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Dienstag, 10. Mai 2022

Woher die Indianer kommen (2)

Freilich wissen auch wir - Sie, werter Leser, ich - rein naturwissenschaftlich betrachtet nicht recht viel mehr. Also auch nicht, wie sich diese Kontinentaldruft, enstanden unter anderem aus dem immensen Druck der Wassermassen der Sintflut (von oben) und dem Auseinanderreißen des Planeten von innen her real abgespielt hat. 

Daß alles aber in sehr kurzen Zeiträumen geschehen sein muß, dafür spricht auch der Fußabdruck von tektonischen Katastrophen, die sich abgespielt haben müssen. Als sich schließlich die Landmassen endlich wieder hoben (und so das Wasser "in den inneren Abgrund hinein" ablaufen ließ (was dann noch einmal die Erdoberfläche gewaltig umgestaltete, man denke alleine an de Grand Canyon) 

Nur an Kometeneinschläge will ich nicht so recht glauben. Vielmehr hat da Hans-Joachim Zillmer eine Spur gezeigt. Der bei den "Kometenkratern" auch nicht von Einschlagspuren spricht, sondern von Eruptionslöchern. Nicht von oben also, sondern von unten sind sie entstanden. Das alles muß sich auf jeden Fall in so kurzen Zeiträumen abgespielt haben, bei denen nicht von Jahrmillionen o.ä, sondern von Wochen, Monaten oder Jahren gesprochen werden muß.

Montag, 9. Mai 2022

Woher die Indianer kommen (1)

Eine Untersuchung der globalen genetischen Konstellation der Völker der Erde (sie ist nach wie vor iin Gange und wird nun konsequent wie nie auf jeden einzelnen Bürger dieses unseren Heimatplaneten ausgedehnt) ergab einige nicht erklärliche Ergebnisse. 

Wie die, daß die nordamerikanischen Indianer mit den heutigen Europäern sehr enge Verwandtschaften aufweisen. Da warf sich ntürlich sofort miene hantasie auf, um mir vor Augen zu führen, wie sich die Wissenschaftler mit ihren weißen Kitteln mit den Assistentinnen im Schlepp, die mit Wattestäbchen udn Pißbechern das Filmset bei den Winnetou-Filmen überfumpelte.
 
Wenn sie schon mal da sind - Denn wo hat man schon so viele Indianer auf einen Haufen, um eione statistisch relevante Menge an Genmaterial einsammeln zu können? Die Indianer in den USA und Kanada hängen ja entweder schon mittags betrunken in verrauchten Reservatskneipen herum, verwalten ihre Casinogelder, und mißbrauchen ihre Kinder, so ungefähr düfte es sich abspielen.

Während man am Drehort in Jugoslawien (wo die Karl May-Verflmungen in der Regel produziert werden, Tito-Kommunismus hin, Jugoslawien-Ferienstimmung zu Niedrigpreisen her) höchst kultivierte Hundertschaften an frisch bemalten Prärierothäuten vorfand, die noch dazu vom Filmcatering bestens versorgt und damit geduldig wie heiter das Herumgetue der Gensammler ertrugen.

Dienstag, 16. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)

Im Traumland vorgestellter Katastrophen wird auch von deren Lösungen geträumt. Der wirkliche Stellenwert von Corona ist hier geringer, dort aber weit höher anzusetzen, wollen wir seine Wirklichkeit erkennen - Das, was wir als das große Geschehen an Corona sehen (wollen und sollen), ist aber nicht das, was uns da wirklich widerfahren ist und widerfährt. Es läßt sich aber nur bei phänomenologischer Betrachtung erkennen, nciht auf der Ebene von "geschehen", von "Handlungen", sondern als das, was diesen Konturen des Handelns innewohnt, immanent ist. Dort ist die nächste große Übereinkunft, vor der wir stehen.

Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist. 

Montag, 15. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)

Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien vorausDie Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation. 

Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen. 

Sonntag, 14. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)

Eine gute Generation hat es gedauert, bis es so weit war. Anfang der 1980er Jahre hat Margaret Thatcher die Britische Wirtschaft dadurch "gerettet", indem sie die ständigen Blockaden durch die Kohleindustrie respektive die Streiks der Kohlearbeiter, die kraft ihrer Tradition und durch ihre hunderttausenden Beschäftigten (sakrosankt gemacht durch die unbedingt notwendigen Kohlekraftwerke als dem Rückgrat der britischen Elektrizitätsherstellung) damals einen so mächtigen Faktor bildeten, daß das ganze Land dadurch erpreßbar wurde. Und die Kohlegewerkschaft hat es auch tatsächlich übertrieben und mit dieser Macht gespielt.

Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen. 

Samstag, 27. Februar 2021

Warum die Gegenwart immer unerkennbarer wird (1)

Nimmt man der Erde ihre Geschichte des Dialogs mit ihrem Schöpfer, mit Gott, entsteht ein komplett falsches Bild über Ursachen und Wirkungen. Dann offenbart sich unserer Beobachtung nur noch ein Aspekt des Seienden - der der Stabilität bzw. des Ringens um das Dasein, also der existentielle Kampf. 

Nicht nur werden (und wurden vor allem) damit neue mehr oder weniger phantasievolle Theorien provoziert, wie die gegenwärtigen Zustände sich aus beobachteten Vorgängen und damit vor allem deren beanspruchte Zeiten erklären ließe. Theorien, denen es nicht nur zur Gänze an wirklichen Begründungen weil Ursachen ("ex nihilo") fehlt, sodaß sie die Ursprünge weglassen, irgendwo ansetzen und aus diesem höchst begrenzten Ausschnitt von Zusammenhängen angeblich irgendwo hinführen, sondern Theorien, die damit zu bloßen Mythen und Märchen werden. Die aber im Gegensatz zu wirklichen Mythen und Märchen künstlich geschaffen sind, denn alle übrigen Erzählungen und Erzähltraditionen der Menschheit haben (sofern sie nicht der Bibel entstammen) einen mehr oder weniger handfesten Ursprung in realer Menschheitsgeschichte.

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Lediglich die Bibel hat aber jenen geschichtlichen Wahrheitsgehalt, der die Wirklichkeit hinter geschichtlichen Ereignissen tatsächlich kennt. Deshalb ist auch das faktische Geschehen begreifbar, und in Ursache und Wirkung erfaßbar. Sie kann das also, weil sie als einzige unverfälschte Offenbarung der Menschheit durch Tradition die Wirklichkeit hinter der Erdgeschichte kennt. Die eine Geschichte des Dialogs des Schöpfers mit den Menschen ist. Mit den Menschen! Nicht einmal also mit "der Natur".  Die geschichtliche Realität der Bibel kommt aus der Verankerung im Ewigen, dem Immer-gleich-Bleibenden also. Aus dem heraus sich das Konkrete je neu und doch immer unverändert konstituiert. 

Solcherart aber hat sich ein menschlicher Wille, der seit 700 Jahren mehr und mehr und in immer rascherem Tempo meinte, aus dem begrenzten Erkennen rein irdischer Zusammenhänge auch das Insgesamt der Erdgeschichte erzählen und die Tradition "berichtigen" zu können. Diese Veränderung hat die Wissenschaft nicht nur einfach erfaßt, sondern zu einer Disziplin außerhalb der Wahrheitssuche der Menschheit gestellt. Und damit ist sie sich selbst auf den Leim gegangen. Sie hat sich selbst und die gesamte Menschheit verwirrt, und somit unfähig gemacht, das Evidente, also das unseren Sinnen Dargebotene, wahrheitsgemäß zu interpretieren.

Somit sind wir mit einem Denken konfrontiert, das nur noch eine mehr oder weniger phantasievolle sophistisch-rhetorische Konstruktion ist. Die vor allem darum bemüht ist, jede Verbindung zu jener Quelle, die denn die Wahrheit selbst ist, abzuschneiden. Und die auf die Frage, warum es denn überhaupt noch Sprache gebe, nur noch deren Werkzeuglichkeit - als Waffe im Kampf ums Überleben - nennen kann. Was wiederum jede Zwischenmenschlichkeit mit dem Gift des Mißtrauens verdorben hat, in dem alles menschliche Tun dem Kampf um Macht über die Welt, vor allem aber damit über den anderen als Begegnendem unter anderem Begegnendem diene.

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(Eine Erklärung dafür konstruieren, wie es geschehen könne, daß alle menschliche Wahrheit lediglich eine Erfindung sei, die mit der wirklichen Wirklichkeit nichts zu tun hätte, sondern lediglich der Daseinsbewältigung diene, hat sich der sogenannte Konstruktivismus zur Aufgabe gemacht. Dem der vorausgehende Relativismus das Bett gegraben hat, in das er sich so ausgiebig ergießen konnte.)

Damit wird das Zwischenmenschliche (das "Soziale") tatsächlich zersetzt, weil ihm nun genau das fehlt, was sein eigentlicher Sinn ist: In der Selbstüberschreitung das Ich aus dem Du empfangen zu können. Und tatsächlich ist es dem Menschen kaum noch möglich, Vertrauen zum anderen aufzubauen. Die Papierflut zeigt es, mit der das Zwischenmenschliche verbindlich gemacht werden soll, qua Unterschrift, qua Fingerprint, qua Iriserkennung, qua genetischem Code, und so weiter und so weiter. 

Immer "ursprünglicher" weil "fälschungssicherer" sollen deshalb die Identifikationsmittel werden, um das - im selben und gleichschreitenden Maß, wie Sicherheit zu konstruieren versucht wird - entschwindende Vertrauen in den anderen noch irgendwie zu sichern. Weil anders überhaupt kein Soziales mehr möglich ist, das aus sich trägt und hält, ohne daß allem die vorgesetzte Pistole vorangeht.

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Aber zurück zu oben, bleibt einer Welterklärung, die nur noch aus dem Gegenwärtigen schöpfen will, auch nur noch, alles in menschlichem Verhalten zu begründen. So entsteht ein Geschichtsbild, das Schuld konstruiert, wo gar keine war und ist. Was damit auch unser Verhalten unter Fragezeichen stellt, wo gar keines angebracht wäre.

Im selben Maß jedoch wächst auch der Wahn, durch eigenes Verhalten verbessern zu können, was "nicht mehr paßt." Und das vor allem sind die Geschichten, mit denen sich Marijn Poels im letzten Teil seiner Trilogie, in "Return to Eden" befaßt. Weil aus einem verfehlten, aber heute allgemeinen Geschichtsbild eine wahrheitsgetreue, hinlängliche Erklärung für die Zustände, mit denen wir es zu tun haben, die uns also begegnen, fehlt. Sie sind im Großen nämlich "ganz sicher" nicht mehr eine Geschichte mit Gott.

