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Sonntag, 21. April 2019

Macht Euch dümmer!

"Der Mensch ist stets geneigt, sich seines Denkens zu bedienen, um einen Standpunkt neben oder über seinem Existieren zu finden, gleichsam eine Tribüne zu zimmern, von der aus er von nun an seinem eigenen Leben wie dem der anderen überlegen zuschauen könne. Er ist ständig auf der Flucht vor dem Leiden des Existierens. 

Diese eigenmächtige Geistestat kann entweder mehr eine Verhaltensweise sein wie etwa die chinesische Ethik oder die Lehre Buddhas oder auch, viel gefährlicher, eine bloße Haltung und Richtung seines Denkens wie die aufgeklärte Wissenschaft. 

Die tiefe Wahrheit des Christentums aber ist das Kreuz, das Leiden und Sterben des Gottessohnes. Dadurch ist jedem das große Geheimnis vor Augen gerückt, die unerbittliche Forderung, zu lieben und zu leiden. Den klugen, die wie Lukrez auf dem Strande des Lebens sitzen, ruft daher Pascal zu: "Abétissez-vous! - Macht Euch dümmer!"

***

"Sich einmal wirklich schuldig bekennen, heißt sein ich in die Hände Gottes überliefern. Mit der Absage an die Freiheit des eigenen Willens beginnt der religiöse Sinn zu erwachen.
Man muß der Seele, die Gott eingepflanzt, voll Demut dienen, nicht dem Ich.
Die Bilder der Seele mit Willkür betrachten ist der schmählichste Abfall: es heißt die lebendigen Quellen zu verschütten."


Karl Eugen Gass, Pisaner Tagebuch





*100219*

Frohe Ostern!

Allen Lesern

ein gesegnetes, gnadenreiches Osterfest 2019!


Das wünscht der 

VdZ

Samstag, 20. April 2019

Juden - Eine Aufarbeitung in einem Brief (5)

Morgen Teil 5) Postscriptum 10 - Der letzte Stein im Puzzle



Und da haben wir den letzten Stein im Puzzle. Der Mann im Video erklärt die Jewish Messianic Movement. Und es wird ganz deutlich: Es ist aus dem Protestantismus (Anglikanisch) hervorgegangen! Damit schließt sich auch die Logik: Sie nennen sich "Follower of Yeshua". Das paßt natürlich hervorragend zum Judentum, DARUM die starke "Verjudung" der jüdischen "Bekehrten". Das ist psychogenetisch, charismatisch, subjektivistisch! Jesus wird zum Lehrer, das Christentum zur Lehre. Das ist ein Christentum, das die Inkarnation nicht braucht (Sakramente!).

Denn ein wirklich bekehrter Jude würde erkennen, daß der Tempel, auf den er wartet, in jeder katholischen Kirche besteht. Daß die Wiederkehr des Opfers (Tempeldienstes) im Hl. Meßopfer bereits DA ist.

Was soll das - "jüdisch" werden, für einen Christen? Was ist das für eine Bekehrung? Aber das wirst Du X nicht erklären können, meine ich. Denn die hat ja selber eben diesen subjektivistischen (protestantischen) Zugang. Und solche sind ja alle selber Judaisierer! Die haben das Problem der Stellvertretung (also der Universalien) nicht gelöst. Da steht jeder für sich, und hat "seine Beziehung" zu Christus. Da ist ganz ganz schwer zu argumentieren, eigentlich gar nicht, weil sie die dieselben Begriffe verwenden, aber völlig anders verstehen. Und - das hat einen starken eschatologischen Aspekt. D. h. da mischt sich die Endzeiterwartung (Apokalypse) deutlich hinein: Die Gründung von Israel IST das Zeichen der Apokalypse ... Beiden gemeinsam ist, daß sie nicht von der Vernunft als Quelle der Freiheit (und umgekehrt) ausgehen, sondern von der "Lehre".

Was zeigt, daß Israel das eschatologische Ziel war und ist? Dort gibt es Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichheit aller, und Religionsfreiheit. Muß man noch mehr sagen? Darum spricht da auch niemand von der Eucharistie, der fleischlichen, realen Präsenz Christi. Die gibt es bei den Protestanten nicht, schon gar nicht bei den reformierten Protestanten (Calvinern). Dort schaut auch die Kirche (hier gibt es eine, ich war schon drin) aus wie eine Synagoge. Bibel, zwei Predigtkanzeln, viele Sitzreihen. Was, bitte, soll das für eine Bekehrung sein, die sich nicht sofort und sehnsüchtig an den Erlöser im Sakrament wendet? Da wird die Erlösung zur psychogenetisch hervorgerufenen "Erlösungsstimmung". Das hat viel mit den Chassidim gemeinsam, dieser innerhalb des Judentums sehr bekämpften "charismatischen Bewegung" (Martin Buber; ich hab seine gesammelten chassidischen Erzählungen; ist ja schön zu lesen, auch poetisch, sogar humorvoll manchmal). Es ist deshalb auch kein Wunder, daß ein weit überdurchschnittlich hoher "Bildungsgrad" unter den "Yewish Followers of Jeshua" festzustellen ist, wie der Vortragende zeigt. Verkopft! Entsprechend hoch ist die Prozentzahl der "Neubekehrten" - 60 Prozent. Das Ganze ist eine Laienbewegung, bestenfalls "Pastoren", aber in der Minderheit der "Gemeinden". 90 Prozent feiern auch die jüdischen Festtage. Und 93 Prozent (so im Video) sehen sich als total identifizierter Teil Israels, sind Teil der Israelischen Verteidigungsallianz. Militärdienst ist ein Charakteristikum der "Messianischen Juden".

Warum sie dann nicht Christen werden? Weil "Jesus ist Jude". Bitte? Nein, nicht in diesem Sinn! Er war Jude, und wir Christen sind die eigentlichen jüdischen Erben, weil sich hier alles erfüllt hat. Aber "Jesus ist kein Jude" im heutigen "jüdischen" Sinn!!! Die messianischen Juden verstehen sich NICHT als Christen, sondern als Juden, mehr denn je! Und da sagt der Vortragende sogar den interessantesten Punkt: 63 Prozent der messianischen Juden sehen sich als Protestanten! Als Evangelikale! Na wenn das nicht alles erzählt ...  Und sie unterscheiden, so der Vortragende, auch klar zwischen der traditionellen Kirche und ihrer "Kirche". (Das fügt sich in ein anderes Videogespräch, das ich vorhin begonnen habe, anzuschauen, aber nicht fertigschaute, es war langweilig: Da hat ein messianisch geküßter Rabbi erzählt, daß das größte Problem der Juden, sich zu bekehren sei, daß die Kirche die Botschaft Jesu verfälscht habe.) Und der Rest sieht sich als Teil der "universalen Kirche", von der die Katholische Kirche ein Teil ist. Weitere erhellende Facette: In Israel sind zwei Drittel der Orte, wo sie sich treffen, also der Gemeinden, in gemieteten Häusern tätig. Signal? "Vorübergehend". Unverwurzelt. Kein Verhältnis deshalb zu Besitz, Eigentum und Verantwortung. Also - Weltverwandelung durch Verantwortung. Spiritualistisch alles.

Das weist alles auf ein weiteres Problem hin. Man spricht gerne von "Christenverfolgung". Du weißt aber schon, daß das vor allem die Evangelikalen betrifft, die (vor allem aus den USA kommend) die fanatische protestantisierte "christliche Botschaft" verbreiten? Welcher normale Mensch, welcher Katholik, kommt auf die Idee, ER sei das Zentrum weil Quelle einer "Missionierungssendung"? Wieviel Hochmut braucht es da? DESHALB verfolgt man sie. Katholiken werden weltweit kaum wo verfolgt, also nicht in dem Rahmen, den man als "Christenverfolgung" hochschaukelt, Du weißt das hoffentlich. Nicht jede "Christenverfolgung" ist eine Christenverfolgung. Sondern die berechtigte Gegenwehr gegen protestantische Fanatiker.

Während des gesamten Vortrags - nicht ein Wort über Heilige Messe, Eucharistie, Sakrament, nichts. Nur "Bibel". Und "Training on the Bible". Das ist dieselbe Rattenfängerei, wie sie in Südamerika und Rußland so "erfolgreich" ist. Glänzendes Blech für Gold. Wenn Du mich fragst: mit "Bekehrung" hat das alles nichts zu tun. Es ist eine psychogene Reaktion auf tatsächlichen Religionsverlust. Den die protestantischen Evangelikalen durch Schaumgebäck zu ersetzen vorgeben.

[...]

Schau Dir nur die letzten vier Minuten des Videos an. Gott hat die Follower of Yeshua mit den Charismen ausgestattet, daß sich die Führer finden, die mit den Gaben ausgestattet sind, um ihre Hörer zu Gemeinschaften der Follower Yeshuas heranzubilden. Die sind "winning souls", "building disciples", "building leaders". "We promote the kingdom of God für Yews and Arabs". "To bring peace and unity in the name of Yeshua."  Natürlich mit Hilfseinrichtungen für humanitäre Zwecke. Wie die Stelle, die sich um "Überlebende des Holocaust" befaßt. Total modern, mit Internet, Universitätsausbildungs-Zertifikaten, modernem Medieneinsatz hinten und vorne. Weil Israel mehr Internet-Konsumenten hat als jeder andere Staat der Welt, ist es ideal für die Evangelisierung. Wörtlich. Zionismus pur. Mir wird nur noch schlecht. Ich muß aufhören, mich damit zu befassen, es ekelt mich längst. Das ist eine blanke Sekte, und das ist noch gelinde gesagt. "Alles für Israel" sagt der Moderator am Schluß mit voller "Überzeugung".

Will uns (Dich) da jemand verarschen? Dir weismachen, daß das alles mit "Bekehrung" zu tun hätte? Sag X lieber, sie soll mit der unerträglichen, narzißtischen Simulation von "Glauben" aufhören, und endlich katholisch werden. Dann wird ihr auch das Judentum klar werden.






*040219*

Hinabgestiegen in das Reich des Todes




*200419*

Freitag, 19. April 2019

Juden - Eine Aufarbeitung in einem Brief (4)

Teil 4) Post Scriptum 7 bis 9 - Judentum und Magie





Post Scriptum 7) Und dann habe ich gerade das gefunden: Juden aus Israel geben Antwort darauf, wie sie erkennen, daß der Messias gekommen ist. Sie sehen das (bei enorm divergierenden Antworten) als reales Reich auf Erden, in dem alles in Ordnung kommt ... Einer sagt auch klar, daß das heutige Israel dieses Reich ist. Einer sagt zum Beispiel sogar, daß der Messias daran zu erkennen sein wird, daß Israel politisch und militärisch sicher ist. Wörtlich: Man wird ihn am Erfolg erkennen. (Dieselbe Haltung wie der Calvinismus, übrigens! Aus dem ja der Puritanismus hervorgegangen ist.) Er bringt dann den Weltfrieden, weil das alle (wörtlich: vereinten!) Nationen der Welt erkennen. Aber er wird sich beweisen, und nur aus dem Erfolg beweisen lassen. Manche meinen, daß es zu so einem Reich des Friedens (den sie sich ganz klar vorstellen: Kein Krieg, alle Unterschiede und Konflikte verschwinden etc.) auch gar keinen persönlichen Messias braucht. Witzig eine der Antworten: Er wird es selber ankündigen, der Messias, er wird sagen, daß er aus dem Stamm und dem Geschlecht Davids stammt. Man wird ihn auf jeden Fall erkennen. (Das wirkt angesichts der Geschehnisse um Jesus recht tragisch, denn genau das hat er ja gemacht. Aber sieh da - erkannt haben sie ihn nicht, zumindest nicht alle.)

