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Dienstag, 18. September 2018

Noch einmal Südafrika (2)

Teil 2) Eine Nachbemerkung zur Apartheid




Nachbemerkung: Die in Südafrika erst 1848 definitiv eingeführte "Apartheit" - also die völlige Trennung von weißer und schwarzer Bevölkerung, eine englische Idee, die bereits im 19. Jahrhundert auflebte - könnte als Gegenbeispiel gegen die vom VdZ hier vertretene Idee der Segregation gesehen werden. Die der VdZ als einzige Lösung für das Migrationsproblem sieht, denn eine Integration ist nicht möglich und oft genug sogar menschenunwürdig, weil es auf die Auflösung der Identität der Zuwanderer (und auch der Einheimischen, das nebenbei) hinausläuft. Gegen die sich auch die Migranten wehren. 

Nun, ist Südafrika ein Beispiel, daß diese Idee nicht greift? Nein. Denn Südafrika war nicht nur (als strategisch hoch wichtiger Posten) in die US-Front im kalten Krieg eingebunden, was zu einer Verhärtung der Stabilitätskriterien führte (Identität wurde zum Bestandskriterium einer viel größeren militärischen Auseinandersetzung, analog zum Amerikanismus), sondern die Lage in Südafrika war im Prinzip organisiert und gangbar. Sie wurde erst durch linke, falsche Vorstellungen von "Gerechtigkeit" zu einem System der Ungerechtigkeit stilisiert. Und nachweislich haben europäische Länder (Schweden!) Milliarden investiert, um die "Bürgerrechtsbewegungen" (sämtlich linker Provenienz) aufzubauen und zu finanzieren. Der ANC hat den nunmehr gnadenlosen Kampf gegen die weiße "Herrschaft" mit brutalen Mitteln durchgeführt und die Schwarzen mit Terror (wer mit den Weißen zusammenarbeitete, wurde als Verräter und Kollaborateur mit dem Feinde oft genug sogar hingerichtet) auf diese Linie hin gezwungen.

So hat die Linke den Staat Südafrika (auch aus strategischen Gründen!) ganz gezielt erst destabilisiert, und zwar mit "Menschenrechts-Argumenten", also mit "überlegenen moralischen Vorstellungen". Auf den international massiv aufgebauten Druck hat die weiße Führung 1991 mit einem Ende der Apartheid reagiert. Als logische Folge haben in den Wahlen von 1994 die Schwarzen (die ab den 1960ern durch enorme Geburtenraten die Bevölkerungsmehrheit erlangt hatten) Südafrika in die Hand bekommen. 

Dabei stehen die weißen Schichten in den Großstädten weniger vor einem Problem - sie sind meist Liberale und selber links. Diese "Engländer" waren auch nie wirklich mit Südafrika verwurzelt, die Bereitschaft auszuwandern ist unter ihnen sehr hoch. Sie sind im Laufe der letzten 100, 150 Jahren gekommen, und sie kamen in eine "Kolonie". Anders die Buren, die Nachfahren der im 17. Jahrhundert aus Europa eingewanderten Holländern, Deutschen, Franzosen, die eine neue Heimat suchten. Ihnen ist Südafrika die EINZIGE Heimat, und sie waren auch VOR den heutigen Schwarzen da, die die Landnahme der Buren, die ein Steppenland zu einer blühenden Landschaft kultiviert haben, das viele Begehrlichkeiten geweckt hat, als "Unrecht" darzustellen versucht.

Auch wenn man manche Segregationsmaßnahme aus dem Südafrika VOR dem Putsch durch den ANC als überzogen und letztlich menschenunwürdig ansehen muß, so war die Segregation, die vor 1948 eine im Alltag ganz unaufgeregt gelebte Selbstverständlichkeit war, der richtige und einzige Weg. Die Buren selbst, übrigens, waren den Schwarzen gegenüber viel offener, hatten nur selten Probleme mit ihnen; erst mit dem Zugriff der Engländer, vor allem aber mit dem Engagement des Großkapitals, das die Rohstoffe auszubeuten begann, wurde die Apartheit schärfer. Zuvor lebten die beiden Bevölkerungsgruppen in ihren Parallelgesellschaften sehr friedlich miteinander, und immerhin profitierten die Schwarzen gehörig von der Kultur der Weißen, die auf den Westen und den Weltmarkt ausgerichtet war und über diesen Weg ihren Wohlstand aufbaute.

Es gibt keine Multi-Kulti-Gesellschaften. Es gibt nur Frieden, wenn man Parallelgesellschaften zuläßt, die für sich gesehen nach ihren Wert- und Lebensvorstellungen prosperieren können, je nachdem, wie sie es zu leisten vermögen. Diese Parallelgesellschaften müssen durch eine starke staatliche Hand geschützt sein, so daß sie sich in Ruhe und Rechtsfrieden begegnen können. Dann kann ein Staat diese Gesellschaften in ein Insgesamt integrieren. Löst man diese Teile aber auf, wirft man sie in einen Topf, ist das der Beginn einer Hölle des Kampfes aller gegen alle.





*240818*


An Soja ist schon so mancher verblödet

Nun ist der VdZ zwar sicher, daß die Rechnung "hier Soja - dort Chemie - dort Wirkung" nicht stimmt. Chemie ist letztlich nur der Ausdruck von ontologischen Vorgängen, von Wirklichkeiten. Dennoch ist interessant, was bei so vielen Untersuchungen über die Reaktion von Menschen auf Soja (so müßte man es richtiger ausdrücken, nicht: Wirkung auf Menschen) eindeutiges Ergebnis war.

Das da lautet, daß der Genuß von Soja nicht nur impotent, sondern auch dement macht. Weil bei stärkerem Konsum von Soja (Tofu) das Gehirn schrumpft.

Nettes Bonmot aus dem Video: "Ernährungsberatung ist Gewalt von Frauen an Frauen."









*070818*

Montag, 17. September 2018

Noch einmal Südafrika (1)

Die "Gerechtigkeitsregierung" am südlichen Kap von Afrika hat nun begonnen, die Verfassungsänderung, die per Jänner 2018 in Kraft trat, umzusetzen. Und an einigen ersten Beispielen zeigt sich bereits, was da auf die Buren (und die meisten Farmer sind Buren, also nicht weniger "genuine" Südafrikaner als die Schwarzen, wir haben über die geschichtlichen Vorgänge seit 1652 vor einiger Zeit berichtet, der Film bringt sie ebenfalls, in geraffter Form) nun zurollt.

In einer ersten Entwicklung ist bereits ein massiver Preisverfall für Burenfarmen zu beobachten. Denn wer will Land kaufen, das möglicherweise bald wieder enteignet wird? Und so mancher wird wohl auch verkaufen mögen, was die Preise weiter drückt. Das Vorgehen der Regierung scheint genau darauf abzuzielen. Die ersten Fälle zeigen, daß die den zu Enteignenden angebotenen "Entschädigungen" kaum ein Zehntel des Marktwertes der Farmen ausmachen. Dabei kommt ein staatlich beauftragter Schätzer zu den Farmern und macht eine Bestandsaufnahme. Das rechnet er in einen Marktpreis um. Steigen die Farmer nicht darauf ein, wird trotzdem enteignet - nur: entschädigungslos. Die nächsten Fälle von Betroffenen (mittlerweile sind es ca. 140) zeigen, daß alles auf das hinausläuft, was ohnehin viele schwarze Politiker von Anfang an anstrebten: Entschädigungslose Enteignung, denn es handele sich ja sowieso nur um "Rückgabe von Diebesgut".

