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Dienstag, 21. August 2018

Zu spät, Du rettest den Freund nicht mehr

Da brennt nun schon gewaltig der Hut - Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa versuchte nun in einer Rede vor 200 weißen Farmern, diesen neue Sicherheitsgefühle durch zugesagte Rechtssicherheit im Auftrag einzuimpfen, die Landwirtschaft wieder aufzubauen. Aber ob das noch wirkt?

Denn als vor 40 Jahren der Kommunist Mugabe an die Macht kam, folgten Jahrzehnte der Enteignung und Rechtsunsicherheit. Rechtsunsicherheit, wie sie Südafrika bekanntlich nun nachmacht. Das sogar bereits angekündigt hat, Recht, wo es nicht der Praxis der Enteignung entspreche, eben dahingehend neu zu schaffen. Sodaß das, was in dem ehemaligen Rhodesien passiert ist, auch in Südafrika durchgesetzt werden kann: "Black first". Denn die Weißen, wir wissen es, haben ja die Schwarzen seit 250 Jahren brutal enteignet und sich maßlos bereichert. Ihren Reichtum, der, wie wir wissen, mit Leistung nichts, mit Gewalt und Land alles zu tun hat, wollten sich die Schwarzen "zurückholen". In Südafrika haben sogar die Betriebe verpflichtende Mindestquoten für Schwarze vorgeschrieben erhalten. Nicht Qualifikation zählt dort noch, sondern die Hautfarbe.

All das hat Simbabwe bereits hinter sich. Auch in Simbabwe wurden zehntausende (weiße) Farmer enteignet und das Land den Schwarzen "zurückgegeben". Viele Weiße wurden ermordet, ihre Farmen gewaltsam expropriiert und fortan von Schwarzen geleitet.

Der Effekt? Die landwirtschaftliche Produktion, einst das Aushängeschild des Landes, ist heute völlig zusammengebrochen. Simbabwe importiert auf Deibel komm raus, um seine Bevölkerung nicht verhungern zu lassen. Auf Pump natürlich. Denn nicht nur die Produktion von Lebensmitteln ist am Boden. Die allgemeine Produktivität auf einem Niedrigststand, und Simbabwe steht gesamtwirtschaftlich endgültig vor einem Kollaps. Das Land ist katastrophal überschuldet, die Inflationsrate ist schwindelerregend, die staatlichen Gelddruckmaschinen kann nur Überhitzung stoppen. Aber wir wissen ja als geschulte Europäer: Hauptsache, alle haben "Geld". Dann brummt der Wirtschaftsmotor schon.

Viele weiße Farmer wurden ermordet, Farmen überfallen, blindlings wurde enteignet. Viele Weiße sind in der Not nach Südafrika ausgewandert. Nur noch ein Prozent der Bevölkerung Simbabwes ist weiß. Die in den südlich angrenzenden Kapstaat Geflüchteten sind freilich vom Regen in die Traufe gekommen. Denn in Südafrika, das längst einen deckungsgleichen Weg der "Gerechtigkeit" geht, fristen viele nun in privaten Hilfslagern ein kärgliches Dasein. Denn staatliche Hilfe gibt es dort für solche Noteinrichtungen nicht. Auch diese Farmer sollen nun zur Rückkehr angeregt werden. Dazu möchte Simbabwe neues Vertrauen aufbauen.  

Ob das gelingt? Es wird zum Teil wenigstens gelingen, tatsächlich. Denn die aus Europa, aber zu nicht unbeträchtlichem Teil aus Indien stammenden Zuwanderer am Kap haben sich eine Heimat geschaffen. Haben das aber jemals Schwarze, die dort genauso (und größtenteils zur selben Zeit) nur einwanderten?





*250718*

What a wonderful world









*300618*

Montag, 20. August 2018

Nationalfeiertag in Ungarn

(Tag der Stephanskrone, als dem inneren Prinzip des Staates im pannonischen Becken - Nationalfeiertag in Ungarn) 

Ungarn ist nunmehr offiziell aus dem UN-Pakt zur Migrationsfrage* ausgetreten bzw. wird ihn nicht ratifizieren, also auch nicht weiter diskutieren. Außenminister Szijàrtò teilte der UN in einem Schreiben mit, daß sein Land mit den in den Gesprächen verhandelten Zielen der UN hinsichtlich Migration nicht übereinstimme. Zwar sei es richtig anzustreben, die Schlepperorganisationen zu bekämpfen, aber mit den gleichzeitigen Maßnahmen, alle Länder zu verpflichten, Migranten aufzunehmen, auszubilden, zu versorgen - neben anderen Verpflichtungen - schaffe man genau jene Anreize, die die Schlepperindustrie begünstige. Ja, man liefere mit solch einem Vertrag sogar noch die Legitimation für Menschenschmuggel.

Das Volk von Ungarn will aber schon gar nicht eine über es verhängte Zuwanderung. Es will deshalb auch keine (noch dazu unerfüllbaren) Integrationsverpflichtungen. Es sei unnatürlich, die Bevölkerungszusammensetzung eines Kontinents programmatisch ändern zu wollen. Schon gar nicht will Ungarn deshalb eine generelle Förderung der Migration, wie die UNO es verlange. Vielmehr muß Migration gestoppt werden, und zwar weltweit. Es ist ein verkehrter Weg, Menschen durch Versorgungszusicherungen und besondere Rechtsstellungen (wie besondere Beschwerderechte gegen Aufnahmebescheide) zur Migration sogar noch anzuregen. Die im Migrationspakt geforderten Maßnahmen sind keine Frage der Menschenrechte, sondern eine der inneren Sicherheit der Zielstaaten. Also auch Ungarns.

Szijàrtò merkte an, daß er keine negativen Auswirkungen aus diesem Beschluß Ungarns befürchte. Denn die USA beispielsweise hätten an diesen UN-Gesprächen nicht einmal teilgenommen, und sich außerdem abschätzig über deren Ergebnisse geäußert.


*Zu diesem seit 2007 diskutierten und nunmehr vor der Ratifizierung von nahezu 190 Ländern stehende Migrationspakt, der derzeit unter dem Vorsitz von Deutschland steht, findet sich auf Tichy's Einblick ein recht aufschlußreicher Artikel. Seit 2011 hat sich demgemäß und bezeichnenderweise auch das Weltwirtschaftsforum mit hineingemischt. Nunmehr ist Migration definitiv eine Wirtschaftsagenda, weil "Migration gut fürs Geschäft" ist. Unter anderem wird die "Arbeitsflexibilität" als Positivum gesehen, weil nunmehr global agierende Konzerne auch global zur Verfügung stehende Arbeitskräfte haben. Wirtschaft soll sich dazu völlig vom Staatsbegriff lösen, dieser wird bestenfalls zum Dienstleister, der Bedarf nach Arbeitskräften zu ermöglichen und zu unterstützen habe. Aus dem entsprechenden Papier des Weltwirtschaftsforums sei hier (aus Tichys Einblick entnommen) zitiert. Die Passagen finden sich mittlerweile inhaltlich deckungsgleich im derzeit vorbereiteten UN-Papier:

  • Das Weltwirtschaftsforum hat eine öffentlich-private Koalition zur Förderung der Migration gebildet.
  • Politische Parteien, die Zuwanderung zu begrenzen und zu kontrollieren versprechen, sind ein Problem. Sie schaden der Wirtschaft.
  • Migration sollte man heute nicht mehr als eine Beziehung zwischen Individuum und Staat verstehen, sondern als Beziehung zwischen Individuum und Arbeitgeber, vermittelt über den Staat.
  • Staat und Zivilgesellschaft sollen in Partnerschaft mit der Privatwirtschaft (sinngemäß) eine Willkommenskultur etablieren.
  • „Auf verschiedene Weisen sind Wanderarbeiter aus dem ganzen Fähigkeitsspektrum wichtige Treibkräfte für Wirtschaftswachstum und Entwicklung.“
  • „Es braucht bessere Mechanismen, um das globale Angebot an Arbeit mit der globalen Nachfrage in Einklang zu bringen.“
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*250718*

Nur im Sittlichen gilt Kants Imperativ

Nur in der Sittlichkeit kann der Mensch von sich auf andere schließen und dabei gerecht und liebevoll bleiben. Er sieht das Gut, er kennt das Gut. Und er kennt die Schwäche, ja nur er kennt die Schwäche, weil er ihre Auswirkungen und Gefahren kennt.

Der Unsittliche hingegen steht unter dem Zwang des Gewissens, die eigene Unsittlichkeit, zu der er sich entschieden hat, der er - unfrei! - nicht entfliehen kann, auf den anderen umzulegen. Er sieht das Gut nicht und kann es deshalb auch nicht würdigen, denn es demonstriert ihm die eigene Lebensverfehlung. Das zeigt sich in seinen Anschauungen und Meinungen, bis hin zu Weltbildern und Thesen - wie dem Darwinismus - in denen alles durch Getriebenheiten gesteuert und gelenkt wird. Sein Boden ist der Haß auf das Gut, das ihm unerreicht bleibt. Aus ... eigenem Willensentschluß, aus eigener Willensschwäche.

Der Unsittliche ist deshalb immer dumm, oder wird es. Der Dumme wiederum ist defacto immer unsittlich.

