar deshalb, weil sie ohne den Laden um die Ecke gar nicht funktionieren (denn nicht jedes Produkt ist reduzibel; "beratungsintensive" Produkte etwa). Als diese Kleinlädenstruktur sich auflöste, kamen auch sie in Schwierigkeiten (siehe u. a. Baumärkte).
