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Dienstag, 24. Januar 2023

Hintergrundrauschen (2)

Von der Propädeutik zum Konkreten. Warum die Taliban in Afghanistan Zukunft haben könntenUnd dabei stößt man immer wieder auf ein Problem, das umso größer ist, als es nur schwer ins Bewußtsein zu heben ist. Sich aber  in eigentlich vollkommen falschen Lehren am freiesten vorkommen. Wie in diesen Beispielen, die lustigerweise, siehe oben, am ehesten noch in sogenannten "feministischen" Thesen zirkulieren.

Denn womit wir es in diesem hier aufgegriffenen, aber so wesentlichen Problem zu tun haben, stößt auf Undenkbarkeit, weil es auf (nur je anders gestaltete) Tabuisierung der Frauenfrage bei ALLEN Seiten stößt, egal welchen Spektrums (links, rechts, usw. man sie zuordnen möchte. Keine der derzeit kursierenden Denkweisen, wie immer sie auch aussehen, sind dabei auch nur im Ansatz geeignet, die Frage zu lösen. Ausnahmslos alle gehen fehl, und ihr Streit ist deshalb das den Kern des Problem vermeidende Umkreisen als Ausweg und Flucht.

Was wiederum mit einer in allen diesen Richtungen enthaltenen, kulturellen Erscheinung kurzgeschlossen werden kann oder muß. Die (kurz und bündig formuliert) mit Männern zu tun hat, die es nicht mehr wagen, ihre Mütter als absolute (weil eigentliche oder einzige) Autorität infrage zu stellen. 

Montag, 23. Januar 2023

Hintergrundrauschen (1)

Wie immer auch Irrtümer verpackt sind, wie immer sie daherkommen, ist am besten als Anforderung an die Wahrhaftigkeit zu sehen, in der man sich zur sittlichen höhe durchringt, den wahren Kern in JEDER These zu suchen und zu sehen. Mir zumindest ist nochkeine Theorie untergekommen, die VOLLKMMMEN aus der Luft gegtriffen ist, und nicht irgndeinen Funken Wahrheit enthält. Wenn sie den eigentlichen Aussgen der Wahrehit widersprechen dann weil irgendwo auf ihre Entstehungs- und Vergbreitugnweg ein sittlicher Irrtum geschehen ist, der Ebenen durcheinanderschemißt, oder Theorien nicht an die richtigen Präpositionen rückzubinden vermag.

Wir schicken dies voraus, weil wir hier mehrere Ansätze aufgreifen werden, die eigentlich grob defiziös sind, aber aus bestimmten Aspekten ihre augenblickliche Dominanz in einem Kern begründet haben, der an ihnen wahr ist, und der anderseits die elementarste Schwäche es Abendlandes (v. a. des US-Westens) ins Mark trifft.

Mittwoch, 18. Januar 2023

Feierabendplauderei

 Ein alter HUt, aber man sollte sich ab und an vor Augen führen, daß es ein Unfig ist sich die Geschichtseopochen, die zu aller meist Historiker erfunden haben, als je abgegrenzte, klare Phänomene vorzustellen. Vielmehr muß man Europas Vergangenheit als gigantisches Mosaik der unterschiedlichsten Epochen udn Zeitströmungen und Geisteserscheinungen sehen. Die auf allen möglichen Ebenen ineinander verwoben und verschachtelt waren. 

Wenn man dennoch von "Mittelalter" oder "Neuzeit" sprechen kann dann nur, wenn man vorAugen hat, daß sich diese Epochen als geistige Treibkerne begreifen muß. Die sich dann recht gut auf einen einzelnen Strang verdichten lassen. 

Der aber nicht "von unten heraus" entstanden ist, als "Graswurzelbewegung", sondern immer von oben her und aus den Gesetzen des Geistes stammt. WEnn man es so begreift, dann vermag man wirklich Epochen zu erkennen, auch wenn diese in der Realität kaum je als völlig eindeutige Kontur erkennbar geworden sind. Denn die Geschichte des Menschen tritt uns immer als Konglomerat entgegen. Dessen Konturen aber eben dort solche sind, wo sie Ideen als Ursache des Welthaften erkennen lassen.

