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Sonntag, 31. März 2024

Die Freude, die uns geschenkt wird

"Wer vom Badekommt, ist rein,." sagt Jesus. der Meister, zu Petrus, dem Schüler und Jünger, als der Meister ihm, dem Jünger, die Füße wäscht, und Petrus das sinnliche Zeichen als sinnliches Datum wertet, nicht als Anzeige eines geistigen Aktes  (der Reinigung), und dann möchte, daß Jesus ihm auch noch die HMände und das Haupt wasche. Als Zeichen, daß er ihm noch mehr und inniger angehört.

Den Aspekt, den Jesus als das von der Fußwaschung Bezeichnete ausspricht, wollen wir in diesem Fall nur rwähnen, auch wenn er wesentlich ist: Wer das annimmt, DER hat Anteil an mir. Diese Aussage, die eine geistige Tatsache geschreibt, verweist aber - es soll erwähtn werden - auf das Wesen aller sozialen Akte hin.
Die in der Gabe wie in der Annahme der Gabe gründen. Geben IST das Soziale des Menschen, NEHMEN beschließt es zur sozialen Tatsache der Verbundenheit. Weil in dem Übergebenen geistiger Weise der andere mit enthalten ist, und im Nehmen vereinahmt, einverleibt wird, zur geistigen Tatsache der Persönlichkeit. Es ist also das Soziale selbst, das wir in der Gabe schaffen, und sohin ist es auch das Soziale, das den 3wahren Sinn der Wirtschaft und damit des Geldwesens darstellt, so wenig wir das noch meinen zu erfahren. Es ist auch das aber eine geistige Tqatsache! Gabe,  Gegengabe, Geld und Geschenk sind jeweils nur andere Aspekte desselben Aktes der sozialen Verbundenheit und Verbindung. Das Geben, das Bezahlen ist dann der Ritus des Sozialen. Das ist es, was Jesus dann in der Fußwaschung tat. 
Was damit natürich auch heißt, daß wir immer die sind, die zuerst eine Gabe ERHALTN HABEN - Leben als Teilhabe an der Freude (und am innertrinitarischen Wesen) Gottes - und dann in unserem Lebensvollzug BEANTWORTEN. Nicht wir sind also die ersten, sondern unsere erste Lebensaufgabe ist die der Antwort, der dankbaren Gegengabe, durch unser Dasein. In dem wir durch die Gaben Gottes erhalten werden, weil wir uns nicht aus uns selber erhalten können. Aber auch hier sind die Früchte, Eier, das Fleisch, das Brot ZEICHEN, nciht die von ihnen bezeichnete Sache selber.

Mittwoch, 29. März 2023

Realwerdung des Gehorsams

"Und Mose machte eine Schlange aus Kupfer. Die befestigte er an einer Fahnenstange, wie der Herr ihm gesagt hatte, und stellte sie auf. Jeder, der zu der SChlange hoch blickte udn gewissenwar, blieb am Leben." (Buch Numeri) 
Es geht nicht um die Schlange, wie die Magie glaubt und es auf einen technischen Prozeß herniederbricht - in dem ich aber der Herr bleibe - und es hätte auch ein Känguruh sein können (sieht man von der gewiß nicht ungewollten Symbolik ab, denn in Gott ist gewiß nichts zufällig*) Der Ineinsfal von Ding und Bedeutung ist erst mit der Inkarnation Gottes in die Welt gekommen (siehe: Sakrament).  
Die Fahne = das, dem man folgt, dem man sein Leben unterstellt, und sei es im Tod.
Es geht um den Gehorsam als DAS ERWARTENDE, um die Anbindung an das, wovon ich mir Heil erwarte. Ein geistiger Akt, der im Ritus welthaft (zur Welt geboren, hier sogasr von Gott, dem Schöpfer, geschaffen!) wird.

Freitag, 25. November 2022

Als das Äußere verschwunden ist

Was Bella Dodd in ihrem Erinnerungsbuch "School od Farkness" beschreibt (wobei im Titel der Buchstabe D in Kyrillischer Schrift gehalten ist, eine bewußte Anspielung auf jene Dunkelheit, als die sie ihre Phase als Vorsstandmitglied der Kommunistischen Partei der USA erlebt hat, aus der sie dann aber aufgewacht ist) beschreibt ist eigentlich der schönste Kulturkatholizismus. 

Die gesamte Umgebung, das Dorf Potenza, ja jeder ;Mensch in diesem armen, aber (und das ist kein billiges Klischee, "arm aber glücklich" ist häufiger wahr als gemeint) lebensfrohen Süditalien war Teil eines einzigen Atmens im Katholizismus, der sich von Jahresanfang bis Weihnachten durchgezogen und das Leben gegliedert hat. 

Man ist am Sonntag zur Kirch gegangen (oder auch mal nicht, wenn der Weg vom Wetter zu beschweerlivh gemacht worden war), man ist im Sommer zur Wallfahrt "in einen Ort mit einem Schrein, ich weiß nicht mehr welchen, aber wir haben den Heiligen Antonius tief verehrt" gegangen, in dem eine ganze violette Landschaft in Bewegung war. Sodaß sie zeitlbens jedes mal, wenn sie Flieder und violette Blüten sah, den Duft der Landschaft wieder roch, der sie als Kind so beeindruckt hat. 

So hat sie ihre ersten sechs Lebensjahre erlebt, die sie bei einer armen Schäferfamilie verbracht hat, bei einem Ehepaar, das sie wie ein eigenes Kind geliebt und aufgezogen hat. Ehe auch sie als jüngste Tochter von der leiblichen Mutter, die sie da zum ersten mal bewußt sah, nach Amerika nchgeholt wurde. 

Sonntag, 20. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (2)

Das heißt es eigentlich für uns, uns die Welt zurückzuholen. Wie müssen sie wieder in UNSEREN Besitz bringen -- Nicht die Erfindung des Schießpulvers durch die Chinesen, nicht der Buchdruck, nicht egal welche technische Errungenschaft haben die Welt dann in die Kultur gehoben, die ihr Vorbild im Reich Gottes hatte und di eman "Abendland" nannte, und die den gesamten Erdenball zu umgreifen begann, sondern DIESE TATSACHE der Inbesitznahme der Welt DURCH DEN MENSHCEN - IM NAMEN GOTTES, im Namen Jesu Christi war das eigentliche Geschehen. NUR so konnte dann die Vernunft die Oberhand gewinnen, die nur Vernunft ist, soweit sie auf den Geist Gottes zurückgreift, und in der Beziehung zu Gott selbst je neu ihre Übereignung und Herrschaft klar macht. 

Dieser Ort gehört nicht mehr niemandem, ist also für egal welche Inbesitznahme offen und frei, sondern dieser Ort gehört nun (wieder, muß man sagen) Gott. Denn mit dem Sündenfall von Adam und Eva ist ja genau das geschehen: Die Welt, die am Menschen hängt, ist MIT IHM von Gott losgerissen worden, und wurde SOFORT vom Satan besetzt. 

Sonntag, 18. September 2022

May God Give A King (2)

   Umfragewerte zur österr. Politik
Dem nicht von Gott Legitimierten vertraut man nicht, und jede Täuschung endet deshalb eines Tages. Beim Beld, bei den Eliten. Vom Ende der falschen Eliten, von der Hoffnung auf einen König - Wie rasch diese Tatsachen aber durch die jüngsten Ereignisse an die Oberfläche kommen, wie wenig sie noch länger zu überspielen sind - dazu sind die Zerstörungen, die uns auferlegt wurden, bereits zu sehr spürbar und deren Fortgang zu real - das zeigen die aktuellen Umfragen von Meinungsinstituten. 

Seit man diese Werte erhebt, war noch nie, so deren Aussagen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, die sie "regiert" oder die in diesem Polittheater schon lange mitspielt, dermaßen niedrig wie heute. 

So wenige Menschen vertrauen den politischen Strukturen noch wirklich, daß man fast davon ausgehen muß, daß diese Minderheit auch jene ist, die für diese Kluft verantwortlich ist oder sie als Funktionär sogar schafft.