***

Es zeigt sich auch in der Vernunftlosigkeit. Den Vernunftlosen ist überhaupt nicht vorstellbar, daß ihr Kontrahent, der Mensch anderer Anschauung und Meinung, denkender Mensch ist. Wer sich die angebliche "Satireseite" (auf der der VdZ beim besten Willen nicht entdecken konnte, wo Witz liegen soll, und der Leser glaube ihm: Lachen tut er immer und überall gerne, auch in Selbstironie - Dummheit kann niemals witzig sein, und schon gar nicht entlarvend, weil sie die Präpositionen der Welt gar nicht kennt) wahrewelle.tv ansieht, erkennt sofort das Schema, mit dem Vernunftlose durch die Welt gehen und den Menschen der Vernunft verleumden und desavouieren. Ihnen ist gar nicht vorstellbar, daß sich in der Kontraposition mehr Denken zeigen könnte als in ihrer eigenen Denkunfähigkeit.

Wer tatsächlich glaubt, die auf den erwähnten Seiten angeblich "ironisch" bespiegelten Denkweisen und Haltungen seien so einfach gestrickt wie es dargestellt wird, muß ein ganz ernstes Problem haben. Zum mindesten jenes, das mit der Dummheit direkt verknüpft ist: Jene grenzenlose Selbstüberschätzung und jenen Hochmut, der in jedem Fall blind für die Welt macht.

***

Es ist eine in der Psychologie gut belegte Tatsache, daß Menschen unter einem IQ von 83 kaum überlebensfähig sind. Und das betrifft in den USA ... ZEHN PROZENT der Bevölkerung. Sie brauchen Sonderwerkstätten, Sonderräume - darunter: Sozial- und Sozialstaatsmaßnahmen - um überleben zu können. Selbst die US-Army lehnt Bewerber unter diesem Niveau ab, und das will etwas heißen, denn die US-Army sucht händeringend nach Soldaten, immer schon. Aber Soldaten unter diesem IQ sind nicht in der Lage, Aufträge so auszurichten, daß sie nicht zur ständigen Gefahr für alle werden.

Bei aller Fragwürdigkeit der Aussagekraft eines IQ - der größte Fehler ist, daß man die Höhe des IQ mit der Würde, mit dem Wert eines Menschen gleichsetzt, der davon aber völlig unabhängig, ja bei jedem gleich absolut ist -  läßt sich empirisch feststellen, daß Weltbewältigung ("Erfolg") und IQ eine direkte Korrelation (die sogar höher als 0,8 ist!) aufweisen.

Es ist bei dieser seit hundert Jahren (sic!) mehr oder weniger gleichgebliebenen Werterhebung in den letzten zwei Jahrzehnten - nach jahrzehntelangem Wachstum - weltweit ein Absinken des IQ IM WESTEN (USA, Europa) feststellbar. Der Durchschnitts-IQ der westlichen Bevölkerungen ist alleine in den letzten zehn Jahren von 102 auf 99 gesunken. Gleichzeitig stieg die Anforderung durch die Berufswelt (Computeranwendungen überall), die einen IQ von 110, wenn nicht 120 braucht. Während die Aufgabenbereiche für Menschen mit einem IQ von 100 (und darunter) immer weiter sinken.

Der Durchschnitts-IQ (Durchschnitt, das heißt: nicht bei allen, bei manchen aber noch deutlicher) der Zuwanderer der letzten Jahre nach Europa liegt um ganze 10 Punkte (sic!) unter dem der Europäer.

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Es ist auffällig, daß die Vernunftlosigkeit auch mit zahlreichen Positionen in eins fällt, die man generell der Vernunftlosigkeit, dafür aber eines bösartigen subjektiven Wollens zuordnen muß. Umso vehementer drängen diese darauf, dem Gegner jede Vernunft abzusprechen.






*010718*

Sonntag, 19. August 2018

Antisemitismus-Vorwürfe als Maulkorb und Entwaffnung (5)

Teil 5)



Zwei Fälle eines in der Kindheit geprägten Katholikenhasses

Ein typisches Beispiel dafür ist die Beziehung von Sigmund Freud zu seinem - katholischen - Kindermädchen. Zu der Freud immer eine sehr enge Bindung hatte, aber eine sehr ambivalente Haß-Liebe entwickelte. (Es gibt übrigens sogar die Fama, daß sie Freud heimlich getauft habe.) Plötzlich verschwand sie nämlich. Freud war damals noch ein Junge, und er hat es ihr nie verziehen. Sie wurde aber aus der Familie expediert, weil sie schwanger war - vom Vater von Sigmund Freud. So wurde das Mädchen für Freud zum Symbol der Schwäche des Katholizismus, die er der Kirche zeitlebens vorwarf: Sie kann ihre Versprechungen nicht erfüllen. So, wie ihn sein Kindermädchen verlassen hatte. Und Freud widmete sein Leben der Auslöschung des Katholizismus. 

Als weiteres Beispiel für ein Motiv des Hasses auf die Kirche nennt Jones Abraham Foxman, dem späteren Direktor der "Anti Defamation League" und insofern später eine in den USA wichtige Figur im Kampf gegen eine christliche Kultur und Kirche. Worin die ADL eine Schlüsselrolle spielte. Foxman war 1940 noch als Baby nach dem Einmarsch der Wehrmacht in der Sowjetunion von seinen Eltern aufgegeben und dem katholischen Hausmädchen übergeben. Die ihn adoptierte, taufen, und als Katholik aufwachsen ließ. 

Als der Krieg zu Ende war, tauchten plötzlich die leiblichen Eltern wieder auf und wollten Abraham zurück. Aber der Bub wollte nicht! Er war glücklich bei seiner katholischen Adoptivmutter, die ja die einzige "Mutter" war, die er je kennengelernt hatte. Es kam zum Rechtsstreit, den das Gericht für die leiblichen Eltern entschied. Also mußte der Bub "seine Mutter" verlassen und zu seinen ihn unbekannten jüdischen Eltern gehen. Wie bei Freud, war diese Erfahrung für Foxman prägend: Er sah fortan die Kirche als jene schwache Institution, die ihn nicht davor bewahren hatte können, daß er bei seiner geliebten Bezugsperson bleiben konnte. Sein ganzes späteres Leben wurde zu einem einzigen Kreuzzug gegen die Katholische Kirche.

Das Migrationsproblem in Europa

Jones sieht auch hier zwei Ebenen. Die eine ist die des Individuellen, wo man Menschen mit Hilfebedürftigkeit vor sich hat. Die zweite ist die, daß es Interessensgruppen gibt, die die Migration für andere Zwecke einsetzen wollen. So, wie die schwarze (innerstaatliche) Migration in den USA in den 1950er und 1960er Jahren eingesetzt wurde, um gewachsene kulturelle Gruppen und katholische Identitäten in den Städten zu zerstören. Und genau das passiert derzeit auch in Europa. Und wieder sind hier überall Juden in der vordersten Reihe. Mit der Begründung, daß Juden Experten des Multikulturalismus seien. Deshalb könnten sie die angestammten, verwurzelten Bevölkerungen lehren, wie man in multikulturellen Gesellschaften zu leben habe. Ob denen das nun gefällt oder nicht. 

Und das führt zum Hauptgrund für diese Migrationsströme - es ist der amerikanische Krieg FÜR ISRAEL. Das sieht man nicht nur an Syrien, sondern am allerbesten im Fall Libyens. Libyen wurde ab dem Moment zum "großen Durchschlupfloch" für Afrikaner, als Hillary Clinton federführend dafür zeichnete, Gaddafi zu stürzen. Um ein strukturloses Land in tiefem Chaos zu schaffen. Es war wie der Rachefeldzug einer feministischen Linken, die sich mit den subversiven Strebungen Israels verbündete. Denn hinter allen diesen Destabilisierungen im Nahen Osten, die das letzte Jahrzehnt so bestimmt haben, stehen die Interessen Israels, das sich seine Feinde vom Hals schaffen wollte, indem es deren Auflösung anstrebte. Und diese Politik wurde von den jüdisch dominierten Neocons in den USA betrieben, die seit langem die amerikanische Außenpolitik zu einem Instrument eines anderen Staates geformt hat.






Nachsatz: Es sind nicht die Medien, deretwegen die Interviews mit E. Michael Jones hier regelmäßig gebracht wurden oder werden. Sie sind ihm sichtlich einfach Anlaß, seine Sichtweisen in immer neuen Anläufen "rund" zu kriegen, sprachlich zu fassen. Das macht sie spannend, und letztlich leichter beurteilbar. Auch wenn die Medien, die ihn einladen, oft genug mit etwas Vorsicht zu sehen sind. Auch wenn deren Haltung oft genug die Fragwürdigkeit offenbart, daß jemand da meint, inhaltliche Filetstücke anderer seien "nützlich" oder wegen teilhafter Übereinstimmungen von Aussagen gar "dieselbe Sichtweise". 





*300618*


Kunst als Hereinholung des Transzendenten

Wandfresken im Grab des Pharao Amenhotep III., Ägypten

Kunst als reale Gegenwart (Realpräsenz) des Transzendenten. Durch Weltwerdeung des unsichtbaren Wirklichen wird das Wirkgeflecht des Geistigen (Transzendenten) real gegenwärtig.