Das ist tatsächlich die jüdische Haltung! Sie sehen das irdisch konkret und nach ihren Vorstellungen von "Paradies". Sie sehen sich eben als "besonderes Volk", als Licht für die Welt. Interessant ist ja, daß einige antworten, daß sie "ihn erkennen, wenn er da ist". Automatisch. Das war wohl bei Christus auch so ... ;-/ Und dann hat er ihnen nicht den Gefallen getan, ein "irdisches Paradies" zu schaffen, wie sie manchmal ja schon geglaubt haben (Wunder).





Post Scriptum 8) Übrigens habe ich schon lange den Verdacht, daß hinter der Entstehung des Islam ebenfalls das Judentum steht. Das ja noch lange mit den sich bildenden Muslimen problemlos lebte. Aber für die Juden ist Jesus bestenfalls eben Prophet. Wie der Arianismus es sagt. Nicht Gottes Sohn und damit Gott, sondern Prophet. Nicht Dritte Göttliche Person, sondern nur Prophet. Das schreit ja auch der Muezzin jeden Tag fünfmal vom Turm.

In diesem Video werden Juden befragt, wer Jesus für sie ist. Es ist sehr aussagestark. Es zeigt tatsächlich, daß alles, was uns zerstört, sich auffällig mit jüdischen Vorstellungen deckt, so unterschiedlich die auch sind. Ich meine tatsächlich, daß sich im Judentum alles konzentrierte und fand, was gegen das Sein, gegen Gott gerichtet ist. Und es kommt nirgendwo so klar durch, weil sie mit Gott zu tun hatten - und ihn ablehnten. Und ablehnen. Das Reich Gottes muß irdisch sein. Friede, Freude, Eierkuchen, alle sind glücklich. Dann ist der Messias da. Die Schriften (Kabbala, Talmud) sind Werkzeuge, die die Juden überlegen machen. (Man sieht erneut die Nähe zur Magie.)





Post Scriptum 9) Dieser Rabbi im Video macht es deutlich: Für den Juden gilt die Gesetzeserfüllung, das Werk also, wie es in der Thora vorgeschrieben ist. Wer die Gesetze erfüllt lebt gerecht. Für den Christen gilt das nicht. (Denn das ist eine Seinsreligion; Anm.) Du siehst da die zwei unvereinbaren Herangehensweisen: Für den Juden ist die Welt und ihr Geschick immanent, und Gott wirkt über bestimmte Dinge und Worte (Kabbala; Geheimlehre), auf quasi magische Weise, die man sich aneignen und mit denen man wirken kann. Der menschliche Verstand reicht dazu. (Und er muß damit zwangsläufig zu einem technischen Geist werden, denn Verstand ruht ja auf Glauben auf! Etwas, das der Rationalismus bestreitet.) Eine Anwesenheit Gottes außerhalb des alten Tempels (die Neuerrichtung des Tempels gehört für die Juden deshalb zum Zeichen für die Ankunft des Messias) gibt es nicht, die Welt hat auf eine Weise nicht direkt mit Gott zu tun.

Während die christliche Metaphysik den Menschen ganz anders sieht: Er ist Vernunftmensch, deshalb vom Geist ausgehend. Und über den Geist - in der Haltung des Glaubens - erfolgt die (analoge, also: ähnliche) Anähnlichung an Gott und damit (über die Taufe) die Einwohnung selbst. So durchdringt Gott (noch einmal: in Analogie!) die menschliche Vernunft. Wer also nicht glaubt, versteht nicht nur Gott nicht, sondern auch die Welt nur sehr mangelhaft. Deshalb ist das Reich Gottes "nicht von dieser Welt", aber "in der Welt". In der Kirche. Weil aber Gott logos ist, ist das alles, was ich da sage, auch philosophisch zwingend ableitbar, weil logisch, und widerspruchsfrei.

Deshalb spielt für die Juden die "Interpretation" durch die Schriftgelehrten so eine große Rolle. Nicht Philosophie, nicht Vernunft reicht aus, sondern man muß die Thora auf die richtige Weise lesen. Und das Handwerkszeug dazu geben die Lehren. Die Kabbala (es gibt, glaube ich, noch andere Schriften) als definitive Geheimlehre für mystische Eingeweihte, der Talmud als Gebrauchsanweisung, wie man in der Welt leben soll und kann. Aber was gilt, wie was auszulegen ist, sagen die Rabbis.





Morgen Teil 5) Post Scriptum 10 - Der letzte Stein im Puzzle





*040219*

Der Sünder haßt das Sein, haßt die Welt

Es gibt nur einen Grund, warum die Abtreibungslobby - gegen den Willen des Volkes! - in den USA auch noch den schlimmsten Coup durchbrachte: Die höchstrichterliche Festlegung, daß Abtreibung bis zum Moment der Geburt zugelassen werde. Und das ist das schlechte Gewissen. Dieses motiviert die Aggression, die sich nun in einem glatten Kinder-Genozid äußert. Der Faktor, daß es sich hier um eine Schlacht des Judentums gegen den Katholizismus handelt, ist da fast schon zweitrangig, wenngleich er das Pferdeinventar stellte, auf dem die Attacken geritten wurden, und in anderer Hinsicht - als Kampf gegen den logos, gegen Gott somit - der doch der eigentliche Kampf ist, um den es hier geht. Da verblaßt alles andere, wie die klare Intention, mit Abtreibung einen rassistischen Kampf gegen die Schwarzen zu führen (die die bei weitem überwiegende Mehrheit der Abtreibungsopfer in den USA stellt). Denn das war und ist es. Teil einer protestantisch-jüdischen Zusammenarbeit, die aus demographischen Gründen aufkommenden Mehrheiten (katholisch, schwarz) ab den frühen 1960ern zu verhindern.

Völlig mitleidlos - mitleidlos sowohl mit den Kindern als auch mit den Frauen, die sämtlich schwer unter einer Abtreibung leiden - kämpft eine "Elite" voller Haß, um diesen Massenmord zur Norm, ja zur Natur zu erheben. Um sich selbst zu exkulpieren. Selbst ein Nixon wußte noch, daß die Verhütung (die in den mittleren und späteren 1960ern zur "allgemein akzeptierten Norm" wurde) nur bis zum Punkt der Abtreibung gehen, davor aber stoppen mußte. Ab 1973 aber war diese Hürde weggeräumt. Ab dieser ebenfalls höchstrichterlichen Entscheidung von damals, daß Abtreibung "legal" zu werden habe, und zwar in den gesamten USA. 

Aber die Sache wird noch dramatischer, erklärt E. Michael Jones in diesem Interview-Gespräch. Sie wird dramatischer, weil es den Juden gelungen ist, auch die Katholische Kirche zu spalten. Mittlerweile gibt es sogar Kardinäle, die in seelisch-geistiger Verwirrung und (wie im Fall McCarrick) von Schuldgefühlen und den daraus folgenden Exkulpations-Versuchen im Namen der "sozialen Gerechtigkeit" der Abtreibung jene Tür und jenes Tor öffnen, das die Kirche im Namen der Natur des Menschen und seines Seelenheiles zu hüten hätte.

Wie kann man sich die Aussage, daß Abtreibung ein weiteres Mittel dazu ist, die Bevölkerung zu kontrollieren, konkret vorstellen? Jones trifft den Punkt exakt: Jede Frau, die abgetrieben hat, ist schwer belastet mit der Schuld der Tötung ihres Kindes. Wie soll nun diese Frau (und die an ihrer Entscheidung Beteiligten) mit der Schuld umgehen?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: In der Beichte zu bereuen und Vergebung zu erlangen, oder: Das ganze weitere Leben damit zu verbringen, das Falsche zum Richtigen zu erklären. Also sucht man "Gemeinschaften", "Bewegungen". Man hat es getan, also darf/kann es nicht falsch sein. Und andere bestätigen einen, mit vielen Rechtfertigungen und Begründungen. Dazu gehört auch, "Gutmenschen" in demokratischen Wahlen zu wählen, um sich doch auf der Seite der Richtigen zu wissen. (Das steckt am allermeisten hinter den für Hillary Clinton "Begeisterten". Es ging um millionenfache Schuld. Hillary Clinton verhieß allen diesen, daß sie ihrer Schuld ledig würden.)

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Der sich in der Vorgehensweise von Rabbi Shoeman zeigt. Der zwar in den USA für Abtreibung eintritt, aber sie in Israel strikt ablehnt? Warum? Weil Abtreibung und Verhütung Mittel demographischer Kriegsführung sind. Eine Gruppe dominiert die andere, indem sie die Geburt von deren Kindern verhindert. Das ist auch alles, worum es in Afrika geht. Politische Macht baut eben ausschließlich auf demographischer Macht auf. Frauen aber, die abgetrieben haben, haben das ständig im Vordergrund ihres Bewußtseins. Darum wird die Frage ständig so hochgekocht, ja zur Gretchenfrage um Menschenrecht gemacht.

Wenn man aber etwas tut, das einen unglücklich macht, so wie alles, was gegen die Natur weil das Wesen des Menschen geht, und das nicht bereut, nicht beichtet, nicht verziehen weiß, so folgt mit Folgerichtigkeit der haßerfüllte Blick auf die Umwelt, die gezwungen werden soll, dasselbe zu tun. Und das ist der Selbstfortpflanzungsmechanismus der schweren Irrtümer die Sexualität betreffend. Die Leute brauchen nur noch die Mittel, die Verbreitung, die Propaganda, den sozialen Druck zu folgen besorgen sie selbst

Den Einfluß auf die geistige Elite holte sich die dahinterstehende Gruppe von Oligarchen über Geld. Über Geld und (medial inszeniertes) Ansehen. Moralische Korrumpierung bringt aber intellektuelle Korrumpierung, und diese bringt politische Korrumpierung. So wurden die katholischen Universitäten und Lehranstalten bestochen, darüber wurde das dort Gelehrte verändert. Die Oligarchie wurde frech, bis zum Höhepunkt, wo N. D. Rockefeller III. zu Papst Paul VI. auf Vermittlung des Dekans der Universität von Notre Dame (Illinois) nach Rom fuhr und diesem anbot, den Text zu einer Enzyklika über die Empfängnisverhütung zu schreiben. Was der Papst höflich aber bestimmt ablehnte (und 1968 stattdessen die Enzyklika Humanae Vitae herausgab, die so gar nicht nach dem Geschmack der Oligarchie ausfiel).

Darüber aber hat man auch ganze Orden korrumpiert - wie die Jesuiten. Gewiß, nicht jeder Jesuit ist homosexuell, aber die internen Mechanismen zeigen ganz deutlich, daß die Korrumpierung durch Homosexualität diesen ganzen (einflußreichen) Orden durchzieht. Heute stehen wir vor der Situation, wie Erzbischof Viganò enthüllt hat, daß eine regelrechte Mafia von Homosexuellen den Diskurs in der Kirche bestimmt. Aber aus diesen Gründen ist auch klar, daß ein Homosexueller niemals Priester sein darf. Er ist intellektuell "beschattet", geistig korrupt. 