Samstag, 17. September 2022

May God Give A King (1)

Man muß nicht einmal mehr die Augen anstrengen, man muß nur die Bemühungen anstrengen, das Sehen zuu verhindern. Aber was in dieser Geschichtsphase so überdeutlich wird, wird durch zwei aktuelle Ereignisse in buntesten Farben illustriert. Das eine ist die Reaktion der Engländer auf den Tod der Queen, und das andere ist die

Als nach der Reformation durch Heinrich VIII., die im Grunde nur die Aneignung der (katholischen) Kirche durch den König war, ein Raubzug sohin, keine religiöse Reformation, die erst nachgräglich kam und draufgesetzt wurde, die Natur der britischen Konstruktion als Imperium durch die daraufhin zunehmende Überschldung des Königshauses zu einer Camouflage verkam, in der die Banken die Politik berstimmten - und das hat sich bis heute nicht geändert - blieb doch eines unangetastet: Und das war der Zusammenhang zwischen Haupt und Leib, zwischen Köinigtum und Volk, der sich durch die Usurpation der KIrchenleitung durch den König sogar noch verstärkte.

Samstag, 14. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)

Der Eigennutz, die Skrupellosigkeit, die Gier und der Neid erfanden (und erfinden immer wieder neu, aber in stets wechselnden Kostümen) die Mär von der Relevanz leiblicher Nachkommenschaft für Besitz, Stand und Macht zur Utopie und Ideologie - UND die des Eigennutzes als ANGEBLICHER und einziger wirlich natürlicher Motivans für persönliche Entfaltung und Wirtschaftsentwicklung, der sich dann aus dem Kapitalismus und dessen Eigentumsbrutalität zum sogenannten "Liberalismus" ausblühenden Ideologie, wie sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts etabliert hat. (Und dann im Evolutionismus ihre quasi-metaphysische Legitimation erhielt: Der Evolutionismus hat also den Kapitalismus zur absoluten Menschheitslehre weil -wahrheit geheiligt, wo Stärke, Eigensucht und Skrupellosigkeit zur moralischen PFLICHT erhoben wurden.) Ebenfalls ist das Faktum, daß sich das Eigentumsbegriff in ein absolutes Recht verwandelt hat, ist dieser Epoche der Moderne zuzuschreiben. Es war vorher unbekannt.

Denn genau so, wie das Eigentum als Leihwerk durch Gott angesehen worden ist, und sich mit der Auffassung des Christentumg vollkommen deckte (was nicht heißt, "alles - allen", sondern daß die Verantwortung der an ein ding bindende Rahmensei, und als solcher erst als moralische Leistung qualifizierbar wird.

Freitag, 13. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)

Um auch eine historische Perspektive zur Unterlegung der Feststellungen der letzten Tage - die leibliche Abstammung sei nicht die ein Vater(Mutter)-Kind-Verhältnis Begründene, sondern eher zufällige Disposition des Natürlichen, der vom Geist erst zu erringenen, in Besitz zu bringenden Materia, sondern das Wort, der Name, der Geist, und der Wille - zu geben, darf ich nur ein paar historische Tatsachen nachliefern. Die bekannte Tatsache, daß der erste Kaiser Roms, Augustus, ein adoptierter Sohn von Julius Caesar gewesen ist, und dabei (und das ist hier der entscheidende Beleg) völlig selbstvertändlich mit Akzeptanz im Volk (und unter allen politischen Konkurrenten) rechnete, ist eine davon.

Aber aus der zuletzt begonnene Auseinandersetzugn mti dem 100jährigen Krieg Frankreich - England und dem Weg zu diesem dynastischen Streit fällt auf, wie viele der Regenten und Personen des politischen und militärischen (also historisch belegten) Personen adoptiert, an Sohnes statt angenommen waren, ist beeindruckend. Und auch hier, in der Höhe des christlichen Abendlandes, sogar auch von seiten der Kirche, gab es nicht den geringsten Widerstand, nicht das kleinste Befremden.

Donnerstag, 28. April 2022

Ein Ganzes braucht das egoistische Teil-Sein (2)

Der springende Punkt aber ist der gesetzte Willensakt. Kausalität? Hier nein, dort aber sehr wohl. Nur auf einer anderen Ebene. Die Physik muß Gott in die Gleichung einführen. Sie braucht also die Metaphysik - Eine "generelle menschliche "Art zu Gehen" aber gibt es nicht. Sie hängt immer mit seinen Aufgaben zusammen. Der Bauer wird anders gehen, und durch seine Haltung vermag er tatsächlich mehr zu tragen, als der "Vielsitzer". Der mit der Zeit wenig zu trragen vermag, anderseits kann der Bauer aber auch nicht "lange sitzen". Das Gehen eines Menschen formt sich immer seiner Aufgabe (als der gewöhnlichen Bewegungsgestalt) zu. Vieles muß der Mensch also auch einüben. Aber in jedem Fall stellt sich die Art des Gehens darauf ein, und zieht die gesamte Umorganisation des Körpers nach sich.

Der Soldat geht "!aufrecht", und das wirkt sich auf sein Gehen, die Lnäge der Schritte usw. aus, weil er dazu die Rückenuskeln anspannt, in der Folge seine Gehmuskulaturen mit mehr Energie verrsorgt, mehr Leistungsvermögen hat, usw. - der Restr ist eine Reaktion des gesamten übrigen Mechanismus. Wodaß mit der Zeit bestimmte"typische" Gangweisen auch mit solchen Haltungen zu tun haben, sich den Leib gewissermaßen "darnach formen".

Mittwoch, 27. April 2022

Ein Ganzes braucht das egoistische Teil-Sein (1)

Betrachtet man die lebendigen Vorgänge im Detail bzw. kommt man von dort unweigerlich eben zur Gesamtheit einer Bewegung, so bleibt einem nur noch ehrfurchtsvolles Staune vor diese scheinbar einfachsten und simpelsten Bewegungen. So ist es mir beim Stidium von Carl Boegle's Studie "Über den Mechanismus des menschlichen Ganges und die Beziehungen zwischen Bewegung un Form" aus dem Jahre 1880 ergangen.

Das Gehen ist nämlich alle sandere als ein simpler Vorgang der Ortsveränderung, wie zuvor meist gedacht wurde, den man durch die Beine vollzeihen würde. Boegle hat gezeigt, daß das weit gefehlt ist. Denn immer ist der GESAMTE KÖRPER einbezogen und jedes Glied, jeder Muskel, jeder Knochen auf eine Weise eingebunden, in der man nicht mehr sagen kann, was Ursache und was Wirkung ist. Alles ist eigentlich gleichzeitig, und ist eine Seite, ein Teil behindert, ist sofort die gesamte Bewegung veränder oder verhindert.

Samstag, 5. Februar 2022

Der Kampf mit unserer Natur (2)

Jede Gestalt ist Gewohnheit. Jede Gewohnheit ist Liturgie des Lebens. - Alles das ist die konkrete Gestalt unseres Lebens, und alles das ist somit die von uns mit geschaffene Natur, in der wir einst vor Gott treten werden, und nach der wir in seinen Plan eingefügt werden. Und sei es ... in der Hölle. Diese Fragen aber entschiedne sich in den inneren Qualitäten dieser Dinge, nicht an den reinen Vollzügen bzw. daran, DASZ wir alles in Gewohnheit (also zu Haltugnen gereift) vollziehen. Die Gewißheit, daß diese Qualitäten in diesen Vollzügen enthalten sind, die verdanken wir der Überlieferung, der Tradition, die verdanken wir dem Vertrauen, das wir in unsere eigenne Eltern hatten und haben.

Aber mehr noch. Dieses Vertrauen kann auch noch wachsen. Es kann sich zu einem Staunen und Bewundern heranbilden, in dem wir das Leben unserer Vorfahren - ganz so, wie jeden Text in der Heiligen Liturgie, wie alle diese Gesten und Riten, in alles was uns hier zu treuen Händen übergeben wird, damit wir es bewahren, weil wior nie (!) fähig sind, es definitiv und in allen Aspekten zu beurteilen - betrachten und indem wir der Vergangenheit und allen uns vorausgegangenen Riten und Liturgien mit Ehrfurcht begegnen. Und einem nie ermüden sollenden Bemühen, es mehr und mehr zu erfassen. 

Freitag, 4. Februar 2022

Der Kampf mit unserer Natur (1)

Consuetudine statuit altera natura - Die Gewohnheit formt sich eine zweite Natur. Die wahre Bedeutung dieses alten römischen Sprichworts ist kaum hoch genug zu veranschlagen. Letztlich geht es hier sogar um das Geheimnis und Wesen unseres irdischen Daseins, das ein Dasein in carne, im Fleisch ist. Es kann nicht von Geist, es kann nicht von der Seele getrennt werden, ohne daß es zerfällt, aber es hat auch die Realität und Kraft, das Schicksal der Seele zu bestimmen.

