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Dienstag, 19. April 2022

Die Kulturphase des unbedingten Gehorsams (2)

Kennzeichnend für ein matriarchales Zeitalter sind deshalb aber auch alle Eigenschaften, die das Wesen der frau ausmachen. Angewiesen auf einen Identitätsgeber, sind sie in Gehorsam ausgerichtet. Wer immer eine "unabhängige" Frau näher betrachtet wird deshalb auch eien solchen Identitätsgeber finden, auf den sie völlig ausgerichtet ist.

Und damit sind wir beim Internet und den social media angelangt. Diese extreme Beschleunigung, die wir dadurch erleben, entspricht der gegen unendlich tendierenden Suche der Frau nach einer unverbrüchlichen, ewigen Begattung und Zugehörigkeit. Das macht sie sogar zu Erfolgsgaranten in solchen Phasen, denn Frauen neigen dannzu pausenloser Verfügbarkeit, und von ihnen lernen bzw. ihre Art der Problembewältigung zu übernehmen heißt, das burn out zu erlernen.

Montag, 18. April 2022

Die Kulturphase der Verklumpungen (1)

Eine Kultur hat ihre Zeiten, Phasen und Charakteristiken, also auh ihre Lebensalter einerseits, aber auch ihre Ablauflogiken, wenngleich diese niemals (wie Spengler es mißverstand, oder Hegel und Marx es sogar noch in einen Mechanismus des Seins einpackten) notwendig und zwingend sind, so wahrscheinlich es auch sein mag, daß sie sich so entwickeln. Was immer der prinzipiell antischöpferischen Tendenz des "Fleischkolosses" Menschen entspricht, die ist: Zu fallen, schwächer weit mehr zu sein als stark. Sodaß der Mensch also immer eher ein fügendes Wesen ist (wie doch jedes andere Lebewesen auch) als eines, das seinen eigenen Weg gestaltet und sich selbst vorauswirft.

Man wird immer und ausnahmslos schon rein quantitaiv mehr an der Ferse erwischt, als man voranschreiten kann. Was schon mit der Zeitverhaftetheit zu tun hat, in der wir der "absoluten" Gegenwart immer nur in unendlich kurzen Momenten begegnen, um sofort wieder in die Vergangenheit zu fallen (durch Erinnerung, durch Nachdenken, um entscheiden zu können.) 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Folgen der Auflösung in Funktionalität

Über den gesamten Gang der Naturerscheinungen, faßt Hans André in seinem bemerkenswerten Buch "Vom Sinnenreich des Lebens" zusammen, läßt sich in Anbindung an die Sichtweisen von Alters her feststellen, daß das Wirkbild auch in der anorganischen Natur seiner Morphologie entspricht. Strukturbild und Wirkbild  sind innerlich so verbunden, daß sie im Sinne der aristotelischen Monade als "Ausstrahlungszentrum" eine Zweieinheit von Gestalt und verbundenem Bewegungsrhythmus darstellen. Das führt direkt zu kulturanalytischen Rückschlüssen. Denn:

Wenn die Bildsubstanz des Bewußtseins schwindet, und im Zeiterlebnis nicht mehr "Dauer" spürbar, im geschichtlichen Geschehen nicht mehr "Gefüge" faßbar werden, wohnt im Geschehen in seiner Einbuße am Rückhalt auch kein echtes "Zeitigen" mehr und löst sich alles in Proportionslosigkeiten auf. 

Durch den Entzug des Ewigen kann die Zeitlichkeit überhaupt erst als Abgrund sich öffnen und der Bau der Hoffnung stürzt in sich zusammen.

