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Dienstag, 19. Januar 2021

Oh, dieses Übel der Natur (2)

Teil 2) Walle walle manche Strecke, guter Topf,
denn es kommt noch mehr Krötenbein dazu, ehe das Bild sichtbar wird


Und das ist nun tatsächlich ein weithin in der westlichen (also dem kapitalistischen, ehedem christlichen bzw. von christlichen Rudimenten noch geprägten Teil der Welt) der Fall. Wie in zahlreichen Studien gezeigt werden konnte, die im letzten Jahrzehnt (so lange zumindest fallen sie dem VdZ bereits auf) angefertigt worden sind, ist eines der größten Probleme bei Frauen mittleren Alters (ab Ende Dreißig, Mitte Vierzig) die Solidarität. Das betrifft gut vierzig Prozent der Frauen dieser Gruppe. Fast die Hälfte der Frauen dieser Gruppe findet also keinen Partner. Sie schreibt deshalb auch die Mutterschaft als nicht zu erreichendes (eigentlich muß man sagen: verfehltes!), aber fundamentales Lebensziel ab. Das sie - und das ist immerhin erstaunlich - in höchstem Ausmaß immer noch als solches sehen.  

Oder verwenden wir den Konjunktiv: Sähen. (Erinnerlich sind hier Zahlen von neunzig Prozent erhoben worden.) Aber als junge Frauen nicht sahen, sondern erst in ihrem jetzigen Alter dessen Bedeutung für ihr Leben - als unerfüllte und unerfüllbare Sehnsucht - sehen. 

Was ist nun das Merkmal dieser solitistischen Gruppe? Sie ist sozial HOCH angesiedelt. Wodurch? DURCH AUSBILDUNG, und das heißt in der Folge: DURCH DEN BERUF. Zumalen in einer Ex-Kultur, die keine sozialen Ordnungen mehr kennt, wo sich also jeder und ständig seinen Platz erringen und verteidigen muß, der Beruf und dessen Umfeld nahezu das einzige, in jedem Fall fundamentalste identitätsstiftende Merkmal ist. Die Bildungspolitik im Westen hat in den letzten Jahrzehnten hat dies ja ganz gezielt und oft genug mit "positiver Diskriminierung" (Männern gegenüber) zum Ziel gehabt. 

Auch wenn es dummdoofe Stimmen genug gibt, die diese Tatsache - sozial hochstehende Frauen finden keine Ehepartner - zu einem neuen soziologischen Faktum erheben wollen, so wissen wir nicht nur, daß das nicht stimmt. Es war vielmehr IMMER schon so. Wenn diese selben Stimmen außerdem noch erklären, daß Männer mit Frauen mit "großem Selbstbewußtsein" (durch Ausbildung und sozialem, "selbst erworbenem" Rang) nicht umzugehen wüßten, so stimmt das ebenfalls nicht. Auch dieses Verhalten war schon immer so, und es geht zuerst einmal von den Frauen aus! Die "nach oben" greifen. Also Männer "in der Ehe einfangen", so gut es nur geht. Und sei es durch "ungewollte Schwangerschaften".

Apropos "ungewollte Schwangerschaften." Nur einen Seitenblick soll uns wert sein, diesen so furchtbar umtriebigen Begriff mit obigen sozialen Tatsachen zu verknüpfen. Indem wir die Frage in den Raum werfen, ob nicht so manche dieser "ungewollten Schwangerschaften" (die es in den Augen des VdZ sowieso nicht gibt) einfach dem Umstand zuzuschreiben ist, daß die Frau, die (sagen wir so) verführt wurde oder gar die Verführung ohne weiter zu überlegen veranstaltet hat (zumindest sollte man dieses Vorhaben aus so manchem textilen Verhalten gewissermaßen ableiten), nun aufgewacht ist und mit einer Folge konfrontiert ist (einem Kind in ihrem Bauch), die sie an einen sozialen Stand bindet, den sie so gar nicht anstrebt, diese Bindung mit aller Macht wieder eliminieren will. Das heißt, sie lehnt das Kind deshalb ab, weil es sie an einen Stand "unter ihr" bindet.  Oder das so empfindet. 

Und jetzt werfen wir noch eine Zutat in den Topf, weil der doch schon so herrlich brodelt: Wir werfen die ebenfalls durch zahlreiche Studien belegte Tatsache in den Topf, daß gut die Hälfte der jungen Frauen der Gegenwart von einem Leben "als Berühmtheit" träumt. Was wiederum heißt, daß sie sich dazu berufen und somit vorherbestimmt sieht. (Berufung stammt, und das ist ziemlich interessant im Gemengelage aller dieser Faktoren zum Thema, VON AUSZEN, ist also BESTIMMUNG, und nicht frei gewählt!) Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Frauen, die mit diesem Geistesvirus verseucht sind, in den Männern ihres Standes keinen EBENBÜRTIGEN oder (lieber noch) überlegenen Stand finden. Und damit die Wahrscheinlichkeit, daß sie Kinder aus solchen kurzzeitig real und sozial gewordenen Beziehungen als "unerwünscht" ansehen. #

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Noch Fragen? Ja, es sind viele Fragen, die in diesem Zusammenhang aufplatzen. Überlassen wir weitere Antworten aber doch dem Bild. Endlich! Dessen komplexe Wirklichkeit, die in so vielen Details sichtbar gemacht wird, jedes Denken und also jedes Gerede bei weitem übersteigt. Ohne je irrational zu werden, erzählt uns diese Wirklichkeit in einer Sprache, die als "Sprache der Engel" bezeichnet werden könnte, viel mehr über den Menschen als jeder durch Stuhlwärmerei in all den häßlichen Hühnerställen, die Universitäten und Hochschulen genannt werden, je zu vermitteln möglich sein wird. Und das ist es doch, was wir uns von einem Kunstwerk wünschten?


*Die Betonung von "einem Mann" hat seinen Grund, denn die Promiskuität bei der Frau hat eine (wenn man sie einmal erkannt hat) deutlich sichtbare Realität. Die promiskure Frau (mit zahlreichen oder wechselnden Geschlechtspartnern, und zwar wieder mit einer Betonung auf der körperlichen Seite als der die Frau prinzipiell bestimmenden Seite ihrer Existenz) wird verwirrt. Wir haben es deshalb in Zeiten, werter Leser, in denen die Frau ihre Geschlechtspartner "frei" wählt mit einer enormen Zahl von (tatsächlich!) geistesgestörten Frauen zu tun. 

Die nur deshalb nicht erkannt werden, weil die sozialen, gesellschaftlichen Bedingungen, in denen solch eine Promiskuität üblich oder häufig wird, bereits selbst eine Geistesstörung ausweisen, weshalb Geistesstörung als "normal" betrachtet wird. Und jedes Rezept doch noch zu leben, zu existieren, nur noch zu einem oft recht komplexen Geflecht wird, wie diese Tatsache verborgen gehalten werden soll. 

**Die Geschichte zeigt, was die Etymologie der Vornamen ohnehin nie verborgen hat: Daß es nämlich nie einen spezifischen "Frauennamen" gab, sondern daß die Frau seit je - Adam ruft entzückt aus: "Fleisch von meinem Fleisch" - ihre Identität vom Mann her erhält. Frauennamen sind fast ausschließlich feminisierte Männernamen. Die bei den Römern ihre Rolle im sozialen Gefüge durch die Gleichsetzung von Mann (=Vorname, der durch die übrigen Namen nur spezifizierbarer und damit für das Umfeld Eigenschaften - als Beziehungsmerkmale eines Ortes - zuordnenbarer, erkennbarer gemacht wird) mit Haus so vielsagend war: Frauennamen waren immer Zuweisungen an ein Haus, ein Geschlecht sozusagen. 

Denn Mann = Vater = Pater = Patriarch ("väterliche Ordnung") = Vorstand und damit ZUGLEICH Haus, dem eine Reihe weiterer Personen sowie Dinge (=Eigentum) als dessen Verantwortungs- wie Regierungsbereich zubehören. Womit wieder einmal deutlich wird, warum die Familie nicht nur die kleinste Zelle des Staates, nicht nur das Vorbild des Staates ist, sondern wie ein Fraktale die kleine Struktur (Form) auch der jedes großen sozialen Gefüges (nicht nur bis zum Staat, sondern bis zur Welt, die in Jesus Christus ihren König als Identitätsstifter und Oberster des Welthauses = Kirche hat) identisch ist.


*140121*

Montag, 18. Januar 2021

Oh, dieses Übel der Natur (1)

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Der Originaltitel der hier beigefügten Zeichnung von James Gilray lautet "Farmer Giles and his Wife showing off their daughter Betty to their Neighbours on her return from School", und er hat sie im Jahre 1809 angefertigt. Sie zeigt eine mit ungeheurem Scharfsinn getroffene Situation, in der das sichtlich entzückte Bauernelternpaar die (durch die Reaktionen der übrigen Personen erkennbare) dilettantischen Fähigkeiten am Klavier präsentiert. Das Ehepaar demonstriert damit seinen sozialen Aufstieg, den es durch Geld erreicht zu haben meint. Sichtbar wird das durch den Edelmann (siehe die Perücke, also die "whig"). So sind also die neuen Zeiten, in denen neue Mechanismen wirken, die den Menschen ihren Ort zuweisen, der ihnen fortan ihre Identität gibt. Ein Ort, den erworbenen Fähigkeiten, also Schulen, schulische Titel und Ausbildungen definieren.

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Großartig wird aber vom Maler vor allem eines getroffen: Die Veränderung des sozialen Gefüges, die durch den Umbruch des Selbst- und Identitätsverständnisses durch ein grundlegend verändertes Weltbild bewirkt hat. Durch die Aufklärung, die weithin als neuer autoritativer Maßstab eines veränderten Verständnisses von Welt Raum griff, brach auch die Identität ein. 

Von einer vorgegebenen Einheit eines Ortes, der Identität nicht nur gab und zuteilte, sondern durch diese Identität auch ein nahezu vollständiges Bündel an Verbindlichkeiten und Rechten der Umwelt gegenüber festlegte wie forderte, von einer Gabe der Welt an das Individuum selbst also veränderte sich das Bild eines gesellschaftlichen Gefüges zu einem (buchstäblich) irgendwie" sich findenden Mosaiks, das aus "Eigenschaften", Tätigkeiten, für sich zu sehende "Begabungen" erwuchs. Und zwar im Sinne von "sich (irgendwie) von selbst finden". 

Es ist auch jene Epoche, in der der Wirtschaftsliberalismus zur dominierenden Sichtweise von Wirtschaft und Volkswirtschaft wird. Und es ist auch jene Zeit, in der Napoleon dieses Konzept einer sich "irgendwie" aus faktischen Begabungen und Kräften zusammenfindenden Weltordnung in die Tat umsetzte. Und nicht nur ganz Europa neu ordnete, sondern - Gott sei's gedankt - die gesamte Welt neu zu ordnen versuchte. 