Währenddessen geht der Genozid an den Buren weiter, wie die jüngst fertiggestellte Reportage "Farmlands" der Kanadierin Lauren Southern zeigt. Sie mußte bei ihren Recherchen keine Nadel im Heuhaufen suchen, also Einzelfälle aufspüren. Sondern sie traf auf eine Bevölkerungsgruppe im Angesicht einer unausweichlich scheinenden, nahen Eliminierung. Unter der es mittlerweile niemanden mehr gibt, der nicht von (oft unfaßbaren) Gewaltexzessen betroffen war, sei es persönlich, sei es in der Familie, sei es bei Freunden. Wenn die Entwicklung so weitergeht - und es gibt nichts, das das stoppen zu können scheint - wird es in Südafrika bald einen ausgewachsenen Bürgerkrieg geben, in dem sich die rund drei Millionen Buren mit der Waffe in der Hand organisiert gegen die Auslöschung durch die schwarze Mehrheit zur Wehr setzen werden. Denn diese Buren kämpfen um ihre Heimat.

Mit zu den Entsetzlichkeiten, die das Unrecht in Südafrika noch tiefer machen, gehört, daß die Weltöffentlichkeit, die Weltmedien dazu wie auf Vereinbarung schweigen. Sieht man von einigen wenigen Ländern ab (Rußland, Australien), die sich angetragen haben, den Buren Land und Lebensmöglichkeit zur Verfügung zu stellen (was aber nur für einige tausend oder meinetwegen zehntausend eine Möglichkeit ist), werden die Buren völlig alleine gelassen und ignoriert.

Zu sehr widerspricht das, was sich nach 25 Jahren "Befreiung vom Joch der Weißen" dort abspielt, den verqueren Vorstellungen, in denen der African National Congress unter Nelson Mandela eine Utopie aufzustellen versprach, die sich nun in eine Hölle zu verwandeln beginnt. Denn komischerweise bricht nun immer noch nicht in diesem einst prosperierenden Land der Wohlstand unter den Schwarzen aus, im Gegenteil, das Land ist ökonomisch, aber auch im gesellschaftlichen Miteinander auf einem steilen Weg nach unten.

Die Währung (der Rand) ist auf Ramschniveau gefallen. Die Arbeitslosigkeit beträgt 50 Prozent, offiziell 36 Prozent. 16 Millionen Sozialhilfeempfänger stehen drei Millionen Einkommenssteuerzahlern gegenüber. Dem gegenüber die Augen zu öffnen aber würde so manches Weltbild hinterfragen, so manche Glaubwürdigkeit demontieren. In der Disziplin Realismus waren die Linken aber noch nie gut.

Dieses Schweigen kommt natürlich dem Versteckspiel der Regierung entgegen, die alles tut, um das Ausmaß des Chaos im Land zu vertuschen. Daß täglich drei Dutzend Revolten durchschnittlich geschehen, die die Infrastruktur des Landes in Klump und Asche schlagen. Daß es eine eigene Organisation gibt - die "Blutschwestern" - die die Farmen von den Verbrechensspuren reinigen, die die täglichen Überfälle auf Burenfarmen oder Gewerbebetriebe hinterlassen, die nur ein Motiv haben: Haß. Neid. Und nur ein Ziel: Zerstörung.

Von einem "offenen Multi-Kulti-Regenbogen-Land" ist keine Rede. Vielmehr haben sich Korruption und Gewalt ausgebreitet und sind Alltag. Auch unter den einzelnen Gruppen der Schwarzen gibt es enorme Spannungen. Wobei es sogar ein ausgewachsenes Migrationsproblem (die vielen Zuwanderer aus afrikanischen Staaten werden als Sündenböcke gesehen und abgelehnt) gibt.

Sehe der Leser nun selbst. Und mache er sich auf manche Erschütterung gefaßt.

"Farmlands" (2018), 
von Lauren Southern, 
in deutscher Übertragung






Morgen Teil 2) Nachbemerkung zur Apartheid




*240818*

Welche 68er man verachten darf

Er war einer der Proponenten der 68er-Bewegung und gilt heute als einer vom harten Kern der Reaktion - Günter Maschke. Immerhin ist er einer der wenigen der damaligen Zeit, denen zuzuhören immer lohnt. Und er hat eine wirkliche Wende vollzogen, weil er damals auch fest an alles glaubte, was er dachte. Und meinte, über die Wahrheit die Welt zu erschließen.

Die Kommilitonen der Bewegung hat er ähnlich empfunden, wie der VdZ. Der was er dachte ernst meinte, und meinte ernst meinen zu müssen, was als denkerisches Ergebnis auf dem Tisch lag. Wie anders erlebte er so gut wie alle, die sich weit mehr als der VdZ (dem trauten sie nie, egal welche; wer traute ihm also jemals? mit Recht! denn er war nie verkumpaniert, hat also nie Kadavergehorsam - "Zusammenarbeit" - vor Wahrheit gestellt) als 68er definierten (und in seiner Generation waren sie alle, waren "wir" alle, After-68er, also um zehn Jahre zu jung, mindestens) und darin so etwas wie "Adel" erblickten.

Aber in einem seltsamen Widerspruch lebten, den auch Maschke ähnlich empfunden haben dürfte wie der VdZ. Denn sie alle - alle! - hatten kein Problem damit, von genau jenen zu nehmen, weil zu leben, die sie so scharf kritisieren. Den Vätern, die Arschlöcher waren, weil sie die neue Pioneer-Anlage nicht kaufen wollten, dem Staat, der überhaupt nur unterdrückte, aber gut genug war, von ihm Subventionen für Indianer-Expeditionen zu gewähren, von denen man dann gemütlich das nächste halbe Jahr lebte.

Die allesamt also nie das wirklich TATEN, von dem sie sonst so vollmundig und mit wer-weiß-welcher Literatur unterfütterten. 

Maschke hat völlig recht: Vorwerfen kann man den damaligen 68ern und After-68ern nicht, daß sie damals waren wie sie waren. Vorwerfen muß man ihnen vielmehr, wie sie später lebten. Und heute zu den totalitären System-Bedrückern wurden, die ihnen damals im Weg standen. Weil sie sich damals hätten mühen, quälen müssen. So haben sie einen Weg gefunden, die Paradigmen der Gesellschaft, der Öffentlichkeit zu ändern, und mußten sich somit nie ändern. Sondern konnten immer ihr verfressenes, abgeficktes Lotterleben weiterleben, ohne sich je innerlich wirklich bewegen zu müssen.

DAS ist der Grund, warum der VdZ die 68er - soweit er sie kannte, soweit er sie kennt - bis ins tiefste Herzgründlein hinein verachtet.  Menschen, die noch nie im Leben etwas bewegt haben, haben die Welt bewegt, damit die Illusion bestehen bleibe, es bewegte sich etwas. Das Leid, das sie aber über Generationen und die heutige Jugend gebracht haben, ist ihnen vollkommen egal.









*220818*

Sonntag, 16. September 2018

Was hat man da wirklich vor?

Wie widersprüchlich das ist, was wir heute als Politik erleben, zeigt ein Detail: Einerseits erzählt der für solche Fragen zuständige deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), daß die Künstliche Intelligenz (KI oder AI) die Zukunft der Volkswirtschaften weltweit bestimmen und alles, buchstäblich alles verändern wird. Um im nächsten Augenblick zuzugeben, daß Deutschland diese Anpassungsleistung nicht mehr aus eigener Kraft zu leisten vermögen wird. Weshalb er vom nötigen Zukauf von Intelligenz spricht: Fachleute sollen weltweit angeworben werden. 