Deshalb ist es aber auch kein zwanghaftes Geschehen, wie Oswald Spengler es darstellt, kein unentrinnbares Schicksal, wenn sich, wie er meint, der Untergang des Abendlandes deshalb nicht aufhalten läßt, weil sich ein unüberwindlicher Gegensatz zwischen der starren Formalistik der Antike ("euklidisch") und der gestaltlos verfallenden abendländischen ("faustisch") Mathematik gebildet hat. Der zu unheilbarer Landflucht und Großstadtvolksvermassung führt. Spengler behielte dann durchaus recht, wenn man nicht die menschliche Freiheit in ihrer im Akt des Sterbens (des Kreuzes also) nie verlierbaren Anbindung an die drängende, ungenötigt schenkende Macht des Seins selbst sähe. Aus der in freiem Akt (der Liebe) die wirkmächtige Kraft der Form hervorgeht, bzw. in der sie sich findet. Die im Menschen auf Gott hin - und zwar im Maß seines Seins - entgrenzt ist. 

Darin unterliegt er so wie die gesamte lebende Natur dem "Stirb und Werde" - einer unentwegt möglichen Verjüngung (durch "Partialtod"). Er ist also dem Tellurischen nicht einfach ausgeliefert, nicht einfach einem Mechanismus ausgeliefert. Sondern seine Aufgabe zum Selbstsein - jenes Sein, in dem sich alles Irdische in Analogie synthetisiert - ist es gerade, dieses Tellurische (Irdische, auf die Erde Bezogene) in die Sinnfülle und damit das Geheimnis göttlichen Seinsaktes zu überführen, in dem (alleine) alles Seiende gründet.

Diese Verjüngungsmacht nennt Max Scheler beim Namen - die Reue, als jenes Vergehen (als Schwinden), aus dem gefäßhaft noch im höchsten Alter ein neuer "Seinskuß" vorbereitet werden kann, der in der Resonanz des Menschen zur (erneuerten) Gestalt wird. In der Reue ist der Mensch permanent verjüngungsfähig. In der Selbstschenkungsmacht, die im Opfer genauso wie, ja vorgängig zur Selbstent-/übereignung enthalten ist, kann ... der Eigenname erfüllt, alles Mechanistische überwunden werden.



*221213*

Sonntag, 24. März 2013

Wirklichkeitsverlust einer Kultur

"[...] Ausgehend von der philosophischen Analyse der organischen Systeme fanden wir ihre innere Einheit, ihren Mittelpunkt, ihren Logos in der Entelechie. Der Logos ist ihre ideale vom Keim umschlossene Keimkraft.

Er ist es auch bei dem Weltkeime, der in der Fülle der Zeiten in die Erde eingesenkt wurde. Man kann, wie Spengler, keine Morphologie der Geschichte schreiben, wenn man diese Morphologie nur von außen - vergleichend-physiognomisch - und nicht von innen, von ihrer inneren zeugenden Entelechie aus betrachtet. In der Selbstoffenbarung Gottes durch Christus hat diese Entelechie ihren tiefsten Reflex in das Bewußtsein der Menschheit geworfen, das göttliche Urbild in ihr aufleuchten lassen.

Die ungeheure Schicksalswende Europas ist durch den Punkt bezeichnet, wo es als faustische Kultur (im Sinne Spenglers) sich verselbständigt hat und dem lebendigen Leibe, dessen Mittelpunkt und Entelechie der Weltlogos Jesus Christus ist, entwachsen ist. Dadurch ist das Leben in einen Zustand geraten, der im tiefsten Grunde nicht mehr menschheitlich-organisch war, weil die innere Entelechie nicht mehr umfassend und restlos wirklichkeitseingesellt war."

Hans André in "Die Kirche als Keimzelle der Weltvergöttlichung" - Ein Ordnungsbauriß im Lichte biologischer Betrachtung


Das Dramatische am Rationalismus der Gegenwart ist nicht einfach seine Irrtumshaftigkeit, so als würde simplifiziert 3 + 3 nicht mehr 6 sein. Es ist die Irrelevanz, die er als Denkbewegung zwangsläufig erhält. Sodaß diese schlicht und ergreifend die sehr konkrete Welt sehr konkret nicht mehr zu erfassen vermag. Er verengt sich zwangsläufig in immanente Systeme, die aber zu einer fragmentierten Welt werden, in der nichts mehr Sinn hat. Damit produziert auch die Wissenschaft einer solchen Kultur jedwede Relevanz, sie fördert nur noch sinnlose Einzelaussagen, die sie zu Tatsachen stilisiert.



