Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 10. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (2)
Montag, 9. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (1)
Dienstag, 16. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)
Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist.
Montag, 15. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)
Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien voraus - Die Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation.
Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen.
Sonntag, 14. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)
Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen.
Samstag, 27. Februar 2021
Warum die Gegenwart immer unerkennbarer wird (1)
Nimmt man der Erde ihre Geschichte des Dialogs mit ihrem Schöpfer, mit Gott, entsteht ein komplett falsches Bild über Ursachen und Wirkungen. Dann offenbart sich unserer Beobachtung nur noch ein Aspekt des Seienden - der der Stabilität bzw. des Ringens um das Dasein, also der existentielle Kampf.
Nicht nur werden (und wurden vor allem) damit neue mehr oder weniger phantasievolle Theorien provoziert, wie die gegenwärtigen Zustände sich aus beobachteten Vorgängen und damit vor allem deren beanspruchte Zeiten erklären ließe. Theorien, denen es nicht nur zur Gänze an wirklichen Begründungen weil Ursachen ("ex nihilo") fehlt, sodaß sie die Ursprünge weglassen, irgendwo ansetzen und aus diesem höchst begrenzten Ausschnitt von Zusammenhängen angeblich irgendwo hinführen, sondern Theorien, die damit zu bloßen Mythen und Märchen werden. Die aber im Gegensatz zu wirklichen Mythen und Märchen künstlich geschaffen sind, denn alle übrigen Erzählungen und Erzähltraditionen der Menschheit haben (sofern sie nicht der Bibel entstammen) einen mehr oder weniger handfesten Ursprung in realer Menschheitsgeschichte.
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Lediglich die Bibel hat aber jenen geschichtlichen Wahrheitsgehalt, der die Wirklichkeit hinter geschichtlichen Ereignissen tatsächlich kennt. Deshalb ist auch das faktische Geschehen begreifbar, und in Ursache und Wirkung erfaßbar. Sie kann das also, weil sie als einzige unverfälschte Offenbarung der Menschheit durch Tradition die Wirklichkeit hinter der Erdgeschichte kennt. Die eine Geschichte des Dialogs des Schöpfers mit den Menschen ist. Mit den Menschen! Nicht einmal also mit "der Natur". Die geschichtliche Realität der Bibel kommt aus der Verankerung im Ewigen, dem Immer-gleich-Bleibenden also. Aus dem heraus sich das Konkrete je neu und doch immer unverändert konstituiert.
Solcherart aber hat sich ein menschlicher Wille, der seit 700 Jahren mehr und mehr und in immer rascherem Tempo meinte, aus dem begrenzten Erkennen rein irdischer Zusammenhänge auch das Insgesamt der Erdgeschichte erzählen und die Tradition "berichtigen" zu können. Diese Veränderung hat die Wissenschaft nicht nur einfach erfaßt, sondern zu einer Disziplin außerhalb der Wahrheitssuche der Menschheit gestellt. Und damit ist sie sich selbst auf den Leim gegangen. Sie hat sich selbst und die gesamte Menschheit verwirrt, und somit unfähig gemacht, das Evidente, also das unseren Sinnen Dargebotene, wahrheitsgemäß zu interpretieren.
Somit sind wir mit einem Denken konfrontiert, das nur noch eine mehr oder weniger phantasievolle sophistisch-rhetorische Konstruktion ist. Die vor allem darum bemüht ist, jede Verbindung zu jener Quelle, die denn die Wahrheit selbst ist, abzuschneiden. Und die auf die Frage, warum es denn überhaupt noch Sprache gebe, nur noch deren Werkzeuglichkeit - als Waffe im Kampf ums Überleben - nennen kann. Was wiederum jede Zwischenmenschlichkeit mit dem Gift des Mißtrauens verdorben hat, in dem alles menschliche Tun dem Kampf um Macht über die Welt, vor allem aber damit über den anderen als Begegnendem unter anderem Begegnendem diene.