Rationalismus - Geschichte des Abendlandes als Geschichte der Inkarnation des Geistigen, des Transzendenten (Ursprung der Kunst im Kult) - Zugang zur Kunst der Antike (Amenhotep III. - Wandresken) durch die Ikonographie der Orthodoxie.

Kultur gibt es nur aus der Gegenwart des Transzendenten heraus. Selbst der Rationalismus des Westens ist ein analoger Versuch, indem dem menschlichen Verstand (Ratio) Geistqualität (absoluter Ursprung) beigemessen wurde.

Diei Schöpfung hat in sich die Tendenz, das Wissen Gottes - seine Ideen - zu verfleischlichen. Deshalb ist sie in sich auf Fortschritt angelegt, nämlich auf Vielfalt und Vielzahl, ja auf Unendlichkeit. Daher stammt die Angelegtheit der Welt auf "viel Bevölkerung". (Zillmer meint sogar, daß die Erde "sich ausdehnt". Vor diesem Hintergrund ist das nicht unwahrscheinlich.)

Harem (Vielweiberei) als Ausdruck der Göttlichkeit des Prinzips, des Mannes. Viel = das Ding an sich.




*270618*

Samstag, 18. August 2018

Kraft des Rhythmus

Der Rhythmus entwickelt eine eigene Kraft. Es ist, als würde der Mensch im Rhythmus einer außer ihm liegenden Bewegung beitreten, die ihm die Mühe der Eigenbewegung abnimmt. Im Rhythmus erledigte Arbeit ist damit tatsächlich nicht nur leichter, sie geschieht aus einer anderen Kraft. Die wie die "Maschine der Welt" wirkt. Im letzten ist die ganze Welt nur Welt, weil und so lange sie Rhythmus ist, in dem ein Ton den anderen abholt, der vorige zu nächsten überführt. Wer den Rhythmus beherrscht, beherrscht deshalb die Welt. Denn dieser kennt und trägt das Gute - aber auch das Böse. Von diesen Qualitäten entspringt er.









*300618*

Antisemitismus-Vorwürfe als Maulkorb und Entwaffnung (4)

Teil 4)




Eine eigene Sicht auf die Zeit des Nationalsozialismus

Dadurch wird auch nicht gesehen, daß sich sowohl die Katholische Kirche als auch die faschistischen (und nationalsozialistischen) Bewegungen in ganz Europa in einem Punkt durchaus trafen, übrigens auch mit den USA: Im Kampf gegen die Gefahr des Kommunismus. Der nun einmal von Juden und ihrer "revolutionären, gegen die Seinsordnung gerichteten Grundhaltung" getragen wurde. Selbst ein Bischof wie Graf von Galen hat dies gesehen - jener "Löwe von Münster", der Hitler ins Angesicht widerstanden und gegen die Deportation von Juden opponiert hat. 

Hitlers Problem, so Jones, war die Reformation. Es war nach der Reformation unmöglich, ein geeintes Deutschland herzustellen. Damit konnte er nicht an die christliche Grundhaltung der Menschen appellieren, denn die spaltete ja das Land! Dazu kam aus der Aufklärung heraus ein gewisser anti-christlicher Impuls. Und es war derselbe Impuls, der auch einen Antisemitismus nährte. Hitler hat genau daran angeknüpft.

Er wußte, daß es in der Bevölkerung eine starke anti-bolschewistische Haltung gab, und es war weitverbreiteter Konsens, daß der Bolschewismus eine jüdische Operation war.  Selbst Eugenio Pacelli, damals Nuntius in Deutschland, schrieb zu den kommunistischen Revolutionsversuchen (wie in Bayern) nach dem Ersten Weltkrieg in einem Bericht an Rom, daß hinter diesen Bewegungen keineswegs Deutsche stünden, sondern russische Juden. (Wofür man ihn später sogar "Antisemit" nannte.) 

Hitler hat sich auf diese Stimmung draufgesetzt - und es aber dann zu weit getrieben. Sein Problem war, daß er ein Land nicht einen konnte, das entlang konfessioneller Bruchlinien gespalten war. Also mußte er hinter diese konfessionellen Linien zurückgehen, und auf eine vorchristliche Form des Religiösen zurückgreifen. Auch diese Strömungen waren längst vorbereitet - in Figuren wie Richard Wagner. Also versuchte er Deutschland auf der Basis des Heidentums neu zu organisieren. Das hat nicht funktioniert, denn einerseits hat in Wirklichkeit niemand mehr an die Wahrheit der alten Mythen und Erzählungen geglaubt, andererseits hat er die moralische Verfaßtheit der Deutschen, die auf dem Christentum basierte, untergraben. Damit verlor die Nazi-Führung, die diese neue Basis vorgab, die moralische Glaubwürdigkeit beim Volk. Damit war das Projekt der Nazis von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Darin liegt auch ein wichtiger Grund für Hitlers feindselige Haltung dem Katholizismus gegenüber. Der eine absolute politische Autorität nicht anerkennen kann und damals wollte. (Weniger als heute, wo sich die Kirche der Politik auf eine Weise unterwirft, die verblüfft und verwirrt.) Wo die Kirche eine Konkurrenz darstellte, verfolgte er sie unbarmherzig. Was man heute gerne vergißt, ist, daß sich in Dachau tausende katholische Priester und Bischöfe im KZ wiederfanden. Und daß tausende Priester auch starben bzw. umgebracht wurden. Nicht einmal (katholische) Pfadfinder waren noch erlaubt, sie wurden durch die Hitlerjugend ersetzt.

Hitler war nur soweit zur katholischen Kirche freundlich, als er sich von ihr Nutzen versprach. Also versuchte er auch die katholische Haltung zum Judentum auszuspielen, versuchte den Antisemitismus als "christliche Haltung" zu erklären. Selbst der gelbe Judenstern war ja eine Erfindung der Kirche im Mittelalter. Ja, eine Erfindung von Heiligen. Denn man war damals zur Auffassung gekommen, daß der einzige Grund, warum ein Jude freundliche Beziehungen mit Nicht-Juden aufnahm den Grund hatte, daß er versuchte, die Moral des anderen zu untergraben. Darum sollten alle Christen gewarnt sein und vorsichtig bleiben. Ohne freilich das Recht zu haben, Juden etwas anzutun! ("Sicut Iudaeus non!" "Auch wenn sie Juden sind, darf man ihnen kein Leid zufügen!") Das führte zu Berührungsvermeidungen. Polen (wo sich viele Juden niedergelassen hatten) wurde sogar von Rom aus mehrfach gewarnt, daß christliche Mädchen nicht in jüdischen Haushalten Anstellung suchen sollten. Denn das Abhängigkeitsverhältnis zum Dienstgeber führte immer zur Korruption der Moral. 

Das führte übrigens zu manchen prominenten Fällen, in denen sich darauf Haß auf die Kirche und eine von ihr geprägte Gesellschaft aus ganz anderen tieferen Gründen formierte, in denen das Argument "Antisemitismus" nur eine Scheinrolle spielte.


Morgen Teil 5)





*300618*

Freitag, 17. August 2018

Warum dennoch römisch-katholisch

In einem sehr berührenden Artikel auf OnePeterFive erklärt Stefanie Nicholas, warum sie von der orthodoxen zur römisch-Katholischen Kirche konvertiert ist. Dabei ist sie in der Griechischen Orthodoxie aufgewachsen, in dieser Atmosphäre von Heiligen Gesängen, ehrfürchtigen, beeindruckenden Handlungen der Liturgie. Sie ist von der Weihrauch geschwängerten Luft in den Kirchen durch und durch getränkt.

Wir bringen ihre Gedanken in der üblichen Freimütigkeit, in der wir an dieser Stelle stets unmittelbare Bezugstexte ergänzen, wo es zum weiteren Verständnis für die Leser dieser Seiten nützlich scheint. Wer am reinen Originaltext interessiert ist, möge ihn auf den Seiten von OnePeterFive nachlesen. 

Nicholas aber hat etwas erkannt. Sie hat zum einen erkannt, daß es keinen Grund gibt davon auszugehen, daß in der römischen Kirche die Sukzession von Petrus ausgehend nicht mehr bestehen sollte. Trotz aller Wirren, trotz des Morasts, in den alles versunken scheint, ist aber genau das der springende Punkt. 

Ein Punkt, der die Orthodoxie immerhin dazu gebracht hat, die ungebrochen wahre Lehre in zwei bzw. drei Punkten zu ändern. Der erste ist die Haltung zur Ehe, die für Nicholas nur begreifbar wird, wenn man sie als unauflöslich begreift. Die Orthodoxie hat aber aus "pastoralen Erwägungen" diese Lehre geändert und gestattet eine Wiederverheiratung. Gerade dieser Punkt heißt für sie viel, denn sie ist 26 und lebt als Geschiedene alleine mit einem Kind. Für sie heißt das, das sie schon in so jungen Jahren weiß, daß sie nie wieder in ehelicher Gemeinschaft leben wird können.