Wäre er nicht schon bei den ersten Versuchen dieser Art jämmerlich gescheitert - und zwar an den realen Kräften seiner Marine und seiner Armee. Abukir, Trafalgar, Spanien, Haiti und der gesamte karibische und den Süden Nordamerikas erfassende Raum (mit einem nächsten Opfer, nämlich Mexiko), wo das französische Konzept einer Revolution von unten gestiftet wurde, um dann entweder zu Chaos (Haiti) oder (und) zum Recht und zur Legitimation eines neuen Stärkeren, der Vereinigten Staaten, wurde. 

Wenn es also eine Charakteristik gibt, die das 19. Jahrhundert wirklich kennzeichnet, dann ist es die Suche nach einem neuen Ort. Die ausgehend von der Zerstörung jedweder alten auf sämtliche Bereiche des Menschseins übergriff. Im Windschatten dieser Entordnung aber konnten sich auch neue bestimmende Hierarchien etablieren, die sich im kapitalistischen Wettbewerb, legitimiert durch eine grundsätzlich neue Schöpfungsordnung, nämlich der einer Evolution "aus sich heraus", in der das Prinzip des Stärkeren zum Weltprinzip überhaupt wird. 

Das neue Paradigma war fortan Rücksichtslosigkeit, das neue Idealbild wurde die Bildungslosigkeit, die sich als das Fehlen jedweden zwischenmenschlichen Feingefühls als erstes zeigt, und damit die Auflösung jedweder Kultur zum neuen Maßstab macht. Sieger wird nun der, der mit den herumfliegenden Trümmern, in denen das Echte weil ontologisch im Wesen des Menschseins (als Kulturwesen) begründete Sein um Halt und Boden ringt.

Kehren wir nun zum Bild zurück. Das Mary Douglas so klarsichtig mit einem neuen Titel versieht. Den der erste Titel des Bildschöpfers zwar bereits enthält, der aber die Größe des Kunstwerkes schon damit erkennbar macht, als es über die Zeit hinaus seine Gültigkeit im Darstellen des Wirklichen und damit Zeitlosen - als Schema, als Archetyp menschlicher Kultur - beweist. Die Anthropologin nennt in "The World of Goods" das Bild

"Farmer Giles and his Wife Put Their Daughter Through Her Paces for a Prospective Husband".

Denn die Bauern haben (in ihrer Schläue) sehr gut begriffen, was diese neue Ordnung erst zu einer solchen macht: Und das ist die Verheiratung. Zwar müssen wir feststellen, daß deren Stellenwert auf kaum noch zu überbietende Weise gesunken ist. Doch zugleich können wir sehen, wie das Dämonische langfristig wird: Weil es in sich widersprüchlich ist, ruft es langfristig immer das Gegenteil dessen hervor, was zu erreichen es ursprünglich auszog. 

Denn es war zwar das Ziel der Revolution, die alten Ordnungen zu zertrümmern. Doch zeigt sich gerade in der Ehe, daß die Folge keine neue Ordnung war und ist, sondern die völlige Orientierungs- weil Ortslosigkeit aller Menschen. Die Ehe ist ja dem Menschsein - das eine Existenz als Mann und Frau ist, die im jeweils anderen zu sich selbst finden ("Das Ich liegt im Du") - so grundsätzlich, daß man sie "konstitutionell" nennen muß. In ihr wird zugleich sichtbar, wie sehr das Menschsein generell auf die Umgebung, auf die Gesellschaft also ausgerichtet ist. Denn die Ehe steht wie jede Identität auf zwei Beinen. Der des Subjekts, und der Gesellschaft, die dieses Subjekt als "jemand" erkennen will. 

Nur dann kann sie die Beziehung überhaupt erst gestalten, und nur so wird "das andere" ebenfalls zu sich selbst. Eine Individualisierung ohne Gesellschaft (ohne Ehe bzw. einer der Ehe gleichzustellenden Zugeschriebenheit wie bei Ordensleuten oder bei Menschen mit einer Aufgabe, einem Ort, der sie ganz umfaßt und einbegreift ohnehin) ist also gar nicht möglich.

In der Beziehung von Mann und Frau wird aber noch eine Eigentümlichkeit der Identität sichtbarer als sonst, und das ist die Gegebenheit von Identität DURCH den anderen bzw. die anderen. Denn die Frau ist in ihrer Identität völlig auf den Mann* (bzw. eine den Ehe-Mann real ersetzende Person) ausgerichtet. Sie muß ihr in der Welt-sein vom Mann erhalten. Was am klarsten in der Ehe geschieht, und in den Ritualen der Eheschließung bis zum heutigen Tag ausgedrückt, wenn auch kaum noch gewußt wird. In diesem Fall: Wenn der Vater (als der erste "Mann") die Hand der Braut dem (neuen) Mann in dessen Hand übergibt, und die Frau fortan die Identitätsform des Mannes - dessen Name FÜR die Welt, also dessen Namen - trägt.**

Douglas hat die Heiratsdaten in England im 20. Jahrhundert analysiert. Und sie ist zu dem Ergebnis gekommen, daß sich Frauen und Männer in der Wahl ihrer Partner bemerkenswert unterscheiden. Männer sind "standes-konservativ", aber auch ihrer Macht bewußt, eine Frau Identitär zu bestimmen und damit "zu heben". Das heißt, daß sie statistisch signifikant Frauen heiraten, die entweder ihrem Stand gleich oder diesem unterlegen sind. Das heißt, sie heiraten auch "Frauen von unten". Anders Frauen. Sie tendieren nicht nur deutlich dazu, entweder einen Mann ihres bereits bestehenden Standes zu ehelichen, sondern sie neigen dazu, einen Mann in einem Stand "über ihnen" zu heiraten. Gleichzeitig aber verweigern sie die Heirat mit einem Mann aus einem Stand "unter ihnen". 

Das führt aber noch weiter. Und was hier herausgefunden wurde ist interessant, denn wir haben es hier mit einem brandaktuellen Thema zu tun. Wenn Frauen keinen Ehemann (als Anker und Quelle ihrer Identität) aus ihrem oder einem übergeordneten Stand finden (vielleicht, weil sie bereits zum obersten sozialen Rang gehören, dazu noch unten) und heiraten 

- der Leser sei erinnert: In dieser Proportion herrscht zwangsläufig Ungleichgewicht, also Mangel; weil Männer bei der Frauenwahl auch "nach unten" greifen, entsteht für Frauen (deren substantielle Identität vom Vater stammt) ein Mangel an Männern des gleichen und in der Folge auch des überlegenen Standes - 

heiraten sie GAR NICHT. Was in jedem Fall heißt, daß sie kein stabiles soziales Gefüge finden, das ihnen einmal Identität und dann auch die Erfüllung genuin weiblicher Früchte bringt. Das sind namentlich Kinder. Die selbst ja wieder auf stabile Elternverhältnisse angewiesen sind, wollen sie seelisch-geistig gesund bleiben, und das heißt wirklich produktive, schöpferische Elemente in einer Gesellschaft sein.

Morgen Teil 2) Walle walle manche Strecke, guter Topf,
denn es kommt noch mehr Krötenbein dazu, ehe das Bild sichtbar wird


*140121*

Sonntag, 17. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (2)

 Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: 

Wer ist Herr über Leben und Tod


Der von einer anderen Seite ohnehin - und das alles also innerhalb eines halben Jahres! in diesen vergangenen Monaten sind, werte Damen und Herren, im Schatten des Wellengekräusels der "Corona-Pandemie" ganz bedeutende Grundsätzlichkeiten passiert, die aber kaum zur Aufmerksamkeit kamen, denn Grundsätze sind immer geistigerer Natur als Konkretionen, und damit den Sinnen kaum noch erkennbar weil nur noch ableitbar! - bereits entgegengekommen wird, nämlich der der Sterbehilfe. 

Die bereits per Gesetz in Österreich von einem "freiwilligen" Akt zu einem von außen durchführbaren, und damit verhängbaren wurde. Mit der Tatsache, daß die Beihilfe aus der Strafbarkeit herausgenommen wurde, wird nunmehr eine Praxis installiert, die in ihren Randbereichen bereits jetzt und von Anfang an von einer von außen auferlegten Sterbe-Nach-Hilfe immer weniger unterscheidbar wird. 

Das läuft zumindest über die Frage, die auch für die Politik von so großer Bedeutung ist: Die nicht über die Sinne, sondern nur über die Abstraktion entscheidbare Frage nach dem "Willen" des SterbendenDer nunmehr von einem Außenstehenden interpretiert und definiert wird. 

Aber wovon ist das wiederum als gängige Praxis schon seit langem initiiert worden? Von der scheinbar so harmlosen, kaum in der Öffentlichkeit diskutierten sogenannten "Patientenverfügung", in der jeder einem ausgewählten Nächsten das Recht zugestanden wird, den eigenen Willen zu interpretieren. 

Man sieht an diesem Fall also sehr gut, wie ein Prinzip nächste Fakten nach sich zieht, die zuerst noch wie völlig andersgeartete, also leicht unterscheidbare Fakten gewirkt haben. Aber sie werden von Prinzipien berührt, und somit zieht ein Faktum das nächste nach sich, das von diesem Prinzip berührt wird.

Dabei übersehen wir hier einmal das nächste Prinzip. Denn man muß davon absehen, daß der Staat erstmals den sogenannten "assistierten Selbstmord" und sogar den Selbstmord überhaupt aus der Strafordnung ausgliedert! In der er sich bis dato befand: Selbstmord ist (oder war) bislang eine Straftat! Der Leser möge sich daraus die Stellung des Einzelnen zu Umgebung, Ort und Volk ableiten. 

Somit ist aber prinzipiell die Tötung eines anderen außer Strafe gestellt. Ob diese Tötung - und die ist es nach wie vor! - eine Straftat ist oder nicht wird nun nur noch von (fallweisen) "Interpretation" abhängig gemacht. 

Auch diese erst jüngst gefällte höchstrichterliche Entscheidung ist also eine Grundsatzentscheidung, die sich nicht nur selbst gar nicht an "Fällen", sondern an im Recht bereits vorhandenen Grundsätzen orientiert hat. 

Aber damit ist klar, daß sich nächste Fallentscheidungen anschließen werden. Die jeweils an die verschwimmenden Grenzen zu Grundfragen des Rechts anschließen in der eine gelebte Tatsache zum Recht werden wird (denn das tut das Leben: Es SETZT zumindest tendenziell Recht). Somit ist auch von dieser Seite das Recht auf Leben, das in jedem Volksempfinden auch eine Pflicht (also beidseitig) ist, außer Kraft gesetzt. 

Damit fällt der Mord selbst. Weil seine Definition ins Neblichte absinkt. 

