Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 24. Januar 2023
Hintergrundrauschen (2)
Montag, 23. Januar 2023
Hintergrundrauschen (1)
Mittwoch, 18. Januar 2023
Feierabendplauderei
Ein alter HUt, aber man sollte sich ab und an vor Augen führen, daß es ein Unfig ist sich die Geschichtseopochen, die zu aller meist Historiker erfunden haben, als je abgegrenzte, klare Phänomene vorzustellen. Vielmehr muß man Europas Vergangenheit als gigantisches Mosaik der unterschiedlichsten Epochen udn Zeitströmungen und Geisteserscheinungen sehen. Die auf allen möglichen Ebenen ineinander verwoben und verschachtelt waren.
Wenn man dennoch von "Mittelalter" oder "Neuzeit" sprechen kann dann nur, wenn man vorAugen hat, daß sich diese Epochen als geistige Treibkerne begreifen muß. Die sich dann recht gut auf einen einzelnen Strang verdichten lassen.
Der aber nicht "von unten heraus" entstanden ist, als "Graswurzelbewegung", sondern immer von oben her und aus den Gesetzen des Geistes stammt. WEnn man es so begreift, dann vermag man wirklich Epochen zu erkennen, auch wenn diese in der Realität kaum je als völlig eindeutige Kontur erkennbar geworden sind. Denn die Geschichte des Menschen tritt uns immer als Konglomerat entgegen. Dessen Konturen aber eben dort solche sind, wo sie Ideen als Ursache des Welthaften erkennen lassen.
Samstag, 14. Januar 2023
Morgendliche Atemübung
Freitag, 18. November 2022
Zerstörung der Hierarchien aus dem Prinzip des Heidentums
Donnerstag, 10. November 2022
Filmempfehlung (2)
Der Vater wehrt sich dennoch vehement gegen die Selbsthilfe der meisten übrigen Dorfbewohner, die nach Gewerkschaft und Streik rufen. Streik? Niemals, das wiederspricht den Lebensgesetzen! Ein sinnvolles, pralles Leben gibt es nur durch Opfer.
Mittwoch, 9. November 2022
Filmempfehlung (1)
Eine gute Welt aber kann nur durch Opfer und Selbsthingabe erreicht werden. Und die Welt Ford's ist auch eine Welt, in der Gott selbst dieses Opfer verlangt, auf daß Leben, Schönheit und Größe wie Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit sie durchwese. Was wäre sonst lebenswert, was anders als eine Hölle?
Montag, 24. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (2)
Sonntag, 23. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (1)
Donnerstag, 13. Oktober 2022
NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)
So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen.
Samstag, 11. Juni 2022
Von einem Gott in drei Personen
Samstag, 14. Mai 2022
Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)
Freitag, 13. Mai 2022
Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)
Donnerstag, 12. Mai 2022
Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)
Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung -
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist.
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird.
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist.
Mittwoch, 11. Mai 2022
Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (1)
Mittwoch, 4. Mai 2022
Ab dannen/da die Welt/in Widerspruch zerfällt
Samstag, 19. Februar 2022
Wie geht es dem Staat?
Mittwoch, 26. Januar 2022
Das immer gleiche Theater der Geschichte
Freitag, 7. Januar 2022
Kleinere Beobachtungen
Es ist nicht uninteressant, die Situation der ältesten Tochter zu studieren. Deren Leben nicht selten vom Bemühen bestimmt ist, die "bessere Version der Mutter" zu werden. Auch als "die bessere Frau" für den Vater, weshalb ihr Versuch, die Mutter zu übertrumpfen, die Wertelandschaften und Eigenschaften des Vaters wiedergeben. Das heißt also, nicht ohne den Vater gesehen werden kann, dessen "leeren Platz an seiner Seite" sie zu füllen, den sie zu überzeugen versucht. Und dabei nicht selten Schadenfreude (der Mutter gegenüber) ihre Rolle spielt.
Die nächsten Töchter haben es da ein wenig leichter. Sie stehen nicht mehr so unter diesem Druck einer mit den nächsten Kindern schwindenden Aufmerksamkeit der ältesten Tochter, haben deshalb also auch weniger den Vater im Zentrum ihrer Rechtfertigung.
Mit einem gewissen Sonderfall, der Tochter,
Donnerstag, 9. Dezember 2021
Komm, Vater, komm Immanuel, komm lebendige Wahrheit!
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| QR Sarah Wagenknechts Ruf |