Der zweite Punkt ist die Haltung zur Empfängnisverhütung, die in der Orthodoxie aus ebensolchen pastoralen Gründen "flexibler" ist. Aber der Umstand, daß Empfängnisverhütung in der römischen Kirche untersagt ist, hat nichts mit kirchlicher Willkür oder Macht zu tun, sondern geht aus der Anthropologie, aus dem Wesen des Menschen hervor. Er liegt deshalb in der Schöpfung selbst begründet, also im Willen Gottes, und kann nicht verändert werden, wenn es "pastoral barmherziger" wäre. Das sind menschliche Maßstäbe! Genau das wirft man der römischen Kirche zum Gegenteil zuletzt vor: Aus pastoralen Gründen ihre Lehre ändern zu wollen, wie es die Orthodoxie gemacht hat.

Und dann ist da das "flexiblere" Kirchenverständnis der Orthodoxie, das sich um die grundlegende Tatsache aber herumschlängelt wie ein Wurm:  Daß die Kirche als Organismus - ob man ihn nun rein pneumatisch denkt oder nicht, wobei auch die Orthodoxie auf eine feste, konkrete, in Ämtern und Personen verankerte, feste Hierarchie nicht auskommt - ohne festes Haupt nicht denkbar, ja eine Denkunmöglichkeit ist. Nicholas kommt zu dem Punkt, daß die Gründe für die Abspaltung der Orthodoxie  letztlich irrational, weil sehr menschlich sind, und so sehr man sich nur wünschen kann, daß diese Klüfte überwunden werden können, so können sie zum einen nur über menschliche Akte überwunden werden, die auf Seiten der Orthodoxie liegen. Zum anderen hat sich die Orthodoxie von der einen, von Jesus gestifteten Kirche dadurch entfernt. Den Papst nur als "Ehrenvorsitzenden" zu sehen wie in der Orthodoxie, ist eine Ausrede, die keine wirkliche gedankliche Substanz hat. Wie sollte Kirche dann überhaupt aber gedacht werden? Daß die Orthodoxie spürt, daß das nicht zusammengeht, läßt sich schon daraus erkennen, daß sie den protestantischen Kirchenbegriff, der genau das in Reinform darstellt, immer abgelehnt hat. Aber er wäre das Ergebnis, sieht man die Kirche wider alle Realität wirklich rein pneumatisch. Auch im Protestantismus gibt es, übrigens, genau dieser Realität wegen disziplinäre Strukturen, ohne sie anders begründen zu können, denn mit sonst leerem, geistig sinnentleertem Pragmatismus.

Das ist ihr umso klarer geworden, als sie begriff, daß die momentane römische Kirche mit all ihren schrecklichen Entwicklungen in der Liturgie, in der Moral, in den furchtbaren Zuständen in der Nachahmung des Sterbens Christi ist. Daß ein Abweichen davon ein Akt des Mißtrauens in die Aussage Christi ist, daß diese eine Heilige Kirche von den Mächten der Unterwelt nicht überwunden werden wird. Daß auf Petrus selbst diese Kirche gegründet ist.

Die ganze Fülle der Wahrheit, das ist Nicholas klar geworden, lebt nur in der römisch-katholischen Kirche. Nur dort findet sie in Theologie und Philosophie eine Ausfaltung, eine Weiterentwicklung im besten Sinn, die der orthodoxen Kirche gewissermaßen fehlt. Nichts in der Orthodoxie, das nicht im römischen Katholizismus ebenfalls enthalten wäre - aber dort ist noch mehr. Gleichwohl von der Orthodoxie zu lernen wäre - wie in der Liturgie, oder in den Formen der Frömmigkeit. 

Es muß dem römischen Katholiken klar sein, daß sich gerade im Aushalten dieser furchtbaren Spannungen und Entstellungen, die man heute erleben muß, das eigentliche Heilsmysterium vollzieht. Das da von uns verlangt, daß wir uns in vollem Vertrauen auf Gott werfen. Der das Heil an diese Kirche gebunden hat. So daß das, was die Kirche vom Innersten her durchformt und trägt Jesus Christus selbst ist, der kraft seiner Verheißung sich nie von ihr trennen wird. Die deshalb nach seinem Ratschluß zu sehen und zu suchen ist, auch wenn wir ihn gerade heute oft nicht verstehen. Die Kirche "funktioniert" aber nicht nach unserer Vorstellung, sondern nach der Gottes.

Wenn man davon läßt, wenn man diese Hoffnung, dieses Vertrauen aufgibt, gibt man letztlich überhaupt die Kirche auf, auch wenn man sich orthodox nennt bzw. der Orthodoxie zugehört. (Die im übrigen ihre Geschichte beileibe auch nicht als Aneinanderreihung von puren Großtaten sehen kann.) Wir müssen das ausleiden, aushalten, was sich heute abspielt. Und fest gerade in diesem Moment bleiben, in dem sich alles scheinbar so zur Nacht verdunkelt hat. 

Aber es ist nicht unser menschliches Überlegen, das die Kirche letztlich ausmacht, und von dem sie abhängt. Es ist die Kraft und die Gnade Gottes selbst, der in ihr unsichtbar-sichtbar anwesend ist. Immer, und auf alle Zeit. Und diese unsichtbare, aber reale Kraft wird durch das Kreuztragen der Getauften wirklich und leibhaftig in die Welt geholt, zu deren Heil, als Zeichen des Heils.







*080818*

Antisemitismus-Vorwürfe als Maulkorb und Entwaffnung (3)

Teil 3)




Es gibt sogar viele Juden in Amerika, die das erkennen, und sich von Israel abwenden. Der Prozentsatz der amerikanischen Juden, die vorbehaltlos Israel unterstützen, fällt mit der jungen Generation rapide.*** Das hat Obama sogar das Iran-Abkommen durchführen lassen - es war Anzeichen eines sich drehenden Windes. Den liberalen Juden ist Israel egal, sie wollen Macht und Geschäfte. Über die Israel-Frage ist deren eigentliche Agenda von der Bildfläche verschwunden. Wie die Kontrolle über die Medien, über Hollywood, über die Pharmaindustrie (und der unseligen Rolle, die die Psychopharmaka - eine freche Form des Drogenhandels! - in den Staaten spielen).

Hier ist 1967 die Wende geschehen, als man geschickt von den Bürgerrechtsbewegungen (M.L. King etc.) als Mittel der Subversion in Richtung "Israel-Frage" abgelenkt hatte. Nun war alles auf Israel konzentriert und die Veränderungen an der eigenen Gesellschaft blieben unter dem Radar der Aufmerksamkeit, kamen "wie natürliche Beben". Aber es geht an der Wirklichkeit vorbei, Begriffe wie "Zionismus" oder "Israel" zu verwenden. Es geht um Juden und innerhalb des Judentums gab es zwei massive Bewegungen. Beide waren Utopien. Deren eine der Zionismus war, und deren andere man Kommunismus nannte. Zionismus war unter Juden kaum populär, bis zum 1967er Krieg. Die meisten Juden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA waren Sozialisten und Kommunisten. 

Juden aber auf "Zionismus" zu reduzieren, würde den bei weitem wesentlichsten Teil - die Subversion unserer Gesellschaften - ausklammern. Es gibt ja sogar "christliche Zionisten". Da ist man "gegen Homosexuellen-Ehe" aber "für Israel". Man erkennt nicht, daß hinter beiden Bewegungen dieselben Gruppen und Interessen stehen. Wenn man hier nicht den Begriff "Juden" verwendet, unterstützt man mit der einen Hand jene, die man mit der anderen opponiert und bekommt damit eine inkohärente politische Weltsicht.


Der Zusammenbruch des Journalismus

Interessant sind die Beobachtungen, die Jones über den Universitätslehrbetrieb und den Journalismus beschreibt. In beiden Feldern beißt sich eine Entwicklung mittlerweile in den eigenen Schwanz. Überall werden nur noch wenige sehr gut bezahlt, der überwiegend große weite Rest aber kann von seiner Tätigkeit kaum mehr leben. Das ist eine logische Entwicklung innerhalb des Kapitalismus, in dem Wucher und niedrige Löhne Hand in Hand gehen. Das Internet als technisches Hilfsmittel hat das verschleiert, aber mittlerweile werden (freie) Journalisten überhaupt kaum noch für ihre Tätigkeit bezahlt. 

Inhalte werden im Internet ganz billig "generiert" (oder von Interessensgruppen zur Verfügung gestellt), man muß dazu kein Buch, keine Zeitschrift mehr kaufen, keinen Journalisten mehr gut bezahlen. Nur "Stars" hochziehen, die dann die Richtlinien für Wahrheit vorgeben. Aber die eigentliche Tätigkeit eines Journalisten, die eine Tätigkeit des reifen geistigen Urteilens und Ordnens vor dem Hintergrund der Wahrheit ist, fällt damit immer mehr weg.

Bemerkenswerterweise sieht Jones den deutschen Journalismus prinzipiell mit mehr Wahrheitssinn ausgestattet als den amerikanischen. Und als Schlüsselereignis sieht er 9/11, von dem er meint, daß kein deutscher Journalist die offizielle Erklärung geglaubt hat. Allerdings sind nach dem Zweiten Weltkrieg die Kontrollmechanismen äußerst strikt geworden. (Er erwähnt, daß - unter anderem durch Ulfkotte - bekannt wurde, daß jeder Journalist beim Springer-Verlag eine Erklärung zu unterschreiben hatte, daß er die USA nicht kritisieren wird.) Und deshalb wird auch hier das Wort "Antisemitismus" noch massiver eingesetzt, um eine Diskussion von der Argumentationsebene wegzubringen und auf eine "zu habende" Meinung umzulenken. Das hat in Deutschland die Kommunikation extrem verarmen, weil verengen lassen. 

