Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Watt (Ianto) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Watt (Ianto) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. Dezember 2022

Der erste autarke Staat der Geschichte

   Ianto Watts zur russischen Autarkie
Wir bringen hier den aktuellen Gastbeitrag von Ianto Watt zum Blog von Wiliam M. Briggs. Ich war zuuletzt kiot manchem an Watts Einschätzugen nicht so zufrieden, das habe ich ihm auch gesagt. Aber dieser Summierung es Geschehens kann ich problemlos zustimmen. Fast. Denn ein bißchen glaube ich, der ich die Kenntnis der urssischen Seele von Dostojewsky für unüberbietbar halte, immer noch daran, daß der Russe per se nur deshalb so viel über sich ergehen läßt, weil er immer noch an Rom udn dne Westen glaubt.

Und immer noch vom Rom und dem Westen enrdlich anerkannt werden will. Aber ichhalte es durchaus für möglich, daß sich diese Selbstbefgindlichkeit ändert und geändert hat. Auch wenn die Geschichte dagegenspricht. Selbst 1814, als der eigentliche Sieg über Napoleon als Frucht der russischen Leidensfähigkeit, aber auch (und das sollte nicht vergessen werden) der russischen Klugheit, Europa noch einmal für bemerkenswerte 100 Jahre stabilsierte

Samstag, 13. Februar 2021

Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (2)

Hier der zweite Teil einer nächsten Übertragung eines Artikels von Ianto Watts, wie er im Blog von William M. Briggs veröffentlicht wurde. Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers selbst.

2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.

Wir kennen offensichtlich nicht den exakten Zeitpunkt zukünftiger Ereignisse. Zwar haben wir einen Überschuß an Hinweisen und Warnungen erhalten. Dennoch wird all dies zu unserer großen Überraschung geschehen! Diese Hinweise und Warnungen scheinen dabei den Gefallenen mehr zu bedeuten als uns Sterblichen, egal welchen Kalibers oder Farbtones.

Kinder des Lichts laufen nur hin und her, und streiten sich ständig über dieses oder jenes, während die Kinder des Dunklen schon eine gemeinsame Ursache finden (denn sie sind keine Feinde der Linken!). Sie arbeiten dabei mit fieberhafter Intensität für ein gemeinsames Ziel. Das, wie ich oben bereits sagte, das zu sein scheint, das wir jetzt erleben - in den ersten Tagen des Neuen Babylon. Es gibt eine enorme Energieausgießung, die sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren scheint, eine neue Welt zu schaffen, und zwar trotz der alten. Und nichts davon erscheint uns rational. Wie sollte es auch. Denn es ist nicht so.

Aber obwohl es (für uns) nicht rational ist, ist es vollkommen ungeordnet, und sieht genau wie ein Ameisenhaufen oder ein Bienenstock aus. Das scheinbare Chaos erzeugt irgendwie zwar durchaus eine neue Realität. Aber es scheint keinen einzigen sichtbaren Kopf zu geben, der ihn lenkt. Warum? Weil es keinen gibt. Also keinen sichtbaren. Aber es gibt ihn, und er ist der Geist hinter dieser Bewegung. Er ist einfach nicht menschlich, das ist alles.

Ich weiß, Du glaubst nicht an Geister. Oder an Gespenster, oder an irgendetwas anderes, das die meisten Menschen nicht sehen können. Hier ist aber zumindest ein Fall, der zeigt, wie Frauen Männern überlegen sein können. Denn sie können oft etwas spüren, das sich abzeichnet aber noch unsichtbar ist. Sie sind nämlich viel mehr auf den ursprünglichen Kalender eingestellt als Männer. Die Fruchtbarkeit ihres Seins ist sogar von Anfang an in Kalendern verpackt. Frauen wissen deshalb, daß sie auf der Hut sein müssen.  Denn sie können oft das Unsichtbare spüren. Sie haben überirdische Wahrnehmungskräfte, sie phantasieren gewissermaßen.

Menschen hingegen können meist nicht sehen, was sich tatsächlich vor ihnen befindet. Genau wie seinerzeit Caesar. Ich selbst muß mich entschieden desselben Delikts anklagen. Ich habe sogar schon meinen eigenen Geburtstag vergessen (und nicht nur einmal!). Ja schlimmer noch, ich habe die Geburt anderer vergessen. Warum? Weil Männer nur Visionen und Phantasien haben. Wir schauen nicht nach vorne oder gar nach hinten. Wir schauen auf den verdammten Bildschirm. Sobald der Ball im Spiel ist, ist nichts anderes mehr wichtig.

Ich glaube, wie diese geheimnisvolle Steuerung von Massen bei Ameisen durch den Instinkt, daß sich ein tektonisches Datum nähert.* Eine Idee, die ohne Vorwarnung und ohne offensichtliche Vorsorge kommt. Zumindest habe ich kein menschliches Wort davon gehört. Das ist zwar in mancher Hinsicht nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß ich ein Höhlenbewohner bin. Aber ich bekomme gelegentlich Briefe von Frauen, denen ich vertraue. Und selbst sie haben noch nicht darüber gesprochen.

Ich glaube, dieses Datum sagt mir etwas über die fieberhafte Tätigkeit der Ameisen, wenn sie ihren Hügel höher bauen. Und wenn sie tiefer graben, um Vorräte anzulegen. Was ist dieses Datum? Ist es das 6.000ste Jahr seit der Gründung der Erde? Nein, das ist 1996 vergangen. (Hinweis: 4004 Anno Mundi + 1996 Anno Domini = 6.000.)

Nun, ist es das 2.000. Jahr seit der Geburt des Gottmenschen? (Hinweis: 2.001 n. Chr. - 1. n. Chr. = 2.000 n. Chr.) Nein, auch das ist bereits gekommen und vergangen. Die Formel, auf die ich mich konzentriere, lautet: 2.000 + 33 = 2.033 n. Chr. Und das ist das Jahr des bevorstehenden zweitausendjährigen Jahrestages des Todes des Gottmenschen. Und seiner Auferstehung. Wenn ich mich nicht irre, wäre das in zwölf Jahren (mit einem Jahr auf oder ab).

Welche Bedeutung kann dieses Datum für diejenigen von uns haben, die sich von Sportübertragungen nicht lösen können, als wären sie an den Bildschirm geklebt? Die Schrift sagt uns, daß ein Tag für den Herrn wie 1000 Jahre ist . Und er verbrachte mindestens zwei Tage im Grab (sodaß er irgendwann nach Anbruch des dritten Tages auferstand). Nach der jüdischen Zeitberechnung zählt jeder Teil eines Tages als ganzer Tag. Das heißt, irgendwann nach der Grenze zuwischen dem zweiten und dem dritten Tag stand er von den Toten auf. Und kam, um sein Erbe zu beanspruchen. Und um den Weinberg, seinen Tempel, zurückzugewinnen.

Soll ich damit sagen, daß wir sofort auf das Ende vorbereitet sein müssen, auf Armageddon, und zwar am 4. April 2033? Nein. Aber einige höhere / niedrigere Köpfe könnten das glauben. Köpfe, die viel zu verlieren haben. Köpfe, die derzeit den Weinberg leiten. Und sie wollen diesen Weinberg behalten. Für sie, tief in ihrer eigenen Version von Cheyenne Mountain, denken sie vielleicht, daß sie nur maximal zwölf Jahre Zeit für die Kampfvorbereitung haben. Diese Jungs meinen es ernst. Verdammt ernst. Und sie treiben wie Schergen ihre menschlichen Sklaven. Weil sie selbst Sklaven sind.

Zwölf Jahre könnten ihre Iden des März hervorbringen. Aber sie können es nicht mit Sicherheit wissen. Wir können es auch nicht. Aber zumindest versuchen diese Leute, einen Kalender zu führen. Sie markieren jedes Ostern, als ob es darauf ankäme. Weil es natürlich tatsächlich so ist. Hach, würden nur unsere Bischöfe genauso denken.

Sie können nichts davon glauben, wenn Sie einer von denen sind, die immer noch mit dem Sportsender anstelle des Senders übernatürlicher Botschaften verbunden sind. Als einer, der nicht sehen kann, was da istAber wer die Bedeutung von Ordnung vergessen hat, wird sich umso mehr an den Kalender klammern. Denn Kalender sollten uns daran erinnern, daß etwas kommt. Etwas Großes. Und zwar bald.

Frage Dich doch Folgendes, mein von der Kirche verlassener Freund: Glaubst Du, Noah hat seine 450-Fuß-Arche in weniger als zwölf kurzen Jahren gebaut? Nein? Ich auch nicht.

Aber glaubst Du, die andere Seite hat mehr als zwölf Jahre damit verbracht, den Turm zu bauen? Nein? Ich auch nicht. Kein Wunder also, daß diese Jungs überfordert sind. Und kein Wunder, daß wir immer noch an diesem verdammten Bildschirm kleben.

Also schalte das verdammte Spiel aus. Und geh auf die Knie. Bitte Gott um Vergebung. Vergib uns unsere Sünden, wie wir denen vergeben, die gegen uns sündigenWir alle. Fangen wir doch endlich an, zu beten! Das ist unsere einzige Hoffnung.

Amen.


*Nur so nebenbei meint der VdZ: Ist es Zufall, daß die Angst vor dem Anstieg des Meeresspiegels, den so manche herrlich phantasievolle Ausschmückung in Filmchen und anderen Visionalisierungsprojekten zur Katastrophe hereinschwappender Meeressuperwellen stilisiert, mit der Angst vor einer Sintflut - einer Flut, die als Strafe Gottes die Sünder vom Antlitz der Erde tilgt - so auffällig übereinstimmt?


