Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Behaviorismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Behaviorismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. Januar 2023

Hintergrundrauschen (2)

Von der Propädeutik zum Konkreten. Warum die Taliban in Afghanistan Zukunft haben könntenUnd dabei stößt man immer wieder auf ein Problem, das umso größer ist, als es nur schwer ins Bewußtsein zu heben ist. Sich aber  in eigentlich vollkommen falschen Lehren am freiesten vorkommen. Wie in diesen Beispielen, die lustigerweise, siehe oben, am ehesten noch in sogenannten "feministischen" Thesen zirkulieren.

Denn womit wir es in diesem hier aufgegriffenen, aber so wesentlichen Problem zu tun haben, stößt auf Undenkbarkeit, weil es auf (nur je anders gestaltete) Tabuisierung der Frauenfrage bei ALLEN Seiten stößt, egal welchen Spektrums (links, rechts, usw. man sie zuordnen möchte. Keine der derzeit kursierenden Denkweisen, wie immer sie auch aussehen, sind dabei auch nur im Ansatz geeignet, die Frage zu lösen. Ausnahmslos alle gehen fehl, und ihr Streit ist deshalb das den Kern des Problem vermeidende Umkreisen als Ausweg und Flucht.

Was wiederum mit einer in allen diesen Richtungen enthaltenen, kulturellen Erscheinung kurzgeschlossen werden kann oder muß. Die (kurz und bündig formuliert) mit Männern zu tun hat, die es nicht mehr wagen, ihre Mütter als absolute (weil eigentliche oder einzige) Autorität infrage zu stellen. 

Montag, 23. Januar 2023

Hintergrundrauschen (1)

Wie immer auch Irrtümer verpackt sind, wie immer sie daherkommen, ist am besten als Anforderung an die Wahrhaftigkeit zu sehen, in der man sich zur sittlichen höhe durchringt, den wahren Kern in JEDER These zu suchen und zu sehen. Mir zumindest ist nochkeine Theorie untergekommen, die VOLLKMMMEN aus der Luft gegtriffen ist, und nicht irgndeinen Funken Wahrheit enthält. Wenn sie den eigentlichen Aussgen der Wahrehit widersprechen dann weil irgendwo auf ihre Entstehungs- und Vergbreitugnweg ein sittlicher Irrtum geschehen ist, der Ebenen durcheinanderschemißt, oder Theorien nicht an die richtigen Präpositionen rückzubinden vermag.

Wir schicken dies voraus, weil wir hier mehrere Ansätze aufgreifen werden, die eigentlich grob defiziös sind, aber aus bestimmten Aspekten ihre augenblickliche Dominanz in einem Kern begründet haben, der an ihnen wahr ist, und der anderseits die elementarste Schwäche es Abendlandes (v. a. des US-Westens) ins Mark trifft.

Dienstag, 5. April 2022

Aus dem Olymp herunter gelacht (2)

Warum Putin ein Narr ist, und warum Roberts sich angesichts der nächsten Vorstellung - nach Öl, Klima, Corona (etc.) heißt dieselbe Show nun Ukraine - mit Recht in den homerischen Olymp zurückziehtUnd so ist Putin, so Roberts, in einer kaum lösbaren Situation gefangen. Einerseits wollen die Russen globalistisch sein, die russischen Menschen kreuz und quer durch die Welt reisen und ihre Geshcäfte machen, und ihre Urlaube buchen, und ihr Heinecken süffeln, natürlich nur eisgekühlt, kurz: Leben wie im Westen. Und sie tun es ja längst. Anderseits versucht Putin (und die drei großen Mächte dahinter, das darf man doch nicht vergessen: Das Militär, die Nomenklatura, und die Orthodoxe Kirche, die auch so irgendwie ihre Stunde gekommen sieht) die Souveränität des Landes zu stärken, die Integrität zu schärfen, und Rußland ALS Rußland wieder stark zu machen. Mit einer EIGENEN Kultur, einer EIGENEN Identität.

ABER DAS GEHT NICHT ZUSAMMEN. Wer sich für den Globalismus entscheidet, wer sich für die westliche Lebensform entscheidet, HAT SICH BEREITS ENTSCHEIDEN - gegen das, was Putin nun offenbar in der Ukraine zu stärken versucht. Gegen alle die Identitätsmarker, die es sonst zu leben und zu betonen gäbe. 