Samstag, 14. Januar 2023

Morgendliche Atemübung

Weil aber die Frau ihre Identität (als ihren geistigen Überbau, weitgehend identisch mit dem, was man mit "Persönlichkeit" bezeichnet) vom Manne hat  (Siehe Anmerkung*) weil übernehmen muß (Menschsein heißt vor allem auch, jemandeM anzuhangen, auch für den Mann, für den aber in anderer Form - seine Anähnlichung erfolgt weniger von der Überziehung der Gestalt des Angehangenen, als von der abstrakten Grammatik her) so ist das der eine Grund, warum sie nie ohne den Schutz durch den Mann  (Siehe Anmerkung**) sein darf.

Ist das von der Wiege an bis etwa zu ihrem 12., 13., in Ausnahmefällen 17. oder 18. Lebensjahr, warum werden wir noch erklären, der Vater (über diesen dann auch dessen Söhne, also die Brüder), so darf der Vater sie erst dann aus seinem Hause geben (oder "gehen lassen"), wenn sie nahtlos in den Schutz des nächsten Mannes übergeht, was meist heißt: dem Ehemann.

Denn die Frau ist von Geburt an immer dieselbe. Die Rede von "Reifung" ist bei ihr meist mißverstanden. Denn in ihrer Heranreifung wird das immer Gewesene durch die Umgebungskultur allmählich herausgefordert, sich in die Welt hinein zu verflechten, also zur "Frau" zu entfalten.

Freitag, 18. November 2022

Zerstörung der Hierarchien aus dem Prinzip des Heidentums

Die Komplexität der sozialen Beziehungen - also der Hierarchie - in den Gesellschaften des 17. Jahrhunderts war bereits so hoch, daß es selbst den höfischen Zeremonienmeistern und nächsten königlichen Beamten nicht mehrmöglich war, sie zweifelsfrei zu sortieren. 

Diese Probleme kamen aber immer dann zum Vorschein, wenn es um Begegnungen mit dem König ging. Denn von der "Sonne" ging alle Ordnung aus, und vom Platz in ihrem Angesicht das Prestige, die Stellung, aber - und das darf man keineswegs unterschätzen, ja es war sogar DAS entscheidende Moment - auch die Pflicht, was es zu beanspruchen galt, weil man es der ONTOLOGISCHEN STELLUNG SCHULDETE.

Man macht sich zu leicht lsutig über diese Probleme, und das ist mehr als bedauerlich, Weil es zeigt, daß wir den Sinn für das eigentliche Seinsordnung bereits weitgehend verloren haben. Doch genau darum geht es ZUERST in dem, was als "Kreuz" bezeichnet wird. Was is tman dem GEGEBENEN ORT schuldig! Der einem nie gehört, sondern der im Grund enru die Pflicht ist, in diesem ständigen ZUueinander der Weltdinge jene Dynamik in actu, also in "Betrieb" zu halten, aus der sich sämtliche weiteren Handlungen überhaupt erst erschließen. Nennen wir es der Einfachheit halbe IDENTITÄT.

Donnerstag, 10. November 2022

Filmempfehlung (2)

Die Einheit der Welt zerbricht Als billige irische Arbeiter (Siehe Anmerkung*) kommen, senkt er einfach den Lohn für alle Arbeiter. Manche (auch unser Vater) können diese Ursache für die Kürzung gar nicht glauben, weil ihr Wertegefüge nur Gedanken wie die zuläßt, daß eben die Marktpreise für Kohle niedrig sind. Und das tragen eben wie immer ALLE mit. 

Aber daß der Reiche die Notlage aller ausnützt, das KANN nicht sein. Denn wo sollten die Menschen im Tal sonst ihren Lebensunterhalt verdienen? Nun aber müssen sie erstmals feststellen, daß sie nicht mehr untrennbar zu einem Ganzen verbunden sind, sondern einseitig diese Verbundenheit zur brutal ausgenützten Abhängigkeit ausgeformt wird.
Der Vater wehrt sich dennoch vehement gegen die Selbsthilfe der meisten übrigen Dorfbewohner, die nach Gewerkschaft und Streik rufen. Streik? Niemals, das wiederspricht den Lebensgesetzen! Ein sinnvolles, pralles Leben gibt es nur durch Opfer. 

Mittwoch, 9. November 2022

Filmempfehlung (1)

In "How Green Was My Valley" hat der Regisseur John Ford eines jener - man möchte fast sagen: ultimativen - Meisterwerke geschaffen, für die jeder Künstler lebt und an welchem Punkt er seinen Pinsel aus der Hand legt, um auf den Tod zu warten. Denn mehr kann er nicht mehr sagen, er hat alles für ihn zu Sagende in ein Werk komprimiert. 