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(Eine Erklärung dafür konstruieren, wie es geschehen könne, daß alle menschliche Wahrheit lediglich eine Erfindung sei, die mit der wirklichen Wirklichkeit nichts zu tun hätte, sondern lediglich der Daseinsbewältigung diene, hat sich der sogenannte Konstruktivismus zur Aufgabe gemacht. Dem der vorausgehende Relativismus das Bett gegraben hat, in das er sich so ausgiebig ergießen konnte.)
Damit wird das Zwischenmenschliche (das "Soziale") tatsächlich zersetzt, weil ihm nun genau das fehlt, was sein eigentlicher Sinn ist: In der Selbstüberschreitung das Ich aus dem Du empfangen zu können. Und tatsächlich ist es dem Menschen kaum noch möglich, Vertrauen zum anderen aufzubauen. Die Papierflut zeigt es, mit der das Zwischenmenschliche verbindlich gemacht werden soll, qua Unterschrift, qua Fingerprint, qua Iriserkennung, qua genetischem Code, und so weiter und so weiter.
Immer "ursprünglicher" weil "fälschungssicherer" sollen deshalb die Identifikationsmittel werden, um das - im selben und gleichschreitenden Maß, wie Sicherheit zu konstruieren versucht wird - entschwindende Vertrauen in den anderen noch irgendwie zu sichern. Weil anders überhaupt kein Soziales mehr möglich ist, das aus sich trägt und hält, ohne daß allem die vorgesetzte Pistole vorangeht.
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Aber zurück zu oben, bleibt einer Welterklärung, die nur noch aus dem Gegenwärtigen schöpfen will, auch nur noch, alles in menschlichem Verhalten zu begründen. So entsteht ein Geschichtsbild, das Schuld konstruiert, wo gar keine war und ist. Was damit auch unser Verhalten unter Fragezeichen stellt, wo gar keines angebracht wäre.
Im selben Maß jedoch wächst auch der Wahn, durch eigenes Verhalten verbessern zu können, was "nicht mehr paßt." Und das vor allem sind die Geschichten, mit denen sich Marijn Poels im letzten Teil seiner Trilogie, in "Return to Eden" befaßt. Weil aus einem verfehlten, aber heute allgemeinen Geschichtsbild eine wahrheitsgetreue, hinlängliche Erklärung für die Zustände, mit denen wir es zu tun haben, die uns also begegnen, fehlt. Sie sind im Großen nämlich "ganz sicher" nicht mehr eine Geschichte mit Gott.
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Nächsten Samstag folgt Teil 2) Aber wo beginnen? Am besten vielleicht ... beim Anfang!
Mittwoch, 18. Dezember 2019
Warum wir immer im Schweiße des Angesichts stehen
Und warum tut das das Wasser? Wegen der menschlichen Bearbeitung des Bodens, insbesonders durch den Pflug. Damit kann, weil die Erde offen liegt, durch Wasser mehr erodiert werden, als durch unberührte Prozesse geschehen würde. Somit muß der Mensch den Boden auch regenerieren, beziehungsweise ihm dazu verhelfen, um diesen Erosionsprozeß zu stoppen weil zu ergänzen.
Das Problem wurde - historisch nachvollziehbar - akuter in dem Maß, als die Bevölkerungsdichte stieg. Denn bei wenigen Menschen reicht, was sich im Tal abbildet. Wo das Wasser von selber hinkommt, und damit die Humusschicht, die von oben abgetragen wird. (Es ist also kein Zufall, daß die Benediktiner AUF BERGEN ihre Klöster bauten. Damit ist automatisch Arbeit verbunden, die Grundlage der europäischen Kultur, bitte schön: Arbeit, nicht Nutzschmarotzertum ...). Sind mehr Menschen da, muß mehr überlegt werden. Und damit wurde das Problem der "Nachhaltigkeit" akut. Das geht nur durch Sorgfalt auch hinsichtlich der Regeneration der Ertragsfähigkeit des Bodens. Das Problem der Bodenerosion war zwar immer da, aber es wurde erst mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte (einer hohen Kultur) notwendig zu lösen.