Montag, 4. April 2022

Aus dem Olymp herunter gelacht (1)

  QR Paul C. Roberts im Gespräch
Die gute Stunde eines Video-Interviews im Wochenkonzert des Corona-Ausschuß lohnt allemal, die es braucht, um den Ausführungen von Paul Craig Roberts zuzuhören, der vor Jahren eine nicht unbedeutende Rolle in der amerikanischen Administration gespielt hat. Und heute wie ein Rentner wirkt, der in aller Ruhe und Abgeklärtheit dem Treiben der Welt zusieht. 

Nur ein paar seiner Gedanken wollen wir hier aufgreifen, sie sind ein wenig verblüffend. Roberts hängt nämlich alles an den Realitäten auf, die eine eindeutige Sprache sprechen. Wenn man die ganz nüchtern betrachtet kann man verstehen, warum ihm immer wieder das Lachen in den Rippen sitzt. Denn alles hat ein wenig von einem Schelmenstück, in dem eine Seite die andere narrt.

Was sind die Fakten zu dieser Realität? Einmal die, daß der Westen von russischen Rohstoffen abhängig ist. Roberts stellt somit die Frage, warum Rußland überhaupt in die Ukraine einmarschiert ist. Das wäre nämlich gar nicht notwendig gewesen. Ein Exportstop hätte dieselbe Wirkung gehabt. Schon wären die Politiker Europas in Kiew UND IN WASHINGTON angetanzt, und hätten politisch bewirkt, was nun militärisch versucht wird. 

Freitag, 14. Januar 2022

Warum wir aber schreien

(Ich wiederhole einen Beitrag aus diesem Blog vom 28. Mai 2010, den ich bei der Durchsicht der Zugriffsstatistik fand. Denn ein Leser hatte wohl danach gesucht. Dabei erlaube ich mir die Frage, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, sinnvoll zu klagen. Wirklich das zu beklagen, was zu beklagen ist. Oder ob nicht unsere Gehirne bereits in einger Gesamtbewegung der Kultur mitfließend so vernebelt sind, daß das Beste, wozu wir noch fähig sind, irgendwelche subjektivistisch-gefühlige, sentimentale Ausrülpsungen sind, die so irgendwie in eine Richtung weisen sollen. Denn irgendwie muß ja doch gerülpst werden, ohne aber noch einen konkreten Begriff aus dem Geschehen, das uns umflutet wie einen Korken die Brandung, in der er hin und her geworfen wird.

Was uns das über den Menschen sagen könnte, den man seiner Freiheit beraubt? Das, werter Leser, möge er selbst fortspinnen. Vielleicht ist manches anders, ganz anders, als die Erzählung wiedergibt, die sich derzeit rund um Tagesgeschehen aufbaut. Manchmal, ich bin ehrlich, habe ich das Gefühl, daß wir uns sämtlich in einem einem Schneegestöber vergleichbaren Rauschen bewegen, ähnlich dem bei einer Bildstörung im Fernsehen, wo wir kein Bild mehr entdecken können außer jen, die wir selbst ins "Sehen" hineinstellen. 

Sonntag, 12. Dezember 2021

Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (2)

Nicht alles muß uns Angst machen. Aber das was werden könnte, kann einen schon noch das Fürchten lehren. - Es gibt übrigens noch eine große Zahl weiterer Videos von Demonstrationen der Manipulations- und Hypnosekunst Derren Browns im Netz. Mehrfach beweist er dabei, wie leicht man Menschen dazu bringen kann Dinge zu tun, die sie niemals tun würden, wären sie Herr ihrer selbst. Nun aber sind sie sogar überzeugt, diese Taten immer schon gewollt zu haben.

Von hier aus ist der Weg nicht mehr weit sich vorzustellen, was alles noch von Fachleuten und Geheimdiensten gemacht werden könnte oder bereits angestellt worden sein könnte. Kann man sich vorstellen, wie sehr das öffentliche Bild unserer Gesellschaft durch solche Puppenspiele manipuliert worden sein könnte?