*240313*

Mittwoch, 6. April 2011

Wohin die Menschheit geht

Die Frage, warum sich die Menschheit so und so entwickelte, und wie sie sich weiter entwickeln wird, ist natürlich in höchstem Maß eine Frage der Anthropologie selbst: eine Frage, woher der Mensch kommt, und wohin er geht, welchen Sinn sein Leben hat - Sinn, der ihm vorangeht, nicht einfach, den er "sich gibt". Das als schöpferischer Prozeß ist bereits ein zweites Thema, in dem Sinn, daß es der ersten Frage nur folgen, diese aber nicht ersetzen kann. Und alleine daraus ist schon viel, wenn nicht alle Geschichte erklärbar.

Wenn die Menschheit an sich aber ein Ziel hat, und die Weltgeschichte eine Frage der Auseinandersetzung damit ist, ist es müßig darüber zu diskutieren, ob es die Energieversorgung war, oder die Demographie, die Rom zusammenbrechen und China aufsteigen ließ. Das alles sind Faktoren, gewiß, aber sie sind gewiß nicht die entscheidenden Prinzipien einer Gesamtentwicklung.

Nur dort, wo der Mensch sich (und sein Ziel) zu verfehlen beginnt, dort werden solche Faktoren tragend, ja sogar in mancher Hinsicht entscheidend. Denn dort fällt der Mensch auf eine untere, ungeistige, unfreie Stufe zurück. Und insofern ist natürlich das Buch von Ian Morris - "Wer regiert die Welt?" - gewiß spannend und interessant. Denn er befaßt sich letztlich mit solcher Sekundärebene.

Morris vertritt (vereinfacht) die These, daß eine Kultur dann zusammenbricht, wenn ihre Entwicklung die Fähigkeit, Energie zu erzeugen, überholt. Ja, die Frage der Energie ist überhaupt die entscheidende Frage einer Kulturentwicklung. Um das zu zeigen, reduziert er die Welt auf einen Hauptkonflikt: auf ein Wettrennen Ost gegen West, China gegen Europa. Und Europa (wollen wir den Bogen von der USA bis nach Persien so definieren) hatte letztlich immer die Nase vorn, vor allem in den letzten dreihundert Jahren.

Das Buch enthält gewiß sehr viele interessante Fakten, neue Gesichtspunkte, die durchaus das eine oder andere erhellen, vor allem, wenn es um die Geschichte des Niedergangs einer Kultur geht. Denn, wie gesagt: dort finden sich mechanistische Prozesse, weil das Leben entweicht. Weil sich lange tradierte Vorgänge als nicht lebensfähig erweisen, die durch andere zivilisatorische Faktoren immer wieder zu Scheinleben aufgeblasen wurden, aber nie für sich stehen konnten.

So generell das Thema "Energieverbrauch und Technik", das defizitär ist, ein Kernproblem ist. Weil Technizismus - als aus dem Ganzen gerissene Beherrschung von Teilprozessen, insofern als (naturverfehlende) Wunde, die zum Tod des gesamten Organismus führen MUSZ - immer Energiezufuhr benötigt. Stellt sich eine Zivilisation zu sehr darauf ab, schneidet es sich irgendwann von seinen eigenen Wurzeln ab, schon gar, wenn diese Entwicklung zu weit greift - wie in der Globalisierung, wenn zu viele Staaten in der Entwicklung nachziehen. Und das ist ein systemimmanenter Vorgang, er ist für solch eine Zivilisation - die das Fazit einer Fehlentwicklung ist, zu der der Mensch eben aufgrund seiner erbsündlichen Verfaßtet neigt, ja der Mensch ist wie er ist ein "leckendes Wesen", das nicht zur Kenntnis zu nehmen, ist der Grundfehler der Utopie - unausweichlich.