Montag, 16. September 2019
Die Wüsten verschwinden
Denn keineswegs dehnen sich die Wüsten aus, wie es im Zuge des Klimawandelnarrativs gerne heißt, sondern er findet klare Indizien dafür, daß die Wüsten sich verkleinern und ergrünen. Seiner Einschätzung nach wird sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte die Sahara um ein Drittel VERKLEINERN, also an Siedlungsfläche für die Afrikaner zur Verfügung stehen. Überall nehmen die Niederschläge zu, und es ist verwunderlich, daß man darüber bei uns nicht oder sogar falsch berichtet.
Es gibt Desertifikation, ja, aber sie hat nie etwas mit Klimawandel zu tun, sondern ist auf die enorm angestiegene Bevölkerungsdichte in manchen Gebieten zurückzuführen. Trinkwasser und Landwirtschaft benötigen dann auch mehr Wasser. Dabei ist es gerade die Erwärmung, die menschlichen Lebensräumen zugute kommt. Überall. Ein kühleres Klima wäre für weite Teile der Welt erst tatsächlich ein schweres Problem.
Was er sieht ist, sollte uns also viel gelassener werden lassen, das ist seine Botschaft. Denn er sieht im Buch der Landschaften und deren Geschichte mit den Menschen, die sich in der Wüste in so reichem Maß studieren läßt, daß sich klimatische Bedingungen immer verschoben und geändert haben. Er hält es für unverantwortlich und außerdem wissenschaftlich nicht geboten, Panik zu schüren. Dafür besteht kein Grund, und es führt zu falschen Entscheidungen. Die Menschen haben immer in einem Dialog mit Umweltveränderungen gelebt, und warum sollte das plötzlich anders sein? Was kümmert uns sogar, sagen wir, ein Meter Meeresspiegelanstieg, bei 4.000 Metern durchschnittlicher Meerestiefe? Bauen wir halt Dämme, wenn es wo notwendig wird.
Kröpelin wendet sich damit vor allem gegen die panische Berichterstattung. Wo jede Serie von Hitzetagen, jeder Sturm oder jeder Hurricane zur Katastrophe hochgespielt wird. Noch vor vierzig Jahren haben wir das nicht einmal bemerkt, weil das Leben immer einen gewissen Wandel bedeutete, ein solcher einfach "normal" war! Nichts von dem, was wir heute erleben, ist eine Erfindung der Neuzeit, das hat es alles schon immer gegeben. Man könnte da durchaus von der Gelassenheit der Wüstenbewohner, ja überhaupt von deren Haltungen lernen, die Abstand von den Scheinproblemen lehren, mit denen wir uns täglich auseinandersetzen.
Daneben sind seine Schilderungen des afrikanischen Winters interessant. Denn zwar gibt es weniger Niederschläge als bei uns, aber nachts enorme Kälte. Minus 15 Grad, bei starken Winden, werden manchmal zu einem Problem. Aber die Wüste ist halt ein Extremlebensraum, so wie Hochgebirge, in dessen Mächtigkeit man sich sehr aufmerksam verhalten muß, will man überleben. Aber es ist auch ein ungeheurer Freiheitsraum, und die Bewohner dieser Zonen lieben und genießen diese Freiheit, in der sie ohne Steuerbehörden und Autoritäten leben können.
Freitag, 30. August 2019
Als die Welt erstmals untergegangen ist (5)
Mittlerweile aber weiß man noch mehr. Man weiß, daß die Platten nur bis zu einer Tiefe von 670 Kilometer in den Erdmantel abtauchen. Dann stoßen sie an eine "Wand". Bisher nahm man an, daß deshalb die Tektonik nicht tiefer gehe, sich also nur an dieser Oberfläche abspiele. In dieser Tiefe passiert tatsächlich ja etwas. Die Erdkruste wird hier dichter und die Minerale beziehungsweise die Inhaltsstoffe nehmen in dieser Tiefe eine andere Konsistenz an. Das ermittelte Modell aber zeigte, daß der Fluß dennoch eine ganze tektonische Platte umfaßt, innerhalb derer er den bekannten Zirkulationsmodus zeigt. Der gesamte Erdmantel befindet sich also in einem permanenten Umwälzungsprozeß. Kühleres Material sinkt im Zentrum einer Platte ab, erwärmt sich, steigt seitlich wieder hoch, ins Zentrum, kühlt sich wieder ab, usw. usf.