Aber gehen wir weiter zurück. Und stellen die Frage: Warum und wie sind wir so weit gekommen? Ganz einfach: Weil dieses Lebensrecht bereits durch die Verhütung und der darin enthaltenen Frage nach "gewolltem und ungewolltem Leben" entschieden wurde: Der Mensch hat das Recht, einen Naturakt zu setzen und dessen Folgen aber dann nach "gewollt" oder "ungewollt" zu beurteilen. 

In dieser Grundsatzentscheidung über die Entstehung von Leben, über dessen Ent-Bindung von ihrem natürlichen Entstehungsakt (Geschlechtsverkehr) folgte unausbleiblich die Abtreibung, und so mancher hat damals davor auch gewarnt weil das gesehen. Von diesem mit der Verhütung mitgeschleppten Virus - pardon: Prinzip - war der nächste Schritt klein. Und der war die Einführung der Euthanasie. 

Das in der Verhütung enthaltene Prinzip war nämlich tendenziell (er "fiel" also in diese Richtung), über lebenswertes und lebensunwertes Leben zu befinden. Das lag in der Bewertung des Sexualaktes, den man aufteilte, sezierte gewissermaßen, und so seiner ganzheitlichen Natur beraubte, zur Funktion machte.

Verhütung - Zwangsimpfung - Eugenik. Die Linie ist klar. Sie macht explizit, was schon vor hundert Jahren in zahlreichen (!) Staaten dieser Welt gang und gäbe war. Nicht nur in Deutschland, wo es nach dem Krieg dämonisiert werden mußte, um die aus geostrategischen Gründen durchgeführte Vernichtung Deutschlands zu rechtfertigen. Sondern schon Jahre VOR Deutschland in Skandinavien, in den USA und in der Schweiz. 

Nicht nur, aber eben dort gab es die Zwangssterilisierung von "Lebensunwerten", von Erbgeschädigten, von Geistesgestörten, von Schwachsinnigen, von Unintelligenten, von ... einfach "abstoßenden" Menschen. Mit der Hauptfrage: Wollten diese Kretins nicht selbst, daß sie ihr dumpfes Leben gar nie bekommen hätten, könnten sie diese Frage überhaupt entscheiden? Das brachte im Interesse der Volksgesundheit per Gesetz hunderttausenden, wenn nicht Millionen Menschen die Zwangssterilisierung. Und es war möglich, weil die Impfung per Zwang bereits Gesetz gewesen war.

Wo aber liegt die Wahrheit in dieser Frage? Sie liegt darin, daß es in der Schöpfung insgesamt nicht um bestimmte Aktualisierungen und Erkenntnis- oder Rationalitäts-Stufen als Kriterium des Menschseins geht, wie aber schon bei Descartes erstmals zum Kriterium des Menschseins überhaupt wurde ("Cogito ergo sum" - ich bin nur, weil und soweit ich "denke"), sondern um das, was Jesus selbst in mehreren überlieferten Geschehnissen mit "Selig die Armen im Geiste" und als gewisse "Stufe des Kindseins" bezeichnet hat. Das gerade auch den geistig nicht "Erwachsenen" nicht nur einschließt, sondern sogar zum bevorzugten Menschen per se macht. 

Denn er hat etwas, das wir Rationalitätsmaschinen nicht mehr haben: Er hat die Kluft zwischen Gut und Böse nicht und damit sogar überwunden. Weil er auf der Stufe des Vor-Erbsündlichen Menschseins steht. Daß er insgesamt nicht "gut" oder "böse" werden kann weil nicht entscheidet, macht ihn erstens generell aber "gut", und zweitens gemahnt es an die Ausrichtung des Menschen auf eine Gesellschaft, auf den Nächsten. 

Und erinnert an das Wesen der Schöpfung als unfaßbares, gigantisches System der Hierarchie, der HEILIGEN ORDNUNG. In der eines dem anderen zur Nahrung wird - und somit nicht sich selbst gehört, auch nicht der MENSCH, auch nicht diesem sein Leben. 

Was durch jeweilige Verhältnisse im Rahmen einer nie vermeidbaren, von uns Erwachsenen aber in gewissem Rahmen (als sittliche Entscheidung) mitbestimmbaren weil WÄHLBAREN Autoritätsbeziehung geschieht. In der wir dann unsere Urteilskriterien VON AUSZEN erhalten. Als Norm, als Gesolltes, als Sein überhaupt. 

Es ist immer eine Offenbarung, die uns zeigt, was über uns steht, und wonach wir uns also ausrichten müssen. Wobei die menschliche Kette in Jesus Christus endet (und beginnt).

Aber egal welcher Mensch, immer ist er Abbild Gottes, und aus diesem selbst hervorgegangen: Als Geschöpf, als bejahtes Sein und somit als gewolltes Glied in diesem Spiel eines unendlichen Gottes.

Der sich in einem unfaßbar schönen Theater der Schöpfung an sich selbst erfreut, und uns Menschen - in Jesus Christus - in diese Freude mit hineinholt. Ungeschuldet, aus freiem Willen, und aus reiner Liebe.


*130121*

Samstag, 16. Januar 2021

Ein Theaterabend mit Folgen (3)

Teil 3) Die Erlösung durch den Einen 
wird im Mahl allgemein

 

Nun, zum Ende des langen Theaterabends, wird das Vollkommenere, zu dem wir geworden sind, zur neuen Basis des weiteren Lebens. Zum Startpunkt zu einem nächsten, höher gereihten "gelungenen Tag." 

Im Mahl. Im "Essengehen" nach dem Theaterbesuch. Der wohl sichtbarsten Analogie zum Mahl, an dem Gott selbst Speise wird. Wo das zuvor ausgebrannte Reine als Seinszustand durch das Essen zum Dauerzustand verfleischlicht wird.

Ein Essengehen, das der Leser bewußt nur nach einem Theater absolvieren sollte, das ihm zuvor durch eine wahrhaftige Katharsis gehen ließ. Sodaß der, der sich an den Tisch sitzt, ein "Besserer" ist als er vor der Theateraufführung war. Nicht als Moralist. Sondern in seinem Sein. In seinem Zustand, in dem er seinen ontologischen Gegebenheiten vollkommen entspricht. Geläutert. Gereinigt. Befreit. 

"Agere sequitur esse." Das gute Handeln (dahingehend erst als solches bestehende: Als Seinsentsprechung! als Entsprechung der Idee Gottes, des Absoluten, im unendlichen Mosaik Gottes, der Vorsehung, nie statisch, aber immer wahr!) folgt dem "guten Sein." 

Deshalb darf (!) nur nach einem vollkommenen Reinigen eine Verewigung des Zustands in der Speise erfolgen. Nur der, der der Ordnung der Wahrheit entspricht, darf somit am Mahl der Vollkommenheit teilnehmen.

So möge der Leser selbst entscheiden, nach welcher der Aufführungen zum "King Lear" er guten Gewissens essen gehen sollte. Und nach welchen das Essengehen lediglich Teil eines romantischen, ideologischen, lediglich der Gewohnheit entspringenden Rituals ist. Das ihn aber nicht in den Himmel, sondern in die Selbstvernichtung verdauen wird. 


*301220*

Freitag, 15. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (1)


Ein erstaunliches Video, das Magdalena Stampfer da gelungen ist, wir haben es unten eingefügt. Auf flickflackleichte Weise wird sachlich über die angebliche Corona-Impfung als angebliche Immunisierung des Volkes als Endpunkt der Pandemie und der unfaßbaren Maßnahmen informiert. Besser kann man kaum illustrieren, auf welchem lächerlichen Wünschen die Politik hier "Maßnahmen" baut. In Wahrheit wird wieder einmal in einem Rundumschlag viel gemacht, aber nicht gehandelt. 


TROTZDEM wird jeder, der sich gegen diese Impfung ausspricht, jeder, der nicht der Meinung beitritt, daß nun alles gut würde, in nicht näher mehr zu bezeichnende Ecken und Schreckensorte gestellt. Wer aber hat sie nun, die Vernunft? Und muß man nicht von dieser Art von Politik längst schon sagen, daß sie sich in einem Bereich zwischen Voodoo und kindlichem Wunschverhalten bewegt, aber ganz sicher nicht auch nur im Streubereich der Vernunft? Auf welche Tatsachen und wissenschaftlichen Ergebnisse kann so eine "Hoffnung" aufbauen? Die dann nämlich gar keine Hoffnung ist, sondern eben ... frommes Wünschen und Träumen von einer heilen Welt. Mit denen man der Wirklichkeit entflieht. Sonst nichts. Wir erleben eine kollektive Flucht vor der Wirklichkeit. 

Wir haben ein Phantom aufgeblasen, das die Dimension eines gigantischen Wahnbildes bekommen hat, und stehen nun in der verzweifelten Situation, an die Wand gedrückt zu werden, weil eine Schreckensbotschaft nach der anderen den Eindruck wachsen läßt, daß wir in keinem Fall der Gefahren noch Herr werden: 
Nächste gefährliche Mutationen (einer nie so wie kolportiert tödlich-gefährlichen Virengefahr, man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen!), noch raschere Ansteckungsgefahren, neue Krankheitsbilder, neue Gefährdungen ...  
Wir werden von Hürden in Abläufen gejagt, und nicht von der Wirklichkeit. Statt noch die Erdung in der Wirklichkeit zu suchen und daraus die Wirklichkeit einer Gefahr (den Sinn, den logos) einzuschätzen, sind die beziehungsweise irgendwelche autoritativ zum Maßstab erhobene Abläufe selbst das Ziel unseres Betrachtens geworden. Damit geht es nur noch um die Störung solcher Abläufe als Grundlage der Urteilsfindung zur Formierung unseres Handelns.

Haben wir es mit dieser Corona-Pandemie aber damit nicht längst mit Ausweglosigkeit zu tun, oder stehen wir nicht kurz vor einer Situation der Verzweiflung? Ist nicht dieses wilde, unkontrollierte, grotesk weil so erschreckend offen irrationale Um-sich-Schlagen der Politik verräterisch weil typisch? Wobei auch der Alltag schon davon durchwirkt ist, denn begegnen uns nicht auch im Alltag auf Schritt und Tritt irrational agierende Mitmenschen? Ist das alles nicht Wesensmerkmal einer Traumatisierung?


Wollen wir aber nun noch (vorerst) einen Punkt aus der Impf-Thematik selbst herausheben. Und das ist der immer wieder mitschwingende Zwang zu Impfen als Gesetz oder Verordnung, das die Bevölkerung zwingt, sich impfen zu lassen. Der in seiner Softversion recht wahrscheinlich ist, das heißt, daß zwar kein offiziell verhängter Zwang besteht, dieser Zwang aber indirekt durch die Zulassung eines sozialen Ausleseprozesses initiiert wird. Kein Zutritt zu diesem und jenem ohne Impfung. Da braucht es kein Gesetz mehr.