Und das wird immer schlimmer. Je weiter man sich vom Zweiten Weltkrieg zeitlich entfernt, so sieht es aus, desto schlimmer wird die offizielle Gedankenkontrolle. Die Erinnerung daran, wie "es wirklich war", verblaßt zusehends, und wird durch Spielberg-Versionen ("Soldat Ryan", "Holocaust", "Schindlers Liste") ersetzt. Dadurch verdunstet die Gesamtheit der damaligen Zeit, auch die Wirklichkeit des Krieges, und wird auf eine brutale, verzerrte Geschichte reduziert, die ein eigenes Geschichtsbild, indem sich auch die Wurzeln der eigenen Humanität wiederfinden ließen, unmöglich macht. Man hat es geschafft, daß die Deutschen die Kommandos ihrer Unterdrücker verinnerlicht haben, und heute mehr hollywoodisiert sind, als es Hollywood selber ist.


Morgen Teil 4)


***Auch unter den Evangelikalen, die traditionell eng mit dem Judentum zusammenarbeiteten. Speziell seit Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich beide Gruppen angesichts des Wachstums der katholischen Bevölkerung (auch durch deren hohe Kinderzahl) als Minderheit (Juden) oder zukünftige Minderheit (Protestanten) begriffen und Hand in Hand den Kulturkampf gegen den Katholizismus aufnahmen. "Planned Parenthood" etwa ist eines der Mittel eines Machtkampfs in den USA, der sich gegen die Fertilität "anderer" richtet und eine Form des Genozids ist. Untersuchungen, die William M. Briggs auf seinem Blog vorstellt, meinen, daß es, kurz gesagt, mit dem Verblassen der chiliastischen, apokalyptischen Vorstellungen zu tun hat, die die Großelterngenerationen noch stark bewegt haben.  Und die sich bei Vielen noch ganz real dahingehend auswirkte, daß sie die Gründung Israels und den totalen Krieg, in dem sich das Land nun fand, als sogar notwendigen Schritt in Richtung Apokalypse deuteten.




*300618*

Donnerstag, 16. August 2018

Was wir wirklich aus diesem Sommer lernen können

Wer aufhört, sich ums Allernächste zu kümmern und sich dafür verantwortlich zu fühlen, der übernimmt bald für gar nichts mehr Verantwortung. Und schreit nur noch nach allgemeinen Strukturen, die ihm gefälligst aus seiner Not helfen sollen. Selbst, wenn er daran schuldig ist. Aber er sah es nicht, wollte, konnte es nicht sehen, weil er sich um große, universale Zusammenhänge kümmern mußte. 

Das sehen wir in den Folgen dieses heißen Sommers. (Wobei: Von "extremer Hitze" zu sprechen Unsinn ist.) Der nebenbei bemerkt keineswegs ein schwarzer Schwan ist, sondern nicht einmal unter die heißesten Sommer zu zählen ist, die wir in den letzten Jahrzehnten (und schon gar im 20. Jahrhundert) überstanden haben. Schon 2006 war heißer, dazu kam stabilisierend eine meteorologisch gut bekannte "Troglage". 2018 ist der Sommer lediglich trockener als viele Sommer, wo sich das Wetter heißer anfühlt als es ist.

Niemand fühlt sich dafür verantwortlich, daß ein Fünftel der deutschen Ackerfläche für den unglaublichen Unsinn der Energiesaaten mißbraucht wird, in der Regel große Wasserzieher (wie Mais), die besonders anfällig für längere Trockenperioden sind, und selber das Kleinklima austrocknen. 

Aber auch das Energiekonzept der Energiewende, vorgeblich um genau das zu verhindern was wir erleben: trockene, heiße Sommer, versagt erbärmlich. Die Windenergie fällt unter solchen Wetterbedingungen praktisch aus, weil zu wenig Wind weht. Solar kann sowieso nur ein kleines hors d'oeuvres beitragen, tagsüber. Und viele konventionelle Kraftwerke stehen kurz vor der Drosselung ihrer Stromproduktion, weil die Flüsse zu wenig Wasser führen und zu sehr aufgewärmt würden, kühlte man mit ihrem Wasser die Reaktoren (somit würde uns diesmal auch Atomkraft wenig retten). Sogar die angeblichen gesamteuropäischen Speicher in Norwegen oder den Alpen müssen aus Wassermangel ebenfalls drosseln. Die einzigen hingegen, die liefern könnten, und hier wird's interessant - sind Braunkohlekraftwerke. Denn die kühlen mit Grundwasser, das sie den Gebieten entnehmen, wo auch die Kohle abgebaut wird. Aber die, die haben wir ja abgeschaltet. 

Vielleicht ist es Zufall, vielleicht ist es derselbe Fehler, den alle die Klimawahnsinnigen machen, die egal was kommt, es immer schon gewußt haben - auch wenn nicht eine der Vorhersagen jemals eintraf. Vielleicht also ist es ein Fehler, aus einem Einzelereignis vollmundig große Zusammenhänge abzuleiten. Aber immerhin hat der VdZ in den letzten Wochen mehrmals von Bekannten aus Bayern und Hamburg gehört, daß es dort zu auffällig vielen (jeweils Stunden dauernden) regionalen Stromausfällen kam. Sind das also schon mangels Stromproduktion je nach Dringlichkeit und möglicher Schadenshöhe abgehängte Gebiete, um den Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes zu verhindern? 

Es ist zumindest nicht unmöglich, denn immerhin hat man in unseren Ländern durch Smartzähler etc. eine systematische Fragmentierung der Stromversorgung längst vorbereitet. Die bis hin zu Einzelhaushalten gehen wird, so ist es nämlich geplant, das ist der Sinn dahinter, die man dann nach bestimmten Kriterien reiht und im Bedarfsfall abhängt. Weil man es eben durch die Energiewende mit viel Flatterstrom zu tun hat, der mal da ist, mal nicht, und die Aktivierung von Reservekraftwerken nicht auf Knopfdruck geschehen kann. Schon gar nicht wie jetzt, wo auch die Wasserkraft (die am schnellsten reagieren kann) ans Ende ihrer Leistungskraft kommt - durch Trockenheit.

Wenig Aussicht aber besteht in der Hoffnung, das Richtige aus dem heurigen Trockensommer zu lernen. Nämlich abzuleiten, wie fragil das Wetter ist, und wie existentiell wir von ihm abhängen. Denn unsere Lebensmittelproduktion, die Ackerflächen, das Vieh hängen davon ab. Wir sind bald nicht einmal mehr in der Lage, selbst auf kleinere Schwankungen zu reagieren - sofort ist die Gesamtversorgung in Gefahr. Beschönigt durch den Globalismus, in dem wir verwöhnt werden, unsere Hausaufgaben nicht mehr zu machen, weil die angedachte massenhafte Keulung von Vieh in Norddeutschland durch Importe aus Argentinien oder Brasilien so leicht auszugleichen ist.

Niemand muß auch darüber nachdenken, ob es nicht ein Schlag ins Gesicht Gottes ist, Lebensmittel zu verspritten und zu verbrennen, anstatt mit diesem kostbaren Gut so umzugehen, wie es ihm geziemt, voller Ehrfurcht und Dankbarkeit und mit jener bäuerlichen Umsicht, die Jahrtausende bestand. In denen wir uns auf das einzustellen gelernt haben, was tatsächlich empirisch ist: Daß nämlich das Wetter immer seine Unberechenbarkeiten hat. Das war noch nie anders. Und daß wir uns in der Landwirtschaft deshalb damit befassen müssen, wie wir diese ein wenig besser abpuffern, damit wir nicht hungern müssen und die Bauern auch finanziell halbwegs gut durchkommen.

Nein, heute muß nichts mehr abgepuffert werden, muß über nichts mehr nachgedacht werden, solange noch Containerschiffe die Meere befahren können, wir bürokratisch stur unser Programm durchziehen, ohne rechts und links zu gucken. Das ist alles weit weit weg ...

Wetter war bitte schön noch nie berechenbar. Als großes, uns umgebendes Spektakel, von dem seit je die Menschen und alles Lebende abhingen, drückt sich in ihm das Wesen der Welt besonders augenfällig aus.  Die es als statischen Zustand gar nicht geben kann, sondern die immer das Zueinander unzähliger Faktoren ist. Denn was ist, ist nur, weil es sich auf etwas hin bewegt! Und es ist nur, SOLANGE es sich auf etwas hin bewegt. Die Welt ist also immer ein ungeheures, gigantisches Gewebe aus Bewegungszuständen, wo ein Ding ans andere stößt, und das muß auch so sein.