Da wundert es nicht, daß man etwa im Fall von Medjugorje zu so seltsamen Urteilen kommt, daß die "ersten sieben" Marien-Erscheinungen "echt" gewesen sein sollen, aber die folgenden 47.000 nicht. In der vatikanischen Medjugorje-Kommission war auch ein (französischer) Bischof, der wegen Homosexualität seines Amtes enthoben worden war. 

Und was ist mit so fragwürdigen Figuren wie dem Jesuitenpater James Martin, der in Rom von hohem Posten zu hohem Posten fällt?

Gibt es eine Möglichkeit für Laien, sich aus diesen Wirren herauszuhalten? Ja, sagt E. Michael Jones. Keuschheit. Die einzige, aber sicherste Möglichkeit, sich von der sogenannten sexuellen Befreiung nicht befreien zu lassen, ist persönliche Keuschheit. Nur damit kann man auch dem eigentlichen Ziel der Oligarchie wehren - dem Zerbrechen der Familien. Das ist der Ausgangspunkt, von dem aus sich das Individuum kontrollieren läßt. 

Das beste Beispiel liefert Deutschland. Das nach 1945 noch dazu erobertes, besetztes Territorium war. Es war für die sexuelle Befreiung leichte Beute. Damit hat man das Land sicher in die Hand bekommen. Und wer waren die Jäger? Von Rache getriebene Juden aus New York, sagt Jones. Wo einmal die Moral zerstört ist, im besonderen die Sexualmoral, ist die Zerstörung des Menschen nicht mehr aufzuhalten.








*060219*

Donnerstag, 18. April 2019

Juden - Eine Aufarbeitung in einem Brief (3)

Teil 3) Postscriptum 2 bis 6 - Wie soll da ein Dialog möglich sein?




Post Scriptum 2) Daß das alles mit der Zeit auch eine gewisse fleischliche Prägung (also genetische Codierung) erfährt ist logisch. Genauso logisch wie daß sich geistige Haltungen physiognomisch ausprägen. Noch dazu, wenn man sich wie die Juden systematisch so abgeschlossen hat, und zwar schon immer. Nur ist es falsch, das "rassisch" zu definieren. Das ist eine pure Erfindung, vermutlich auch deshalb, weil es die Legitimität erhöht: Wir sind die, die aus der Zeit vor Christus dieses Land als Gottes ausgewähltes Volk bekamen, und wir sind immer noch dieses eine Volk, ganz real. Dazu auserwählt, der ganzen Welt das Heil und das Paradies zu bringen (Tikkun olam).

Es gibt ja genetische Untersuchungen. Die stärkste Unterscheidung besteht zwischen den sephardischen (spanischen) Juden, die dann nach Holland, England und an die Ostküste der USA gegangen sind, die auch den Sklavenhandel betrieben etc. etc., und den aschkenasischen Juden. Das sind die aus dem Städtel, aus Rußland, dem Kaukasus etc. Die haben sehr starke türkische Wurzeln, denn die Turkmenen nördlich des Kaukasus waren das erste Volk, das sich nach der Zerstreuung der Juden (weil sie immer revolutionär gesinnt waren) der Religion der eingewanderten Juden zugewandt und "bekehrt" haben. (Chazarenreich, etc.) 
 
Post Scriptum 3) Noch ein kleiner Satz, dann ist das Thema glaube ich vorerst erledigt: Wenn Gott etwas zuläßt heißt das bei weitem nicht, daß das dann auch "gut" wäre. Gott benutzt alles, keine Frage. Aber eben auch das Übel, das in sich ein Übel ist und deshalb um nichts weniger bleibt. Gerade deshalb leiden wir ja dann darunter: WEIL es ein Übel ist. Und dazu zähle ich auch das Judentum an sich. So wie jede andere Weltreligion. Wie sollte das für einen Katholiken auch anders sein? Für den doch jede Weltreligion (so sehr manches darin nicht einfach falsch ist, aber es ist immer nur "Vorstufe-zu-Gott", nicht "in-Gott") ein grundsätzlicher Schritt von Christus weg ist? Es kann höchstens für einen Missionar von Bedeutung sein zu verstehen, wie diese andere Religion "tickt", um dann dort anzusetzen und diese Fragmente zu benützen, um eine Rampe zur vollen Wahrheit zu bauen. So nach dem Motto "Ihr sagt doch auch daß ... also denkt nur weiter, schaut Eure (natürliche) Erfahrung einmal genauer an, dann wäre doch auch das logisch ... würde das die Erfahrung nicht viel begreifbarer machen, klarer herausstellen, und Sinn ergeben?"

Daß hier die Juden die besten Voraussetzungen HÄTTEN, weil sie in der Thora das Alte Testament in Händen haben, es nur nicht begreifen (wollen!), weil es sich in Jesus erfüllt, ist aber natürlich auch der Fall. Theoretisch würde ihr Glaubensgebäude (10 Gebote) der Gesetze dem Christentum nicht widersprechen, wie bei allen anderen Religionen. Es würde quasi hundertprozentig passen, dem Neuen Testament in keinem Punkt entgegenstehen, sondern ist in sich ja sogar eine Sehnsucht nach dem Christus des Neuen Testaments. Sie müßten es nur sehen wollen! Doch sie sind eben verstockt. (Die Synagoge wurde an den Kathedralen immer als "blinde Frau" dargestellt. Sie sehen, und sehen doch nicht.) Aber die Erlösungsreligion ist eben anders - erfüllt, gestalthaft, nicht als (moralistische) Gesetzesreligion, die dennoch nicht zum Heil reicht (sic! als Christus in das Reich des Todes hinabstieg, hat er dort die Seelen der gerechten Juden des Alten Testaments mit erlöst!), und auch nicht als Reich Gottes als irdisches Paradies, weil sie sich Erlösung und die Prophezeiungen so konkret vorstellen.

Post Scriptum 4) Also, noch einmal zusammengefaßt: Um einen Juden verstehen zu können, ist am erhellendsten, wenn ich begreife, daß er unter dem seelisch-geistigen Komplex steht, den Erlöser verleugnet und sogar getötet zu haben. Deshalb muß er jede christliche Gesellschaft und Kultur ablehnen, weil sie ihm vor Augen stellt, daß er Unrecht gehabt haben könnte. (Stell Dir mal die Konsequenzen vor! Das muß ja ein Schock sein draufzukommen, daß ich einer Religion angehöre, die genau den umgebracht hat, auf den wir warten und ich warte! Ich könnte mir deshalb vorstellen, daß bekehrte Juden zwei Probleme haben: Das der Sühne, die ihnen anhaftet, und das des Hasses auf die Juden selbst, die mich diesen Unsinn gelehrt haben.) Daraus erwächst folgerichtig, daß Juden überall und immer Revolutionäre waren, und ihre Ideen vom Charakter her Instrumente der Revolution, der Auflösung christlicher Kultur sind. Wenn man das einmal begreift, meine ich, begreift man auch unsere Geschichte zum ersten Mal. In der so viel "Dunkles", Unerklärliches ist - das zu einem großen Teil plötzlich hell wird.

Ich muß, wenn ich einen Menschen sehe, wenn ich ihm als Einzelnem begegne, immer das große Insgesamt sehen, in dem er steht. Das prägt ihn nämlich zu allererst und zutiefst fundamental. Es ist das Allgemeine, das die Matrix für das Individuelle stellt. Man entwickelt sich immer als Individuum ALS TEIL eines Kollektivs und in dieses hinein. Das Individuelle ist dann nur die Variante, die immer einzigartige Variante aus einem Allgemeinen, das das Material, aber auch die Gedankengrammatik und auch die Inhalte (Begriffe) sogar stellt.
Post Scriptum 5) Und noch etwas: Wie soll es einen "Religionsdialog" geben, wenn wie bei Judentum und Christentum die eine Religion der anderen sagt, daß das, woran sie glaubt, blanker Unsinn ist. Wie soll das Judentum das Christentum ernstnehmen? Wie soll das Christentum den Juden anders begegnen als in der Haltung: Bekehrt Euch, seht, hier ist er, der Erlöser!? Das geht nie auf Augenhöhe. Worüber redet man dann? Daß die Holzpreise für die Lesepulte gestiegen sind?

Im übrigen lebt im Katholizismus das Alte Testament laufend mit. Schau nur die Kirchenbauten, die ja dem Tempel in Jerusalem nachgebaut sind! Schau hier, in Szentlelek, wie das Meßopfer als Fortführung der Opfer des Abraham und des Melchisedek gesehen wird - eine Kontinuität, dort eine unerfüllte Hoffnung, hier Wirklichkeit (in der Hl. Messe.) Das geht bis hin zu den Meßgewändern. (Denk nur an das Manipel, Erinnerung an das Tuch, Präsenz dessen, was damals auch da war, wo sich im Alten Testament der Opferpriester die Hände nach der Opferschlachtung gesäubert hat.) Die Kirche hält sich nach wie vor an sämtliche wesentliche Vorschriften des Alten Testaments, hebt sie nicht auf, sondern erfüllt sie.

Evelyn Waugh schreibt einmal sinngemäß: "Wo die Quelle austrocknet, trinkt mancher aus der Fata Morgana." Die Quellen des Judentums sind Gesetz und damit nicht figural, gestalthaft, reale Welt. Also mußte es immer mehr zu einer Religion der immer strengeren Vorschriften werden. Nur die Gesetze haben das Volk Gottes noch zusammengehalten. In der Kirche ist es Christus selbst, als Person, der ich begegne - die Wahrheit. Also das, was immer dynamisch Geschichte als Welt in der Zeit, aus Gott heraus, hervorbringt.
Post Scriptum 6) Ich glaube nicht an die eine große jüdische Weltverschwörung, an die eine Gruppe, die alles geplant hat. Dazu gibt es unter den Juden selbst zu viel Uneinigkeit. Die Neocons etwa lehnen meist den Zionismus (als politische Konsequenz aus der Religion) ab, den viel orthodoxe Juden aber unabdingbar sehen. Und die Ostküstenjuden (aus England und Holland) haben die Städteljuden, die in Kalifornien eingewandert sind, immer verachtet. Und natürlich muß man sehen, daß die jüdische Versuchung darin besteht, die Schwächen der Menschen in unseren Kulturen (und weltweit) auszunützen. Ihre revolutionären Ideen sind immer ein Andocken des Versuchens an eigene Schwächen, denen eine "irdische Lösung" angeboten wird, sodaß die Schwäche nicht überwunden oder zumindest beherrscht werden muß. 

Es gibt nicht wenige Stimmen die meinen, daß die obere Schicht der Juden selbst die Masse der Juden in Geiselhaft hält, um ihre Interessen durchzusetzen. Indem sie ihre Interessen als Interessen "der Juden" ausgeben, sich einfach an die Spitze des Zuges setzen, der durch die Welt zieht und ihre Fahne vorantragen. Sodaß nun alle unter dieser Fahne zu marschieren scheinen. Dennoch bleibt die Grundsituation aller (!) Juden dieselbe: Opposition gegen den logos, den Erlöser. Daß da manchem dämmert, daß das Christentum das (alte) Judentum erst mit Sinn erfüllt, ist eine andere Sache. 

