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Montag, 24. Januar 2022

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß

Alexis de Tocqueville hat es aus seinen Beobachtungen geschrieben, die er in den USA gemacht hat, die er in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgiebig besucht und studiert hat. Und Jacques Ellul hat es aus seiner Analyse der geistigen Architektur der europäischen Demokratien hundert Jahre später als unabdingbares Gesetz festgestellt. Und Joseph Goebbels (in vielem realistischer als sein Gott, Adolf Hitler) hat nichts sonst getan als dieses Prinzip der Moderne ohne jede Hemmung aufgegriffen und umgesetzt: Die Parteien-Demokratie*, die sich in Europa installiert hat, BRAUCHT Propaganda. Sie kann gar nicht anders funktionieren. Und sie wird deshalb Propaganda als vorzüglichstes Mittel der Kommunikation benützen.

Deshalb hinterläßt es sanftes Kopfschütteln wenn man einerseits darum weiß, daß unsere Demokratie gar nicht anders als DURCH Propaganda (DURCH, nicht "naja, da und dort, aber eigenltich wollen wir das ja nicht") existieren kann. Wenn wir wollen, daß diese Demokratie weiterhin (man beachte das Wort: weiterhin) so "funktioniert" (man beachte ... eh schon wissen), wie sie es seit Jahrzehnten tut, dann ist das GLEICHZEITIG ein offenes BEKENNTNIS ZUR PROPAGANDA. Beides ist nicht und unter keinen Umständen zu trennen.

QR Propaganda nanda!
Wenn man aber anderseits und an allen Orten einen Blaublitzer nach dem anderen beobachtet (und das seit Jahrzehnten, seit es diese Parteien-Demokratieen eben gibt, wo es in ganz Europa keine Form gibt, deren Verfassung Strukturen vorgäbe, die das nicht implizit verlangten, ja selbst deren Finanzierung festschrieben) die sich an die Brust schlagen und GEGEN DIE PROPAGANDA auftreten. Die sich heftig GEGEN DIESE MANIPULATION zur Wehr zu setzen behaupteten. Und das, WEIL sie diese Demokratie angeblich schützen und bewahren wollten.

Seien wir gnädig. Wollen wir das der Unbildung zuschreiben, die es da und dort noch geben soll, wie man in den Lehrstunden der Medien erklärt bekommt. Bei jenen, die ja immer schon alle Verbrechen der Welt zu verantworten haben. Seien wir barmherzig und wollen wir es dem Gut-meinen zuschreiben, das doch alle so heftig bewegt, ja wie noch nie bewegt. (Was natürlich keine Propaganda sondern ernstgemeinte Zustandsbeschreibung ist.) 

Und verkneifen wir uns das verächtliche, hämische Lachen, uns vorzustellen, wie solche öffentlichen Stellungnahmen vor dem Lieben Gott wirken mögen. Der seinen Sohn, den König der Könige, auf die Erde schickte, um ein anderes Prinzip zu etablieren als die aufgeklärte, liberale Demokratie. Weil das NICHT menschenfreundlich ist. Weil das NICHT den Sinn menschlicher Gesellschaft erfüllt, die jeden Einzelnen unter absoluter Wahrung seiner Freiheit den Weg zum persönlichen Heil erleichtern, wenigstens aber nicht erschweren soll. Wie das politisch konkret aussieht? Das muß man der Zeit beantworten. 

Aber es braucht die Prinzipien einer durch Christus erstmals möglichen wahrhaftigen Anthropologie, die die innere Grammatik jeden irdischen Handelns und Seins (dieses freilich als erstes) bilden muß. 

Dieser Anforderung entspricht aber unsere Form der Demokratie nicht, die die Propaganda wesensnotwendig hat und braucht, weil nur diese die Ebene anspricht, auf der der Disput ÜBER DIE PARTEIEN und deren Ideologien (und jedes Parteienprogramm ist automatisch Ideologie) abläuft: Als vor sich hin gestellte (Ellul) Rationallandschaft, als selbtkonstruiertes Ideal. 

Deshalb braucht die Parteiendemokratie die Propaganda. Braucht! Weil es in der Realität in dieser Parteiendemokratie von Anfang an um Gesetze des "geringeren Übels" geht, eine andere Form der Wehrung des wirklich Üblen kennt sie nicht. Und diese Abwehr des Übels bleibt jene ihre Schwäche, die sie letztlich zum Desaster treibt, das der Duldung, dem Zulassen, dem Nicht-wehren entspringt. Die Rede ist hier von einer menschlichen Realität, nciht von einem "naja, muß abge rnicht sein, wenn ...". Es ist. 

Schon im Übergang von der Monarchie hat sich jede, wirklich jede Demokratie Europas und der Welt zuerst einmal und aus denselben Zusammenhängen als Diktatur eingerichtet, schauen Sie die Geschichte an.

Bis sich das Gute, das erreichbar ist, überhaupt nur noch darauf beschränkt, während die Hauptrichtung dem Menschen und seinem innersten, prägendsten, substantiellsten Wunsch entspricht: Sein Heil zu erlangen. 

Etwas, das die Parteiendemokratie sofort aufgreift, vom ersten Moment an aufnimmt. Und ihre "Politik" auf den Erlöserstatus konzentriert, um ihn dann zu verheißen. Natürlich nicht "offen". Aber implizit.

Das kann ganz sicher gesagt werden.

Was deshalb zu tun wäre? Es ist ohne jeden Glauben gesagt, daß das auch umzusezten wäre. Das kann diese Demokratie nicht: Sie kann das Richtige nicht durchsetzen, ohne zur brutalen Diktatur zu werden, die sich dann Faschismus nennt. Demokratie wird deshalb automatisch und ausnahmslos zum Faschismus, es ist nur eine Frage der Zeit. Zum Zwang zum Guten. So definiert sich nämlich Faschismus.** 

Zur Illustration schließen wir also mit einem Beispiel, das sich der Leser hoffentlich nicht zu einem solchen nehmen wird. Der aber das peinliche Gerede um die Bösartigkeit von Propaganda, die man aber verhindern müsse, ohnehin meidet, wie mir jemand geflüstert hat. Die, wie der Einflüsterer weiter ausführte, alles tun um sich als "die Besseren" verkaufen zu wollen, während sie "die Probleme der Zeit" aufgreifen und das Übel natürlich - natürlich! - zu bekämpfen, zumindst abzulehnen vorgeben. 

Oijoijoij, werter Leser, wie schwer ist es für den Menschen, sich NICHT als DER GUTE zu präsentieren. Wie hoch ist die Hürde, NICHT Gott sein zu wollen, der DAS GUTE SCHLECHTIN ist. Wie schwer fällt es dem Menschen, das freie Urteil der ANDEREN zu ertragen, ja nicht einmal darum zu wissen, wie dieses ausfällt, man vielleicht gar zu den SCHLECHTEN gezählt wird, weil es ja da und dort (verdammtes Gewissen, verdammter tiefer, dunkeler See!) so ein Rühren in  einem gibt ... Wie schwer fällt es dem Menschen, vor Gott hinzutreten, und nicht gar nicht weil vor SICH SELBST und am richtigen Platz in seinen Phantasiebildern eines GUTEN UNIVERSUMS zu bleiben.




*Das Mindeste, was man deshalb machen müßte, wollte man das System reformieren, wäre die Parteien zu verbieten. Und in der Volkswahl auf das Augenmaß der Menchen zurückzusteigen, und dem Volk seine wahren Rechte zugestehen: Den Mandatar, der die Menschen real vertritt, in überschaubarem Rahmen zur Abstimmung zu stellen. Von dort aus geht er ins Parlament, und dort werden dann die abstrakteren weiteren Repräsentaitonsebenen gewählt. 

Keiner aber darf Berufspolitiker sein, und Volksrepräsentanten müssen ihre persönliche Lebenslage, ihren Erfolg, ihre Stellung in der Gesellschaft gefestigt haben, ehe sie ein Amt - das sie ohne "Lohn", bestenfalls mit Kostenersatz, ausüben - übernehmen. Keinem darf die Macht selbst Inhalt seines Tuns werden, udn das ist beim Berufspolitiker der Fall. 

Max Weber hat deshalb auch von den Deformationen der Politik solcher Berufsherrschenden gesprochen, deren Politik mit der Zeit zumindest ausschließlich zur Klientelpolitik wird. Das heißt zu einer Politik die darauf abzielt, die zu fördern und zu stützen, die für eines Macht wichtig sind, die jenen dient, die den Politiker gewählt haben oder wählen sollen. Wenn da auch noch da und dort Erfolge erzielt werden, ist es Zufall. Ansonsten regelt ohnehin alles die Propaganda.

Diese wirklich zu einer "Selbstregierung" werdende Form der Demokratie, der wirklichen Selbstregierung durch die Menschen, die auch persönliche Verantwortung weil soziale (aber sogar existentielle) Verbindlichkeit kennt (der Abgeordnete aus der Gegend muß in und von der Gegend leben, ist also mit seinen Wählern direkt verbunden), ist dabei nicht nur jene, die die Griechen gemeint haben. Man lese die wunderbaren Regeln, die Solon den Athenern gab, der damit dessen Goldenes Zeitalter einleitete. Sondern sie ist (hörthört!) Sondern sie ist auch jene, die es in den Monarchien des Abendlandes seit je gab. Es wäre höchst an der Zeit, die Lügen der Aufklärung zu überwinden, die die Demokratie nach Strich udn Faden herbeigelogen, aber die Monarchie nach ebensolchem Fadenstrich verleumdet und durch Geschichtslügen unmöglich gemacht und nmit der Diktatur gleichgesetzt hat. 

