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Freitag, 16. März 2018

Nachtrag zur Integration - Warum die Schweiz die Zukunft sein wird

Ehe wir über "Integration" diskutieren wäre es also höchste Zeit, über den Begriff "Staat" zu diskutieren. Denn es ist dieser, mit dem wir operieren, der nicht mehr funktioniert, sofern er überhaupt je funktioniert hat und nicht bloß Hilfsbezeichnung für ein zufällig, weil willkürlich aus der Geschichte übriggebliebenes Gebilde war. Das zeigt sich am deutlichsten an den Verwendungen, wie sie etwa Frau Merkel (aber nicht nur sie) in den Raum gestellt, weil einfach für sich (neu, weil neuen, selbst gestellten Anforderungen nach) interpretiert hat.

Aber noch etwas fällt auf, nämlich ein Doppelstandard.  Der sich auf das gleiche Problem eines unklaren Staatsbegriffs zurückführt. Das beste Beispiel ist der Umgang mit Minderheiten in Österreich nach 1945. Denn das, was sich dort als "Lösung der Minderheitenfrage" präsentiert, ist GENAU DAS, was heutige Integrationspolitik verweigert: Ob die Slowenen in Kärnten, die Kroaten im Burgenland, oder auch die Zigeuner ebendort, ihre "Lösung" ist nahezu eine Aufforderung, eine Parallelgesellschaft zu bilden, UM ihre eigene völkische Identität zu wahren.*

Wobei es dort noch insofern leicht ist, als diese Parallelgesellschaften, die man regelrecht zu solchen machen wollte und will, kulturell, religiös und historisch viele Deckungsbereiche mit dem neuen Heimatland Österreich haben.** Vertreter dieser Minderheiten beklagen sich immer genau dann, wenn diese Parallelgesellschaft gefährdet ist, sich dem Rest des Landes zu assimilieren. Ähnliches gilt für die Sorben in Sachsen.

Daneben zeigt sich ahnungsweise, was ein Reich ausmacht: die Kroaten im heutigen Burgenland hatten im Rahmen des "Reichswalls" - also der Militärgrenze gegen die Türken - eine klare Funktion innerhalb des Gesamtreiches, nie innerhalb eines organisch zu begreifenden Staates. Weiter südlich entstanden ernsthafte ethnisch-religiöse Probleme ab dem Moment, wo ein Nationalstaatsbegriff (Jugoslawien), der ebenfalls das Historisch-Kulturelle eines Reiches mit den faktischen Anforderungen eines (dekretierten, also willkürlich verhängten) Staates verschwimmen ließ, den Reichszustand ablöste.

Das Beispiel ist aber noch ausbaubar. Denn was hier gesagt wird, weil sich zeigt, gilt sowohl für Österreich (als erzwungen-nicht-Deutschland-seiende-Deutsche) als auch für Deutschland (wo deutsch nur noch war, was sich zufällig auf einem bestimmten Territorium aufhielt.)

Beide Länder sind aus einem Reichsgebilde herabgekommen, wobei der deutsche Reichsbegriff (der eine faktisch klar zentralistische Verfaßtheit aufwies, wohin es sich auch entwickelte: was nach diesem universalistischen Begriff "Deutschland" auch gar nicht anders geht) immer nur als Schwindel angesehen werden kann. 

Beiden Ländern wurde nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg eine Neuformierung als Reich verweigert, beiden Ländern wurde (in Deutschland noch einmal nach 1945) eine Staatsgründung auf den verbliebenen Restgebieten aufoktroyiert, ohne daß dieser Begriff je geklärt wurde. Bis heute nicht, wo man mit Recht reklamieren könnte, ob Deutschland überhaupt jene Souveränität hat, die von einem Staat sprechen ließe, ob also Deutschland nicht derselbe vorgetäuschte Staat ist, als der er 1871 begann.

In Österreich, nur als Beispiel, hat das sich diese seit 1918 bestehende Unklarheit darin geäußert, daß Tirol erst in den späten 1960er Jahren einen "Beitritt" zur Republik Österreich in seinem Landesparlament beschlossen hat, als Abfinden mit einem von außen erzwungenen Status quo. Es ist also kein Wunder, wenn gerade diese beiden Staaten, Österreich und Deutschland, in der momentanen Zuwanderung ähnliche Probleme haben, denn sie sind beide ähnliche Ziele.

