Was geostrategisch von entscheidender Bedeutung ist. Als direkter Kontrahent von Rußland, der das Land dann direkt bedroht. Weil Rußland zukünftig mit einer US-NATO rechnen muß, die jederzeit so massiv anzugreifen vermag, daß die Streitkräfte Rußlands fortan ihren Schwerpunkt im Westen sehen MÜSSEN.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 28. Januar 2023
Bodensatz (2)
Freitag, 27. Januar 2023
Bodensatz (1)
Was sich zeigt, wenn man einmal ein Inventarium anlegt, was derzeit alles im Spiel ist und sich im wilden Wasserglas allmählich am Boden absetzt, würde eine allen Unkenrufe zum Trotz erstaunlich konsistente US-Politik der Neo-Conservatives zeigen.
Die tatsächlich einem Plan folgt, der gar nicht so unrealistisch ist, auch umgesetzt zu werden. Derzeit spricht viel dafür.
Montag, 26. Dezember 2022
Transeamus usque Bethlehem! (2)
Donnerstag, 2. Juni 2022
Zwischenschrei
Mittwoch, 23. Februar 2022
Allen geht es um die Demokratie (1)
Samstag, 4. September 2021
Hält Przemysl? (4)
Der Ausbruch, der ein Zusammenbruch war. Przemysl war der Korken in der Flasche, deren Geist Osteuropa zu einem "bloodland" machen sollte. - Die simpelste Erklärung dafür, daß die Russen alles, einfach alles zu wissen schienen, was in der Festung vor sich ging und was an Verteidigungsmaßnahmen geplant war, lag ... im Radiosender. Dessen Code war von russischen Ingenieuren geknackt worden, und jede Meldung von oder an die Festung wurde somit vom Feind mitgelesen. Jede Verlegung von Truppen wurde sofort vom Feind beantwortet, jede geplante Aktion unterbunden, und die russische Artillerie - ohnehin der österreichischen an Feuerkraft, Geschützqualität und Munition weit überlegen - schlug pünktlich und präzise los, sobald sich etwas zu treffen bot.
Die russische Artillerie war ohnehin das Fallbeil für die österreichischen Armeen in diesem ersten halben Jahr des Krieges gewesen, wo sie von Niederlage zu Niederlage getrieben wurden und nur durch den Mut der Verzweiflung wenigstens halbwegs zurückgehalten werden konnten. Sodaß das Ziel, über die Karpaten Budapest zu erobern, nicht erreicht wurde. Sie konnten anders als die Habsburger Truppen mit den neuen Arten des Kampfes umgehen. Die die Österreicher nicht kannten, und deshalb vorsorglich für untauglich erklärt hatten; leider. Sie mußten nachvollziehen, was die Russen selber im Krieg mit den Japanern 1905 blutig lernen hatten müssen.
Das Zauberwort hieß "kombinierte Waffengattungen", und bedeutete etwa, daß die Artillerie jeweils das Terrain vor der eigenen vorrückenden Truppe beackerte. Der Beschuß rückte dann jeweils mit weiter, die russischen Geschütze hatten anders als die österreichischen dazu auch die Reichweite. Unter solchen Bedingungen war oft an eine Gegenwahr durch die Österreicher kaum zu denken, man konnte nur fliehen.
Aber da waren dann die russischen Scharfschützen mit ihren hervorragend geeigneten Gewehren.
Donnerstag, 2. September 2021
Hält Przemysl? (3)
Für den 18. März 1915 hatte der Festungskommandant von Przemysl, Generalleutnant Hermann Kusmanek von Burgneustädten, schließlich einen ultimativen Ausbruchsversuch angesetzt: Kämpfen muß das Ungarnheer, Siegen oder sterben, heißt es in der Operette - Es ging nur noch um die Ehre.
Die Lage in der seit Oktober belagerten österreichisch-ungarischen Festung war völlig verzweifelt. Jede Hoffnung, daß Generalfeldmarschall Conrad von Hötzendorf von den südlich gelegenen Karpaten her eine Ersatzarmee schicken könnte, mußte endgültig aufgegeben werden. Der Winter war zu hart, und an ein Durchkommen im Schnee gegen die drei russischen Armeen, die Przemysl in weitem Umfeld umschlossen hielten, war nicht zu denken. Denn wie immer hatte Conrad Divisionen "befehligt", die es gar nicht gab.