Greifen wir nun diesen Zwang heraus. Der ein im Namen eines höheren Gutes - "Volksgesundheit" - verordneter Zwang zur Erduldung einer staatlich verordneten und durchgeführten Körperverletzung ist

Was ist das Prinzipielle, das daran jeden Menschen mit ein wenig Verstand stören muß? Was ist es außerdem, das diesen Schritt mit der Eugenik verbindet, woran er doch jedem Deppen sichtbar werden müßte? 

Es ist die Tatsache, daß mit einem Impfzwang diese Körperverletzung in der erlebten und allgemein werdenden Werteordnung der Menschen zum Normalzustand wird. Zu einem dem Staat zugemessenen RECHT, die körperliche Integrität zu zerbrechen. Um eine Impfung zu installieren, die - wie jede Impfung, übrigens, dazu demnächst mehr - keine (jetzt wie zu irgendeinem späteren Zeitpunkt) wirklich (wissenschaftlich) nachweisbare (und nachgewiesene) positive Wirkung, aber ganz sicher nicht einschätzbare Nebenwirkungen hat. (Schon gar bei der nunmehr verhängten Corona-Impfung.)

Mit diesem dem Staat zuerkannten Recht ist aber eine Bresche geschlagen. Weil damit nächste beliebige Körperverletzungen, die durch dieses einmal akzeptierte, damit zum Rechtsempfinden der Menschen werdende Recht auch zur Rechtsnorm werden wird. In deren Rahmen weitere Zwangsmaßnahmen legitimiert werden.

Wir reden hier aber nicht von einer bloßen Möglichkeit, die verhindert werden könnte. Sie wird nicht verhindert werden können, und das ist eine absolut sicher vorhersagbare Zukunft. Denn mit der Zwangsimpfung wird das Tor zur Eugenik generell noch weiter aufgestoßen, als es ohnehin bereits ist. Der Unterschied zwischen der Durchtrennung des Samenstranges beim Mann, der Sterilisierung der Frau und dem Durchstoßen der Haut mit einer Injektionsnadel ist vom Prinzip her nicht mehr vorhanden. Und aus diesem Prinzip wird auch der konkrete Fall erwachsen, das ist schon aus dem Wesen eines Prinzips her aussagbar.

Somit, werte Damen und Herrschaften, somit kann man mit Sicherheit sagen, daß ein Impfzwang jedes Staatsvolk direkt ins Reich der "Zuchtwahl" (vulgo Eugenik) versetzt. 

Fortsetzung am kommenden Sonntag mit Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: Wer ist Herr über Leben und Tod


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*130121*

Donnerstag, 14. Januar 2021

Die Reduktion der Frage nach dem Warum

Es ist das Thema des Films "Der eiserne Weg", und es ist das Thema des Jahrhunderts, ja der Knackpunkt unserer Kultur. Jene Weggabelung, an der sie falsch abbog. Und sich nunmehr auf den Bau von Hochhäusern und Wolkenkratzern, deren Spitzen allesamt in den Nebeln und Wolken verschwinden, verlegte. Es war nicht die Technik, die einbrach, das wird falsch gesehen, denn Technik würde nicht einbrechen, wenn sie nicht für jenen oder diesen Nutzen hätte. Dabei muß zwischen jenen unterschieden werden, die sie einsetzen, und jenen, die davon profitieren. Die das zumindest meinen. 

Wobei sie nicht bemerken, daß sie immer zwischen zwei Fällen unterscheiden: Im einen geht es um den Zuerwerb einer Erleichterung, in der ihr Leben fortan verlaufen könne. Im anderen um den Verzicht auf jene Lebensmomente, die mit dem längeren Weg der weniger perfektionierten Technik verbunden waren.

Aber es gibt noch einen Punkt, und der erscheint überhaupt als der Wichtigste. Mit der Technik ist ein Welterleben verbunden, das die Welt selbst beherrschbar macht. Was keineswegs heißt "begreifbarer", nein, nur: Beherrschbarer. Man schneidet aus der Welt ein Bündel Zusammenhänge von Ursache und Wirkung heraus, und erzeugt das, was mit dieser kleinen oder großen Maschine (je nach Ausschnitt) eben beherrscht und hergestellt werden kann. 

Im erwähnten Film geht es um diese Fragen. Die im 19. Jahrhundert sämtliche Menschen der abendländischen Kultur erfaßten. Daß sie mit den Antworten auf diese Fragen auch so grundsätzliche Weichen stellten ist den allerwenigsten klar gewesen. AM meisten noch den Besitzern und Betreibern der Maschinen, die sich in progressivem Tempo ausbreiteten, und einen Lebensbereich nach dem anderen herausrissen, umfaßten, beherrschten, und so die Lebensweise selbst umgestalteten.

Aber eben nicht nur in technischen Abläufen. Sondern in der Wahl von Wirklichkeiten. Denn nach und nach entstand so allgemein die Vorstellung einer Welt, die bis ins letzte zu erfassen, und bis ins letzte zu beherrschen ist. Aus einer Welt, die uns gegeben und zur Verwendung wie Verwaltung überantwortet ist, deren wahres Wesen aber so umfassend ist, daß es dem Menschen niemals gehören kann, stattdessen nur einem gehört, dem Urheber aller Dinge, dem Urheber und Betreiber der Welt selbst - Gott, wurde eine Welt, der das alltägliche Erfahren eine ganz andere Wirklichkeit zusprach: Die der menschlichen Herkunft und Herrschaft, damit Machbarkeit. 

Der Mensch des 20. Jahrhunderts war somit ein Mensch, der meinte, alles sei machbar und ihm zu eigen. Damit wuchs seine Verantwortung, und damit die Notwendigkeit, seine Herrschaft auszuüben. Das vergangene Jahrhundert war somit folgerichtig gekennzeichnet von Ideen, die die Beherrschung der Erde (mit der Tendenz, darüber hinaus und in den Kosmos auszugreifen) zum Programm machten. Das nennt man nun Ideologien. Also die von einer Idee ausgehende, von dieser Idee und Logik beherrschte Grammatik der Welt. Der naheliegendste Zielpunkt dabei war der Mensch, die Kultur, die Gesellschaft. 

Alles das hatte man - selbst aufs Spiel gesetzt, selbst in die Gottesprobe geworfen (und kein Gott griff scheinbar ein, um das Riskierte zu retten) - zerfallen erlebt. In vielen Kriegen, mit einem durch die Technik der Waffen eskalierenden Maß an Leid und Blut. 

Die destillatorische Reduktion der Frage nach dem Warum

Das ist der innerste Kern von Faschismus und Kommunismus und wie die -ismen alle heißen, es ist der innerste Kern aber auch der Vorstellung von Problemen der Welt und deren physischer Verfaßtheit. Und auf letztere wollen wir den Blick lenken.  

Denn mit der Technik entstand eine Vorstellung einer Welt, die so ganz anders war - und man konnte das ja scheinbar beobachten: Funktionierte Technik nicht? Konnte man mit ihr nicht die Lebenswirklichkeit in einer Totalitarität umgreifen, die nicht mehr zu überbieten scheint? Sagte uns die Psychologie nicht, daß es auch im Innenleben des Menschen, im "Geistigen", gar keine Transzendenz gab, sondern daß alles "weltintern erklärbar" war?

Was keinem auffiel war, daß die Frage nach dem Warum auf eine Weise reduziert wurde, die das Warum überhaupt aufgab. Sondern sich mit einer Erklärung über die technischen Abläufe zufrieden gab. Die aber gar kein Warum erklären weil enthalten! Warum ein Schotterberg verschwindet ist nicht damit erklärt, daß ihn ein Bagger verschaufelt und auf Lastwagen verladen hat. Sondern weil ein menschlicher Wille, also ein "rein geistig Ding", es so angeordnet und bewirkt hat.

In "Der eiserne Weg" wird deshalb Einiges recht gut sichtbar. Auch wenn die Position der Filmmacher recht klar ist. Mit diesem Film ist sogar eine Ära gekennzeichnet, die in jenen Jahren begann, und uns heute voll umfangen hält: Eine andere Behandlung der Frage nach dem Warum. Deren Beantwortung gar keine Antwort mehr isset, sondern die Antwort einfach weiterschiebt, und immer weiter, bis sie im Nebel des Hochhauses verschwindet und der Frager hoffentlich sein Interesse verliert.  

Der VdZ hat eine diesbezügliche Stelle daraus markiert, auch wenn es deren einige gäbe. Es ist eine fünf Minuten dauernde Sequenz, die ab der 47ten Minute des Videos beginnt. Da wird ein Baum gefällt, und stützt auf einen Arbeiter, einen Bauern.*

Was wird dort sichtbar?

Da sagt der eine, der schon zuvor durch frommes Verhalten aufgefallen, daß dieser Unfall ein Zeichen Gottes sei. Das wischt der andere, der moderneren Sinnes ist (was er im Film auch beweist, ja, womit er die erzählte Geschichte überhaupt an sich reißt) glatt vom Tisch. Es sei kein Zeichen Gottes gewesen. "Es war ein Baum."

Und er hält sich dabei natürlich für überlegen weil gescheiter als dieses dumme Bauernpack, das sowieso nicht begreife, was da rundherum vor sich gehe. Und daß die Macher des Filmes auch dieser Auffassung sind ist kaum zu übersehen. Es ist der Grundtenor des Filmes, der da auch zeigen möchte, daß man sich nicht angemessen behaupten könne, wenn man nicht diese technische Ursache-Wirkungs-Ebene sehe und heranziehe. Denn nur dort sei auch um eine gerechtere, also schönere Welt zu kämpfen. 

Ist das so? Was ist da passiert? Es wird einfach eine reduzierte Welt herangezogen. Die Vorgänge werden aus einem breiten, ja so umfassenden Wirklichkeitsfeld, daß es für den Menschen in der Unzugänglichkeit des Wissens und Vorsehens und Willens Gottes ausläuft, herausgefischt und für sich gestellt. Wie Figuren in einem Tischtheater steht nun eine völlig andere Welt vor einem. Eine, die an der Haut der Menschen, an den Mauern des Hauses, an den Zäunen der Welt, der auf technische Vorgänge und Verhältnisse reduzierte, endet. 

Die selbst natürlich nur Interpretation sind, was im 20. Jahrhundert schließlich denn doch aufgefallen ist, sodaß sich - unter der Prämisse strikten Transzendenzverbotes - die Welt überhaupt aufzulösen begann, das Denken als Unzulänglich für die Welt und die Welt somit unerkennbar und unverstehbar ist. Alles Denken, alles Sprechen (aber natürlich auch alles Religiosieren) ist somit ein mit mildem, nachsichtigem Lächeln zu versehendes Spielfeld der Dummen, Minderbemittelten. 