Daß es Bekehrungen gibt, vielleicht sogar viele, ist ja bekannt, wobei es die größten Bekehrungswellen auch bei uns vor erst hundert bis hundertfünfzig Jahren gab. 1933 waren 90 Prozent aller früher jüdischen Männer (und 30 Prozent der Frauen) in Deutschland entweder getauft, oder haben eine Getaufte geheiratet. Eine ähnliche Bekehrungswelle gab es in Spanien im 15. Jahrhundert, wo man sie vor die Wahl stellte: Entweder aus dem Land zu gehen oder sich taufen zu lassen. Die, die gingen, haben dann in Amsterdam unter anderem das europäische Bankenwesen zu organisieren begonnen. (Holland war bald das erste Land Europas mit Papiergeld, da konnte die Politik unbegrenzt Schulden machen. Und von dort sind sie nach London, das im 18. Jahrhundert zwei Drittel der Weltkredite bzw. an Staaten gehalten hat.)

Und ich glaube, daß es mehrere oder viele Gruppierungen gibt, die gezielt aus dem jüdischen Geist heraus, der in seinem Wesen ein Geist der Revolution ist, an der Zersetzung des Abendlandes, unserer Kultur, gearbeitet haben. Und sie sind durch ihre Macht sehr weit gekommen. Dazu kommt, daß aus bereits dargelegten Gründen die Juden ohne jeden Zweifel über sehr reiche, mächtige Figuren verfügen. Sie haben nicht zuletzt das weltweite Bankwesen in der Hand. Und darüber haben sie immer schon enormen politischen Einfluß kumuliert, weil Politik nie (und heute, schon gar im Sozialstaat noch weniger) ohne Kredit auskommt. Wenn man alles zusammenrechnet, kommt man auf astronomische Beträge, die wir alle täglich zahlen. In allem sind Kreditzinsen drin! Manche meinen, daß wir in unserer täglichen Leistung 45 Prozent Zinsen abzahlen! An wen? Und sie haben das Internet und die social media in der Hand, das effizienteste Mittel, um die Welt komplett zu überwachen und damit zu beherrschen, um 'Tikkun olam', das Paradies auf Erden zu schaffen. Ihre Vorstellung vom Reich Gottes, die ein irdisches Reich der Utopie meint.


 Morgen Teil 4) Postscriptum 7 bis 9 - Judentum und Magie




*040219*

Als die Sahara noch grün war

Die (östliche) Sahara ist nicht nur der trockenste Ort der Erde, sondern das vielleicht aussagekräftigste Klimaarchiv der letzten 12.000 Jahre. Zwar ist es zum einen unglaublich voll mit möglichen Fundstätten, die meist sehr oberflächennah positioniert sind, doch enthält es zum anderen, wo es erforscht wurde und wird, unwiderlegbare Hinweise über die zivilisatorische und klimatische Entwicklung dieser riesigen, heute fast menschenleeren Fläche nach der letzten Eiszeit. Es zeigt sich, daß die klimatischen Veränderungen über lange Zeiträume vonstatten gingen.

Das wohl faszinierendste Zeugnis der Geschichte dieser Saharazone bilden aber die zahlreichen Felszeichnungen. Die teilweise in fast photographischer Qualität die Veränderungen über die Zeit festgehalten haben. Die berühmtesten Bilder sind dabei "die Schwimmer", die noch von dem österreichisch-ungarischen Piloten Graf Ladislaus Álmásy etwa in der Zeit des Zweiten Weltkrieges entdeckt worden waren (dessen abenteuerliche Geschichte dem Film "Der englische Patient" zur Vorlage diente.) 

Aber auch an vielen anderen Orten finden sich solche Aufzeichnungen aus lange zurückliegenden Zeiten die zeigen, daß die östliche Sahara einst prosperierender Lebensraum war. Wenn auch dünn besiedelt, das zeigen die Ausgrabungen bzw. Funde.* In einzelnen kleinen Seitentälern sind sogar heute noch Nilkrokodile zu finden, die die einstige Verbindung durch Zuflüsse in den Nil beweisen. Das Vorrücken der Trockenzone (Wüste) hat dann bewirkt, daß sich die Menschen nach Süden, aber auch nach Osten - an den Nil - zurückzogen. Und man kann davon ausgehen, daß das Aufblühen der ägyptischen Kultur vor über 7.000 Jahren mit der Zuwanderung aus diesen Gebieten zusammenhängt.

War die Sahara noch vor 8500 Jahren eine feuchte, grüne Landschaft, die zwar dünn besiedelt war, aber eine reiche Fauna und Flora aufwies, so begann sich allmählich vom Norden her eine trockene Zone zu bilden, die sich nach und nach gegen Sünden zu ausbreitete. Heute findet sich erst in der Subsahara (Sahelzone) wieder Savannenlandschaft und Bevölkerung. Die Langsamkeit der Entwicklung, die sich mit nahezu völliger Sicherheit aussagen und von Jahr zu Jahr verfolgen läßt - hätten diese Forschungen auch genug Geld, aber sie sind vor allem verglichen mit den Klimaforschungen hoffnungslos unterdotiert, wären die Erkenntnisse noch weit umfangreicher - zeigt, daß die Idee der "Kipp-Punkte" (Tipping Points) im Klimageschehen nicht stimmen kann.

Mit noch einem Mythos wird aufgeräumt, und dazu müßte man nur hinfahren, um es selbst zu sehen: Das Austrocknen des Tschadsees hat mit Klimawandel nichts zu tun, wie gerne behauptet wird. Der extrem flache, einst riesige See mit einer Wassertiefe unter zwei Metern trocknet aus, weil seine Zuflüsse durch Wasserentnahmen immer weniger Wasser zuführen. Denn die Bevölkerung dort hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten verzehnfacht. Und das schlägt sich voll in der Wasserbilanz nieder.






*Und das war wohl auch sein Problem: Denn es ist immer die menschliche Kultur, die die "Natur" zu einem dauerhaften Lebensraum durchformen und vernünftig gestalten muß. Tut sie das nicht, tut sie das nicht ausreichend und nicht vernünftig, oder überläßt sie die "Natur" gar sich selbst, beginnt diese Natur sich selbst zu "fressen", sich als Lebensraum zu zerstören. Das zeigt sich auch im direkten Mittelmeerraum, der zu vorchristlichen Zeiten, wo er in einer langen Zeit hoher Kultur intensiv besiedelt und bewirtschaftet wurde, keineswegs die trockene Karst- oder wie in Nordafrika gar Wüstenlandschaft war, die er heute über weite Strecken ist. Der Verfall des Mittelmeerraumes an die Trockenheit läßt sich deshalb auch zeitlich sehr gut festmachen: Mit dem Aufkommen des Kaiserreichs der Römer, mit dessen aus einem neuen (technizistischen) Staatsverständnis erwachsenden Zentralismus auch endgültig der Kapitalismus (als skrupellose und immer kurzfristig gedachte Ausbeutung der momentanen Welt) einsetzte. Was natürlich vor allem in den Kolonien seine schwersten Folgen zeitigte - Nordafrika, Spanien, Levante ...

Es ist nicht die "Natur", die Wüsten macht, auch nicht in diesem Fall, sondern es ist der Mensch, der einen spezifischen (lokalen) Naturraum (in all seinen spezifischen Bedingungen, die hier wegen des Äquators viel Wärme weil Sonnenschein bedeutet) zu wenig kultiviert. Sich (und das heißt: seiner Vernunft, denn der Mensch ist ein Vernunftwesen) also die Erde zu wenig untertan macht.

Nur der Mensch kann deshalb auch das vollenden, was sich in allen anderen Lebensformen zwar zeigt, aber nur unvollkommen, in sehr begrenztem Rahmen. Zwar ist es jedem Lebewesen in gewissen Grenzen zu eigen, aber nur der Mensch kann einen Lebensraum so gestalten, daß er vor allem die wetterbedingten Angriffe (denn Wetter ist immer schwankend, ein dynamisches, letztlich Ausgleich zu einem je "normalen Sosein" - denn von Natur aus will alles zuerst einmal "es selbst bleiben" - suchendes Zueinander von jeweils lokalen Zuständen) dauerhaft zurückweisen kann. Nur die menschliche Vernunft kann somit die Welt im Bestand halten, und das sonst tendenziell immer erfolgende "Abwärtsentwickeln" der übrigen "Natur" verhindern, ja alles sogar zu einer höheren, spezifischeren Form (man denke an "Züchtungen") bringen.

Deshalb kann uns die Entdeckung der Lebenswichtigkeit des CO2 für alle Lebensformen nur Ehrfurcht vor der Größe und Durchdachtheit (Vernünftigkeit) der Schöpfung abringen. Denn je intensiver der Mensch seine Kultur entwickelt, was nur durch Energienutzung (Verbrennung) möglich ist, desto mehr CO2 wird freigesetzt, das wiederum das Wachstum der Flora und Fauna nährt und stärkt. Ja, damit wird auch der "Mythos Überbevölkerung" entkräftet. Denn je mehr Menschen, desto mehr CO2-Ausstoß (wobei der menschliche Anteil am Gesamtausstoß von CO2 klein ist), und desto mehr Nahrung. 

Es ist die menschliche Kultur, die die "Natur" im Bestand hält, nützt, und auf den diese "Natur" (als die unter dem Menschen seiende Schöpfung) ausgerichtet ist. Und es ist die Wärme, die dem Eigenschwingen der Dinge, die aus dem einfallenden Licht folgt, die CO2 freisetzt, somit die Lebensbedingungen für Pflanzen von zwei Seiten verbessert, auch und vor allem in der unbelebten Natur. So wie beim Feuer, nur in geringerem Maß. (Das ist wohl auch der Grund, warum es in der Tiefe des Meeres kalt ist, was gegen die Annahme über die Erde steht, die je tiefer man gräbt umso wärmer wird, was auf "feurige Vorgänge" in ihrem Kern schließen läßt - die Abwesenheit von Licht.)

(Wenn es also ein Argument GEGEN Kernkraft gibt, dann liegt es hier: Sie entbindet keinen Kohlenstoff, gibt somit der Natur nicht im Gleichschritt mit der Kultur ihre Grundlage. Radioaktivität ist ein Zerfallseffekt. Verbrennung ist aber kein Zerfall, sondern eine Reaktion mit Sauerstoff, dem Merkmal des Lebendigen. Das vom Licht zur Eigenschwingung, also zum Leben geweckt wird.)