Wer darin einen Widerspruch zu den übrigen Werken Fords erkennen möchte, hat Unrecht. Denn auch der Western, das "eigentliche Genre" durch das Fords berühmt wurde, ist verkannt, wenn man ihn nicht als Epos der Kulturwerdung eines Landes begreift. Wo der Westernheld aus einem chaotischen Gärkessel allmählich eine Gemeinschaft der Werte und des Rechts bilden will, in dem das Recht eben nur aus dem subjektiven Lebensgehalt stammen kann. 

Recht und Ordnung, die in "How Green Was My Valley" aber schon in Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alten Lebensgemeinschaften Fleisch geworden ist, das nachkommendes Fleisch - junge Generationen - wie von selbst prägt und in dieselben Werte und Haltungen hineinerzieht. Nur darin utnerscheidet sich also der Western von diesem Film Fords - im Stadium des Rechts. 
Eine gute Welt aber kann nur durch Opfer und Selbsthingabe erreicht werden. Und die Welt Ford's ist auch eine Welt, in der Gott selbst dieses Opfer verlangt, auf daß Leben, Schönheit und Größe wie Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit sie durchwese. Was wäre sonst lebenswert, was anders als eine Hölle?

Montag, 24. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (2)

Dann holen wir uns eine Frau aus den Entwicklungsländern. Die sind noch gefügiger. Die Babyboomerr als träge Eltern - Also konnte man von ihr auch die selben Dinge fordern, die man selber nicht tun wollte. "Teilung" der Arbeits- und Berufslast, volle Mitverantwortung für das Auftreten der Familie nach außen (das sie ja nun sogar "mitbestimmen" konnte), und scham- und rückhaltloses Ausgießen der eigenen Persönlichkeit, sodaß die Frau nun nicht mehr die Entscheidungen des Mannes zur Hilfe und Ausrichtugn bekam, sondern die unverdauten Denkflüsse selbst sortieren mußte, die der Mann herantrug und zuhause vor ihr auskotzte. Die Scheidungsrate ist explodiert. Sehr zum Gaudium der Machos, und unabwendbares Schicksal der Softies, die ja die "neue Gesellschaft" mit ihre "neuen Moral" proklamiert hatten.

Die Energie, mit der sich diese frustrierte Generation - beide Geschlechter frustriert aus ganz unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Gründen - den Weltrettungsprogrammen zuwandten, Auch die Globalisierung der Ansprüche schuf nur vorübergehend Erleichterung. Die Frau aus dem unterentwickelten Land, dessen Gesellschaft im begehrlichen Blick auf den idealisierten Westen verharrt hatte, war nur kurze Zeit Ersatz. Kaum hier, hat auch sie diesen Köder der Emanzipation geschluckt, und vor allem aber die Hohlheit dieser westlichen neuen Werte durchschaut. 

Sonntag, 23. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (1)

Es hat keinen Sinn, ein Konzept, das nicht wirkt, weiter zu verfolgen. Oft steckt sogar seitens der Bekämpfer eine Angst hinter ihrem Kampf gegen immer wieder aufstehende neue und noch stärkere Heere, die wie eine Lust an genau der Misere wirkt, die herbeibeschworen werden soll, und gegen die man anzukmpfen vorgibt - um am selben, aber Pro wie Contra umgreifenden Wonnegefühl, teilhat.

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel, das Anlaß war, diese Gedanken endlich nachzugehen, die schon längere Zeit im Meer der Zeit rumoren. Nehmen wir die Klimalegende. Sie eignet sich besonders gut, weil sie ein wudnerbares Beispiel für eine in sich völlig unlogische, inkonsistente Gemengelage von Theoriefloskeln und Thesenbausteinen ist, die verschleiern, daß die wahre Motivation hitner der gesamten (!) Agenda die Darbietung eines dramatischen Faches ist - "Klimapaniker", oder "der Schwarzseher" - das einen Charakter beschreibt, der das bestehende Gesellschaftsgefüge angreift, um es aufzubrechen, seine Leitfiguren abzumontieren, und sich dann selbst an die Spitze zu setzen. 

