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Sonntag, 17. November 2019

Eine alltägliche Sonntagsgeschichte

Wahrscheinlich hat er FPÖ gewählt, denn er war so unzufrieden, schimpfte so laut und derb, daß naheliegt, daß sich sein Haß gegen das Bestehende gewendet hat. Aber womit wir es zu tun haben, überläßt der VdZ dem Leser zur Beurteilung.

Wir fuhren eines Tages von A nach B, er nahm den VdZ dankenswerterweise mit, denn er ist tatsächlich ein netter Kerl. Der in Schwimmbeckenmontagen macht, und seit etlichen Jahren einen kleinen Betrieb mit saisonalen und temporären Beschäftigten führt (denn Fixbeschäftigte bedeuten Risiko, die muß man auch dann bezahlen, wenn einmal keine Aufträge vorliegen; die Buchhaltung macht deshalb seine Frau), von dem er sich und seine Familie samt einem netten Häuschen gut ernähren kann. Plötzlich bremst er, und fährt von der Autobahn ab. Ein paar Minuten, meint er entschuldigend, ich muß mal was nachschauen.

Sein Pickup hält vor einem recht großen Grundstück, auf dem eine leere, ältere Halle steht. Das habe er unlängst gekauft, erklärt er. Und nun wolle er darauf Solarstromanlagen montieren lassen. Am Dach der Halle, auf der Wiese. Die Neigung sei gut. Doch plötzlich verliert er die Contenance. Was er aber nun erlebe, spotte jeder Beschreibung. Was das für ein bürokratischer Zirkus sei, das könne sich der VdZ nicht vorstellen. Was er an Genehmigungen brauche, was er an Unterlagen beizustellen, an Formularen auszufüllen habe! Da wollen die, daß man unternehmerisch tätig wird, und dann so etwas! Bis man an die versprochenen Subventionen komme! Dabei wolle die Politik doch, daß man das Klima rette. Er habe die Nase mittlerweile sowas von voll, da seien nur Lügner und Heuchler am Werk. Und Inkompetenz. Wozu solle man sich als Unternehmer noch anstrengen, wozu habe man Idee und Handlungskraft!? Und was er dafür auch noch an Steuern abdrücke!

Der VdZ war ein wenig überrascht. Denn was dieser Unternehmer, dieses jeder Gesellschaft so notwendige Mitglied der Mittelschicht vor sich her stieß, war die Klage, daß er an den Topf der Subventionen nicht leicht genug komme. Denn ohne Einspeisevergütungsgarantie ist eine Solarstromanlage kein Geschäftsmodell, schon gar kein Unternehmen, sondern eine schlichte Subventionsabzockmaschine. Was diesem Unternehmer gar nicht mehr klar zu sein scheint, ist, daß er kein Unternehmen betreibt, sondern daß er Unternehmertum mit der Cleverness verwechselt, Geld vom Staat abzuzocken. Worüber er schimpfte, war, daß er um mit einer Solaranlage (wie immer man sie sonst noch einschätzen möge, es geht hier um etwas anderes, zumindest so irgendwie, ganz ja auch nicht) Geld zu verdienen ein Risiko eingehen mußte. Nichts hätte ihn gehindert, die Solaranlage zu bauen! Aber ohne Subventionen war ihm das Risiko zu groß, und damit hatte er sogar Recht.

Staatsgelder und Umverteilung von Risiko auf die Allgemeinheit sind Naturereignisse geworden

Nämlich das Risiko eines Marktes und der von diesem gebildeten Preise, die Grundlage allen Unternehmertums also. Und erst jetzt, während der VdZ dies niederschreibt, wird sogar die Art, wie er Leute beschäftigt, seltsam fragwürdig. Denn sie ist auf eine Weise dieselbe Rückversicherung in der Allgemeinheit, auf die er sein Risiko abwälzt. Ja, diesem mittelständischen Unternehmer, der sich seine Kunden buchstäblich aus den Messen und Empfehlungen blutig herauskratzen muß, ist nicht einmal klar, daß sein Einkommen - im Fall der Solaranlagen mehr denn je - von Subventionen gespeist wird, was automatisch auch bedeutet, daß diese Subventionen, also sein Einkommen, als Steuern auf der anderen Seite der Staatsbilanz wieder auftauchen.