*060219* 

Mittwoch, 17. April 2019

Juden - Eine Aufarbeitung in einem Brief (2)

Teil 2) Juden sind scheinbar kaum greifbar - Post Scriptum 1




Natürlich sind das auch generell Haltungen menschlicher Schwäche. Aber immer in eben dieser Konstellation: Wer sich gegen den Erlöser ausspricht, wer ihn ablehnt, muß auch die Logik - den logos als Sinn und Grundordnung der Welt - ablehnen. Er wird immer Rebell und Revolutionär sein. Wer sich zu Christus bekehrt, tut dies deshalb als Zustimmung zum logos der Schöpfung, und damit löst sich das alte Judentum ins Christentum hinein auf, weil die Thora erst im Licht des Neuen Testaments wirklich verstehbar wird. Aus dem Gesetz wird dort die lebendige Struktur, mit der Wahrheit als begegnender Person. Das Problem der Juden ist, daß sie zwar nicht allein mit ihren Haltungen stehen, aber es immer und immer wieder Personen gibt, die diese Haltungen massiv verbreiten und betreiben und damit subversiv sind. Und die sind in (mehreren, untereinander auch im Streit stehenden) weltweit bestehenden Netzwerken verbunden, haben also enorme Effektivität. Dabei werden ganz gewiß die Mehrheiten der einfachen Juden als Geiseln einiger eingesetzt, die "in ihrem Namen" sprechen.

Von "den Juden" zu sprechen ist deshalb schwierig, und sicher zum Teil Absicht, in jedem Fall Ausdruck eines bestimmten Gruppencharakters. Sie sind nicht greifbar. Und einen Rabbi herzunehmen, um dann "die Juden" zu verstehen, ist sicher problematisch. Das ist ja dann der Grund, warum sie sich sogar selber, wie Du schreibst, als "Rasse" verstehen. Aber das sind sie natürlich nicht. Sie sind eine soziale Gruppe, die sich abgrenzt und immer abgegrenzt hat. Das hat Eigenarten "gezüchtet", und das hat aber vor allem geistige Haltungen kultiviert. Und das sind Haltungen des Subversiven, der Gegenwehr gegen eine überlegene Mehrheitsgesellschaft. Aber schon das hat sie oft und oft zu Trittbrettfahrern gemacht, die alles ausgenützt haben, aber dann abgesprungen sind, wenn es brenzlig wurde.

Nachdem es keine klar einheitliche, eindeutige Religion des Judentums mehr gibt, muß es also etwas anderes geben, was die Juden eint, zu "Juden" macht. Und das ist wie immer und überall der geistige Zielpunkt, also das, worauf man sich ausstreckt. Und das sind ganz sicher bestimmte Eigenschaften, die s.o. erkennbar sind. Es gibt also ein Judentum, das ansprechbar ist. Daß das nicht religiös ist, ist auch mir klar. Aber das verstehen die Juden generell sehr gut, sich in Schleier der Ungreifbarkeit zu hüllen. Damit können sie sich immer allem entziehen. Das versteht man erst, wenn man ihre historische Situation heranzieht.

Aber erst wenn man diese Gruppeneigenschaften sieht, erst wenn man begreift, daß die Juden jede christliche Gesellschaft ablehnen müssen, weil diese ihr ein (unbewußter oder bewußter) Stachel im Fleisch sind (sie haben ja den Erlöser abgelehnt, und jeder Jude, der sich heute als Jude bezeichnet, tut das nach wie vor), wird plötzlich Licht auf das geworfen, was mit uns und der Welt passiert. Bis hin daß man plötzlich begreift, warum ein Jude das Internet für alle erfunden hat, warum Juden hinter Facebook stehen, warum Juden die social media erfunden haben und betreiben, etc. etc. So läßt sich die Natur der Dinge, mit denen wir zu tun haben, auch erst begreifen.

Auf der Ebene der rein persönlichen Begegnung freilich gilt "sicut Iudaeus non", da muß ich den anderen natürlich auch als Mensch und Gottes Geschöpf sehen, in einer direkten Begegnung. Aber es ist ein Gebot der Klugheit bei Juden vorsichtig zu sein. Sie zeigen meist sehr bald diese Subversionsstrukturen als Matrix all ihres Denkens und damit Handelns. Und das gibt ihnen auch eine sehr von der der Christen verschiedene Wertewelt, die sie ja aufgriffen und ihrer Matrix gemäß zu "Menschenrechten" machten, zu Gesetzen eben. Und um sich zu schützen, haben sie dem Abendland diese unsinnige Lehre von der Trennung von Kirche und Staat eingeredet. (Auch unter den Aufklärern waren ja jede Menge Juden. Rousseau, der Prototyp des heutigen Menschen, so muß man das bezeichnen, war Jude.)

DASZ es ein massives, mächtiges, organisiertes Judentum gibt, das uns gegenübersteht, läßt sich ja schon daraus erkennen, worüber wir diskutieren dürfen und worüber nicht. Und wo es in der öffentlichen Meinung hingeht. Wenn aber etwas geht wie eine Ente, quakt wie eine Ente, fliegt wie eine Ente - dann ist es wohl eine Ente. Das in "Gott hat alle lieb" aufzulösen hilft da nicht weiter. Hier geht es um unsere Freiheit und unsere Kultur und unsere Kinder. DAS ist dann das Gebot Gottes an mich: Mich gegen das Subversive zu wehren. Das bei den Juden aber (wie bei Muslimen etc.) nur ableitungsweise, induktiv greifbar wird. Weil sie eben keine zentrale Figur wie den Papst und das Lehramt haben, an dem sie sich definieren und erkennen lassen.

[...]

Post Scriptum 1) Noch ein paar Nachträge: Wenn X sagt, daß sie wissen möchte, "wie Juden ticken", dann ist das, was ich Dir geschildert habe, ja genau das! Ich wüßte nicht, wie man sie "besser" begreifen wollte - als aus dieser Grundkonstellation heraus: Leugner des logos. Da so zu tun, als gäbe es keine Universalien ist falsch (und im übrigen eben ... jüdisch). Das heißt also Kategoriebegriffe, die es "für sich" nicht dinghaft gibt zwar, aber die doch eine dazugehörige Gruppe definiert und begreifen läßt, also reale Wirklichkeit entfaltet weil wirkt. Das Judentum in Einzelfiguren aufzulösen, einzelne Menschen, führt da nicht weiter. Selbst wenn das im Alltag, auf der Straße, wo auch immer, natürlich geboten ist. Aber auch der Einzelne (auch als Katholik) läßt sich erst begreifen, wenn ich seinen Hintergrund kenne. Also das Universalium, auf das er sich bezieht, dem er zubehört. Und das trägt diese Tötung des Messias in sich, auf den sie immer noch "warten". (Deshalb die Affinität, hier und dort einen Messias zu orten, diese Neigung zu charismatischen Figuren als Messias.)

Deshalb hat sich ja das Judentum in Deutschland so weit schon aufgelöst, weil die strengen Gesellschaften mehr und mehr fehlten. Sie haben mit den Christen gelebt, und nach und nach sich assimiliert. Aber an sich ist es eine Strategie der Juden, ihre Kommunitäten sehr streng zusammenzuhalten und "zu beherrschen" (siehe den Film "A serious man", wo wir das ja gesehen haben!). Und das geht am besten mit "Lehren", nicht mit Vernunft. Schon aus praktischen Gründen also müssen sie den logos ablehnen. Der würde alle frei machen, auch aus den jüdischen Gemeinden entbinden.

Wenn Juden sich aber taufen lassen, dann - sind sie ja gar keine Juden mehr. Dann sind sie eben Christen, Katholiken. Und das ist das Volk Gottes! 

Morgen Teil 3) Postscriptum 2 bis 6 - Wie soll da ein Dialog möglich sein?





*040219*

Das Establishment hat vorgebaut

Wir können es als traurige Gewißheit annehmen, daß Klimaalarmisten auch in zehn Jahren auf der Gewinnerseite des Ordens- und Geldkuchens stehen werden. Denn nachdem nichts eintritt, was sie vorhergesagt haben, und das schon jahrzehntelang, die Politik aber dankbar das Hölzelchen aufgriff und (unsere) Milliarden mit beiden Händen beim Fenster hinauswirft, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Klimaalarmisten mit "erfreuten Worten" an die Öffentlichkeit treten und dieser erklären, daß wir es IHNEN zu verdanken haben, daß die vorhergesagte Katastrophe im letzten Moment noch abgewendet und alles wieder gut wurde.

Ja, sie werden sogar ihre Lügen und Irrtümer damit rechtfertigen, daß sie drastisch sein mußten, sonst hätten wir nicht. Sie werden im offenen Cabrio wie Weltcupgewinner durch die Straßen fahren und die Konfettiparade genießen, von Regierungspräsidenten empfangen werden, Preisgelder, Lohnerhöhungen und Ehrenpensionierungen erhalten, Interviews geben, auch weil sie Provisionen vom ferngehaltenen Schaden verlangen, und die Zeitungen weiter vollmüllen. Denn sie werden das eine oder andere "Geheimnis" verraten. So, daß es Geoengineering DOCH gab, aber nur geheim, man hätte aus naheliegenden Gründen - Akzeptanz in der Öffentlichkeit, Sie verstehen? - nur nicht darüber sprechen dürfen. Und so weiter. Und so fort.

Aber man hätte ja schon vor zwanzig Jahren gesehen, daß es keine weitere Erwärmung mehr gebe, da hätte man gewußt, daß man am richtigen Weg sei und nur nicht nachlassen dürfe. Der definitive Wendepunkt sei mit dem generellen Dieselverbot in Deutschland gekommen. Ab da erkannte die Wissenschaft die Signale, daß die Klimaschutzmaßnahmen endlich greifen. Endlich, und keine Minute zu früh. Da möge man die eine oder andere Notlüge verzeihen, man wissen schon, daß das eine oder andere nicht ganz "fair" gewesen sei und hätte da wissenschaftsintern viel darüber diskutiert. Aber man sehe ja - es hat das Richtige bewirkt!

Aber China und Indien und Brasilien und ganz Afrika haben ja gar nichts gemacht!? Ja, das habe man alles berücksichtigt. Die hätten ja auch ein Recht auf Wohlstand, also darf man da nichts erwarten. Aber man sei in langen Forschungen - Dank an Dr. Wilbur aus dem Harvard-Forschungszentrum "Sustainable forever" mit seiner bahnbrechenden Entdeckung des "fragilen Gleichgewichtsaggregats", er wird sicher den Nobelpreis dafür bekommen -  draufgekommen, daß es nur einen Punkt auf der Welt, eine sehr bestimmt beschaffene Fläche (wie Deutschland und das Alpenland Österreich eben - die Alpen! Die Alpen, genauer: Die Ost- und Zentralalpen entscheiden alles!) brauche. Ist die einmal auf Durchzug geschaltet, wird das gesamte übrige Weltklima nachziehen.

Denn man weiß ja: Das Klima ist kinetisch betrachtet ein komplexes System, und alles hängt zusammen. Und nur ein Schmetterlingsflügelschlag genügt, um in Brasilien einen Orkan auszulösen. Durch Deutschland und Österreich aber sind geodynamische Wechselwirk-Prozesse in Gang gekommen, die dann die Sanierung des Weltklimas bewirkt haben. Wir haben das oft und oft in Modellen berechnet. Und heute könne man es ja sagen: Man hatte jederzeit alles im Griff. Das beweise sich ja schon allein dadurch, als man selbst noch das eine oder andere Kind in die Welt gesetzt, einen neuen Kühlschrank gekauft und so viele Flugreisen konsumiert habe. Glaube der Leser, daß man das gemacht hätte, wenn man nicht gewußt hätte, daß der Weg der Welt stimme, sie gerettet wäre, weil die Maßnahmen griffen?

Und so weiter. Und so fort.