Samstag, 11. Dezember 2021

Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (1)

QR Das Attentats-Experiment
Geschätzter Leser! Was Sie in dem unten eingefügten Video zu sehen bekommen, könnte Ihnen neu sein. Es könnte Sie auf jeden Fall tief erschüttern. Nicht nur, weil da auch eine ethische Grenze überschritten wird, die einen fast wütend macht. Denn was hat man diesem jungen Mann da angetan. Es wird eines Tages in ihm wieder aufstehen. Nicht als das, was es war (siehe unten), sondern als Vergewaltigung seiner Psyche, in der absoluten Würdelosigkeit, in die man ihn versetzt hat, und die eine schlimme Wunde ist.

Dennoch ist es von größtem Interesse, und zwar nicht aus Voyeurismus. Denn das gezeigte "Experiment" zeigt etwas, das für mich zumindest völlig neu ist. Denn ich hätte nicht geglaubt, daß Hypnose dermaßen weit gehen kann. 

Machen wir hier, ehe wir uns dem eigentlichen Inhalt widmen, einen Sprung ins Jahr 1968. An dessen 6. Juni der amerikanische Senator und Generalstaatsanwalt der USA, Robert F. Kennedy, der Bruder des sechs Jahre zuvor ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, von dem 24jährigen Palästinier Sirhan Sirhan erschossen wurde.

Dienstag, 21. April 2020

Heute ist immer alles anders

Viele Junge erleben in dieser Zeit der Corona-Krise etwas, nach dem sie sich schon lange gesehnt haben. Sie erleben, daß sie sich nach strengen Regeln richten müssen. Während sie sonst aufgewachsen sind, als gäbe es keine Regeln, oder als wären die nie mehr als Empfehlungen, mal passend, mal nicht, je nach eigenem "kritischen" Gutdünken.

eshalb erfüllen sie die gestellten Anforderungen mit größter Lust. Es ist sogar auffallend, daß die Mehrzahl der Hamsterkäufer in Supermärkten (der VdZ hat es bei seinen - natürlich der Vernunft geschuldeten - Vorratskäufen bemerkt, seine Freunde ebenso) NICHT Ältere waren (die mittlerweile die Mehrheit der Bevölkerung bei uns stellen), sondern junge bis sehr junge Leute. Leute, die nach römischen Kriterien auf keinen Fall das Alter der "Senex" (etwa dreiunddreißig, anderen Interpretationen und Zeitaltern nach sogar erst ab etwa dreiundsechzig Jahren) erreicht haben, also "Iuvenes" sind.

Wir sind dabei! Wir gehören dazu!

Deshalb (sic!) ist auch Amerika (als Grundformator unserer "Kultur", in Wahrheit also als immanente Kulturdestruktion eingebauten Motor) mit dieser "furchtbaren Krise" so besonders auf hundert, wenn es um Ideen geht, dieser Krise "zu begegnen". Und was da für Ideen auftauchen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. In einer Gesellschaft, die gar keine Gemeinschaft ist, sondern nur eine Ansammlung von Gemeinschaften, die sich irgendwie pragmatisch - weil allesamt vom selben Motiv getrieben: Gier! 

Dieser Pragmatismus, der alles, was man als Kultur bezeichnen könnte, das in Wahrheit aber europäisches, abendländisches Erbe war (nicht einmal: Ist!), zu einer Simulation abwertet. Das amerikanische Befinden ist ein "so tun, wie aussieht, was einmal echt war", selbst in "konservativsten Kreisen". Nur in ehedem spanischen und französischen Teilen (Süd- und Süd/mittel-USA) findet sich noch in ganz schmalen Resten etwas wie "Kultur", das sich aber seit dem von Protestanten und Juden gemeinsam beschlossenen Kulturkampf gegen den Katholizismus in homöopathische Duftspuren verflüchtigt hat. Manchmal (siehe das interessante Buch von Tuvia Tenenbom über seine Reise durch die USA) finden sich noch Menschen, die irgendwie fühlen, ahnen, daß da etwas war, denen aber jeder geistige, intellektuelle Überbau, jede Bildung fehlt. Das macht nur traurig.