*050221*

Freitag, 12. Februar 2021

Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (1)

Hier mit freundlicher Genehmigung des Autors eine nächste Übertragung eines Artikels aus der Feder von Ianto Watts. Wie er im Blog von William M. Briggs in diesen Tagen erschienen ist. 

Die Sicht der Gestalten, wie sie Watts hat (der sein wahres Vermächtnis in "The Barbarian Bible" hinterlassen hat, das vom VdZ einmal mehr zur Lektüre empfohlen werden kann) ist stets ein tiefer und damit durch das Gewirr und Gekräuse der Wellen durch sehender Blick. Es ist somit ein Blick, der mit den erfaßten Konturen die Gegenwart erhellt. Es ist somit (nimmt man es per definitionem) jener Blick (und dem VdZ steht nicht an, das so zu sagen) der Propheten eigen ist. Die sich zwar wieder und wieder dagegen auflehnen, ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitzuteilen, weil ihnen dann ein wahrlich schlimmes, ja unmenschliches Schicksal droht. Aber dann doch, maulend, gehen und sprechen. Denn es ist eben ihr Auftrag, es ist eben der Sinn ihres Lebens. 

Glauben unsere Eliten, daß das Ende nahe ist? 


Gastbeitrag von Ianto Watt

Caesar wurde gewarnt, konnte aber nicht über den Horizont hinaussehen. Und so fiel er, durch viele Dinge geblendet, im Senat. Wo sonst. Aber jetzt kommt eine ähnliche Warnung. Überall hört man schon das Geflüstere: Hüte dich vor dem Iden des März! Passen Sie auf, der März ist ein Monat bedeutender Daten, die sich direkt hinter unseren irdischen Bildern als Schatten zeigen. Einige können sie schon spüren. Die meisten hören aber nicht zu. Aber, werter Leser, schaue er doch selber? Studiere vor dabei allem den Kalender.

Ein Katechon wurde entfernt. Vielleicht nicht DER Aufhalter, aber trotzdem ein Aufhalter. Es bleibt abzuwarten, ob er der letzte war. Aber gemessen an der halsbrecherischen Geschwindigkeit, mit der sich die Herren der Welt bewegen, um den Rest ihrer Dunklen Materie umzusetzen, scheint es angebracht sich zu fragen, ob er nicht doch der letzte war.

Ich glaube es zwar immer noch nicht, aber lassen Sie mich zuerst einmal erklären, warum Daten wichtig sind. Zumalen ich mir auch selbst erklären muß, warum einige von uns so sehr das Gefühl einer Schweren Dunklen Energie haben, daß sie Ansätze dazu zu erkennen meinen, daß wir bereits in Richtung Gomorra taumeln.

Wenn ich mich auf die Hypergeschwindigkeit beziehe, mit der sich die Dinge (nach unten) bewegen, drängen sich immerhin Vergleiche auf. Deren wichtigster daher stammt, eine rasende Mühe jener zu sehen, die den Turm von Babel wieder aufbauen wollen. Sie wissen schon, dieses ursprüngliche Reich, in dem alle Menschen vereint waren und eine Sprache hatten. Diese ursprüngliche globale Gesellschaft

All dies steht im Gegensatz zur Arbeit von Noah und seinen Söhnen. Die vielleicht hundert Jahre daran arbeiteten, eine gigantische Arche zu bauen. Was kann diese irre Turmbauaktivität somit erklären?

Wie war das mit der angeblichen Notwendigkeit eines Turms, der diese rasenden Dummköpfe und Nimrod, ihren rebellischen Anführer, umtriebWas versuchten sie zu tun? Ganz einfach.

Sie versuchten wie Noah (und wie wir), ein Floß zu bauen. Ihre eigene Arche. Eine, die sie über der nächsten Sintflut halten könnte. Eine Sintflut, die sie angesichts ihrer Schuld nämlich voll und ganz erwartet hatten. Was für mich dabei lustig ist ist, daß sie damals dem Regenbogenversprechen des Noe offensichtlich nicht glaubten. Und auch heute nicht glauben. Dennoch verlangt es sie doch gerade nach dieser Flagge, oder?

Wie auch immer man es sieht, so wird diese Form der Arche nicht viele von ihnen an der Spitze haltenAber schon Noah brauchte nur sieben andere, nicht mehr, um das Potential eines späteren Wiederaufbaus zu haben, oder hat der Leser andere Informationen? Die Uhr tickt also, und die Herren der Welt hören schon, wie dieses Ticken näher kommt. Also flüchten sie in BetriebsamkeitKomm schon Mann, wo ist der nächste Schwall von Ausführungsverordnungen, den wir vom Stapel lassen können?

Für mich ist dies der wahre Grund für TDS, das Trump Derangement Syndrom*. Diese Besessenheit alles auszulöschen, was jemals von Donald Trump bewirkt oder gemacht wurde. Es hat nichts mit Donald Menschensohn zu tunEs war vielmehr die Bedrohung, die er für die Agenda repräsentiert hat. Nämlich die des Wiederaufbaus von Babel. Donald war nicht nur eine mögliche zeitliche und räumliche Verzögerung ihrer Agenda. Nein, er war die Gefahr einer möglichen Zerstörung ihrer Agenda. Wie? Indem er ihre Fertigstellung über das Eintreffen der unsichtbaren Bedrohung hinaus, wie sie sie wahrnehmen, verzögert hat. Eine unsterbliche (hahahah!) Bedrohung, die jenseits des sichtbaren Horizonts lauert. Ein Horizont, den sie nicht unvorbereitet würden überqueren können.

In diesem Sinne ist Donald der Quintus Fabius Cunctator , der große Verzögerer unserer Zeit. Aber er wurde entfernt. Der Verzögerer - entgleist. Von den Karthagern unserer Zeit. Sie haben die gleiche Verzögerungstaktik unseres Fabius gegen ihn angewendet. Ihr Gott ist BaalUnd ihr General ist Hannibal. Hanni-Baal. Das Geschenk des BaalDenken Sie nur an Erzbischof Annibale Bugnini, wenn Sie nicht sicher sind, über wen ich spreche.

Ich will das so gut ich es vermag erklären. Also: Ich glaube, daß die andere Seite etwas sieht, was die meisten Männer (auch bei uns) nicht sehen. Tatsächlich sehen sie in der Dunkelheit deutlicher als wir im Licht. Was der Gottmensch bereits in seiner Autobiographie bemerkt hat. Die immer noch ein Bestseller ost. Ich habe dir das schon mal gesagt .

Was sehen die Darkies dann, was wir nicht sehen? Einfach - sie denken, daß Gott bald seinen Weinberg besuchen wird. Und zwar früher als wir denken. Also bereiten sich die Hannibals darauf vor. Zumindest denken sie, daß sie das tun.

Lassen Sie uns ein einmal ganz simpel rechnen, beginnend mit der Annahme, dass die Dunkle Seite ein wichtiges Datum am Horizont wahrnimmt. Eine bevorstehende IdeeEin Datum, dem man nicht unvorbereitet begegnen darf.  Schließlich ist niemand mehr auf den himmlischen Kalender eingestellt als diejenigen, die dort gelebt haben. Aber sie bekamen keine vollständige Kopie davon, bevor sie von Mi-cha-el und den Getreuen des Gastgebers ausgelacht wurden.

Jetzt können Sie sagen, was sie über meine Gedanken an die Zeit und ihre mystischen Bedeutungen sagen wollen. Die Realität der Schrift ist aber, daß sie fest auf einer geordneten Entfaltung von Ereignissen beruht, von denen gesagt wird, daß sie vorherbestimmt und göttlich nummeriert sind. Es gibt überall in der Schrift Ordnung, von der ersten Woche bis zum letzten Tag. Ordnung (und damit Plan) ist das Zeichen Gottes. Ergo ist Unordnung das Zeichen des Ungottes. Das Problem, sowohl für die Darkies als auch für uns, ist, daß keine der Seiten, weder die Seite des Lichts noch die der Finsternis, die genauen Daten der wichtigsten kommenden Ereignisse kennt.

Nehmen Sie als Beispiel nur die Zerstörung von Salomos Tempel. Und die zweite Zerstörung des Tempels. Beides ereignete sich kalendermäßig genau am selben Tag, Tish B'AvAufgrund der Beweglichkeit des Mondkalenders aber war es für beide Seiten ein im jüdischen Kalender absolut nicht zu erkennendes Datum. Im Nachhinein ist das alles vollkommen klar, wie es das ja immer ist. Zumindest klar genug, daß die Juden es seit Tausenden von Jahren in Erinnerung behalten. (Wie schon Josephus in Geschichte des Jüdischen Krieges schreibt.). Das zweite Mal ist laut Josephus (über Whiston) übrigens mein Geburtstag.

Morgen 2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.


*Eine Anmerkung, weil es auch für Österreich zutrifft: Das vielleicht Auffallendste am ersten Jahr der nach dem Putsch durch das "Ibiza-Video" aufgleösten ÖVP-FPÖ-Regierung 2019 ins Amt gekommenen ÖVP-Grüne-Koalition unter Kanzler Sebastian Kurz war nicht etwas, das diese originär in die Wege gebracht hätte. Dem VdZ ist da nicht eine Sache in Erinnerung. Das erste Jahr dieser Regierung - zieht man die schon nach wenigen Monaten ausgerufene Corona-Krise ab, die man auf eine Weise allerdings tatsächlich als "schöpferische Leistung" dieser Regierung ansehen muß - war vielmehr gekennzeichnet von fast pathologischem Eifer, alles, wirklich alles auszulöschen, aufzuheben, rückgängig zu machen, was auch nur irgendwie mit der Regierungsbeteiligung der FPÖ (mit Vizekanzler Strache und Innenminister Kickl) zu tun hatte, Herbert Kickl hat diesen Extinktionsgestus einmal damit kommentiert, daß nur noch gefehlt hätte, die in einigen Ministerialbüros neuverlegten Teppichböden herauszureißen.