Der Leser möge die Augen und Ohren offenhalten. Es wird vielleicht noch ein Jahr, vielleicht zwei, vielleicht aber nur noch Monate dauern, bis solche Meldungen beginnen. Der VdZ ist sich sogar völlig sicher, daß solche Theorien bereits vorbereitet werden.

Für die die Klimawahnsinnigen wieder die Politik im Rücken wissen dürfen. Denn der wird es genauso gehen, da hat sich eine Schicksalsgemeinschaft herausgebildet! Und für beide geht es ums Ganze. Jeder Gesichtsverlust würde existentiell schärfstens bedrohlich. Klimaalarmismus und Klimapolitik sind bereits untrennbar geworden. Ein "Sorry, war ein Irrtum" wird es NIE GEBEN.

Während wir immer höhere Abgaben zu zahlen haben, um den Zirkus am laufen zu halten. Aber genau deshalb auch braucht die Politik wie die sogenannten Wissenschaftler baldige Erfolgsmeldungen. Die französischen Gelbwesten haben ja vorgezeigt, was sonst passieren könnte. Also müssen die Politiker von der Panikmache der Gegenwart auf die Erbringung des Beweises umsteigen, und zwar bald. Sie müssen bald zeigen, daß die Versklavung der Völker einen Sinn hat - denn der Kampf gegen das Klima trägt Frucht. Jetzt müssen wir aber auch unbedingt dabei bleiben, denn - es hat ja gewirkt! 

Und die Leute werden ihre Ausbeuter weiter bezahlen, die Kälber ihre Schlächter selber wählen. Und in der Doppelmühle des Establishments sitzen, in die sie getappt sind ohne daß sie es bemerkt haben.* 

Und werden ertragen müssen, daß die Oberklugen der Welt ihre Fernsehportraits in die Welt senden, deren letzte Szene sie satt und zufrieden im Schaukelstuhl auf der Terrasse eines "Bio-Farmhauses" in den Appalachen oder im Kaukasus zeigt, mit Blick in ein unberührtes (windräderfreies) Bergpanorama, samt Elektroauto in der Garage, wo (mit roten Backen enthüllt) auch ein 1965er Mustang Firebird V16 mit 350 PS und 4,5 Kubik Boxermotor steht, sicher, eine kleine Sünde, aber er hat es ausgerechnet, das tut ja nicht jeder, das geht sich aus ... und man ist doch bitte nicht technikfeindlich.

Was wir nämlich dagegen machen, wie wir dem vorbeugen können? Der VdZ meint - gar nicht. Wenn, dann hätte das schon längst passieren müssen. Als es darum ging, das System zu verteidigen. Aber das haben sie längst in Beton gegossen.

Es gehört aber zur Spiellogik der Welt, daß man den Kakao, durch den man gezogen wird, fast immer auch trinken muß. Die Eliten haben noch nie gewechselt. Sie besitzen die Spielsalons, in denen wir, wenn es gefällt, ab und zu mitspielen und einen kleinen Gewinn einstreifen dürfen. Nur die Begründung, warum sie diese nicht aufgeben müssen, variiert. Richten wir uns nur schon darauf ein. Damit wir es dann, wenn es so weit ist, mannhaft ertragen können ohne den Verstand endgültig zu verlieren.



*Der Leser kennt den Witz vermutlich, aber er ist für das, was hier gemeint ist, eine wunderbare Metapher:  

Ein Mann kommt zum Doktor. Dem fällt sofort auf, daß sein Patient ständig mit den Händen vor dem Gesicht hin- und herfährt und dazu "Schrumm, schrumm, schrumm ..." flüstert. Der Doktor fragt ihn. "Was machen Sie denn da?" "Herr Doktor, Herr Doktor, ich muß das machen, damit die grünen Zunkelmännchen nicht aus der Erde kommen und uns abholen." "Aber - da sind ja gar keine grünen Zunkelmännchen?" "Sehen Sie, es wirkt!"




*030219*

Dienstag, 16. April 2019

Juden - Eine Aufarbeitung in einem Brief (1)

Liebe Y!
Ich weiß nicht, was ich zu X und dem Judenthema, wie Du es schilderst, sagen soll. Wie dabei die Frohbotschaft einzuschätzen ist, daß sich angeblich viele Juden bekehren, wie es sich in der "Jewish Messianic Movement" (oder "Jewish Followers of Yeshua") ausdrückt. Angeblich. Noch einmal - angeblich. 

Das Thema Judentum ist nämlich sehr schwer zu fassen, einerseits, gar nicht so schwer, andererseits. Aber das braucht eine Entscheidung zu einer Interpretation. Und ich will versuchen, Dir mit ein paar Stichworten zu sagen warum.

Es ist ja schon allein schwer über die jüdische Religion zu reden, weil es ja nicht, wie bei den Katholiken, ja weil es von überhaupt keiner Weltreligion eine einzige authentische Definition gibt. Auch bei den Juden gibt es jede Menge Richtungen und Interpretationen. Wo wäre aber ein authentischer Ansprechpartner? Jeder Jude hat seine Form von Judentum, die er als "einzig wahre Form" darstellt. Das hat auch der Islam nie hingekriegt, und im Hinduismus gibt es überhaupt so viele Religionen wie es Dörfer gibt (der Name selbst sagt nicht mehr, hat mir einmal ein Inder im Priesterheim in der Pfeilgasse in Wien, wo ich ja zwei Jahre logierte, erklärt) als "Religion derer, die in Indien leben". 

Und im Buddhismus gibt es ebenso zahllose Strömungen. Und erst recht zahllose Arten, wie die Leute ihn leben, die meisten mischen sogar eine Art Heidenreligion rein. Ich erinnere mich an ein Gespräch in einem Chinarestaurant, wo eine sichtlich um Kontakt bemühte Kellnerin mir erklärte, daß sie auch "an Buddha" glaube, und wie sie das im Jahreskreis begehe. Hätte ich ihr erklären sollen, daß das mit dem eigentlichen Buddhismus rein gar nichts zu tun hätte, ja diesem sogar widerspreche? Der Buddhismus, wenn wir schon einmal dabei sind, ist einfach keine Religion. Er erfüllt auch nicht das Bedürfnis des Menschen nach Religion. Er ist aber in so gut wie allen Varianten der Versuch, genau dieses tief Menschliche zu eliminieren, wenn man ihn schon charakterisieren will. Wobei man nicht den christlichen Einfluß auf diese Philosophie übersehen darf, der sich je weiter westlich man ihn betrachtet, umso deutlicher wird.

Das Problem ist aber m. E. auch gar nicht so die Religion selbst. Da hat X schon recht, das habe ich schon lange mal gehört, daß es nur noch wenige "gläubige" Juden geben soll und mit der Dauer der unerfüllten Erlöserhoffnung auch der Glaube an die Verheißung verdunstet ist. Aber das Judentum als Religion als Gegner zu sehen, hat etwas bemüht Abstraktes. Gerade die schlimmsten Judaisierer, die Neo-Conservatives, die liberalen Juden, sind meist auch Atheisten.

Das Problem ist die grundsätzliche Stellung der Juden als Gottesmörder. Das wirkt in jedem, der sich als "Jude" bezeichnet. Wirkt aber auf einer unterbewußten Ebene. Dazu kommt die über soziale Mechanismen weitergegebene Minderheitensituation, die eine Art Mentalität geschaffen hat, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Das Problem ist auch der Zionismus (Gottes Verheißung bezog sich auf ein Land, Israel), der auf einer ausgeprägten Messiasspekulation beruht und dem Volk seine "Auserwähltheit" als Ethos einimpft.  Er macht das Judentum endgültig zur Ideologie.

Es ist ein unbewußt angetriebener Mechanismus, eine unbewußte, aber grundsätzliche Haltung der Juden, bestehende Ordnungen zu unterminieren. Das ergibt sich aus allen diesen Faktoren, die ich erwähnt habe. Das läßt sich aus der Analyse jener Dinge erkennen, die unsere Kultur am massivsten ausgehöhlt haben. Pornographie, Hollywood, Entertainment, Glücksspiel, Relativismus, Psychologismus (Freud), Feminismus, Homosexuellenbewegungen, ethnische Aufweichung bestehender verwurzelter Sozietäten (Migration als Waffe), Humanismus, Kommunismus, Liberalismus, Kapitalismus, Aufklärung, ja bis zu den englischen Philosophen, bis zu dem holländischen Juden Spinoza und (dem nicht jüdischen, aber letztlich judaisierenden) Descartes ... alles das sind Auflösungsinstrumente. 

Und das alles ist ganz stark und real von Juden betrieben worden, und wird noch von ihnen betrieben. Und ich sehe solche Geisteshaltungen auch bei den Juden, die ich kenne. (Ich habe sogar für Juden gedreht - einen Rabbi gespielt, in englischem Jiddisch ;-). Sie haben eine Verwurzelung nie geschafft. Zumal sie den Boden ablehnen. (Sie haben nur einen Boden, das steckt tief in ihnen drin - Israel.) Selbst im Städtel-Gürtel (von Litauen bis zum Schwarzen Meer) sind sie nicht einmal richtig Bauern geworden. Diese subversive Haltung, dieses egal wo sie waren und sind "in Opposition zur Mehrheitsgesellschaft" stehen, hat ihre Haltung geprägt.

Die Subversion ist der Grund, warum sie auch nirgendwo in seriöse Gesellschaftsbereiche kamen. Viele Berufe waren ihnen verwehrt. Sie konnten nur die besetzen, die ohnehin unmoralisch oder fraglich waren. Und davon wirkt die Kreditvergabe gegen Zins schon aus sich heraus subversiv. Am schönsten sieht man das bei den Hollywood-Juden. Dort ist die Haltung der Ausgestoßenen, die endlich etwas gelten und anerkannt werden wollen, am deutlichsten erkennbar. Sie haben eine Art Parallelwelt geschaffen, die so stark wurde, daß sie die Hauptgesellschaft verändert und zersetzt hat. Und das hat ihre Eliten auch überdurchschnittlich mächtig gemacht.

Dazu gesellt sich eine sehr pragmatische Handhabung von Wissen generell. Denn eine Metaphysik wie im Katholizismus gibt es dort nicht. Kann es nicht geben, weil wenn man die Wahrheit von Jesus trennt, trennt man auch das Sein von der konkreten Welt. Für den Katholiken ist in jedem weltlichen Wissen auch eine Aussage über Gott gemacht, alles ist also auf eine Weise "gut". Es läßt sich nicht von Gott trennen, was mit einem Ding zu tun ist, sagt es quasi aus sich selbst heraus. Das tut es für die jüdische Wissenschaft nicht. Deshalb ihre Technikaffinität.

Also gibt es auch nichts, was die Wissenschaft von innen her durchformt, logoszentriert macht. Also ist die Haltung eines jüdischen Wissenschaftlers sehr rationalistisch, hat keine Begrenzung (außer in einer aufgesetzten Moral, bestenfalls). Das würde den logos brauchen, und weil das Judentum sich dem logos nicht mehr stellen will (Christus), muß auch die Metaphysik abgelehnt werden. Also ist das tiefe Judentum sehr "okkult", eine Art esoterischer (= technizistischer) oder magischer Geheimlehre (Kabbala).