Der VdZ schwieg ziemlich, als sie die letzten Kilometer zurücklegten. Er dankte höflich für die Mitnahme, und nickte auf den Vorschlag, sich vielleicht einmal auf einen Kaffee zu treffen. Allmählich fiel ihm auf, wie viele Unternehmer er kennt, die von stolzem, freiem Unternehmertum sprechen, und dabei ohne jeden Skrupel jeden Zipfel an Subvention ausschöpfen, und von der Politik fordern, den es zu ergattern gilt. Die sich ihrer tollen Unternehmereigenschaft brüsten. Aber dabei die winzige Kleinigkeit "vergessen", daß sie ihre Betriebshallen mit dem Geld öffentlicher, staatlicher Einrichtungen gebaut haben und betreiben, und damit persönliches unternehmerisches Risiko auf die Allgemeinheit überwälzten. Was sonst ist es, was man mit "Umverteilung von unten nach oben" bezeichnet.

Denn mit diesem Zuwachs war auch in diesem Fall die Aktiva-Seite des Unternehmens gehörig gewachsen, damit seine Bonität, damit die Kreditlinie, auf der aufbauend es seine Umsätze durch erweiterte Lieferfähigkeit gehörig steigern konnte. Was in diesem konkreten Fall damit endete, daß etliche kleine, sehr kleine Unternehmen schließen mußten, weil sie nun von einer neuen und nicht mehr lokalen Bezugsmöglichkeit zu stark konkurrenziert wurden, die ihnen vor allem den Grundumsatz wegnahmen. Der Staat hat also auch in diesem Fall das Gegenteil von dem gemacht, was er tun müßte: Statt den Schwächeren zu schützen, hat er den Stärkeren, Skrupelloseren, Entwurzelteren gestärkt.

Während eben jener nunmehr noch stärkere Geschäftsmann sogar sein Privatvermögen geschickt heraushalten konnte. Ja, es mit den nunmehr erzielbaren Gewinnen später geschickt und gehörig vermehrt hatte. Und heute gerne das ihm von vielen Seiten bestätigte Schild vor sich herträgt, daß er alles seiner Tüchtigkeit verdanke.

Welcher Tüchtigkeit aber verdankt sich heutiges Unternehmertum in vielen Fällen noch?

Lustigerweise gehören die erwähnten Fälle (sie gibt es real, der Leser möge dem VdZ glauben) nicht selten zu jenen, die bei jeder Gelegenheit über jene schimpfen, die (warum auch immer) Sozialleistungen beanspruchen. Oder Blut und Galle speien, weil sie da und dort Arbeiter suchten, die so schwer zu finden seien, weil das Arbeitslosgengeld kaum weniger als der (geringe) Lohn beträgt.

Da ist mehr faul, im Staate Dänemark, als Hamlet es sich ausdenken hätte können. Wir haben schon so viel von den elementarsten Zusammenhängen vergessen.

Der VdZ schwankt jetzt jedenfalls, welche Bewertungen er ändern soll. Die Unternehmer als Sozialstaatsschmarotzer bezeichnen? Oder jeden, der von Amt zu Amt läuft, um "ihm zustehende" Gelder abzuzocken, als Unternehmer? Die Begriffe scheinen jedenfalls zunehmend austauschbar. Daß sie es freilich oft so gar nicht sind, auch das weiß der VdZ aus zahlreichen persönlich bekannten Fällen. Er meint deshalb nur, daß man sehr gut scheiden können sollte. Und seinen Urteilsmaßstab nicht aus Vergleichen, sondern aus absoluten Kriterien holen sollte, die sehr wohl definieren, was ein Unternehmer ist und sein sollte. Und wieviel das mit Moral (und oft auch Intelligenz) zu tun hat.



Ein kleiner Hinweis zum Abschluß des Themas: Wer über die Tüchtigkeit so mancher Unternehmen und Unternehmer, die heute wie Monumente in der Wirtschaftslandschaft stehen, einen etwas anders beleuchteten Eindruck gewinnen will, dem sei das Buch "Wer konnte, griff zu" von Peter Böhmer empfohlen. Es behandelt nicht wenige Beispiele, wie viele heute "angesehene Namen" nach dem Zweiten Weltkrieg zu eben diesem Ansehen samt Vermögen kamen, weil sie es geschickt verstanden, sich durch Nähe zur Politik aus den "Re-Arisierungen" gerade der oft besten Teile der österreichischen Volkswirtschaft erschreckend skrupellos zu bedienen. Und wer die Geschichte der "Treuhand" in ihrem Umgang mit DDR-Vermögen nach 1990 betrachtet, wird zu recht ähnlichen Schlüssen kommen. Eine recht ähnliche und typische Geschichte ist die um die Zerschlagung der Hoechst-Werke in den 1990er Jahren, der ehemaligen IG-Farben. Achgut stellt recht eindringlich dar, wie durch politischen Willen immense Vermögen zerschlagen und in Europa-Dimension umverteilt wurden.