Anderseits zeigen eine Reihe von weltweiten Studien zur Entwicklung der Intelligenz - Gunnar Heinsohn stellt eine davon vor - daß Westeuropa und im besonderen Deutschland, Österreich und die Schweiz mit jeweils gleichlaufenden Entwicklungen seit Jahren einen Rückgang des Intelligenzniveaus zu verzeichnen hat. (Was übrigens schon seit längerem beobachtet wird.) Dieser wird sich bis zum Ende des Jahrhunderts fortsetzen und rund 0,6 Punkte (bei einem Ausgangsniveau des IQ im Jahre 2010 von rund 96) pro Jahrzehnt betragen. Wofür es einen klaren Grund gibt: Die gegenwärtige Migration, neben der damit zusammenhängenden weiteren öko-sozialen Ausdifferenzierung. 

Denn anders als in Australien oder Singapur (um nur einige zu nennen) ist das Intelligenzniveau der Zuwandernden in unseren Ländern niedriger als das der Bevölkerung der Zielländer. Bis zum Jahr 2100 sagt die erwähnte Studie eine Absenkung des IQ-Niveaus um mehr als 5,5 Punkte voraus. Der dann zu erwartende Durchschnitts-IQ liegt dann in einem Bereich (so erwähnt es einmal Jordan Peterson) der gerade noch einem angelernten Industriearbeiter entspricht, der - als Anweisungsempfänger für begrenzte Tätigkeitsabfolgen - gerade noch in gewisse Produktionsprozesse eingebunden werden kann. 

Dazu muß man bedenken, daß das Intelligenzniveau keineswegs durch "Bildung" in heute verstandener Art steigerbar ist. Wie wahr das ist, zeigt die seit langem abwärts zeigende Entwicklung des geistigen Niveaus von sogenannten Akademikern in Ländern mit Massenuniversitäten. 

Zwar hält der VdZ die Theorien für falsch, die von einer rein erblich bedingten Begründung des IQ ausgehen (das ist nur ein jeweils beschränkt auftretender Zusammenhang, das aber freilich schon), aber es bestehen dennoch so enge sozio-kulturelle Zusammenhänge zwischen den Generationen, daß eine Anhebung nur sehr langfristig möglich ist. Und mit der Hebung des sittlichen Niveaus und damit mit Religion und Werthaltungen (Haltungen, nicht deklarierten Katalogen) einhergeht. Auch hier ist freilich wenig zu erwarten.

Was also stellt sich die Politik eigentlich vor? Wie meint sie, sollte unsere Zukunft aussehen? Als Sklavenvolk, das von einer abstrakten, universalen "Elite" (zu der natürlich die Kaste der Politiker gehört) und deren technischer Hilfsmittel beherrscht wird? Mit Volkswirtschaften, die mit Volk gar nichts mehr zu tun haben, sondern nur noch die Betriebsmittel für staatliche Apparate zur Verfügung stellt, um dieses notwenige Übel - Volk, Bevölkerung - irgendwie noch durchzufüttern, während Arbeit zur Beschäftigungstherapie, die Sinnfrage zur psychologistischen Übung, Verhalten zur Dressur erwünschter Verhaltensweisen wird?

Das alles stößt auf ein weiteres Problem, und Altmeier scheint es bereits zu repräsentieren: Der hochgradige Kompetenzverlust dieser unserer Eliten in der Gegenwart, und zwar in allen Bereichen. Dem wir etwas verdanken, bei dem uns der Atem stocken sollte. Wir werden zu diesem wichtigen Thema an dieser Stelle noch handeln. Denn es ist vielleicht sogar unser größtes gesellschaftliches Problem: In immer größerem Ausmaß zieht sich in einer Art innerer Immigration Geist aus der das öffentliche Leben gestaltenden Ebene zurück, wandert also im Gegenzug zur Zuwanderung von Menschen konkret oder auf eine andere, mehr persönlich bleibende Weise aus. Mehr noch, er wird zunehmend aggressiver vertrieben.

Wir haben es also in mehreren Bereichen mit sehr analogen Bewegungen zu tun. Was sich auch darin anzeigt, daß die Eliten zunehmend nicht mehr in der Lage sind, widerspruchsfreie Aussagen zu liefern, ja den Widerspruch zur vernachlässigbaren Größe macht. Sodaß die Sprache immer weniger erfaßt, was an realen Bewegungen abläuft.

Man nennt das Verblendung.





*240718*

Von Schuldknechtschaft ins persönliche Gefängnis - am Beispiel Irland

Wer verstehen will, was sich in Irland mit diesem jüngsten Höhepunkt in der Abtreibungsfrage abgespielt hat muß die Zusammenhänge mit den Vorgängen seit 2007 (aber im Grunde bereits in den Jahrzehnten davor) sehen. Die das Land in tiefe Schuldknechtschaft getrieben haben. Wo der Staat die zuvor enorme private Verschuldung zum System erhoben und übernommen hat. Was darauf folgte, war die völlige Übernahme der Linken durch die Agenda der "sexuellen Befreiung". Seit die Linke diese Programme auf ihre Fahnen geschrieben hat, ist ihr Programm: Wir wollen sexuelle Befreiung, die Freiheit tun und lassen zu können, was wir gerade wollen, dafür hören wir auf, das Wirtschaftssystem zu kritisieren.

Aus dem Arbeiter, dem Menschen, der mit seinem Werk die Welt gestaltet, wird aber nicht nur ein braver Konsument, sondern vor allem ein entgeisterter Proletarier, der nur noch seinen Job erledigt, um das Geld zu bekommen, das ihm sein "eigentliches Leben der Freiheit" ermöglicht.* Mit Arbeit, mit Werk, mit Lebenswerk und Lebensgestaltung hat das alles nichts mehr zu tun.

Hier faßt E. Michael Jones zusammen, was sich an Irland exemplarisch gezeigt hat und den gesamten Westen, ja fast die ganze Welt mittlerweile kennzeichnet. Die wirklichen Kräfte hinter den gezeigten Jubelausbrüchen auf der grünen Insel, der dem Großteil Europas seine Christianisierung nach den Wirren der Völkerwanderung verdankt, als das Referendum mit großer Mehrheit für die Freigabe der Abtreibung entschied, hat ganz andere Motive. Die Abtreibungsfrage war nur das Symbol für einen fatal täuschenden "Scheinsieg" über ein Establishment. Doch war ganz ein anderes Establishment gemeint, ganz eine andere Knechtschaft, die freilich geschickt verborgen blieb. Genau die haben die Iren nun freiwillig gewählt, weil dieses verborgene, sich geschickt kostümierte Establishment es einmal mehr geschafft hat, die Knechtschaft durch Sexualität zur "Freiheit" zu stilisieren, die Moral, die Tugend zur Knechtschaft umzudeuten.

Auch hier die direkten Wurzeln in der Verhütungsmentalität. Denn was ist die Folge, wenn man den Menschen nicht mehr als in seinem Logos, seinem "geistigen Funken" beginnend wie begründet sieht? Dann ist in einem nächsten Schritt der Mensch eine Frage der Aktualisierung, nicht mehr des Telos, von dem er ausgeht, auf den er zugeht. Dann ist der Embryo im Mutterleib kein Mensch mehr, sondern eine anonyme, amorphe Zellmasse.

Dann will man davon nichts mehr hören, warum es denn dann sein könnte, daß sich aus dieser amorphen Zellmasse zielstrebig ein Mensch heranbildet, sich jede einzelne Zelle nach einem klar erkennbaren, scheinbar inneren Plan ordnet, vermehrt, gruppiert. Dann will man nichts mehr davon hören, daß sich die Seele ihren Leib formt. Dann will man nichts mehr hören, daß dieser am Beginn seines Lebens stehende Mensch vom ersten Moment der Verschmelzung von Same und Ei einen eigenen Stoffwechsel beginnt und ein Eigenleben führt, einem eigenen Ziel folgt. Zwar von der Mutter abhängig, aber doch von ihr getrennt. Dann wird diese Frage zur Verwirrung des "mein Bauch gehört mir". Der nächste Schritt ist direkt damit verbunden: Wo das Leben nicht in seiner geistigen Verankerung gesehen wird, sondern als Folge der Aktualisierung, ist Euthanasie die nächste Konsequenz. Neben andern Konsequenzen wie Massenimmigration.