Deutlich zeigt sich das in Strömungen wie den Chassidim-Bewegungen, also "charismatischen" Bewegungen, die ohne Metaphysik auskommen. Ähnlich den metaphysiklosen (protestantischen) Pfingst- und Charismatikbewegungen, die auch eine Fundierung in der Vernunft als Freiheitsschlüssel ablehnen. Gleichzeitig steigt die "messianische Komponente", es gibt immer wieder und überall "Auserwählte". (Deshalb die Parallelen und Affinitäten zu Puritanern, Calvinisten etc., die "Judaisierer" sind. In den USA arbeiten ja Juden und Protestanten eng zusammen.) Nicht zuletzt hat das Judentum seit je eine starke Strömung des "tikkun olam" - das heißt: die Welt zu einem Paradies zu machen. Und diese Haltung trägt sämtliche Utopien. Bis hin zu protestantischen Sekten (denke an die Wiedertäufer; an die Mormonen; an die Amish ... und dann an die Kommunisten.)

Mangels Opfer (nach der Zerstörung des Tempels etc.) fehlt den Juden die liturgische, real vollzogene Religion, die ein Sühneopfer braucht. (Umso mehr, als das Judentum auf Realisierung Gottes in der Welt Wert legt; im übrigen sind das aber die Probleme jeder sogenannten "Religion": Der Incarnationsgedanke Gottes bzw. des Transzendenten, der Erlösungsgedanke als Hoffnung, der Entsühnungsgedanke als Lebensmittel).

Also ist das Judentum (seit der Verschleppung durch Nebukadnezar nach Babylon im 4. Jahrhundert v. Chr.) zu einem Debattierclub geworden (Synagogen). Und also hat es sich in Sophistereien verstiegen, wo die Rabbis die einfachen Menschen als Geiseln halten. Weil die fehlende Vernunftbasis (Metaphysik) den einzelnen unfähig macht, den Willen Gottes selbst zu erkennen. Der Rabbi muß es ihm auslegen. Der Talmud geht angeblich auf diese Zeit in Babylon zurück, dort wurde er angeblich erstmals aufgesetzt. (Manche meinen freilich, daß er erst im 4. Jahrhundert n. Chr. neben anderen Schriften zur Auslegung des Judentums entstanden ist - der logische Kreis bleibt aber auch dann derselbe.)



Morgen Teil 2) Judentum ist scheinbar kaum greifbar - Post Scriptum 1




*040219*

Ein Schlüsseljahr für die Vaterwunde (2)

Teil 2) Geschlechtsidentität ist Rolle. 
Und für Rollen gilt: Ich bin König. Ihr müßt mich spielen.



Was bei Sciambra seltsamerweise, wirklich seltsamerweise fehlt ist die Erkenntnis, welche entscheidende Rolle dabei die Mutter spielt. Weit mehr nämlich, als die Identität quasi zu bestätigen, aus ihrer Beobachtung und Erinnerung. Sondern es geht um die Frau, die dem Manne die prägende Position verweigert. Die das Kind deshalb aus ihrer körperlichen Verbundenheit heraus, die ihr gerade im frühkindlichen Stadium alle Macht gibt, zu einer Ablehnung seiner eigenen Identität führt - indem sie die Identifikation mit dem Vater verhindert oder zumindest hintertreibt. Aus dieser frühen, noch kindlichen Ortsbestimmung heraus entwickelt sich auch seine Sexualität verkehrt herum.

Gleichzeitig wird nun auch klar, daß ein Mensch durchaus in späteren Jahren zur "Gleichgeschlechtlichkeit zurückkehren" kann. Wenn nämlich die Bindegerüste, die er aufrichtet, zu wenig tragen. Dann fällt alles, was er in der Adoleszenz aufgerichtet hat, in sich zusammen. Und er wird sogar noch mit späten Jahren "homosexuell". Sein aufgebautes, physisches, reales Leben, sozusagen, hat keine Identität getragen, für ihn geborgen. Etwas, indem die "starke" Ehefrau ihm seine Identität als Mann verweigert hat. 

Werde nur nicht so wie Dein Vater!

Gleichzeitig - und das ist nicht unwichtig! - sieht er die Ablehnung des Vaters mit der Ablehnung durch die Welt (die mit dem Vater identisch ist!) in eins fallen, beide kennzeichnet dasselbe: Ablehnung. Ab da beginnt die Homoideologie zu tragen, mit dem Foucaultschen Vorzeichen der "Homophobie". Wo immer eine Hürde auftaucht, ist sie "homophob" motiviert. Mann-feindlich.

Deshalb war die Erklärung, Homosexualität sei "normal" der lang vorbereitete Startschuß

Die Erklärung der APA kam nicht von heute auf morgen. Sie war schon lange vorbereitet. Durch "Theorien", die seit Jahrzehnten propagiert worden waren, durch Figuren wie Wilhelm Reich, oder dem verhängnisvollen (Lügen-)Bericht von Albert Kinsey über "sexuelle Normalität" (weil faktischer Alltag). 

Das nahm noch einmal Humanae Vitae auf, die den Nagel auf den Kopf traf: Weil Sexualität als Ausdruck der Liebe unbedingte Offenheit für die Natur des anderen enthält. Sonst hat sie mit Liebe nichts zu tun. Und das wurde weltweit - sogar von den nationalen Bischofskonferenzen! - hintertrieben. Damit wurde die Spaltung perfekt: Sexualität hat mit der Natur des Menschen nichts mehr zu tun. Sie bezieht sich nicht mehr auf ein transzendentes Ziel (mögliche Empfängnis, Offenheit für einen höheren Willen als eigentliches Zentrum der Liebe), sondern nur noch auf das Eigengefühl. Das dann noch als "Liebe" lächerlich stumpfsinnig bezeichnet wird. Das Wesen der homosexuellen "Liebe" ist IN SICH invertiert, und hat mit Liebe nichts zu tun. (Im übrigen hält der VdZ jene homosexuellen Beziehungen, die scheinbar "gut verlaufen", für mißverstandene Freundschaft als deren eigentliche Basis.) Die homosexuelle Beziehung soll aus sich heraus nur den Homosexuellen dienen. Vom einzigen Quell der Liebe, der Selbstüberschreitung, der Selbstverleugnung, keine Spur.

Das große Mißverständnis, so Sciambra, besteht, die Freundschaft unter Gleichgeschlechtlichen (und mehr kann das nie sein) mit Sexualität zu verwirren. Das zerstört zwangsläufig die Freundschaft. Für eine Ehe fehlt der gleichgeschlechtlichen Beziehung die Komplementarität! Da ergänzt sich nichts! Da ist nichts, was ich empfange und erlebe, das nicht auch in mir selbst da wäre. Und zwar auf allen Ebenen. Und das zeigt sich ganz deutlich in der Körperlichkeit.

Gleichheit ist aber das Wesen der Freundschaft. Man ist mit dem Freund, mit dem man Gleiches teilt. Und sei es, daß man dasselbe Fußballteam unterstützt. (Und das ist der sicherste Grund, warum es Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht geben kann.) Deshalb kann Freundschaft nie über die "südliche Linie" gehen. Die es nur bei Komplementarität geben kann. Damit fallen homosexuelle Partnerschaften um alles, denn sie erleben nicht die Komplementarität der Heterosexualität, und sie verfehlen aber auch, was Freundschaft ist. Denn Freundschaft geht genau nicht davon aus, was der andere "für mich" tun kann, sondern die einfach die Kompagnienschaft liebt - das Gleiche. Das Übereinstimmende.

Es ist müßig über den Siegeszug der Homosexualität bis zum heutigen "Mainstream" zu erzählen. Die Liebe, die nicht von sich reden durfte, wurde zur Liebe, die nicht mehr aufhört, von sich zu reden. Mit dem Ausbruch der Homosexualität zur Normalität - San Franzisco und New York wurden zu Zentren, in denen sich diese Subkultur einrichtete, bis hin zu schwulen "Badehäusern" - aber war die Erscheinung von AIDS einige wenige Jahre am Fuß nur zu logisch. Plötzlich starben und sterben Menschen nur an dem, was "normal" ist?! 

Aber das alles wirkt sich mittlerweile in einer ganzen Generationsschichte aus. Denn was ist nun mit denen, die 60, 70, 80 Jahre alt sind? Die keine Sprache für ihre inneren Konflikte, für ihre eigene Seelenlandschaften haben, weil ihre Sprache nur die irrelevanten Trottelsprüche der Gegenwart kennt? Die täglich erleben, daß sie nichts haben, das ihrem gelebten Leben entsprungen ist - keine Freundschaften, denn die kennen sie nicht (mehr), keine Partnerschaften (denn die haben sie am falschen Ort gesucht). 

Einsamkeit allerorten! 

Warum aber werden so falsche Propheten nach wie vor gesucht? Warum diese ständige Suche nach Rechtfertigungen? Weil die Homosexuellen verzweifelt um Lösung, um Hilfe schreien. Weil sie ihr Leben als problematisch begreifen, und keine Lösung finden. Und diesen Hilfeschrei muß man als solchen begreifen. Und beantworten. Aber gerade den, den man liebt, muß man oft zurechtweisen. Weil man sein Gut will.






*Das sollte diesem unerträglichen schwulen Grinsgesicht Schönborn in Wien - Kardinal! - um die gay-gestreichelten Elefantenohren gerieben werden. Dieser Mann ist ja nicht nur unerträglich, nicht einmal satisfaktionsfähig, weil nicht einmal Mann, sondern er ist ein Verbrecher. Und der VdZ hätte gute Lust Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen, die diesem Unsäglichen auch noch die letzten und sowieso schon löchrigen Unterhosen auch noch ausziehen würden. Solche Dreckschweine, solche Verderber hat die Kirche wirklich nicht gebraucht. Nie. Aber Schönborn ist ja nur Synonym für diesen ganzen schwulen, unmännlichen Klerus, den der VdZ sowas von satthat, daß er gar nicht so viel kotzen kann als ihm schlecht ist.




*040219*

Montag, 15. April 2019

Ein Schlüsseljahr für die Vaterwunde (1)

In diesem Gespräch (das Video wie üblich am Schluß, also morgen) gehen Joseph Sciambra und der Psychiater Joseph Nicolosi, bekannt durch seine Therapieansätze für Homosexualität als geistige Abirrung, auf das Schlüsseljahr 1973 ein. Denn in diesem Jahr wurde in den USA per höchstrichterlichem Entscheid nicht nur die Abtreibung freigegeben, sondern auch die Homosexualität als "sexuelle Abartigkeit" von der Liste der Geistigen Erkrankungen der APA - American Psychatric Association (Amerikanische Gesellschaft für Psychiatrie) - gestrichen. Das hatte weitreichende Folgen.

Denn mit einem Mal war Homosexualität gegen jedes Volksempfinden (und in der Geschichte des Abendlandes erstmals) als "normal" eingestuft. Damit ging aber noch mehr einher: Mit einem Mal wurde Sexualität von jeder Bestimmung, die sich aus den natürlichen Vorgängen ablesen läßt, per definitionem getrennt, und zum rein persönlichen Vergnügen einer abstrahierten, idealisierten, ja phantasierten "Liebe" erklärt. Und das gestützt, ja propagiert durch die höchste Autorität hinsichtlich geistiger Normalität, eben der APA. Die Wirkungen waren enorm, vor allem weltweit betrachtet.