*050221*

Samstag, 26. September 2020

Was allem zu Grunde liegt (2)

Teil 2)


Man sagt oft, daß Rußland der falsche Ort für die kommunistische Revolution gewesen sein soll, weil das Land ja gar nicht in der für eine Revolution (lt. Marx) notwendigen spätkapitalistischen Phase gewesen war, ja es war noch nicht einmal voll kapitalistisch. Nichts ist aber unwahrer. Es war der richtige Ort.² 
Denn Rußland war die passende Idee zum inneren Wesen eines Landes und seines Kernvolkes, das sich zur Weltherrschaft berufen fühlte und bis heute fühlt. Nicht einmal die Staatsidee hat sich geändert, als die eines zentralistisch, autokratisch regierten Landes, das Rußland seit je gewesen ist.
Niemand geringerer als Lenin hat das gewußt, und die alten Grundzüge russischer Herrschaft aufgegriffen: Marxismus war für Lenin Werkzeug, nicht Ziel, für eine andere Universalidee von Herrschaft. Und die besteht unverändert bis heute. Sie baut auf eine radikale Verjüngungsfähigkeit eines leidensfähigen Volkes, auf der Bereitschaft der Führung (siehe Peter d. Große!), Überholtes und Unnützes über Bord zu werfen, und Neues zu integrieren. 
Auf dem Boden des russischen Messianismus steht auch die alte Tugend epochenüberspannender Geduld, die sogar bereit ist, vorübergehend schwache Positionen vorerst aufzugeben (um sie später wieder an sich zu reißen), sowie der unentwegte Wille, sich mit dem Gefühl der Legitimität in die inneren Angelegenheiten anderer Völker zu mischen.


Rettung aus dem Chaos und Befreiung unter ein "mildes Joch" (das nur hart wird, wenn der Befreite sich wehrt) sehen sich nicht nur die Menschen des westlichen Europa, die ihrer Kultur müde sind. Es sind auch alle jene, die im Laufe der letzten Jahrzehnte von einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sprachen, der die Menschheit befreien soll - und damit eine Idee verfochten haben, die demselben Anspruch unterliegt: Die Befreiung und messianische Rettung der Menschheit.**


Darunter alle die Sozialdemokraten der letzten Jahrzehnte, die im gesellschaftlichen Umbau nach sozialistischer Grammatik und Zielsetzung so erfolgreich waren, darunter auch Personen wie ... Angela Merkel.

Sie sagen es, sie verhehlen es nicht, sie sind "ehrlich": Sie alle wollen es. Sie alle wollen Sozialismus. Und sie folgen einer Ideologie, die als Gedanke ein klares Ziel hat. Ehe das erreicht ist, wird er nicht ruhen, weil seine Verfechter nicht ruhen werden.

Und sie haben nie geruht. Denn der Mensch wird seinem Wesen nach - als Gott ähnlich, abbildlich - vom Sinn, vom logos getrieben. Wendet er sich gegen den göttlichen Ursprung der Schöpfung, gegen den logos, der allem zugrunde liegt, ist alles an ihm von diesem Verhältnis zum logos bestimmt. Den wegzubeweisen, den abzuwehren, den niederzuringen er alles aufbietet was er hat. Also all sein Denken und Lügen und Verwirren und Töten. Und zu beweisen, daß ein anderes Konzept stimmt und die Welt zu bestimmen vermag. Niemand ist deshalb so getrieben wie der Kommunist. 

 

²Die Zaren mußten 1917 abtreten, weil sie zu beschränkt weil Rußland-zentriert und damit nicht in der Lage waren, über-nationale Völker zu integrieren, also global zu agieren. Das wollte aber Lenin, auf der Grundlage der tieferen "russischen Sendung zur Weltherrschaft." Und die marxistische Ideologie gab diesem russischen Sendungsauftrag die globale Dimension. 

**Damit sind auch die Feinde Rußlands rasch ausgemacht. Es sind alle jene, die denselben Anspruch haben.


*170920*

Freitag, 25. September 2020

Was allem zu Grunde liegt (1)

"Die Bourgeoisie muß eingeschläfert werden. Wir werden damit beginnen, die theatralischeste Friedensbewegung zu entfachen, die je existiert hat. Die kapitalistischen Länder, stupid und dekadent, werden mit Vergnügen an ihrer eigenen Zerstörung arbeiten."

Dimitrij Manuilsky, alter Kampfgefährte von Lenin, 
im Jahre 1913 in einem Strategiepapier

Der Sozialismus (mit seinem politischen Weg, dem Kommunismus) hat nie aufgehört, sein wahres Ziel zu verfolgen. In dem Moment, wo er das tut, verliert er seine Identität und löst sich als Ideal und Utopie (also als Ziel menschlichen bzw. politischen Handelns) auf. Schon zu glauben, daß diese ideologische Richtung eingeschlafen ist, kann nicht anders bezeichnet werden als eine große Täuschung über Wesen und Grundlage der politischen - globalen - Ereignisse. 

Stattdessen wird er ganz konkret als politische Richtung weitergetragen und verfolgt, auch und gerade heute. Er hat nur seine Strategie geändert, ist intelligenter, sophistischer, eristischer, rhetorisch ausgefeilter geworden. Vor allem haben die Köpfe, die ihn betreiben und die als konkrete Personen lokalisierbar sind, schon seit den 1960er Jahren die Strategie geändert, mit der er, der sich selbst als "Zustand der Menschheit in allen ihren Gesellschaftsformen" bezeichnet, weltweit durchgesetzt werden soll. Und sind von der brachialen Gewalt auf eine Strategie der Schwächung des Feindes übergegangen. Was vor allem heißt: Selbstschwächung. 

Wodurch? Durch Desinformation. Durch "gaslighting", jener Taktik, in der der Glaube an die eigene Wahrnehmung untergraben wird indem "Gesehenes wegdiskutiert wird". Durch Zerrüttung der Grundlagen des persönlichen Urteilens der Menschen, global. Die Zielsetzung veränderte sich somit, und folgt auf bemerkenswerte Weise den strategischen Überlegungen sehr alter Denker wie Sun Tsu oder Konfuzius. Die den direkten Kampf so lange vermeiden als Chancen bestehen, den Feind durch andere Methoden so zu schwächen, als er verführt wird, Wege der Selbstzerstörung zu beschreiten.

Die wirklichen Ziele waren bald klar und aufgezählt. Die Medien, die Universitäten, die Schulen, die akademischen und geistigen Eliten, was vor allem auch heißt: Der Katholischen Kirche. Die als Bastion des Seins in der Welt die wahre Trägerin der Gegnerschaft zu allen diesen Seinskonzepten sind, die wie im Sozialismus auf der Basis eines evolutionistischen, materialistischen Menschen- und Weltbildes stehen. 

In dem Geschichte zum relativen Ablauf von Ereignissen wird, in denen sich als wahres Zentrum des menschlichen Seins die sozialistische Utopie als "natürlicher Weg und letztlich unausbleibliches Endstadium der Geschichte" - die damit zu ihrem "natürlichen Ende" kommt - herauskristallisiert.

Lenin wußte um diese Wege genauso, wie Mao Tse-tung, genauso wie Michail Gorbatschow, der aus diesem seinen Zielen nie ein Hehl machte und sie noch dazu in Form eines Buches "Perestrojka" millionenfach unter die Leute brachte. Er stammt aus einer Denkschule, der auch Personen wie ... Vladimir Putin, ehedem Chef der Auslandsabteilung des KGB.* 
Rußland hat sich, schreibt der Historiker Platanow, in seiner Geschichte seit den Anfängen des 10. Jahrhunderts, wo es defacto Konstantinopel niederzwang, immer als einzig legitimer Erbe des universalen Reiches und damit auch des Abendlandes verstanden. Demselben Gedanken entspringt die russische Nationalkirche, die Orthodoxie, die sich als einzig legitime Kirche versteht, die natürlich dem Gebot unterliegt, sich über die ganze Erde auszubreiten. Zumal sie auch der Garant ist, ethnische und völkische Charakteristika zu überwinden und unter einem neuen Zentrum zu einen.

Seit damals hat sich aber Rußland weniger als gewaltsamer Eroberer dargestellt, sondern stets als Befreier und Eroberer, der das Chaos bei den Nachbarvölkern in Ordnung zu verwandeln zum Auftrag gesehen hat. Diese Situation ist auch für Rußland angesichts eines todesfahlen, kulturmüden Europa gegeben bzw. wurde diese Kulturzerstörung von innen, aus eigenem "Wollen" heraus, betrieben, war Kernstück der neuen Strategie des Kreml seit den frühen 1960er Jahren. Und es hat darin seit eben diesen Jahren die Unterstützung Chinas.  
***

Wenn wir ausmachen wollen, welche Kräfte, welche realen Mächte, welche realen Personen in einem Spiel mitwirken, in dem es darum geht, durch Verführung dazu zu verleiten, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, in deren Lösung alle Kraft zu investieren, die aber Scheinprobleme sind, sodaß der wahre Wagen der Geschichte in eine ganz andere, vor lauter Konzentration auf Schatten und Spielzeuge nicht mehr bemerkte Richtung fahren kann,

wenn wir also diese Kräfte und Mächte ausmachen wollen, dann müssen wir nach jenen Mächten und Kräften und Personen suchen, denen das Sein als Feind gegenübersteht. Die in ihrem Grundimpuls eine bloße Behauptung, ein bloß menschliches, von welchen Geistern auch immer getriebenes Konstrukt beherbergen. Nach Kräften und Bewegungen und Quellen, denen das Sein - Gott - existentiell bedrohlich werden kann weil ist.