Schon seit den 1980ern, 1990ern aber hat man Methoden entwickelt, immer tiefer in die Erde "hineinzusehen". Und heute weiß man, daß tatsächlich bei den Subduktionszonen kühleres Material DARUNTER liegt. Heute weiß man, daß es sogar weiter als 900 Kilometer sinkt, und es hört auch dort nicht auf zu sinken. Mit einer Geschwindigkeit von mehreren Metern pro Sekunde. In den bisherigen Modellen braucht es dort Millionen von Jahren, um sich aufzuheizen. Im "Flutmodell" aber braucht es dazu nur Wochen oder Monate.
Also, wenn man annimmt, daß es aus den Ozeanen - bei sagen wir Null Grad abzusinken anfängt beziehungsweise angefangen hat - im Kern auf 3.000 Grad Hitze trifft. Das heißt, daß in großer Tiefe auch Material meßbar sein muß, das 3.000 Grad KÜHLER ist als der innere Erdkern. Und tatsächlich: Heute weiß man, daß 240 Kilometer über dem inneren Kern Temperaturzonen mit Unterschieden bis zu 3.000 Grad bestehen. Das wurde schon 1997 gemessen, es war vom Sintflut-Modell vorhergesagt. Das kann nicht sein, wenn so ein Absinkprozeß in Millionen von Jahren vor sich geht, weil in dieser Zeit das Material längst geschmolzen beziehungsweise aufgeheizt sein würde. Es könnte also in großer Tiefe keine kalten Zonen geben, außer dieses Material sinkt sehr rasch ab.
Polsprünge und Wechselwirkung mit dem Magnetfeld
Stellen wir uns vor, wir werfen einen Eiswürfel (abgesunkenen Ozeanboden) auf eine Flüssigkeit, die zwar wasserähnlich ist, aber etwas anders als Wasser (das nicht so heiß werden kann, es geht bei hundert Grad in Gas über) diese Temperatur erreichen kann. Was passiert? Es wird sich ein heftiger Wirbel in Gang setzen, von kalt zu heiß und umgekehrt, weil die Flüssigkeit versucht, Temperaturharmonie herzustellen. Also werden sich auch im äußeren Erdkern Zirkulationswirbel bilden. Damit wird sich auch das magnetische Feld, das sich im äußeren Kern in Zusammenhang mit dem Nickel-Eisen-Kern des inneren Erdzentrums befindet beziehungsweise bildet, abgelenkt und mit dem Strom des äußeren Kerns nach innen "mitgezogen".
Damit bildet sich als Reaktion eine Umkehrung des Magnetfeldes an der Erdoberfläche. Es wird Berechnungen nach auf etwa ein Zehntel der vorherigen Stärke zusammenfallen. Damit werden im selben Takt, wie der äußere Kern zirkuliert, auch die Pole springen! Als Gegenprobe wurde, bei Annahme der Sintflut, an geologischen Befunden nachgeschaut, wie oft die Pole bereits gesprungen sind. Und siehe da! Auch diese Zahlen stimmen überein. Die Pole müssen damals alle zwei Wochen gesprungen sein.
Nach herkömmlicher Betrachtung geht man davon aus, daß etwa alle 1.400 Jahre die Pole springen. Denn die Elektronen um den äußeren Kern verlieren an Intensität, werden schwächer - bis die Pole wieder springen (können). Man geht aber freilich davon aus, daß das "immer" so war. Dieses Flut-Modell nicht. Es geht davon aus, daß vor der Sintflut die magnetischen Pole seit Erschaffung der Erde konstant blieben als das, was sie waren. Das heute gemessene Magnetfeld kann also gar nicht sehr alt sein (und damit die Erde).