Warum ist das passiert? Gab es neue Forschungsergebnisse zu dem Thema, die die althergebrachte Analyse und Einschätzung der Psychologie und Psychiatrie hinfällig machte? Die Antwort gleich vorweg: Nein! Es gab keine anderen Forschungsergebnisse, die die bisherigen Erfahrungen und Urteile der Psychologie, daß Homosexualität den Menschen wegen ihrer Naturwidrigkeit schädigen würde (man denke nur an das uralte Narzißmus-Problem) für obsolet erklärten. Es gab keine neuen Erkenntnisse.

Die Wahrheit ist anders, und sie ist hart: Plötzlich wurde Menschen, die ihre sexuelle Reife noch gar nicht erreicht haben, ihre Unreife (die auch temporär geschehen kann, denn "der Mensch ist eine Amplitude") zum Endziel und zur Erfüllung - damit zur "echten, dauerhaften Rolle" - erklärt.

Noch 1960 hatte Irving Bieber eine aufsehenerregende Studie publiziert, in der klar gemacht wurde, daß im Vergleich Hetero- zu Homosexualität sämtliche Homosexuelle in schweren psychologischen Problemen steckten, die massiv mit Kindheits- und Identitätserfahrungen zusammenhingen. Das Schlagwort von der "Vaterwunde" machte die Runde. Homosexualität war klar in seinen Zusammenhängen von Identität und Vater erkannt. Homosexualität ist eine abnormale Art, auf den Vaterkonflikt (den jeder Mann hat) zu antworten.  

Und diese Art zu reagieren ist selten.

Plötzlich war 1973 das alles auch in seiner empirischen Evidenz uninteressant. Und das hat mit einem mechanistischen Welt- und Menschenbild zu tun. Erziehung, Identität wurde als exakt reproduzierbares Produkt gesehen, nicht als Beziehung zweier Personen, die jeder und immer völlig anders reagieren und agieren. Weil alle in einer besonderen Lebenssituation stecken. Das einzige, was deshalb über alle faktischen Lebenssituationen hält und trägt, das einzige, was somit Identität überhaupt zu bilden vermag - ist das Idealbild. Der logos. Das Ziel, so verschieden es in der Situation auch auftreten mag. 

Es ist immer Selbstüberschreitung auf ein Ideal hin. Wer stattdessen auf sich selbst, seine "Gefühle" und Zufälligkeiten schaut, weil diese angeblich nun doch das Ideal seien oder direkt enthielten, fällt nicht nur auf sich zurück, er fällt buchstäblich ins Nichts. Fünf Jahre (!) später, also enorm schnell, trat AIDS erstmals als Massenerscheinung in die Öffentlichkeit. Das GENAU die Antwort auf solche Invertiertheit ist: Als Verlust der Widerstandskraft. Denn was nichts ist, hat auch kein "Anderssein". Wer kein Selbstsein hat (das immer ein "Dies-jenes-sein-wollen" ist, erst dieser Schlußstein gibt dem Gebäude die Spannung), ist für jeden fremden Formwillen leicht zu überwinden.

Aber mehr noch: Erwachsenheit heißt zu begreifen, daß man für sein Schicksal letztlich selbst verantwortlich ist. Man selbst ist derjenige der sagt, wo es hingehen muß. Erkläre ich aber das "Leidende", das Gestörte zur "Normalität", nehme ich dem Menschen jede Hinspannung auf ein noch zu Werdendes. Was nicht glücklich macht, ist dann höchstens noch "Schuld" der anderen.  Denn ich, ich bin ja normal. In jedem Fall. Also muß ich für mein Leben auch keine Verantwortung übernehmen. Ich bin ja o.k. Nicht jemand, der etwas aus schöpferischer Eigenkraft werden könnte!

Deshalb spielt die "Opfermentalität" eine so katastrophale Rolle in dem ganzen Spiel. Denn sie setzt die Nicht-Reaktion wegen angeblicher "Schwäche" zum Maßstab, und nimmt jede Verantwortung für das eigene Leben. Denn es sind ja immer andere "schuld". 

Es gibt keine notwendige Entwicklung aus bestimmten psycho-sozialen Konstellationen, die zwangsläufig homosexuell "machen" würden. Aber es gibt individuelle Reaktionen, die eine kleine Minderheit homosexuell "werden" läßt. Die sich den Herausforderungen nicht stellt. (Aardtweg nennt ja mit Recht die Homosexualität ein Theater der narzißtischen "Selbstdramatisierung".)

Jede sexuelle Tätigkeit reißt die sexuell tätige Person "mit sich". Das Erlebnis ist zu stark. Deshalb ist der entscheidende Punkt, sagt Nicolosi, der Moment, wo ein schwankender oder unsicherer oder schwacher Jugendlicher mit dieser Art von gleichgeschlechtlicher Sexualität in Kontakt kommt. Das ist der Punkt, der alles entscheiden kann. Er hat später kaum noch die Kraft, dagegen aufzustehen, so sehr er die Selbstzerstörung und Unerfülltheit spürt. Zu sehr wurde er zunehmend davon geprägt, und zu sehr hat er bereits begonnen, sich, sein innerstes Ich, mit dieser Tätigkeit zu identifizieren. Umso leichter, umso rascher geht das, je weniger er sich mit dem Vater identifizieren konnte (meinetwegen auch, weil dieser das verweigert hat), also in Kombination mit der "Vaterwunde", und deshalb ohne Selbstbewußtsein, ohne Mut zur wirklichen eigenen Empfindung heranwuchs. Das führt zu der Selbsttäuschung, daß man "immer schon so gefühlt" habe. Homosexualität als Erklärung hilft gewissermaßen (zum Schein), die eigene Vergangenheit zu verstehen! Denn die Vaterwunde reicht ja in der Regel bis in die früheste Kindheit zurück. Plötzlich "weiß" man, warum einen der Vater so ablehnend behandelt hat - weil man ihm und seiner Art des Weltseins nicht "zugehörte."


Morgen Teil 2) Geschlechtsidentität ist Rolle. 
Und für Rollen gilt: Ich bin König. Ihr müßt mich spielen.




*040219*

Was Temperaturmessungen nicht können

Wir haben bereits darüber gehandelt, aber der Vortrag von Prof. Michael Limburg vom EIKE ist in deutscher Sprache, und macht eine komplizierte Sache recht leicht nachvollziehbar. Limburg stellt aufgrund der realen Meßbedingungen bei Temperaturmessungen fest, daß zwar dynamische Analysen nach wie vor gewisse Aussagekraft haben, daß aber Temperaturangaben in absoluten Werten kaum wirkliche Aussagen über Temperaturtrends zulassen.

Das hat einen einfachen Grund: Die realen Meßbedingungen sind weltweit so, daß die Bandbreite durch Ablese- und Erfassungsfehler größer sind als etwa die angebliche Temperaturerhöhung über das letzte Jahrhundert ausmacht. Schon wie man auf ein Quecksilberthermometer blickt, in welchem Winkel, von welcher Seite, ergibt eine Fehlerquote von einem halben Grad. Dazu müßte kommen, daß die Meßbedingungen täglich dieselben sind. Und daß auch der Zustand der Meßhütte, die nach wie vor weitgehend verwendet wird, völlig konstant bleibt. Schaut man sich die Arten von Temperaturmessungen weltweit an, kann daran ziemlich gezweifelt werden.

Jede Meßstation unterliegt immer wieder einem Wandel, sei es durch Umweltbedingungen, Wechsel der Mitarbeiter, oder Veränderungen des Materials. Eine weiß gestrichene Wetterhütte etwa zeigt mit der Zeit durch die veränderte Materialporosität höhere Temperaturen an. Oder - alleine die Umstellung der Meßmethode vom Quecksilberthermometer auf elektronische Datenerfassung 1990 hat für Berlin nur aus dem Methodenwechsel eine Temperaturerhöhung von 0,1 Grad ergeben. Oder man sehe sich an, wie die Meerestemperaturen gemessen werden. Aber an solchen Fehlern gibt es so viele, daß man gar nicht mehr viel darauf eingehen muß, daß nach wie vor die Dichte der Meßstationen weltweit extrem unterschiedlich und sehr niedrig ist.

Dazu kommen statistische systematische Fehler. Limburg (und andere) haben nachgewiesen, daß die Annahme, daß bestimmte Temperaturreihen für einen Umkreis von 1.000 Kilometer gelten sollen, rechnerisch zu falschen Ergebnissen führt.

Die Annahme, daß die Heranziehung von Anomalien Meßfehler ausgleicht, stimmt jedenfalls nicht. Die dafür notwendige völlige Konstanz aller Meßeinflüsse ist nirgendwo gegeben. Aus diesem Grund kann man historischen Meßwerten nicht trauen. Sie sind zur Heranziehung für Aussagen über absolute Temperaturen ungeeignet.

Erst wenn man alle diese Fehler korrigieren würde, oder zumindest dazusagt, könnte man wenn schon nicht in absoluten Temperaturen zumindest aus den Anomalien (also den Schwankungen, zieht man von den absoluten Temperaturen einen mittleren Normalwert ab hat man diese Anomalien) eine Temperaturentwicklung (Trend) ermitteln.

Berücksichtigt man aber auch nur eine gewisse Fehlerbandbreite in den Temperaturkurven, die der Öffentlichkeit laufend um die Ohren geschlagen werden (und die sogar manche "Wissenschaftler" für absolute und bare Münze nehmen), kann man aus ihnen niemals folgern, daß wir es mit dieser oder jener "Erderwärmung" zu tun haben. Schon gar nicht, wenn es sich um wie oft festzustellen winzige Bruchteile von Graden handelt. Man kann bei Temperaturmeßreihen bestenfalls Aussagen "von - bis" machen. Von einer "globalen Mitteltemperatur" zu sprechen, als wäre das ein realer Wert, grenzt sowieso an Schwachsinn. Was dieser rein statistische Wert genau aussagt, kann niemand erklären. (Was ein "Zwei Grad-Ziel" noch absurder macht.) Schon die Temperaturmessung in nur einem einzigen Raum zeigt, wie stark die Schwankungen gemessener Absoluttemperaturen sind.






Deshalb kommen auch Klimaforscher, die sich mit den realen Bedingungen der Messungen auseinandersetzen (und das ist für jede Meßstation nötig), zu ganz anderen Ergebnissen, als die offizielle IPCC-Mär erzählt. Die Manipulation von Meßdaten ist deshalb eines der dunkelsten Kapitel im Klimawahn. Professor Friedrich-Karl Ewert kommt nach genauer Betrachtung der Temperaturverläufe in 1097 Orten sogar zu der Aussage, daß es über die letzten fünfzig Jahre weltweit zu überhaupt keiner Temperaturerhöhung gekommen ist. Zwar zeigen die Temperaturreihen stets große Ausreißer, nach oben oder nach unten, aber ein Trend zur Erderwärmung läßt sich bei seriöser Betrachtung nicht erkennen, eher das Gegenteil. Was sich aber außerdem zeigt, ist eine gewisse Zyklizität von Erwärmungs- und Abkühlungsperioden. Ein Zusammenhang mit CO2 zeigt sich aber nirgendwo.









*030219*