Donnerstag, 13. Oktober 2022

NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)

Wem der Vater die Tochter gibt. Wer seinem Volk angehört. Und die Anmerkungen. - In der Überlegung, wem er also die Tochter zur Frau geben solle, sollte der katholische Vater wissen, wen er zu wählen hat. Sonst wäre ja - selbst wenn er in der Klugheit von "Die Gnade folgt der Natur", ja setzt die Natur voraus (und zerstört sie nie) handeln, also die Kraft der rein leiblichen Geprägtheit als kulturellen Faktor in der Prägung des Fleisches richtig einschätzen sollte - auch er Heide. (Und dieses kulturelle Erbe spielt in Mischehen eine immense Rolle, die ebenfalls fast immer völlig unterschätzt wird.³) Der nach dem Blut urteilt, nicht nach dem Geist der Einheit und damit der Ewigkeit.
So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen. 

Samstag, 11. Juni 2022

Von einem Gott in drei Personen

Augustinus geht in seiner Trinitätslehre von Gott als Geist aus. Und stellt die Dreifaltigkeit als Selbsterkenntnisschema Gottes dar: Gott erkennt sich in seinem Sohn. Wenn man diese Frage aber beim Wort nimmt, so könnte man zur Ansicht kommen, es sei DOCH nur EINE Person, die SICH erkennt, sodaß die Trinität also nicht drei Personen, sondern lediglich eine Erkenntnisstruktur ist. Das hat tausenddreihundert Jahre später die Aufklärung gerne aufgegriffen, sie nun überhaupt die Dreifaltigkeit antsorgt hat, um Gott als abstrakten Geist oder Begriff, nicht mehr als Person zu definieren, und die katholischen Gotteslehre durch einen neurtralen "Deismus" zu ersetzen.

Nun, in gewisser Weise ist die Dreifaltigkeit ja tatsächlich eine Struktur, allerdings ist sie das AUCH. Das ist aber Gott nicht in seinem Grund, denn dort ist er personal. Dies ist nicht nur Offenbarung, sondern ist auch das, was die Menschheit seit je empfunden bzw. sich erinnert (sic!), als Erinnerung weitergegeben hat, die (erst im Paradies, später als Heiden) zu ihrem Gott ein persönliches Verhältnis wußten. Dem als Urheber von allem man immer (!) in einem Schuldverhältnis gegenüber stand.

Samstag, 14. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)

Der Eigennutz, die Skrupellosigkeit, die Gier und der Neid erfanden (und erfinden immer wieder neu, aber in stets wechselnden Kostümen) die Mär von der Relevanz leiblicher Nachkommenschaft für Besitz, Stand und Macht zur Utopie und Ideologie - UND die des Eigennutzes als ANGEBLICHER und einziger wirlich natürlicher Motivans für persönliche Entfaltung und Wirtschaftsentwicklung, der sich dann aus dem Kapitalismus und dessen Eigentumsbrutalität zum sogenannten "Liberalismus" ausblühenden Ideologie, wie sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts etabliert hat. (Und dann im Evolutionismus ihre quasi-metaphysische Legitimation erhielt: Der Evolutionismus hat also den Kapitalismus zur absoluten Menschheitslehre weil -wahrheit geheiligt, wo Stärke, Eigensucht und Skrupellosigkeit zur moralischen PFLICHT erhoben wurden.) Ebenfalls ist das Faktum, daß sich das Eigentumsbegriff in ein absolutes Recht verwandelt hat, ist dieser Epoche der Moderne zuzuschreiben. Es war vorher unbekannt.

Denn genau so, wie das Eigentum als Leihwerk durch Gott angesehen worden ist, und sich mit der Auffassung des Christentumg vollkommen deckte (was nicht heißt, "alles - allen", sondern daß die Verantwortung der an ein ding bindende Rahmensei, und als solcher erst als moralische Leistung qualifizierbar wird.

Freitag, 13. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)

Um auch eine historische Perspektive zur Unterlegung der Feststellungen der letzten Tage - die leibliche Abstammung sei nicht die ein Vater(Mutter)-Kind-Verhältnis Begründene, sondern eher zufällige Disposition des Natürlichen, der vom Geist erst zu erringenen, in Besitz zu bringenden Materia, sondern das Wort, der Name, der Geist, und der Wille - zu geben, darf ich nur ein paar historische Tatsachen nachliefern. Die bekannte Tatsache, daß der erste Kaiser Roms, Augustus, ein adoptierter Sohn von Julius Caesar gewesen ist, und dabei (und das ist hier der entscheidende Beleg) völlig selbstvertändlich mit Akzeptanz im Volk (und unter allen politischen Konkurrenten) rechnete, ist eine davon.