Nur sind wir schon völlig verwirrt, weil mit dem Begriff des "Klimas" als angeblich maßgeblichen Begriff ein buchstäbliches Nichts auch nichts begreiflicher machen kann. Denn ein statistisches Mittel als "Temperatur" gibt es nicht, und schon gar nicht kann es reale "Normalität" definieren. Normal ist Wetter in seinem ständigen Hin- und Herschwanken, von kalt zu warm, von warm zu kalt, und das in einer ungeheuren Gemengelage aus den unterschiedlichsten Erdzonen und Einflüssen aus dem Weltall. Samt den Schwankungen im Erdmagnetfeld, der Statik und Spannung der Erdhülle ...  

Weil ein Ding am anderen wieder und wieder zu sich selbst kommt, ohne je darin verharren zu können. Sodaß man in gewissen Grenzen das Wort des Heraklit durchaus dafür verwenden könnte: panta rhei - Alles fließt! Denn alles ist nur, weil und solange es fließt. Denn was die Dinge als Telos in sich tragen, ist das Entscheidende: Das Bild, auf das hin sie sind. Das ist Welt, das ist Ding. Das Gesamtbild kennt nur Gott, das Sein selbst, das das Wissen ist. Und nur er kann es auch verändern, lenken. Das nennt man Vorsehung. Und in dieser Vorsehung dürfen wir uns auch geborgen wissen! Denn die Liebe Gottes ist der einzige Beweggrund für alles, was es da gibt.**

Fast das einzige, was man zum Wetter also sagen kann ist, daß es im Grunde eine einzige Aneinanderreihung von Wechsel, Wandel, Plötzlichkeiten und Extremen ist. Oder, wie es jemand einmal ausdrückte: Das Gewöhnlichste am Wetter ist, daß es ungewöhnlich ist. Worüber würden die Menschen sonst seit je sprechen? Mal fallen diese Ungewöhnlichkeiten größer aus, mal weniger. Immer aber wird verlangt, daß wir uns auf etwas einstellen - und das liegt wohl im Sinn der Sache überhaupt.

Ja, man könnte sogar sagen: Darin drückt sich der Sinn der Welt überhaupt aus. Und der liegt in der Selbsttranszendenz. Das heißt, daß wir ständig aufgerufen sind, uns nach einer Sache zu richten, nicht in uns hocken zu bleiben. Denn das Wesen des Lebens ist Selbsttranszendenz, ist Bewegung und Bewegtheit. Erst darin wird alles zu sich selbst, denn Dasein ist nur präsent in jeweiliger Aktualität.

Nur im Groben ist alles irgendwie berechenbar, braucht aber grundsätzlich sensibles Hinhören, um über generationenlange, auch regionale Erfahrung das eine oder andere dieser Extreme abfedern zu können. Damit aber befassen wir uns nicht mehr, wir wollen ja das Klima retten. Das aber nur aus Wetter besteht. Der Gedanke an Wasserspeicher kommt uns nur noch, wenn wir an Energie denken, und niemand denkt mehr darüber nach, ob mit anderen Fruchtfolgen oder Anbaumethoden besser auf Extreme zu reagieren wäre. Und zwar ganz alleine, jeder. Stattdessen ist da sogar noch die EU, die sich um alles kümmert. Auch um die riesigen Flächen, die zentralistisch nach Zahlen zu Brachland bestimmt wurden, und nun auch kein Futter liefern.

Seit wann wäre "normales" Wetter jemals so gewesen, daß es nach errechneten Durchschnittswerten geglättet abläuft. Was immer die überhaupt aussagen; denn nach Durchschnittswerten fällt in Deutschland auch mit dem heurigen Sommer dazugerechnet die Temperatur langsam aber beständig seit über 40 Jahren.* (Und "Klima" ist nur Statistik, kein real vorzufindendes Einzelgeschehen.) Ach ja, es geht ja um die Landwirtschaft. Wirklich? Nicht nur um die Monokulturen industrieller Biospriterzeugung?

Warum spricht dennoch niemand davon, daß wir 2018 in unseren Landen mit extrem üppigen Obsternten zu tun haben?² Daß die Winzerschaft von einem außerordentlichen Jahr für Rote Weine spricht, wobei die Weinlese durch diesen Sommer um zwei Wochen früher als üblich ablaufen sollte. Auch das hat etwas mit Landwirtschaft zu tun. Im übrigen hatte der VdZ, als er Anfang Juli quer, wirklich quer durch Österreich und Deutschland (Bayern) fuhr, den Eindruck, daß zum einen die Getreideernte bestens ausfallen sollte, viele Felder bereits (früher?) abgeerntet wurden, und der Mais ganz hoch stand. Übrigens in Österreich offensichtlich um ein, zwei Wochen voraus war.

Was nützt es? Nichts. Die Julimitte samt Augustanfang sind trocken und heiß. Was nützt es uns da, daß heuer das Eis (zumindest im Volumen) an beiden Polen so rasch wächst wie seit vielen Jahren nicht mehr. Auf Grönland wuchs 2018 das Eis sogar mitten im Polarsommer. Was nützt es, daß in der Antarktis, wie erst jetzt bekannt wurde, seit zehn Jahren über 150mal Temperaturen UNTER 90 Grad Minus gemessen wurden, was es noch nie gab? Was hilft uns jetzt der extreme Winter, den wir erst vor wenigen Monaten in den Abschied gesungen haben, und der nun von einem sehr heißen und trockenen Juli und August gefolgt wird? Wobei manche "Experten" meinen, daß da Zusammenhänge bestünden. Mal ist es das rein statistisch ermittelbare Klima, mal das real erfahrbare Wetter, eh schon wissen, je nachdem, was gerade nützlicher ist.

Welches Wetter ist denn nicht extrem? Und welche Extreme sind nicht normal, weil die Menschheit seit je weiß, auch bei uns weiß, daß es normal ist, mit allen möglichen Extremen zu rechnen?   

Dem Hysteriker freilich, dem, der immer und ständig im momentanen Eindruck feststeckt und sich von ihm treiben läßt, dem ist nichts normal. Der rechnet bei jedem Jucken hoch, ob es stärker war als das vor fünf Minuten, und wie das nun in einer Stunde jucken wird.

Von Klimopheten können wir nichts Brauchbares lernen. Die doch noch vor zehn Jahren davon sprachen, daß es überhaupt keine Jahreszeiten geben werde. Und die uns heute erzählen, daß dieselben Jahreszeiten immer extremer werden. Daß es generell trockener wird, und dann wieder, daß alles im Wasser absäuft. Auf Aussagen je nach Bedarfsfall kann wirklich jeder verzichten, schade um die Milliarden, die durch Pseudowissenschaft so lächerlich und sinnlos verpulvert werden.

Die Faselei vom Klima hat nämlich etwas Schlimmes bewirkt: Alle haben aufgehört, mit dem Normalen zu rechnen, das ein Nie-Normales ist. So ist nämlich das Leben, ja so ist die Welt überhaupt - ein ständiges, pausenloses Reagieren aufs Nicht-Normale. Wir sind zu Hysterikern geworden, haben aufgehört damit zu rechnen, daß unsere alltägliche Lebenswelt einfach viel fragiler ist, als wir glauben wollen. Weil wir verblendet, in Schlaf versunken sind. Wir schauen deshalb nicht mehr auf das, was vor unserer Nase liegt. Wir blicken nur noch auf neblichte Blendhorizonte. Und auf unseren Kontostand. Und sehen gar nichts.



*Weltweit gesehen häuft sich ohnehin die Evidenz, daß wir eher mit einer nahenden Eiszeit zu rechnen haben, als mit einer Erwärmung. Wobei uns auch eine kleine Eiszeit, wie die zu Beginn der Neuzeit wenig helfen würde. Wie wir nämlich wissen, heißt auch so eine solche Abkühlung nicht, daß es keine heißen, trockenen Extremsommer gibt. Die gab es auch damals, und nicht zu knapp!

²So nebenbei: Blüte, Neuausschlag im Frühjahr hängt in seiner Kraft immer mit dem Maß zusammen, indem eine Pflanze tatsächlich dem Tod näher war. Simpel: War es im Winter besonders kalt, wird die Blüte gerne auch besonders üppig. Mit einem Frühjahr kombiniert, in dem sich Regen und Sonne ständig abwechselten, wobei der warme April, der auf den bitterkalten März folgte, kraftvoll "lockte", liefert das beste Aussichten auf eine reiche Blüte = Obsternte. Dazu kam die noch einmal bitterkalte Junimitte, die "Schafskälte", in diesem Gesamtablauf Garant für süße Früchte.

**Deshalb müssen und dürfen wir auch staunen, wie im Ganzen gesehen die Wetterbedingungen auf der Erde STABIL geblieben sind. Indem alle Dinge wackeln, umzukippen drohen, sterben, wird ihr Selbstsein aktuell - so könnte man Stabilität beschreiben.

Was immer man aus Eisbohrkernen NICHT herauslesen kann (hier hat sich längst große Ernüchterung eingestellt, man hatte viel mehr erwartet), man kann aus der Analyse der eingeschlossenen Luftbläschen genau das erkennen: Das Weltklima hat sich über die letzten 800.000 Jahre (?) gesehen AUSZERORDENTLICH STABIL verhalten. Die Temperaturen sind insgesamt um kaum 3 Kelvin (das entspricht 3 Grad Celsius) nach oben wie nach unten von der jeweiligen mittleren Zeitraum-Temperatur geschwankt.