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Wer aber nun meint, diese Idee von klar verfaßten Parallelgesellschaften als einziger Lösung des "Integrationsproblems" seien radikal oder unrealistisch, der sei an die Schweiz verwiesen. Denn was sich dort zeigt IST NICHTS ANDERES, als bei uns nötig und möglich wäre, wenn auch nicht ohne Schmerzen. Aber in der Schweiz haben sich diese Parallelgesellschaften (mit mehreren Religionen und zumindest vier Sprachen) durch eigene Kantone herausgebildet, die sich in einer übergeordneten, einem Reich ähnliche Lösung - fußend auf starker Regionalautonomie - zusammengefunden haben.



*Wir wollen dabei gar nicht erst vertiefen, was denn die UNO mit ihrem Völkerrechtsgrundsatz des "Selbstbestimmungsrechts der Völker", der nach ihrer eigenen Definition sogar dem Recht eines Staates auf Unversehrtheit ÜBERLEGEN ist, überhaupt meinen könnte. Man überlege doch einmal, was das bei solchen Zuwanderungsbewegungen, wie wir sie heute haben, in Zukunft bedeuten könnte!

**Es ist doch kein Zufall, daß die maßgeblichsten sogenannten Integrationsmaßnahmen - Klassen mit Sprachunterricht, etc. etc. - die sichersten Effekte darin haben, Parallelgesellschaften bereits frühzeitig auszubilden. Und wie wollte man es aber anders machen?! Wir bewirken also mit unserem Handeln OHNEHIN das, was wir umgekehrt in unseren Reden angeblich VERHINDERN wollen. Nein, "Integration" als Einfügung in ein bestehendes Volks-, Solidar- und damit Staatsganzes ist, wenn überhaupt nur in ganz kleinem Rahmen möglich. Und nur auf der Grundlage einer einenden Religion als Quelle auch subjektiven Rechts- und Wertempfindens.

 



*020318*

Samstag, 23. Mai 2015

Zum Wochenausklang

Ungarischer Mulatsàg (sprich: "Mulotschaag"; ausgelassene Unterhaltung)
mit einem wirklich gehörigen Schuß Zigeunertemperament gefällig?
Bitte schön.


Budapest Bár in concert
Nagyon zene - Budapest Bár
(sprich: "Nodjon (z)sänä - Budopäschd Baar")







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Sonntag, 6. Oktober 2013

Europa wird immer dümmer

Es ist irrelevant, womit man es erklärt, es ist ohne Bedeutung, warum - es sind einfach Tatsachen, die u. a. der Intelligenzforscher und Genetiker Volkmar Weiss in seinen zahlreichen Publikationen darlegt. Tatsachen, die durch eine enorme Menge an Daten gestützt sind bzw. aus diesen hervorgehen. Denn zu kaum einem Thema gibt es so viel Forschungs- und Datenmaterial - wie zum Thema der Intelligenz, dem IQ. 

Auch soll gar nicht darauf eingegangen werden, was mit dem IQ überhaupt gemessen wird. Denn auch Weiss betrachtet lediglich statistische Korrelationen und daraus erwachsende Aussagen.

Aussagen, die politisch hochbrisant sind, und wohl deshalb auch von der UNO, die einen guten Teil dieser Erhebungen selbst durchführt und durchgeführt hat, nahezu verschwiegen werden. Denn in Wahrheit müßte man sie an die große Glocke hängen. Aber sie sind eng mit political correctness verbunden, und so sind die Resultate mit zahlreichen Denkverboten behängt.

Das geht bis zu den PISA-Studien. Denn es ist bekannt, daß diese sich sehr wohl auf absolute Intelligenzwerte umlegen lassen, Weiss (und andere) haben das längst bewiesen. Die Fakten sind also den Verantwortlichen bekannt. Aber man spricht nicht darüber. Nicht darüber, daß die Intelligenzleistungen Europas mehr und mehr abnehmen.