(Wobei ich nicht einmal ein prinzipieller Gegner von Übergangszeiten wäre, die - wie bei den Griechen - von Zeit zu Zeit die Dinge wieder unorthodox "gerade richtet." Was aber viele Voraussetzungen bräuchte, deren erste hohe Sittlichkeit des Volkes, noch mehr aber einer wirkliche Elite ist, das darf nicht vergessen werden. Zumindest Letzteres ist derzeit nicht gegeben. Dem Volk freilich würde ich aber nach wie vor so einiges zutrauen. Aber - hat dasselbe nicht auch Tocqueville, Adams, ja überhaupt die gesamte Gründergeneration der USA, dieser ersten gottlosen Republik der Weltgeschichte, festgestellt? Ja, haben sie. Demokratie kann nur funktionieren, wußten sie, wenn das Volk HOCH SITTLICH ist.)

Aber nicht der König hat regiert. Der hat nur geherrscht, der hatte  nur die Macht zum "Ausnahmegesetz", worin Carl Schmitt die "wahre Macht in einem Volk" erkennt. Sondern wo die Regierung des Volkes regierte. Kein König, der autokratisch einfach verordnen konnte, was ihm beliebte, kein König der nicht verpflichtend ein Beratergremium hatte, kein König, der nicht sogar seinem Volk als Ausgleich für die Ungerechtigkeiten der Politiker zur Seite stand, und sich und sien Amt auch so verstand.

Es ist kein Zufall, daß parallel zu den Deformationen der Monarchie, wie sie im Absolutismus dann Programm wurden - der auch aus lauter "Notwendigkeiten" dazu überging, alles zu zentralisieren, das Regieren nur noch dem Herrscher zu übertragen - parallel mit der Entwicklung der Aufklärung passiert ist. Beide folgen demselben Gedanken des "Besseren", des "ach so Vernünftigen", dem "Rationalen" und dem nur noch "Nützlichen". So hätten wir wunders Klugen es ja auch gerne, nicht wahr?

**Es gibt andere Ideologien wie den Kommunismus oder den Nationalsozialismus, die AUCH faschistische ELEMENTE haben, aber nicht DER Faschismus SIND. In der Zeit des Hitlerismus wurde eine deutsche faschistische Partei, zu der sich die wenigen deutschen Faschisten zusammenschließen wollten, verboten. 

Es gibt aber sogar einen katholischen Faschismus, wie ihn Salazar, Franco oder Dollfuß versucht haben. Und zwar sofort dann, wenn der Katholizismus zur Ideologie, also zum Parteiprogramm wird. Was leider sehr schnell passieren kann. Denn es gibt keine katholische Gesellschaft. Es gibt nur eine Gesellschaft, die katholisch ist. Aber das ist weder mit einer demokratischen Gesellschaft ident, noch mit einer Gesellschaft, die demokratisch ist.


 

Sonntag, 23. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (4)

In den Abendstunden des 13. Mai 1984 aber, dem traditionellen Fatima-Tag, zerriß eine gigantische Explosion alle diese Pläne. Binnen eineinhalb Stunden änderte sich der Kurs der Welt. Die Umstände die zu dieser Katastrophe geführt haben, von der - ich wiederhole es - keine westliche Zeitung so berichtet hat, daß ich mich daran erinnerte - sind bis heute nicht geklärt. Man weiß nicht, warum innerhalb eineinhalb Stunden das größten Atom- und Marine Waffenlager der UdSSR in Severomorsk (="Die am Nordmeer Gelegene"), einer Hafenstadt an der nördlichen Pazifikküste im Osten Sibiriens, mit über 1000 Raketen und Atomsprengköpfen, mit einem Viertel des Sprengstoffarsenals (in jeder Weise) der Sowjetunion.

Das war vor allem ein Großteil jenes Waffenlagers, das für den bereits im Herbst geplanten Angriff auf Westeuropa das strategische Rückgrat, wie es die Marine für die Landstreitkräfte bilden hätte müssen.

Eineinhalb Stunden lang flogen Augenzeugenberichten nach die Raketen wiein einem Sylvesterfeuerwerk durch die Luft, schlugen irgendwo im Binnenland ein, oder zerschellten nach kurzer Flugbahn in der Stadt, platzten in der Luft. Gewaltige Explosionen aus unterirdischen Lagern von Bomben, Minen und Torpedos erschütterten die Erde, bis ein einem Atompilz ähnliche Rauchwolke aufstieg, der endgültig Panik auslöste. Denn zahllose Atomwaffen und -träger wurden mit verbrannt, oder durch Explosionen zerstört. Riesige Felsbrocken in der Größe von Häusern wurden kilometerweit geschleudert. Die Behörden begannen schon, die Evakuation des 40 Kilometer entfernten Murmansk vorzubereiten.

In der Stadt Severomorsk gab es zahlreiche Brände, pausenlose Einschläge und Trümmerabstürze. Panisch flüchteten die Stadtbewohner. Männer rannten mit planlos zusammengerafften Habseligkeiten unterm Arm irgendwohin, oder versuchten aus der Stadt zu kommen, Mütter irrten mit schreienden Kindern an der Hand durch die Straßen. Niemand wußte, was los war, es war einfach überall Schrecken. Die Fahrzeuge jener, die so zu entkommen versuchten, verstopften rasch die Straßen. Im Hafen sah es nicht anders aus. Kriegsschiffe versuchten aufs offene Meer zu gelangen, einige wurden getroffen, brannten oder sanken gleich.

Dann war es wieder still. Nur die Brände und die Schreie blieben.

Wie viele Tote der "Unfall" gekostet hatte, weiß man nicht, das ist aber gar nicht das eigentliche Momentum. Viel entscheidender ist, daß die Rote Armee innerhalb eines einzigen Moments kriegsunfähig geworden war. Eine ganze Waffengattung, und zwar die im Kalten Krieg damals entscheidende Waffengattung, die Marine, die Unterseebootwaffe, war außer Gefecht gesetzt. 

***

Die strategischen Auswirkungen - Damit verfügte die UdSSR nicht mehr über ausreichende Kräfte in der Hinterhand, einen Angriff im Westen zu starten. Denn längst hatten die USA das Star Wars-Programm initiiert, und die Raketenabwehr über Satelliten-Leitwerke installiert. (Mit der bis heute offenen Frage, ob das System tatsächlich je funktioniert hätte. Entscheidend am Säbelrasseln des gelernten Schauspielers Ronald Reagan war, daß es alle für möglich hielten.) 

Russischer Pressebericht in memoriam Severomorsk 1984
Wir wissen, wie die Geschichte weiterging. Die Sowjetunion entschied sich, einen anderen Weg einzuschlagen. 1989 lieferte Gorbatschow dem Westen das perfekte Programm zu dessen Unterwanderung wie  Selbst-zerstörung. Die Desinformations- und Verwirrungsstrategie von China und Rußland, die in einem großen Umdenkprozeß von 1958 bis 1961 ausgearbeitet und beschlossen worden war (was uns dann die katastrophalen revolutionären Umbrüche der 68er-"Befreiung" brachte), und die ganz nach Sun Tsu auf Selbstschwächung des Feindes, nicht mehr auf dessen Überwindung durch einen Wettbewerb der Stärke abzielte, hatte gewirkt.

***

Das sind Fakten, keine Phantasien. Fakten, die auch den deutschen Regierung bekannt wurden, und eine fast panische Reaktion erzeugt haben. Der damalige Verteidigungsminister Wörner hat dies in mehreren Anläufen betont, in denen er die dringende Aufrüstung einforderte, um der sich zuspitzenden Gefahr zu begegnen.
Aber es kam anders. Und es kam auf wunderbare Weise anders. Es war das Einschreiten der Mutter Gottes, wie sie es in Fatima angekündigt hatte, das uns damals vor einem Atomkrieg bewahrt hat.
Dessen Nähe der eine oder andere von uns in den Jahren bis 1984 durchaus richtig gefühlt, aber wegen dessen Nichteintreffen als Phantasie oder paranoiden Wahn abgetan sah. 

Es waren die Kleinen, es waren Einzelne, die die Gottesmutter bestürmt haben. Auch in Amstetten, und in Ostsibirien nicht weniger. Diese hat Ihren Sohn, den Weltenrichter, bestürmt, und dieser den Vater gebeten, die Stunde noch auszuschieben, um den Menschen noch weitere Zeit zu lassen, sich zu bekehren. (em. PP. Bendict XVI. hat es einmal sogar so formuliert, und sich dabei an jene gerichtet, die unter dieser Zeit leiden: "Wir leiden an der Geduld Gottes.") 
So hat Gott es gefügt, so hat es sich dann ausgedrückt, so wurde ein katastrophaler Krieg, wer wie die modernen Kriege generell so viele Menschen in den Abgrund der Hölle mitreißt, noch einmal verhindert. 
Denn nichts, wirklich nichts geschieht ohne göttliche Zulassung oder direkte Aktion. Kein Haar in der Suppe, keine Zahnkrone in Ödenburg, und kein Krieg in Europa, nichts ohne ein Hereinholen des göttlichen Geistes in die Welt im Gebet, der hoffenden, mit dem Geist Gottes zusammenstimmende Darstellung. Alles, buchstäblich alles muß deshalb erbeten, im Gebetskonsens der Welt präsent gemacht werden. Und wäre die Schöpfung nicht ein einziger Lobpreis Gottes - nichts würde geschehen, und die Welt ins Nichts fallen. 
Es sind im letzten also Akte, die beantwortet werden. Aber auch wiederum im ersten geistige (und deshalb zutiefst mögliche Wirklichkeiten), nicht unserer Vorstellungswelt eines Geschehens direkt zugängig. Sondern zuerst einmal (was dann Geist ist zu erfassen, ist nur ganz ganz wenigen direkt zugängig) lediglich als Metapher, als Gleichnis erfaßbar. Und die Welt der Gestalten, wie wir sie jeden Tag präsentiert bekommen, ist eine Metapher, ein Symbol, und deshalb ein Erzählen. 
Es sind geistige Ebenen, von denen wir hier reden: Die Welt im Atem Gottes, als im Heiligen Geist, die die Welt wie wir sie meinen zu sehen oder zu fühlen bestehen lassen.
Was bleibt? Man kann es so oder so sehen. Die eigentliche Forderung der Gottesmutter, die eigentliche Aussage, daß Rußland die Welt mit Irrtümern (Mehrzahl) und Krieg überziehen würde, ist noch nicht vorbei, das hat auch em. Papst Benedict XVI. einmal betont. Fatima ist immer noch aktuell, meinte er einmal. Was 1984 aber in jedem Fall zeigt ist, daß die Frage um Rußland und Europa engstens mit der Gottesmutter und ... Fatima verknüpft ist. 