*060818*

Antisemitismus-Vorwürfe als Maulkorb und Entwaffnung (2)

Teil 2)




Das alles ist nicht neu. Die jüdische Frage beschäftigt die Katholische Kirche seit je, und erst 1890 hat sie in "Civita Catholica" einen bis heute maßgeblichen Grundsatzartikel veröffentlicht. In dem gesagt wird, daß JEDES Land, das seinen Monarchen absetzt und sich gegen das göttliche Gesetz entscheidet, in die Hand der Juden fällt. Dennoch ist das nicht einmal ein anti-demokratisches Argument, denn die Juden waren überall und immer eine Minderheit. Das war also gar nicht ihr Weg. Ihr Weg war es, die Gesellschaften zu manipulieren - erst dann waren ihre Positionen durchsetzbar. Und das hieß die Mehrheitsgesellschaft betreffend immer (v. a. moralische) Subversion! Sodaß sie die einzigen waren, die noch organisiert und als Sozietät intakt blieben. 

Heute wird Amerika von drei Oligarchien geführt, und alle bestehen nur aus einer kleinen Minderheit der Bevölkerung. Juden (1%), CEOs (Vorsitzende von Konzernen und Großbetrieben; 1%, die "ganz Reichen"), und Homosexuelle (wieder 1%). Sie haben es geschafft, die "moralische Überlegenheit" auf ihre Schultern zu heften. Diese Minderheiten können heute die überwältigende Mehrheit darüber belehren, wie moralisch minderwertig und dumm sie ist. Aber die Menschen spüren, daß da etwas nicht stimmt.

Die Wahlkampagne von Donald Trump hat genau darauf abgezielt, und sein Erfolg war eine Reaktion auf diese Tatsache. Er hat damit gespielt, daß die Amerikaner zwei Parteien haben, die beide die Interessen der Oligarchen vertraten, aber niemand vertrat die Interessen der einfachen Leute, des Volkes! Das hat Trump nun behauptet.** Und wieder wurden sie getäuscht. Trump, der eine Politik des "America first" angekündigt hatte, betreibt nun eine Politik des "Israel first". Der Grund ist, meint Jones, einfach: Trump wurde von Anfang an heftigst bekämpft. Das hat dazu geführt, daß er umgedacht. hat. Er hat erkannt, daß die einzige Gruppe, die ihn retten kann, die Juden sind. Weil er in New York groß geworden ist, wo er ständig mit Juden zu tun hatte, meint er nämlich, daß er sie kontrollieren könne. Es kam aber genau umgekehrt. Wir werden nun erst recht von jenen Oligarchen kontrolliert, die wir bei der letzten Wahl gemeint hatten, aus Amt und Einfluß zu wählen. 

Wem gehören die amerikanischen Medien?
Und Trump bedient sich dabei der antidotischen Schichte, deren sich Obama bedient hatte, der mehr auf die liberalen Juden gesetzt hatte. Trump setzt auf die Hardliner, die Likudniks. Es geht also nur um die Frage, welche Juden man als bestimmenden Einfluß auf Amerika lieber hat - die Liberalen, oder die Fundamentalisten. Beide Gruppen haben eine etwas andere Gesamtstrategie, der Grundtatbestand bleibt aber gleich. Nur hat man eines gemeinsam: Das Problem beim Namen zu nennen. Denn dann wird man sofort zum Antisemiten erklärt. 

Die großen Medien sind dabei der Verlierer, auch wenn sie in der Hand der Oligarchen sind. Sie verlieren nach und nach und mittlerweile dramatisch an Glaubwürdigkeit. Dabei sieht Jones die Rolle der alternativen Internet-Medien mit Vorsicht. Denn wenn die Menschen nicht den Mut und die Kompetenz haben, damit richtig umzugehen, sind sie völlig wertlos. Nach wie vor verhalten sich aber alle, als wären die Mainstream-Medien diejenigen, die ihr Leben bestimmten. Weil es ihnen am Mut fehlt, die Dinge beim Namen zu nennen. Wie bei den "jewish taboos". Wer wagt es zu sagen: "Ihr habt Christus getötet, den Erlöser, den Sohn Gottes! Ihr tötet die Palästinenser! Ihr seid dafür verantwortlich!" 


Morgen Teil 3)




**Ein Vorgehen, das mittlerweile weltweit Schule macht: Die Zahl der Personen, die Wahlen damit gewinnen, daß sie so tun, als wären sie nicht der Partei zugehörig, aus der sie aber stammen, wächst zusehends. Kaum haben sie aber gewonnen, werfen sie der Wählerschaft zwar noch einige Zuckerstückchen vor, aber heimlich bestimmen immer noch die alten Parteimaxime ihr Handeln, und die wichtigsten Dinge passieren, ohne daß sie noch diskutiert werden. Österreich, Frankreich, Italien ... Neuerdings versucht es sogar Sarah Wagenknecht.







*300618*

Mittwoch, 15. August 2018

Antisemitismus-Vorwürfe als Maulkorb und Entwaffnung (1)

In diesem Interview (Video im Teil 5) geht E. Michael Jones der Frage nach, wie es sein konnte, daß die Katholische Kirche jeden, wirklich jeden Kulturkampf der letzten 50 Jahre verloren hat. Denn damals hatte die Kirche zweifellos noch gewaltigen Einfluß. Dennoch wich sie pausenlos zurück. Heute sind unsere Gesellschaften in praktisch allen entscheidenden Fragen nicht- oder noch mehr anti-katholisch geprägt. Wie kann das sein?

Eine der Erklärungen ist, daß sie damals begann, durch säkularisierte, laienhafte Vertreter nach außen zu treten. "Sexularised Activists" übernahmen ihre Repräsentation nach außen. Noch mehr waren "akademische" säkulare (weltliche, nicht klerikale) Aktivisten das Verhängnis, denn als Akademiker kann man nicht so spezifisch sein, wie es die katholische Position ist, in der Glaube und Wissen untrennbar ineinanderfließen. Dem aber stehen Gegner gegenüber, die diese Trennung nicht zu befolgen hatten, die beides immer wieder zusammenwarfen. Und hier kommt etwas ins Spiel, daß Jones mit "jewish taboo" bezeichnet. Denn die Gegner im Kulturkampf waren vor allem die Juden, das organisierte Judentum. Niemand innerhalb dieser Religionsgemeinschaft bestreitet, daß es die Juden waren, die Agenden wie "Homosexuellen-Ehe" etc. etc. vorangetrieben haben. An diesem Fall zeigt sich ganz deutlich der Doppelstandard, der sich etabliert hat. Denn wenn ein Jude das sagt - und das tun sie ohne jede Scheu - ist es wahr, sagt es aber ein Nicht-Jude gilt er als antisemitisch.

Damit stehen wir mitten in den Erklärungen über den von der Kirche verlorenen Kulturkampf. Wenn man den Feind nicht mehr identifizieren darf, dann muß man jede Schlacht verlieren. Das wurde im 2. Vatikanum defacto unterlaufen. In Nostra Aetate wurde die traditionelle katholische Sicht stillschweigend verworfen und hinfort untersagt, die Wirklichkeit zu benennen. Damit hat man alle Tore aufgerissen und die Hirten haben die Herde ausgeliefert, obwohl das Dokument diesen Schritt nicht wirklich vollzieht. Aber es wurde so gelesen.

Bei der Herausgabe dieses letzten Dokuments des 2. Vatikanums ist konkreter Einfluß verschiedener Personen evident. Jones nennt konkret den Jesuiten Malachi Martin, dem er in seinem Buch "The jewish revolutionary spirit" nachzuweisen vermag, daß er ein direkter Agent jüdischer Organisationen (American Jewish Committee und B'nai Brith) war. Tatsächlich waren alle seine Bücher von jüdischen Organisationen herausgegeben worden, und er lebte von deren Zuwendungen. Er hatte die Aufgabe, die katholische Lehre über die Juden zu ändern. Im Besonderen ging es darum, die Juden vom Vorwurf des Gottesmordes freizusprechen. 

Das ist natürlich eine gewaltige Aufgabe, denn das Neue Testament ist voll von Zeugnissen, daß die Erlösungsbotschaft Christi in direktem Konflikt mit dem Judentum steht. Petrus selbst geht nach Pfingsten nach Jerusalem und wirft den Juden vor, Christus getötet zu haben. Wenn wir aber wie heute die Juden für ihr antisoziales, ja menschenverachtendes Handeln nicht mehr verantwortlich machen, werden sie sich auch niemals ändern. Das sollte mit Nostra Aetate geschehen. Doch hält das Dokument nur fest, daß "nicht alle" Juden für den Tod von Jesus verantwortlich sind. Nun - das hat ja nie jemand behauptet. Auch die Gottesmutter Maria, die Apostel, die vielen Getauften etc. waren Juden. Der Apostel Paulus drückt es im 1. Thessalonicherbrief aus: Es geht um das Volk der Juden (denn getaufte Juden sind ja fortan Christen), das Christus ans Kreuz geschlagen hat. Dieses ist damit der Feind der gesamten Menschheit.