Weil es sich bei Kultur um Persönlichkeitsform und -prägung handelt, um ein Seinsgeschehen, nicht um ein (typisch protestantisch) psycho-genetisches Produzieren. 

Naja, wie auch immer. Die USA zeichnet sich jedenfalls dadurch aus, daß aus besagten Gründen alles zur großen Gemeinschaftsparty wird. So auch die Corona-Krise. In der wie sonst schon so oft und gerne die "Notlage", die AUSGERUFEN wurde, zu zahllosen Initiativen Einzelner führt. Denn die Ineinssetzung von amerikanischem Sendungsbewußtsein mit Demokratie ist auch ein Niederbiegen von "Demokratie" zu einem absurden Ruf "an den Einzelnen". Denn bekanntlich lebt Demokratie von der Autonomie, von der aufgeklärten Vernunft des Einzelnen, also "hat jeder etwas zu tun", also "kann jeder etwas ändern", also "muß jeder aktiv werden."
Ich bin erst ein Ich, wenn ich wo dazugehöre. Und das will ich ständig fühlen, sonst "ist" es nicht. Geist ist ja laut Evolutionismus nur Epiphänomen materieller, also konditionierter Vorgänge. Wer aber Geist nicht "halten" kann, also nicht hat und fleischlich realisiert "hat", muß sich ständig seiner vergewissern. Wer sich nicht erinnert, hat keinen Geist? Ja, so könnte man es sagen. Der Mensch ist nur bio-maschineller Apparat. 
Moment, gibt es da nicht eine Richtung der (Freud'schen) Psychologie, die von den USA ausging, und dieses ganze Land mittlerweile so völlig beherrscht, daß es sogar die Politik bestimmt? Nennt man diese pragmatische Sichtweise, daß der Einzelne völlig von der Gemeinschaft beherrscht und konditioniert ist, in der er sich bewegt, nicht Behaviorismus? 
In der Tat! In der Tat liegt diese Sichtweise sogar dem Wahn der Totalkontrolle (die bei den Bewegungsdaten beginnt, die nämlich aussagen, in welchen Gesellschaften sich jemand bewegt) zugrunde. Und nicht nur das. Diese Sichtweise ist ein Irrtum und macht deshalb alle diese Kontrollbemühungen zur lächerlichen, nie wirklich zielführenden (nicht einmal nach den bösesten Absichten) Geldverschwendung.
ber was ändert's, dreihundertfünfzig Millionen Menschen fühlen so! Und was sie fühlen, ist doch wahr? Die Einzelnen warten nur drauf, die mangelnde Formung ihrer Persönlichkeit durch Aktivismus dahin zu biegen, daß das Gefühl aus dem Aktivismus, das ständiger Aktivierung bedarf, die reale, gewissermaßen Fleisch gewordene Person (als Mensch) ersetzt. Der Amerikaner IST nicht einfach Persönlichkeit, er ist erst Persönlichkeit, wenn er sich bewußt fühlt und bewußt darum weiß. Dazu muß vor dem inneren, geistigen Auge des Ich ständig Welt und Dinghaftigkeit als Geschehen und Erleben, in das man involviert ist, das man also selbst "spürt", auf- und absteigen. 

Daß das mit Form, mit institutionalisierter Form und mit Haltung zu tun hat, ist keinem Amerikaner begreiflich, es ist ihm regelrecht fern! Selbst mit den klügsten Köpfen, mit denen der VdZ Kontakt hat, ist jede Zwischenpersonalität, jede Gemeinschaft nur formlos möglich. Umgekehrt, suchen sie sofort Gemeinschaft durch stur aufoktroyierte Formlosigkeit im interpersonalen Verkehr.

Also ist es auch völlig egal, ob es nun eine objektive Corona-Pandemie gibt, oder nicht. Der Amerikaner hat in jedem Fall nur auf den nächsten Anlaß gewartet, an dem er seine Menschlichkeit demonstrieren (und damit überhaupt erst "schaffen") kann. Denn in den USA ist alles flüchtig. Alles. 