Sonntag, 16. Mai 2021
Der Samstag Nachmittag Film - der sich mit der Betrachtungsdauer umstülpt (2)
der wie eine Versuchung in die Hosenbeine der
Interpretation gekrochen kommt. Wäre da nicht ...
Nun haben wir also gestern jene Seite des Films "Ein Herz kehrt heim" besprochen, die ihn mehr "für sich stehend" sieht. Aber das ist noch nicht alles, will man ein Ding sehen. Dazu gehört auch beim Kunstwerk der Ort, an dem es steht. Dazu gehört also die Gesamtsituation Deutschlands in jenen Jahren. Das oben schon zitierte Deutschland des Wirtschaftswunders.
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Donnerstag, 1. April 2021
Im Bemühen, den richtigen Nagel zu treffen (3)
Teil 3) Ungarn sowieso.
Ungarn sowieso. Das gibt halt gerne bei Themen, wie sie Polen der EU an den LGBT-Latz gepatzt hat, seinen rhetorischen Senf dazu. Aber man wird vor allem dort die Praxis abwarten müssen. Weil die in Ungarn gerne einmal dem verlauteten Ziel sogar widerspricht. Wie bei der vielgepriesenen Familienförderung (und, mit Verlaub, katholisierende Personen oder Gemeinschaften im Westen lassen sich meist schon durch Henkel-Begriffe spielend leicht triggern; der Heilige Geist ist leider gerne woanders zu Hause, auch wenn sein Lager noch warm ist.) Ungarn verschüttet als "Politik" bestenfalls jede Menge Geld. Buchstäblich. Aber Geld, das nicht dem Standeswesen entspricht weil dessen Seinsspannung adäquat ist, hat einen für jedes soziale Gefüge auflösenden Effekt. Sodaß Ungarns Politiker in obigem Sinn gerne einmal "schizoid" sind.
Man denke an die "Familienförderungsmaßnahmen" der letzten Jahre, die Viktor Orban gerne ins Schaufenster stellt, will er bei Konservativen punkten. Damit sollen Frauen angeregt werden, Kinder zu kriegen, Paare, sich das Ja-wort zu geben. Aber damit wird alles andere gemacht als "Familien" gefördert. Weil solche nur solche im eigentlichen Sinne sind, wenn sie auf der Ehe aufbauen. Die zwar in Ungarn per Verfassungsrang als "Gemeinschaft von Mann und Frau" definiert ist, und die sogar - welche perfide Selbsttäuschung! denn Irrtum in der Sache ist immer vor allem das! - auf der "Ehe" gegründet sein solle. Aber ist jedes Paar aus Mann und Frau, das sich vor dem Standesbeamten das Ja-Wort gibt, auch ein Ehepaar!
Herrschaften ... nein. Somit sind auch die ungarischen Verfassungsgesetze nur als präventive Maßnahme gegen allfällige und bei zukünftigen Machtwechseln realistisch zu erwartende Zersetzungsmaßnahmen sehen kann. Denn an sich ist es Unsinn weil Tautologie.
Aber das reicht noch nicht, um eine Ehe im Wesen zu beschreiben, ja ist weniger als zu wenig. Ehe ist, wenn sie sein will, weit mehr als "Mann und Frau," die es sich dann ausschnapsen. Sie ist auch keineswegs einfach ein "Vertrag" zweier gegengeschlechtlicher Menschen, sagen wir: Mit Rechten und Pflichten (wo es für die Männer übrigens ganz schlecht aussieht, das nur nebenbei.) Sie ist vielmehr der Eintritt in einen Ort mit und unter bestimmten Bedingungen, die dem Wesen der Ehe gemäß sind.