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QR " Return to Eden"

Wo sie es aber sind, das ahnt Poels doch noch. Indem er auf alle großen Konzepte verzichtet. Und sich nur noch damit befaßt, was tatsächlich in die Verantwortung der Menschen fällt. So zergliedert sich dann das Große in unzählige Kleine, in Einzelne, in einzelne Schicksale und Ideen. Die überall dort fruchtbar zu sein scheinen - allen Widerständen, allen klimatischen Einschränkungen und Widerlichkeiten zum Trotz! - wo der Einzelne sich noch einer Natur gegenüber weiß, die ihm geliehen ist, die er weiterzugeben hat, und die er dazu studieren und in ihrem Wesen fördern muß. Das erfordert deshalb den Einzelnen, weil sich zwar statistisch schöne Abbildungen aus Ähnlichem ableiten lassen, doch jeder dieser Einzelfälle genau das ist: Ein nur hier und nur dort und vor allem nur mit jenem zusammenhängendes Einzelereignis. 


Nächsten Samstag folgt Teil 2) Aber wo beginnen? Am besten vielleicht ... beim Anfang!


*260221*

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Warum wir immer im Schweiße des Angesichts stehen

Warum müssen wir seit je und immer etwas dafür tun, die Fruchtbarkeit der Erde (dem Dreck also, unter unseren Füßen) zu erhalten und zu regenerieren? Weil alle, wirklich alle Landschaften der Welt ... abwärts, gen Meer hin, geneigt sind. Damit ist klar, daß das Wasser IMMER diesen fruchtbaren, für alles Leben notwendigen Belag, diese hauchdünne Schicht der Fruchtbarkeit, abträgt. 

Ausgerechnet also das Wasser, von dem alles Leben als Bedingung abhängt, sorgt dafür, daß wir nie aufhören können, "nachhaltig" mit dem Boden umzugehen. Bildschirme, iPhones, Autos gut und schön. Sie sind aber nur möglich, weil wir unser tägliches Brot am Tisch haben, das wir der Erde verdanken.

Und warum tut das das Wasser? Wegen der menschlichen Bearbeitung des Bodens, insbesonders durch den Pflug. Damit kann, weil die Erde offen liegt, durch Wasser mehr erodiert werden, als durch unberührte Prozesse geschehen würde. Somit muß der Mensch den Boden auch regenerieren, beziehungsweise ihm dazu verhelfen, um diesen Erosionsprozeß zu stoppen weil zu ergänzen.

Wie heißt es doch in der Genesis? "Im Schweiße Deines Angesichts mußt Du Dein Brot erwerben." Das wollen wir heute nur zu gerne vergessen. Einfach nur mit ein bisserl säen ernten zu wollen geht nicht. Mit dem Fluch der Erbsünde muß sich der Mensch auch die Grundlagen seines Bestehens, das Essen, vielleicht überhaupt DER Hauptvorgang der Unterwerfung (weil Aneignung, weil Einverleibung weil Durchgestaltung somit) der Erde, selbst erhalten.

Das Problem wurde - historisch nachvollziehbar - akuter in dem Maß, als die Bevölkerungsdichte stieg. Denn bei wenigen Menschen reicht, was sich im Tal abbildet. Wo das Wasser von selber hinkommt, und damit die Humusschicht, die von oben abgetragen wird. (Es ist also kein Zufall, daß die Benediktiner AUF BERGEN ihre Klöster bauten. Damit ist automatisch Arbeit verbunden, die Grundlage der europäischen Kultur, bitte schön: Arbeit, nicht Nutzschmarotzertum ...). Sind mehr Menschen da, muß mehr überlegt werden. Und damit wurde das Problem der "Nachhaltigkeit" akut. Das geht nur durch Sorgfalt auch hinsichtlich der Regeneration der Ertragsfähigkeit des Bodens. Das Problem der Bodenerosion war zwar immer da, aber es wurde erst mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte (einer hohen Kultur) notwendig zu lösen.




Montag, 16. September 2019

Die Wüsten verschwinden

Der deutsche Wüstenforscher Stefan Kröpelin berichtet in einem Podcast über einige Ergebnisse seiner 40jährigen Forschungstätigkeit in den trockensten Bereichen der Sahara, dem Osten. Nicht nur weist er darauf hin, daß die Wüste über die Jahrtausende kam und ging, sondern daß der allgemeine Stand des Wissens in der Öffentlichkeit seinen Befunden widerspricht.

Denn keineswegs dehnen sich die Wüsten aus, wie es im Zuge des Klimawandelnarrativs gerne heißt, sondern er findet klare Indizien dafür, daß die Wüsten sich verkleinern und ergrünen. Seiner Einschätzung nach wird sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte die Sahara um ein Drittel VERKLEINERN, also an Siedlungsfläche für die Afrikaner zur Verfügung stehen. Überall nehmen die Niederschläge zu, und es ist verwunderlich, daß man darüber bei uns nicht oder sogar falsch berichtet.

Es gibt Desertifikation, ja, aber sie hat nie etwas mit Klimawandel zu tun, sondern ist auf die enorm angestiegene Bevölkerungsdichte in manchen Gebieten zurückzuführen. Trinkwasser und Landwirtschaft benötigen dann auch mehr Wasser. Dabei ist es gerade die Erwärmung, die menschlichen Lebensräumen zugute kommt. Überall. Ein kühleres Klima wäre für weite Teile der Welt erst tatsächlich ein schweres Problem.

Was er sieht ist, sollte uns also viel gelassener werden lassen, das ist seine Botschaft. Denn er sieht im Buch der Landschaften und deren Geschichte mit den Menschen, die sich in der Wüste in so reichem Maß studieren läßt, daß sich klimatische Bedingungen immer verschoben und geändert haben. Er hält es für unverantwortlich und außerdem wissenschaftlich nicht geboten, Panik zu schüren. Dafür besteht kein Grund, und es führt zu falschen Entscheidungen. Die Menschen haben immer in einem Dialog mit Umweltveränderungen gelebt, und warum sollte das plötzlich anders sein? Was kümmert uns sogar, sagen wir, ein Meter Meeresspiegelanstieg, bei 4.000 Metern durchschnittlicher Meerestiefe? Bauen wir halt Dämme, wenn es wo notwendig wird.
 
Sein Fazit aus der überaus reichen Erfahrung in ganz Afrika? Es gibt bis heute keinen einzigen Klimaflüchtling! Davon zu sprechen ist Unsinn. Den Afrikanern ist es schlicht und ergreifend egal, ob es heute 40 oder 40,5 Grad Außentemperatur hat. Das kümmert niemanden. Wenn, dann adaptiert man sich einfach ein wenig, so wie man es seit tausenden von Jahren gemacht hat. Alle Auseinandersetzungen, alle Gründe zu Wanderungen haben politische und wirtschaftliche Gründe.

Kröpelin wendet sich damit vor allem gegen die panische Berichterstattung. Wo jede Serie von Hitzetagen, jeder Sturm oder jeder Hurricane zur Katastrophe hochgespielt wird. Noch vor vierzig Jahren haben wir das nicht einmal bemerkt, weil das Leben immer einen gewissen Wandel bedeutete, ein solcher einfach "normal" war! Nichts von dem, was wir heute erleben, ist eine Erfindung der Neuzeit, das hat es alles schon immer gegeben. Man könnte da durchaus von der Gelassenheit der Wüstenbewohner, ja überhaupt von deren Haltungen lernen, die Abstand von den Scheinproblemen lehren, mit denen wir uns täglich auseinandersetzen.

Daneben sind seine Schilderungen des afrikanischen Winters interessant. Denn zwar gibt es weniger Niederschläge als bei uns, aber nachts enorme Kälte. Minus 15 Grad, bei starken Winden, werden manchmal zu einem Problem. Aber die Wüste ist halt ein Extremlebensraum, so wie Hochgebirge, in dessen Mächtigkeit man sich sehr aufmerksam verhalten muß, will man überleben. Aber es ist auch ein ungeheurer Freiheitsraum, und die Bewohner dieser Zonen lieben und genießen diese Freiheit, in der sie ohne Steuerbehörden und Autoritäten leben können.




*010819*

Freitag, 30. August 2019

Als die Welt erstmals untergegangen ist (5)

Teil 5) Aber auch der Erdmantel fließt



Mittlerweile aber weiß man noch mehr. Man weiß, daß die Platten nur bis zu einer Tiefe von 670 Kilometer in den Erdmantel abtauchen. Dann stoßen sie an eine "Wand". Bisher nahm man an, daß deshalb die Tektonik nicht tiefer gehe, sich also nur an dieser Oberfläche abspiele. In dieser Tiefe passiert tatsächlich ja etwas. Die Erdkruste wird hier dichter und die Minerale beziehungsweise die Inhaltsstoffe nehmen in dieser Tiefe eine andere Konsistenz an. Das ermittelte Modell aber zeigte, daß der Fluß dennoch eine ganze tektonische Platte umfaßt, innerhalb derer er den bekannten Zirkulationsmodus zeigt. Der gesamte Erdmantel befindet sich also in einem permanenten Umwälzungsprozeß. Kühleres Material sinkt im Zentrum einer Platte ab, erwärmt sich, steigt seitlich wieder hoch, ins Zentrum, kühlt sich wieder ab, usw. usf.

Schon seit den 1980ern, 1990ern aber hat man Methoden entwickelt, immer tiefer in die Erde "hineinzusehen". Und heute weiß man, daß tatsächlich bei den Subduktionszonen kühleres Material DARUNTER liegt. Heute weiß man, daß es sogar weiter als 900 Kilometer sinkt, und es hört auch dort nicht auf zu sinken. Mit einer Geschwindigkeit von mehreren Metern pro Sekunde. In den bisherigen Modellen braucht es dort Millionen von Jahren, um sich aufzuheizen. Im "Flutmodell" aber braucht es dazu nur Wochen oder Monate.