Was erschütternde Rückschlüsse auf die Haltung zur Abhängigkeit als Aufeinandergewiesenheit der Menschen überhaupt zuläßt. Darin drückt sich aber nur aus, was wir im Alltag längst erleben: Die (überzogen definierte) Individualisierung des Menschen als Auf-sich-Geworfenheit, als isoliertes Objekt, das möglichst von keinem Mitmenschen abhängig sein möchte und das als Freiheit sehen möchte.

Aber es ist lediglich die Illusion, Abhängigkeiten dadurch loszuwerden, indem man sie möglichst nicht wahrnimmt, wie die dem politischen System gegenüber. Demgegenüber noch die Illusion genährt wird, daß es, weil "demokratisch" von uns selbst "wählbar" wäre. Menschsein heißt per se Abhängigkeit, weil Angewiesenheit. Der Leser möge nur zwei Minuten den Atem anzuhalten versuchen.

Nun ist Irland auch nicht mehr das monokulturelle Land, das es einmal war, drückt es einer der Proponenten der Abtreibung aus, die nur ein nächster Schritt dessen war, daß man vor zwei Jahren die Homosexuellen-Ehe beschloß. Irland ist ein multikulturelles Land geworden. Diese Aussage erzählt die umfassendere Geschichte.

Darin drückt sich nämlich am deutlichsten der Verlust des eigenen Selbstseins aus, als deren Indizien die Entscheidungen der Iren in den letzten Jahren gesehen werden müssen. Damit drückt sich am deutlichsten aus, daß Irland aufgehört hat, ein eigenes Land eigener Identität zu sein. Fortan wird ihm seine "Identität" vorgegeben, vorgegaukelt, während das Selbstsein verdunstet.

Die in Irland so befremdlich hochgebrandeten Freudenkundgebungen lassen noch einen weiteren Schluß zu: Immer wieder wird von Befürwortern der Abtreibung behauptet, daß jede Abtreibung eine "tragische Entscheidung" wäre, die jede Frau für sich zu treffen und zu tragen hätte. Ab sofort kann dies nur als glatte Lüge gesehen werden. Von "Tragik" war in Irlands absurder "Freude" nichts zu spüren.

Was ist in Irland passiert in den letzten 30 Jahren? Irland hat sich konsequent zu einer Sklavenkolonie gewandelt.







*Das ist übrigens die Haltung des antiken Heidentums, die Arbeit als menschenunwürdig, bestenfalls notwendig ansah. Diese Haltung wurde durch das Christentum völlig auf den Kopf gestellt und hat das Europa geschaffen, von dem wir heute noch zehren. Denn im "ora et labora" der Benediktiner zeigte sich, daß Arbeit kein Übel, sondern ein Weg des Lebenssinnes ist, der mit den eigenen Händen eine Verwandlung der Welt zum Lobpreis Gottes ermöglicht, fordert. Arbeit, die über reinen persönlichen "Nutzen" (Geld ...) hinausgeht, und Würde, die das Wesen des Selbstbewußtseins ausmacht, haben direkt miteinander zu tun.






*170818*

Samstag, 15. September 2018

Die großen Veränderer aller Spielregeln (2)

Teil 2)




Das alles sagt natürlich nicht Jordan B. Peterson. Dessen Video wie so oft andere Videos und Vorträge für den VdZ nur Anlaß und erste Stufe auf eigenen Gedankenwegen war. (Wer didaktische Vorträge hören will, soll auf Youtube welche suchen.) Aber er stützt alles hier Fortgeführte mit dem, was er als Tatsachen anführt. Was Peterson sonst nämlich hier anführt kann der VdZ überhaupt nicht stützen. Es zeigt vielmehr einen Peterson (und darüber wurde hier schon ausführlich gehandelt), der weil er an einen evolutionären Menschen glaubt letztlich auch an die Mechanistik des Lebendigen glaubt.

Das ist schlichtweg unbrauchbares Zeugs und macht das, was uns begegnet, nicht begreifbarer, sondern umhüllt es nur mit scheinbar wohlschmeckenden "Erklärungen", die aber gar nichts erklären, sondern nur den Ursprung der Probleme weiter nach hinten schieben. Wie die Schildkröte, auf der die Welt ruht, die auf einer Schildkröte steht, die wieder auf einer Schildkröte steht ... und so weiter. Wenn Peterson sich nicht beeilt, wird er sich in einem Netz gefangen sehen, das ihn bestenfalls noch als "Modeerscheinung" klassifiziert. Aber wir wissen ja, solche Theoretiker haben oft die größte Resonanz.

In glatten Blödsinn geht er deshalb auch in Erklärungen über, wo er behauptet, daß es Männern nur um eine möglichst hohe Position in der Hierarchie der Dominanz geht. Das ist in dieser Form gesagt glattweg FALSCH. Es ist eine Perversion, es ist ein Versagen im Falschen, aber es ist nicht primär menschlich und männlich. Männlich ist Autorität, ja, denn Mann zu sein heißt Vater zu sein. Und Verantwortung gibt es nicht ohne Macht. Aber das hat mit der Stellung im Ganzen nichts zu tun, sondern hat nur mit der Stellung INNERHALB eines solchen Hierarchiegefüges zu tun.

Und wer mit Männern "in Massenform" zu tun hatte - wie der VdZ, der unter anderem für eine Männerbewegung zuständig war, die damals 11.000 Mitglieder hatte - stellt z. B. fest, daß es nichts "Gefügigeres" gibt als Männer! Männer folgen sofort! Sie müssen nur in ihrem ganz intimen Bereich - Ehe, Familie - führen können, und ansonsten wissen, wo sie hingehören, das war's. Aber bei weitem nicht jeder "will" ganz nach oben! Das tun entweder die Berufenen, und das sind wenige, oder die Kranken. Peterson hat also glatt unrecht mit dem, was er aus der Evolutionstheorie herauszutzeln zu können meint. Sie erklärt praktisch gar nix.

Peterson zeigt deshalb das meiste indirekt durch das was er sagt. Etwa, daß auch die Postmoderne - die alles, wirklich alles relativiert und auflöst, was zuvor einmal galt - dieselbe Rolle spielt wie heute der Islam in Europa: Sie ist ein umfassender Veränderer aller Spielregeln. Umso mehr, als die Postmoderne ja nichts mehr zu befestigen vermag, kein Wertegerüst, rein gar nichts. Sie löst einfach alles auf, um von Scheinposition zu Scheinposition zu springen und wie im Hase und Igel-Gleichnis immer schon "da" gewesen zu sein, kaum hat man sich ihrer Position nachgearbeitet.

Die Postmoderne macht insofern also dasselbe, wie es der Islam seit 1000 Jahren vor allem tut: Indem dieser nämlich das Kausalitätsprinzip auflöste, machte er seine Positionen zu reinen Interpretaten, deren Ergebnisse in der Hand der autorisierten Interpreten liegt und lag.

Auch von dieser Seite her also wird des VdZ These gestützt, daß wir nur noch wenig Zeit haben, um die Entwicklung in halbwegs friedliche Bahnen zu lenken, ehe die Aggressivität der genannten Gruppe(n) aus nahegelegten Gründen explodiert. Und diese Lösung kann nur heißen, daß eine Leitgesellschaft, die auch die autoritativen Mittel (Polizei, Militär) besitzt sich durchzusetzen, eine Reihe von Parallelgesellschaften einrichten muß, die IN SICH ALS GESELLSCHAFTEN mit eigenen Wertelandschaften und Statusmöglichkeiten funktionieren. Wo sich auch der Alltag INNERHALB EINER GRUPPE abspielt, die kulturelle UND AN WOHLSTAND GEMESSEN weitgehend homogen ist bzw. nur Wohlstandsunterschiede produziert, die sich in einem kulturbezogenen relativen Rahmen bewegen.