Morgen Teil 2)



*Wie der langjährige Leser dieses Blog bemerken wird, hat der VdZ in dieser Einschätzung seine Positionen deutlich geändert. Auf der Suche nach besseren, umfassenderen Thesen hat er sich auf der Grundlage umfassender Studien in den langen Bunkermonaten des Jahres 2020 völlig neue Blickwinkel und viele weitere Einzelpunkte erarbeitet. Deren Erklärungskraft, unter denen sich Altes und Neues so verband, daß sich in einigen Fragen ein komplett neues Bild ergab. Das für den VdZ erst völlig überraschend war, aber mehr und mehr überzeugt hat.



*170920*

Dienstag, 16. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (4)

Teil 4) And the winner is ... really?


Und darin, meint Ianto Watt, gibt es Sieger. Ja, er sieht sich selbst so, wenn er schreibt, es "rieche nach Sieg". Und das natürlich ausführlicher als hier vorgestellt argumentiert, der Leser soll es nachlesen, es lohnt die Lektüre (selbst wenn man sich der Google-Übersetzungsfunktion bedient.)
Allerdings soll der Leser auch wissen, daß der VdZ diesen Sieg nicht wirklich riechen kann. Denn erst einmal ist die Sache mit den Familien ein zweischneidiges Schwert, und von einer Stärkung ist eine Spur nur höchst bedingt zu sehen. Stattdessen sieht der VdZ einen Rückzug ins Privatime, der dem Wesen der Familie - als Energieherd einer prinzipiellen mensch-wirklichenden Bewegung "nach außen" - entgegensteht. Weshalb so eine Quarantäne bestenfalls als "Auszeit" und "Zeit der Rückbesinnung durch Ausstieg" stärkend wirken kann.  
Kann. Im Einzelfall. Generell gesehen ist vielmehr aber generell die Gefahr zu sehen, daß sich die Menschen an einen Zustand des Rückzugs aus der Welt, hinein in die Höhle des Mutterleibs sozusagen, sehr sehr schnell gewöhnen. Da ist es auch schön und wohlig warm, sodaß man leicht meint, es so aushalten zu können. Ohne daß man bemerkt, daß sich dadurch die Grenze zur Welt hin mehr und mehr nach innen verschiebt, bis sich der Mensch förmlich in diese Invertiertheit - und das heißt: Ins Nichts, ins Amorphe, ins Nicht-Welthafte weil nicht Gestalthafte, Durchformte, Männliche also - auflöst. 
Ein Familienleben "für sich" gibt es nicht nur nicht, es wäre auch sinnlos. Denn die Familie ist ihrem Wesen nach auf die Welt, die Kultur, die Umwelt ausgerichtet, ist also immer eine Familie (ein Haus) FÜR (die Welt).
Wer sie isoliert, schneidet sie vom Sinn ab. Und wer egal was - Tier, Ding, Mensch ... - von seinem Sinn, seiner Gerichtetheit abschneidet, wirft es in die Nichtung. Denn alles ist nur im Sein, soweit und solange es auf dieses Ziel, den logos, den Sinn, ausgerichtet ist. Eine Abgeschnittenheit von der Welt überlebt der Mensch zwar in seiner Familie besser und länger und manchmal lang, aber auch nicht auf Dauer. Als erstes wird das in den Seelen (Psyche) erfahren. 
Und Isolation (die auf Realem aufgebaut sein muß, also nicht DURCH social media etwa bestehen kann, sondern nur reduktiv wenn MIT) ist in jedem Fall schädlich, weil sie deren Wesen verstümmelt.
Und dann ist eines nicht passiert, das aber wäre wesentlich: Die Religion ist nicht gestärkt, weil die Kirche (und ein Christentum ohne Kirche ist nicht existent, das heißt damit: Ein Christentum ohne Katholizismus ist immer eine reduktionistische Perversion: ERST IST DIE KATHOLISCHE KIRCHE, und DANN beziehungsweise daraus folgt eine Art CHRISTENTUM) ist weiter geschwächt worden!
Genau und gerade durch die innere, in der subjektiven "Haltung der Selbstbehauptung" (anhand von "Richtigkeiten") erfolgte Auflösung der Hierarchie durch den kaum noch unterbietbaren Glaubwürdigkeitsverlust der Bischöfe. Diesen Aposteln der Kirche, auf deren Schultern die Kirche ruht. Immer. Auch heute. Es anders zu sehen, einen anderen Weg der Heilsvermittlung sehen zu wollen, ist ein schwerer Denkfehler einer aufklärerisch-puritanistisch, technizistisch-mechanistisch, damit schlicht materialistisch-atheistisch (also den typischen amerikanischen Haltungen entsprechend) miß- oder gar nicht verstandenen Heilsökonomie! 
Wahrheit ist kein technizistischer Apparatus des Logisch-Richtigen, der auch durchaus von jedem Einzelgänger erfaßbar, noch mehr aber zur historisch durchformten Welt tragbar wäre. Wahrheit ist ohne die personale Wahrheit, also über Personen, und damit über reale, in Personen bestehende Hierarchie, NICHT als welthaft, als "da", MÖGLICH. Jesus Christus, die Person, der Mensch, ist deshalb erst und nur in der Kirche als seinem Leib (und für sie als Haupt) real weil historisch inkarniert.
Aber das ist eine andere Geschichte. Der VdZ muß Schluß machen. Die Kinder schreien.

Montag, 15. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (3)

Teil 3) Gibt es auch Gewinner in diesem Bürgerkrieg?




Man kann es drehen und wenden, eine Aussage bleibt stehen, und sie offenbart das Ausmaß des Wahnsinns, den wir schon erleben mußten und weiter erleben werden müssen, denn diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende, das steht fest: 
In Wahrheit war beziehungsweise ist diese Corona-Krise ein globaler Bürgerkrieg der Elitisten und Oligarchen gegen die Menschen (als Bevölkerungen), in den sie sämtliche Regierungen der Welt hineinlaviert, hineinversucht oder über Druck hineingezogen haben.
Ja, auch die Bevölkerungen sind hineingezogen, -versucht worden, sie sind vor allem hineingestolpert. So weit, so lange, bis jene Psychodynamiken einsetzten, in denen ein Rückzug aus den früheren Zustimmungspositionen, in denen sie die Regierung (analog zum Mißbrauchsgeschehen, übrigens!) unter voller Zustimmung ermächtigt haben, kaum noch möglich war, weil man sonst das Gesicht verloren hätte. Denn im Gericht, im Angesicht der Wahrheit ist doch wieder jeder alleine. 
Hingegen gab es immer schon Mehrheiten und Minderheiten, die um des Gesichtsverlusts wegen lieber die Welt in den Abgrund reißen, als sich - jeder für sich - dieser Wahrheit auszusetzen. Man braucht nur den Schutz der "vielen", auch wenn es wenige sind. Zuugehörigkeit geht vor Einsamkeit, schon vergessen? Ein Wesensmerkmal des Menschen wird leider zuweilen zu seiner psychologisch angelegten Falle.
Und so haben auch die Bevölkerungen dem Bürgerkrieg der Eliten gegen sie zugestimmt. Dessen Opfer weil Ziel sie selbst waren! Das Leben ist oft schon ziemlich seltsam, nicht wahr, werter Leser?
Ein Bürgerkrieg, der sogar denselben Schemata wie der amerikanische Bürgerkrieg vor 155 Jahren folgt, mit sehr ähnlichen Bruchlinien, wir werden das weiter unten zeigen.
Manche Regierungen sind auch einfach in diesen Krieg gegen die eigene Bevölkerung hinein gestolpert. Im Endeffekt blieb es aber für die Bevölkerungen der Welt gleich. Wir können das durch eine Gegenprobe prüfen. Und das ist die alte Frage CUI BONO. 

Gibt es auch Gewinner der Corona-Krise? 

Ianto Watt meint in einem Aufsatz erstaunlicherweise (wiewohl er die Täter, die Elitisten, als Verlierer einstuft), daß es solche gäbe. Und er führt dabei zwei Gruppen an, die beide in den letzten Jahrzehnten schon fast abgeschrieben waren. Nun aber eine Renaissance erleben, und sei es im wieder erstarkten Selbstvertrauen. Deren eine Gruppe ist die der Familien. Sie ist der Hauptgewinner, meint Watt (was der VdZ aber keineswegs so eindeutig sieht!). Denn im Lockdown, im Abschneiden sämtlicher sozialer Verbindungen, blieb eine Verbindung nicht nur unangetastet, sondern deren Bedeutung wurde sogar durch millionenfaches Erleben gestärkt: Die Familie. Die Eltern, die Kinder, die im selben Haus, in derselben Wohnung für Wochen eingeschlossen wurden. 