Also, wenn man annimmt, daß es aus den Ozeanen - bei sagen wir Null Grad abzusinken anfängt beziehungsweise angefangen hat - im Kern auf 3.000 Grad Hitze trifft. Das heißt, daß in großer Tiefe auch Material meßbar sein muß, das 3.000 Grad KÜHLER ist als der innere Erdkern. Und tatsächlich: Heute weiß man, daß 240 Kilometer über dem inneren Kern Temperaturzonen mit Unterschieden bis zu 3.000 Grad bestehen. Das wurde schon 1997 gemessen, es war vom Sintflut-Modell vorhergesagt. Das kann nicht sein, wenn so ein Absinkprozeß in Millionen von Jahren vor sich geht, weil in dieser Zeit das Material längst geschmolzen beziehungsweise aufgeheizt sein würde. Es könnte also in großer Tiefe keine kalten Zonen geben, außer dieses Material sinkt sehr rasch ab.

Polsprünge und Wechselwirkung mit dem Magnetfeld

Stellen wir uns vor, wir werfen einen Eiswürfel (abgesunkenen Ozeanboden) auf eine Flüssigkeit, die zwar wasserähnlich ist, aber etwas anders als Wasser (das nicht so heiß werden kann, es geht bei hundert Grad in Gas über) diese Temperatur erreichen kann. Was passiert? Es wird sich ein heftiger Wirbel in Gang setzen, von kalt zu heiß und umgekehrt, weil die Flüssigkeit versucht, Temperaturharmonie herzustellen. Also werden sich auch im äußeren Erdkern Zirkulationswirbel bilden. Damit wird sich auch das magnetische Feld, das sich im äußeren Kern in Zusammenhang mit dem Nickel-Eisen-Kern des inneren Erdzentrums befindet beziehungsweise bildet, abgelenkt und mit dem Strom des äußeren Kerns nach innen "mitgezogen".

Damit bildet sich als Reaktion eine Umkehrung des Magnetfeldes an der Erdoberfläche. Es wird Berechnungen nach auf etwa ein Zehntel der vorherigen Stärke zusammenfallen. Damit werden im selben Takt, wie der äußere Kern zirkuliert, auch die Pole springen! Als Gegenprobe wurde, bei Annahme der Sintflut, an geologischen Befunden nachgeschaut, wie oft die Pole bereits gesprungen sind. Und siehe da! Auch diese Zahlen stimmen überein. Die Pole müssen damals alle zwei Wochen gesprungen sein.

Nach herkömmlicher Betrachtung geht man davon aus, daß etwa alle 1.400 Jahre die Pole springen. Denn die Elektronen um den äußeren Kern verlieren an Intensität, werden schwächer - bis die Pole wieder springen (können). Man geht aber freilich davon aus, daß das "immer" so war. Dieses Flut-Modell nicht. Es geht davon aus, daß vor der Sintflut die magnetischen Pole seit Erschaffung der Erde konstant blieben als das, was sie waren. Das heute gemessene Magnetfeld kann also gar nicht sehr alt sein (und damit die Erde).

Nach herkömmlicher Betrachtung kann es deshalb einerseits gar nicht älter als 10.000 Jahre sein, dann wäre es nämlich verschwunden. Also muß man andererseits einen Mechanismus annehmen, der es auch über die Milliarden von Jahren, die man als Erdalter annimmt, aufrecht erhalten hat. Also hat man Theorien entwickelt wie die "Dynamo-Theorie", in Zusammenhang mit einer sich drehenden Erde. Mit langen Zeitperioden als Annahme, ergibt sich dann eine Dauer eines Polsprunges von tausend Jahren. Gegenüber den zwei Wochen des Flutmodells.

Das läßt sich testen, und zwar anhand von Lava. Bei so langen Perioden muß in einer Lava, die aus einem Vulkan fließt, die abgekühlte Masse eine nach Polsituation gepolte Lava haben. Die Zeit der Kühlung ist zu kurz, um sich nach einem Polsprung zu orientieren, die Lava bleibt also "eingefroren", so wie sie nun gepolt war, auch wenn der Pol dann einmal springt.

Und tatsächlich: 1988 wurde in Oregon so eine erstarrte Lava gefunden, die in der Mitte (wie vorhergesagt) eine andere Polung aufwies! Der magnetische Pol mußte sich also tatsächlich binnen kurzer Zeit geändert haben. Als die Forscher das Papier zur Veröffentlichung einschickten wurde es zurückgewiesen. Mit der Begründung, daß das nicht sein könnte ... denn der magnetische Pol bräuchte ja tausend Jahre ... Die beiden gaben nicht auf, fanden weitere solcher Lavaschichten, und 1992 konnten sie ihr Forschungspapier auch dann veröffentlichen, indem sie behaupteten, daß die magnetischen Pole sich innerhalb vierzehn Tagen drehen konnten. Wenn das also stimmt - und es ist ein Beobachtungsdatum - dann ist das Magnetfeld der Erde nicht älter als 10.000 Jahre.

Das hat natürlich enorme Konsequenzen! Und die Gegenwehr ist entsprechend hoch, in der versucht wird, diese Meßergebnisse zu relativieren oder für Unsinn zu erklären. Denn dann heißt das nicht weniger als daß die ältesten Gesteine der Erde nicht älter als 10.000 Jahre sind. Und damit kann die Erde nicht älter als 10.000 Jahre sein.

Aber noch einmal zurück zur Sintflut, zum dritten Faktor, der die damalige Erdkatastrophe ausgelöst hat. Und es ist die Ausbreitung des Materials, das - unten erhitzt - nach oben steigt. Was passiert also, wenn Wasser absinkt? Es wird an der Oberfläche als Fontaine weit in die Höhe geschossen, ähnlich wie Geysire in Island. In größerem Umfang, wie bei der Sintflut, wird also Wasser den gesamten Himmel bedecken und als Regen nach unten fallen. Wie die Bibel auch schreibt: Die Pforten der Erde beziehungsweise deren Quellen öffneten sich, und sowohl von unten wie von oben kam Wasser, von oben als Regen.

Diese Quellen bildeten sich entlang der Teilungszonen der Erdmasse, ungefähr in einer 50.000 Kilometer langen Linie rund um die Erde.  Man stelle sich also ein Geysir vor, der zwanzig Kilometer hoch ist und 50.000 Kilometer lang, und Wasser führt beziehungsweise liefert (was mit Wolken nicht unbedingt zu tun hat, es ist etwas anderes).

Nun muß man sich noch vorstellen, daß dort, wo die Erde aufriß, Lava nach oben strömte. Dessen Material sich jeweils nach dem Magnetfeld ausrichtete, aber selbst noch magnetisch war. Das sich nunmehr über die Zeit, die verstrichen war, einmal mit dem momentanen, alle zwei Wochen springenden Magnetfeld verstärkte, dann wieder neutralisierte. Also muß es in den Gesteinszonen daneben jeweils Streifen mit schwächerem wie stärkerem Magnetismus geben. Auch das wurde durch Gesteinsproben gestützt, die magnetisch exakt so ausgerichtet waren, wie man es vorhergesagt hatte.

Damit wären auch die gigantischen Lavaablagerungen erklärbar, die man am Meeresboden findet, und die binnen Tagen oder Wochen aus der Erde gekommen sein müssen. Der sogenannte "Flut-Basalt" geht von einer Quelle aus, wo Lava ausbrach, die umgebenden Felsgesteine durchstieß und sich über tausende Kilometer in alle Richtungen ausbreitete, bis mit dem zurückgelegten Weg die Kraft versiegte, sie keine weiteren Felsen mehr durchstoßen konnten. Auch das ist nur möglich, wenn diese Aufbrüche der Erdkruste sehr sehr schnell vor sich gegangen sind.

Schluß und Fazit

Nunmehr sind also alle Elemente für Kurt Wise in seinem Vortrag vorhanden, um zu erklären, warum die gesamte Welt bei der Sintflut mit Wasser bedeckt wurde. Die Erdkruste riß auseinander, heißes Material drückte nach oben, während kaltes nach unten nachfloß. Gleichzeitig nimmt das heißere Material mehr Volumen ein, verdrängt also Wasser. Der Ozeanboden hebt sich um eineinhalb Kilometer.  Damit werden die bisherigen Ufer geflutet. Das alleine reicht, um die Erdfläche mit durchschnittlich einen Kilometer Wasser zu bedecken. Und zwar in einer Ost-West-Strömung.

Das Modell der Katastrophen-Tektonik stimmt, das ist bemerkenswert, über weiteste Strecken mit den bisherigen Ansätzen überein, die zur Kontinentaldrift etc. aufgestellt und durch Beobachtungen relativ sicher angenommen werden können. Aber diese Theorie kann noch weit mehr erklären. Allerdings muß man sich dazu vom Dogma der materialistischen Weltentstehung per Urknall verabschieden. Denn diese ist selbst eine Frucht der Anforderung von langen Zeiträumen, die sich ergeben, wenn man eine Welt annimmt, die sich wie ein Uhrwerk von Anfang an im heute zu beobachtenden Tempo "entwickelt" hat.






Kleine Bemerkung zum Schluß: In der kurzen Frage-Antwort-Runde wird die Frage gestellt, wie die Menschheit - realistisch betrachtet - auf der Nußschale einer Arche eine Katastrophe derartigen Ausmaßes überlebt haben soll. Darauf gibt es eine recht einfache Antwort: Man darf sich so eine Katastrophe nicht einfach so vorstellen, daß sie sämtliche Areale der Erde gleichermaßen betrifft. Ein Tsunami etwa läßt sich groteskerweise am Platz seines Entstehens, also mit einem Schiff mehr oder weniger GENAU am Ort, recht leicht überstehen, man merkt sogar kaum etwas. Denn er wirkt sich erst aus, wenn er auf Land trifft. Es ist also ganz realistisch keineswegs undenkbar, so eine Sintflut zu überleben - eben auf einem Schiff, der Arche. Daneben hat natürlich Gott seine Hand über der auserwählten Schar um Noah gehalten, davon können wir ausgehen. Aber rein innerphysikalisch gedacht, sozusagen, ist das nicht einfach ein willkürliches Wunder, nicht mehr Wunder jedenfalls, als die physikalischen Vorgänge an sich sind.