Denn sie war es, die 1984 verhindert hat, daß ein Weltkrieg ausbrach. Die göttliche Macht hat dafür gesorgt, daß die komplexen Weltverhältnisse auf wundersame Weise - der Tod der Führungsschichte der Roten Armee, die Dynamik der "Jungtürken", und letztlich die Explosion.

(Eine Geschichte, wahr wie alle Geschichten) Vielleicht weil ein Soldat eine Zigarette falsch weggeschmissen hat. Während er innerlich seiner Frau, mit der er sich vorhin gestritten hatte, vergab. Weil er zu ihr stehen wollte, während er an seine Großmutter (warum? sie kam ihm nun einfach in den Sinn) dachte. Die eine tiefgläubige Orthodoxe, aber eigentlich, als ehemalige und utner Stalin nach Sibirien ausgesiedelte Wolgadeutsche, Katholikin war, was er aber nicht (mehr) wußte.

Dessen, des Soldaten Geschichte würde ich im Roman über das Wunder von Severomorsk, das den Weltkrieg verhindert hat, untersuchen. Denn die ist interessant: Somit war die Unachtsamkeit einer SCHEINBAR unbedeutenden Privatlage zuzuschreiben. Doch das Schlagen des Schmetterlingsflügels hat weit entfernt einen Orkan ausgelöst. 

Wir bewegen uns hier also in den höchst rationalen Tiefen der Kinetik, werter Leser, im Wesen komplexer Systeme, merkt er es? Und jede menschliche Gesellschaft, so klein sie auch sein mag, jede Beziehung zu" etwas, ist ein komplexes System. In dem Wirkungen in keinem physikalisch meßbaren, im Voraus (wohl aber posthoc; das macht aber dann der Roman) bestimmbaren, direkten Verhäöltnis zur auslösenden Ursache stehen.

Knüpfen wir noch ein wenig weiter. Denn vielleicht war seine Frau Mitglied einer geheimen Gebetsgruppe, die wiederum einen Newsletter (damals noch: per Postbrief) bezog, natürlich verbotenerweise und vom Mann, einem Matrosen, in Cuba abgeholt, wohin er auf bestimmten Wegen kam (die selbst zu untersuchen wieder interessant wäre), der einen Artikel enthielt, den jemand unter Pseudonym (in einem ganz anderen Kapitel "läuft" unserem Romanhelden etwas über den Weg, das genau so heißt, den Rest kann sich der Leser denken) aus einer österreichischen Gebetsgruppe lanciert hatte. 

Woraufhin ihr der Mann an diesem 13. Mai (am Abend will sie zu einem Treffen mit ihren Gebetsbrüdern gehen) schwere Vorwürfe gemacht hatte. Daß sie (!) die Familie gefährde, weil sie sich einbilde, daß sie, ausgerechnet sie Einfluß auf die Weltvorgänge habe, durch Gebet, pah!
So haben zwei unbedeutende Beter (und wer könnte das Gegenteil beeisen? wäre es gerechter oder sinnvoller, etwas anderes anzunehmen?), einander Antipoden, die Gottesmutter bestürmt, und diese hat sie erhört. So wurde am 13. Mai 1984 die Apokalypse verhindert, weil einmal mehr ... aufgeschoben. 
Denn die Welt, die immer ein komplexes System ist, liegt in Gottes Hand. Als Herr des Beginnens wie als Herr des Endes von allem.
 
*160122*

Samstag, 22. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (3)

Die Änderung der Militärdoktrine um 180 Grad. Der 7. Februar 1981, das Vorspiel zum 13. Mai 1984. Gottes Eingreifen hat den 3. Weltkrieg verhindert.

Die aggressive Außen- und Militärpolitik von Ronald Reagan hatte eine dramatische Veränderung der Lage provoziert. Reagan hatte durch ständige Provokation der Sowjetunion durch "Manöverangriffe" bewirkt, sodaß die Rote Armee pausenlos in Alarmbereitschaft bleiben mußte und Rußland sich nie sicher fühlen konnte. Dazu kamen die Ankündigungen von Verteidigungsprogrammen, die die sowjetische Gegenwehr über Landraketen ausgeschaltet hätte, sodaß nicht einmal noch die U-Boote geblieben wären, weil auc hderen Raketen abgefangen werden konnten. Zumindest mußte man das befürchten! (Ob es je funktioniert hätte ist ein anderes Thema. Die Möglichkeit zhählte. 

Reagan, der noch von Otto von Habsburg als "Sieger des kalten Krieges" gefeiert wurde, löste in der Sowjetunion militärstrategisch ein gefährliches Umdenken aus. Nun spielte Zeit eine Rolle, und rasches Reagieren. 

Aber es kam anders, und es kam so, daß sich die Lsge zuerst einmal noch gefährlicher zuspitzte. Denn am 7. Feruar löschte ein bis heute ungeklärter Flugzeugabsturz praktisch die gesaamte Marine-Generalität der Sowjetunion auf einen Schlag aus.

***

Um die Bedeutung der nun folgenden Ereignisse besser einschätzen zu können, erinnern wir uns an Bücher des österreichischen Journalisten Hugo Portisch. Auch ich habe sie mit viel Gewinn gelesen. Weil Portisch das "Gleichgewicht des Schreckens" ausgezeichnet erklärt und nachvollziehbar gemacht hat. Man verstand nun plötzlich viel an den politischen Manövern beider Supermächte. Portisch hat vor allem eines gezeigt, das Buch habe ich noch heute in der erste Reihe: Daß die U-Boote in den 1960er bis in die 1980er Jahre entscheidend waren. Weil sie die einzige Atomwaffen-Gattung waren, deren Standort nicht ermittelbar war. 
Das heißt, daß im Kalten Krieg jede der beiden Seiten bei einem Angriff der Gegenseite AUF JEDEN FALL das Potential haben würde, zurückzuschlagen. Um zu zeigen, wie ernst das zu sehen ist: Ein Atom-U-Boot heutiger Bauart hat Platz für zehn Mittelstreckenraketen. Jeder Rakete trägt wiederum 16 Atomsprengköpfe. Ein U-Boot kann also bis zu 160 Ziele zerstören.
Das heißt aber vor allem, daß die Russen in gewissem Vorteil waren. Weil sie die relevanteren Ziele in den USA treffen hätten können, wenn sie das gewollt hätten. Weil sich in den USA (anders als in Rußland) die Industrie-, Handels- und Bevölkerungszentren weit mehr an der Küste konzentrieren. Der alte strategische Großnachteil der Russen - kein eisfreier Winterhafen - hat sich so wieder ausgeglichen. 

Immerhin hat sich jede Kultur im Ursprung von den Küsten (oder großen Flüssen) her weil von Häfen ausgehend aufgebaut und ausgebreitet. 

Solange im Kalten Krieg aber ein Land (unauffindbare, immer in Bewegung befindliche, bis zu zwei - heute mehr - Monaten tauchfähige und zahlenmäßig ausreichende) Atom-U-Boote hatte, war jeder Erstschlag egal, von welcher Seite, eine sichere Selbstzerstörung. Wie paradox das auch klingen mag, erklärte seinerzeit Portisch: Aber solange gewährleistet war, daß jeder der beiden Kontrahenden auch über solche ausreichende Zweit- oder Drittschlagkapazität verfügte, war der Friede (als Abwesenheit von Krieg) gesichert.

Die "Jungtürken" der Sowjetunion stellten also die Strategie um. Fortan hieß die Devise Angriffstaktik, und zwar ... rasch.Absturz der Tupolev 104 am 7. Februar 1981, - 

Augenzeugenberichten nach brach die Maschine schon 10 Sekunden nach dem Start in der Mitte auseinander. Der Heckteil brach (wahrscheinlich, weil er überladen war) einfach ab! Der vordere Rest der Maschine stellt sich daraufhin senkrecht auf, und wirkte Augenzeugenberichten nach sekundenlang wie ein stehendes, riesiges Kreuz am Himmel. Dann krachte er auf die Erde. 

Alle 50 Insaßen kamen ums Leben. 6 Personen Flubzeugpersonal, aber vor allem 44 Marineangehörige. Davon waren 15 Personen Admiräle und Generäle, sowie 12 Oberste und Generaloberste. Auf einen Schlag war die gesamte Pazifik-Marineführung ausgelöscht, die aber im Kalten Krieg die Schlüsselrolle spielte. 

***

Was das bewirkte? - Nun kam die neue, erfolgshungrige Generation, die aber von keiner Kriegsangst mehr geplagt war, an die Schalthebel der Militärmacht. Und sie sah auch sofort ihre Stunde gekommen. Einige von ihnen, Namen die wir heute noch kennen, hatten sich schon in den vergangenen Jahren einen Namen erworben, und sie hatten dies durch einen neuen, aggressiveren Ton gemacht, der ihre Strategiepläne ganz anders aussehen ließ. Die aber bislang blockiert wurden. Damit war nun Schluß.