Und dieses ist (hörthört!) ein hierarchisches Zueinander von Mann (als Haupt) und Frau (als Leib.) Trage man DAS einmal den Menschen vor, Herr Orban, und DANN können wir von Familien sprechen. Vorher - nicht! Vorher ist alles eine Mogelpackung, das verhüllen soll, daß zwar der Berg kreißte, aber ein Mäuslein entsprang.
Entsprechend ist der Pallerwatsch, der aus diesen Familienförderungsmaßnahmen angerichtet wurde, vorhersehbar und schon heute aussagbar, nur ist hier nicht der Platz dafür.
Und entsprechend vorsichtig wird man sein müssen bei der Beurteilung des polnischen Vorstoßes, der sich gegen LGBT richtet. In der Praxis wird sich erst das wahre Motiv erweisen: An dem, was wirklich bewirkt wird. Und das zeigt sich (wie bei Impfstoffen) erst nach einer langen Reihe von Jahren.
*Die ersten richtig guten Untersuchungen dazu in den letzten vierzig Jahren, die nach wir vor ihre Gültigkeit haben, finden sich in den Publikationen des Niederländischen Psychiaters Gerard van den Aardweg. Sein "Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen" ist nach wie vor ein großartiges, erhellendes und die Homosexualität substantiell begreifbar machendes Buch. Der durchschnittliche Bildungsstand der Allgemeinheit in diesem Bereich ist immer noch dermaßen niedrig (weil ignorant, von Zeitgeistmoral-Imperativen blockiert) daß diese mittlerweile vierzig Jahre alte Untersuchung kaum bekannt ist. Dabei würde der Hausverstand (der VdZ hat es schon häufig beobachten können) aufatmen, und Menschen mit Hausverstand sind von sich aus häufig bereits auf dieselben Schlüsse gekommen, die ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen erhellen.
²Man sieht es an der "Ehe für alle". Bei der es um eine prinzipielle Diskussion geht, die gewiß gewiß sehr wichtig ist, die aber in der Praxis überhaupt keine Bedeutung hat, die der medialen Lautstärke auch nur annähernd entspricht. In Österreich etwa werden heute pro Jahr keine fünf Dutzend "Ehen Homosexueller" abgeführt! Und selbst in dieser Zahl sind noch etliche Scheinpatienten, bei denen es um etwas ganz anderes, viel Praktischeres geht. Etwa um Sozialbetrug durch getürkte Partner-Rentenansprüche.
**Damit sind wir sogar exakt in der "geistigen" Grundlage des Liberalismus. Der von der irrationalen Utopie ausgeht, daß sich in menschlichen Gesellschaften immer ein Bedürfnis-Befriedigungs-Gleichgewicht einstellt, sofern man die Menschen sich selbst überläßt. Ein Staat ist somit lediglich eine posthoc-Servicestelle, die bei nicht von Einzelnen erfüllbaren Bedürfnissen erwünscht ist. Sofern jemand Unrecht erleidet (das lediglich das Unlustempfinden bei Nichterfüllung von Bedürfnissen ist) ist er gewissermaßen selber schuld, weil er seinen Bedürfnissen nicht ausreichend Nachdruck verleiht. Wozu ihn die totale Emanzipation der totalen Aufklärung ermächtigen soll.
Mittwoch, 31. März 2021
Im Bemühen, den richtigen Nagel zu treffen (2)
Teil 2) Kinder sind eben kein "anderes"
Der Gleichgeschlechtliche bleibt gewissermaßen in der Bauchhöhle der Mutter geborgen, die er nicht verlassen will. Deshalb finden sich bei neunzig Prozent der Homosexuellen engste Verbindungen zur Mutter.* Während es bei Lesben, sehr vereinfacht dargestellt, eine Identifikation mit dem Vater gibt, die Mutter aber abgelehnt wird. Im Ablehnen des Eigenen sind diese Gruppen also gleich. ABER diese Ablehnung des Eigenen erfordert einen sehr starken Schutz einer solcherart gelebten Existenz. Die somit sozusagen eher "im Verborgenen" bleibt.