Donnerstag, 29. August 2019

Als die Welt erstmals untergegangen ist (4)

 Teil 4) Was in den ersten 60 Tagen der Sintflut passierte



Bisher ist man davon ausgegangen, daß eine absinkende Landfläche sich wie in einer Kreisbewegung verhält, hier abtaucht und dann dort wieder auftaucht. Man kann das beim Aufkochen von Wasser in einem Topf beobachten, wo auch das Wasser in Kreisform zwischen oben und unten zu zirkulieren beginnt. Das hat auch die herkömmliche Theorie der Plattentektonik angenommen: Die Erdplatten sinken hier, um in einer Kreisbewegung am anderen Ende aus der Erde aufzutauchen. Dank der heutigen Computertechnik konnte das nun mit einem Erdmodell dreidimensional simuliert werden. Dazu wurde die Erdoberfläche in 100.000 Flächen aufgeteilt. Die für die folgenden Berechnungen entwickelten Formeln haben bis heute regelmäßig dazu geführt, daß die schnellsten Computer der Welt nach sechzig Tagen "SintflutSimulation" zusammenbrechen. Mehr Tage "kennt" man also nicht. 

Aber es hat sich Interessantes gezeigt: Im Abtauchprozeß verringert sich über komplexe Wechselwirkungen die Viskosität des Erdmantels auf 1/16 von zuvor. Damit setzt sich eine sich beschleunigende Reaktionskette in Gang, in der steigende Hitze und raschere (und damit wieder die Temperatur steigernde) Absinkbewegung ein immer rascheres Absinken der Krustenplatten bewirkt. Bis zu einer Geschwindigkeit von mehreren Metern pro Sekunde, also ganz anders, als die Theorien der Plattentektonik annehmen, die von Zentimetern pro Jahr ausgehen. Kontinente können sich also schneller bewegen, als der Mensch zu laufen vermag. 

Mit diesem Modell konnte erstmals aber sogar simuliert werden, wie sich die ursprünglich eine Landmasse tatsächlich entlang der heute bekannten Bruch- und Kontinentallinien auseinandergeschoben hat. (Bei ca. 1:00 Std. im Film; es ist zu komplex, um es hier auszuführen.) Als das absolut verblüffende Ergebnis veröffentlicht wurde - ein Bonmot, es ist so typisch - schrieben die Medienbesitzer dazu, daß das Ergebnis nach 21 Millionen Jahren sei ... sie konnten nicht damit leben, daß sich diese Kontinentaldrift in wenigen Wochen abgespielt haben soll, aber es muß so gewesen sein. Weil sonst das Modell gar nicht stimmt, das nur bei so kurzen Zeitannahmen funktioniert, weil sonst die notwendigen Temperaturen etc. gar nicht zustande kommen. Auch die Subduktion der Platten muß rasch abgelaufen sein. 

Das Modell ist sogar so verblüffend korrekt, daß es Subduktionszonen vorhergesagt hat, die man erst nachträglich entdeckt hat. Und es hat eine Bewegung Südamerikas (erst südlich, dann wieder nördlich) vorhergesagt, die dann tatsächlich so bestätigt werden konnte. Und das unter der Annahme eines tektonischen Geschehens, das durch die Sintflut bewirkt wurde beziehungsweise sich völlig mit den biblischen Erzählungen deckt. Als die Enden der Erde - die Ränder des Gesamtkontinents Pangäa - buchstäblich und gleichzeitig brachen, als die Meeresböden plötzlich instabil wurden und unter den Erdmantel einzutauchen begannen.

Viele weitere geologische Phänomene sind damit erklärbar. Es wird sogar erklärbar, wie es möglich ist, daß der indische Subkontinent in der Lage gewesen sein soll, sich von Afrika, Australien und der Antarktis zu lösen, loszurasen, und Asien regelrecht zu crashen, den Himalaya aufzufalten, und eine Erdmasse von 500.000 km² unter den Kontinent zu drücken.  Bei zehn Zentimeter Bewegung im Jahr, wie heute angenommen wird? Oder ist diese Energie nicht plausibler, wenn man von den zehn Metern Bewegung pro Sekunde ausgeht, wie die Berechnungen? Auch sämtliche Feldbeobachtungen deuten (weltweit) auf sehr rasche Bewegungen hin.


Morgen Teil 5) Aber auch der Erdmantel fließt 




Mittwoch, 28. August 2019

Als die Welt erstmals untergegangen ist (3)

Teil 3) Wie die Sintflut abgelaufen sein könnte




Anthony Snider ging bereits 1850 (also lange vor Wegener) von einer ursprünglich zusammenhängenden Landmasse der Erde aus. Auch ihm fiel ja die offenbar wie ein Puzzle zusammenpassende Form der Kontinente auf. Und daß die zusammengehangen haben ist heute durch geologische Befunde, Topographie etc. so gut wie sicher. Damals war das unerhört. Snider ging nun davon aus, daß diese Landmasse in der Sintflut in die heute bekannten Kontinente auseinandergebrochen ist. 

Die Gruppe um Wise geht nun von dem angenommenen Aufbau der Erde aus. Die im Zentrum einen Eisen-Nickel-Kern hat.  Auf die Zusammensetzung der Erdschichte kommt man bekanntlich, wenn man die Gravitationskraft der Erde hernimmt. Wir kennen auch die Zusammensetzung der äußersten Kruste. Aus allem diesem läßt sich auf die Masse der Erde schließen. Nun ist etwas interessant: Wenn man diese bekannten Tatsachen zusammennimmt, ergibt das nicht genug Material. Die Erde muß dichter sein als die äußere Schichte. Aus seismischen Messungen, die Wellen quer durch die Erde detektieren, weiß man nun, wie dick diese inneren Schichten (um den inneren Kern schließt sich ein äußerer Kern) ungefähr sein müssen. Manche dieser Wellen (Kompressionswellen) gehen ja sogar ohne jedes Problem durch diese inneren Kerne durch. Aus anderen Wellen muß man schließen, daß der äußere Kern flüssig ist. 

Beide Kerne zusammen machen aber nur 20 Prozent der Erdmasse aus. 80 Prozent sind also Erdmantel, der auf eine Weise plastisch, also formbar ist. Anders als die an sich eher feste äußerste Kruste, die verglichen mit dem Erddurchmesser extrem dünn, einer dünnen Haut vergleichbar ist. Diese hauchdünne Kruste ist nun in der Dichte unterschieden: Als kontinentale Kruste mit einer Dicke von etwa 35 Kilometern (an Orten wie dem Himalaya aber bis zu siebzig Kilometer), und als ozeanische Kruste, über der sich das Meer befindet und die rund fünf bis acht Kilometer an Dicke mißt. Diese Kruste hat aber eine höhere Dichte. Dieser Teil sinkt also nach unten, bezogen auf das Land. Deshalb läuft auch dort das Wasser zusammen - das ist der Grund, warum wir die Meere haben, wo sie sind. Wegen des dichteren, also tieferen Niveaus der festen Erdkruste.

Geologisch gesehen sind aber die Kontinente etwas größer als die sichtbare Landfläche. Sie haben einen Sockel, der ebenfalls 130 bis 150 Meter hoch von Meer bedeckt ist. Am Ende dieser Sockel fallen sie steil zum Meeresboden hin ab, der im Schnitt 4,5 Kilometer tiefer liegt. Land und Meer sind also ziemlich deutlich geschieden, die Böden verlaufen nicht ineinander.

Wie die Sintflut begann

Die Bibel schreibt in 1 Gen. 11, daß alle Quellen der großen Urflut aufbrachen, und die Fenster des Himmels sich öffneten. Damit könnte zu Beginn der Flut die Erdkruste aufgebrochen sein. Die Forscher gehen davon aus, daß die Kruste unter dem Meeresboden anders und kälter als heute war, denn heute ist der Ozeanboden teilweise ja eher warm. Als stammte er da noch von der früheren Erdkruste, die das Wasser dann überschwemmt hat. Das Interessante ist ja, daß dort, wo der Ozeanboden heute kalt ist, auch seine Dichte größer ist als der tiefere Mantel darunter.  Wenn das auch vor der Flut der Fall war, heißt das, daß auch der Ozeanboden vor der Flut auf einem weniger dichten Krustenbereich lag. Was diese instabile Lage bewirkt hat (die eigentlich genau umgekehrt sein müßte) wissen wir nicht, möglicherweise war es nicht immer so und hat sich erst mit dem Sündenfall geändert, mit dem sich auch die Bedingungen auf der Erde geändert haben. Aber das wissen wir nicht.

Aber man kann schließen, daß zu Beginn der Sintflut siebzig Prozent der Erdoberfläche beziehungsweise des Erdbodens auf einer Kruste lag, die weniger dicht war. Normalerweise ist es umgekehrt. Man kann es sich nun vorstellen, wenn man ein Tuch auf eine Wasseroberfläche legt. Solange es ruhig bleibt, bleibt das dichtere Stoffmaterial auf dem Wasser liegen. Sobald aber eine Ecke eingetaucht wird, taucht das ganze Tuch rasch unter. So kann man es sich nun beim Ozeanboden vorstellen: Etwas hat ihn dazu gebracht, unter die Kontinentalfläche einzutauchen. Der dichtere Meeresboden begann also, sich in den weniger dichten Erduntergrund einzugraben. Was es war, das das ausgelöst hat, weiß man nicht. Vielleicht hat sich die Erde radioaktiv aufgeheizt. Vielleicht war es ein Einfluß von außerhalb der Erde, ein Komet, ein Asteroid, der diesen Abtauchprozeß (wie beim Tuch am Wasser) in Gang setzte. Es gibt auch die These, daß der Zustand der Erde insgesamt so instabil war, daß schon das Zuschlagen der Tür an der Arche diese Vorgänge in Gang setzen hätte können. Das hat immerhin gewissen Charme. Vielleicht hat auch Gott mit seinem Zeigefinger den Meeresboden untergetaucht ... ;-)

Wie auch immer, im durchgedachten Modell sind drei Dinge gleichzeitig passiert: Subduktion, Erdkrustenfluß und das Nach-oben-Drängen leichteren Materials (siehe oben). Simultan. In der Subduktion hat die Ozeankruste begonnen, in den Mantel abzutauchen. Nun kann man über materialwissenschaftliche Berechnungen aus den Materialeigenschaften etc. herausfinden, wie die Kruste sich verhält, wenn sie punktuell belastet wird. 