Denn die großen, die allergrößten Reichtumsunterschiede, von denen hier die Rede ist, entstehen ja immer durch "Systemwechsler", also durch Menschen, die in keinem System zuhause und deshalb skrupellos genug sind (weil sie keine soziale, keine solidarische Verantwortung ausbilden), um aus allen Systemen durch Kombination verschiedenster Merkmale (z. B. hier niedrige Löhne, also absolut niedrige Preise für Dienstleistungen und Arbeit - dort hohe Löhne und deshalb absolut hohe Preise für Dienstleistungen = Auslagerung von Arbeit) beliebige Vorteile zu ziehen.

Das Spiel, auf das sich die Postmoderne eingeschworen hat - wo alles, wirklich alles im Leben und unter Menschen NUR ein Spiel um Macht und Einfluß und Reichtum (als Macht) ist - ist nur durch homogene Volksgruppen und Gesellschaften lösbar, wo alle miteinander durch enge zwischenmenschliche Netze der verbindlichen Solidarität verwoben sind.  Wo also alle voneinander abhängen, weil sonst niemandem sein Status möglich ist. Insofern ist die Postmoderne ein fundamentaler Irrtum, der von einer Bösartigkeit des Menschen (wie es eben die Evolutionstheorien verkünden: Überleben ist eine Frage des Fittesten, Stärksten, Cleversten) ausgeht, die aber an sich nicht menschlich ist.  So hat sie eben auch Karl Marx gesehen.

Jede Gesellschaft braucht deshalb Korrektive, und die können nur religiöser Natur sein. Womit wir bei dem Punkt sind, warum die katholische Soziallehre immer davon ausging, daß Wirtschaft keine "Wissenschaft" ist*, sondern der Moraltheologie zubehört.

Aber derzeit haben wir nur große "Spielregelveränderer", "Game changer" - und sie heißen Islam und Postmoderne: Zwei Seiten derselben Medaille. Und wir stehen ihnen scheinbar hilflos gegenüber. Weil wir im Regelfall bereits einer der beiden Seiten angehören.







*Der VdZ weiß bis heute nicht, was an einem Wirtschaftsstudium "wissenschaftlich" sein soll. Denn zwar werden "Methoden" gelehrt - in erster Linie Mathematik, weil davon ausgegangen wird, stillschweigend, daß Wirtschaft eine "Geldproduktionsmaschine" sei, in zweiter Linie rein pragmatische Methoden der Handhabung von Betrieben, Abläufen etc. - aber alle diese Bezugsgrößen, die es angeblich zu beherrschen gilt, sind von ganz anderen Bereichen und Wissenschaften bereits vorgegeben und werden nur beherrscht, wenn man diese beherrscht. Entsprechend gibt es im gesamten Bereich "Wirtschaft" keine einheitlichen "Theorien", sondern hunderte, ja tausende Theorien, die alle irgendwie auf irgendwelche Situationen und Zeiten in gewissem Maß stimmen mögen, aber keine Gesamttheorie bilden, die über alles durchträgt. Sie müssen alle wieder und wieder durch ganz andere Bereiche durchbrochen, auf diese hin geöffnet werden, weil sie konkret versagen. 

Und dieses Versagen wird wieder und wieder durch die Gesamtgesellschaft in Form des Staates aufgefangen - jede Wirtschaftskrise, und sie kommen periodisch, alle paar Jahre, Jahrzehnte, endet darin, daß der Staat den Kapitalbesitzern unter die Arme greift und deren Last der Allgemeinheit aufbürdet. Alle diese Bereiche sind also moralischer Natur einerseits, und anthropologischer (also theologischer) Natur anderseits und hängen von der Definition des Gemeinwohls, also vom Begreifen von Gesellschaft und Kultur ab. Und damit sind wir auch von dieser Seite her bei der Theologie!





*220818* 

Der Samstag-Nachmittag-Film

Nach 1945 begann die Zerstörung der deutschen Kunst. Definitiv. Ab da - ab da, nicht in der Zeit der Naziherrschaft! - begann der dämonische Wille, über das Alltägliche, über das Wahre, über das jedem nachvollziehbare eine allgemein-ideologisierte, moralisierende Botschaft zu legen. Der Film "Kommen Sie am Ersten" aus 1951 ist eine der wenigen Ausnahmen. Vielleicht, nein wohl sicher gelang den Filmemachern das, weil sie einfach humorvoll sein wollten. Wobei sie damit die Zensur elegant umschifften. Humor ist tatsächlich die schärfste Wache, denn er lebt vom Hausverstand. Dazu ein andermal noch mehr. 

Die nach 1945 betriebene, begrüßte, gewollte, von zuvor (oder wann immer) Abgelehnten ausgenützte Verdreckung der Kunst haben wir im Grunde bis heute zu erleben. Das ist der eigentliche Grund, warum niemand mehr der Kunst glaubt, nichts von ihr erwartet, und nicht mehr ins Kino geht. Das verblödete Bildungsbürgertum, das glaubt, Bildung heiße, aufrecht zu erhalten, was früher auch galt, egal wie inhaltlich verankert alles sein möge, auch und vor allem in ihnen, wollen wir hier nicht einmal weiterer Erwähnung werthalten. Die eigentliche Zerstörung war die moralistische Plattitüde.

Es war also NICHT das Fernsehen etc. etc. Denn die Menschen wollen Wahrheit, und WIE! Aber sagen Sie das, werter Leser, den von der Umerziehungsbrutalität der Alliierten verblödeten Abstammungslinie, der den Kunstsektor, vom Geldgeber bis zum devot gehorchenden Produktionsbereich, bis heute Dominierenden.

Übrigens: Interessant das Thema des Films. Alle haben Schulden. Wir sind im Jahr 1951. Niemand hatte etwas, also war es ziemlich normal, daß alle überschuldet waren. Ohne sich darum weiter zu kümmern. Bemerkenswert also der Umgang mit dem Triebmittel der Wirtschaft - Geld. 1949 war ja die Währungsreform. Es war also Zeit, wieder Mut zu schöpfen. Und sei es mit Harlekinade.

Oh Leute, 
konsumiert ruhig heute,
denn morgen kommt das Glück
und zahlt alles zurück.









*050818*

Freitag, 14. September 2018

Die großen Veränderer aller Spielregeln (1)

Es ist definitiv und unter allen Umständen falsch zu meinen, daß Armut und Gewalt (Kriminalität) direkt zusammenhingen. Die Verbrechensrate hat mit Armut nichts zu tun, wenn man diese mit bestimmter Güterausstattung gleichsetzt. Was hingegen zählt, ist die RELATIVE ARMUT. 

Und hier wird ein fataler Fehler begangen, der auch durch die Statistik der Zuwanderung in unseren Ländern eindeutig gedeckt wird (und es würde offiziell, würde die Politik nicht ständig durch Lügen und Täuschen versuchen, uns die Wirklichkeit unkenntlich zu machen.)  Die meisten der Zuwanderer, die hier kriminell wurden, wären das in ihren Herkunftsländern niemals geworden! Die Zuwanderer weisen nur deshalb eine so weit überdurchschnittliche Kriminalitätsrate (bei uns) auf, weil der Abstand zum Wohlstandsniveau in unseren Ländern derartig groß ist, daß er in Hinblick auf die Lebensziele - die ebenfalls auf eine umgebende Gesellschaft bezogen sind, und das heißt bei uns noch dazu: Rollenbilder aus Hollywood-Filmen, Bilder aus Versandhauskatalogen, mit denen per social media die Welt überschwemmt wird ... - unüberwindlich scheint. 