Darin paßt das wehrlose, identitätslose Kind perfekt. Das über subjektive Gefühle - die entscheidende (angebliche) Urteilsgrundlage, ja Legitimation (und Legitimitätsausweis in einer Kultur des Subjektivismus) des Gleichgeschlechtlichen - zu einem Verhalten geführt, das dieses "Bedrohungsgefühl durch das (anthropologisch) andere" (das in der gleichgeschlechtlichen Verbindung eine schwache Form der Polarität imitiert: es gibt in solchen Beziehungen jemanden, der den Vater, jemanden der die Mutter "spielt") zur Persönlichkeitsgrammatik macht.
Das ist sogar die generelle Legitimitätsepistel der Pädophilie überhaupt! Wir haben es ja schon oft dargelegt, daß in einer Kultur, die meint, das "eigene Gefühl" wäre die entscheidende Grundlage der Weltorientierung das subjektive Wohlgefühl**
Die Frage erhebt sich aber nun, wie Polen meint, dieses Problem lösen zu wollen. Rein praktisch gesehen erhebt sich die Frage, worauf dieses Einschreiten der Behörde fußen könnte, will sie verhindern, daß diese Umgehung des eigentlichen Zieles der Adoptionsgesetze nicht doch geschieht. Will sich die Behörde nun das Recht nehmen, die Integrität der Familie (das ist die des "Hauses", als hierarchische Struktur) zu durchbrechen, und durch Beamte, die das Recht auf jederzeitigen Besuch haben, beurteilen zu lassen?
Will sich die Behörde in Polen durch ihre Vertreter nun anmaßen, höchstpersönlich zu beurteilen, ob das Vorhandensein von zwei Männern "Freundschaft" ist, oder eine homosexuelle Beziehung? Daß zwei alleinerziehende Frauen, die es sich so eingerichtet haben, daß sie kosten- und sonstwie -sparend ein Haus gemeinsam bewohnen, lesbisch und damit nicht adoptionsfähig (vielleicht gar unfähig, eigene Kinder zu erziehen?) eingestuft werden?
Wird damit nicht dieses enorm hohe Gut - Integrität, Unverletzlichkeit der Familie - dem in diesem Fall sicher geringeren Gut (mit Verlaub, beim präventiven Kindesschutz muß man davon sprechen) geopfert? Wäre das so, werte Polen, muß man dann nicht zu Recht davon ausgehen, daß hier nicht das Wohl der Bürger im Zentrum steht, sondern ... ein wie immer gearteter, jede gerechte Moral überziehender Moralismus? Denn dann, werte Polen und werte Leser, bewegen wir uns wirklich gefährlich auf einen Faschismus zu. Und diese "moralische" Form des Freiheitsentzugs wünscht sich niemand. Der VdZ jedenfalls nicht.
Somit wird man abwarten müssen, wie Polen verhindern will, daß die Adoption von Kindern durch Alleinerziehende, die in Wahrheit gleichgeschlechtlich Orientierte sind (die als orientiert-sein-Wollende besser bezeichnet sind) und elegant das Adoptionsverbot, von dem sie sonst betroffen wären, umgangen werden kann. Und ob hier große gesetzliche Maßnahmen festzulegen dann klug sind, weil es etwas viel Wesentlicheres - die substantiellen Freiheitsrechte und -pflichten der Menschen! - zerstört. Gerade das LGBT-Thema aber hat eine besodere Eigenschaft, die so vielen Emanzipationsthemen (als Themen des Loslösens aus einer Ordnung) gemein ist: Sie verträgt nicht viel lautes Gerede. Sie ist ein eher stummes Thema richtigen, ja energischen Handelns.
Nicht zuletzt deshalb muß einer jede Rechtsgemeinschaft - stillschweigend - ertragen, das ist eine der Folgen der Erbsünde: Daß es in der Freiheit, die der Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott entspricht, und die ein Akt viel mehr als ein Zustand äußerer Einrichtungen ist, auch die Möglichkeit eingeschlossen ist, sie zur schlechten Tat zu mißbrauchen, sich gegen das Gut und das Gute zu entscheiden. Diese Risikobereitschaft kennzeichnet nicht nur jede Kultur, die eine solche sein will, zumalen wenn sie christlich zu sein behauptet (wie die polnische), dieses Risiko macht nicht nur ihren besonderen Reiz aus, sondern ist Vorbedingung für das Schöpferische selbst. Ohne das es zu keiner Ausfaltung der Schöpfung zum Lobpreis Gottes kommen kann.