Morgen Teil 4) Was in den ersten 60 Tagen der Sintflut passierte





Dienstag, 27. August 2019

Als die Welt erstmals untergegangen ist (2)

Teil 2) Die Geologie erzählt die Sintflut



Auch der VdZ hält die wörtliche Annahme der Geschichten der Bibel noch für zuverlässiger als das, was die sogenannte Wissenschaft heute an Welterklärungen liefert, die ein reines Märchenland sind. ("Narrativproduktion" als Sinn von Wissenschaft.) Aber da stoßen wir auch auf die Geschichte von der Sintflut. Die natürlich, wenn sie historisch sein will, in der Erdgeschichte ihre Spuren hinterlassen haben, ja Daten und Befunde erhellen können muß. Denn es kann keine zwei Wahrheiten geben, sondern Glaube wie Wissenschaft müssen von einer einzigen Wahrheit, nur in je anderer Wirkung, handeln.

Wie ist eine solche Sintflut also vorstellbar? Kurt Wise stellt eine Stufenabfolge dar, unter der das möglich gewesen wäre, die den Bibelbericht bestätigt, aber zugleich mit den Beobachtungen übereinstimmt. Die Wasser kamen von oben und unten, heißt es da.

Es könnte mit Mega-Erdbeben begonnen haben, meint Wise. Dafür gibt es viel geologische Evidenz, die auf solche Megabeben hinweist. Einige davon seien angeführt, es ist wirklich interessant. Wenn man geologisch etwa die Sande betrachtet, so ist im Normalfall davon auszugehen, daß sich die Sandkörner in einer zufälligen, losen Position befinden, in der sie sich ebenso zusammenfinden.

Aber es ist ganz anderes zu beobachten, das wie eine Geschichtsaufzeichnung wirkt. Denn die Sandkörner der substantiellen Sande in sämtlichen geologischen Formationen weisen eine schichtenweise Komprimierung und Linearisierung auf, wie sie bei Erschütterungen geschehen. Das sonst zwischen den Sandkörnern befindliche Wasser wird dadurch nach oben gedrückt. Ist der Sand überlagert, bricht es die darüberliegenden Schichten in Schlünden auf. Man kennt solche Erscheinungen aus aktuellen Beobachtungen (Kalifornien, Neuseeland ...), auch umgekehrt. Wo bei Erdbeben Sand in Schichten darunter gerüttelt und das Wasser aus diesen Schichten daraufhin nach oben gedrückt weil durch diese Massekonzentration verdrängt wird.  

Wenn es sich dabei um entsprechend große Mengen von Sand handelt, dann entsteht eine Art "Verflüssigung" der Sande und "Treibsand" entsteht, der binnen kürzester Zeit alles versinken läßt, was sich auf ihm befindet. Ganze Gebäude können binnen Sekunden versinken. Man kennt das unter anderem aus Japan. In alten Sedimentschichten kann man es auch tatsächlich sehen. Und man kann diese "Wülste nach oben" sehen, in denen zwischen den Sanden befindliche Flüssigkeiten (oder Gase) nach oben entwichen sind. Daran kann man auch in anderen Zusammenhängen historische Erdbeben erkennen und sogar Schichten datieren. Am Toten Meer etwa läßt es sich hervorragend identifizieren.

Damit kann man auch Erdbeben und deren Spuren in den Sedimentschichten vergleichen. Um so zu einer Abschätzung der Stärke von Erdbeben in der Geschichte zu kommen. Was soll man daraus folgend aber nun sagen, wenn man in der fernen Erdgeschichte auf Sedimentschichten stößt, die ein Vielfaches der bekannten komprimierten Sandschichten stößt? Es muß ein Erdbeben wirklich außergewöhnlicher Stärke gewesen sein!

Dabei dürften diese Erdbeben erst die kleineren gewesen sein, gegen Ende der Sintflut also.  Die wirklichen großen seismischen Erschütterungen muß es kurz zuvor gegeben haben. Von solchen gigantischen Erdbewegungen erzählen die sichtbaren Erdfalten. Das alles muß sich innerhalb kurzer Zeit (Monate) abgespielt haben. Die herkömmliche Erklärung, daß zum Beispiel der gewaltige Bruch, der den amerikanischen Nordkontinent von Südosten nach Nordwesten durchzieht, über hundert Millionen Jahre entstanden sei, hält Wise für nicht überzeugend. Denn hier ist extrem hartes Gestein gebrochen, ja zertrümmert worden, wie sich geologisch zeigen läßt. So langsame hundert Millionen Jahre lange Prozesse ähnlicher Art sind nirgendwoher bekannt. Wenn solche Schichten brechen, brechen sie plötzlich. Das ist also nicht über lange Zeitdauer, sondern binnen kurzem, eher mit der Geschwindigkeit von Schall entstanden, der die Erdkruste hier bersten ließ. Mit einer Wucht, die wir uns nicht einmal annähernd vorstellen können. Aber selbst das war noch nicht annähernd die Wucht, die zu Anfang der Sintflut die Erdkruste zerbrochen hatte.

Am Kingston Range in Kalifornien zeigen sich Spuren des vermutlich größten Erdbebens in der Geschichte der Erde. Wo es Felsformation gibt, aus denen man schließen muß, daß kilometerlange und hunderte Meter dicke Brocken, die allem Anschein nach unter Wasser geformt worden sind (und heute viertausend Meter über dem Meeresspiegel liegen), von zumindest einer Meile Höhe heruntergefallen sein müssen. Solche Brocken lassen sich aber weltweit aufweisen und die Ecken des Urkontinents anzeigen. Radiometrisch gesehen stammen sie alle aus derselben Zeit. Man kann also davon ausgehen, daß der Urkontinent binnen weniger Stunden durch ein gigantisches Erdbeben auseinander gerissen wurde. Man kann eine leichte Ahnung von solchen Brüchen bekommen, wenn man das Erdbeben von 2004 (mit Stärke 8) hernimmt, das binnen Minuten über eine Länge von tausend Meilen in der Rißfurche sechzig Meter Bruchhöhe brachte.

Was ist aber die Ursache für so ein Monstererdbeben gewesen? Das zu verstehen kann die herkömmliche Theorie der Plattentektonik (Wegener) viel beitragen, die ja allgemein anerkannt ist. Sie hat nur ein paar ungelöste Probleme. Nach wie vor kann man ja eine Kontinentaldrift beobachten, von Satelliten aus sogar messen. Aber daraus kann man erkennen, daß sich nicht alle Kontinente auseinander- oder überhaupt bewegen. Auch die Richtungen ergeben keinen Sinn. Es gibt sogar Beobachtungen in den Sedimenten in den Meeresgräben, die Zweifel entstehen lassen, ob sich die Platten wirklich (Subduktion) untereinander schieben. Oder wie erklärt man in Bergketten gefundene Mineralien, die zwar hohen Druck (aus der Konfrontation von Platten), aber niedrige Temperaturen zu deren Entstehung brauchen (wo doch dieser Druck auch hohe Temperaturen bedeuten würde). Selbst Diamantenentstehung läßt sich so nicht erklären, und wie die entstehen weiß man sehr genau, man kann sie ja künstlich herstellen. Die dazu nötigen Bedingungen lassen sich mit der herkömmlichen Plattentheorie nicht herstellen, da muß alles weit weit rascher ablaufen. Während die Plattentektonik-Theorie ganz langsame Abläufe verlangt.

Also hat Wise Physiker und Geologen zusammengebracht, die gemeinsam ein Modell entwickelt haben, das mit den physikalischen wie geologischen Erkenntnissen übereinstimmt. Und dieses nunmehr entwickelte Modell stimmt auffallend mit einem bereits im 19. Jahrhundert von Anthony Snider entwickelten Modell überein. Der seine Theorie aber in den USA nicht veröffentlichen konnte, es deshalb 1850 in Frankreich tat.


Morgen Teil 3) Wie die Sintflut abgelaufen sein könnte





Montag, 26. August 2019

Als die Welt erstmals untergegangen ist (1)

Vielleicht sollte man erwähnen, daß es sich bei geophysikalischen, geologischen Untersuchungen, die von der Annahme ausgehen, daß die biblischen Erzählungen keineswegs Metaphern oder symbolische Bilder sind, sondern sehr wohl historische Relevanz haben, nicht um abgehobene Spinnereien von bibeltreuen Evangelikalen handelt, sondern um Forschungen, die den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Und deshalb von der Evidenz der Dinge ausgehen. Diese aber eben auch daraufhin untersuchen, wieweit sie mit biblischen Erzählungen übereinstimmen bzw. diese erhellen oder von diesen erhellt werden. Der Welt der Dinge, der physikalischen Welt wird also nicht in einem Postulat jede Verbindung mit dem Transzendenten abgesprochen, wie es die rationalistische abendländische Wissenschaft immer mehr machte, sondern die Dinge werden zusammen gesehen.

In diesem Sinn untersucht eine offenbar im anglo-amerikanischen Raum schon recht starke Geologenzunft auch, welche Bedingungen es gebraucht hätte, und welche Folgen es hatte, als wie die Bibel berichtet die gesamte Welt von einer Sintflut vernichtet wurde. Der nur eine Handvoll Menschen und die von diesen geretteten Tierarten (in einer Arche) entkommen sind. Dabei geht auch der Geologe Dr. Kurt Wise davon aus, daß Zusammenhänge mit der Plattentektonik bestehen. Denn wenn die Bibel berichtet, daß die Wasser aus den Tiefen nach oben kamen, so kann dies rein geologisch durch das Auseinanderbrechen und dann -driften der ursprünglich einen, in der herkömmlichen Plattentektonik-Theorie "Gondwana" genannten Festlandplatte immerhin angezeigt sein. 

Dazu muß man zuerst einmal begreifen, daß die Altersangaben, auf denen die (sagen wir) herkömmliche, allgemein geglaubte Geologie ausgeht, wissenschaftlich auf mehr als wackeligen Füßen stehen. Denn sie gehen einfach davon aus, daß sich gegenwärtig beobachtbare Prozesse und deren Zeitdauer rückhaltlos auf vergangene Geschehnisse übertragen lassen. Was eine enorme Reihe von unlösbaren Widersprüchen impliziert, die aber als "black box" ("Wir werden das eines Tages auch noch lösen") in diese riesig lange Reihe von Regalen gestellt werden, die die Wissenschaft bereits angesammelt hat. Und die seltsamerweise umso länger geworden scheint, je absoluter die Wissenschaft aufgetreten ist. Bis sie es zu jener absurden, ja vernunftwidrigen "Gewißheits-Dogmatik" brachte, die sie heute an den Tag legt.**

Gewiß, da ist noch jede Menge Arbeit zu leisten. Aber der VdZ sieht es als Zeichen der Hoffnung, daß endlich begonnen wird, die Sackgasse der Erstarrung, in die unsere Wissenslandschaft seit fünfhundert Jahren in einem immer rascher sich drehenden Wirbel geraten ist, durch neue Ansätze aufzubrechen. Und neue Blickwinkel zu eröffnen, die mittel- oder langfristig ohne jeden Zweifel das, was heute als "gewußt" und "gewiß" dargestellt wird, als tragische Entwicklung ins Niemandsland ablegen zu können. Das bestenfalls noch von einigen Ewiggestrigen und Sonderzirkeln in selbstgewählten Exklaven im schottischen Hochmoor als Geheimleere (sic!) betrieben werden wird. Während die übrige Menschheit endlich wieder die freie Luft der Vernunft atmen kann.

