Mir kommt da etwas komisch, ja lächerlich vor. Da sind zu viele Charaktere im Spiel, die nichts auslassen, um sich wichtig fühlen zu können, und aufs Tableau einer "geschichtlichen Tat" gehoben werden, die extra für alle diese geschaffen wurde. Taylor Swift eingerechnet.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 11. August 2024
Sie machen alles selber
Sonntag, 5. November 2023
Sehnsucht nach der einstigen Einheit
Sonntag, 11. Juni 2023
Ein unbeschwerter Neubeginn - Sonntag, Neubeginn als Fest
Sonntag, 16. April 2023
Unter der Linde
Am Abend kamen sie zusammen, und sangen iohre Lieder, spielten ihre Melodien, und tanzten ihre Tänze. Frauen, Männer, Kinder und Tanten, Onkel und Cousins, Krämer und Schmiede, Zimmerleute und Knechte. Und der Pan ließ ein Faß Frühwein schicken, denn er war sehr zufrieden.
Denn die Mägde hatten den Flasch gesät. Nun galt es nur noch u bieten. Gott mnöge den Segen von oben senden, den Regen, die Sonne, den Wind, den-Sturm, _die Vögel, die Bienen, die Ameisen, die Wiesel und die Zobel, daß wir dereitns ernten, was er gegeben, weil wir die Bedingungen dazu geschaffen und den ERfolg im Rauch zu ihm aufsteigne haben lassen. haben.
Laßt uns Männer und Frauen deshalb das Leben feiern, wo immer es sich zeigen will. Wo wir, die Heren der Welt, die Geburtshelfer des Seins, es mit jenem Samen bedecken, der die geggebene Erde zur Welt macht.
Sonntag, 9. April 2023
Frohe Ostern!
W. Ambrosius
Zum Festtag Die sehr vergnügliche Gabe des Viktor Borge, Wie man eine Mozart Opter in wenigen Minuten kapieren könnte.
Sonntag, 26. März 2023
Vor dem Throne Gottes stehend
Freitag, 24. März 2023
Die Einbekenntnis der Schuld
Sonntag, 19. März 2023
Oh Mädchen, mein Mädchen
Mittwoch, 15. Februar 2023
Beben
Montag, 26. Dezember 2022
Transeamus usque Bethlehem! (2)
Sonntag, 25. Dezember 2022
Transeamus usque Bethlehem! (1)
Sonntag, 27. November 2022
Den Blick aufs Gute gerichtet
When I'm worried and I can't sleep, I count my blessings instead of sheep. And I fall asleep counting my blessings.
When my bankroll is getting small, I think when I had none at all. And I fall asleep counting my blessings
Freitag, 4. November 2022
Wenn Mütter gar nicht singen, werden Kindertränen zu Kritikertiraden
Mittwoch, 19. Oktober 2022
La Commedia e finita
Dienstag, 18. Oktober 2022
Als Amerika da und dort noch Kultur werden wollte
Dienstag, 3. Mai 2022
Allen Henkelschädeln ins Ohr gefiedelt
Sonntag, 10. April 2022
Das Erschüttern. Der Leidenssonntag.
Samstag, 17. Oktober 2020
Die überirdische Gestalt in der Geschichte des Gesangs
Freitag, 5. Juni 2020
Als wir noch die Hände schüttelten (3)
Der "L'Amour-Hatscher" selbst gehört zu den bekanntesten österreichischen Volkstänzen. Im berühmt-berüchtigten fünf-Vierterl-Takt (in manchen Gebieten des Alpenlandes auch ausgeweitet auf sieben- oder acht-Vierterl) gelingt er in seiner schleifenden, eleganten wie anschmiegsamen Rhythmik besonders gut, und kann meist zu jedem Musikstück getanzt werden, das einen gewissen Anspruch an Sentiment und Liebesrausch (und gewisser körperlicher Bedürfnisse einer hier aus Gründen der Diskretion nicht weiter spezifizierten Art) erfüllt. Als Beispiele seien hier die Grundmelodien von "I'm just a lonely boy" oder "Only You" angeführt, aber auch zu "Je t'aime" wird er gerne getanzt, was sich aber eher nur für Fortgeschrittene eignet.
Montag, 1. Juni 2020
Vielleicht wollten alle nur noch lachen (3)
Und tun so, wie Kinder beim Spiel, als sei das tief ernst.
Stelle, werter Leser, Dir das nur vor - mußt Du da nicht lachen?
Und ist das nicht auffallend leicht? Was hat uns das zu sagen?
Und hier offenbarte sich erneut der Sinn der Österreicher für Witz. Dem derzeit freilich noch die Dichter zu fehlen scheinen, die ihn auf die Bühnen bringen. Oder sagen wir es doch anders, denn so ist es wahrer: Weil jenen Dichtern die Bühnen verweigert werden, die diesen offiziösen Ernst als das zeigen würden, was er ist: Witz.
Aber der logos hat sich dennoch Bahn gebrochen. Wie immer. Weil nur Sein, nur das Gute bleiben kann. Und das zeigt sich in der Coronakrise umso deutlicher, je länger diese "Krise" dauert. Es ist der Logos, der den wahren Charakter, die Wirklichkeit hinter allem, offenbart.
Denn logos inkarniert, sonst gäbe es überhaupt kein Ding. Und er ist erkennbar, weil auf den Menschen ausgerichtet. Sodaß er dem Willigen, dem Zustimmenden, den man "Vernünftigen" (oder Komödiendichter) nennt, die wirkliche Wirklichkeit hinter der Geschichtserzählung seiner Zeit zeigt - die wahre Geschichte somit offenbart.
Die sehr sehr oft weitab von jener Wirklichkeit steht, als die sie von den Menschen erklärt ("geschaffen", oh, welch Luftding, welch herrliche Umfassendheit des Wortes Begriff!) und definiert wurde.
Ganze Kapitel der Weltgeschichte sind schon deshalb in die Gestalt einer Komödie gerückt. Und so verstanden ist es wirklich aufregend, was wir derzeit erleben: Wir erleben etwas, das tatsächlich in die Geschichte eingehen wird.
Denn das Gravierende, das in jedem Fall für die Geschichtsbücher ausreichen wird, ist der unermeßliche Schaden, der bereits angerichtet wurde. Also dieses Zeil ist von den "Auserwählten", den "Erlösergestalten" der Gegenwart, schon erreicht. Aber es wird eine Komödie sein. Über die spätere Generationen den Kopf schütteln, hoffentlich aber so herzlich lachen werden, wie über Lysistrata oder Samia.
Wo es da lautet:
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| Bild Unser-Mitteleuropa |
Freunde, wir haben den Witz gewollt, aber wir haben es nicht zugegeben, daß er uns beherrsche. Nun aber haben wir diese geheime Absicht erfüllt bekommen: Der Witz beherrscht uns! Deo gratias. Glücklich somit derjenige, der den wahren Charakter dieser Zeit erkennt. Gott schütze hingeben denjenigen, der das nicht tut, der an den Ernst dieser uns an die Gerufenheit seiner Stunde glaubt. Er ist der, über den in 50 und in 500 Jahren gelacht werden wird. Denn er ist lächerlich.
Aber auf jeden Fall haben es die Künftigen, als einer der vielen Schätze der Erinnerung, der ihnen eine Stunde des Witzes gewährt, wann immer sie diese Schatzkiste öffnen. Und in diese Kiste legen wir auch diese Episode, stellvertretend für eine Epoche. Alhamdulilah.