Und zwar mit NORMALEN, den Zuwanderern zur Verfügung stehenden MITTELN unüberwindlich scheint, und das auch tatsächlich ist. Wie soll jemand, dessen Ausbildungs-, Sprach- und/oder Intelligenzniveau gerade reicht, um hierzulande einfache Küchen- und Hilfsdienste zu erfüllen, daran glauben, daß er nur brav drei oder fünf (so rechnet man) Generationen durchbuckeln muß, um dann seine Urenkel auch mit einem chiquen BMW vor der Garage zu sehen? Also zu sehen, daß sie diese Ziele erreicht haben (die USA läßt übrigens schön grüßen), deretwegen man nach Europa ausgewandert ist. 

Nein, diese Leute wollen alles JETZT. Rasch. Sofort. Und sie erleben plötzlich eine Armut, die sie bisher gar nicht hatten, im Gegenteil: Die meisten Zuwanderer entstammen eher besser situierten Schichten, eher den Schichten mit höherer Bildung - IN IHREN HERKUNFTSLÄNDERN. Hier erleben sie gleich einmal eine totale Frustration. Hier sind sie in der Gesellschaftsleiter noch unter den untersten Stufen eingereiht.

Nur muß uns klar sein, daß GENAU DARAUS der Islam in Europa seine Sprengkraft erhält. Warum? Weil er die Muslime nominell als ÜBERLEGEN einstuft. Als zumindest allen überlegen, die hier eben NICHT MUSLIME sind. Das verändert alles. Mit einem Mal wird der höhere Reichtum der christlichen Europäer, wird deren höherer Status zum UNRECHT ihnen gegenüber, weil zum Unrecht in den Augen Gottes. 

DAS ÄNDERT ALLES

Noch dazu, wo sie in den europäischen Ländern auf Gesellschaften treffen, die durch die Ideologie (die sich freilich "Philosophie" nennt) des Postmodernismus dabei ist, sich selbst aufzulösen. Was diesem Europa, was diesen Menschen, die nicht einmal mehr wagen, sich zu sich selbst zu bekennen, weil sie das bereits als sündig, verbrecherisch und als Irrtum empfinden, die also gar nicht mehr in dem verankert sind, was ihnen überhaupt die Möglichkeit schuf, sich diesen Selbstzweifeln hinzugeben, das ultimative Urteil spricht. Denn losgetrennt von ihren Wurzeln, ohne Ahnung von dem was Europa so relativ (und als Ganzes) wohlhabend und prosperierend gemacht hat, übernehmen sie diese Argumentation des Islam. Und sehen sich im Unrecht. Sehen das, was ihre Väter erarbeitet und geschaffen haben, als Unrecht, weil es EINEN ABSOLUTEN UNTERSCHIED zu den allermeisten Kulturen der Welt hergestellt hat. 

Weil also heute niemand mehr weiß, wie man überhaupt etwas aufbaut - der VdZ meint das GANZ KONKRET - und die Bildungssysteme katastrophal versagen (weil auch sie diese Grundlagen gar nicht mehr vermitteln, sondern im Gegenteil, exakt die Argumentation des Islam übernommen haben) wird alles mit Händen beim Fenster hinausgeworfen. 

***

Diese Merkmale sind sogar innerhalb der USA festgestellt worden. Wo man sagen kann, daß es in Bundesstaaten (oder Gebieten), wo ALLE gewissermaßen DASSELBE haben (mehr oder weniger), die Kriminalitätsrate extrem niedrig ist.  Und zwar egal, ob alle reich oder alle arm sind. Ist aber der Gini-Koeffizient (also der Koeffizient, der die Kluft zwischen Armut und Reichtum ausdrückt) hoch, ist also der Unterschied zwischen den Ärmsten und Reichsten hoch, steigt im Einklang mit dieser Kluft auch die Kriminalitätsrate. 

Denn die Menschen im unteren Wohlstandsbereich stellen bald fest, daß ihre normalen, die ihnen zur Verfügung stehenden Kräfte nicht ausreichen, um diese Kluft auch nur annähernd zu schließen. Also steigt die Aggressivität. Und damit die Bereitschaft, UNNORMALE Wege zu suchen, um diese Kluft zu schließen. Um das zu erreichen, was sie als Lebensziele vor Augen haben. 

Gleichzeitig setzt sich eine Dynamik in Gang, die auf einen Status INNERHALB DER EIGENEN SOZIALEN SCHICHTE abzielt. Hier taucht also auch das Gesetz der Relativität von Wohlstand/Armut wieder auf. Somit kann jemand mit aggressiven Mitteln (Kriminalität) innerhalb seiner sozialen Gruppe Ansehen und Macht erreichen. 

Damit muß man auch den gesamten (und gesamt meint: allen!) sogenannten Flüchtlingshilfe- und -integrationshilfeeinrichtungen augenblicklich den Marsch blasen. Denn SIE SIND DIE TREIBER, die diese Kriminalität anheizen. Weil sie in den Zuwanderern die Illusion nähren, daß diese Angleichung, dieser Statusgewinn mit ein wenig Ausbildung und Sprachkenntnissen zu erlangen ist. Was natürlich niemals stimmt. Denn anders als dieses Caritasgesindel, das nur entstand, weil diese Leute im normalen Leben keine Chance haben - und deshalb die Solidarität mit den Zuwanderern! Es sind dieselben No-Status-Gruppen! Und das zieht sich bis hin zu den Weltrettern aller Couleurs! - und deshalb zu einer Form von Islam, einer also von außen kommenden Werthierarchie konvertiert sind, die ALLES HERKÖMMLICHE ÄNDERT. 

Und solcherart, mit völlig neuen Kriterien, die NUR SIE BESITZEN UND ERFÜLLEN KÖNNEN, können sie ein System implementieren, in dem sie endlich an die Spitze kommen. Und mit ihnen alle "Armen und Ausgegrenzten dieser Welt". Noch dazu wo anders als diese wohlpensionierten Caritas-Grashupfer in Sonderwerkstättenatmosphäre die Zuwanderer den Braten riechen, und mit den angebotenen Scheinlösungen dieser verblendeten Roßtäuscher niemals zufrieden sein wollen. Denn sie wollen nicht dieselben Verlierer werden, wie ein Caritas- oder SOS-Mitmensch-Loser.


Morgen Teil 2) 





*220818*

Dick wird man durch Druck

Bei Untergewicht wie bei Übergewicht ist der entscheidende Faktor - Druck. Seelischer Druck. Deshalb sind so gut wie alle "Empfehlungen" und "Diäten" von Grund auf verkehrt. Der einzige Unterschied ist, daß beides Veranlagungstypen sind, die auf Druck je umgekehrt reagieren: Dünne werde noch dünner, Dicke noch dicker. Während dasselbe bei Dünnen sogar zu Euphoriezuständen führen kann. Nun mixe man dazu noch, daß "Ernährungsberater" fast immer ... dünn sind. Grund ist das Hormon Cortisol, das der Körper selbst produziert.

Während man Dünne noch als "gut" und "chic" einstuft, hat die Art, wie mit Übergewichtigen umgegangen wird, schon viele Züge von Zynismus und Menschenverachtung. Sachlich ist das, was man ihnen sagt, was man ihnen auferlegt, aber praktisch immer kontraproduktiv und falsch.









*070818*

Donnerstag, 13. September 2018

Warum keine Wahrscheinlichkeit wirklich ist

Wollen wir uns wieder einmal einem der Leibthemen von William M. Briggs zuwenden. Der seit Jahren einen Gutteil seiner Lebensarbeit als Mathematiker und Statistiker dafür verwendet, zu zeigen, was für Schindluder mit einer völlig überschätzten, mythologisch verbrämten "Wahrscheinlichkeit" bzw. Statistik getrieben wird. 