Es gibt ja nicht wenige Versuche, ein Schema zu finden, das die Geschichte der Menschen erklärt. Morris ist nicht der erste, und gewiß nicht der letzte. Generalschema wurde bislang keines gefunden, nicht auf der phänomenologischen Ebene. Sehr wohl aber was die Prinzipien anbelangt, was Morris gefließentlich vom Tisch wischt. Aber die Welt beginnt sich aufzuhellen, wenn man seine prinzipielle Auseinandersetzung begreift - als Kampf zwischen Sein und Nichtsein, zwischen Irrtum und Wahrheit, zwischen Leben und Tod. Wenn man begreift, daß es allem um Entfaltung seiner Natur geht. Wenn man begreift, daß die konkrete Gestalt ein Spiel der Form ist, niemals für sich gesehen entscheidend.

Deshalb gibt es keine determiniert konkreten Vorgänge und Prozesse, keine verhängt unveränderlichen Schicksale, und keine Entwicklungslogik ist die bloße Erfüllung seit je unabänderlicher Verhängnisse, wie es gerade zu Anfang des 20. Jahrhunderts so gerne als Weltdeutung gesehen wurde - Spengler sei nur als Beispiel genannt, für ihn gilt sinngemäß, was über Morris zu sagen ist - wo eine Kultur als Organismus gesehen wurde, der sein Leben führte, komme was da wolle, und unweigerlich auch zu enden.

Es ist erhellender, wenn man die gesamte Menschheitsgeschichte als Geschichte einer einzigen Kulturentwicklung als Entfaltung des Menschen sehen, mit nur lokalen Besonderheiten und Spielformen, aber immer denselben Fragen, und immer denselben Grundzügen im Rahmen einer Gesamtentwicklung, die nicht zwangsläufig, aber wahrscheinlich ist - weil diese Welt eben leckt, um es salopp zu formulieren. Das Christentum IST solch eine Sinndeutung. Und es ist die ultimative Sinndeutung, die alle anderen Versuche (wollen wir die Weltreligionen so subsummieren) qualitativ entscheidend übertrifft, nicht einfach nur enthält.

Insofern ist der Bedarf gedeckt. Es braucht keine neue Deutung der Welt, und es braucht auch keine neue Horizontausleuchtung, wie Europa sich gegen China (mehr gibt es für Morris nicht als Gegenpart) behaupten könnte.

Den Amerikanern fehlt einfach der Rucksack der Erfahrung, weshalb Geschichtswerke von Amerikanern praktisch immer interessant und spannend weil oft von völlig neuer Warte aus gesehen, aber so gut wie nie substantiell richtig, viel zuwenig prinzipiell gesehen sind. Auch Morris klittert sein Faktengewimmele, das er zur Stützung seiner Behauptungen zu neuen "Fakten" gruppiert, mit so manchen hanebüchenen Flickthesen. Er erinnert da sehr an Kennedy's "Aufstieg und Fall der großen Mächte", ein ähnlicher Fall. Und immer wieder zieht es die Amerikaner zu solchen Metaversuchen.

Aber es tut manchmal den Alten gut, auf ihre Kinder ein wenig zu hören (und die USA sind ja eine Art "Klon" Europas - ich verwende das Wort bewußt). Was deshalb durchaus von Morris zu übernehmen ist, ist die Aufforderung, nicht einfach resigniert den Kopf in den Sand zu stecken, und diese Entwicklungen wie ein verhängtes Schicksal zu sehen. Es ist nie zu Ende, und Europa ist nicht automatisch als "global player" auch Verlierer.

Es kann nur sein, daß wir uns von Vielem verabschieden müssen, und genau von dieser Fähigkeit uns von vielem zu trennen wird es sogar abhängen. Denn immer ist es möglich, ein menschenwürdiges, gutes Leben zu führen, wenn wir es gestalten, wenn wir es wollen. Kein weltlicher Faktor kann dies letztlich verhindern oder garantieren, keiner ist so bedeutend. Dies wird aber nur dann möglich sein, wenn Europa begreift, daß seine Kriterien gefährlich falsch geworden sind, nach denen es sein Schicksal gestaltet. Das zu sehen wird entscheidend sein. Mechanistische Weltmodelle wie jenes von Morris werden dazu wenig beitragen können, soviel ist sicher.