Die Menschen glauben heute wirklich jeden Müll, und es kommt ihnen nicht einmal der Anflug von Gedanken, ob das angeblich Gewußte - das immer zuerst auf einem Geglaubten aufruht - das so offen mit den Lebenstatsachen nicht übereinstimmt, daß niemandem mehr ein halbwegs sattes Leben gelingt, nicht vielleicht falsch sein könnte. Die Aufklärung war eine glatte Lüge. Sie hat nur die Autoritäten ausgewechselt, war also eine systemische Revolution, ein Putsch, und keine "Vernunftoffensive". Diese neuen Autoritäten aber agieren so bedrückend, daß die Menschen nicht einmal mehr im Ansatz darauf kommen, sich zu fragen, ob das pausenlos Eingehämmerte mit ihrer eigenen Vernunft wenigstens in den Grundzügen übereinstimmt. Sie erwarten stattdessen eine völlig neue Welt, die mit ihrer Vernunft gar nichts mehr zu tun hat. Leichter manipulierbar waren sie wohl noch nie.

Dieser katastrophalen Konsequenz sind auf eine Weise die protestantischen Denominationen noch besser entgangen als die meisten Katholiken, denen mit der Zerschlagung der Kirche alles davon schwamm. Die Protestanten hatten da noch ihre "subjektive Überzeugung". Und ihre buchstabengetreue Anhalte an die Bibel. Die den Katholiken auch weit besser angestanden hätte als diese Berufung auf eine angebliche Vernünftigkeit, die aber gar keiner hatte.


Morgen Teil 2) Die Geologie erzählt die Sintflut


*Zumindest nicht in einem Sinn, der sich anders versteht, als daß ohnehin jede reale Erscheinung Symbol einer dahinterstehenden, unsichtbaren weil geistigen Wirklichkeit ist, in diesem Sinn ist ja alles Symbol, und dennoch läßt sich kein Symbol einfach auswechseln, es ist also selbst Verweis, und nur und umso klarer als es es selbst ist, was im letzten ein rampenartiger Verweis auf die sakramentale Wirklichkeit ist.

**Wenn man heute zu Recht beklagt, daß die Absolventen der höchsten, von uns eingerichteten Bildungswege nicht mehr in der Lage sind, sich der Vernunft zu bedienen, so darf man die Ursachen darin suchen: Bildung wurde immer mehr zu einem unreflektierbaren, unter zig Tabuwänden abgesicherten Wiedergabe und schematischen Anwendung von materialistischen (in Wahrheit: magistischen) Dogmen und Formeln, die nicht mehr hinterfragt werden dürfen, die nicht mehr der Vernunft entsprechen müssen, die also von niemandem Einzelnen mehr im Grunde selbst errichtet werden können, der sie "lernt". Denn das ist ja "lernen", ja das ist Bildung: Selbst von der Wurzel auf nachvollziehen können. Heute wird nur noch nachgebetet, um es einfach zu sagen. Umso empfindlicher wird die Haut, sobald eines dieser Tabus angerührt wird.




Mittwoch, 14. August 2019

Wer mißt muß zuerst wissen, was er mißt

Sie gilt als eine der zuverlässigsten Methoden zur Altersbestimmung von fossilen oder paläo-bio-archäologischen Entdeckungen - die sogenannte C14-Methode. Auch wenn die nur knapp 58.000 Jahre zurück datieren kann, dann ist jedes C14-Atom endgültig zerfallen. Nur zeigte dieses Ei des Columbus vor rund zwanzig Jahren ein Problem auf, das vorerst zu einem wahren Schock führte: Denn sämtliche Messungen ergaben, daß auch in Versteinerungen von Lebewesen, die den bisherigen Altersbestimmungskriterien nach dutzende oder hunderte Millionen Jahre alt sein mußten, C14 enthielten. Plötzlich wurden Saurierknochen, die angeblich 150 Millionen Jahre alt sein sollten, auf lächerliche 50.000, ja nach Meßkorrekturen sogar nicht einmal 10.000 Jahre geschätzt. Und zwar durch Messungen.

Also mußte ein Meßfehler vorliegen, das C14 muß irgendwie aktuell dazu gelangt sein. Und auch der angesehene australische Geologe Dr. Andrew Snelling war beteiligt, Prozeduren zu entwickeln, die jede Kontamination bei Aufnahme, Transport, Meßvorgängen, an Instrumenten und so weiter, und so fort ausschlossen. Gemessenes C14 sollte also auf jeden Fall von dem untersuchten Ding selbst ausgehen, nicht nachträglich dazugekommen sein. Dann ging man die Sache noch einmal an.

Aber welch' Wunder - die Meßergebnisse zeigten nach wie vor, daß ein Baum, der angeblich 50 Millionen Jahre alt war, nun auf lächerliche 32.000 Jahre Alter schrumpfte, und so weiter, und so fort. Dann nahm man sich sogar Diamanten vor. Denn die müssen ja, der gängigen Theorie nach, recht knapp nach der Entstehung des Erdmantels überhaupt entstanden sein, müssen also schon aus physikalischen Gründen (bzw. wie man sich diese Vorgänge eben vorstellt) ein bis drei Milliarden Jahre alt sein. Und was fand man? Sie enthalten C14, das nicht nachträglich in sie hineingekommen sein kann, das von Anfang ihrer Entstehung an in ihnen enthalten gewesen sein muß. Sie sind damit knapp 10.000 Jahre alt. 

Selbst Messungen bei Kohlen, die nach bisherigen Annahmen vor hundert Millionen und mehr Jahren entstanden sein sollen, ergaben dasselbe: Sie enthalten C14, und wenn das stimmt, dann können sie nicht älter als ein paar tausend oder zehntausend Jahre sein. Denn WENN es eine globale Flut gegeben hat - daß es weltweit Fluten gegeben hat, ist mittlerweile kaum noch bestritten, die Frage ist nur, ob eine Flut weltweit war - dann muß das zu einem Rückgang des C14-Eintrags (das aus dem Weltall auf die Erde einlangt und sich dort mit dem Sauerstoff zu CO2 verbindet, das wiederum über die Nahrung in die Kette der Lebewesen gelangt) geführt haben. 

Auch die C14-Linie ist wie so viele Datierungslinien damit auf keinen Fall konstant gewesen, sodaß sich aus der Zeitdauer von chemisch-physikalischen Abläufen in der Gegenwart linear auf die Vergangenheit schließen ließe. Noch dazu wo man sicher weiß, daß der C14-Einfluß aus dem Kosmos auch heute keineswegs quantitativ wie lokal stabil und überall gleich ist.

Aus den Meßergebnissen läßt sich dabei sogar rückfolgern, daß zum Beispiel Bäume aus prähistorischen Zeiten weltweit zum selben Zeitpunkt starben (was auf eine weltweite Sintflut hinweist). Alles an fossilen Lebewesen Gemessene weist auf einen für alle diese fossilen, überlieferten Lebewesen auf einen gravierenden Einschnitt, einen einheitlichen Todeszeitpunkt. Der ungefähr sieben oder acht Jahrtausende vor Christus liegt. Denn es gilt generell, die C14-Methode neu zu kalibrieren. 

Man weiß heute um Einflüsse, die die Menge an meßbarem C14 beeinflußt, von Salz- oder Süßwasser, die Atombombenversuche und Vulkane, die den C14-Gehalt in der Atmosphäre beeinflussen, bis zu menschlichen Einflüssen oder Eigenproduktion in den Lebewesen selbst (was nur so gemessen ebenfalls auf ein zu hohes Alter verweisen würde). Und dann ist da noch die Rolle des Magnetfeldes der Erde, das früher stärker war als heute, sodaß auch hier weniger C14 die Erde treffen konnte als heute, sodaß sich auch aus diesem Grund von heute nicht auf frühere Epochen schließen läßt. Deshalb muß man sie in Bezug setzen. Die C14-Methode liefert keine unabhängigen, richtigen Meßergebnisse. Sie liefert nur Korrelationen zu anderen Ereignissen, wie etwa bei Baumringen (wobei auch die keine absoluten Aussagen über das Wachstumsverhalten und Zusammenhänge mit Einflüssen bei Bäumen zulassen). Weiter als bis 400 Jahre v. Chr. sind sie also nicht zuverlässig.

Derzeit passiert aber etwas Groteskes: Die Baumring-Datierung wird mit der C14-Methode kalibriert, während die C14-Methode mit der Baumring-Methode kalibriert wird. 

Aber die Methoden haben noch weitere Schwierigkeiten, vor allem geht man weiter zurück. Denn es gibt nur ganz wenige (namentlich zwei) fossile Baumring-Messungen, die sich mit lebenden Bäumen überlappen, sodaß man die Paläo-Dendrochronologie wirklich anschließen könnte.

Geht es also nach einer der "härtesten", zuverlässigsten, theoretisch best abgesicherten Altersbestimmungsmethoden der Naturwissenschaften, dann werden nach beiden Methoden derzeit die Alter von fossilen Funden massiv zu alt datiert. Speziell bei der C14-Methode muß man deshalb davon ausgehen, daß je älter der Fund ist, umso größer auch die Diskrepanz zwischen C14-Funden und dem tatsächlichen Alter ist, und zwar bis zu tausenden von Jahren. Um zu einer tauglichen Rekalibrierung zu kommen, muß man eine historische Ereignislinie heranziehen. Und diejenige, die am weitesten zurückreicht, findet sich  ... in der Bibel. Dann muß man auch davon ausgehen, daß so gut wie alle fossilen Funde VOR DER SINTFLUT gewachsen sind und gelebt haben. Wo die Lebens- und Atmosphärenbedingungen wiederum von der Gegenwart abweichen. 