Über die die Schichte der Klugen, der Wissenden steht, die ihr Geheimnis, daß es gar keine Welt gibt, schließlich sogar für sich behält. Höchstens in den Zirkeln und Salons der Eingeweihten diskutiert, und mit einigen Flaschen Toskaner Rotweines, über dessen Finessen zu unterhalten weit ertragreicher ist als die Diskussion über Sein und Welt, hinunterspült.

Das alles, weil die Frage nach dem Warum nur bis zu einer Grenze zulässig ist, die sich dort befindet, wo das Warum begänne: Bei der Frage nach jenem Weltgesamten, wo es erst wirklich Antworten gäbe.

Sodaß der einfache Bauer, der im Film recht simpel und beschränkt rüberkommt, weit mehr Recht hat als der kluge Nachbar. Weil der nach einem Warum sucht, und ein DARUM kennt. Über das nachzudenken sich erst lohnen würde, weil es wirklich die Welt erklärt. Als so umfängliches Wirkliches, daß es in Gebet und demütig-dankbarer Beziehungsgestaltung viel treffsicherer zu adressieren ist als jede Wissenschaft es vermöchte. Denn die Welt ist im Sinn geborgen. Und sie ist aus Sinn entstanden.

Aber was für einen Sinn hätte ein technischer Ablauf - als sich selbst? Wäre das nicht nur eines: Eine sinnlose Welt? Aber warum lebt der Mensch dann noch? Und warum gibt es ihn überhaupt? Aus technischen Ablaufgründen? Das, bitte schön, ist aber keine Antwort auf die alles entscheidende Frage, die nach dem WARUM. Und in dieser Welt und Wirklichkeit wird plötzlich alles neu begreifbar. Weil in einer Welt des Sinnes tatsächlich alles ein Zeichen ist. Alles.

Auch ein Baum, der auf einen Bauern stürzt. Er wird nun wirklich zu einem Zeichen, zu einer Antwort der Wirklichkeit, ohne daß behauptet wird, daß diese Antwort immer leicht zu entziffern ist. Aber unter der Prämisse einer sinnvollen Welt erst wird diese Welt sichtbar, und erst dann begreifbar. 

In einer Fülle und in einem Reichtum, der dem plumpen Sack, der sich aufs Fressen, Saufen und Huren beschränkt, weil ihm nichts sonst als seichte, auf die körperlich-sinnliche Ebene beschränkte Freuden an dieser Welt bleiben, die in Wahrheit das Auspressen einer trockenen Zitrone sind. Denn nur im Sinn, nur im Logos - der objektiv der Welt untergelegt ist, der sie formt, der sie trägt - wird auch Freude zuteil. Eine Freude, die jedes Huren um Dimensionen übersteigt. 

Wer aber so denkt, reißt der Welt einen Teil heraus, und wundert sich dann nicht nur, daß das Teilegescheppere in der Hand so leblos ist, sondern wirft mit diesem auch die Welt selbst fort. Und genau das ist im 19. Jahrhundert nicht nur passiert, sondern genau das ist es, was hinter dem aufkommenden Ideenstreit steht. 

In dem immer nur persönliche, beschränkte Interessen streiten, und zwar auf BEIDEN Seiten: Der der rücksichtslosen Gier (=Kapitalismus), und der des neiderfüllten Lasters (=Sozialismus), also der selben (!) sittenlosen Gier des Mächtigeren, der mächtig wurde, weil er besser wußte, wie er seine Selbstsucht durchsetzen konnte. Sodaß alles Fragen nach dem Warum nur noch in der Frage endete - und das ist tatsächlich passiert, in so einer Welt leben wir heute tatsächlich - warum man diese Mechanismen, diese Technik der Weltausquetschung, nicht selber besser in die Hände bekam, und wie man das erreichen könnte. 

Sie beide benützen dieselbe Technik: Die der Leidvermeidung, aus Angst vor dem Schmerz und dem Tod, inmitten einer zum Guckkasten reduzierten, aber sinnlosen Welt. Hinter beiden Seiten also steht eine Entscheidung zur Sinnlosigkeit, die die Frage nach dem Warum gar nicht beantworten will, sondern sie nur benützt, um das Erkennen des Logos der Welt zu verhindern.

Sodaß die Frage noch einmal zu stellen wäre: Warum, bitte schön, soll man durch das Herausgreifen beschränkter Abläufe (in einer ebenso begrenzten, ja willkürlich begrenzten Welt, sodaß die Naturwissenschaften nur noch ein Streit um die willkürliche Antwort auf die Frage ist, wo man diese Grenzen denn setzen solle) die Frage nach dem Warum nicht mehr stellen? Denn es fällt nicht ein Baum. Es geschieht ein Vorgang in der unendlichen und unendlich reichen Wirklichkeit, der - ob so oder so - ein Zeichen ist, das sichtbar wurde.



*Bauern sind das erste, kaum wirklich distinkte, definierte Reservoir der arbeitenden Schichten eines Volkes, in denen aber alles Ausdifferenzierte enthalten ist. Die Bauernschaft ist somit die Grundmenge eines Volkes, dessen dritte Schichte, aus der sich im 19. Jahrhundert als erste das Proletariat herausdestilliert hat. Denn die Reduzierung der (freien) Bauern war der Zerstörung deren Lebensgrundlagen geschuldet, und brachte die Notwendigkeit mit sich, an Orte zu gehen, an denen sie überleben konnten. Das waren meist die Städte, als die Orte, an denen es Arbeitgeber - die Industrie - gab. 

Bauern bilden somit (sogar als Allgemeinbegriff zulässig) die breite Basis der Pyramide eines gesellschaftlichen Organismus, deren nach oben folgende Schichten als nächste die des Kriegers und Soldaten kennt, und oben von der Kaste der Adeligen, Geistlichen, Künstler, Philosophen und Lehrer kennt, die im Gipfel in das Transzendente eintaucht: In die Nebel, die das verbindende Moment von menschlicher Gesellschaft und Gott im König umfängt.


*110121*

Mittwoch, 13. Januar 2021

Von Selbstbetrug und anderem Betrug (5)

 Teil 5) Klare Evidenz für Betrug 


Immerhin sprach doch auch in diesem Fall sehr viel - konkret! - dafür, daß in der Stimmenauszählung tatsächlich betrogen wurde. Wenn das so ist, warum nimmt man das dann einfach zur Kenntnis? 

Der Statistiker Briggs hat gemeinsam mit Kollegen ein simples Verfahren angewandt. Er hat tausende (deren Daten sind öffentlich, also leicht zu erfahren) Bezieher von Briefkarten-Stimmformularen angerufen. Ganz simpel. Und sie gefragt, ganz simpel, ob sie ihre Briefwahlstimme an die Wahlbehörde abgeschickt haben. 
Daraus ergab sich eine frappierende Diskrepanz: Denn viele, viele hatten erklärt, ihre Stimme abgeschickt zu haben, doch war diese bei der Wahlbehörde "nie eingelangt". 
Bei der Urnenauszählung hat sich ein bestimmtes Stimmenverhältnis ergeben. Das Pro-Trump lautete. Traditionell sind die Wahlkartenstimmen in den USA - anders als in Europa - keineswegs "links" (demokratisch), sondern entsprechen erfahrungsgemäß dem Stimmverhalten an der Urne selbst. 

Doch dann kamen die Wahlkarten. Und die waren - eiderdautz - praktisch SÄMTLICH PRO-BIDEN. Teilweise in phantastischem Maß! Ist nun ein Schelm (oder Verschwörungstheoretiker), wer dies zumindest SELTSAM findet?

Schlüssel zum Wahlbetrug war also die Corona-Panik. In deren Nebelgranaten war solche Art von Betrug erst ermöglicht. 
Denn sie hat bewirkt, daß so außergewöhnlich viele Wähler (er- und verschreckt durch die Ansteckungshysterie) per Briefwahl gewählt haben. ERST DAMIT war dieser massive, nach Meinung von Briggs wahlentscheidende Betrug möglich.
Nach einem intensiven Quälen der Zahlen der Stimmenauszählungen durch statistische Methoden hat sich handfeste Evidenz für Betrug gefunden. Fast überall, und schon gar in den entscheidenden Staaten (Michigan, Pennsylvania), waren die Ergebnisse an den Urnen PRO TRUMP. Trump hat nach deren Auszählung deutlich GEFÜHRT.
Doch dann kamen die "ausgezählten" Briefwahlstimmen. Und innerhalb weniger (Nacht-)Stunden ist die Wahl GEKIPPT. Die "abgegebenen" Briefwahlstimmen haben aus einem deutlichen Trump-Vorsprung einen "knappen Biden-Sieg" gemacht. Über diese Briefwahlstimmen ist somit der Betrug - ein gigantisches "Gaslighting" - am amerikanischen Volk erfolgt.
Man kann mit Statistik lügen, und wie, man kann mit ihr aber auch Realitätsbrüche, also Unwahrscheinlichkeiten, also Hinweise auf Lüge oder Betrug finden.

Immerhin sind Zahlen das Maß der Schöpfung, der Wirklichkeit, also dessen, was isset. Was soll man also von diesem viel angerufenen Frieden halten, wenn Friede einerseits auf der Harmonie der Ordnung, also auf Wahrheit beruht, anderseits dann nur durch Verzicht auf genau diese Ordnung zustande kommen soll?

Zu denen der hier und da bestehende Augenschein beleuchtende Evidenz geliefert hat: Da WURDE zumindest HÖCHST SELTSAM vorgegangen. Da GAB es merkwürdige Tatsachen in großer Zahl. Aber das schien die republikanischen Größen nur oberflächlich zu interessieren. Als es darum ging, diese Hinweise wirklich und ernsthaft zu prüfen, fehlte jeder Nachdruck und jenes Beharren, das doch dem Bereich der Tugend zugehört. Und damit dem Wertefeld von Konservativen, oder?  

Somit gewann ein Kandidat, der noch vor drei Monaten gefordert hatte, man müsse die Polizei finanziell austrocknen. Und der jeden Corona-Shutdown mit offenen Armen begrüßt hatte. Während er, so Briggs in einem sehr launigen Kommentar, 

im Keller seiner Mutter saß und sich nur höchst angelegentlich bei Massenveranstaltungen sehen ließ, in denen ihm Fans im hohen einstelligen Bereich zujubelten ... 

He sat in his mother’s basement most of the year, emerging occasionally to address crowds in the high single digits, all appropriately socially distanced. In one or two cases, there were even as many as two dozen non-media people.

Was um alles in der Welt, so andere Kommentatoren, wäre jenes Moment gewesen, das Biden zu seinem Wahlsieg geholfen hatte? Der nicht einmal ein richtiges Programm hatte. Der sich nie sehen ließ. Der, wenn er überhaupt auftrat, intellektuell wie körperlich so massiv gestützt werden mußte, daß er sich nahezu in Luft auflöste, wenn diese Stützen einmal nachließen. Dessen Namen viele Amerikaner nicht einmal kannten!