***

Die Kriegspläne waren enorm konkret. Von beiden Seiten - Die USA hatten zu Beginn der 1980er Jahre in Westdeutschland sowohl die Installierung des Star Wars-Programms, als auch die weitere Aufrüstung mit Pershing-Mittelstreckenraketen beschlossen und eingeleitet. Nun sahen sich die jungen Generäle- die "Neu-Türken", weil sich in der Türkei in ihrem letzten Stadium ab 1905 dasselbe abgespielt hatte, zum Handeln aufgefordert: Sie konnten nicht zusehen, wie der Feind immer stärker wurde, sondern sie mußten diesen uneinholbaren Vorsprung verhindern.

Also wurde in den Akademien und Gremien eine Umkehrung der bisherigen Militärdoktrin diskutiert und beschlossen: _Von einer Verteidigungsstrategie wurde auf Angriff umgestellt. Rußland sollte mitsamt seinen Verbündeten in einem "Blitzkrieg" (so wurde es tatsächlich genannt) den Westen überrumpeln. Und dabei spielte die Marine eine entscheidende Rolle. Sowohl wegen der Truppentransporte, als auch wegen der atomar-strategischen Angriffs- und Rückhandkapazitäten. 

Zwei Keile wurden vorbereitet (soweit folgten sie also dem, was die westlichen Militärs einschließlich der Militärs von Staaten wie Österreich erwarteten, es gibt ja von der Topographie her gar keine Alternative), und die Armeen schon im gesamten Verlauf der Jahre 1983 und 1984 entsprechend gegliedert und konzentriert. In beiden spielte die Luftwaffe mit ihrer die Landstreitkräfte vorbereitenden und unterstützenden Aufgabe die nächstbedeutende Rolle, die den Vormarsch der Landstreitkräfte vorbereiten und unterstützen sollte. 

Also wurden die Bomberkapazitäten energisch hochgerüstet, und in Ostdeutschland-Polen für den nördlichen Keil, sowie in Ungarn (sic!) für den südlichen Keil konzentriert. Mit ihnen konnte ganz Westeuropa bestrichen werden. 

Gleichzeitig sollte England von der See her angegriffen und seine Häfen zerstört, England also mittelfristig über Luft und See kampfunfähig gemacht werden. Alle Orte in England können von (damals) kommunistischen Flughäfen aus durch Flugzeuge erreicht werden, seine Insellage war einerseits Chance, anderseits Gefahr. Das hatten schon die beiden vergangenen Weltkriege gezeigt, und das hatten die deutschen Generale ebenfalls gewußt, denen aber immer die Mittel, das auch umzusetzen, gefehlt hatten. 

***

Ganz konkret wurden ab 1982 die militärischen Angriffspläne geschmiedet. Und es gibt zuverlässige Berichte, daß als Termin des Angriffs der Sowjetunion auf Westeuropa, wo in einem überraschenden und massiven Schlag die Herrschaft über den Kontinent erobert werden sollte, der Herbst 1984 geplant war. 

Deutschland sollte dabei über die Ostsee angegriffen werden. Mit der überfallsartigen Lahmlegung von 12 deutschen Großstädten sollte der deutsche Widerstandswille gebrochen werden.
QR Blitzkrieg der Sowjets

In einer kombinierten See-Landkräfte-Operation sollte über die Ostsee über Kiel und Hamburg Deutschland - der Kampfplatz des Kalten Krieges, wie ihn die USA 1945 etabliert haben - bei gleichzeitigem Angriff "im Bauch" (von der DDR aus) überrannt werden. Dann würde das ganze restliche Westeuropa fallen, weil auch England es nicht mehr hielt. Das war die neue militärstrategische Großwetterlage für die Sowjets.

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Es wurde 1983, es wurde 1984, die Stunde nahte. Da geschah etwas ganz Merkwürdiges. 

Morgen) In den Abendstunden des 13. Mai 1984 aber, dem traditionellen Fatima-Tag, zerriß eine gigantische Explosion alle diese Pläne. Binnen eineinhalb Stunden änderte sich der Kurs der Welt.


*160122*

Freitag, 21. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (2)

Das Leben ein Traum. Im Zwielicht der Welten bereitete sich die Apokalypse vor. - Aber selbst für Sonderformen der menschlichen Existenz wie der Form des Dichters, in der die welthaften Konsequenzen von Taten nicht ins existentielle Gewicht fallen (sollten), ist es nicht leicht, mit dieser Gesamtheit, in der das eigene Leben zum Traumgeschehen wird, umzugehen. Denn irgendwie muß man ja auch als Dichter seine Brötchen verdienen, seine Wäsche waschen, den Boden wischen, einkaufen (und dabei mit dem Geld auskommen), und sein tägliches Pörkölt bzw. Gulyas kochen, um zu essen. Und dabei nicht krank werden.

Selbst für diese Existenzformen ist es also nicht leicht, alles zuzulassen. Aber in diesem Sinne möchte ich für die Jahre ab er Matura 1980, speziell aber dann die intensiven Jahre von 1983 bis Frühsommer 1985 eine Stimmung erwähnen, die sich vor allem 1984 immer mehr verdichtete, um dann, bereits 1985, auf seltsame Weise wieder zu verwehen. Jenem Jahr, in dem ich, losgelassen von dieser Stimmung, auf eine Art ausgespuckt wurde. Und schließlich - auch, um die innere Spannung dieses Zwischenzsutands zu beenden - in einer Momentsentscheidung den Entschluß faßte, eine Baufirma zu gründen, den ich dann energisch umsetzte, all diesen erwähnten Unwägbarkeiten eines höchst fragilen Lebens also den Laufpaß gab, und "in Übernahme der Verantwortung" zum Weltmenschen wurde. 

Aber diese Gestimmtheit war ohnehin schwer durchzutragen. Denn sie war von einem ungemein dichten und immer dichter werdenden Gefühl einer nahenden Apokalypse geprägt. So bin ich einer religiösen Gemeinschaft beigetreten, die nicht zuletzt dafür den Rosenkranz betete, um die Gottesmutter zu bestürmen, sie möge auf Ihren Sohn, den Weltenrichter, einwirken, um den Schrecken der Apokalypse als Ende der Welt abzuwehren, den Menschen somit (allem Übel zum Trotz) noch Zeit zu geben.

Es ist aber etwas Seltsames mit solchen Gebetsanliegen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (1)

Eines der interessantesten Konstruktionselemente in Heimito von Doderers Jahrhundertroman "Die Dämonen" ist die Totalität der Geschehnisse. Das macht den Roman wirklich zu einem Roman, der als Form ein Versuch ist, die Universalität der Welt darzustellen. Und dazu gehört in der menschlichen Gesellschaft eine dichte Verwobenheit sämtlicher Geschehnisse udn Handlungen. Geschehnisse, die auf den ersten Blick so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Die sich aber in einem unsichtbaren Netz engster Knotensetzungen mit allem verbunden befinden. 

Das ist aber kein okkultes Weltprojekt, sondern es ist dem Fraktale ähnlich. In dem eine Zeit auf ihren Ebenen - und hier ist es nicht nur die österreichische Gesellschaft, sondern die Gestimmtheit ganz Europas, jeweils mit ihren Verbindungen: Doderer sah etwa die britische Kultur zusammen mit der Wiener Kultur bis in die 1950er Jahre als die einzigen Kulturen in Europa, die diesen Namen überhaupt noch verdienten. Die somit einander in gewisser grammatikalischer Hinsicht ähnelten. 

Und deshalb auch im Roman (über den Handlungsstrang der Erbschaft einer der Proponentinnen, auch diese Zeichnung von höchster Einprägsamkeit kraft der in ihnen erkennbaren menschlichen Eigenschaften, die ich hier zusammenfassend und kurz mit 
"ein befreiendes Ereignis verändert einen Menschen schlagartig zu sich selbst, sodaß er nun wirkt, als wäre er vorher nur eine Scheinkonstruktion gewesen, deren Gestalt davon bestimmt war, sich nur irgendwie im Leben zu halten zu versuchen, sodaß das Zustoßende - diese bestimmte Erbschaft - die Ergänzung dessen Lebens war, das sich jetzt erst in seiner wahren Gestalt zeigen konnte, das aber auf das nun Geschehene hatte warten müssen"
beschreiben möchte. 

Mittwoch, 19. Januar 2022

Wie ein König entsteht

Es ist eine wunderschöne Erzählung, und ich habe sie schon als Kind geliebt, wo ich die "Bibel unserer Kinder" von Anne de Vries wieder und wieder und wieder gelesen habe. Warum auch immer, bildet die Davids-Erzählung einen Schwerpunkt darin. Und darunter natürlich auch die Geschichte seiner Salbung, mehr noch: Seiner Erwählung von Gott.

So und nicht anders kann ein König "entstehen". Und NUR so hat er jene Legitimität, die ein Volk sein Haupt annehmen läßt. In dem es Tag für Tag und Stunde um Stunde vor Gott steht, der für es opfert und leidet und liebt, und der ihm so Gottes Gnade auf Erden gewährleistet - solange (!) er nach dessen Geboten lebt. (Man beachte deshalb den Erzählungskreis rund um Bathseba und die Folgen für David wie für Israel als Ganzes.)

Hier also nun die Erzählung, wie David vom Propheten Samuel ausgewählt wurde.