Nach herkömmlicher Betrachtung kann es deshalb einerseits gar nicht älter als 10.000 Jahre sein, dann wäre es nämlich verschwunden. Also muß man andererseits einen Mechanismus annehmen, der es auch über die Milliarden von Jahren, die man als Erdalter annimmt, aufrecht erhalten hat. Also hat man Theorien entwickelt wie die "Dynamo-Theorie", in Zusammenhang mit einer sich drehenden Erde. Mit langen Zeitperioden als Annahme, ergibt sich dann eine Dauer eines Polsprunges von tausend Jahren. Gegenüber den zwei Wochen des Flutmodells.
Das läßt sich testen, und zwar anhand von Lava. Bei so langen Perioden muß in einer Lava, die aus einem Vulkan fließt, die abgekühlte Masse eine nach Polsituation gepolte Lava haben. Die Zeit der Kühlung ist zu kurz, um sich nach einem Polsprung zu orientieren, die Lava bleibt also "eingefroren", so wie sie nun gepolt war, auch wenn der Pol dann einmal springt.
Und tatsächlich: 1988 wurde in Oregon so eine erstarrte Lava gefunden, die in der Mitte (wie vorhergesagt) eine andere Polung aufwies! Der magnetische Pol mußte sich also tatsächlich binnen kurzer Zeit geändert haben. Als die Forscher das Papier zur Veröffentlichung einschickten wurde es zurückgewiesen. Mit der Begründung, daß das nicht sein könnte ... denn der magnetische Pol bräuchte ja tausend Jahre ... Die beiden gaben nicht auf, fanden weitere solcher Lavaschichten, und 1992 konnten sie ihr Forschungspapier auch dann veröffentlichen, indem sie behaupteten, daß die magnetischen Pole sich innerhalb vierzehn Tagen drehen konnten. Wenn das also stimmt - und es ist ein Beobachtungsdatum - dann ist das Magnetfeld der Erde nicht älter als 10.000 Jahre.
Das hat natürlich enorme Konsequenzen! Und die Gegenwehr ist entsprechend hoch, in der versucht wird, diese Meßergebnisse zu relativieren oder für Unsinn zu erklären. Denn dann heißt das nicht weniger als daß die ältesten Gesteine der Erde nicht älter als 10.000 Jahre sind. Und damit kann die Erde nicht älter als 10.000 Jahre sein.
Aber noch einmal zurück zur Sintflut, zum dritten Faktor, der die damalige Erdkatastrophe ausgelöst hat. Und es ist die Ausbreitung des Materials, das - unten erhitzt - nach oben steigt. Was passiert also, wenn Wasser absinkt? Es wird an der Oberfläche als Fontaine weit in die Höhe geschossen, ähnlich wie Geysire in Island. In größerem Umfang, wie bei der Sintflut, wird also Wasser den gesamten Himmel bedecken und als Regen nach unten fallen. Wie die Bibel auch schreibt: Die Pforten der Erde beziehungsweise deren Quellen öffneten sich, und sowohl von unten wie von oben kam Wasser, von oben als Regen.
Diese Quellen bildeten sich entlang der Teilungszonen der Erdmasse, ungefähr in einer 50.000 Kilometer langen Linie rund um die Erde. Man stelle sich also ein Geysir vor, der zwanzig Kilometer hoch ist und 50.000 Kilometer lang, und Wasser führt beziehungsweise liefert (was mit Wolken nicht unbedingt zu tun hat, es ist etwas anderes).
Nun muß man sich noch vorstellen, daß dort, wo die Erde aufriß, Lava nach oben strömte. Dessen Material sich jeweils nach dem Magnetfeld ausrichtete, aber selbst noch magnetisch war. Das sich nunmehr über die Zeit, die verstrichen war, einmal mit dem momentanen, alle zwei Wochen springenden Magnetfeld verstärkte, dann wieder neutralisierte. Also muß es in den Gesteinszonen daneben jeweils Streifen mit schwächerem wie stärkerem Magnetismus geben. Auch das wurde durch Gesteinsproben gestützt, die magnetisch exakt so ausgerichtet waren, wie man es vorhergesagt hatte.