Breitbart berichtet davon, mit dem Brustton der Missionierung, mit dem Überzeugungston, wie wunderbar doch die Amerikaner sind, nein, wie wunderbar der Amerikanismus ist. Da gibt es jede Menge Vermieter, die angesichts der verschiedentlich verhängten Quarantänen ihre Mieter mietfrei stellen, weil ja nun alle den Gürtel enger schnallen müssen. Da gibt es noch klügere, noch sozialere Vermieter, die ihren Mietern (soferne die Geschäftslokale gemietet haben) die Miete erlassen, WENN diese dafür versprechen, ihre Angestellten dafür zu bezahlen

Die Supermarkt-Kette Kroger "dankt" ihren Angestellten für ihr außerordentliches Bemühen, die nationale Krise zu bewältigen, mit einen Superbonus. Eine Schule "findet zufällig" zweitausend Gesichtsmasken, und verteilt sie sofort an die örtlichen Polizeistellen und Arztpraxen. Wie vernünftig: Natürlich nur, wenn sie dafür Bedarf haben. Die Schüler fühlen sich in jedem Fall großartig nach dieser wahrlich weltrettenden Aktion von höchstem pädagogischen Wert.

Nein, mehr noch. Durch die Corona-Krise spricht Gott zum NEUEN Volk Gottes, als das sich die Amerikaner bekanntlich sehen. Wen wundert deshalb ein Bericht, daß ein Mann, den der Corona-Virus niedergestreckt hatte, fühlte, wie Gott selbst exakt um drei Uhr morgens in sein Zimmer kam, und durch sein Beatmungsgerät Luft in seine Lungen blies. Woraufhin das rund 50jährige Dickbäuchlein in sich eine Energie fühlte, die ihn mit starker Kraft von Corona heilte. So daß er - nachdem er bei der morgendlichen Visite den Arzt informiert hatte, der sich über seinen Zustand wunderte und von einem Wunder sprach - unter Lobpreisungen Gottes das Krankenhaus verließ. Immerhin war er doch schon zuvor ein "Mann des Gebetes" gewesen.

Wieder ein anderer ließ in seinem Haus für die Mitarbeiter der Firma, die es renovieren sollten, ein Paket, das die Arbeiter in Tränen zerfließen ließ. Denn es enthielt ein Corona-Sofortpaket, mit Küchenrollen, garantiert sterilen Trinkflaschen und einigen Bierdosen. Jedenfalls genug, um die Zeitung zu informieren, nicht wahr?

This is America. Alle sind dabei. Alle erleben das Großartige, das in dieser Herausforderung steckt. Alle erleben, wie großartig es ist, dieser Nation von Propheten anzugehören. Und alle tun mit, alle halten zusammen. Denn es kommt ja wieder einmal auf jeden an, nicht wahr? Man hat nicht jeden Tag so eine Katastrophe, die die Nation zusammenschweißt. Und hätte man sie nicht - man müßte sie fast schaffen ...

***

Dieses Video von ARTE stammt von 2009. Aus einer Zeit, in der der (damals noch so firmierende) SPD-Bundestagsabgeordnete und -Gesundheitssprecher Dr. Wolfgang Wodarg noch nicht als "Verschwörungstheoretiker" (oder sonstwas, das halt innerhalb der nun schon mal übertretenen Schwelle zum "der Gegenwart nicht Gerechten, also aus jedem Disput Auszuscheidenden" liegt) galt, sondern die These von ARTE stützte: Daß die von der WHO ausgerufene, sogenannte Schweinegrippe-Pandemie, gar keine war. Selbst ein Virologe namens Drosten war damals mit im Boot ...

Daß aufgrund irrationaler Beurteilungsvorgänge ein Virus, der harmloser als jeder Grippevirus ist, zu einer weltweiten Panik wegen einer "Schweinegrippe-Pandemie" führte. Nichts davon war sachlich gerechtfertigt! Parallelen zur Gegenwart sind natürlich rein zufällig und völlig unbeabsichtigt. Heute ist bekanntlich immer alles anders.

Damals? Bei der "Schweinegrippe-Pandemie" von 2009 wurde immer mehr Leuten klar: "Es ist ein Prinzip des Pharma-Marketings. Man schürt die Angst vor einer gefährlichen Epidemie, und hat dafür die nötigen Impfungen parat." Diese Denke hat sich in die WHO "übertragen".