Aber aus der zuletzt begonnene Auseinandersetzugn mti dem 100jährigen Krieg Frankreich - England und dem Weg zu diesem dynastischen Streit fällt auf, wie viele der Regenten und Personen des politischen und militärischen (also historisch belegten) Personen adoptiert, an Sohnes statt angenommen waren, ist beeindruckend. Und auch hier, in der Höhe des christlichen Abendlandes, sogar auch von seiten der Kirche, gab es nicht den geringsten Widerstand, nicht das kleinste Befremden.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)

Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung 
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist. 
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird. 
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist. 

Mittwoch, 11. Mai 2022

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (1)

In keinem Evangelium sehe ich die Anti-Heidnische Essenz dermaßen deutlich herausgearbeitet wie im Johannes-Evangelium. An der konkreten Aufarbeitung des Verhältnisses des Christen zum Judentum, die so aktuell ist, daß ich manchmal perplex bin, weil es von der Allgemeinheit bzw. der geistigen Öffebtlichkeit kaum gesehen zu sein scheint, zeigt sich exemplarisch auch das Verhältnis des Christen zum Heidentum. Insbesonders arbeitet Johannes die notwendige Abgrenzung zum Eckstein des Heidentums heraus, und das ist das Faktum der leiblichen, der körperlichen Abstammung und Vererbung, in seiem Verhältnis zur Geist-Seelischen Verfatheit des Menshen als anthropologischer Tatsache.

Auf die Jesus Christus durch die ganze Art und Weise seiner Lehre, seiner Inkarnation, seines Lebens auf Erden, durch die Art "wie die Erlösung geschehen ist" und wie sie zu sehen ist, die einzig gangbare, vor allem aber perfekt passende Anwort gibt. Das hat der Apostel Johannes zu einem der Zentren seines Evangeliums gemacht, und dann in Paulus nochwesentliche Ergänzungen gefunden. Beide sind ja des Griechischen kundig gewesen, und beiden ist das griechische Bildungsgut (über den Hellenismus, der seit Alexander dem Großen über diesen riesigen geographischen Raum des von Alexander aufgebauten Weltreiches, vom Indus über den Kaukasus, Kleinasien, Arabien bis nach Ägypten erstreckt hat) bestens vertraut. Ein Raum, dem der Makedonier in erstaunlich kurzer Zeit eine Struktur einziehen konnte, die ein Jahrtausend und mehr deutlich prägend gewirkt haben. Auch im geistigen Geschehen und dem Bildungsgut so vieler Millionen Menschen.

Mittwoch, 4. Mai 2022

Ab dannen/da die Welt/in Widerspruch zerfällt

Wollen wir uns an dieser Stelle aber noch einmal genauer mit einen Themenbereich befassen, der das Kernstück der Thesen Walter von Lucadou's ist. Es iost mechanistisch wie dessen gesamtes Weltbild. Denn was immer er auch einschränkend dazu sagen wollte, er ist materialistisch und letztlich also a-theistisch. Das ist gewiß der Grund, warum er sich doch so großer Beliebtheit offizieller deutscher Stellen erfreut. 

Aber das schicken wir nur voraus, um eine gewisse Vorsicht einhzumahnen, weil eine gewisse Ideenstruktur bei ihm sehr brauchbar scheint, um etwas zu verstehen, was auch wir sehr ähnlich sehen, aber noch nicht so weit ausformuliert haben, sodaß uns Lucadour nun inspiriert hat, es in einem Teilschritt zu versuchen.

Lucadour unterscheidet demnach die physikalische Welt in zwei Bereiche, deren einer dem anderen übergeordnet ist, ohne aber auf ihn verzichten zu können. Den einen nennt er Verschränktheit, das heißt, hier werden Einzeldinge und -bereiche so synchron (jawohl, wir können hier C. G. Jung bereits anklingen lassen) beherrscht, daß sie ablaufen ohne daß man sagen könnte, was zuerst war. Sie verhalten sich, als gäbe es keine Ursache und Wirkung, als würden sie wie ein Teil eines übergreifenden Ganzen agieren.

Samstag, 19. Februar 2022

Wie geht es dem Staat?

Nur einige wenige Gedanken zur Situation des Staates in der Pandemie 2020/21/22. Den wir natürlich nicht aus seiner Gesamtsituation herausgelöst betrachten können. Vielmehr müssen wir sehen, was 2019 war - eine immer weiter steigende und steigende Staatsverschuldung, mit einer drohenden demographischen Katastrophe in 20 Jahren als Perspektive.
 