Damit wären auch die gigantischen Lavaablagerungen erklärbar, die man am Meeresboden findet, und die binnen Tagen oder Wochen aus der Erde gekommen sein müssen. Der sogenannte "Flut-Basalt" geht von einer Quelle aus, wo Lava ausbrach, die umgebenden Felsgesteine durchstieß und sich über tausende Kilometer in alle Richtungen ausbreitete, bis mit dem zurückgelegten Weg die Kraft versiegte, sie keine weiteren Felsen mehr durchstoßen konnten. Auch das ist nur möglich, wenn diese Aufbrüche der Erdkruste sehr sehr schnell vor sich gegangen sind.
Schluß und Fazit
Nunmehr sind also alle Elemente für Kurt Wise in seinem Vortrag vorhanden, um zu erklären, warum die gesamte Welt bei der Sintflut mit Wasser bedeckt wurde. Die Erdkruste riß auseinander, heißes Material drückte nach oben, während kaltes nach unten nachfloß. Gleichzeitig nimmt das heißere Material mehr Volumen ein, verdrängt also Wasser. Der Ozeanboden hebt sich um eineinhalb Kilometer. Damit werden die bisherigen Ufer geflutet. Das alleine reicht, um die Erdfläche mit durchschnittlich einen Kilometer Wasser zu bedecken. Und zwar in einer Ost-West-Strömung.
Das Modell der Katastrophen-Tektonik stimmt, das ist bemerkenswert, über weiteste Strecken mit den bisherigen Ansätzen überein, die zur Kontinentaldrift etc. aufgestellt und durch Beobachtungen relativ sicher angenommen werden können. Aber diese Theorie kann noch weit mehr erklären. Allerdings muß man sich dazu vom Dogma der materialistischen Weltentstehung per Urknall verabschieden. Denn diese ist selbst eine Frucht der Anforderung von langen Zeiträumen, die sich ergeben, wenn man eine Welt annimmt, die sich wie ein Uhrwerk von Anfang an im heute zu beobachtenden Tempo "entwickelt" hat.
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Donnerstag, 29. August 2019
Als die Welt erstmals untergegangen ist (4)
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Mittwoch, 28. August 2019
Als die Welt erstmals untergegangen ist (3)
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Dienstag, 27. August 2019
Als die Welt erstmals untergegangen ist (2)
Auch der VdZ hält die wörtliche Annahme der Geschichten der Bibel noch für zuverlässiger als das, was die sogenannte Wissenschaft heute an Welterklärungen liefert, die ein reines Märchenland sind. ("Narrativproduktion" als Sinn von Wissenschaft.) Aber da stoßen wir auch auf die Geschichte von der Sintflut. Die natürlich, wenn sie historisch sein will, in der Erdgeschichte ihre Spuren hinterlassen haben, ja Daten und Befunde erhellen können muß. Denn es kann keine zwei Wahrheiten geben, sondern Glaube wie Wissenschaft müssen von einer einzigen Wahrheit, nur in je anderer Wirkung, handeln.
Wie ist eine solche Sintflut also vorstellbar? Kurt Wise stellt eine Stufenabfolge dar, unter der das möglich gewesen wäre, die den Bibelbericht bestätigt, aber zugleich mit den Beobachtungen übereinstimmt. Die Wasser kamen von oben und unten, heißt es da.
Es könnte mit Mega-Erdbeben begonnen haben, meint Wise. Dafür gibt es viel geologische Evidenz, die auf solche Megabeben hinweist. Einige davon seien angeführt, es ist wirklich interessant. Wenn man geologisch etwa die Sande betrachtet, so ist im Normalfall davon auszugehen, daß sich die Sandkörner in einer zufälligen, losen Position befinden, in der sie sich ebenso zusammenfinden.