Schwätzchen am Mittwoch (3)

Verschwörungstheorie Vernunft - Wird von Vernunft geprochen, so wird gemeiniglich und beileibe nicht erst seit der Aufklärung des 18. Jhd., (die Stränge dieses Denkens und Meinens verlieren sich vielmehr in der Frühzeit der Menschheit, als die Erinnerung an die Ganzheit sich durch Hinterfragen aufzudröseln begann, denn das Hinterfragen treibt das Auflösen voran, und ist nicht mehr rückgängig zu machen: Die Ganzheit in dieser Welt wieder herstellen zu wollen ist unmöglich) von einer bestimmten Art der Rationalität gesprochen. Die davon ausgeht, daß es möglich ist zu "denken", ohne daß ein persönliches Interesse damit verbunden sei.

***

Welche  Erkenntnis, die von Kant über Hegel bis zu Dilthey ihre fundierenden Theoriespuren zieht, im seinem einen Extrem zur Ablehnung jeder absoluten Wahrheitsmöglichkeit führte - weil alles "subjektiv" und damit gleichermaßen "unwahr" sei, also ein Ding niemals durch den Menschen objektiv beschreib- und erfaßbar sei. Warum? Weil es kein Ding "an sich" real gibt, wie Kant es als mathematisches Ideal der Wissenschaft proklamierte. 

Weil es Dinge nur gibt, wenn und insoweit sie in einer Beziehung stehen, also von einem unendlichen Netz von Bezüglichkeiten umwoben sind. Und die Quantenphysik bestätigt das: Definierbar, meßbar, bestimmbar sind atomare Vorgänge erst, wenn man sie in eine Beziehung gestellt hat bzw. so behandelt. Beziehung, die außerhalb ihrer selbst liegt, die das gesamte atomare Geschehen also in umgreifende Bedingungen stellt.

Der Physiker und Mathematiker Wolfgang Smith hat es so formuliert: Die mathematisierte Welt der Physik gibt es gar nicht.

Dienstag, 18. Januar 2022

Eine Pflicht, die hoffentlich nicht real wird

Die gestern verlauteten Regierungsbeschlüsse zur Impfpflicht (nicht: -zwang! das sollte man schon auseinanderhalten) betrachtet der VdZ ruhiger, als die meisten Kommentatoren der Gegnerschaft. Und als Gegner der Impfung gegen Covid 19 bezeichnet sich ja auch der VdZ, ja je deutlicher die Nebenwirkungen zu erkennen sind, desto mehr und desto entschiedener. ABER ...

Ab 1. Februar ist es in Österreich ein Verstoß gegen Gesetze, ungeimpft zu sein, und man kann es noch so viel drehen und wenden - ab 1. Februar wird der Gesunde (sowie der, der ein gutes Immunsystem hat) offiziell illegal. 
Nicht nur das, wird er zum Eingehen eines hohen Gesundheitsrisikos gezwungen. Keine Impfung hat in der Geschichte mehr Nebenwirkungen, und noch nie in der jüngeren Geschichte wurde ein Serum verimpft, das an sich - weil im Wesentlchen unbekannt - in seinen Auswirkungen auf die Gesundheit gar nicht "evidenzbasiert" und damit RATIONAL geboten und verantwortbar ist. 
Diese Impfpflicht ist also die dem (gesunden) Kollektiv auferlegte Verpflichtung, ein Risiko auf sich zu nehmen, das in wissenschaftlicher Betrachtungsweise bemerkenswert hoch ist.  Wenn jemand den Eindruck gewinnen möchte, daß krank zu sein nunmehr der gewünschte und gesollte Normalzustand werden soll, so liegt er deshalb gar nicht so falsch.

Wer jetzt noch einem Politiker, wer jetzt noch einem Arzt vertraut, wird das (der VdZ ist überzeugt) sehr bald sehr gut begründen können müssen. 
Für uns heißt es auf jeden Fall, die Verfolgung unserer ureigensten Interessen von denen der Politik zu ENTKOPPELN. Denn es hat sich nun gezeigt, daß wir zu Ersatzobjekten von Parteien gemacht wurden. Das, worum es uns im Kern geht, wird zum Werkzeug ganz anderer Absichten. Und zwar auf beiden Seiten. Die Wahrheit dieser Warnung werden wir hier belegen.

Absinken in eine okkulte Welt

Wir erkennen aus dem Außen, aus der Welt die Ordnung des Seins, und hören im Schweigen und der Stille dessen Stimme. Dieser Ordnung getreu zu sein ist das, was wir mit Vernunft bezeichnen. Woran ersichtlich wird, daß zur Vernünftigkeit auch die Haltung zur bzw. der Sittlichkeit notwenig ist. Denn es obliegt uns, ob wir uns der Ordnung des Seins fügen, und ob wir sie überhaupt hören wollen.

Unsere Kultur wurde genau damit groß. Sie wurde groß, weil es zur Haltung wurde, dieser Ordnung zu gehorchen, und weil wir kraft der Vernunft auch eine Lebensumwelt gestaltet haben, die in ihren Strukturen demlogos der Welt folgt, diesen darstellt, und somit uns selbst zur Vernünftigkeit wie mit verborgener Hand anleitet.

Was aber hören wir, wenn wir nunmehr im Außen pausenlos und ununterbrochen mit Dingen konfrontiert werden, die es jeder Vernunft entbehren lassen?

Montag, 17. Januar 2022

Montagsplauderei (2)

Den langfristigen Beziehungen (durch die Gewohnheit von kurzfristigen zu solchen umgewandelt) fehlt es aber an Treue. Sie sind Säcke, die man abgestellt hat. Die bewegen sich auch nicht mehr. Bis eine Kraft kommt die stark genug ist, um sie wegzuheben, und woanders hinzuwerfen. Der Wunsch nach Veränderung ist dabei stark, und er ist der Wunsch nach Korrektur. Aber er wird zum Warten, bis es "von selbst" geht. - Ab da sah sich der Staat mit seiner kleinsten Zelle konfrontiert, die er mit begründet hatte. Die zugleich aber auch ihn begründet - die Ehe, und darauf aufbauend, also in demselben (vom Staatsgewalt garantierten und vielfach geschützten) Schleier des Schutzes des Intimsten stehend, die Familie. Wo Ehebruch wenn nicht gleich ein Strafdelikt, so dann zumindest als Rechtsbruch ein Vergehen war, das den Geschädigten stützte. IN der Ehe schützt also er Staat sich selbst.
Eine Beziehung ohne Ritual zu beginnen ist nur dem bereits Abgestumpften, Rohen, Banalen Menschen möglich, der von seinen Trieben beherrscht die Mühe des (nur als kultivierten möglichen) Menschseins vermeidet und alles Formenhafte niedertritt. 

Sonntag, 16. Januar 2022

Sonntagsplaudereien (1)

Eine Herzmuskelentzündung als Impf-Nebenwirkung (Corona) hat man schneller, als man schauen kann. Und zwar vor allem dann, wenn man jung, gesund und sportlich ist. Am meisten gefährdet sind deshalb Leistungssportler, wie Fußballer. Wo durch die fernsehübertragung dramatische Bilder existieren, wo Spieler mitten im Spiel umkippen und vom Platz geschleppt oder gleich mit Rettungsgestell fortgetragen werden. 

Zumindest dorthin, wo die Kamera nicht mehr hinkommt, denn mit dem Eingeständnis, daß Myokarditis bei Sportlern eine bekannte und gar nicht so seltene "Nebenwirkung" ist, hat man in Zeiten, wo die allgemeine Sprechart auf "Impfpflicht" zu stellen ist, so seine Probleme. Geht es doch um das Vorlügen einer Unbedenklichkeit einer Impfung, die man nur noch als lebensgefährlich bezeichnen kann. Welche Tatsache man allen Ernstes mit "niedrigen Prozentzahlen" kleinargumentieren will, wo spektakuläre "Einzelfälle" ein verstörend verschobenes Allgemeinbild ergeben könnten.

QR Impf-Myocarditis-Eiertanz
So vollziehen die Zeitungen auch diesmal einen wahren Eiertanz, wenn sie von den Herzproblemen von so populären Fußballern wie Pierre-Emerick Aubamayang (deutschen Belanges weil einst Borussia Dortmund, jetzt allerdings Arsenal) und Alphonso Davies (deutschen Belangs weil heute Bayern München) berichten. 

Weil sie sich höchst genötigt fühlen, um zu "beweisen", wie "offen und der Wahrheit verpflichtet" sie "sind". Ein widerliches Schauspiel, übrigens, das dazu zwingt, doch von Dingen zu berichten, übe rdi eman lieber schweigen wollte. Aber weil es andere tun, und sie wieder als Verschweiger dastehen würden, singen alle im verlogenen Disharmoniechor der Offenheitsbeweiser. 

Dabei kommen in ständiger Weiterentwicklung neue Formen TROTZDEM fehlleiten sollender Narrative zum Vorschein. Etwa in dem hier so getan wird, als könnte diese medizinisch klar in ihren Entstehungszusammenhängen als Impfnebenwirkung bekannte Erkrankung erstens gar nicht so gefährlich, und zweitens (das aber vor allem) überhaupt die Folge einer Corona-Infektion sein. Die, seien wir es uns doch ehrlich, und vor allem wissenschaftlich, doch wirklich JEDER kriegen kann, nicht wahr? Du, ich, warum also nicht Davies und Aubamayang. Sodaß sich jeder Nicht-Geimpfte noch viel heftiger fürchten sollte. 

Samstag, 15. Januar 2022

Nur sie und das Waldvögelein

Auch dazu hatmich das Stöbern in alten Beiträgen gemahnet: Es ist höchst an der Zeit, eines meiner Liebesgedichte wieder einmal zu servieren. Es stammt von Walther von der Vogelweide, und ist "aktuell" wie am Tag seiner ersten Niederschrift, damals, im Wien der späten Jugend.