Wie hat er sich dagegen zur Wehr gesetzt? Was hat Österreich in diesem Fall) gemacht, um der Zunahme der direkten Staatsverschuldung um EIN DRITTEL zu begegnen? Oder sagen wir es anders: Was half dem Staat, daß es ihn immer noch gibt, und er nicht Pleite ging? 

Fangen wir zum Schluß an - die Zuwanderung von Millionen junger Männer sollte das gemographische Defizit ausgleichen. Dazu ist alles gesagt. Die Zuwanderung hielt in den letzten beiden Jahren nicht nur an, sondern (zuminderst in Österreich) ist sogar auf einem Allzeithoch! Eiderdautz, da brat mir einer einen Storch ... und das obwohl die Balkanroute geschlossen ist. Vielleicht hat das mit dem Abhandenkommen des Schloßwärters zu tun. Kanzler Kurz hat sich ja elegant verabschiedet worden. Es behört schon etwas dazu, in so kurzen Jahren so großen Schaden für Volk und Kultur anzurichten, gratuliere.

Mittwoch, 26. Januar 2022

Das immer gleiche Theater der Geschichte

Aber die Welt ist immer dieselbe. Sie ist ein grandioses Theater des Opfers und Lobprieses Gottes DURCH SICH SELBST, denn nur ein Gott kann Gottes Ebene erfüllen, nur ein Gott kann deshalb Gott zufriedenstellen.

Diese Wahrheit ist sogar von den Pharaonen bekannt, und kennzeichnet die Geschichte sämtlicher Herrschergeschlechter der Erde durch das, was wir "Ebenbürtigkeit" nennen. Und sei es, daß sie sich in der Tendenz ausdrückt, innerhalb der Familie zu heiraten, bei den Pharaonen (und bei einigen römischen Kaisern, den großen Imitatoren des Pharaonentums) sogar als Geschwisterehe bekannt.

Freitag, 7. Januar 2022

Kleinere Beobachtungen

Es ist nicht uninteressant, die Situation der ältesten Tochter zu studieren. Deren Leben nicht selten vom Bemühen bestimmt ist, die "bessere Version der Mutter" zu werden. Auch als "die bessere Frau" für den Vater, weshalb ihr Versuch, die Mutter zu übertrumpfen, die Wertelandschaften und Eigenschaften des Vaters wiedergeben. Das heißt also, nicht ohne den Vater gesehen werden kann, dessen "leeren Platz an seiner Seite" sie zu füllen, den sie zu überzeugen versucht. Und dabei nicht selten Schadenfreude (der Mutter gegenüber) ihre Rolle spielt.

Die nächsten Töchter haben es da ein wenig leichter. Sie stehen nicht mehr so unter diesem Druck einer mit den nächsten Kindern schwindenden Aufmerksamkeit der ältesten Tochter, haben deshalb also auch weniger den Vater im Zentrum ihrer Rechtfertigung. 

Mit einem gewissen Sonderfall, der Tochter,

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Komm, Vater, komm Immanuel, komm lebendige Wahrheit!

    QR Sarah Wagenknechts Ruf
Frau Wagenknecht, die Schaufensterlinke, bleibt ihrer tödlichen Weltanschauung bis zur letzten Patrone treu, hört das Anklopfen der lebendigen Wahrheit, sagt aber nein, wenn auch mit Mühe (man merkt sie, man kann sie ihrer Gestik, ihrer Körperhaltung ansehen) und verbreitet die Mär des Materialismus und Technizismus, der Anthropologie des Menschen als Maschine Weltanschauung. Das ist also ihre Hauptbotschaft.

Und um der zu dienen, bedient sie sich ... der Wahrheit. Einer Vernünftigkeit, die bis zu einer gewissen Grenze auch dem offenen Herzen des Atheisten, des Gottverleugners, desjenigen, der sich die Entscheidung bis zum vorletzten Atemzug vorbehält, zugängig ist. Selbst als Ungetaufte, und so wird man Sarah Wagenknecht sehen müssen, die Dissens-Linke, die ihren Vater sucht weil endlich lieben möchte, weshalb sie sich der Vernunft anschmeichelt. Alles, was sie sagt, ist eine Botschaft an ihren Vater, der, als sie am 16. Juli 1969 in Jena von ihrer thüringischen Mutter geboren wurde, im Iran untergetaucht ist.