Aber es ist ganz anderes zu beobachten, das wie eine Geschichtsaufzeichnung wirkt. Denn die Sandkörner der substantiellen Sande in sämtlichen geologischen Formationen weisen eine schichtenweise Komprimierung und Linearisierung auf, wie sie bei Erschütterungen geschehen. Das sonst zwischen den Sandkörnern befindliche Wasser wird dadurch nach oben gedrückt. Ist der Sand überlagert, bricht es die darüberliegenden Schichten in Schlünden auf. Man kennt solche Erscheinungen aus aktuellen Beobachtungen (Kalifornien, Neuseeland ...), auch umgekehrt. Wo bei Erdbeben Sand in Schichten darunter gerüttelt und das Wasser aus diesen Schichten daraufhin nach oben gedrückt weil durch diese Massekonzentration verdrängt wird.
Damit kann man auch Erdbeben und deren Spuren in den Sedimentschichten vergleichen. Um so zu einer Abschätzung der Stärke von Erdbeben in der Geschichte zu kommen. Was soll man daraus folgend aber nun sagen, wenn man in der fernen Erdgeschichte auf Sedimentschichten stößt, die ein Vielfaches der bekannten komprimierten Sandschichten stößt? Es muß ein Erdbeben wirklich außergewöhnlicher Stärke gewesen sein!
Dabei dürften diese Erdbeben erst die kleineren gewesen sein, gegen Ende der Sintflut also. Die wirklichen großen seismischen Erschütterungen muß es kurz zuvor gegeben haben. Von solchen gigantischen Erdbewegungen erzählen die sichtbaren Erdfalten. Das alles muß sich innerhalb kurzer Zeit (Monate) abgespielt haben. Die herkömmliche Erklärung, daß zum Beispiel der gewaltige Bruch, der den amerikanischen Nordkontinent von Südosten nach Nordwesten durchzieht, über hundert Millionen Jahre entstanden sei, hält Wise für nicht überzeugend. Denn hier ist extrem hartes Gestein gebrochen, ja zertrümmert worden, wie sich geologisch zeigen läßt. So langsame hundert Millionen Jahre lange Prozesse ähnlicher Art sind nirgendwoher bekannt. Wenn solche Schichten brechen, brechen sie plötzlich. Das ist also nicht über lange Zeitdauer, sondern binnen kurzem, eher mit der Geschwindigkeit von Schall entstanden, der die Erdkruste hier bersten ließ. Mit einer Wucht, die wir uns nicht einmal annähernd vorstellen können. Aber selbst das war noch nicht annähernd die Wucht, die zu Anfang der Sintflut die Erdkruste zerbrochen hatte.
Am Kingston Range in Kalifornien zeigen sich Spuren des vermutlich größten Erdbebens in der Geschichte der Erde. Wo es Felsformation gibt, aus denen man schließen muß, daß kilometerlange und hunderte Meter dicke Brocken, die allem Anschein nach unter Wasser geformt worden sind (und heute viertausend Meter über dem Meeresspiegel liegen), von zumindest einer Meile Höhe heruntergefallen sein müssen. Solche Brocken lassen sich aber weltweit aufweisen und die Ecken des Urkontinents anzeigen. Radiometrisch gesehen stammen sie alle aus derselben Zeit. Man kann also davon ausgehen, daß der Urkontinent binnen weniger Stunden durch ein gigantisches Erdbeben auseinander gerissen wurde. Man kann eine leichte Ahnung von solchen Brüchen bekommen, wenn man das Erdbeben von 2004 (mit Stärke 8) hernimmt, das binnen Minuten über eine Länge von tausend Meilen in der Rißfurche sechzig Meter Bruchhöhe brachte.