Wir werden von der Liturgie des Alltäglichen geprägt, darum geht es auch jetzt in diesem Coronawahnsinn. Nur höchst unweise, ja tölpelhaft-dumme Führer konnten auf die Idee kommen, eine Krankheit durch völlige Isolation der Menschen bekämpfen zu wollen. Es ist,als würde man mit einer zweijährigen Folter (und ich gehe daovn aus, daß dieser Kampf letztlich von dreijähriger Dauer gewesen sein wird) das Wohlergehen des Gefolterten bewirken wollen. Und Isolation gehört zu den schärfsten Formen der Folter, und ist deshalb aus dem Strafvollzug wieder verschwunden, WEIL es Folter war. 

Dienstag, 28. Dezember 2021

DARUM geht es (2)

Nachwürfe, und eine dringende Warnung. Nicht nur, weil ein Whistleblower offenbart, daß die WHO offenbar gelogen hat. -
QR ServusTV 1-3

Wenden wir uns aber nun noch einem im Dritten Teil einer Dokumentation von Servus TV "Auf der Suche nach der Wahrheit" vorgestellten schweren Vorwurf, den ein (ehemaliger) Mitarbeiter der WHO an die Öffentlichkeit bringt. Der für mich dieses vermutlich wohlest gemeinte Projekt des Mateschitz-Mäzenats "Servus TV" immer fragwürdiger macht. 

Denn nicht nur macht Geld kein Gut, nicht nur schafft Geld aus sich heraus keinen Wert. Seine Verwendung nicht exakt zu bestimmen, wie es der Mäzen Dietrich Mateschitz in aller Ehrenwertighaftigkeit macht, verleiht gutem Geld sogar die Flügel, das Schlechte zu stärken. Des RedBull-Magnaten Wohltun ist deshalb wohl auch dort am Klarsten, Wohltuendsten und Bleibendsten (nicht die Spielwiese einiger Trojanischer Roßtäuscher, deren es, wie es in den letzten Jahren offenbar wurde, mehr als genug unter Mateschitz-Fittichen gab), wo er persönlich und höchstselbst die Verwendung seiner Gelder bestimmt. 

Montag, 27. Dezember 2021

DARUM geht es (1)

Nur ein kleines Wort in allen Mündern, aber ein großer Schritt für jeden einzelnen Menschen? Viel Wort, und immer mehr Verschwimm. Erstens geht es um Impfpflicht. Die sich vom Impfzwang darin unterscheidet, daß bei diesem jemand auch mit List, Bösartigkeit und Tücke eine Spritze in den Arm des Widerstrebenden (und Festgehaltenen) jagt. Während die Impfpflicht diesen ärztlichen Akt immer noch den einzelnen so irgendwie steuern läßt. Aber das ist nur eine Kleinigkeit.

Vielmehr geht es um etwas anderes. Es geht bei der Impfpflicht (die meist sogar dann als Impfzwang bezeichnet wird, während man die Impfpflicht diskutiert) nicht um das, was die Verteidiger der Freiheit - die mit "Ich bin gegen jeden Zwang!", diesem Credo der Liberaldeppen, die wie Tanzbären durch die Arenen tappen, weil ihre Argumente nie Argumente, sondern lediglich Haltungen sind, dennoch als Denker ernstgenommen werden wollen - und die Verteidiger des vom Staat zu verhängenden Schutzes aller ins Treffen führen. 

Ob man nämlich meine, daß der Staat überhaupt das Recht oder sogar die Pflicht habe, etwas gegen den Eigenwillen und zum Schutze des Gemeinwohls aufzuerlegen. (Das er selbstverständlich hat, und wir akzeptieren es in vielen Dingen, vom Sicherheitsgurt angefangen, bis zum Selbstmord als Strafvergehen.) 

Und dann wird ins Volle gegriffen, daß es einem um die Kotpiepe zieht.

Montag, 11. Oktober 2021

Gedankensplitter (1364)

Der Sittenlose hat keine Herrschaft über sich. Über sein Auftreten, seine "Gestalt" (also was er dafür hält) kann er nur insoweit Herr bleiben, wenn er von außen her Formatierungen setzt.

Dieser Mangel an Herrschaft (des Sündhaftigen) ist anderseits aber Grund, warum er überhaupt leben, existieren kann. Der Leib lebt quasi "ohne sein Selbst", das wie ein Luftballon über seiner Fleischlichkeit schwebt, oder das - es ist häufiger - der Leib hinterher schleift.

Ich habe nicht wirklich darüber nachgedacht, aber auf den ersten Eindruck könnte darin der Gesundheits- und Ernährungswahn gründen.

Somit aber haben wir es heute mit der Tatsache zu tun, daß der Leib mit allem ihm zu Gebote Stehenden gegen das Selbst kämpft, um die Anschläge des Selbst zu überleben. Viele Krankheiten müßten deshalb unter diesem Aspekt neu betrachtet werden: Als Gegenwehr des Leibes gegen ein Diktat des Selbst seines Besitzers, das ihn umbringen würde bzw. möchte.

***
Auch der Protestantismus, der sehr rasch in Extreme der "willkürlichen Herrschaft von außen" abbog, muß so verstanden werden. Als Versuch Sittenloser, sich doch noch - von außen her - ins Himmelreich zu mogeln.

Samstag, 26. Dezember 2020

Ein Bild des Scheiterns

Zwar werden wir von dem Corona-Virus geplagt, aber dafür scheint die Grippe endlich ausgerottet. Wenigstens dazu also waren all die Beschränkungen unseres Lebens, ja die Zerschlagung sämtlicher Lebensstrukturen gut.

Mehr als dieses Bild gibt es zum Corona-Jahr 2020 - das als solches zu bezeichnen der VdZ strikt verweigert: In Wirklichkeit waren wir von ganz anderem geprägt! - eigentlich gar nicht zu sagen. Dieses sich nun schließende Kalenderjahr wird von entfernteren Zeiten (und Geistern) zwar in die Geschichte eingehen. Aber als Jahr, in dem sich endgültig zeigte wohin es führt, wenn sich die Menschheit von Gott, der lebendigen Wahrheit in Person, die zu Weihnachten in die reale Geschichte der Menschheit ganz real eintritt, abwendet. 

In sich abgeschlossen, wird die Welt auf sich zurückgeworfen, und kann sich, als Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt, nicht mehr denken, sondern wird von der Weltimmanenz gedacht. Weil sich aber Welt nicht ohne Transzendenz denken läßt, fällt dieses Denken zur Irrelevanz weil zur Irrationalität in sich zusammen. Denn es verweigert sich seiner eigenen Grammatik, schließt also die Voraussetzungen des Denkens als denkunmöglich aus. 

Anstatt von ihnen auszugehen, weil deren Strukturen natürlich auch die Strukturen des Denkens sind. Also die Grammatik dessen, was wir als Begründung der konkreten Welt annehmen - richtigerweise müßte man fast sagen: als gesetzt erfahren - auch die Grammatik unseres Weltbegreifens vorbildet.

***

Wir sollten aber noch einen weiteren Gedanken nicht übersehen. Wenn der Mensch sich - und damit die Welt - nicht mehr zu denken vermag, wird die Welt herrenlos. Mit der Welt aber auch unsere Körperlichkeit, die den Gesetzen der Weltimmanenz ausgeliefert wird, die wiederum dem unerbittlichen Gesetz der Entropie folgt. Sich also auf einem Abwärtsbogen bewegt, der im Nichts endet. Denn die Welt, sich selbst überlassen, strebt auf die Vernichtung zu.

Vielleicht sollten wir das im Auge behalten, wenn wir uns mitten in einer nächsten (in der Geschichte ja keineswegs einzigartigen) apokalyptisch erscheinenden Zeit gewahr werden. Daß nämlich dieses Gefühl - einerseits - etwas durchaus Richtiges anzeigt, weil wir der weltimmanenten Dynamik einer herrenlos gewordenen Welt ausgeliefert tatsächlich der Vernichtung zusteuern. Der wir aber gedanklich, geistig, nicht gewachsen sind.

Und vielleicht sollten wir auch manchem anderen gegenüber milder oder zumindest differenzierter urteilen. Die Rede ist hier von der Sexuellen Revolution, die seit den 1950ern, 1960ern über unsere Länder gebraust ist. 