Morgen Teil 3) Ungarn sowieso.
Dienstag, 30. März 2021
Im Bemühen, den richtigen Nagel zu treffen (1)
In Polen ist es tatsächlich nun geschehen, die Meldungen aus Ungarn sind nicht ganz klar, weil sie über bloße Zustimmung nicht recht hinausgehen. Die EU schäumt natürlich, denn die LGBT-Pläne gehen nicht so recht auf. Immerhin ist die EU Solidarorgan, das heißt, daß keine Entschlüsse vorgeschrieben und durchgesetzt werden können, die nicht von allen Mitgliedsstaaten mitgetragen werden. Was da genau geplant wurde und wird, ist hier nebensächlich, es ist richtig, schon gegen den Geruch anzugehen.
Ob das mit den Maßnahmen adäquat geschieht, wollen wir hier auch nicht näher untersuchen - daß nämlich zu viel "gequatscht", zu viel versucht wird, Probleme (im besonderen solche Strebungen, die das Abrutschen der Kultur beschleunigen, ganz verhindern kann das ohnehin keine menschliche Gesellschaft, dafür sorgt schon die Erbsünde, die dafür sorgt, daß der Mensch immer hinter dem Sein zurückbleibt, das zeitlos ist, während der Mensch sich im Hintereinander von Einzelnem, also in der Zeit herumplagen muß) per Diskurs zu summieren, um zu einem rationalen Schluß zu kommen.
Der sich dann in viel Voluntarismus äußert, in dem man gegen geistige Dinge direkt vorgeht, die aber nur indirekt zu lösen sind. Das betrifft auch die meisten der LGBT-Agenden. Worin sich ja auch die Betreiber dieser Agenda irren. Gottseidank. Wobei wir diese Wahrheit nicht an die größte Glocke hängen wollen, auf daß es sich nicht bei den Falschen herumspreche. Und zum Teil haben die Zerstörer ohnehin bereits reagiert, und sind im Berücksichtigen dieser ontologischen Wahrheit den bewahrenden Kräften schon um Längen voraus.
Die Katholen haben einfach zu wenig Männlichkeit (auch in Polen), zu aufgeweichte, seins-aparte Begriffe von Liebe, um das zu begreifen. Und die in Polen so hochgelobte "Theologie des Leibes" des "größten Sohnes an der Weichsel, Johannes Paul II., ist ein tragisches Beispiel dafür, wie geistige Wahrheiten zu Dingen gemacht werden und somit die Liebe enteigentlichen weil ent-realisieren, zum Ziel an sich machen. (Sodaß plötzlich "körperliche Lust" zum definitiven Ziel wird. Kapitulation vor dem Zeitgeist? Man könnte es vermuten.)
Interessant weil nicht unproblematisch ist aber ein Teil dieser Meldung, wie sie aus dem Bericht der LifeSiteNews hervorgeht: In Polen war vor einigen Monaten dezidiert die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare verboten worden. Ein Betreiben der LGBT-Community, das ja in unseren Ländern bereits längst durchgewunken ist.
Nun hat sich Folgendes herausgestellt. Es ist in Polen möglich, daß Einzelpersonen, Alleinerziehende Kinder adoptieren. So weit, so gut, das hat schon seine Berechtigung.
Aber offenbar sind gleichgeschlechtliche Paare hergegangen, und nur EINER der beiden hat eine Adoption beantragt und offenbar bewilligt bekommen. Ganz schön clever, was? Auch wenn das sicher keine "Massen" sein werden, denn wie immer schon sind das absolute Minderheitenprogramme, und anderes zu behaupten ist lediglich Desinformationsabsicht, das tägliche Brot sämtlicher LGBT-Adressen.²
Es sollte außerdem jene Staaten hellhörig machen, die ihre eigenen Adoptions- und Ehegesetze noch nicht dermaßen aufgeweicht haben, wie es die "woke-EU" tatsächlich zum Standard zu machen fordert.