Das alleine ist doch Evidenz genug, zu sehen, wie massiv Joe Biden eine reine Marionette von Interessensgruppen war, die nun alle politische Macht in den USA an sich gerissen haben.

Hier also endlich weiter mit

Teil 4 bzw. jetzt 5) The Election Fraud is a Color Revolution (E. Michael Jones)

Und zwar mit einem Link zum Interview mit Jones vom 16. November 2020. Den Videoaufnahmen kann der Leser nämlich nur auf dessen Seiten (oder alternativen Plattformen) folgen. Denn Youtube hat Jones längst von jeder monopolartig aufgebauten Öffentlichkeit abgeschnitten. 

Das nächste katastrophale Politikversagen, und was für eines! Es lautet, diesen globalen Monopolbildungen erst tatenlos und schließlich hilflos zuzusehen. 
Wie so oft wird somit im Namen der Freiheit eine Konstellation gestattet, die genau diese Freiheit außer Kraft setzt. Die sogar genau darauf ausgerichtet ist! Denn Monopol, dieses vornehmste Ziel des Kapitalismus, bedeutet genau das. 

Der Literaturprofessor und Autor zahlreicher historischer, teils auch investigativer Bücher (darunter Maßstabswerke wie "Der Medjugorje-Betrug" oder "The Jewish Revolutionary Spirit") ist der Meinung, daß der Wahlbetrug bereits Akt einer Revolution ist. Die einem Muster folgt, das zum ersten Mal bei der Farbrevolution im Iran ist. 

Als 1953 der CIA den demokratisch gewählten Präsidenten Mohammad Mossadegh nach einem Schema aus dem Amt putschte (und den demokratischeren ... oder? ach so ... Kaiser Schah an seine Stelle setzte), das sich seither weltweit wieder und wieder gefunden hat. 

Der in "Massenprotesten" (durch gesteuerte, oft sogar bezahlte Wander-Protestierer) beginnt, über False Flag-"Furchtbarkeiten" des herrschenden Regimes, künstliche Medientheater samt Verbreitung von Angst und Schrecken vor "Terror" durch den "Gegner", und in einem direkten Putsch mit dem Ergebnis des durch "freie demokratische Wahlen erfochtenen" Sieges des Wunschkandidaten - einer gut bezahlten Marionette - endet, der dann in Stellvertreterfunktion den Interessensgruppen dient. Die ... auch den CIA, diesen "Staat im Staate USA" und nachweislich der größte Drogenhändler* der Welt, bezahlen.


*Wie Sexualität (heute in der Pornographie) sind auch Drogen ein direktes politisches Mittel, einen politischen Gegner substantiell zu schwächen. Und zwar nicht erst seit dem 20. Jahrhundert, sondern seit sehr sehr langer Zeit. Man denke an Ereignisse wie den Opiumkrieg zur Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem England den "freien Markt" in China mit Militärmacht erzwang. Der aber nur freien Zugang der britischen (!) Drogenhändler nach China meinte. Womit das Land der Mitte in einen furchtbaren Abgrund der Wehrlosigkeit (samt Plünderung durch die Briten), Apathie und Sittenlosigkeit stürzte.


*080121*

Dienstag, 12. Januar 2021

Von Selbstbetrug und anderem Betrug (4)

Teil 4 bzw. dann Teil 5) The Election Fraud is a Color Revolution 

(E. Michael Jones)


Wir bringen nun den 4. Teil der Artikelreihe, in der sich ein Interview mit E. Michael Jones vom 16. November 2020 findet. In dem dieser selbstverständlich davon ausgeht, daß die Wahl zwischen Trump und Biden "gestohlen" war, der Wahlsieg Bidens also durch Wählerbetrug zustande kam. Eine Behauptung, der sich immerhin vierzig Prozent der Amerikaner anschließt, wie Radio Vatikan am 8. Jänner d. J. berichtet

Dem Tag nach der Entscheidung BEIDER Häuser des US-Parlaments (Senat und Kongress, Senatoren und Abgeordnete, je mit hier Republikaner-, dort Demokraten-Mehrheit) dem Kandidaten der Demokraten, Joe Biden, den Wahlsieg zuzusprechen. Am nächsten Tag kam es zu einem "Sturm aufs Capitol." Was davon zu halten ist? Der VdZ muß sich auch hier auf das Urteil von Gewährsleuten verlassen, sofern er überhaupt ein eigenes Urteil bilden will. 

Aber der Leser möge sich zumindest als Alternative zu Mainstream-Berichten einmal diese Analyse des Chefredakteurs der Schweizer Weltwoche ansehen.

Vorgänge, die der VdZ wie gesagt nicht selbst zu beurteilen wagt. Zu weit weg ist er von diesem Geschehen, schon rein geographisch, aber (bei allem Bemühen) auch in der intimen Kenntnis der amerikanischen politischen Verhältnisse. Also hört er lieber auf Amerikaner, denen er in ihrem Urteil mehr oder weniger traut, weil sie in anderen Fragen die Korrektheit ihres Denkens bewiesen haben. 

Auch bei diesen ist die Meinung aber einhellig. Und wenn William M. Briggs, der "Statistiker bis zu den Sternen", davon spricht, daß somit ein guter Kampf verloren wurde, der Ausgang des Krieges aber noch keineswegs feststeht, nimmt der VdZ das mit gewisser Präferenz, sozusagen, zur Kenntnis.*

Ein Kampf, der zuletzt sogar in einer symbolischen "Besetzung" des Kapitols kulminierte. Und den ausgerechnet jene Demokraten als empörenden Ausbruch von Gewalt klassifizierten, der jeder demokratischen Meinungsäußerung widerspreche. Dieselben hatten noch vor einem halben Jahr die mit extremer Gewalt revoltierenden, plündernden, landesweit Chaos und Höchstschaden verursachenden Massen einer nachweislich zentral initiierten "Black Lives Matter - BLM"-Bewegung zur "demokratischen Meinungsäußerung" getauft. 

Leben wir nicht längst mit der Tatsache, daß jene die Macht und die Meinungsmacht besitzen - vor allem einmal als Macht Interpretationen zu oktroyieren, erst in zweiter Linie als Macht, Meinungen zu "ändern" - die ohne Scham lügen und je nach Interesse gerne zweierlei Maß anlegen?

Das Mißtrauen der Amerikaner in ihr System sitzt jedenfalls tief. Und die Einschläge rund um die Vorgänge um die Wahl vom November 2020 lagen diesmal den Fundamenten des Staates USA beängstigend nahe. 

Was die dem VdZ bekannten Personen aber einhellig sagen ist, daß wieder einmal bemerkenswert ist, 

wie leicht, ja wie leichtfertig gerade die als konservativ eingeschätzten, sich auch so verkaufenden amerikanischen Leitfiguren und Repräsentanten ihre Positionen aufgäben, sobald diese angegriffen würden. 

Diese "Konzilianz" gewinnt aber auch in diesem Fall den Charakter des VERRATS. Des Verrats an der Wahrheit.
Man lese dazu die dreiseitige Stellungnahme der Kongressabstimmungen am 8. Jänner 2021 (republikanischen; das muß man hier dazusagen) des Noch-Vize-Präsidenten Mike Pence. Briggs kommentiert sie mit lediglich einem Wort: SAD.


Da erklärt also allen Ernstes ein Vize-Präsident, daß er zwar persönlich die Wahl für gefälscht hält, und daß er formal (also rechtskonform!) die Entscheidung des Kongresses (Biden zum Präsidenten zu erklären) aufheben könnte, daß er DENNOCH diese offizielle Autorität NICHT beansprucht. Er erklärt, warum also das Gesetz nun doch NICHT dem "Geist der Verfassung" entspricht. Und warum er deshalb einer seiner Meinung nach FALSCHEN Entscheidung (weil der Kongress - und darum geht es hier überhaupt - seiner Pflicht nicht nachkommt, die Wahlen ernsthaft zu prüfen) zustimmt bzw. deren Ablehnung nicht vornimmt.

Der aber nun unter dem Motto, daß "wir zwar die Pflichten zu erfüllen haben, daß es aber Gottes Sache sei, die Ergebnisse zu bringen," seine Widerstandslosigkeit gegenüber den beiden Häusern als Erfüllung seiner Pflicht darstellt. Immerhin habe es ja in den letzten drei Wahlen genau diese Einsprüche etwa auch von Seiten der Demokraten gegeben, dennoch hätten sie dem jeweils andersfarbigen Präsidenten zugestimmt. Na servus ... SAD. Traurig.

Werter Leser, lassen Sie das sacken. Machen Sie sich aber auch bewußt, daß diese seltsame Art zu "denken" heute prägend und üblich ist. Dann wundere er sich nicht, warum es hinten und vorne kracht im Gebälk.

Wenn niemand die Ordnung, die sich in Gesetzen ausdrückt, für wichtig genug hält, sobald es um Fragen des Friedens geht - ja was für einen Frieden meint man dann? Den der Befriedung durch eine faktisch herrschende Macht, gleichgültig wie die zustande gekommen ist?

Morgen Teil 5) Klare Evidenz für Betrug 

*Der Leser höre (eine Empfehlung) den erst jüngst initialisierten "First Right"-Podcast, Ausgabe 1, mit William M. Briggs. Worin er erklärt, worum es ihm zuletzt vor allem geht: Um den Aufweis, daß die seit Jahrzehnten faktisch zu beobachtende Reduktion der Statistik auf Wahrscheinlichkeiten ("P-Values", also "P-Werte") zu einer gefährlichen und größenwahnsinnigen Überschätzung der Statistik und damit zu falschen Ansätzen in der Naturwissenschaft geführt hat. Deren weite Teile sich mittlerweile aber auf diese "mathematisch-wissenschaftliche Gewißheit" beruft. Ohne noch zu bemerken, daß sie sich damit von der Wirklichkeit nicht nur entfernt, sondern zu komplett falschen "Ergebnissen" kommt.


*080121*

Montag, 11. Januar 2021

Ohne Unterhosen, und merkt es nicht

Wer Ohren und Augen hat, der hört und sieht. Auch in diesem Interview, das Fellner LIVE! am 5. Jänner 2021 mit dem Parteisekretär der FPÖ führte. Und das den Rahmen der FPÖ gebraucht hat, um auf Youtube zu erscheinen. Vielleicht ist den Verantwortliche(re)n des Fellner-TV-Senders doch etwas aufgefallen. Was nicht schwer wäre, denn zu sehr drängt Herbert Kickl mit respektgebietender Brillanz, die man ihm auch als Liberalen frank zugestehen muß, den Sohn des Herausgebers und Gründers der ÖSTERREICH-Zeitung ins Eck. Die (wie 60 Prozent des Landes, durch Corona aber nun rasant steigend) am Tropf jener Politik hängt, die sie kritisieren soll.*

Was auch im Falle der Impfung "gegen" Covid19 (Corona) zu einer ebenso offenen wie subtilen Propaganda für diesem politischen Hazard führt, dem Kickl mit sehr punktgenauen Argumenten durchleuchtet. Was dem jungen Redakteur nicht einmal aufzufallen scheint ist, daß er nicht nur bis auf die Unterhosen (und weiter) ausgezogen wird, sondern in seinem Agieren wie ein gehirngewaschenes Aufziehmännchen wirkt. Dem mehr als populistische Standardformulierungen, wie sie derzeit üblich sind, nicht mehr über die Lippen kommen. 