Was ist aber die Ursache für so ein Monstererdbeben gewesen? Das zu verstehen kann die herkömmliche Theorie der Plattentektonik (Wegener) viel beitragen, die ja allgemein anerkannt ist. Sie hat nur ein paar ungelöste Probleme. Nach wie vor kann man ja eine Kontinentaldrift beobachten, von Satelliten aus sogar messen. Aber daraus kann man erkennen, daß sich nicht alle Kontinente auseinander- oder überhaupt bewegen. Auch die Richtungen ergeben keinen Sinn. Es gibt sogar Beobachtungen in den Sedimenten in den Meeresgräben, die Zweifel entstehen lassen, ob sich die Platten wirklich (Subduktion) untereinander schieben. Oder wie erklärt man in Bergketten gefundene Mineralien, die zwar hohen Druck (aus der Konfrontation von Platten), aber niedrige Temperaturen zu deren Entstehung brauchen (wo doch dieser Druck auch hohe Temperaturen bedeuten würde). Selbst Diamantenentstehung läßt sich so nicht erklären, und wie die entstehen weiß man sehr genau, man kann sie ja künstlich herstellen. Die dazu nötigen Bedingungen lassen sich mit der herkömmlichen Plattentheorie nicht herstellen, da muß alles weit weit rascher ablaufen. Während die Plattentektonik-Theorie ganz langsame Abläufe verlangt.
Also hat Wise Physiker und Geologen zusammengebracht, die gemeinsam ein Modell entwickelt haben, das mit den physikalischen wie geologischen Erkenntnissen übereinstimmt. Und dieses nunmehr entwickelte Modell stimmt auffallend mit einem bereits im 19. Jahrhundert von Anthony Snider entwickelten Modell überein. Der seine Theorie aber in den USA nicht veröffentlichen konnte, es deshalb 1850 in Frankreich tat.
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Montag, 26. August 2019
Als die Welt erstmals untergegangen ist (1)
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Mittwoch, 14. August 2019
Wer mißt muß zuerst wissen, was er mißt
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Samstag, 25. August 2018
Von der wachsenden Erde
Samstag, 9. Juni 2018
Eine Zeit, gerammelt voll mit Tabus (2)
Leider passiert das genaue Gegenteil. Massenhaft verlassen junge Menschen die Universitäten in einem scheinbar attestierten Zustand zu meinen, nun "zu wissen". Weil sie "das zu Wissende" wie ein Schiller-Gedicht im Gymnasium gelernt haben. Und damit treten sie in ungeheurem Selbstanspruch auf. Der umso provokanter daherkommt, als das tief Innerste die Wahrheit kennt ... das Ungesicherte, die Vernunftlosigkeit. (Denn nur in der Vernunft kann der Mensch frei und selbstbewußt und damit schöpferisch handeln.) Dabei sollten sie nur jene sein, die wissen, wie man am sinnvollsten Wahrheit und in ihr das nie sichere Wissen sucht.
Freitag, 8. Juni 2018
Eine Zeit, gerammelt voll mit Tabus (1)
Schon gar dort, wo sie von einer linearen, in sich selbst stehenden Welt ausgehen, nicht von einer Welt, die durch Ereignisse auch in ihren Eigenschaften bestimmt wird. Alleine wenn man die heute kolportierten paläontologischen und -archäologischen Befunde betrachtet, die voller Widersprüche sind, scheinen ganz andere Ansätze höchst notwendig. Die biologischen Belege, die gegen eine Makroevolution sprechen, und von denen Zillmer abrißartig einige bringt (es gibt ja noch viele mehr), sind für einen wirklich Interessierten ohnehin Binsenweisheiten.
Es sind aber immer die Grundannehmen die bestimmen, was man überhaupt sieht, sinnlich wahrnimmt, was aus Daten Fakten macht. Hier beweisen Denkansätze wie jene Zillmers eine Erhellungskraft, die dem heutigen Wissenschaftsgerede praktisch völlig fehlen. Die allesamt eigentlich nur den Anfang zurückschieben, "erklären", aber nie Wesentliches begreifen machen.
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Der Blick aufs Ganze
Vielleicht ist der Tag gar nicht so weit entfernt, wo wir das ungläubige Kopfschütteln unserer Kinder mit verständnislosem Achselzucken beantworten: Wir konnte sich diese Zeit derartig in Wahnvorstellungen versteigen, das Nächstliegende, so Offensichtliche nicht sehen? Nicht nur den Klimawahn betreffend, sondern nahezu die gesamten Vorstellungen und Wissenslandschaften von Welt.