Weiss führt meist nur Fakten an, und den Folgen, die sich daraus ergeben. Denen gemäß Intelligenz in hohem Maß vererbt wird, und NICHT, wie dargestellt, von sozialen Umständen abhängt. Denn daraus ergeben sich Aussagen, die einem fast die Luft rauben. Denn auch die UNO weiß und beobachtet seit Jahrzehnten, daß Völker, Nationen mehr oder weniger hohe durchschnittliche Intelligenz aufweisen. Daß deshalb die Migrationsbewegungen, die weltweit zu beobachten sind, höchste Relevanz für die Überlebenskraft der Zuwanderungsländer haben. Denn es ist ein Irrtum zu meinen, man könnte Zuwanderer aus Ländern mit geringerem IQ einfach "aufschulen", oder durch soziale Maßnahmen in der Lebensführung heben, woraufhin sich die Intelligenzleistung verbesserte, und schon wäre das Problem behoben. Das geht nicht. Nicht kurz-, nicht mittel-, und nur schwer langfristig. Weiss (und mit ihm eine Menge von Genetikern, darunter übrigens auch der Österreicher Hengstschläger) meint, daß Intelligenz primär einmal vererbt ist.

Auch ist die zunehmende Akademiker- und Maturantendichte von dieser im Durchschnitt ermittelten Intelligenzabnahme entkoppelt, das heißt, daß die vermehrte Vergabe von Bildungszertifikaten KEIN Indiz für Erhöhung der Intelligenz der Bewohner eines Landes ist. (Man könnte fast das Gegenteil daraus schließen.)

Es soll hier nur bei Andeutungen bleiben, auch weil der Verfasser dieser Zeilen Weiss nicht einfach so zustimmt. Aber was sollte man zu hochsignifikanten Korrelationen sagen, aus denen hervorgeht, daß je länger Länder von sozialistischen Regierungen* regiert werden, desto mehr die Intelligenz der Bewohner ab-, unter konservativen Regierungen aber zunimmt oder wenigstens konstant bleibt? Dies ist sogar innerhalb der Bundesrepublik länderweise und eindeutig nachweisbar. Und nicht nur das, es ist durch die jahrzehntelangen Erhebungen der Bundeswehr untermauert, die schon lange in internen Schriften vor der kontinuierlichen Abnahme der Intelligenzwerte ihrer Rekruten warnt.

Oder was soll man dazu sagen, daß die Fertilität von Bevölkerungsgruppen mit niedrigerer Intelligenz deutlich höher ist als die mit hoher? Was dazu, daß gerade der Sozialstaat westlicher Prägung diese Bevölkerungsgruppen seit Jahrzehnten besonders fördert? Ein Zustand, der eine hohe Dynamik entwickelt und dazu führt, daß Gesellschaften progressiv "unintelligenter" werden. Kombiniert mit demokratisch verteilten Machtverhältnissen führt dies dazu, daß eine Gesellschaft gegen Intelligenz und intelligente Ideen regelrecht immun wird, weil sie sie gar nicht mehr erfaßt. Während ihre Eliten progressiv dümmer werden.

In Langzeitstudien - und kaum ein bio-soziales Feld ist so kontinuierlich untersucht, wie es die menschliche Intelligenz ist - läßt sich zeigen, daß prosperierende Staaten, Wohlstand mit seinem durchschnittlichen IQ einhergeht. Fällt der unter eine bestimmte Grenze, fällt vor allem der Anteil an Besitzern eines sehr hohen IQ unter einen bestimmten Wert (manche Aussagen gehen von etwa 20 % aus), verliert eine Gesellschaft seine Problemlösungs-, Wohlstands- und Wachstumsdynamik.

Während die Komplexität der Welt ständig zunimmt, sinkt also die Fähigkeit, sie zu bewältigen. Und das ist der eigentliche Warnschrei, den diese Studien enthalten.



*Und Weiss weiß, wovon er spricht, denn er forscht an diesem Thema bereits seit DDR-Zeiten, wo er schließlich nicht mehr öffentlich auftreten durfte, weil er auf diesen Umstand hinwies. Mit erstaunlichen Dingen, die der Mann erzählt. Etwa wenn er berichtet, daß in der Tschechoslowakei allen Ernstes - unter kommunistischem Regime! - noch 1985 darüber diskutiert wurde, ob man nicht Zigeunern Prämien für freiwillige Sterilisation zahlen solle, weil deren durchschnittlicher IQ bei 85 lag. Bei weitem nicht nur Weiss warnt vor den soziologischen Folgen der in den nächsten Jahren auf uns zukommenden Welle an Zuwanderung aus dem ehemaligen Ostblock (weil die Beschränkungen fallen). Es geht dabei nicht um Urteile oder Vorurteile, es geht um den realistischen Blick.



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