Was für eine schöne Geschichte, wie meisterlich gedichtet, und mit wie wenigen Worten - Tandaradei!, so viel erzählt, ein Leben ausgebreitet wird. Sieht man sie nicht, das Frauke, mit ihrer persischfrüchtigen Haut, und ihren kaukasischen Lippen? Wo ihr  Köpflein lag, dort ist das Gras besonders zusammengedrückt, dort bei den Rosen. Wegen der Tropfen Bluts, die nun zwar schon trocken, aber noch gestern frisch und rot? Nein. Warum dann? Das weiß nur sie, und das Vögelein, und sie beide, sie schweigen. Wie der Wald. Denn das Schweigen ist das Hören. Das Hören aber, das ist das Sprechen des ewigen Wissens.
Wo mein Köpflein lag

Unter den Linden
an der Heide,
wo ich mit meinem Liebsten saß,
da mögt ihr finden
wie wir beide
die Blumen brachen und das Gras;
vor dem Wald in einem Tal - 'Tandaradei
Herrlich sang die Nachtigall

Ich kam gegangen
Zu der Aue,
und mein Liebster ware schon dort;
Da ward ich empfangen
als heilige Fraue,
daß ich bin selig immerfort.
Ob er mich wohl oft geküßt? - Tandaradei!
Seht wie rot der Mund mir ist!

Und Blumen brachen
mir zum Bette
in reicher Zahl. O kommt und seht!
Vom Herzen lachen
muß, ich wette,
o mancher, der vorübergeht.
Weil bei den Rosen er wohl mag - Tandaradei!
sehen, wo das Haupt mir lag.

Wie ich da ruhte,
wenn es wer wüßte,
du lieber Gott, ich schämte mich!
Wie mich der Gute
nahm und küßte,
ei, das weiß nur er und ich.
Und auch du, Waldvögelein, - Tandaradei!
Nicht wahr, wirst verschwiegen sein.
Walther von der Vogelweide



Freitag, 14. Januar 2022

Warum wir aber schreien

(Ich wiederhole einen Beitrag aus diesem Blog vom 28. Mai 2010, den ich bei der Durchsicht der Zugriffsstatistik fand. Denn ein Leser hatte wohl danach gesucht. Dabei erlaube ich mir die Frage, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, sinnvoll zu klagen. Wirklich das zu beklagen, was zu beklagen ist. Oder ob nicht unsere Gehirne bereits in einger Gesamtbewegung der Kultur mitfließend so vernebelt sind, daß das Beste, wozu wir noch fähig sind, irgendwelche subjektivistisch-gefühlige, sentimentale Ausrülpsungen sind, die so irgendwie in eine Richtung weisen sollen. Denn irgendwie muß ja doch gerülpst werden, ohne aber noch einen konkreten Begriff aus dem Geschehen, das uns umflutet wie einen Korken die Brandung, in der er hin und her geworfen wird.

Was uns das über den Menschen sagen könnte, den man seiner Freiheit beraubt? Das, werter Leser, möge er selbst fortspinnen. Vielleicht ist manches anders, ganz anders, als die Erzählung wiedergibt, die sich derzeit rund um Tagesgeschehen aufbaut. Manchmal, ich bin ehrlich, habe ich das Gefühl, daß wir uns sämtlich in einem einem Schneegestöber vergleichbaren Rauschen bewegen, ähnlich dem bei einer Bildstörung im Fernsehen, wo wir kein Bild mehr entdecken können außer jen, die wir selbst ins "Sehen" hineinstellen. 

Donnerstag, 13. Januar 2022

Wie aus der Anregung die These sprang

Er hat ein Schüppel Kinder, der Journalist und Schriftsteller (zwei Dinge, die nur im Äußeren ähnlich sind) Roberto Mattei in Rom, und das ist schon einmal eine gute Voraussetzung (wenn auch leider kein Automatismus), der wirklichen Wirklichkeit am Brustkorb zu liegen und dem Schlagen deren Herzens zuhören zu können. Denn Kinder sind eine Lebensschule, die den Geist manchmal sogar an Orte tragen kann, wo man ihn sicher nicht vermuten würde. Mattei lese ich also zuweilen recht gern. Zumindest gebe ich dem einen gewisssen Stellenwert, was er in seinen spärlichen Nachrichten aufs Korn nimmt weil sieht. Und der Geist kann im Sichtbarmachen ja recht verschlungene Wege gehen.

Auch diese Anregung verdanke ich somit zwar ihm, aber Mattei bringt den Satz in einem ganz anderen Zusammenhang. Der mich sofort wie eine Lawine auslöste und die Worte nur so purzeln ließ, sodaß ich das, was ich gerade begonnen hatte zu erledigen, sofort fallen lassen mußte, um nichts zu verschütten, und das Drängende mit Papier aufzusaugen. 

Mittwoch, 12. Januar 2022

... und krallt sich an einen Ort, um nicht zu sterben (3)

Daß das keine Verschwörungstheorien sondern seriöse Analysen eines Ist-Zustandes sind zeigt sich alleine an der Tatsache, daß der Aufwand, gewisse Sichtweisen durchgesetzt werden sollen, immer größer wird. Und sich allmählich den Grenzen nähert, die den Aufwand gen Unendlich treiben, geht es zur Vollendungsgrenze. So wachsen die Falschmeldungen, sind zum Teil schon ganz offensichtlich, ja fast demonstrativ falsch und nur noch behauptet. Obwohl das Unbehaben beim Konsumenten bereits zum Greifen dicht ist. 

Man denke etwa an die "Zahlen", die "Daten", die "Fakten", mit denen täglich neu, ja tatsächlich täglich neu und durch eine stillschweigend oder wortreich, je nach Lage, inszenierte Umdeutungen und Neudeutungen (oft durch angeblichen Erkenntniszuwachs,) zu lügen versucht wird. Anhaltepunkt sind dabei Daten, Erfassungen, Erhebungen über Stimmungsbilder und emotionale Zustände der Konsumenten, an denen Angriffspunkte zu finden versucht werden. Stellt sich heraus, daß Menschen es hier und da und doch bemerken und gegen Lügen opponieren, werden sie schon am nächsten Tag mit einer adaptierten Taktik belogen.

Dienstag, 11. Januar 2022

... stößt Schreie aus, um Hindernisse zu verscheuchen ... (2)

Wie wuchs sich dieser rein soziale Eingriff zu einer Auffassung, zu einer allgemeinen Weltsicht aus? Dieses Handwerk haben die Publikations- bzw. Meinungs-Medien erledigt, und sie tun es nach wie vor und mittlerweile fast ausschließlich. Die noch vor 150 Jahren immerhin wenigstens noch in Vielfältigkeit und Wettstreit standen, der sich aber mit der Zeit gleichschaltete.

Ein Kampf, der umso leichter zu entscheiden war, als diese Medien in die Hände der Ideologen gefallen sind. Beziehungsweise deren Ausgestaltung von Interessen getrieben war und ist (man denke ans Internet, dessen Genese und Ausformungen kann jeder von uns, der das 40. Lebensjahr so halbwegs schon erreicht hat, noch so halbwegs erinnert) die in sich, also ihrem Wesen gemäß die Zerstörung des wahrlich Menschlichen zu ihrem natürlichen Ausgang haben. Was an dem ersichtlich wird, von dem ihr "Gelingen" abhängt. 

Ohne solch beschriebene, durch das Sozialsystem (das die Karawanentiere stellte, auf deren Rücken sämtliche politischen Systeme und Diktaturen des letzten Jahrhunderts eingeritten sind) systematisch produzierte, soziale Wüste wären die social media generell, Dinge wie Facebook oder Twitter speziell, gar nie groß geworden. Ohne soziale Destruktion wäre amazon, das von den social media abhängt und wie ein Müllschlucker alles aufgesaugt hat, was die Entsozialisierungsmaschinerie durch die Mangel gedreht hat, chancenlos geblieben.

Montag, 10. Januar 2022

Wer, ins Dunkel geworfen, herumtappt ... (1)

Inmitten der völligen Erodierung und Auslöschung der sozialen Strukturen durch Gleichheitsideologie, Technizismus und damit Nichtung der Gestalten, ist der Bedarf nach sozialer Distinktheit das größte Bedürfnis der menschlichen Gesellschaften. Weil es sich um das Theter der Notwendigkeit handelt, überhaupt zu sein.

Und das vollzieht sich nur durch Gestalthaftigkeit. Gestalt ist das Individuierungsprinzip als Existenzprinzip. Und in dieser hat jede gesuchte Gestalt natürlich eine unbedingte Anforderung, und das ist die nach Geltung, Ansehen und möglichst höchster Stellung.

Weil alle nach oben wollen? Nein. Sondern weil das ontologische Gefüge der Schöpfung ein unbedingtes Netz von Orten ist, an die jedes und alles ab dem Moment gehört, ab dem es zur Exitenz kommt. Existieren - das actu des Seins als Schöpfung, als Welt - bedeutet aber immer das Selbsttranszendieren in den Augenblick hinein. Bietet das Begegnende keine Beschränkung mehr, keine Aufgabe weil die soziale Struktur fehlt, die vorgibt, findet das Transzendieren keine Grenze mehr. 
Narziß, der sich im Außen nicht fand, sucht fortan im Spiegelbild, diesem scheinbaren Außen, seine Gestalt. 
Ein Spiegelbild, das uns so viel über das Wesen des Internet - ein Bild an der Oberfläche, wie der Teich des Narziß - als angebliches social media verrät. Einer Konstruktion, die Soziales Gefüge vortäuscht weil zu errichten vorgibt, und wo wir es ebenfalls mit einem Schein-Außen zu tun haben. 
Fortan wird Narziß vom Echo verfolgt, das sich in ihn unsterblich verliebt hat, und ihm nicht mehr von der Ferse weicht.