Ähem ...







Samstag, 16. November 2019

Warum da etwas nicht stimmt (3)

Teil 3)



Gute, richtige, gesunde Innovationen entstehen nicht einfach, wenn oder weil Zinsdruck herrscht. Das regt nur BESTIMMTE Änderungen an. Innovationen entstehen durch Liebe zum Produkt, zur Arbeit, zum Tätigsein, zu den Kunden und Menschen. Da kann es durchaus einmal "weniger effizient" abgehen. Weil Menschen eben Menschen sind. Weil es auch Menschlichkeit und wie erst Lebensqualität ist, auch weniger "Begabte" mitzuziehen. Weil es in jeder Gesellschaft eben auch immer diese zehn Prozent gibt, die sich (nähme man es mathematisch-zinstechnisch) "ihr Salz in die Suppe nicht verdienen". Aber eine humane Gesellschaft, und die wollen wir, eine von Liebe zu Welt und Mensch getragene Gesellschaft ist eben so, und erträgt ruhig und leidensbereit auch weniger Leistungsbereite oder -fähige. Die in Wahrheit immer ein gutes Drittel der Menschen ausmachen, das nur nebenbei.

Sie fordert keine Leistungsmaschinen, wie die von Krall gemeinten Innovationen in Wahrheit meinen. Eine Gesellschaft, die wir wollen, orientiert sich daran. Nicht einfach nur an Effizienz. Und speist die Kranken, Alten, Morbiden nicht mit abstrakten Sozialleistungen ab, sondern mit direkter, konkreter, persönlicher Hilfe. Die manchmal auch streng sein darf, ja muß. Sich aber immer am Maß der vorhandenen Liebe der Menschen ausrichten muß. (Soziale Hilfe, Nothilfe muß immer persönlicher Akt zwischen einem Geber und einem Bedürftigen sein. Erst dort fließt dann alle Information ein, die es für wirkliche Hilfe und Liebe braucht, die auch manchmal Strenge fordert. Die deshalb auch nie ohne Bitte um (immer freiwillige) Hilfe auskommen kann. Wir plädieren hier also nicht für einen Sozialstaat heutiger Prägung, den auch wir als katastrophales Übel erkennen.

Gewiß, in der Einschätzung der Gefahrenmomente decken wir uns mit Krall weitgehend. Auch die Kette der Ereignisse, die eben einer kranken Logik folgt, ist richtig beschrieben. Aber die Zombieunternehmen sind nicht einfach die, die ohnehin weg gehört hätten, sondern sie werden zwar fallen, gewiß, aber nur, weil die mathematische Logik, die Zinsnahme bedeutet, jede humane Wirtschaft über kurz oder lang in den Abgrund treibt. Aber nicht nur diese, sondern auch die Kapitalisten, die dann - eiderdautz! - immer (die Geschichte beweist es) nach dem Staat rufen. Das nennt man dann "Bankenrettung", was in Wahrheit jenes Risiko glättet, das die Banken nie eingegangen haben. Und die sexbesoffenen Bürger nicken, weil es ja furchtbar wäre, wenn aus den Bankomaten kein Geld mehr käme, und von den Hintergründen durchschauen sie genau so wenig, wie die Politiker. Denen mittlerweile alle Mittel ausgehen (wie Japan zeigt), um das potemkinsche Dorf weiter aufrecht zu halten.

Deshalb steht das Bankensystem auch tatsächlich vor dem Kollaps, auch da hat Krall recht. Aber es steht vor einem Kollaps, der in ihren Existenzbedingungen selbst angelegt war. Hier gälte es zwar zu unterscheiden, denn es gibt tatsächlich auch "gute" oder "bessere" Banken, wenn auch wenige, wenn auch meist kleine, aber sie werden diesen drohenden Crash, der vom "Geschäftsmodell der Banken" selbst angetrieben worden war, vermutlich gleichermaßen zum Opfer fallen. Denn Wirtschaft, Geldsystem wie Politik haben auf Schein gesetzt. Der aber ist immer lüstern nach Blut, und um seinen Durst zu stillen, braucht es echte Menschen.

Wir stehen vor einer gewaltigen Rezession, ja einer enormen Erschütterung vulgo Crash, da wird Krall ziemlich recht haben. Aber wir stehen vor einer Rezession, weil ein falsches Geschäftsmodell an seine definitiven Grenzen gekommen ist, wo es sich selbst zu schlagen beginnt. Krall zeigt diese Mechanik sehr gut auf. Und deshalb ist der Vortrag durchaus hörenswert. Wir können nur hoffen, daß die Politik nicht wieder, um ihren eigenen Kopf zu retten, den gemeinen Bürger zur Kasse bietet, um dieses Modell noch weiter hinüberzuretten. Wohin weiß freilich keiner. Der Zahltag wird nur umso blutiger.