Was natürlich schade ist, denn es hätte sich ein spannendes Gespräch entwickeln können. So bleibt es bei einer Parteiungsschlacht, wo die einen mauern, um die anderen abzuwehren, sodaß jede Türöffnung bei den Verteidigern als Existenzbedrohung behandelt wird. Aber man erwartet von den Medien ohnehin nichts mehr. Jedenfalls war Kickl so sehr wie kaum noch (und das will beim sogenannten "Thinktank und Terrier" der Freiheitlichen Partei etwas heißen) bereit, das Visier für den Schwertkampf zu öffnen, und das ist mutig und schätzenswert. Schlag auf Schlag folgen und treffen seine Argumente. 

Wenngleich das alles zu spät kommt, es rettet den Freund nicht mehr. Noch dazu war der Elfmeter aufgelegt. Aber es hätte eine Opposition gebraucht, die solche Vorgangsweise bereits vor einem Jahr (!) hätte tun sollen. Der Leser möge nachschlagen, der VdZ hat exakt vorhergesagt, was nun folgen wird. 

Aber immer noch ist das Bekenntnis halbherzig, und die FPÖ, die als einzige Oppositionspartei in Österreichs Landschaft übrig blieb, erfüllt ihre Aufgabe immer noch mit Vorsicht und Zaudern. Die Aussage Kickls, die FPÖ hätte "von Anfang an" gewarnt, ist deshalb um einige Stufen zu hoch angesetzt. 

Leider hat man viel zu lange zugewartet, und damit viele im Stich gelassen und der sozialen Ächtung ausgesetzt, denen von Anfang an das Offensichtliche klar war: Daß es sich hier um die Hysterie eines in sich kollabierenden "Denkapparates" handelt. Der einen (meinetwegen, aber das läßt sich über viele "Viren" sagen) an sich "unproblematischen" Virus zu einer Pandemie hochgeredet hat. Aber sie standen einer Mauer aus autoritativen Behauptungen gegenüber, der standzuhalten ohne in Fanatismen oder Paranoia zu verfallen eine hohe sittliche Leistung ist. 

In einer fatalen Eigendynamik der Ablaufoptimierung folgte aber nun, genau mit dieser Öffentlichkeit, genau über und durch die öffentlichen Institutionen, was wir derzeit erleben: Gott überließ uns unserem eigenen, nur uns selbst zu verdankenden Denken und Tun. 

Das hat zu jenem Atombombeneffekt geführt, der wie in Erfüllung einer dunkelen, der Verzweiflung entstammenden Todes- und besonders den Westen (als eigentliches Abendland) kennzeichnenden Apokalypsen-Sehnsucht die abendländische Kultur ausgerottet hat. Denn das ist es, was man mit dem Zerschlagen der Lebensabläufe, die nur aus der kulturellen (also der eigentlich menschlichen und durch die Kultur humanisierenden) Kraft leben und damit sind, bewirkt. Aber verdummt-rationalisierten, pseudologischen Generationen nicht mehr bekannt ist. Denen schon als Grunddefekt die Ehrfurcht vor dem Daseienden in seiner Komplexität fehlt.

Aber in ALLEDEM haben die Medien ebenfalls einen mehr als einen gemessenen Anteil. Worin die Erklärung für das nahezu gelähmt wirkende Verhalten des jungen Fellner in diesem Interview liegt: Schuld macht blind. Weshalb auch dieses Medium - wie alle Medien - von einer allfälligen Abrechnung, die Kickl in Form eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses "nach Beendigung der Pandemie" fordert, nicht ausgenommen werden darf.


*Siehe dieser Hinweis auf die atemberaubenden Geldsummen, die nicht nur über "demokratiepo
litische/-fördernde Notwendigkeiten", das heißt Subventionen, sondern (viel eleganter) über "Kooperationen" in jüngster Zeit aus dem Kanzleramt geflossen sind. Und im ersten Halbjahr Regierung Kurz 2020 um 353 Prozent gestiegen sind. Die Medien danken es, als Mittäter beim Kesseltreiben, das gegen "Corona-Leugner", "Aluhutträger", "Rechtsextreme" und "Impfgegner" - ohnehin alle ein- und dieselben - veranstaltet wird. 

Pikantes Detail: Noch vor einem Jahr hatte die seit Jahresbeginn 2020 an der Regierung in Österreich beteiligte Partei der Grünen in der Person ihres Führers Werner Kogler lauthals verkündet, daß solche "Förderungen" als direkte Einflußnahmen der Politik auf die Medien zu betrachten und deshalb abzustellen seien. 

Solche "demokratiefördernden Maßnahmen" waren vor einem Jahr also noch schädlich für die Demokratie. Aber mittlerweile hat sich diese Einschätzung wohl geändert - wie immer und überall sind die Grünen, sobald sie am Trog sitzen, perplex, wie komplex die Politik wirklich ist. Und werden binnen kürzester Zeit zu den emphatischesten Ablaufoptimierern. Mittlerweile ist sogar schon das Wort "Kritiker" Kriterium und Pejorativ der "gerechten Forderung" nach Ausschließung von zentralen sozialen Prozessen, wenn nicht ... mehr.

*080121*

Sonntag, 10. Januar 2021

Jeder Friede entsteht nur aus Ordnung

"The peace of the body then consists in the duly proportioned arrangement of its parts. The peace of the irrational soul is the harmonious repose of the appetites, and that of the rational soul the harmony of knowledge and action. The peace of body and soul is the well-ordered and harmonious life and health of the living creature. Peace between man and God is the well-ordered obedience of faith to eternal law. Peace between man and man is regulated fellowship. 

The peace of a home is the well-ordered concord between those of the family who rule and those who obey. Civil peace is a similar concord among the citizens. The peace of the celestial city is the perfectly ordered and harmonious enjoyment of Got and of one another in God. The peace of all things is the tranquility of order. Order is the distribution which allots things equal and unequal, each to is own place."

Der VdZ bringt diese Stelle aus dem 19. Buch (Kapitel 13) von "Der Gottesstaat" von Augustinus erst einmal in der englischen Übersetzung, in der sie ihm am schönsten erscheint. Sie vermag das Wesentliche weit besser herauszuarbeiten als die ihm vorliegende Übersetzung aus der Ausgabe, die im Johannes-Verlag erschienen ist. Und in diesem Sinne übersetzt er sie auch selber, und zwar so:

"Der Friede eines Körpers besteht somit in der sinngerechten Anordnung seiner Teile. Der Friede der irrationalen Seele ist die harmonische Ruhe der Antriebe und der der rationalen Seele die Übereinstimmung von Wissen und Handeln. Der Friede von Körper und Seele ist somit ein geordnetes und harmonisches Leben und die Gesundheit des Lebewesens. 

Frieden zwischen Mensch und Gott ist der im Gehorsam auf das ewige Gesetz ausgerichtete Glaube. Frieden zwischen Mensch und Mensch ist geregelte Gemeinschaft. 

Der Frieden eines Hauses ist die Ordnung aus der Übereinstimmung zwischen denen der Familie, die herrschen, und denen, die gehorchen. Der bürgerliche Frieden ist die dieser familiären Ordnung adäquate Harmonie unter den Bürgern. 

Der Frieden der himmlischen Stadt (und das ist die Kirche; Anm.) ist der vollkommen geordnete und harmonische Genuss von Gott und der in Gott geordnete Genuß von einander. 

Der Frieden aller Dinge ist somit immer die Ruhe der Ordnung. Denn Ordnung ist jene Anordnung aller Dinge, gleichgültig ob gleich oder ungleich verteilt, die sich aber alle an dem ihnen zugemessen Platz befinden."


*031220*

Samstag, 9. Januar 2021

Ein Theaterabend mit Folgen (2)

 Teil 2, als nächster Theaterabend: Machen wir nun Folgendes: Wir bleiben beim Stück, wechseln aber erneut die Inszenierung. Und steigen weiter in der Perfektion. Dann sehen wir, was wir daraus folgern können.


Oder er macht gleich Folgendes, und das sei ihm sogar dringend empfohlen, selbst wenn er fürchtet, daß sein Englisch nicht reicht: Es wird reichen, vertraue der Leser. Denn er wird etwas Seltsames feststellen. Er wird hautnah erfahren, was der VdZ seit dreizehn Jahren in einem Land erfährt, dessen Sprache zu lernen er strikt verweigert hat. Um genau das zu sehen: Daß Sprache weit weit mehr ist als rationaler Inhalt. Alleine die Gestalten werden ihm erzählen, worum es geht. Sie sind nämlich Träger des Geistes.

Also stürze man sich frohen Mutes in die englische Version von "King Lear". Die sogar der Inszenierungskunst eines Laurence Olivier entstammt. 
Der auch selbst den König spielt, der das Zerbrechen aller Lebensillusionen und Selbsttäuschungen und Eitelkeiten erfährt. Sodaß sich das Leben als das herausstellt, das der VdZ in seinem Roman "Helena" mit dem Konzept des Lebens selbst untertitelte: "Das Gute ist was bleibt" Spätestens an dieser großartigen Fassung, die aber schon ein Film ist, wird er verstehen, was der VdZ meint. 