Dies ist als politischer Begriff zu sehen, nicht um buchstäblich "jeden als Juden Geborenen" und schon gar nicht also "rassisch". Es geht um die Mobilisierung von Menschen mit einem bestimmten politischen Zweck. Damals ging es um die Kreuzigung Christi, heute vollzieht sich das etwa in IPAC. Wo den Mitgliedern Angst eingejagt wird, sodaß sie dann als politische Waffe einsetzbar werden. Auch dieses Vorgehen ist prototypisch - immer schon haben die "großen" Juden die "kleinen" Juden als menschliches Schutzschild mißbraucht. 

Es braucht also einfach Mut, auch wenn man zum Antisemiten erklärt wird, meint E. Michael Jones. Man kann die Gegenwart nicht verstehen, wenn man das ausklammert.  Man kann den anti-russischen Affekt in den USA nicht verstehen, wenn man nicht um den Einfluß der neo-konservativen Juden weiß. Deren Vorfahren oft genug aus diesem geographischen (ehedem westrussischen) Raum in die USA auswanderten und die Erfahrung der Pogrome mitnahmen. Was heute passiert, ist die Frucht eines Generationen lang weitergegebenen Haßgefühls der Großeltern auf Rußland*. Das begann spätestens 2003 seine Auswirkungen auf die US-Außenpolitik zu nehmen, als die Neoconservatives die US-Politik unter Bush übernahmen und die USA in den Irakkrieg manövrierten. Ihre Macht kann man nicht überschätzen.

Man muß doch etwa einmal erklären wie es sein kann, daß russische Juden nach Palästina auswandern, den dortigen Bewohnern alles wegnehmen, und dann wie derzeit an der Grenze zu Gaza Israel dutzende Palästinenser kaltblütig durch Scharfschützen erschießen lassen, und dennoch von der Weltpresse wie ein "Opfer" behandelt zu werden. Und als wäre das nicht genug, kündigt zur selben Zeit Trump das Nuklearabkommen mit dem Iran. Wofür es nur einen Grund gibt: Drei reiche Juden Ethelson, Singer, Marcus) kontrollieren die Außenpolitik der USA. Und sämtliche Amerikaner sind in einer Situation, in der sie nicht einmal mehr das Wort "Jude" in den Mund nehmen dürfen. 


Morgen Teil 2)


*Wer den jetzigen Papst "verstehen" will, kann auf exakt dasselbe Motiv des anti-abendländischen, anti-europäischen Affekts zurückgreifen. J. M. Bergoglio ist bei seiner Großmutter aufgewachsen, die aus Italien auswandern "mußte", weil sie dort nicht zurechtkam. Und in Argentinien nach den Krisenjahren 1930ff. wieder in Armut endete.




*300618*

Vom Brett im Meer (4)

Teil 4)




Nun fand der VdZ eine Nachricht auf Russia Today, die fast beiläufig auf ihn wirkte. Nicht durch die Überschrift, die war "groß": China hat nun einen Plan beschlossen, eine Fläche von 1,5 Millionen km² in Tibet (diese Fläche ist dreimal die Fläche Spaniens) mit solchen geo-engineering-Eingriffen zu Regenzonen auf Knopfdruck zu machen. Denn in dieser tibetischen Ebene entspringen fast alle großen Flüsse und Ströme Südostasiens, vom Mekong also bis zum Huang Ho, dem Gelben Fluß. Das heißt, daß dort abgeregnetes Wasser über diese Flußsysteme in die Ebenen gelangt. Damit will man die Fruchtbarkeit und damit die Lebensmittelversorgung, aber auch die Energieerzeugung an Flußkraftwerken steuern.

Dazu werden angeblich bis zu 50.000 kleinere Verbrennungseinheiten errichtet, die über diese Verbrennungsvorgänge (was verbrannt wird, wird nicht erwähnt) und die aufsteigende Luft auch Silberjodid in jene Luftschichten tragen, wo Regen entstehen kann. Angeblich hat man solche Vorgehensweisen bereits seit langem erprobt, und es würde "wie auf Knopfdruck" funktionieren. Ferner wird in dem Bericht erwähnt, daß China solche Eingriffe schon seit längerem über Großstädten anwendet, um dort, wenn der Smog zu groß wird, über den Regen die Luft wieder zu reinigen. 

Was an diesem Eingriff, der beschlossene Sache zu sein scheint, denn der Artikel spricht davon, daß das Projekt bis 2020 abgeschlossen und verwirklicht sein soll, so erschreckt nicht, daß man nun nicht mehr länger fackelt und es verwirklicht. Daß ein atheistisches Land wie China die Welt generell als Maschine, als bloß technisch-lineares Gefüge begreift, verwundet ja nicht weiter. Das ist ja das Wesen des Materialismus. Wo auch der Mensch keine absolute Würde hat, zu der Freiheit gehört, weil sich solche Würde nur in einer Gott-Ebenbildlichkeit des Menschen verankern läßt. Kein Gott - kein Mensch, auf diese einfache Formel könnte man es bringen. Der Mensch wird ebenfalls zur Dispositionsmasse, zum "naja, nun ist er halt mal da". 

Daß das in China in solchem Umfang verwirklicht ist, verwundert ebenfalls nicht. Denn der Konfuzianismus, der Land und Leute über Jahrtausende geprägt hat, ist ebenfalls ein per se atheistisches, auf jeden Fall rein pragmatisches System, wie Gesellschaft "funktioniert". Mit ein paar hübschen Einsprengseln, die als Relikte früherer Religiosität gesehen werden können (auch gewisse Religiosität gehört zum pragmatischen Ansatz des Konfuzianismus), und die ihn fast als "sehr humanes System" erscheinen lassen könnten. Wer würde nicht die Vorfahren und Eltern zu ehren als ziemlich weise bezeichnen?

Was an diesem Projekt aber erschreckt - neuerlich erschreckt, denn chinesische Projekte haben oft eine unfaßliche Dimension, man denke nur an den Dreischluchten-Staudamm am Yangtse, der eine Landschaft von der Fläche halb Europas ratzeputz eingespannt hat  - ist das auch aus der früheren Sowjetunion bekannte Gigantomanismus. Es ist die Größe des Projekts. 

Klar, selbst kleinere Projekte sind Unsinn. Sie sind Unsinn, weil die Folgen solcher Linearisierung von Teilen eines Großen - eines Brettes im Atlantik - nie absehbar sind. Das können sie gar nicht. Und genau so ist die wirkliche Größe selbst absehbar. Ausgebrachte Chemiewolken sind nicht einfach beschränkbar, sie können sich weit weit ausbreiten, Wetter in diesen Höhen rasch umschlagen, und alles Planen zunichte machen. Neben noch ganz anderen Einwänden, über die wir uns hier aber nicht auslassen wollen - sie sind nämlich auch Merkmal von Atheismus, aber das ist ein nächstes Thema.

Aber was China mit einem solchen Projekt auslösen wird, ist nicht absehbar. Es hat immerhin eine Größe, daß man nicht einmal abschätzen kann, wie weit die Wirkung reichen wird. Daß sie halb Asien umfaßt steht einmal schon fest. Wie weit das noch darüber hinaus reichen wird ist aber nicht wißbar. Auf jeden Fall scheint es groß genug zu sein, daß es über die angrenzenden Ganzheiten und Zonen bis weit nach Innerasien, und im Osten bis weit in den Pazifik hinein wirken wird. Und das kann einem denn doch Angst machen: Wie wird das Klima darauf reagieren, wenn ihm ein so großer Teil seiner Energie (die immer in Trägern, in Bewegung liegt) quasi entrissen und "zum Brett gemacht" wird? Darf man solche riesigen Projekte wirklich wagen angesichts eines Systems, das man nach wie vor nicht kennt, nicht versteht, und auch nie in rationalistischem Sinn verstehen wird? Ist das nicht ein neuer Turmbau zu Babel, der auf einem riesigen Block des Irrationalen sitzt?

Das alles ist also groß, und auch groß berichtet. Was mehr erschreckt, ist die beiläufige Information, daß wir nicht mehr länger darüber diskutieren müssen, OB geo-engineering stattfinden wird. Daß auch von allen möglichen Wichtigen nicht mehr so getan werden muß, als würde darüber "diskutiert". Sondern daß uns nun klar sein muß, DASZ es bereits längst stattfindet. Und zwar schon seit längerem. Eigenmächtig. Nur hat niemand darüber geredet.
Was aber endgültig Angst macht ist, daß diese Linearität, dieser Atheismus, der solchen Projekten zugrundeliegt, der ihnen wesentlich ist, in seiner Gesamtausrichtung zwangsläufig (!) fehlschlagen muß. Es mag sein, daß man fallweise Wasserprobleme behebt. Es ist aber sicher, daß man damit Wirkungen auslöst, die uns noch staunen lassen werden. Da können dann die fördergeldgeblähten Gurkenbäuche kräftig in der Schlagsahne ihrer Lügen fummeln, um neue Theorien über Klimawandel hervorzuzaubern. Wer in solche Dimensionen greift, wer solche Bretter ins Meer wirft, wer sich mit solchen komplexen Ganzheiten anlegt, der kann davon ausgehen, daß ein Tsunami losbricht, um dieses Brett zu brechen.





*250618*