Zu Krall? Liberale sind per se jene, die am lautesten schreien, wenn Mißstände auftreten. Aber dadurch zu vertuschen suchen, daß sie selbst es waren, die diese Mißstände bewirkt haben.








Nur drei Beispiele unter zahllosen weiteren

Als 2014 Amy Dean, die in etlichen jüdischen Organisationen eine maßgebliche Rolle spielt, im jüdischen Tikkun Magazine in einem langen Artikel erklärte, warum es die Juden waren, die der "Ehe für alle" (Homosexuellenehe) in den USA über zahlreiche Aktivitäten, NGOs und Organisationen zum Durchbruch verholfen hatten, meinte sie es als Lobpreisung. Sie zeigt dabei auf, in welcher langen Linie diese "Errungenschaft" von Juden vorangetrieben wurde, bis sie praktisch überall eingeführt wurde. Und zwar per höchstrichterlichem Bundeserlaß, und gegen den Willen der Mehrheit der Amerikaner.

Als E. Michael Jones, der als Katholik die "Ehe für alle" ablehnt, öffentlich feststellte, daß es die Juden waren, die hinter der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe (das ist damit ja gemeint) stünden, wurde er als Antisemit diffamiert, in zahlreichen Zeitschriften als solcher angeprangert, und YouTube drohte seither mehrmals mit Sperre seines Kanals.

Als der jüdische Neo-Konservative Dennis Prager (und andere) in dem Buch "Why The Jews? The Reason for Antisemitism" im Jahre 1985 bzw. 2003 die Bemerkung veröffentlichte, daß es in der jüdischen Geschichte eine auffallend konstante und starke Linie von Revolutionären gab, ja daß praktisch hinter allen Revolutionen des 19. und 20. Jahrhunderts Juden standen, als sei es Teil der DNA des von Gott so bevorzugten Volkes, wurde er für sein Buch hoch gepriesen.

Als E. Michel Jones in seinem Buch "The Jewish Revolutionary Spirit" feststellte, daß die Geschichte zeigt, daß hinter allen großen revolutionären Bewegungen der letzten Jahrhunderte außergewöhnlich viele Juden standen, wurde der von der jüdischen ADL (Anti Defamation League) offiziell zum Antisemiten erklärt, und in einer mehrseitigen Auslassung auf ihrer Homepage zum Feind der Juden erhoben.

Es war der jüdisch-amerikanische Kulturhistoriker und Journalist Neal Gabler in dem bis heute selbst an unseren Universitäten maßgeblichen Buch "An Empire of Their Own: How The Jews Invented Hollywood" schrieb, daß es vor allem Juden aus Ost-Mitteleuropa, dem Schtetl also waren, die im Osten der USA zur Jahrhundertwende einlangten und einen Weg suchten, sich gesellschaftliche Geltung, Reichtum und Ansehen zu verschaffen, wurde er hoch gepriesen. Gabler zeigte auch, daß sie das aus der Unterhaltungs- und Medienbranche heraus schafften, unter Nützung ihrer Verbindungen in der Textilbranche (samt deren "Konfektionsmentalität"), welch beide maßgeblich in den Händen von Juden waren. Wo sie mit der Gründung von Filmproduktionen und vor allem einem eigenen, nahezu als Parallelkultur initiierten Hierarchiesystem, dem "Oscar", samt einer neuen Art von Heros, wie er in den Glamour-Phantasien in den Medien verbreitet wurde, tatsächlich schafften. Sodaß sie über Hollywood allmählich überhaupt die Definitionshoheit über "Gut und Böse" erlangten. In dieser Einschätzung ist Gabler beileibe nicht alleine, und im Normalfall sprechen Juden gerne und mit Stolz davon.

Als der VdZ vor drei Jahren unter anderem aus der Lektüre dieses Buches heraus die Feststellung in diesem Blog veröffentlichte, daß Hollywood eine jüdische Erfindung war, mit der es vor allem Juden aus dem Schtetl schafften, sich als Minderheit gesellschaftlich-kulturell enormen, ja bestimmenden Einfluß zu verschaffen, wurde über Nacht sein Blog von google "downshadowed", also nicht direkt gesperrt, aber über verschiedene Wege so aus den Suchroutinen verbannt, daß es fast nur noch aufgerufen wird, wenn es direkt angewählt wird. Die Besucherzahlen brachen so von einem Tag auf den anderen um zwei Drittel ein.