Sonntag, 9. Januar 2022

It is MINDBLOWING (2)

Aber derzeit bricht ohnehin die Hölle los. Was im Windschatten daherkommt, und bald überholt - Im Windschatten der Coronaaufregung werden in Österreich weitere Gesetze verabschiedet, die an die Grundlagen des Lebens eines Volkes gehen. Und wer macht das? ich habe an dieser Stelle schon oft gewarnt vor dem, was uns blüht, wenn die Babyboomer von den nächsten Generationen abgelöst werden. Das ist nun der Fall.

Jetzt wird in Österreich die assistierte Selbstmord Wo aus einer Freiwilligkeit, in der der Einzelne einer "allgemeinen Meinung" gegenübersteht, die noch dazu von Autoritäten vertreten wird, ein Druck zur Selbstbeseitigung wird, sobald man subjektiv das "Gefühl" hat, der Gesellschaft "nur noch zur Last zu fallen."
Und dieses "Gefühl" hat mit der Wiederspiegelung in den anderen zu tun. Das heißt, die Gesunden (sozusagen) spiegeln den Kranken etwas wieder.

Samstag, 8. Januar 2022

It is MINDBLOWING (1)

QR Ausschnitt Video Konferenz
Wenn sich bewahrheitet, was in einem Video des Corona Ausschuß im Rahmen einer internationalen Videokonferenz offenbart wird, dann muß man sich setzen und sacken lassen, was hier präsentiert wird: Es spricht alles dafür, daß in den mRNA-Impfdosen keineswegs überall "dasselbe" verspritzt wird. Sondern es spricht alles dafür, daß die Pharmakonzerne "Experimente innerhalb eines Experiments" (die Impfungen sind ein globales Experiment) stattfinden. 

Wo die Chemiekonzerne Varianten und Wirkungen ausprobieren. Und dabei INTENTIONAL tausende Menschenleben riskieren, ja nicht nur riskieren, sondern sogar bewußt in kauf nehmen. Bei Analyse der Todesraten in Bezug auf Impfungen besteht eine hohe Korrelation zwischen diesen beiden Daten.

Freitag, 7. Januar 2022

Kleinere Beobachtungen

Es ist nicht uninteressant, die Situation der ältesten Tochter zu studieren. Deren Leben nicht selten vom Bemühen bestimmt ist, die "bessere Version der Mutter" zu werden. Auch als "die bessere Frau" für den Vater, weshalb ihr Versuch, die Mutter zu übertrumpfen, die Wertelandschaften und Eigenschaften des Vaters wiedergeben. Das heißt also, nicht ohne den Vater gesehen werden kann, dessen "leeren Platz an seiner Seite" sie zu füllen, den sie zu überzeugen versucht. Und dabei nicht selten Schadenfreude (der Mutter gegenüber) ihre Rolle spielt.

Die nächsten Töchter haben es da ein wenig leichter. Sie stehen nicht mehr so unter diesem Druck einer mit den nächsten Kindern schwindenden Aufmerksamkeit der ältesten Tochter, haben deshalb also auch weniger den Vater im Zentrum ihrer Rechtfertigung. 

Mit einem gewissen Sonderfall, der Tochter,

Donnerstag, 6. Januar 2022

Epiphanie

 "Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes."

Altar zur Epiphanie, Kirche am Kinzerplatz, Wien - Photo by M

Aber sie ist als Teil seines Wesens erschienen, nicht wie es bei uns Menschen ist, als Akzidens, also als hinzugekommene Eigenschaft.

Von falschen Propheten vor Troja (3)

Was Wagner, Nietzsche, Hitler und Julius Apostata mit Evchen Herman gemeinsam haben ist derselbe Fehler im Verständnis von Natur. Der Rest ist Lüge. - Bringt es etwas, sich auf Herman zu berufen, wenn es um Gender geht, wenn man obigen Text liest, und daraus ihre Gesamtausrichtung ziemlich ernüchternd aufs Sonntagslätzchen gekotzt kriegt? Wie es ein Nietzsche, ein Wagner (man lese die Texte etwa im "Meistersinger") und nicht zuletzt ein Hitler (oder wie der Bürstenbartträger aus Braunau hieß) auch vertragen. Alles nicht neu, alles längst schon dagewesen, und alles eine wirklich sehr typische Erscheinung für Kultur in ihren Bewegungen.
 
Auch ein Kaiser Julius Apostata (+366) fällt darunter, der noch einmal versucht hat, das Ruder herumzureißen, und sein Volk vor der Zerstörung alles Natürlichen durch das (knapp fünfzig Jahre zuvor erst von seinen Vorgänger Konstantin zur Staatsreligion erklärte) sich so herrisch gebärdende Christentum (also die Kirche) zu retten. Das die doch jedem Menschen quasi ins Geburtsbett spendierte natürliche Gottesempfinden und -glauben verdrängt, zerstört und überhaupt damit alles Gute Wahre Schöne verhindert.  
Oder folgen wir einem falschen Schiff, weil wir uns von den bunten, lockenden Fähnchen im Wind blenden lassen? 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Von falschen Propheten vor Troja (2)

Vom Giftmischen, vom Natürlichen, und vom Natürlichsein, dem das Übernatürliche aber fehlt. Das nur von Gott selbst vervollständigt werden kann. Nicht von falschen Propheten. - Man muß das ja verstehen, oder? Denn das Geistige ist halt nicht sichtbar, tut mir leid, Jesus. Und gehört halt wirlich nicht zu dem, das anerkannt wird, wo man täglich geliebt und gehätschelt wird, und vor allem "gesellschaftlich anerkannt relevant" ist, also auch zur gehaßten und kritisierten Minderheit gehört. Was alles sich leicht ertragen läßt, wenn man sich nicht allein weiß und wissen darf. Wenn man etwa einen ehemaligen Fernsehstar hört, der DAS JA AUCH SAGT.

Ich habe es häufig erlebt, wie bei einem Kennenlernprozeß das Gegenüber regelrecht eine Checkliste abarbeitete um zu prüfen, ob ich zum selben Stall gehöre wie er. Darunter eben Namen wie Herman. Oder Kelle. Und vor allem dieser ... na wie heißt dieser Ex-DDR-Junkie, mit seinem Blog und seinem schmierig-charmanten Glatzkopf-Schöngeistschmalz? Genau, Klokonovsky oder wie sich der schreibt. Die sagen doch alle dasselbe (wie unsereiner), und die sind sowas von, aber sowas von. Unlängst hat er zum Beispiel geschrieben ... genau, so ist es nämlich, endlich sagt es einer. 

Dienstag, 4. Januar 2022

Von falschen Propheten vor Troja (1)

Auf der Suche nach einem Buch von Madeleine Delbrel fand sich seltsamerweise als Empfehlung in einer Nebenspalte (Spiritualität und so irgendwie Rechts- und Nationalistentum, denkt wohl der große Bruder amazon in den Algorithmen, die ihm zu mir einfallen, und sucht Dazupassendes aus seinem Angebot) stieß ich auf ein Buch von Eva Herman. Die sich in den mittlerweile über 10.000 Blog-Beiträgen nicht zufällig nicht einmal als Stichwort niedergeschlagen hat; zumindest fand ich nichts.
 
      QR Buch Eva Herman      
Und wohl nicht zufällig. Denn das Nordblondchen, das nun die Mutteraufgabe neu entdeckt hat (nur ist sie dazu leider schon ein bissel alt; zur Umkehr ist es zwar nie zu spät, denn Herman war früher ein Nüttchen am NDR-Strich, bis sich ihr die Augen öffneten, und sie aus dem Sender rausflog, was zur "Partei der diesmal aber wirklich Guten weil Verfolgten" der Kritiker und Contradenker endgültig qualifiziert). Sie ist in meinen Augen immer das gewesen, was sich in diesem Buch zu entdecken scheint: Ein Trojanisches Pferd. 

Montag, 3. Januar 2022

Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (2)

Klugheit ist nicht Rationalismus, sondern durchherzte Entscheidung. Jedes Urteil ist Frucht einer Hingeneigtheit zur Wahrheit. Unlogik gründet also in einer Haltung der mangelnden Ehe mit der personalen Wahrheit. Die Wahrheit über Corona war deshalb von Anfang an bereits VORrational ENTSCHIEDEN. Die Haltung dazu ist NICHT RELATIV. - Aber inmitten seiner Schwurbelei verweist Grün in seinem Vortrag, in dem er sich mit "Entscheidung" befaßt, auf etwas sehr Richtiges. (Und NUR in diesem Punkt sollte man ihm auch hier zuhören, NUR in diesem Punkt, ich betone es.) Genau daraus aber (anders als durch den Zugriff aufs Irrationale - das sich in mancher Hinsicht zufällig mit dem Vorrationalen deckt; das Vorrationale ist aber immer noch logisch, nur nicht apriori so erkennbar - könnte er das Thema eh nicht mehr bewältigen) erwächst eine richtige Sichtweise (die für Grün Flucht ist, aber genug davon). Der Mensch ist in eine Entscheidung gestellt." Genau. Richtig. Die erste Entscheidung des Menschen ist eine ontologische Tatsache, keine "psychologische Hilfskategorie", damit man sich im Leben leichter tut.

Sonntag, 2. Januar 2022

Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (1)

Wenn man von einem falschen Menschenbild (Freud) ausgeht, kann man zu keinem rechten Situationsurteil kommen.