Denn was hätte anderes geschehen sollen, nachdem nach 1945 die Denkvoraussetzungen des Abendlandes mit Stumpf und Stiel ausgerottet worden sind. Müssen wir nicht deshalb in der Entfesselung der Sexualität (als Analogie zum Eros der Welt) die Auswirkung einer durch ein Denken, das der Welt nicht mehr gerecht wird, herrenlos gewordenen Körperlichkeit sehen, die auf unser Denkbewegung - die mangels Wahrheit (als einziger wirklich wirklicher, lebendiger Kraft des Selbstseins) zum Spielball des Körperlichen wurde - zurückwirkt. Sodaß folgerichtig nur Ruinen, Chaos, Verzweiflung und fast gesetzesmäßig gescheiterte Lebensentwürfe und -pläne zurückbleiben, deren Hoffnungslosigkeit durch Utopien, aber nicht durch realistische, schöpferische Zukunftspläne gekennzeichnet ist.

Wo aber das Scheitern erfahren wird, wo wir erleben, daß unsere Lebenswirklichkeit mit unserem Denken und Planen nicht und nicht in Übereinstimmung gelangt, beginnt der Wille an Mächte zu glauben, denen der Mensch selbst schicksalshaft und ausweglos ausgeliefert ist. Denken wir daran, wenn wir den wild wuchernden Gemüsegarten der gegenwärtigen Weltanschauungen überblicken, der sich vor unseren Augen ausbreitet.

Mögen uns diese Gedanken ein wenig milder stimmen, betrachten wir das, was sich wie die Faust des Wahnsinns über unseren Häuptern ballt. Sich als angenommene Denkvoraussetzung erzwingen, die originale Grammatik des Seienden, den logos sohin, verdrängen will. Und lachen wir dieser Fratze ins Angesicht. Weil wir uns des Sieges gewiß sein können, dessen wir in der Wahrheit im Geschehen zur Weihnacht ansichtig werden. Denn nur das Gute, als das Actu des Wahren, im Schönen, nur das bleibt. 



*241220*

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Prinzipieller als geplant, weniger überzeugend als gedacht

Dieses Video des in New York arbeitenden, per Staatszugehörigkeit aber österreichischen Impfexperten, des Vaccinologen Dr. Florian Krammer, wurde dem VdZ dieser Tage von Leser P zugespielt. 

Denn es sei, so die Meinung des Absenders, doch zu 95 Prozent überzeugend! 

Die Antwort, zu der sich der VdZ kurzfristig so angeregt fand, daß er (wie schon so manches Mal) seinen Tagesplan umstieß, um sich den damit zusammenhängenden Fragen zu widmen (was er eigentlich gar nie vorgehabt hätte) ist denn doch so prinzipiell entwickelt, daß er sich auf Drängen von Leser R, an dem sich der VdZ ratsuchend wandte, dazu entschloß, sie auch dem Leser zur Verfügung zu stellen. Denn sie berührt grosso modo Fragen zu Impfung und Immunsystem in Zeiten der Corona, in denen so manche derzeit um Antworten ringen.*

"Überzeugt wovon? Weil man dann weiß, wie bestimmte und selbst innerhalb des Zellgeschehens isoliert betrachtete Abläufe funktionieren? Dazu hätte genügt, vor zwanzig Jahren "Helena" zu lesen, wo ich diese Mechanismen durch die Figur des Dr. Estlect in den abstrakten Vorgängen erklären lasse (wo der das Immunsystem in den größeren Rahmen der Seele stellt) oder vor zehn Jahren die Blogbeiträge, die ich aus der Befassung mit dem Syphilis-Erreger verfaßt habe, in denen ich mich besonders mit dem Aspekt der Steuerungsübernahme eines Eindringlings beschäftigt habe. 

Denn hier haben wir es mit dem Spezifikum des Gefährdungsgeschehens wie des Abwehrverhaltens als Moment der Persönlichkeit zu tun. (Grob auf die Spitze gebracht: Eine ganz heilige Frau wie die Gottesmutter war sicher nie krank.) Oder aber auch die Ausführungen von Sucharit Bhakdi oder des Clemens Arvay, die genau das virale Geschehen sehr gut (nur etwas anders betont, und spezifich auf Corona gemünzt) beschrieben haben. Ohne deren Randunschärfen zu übersehen, wo Medizin mit Weltanschauung und damit Anthropologie zusammenstößt. 

Aber diese alle sind eben keine bloßen Techniker. Und die eigentliche Problematik - weder der Corona-"Pandemie" noch der Impfung - wird von Technikern, zu denen dieser Krammer genau so wie dieser Nowotny (der ist, wie so viele Ärzte sind) gehört, nicht berührt. Deren Metier immer nur Ablaufoptimierung eines enthusiastisch verfolgten Technizismus und völlig analog zur Magie ist. 

Schon gar, weil er die Welt des manipulierten Geschehens künstlich setzt und isolierte Abläufe behauptet. Ginge es aber so, dann wäre nicht erklärbar, wie es unerwünschte Nebenwirkungen oder sogar richtige Opfer von Impfungen gibt. Man denke nur an die Impfung in der "Schweinegrippe-Pandemie" vor einigen Jahren, mit hunderten schwerst Geschädigten.

Spätestens jetzt sind wir damit beim auch von Dir konzedierten moralischen Problem von Impfungen angelangt. Das keine Frage von Impftechnikern sein kann, denn sonst hätte auch dieser Krammer einen anderen Beruf gewählt. Wobei er sogar innerhalb dieses Videos beträchtliche Ungenauigkeiten aufweist, die er gefließentlich so übergeht, als spielten sie keine Rolle. Man achte alleine auf seine Sprache.

Denn was heißt es, wenn Krammer bei Minute 28'18 "man weiß, daß diese [Impfungen] relativ gut funktionieren" sagt? Relativ gut? Ist das nicht exakt eines (!) der echten Probleme mit Impfungen? Und das ist nur ein Beispiel aus etlichen, die man beim Anhören seiner Ausführungen anführen könnte. Wozu ich mir das alles aber noch einmal und nur unter diesem Gesichtspunkt von Logik und rationaler Redlichkeit (=Sprache) ansehen müßte, wofür mir aber Zeit und Muße fehlt. 

Dabei bin ich gar kein "prinzipieller Impfgegner". Ich halte aber deren Anwendung für in so hohem Maß auf stets individuell zu erwägende Grenzbereiche beschränkt, daß ich den "allgemeinen Vorbehalt" der "Impfleugner" eher durchgehen lasse als generelle Impfbejahung, die meist plumper Teil einer mechanistischen, materialistischen Anthropologie ist. 

Samt der Ansicht, daß (wenn schon, dann eher) die Medizin genau als Sanierungstechnik ihre "Berechtigung" hätte, sodaß ich deren frühere Nähe zu Berufen wie dem des Baders und Barbiers für sachgemäßer halte als so manche heutige Einschätzung.

So nebenbei halte ich auch Bhakdis Befürchtung auf eine Auto-Immunreaktion durch RNA-Impfstoffe für ziemlich berechtigt. Der es genauso erklärt, wie Krammer in diesem Video. Der diesen Aspekt natürlich auch nicht - nicht einmal ansatzweise - nennt. Dabei liegt er gerade bei diesem Video auf der Hand. Wenn Zellen Partikel herstellen, die dem des Virus gleich sind, steht doch nach meinem schlichten Denken zu befürchten, daß diese Zellen vom übrigen Immunsystem als "Feind" erkannt werden. 

Schon innerhalb der Zelle entsteht doch das Problem eines "anderen", weil der Zellkern doch um Gotteswillen nicht isoliert in der Zelle sein Dasein fristet, sondern sämtliche Bestandteile der Zelle "informiert". Plötzlich aber hat er in diesem Bereich einen die Herrschaft ergreifenden Widerspruch, um das Geschehen simpel zu erklären, der auf jede Schwäche des Kerns in seinem Streben nach Information des ihm zugewiesenen Bereichs sofort mit Invasion reagiert. 

Natürlich kann das menschliche Genom nicht durch eine RNA-Implantation verändert werden. Das verhindert schon die ontologische Tatsache, die davon ausgeht, daß die Idee, also das archetypische Idealbild einer Zelle im Zellkern seine erste Verfleischlichung hat, und der sich dem Idealbild gemäß formt. (Das ist der Grund, warum - O-Ton Krammer - eine Veränderung der DNA der menschlichen Zelle "Blödsinn, also extrem unwahrscheinlich" ist. 