Der Begriff Antisemit ist inhaltsleer, er ist nicht definiert und definierbar, nicht aus dem Verhalten der Juden selbst heraus, ist deshalb der Tenor dieses nächsten aktuellen Videogesprächs von E. Michael Jones auf BitChute, diesmal mit dem Kanadier Allan Ruhl. (Über das Link einsehbar.) Das neben schon Bekanntem vor allem zu Beginn wieder eine Reihe interessanter Aspekte bringt. Beiträge, diese Frage immer weiter zu klären und damit endlich aus allem Irrationalen und Neurotischen, das das heutige Denken und Erkennen wie Gift lähmt, herauszuholen. Das Gespräch geht auch um den schwedischen Film "Midsummar", der diesen Sommer in die Kinos kam. Und zeigt, daß das derzeit stark aufkommende Neu-Heidentum sehr rasch auf seinen innersten Kern zurückkommen wird - das Menschenopfer.




*180919*

Freitag, 15. November 2019

Warum da etwas nicht stimmt (2)

Teil 2)



Der noch einen weiteren und sehr fatalen Tatsachenkomplex völlig außer Acht läßt, ja gar nicht kennt. Nämlich den, daß volkswirtschaftlich gesehen - nicht nur auf einzelne Unternehmen - die Einschaltung weiterer Mechanismen (=Maschinen), und das geschieht bei allem, was auch Krall hier nennt: Digitalisierung etwa, auch ein Mehr an Energie und damit an Arbeit bringt. Denn JEDER Mechanismus, jede Maschine verbraucht mehr Energie (=Arbeit), als sie liefert! Maschinen können also nur Teilbereiche "verbessern", bringen aber in anderen Bereichen ein Mehr an Arbeit. Das man leisten wollen kann, gewiß, etwa weil eine Einzelarbeit zu mühsam war, Gesundheitsschäden verursachte, etc. etc., und man lieber die leichteren, quantitativ aber zahlreicheren Umwege (als Energieverbrennungsmomente) bevorzugt. Aber man muß es in einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtungsweise berücksichtigen. 

Und da ist auch der Grundfehler bei der "Angst vor der Digitalisierung", die davon ausgeht, tatsächlich davon ausgeht, daß die Gesamtarbeit eines Volkes, die es dann zu leisten gilt, WENIGER wird. Stimmt nicht! Sie schichtet sich nur um! Sie schichtet sich sogar bestimmbar und konkret auf bestimmte andere, sogar neue Tätigkeitsbereiche um. Man denke an Programmierer, an Computerpfleger, oder an niedrigqualifizierte Arbeiter, die den Facharbeiter ersetzen, weil sie nur noch bestimmte Handgriffe an einer Maschine tun müssen ohne recht zu wissen, was sie überhaupt tun. (Was der Forderung nach mehr Migration, die ursprünglich - man vergißt zu leicht! - auch eine Forderung der liberalistischen Kapitalisten war. War? Nein, es oft sogar auch heute ganz offen ist. Digitalisierung (bleiben wir bei diesem Beispiel) bringt nicht WENIGER an Arbeit, sondern mehr, aber ganz bestimmte Arbeiten. Clevere, Rationalisten und Minderqualifizierte werden bevorzugt. Das wirkliche Fachwissen aber verschwindet damit noch rascher.

Diese Tatsache wird deshalb nicht gleich erkennbar und generell verschleiert, weil dieser Mehraufwand UMVERTEILT wird, von den Unternehmen weg, hin zu Konsumenten und öffentlichen Bereichen, also dem mütterlich-kümmernden Staat. Auch der Liberalismus erzeugt also (wie jeder Irrtum) genau das, was zu bekämpfen er vorgibt: Zentralstaat und Sozialismus. Sage der Leser das aber einem begeisterten Anhänger des Kapitalismus. Er wird auf eine vitale Mauer des Leugnens und der Irrationalität stoßen. Denn die Frage, wie wir wirklich leben WOLLEN und SOLLEN, kennt er nicht einmal, will er nicht zulassen. Sein Wollen und Sollen reicht. Und eigentlich hofft er ja, daß er selber zu den Siegern zählt. Den Begriff des Gemeinwohls, das mehr ist als liberalistische "Harmonie", die seltsamerweise nie eintritt, sondern immer Sieger und Verlierer kennt, kennt der Liberalist nicht. Denn er ist eben Evolutionist, und diese These macht den Mangel an Ethik und vor allem Liebe - zum Nächsten, zum Produkt, zur Schöpfung - so herrlich bequem, ja spricht ihn sogar heilig.