QR Vortrag Bonelli
Das läßt sich kurz zusammengefaßt über das sagen, was Bonellei in einem auf Video abrufbaren Vortrag als "leges artes" der Psychiatrie vorstellt. In dem er erklärt, "wie der Mensch tickt." Ein hoher Anspruch! Dem aber Bonellig aus mehreren Gründen nicht nachkommt weil das nicht kann. Denn diese Frage würde eine philosophische Auseinandersetzung verlangen, die Bonelli nie geleistet hat. 

(Und, das wagen wir hier zu sagen, aus persönlichen Gründen auch nicht leisten kann, sonst wäre er kein Psychiater nach heutigem Zuschnitt geworden. Was eine so allgemeine Zustandsbeschreibung ist, daß man ohne viel Bedenken sagen kann, daß KEIN Absolvent der heutigen Psychologie in Europa zum Menschen überhaupt etwas Relevantes zu sagen hat. Alles, was dabei herauskommt sind Pseudolösungen, Pseudoerklärungen, die aber nie etwas erklären, sondern einen ganzen Rattenschwanz an Folgen hier, an ungeklärten Voraussetzungen dort mit sich führen, sodaß sie im Grunde in Sophistereien und Schlagworten - "Zwangsritual", "Narzißmus", "Paranoia", etc. etc. - ersaufen.) 

Wobei nicht einmal das zu konnotieren ist, weil Bonelli sowieso im Relativismus erstickt,

Samstag, 1. Januar 2022

Ad Maiorem Gloria Dei

Es ist natürlich nicht so leicht zu fassen, weil es an jene Verstehensgrenzen stößt, in denen wir unserer Bildlichkeit nicht entkommen können. Die durch die erbsündlichen Erkenntnisbrüche nicht mehr dem Schauen, sondern in das Nacheinander und damit Zusammenklistern des Zeitlichen zurückgesunken ist. Im Alltag müssen wir also wie mit einer Schere Bildfolge um Bildfolge ausschneiden und zusammenkleben, um so zu einem zeitlos Gültigen und zu Gesetzen zu kommen. 

Das ist im Schauen, das uns erst in der Neuen Schöpfung wiedergeben werden wird, und an dem unsere Seele ab dem Zeitpunkt, wo sie sich vom Leib getrennt hat - also im Tode - bereits teilhat, ohne aber noch die Leiblichkeit zu besitzen, um daraus dann Welt zu schaffen. Das wird erst nach dem Jüngsten Tage wieder der Fall sein.

Aber wir müssen es insofern zu verstehen suchen, als wir DIE KIRCHE erst begreifen können, wenn wir sie unter diesen Auspizien zu sehen versuchen. Als SOCIETAS PERFECTA ist sie nämlich KEINES dieser zeitlichen Abfolge-Reiche, sondern eine Dynamik des Heiligen Geistes, die ihr Material AUS dem Irdischen umfaßt, durchdringt und zur Gestalt bringt, die wir dann WELT heißen dürfen.

Materia - Mater. Der 1. Jänner ist deshalb der Gottesmutter Maria geweiht, die dieses bedingungslose JA der Erbsündelosen in die Welt ERSTMALS seit Eva WIEDER gebracht hat. 
Analog der Ersten Schöpfung einige tausend Jahre zuvor, nur noch weiter gehoben: Durch die geschichtlich gewordene göttliche Erlösungstat. 

Neujahr 2022

Auch im Namen des kleinen Teams an Mitarbeitern, die das ihre dazutun, daß dieses Blog Tag für Tag erscheint, weiter erscheinen soll, und nun - einen Schritt nach dem anderen - auch in Buchform zur Welt kommt,

wünsche ich 
allen Lesern der ambrosius.konnotationen

Gutes, glückliches, gesegnetes 
Neues Jahr 2022!

Herzlichst
 Ihr 
Ambrosius
 

PS - Ich hätte Ihnen zwar gerne ein neues Bild vorgestellt, so war es jedenfalls geplant, nämlich eines, das mich zeigt, wie ich gerade den doppelten Rittberger oder den dreifachen eingesprungenen Axel am Eis des zugefrorenen Vierwaldstädter Sees ausführe, und dabei entspannt lachend in die Kamera winke. Aber leider ist das Bild (vermutlich durch die Erschütterungen, die bei den Landungen im Eis ausgelöst wurden und minutenlang nachwirkten, oder noch wahrscheinlicher, weil das Eis auch gejubelt und den Photographen zum Wackeln gerade im Stillehalten gewissermaßen mitgehubbelt hat) so verwackelt, daß man kaum noch etwas darauf erkennt. 

Auch die Suche nach Bildern in den Überwachungskameras der Supermärkte und Bistros an der Uferpromenade samt einer (freilich unbeantwortet gebliebenen; also eine kleine Hoffnung besteht also noch, nach Öffnung der Archive im Jahre 2135 entsprechende und gewiß schärfere Aufnahmen zu finden) Anfrage bei MI6 und NSA, ob deren Satellitenbilder für die insinuierten weniger geheimen Zwecke brauchbarer wären, blieb ergebnislos. 

Also bleibt diese aus naheliegenden Gründen einmalig bleiben müssende Leistung eines trotz allem junggebliebenen Sitzenden-und-Schreibenden und notorischen Langsam-Schauers nur ein Gott ins Ohr geflüstertes Lob. Leider.

Aber um nicht allzu große Enttäuschungswellen zu riskieren (Sie wissen ja, wie Wellen interferieren, sich brechen oder so verstärken, daß sie sich zu Riesenwellen hochschaukeln - und an Wellen mangelt es ja derzeit wahrlich nicht) schieben wir rasch noch ein versöhnlich stimmen sollendes Bild vom schon einmal hier vorgestellten Pfarrhund Sam. Den Sie wohl bereits kennen, und dem Sie zukünftig wohl noch das eine oder andere Mal begegnen könnten. 

 Denn die Umfrage des MarketsSearch-Institute (Wien-New York-Kopházakékformalynégyeszdáröregvar), nach seinen ersten Aufritten zu Weihnachten unter unseren Lesern durchgeführt (Stichprobengröße 1.000.000), erbrachte das eindeutige Ergebnis von 99,77 Prozent, die FÜR eine Aufnahme Sams ins Mitarbeiterteam der ambrosius.konnotationen stimmten. Also dann beuge ich mich dem Raunen der Massen - Vox populi vox Dei, nicht wahr? - und bleibe mit dem Gruß "Na das kann ja heiter werden!" Ohne mir weiter Gedanken darüber zu machen, ob die Leser mir damit etwas sagen wollen. Denn die würden es mir ja sicher sonst direkt sagen. Oder persönlich schreiben.

Pfarreihund Sam - Photo 2021 by M



Freitag, 31. Dezember 2021

Kurz in der Erklärung, gigantisch in der Wirkung (2)

Nie wird ein Modell überraschen. Wie das Coronavirus ein Modell ist, hat auch diese Grundthese ihre Andockstellen, in die sich alles fügt: Von Gates bis zu Blackrock oder Trump. Die Konsequenzen möge der Leser aber selber fortdenken. Nie, ich wiederhole: NIE kann ein Modell einen Ausgang vorstellen, der auch nur irgendwie "neu" oder "anders" oder "überraschend" wäre. Nie kann ein Modell eine Erkenntnis schaffen, die Sie nicht vorher bereits hatten. Nie kann ein Modell eine Entwicklung der Wirklichkeit (Realität) vorhersagen! Nie! NIE. Es ist deshalb völlig sinnlos von einem Modell zu erwarten, daß es vorhersagen würde, wie sich eine Pandemie entwickelt. Sie wird sich immer so entwickeln, wie ich glaube, daß eine Pandemie verläuft, das ist alles. Also wird eine Erkrankung, die ich mit den entsprechenden Parametern versehe, auch als Pandemie enden. Immer.

Dazu geht der Modellierer auch von Annahmen aus, was wirkt und wie es wirkt. Er "kennt" also auch die Effizienz von Maßnahmen. Wenn ein Lockdown als wirkungsvoll angesehen wird (oder extra noch dazu "berechnet" wird, mit einem anderen Modell vielleicht), dann wird das Modell auch "beweisen", daß er wirkt! Und wie, in welchem Ausmaß, in welchem Umfang. 

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Kurz in der Erklärung, gigantisch in der Wirkung (1)

Man kann die Arbeit von William M. Briggs, den "Statistician to the Stars", nur bewundern. Fest verankert in seiner kinderreichen Familie, seinem Freundeskreis und dem lokalen (Kleinstadt-)Umfeld, in das er nach seinen Jahrzehnten als Universitätsdozent für Statistik in New York wieder zurückgekehrt ist, fest verbunden mit einer treuen und interessierten Schar von online-Studenten und Mit-Denkern (zu deren Kreis ich mich - irgendwie - auch zählen darf), hat er vom ersten Moment an erkannt, womit wir es bei der "Corona-Pandemie" zu tun haben. 

Die nicht aus einer todbringenden, einmaligen Krankheit, nicht aus einem furchtbaren Virus bestand und besteht, so sehr natürlich jemand an Krankheiten versterben kann, zu denen auch Symptomatiken gehören, wie sie "Corona" zugeschrieben werden.

Wir haben es bei Corona mit einem Sonderfall zu tun. Aber aus ganz anderen Gründen als uns Tag für Tag eingebleut werden. Denn wir haben es mit einem Fall zu tun, der von unzähligen Denk- und Mathematik-Fehlern sowie Getriebenheiten aus kaum übersehbarem menschlichem Fehlverhalten, das aber im reißenden Strom der Zeit liegt, charakterisiert ist. Was alles sich in eine Psychodynamik fortgepflanzt hat, die zumindest teilweise den Charakter eines Wahns und einer Massen- wie Individual-Psychose hat.