Ist etwas, das extrem unwahrscheinlich ist, nun tatsächlich "Blödsinn? Immerhin findet nun diese Idee, die "aus Liebe" zur Inkarnation drängt, schon an seiner Türschwelle zur Welthaftigkeit als Fleisch, als Leib, das erste Hindernis einer zu überwindenden Fremdheit. Was das für Auswirkungen hat kann beim besten Willen niemand vorhersagen. Nicht zuletzt auch nicht Krammer, der das nur für "extrem unwahrscheinlich" hält. 

Und by the way Dr. Bhakdi gar nicht widerspricht, der nichts anderes als Krammer sagt, es nur anders bewertet: Daß es dazu keine wirklich relevanten Studien gäbe. Die erst relevant sind, wenn sie weit größeren Umfang haben als die bereits "durchgeführten". Vorher sind sie bestenfalls "grob hinweisend", aber keine "Studien", auf die sich eine verantwortungsbewußte Einschätzung für einen Einsatz im Rahmen einer Impfkampagne beziehen dürfte.

Und zwar aus Seinszustand, nicht aus "Wollen". Denn ein Virus ist kein Lebewesen, das etwas aktiv anzielen kann. Reine Materia kann nur Konstellationen in Beziehungen mehr oder weniger entsprechen, die aktiv aber nur von Lebendem angestrebt werden können. Ein Virus kann damit auch nicht "versuchen" oder "anstreben", wie Krammer die Worte wählt. Womit er, nimmt man es so, sogar von der Art und Weise zu erkennen gibt, wie er die Aktiv-Passiv-Rolle in biologischem Geschehen einschätzt. 

Wobei ich ja noch weitergreife und Allergien keineswegs als "rein körperlichen Nebeneffekt" sehe, sondern aus der Leib-Seele-Ganzheit des Menschen, aus der Bedeutung des Fleisches in dieser Ganzheit, tatsächlich auch Probleme für das Erkennen des Allergikers und seiner geistig-seelischen Tätigkeit damit verbunden sehe.

Man kann, meine ich, doch ganz sicher nicht bestreiten, daß körperliche Zustände eine Wirkung auf den Erkenntnisstand eines Menschen (als Sein in der Wahrheit) haben. Sodaß eben Jesus Christus (und die Gottesmutter) auch "ganz schön" waren, also auch ganz vollkommen in der leiblichen Gestalt. 

Und das ist nicht ohne Bedeutung für einen Gott-Menschen, der von sich sagt, er sei "Weg - Wahrheit - Leben". Der ja sogar in der von außen zugefügten Beschädigung des Leibes (in Folterung und Zu-Tode-Bringung) jenen Akt sah, in dem er die Welt erlöste. Es ist eben nicht bedeutungslos, daß er dann leiblich auferstanden und sogar leiblich in den Himmel aufgefahren ist. Aber zumindest darin werden wir ja wohl kaum Meinungsdivergenzen haben.

Nachtrag: Wer sich noch näher mit der vor wenigen Tagen von der FDA - Federal Drugs Association, (Staatliche Zulassungsinstanz für Medikamente und Impfstoffe in den USA) veröffentlichten Studie über den Covid19-Impfstoff von Pfizer/BioNtech auseinandersetzen möchte, dabei auch deren Ungenauigkeiten nicht übergangen wissen möchte, dem sei wie so oft in der Corona-Angelegenheit die Seite von William M. Briggs empfohlen. Auf der der Statistiker und Theologe sich gründlich damit auseinandersetzt. 

Fazit? Kein Arzt, kein Mediziner, kein Pharmazeut kann entscheiden, ob eine Impfung für eine Bevölkerung gut oder gar notwendig ist - oder nicht.

Jeder muß FÜR SICH die Entscheidung treffen, ob er sich impfen läßt oder nicht. Und dabei um die möglichen Gefahren und Nebenwirkungen wissen, denn die gibt es in jedem Fall. Impferfolge sind nämlich IMMER STATISTISCHE ERGEBNISSE einer Abwägung MÖGLICHER NUTZEN gegen MÖGLICHE SCHÄDEN. Dort (aber nicht alleine dort) setzt dann eine ethische Bewertung an.

Dabei lassen wir (wie Briggs) die hier nicht klärbare Frage aus, ob für diesen Impfstoff tatsächlich Zellmaterial abgetriebener Föten verwendet wird. UND wir lassen aus, ob überhaupt vom Coronavirus eine generelle Gefahr ausgeht, die angeraten sein läßt, ihn als größere Gefahr zu sehen als (sagen wir) über die Straße zu gehen, oder an der jährlichen Grippe zu erkranken.


*1:21 Zur Person Florian Krammer 3:47 Coronaviren & SARS-COV2 allgemein 10:36 Infektion & Immunantwort 7:49 Arten von Impfstoffen 29:07 mRNA Impfstoffe 37:33 Prozess der Impfstoff-Entwicklung und -Zulassung 51:54 Zahlen zu den aktuellen Impfstoffkandidaten 57:29 Sicherheit & Impfschäden 1:07:37 Reaktogenität (Nebenwirkungen) 1:09:15 Produktion, Verteilung, Administration, Aufbau der Immunität 1:11:45 Schutz vor Krankheit vs. Schutz vor Infektion 1:15:15 Wie lange hält der Schutz an 1:16:33 Zusammenfassung


*141220*

Samstag, 5. Dezember 2020

Der Sinn der Krankheit

Zwar wird viel darüber gerätselt, und manch einer meint auch, die Lösung gefunden zu haben, aber ein Gedanke scheint dem VdZ kaum präsent, geht es um die Frage, ob Krankheit denn einen Sinn hätte. Und wenn ja, welchen. Oder, was weit eher zutreffend scheint, welche. Mehrzahl.

Die Rede ist von einem Sinn, also einer Aufgabe, die eine Bewegung "auf - zu" erzwingen will, sodaß sich eine Behinderung am Weg durchs Leben als Schmerz, als Leid zeigt. Der über das, was man mit "Kreuz" meint, hinausgeht, also somit den Sühnegedanken nicht für ausschlaggebend hält. 

Wenngleich der so gut wie immer eine Rolle spielt, denn jeder Schmerz ist Anzeige auf einen Fehler im System, der letztlich immer auf die Sünde des Menschen zurückgeht. Und sei es die des ersten Menschenpaares, von Adam und Eva, in der Erbsünde als die wie natürlich erscheinende Geneigtheit, vom Gesetz des Seins abzuweichen, vom Willen, vom logos als allem Sein inhärenten "auf - zu" abzufallen.

Hier soll aber tatsächlich von einem Sinn gesprochen werden, der in der Beschränkung liegt, die jede Krankheit bedeutet. Und die sich als Schwächung äußert.

Denn wohl nicht selten ist genau diese Schwächung ein wesentliches Moment am Sinn der Krankheit. Weil sie uns hindert, einen Willen an der Welt umzusetzen, uns also so zu wirklichen, wie wir es uns vorstellen.

Dieser Wille, den wir aufgrund unserer Erkenntnis als weltgewordenen logos (auf-zu) fassen. Der, wenn er der Erfüllung der Welt und unserer Aufgabe in ihr dienen soll, dem göttlichen Willen, dem logos allen Seins analog, also spiegelgleich ist. Spiegelgleich, nicht er selbst (denn wir sind nicht Gott!). Damit die von uns bestimmte (soweit bestimmbare) Richtung des Seienden, das in unserer bzw. eines Menschen Verantwortung steht. Und das nur im Maß seiner Teilhabe an diesem Sein überhaupt Welt und Realität wird und wurde.

Deshalb ist unser Wille täuschbar und so gut wie immer unsauber. Weil wir für unser Urteil, auf das sich der Wille beruft, der Erkenntnis entspringt. Und diese Erkenntnis selbst wiederum eine Frage unseres Willens zur Wahrheit ist. Womit klar wird, daß unsere Erkenntnis der Wahrheit (des Seins bzw. des im Seienden enthaltenen analogen absoluten Willens Gottes im Sein) dem Maß unserer Heiligkeit (man muß es so direkt sagen) entspricht.

Damit ist klar, daß je mehr wir unseren täuschbaren und getäuschten Willen bzw. unsere getäuschte Erkenntnis von unserem Eigenwillen trennen können, den wir im Körper und der uns umgebenden Körperlichkeit der Dinge, die wir geordnet haben, verfestigt weil manifestiert haben, umso eindeutiger, umso klarer kann uns das Licht der Wahrheit selbst durchdringen. 