Natürlich irrt die EZB, weil sie Wirtschaft als Mechanismus sieht. Natürlich ist der Aufbau von Bürokratie, die Regulierungswut etc. etc. ein Krebsgeschwür, das allen Lebensprozessen den Saft aussagt und Schmarotzerdienste leistet. Natürlich dient alles nur der Politikerkaste, die (s.o.) nur eines kennt, das Gesetz der Macht und des Erhalts von Stellung und Ansehen (mit neuen Anerkennungs- und Meritenkriterien, die sie extra dafür aufgebaut hat). Natürlich ist es unerträglich geworden, das Handeln der Menschen bis ins Letzte zu regulieren und "gut" zu machen, also gleichförmig auf ein rein mathematisches Gesamtgeschehen auszurichten, per Zwang.

Aber Krall übersieht, daß dahinter auch ganz massive liberale (!), kapitalistische Interessen stecken. Daß diese Regulierung von globalen Konzernen gewünscht und angeregt wird, um die unliebsame kleine Konkurrenz aus dem Feld zu stechen. Die Regulierungswut welt- und wirklichkeitsfremder Beamter dient dem Kapitalismus, nicht dem kleinen Bürger. Nicht dem kleinen Unternehmer, der sein Unternehmen führt, wie er es immer tat, und seine Leute beschäftigt, die in einem gewissen Maß ihre Arbeit verrichten.

So könnte man also den geringen Anteil an Unternehmenspleiten gar nicht als "künstliche Streckung" durch EZB-Fehler sehen, sondern als Luft, die gesunden, sehr gesunden Mittelstandsunternehmen blieben, weil die Zinsen so niedrig waren. In einem Durchschnitt an Pleiten steckt also ein gehöriges Quantum an Zynismus. Wo alles Heil einer "innovativen Wirtschaft" in Technik und Digitalisierung gesehen wird. Ja, so stellt man es sich vor, aber ist es wirklich so? Ist es notwendig so? Ist es gut so?

Es ist das Bankenmodell selbst, das - meistens - krank ist. Weil es von Zinsen lebt. Wovon sonst sollte eine Bank leben? Eben. Sie muß vom Risiko auf Gewinn leben, wie der Unternehmer, dem sie Geld leiht, wie der Häuslebauer, der Zeit überspringen will (und quasi Miete spart), das sie mitträgt, indem sie Geld in jemanden oder etwas investiert, der etwas riskiert, so schaut es aus. Dann hat sie ein Existenzrecht. Macht der Unternehmer (etc.) Gewinn, an dessen Unternehmen sich die Bank beteiligt, als Makler, als Geldeigentümer (so haben ja Banken begonnen, mit dem Eigenkapital einiger Reicher, die meist aus dem Textilgeschäft heraus zu Geld kamen).

Das Unmoralische an Banken ist, daß sie das Risiko des Kreditnehmers nicht mitträgt, sondern dem realen Leben voller Wechselfälle eine mathematische Zwangslogik aufpreßt, die dort nichts zu suchen hat und deshalb immer "gewinnen" wird. Denn Mathematik wird nicht krank, erleidet keinen Unfall, läßt sich nicht scheiden, oder verschätzt sich auch sonst mal.

Sonst leben die meisten (nicht alle nämlich!) Banken tatsächlich von Unmoral. Von der Unmoral, die Schwäche und Bedürftigkeit eines anderen auszunützen, machen wir uns doch nichts vor. Und das ist durch die Globalisierung noch schlimmer geworden, ist zum Giganten angewachsen. Was wir mit dem riesigen Berg an Banken machen, die heute auf einem falschen Geschäftsmodell beruhen, ist deshalb eine ganz andere Frage. Die Krall wie alle Liberalen aber gar nicht stellt. Kredite ersetzen das Sparen, weil man Zeit verkürzen will. Das will vor allem einer: Die Politik. Die Emporkömmlinge unter den Politikern, also quasi alle Politiker.

Morgen Teil 3)






Folge dem Geld

Goldman Sachs schätzt, daß die Gesamtkosten für eine kohlendioxydfreie Energieversorgung in den nächsten zwei Jahrzehnten weltweit dreißig Billionen Dollar betragen werden. Mehr und mehr entschließen sich Regierungen rund um den Erdball zu radikalen Maßnahmen, und nehmen dafür viel Geld (der Steuerzahler) in die Hand.

Und wer wird diese "Investitionen zur Rettung des Planeten" durchführen, wessen Geschäft wird das sein? Es wird das Geschäft der heutigen großen Energie- und Ölkonzerne sein. Was für ein Zufall. Wir bauen aufgrund einer völlig absurden, irratonalen Hysterie eine Parallelwelt auf, und die Nutznießer davon sind weder der Planet noch wir, wir beide sind die Zahler, sondern ...