Verglichen mit diesen weit fertileren, lebensfreundlicheren Bedingungen aber (und dafür sprechen die Fossilien selber) ist die gegenwärtige Welt eine regelrechte Wüste. Denn nach der Flut muß es eine dramatische Reduktion des C14 (bzw. des CO2) in der Atmosphäre gegeben haben, weil sich die Welt der Pflanzen und Tiere erst wieder erholen mußte. Man muß aus den Befunden davon ausgehen, daß es zuvor bis zu fünfhundert Mal mehr Kohlenstoff in der Biosphäre gab als heute.

Auf keinen Fall kann man aufrecht halten, daß bei der Beurteilung von historischen, vor allem von weit zurückliegenden Epochen dieselben Produktionsraten von C14 wie heute angenommen werden können. Das waren keine linearen Raten, die heutigen Bedingungen sind von einem katastrophischen Ankerpunkt ausgegangen, an dem sich alles geändert hat, und das war die Sintflut vor etwa fünftausend Jahren.

Ja, dann ist den Meßergebnissen nach aber plötzlich die Erde ... sehr sehr jung. Und zwar wirklich jung. Vielleicht acht-, vielleicht zehntausend Jahre. Eine Zeitspanne von Milliarden von Jahren, wie die gängigen Theorien annehmen, wird jedenfalls von diesen Meßdaten nicht gestützt. Und wir reden hier (mit dem Saft kann Snelling hier auch aufwarten) von naturwissenschaftlich unwiderlegten, begutachteten, fachgerecht veröffentlichten etc. etc. Ergebnissen.








Samstag, 25. August 2018

Von der wachsenden Erde

Diese Dokumentation erschien immerhin im öffentlichen Fernsehen. Anders als in der seinerzeitigen DDR, wo in Physikerkreisen offen darüber diskutiert wurde, ist aber heute die Theorie einer wachsenden Erde verpönt. Warum weiß eigentlich niemand, denn die nüchternen physikalischen Argumente sind zumindest interessant, und stehen einer heute landläufigen Ansicht einer konstanten Erde gegenüber, die weit weniger auf Gewußtem als auf Annahmen, auf Postulaten basiert, als wir wahrhaben wollen. 

Nach wie vor "wissen" wir in der "Wissenschaft" verdammt wenig. Ja manche meinen: Weit weniger als früher. Weil wir in einer rationalistisch-reduktiven (und damit eigentlich, ja eigentlich irrationalen) Neudefinition von Wissenschaft, wie sie speziell seit Popper und Whitehead alles beherrscht, den gesamten Bereich der Metaphysik ausschließen.

Oder sollen? Denn immerhin ist auffällig, daß seit Jahrzehnten jede Theorie bekämpft wird, die einer rein immanenten, begrenzten, auf sich beschränkten Welt entgegenstehen. Hierin ist wohl jener ideologische Kern zu suchen, unter dem die Wissenschaft oft so deformiert wird.










*240718*

Samstag, 9. Juni 2018

Eine Zeit, gerammelt voll mit Tabus (2)

Teil 2)




Ob das eine oder andere Detail dabei stimmig ist, als "Wissen" oder "Irrtum", ist hierbei fast irrelevant. Denn man hat diesen inneren Kompaß der Wende zur Vernunft, und an diesem läßt sich allmählich alles ausrichten und Falsches von Richtigem scheiden. Unsere heutige Wissenslandschaft macht es aber - so behauptet sie, es ist natürlich in Wirklichkeit genau gegenteilig: nur kennt man diese Generalprämissen nicht mehr, das ist das ganze Geheimnis, und beläßt es auch, eben in einer ... blackbox - genau umgekehrt. Sie geht von "Inhalten" aus, als angeblich Gewußtem, damit in Stein gemeißeltem. Man hat dafür sogar einen Begriff geschaffen: Den der post-science. So aber wird Gewußtes nur noch zur Absicherung von ... ja wovon eigentlich?

Deshalb wäre es verkehrt, und der VdZ meint zu sehen, daß das auch nicht Hans-Joachim Zillmers Intention entspricht, diese Vorträge anzuhören in der Hoffnung zu erfahren, "wie es ist". Das konkrete Inhaltliche - ob etwas so war oder so - ist fast zweitrangig, wenn auch nicht ganz bedeutungslos, natürlich. Denn Tatsachen können nie der Grundannahme widersprechen, dann stimmt etwas an Letzteren nicht. Wer sie so anhört, weil er sich aus den "Fakten" ein Bild kleistern will, sollte es besser lassen. Die erste Aufgabe ist nicht, "Fakten" zu sammeln, sondern den tiefsten Gründen nachzugehen. Ohne geordnete Metaphysik, also dem Denken über die ersten Dinge, sind solche Vorträge völlig sinnlos, ja gefährlich.

Leider passiert das genaue Gegenteil. Massenhaft verlassen junge Menschen die Universitäten in einem scheinbar attestierten Zustand zu meinen, nun "zu wissen". Weil sie "das zu Wissende" wie ein Schiller-Gedicht im Gymnasium gelernt haben. Und damit treten sie in ungeheurem Selbstanspruch auf. Der umso provokanter daherkommt, als das tief Innerste die Wahrheit kennt ... das Ungesicherte, die Vernunftlosigkeit. (Denn nur in der Vernunft kann der Mensch frei und selbstbewußt und damit schöpferisch handeln.) Dabei sollten sie nur jene sein, die wissen, wie man am sinnvollsten Wahrheit und in ihr das nie sichere Wissen sucht.

Der VdZ erinnert sich in diesem Zusammenhang an ein langes Gespräch über Evolution, das er vor Jahren mit einem seiner Söhne führte. Der sich am Ende eines langen Gesprächs über Logik und Wahrheit damit rettete, indem er (sichtlich von der allgemeinen Meinung gestützt) darauf beharrte, "daran zu glauben". Und das, obwohl er kein wirklich geschlossenes Gedankenbild damit errichten konnte. Die vielen Leerstellen füllte er eben mit blackboxes. Mit dem Hinweis, daß das irgendwie eben so sei, anderes eben so und so sein müsse, und daß man das irgendwann noch herausfinden werde. Es hätte beim Eröffnungssatz des Gespräches bleiben können. Er sprach ihn gleich zu Beginn des Treffens aus. Als er wie um alles Kommende (das er ahnte, oder wußte; auch das ist ja interessant) von vornherein abzuwehren davon sprach, daß es keine Wahrheit gebe. Das tut einem Vater schon im Herzen wehe.

Nur aber wer diesen leicht zu widerlegenden, völlig unhaltbaren Satz (denn er ist selbst eine Wahrheit, und wer diese ausspricht muß also die Natur der Wahrheit kennen, sonst könnte er über sie gar nichts aussagen; Kommunikation wäre überhaupt unmöglich, weil niemand wüßte, worüber der andere spricht), nur wer diesen selbst schon irrationalen Satz* also akzeptiert, und das tun heute die allermeisten Menschen des Westens, der ja die Grenze zu völliger Irrationalität längst überschritten hat, kann auch mit tabuisierten blackboxes leben. In denen sich Widersprüche natürlich wunderbar konservieren, und der Laune und Willkür (die mit Freiheit verwechselt wird) Tür und Tor öffnen.

Der VdZ hat es deshalb einmal so formuliert: Gerade in unserer Zeit, die behauptet, keine Tabus mehr zu akzeptieren, herrschen so viele Tabus wie noch nie. Beide Komponenten - Wahrheitsunmöglichkeit und blackboxes - haben natürlich einen gewaltigen "Vorteil". Sie ermöglichen, daß man weiter "einfach so" nach Gusto und Laune leben kann, wie man eben lebt.

Zillmer war Bauunternehmer, wie er sagt. Das war auch der VdZ. Und insofern meint der VdZ auch Parallelen zu erkennen. Denn gerade die Baubranche, die so viele Bereiche umfaßt, die so umfänglich ist, ist eine Branche, die einen unbarmherzig auf die Wirklichkeit hin zurechtprügelt. Und das heißt: Zwingt, die Grundsätze dieser Wirklichkeit zu erfassen. Sonst wird man tief existentiell aufgerieben. Wenn man diese Lektion aber lernt, nicht in Staatsaufträge und Beziehungsverflechtungen flieht vor allem, mit denen man sich bequem aus der Wirklichkeit in eine Sonderwirklichkeit flüchten kann, also sein Innerstes korrumpiert, kann man viel gewinnen. 

Denn es muß somit das Material sein, das einem seine Gesetze aufzwingt, weil es zeigt, daß hinter ihm eine Ordnung steht. Und um dieser zu genügen, muß man genau zuhören. Dann hört man auf zu glauben, daß die Welt nicht intelligibel sei, daß es keine Wahrheit gäbe. Zum Gegenteil. Dann beginnt man vor der Schöpfung mit Ehrfurcht vor ihrer widerspruchsfreien inneren Ordnung, vor der Ordnung und Widerspruchslosigkeit des Geistes - dem logos - zu haben. 

Dann entdeckt man auch jene Vektoren, die auf den Schlüssel zu allem hinweisen: Den Sinn, der nur aus personaler Konstitution heraus (Gott, das Sein, als Person, als Beziehung von drei Personen, also als Dreifaltigkeit) ein solcher sein kann und bloße Rationalität weit übersteigt, wenn auch nie irrational ist. Denn der Unterschied zwischen bloßem Rationalismus und Denken ist die persönliche Beziehung zur Wahrheit. Logik ist damit zuerst sogar eine Frage der Liebe zum Sein. Zu Gott. So lautet nicht zufällig das erste Gebot, in dem alle weiteren enthalten sind.

Wenn man heute aber so weit verbreitete Unvernunft (als Mangel an der Bereitschaft dazu) feststellen muß, bei uns, dann hat das aber genau diese Ursachen: In einem Gesellschaftssystem, das zur Blase, zur Zweitwirklichkeit (Pseudologie) geworden ist. Das nur noch so lange bestehen kann, als es noch Elefanten gibt, auf deren Schultern alles ruht, die alles tragen. Aber es werden immer weniger Elefanten.








*Die angebliche Wahrheitslosigkeit der Welt beruft sich zumeist auf den Umstand, daß der Mensch immer Subjekt ist, und sein Zugang der Wahrheit also subjektiv. Das stimmt zwar, und sollte auch nicht vergessen werden, es ist sogar wichtig es zu wissen, aber das ist noch lange keine Aussage zur Natur der Wahrheit selbst, wie Josef Seifert in seinem sehr empfehlenswerten Buch "Wahrheit und Person" logisch stringent belegt. Umso bedeutender wird die persönliche Haltung! Aber die Natur der Wahrheit selbst ist immer absolut und objektiv, für jeden. Man wirft hier also zwei Dinge durcheinander - das Verhalten des Subjekts, und das Wesen des Objekts, zu dem er sich verhält. Und vor allem: man geht alles andere als empirisch dabei vor, wie man gerne behauptet. 