Wir können also in dieser Lostrennung von unserem bloßen irdischen Wollen (was nicht weniger heißt als diesen Willen dem göttlichen analog richten zu wollen, also der Wahrheit gegenüber offen zu sein) die Wahrheit klarer sehen. Wie weit klar ist nicht unserem Wollen unterworfen, das liegt im Ermessen und Wollen des Seins selbst, ist also Entscheid Gottes.

Ein wesentlicher Teil dieses Wollens liegt nun (wir haben es oben bereits angedeutet) in unserer Leiblichkeit bzw. in der Leiblichkeit selbst manifestiert vor uns. Im Falle einer guten Kultur (man kann hier dieses Wort verwenden, nur hier IST es Kultur) hilft uns diese Leiblichkeit, in dem sie die immer auf Vielfältiges ausgerichtete Sinnlichkeit läutert weil auf ein hohes Ziel (der Wahrheit in Ganzheitlichkeit, also Gestalt selbst) ausrichtet.

Im (leider meist vorliegenden) Fall einer mangelhaften Kultur (also Unkultur oder gar Anti-Kultur, also dem Zustimmen zu einem Wollen, das nicht aufs Insgesamt der Gestalt der Wahrheit ausgerichtet ist) liegt aber auch eine mangelhafte Ausrichtung unseres zentralen Wollens (im innersten Kern des Ich, sozusagen) auf die Wahrheit vor. Der unsere eigene Leiblichkeit damit im Wege steht! Deren Wirken also aber auch eine Frage der körperlichen Kraft ist.

Und nun wird es dem Leser wohl klar, worauf wir hinauswollen. Denn diese Kraft ist dem oder beim Gesunden, der fehlorientiert ist, der also nicht in seiner Haltung "tugendhaft" (das bedeutet das Wort) ist, dessen Seiendes (siehe oben) also vom Sein abweicht und sogar abweichen will (weil, wie man es auch sehen könnte, auf etwas Falsches hin trainiert ist, somit das hat, was man als sündliche Neigung bezeichnet), oft tatsächliches Hindernis zur Geglücktheit des Lebens. 

Weil die innerste Kraft des Seelischen, die Geistigkeit als die das Leibliche beherrschende Umfassendheit des Ich (der höchsten Vernunft, deren der Mensch fähig ist, die also einen Auftrag zur "Vergeistigung der Materia" bedeutet) zu schwach ist. Zu schwach für die Kraft, die die Leiblichkeit in der Welt entfaltet! Der dieses eigene (schwache) Ich übertrifft, der diese Kraft zur Vergeistigung nicht gewachsen ist.

Machen wir es konkret, damit vorstellbarer: Die Hübschheit eines Menschen ist einerseits ein Gut! Wer würde nicht nur hübsche Menschen sehen und um sich haben? Aber dieser Hübschheit kann im Fall, daß das Ich zu schwach ist, das Maß der Schönheit fehlen. Dennoch genießt Hübschheit eine Kraft in der Welt, die der eigenen Sittlichkeit weit überlegen ist. Die hübsche Frau, der hübsche Mann kann mit Versuchungen konfrontiert sein, die ihn überwältigen. An Zahl, an Stärke. 

Dasselbe läßt sich über die Kraft sagen. Menschen mit hoher körperlicher Kraft müssen vom Seelischen her eine adäquate Kraft entwickeln, und dem sind sie oft nicht gewachsen. Somit ist ihr Gesamtschicksal (im Heil, in der Lebensgeglücktheit) in der Hand ihres Körpers, nicht in der ihrer Vernunft. Wer kennte nicht Menschen, die permanent fehlentschieden haben. Die sich in Leidenschaften einließen, die ihr Leben in mehr oder weniger große Unordnung brachten. Durch Untreue in der Ehe, durch Süchte aller Art, durch Leidenschaften, denen sie fast hilflos ausgeliefert sind.

Wir sind somit am Punkt unserer Aussage: Diese Kräfte, diese körperlichen Kräfte werden durch die Krankheit geschwächt. Somit kann die Krankheit die Chance bedeuten, den Leib "aus dem Spiel" zu nehmen. Und unser Leben der Vernunft neu zu öffnen, deren Stimme vielleicht mehr als zuvor zu hören, deren Licht mehr und mehr wirksam werden zu lassen, damit wir das Wahre erkennen. In welchem Licht wir die oft extrem komplexen Geflechte, die unsere Psyche (als irdisches Konstrukt des innersten geistigen Ich, im Selbst) im Laufe unseres Leben angelegt hat, zu durchdringen. 

Denn diese psychischen Konstrukte wirken, sofern sie der Wahrheit (als reinsten Geist) widersprechen oder nicht entsprechen eben nur irdisch, und damit körperlich. Die Neigungen eines Menschen drücken sich deshalb, wie der Leser sicher bestätigen kann, in seiner Körperhaltung aus. Sie ähnelt dadurch dem Maß, in das wir unsere irdische Existenz in die Wahrheit getaucht haben - oder nicht. 

Nimmt nun die Kraft des Körperlichen ab, haben wir somit "den (besseren) Durchblick" auf die Wahrheit selbst. Und sind somit in der Lage, unseren psychischen Konstrukten, die uns oft genug von der Wahrheit abhalten (sollen), zu entkommen. 

Damit ähnelt sich der Fall einer Krankheit dem, was wir im Sterben erleben. Wo sich ebenfalls unser innerstes Ich, die geistige Substanz (die wir im letzten alle sind), vom Körperlichen ablöst. Womit wir im Sterben (das - gebe Gott! - ein langsames bzw. unserer Aufgabe, die wir darin zu lösen haben, entsprechendes Geschehen ist) eine unermeßliche Chance haben, uns im letzten Moment, sozusagen, doch noch für die Wahrheit zu entscheiden. Weil uns der Körper, diese in unserem irdischen, faktischen Leben entstandene Gestalt der Neigung, aus der Hand genommen wird. Wir die Verfügungsgewalt über diese Materia mehr und mehr verlieren. 

Wie in der Krankheit. Die vom Tod unterscheidet, daß wir die effektive Chance haben (weil sie eben keine Destination zum Tode hin ist, wie im Sterbenden, wie in dem, wo das Gesamte diese Welt verlassen will und muß) noch einmal auf den Weg des Gelebten zurück zu kommen. Jeden Genesenden unterscheidet deshalb von jenen, die ein "Nahtoderlebnis" hatten (und das sind, meint der VdZ, erstaunlich viele!) nur das Maß, die graduelle Trennung des Geistes vom Leibe. Die beide zusammen (und NUR beide zusammen!) das ausmachen, was der Mensch an sich ist. Auch wir. 

Die Krankheit ist somit eine Chance für uns, durch einen geschwächten Körper die Fenster zur Wahrheit, die Einlaßöffnungen für das Licht, weiter aufzureißen und wahrzunehmen, wie es im Getriebe und in den Bedrängtheiten des Lebens der Fall ist.*

Damit können wir auch in Zeiten der Krankheit Entschlüsse fassen, die unser Leben tatsächlich neu ausrichten. Können Weichen stellen, die uns auf (von uns als solche erkannte) bessere Wege leiten. 


Nachbemerkung: Diese Feststellungen gelten nicht weniger für Zeiten, in denen wir an unsere Lebensführung durch nicht "gewollte" Kräfte eingeschränkt sind. Man denke an Gefangenschaft, an Eingesperrtheiten, an Armut durch Krieg und Katastrophen, an kulturelle, gesellschaftliche, politische Bedrückungen. Nicht wollen wir damit aber sagen, daß diese Zustände GEWOLLT SEIN SOLLEN oder sogar gewollt sein DÜRFEN. Sie wären damit ein Schlag ins Gesicht des Guten, als das sich das Sein in der Welt (immer! das Nicht-Gute, das Schlechte ist immer ein Mangel am Sein!) äußert. Am besten ist immer noch, in voller Kraft und Lebensstärke der Vernunft zu folgen. Ja, von "Chance durch Krankheit" zu sprechen OHNE alles zu tun, was die Vernunft gebietet, um ihrer zu wehren, ist sogar Sünde, ist Zynismus!