Briggs zeigt in sehr eingänglichen, leicht nachvollziehbaren Schritten, daß Statistik (und Wahrscheinlichkeit) zu einem Wissen über die Welt im Grunde NICHTS beitragen kann. Sie kann lediglich manche Aussagen über Nicht-Gewußtes vor dem Hintergrund von Gewußtem (!) machen, das ist auch schon alles. Aber sie kann dem Wissen selbst nichts, absolut nichts hinzufügen.

Schon gar nicht kann man aus Wahrscheinlichkeiten Zusammenhänge von Ursache und Wirkung ableiten. Das wäre nur dort möglich oder annäherungsweise möglich, wo man diese Zusammenhänge VORHER bereits sehr sehr gut kennt. Also aus der Erfahrung heraus sagen kann, daß es sich so und so verhalten muß, weil es sich bisher immer so verhielt. Wie im Beispiel, wo Briggs einen Bleistift fallen läßt und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, daß er unter normalen, bekannten Umständen zu Boden fällt.*

Warum "wissen" wir das? Weil die Erfahrung zeigt, daß sich das Ergebnis (Bleistift fällt zu Boden) jederzeit (Fußnote: fast) und überall (auch hier: fast) reproduzieren läßt. Ist diese Reproduzierbarkeit UND DAMIT DIE VORHERSAGBARKEIT nicht gegeben, gibt es also auch "Zufälle" (= Nicht-Gewußtes, Nicht-Gekanntes), kann von einer Kenntnis der Ursache-Wirkungs-Beziehung nicht gesprochen werden. Und DAMIT ist auch eine Anwendung von Statistik zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeiten vollkommen sinnlos. Weil jedes Ereignis für sich steht, "singulär" ist, und noch dazu: "zufällig". Wie beim Roulette.

Das Beispiel des Roulettes zeigt, daß eine Wahrscheinlichkeitsrechnung über den Verlauf etlicher Kugelfälle völlig täuschen kann, weil jeder Kugellauf wieder völlig neuen Zufall aufgreift, also bei null beginnt, und eine Wahrscheinlichkeitsrechnung damit völlig sinnlos ist. Niemand kann sagen, wie die Kugel beim Roulette fällt, also ist eine Wahrscheinlichkeit zu berechnen absolut sinnlos. Man kennt Ursache und Wirkung nicht. Was die vielen ruinierten Existenzen belegen, die das berechnen zu können geglaubt haben.

Schon kleine Änderungen in den Prämissen, Änderungen an den Sampelgrößen etc. haben oft größte Auswirkungen, wie Briggs am Beispiel vorgeblicher statistischer Beweisführung von Krebshäufigkeit durch Umweltbelastungen belegt.** Gerade hier wird enorm viel Schindluder getrieben.

Mathematische Wahrscheinlichkeit liefert an sich keine Wirklichkeitsaussage. Vor aller Statistik braucht es exakte Kenntnisse über das Wesen der Dinge und Abläufe, die es zu untersuchen gilt. Es ist deshalb absoluter Schwachsinn über Vorgänge wie Klimawandel "Wahrscheinlichkeitsaussagen" zu machen, wenn auch der fanatischeste Klimophant zugeben muß, daß wir um die Vorgänge rund ums Wetter und Abläufe in den Atmosphären nur ganz ganz wenig wissen. Umso verantwortungsloser ist es, aus Wahrscheinlichkeiten rund ums Wetter, die damit reiner Fake sind, politische Maßnahmen abzuleiten.

Computergestützte Klimamodelle aber arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten von Einzelereignissen - ohne deren zwingende Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu kennen. In ihnen schaukeln sich also unzählige Wahrscheinlichkeiten (sic!) und nicht gewußte Ursache-Wirk-Verhältnisse hoch. Das Ergebnis kann somit nur "hochplumifizierter" (frei nach Pippi Langstrumpf) Unsinn sein und das vorhersagen, was man bereits zuvor als Prämisse festgelegt hat.

Weshalb ja ständig an den "Rohdaten" manipuliert wird, weil aus diesen heraus keine Modellvorhersage der Realität entspricht. Also ... da müssen doch die Rohdaten falsch sein? Die Daten also, nicht die Prämissen, die Ursache-Wirkungs-Annahmen ... vielleicht ist dem Leser nicht klar, in welchem Umfang bereits an "Meßdaten" herummanipuliert wurde und wird! Da könnte man sich den teuren Zauber gleich ersparen. Eine Methode allein, und sei sie noch so exakt, kann aus sich kein Wissen generieren. Das gehört aber leider zu den modernen Legenden.








*Selbst ein Isaac Newton hat da nichts erfunden, sondern nur längst und von allen Gewußtes, der Menschheit seit je Bekanntes (neu) zu begründen versucht: Es gebe eine "Gravitation" (Masse als Anziehungsmoment) als Ursache. Unter dieser neuen "Kraft-Annahme" hat man fürderhin weiter untersucht und festgestellt, daß diese Ursache-Wirkungsbeziehung tatsächlich immer zutrifft. Immer? Nein. Wir wissen heute - aus Beobachtung - daß das nicht der Fall ist, so daß es ernstzunehmende Bestrebungen gibt (s. unter anderem den Astrophysiker Alexander Unzicker, der dazu recht Erhellendes geschrieben hat), von der "Gravitation" als (Allkonstante und) Kraft abzugehen.

**Auch eine Korrelation - also eine scheinbar gleichlaufende Veränderung zweier Ereignishäufigkeiten - sagt nichts über Ursache-Wirkung-Beziehung aus. Das berühmte Beispiel des Storches und der Zahl der Geburten belegt es. Das des öfteren angeführte Argument der Korrelation zwischen dem CO2-Gehalt in der Atmosphäre und Erdtemperatur-Erhöhung fällt da nicht hinein, denn es stimmt in mehrfacher logischer Hinsicht nicht. Erstens, weil die Temperatur der Nordhemisphäre zu einem Zeitpunkt zu steigen begann, dem die industrielle Explosion des Westens fast hundert Jahre später folgte, und zweitens, weil meist verschwiegen wird, daß empirisch feststeht, daß der Anstieg des CO2 einem Temperaturanstieg FOLGT, also nicht ursächlich sein kann. 





*030818*

Eintönig klingt hell das Glöcklein

Don Kosaken Chor unter Sergej Jarow
Solist: Vassilij Bolotin

Leis das Glöckchen ertönt, so verschwiegen. 
Auf dem Weg tanzt der Staub sacht wie Schnee. 
Wo die Wege durch Felder sich wiegen 
Singt der Fuhrmann sein Lied voller Weh. 

Und das Lied klingt ganz leis in die Weite; 
Ach wie weh doch Erinnerung tut! 
Felder, endlos, dem Wagen zur Seite, 
Ferne Wälder in Abendrotglut. 

Und das Glöckchen tönt fort ganz verschwiegen 
Wie aus lange entschwundener Zeit. 
Längst verklang schon das Lied; 
Nebel stiegen, Und der Weg 
ist noch weit, ist noch weit.








*180818*

Mittwoch, 12. September 2018

Status

Es ist das, womit wir befaßt sind, wenn eine Kultur sich auflöst, verfällt: Wir sind nur noch damit beschäftigt, Dinge irgendwie ins Sein (Seiende, Welt-Seiende) zu bringen. 

Weil die Formen fehlen. Und was heißt das, was eigentlich heißen müßte: Weil die Gestalten fehlen (und über sie die Formen)?  Es heißt, daß die Wege fehlen, Wirklichkeit ins Seiende zu heben.