Donnerstag, 14. November 2019

Warum da etwas nicht stimmt (1)

Krall geht von liberalistisch-kapitalistischer Zinsdynamik aus - wo menschliches Wirtschaften mathematischem Zwang ausgeliefert wird. Das heißt aber, daß nicht wirtschaftsimmanente Mechanismen zum Tragen kommen müssen, wie Krall meint, sondern wirtschaftsfremde, eben mathematische Motive. Wenn ein Unternehmen keine Zinsen bezahlt, aber dennoch Verluste schreibt, ist es natürlich zum Sterben verurteilt. Aber das passiert ja heute auch, trotz der niedrigen Zinsen (denn natürlich zahlen Kreditnehmer Zinsen, auch wenn die EZB für das von ihr selbst gedruckte, zur Verfügung gestellte Geld keine Zinsen verlangt).

Zinsen zwingen dem Kreditnehmer eine neue Logik auf, die mit seinem ursprünglichen Tätigkeitsfeld nichts zu tun haben. Das von Arbeit und Liebe zum Produkt begleitet sein muß. Das ist dann der Boden, auf dem gesunde, richtige, marktkonforme Innovationen stattfinden. Stattdessen zwingt die Zinsdynamik der Wirtschaft ein Denken auf, das von seinem eigentlichen Unternehmensgegenstand abgeht, und sich immer mehr nur noch darauf konzentriert, innerhalb des Geldsystems zu bestehen. Eine neue Logik gewinnt, vergleichbar der in der Politik, wo nicht die in der Realität besten Leute nach oben kommen, sondern die, die die systemimmanenten Mechanismen am besten beherrschen.

Deshalb der hohe Anteil von Beamten, Lehrern, Wirtschaftsfremden in den Reihen der Abgeordneten: Sie sind Menschen, die alles den Aufstiegsmechanismen innerhalb ihrer Parteien verdanken. Die aber mit dem eigentlichen Gegenstand der Politik nur am Rande - meist genügen Schlagworte - zu tun haben. Nicht die wirklichen Probleme der Menschen sind damit Objekt und Inhalt der Politik, sondern jene "Lösungen", die der Bereitschaft dienen, sie an der Macht oder in ihrer Stellung zu halten.

Natürlich ist die Vorgehensweise der EZB falsch. Natürlich dient sie nur dem Überleben der Systeme. Natürlich ist es ein Irrtum, Wirtschaft als Mechanismus zu sehen, den man hier ölt, damit er dort läuft. Natürlich ist es ein Irrsinn zu meinen, man müsse nur genug Geld unter die Leute bringen, dann wäre alles regulierbar, womit man Geld von seinem Hintergrund - Ausdruck von Wert, der auf Arbeit fußt - ablöst. Und natürlich ist dieser Einwurf niemals als Aufforderung zum Etatismus, zum Sozialismus zu verstehen. 

Aber freier Markt und Kapitalismus sind eben ZWEI PAAR SCHUH. Beide sind nicht deckungsgleich, sondern der freie Markt DIENT nur dem Kapitalismus, der in sich die unabdingbare Logik trägt, Kapital zu zentralisieren. Weil er das Gesetz des Stärkeren, des Skrupelloseren sieht, weil der siegt, der nicht das beste Produkt herstellt und anbietet, sondern der, der die mathematische Logik am besten bedienen kann. Die Folgen kennen wir alle: Auslöschung des Mittelstandes, Entstehung globaler Konzerne, die so viel Macht haben, daß sie die Politik vor sich hertreiben. Und vor allem: Unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen. Eine Gesellschaft von Lohnsklaven und Konsumismusrobotern hier, von Profiteuren dort. Die gar keine Unternehmer sind, sondern tatsächlich einfach "clever" als Gesetz des "catch as catch can" bedienen. 

Wir haben es alle in den Branchenbereinigungsprozessen der letzten Jahrzehnte erlebt. Gerade gestern war der VdZ in einer niederösterreichischen Kleinstadt. Es zerriß ihm das Herz zu sehen, daß rund um den Stadtplatz dereinst drei Fleischereien tätig waren. Die Lokalruinen zeigen, daß nur noch einer davon überlebt hat. Und der kämpft furchtbar. Warum? Weil die Supermärkte, sämtlich Filialen von großen Ketten, die sich auch dort am Stadtrand aufgepflanzt haben, Fleisch anbieten. Billiger, einfacher, bequemer. Und bequemer heißt immer ... Qualitätsverlust. Ist aber einer der wunderbaren Verführungsmechanismen, Innovation zu unterdrücken, indem man sich lediglich der Anbequemungseigenschaften widmet. Während man um wahre Qualität zu erkennen, einen ganz anderen Zugang zur Welt und zum Produkt bräuchte, der fortan verloren geht. Kapitalismus löscht so auch das Vermögen der Konsumenten aus, Qualität überhaupt zu erkennen.