*Darin liegt wohl das Einzige, das sich der Corona-Krise abgewinnen läßt. Es ist nicht die physische "Krankheit" (über die wir uns nicht einmal äußern wollen - als Ausdruck unserer Verachtung für das hysterische Gerede darum), sondern es sind die Bedrückungen, in denen wir an der Verirrung des gegenwärtigen Geisteslandschaft in unserer Kultur leiden. Sogar so leiden, daß die menschliche Phantasie aus der erfahrenen Bedrückung und Beschränkung Weltverschwörungen und Geplantheiten abzulesen meint, die vielleicht nicht immer zutreffend sein dürften. Es reicht, wenn wir die menschliche Dummheit dadurch bemerken, die derzeit kulminiert, also in einem orgasmierenden Höhepunkt sich selbst überschlägt. 

Was wir am deutlichsten in der Grenzüberschreitung bemerken, die sie bedeutet: Wo sie ins Irrationale umschlägt. Als irdische Variante (sozusagen) des Transzendenten. Dem das uns an Haltung und Ethos irdisch Mögliche so übersteigt, daß wir wissen, ahnen, intuitiv erfassen, daß kein irdisches Mittel ausreicht, um sie zu erfassen. Weshalb wir uns auf symbolische Taten beschränken.


*191020*

Freitag, 13. November 2020

Die Folgen sind furchtbar (4)

 Teil 4)


Dieses Ausstrecken auf den Platz innerhalb dieses Ortes (Ehe) ist es dann, das Mannsein oder Frausein ausmacht. Völlig unabhängig vom Grad der Aktualisierung, der Verwirklichung, der Weltwerdung. Und darauf muß sich dann auch das Lieben (das im Wesentlichen ein Entschluß, ein Wollen ist) beziehen. 

Wenn aber Mann und Frau (wie hier vor allem, siehe oben) sich als Menschen sehen, deren Existieren vor allem eine Aufgabe des "Liebens" ist, dann fehlt der Liebe das Zu-Liebende. Es fehlt die konkrete Materia, die durch die Liebe erst ins Wohlwollen gebettet wird, die sich wiederum auf die Seinsvervollkommnung (als Seiendes, als Weltliches sozusagen, also als praktischer, faktischer Mann bzw. als Frau) auswirkt, um die es dann (in der Ehe) geht. Die Ehe ist nämlich der archetypische Raum der konkreten Vervollkommung der Schöpfung. 

Die somit aus dem Ewigen heraus (aus der Idee heraus) das faktische Dasein immer wieder neu mit dem Frischen der Ursprünglichkeit und des Willens Gottes (die in der Idee beschlossen ist) durchwirkt und tränkt. Sodaß in einer ständig als Tagesaufgabe neu zu Wollenden (=Liebe) das jeweilige Existieren als und in den Geschlechtern ein kleines Stückchen weiter vollkommen in der Realisierung wird. 

Das Übel wird noch größer, wenn nicht nur die "Liebe", sondern auch die "Sexualität" herausgenommen und für sich gestellt werden. Die es dann zu vollziehen gäbe, und zwar ohne Bezug, ja ohne den obersten Punkt, dieses Verhängtsein in die gesellschaftliche, soziale Stellung und den Stand. Was auch Beruf heißt, der der Frau (im konkreten Fall) alles an Identitätsmerkmalen liefert, dessen sie bedarf.
Also im gesellschaftlichen Auftreten, meinetwegen, oder auch im Sinn und Wesen der Kinder, die nicht ausgeschlossen werden dürfen, die aber das sind, auf das die Sexualität wesenhaft abzielt. 

Weshalb es auch keine "natürliche Empfängnisverhütung" oder "-planung" gibt. Beide sind immer ein grober Verstoß gegen das Wesen der Ehe. Und was das bedeutet ist wohl nicht vielen klar: Ein Verstoß gegen das Wesen der Ehe ist eine Selbstschädigung der Betroffenen. Und zwar ganz konkret! 

Nicht zuletzt äußert sich das in (körperlicher, geistiger, psychischer) Krankheit (wie sie die fehlende Identitätsdefinition ALS Mann oder Frau ebenfalls ist).

Deren Wesen in dem Maß nicht mehr verstanden wurde, als man Krankheit ... für sich stellte, zu einem "Ding für sich" machte. Die man angeblich auch isoliert, als herausgenommene Ablaufstörung einer Funktion, behandeln könne. 

So wie man den Scheibenwischermotor beim Auto auswechselt, ohne daß das Auto wesentlich gestört wäre. Und warum hat man aufgehört, das so zu sehen? Der VdZ behauptet klipp und klar: Ab dem Moment, wo die eigene Lebensführung sündhaft wurde, man also die Folgen des Wesens- und Naturverstoßes, und das ist ja Sünde, kaschieren, die Sünde verbergen und ableugnen wollte, weil man die Sünde liebte.

Dies alles, also das Wesentliche an der Polarität von Mann und Frau, wird heute auf kaum faßlich umfassende Weise und auf allen Ebenen durch den Lebensvollzug verfehlt. Indem die Entwicklung beider - sogar mit dem frischen Schwung durch ein Mißverständnis innerhalb des Katholischen! - in einer Ehe auf das Individuelle bezogen bleibt. Das jeder vorausgehenden Bestimmtheit enthoben wird. 

Das betrifft sämtliche Begriffe wie Liebe, das betrifft sogar die Definition der Polarität von Mann und Frau als "biologische Tatsachen" (die nur hinweisend verstanden werden können, Evidenz ist nie begründend). Und das betrifft den Imperativ zur "Verwirklichung" durch für sich stehende "Begabungen und Talente". Ein nächster grober Unsinn der Leistungsbezogenheit als nachträglich erfolgende "Seins- und Identitätsstiftung" ist, der so viel Verwirrung stiftet.

Man kann es somit auch von einer anderen Warte her sehen: Der Beginn aller Dinge als Anruf zur Existenz wie das im Dasein Durchtragende, damit also auch Beginn wie Gewähr der Kontingenz einer Person - damit also auch die Identität (die Identität mit sich selbst bedeutet) - liegt im Namen, der wiederum ein Seinsbild ist, das sich im Existieren offenbart. Von ihm geht alles Seiende aus, wird geschichtlich wie durch die Geschichte und sogar über das Ende der Zeit(en) hinaus durchgetragen.

Oder ist es nicht dasselbe (ursprüngliche, anfänglich existierende) Auto, selbst wenn sie mit der Zeit "sämtliche" Teile auswechseln? Es ist eben der Name, der ein Ding "macht". Es ist nicht eine Art "faktische materielle Verfaßtheit", irgendein Aktualisierungsgrad. Und es ist somit auch nicht ein biologisch-materieller Befund, der eine Person ausmacht.

Liebe bezieht sich aufs Seinsbild, nicht aufs Tun, das soll damit gesagt werden. Denn sie stammt auch aus dem Sein selbst, ist dessen Eigenschaft, die sich im Drängen zur Welt(werdung) erkennen läßt. (Und sich in der Dreifaltigkeit als allem Seienden überhaupt zugrundeliegenden Beziehungsbild, als erste Grundgrammatik der Welt zeigt.) Und dieses Sein wird Welt vom äußeren Rahmen her ausgehend. Nicht vom "individuellen Sein" her. 

Das Individuelle ist nur das jeweilige Erfrischen des Vorausgehenden, Vorgegebenen (auf das hin sich dann der Mensch selbst überschreitet, was nicht weniger heißt als daß es ihn auch konkret definiert), das gewissermaßen "Variieren" vom jeweiligen Sein her, das den Menschen überhaupt erst zur Person macht. 

Werden diese Akzidentien aber für sich gestellt, wird sogar das Mann- und Frausein für sich gestellt und nicht auf einen Seinsort (eine Idee in Gott) bezogen, löst sich Identität auf bzw. kann sich nicht bilden. Damit wird, um es salopp zu sagen, das Frausein (siehe oben) dadurch definiert, daß sich die Frau auf das Installateur- oder Angestellten- oder Chef- oder wasauchimmer-sein des Mannes beziehen. Und dieses annehmen! Dann findet sie auch zu ihrer eigenen Identität, und dann - hinterher gewissermaßen, eingeschlossen in eine umfassendere Identitätsweite - findet sie auch zu ihrer geschlechtlichen Identität. Nicht umgekehrt. 

Lernen wir von den Pflanzen, von der Natur: Die tiefste Tiefe tanzt mit dem kleinsten Äußeren. Das Blatt am Rande spricht mit der Spitze der Wurzel. Von ihm hängt die Existenz des Baumes ab.