Der großartige Sinn der Schöpfung ist aber die Analogie zur Person Jesus Christus, innerhalb der Dreifaltigkeit, das Fleisch, die Welt, in Christus innerhalb eines auf das Geistige weil erst Reale angewiesenen Gefüges. Fehlt Christus als realer Faktor, fehlt die fleischliche und erst darin welthafte Wahrheit, fällt von Moment zu Moment alles immer wieder ins Nichts zurück. Und all unser Tun, all unsere Energie, wendet sich darauf, irgendwie doch Welt zu halten. Weil damit uns.





*190818*

Pädophilie als Ablenkungsmanöver

Der Gedanke ist nicht neu, aber er wirkt angesichts dessen, was wir heute sehen, umso überzeugender: E. Michael Jones weist darauf hin, daß das angebliche Pädophilie-Problem der Kirche als solches keineswegs als Generalproblem existiert. Und das zeigt sich am jüngst Aufsehen erregenden Fall des Kardinal McCarrick, der bereits zurückgetreten ist und dem vom Vatikan "Zurückgezogenheit" auferlegt wurde. Denn ein heute erwachsener Mann hatte ihm vorgeworfen, mit ihm als 15jährigem homoerotische Kontakte gehabt zu haben.

Mit Pädophilie hat das aber nichts zu tun, sagt Jones, auch wenn der Betroffene rein formal Minderjähriger war. Vielmehr ist das ein Ablenkungsmanöver, das vom eigentlichen Problem im Klerus ablenken soll. Und das ist - Homosexualität. Sie war die Waffe, mit der man unter dem Banner der sexuellen Befreiung ("sexual liberation") den Klerus von innen heraus zerstört hat. Weil aber die Haltung des Menschen sich auch auf sein Urteilsvermögen auswirkt, sind die die Lehre betreffenden Verwirrungen aus subjektiven Verborgenheiten (aus Rechtfertigung, aus Gewissensproblemen in der Tiefe also) erwachsen, die nach und nach das Lehrgebäude der Kirche so devastiert haben, wie wir es seit dem Zweiten Vatikanum in progressiver Linie erleben. 

Eine tragende Rolle spielten dabei die Jesuiten. Sie SIND heute weitgehend das Homosexuellennetzwerk in der Kirche, und sie haben es geschafft, bis in die höchste Kirchenspitze hinein diesen fatalen Irrtum zur Hauptagenda zu machen. Analog zu gesellschaftspolitischen Vorgängen, wo mehr und mehr homosexuelle Agitation die Öffentlichkeit (nicht zuletzt medial) und öffentliche Atmosphäre beherrscht.

Denn Homosexualität, die LBGT-Agenda, ist eine Form der politischen Kontrolle. Vor allem aber ist sie (und es gibt eine Menge von Aussagen von Oligarchen) eine "Wirtschaftsagenda", denn ein alle Vernunft (die erst über den Augenblicksimpuls hinaus trägt) in "Spontanität" (weil der Begierde, momentanen Lüsten folgend) auflösende Klientel ist der ideale Konsument, der von der Werbung perfekt zu steuern ist.

Unabhängige Untersuchungen bestätigen, was Jones hier einmal mehr sagt: Es gibt statistisch keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie. Es gibt ihn aber eindeutig (mit überwältigender Korrelation) zwischen Homosexualität und Pädophilie. Das Problem ist also nicht Pädophilie an sich! Es ist die ungezügelte, sterile Sexualität der homosexuellen Priester. Wie sie seit Jahrzehnten regelrecht "gezüchtet" wurde und wird. Es gibt jede Menge an Beispielen (auch der VdZ kennt solche), die davon berichten, daß in den Priesterseminaren bedrückende homosexuelle Atmosphäre herrschte und oftmals herrscht. 

Die Vorfälle in St. Pölten, die 2003 an die Oberfläche kamen, sind keineswegs ein Einzelfall gewesen! Und schon gar nicht haben sie damals als Erscheinung in der Kirche durch Teufelsaustreibung gewissermaßen "geendigt". So berechtigt alles im "Fall Krenn" auch war, so war er trotz allem nur ein Sündenbock, dessen Verteidigung nur symbolische Teufelsaustreibung war, die die Illusion herstellen sollte, daß die Kirche energisch zu ihren Prinzipen und Lehren stünde. Mitnichten! Das zeigen die jüngst aus den USA bekanntgewordenen Fälle einmal mehr, und viele wußten es ohnehin.

Bedrückend ist buchstäblich gemeint, weil es zu einer regelrechten Repression jenen gegenüber kommt, die sich gegen diese Umtriebe stellen und nicht mitzumachen bereit sind. Und wieder sind hier besonders die Jesuiten zu nennen, die mittlerweile sogar zu den Bannerträgern der LGBT-Bewegungen geworden sind und kraft ihres enormen Einflusses diese Agenda überall an die vorderste Stelle heben. Mit der "Pädophilie" aber schaffen sie es, daß sie selbst "vom Haken" kommen, an dem sie eigentlich hängen. 

Die Jesuiten sind die fünfte Kolonne der Oligarchie innerhalb der Kirche geworden. Das begann schon in den 1920er-/1930er Jahren mit Figuren wie Teilhard de Chardin, und setzte sich dann systematisch fort. Als trojanisches Pferd mit der wirksamsten Waffe gegen den Klerus in ihrem Bauch: Homosexualität. Sie wurden so zu Verrätern an der Kirche, die ihre wahre Absicht lange Zeit gut verbergen konnten. Denn Homosexuelle sind vor allem perfekt in der Praxis des Doppellebens. Sie sind Meister der Täuschung.

Mit der Homosexualität schuf man sich aber die perfekt steuerbaren Gesellen. Denn das Laster erzeugt die tiefsten Gewissensprobleme und Schuldgefühle. Damit sind Homosexuelle die perfekten Opfer, um über Schuld gesteuert zu werden. Der angeblichen "Freiheit" steht direkt die "Bestrafung" gegenüber, die verdient zu haben man fühlt. Das führt zum unbewußten Kampf gegen die eigene Identität, und das heißt zu dem, was sie je aktuell wieder und wieder "herstellt", in der Institutionalisierung hält, in der Treue festigt. 

Eine Systematik, die generell hinter der sexuellen Befreiung steht und sie zu einer Agenda der Oligarchie macht. Denn der im Laster Gefangene sagt: Laß mich mein Laster ausleben, dafür darfst Du machen, was Du möchtest! Homosexualität ist das perfekte Instrument der Kontrolle.

Und es finden sich weitere direkte Linien, die auf diese persönliche Dimension zurückgehen. Aus dem persönlichen Familienproblem, das Homosexualität in ihrer Wurzel evoziert, wurde die sexuelle Befreiung, die sich direkt gegen die Familie richtet und dieser ihr Fundament raubt. Weil freie Sexualität als Herrschaft der Begierde von der Verbindlichkeit des Wortes, der logos-Dimension der Persons-Begegnung der Geschlechter losreißt. Weil aber die Zerstörung der Familie enorme destruktive Energie freisetzt, wendet sich diese nun gegen jene, die den Finger auf diese Wunde liegen. "Hate-Groups" sind Gruppen, sagt Jones, die zu hassen nicht nur erlaubt, sondern mittlerweile sogar geboten ist.  

Die Jesuiten, meint er, gehören deshalb energisch bekämpft und eingeschränkt! Kein Orden ist so mächtig und einflußreich. Er ist aus der Erfahrung der ungerechten Verfolgung des 18. Jahrhunderts heraus als eine Organisation der Unterdrückung wieder aufgestanden. Deshalb muß man an ihnen ein Exempel statuieren. Was früher ungerecht war, ist heute dringend angebracht: Man muß sie heute unterdrücken. Wenn Rom dazu nicht in der Lage oder willens ist, müssen die Gläubigen die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen - und wie in den historischen Volksaufständen mit Mistgabeln und Dreschflegeln vor die Tore der Unterdrücker ziehen.









*170818*