Diese Umgehung der eigentlichen Gesetzesabsicht - zu verhindern, daß Kinder in Elternverhältnisse kommen, die naturwidrig (nicht also nur im Rahmen einer unvollkommenen Natur, wie bei Alleinerziehern) sind. Und deshalb auch die humane Prägung in eine falsche, ja gefährliche Richtung schieben. Immerhin muß auch davon ausgegangen werden, daß mit der Übergabe von Kindern an gleichgeschlechtliche Paare nicht nur die Orientierung des Menschen am Menschen als geschlechts-polar verfaßt verhindert und falsch ausrichtet, sondern daß das einer Auslieferung des Kindes an den Mißbrauch gleichkommt.
Immerhin sind Mißbrauch und Gleichgeschlechtlichkeit vielfach engstens verbunden. Die Angst, sich mit dem eigenen Geschlecht IN Polarität und Transzendenz auf "das wesenhaft andere" zu identifizieren, sich also dem Wind des Wirklichen auszusetzen und in der Selbstüberschreitung ins Nichts des Unbekannten zu steigen.
Das mit einem "Unvorhersehbares macht". Dem Gleichgeschlechtlichen fehlt also der Mut zum Selbst. Sodaß die Gruppe der Gleichgeschlechtlichen" die größte Bedeutung darin hat, eine "Identität" zu konstruieren, die freilich nur "im Wort" hängt: Ohne dichte, undurchlässige Wortwolke ist LGBT sozusagen gar nicht als Existenzform denkbar.
Morgen Teil 2) Kinder sind eben kein "anderes"
Montag, 17. Februar 2020
Neugewichtung historischer Daten
Einzig Churchill erkannte bereits früh, daß mit dem Münchner Abkommen die Büchse der Pandora geöffnet worden ist.
Samstag, 19. Januar 2019
Die Grundlinien sind klar (2)
Es ist kein Wunder, daß das postmodernistische Paradigma, demgemäß gesellschaftliche Institutionalisierung, Moralgebote (qua eine neudefinierte Natur), Autorität, mit einem Wort: Das Gebilde der Normalität (die als Gestalt aus der Allgemeinheit abgeleitet wird), nur als zur subjektiven Machtausübung über den anderen dienend gesehen wird, wie es der (homosexuelle) M. Foucault "theoretisch" endgültig herausarbeitete, wie es heute als herrschende Ideologie auftritt. Mißtrauen macht sich breit, jeder wird zum "Offender", zum "Attackierenden". Ja, letztlich wird sogar die eigene Identität zum Diktat erklärt, löst sie sich in der Genderfrage endgültig auf. Aber frei kann nur ein "Etwas" sein.
Freitag, 18. Januar 2019
Die Grundlinien sind klar (1)
Wer (als Haltung) sündigt, wer also gegen die praktische Vernunft handelt, wird unfrei und zum Sklaven.
Die Aufklärung wurde zwangsläufig immer mehr zu einer rhetorisch immer perfekter ausgebildeten Form der politischen Kontrolle über Unfreie. Nie ist ihr gelungen, was sie versprach: Einen neuen Menschen zu schaffen. Um aber den Menschen zu verführen, bediente sie sich der alten Rhetorik. Ein Marquis de Sade verwendet teilweise dieselben Wendungen wie Augustinus. Deutet sie aber dann um, indem er einen "neuen Weg" zur "Stadt Gottes" vorstellt, die nun zur ideologischen Utopie wird.
Denn der Mensch gewinnt sich (weil die Welt) erst in der Selbstüberschreitung, in der Selbstlosigkeit und Nächstenliebe, im Dienst am anderen. Will der Mensch aber sich dienen, gibt es in der Welt keine Nächstenliebe. Jones verwendet zur Illustration den Vergleich zwischen Jesus Christus und Dracula: Jesus gab sein Blut, damit wir ewiges Leben gewinnen. Dracula trank das Blut der anderen, um selbst ewiges Leben zu haben.