Und selbst bei der rund zehn Jahre zuvor aufgetretene "Vogelgrippe" war der einzig relevante Realitätsgehalt der, daß sie für die Karriere mancher Wissenschaftler nicht unbedeutend gewesen ist.

Selbst die Paniker und Hysteriebefallenen waren damals dasselbe einflußreiche Klientel: Die "Gebildeten", die sich als solche Sehenden, waren auch die Promotoren der Hysterie, und die ersten Käufer des nutzlosen TAMIFLU. NACH den Staaten, nach den "verantwortlichen Politikern". Sie erinnern sich, werter Leser? Der VdZ jedenfalls schon. Die Ersthilfe des Staates Österreich gegen die "Corona-Pandemie" waren ... Schutzmasken, von denen man zufällig noch mehrere Millionen Stück "auf Lager" hatte. Von der "Schweinegrippe-Pandemie". Der ARTE-Beitrag spricht ganz offen von "Korruptionsstrukturen auch in deutschen politischen Entscheidungsfindungsgremien". Die von fast allen untersuchten, "maßgeblichen" Medizinern finden sich "Interessenskonflikte". "Wenn der Staat keine eigenen Instrumentarien hat, die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden, ist er der Pharmaindustrie ausgeliefert."

Wie sagte eine österreichische Ministerin erst dieser Tage? "Wir handeln auf den Rat von Experten hin." Wahrscheinlich glaubt sie, daß das die Glaubwürdigkeit der Politik belege. Und die Österreicher glauben ihr, einmal mehr.

Denn heute ist alles anders. Diesmal ist die Viruskrise echt. 

Nachtrag vom 19. April 2020: Wie von Geisterhand verschwinden derzeit fast lückenlos sämtliche Videos von Youtube o. ä. Plattformen, die sich der Corona-Krise von einem kritischen Standpuknkt aus nähern. Der Leser möge also die dadurch im Blog entstehenden Löcher verzeihen, aber in jedem Fall als Zeichen interpretieren: Denn wer hat da etwas zu verbergen? Wer fürchtet so um die eigene, offenbar höchst fragil empfundene - wie jeder Lügner es nämlich tut! - Rechtfertigung, daß er jede Gegenstimme unterdrücken, nein, auslöschen muß? 

Denn es gibt Protest, es gibt sogar eine enorme Proteststimmung - aber auch darüber erfahren wir offiziell nichts. Um aus "Einzelfällen", in die jede Wahrnehmung somit zerfällt, nicht ableiten zu können, daß es sich hier um eine durchaus gesamtgesellschaftliche Stimmung handelt. Wenigstens das Ausmaß der Gegenstimmung wird aber so nicht einschätzbar. Für uns, die wir eben auch die Dinge nicht so "eindeutig" sehen.





*230320*

Montag, 8. September 2014

Als adeliges Tier erzogen

Aber noch ein weiterer wichtige Gedanke steckt in den Überlegungen Keyserlings zum Behaviorismus. Der Schrumpfgermane weist darauf hin, daß zweifellos die Technik - als Vollendung des Tieres, siehe Beitrag a. a. O. - den Wohlstand der breiten Massen erhöht hat. Aber dabei istnichts anderes passiert als daß die "wissenschaftliche Erziehung" des früheren Adels auf die Massse angewendet wurde: Auch der Adel wurde ja in seine Umgebung "hineinerzogen", und es ging nicht um seelisch-geistige Größe, die blieb Einzelnen vorbehalten, die eben danach gestrebt haben. Nichts anderes wird nun den Massen angediehen. 

Denn es geht niemandem um die Erreichung von Geist und Freiheit, wie der Mensch als Mensch zur Vollendung käme. Aber wenn man die Massen als Tier behandelt, wenn man sie technisch behandelt, so sind nicht nur Erfolge viel rascher zu erzielen als wenn man darauf warten würde, daß sich einer nach dem anderen zum Geist erhöbe. Was nämlich nie anders zu erreichen war und ist, als durch je individuelle Initiative und Selbstergreifung, und nur höchst indirekt mit Intelligenz und Ratio zu tun hat - die auch zur Technik werden (können bzw. wurden). 