Klar, für manche war das eine schwere Strafe, und eine längst zur leicht entzündlichen Mischung gewordene Familiensituation ging nun hoch. Für die meisten (Klein-!) Familien freilich war es allerdings auf den ersten Blick ein Segen. Sie haben sich gezwungen, dann immer mehr aus Vorliebe so viel wie vielleicht noch nie miteinander auseinanderzusetzen begonnen. Und entdeckt, daß das Leben außen völlig zusammenkrachen kann - aber das der Familie immer noch trägt. Sie haben erfahren, daß man sich aufeinander verlassen kann, daß man füreinander da ist, daß man einander lieben kann und tatsächlich liebt, daß sich Eltern mit ihren Kindern neu zusammenfinden, und so weiter, und so fort. Was immer also Elitisten vorhatten, als sie die Corona-Krise erfanden - sie haben dieses ihr sonst so wichtiges Ziel aus kurzfristigen Überlegungen massiv beschädigt. Meint Ianto Watt.

Die andere Gruppe, die für Watt zu den Gewinnern zählt, um das zu vervollständigen, ist im strengen Sinn gar keine Gruppe, aber sie ist das als soziologische Dimension. Und das sind die "Barbaren". Das sind die frei denkenden Menschen. Das sind die Männer. Das sind die Pioniere. Das sind die Ritter und Kämpfer von der edlen Gestalt. Es sind Einzelpersonen. 

Es sind dabei vor allem die vereinzelt tapferen Pfarrer, aber als mächtigere Erscheinung (noch viel mehr) massenhaft Baptistenprediger und Pastoren sonstiger christlicher Kirchen. Die sich von ihren Bischöfen nichts sagen ließen, weil sie auf gar keinen Fall ihre Herden, ihre Gemeinden nicht im Stich lassen wollten. Die alle möglichen Formen von Widerstand organisiert haben, die Wege fanden, offen oder geheim, um die Menschen mit den Segnungen und Gnadenmitteln der Religion zu versorgen. Sie zu trösten, zu stärken, und zu verteidigen. Sie gehören zu den großen Gewinnern dieser Corona-Krise, und bilden einen wiedererstarkten Sockel der Freiheit, mit dem die Elitisten schon gar nicht mehr gerechnet haben.
Und hierin, hierin gleicht die Corona-Krise, meint der VdZ, einem auf globalisiertem Niveau erneuerten amerikanischen Bürgerkrieg von 1861/65. Die Bruchlinie ist deshalb ähnlich, weil auch damals (im Süden) die Individualisten, Baptistenpfarrer, Prediger und Religiösen den universalistischen, protestantischen, elitistischen, großkapitalistischen Oligarchen gegenüberstanden.  
Die damals wie heute ein "edles Motiv" vorgetäuscht und zu einem wirklichen "Kriegsgrund" hochgespielt haben. Hier ein "tödliches Corona-Virus"; damals eine "bösartige Sklavenhalterwirtschaft." Hier Entwurzelung, dort Verwurzelung; hier Kultur, dort Technizismus und Geldwirtschaft (pardon: "Gesundheit, koste es was es wolle"), hier verwurzelte Vernunft, dort hysterisierter Rationalismus, und man könnte die Liste fortsetzen. Denn auf solche einfachen Nenner könnte man es bringen.
Morgen Teil 4) And the winner is ... really?



*230520*

Sonntag, 14. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (2)

Teil 2) Die Bedeutung der Zweiten Welle steigt


Gewiß, auch in der Bekämpfung der Corona-Waffe wird man Trump Fehler nachweisen können. Schon gar, weil sich der eine oder andere Gouverneur eines Bundesstaates (wie in New York nun tatsächlich passiert) widersetzt, oder die bundesstaatlichen Anweisungen gar nicht oder auf eine Weise ausführen, als wären sie blöd (wie De Blasio im Fall der Altenpflegeheime). Ein allgemeiner Mißmut wäre die Folge, welcher Trump schließlich erwürgen und den Wunsch nach "Change" in der Bevölkerung so richtig anheizen sollte.
Und wir erleben ja sogar bei uns diesen Mißmut, der nach neun Wochen Corona-Shutdown selbst die hintersten Winkel unserer Länder zu erfassen begonnen hat, und dem als Grund die Regierungspolitik zugeschrieben wird. Die  
nur kurz, es geht gleich weiter, aber dieser Gedanke ist zu spannend, um ihn loszulassen, meint der VdZ 
selbst wiederum von eigentlich linken Kräften (Medien, "Experten", "Wissenschaftlern", "globalen Strömungen", "WHO-Forderungen", usw. usf.) geschoben und getrieben, bis durch herbei phantasierten "öffentlichen Druck" fast genötigt wurde, einen Lockdown zu veranstalten. Also das eigene Land an die Wand zu fahren, wie es so schön und treffend heißt. 
Der VdZ glaubt tatsächlich, daß NICHT EINE Regierung der Welt so einen Lockdown, ja überhaupt so gut wie keine Anti-Corona-Maßnahme frei und von Vernunft getragen angeordnet hat. Allerdings dürfte sich keine Regierung der Welt so nötigen lassen, ohne sich für diesen Ort zu disqualifizieren. Weshalb alle Regierungen der Welt (nicht nur die unserer Länder) rücktrittsreif und sämtliche Elitisten der Welt ihrer Positionen zu entheben wären.
Das erklärt die Bedeutung der "Zweiten Welle", die von Politikerseite so hartnäckig "gefordert" wird, und die argumentativ zu stützen sich immer weniger Mediziner und Epidemiologen finden, weil die auch längst gesehen haben, daß der Schuß nach hinten losgeht, und sie mit massivem und geschäftsschädigendem Vertrauensverlust zu kämpfen haben. Sie wird mittlerweile geschlossen auf den Herbst verschoben, und der Leser kann Gift darauf nehmen: Sie wird rechtzeitig etliche Wochen oder Monate vor der Wahl "tatsächlich" passieren.

Wetten wir auf September als Beginn der "Zweiten Welle" einer Covid19-Katastrophe? Dann hätten wir zur Wahl im November gerade einen nächsten Höhepunkt, und dann werden die Leute schon bedeutend mehr aufbegehren als diesmal, da kann der Leser Gift darauf nehmen. Denn bis dorthin könnte es die US-Wirtschaft schaffen, sich zu regenerieren. Sogar die Polizisten zeigen erste Unmutszeichen, weil sie nicht mehr den Schwarzen Mann für eine Corona-Regierung spielen wollen.

Sie alle suchen die Nation, nicht das Imperium der Wallstreet-Kapitalisten! Und das ist Rückenwind für Trump. Das darf man auf keinen Fall zulassen. Also muß eine Zweite Welle her. Diesmal aber zum richtigen Zeitpunkt. Während China, die Hauptkarte der Clinton-Fraktion (nennen wir sie der Einfachheit halber so) in diesem Spiel, so rasch als möglich ihre Werkbänke wieder aktivieren muß, damit sie die Schwäche der USA nutzen und verlängern kann.