Und damit wird auch klar, warum diese Ergänzung als dritter Teil des vorangehend behandelten Themas bezeichnet gehört. Denn auch die Verfehlung oder Nicht-Erreichung dieses "Selbstsein" (Identität), die ausgerechnet bei den wichtigsten äußeren Kreisen ansetzt (die man aber "im Volksdenken" als völlig unwesentlich darstellt*) - Beruf, Stellung, Stand usw., aus denen wiederum Lebensvollzüge und -institutionalisierungen hervorgehen - ist eine Frucht eines ungeheuren Drucks, den man auf Frauen ausübt. Und mit dem man sie schließlich zur Verfehlung auch ihrer geschlechtlichen Identität verführt, zwingt und schließlich bringt.



*Der Unsinn begann in den 1970er Jahren, zumindest hat es der VDZ so erlebt. Als der Spruch "Aufs Äußere kommt es nicht an" seine Wirkung zu entfalten begann, weil er buchstäblich über allen Lebensvollzügen als neue Generalmoral hing. Wir erleben gegenwärtig, wie dieser Spruch (dessen Anfänge als tödlicher Virus freilich sieben- bis achttausend Jahre zurückliegen) alles, und zwar wirklich alles zerstört weil auflöst. Und warum? Eben. Weil das Weltsein jeder Idee am Außen hängt.


*181020*

Donnerstag, 12. November 2020

Die Folgen sind furchtbar (3)

 Teil 3) Nachbemerkungen zu einer
jüngst durchgeführten Erhebung


Wie eine jüngst in den USA durchgeführte Untersuchung ergab, sehen sich dreißig Prozent aller Mädchen und Frauen unter fünfundzwanzig Jahren als LGBT. Das heißt, daß ein knappes Drittel aller jungen Frauen sich als homosexuell, metro-/transsexuell oder bisexuell sehen. 

Wir wollen diesmal aber einmal nicht auf die strukturellen, systematischen Ursachen eingehen, wie sie sich aus der Auflösung des Sozialen sui generis (das eine Frucht der gefühlten, habituellen Verbindlichkeit dem anderen gegenüber ist) ableitet. Das haben wir an dieser Stelle ohnehin ausreichend gemacht. 

Stattdessen wollen wir auf einen Wirkfaktor eingehen, der in den Augen des VdZ gar nie gesehen wird. Im Gegenteil, wird er sogar noch verstärkt, und zwar gerade von katholischen, "gut meinenden" Kreisen. Die von der "Theologie des Leibes" ausgehen, wie sie +St. Johannes Paul II. ausgeführt hat. Und die in Österreich zumindest im Rahmen der Ehevorbereitung als Non plus Ultra gesehen wird. Wie der VdZ bei einem Kongress feststellen mußte, der wie ein Who is Who der konservativen Katholizität auftritt (von einem Institut ausgehend, das ebenso auftritt).

Hier wird aber die Liebe (und sogar die Sexualität) gefährlich als Ding für sich gesehen. Selbst, wenn man die Sexualität und Leiblichkeit in der puren, "nackten" Geschlechtspolarität ansetzt, greift das noch weit zu kurz. Und zwar nicht graduell, sondern prinzipiell. 

Denn diese Identitätsschwäche, wie sie die oben angeführte Untersuchung belegt, ist mit einer fehlenden Polarität der Geschlechter nicht ausreichend erklärt. Sondern braucht ein Begreifen der Identität von den äußersten sozialen Kreisen aus, also von Stand usw. usf. Und es braucht damit auch die hierarchische Gliederung, die dem Wesen des menschlichen Daseins und Aufgabe des Existierens ist. 

Das heißt, daß sich die Liebe der Ehe (wie überhaupt die Liebe) nicht als "Ding an und für sich" sehen läßt! Sie darf noch weniger auf ein Person- und Menschsein ausgehen, das sich aus Leistung, als Gemachtem, aus Vollzogenem definiert. Wo also Mann und Frau in einer Polarität landen, allerbestenfalls, die wie eine Leistungsergänzung gesehen wird. Nein! Das ist falsch!

Sondern jede Liebe muß sich auf das Sein selbst beziehen, weil sie auch von dort kommt und genährt wird. Das heißt nicht weniger als daß sich auch Mann und Frau nicht aktualistisch-faktisch als "Ergänzung" sehen dürfen, sondern dieses Mann- oder Frausein zielt auf das Wesensbild ab! Das heißt auf die hierarchische Gliederung, in der das zweigeschlechtliche Gefüge (wie jedes Gefüge!) steht. 

Zur Ehe ja zu sagen - und das zu wollen, anzustreben, ist ein Zeugnis psychischer und geistiger Gesundheit, Ehe nicht anzustreben, sie nicht als gar nicht erwähnenswertes, immanentes Lebensziel eines jungen Menschen zu sehen, Zeugnis von mehr oder weniger schwerer (individuell feststellbarer, aber im großen Ganzen gesellschaftlich initiierter) Gestörtheit -  heißt nicht einfach eine "abstrakte Ehe" zu wollen, sondern heißt, eine bestimmte Ordnung zu wählen und per Eid (dem "Ja") einzuhalten. Und zwar zuerst einmal der beiden Ehepartner zueinander, somit als Mann dem Mannsein verpflichtet wie als Frau dem Frausein verpflichtet, das ihrem faktischen Dasein jeweils vorausgeht, also ein Idealbild ist.  

DAS macht ihr Wesen aus. Nicht eine abstrakte oder abstrahierte "Liebe". Es geht um den Bezug auf den Ort, an dem sich beide in der Ehe (dem natürlichsten Ort des Menschen) einfinden. Mann und Frau, natürlich in ideeller wie faktisch-praktischer Polarität, vor allem aber in wesenhafter, ontologischer Polarität. Als Seinsbild, das im Ort, der beide umfängt, den beide jeweils betreten und der nur ihrer ist, als Beziehungsfeld und Beziehungsidee vordefiniert ist.

Wenn sich also die Identität von Mann und Frau als Existenzbefindlichkeit auflöst und aufgelöst hat, so auch und vor allem deshalb, weil die Bezugspunkte, die diese Identität stärken und bilden könnten, auf "Leistung", auf "Machen" bezogen gesehen werden. WAS Mann und Frau tun ist nämlich nicht jener Maßstab, auf den sich beide Teile beziehen als erfände sich jedes Ehepaar in seiner konkreten Gestalt neu. 

Anders ließe sich auch die Ambivalenz, wie sie die Praxis zeigt, nicht erfassen. Die nicht weniger heißt als daß es so gut wie immer zu einem gewissen Verschwimmen des Männlich- und Weiblichseins kommt. Am äußeren Spektrumsrand, als gewissermaßen "ganze Männer" und "ganze Frauen" steht nur ein relativ kleiner Anteil der jeweiligen Geschlechtermenge. 

Das liegt schon alleine daran, daß der Embryo von einer gewissen Unbestimmtheit ausgeht, die erst durch das berühmte Y-Chromosom zum Mann wird. Die Unbestimmtheit ist dabei im Fokus. Denn deren Name ist dann ... Frau.

Mann ist in der Realität also eine gewisse Gradualität, je nach Aktualisierung dieser Durchdringung und Durchdrungenheit mit dem Y-Chromosom, um es sehr bildlich zu machen. Das ist aber nicht das Kriterium! Das Mannsein ergibt sich nämlich nicht aus der biologischen Aktualisierung, sondern aus dem Platz, auf den es in der Idee gestellt (=verwiesen) ist.

Identität ergibt sich also nicht aus dem faktischen, sondern aus dem idealen Ort, aus dem Sein. Das immer ein vorausliegendes Idealbild ist, das wiederum aus dem Ort hervorgeht, auf den der Mensch bezogen ist. Und das ist jeder Mensch, mit dem Augenblick seiner Empfängnis: Niemand hat KEINEN Ort!

Der den Rahmen, den Bedingungsrahmen, das Formende selbst also (in der Selbstüberschreitung!) vorgibt wie geschenkhaft gibt, den jeder Mensch dann betritt bzw. an dem er steht. Als Wesensbestandteil, als Wesen. Und gezeugt werden heißt vom ersten Moment an: ehelich sein. Denn der Mensch ist wesenhaft ehelich. Und nicht nur der Mensch, im übrigen, sondern auf übertragene, "symbolische", archaische Art alles Daseiende, von dem nichts "für sich alleine" dasteht. Welt, Schöpfung ist eine nie unterbrochene Bezogenheit.

 
Morgen Teil 4)

  

*181020*