Keine Technik, schreibt Keyserling, vermag das zu leisten. Auch wer sich in geistige Techniken vertieft, wie Yoga, wird seinen wirklichen geistigen Stand nie verbessern - aber er hätte den ihm Erreichten mit Gewißheit auch erreicht, wenn er kein Yoga machte. Geist (und schöpferischer Geist) war immer eine Erscheinung, die aus dem Mühen des Einzelnen hervorging, der sich innerhalb seiner Voraussetzungen zum Geist durchringen konnte. Ja, Geist erwächst überhaupt nur AUS der Überwindung der konkreten Voraussetzungen, bei denen es kein (behavioristisch verstanden) "günstig" oder "ungünstig" gibt, die nur unterschiedlich sind wie es Menschen und Lebenssituationen gibt.

An den Ideen der Massenbeglückung und -erziehung ist also nichts Neues. Sie sind lediglich die Verallgemeinerung einer zum Tier führenden Technik, die früher nur bestimmten Klassen vorbehalten war. 

Mit einem gravierenden Unterschied: die heutige (Massen-)Pädagogik behandelt den Menschen BEWUSZT als Tier. Er ist es ihr ursprünglich, und was aus ihm wird ist ein Erfolg natürlicher Anregung in dem Verstand, in dem der Frosch im Laboratorium auf spezifische elektrische Reize unvermeidlich in spezifischer Weise reagiert. Erziehen heißt heute, wünschenswerte Gewohnheiten dem Menschen "einbilden" und unerwünschte "abbauen", genau wie chemische Verbindungen synthetisiert und aufgelöst werden, schreibt Keyserling.*




*Ein wenig sei hier Vorsicht vor den Begriffen angemeldet, denn selbstverständlich hat Erziehung mit der Herausbildung von Gewohnheiten zu tun. Dazu an anderer Stelle. Keyserling bezieht sich in seiner Kritik definitiv und pointiert auf den evolutionistisch ausdeutenden Behaviorismus. Sein Abgrenzungsversuch muß freilich auch als letztlich erfolgloses Unterfangen betrachtet werden, sich vor den Konsequenzen eigener Denkweisen zu schützen, denn Keyserling ist ... Evolutionist, der dennoch den "Geist" zu retten versucht, den er ja selbst in sich erlebt. Denn geistlos ist er gewiß nicht.




***

Montag, 11. August 2014

Mediale Stimmungsbilder

Angesichts jüngster Nachrichten, nach denen Exxon mit Rosneft ein milliardenschwere Kooperation in der Arktis begonnen hat, faßt ein Leser des Artikels in der FAZ, Thomas Schmidt, die Lage und Stimmung zusammen:

"Es ist an der Zeit die gesamte Kopflosigkeit der deutschen bzw. europäischen Außenpolitik offen zu benennen. Hat irgendwer eigentlich mal Ziele definiert? Also, realistische Ziele, jenseits von Russland und Putin mögen sich bitte in den Staub werfen und zusehen, wie von uns geförderte Kleptokraten ethnische Russen töten? Nein, realistische Ziele gibt es keine. Haben wir wenigstens etwas bei der ganzen Aktion zu gewinnen, unter dem Strich? Nein, haben wir leider auch nicht, weil Russland Europa Rohstoffe bieten kann, im Vergleich zur völlig irrelevanten Ukraine, die auf absehbare Zukunft ein Faß ohne Boden bleiben wird. Nimmt es außer den dummen Deutschen irgendwer ernst? Nein, die Franzosen verkaufen munter schwerstes Kriegsgerät und die transatlantischen Freunde scheinen auch nur Spaß gemacht zu haben. Wie sich die deutsche und europäische Außenpolitik hier haben vorführen lassen, in einer derartig amateurhaften Schuljungenmanier, läßt einen verzweifeln. Alle zurücktreten, sofort!"

Man stelle sich vor, da drängt die USA die Europäer zu Sanktionen gegen Rußland, die diese auch brav beschließen, obwohl ihnen die Hände vor den unausbleiblichen wirtschaftlichen Folgen für sie selber zittern - denn Rußland demonstriert auf fast humorvolle Weise durch Abkommen mit der halben Welt, daß es doch überall Ersatzlieferanten gibt, sodaß sich Europa nur selbst aus Rußland mobbt - und lancieren gleichzeitig riesige Kooperationsprojekte mit eben diesem Rußland. Als hätten sie nur ein Ziel gehabt: ´die EU aus dem Markt zu schlagen, um dann selbst reüssieren zu können.