Selbst Kanzler Kurz von Österreich hat in einem Interview vom 23. Mai 2020 etwas formuliert, das einen Paradigmenwechsel belegt, den man übersehen könnte. Denn Kurz hat als Ziel angegeben, "einen zweiten Shutdown zu verhindern." Nun geht es also um die Verhinderung eines Shutdown! Denn der würde das Faß möglicherweise zum Überlaufen bringen, weil nicht noch einmal so lammfromm ertragen werden. Dann wohl schon lieber jene Tote, die es diesmal noch "um jeden Preis" zu verhindern galt (und die man nun verzweifelt sucht, weil die offiziellen Zahlen sie nicht und nicht ausspucken).
Die Bevölkerung denkt offenbar nun anders. Sie ist nicht mehr bereit, "jeden Preis" zu zahlen. Das ist in den USA nicht anders.
So war (und ist noch) der Plan auch an der Wallstreet. Der im ersten Teil schon mal nicht aufgegangen ist. Denn die Corona-Pandemie hat sich viel viel schneller und viel zu schwach entwickelt - und wieder totgelaufen, so sehr manche sie zu strecken suchen. Schon das Wetter war viel zu schön, um der jährlichen Grippe-Pandemie nicht ihren gewohnten Verlauf zu lassen, und mit dem Steigen der Temperaturen so regelmäßig, wie sie auftritt, so regelmäßig wieder zu fallen. Außerdem hat die Linke nicht damit gerechnet, daß (das sogar weltweit) dermaßen rasch und entschlossen "Gegenmaßnahmen" ergriffen wurden. Sogar Trump hat Milliarden um Milliarden lockergemacht, um plakativ Corona-Folgen zu mildern. Und mit einem großen Feind läßt sich gut wahlkämpfen, der jetzt identifiziert ist: China.
Die Positionen sind abgesteckt, die Truppen formiert. Es geht um Imperium gegen Nation. Trump gegen die Clinton-Fraktion. Nationale Einung gegen pseudokulturellen Internationalismus.  
Es geht aber in der Realität um Konzepte der Wählerakkumulierung. Wer sich wie Ianto Watt mehr erwartet, wer sich im Kampf um die Wende zum bislang stets verfehlten Ziel eines in sich christlichen, gar katholischen Amerika sieht, der ist vielleicht fromm und insofern ehrenwert, aber ein Träumer.
Wie überhaupt bemerkenswert ist, wie viele (auch bei uns in Europa) Hoffnungen in die Corona-Krise hineinlegen, über die man sich nur noch wundern kann. Als wäre sie die ultimative Katharsis zu allen lang ersehnten Visionen eines irdischen Paradieses, für das zu kämpfen und zu sterben lohnte! Pars pro toto für den wirklichkeitsfremden Phantasiereichtum dieser Szene, denn das ist sie mittlerweile, siehe Dietmar Heuritsch. Man kann alles das nur als Ausdruck einer angesichts der aberwitzigen Realität immer verzweifelter werdenden Flucht in die Phantasie deuten. 
Und warum kann man mit so großer Sicherheit sagen, daß sich das alles nicht erfüllen wird? Weil alle, wirklich ausnahmslos alle diese jene letztlich von einem Bild der Gesellschaft(en) ausgehen, das nicht der ontologischen Wahrheit, also der wirklichen Wirklichkeit entspricht. Merkwürdigerweise setzen oft genug sogar sich als Gegner der Aufklärung gerierenden Stimmen auf ein Geschichtsbild, das auf dem Individualismus der Aufklärung beruht! 
Setzen auf einen "Aufbau von unten", ausgehend von einem aufgeklärten, "aufgewachten", aktivierten Einzelnen. Ohne zu sehen, daß ein gesellschaftliches Ganzes (dem der Einzelne unter- und eingegliedert ist, immer) vom Kopf her ansetzt. Daß also niemals eine Gesellschaftsreform durch Gleichheit (darauf läuft das alles letztlich hinaus) möglich ist, sondern von oben kommen muß. 
Von wo aber sollte es da kommen? Vom Papst? Von den Bischöfen? Von den Königen? Von den Präsidenten? Von den Kanzlern? Von den Ministern und Sektionschefs? Von den Parteiführern? Von den Initiatoren von Bürgerbewegungen? Von den NGOs? Von den Vätern? Von den Familien? Et cetera et cetera, und in dieser Reihenfolge. Oder soll nun doch stimmen, was Marx so nannte: "Das Sein (=die faktische Existenzweise) schafft das Bewußtsein (als die Geistesinstanz)", das Faktische 1:1 die Wahrheit? 
Oder stimmt nun doch die Vertragstheorie der Aufklärer, sodaß der Staat und sogar die gesamte gesellschaftliche Struktur vom Einzelnen, (und da beliebig) geschaffen wird? Gewiß, freilich, denn ein bisserl konservativ sind wir schon - mit manchem Dekorhäppchen aus der Vergangenheit, was man dann treuherzig "Tradition" nennt.
Freilich, die Bevölkerung hat bisher auf nicht geahnte Weise mitgespielt, das muß man schon sagen. Niemand hat damit gerechnet, daß sich weltweit die Menschen den massiven Entzug fast sämtlicher Freiheitsrechte so einfach gefallen lassen. Viele haben damit gerechnet, daß es zu massiven Protesten und Gegenbewegungen kommen würde. Das war ein Irrtum. Die Versenkung der Massen, der Abbau der Kultur, wie er seit vielen Jahrzehnten, ja seit der Gründung der USA sogar betrieben wird, ist den Linken Globalistischen Elitisten besser gelungen, als sie je geahnt hätten. Und in diesem Belang gehört auch Trump dazu, der nur der eine Kopf desselben Leibes ist, dessen Pendent, das den US-Wählern "Alternative" vortäuschen soll, nun Biden heißt.

Dieselbe Bevölkerung wird sich freilich auch diesmal noch einmal an der Nase herumführen lassen. Jene Bevölkerung, die für die elitistische Oligarchie einfach ein Wählersequent ist, von dem wie von allen anderen Schichten vor allem eines verlangt wird, sonst könnte es für die jeweils Herrschenden ungemütlich werden. 
Weshalb eines in den USA nicht mehr passieren "darf": Daß die Kirche wieder aufkommt. Also muß immer und präventiv verhindert werden, daß noch einmal eine Situation wie in den Jahrzehnten 1920 bis 1950 entsteht, in der sich Identitäten bildeten, die den elitistischen Vorstellungen von Macht und Herrschaft ernsthaft den Brei verdarben, und die vor allem Identitäten und starke Wurzeln sein konnten, weil sie katholisch waren.
Aber auch das ist mit Corona gelungen. Denn der Hauptverlierer sind die Elitisten noch nicht. Die Hauptverlierer sind ... die Bischöfe. Die von der Bevölkerung als diensteifrige, ja übereifrige Laufburschen der Herrschenden erlebt wurden. Die mit vorauseilendem Gehorsam die Beschränkungen der Freiheiten und sogar ihrer selbst nicht nur zugelassen, sondern sogar noch weitergetrieben haben, als die Politik es je gewagt hätte. (Was freilich alles nicht nur USA-spezifisch ist.)


Morgen Teil 3) Gibt es auch Gewinner in diesem Bürgerkrieg?


Samstag, 13. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (1)

Natürlich könnte man sagen: Wow, toll was der Trump da sagt. Endlich sagt es jemand, denn die Bischöfe haben es ja nie gesagt. Glaube, Gebet, öffentlicher Gottesdienst sind WESENTLICH für eine Gesellschaft. Weshalb sofort Schluß sein muß mit dem Lockdown von Kirchen und dem Verbieten oder Einschränken bis auf den Sinnlosigkeitsrest von Kulten.
Die Karte, mit der die Katholiken in den USA seit hundert und mehr Jahren beschummelt werden, wird auch 2020 ausgespielt. Und dieses Wählersegment wird deshalb auch im 101. Jahr vom Kartenspieler abzuernten sein. Denn die Katholiken, die die US-Demokratie aus prinzipiellen Gründen nicht durchschauen, werden auch noch im 506. Jahr darauf hereinfallen. Weil es zu problematisch wäre zu sehen, daß sie NIE eine Chance haben werden.
Würde man nicht das alte alte Schema wiedererkennen, das die Konservativen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten erleben: Daß ihnen jedesmal vor den Wahlen, wirklich jedesmal, alle möglichen Versprechungen gemacht werden, ihren Vorstellungen und Forderungen an eine von Gott durchwirkte Gesellschaft mehr Raum zu geben. 

Und da reagieren leider so viele (vor allem Katholiken, aber nicht nur) Katholiken wie Jumpmaschinen. Die sofort anspringen, wenn man eines ihrer Kernthemen anspricht. Das war bei Trump bei der letzten Wahl die Abtreibung.
Wem das neu ist, wer sich mit dieser Materie noch nicht auseinandergesetzt hat, wer das nicht glaubt (weil JETZT - auch dieses Glauben an das JETZT als historischen Höhepunkt ist ein Symptom der Pathologie der Gegenwart! - IST mit Donald Trump ALLES ANDERS) der sollte etwa Bücher wie das von Murray N. Rothbard "The Betrayal of the American Right" lesen. 
Das hat doch alles System! Das ist doch alles schon x-mal dagewesen, und jeder Wahlkampf in den USA wird NACH WIE VOR auf diesen Scheinkonflikt zugespitzt. Nichts davon ist neu, was sich heute zeigt. Nicht die Pädophilie-Affären, nicht die Sittlichkeitsskandale, nichts. Es war immer dasselbe Schema. 
Und was hat sich geändert, Gegenprobe? Ebenso - nichts. Wie auf einer schiefen Ebene ist es in den USA wie auf der ganzen Welt kulturell-sittlich abwärts gegangen.
Und wer das immer noch nicht glaubt, wer immer noch glaubt, es gäbe einen gesellschaftlich relevanten Katholizismus (oder auch nur Konservativismus) in den USA, der kurz vor dem Erwecken stünde, der sollte Tuvia Tenenboms Buch über seine Amerikareise lesen. Wo er seine Eindrücke über die amerikanischen "konservativen Katholiken" beschreibt (sofern sie sich vielleicht noch nicht um OnePeterFive und ähnliche - subtil verborgene - Christäo-Judaizismen geschart hat. Dann relativieren sich sogar so "tapfere Geschichten" wie sie jetzt kursieren, wo sogar vereinzelt Bischöfe gegen die Corona-Kultbeschränkungen rebellieren.
Angesichts der mit etwas mehr Informiertheit über die USA vielleicht besser erkennbaren, durch so viele Fakten belegbaren, langen Geschichte der Utilitarisierung des Katholizismus beziehungsweise Konservativismus, die heißt ihn zu benützen, ohne ihm Einfluß auf die wesentlichen Ziele und Vorhaben der Linken zu geben, ist er vielleicht geheilt von jedem Trumpismus, und sieht die Dinge um einen Doppeldreh realistischer.
Wobei man Trump zugute halten muß, daß er wenigstens so ein bißchen dieses Versprechen umgesetzt hat, ein bißchen, indem er Planned Parenthood die Mittel kürzte. Kürzte. Nicht ganz strich! Weit ist er mit diesem Vorhaben nämlich nicht gekommen. Aber er hat wenigstens so getan, und nicht so frech wie sämtliche vormaligen Präsidenten - jawohl, auch J. F. Kennedy ist darunter, auch, ja vor allem Ronald Reagan, sie alle haben gelogen gelogen gelogen, um diese Wählerschichte zu ködern, die wieder und wieder und wieder darauf reinfällt - viel versprochen, aber schon am Tag nach der Wahl alles vergessen.

Diesmal ist es Corona und der Gottesdienst beziehungsweise die direkte Praxis des Religions- und Glaubenslebens, das es immer nur gibt, wenn es Kult gibt. Aber mehr sollte man dahinter auch nicht sehen.

Sehen sollte man freilich, daß es innerhalb dieses einen (in zwei Formen auftretende) Drachen unterschiedliche Strömungen gibt, und Machtkämpfe. Darin liegt auch die Linie Trumps begründet, so massiv gegen China aufzurüsten, als stünden die USA mitten in einem realen Krieg (soferne nicht das Leben immer ein Krieg ist, auch das ist heute völlig verdrängt).