*180518*

Freitag, 8. Juni 2018

Eine Zeit, gerammelt voll mit Tabus (1)

Natürlich ist da Vieles Spekulation. Aber man muß Hans Joachim Zillmer zugute halten, daß er nicht behauptet, eine "Theory of everything" zu liefern. Er sagt selber, daß er vieles nicht weiß. Und das unterscheidet ihn auf jeden Fall von allen möglichen Spinnern. Was er aber tut - und darin trifft er auf viele Gedankenansätze, die der VdZ aus langen Lektüren und Überlegungen selber schon in diese Richtung formte - ist, vieles in Frage zu stellen, was es so ganz sicher nicht gegeben haben kann. Denn gerade in der Forschung der Frühzeit muß man oft mit Erschrecken feststellen, daß es sich bei angeblichen "Gewußtheiten" um Zirkelschlüsse handelt, daß viele angebliche Wissensstände etwas tun, was sich Zillmer sogar versagt: Sie bilden Mythen.

Und dabei gibt es natürlich Mythen, die so dogmatisiert sind, die Tabu sind, die Eckpfeiler sind, daß sie Tragesäulen ganzer Theoriengebäude sind. Die pausenlos auf Unvereinbarkeiten und Widersprüche stoßen. Die schlimmste solcher Säulen ist der Evolutionismus/Darwinismus. Wagt man einmal, diesen Eckpfeiler heutigen "Wissensstandes" zu hinterfragen, einfach indem man die Widersprüche und zahllosen Unerklärbarkeiten nicht mehr einfach schluckt, mit dem Hinweis, daß wir das eines Tages schon noch erforschen werden (obwohl es sich meist um logische Widersprüche, um Aporien handelt, die sich niemals auflösen werden; aus 2+2 wird niemals 5), wer also alle diese blackboxes nicht mehr einfach im Regal stehen läßt, sondern weiter zu fragen wagt, dem wird die Schlüsselfunktion dieser Theorie aufgehen. Und nach und nach brechen dann ganze Wissensgebirge ein.

Sie stellen sich völlig neu als Problem dar. Und verlangen nach neuen Lösungsansätzen. Es ist dabei äußerst hilfreich zu tun, was auch Zillmer tut, und was auch dem VdZ immer mehr zur Methode wurde: Alte Literatur zu studieren. Denn noch bis vor 80 Jahren (sagen wir halt so), erst nach 1945 hat sich die sogenannte Wissenschaft zunehmend, um nicht zu sagen exponentiell dogmatisiert. Und ist von der Wissenschaft zur Mythendichtung geworden. Natürlich nicht immer, nicht überall, aber fast.

Zumindest in der medialen Darstellung, und damit in der Formung des Sprachraumes als des Denkraumes, in dem wir uns bewegen. Und der uns bewegt, das ist das Entscheidende. Denn wir werden als Persönlichkeit (also als das, was wir im mit der Welt verhängten Selbst bilden, entwickeln) von unseren Gedanken geformt, von unserer Sprache. Bis in die kleinste Zelle hinein. Nicht gleich, nicht augenblicklich (zumindest meist nicht), aber über Jahre und Jahrzehnte. In Wechselwirkung mit dem, was wir tun, und dem wir in unserem inneren Ich begegnen und auf das wir mit unserer mehr oder weniger bewußten Schichte (das menschliche Bewußtsein ist ein See, in dem ständig Dinge steigen und sinken) reagieren.

Zillmers Vorträge sind anregend, das ist das Mindeste, was man über sie sagen kann. Deshalb erlaubt sich der VdZ, einen nächsten von ihm an dieser Stelle zu bringen. Besonders naheliegend sind die Annahmen zu katastrophischem Geschehen, die Hinterfragung der Zeithorizonte, die heute angenommen werden, aus denen sich Altersannahmen ergeben, die in sich eine Weltkonstituiertheit tragen, die auch eine (tief materialistische, mechanistische) Metaphysik implementieren. Viele Methoden sind außerdem viel fragwürdiger, als der Leser meinen könnte.

Schon gar dort, wo sie von einer linearen, in sich selbst stehenden Welt ausgehen, nicht von einer Welt, die durch Ereignisse auch in ihren Eigenschaften bestimmt wird. Alleine wenn man die heute kolportierten paläontologischen und -archäologischen Befunde betrachtet, die voller Widersprüche sind, scheinen ganz andere Ansätze höchst notwendig.  Die biologischen Belege, die gegen eine Makroevolution sprechen, und von denen Zillmer abrißartig einige bringt (es gibt ja noch viele mehr), sind für einen wirklich Interessierten ohnehin Binsenweisheiten.

Es sind aber immer die Grundannehmen die bestimmen, was man überhaupt sieht, sinnlich wahrnimmt, was aus Daten Fakten macht. Hier beweisen Denkansätze wie jene Zillmers eine Erhellungskraft, die dem heutigen Wissenschaftsgerede praktisch völlig fehlen. Die allesamt eigentlich nur den Anfang zurückschieben, "erklären", aber nie Wesentliches begreifen machen.

Diese Thesen als Unsinn abzutun geht natürlich leicht, aber es ist schwer unzulässig. Zumal sich sehr Vieles, was er an Thesen formuliert, weit mehr in wissenschaftlicher Literatur wiederfindet, als dem Leser, der möglicherweise nur mit Tagespresse und Mainstream-Publikationen konfrontiert wird, bewußt sein mag. Sie stehen in einem Gedanken- und Wissenschaftsstrom, der speziell nach dem Kriege regelrecht abgerissen ist. Wo wir mit der Amerikanisierung Europas, die eine Gegenbewegung gegen die Dominanz deutscher Wissenschaft bis zu den 1930ern, 1940ern war (bis dorthin war das Deutsche sogar dabei, internationale Wissenschaftssprache zu werden), auch mit einem völligen Paradigmensturz konfrontiert waren. 

Seither hinken wir hinterher, und hinken sogar hinter den Forschungsergebnissen jener Zeit hinterher und der VdZ glaubt nicht, daß dieser Rückstand noch aufgeholt werden kann. Die Fortschritte der Wissenschaft, das wird oft vergessen, die wir seither haben, und die uns so beeindrucken, angeblich, sind praktisch sämtlich nur den verbesserten technischen Möglichkeiten der Methoden zuzuschreiben. Nicht dem Wissen selbst. Über die Gründe, über die Möglichkeit, wie so etwas so rasch vonstatten gehen kann, haben wir schon geschrieben. Es hat mit den Gegebenheiten an amerikanischen Universitäten zu tun. 

Aufholen könnten wir nur dann, wenn wir dort fortsetzen, wo wir vor 80 Jahren (sagen wir) aufgehört haben. Die liegen gelassenen Enden wieder aufnehmen, zu verstehen suchen, und dann weiterknüpfen. Und hier hat Zillmer zweifellos seine Meriten. Indem er blackbox um blackbox aufstöbert und aufbricht um zu entdecken, daß in ihnen gähnende Leere herrscht.  Die niemanden zufriedenstellen kann. Wer aber alle diese unberühten Ecken seines geistigen Raumes einmal durchstöbert, wird erleben, wie er nach und nach innerlich heller wird. Wie sein Sprechen und damit sein Denken nach und nach klarer, geordneter, in sich stimmiger wird, und letztlich auf ein Eines zuläuft.  Jenes eine, das man als Vernunft an sich bezeichnen kann. 



Morgen Teil 2)






*180518*

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Der Blick aufs Ganze

Gerade ein Rückblick auf die Erdgeschichte, soweit sie rekonstruierbar ist, zeigt dasselbe Ergebnis: Nichts an den gegenwärtigen Wettererscheinungen ist ungewöhnlich, sondern bewegt sich absolut in den bekannten (zyklischen) Auf- und Abbewegungen der Temperaturen auf der Erde. Auch aus diesen Analysen ergibt ein hohes Maß an Wahrscheinlichkeit von Zusammenhängen mit Sonnenzyklen.

So nebenbei: Auch daraus ließe sich schließen, daß wir vor einem langen Abschwung der Temperaturen stehen.

Vielleicht ist der Tag gar nicht so weit entfernt, wo wir das ungläubige Kopfschütteln unserer Kinder mit verständnislosem Achselzucken beantworten: Wir konnte sich diese Zeit derartig in Wahnvorstellungen versteigen, das Nächstliegende, so Offensichtliche nicht sehen? Nicht nur den Klimawahn betreffend, sondern nahezu die gesamten Vorstellungen und Wissenslandschaften von Welt.

Dr. Sebastian Lüning in einem Vortrag.







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Mittwoch, 6. August 2014

Filmempfehlung

Ein sehenswertes Video, das um wenig Geld bestellt werden kann. Und die Thesen erschüttert, daß die Geologie Millionen- oder Milliarden von Jahren zur Entstehung der Erde annehmen MUSZ, weil sonst die Gestalten und Ablagerungsschichten der Erde nicht erklärbar wären. Sie geht dabei von der These aus, daß sich die Vergangenheit aus beobachtbaren Prozessen der Gegenwart erklären läßt. Genaue Betrachtung aber zeigt die Fragwürdigkeit dieses wissenschaftlichen Dogmas, das im 17. Jhd. entstanden ist. Ablagerungsprozesse deuten empirisch betrachtet auf ganz andere und wesentlich, ja um Dimensionen kürzere Entstehungszeiträume hin. (Falls auf Ihrem Bildschirm kein Video angezeigt wird - hier das Link zu Vimeo)






Die DVD kann hier bestellt werden: cbuch.de/In-Stein-gemeisselt-DVD-p5049/
Video-DVD, 57 Min., SCM Hänssler / Wort und Wisssen 04/2014



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Mittwoch, 15. Januar 2014

Weiche Erde

Als die Seattle-Seahawks in einem Footballspiel 2013 einen Touchdown erzielen, jubeln die Zuschauer so stark, daß die dortige seismologische Anstalt mehrere Erdbeben der Stärke 2 registriert.





Eingeordnet unter das Tag "Windräder".





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