Da klingt der Vorschlag des ehemaligen EU-Landwirtschaftskommissars Franz Fischler noch wenigstens handfest, der ganz offen im Kurier den Tip gibt, daß man sich angesichtgs der russischen "Gegenembargos" nicht ins Hemd machen solle. Weil doch niemand verbiete, landwirtschaftliche Produkte weiter nach Rußland zu exportieren - man müsse nur einen Schein-Dritten einbauen, am Balkan, in der Schweiz, der dann einerseits die österreichischen Waren bezieht, sie anderseits an Rußland weiterliefert. Und alles geht weiter wie bisher!

Und die Planhaftigkeit der Amerikaner? Die jetzt mal ein paar Flugzeuglein in den Irak geschickt haben, die ein paar Bömblein gegen die islamische Kalifatsbewegung IS abwerfen. Nachdem sie sich wie so oft einfach davongeschlichen haben, weil ihnen das selbst angerichtete Chaos über den Kopf gewachsen ist. Als Musterbeispiel für die vollmundig noch von Bush angekündigte "New World Order", die in Wahrheit heilloses Chaos ist. Dazu bleibt einem ohnehin schon lange nur noch der Mund offen stehen. Denn wer soll, ja wer darf dieses Land noch politisch ernstnehmen (außer der EU), das doch nur noch mit Raketen und Bomben um sich wirft, weil ihnen nichts sonst einfällt? Wer nimmt denen noch ab, daß das was sie so tun und sagen auch nur einen Funken Substanz hat, das heißt: Vernunft, das heißt: die Spannung mit einem objektiv überlegten und solide durchdachten Konzept? 

Sie sind eben, wie Amis sind! Dampfplauderer, reine Stimmungsmenschen. (Und der Leser weiß ja, was das heißt: Stimmungsmenschen, die sich jeden Moment von anderen Anregungen wegziehen lassen, zeigen Lasterhaftigkeit, zeigen eben genau keine Persönlichkeit sondern sind unberechenbar.) Die die Hosen gestrichen voll haben vor Stimmungswolken im eigenen Land, weil ihnen Menge auch Qualität bedeutet. Die gerne und jederzeit zu Spaß und Selbstironie bereit sind, aber denen kein einziges geistvolles Wort entschlüpft, weil sie (das schreibt Hermann Keyserling 1930, bitte) hohl wie Kokosnüsse sind - einfach keinen Geist haben. Deshalb ist es das Land des Behaviorismus, der alles aus den Umständen ableitet. Weil ihnen die Erfahrung von Geist und Freiheit glattweg fehlt.  Solche Menschen aber sind tatsächlich Objekte der Propaganda, und zwar: nur Objekte der Manipulation. Das zeigt die Werbung, das zeigt die Politik, das zeigt die Wissenschaft, das zeigt das verteufelte Internet, das zeigt Facebook's jüngster (bekanntgewordener) Manipulationsskandal. Alles kommt auf einen Nenner heraus: Wie bringe ich die Leute dazu, sich so und so zu verhalten.

Diesmal ist es die Neue Zürcher Zeitung, die diese Tatsache auf den Tisch legt. Selbst in den USA mehren sich die Stimmen die sich lustig über das machen, was die Regierung als Politik bezeichnet, das vor allem von einem bezeichnet ist: von völliger Planlosigkeit. Ist  nicht alles, was die USA seit vielen Jahren machen, ein einziger Versuch, wie ein Halbstarker verhindern zu wollen, daß der Andere entdeckt, daß da gar nichts ist? Haben nicht die Amerikaner nur eine Angst: daß die Welt entdeckt, wie hohl und zukunftsleer sie wirklich sind? Behauptung, Mythos, Legende, Lüge, verbale Aufplusterung und Scheinkonstruktion sind nämlich die typischen Merkmale eines Landes, das schöpferisch tot ist, und bis in die letzten Knochen schlottert, daß man diesen Zustand realisiert.




***