Machen wir es simpel: Die liberale judäo-protestantische (Ostküsten-)Clinton-Partie setzt in China (China ist somit ein Instrument, eine erst aufgerüstete und nun eingesetzte Schlagwaffe) direkt ihren Kampf um die Totalmacht an, denn sie hat die chinesische Kapitalismus-Attitüde angefacht und im Griff. Sie wird von der mehr zionistischen Gang bekämpft, die in Trump endlich wieder einen zugkräftigen Leitstier hat. Die aggressiv nach vorne verteidigte, aus dem Übel eines ziemlich cleveren Clinton-Schachzugs eine Tugend machte, und China nun sogar zum Weltbösewicht einer Corona-Todesseuche hochstilisieren will.

Was Trump, der zuerst nämlich von der ernsten Überlegung ausging, was es mit einer angeblichen Corona-Seuche auf sich haben könnte - nämlich nichts, was jede vernünftige Überlegung auch gesagt hat - um dann über Nacht umzudenken. Weil ihm eingefallen ist, daß er das ganz anders, offensiver anpacken muß. Wie seltsam, gell, daß das genau in den angeblichen Handelskrieg von Trump gegen China paßt?

"Trump gegen China - das ist Brutalität," sagte dazu Helmut Qualtinger. Da brauchen wir keine Stierkämpfe mehr.

Apropos Bischöfe. Es gab, schreibt Ianto Watt in einem lesenswerten Artikel auf Briggs Blog, in der Corona-Krise Verlierer, mit denen man vielleicht nicht gerechnet hätte. Und deren erster ist (Überraschung!) die Oligarchie-Linken-Globalismus-Schichte. Die Watt für die direkten Verursacher (nicht nur: Auslöser, sondern Initialtäter) der "Corona-Pandemie" hält. Diese Elitististenclique hat sich kräftig geschnitten.

Um die US-Wahl wirklich im Sinne ihres Kandidaten (mittlerweile steht ja Joe Biden als Strohmann und Schaufensterpuppe dieser Gruppe fest) zu beeinflussen, wäre der Plan und notwendig gewesen, daß die Corona-Krise sich weit langsamer und weit intensiver entwickelt. Um dann auch so viele Schäden zu verursachen, daß Trump in einem Trümmerhaufen zu stehen kommt, der unter seiner Regierung und damit unter (zumindest gefühlt) seiner Verantwortung steht. Damit wäre Trump mit enormen realen Problemen und einer gewaltigen Unzufriedenheit konfrontiert worden, die man mit ihm identifiziert. Aber die Waffe war zu schwach, die Wirkung wurde rascher begrenzt, als gedacht.


Morgen Teil 2) Die Bedeutung der Zweiten Welle steigt



*230520*

Dienstag, 26. Mai 2020

Man muß Barbar sein, um zu denken (2)

Teil 2) Warum Bürger zu sein bedeutet, Sklave zu sein


Nun, in der Neuzeit kam es bei uns, also in den von den Habsburgern beherrschten Ländern, unter (in den Augen des VdZ völlig zu Unrecht) so hochgelobten Frau Kaiser (denn Kaiser war immer noch ihr Mann, der Herzog von Lothringen - DER wurde gewählt, DER wurde in Frankfurt zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt) Maria Theresia zu einer Rechtsreform. Das war in den 1760er, 1770er Jahren. 

Wo mit einem Schlag und per kaiserlicher Verordnung jedes der zahlreichen, historisch gewachsenen, mit dem in einer Region lebenden Volk und seiner Ordnung und Struktur (die sich trotz des hohen Anteils an Zuwanderungsbevölkerung über Jahrhunderte mal mehr, mal weniger gebildet hatte) verwurzelten, regionalen Rechte außer Kraft traten und durch EIN Rechtskonstrukt ersetzt wurden. Über die fatalen Folgen (und noch mehr langfristigen Folgen) für die natürlichen sozialen Ordnungen ließen sich nächste Traktate ausarbeiten.

Damit aber war der römische Rechtsgrundsatz durchgesetzt, der da heißt: Gleichheit. Gleichheit aber (nun sind wir wieder zurück im alten Rom) ist aber eine Eigenschaft, die nur Sklaven eigen ist. Nur Sklaven können und dürfen nicht "für sich" denken, sondern ihr Denkergebnis steht im Wesentlichen bereits im Vorhinein fest. 
Es gibt nur die eine Wahl: Wollen wir gleich sein und nicht denken, oder wollen wir frei sein und denken
Was bedeutet das? Es bedeutet, daß wir ohne es näher zu bemerken in einem Zustand der Versklavung leben! Und zwar deshalb, weil wir Bürger sind und sein wollen. Somit die Ruhe dem wirklichen Denken und seinen nicht immer vorhersagbaren Ergebnissen vorziehen. Seien wir doch ehrlich - ist es nicht das, was wir wirklich wollen und auf jeden Fall vorziehen? Das heißt, daß das Denken von Bürgern IMMER mehr oder weniger dem der Regierung, die es hat (und von der es mit der Zeit eine reine Illusion diesbezüglich pflegt, diese Regierung auch selbst gewollt, neuerdings auch selbst sogar "gewählt" zu haben), gleicht, weil anpaßt, fügt. 

Das können wir drehen und wenden, wie wir es wollen. Es ist so. Nicht nur theoretisch, sondern wir können es jeden Tag beobachten. Und daraus schließen, daß wir auch davon "befallen" sind. Weil wir dazugehören wollen. Weil wir die Bequemlichkeitsvorteile der Anstrengung vorziehen, uns mehr zu individuieren. 

Wenn wir das zusammenfassen, können wir also mit Fug und Recht sagen, daß wirkliches Denken nur von dort kommen KANN, wo der Zustand des Barbarentums herrscht. Nur von dort, wo Menschen im Zustand "des Andersseins" leben. 

So, und nun ziehen wir endlich den Bogen zur Aussage, die ganz am Anfang dieses Versuchs (=Essay) stand. Die da lautete, daß der wahre Untergang Roms nicht, wie das Vorurteil, das in den Schulen seit Jahr und Tag gelehrt wird, dem Einströmen der Barbaren zu verdanken ist. Mitnichten und -neffen! Diese Barbaren waren es sogar, die mit ihrer ganzen Mannes- und Denkkraft das römische Reich erhalten wollten, dafür sogar ihr Leben gaben. 

Warum aber kam es dann doch zum Zerfall dieser Truppen, dieser militärischen Kraft, was Rom schließlich 476 (mit der Absetzung von Romulus Augustulus) nach der verheerenden Niederlage gegen die barbarischen Vandalen den Gnadenschuß gab. Aber das Ende kam nicht, WEIL barbarische Völker, auf ihrer Flucht vor dem Chaos in Massen den Rhein und die Donau überquerten. Die zuvor zu Feinden erklärt wurden. Dabei hatten alle diese Völker immer noch die Ordnung und Lebensweise Roms gesucht. (Erst die Langobarden, einige Jahrzehnte später, waren bewußte Schöpfer einer neuen Ordnung, aber recht sicher auch schon nur deshalb, weil es keine römische Ordnung mehr gab.) 

Diese Hinzukömmlinge (was alles wir "Völkerwanderung" nennen) waren zu Feinden erklärt worden. Dabei waren die gar nicht feindlich gesinnt, nicht wirklich zumindest. Aber einmal zu Feinden erklärt, mußten sie sich so verstehen. Das Ende ist bekannt. Es war das definitive Ende Roms, das Ende der römischen Strukturen.

Ohne Zentralmacht, ohne zentral durchgehaltene, geforderte Ordnung zerfiel die große Ordnung (wie das Militär) in jene Ordnungen und Hierarchieebenen, die noch funktionierten. Und das waren die militärischen Einheiten und Abteilungen. Die von einem Rex (regs) beherrscht wurden. DARAUS hat sich dann ... der König* entwickelt, der ursprünglich das war, was wir neudeutsch mit "warlord" bezeichnen könnten. Ein Kriegsherr, der über eine Ordnung innerhalb einer nicht mehr bestehenden römischen Ganzordnung herrschte. 

Daraus hat sich dann in einem mehr oder weniger komplexen Spiel von Interessen, Persönlichkeiten, Macht und Lebensanforderungen ein enorm facettenreiches Gebilde von Teilordnungen etabliert, die barbarischen Ursprungs und barbarischer Gesinnung waren. (Noch einmal: Barbarisch heißt: Jeder dachte für sich. Und das verträgt sich nicht mit dem Bürgerstatus, der ab einer bestimmten zeitlichen Entwicklung, vor allem ab einer bestimmten Größe, ab der das individuelle Dasein, das individuelle Denken immer mehr kompromittiert wird.) Und voilà - wir haben den Zustand Europas im 5. Jahrhundert.

Ein Zustand, der all diesen Barbaren und Barbarenvölkern mehr oder weniger ZUGEFALLEN war. Zum überwiegenden Teil ohne, daß sie es je so gewollt hätten! Denn nur ein starkes Rom hätte sie so vor den asiatischen Räuber- und Plündervölkern (die nie auf Land aus waren, sondern deren "Reich" nicht größer als der Rücken ihrer Pferde war) beschützt, wie sie sich das gewünscht und erhofft hatten. 