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Zack und wumm, drübergefahren, friss oder geh!
Samstag, 3. November 2018
Der epochale Irrtum
Der Türöffner dazu war die "Gleichberechtigung" von Mann und Frau, die Frauen in Ausbildungsgänge brachte, die aus sich heraus einen Anspruch auf Beruf implizieren. Wo aber die Frau in "den Beruf" geht, glaubt es gäbe ein universalistisches Prinzip der Selbstverwirklichung, demgemäß diese Verwirklichung als nicht mit Ort und Situation zu tun hat, in der man sich findet, bricht unweigerlich die Geburtenrate zusammen. Jones berichtet von einer Predigt in einer persischen Moschee, die zu halten er vor kurzem eingeladen worden war.
Gefragt, wer verheiratet sei, hob (auch im heutigen Persien!) nur ein verschwindend geringer Anteil der Männer die Hand. Weiter gefragt, wieviele Kinder diese Ehen hervorgebracht hätten, kam die erschütternde Antwort: Null! Eine über 2000 Jahre alte Kultur löscht sich also selbst aus. Der universalistische Amerikanismus hat also auch hier bereits seine dämonischen Samen gesät, die Selbstverwirklichung mit "Fähigkeit" (die in sich leer, bedeutungslos ist) und nicht mit Ort, Stelle, Stand als zu transzendierendes telos (Ziel) hat.
Samstag, 29. September 2018
Die Lage in Polen und Ungarn ist komplizierter
**Jedenfalls müßte man über die angebliche "Ausländerfeindlichkeit der Polen" anders nachdenken, als das bisher geschah. Als ethnisch-rassischen Vorwurf kann man es jedenfalls nicht gelten lassen. Polen sieht sich aus demographischen Gründen alleine schon lange als Einwanderungsland. Es will nur darauf achten, WER einwandert.
Donnerstag, 12. Juli 2018
Stalin wollte ganz Europa unterwerfen (4)
Seine Argumentation hat deshalb vor allem "Plausibilitätsfunktion", und die Belege für seine Thesen sind oft verblüffend. Und wirken nicht wenig überzeugend. Außerdem sind sie ziemlich originell und machen Suworow fast zu einem Gestaltseher. Eine Eigenschaft, die man nur schöpferischen Geistern zuschreiben kann.
Nicht verhehlt soll abschließend werden, daß die Ursache für die anfänglich inferiore Rote Armee beim Angriff der Deutschen für die meisten Historiker in den furchtbaren Säuberungen Stalins in den 1930er zu suchen sei. Diese hatte wiederum vor allem höhere, erfahrene Offiziere getroffen. Fieberhaft wurden in Schnellsiedekurse "Offiziere" ausgebildet, die die so entstandenen Lücken füllen sollten. Zusammen mit den enormen Aushebungen an Soldaten, stand im Juni 1941 die Rote Armee in einer Phase eines Neuaufbaus. Es fehlte aber extrem an Offizieren, und die Kampfmoral der Truppen, vor allem der allgemeine Informationsstand, war durch die ständige Drohung, Säuberungen zum Opfer zu fallen, sobald man seine Meinung äußerte, sehr niedrig. Die meisten Historiker sind auch der Ansicht, daß die Sowjetarmee an Waffen zwar zahlenmäßig weit überlegen war, daß aber die meisten Flugzeuge, Panzer, Geschütze veraltet waren. Man hatte sie aber im Dienst gelassen, weil die zusätzlich ausgehobenen Truppen ja irgendwie bewaffnet werden mußten. Der VdZ kennt aber auch keinen Historiker, der der Roten Armee nicht von Anbeginn an eine enorme Mobilität zugeschrieben hätte. Die Ausrüstung mit Lastkraftwagen war also schon 1941 hervorragend. Und selbst deutsche Offiziere konzedierten bereits 1943, daß sie über das Tempo, mit dem die Rote Armee taktisch dazugelernt hatte (und die deutsche Strategie der dynamischen Tiefenverteidigung quasi imitierte), überrascht waren.