Wobei der Leser wieder einmal an eine Aussage Charly Chaplins erinnert werden soll. Der da meinte, daß Film eine "Photographie von Theater" sein muß, will er Kunst bleiben.
Und das wünschen wir uns doch vom Theater, ja von jeder Kultstätte. Daß sie dem Kult und seinen Inhalten gewidmet ist. Sodaß ein Theaterabend - wie der Besuch der Heiligen Liturgien zu den Festtagen - der Darreichung, der sichtbarmachenden Extrudierung des Wirklichen dient. Um uns in diese Wirklichkeit hineinzuheben. 
An der wir uns dann dem Geschehen folgend - weil diesem immanente Folge und Wirkung - durch eine wahrhaftige Seinsveränderung, durch eine Öffnung der Tore hin zur Transzendenz stärken können. 
Anstatt uns zwangsläufig (weil so serviert) mit dem Medium, dem Handwerk, den technischen Hilfsmitteln auseinandersetzen zu müssen. Weil es sich so in den Vordergrund drängt. So, wie wir bei einem Achsenschaden am Eisenbahnwaggon keinen Moment mehr die schöne Landschaft und das herrliche Ambiente des romantischen Schlafwagencoupés genießen können, weil der Waggon pausenlos rumpelt und so stößt, daß wir im Sekundentakt an die Hutablage gerempelt werden.  
Das ist es auch, was durch das "Regietheater" passiert ist. In dem uns die Theatermacher mit Konflikten und Fragen konfrontieren, die sie selbst nicht klären können, und deshalb dem Publikum zuschieben. 
Aber diese Zerstörung der Gestalthaftigkeit, die Kultur im Grunde ausmacht, ist metierübergreifend. Man kann nur über den ontologischen Vorrang, also das Ursache und Wirkungsproblem streiten. 
Denn das ist es auch, was mit der Liturgiereform" vor fünfzig Jahren passiert ist. Die uns Laien so wenig angeht ... wie das Theater. Aus beiden Stätten wurden wir vertrieben. Aus beiden Stätten sind wir geflohen, weil wir ständig Theater "machen" sollen. Anstatt ihm (und damit dem Kult) einfach beizuwohnen.
Wir sind aber auch geflohen, weil das Gute, dem wir begegnet sind - trotz allem! denn nur dadurch gibt es, was wir vor Augen haben - unerträglich wurde. Weil es kein Kostüm, keine Figur mehr findet, in der wir den Widersprüchen zur faktischen Gegenwart (zum "Personspielen" in der Zeit), die durch das Gute in uns ausgelöst wurden, begegnen können. Weil wir doch dem Gut gehören, und uns dafür auch entschieden haben. 
Mit vereinfachenden Worten gesagt: Wir werden in die Lumpen der Mechaniker gekleidet aus dem Theater und aus den Kirchen geschickt, anstatt mit Licht umhüllt die Welt in Schönheit und Galagarderobe zu erhellen.


Nächsten Samstag Teil 3) Die Erlösung durch den Einen 
wird im Mahl allgemein

*291220*

Freitag, 8. Januar 2021

Totalitarismus ist immer so natürlich (2)

Teil 2) Ein großer Reset braucht 
die alternativlose Bereinigung als Vorstufe


Dämmert es? Die Corona-Hilfe, 27 oder 30 Milliarden (oder mehr, wen kümmert's?) in der ersten Tranche in Wien beschlossen sind zuerst einmal der Steuerlast der Zukunft vorgeschossene Zentralbankgelder, die per Knopfdruck geschaffen sämtliche Schäden ausbügeln sollen. Sodaß die Politik in jeder Hinsicht saubere Hände hat. Die muß nämlich das Geld nicht mal mehr physisch in die Hand nehmen, ist also auch daran nicht schuld, sondern nur einer Notwendigkeit und "Alternativlosigkeit" - alternativlos welcher Vorstellung von Ordnung des Lebens gemäß? - gefolgt.
Manche nennen das THE GREAT RESET - DEN GROSZEN NEUANFANG BEI NULL. Die Auswahl der neuen Figuren am Schachbrett wird nun Rettung genannt. Man brennt erst alles nieder, sodaß sich niemand mehr selbst helfen kann, und wählt nun diejenigen aus, die man zukünftig noch im Spiel haben will.
Anders aber als früher kann nun nicht mehr JEDER daherkommen und sagen, daß seine Fertigungsbude mit alten Maschinen und gerade mal fünfundzwanzig Leuten, die dort ihre Monatsgroschen erschuften, oder daß sein - kurz gesagt - schon lange "zu wenig produktiver Betrieb
Viele erfahren heute ja zu ihrer großen Ermutigung, daß das Unternehmen, das sie mit aller Kraft von Monat zu Monat wuchten, um den "Bereinigungsprozessen des Marktes" zu entgehen, um sich und ihren Mitarbeitern ihre Arbeitsplätze zu erhalten, in den Augen der Experten nur ein verachtenswertes ZOMBIE-UNTERNEHMEN ist 
das Gesamtgeschehen im Land doch nur schädigt weil Kapazitäten bindet, die, frei geworden, die Produktivität in Zukunftsbranchen heben könnten, weil also so viele Betriebe und Unternehmen mit einem Wort gar keine Existenzberechtigung mehr haben, schon lange nicht mehr haben. Sondern daß sie wie Dreck und Kruste am wohlgeschmierten Staatsorganismus hängen und endlich ausgeschieden werden müssen. 


Zum Bild: Auf die Schnelle fand der VdZ kein treffenderes Bild von der Regierung als Experten- und Wissens- und Allmachtsgremium. Werter Leser, trifft es nicht die Realität? 

Auch darin: Wer dazugehören will, wer Teil dieses Arkanums aus Wissensträgern und Entscheidern werden will, der verhülle sich ebenfalls mit Kapuzen (pardon: Masken). So wird er zum Mitglied einer Geheimgesellschaft. 

Denn nicht nur sind die Masken nicht mehr als Symbol, wie die Politiker selbst öffentlich zugegeben haben, sondern sie verhüllen - symbolisch - das Menschsein als Person an einem Ort und machen es zu einer Funktion. 

DAS LEBEN WIRD MIT DER VERHÜLLUNG ZUM RITUS, DER DIE GESELLSCHAFT UND DAS SOZIALE ZUR GEHEIMGESELLSCHAFT MACHT.

Darum geht es. Das Leben mit Maske wird zu einer symbolistischen Bildlandschaft. Sie heben die Mitglieder auf die Ebene der durch das Arkanum - dieser verschworenen Gesellschaft der Wissensträger, die deshalb "geheim" genannt werden kann, weil ihre Absprachen Grundlage sind und außerhalb des "normalen Lebens" ablaufen, darunter liegen - repräsentierten Vorstellung von Rationalität entsprechender Entscheidungen, und machen alle Maskenträger somit zu dem, was die Menschen heute doch sein wollen: Zu Experten.
 
Anders als früher also entscheidet aber nun gar nicht mehr "der Markt", was immer das ist. Im großen Reset entscheiden nun nicht die Menschen und Unternehmer, ob sie sich das alles weiterhin antun, ob sie noch mehr Grundstücke oder Broschen von der Oma verpfänden, um Kredite zu bekommen, die ihren Betrieb am Leben halten sollen, auch in allen Krisen.
Anders als früher, in dieser sogenannten freien Welt, die aber zu so schlechten Ergebnissen geführt hat - Klima, Corona, Ungerechtigkeit, und ach noch so viel, denn es gibt doch so viele Probleme! - entscheidet nun ein Gremium von Wirtschaftsfachleuten, wie es sich die quasi Zunft-Verbindung WIRTSCHAFTSKAMMER aus dem Rockzipfel gesaugt hat, ob ihr Betrieb (den nur die Förderungen am Leben halten KÖNNEN, weil das Leben in Freiheit von der Politik völlig ausgelöscht wurde) noch weiter bestehen soll.

Wobei diese Experten sicher alle mit Wirtschaftsakademikerabschluß, sicher alle mit dem Zertifikat "globalisierungstauglich", und sicher alle mit erwünschtem oder wenigstens akzeptiertem Parteiausweis, pardon: Derselben Vision von Zukunft, ausgestattet sind.
DIESE GREMIEN - AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT UND EXPERTEN, die begründen, was die Politik will, sich aber nicht zu sagen oder zu wollen wagt - ENTSCHEIDEN ALSO NUN, welches Unternehmen überleben darf. Durch Corona-Hilfen. Um die es ansuchen, das heißt betteln darf. 
Denn es können ja, wie gesagt, NICHT ALLE GERETTET werden.
Und seien wir doch ehrlich, werter Leser, ist das nicht gut? Ist das nicht natürlich? Denn wer will ein nicht überlebensfähiges Unternehmen schon wirklich retten? Ist die Corona-Krise da nicht ein herzlich willkommener Anlaß, die lange schon benötigte Katharsis, die nach dem Ausbrennprozeß, der alle Schlacken bereinigt, dafür sorgt, endlich all die Betriebe und Unternehmen loszuwerden, die nur im Wege stehen, die den Gesamtwohlstand nur mindern, die eine prosperierende Wirtschaft - die wir ja hoffentlich bald, also nach erfolgter Impfung, oder nach der nächsten Impfung, also irgendwann jedenfalls, dann aber sicher, wieder haben werden - nur hindern?

Und können wir da nicht dankbar sein, daß nun Fachleute, Experten (sic!) entscheiden, welche Unternehmen von den Schäden der staatlich verhängten Totalzerschlagung der Wirtschaft für diese neue Vision tauglich sind? Der gemäß aus den Trümmern die Landschaft eines neuen Frühlings wieder errichtet werden wird, eine Landschaft voller Düfte und Sonnenschein, voller Güter und voller Glück, voller quicklebendiger Menschen und lachender Gesichter? 
Das wird nun von der Politik entschieden. Von einer Zentralregierung, die bis in den letzten Winkel des Landes entscheidet, welche Musik dort zukünftig noch gespielt wird. Die Gott spielt und sagt, was lebenswert und was es nicht ist. Und die ihr Korsett an Ordnungsvorstellungen in ein Korsett des Erwünschten und des Unerwünschten gespannt hat. 
Und zwar so geschickt, daß es die Menschen gar nicht merken. Außer die, die ... der Kategorie "zukünftig unerwünscht" zugehören. Aber die sind ohnehin nun pleite, und können nicht mehr viel Lärm machen, weil sie mit dem Rotz kämpfen, sozusagen, und froh sind, ihre täglichen Kreutzer zusammenzukriegen, die ihre Ruine von Leben noch irgendwie am Leben hält. Zumindest so lange, bis sie endgültig verschwunden sind. 
Diese Minderheit ist aber zu vernachlässigen. Denn im großen Ganzen, seien wir doch ehrlich, werter Leser, geht es uns doch wirklich gut? Und ist es nicht ein völlig natürlicher Vorgang, den wir in der Tier- und Pflanzenwelt UND DESHALB AUCH IN DER MENSCHENWELT Tag für Tag sehen (wo? ach, irgendwo, da aber sicher), daß das Starke über das Schwache siegt. 
Haben wir diesem Prinzip der Welt nicht zu verdanken, daß wir heute an diesem herrlichen Punkt der Geschichte angekommen sind, in der wir unsere Zukunft endlich in die Hand kriegen? Also zumindest, wenn wir dieses und das noch korrigieren. Wozu wir diese Corona-Krise so kräftig wie möglich nützen sollten. Dann, nach ein paar Monaten oder Jahren des Leidens, dann aber werden wir es erreicht haben, das Paradies. So nennt man das ja heute. 
Früher nannte man das, was heute alle so herzlich begrüßen, weil es unser aller Leben rettet (darum ging es ja angeblich von Anfang an), freilich TOTALITARISMUS. 
Aber früher waren ja alle dumm, oder zumindest dümmer als heute, eh schon wissen. Und hätten wir gewußt, daß es so schmerzfrei geht - hätten wir es dann nicht schon immer so gewollt, nur anders genannt?

 

*020121*