Zugefallen, weil die Dekadenz und das nicht mehr vorhandene Selbstsein, der Wille zur Selbstbehauptung der Römer deren Staat und Ordnung aus sich heraus aufgelöst hatte. Still und heimlich, und über jahrhundertelange Prozesse. Wo sich der Caesar, der Kaiser, aufgelöst hatte, sodaß das in alle möglichen "Parallelgesellschaften" zerfallene Volk mehr oder weniger notgedrungen in "Königreiche" zerfiel. Regiert von den Warlords, den Regis, den Regenten, den Königen. 

Von dieser Warte beleuchtet, ohne jedes neu erfundene oder ge-fundene Detail also, erzählt uns plötzlich das Ende Roms viel mehr über den Zustand unserer Gegenwart und damit über das Stadium, in dem wir uns befinden. Als Punkt auf einem Weg in den Verlust der Ordnung, in der wir leben, und die wir so ungemein stabil halten, daß wir alles daran setzen, sie zu erhalten. Und dabei lieber das Denken aufgeben, weil es den zentralen Mächten überlassen. Von denen wir uns erhoffen (und deshalb übergeben wir ihnen ja unser Denken, das der Ordnung gefährlich werden könnte), daß sie uns vor den Barbaren schützen.




*Etymologisch ist (sehr reduziert) das Wort König aus dem indogermanischen Zusammenhang von Zeuger, Geschlecht (im Sinne von "Haus"; vgl. "(k)-ung/-ing" in der Bedeutung von "stammen von"; vgl. ferner die sprachlichen Zusammenhänge "Kun(g)" - k-un (mächtig, s. "kön-nen") - g-un (von Macht stammend, ihr zugehörig) - g (ch/h, vgl. dazu sprachgeschichtlich bei Grimm der Gebrauch von "g/k/ch" als "mächtig" im Sinne von "von einer Art" - "Rei-k/ch" - "-ring/-rijk/-reik" - "Reg(s)"=Leiter, Anführer, vgl. auch die selbige Wurzel von Reich und Reg), als Herr (Vorsteher), Anführer heraus zu verstehen; vgl. dazu "k" im Sinne von "fran-k"=frei sein/freie, von Freiheit/-en stammend=frei sein, sowie das "k" generell in seinem Zusammenhang mit "-k(c,g)-ko/co", Himmel (Erdgewölbe ebenso wie spirituell; vgl. "caeli" sprich [kö]), aber das führt hier zu weit.

Bleibt noch der Hinweis, daß von der inneren Bedeutung her einer für alle, pars pro toto, also der Stellvertretergedanke (!) mitschwingt. Es hilft mitzudenken, daß sprachgeschichtlich das primus inter pares im Spiel ist, über das sich immer mehr das "Einer für ..." zu "Erster von ..." herausbildete (wie z. B. Kluge schreibt), möglicherweise (wie der VdZ denkt) aber genau im umgekehrten Sinn im Sprachsein des Menschen verankert ist.



*130520*

Montag, 25. Mai 2020

Man muß Barbar sein, um zu denken (1)

Man soll sich nur nicht über die wahre Ursache des Zerfalls des römischen Imperiums täuschen, schreibt Ianto Watt in seinem großartigen Buch "The Barbarian Bible". 

Das von der simplen Tatsache ausgeht, daß um zu erkennen, in welchem Stadium sich eine (also: unsere) Kultur befindet man betrachten muß, wo sie einmal gewesen ist. Nur aus dieser Zeitlinie läßt sich der gegenwärtige Zustand erkennen. Deshalb befaßt sich sein Buch, in dem er, der Großvater, die Welt seinen Enkeln erklärt, mit Geschichte. Aber nicht, indem es "bisher geheim gehaltene Tatsachen" auf den Tisch legt, wie so manche ähnliche Bestrebungen, sondern indem es einfach nachfragt, und Begriffe klärt. Und dabei einen Aha-Moment nach dem anderen auslöst, auch beim VdZ. Der deshalb die Lektüre jedem nur dringendst ans Herz legen kann. Er selber "fällt" gewissermaßen von einem Absatz zum nächsten in ein regelrechtes Lichtbecken nach dem anderen. 

Um zu illustrieren, wie das gemeint ist, nehmen wir nur ein Beispiel heran, das des Begriffs "König" - Rex, regis usw. Denn dieser Begriff (darum auch der Titel des Buches, dazu später, es ist schon diese Erklärung ein Lesegenuß) Rex/König ist kein Deszendent von "Caesar", Kaiser, also dem Herrscher über ein Imperium. Sondern es war ursprünglich die Bezeichnung für den Befehlshaber einer Kohorte. Diese Kohorten aber waren in der Kaiserzeit zunehmend von "Barbaren" gestellt. 

Weil die Römer immer weniger in der Lage waren, selbst Männer mit Mut und Tugend hervorzubringen, die die Verteidigung des Landes und ihrer Heimat bewerkstelligen hätten können. Sie waren zu verweichlicht, geistig abgehalftert, und schließlich - nach einer jahrhundertelangen Phase des Turbokapitalismus (mit dem heutigen vergleichbar, und auch das ein beständiger Weg nach unten, gerade im Zusammenspiel mit der Politik) - gab es nicht nur zu wenige Männer überhaupt, und zwar durch Empfängnisverhütung und generellen Niedergang des Willens zum Nachwuchs. 

Überraschung: Das war hauptsächlich durch den Zerfall der Ehe bedingt, die schon unter Augustus begonnen hatte; nein, viel früher, durch die faktische, nach heutigem Begriff erstaunlich feministisch-emanzipierte Stellung der Ehefrau, aus der heraus die Ehe und Familie in einer Kettenreaktion ins Chaos versank begonnen hatte, sondern in einem direkten Zusammenhang auch zu wenig Geld. Und deshalb (sic!) irgendwann  zu wenig Kredit. Denn auch das hängt zusammen, und auch das zeigt den Zustand unserer Gegenwart, die sich in immer astronomischer Höhe verschuldet. 

Das hat dazu geführt, daß sich die eigentlichen Römer diese Fremden, die bald ausschließlich übernommen hatten, wozu sich kein Römer mehr bereit fand, auch nicht mehr leisten konnten.

Es gab also nicht nur zu wenige römische Bürger (Civitates - Zivilisation - Citoyens). Die jene Gruppen, der in einem Land lebenden Menschen sind, die sich mit dem Staat identifizieren, die mehr oder weniger kritiklos für diesen stehen, ihn vertreten, also für die Ordnung stehen, die er repräsentiert und ebenso schafft wie erhält. Es gab bald auch keine Barbarentruppen mehr, die sich Roms Bürger leisten konnten. 

Aber auch das war nur eine Folge, ein Puzzlestei, eine einem ganz anderen, unten ausgemalten Bild ... wobei wir vorerst noch einige weitere Denkfundamente durch Begriffsauflüftung neu legen wollen.
Denn in gewissem Maß ist somit auch gesagt ist, daß Bürger jene Menschen sind, die ihr Denken freiwillig und durch Habitus (also übertragen, als Brauch unhinterfragt übernommen und danach geformt) beschränken. 
Weil unter die Maxime stellen, daß ihr Reden (=Denken) die Prämisse trägt, daß sie einem Zweck untergeordnet ist: Den Staat zu erhalten, zu stützen, zu verteidigen. Freies Denken und Bürgerschaft sind also in gewisser Hinsicht ein Widerspruch. Frei können, wenn man es so betrachtet, nur Barbaren sein. Und Barbaren sind keine Idioten, sondern einfach die, die "nicht zum Staat gehören", die Fremde sind, die "anders" sind. 

Sie sehen schon ein wenig, geneigter Leser, was Watt meint, und was der VdZ meint, wenn er sagt, daß der Walliser nichts "Neues" erfindet, sondern die Dinge einfach neu ordnet, zusammensetzt, und einmal in Ruhe für sich nimmt. Mit der für unseren alltäglichen Sprachgebrauch oft so überraschenden Erkenntnis, daß die Dinge, wenn man sie einmal einfach für sich stehen läßt, ein völlig neues Zueinander ergeben. 

Der Bürgerbegriff geht dabei von einer seltsamen Maxime aus. Auch die wird heute unreflektiert übernommen. Sie besagt, daß das Recht nach heutigem Begriff (der römischer Tradition entspringt) als "fortschrittlich" und der Entwicklung des Abendlandes (Europas) so zuträglich gesehen wird.

In Wahrheit war der römische Rechtsbegriff nur praktisch, für den Staatsbegriff römischer Art nützlich. Denn die Römer waren ja überhaupt die größten Pragmaten, die man sich vorstellen kann, deshalb waren sie ja im Aufbau des Reichs, in dessen Erhalt und politischer Stärke so "effizient".

Dieser Rechtsbegriff geht von GLEICHHEIT aus. Deshalb kann ein universales Recht über alle drübergelegt werden. Damit ist das gemeint, was seit der Renaissance und dem sich daraus entwickelnden Zustands absoluter Herrschaft auch bei uns mehr und mehr eingeführt. In Österreich durch die theresianische Rechtsreform. 

Die natürlich Rechtsstudierten ein wahrer Gaumenschmaus ist. Die häufig nur "gelernte Anwender eines technizistischen Gesetzesbegriffs" sind, für die die Gesetze also eine Art Bedienungshandbuch, technische Beschreibung sind, was zwar auf eine Weise auch mitspielen muß, aber absolut genommen absolut tödlich für die jedem Recht zugrundeliegenden Gerechtigkeitsforderung ist. Wir erleben das ja heute. 

Morgen Teil 2) Warum Bürger zu sein bedeutet, Sklave zu sein



*130520*