Sieht man von dem Aspekt ab, daß Morris auf rein phänomenologischer Ebene verblüffend auf den Punkt bringt, was Europa derzeit mehr beherrscht, als zugegeben wird: es ist schlichte Tatsache, vor der wir noch die Augen verschließen, daß wir die Energiemengen, die unsere Lebensweise benötigt, nicht mehr verantwortlich (das betrifft nicht nur Atomkraft, sondern z. B. die ihr Zerstörungspotential betreffend völlig unterschätzte Windkraft) produzieren können, ohne das, worum es eigentlich geht, zugleich zu zerstören. Es ist schlicht Tatsache, daß wir uns unsere Lebensweise, an der wir nun so zäh hängen, an die wir uns so gewöhnt haben (und Gewohnheit formt sich eine zweite Natur, wir wissen es) nie wirklich leisten konnten!

Solche Thesenmodelle wie jenes von Morris bergen dabei die Gefahr, daß sie - über die Bewertung von Faktoren - einen Ernst hinsichtlich einer Systemkonservativität, gleichzeitig ein Verkennen der wirklich substantiellen Faktoren, in die Diskussion bringen, die sehr schnell zur Tragödie wird. Der rasche "Aufstieg" Chinas - der ein rein technischer Prozeß der Wohlstandsoptimierung unter gewissen Wertvorstellungen ist - könnte ja genau solche Prämissenproblematik anzeigen. Mal sehen, ob sie lernfähiger, wirklichkeitsoffener, also selbstvergessener, sterbebereiter sind, als Europa es noch zu sein scheint. Oder ob ihr Konfuzianismus nicht die geistige Waffe eines Technizismus ist, der von innen heraus einen Brennpunkt der Geschichte bildet, in dem das Energieproblem Chinas (das nur durch Expansion "behebbar" ist) zum entscheidenden Faktor wird.


*060411*

Mittwoch, 20. Mai 2009

Nicht den Arbeiter vertreten wollen

Man muß sich fragen, ob es Identitätslosigkeit überhaupt gibt (außer vielleicht: für den Künstler zu Anfang). Ob die heutigen Identitätsprobleme nicht eher Probleme der Ablehnung der wahren Identität sind.

Der Gedanke kam mir beim Lesen eines Satzes von Oswald Spengler, der monierte, daß es keine Partei der heutigen Demokratien mehr wage, zu bekennen, daß sie NICHT den Arbeiter (als Proletarier) vertrete und diesen auch nicht als privilegierte Schichte ansehe. (Was würde geschehen, wenn das eine Partei heute wagte? Ich denke: Überraschendes ...)

Das weit größere Problem, das in einem Kulturzusammenhang entsteht wie heute gegeben ist, ist jenes der Persönlichkeit und deren Konstituierung. Es kann nämlich tatsächlich Persönlichkeitslosigkeit geben, die oft umso mehr ihr Vorhandensein wegzutäuscheln versucht, je mehr sie zutrifft. Eine existentielle Schwäche zum Tode, in dessen Armen sie sich eigentlich weiß.

Der Schauspieler faßt das, was Persönlichkeit ist, in einem einzigen Satz zusammen: "Mut zur Blamage." Es geht um das Aushalten des Alleinseins in allen Entscheidungen und Wegen, weil es im Leben nicht wirklich darauf ankommt, WAS man tut, sondern: in welcher Haltung und Hingabe man es tut.

Im Anfang war das ... Spiel! Am Anfang der Persönlichkeit steht nicht die Irrtumslosigkeit - sondern die Bereitschaft, den Irrtum auszutragen, weil die Treue zu sich selbst mehr wiegt.




*200509*