Es ist deshalb falsch zu meinen, zumindest so pauschal weil aus Statistiken (sic!) abgeleitet zu meinen, daß jedes Unternehmen - Krall nennt sie elegant "Zombieunternehmen" - keine Existenzberechtigung hätten, wenn es sich der GANZ EIGENEN Logik des Zinses nicht unterwirft. Und weiterarbeitet wie bisher, ohne durch Zinsdruck "Innovationen" zu generieren. Die aber gar nicht dem eigentlichen Produkt und Unternehmensgegenstand dienen, sondern dem bloßen finanziellen Überleben, dem bloßen Konkurrenzkampf innerhalb einer mathematischen Zinslogik. Jenem Kampf also, wo der Zweck alle Mittel heiligt.

Wir sind hier mit den Prämissen des liberalistischen Kapitalismus konfrontiert, der da dem Mythos aufsitzt, alles würde sich von selbst regeln, das wäre (gemäß der Evolutionstheorie IST es ja auch so) dann der natürliche Regelkreis, der alles zur vollkommenen Harmonie ausstabilisiert.


Morgen Teil 2)






Afrika wehrt sich (3)

Teil 3)



Afrikanische Bischöfe warnen eindringlich: Die grenzenlose Migration schädigt nicht nur Europa. Denn wenn die Zahl der Zuwanderer die der Geburten übersteigt, muß eine Gesellschaft in schwerste Spannungen und Konflikte fallen. Sondern sie schädigt auch Afrika selbst auf das Schwerste. Die Vorbilder, die so viele junge Afrikaner verwirren, kommen von außen. Sie kommen über social media, über westliche Filme und Medien. Ihnen folgen dann Millionen, die sich ein Paradies erwarten und meinen, es ginge nur darum, durch Auswanderung an diesem Wohlstand und diesem tollen Leben teilzunehmen. Die Illusionen enden in Enttäuschung und Elend. Dafür erlebt Afrika den schlimmsten Brain-Drain seiner jüngeren Geschichte, der dem Kontinent auf unabsehbare Zeit seine Zukunft weil seine Jugend raubt.

Speziell Europa handelt dabei verlogen und verantwortungslos. Denn es gibt für diese vielen Afrikaner, die nach Europa aufbrechen, weil sie ein leichteres, schöneres Leben erhoffen, weder Platz noch eine Möglichkeit, sich diesen Wohlstand zu erarbeiten. Europa hat für die vielen Migranten aus diesen Ländern keinen Platz, weil es ihnen keine Chancen bieten kann. All die sogenannten Integrationsprogramme sind lächerlich unrealistisch. Der bei weitem überwiegende Teil der Migranten aus unterentwickelten Ländern findet in unseren Ländern weder eine Arbeit, die ihm den erhofften Wohlstand bringen könnte, noch einen Lebensraum, in dem er sich verwurzeln könnte.


*So nebenbei: Wie praktisch immer ist die Abtreibungsidee aus der Ideenkiste der "Eugenik" entliehen, also der Idee, daß durch gezielten Einfluß auf die Weitergabe von Veranlagungen eine bessere Menschheit zu züchten wäre. Diese Idee war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sehr populär, kam dann durch Hitler unter Verruf, ohne aber ihre Rolle zu verlieren. Sie wird nur heute verbrämt und verschwiegen, ist aber nach wie vor die treibende Kraft hinter allen Verhütungs- und Abtreibungskampagnen.

**Die Grundidee der "sexuellen Aufklärung" ist, eine Wahl vorzulügen, die es gar nicht gibt. Die Wahl, nach der Empfängnis noch über Schwangerschaft entscheiden zu können, die überhaupt die schreckliche Illusion impliziert, daß Empfängnis und Sexualakt zu trennen wären. Schon daraus erwachsen immense psychische Schäden, die nur deshalb wenig "bekannt" sind, weil man sie weggelogen haben will. Der nächste implizite Punkt ist der darin transportierte Feminismus. Die Idee, ein empfangenes Kind abzutreiben, ist in sich bereits eine Widernatürlichkeit, die durch "Aufklärung" eine zweitwirkliche Gedankenstruktur anregt, die von jedem natürlichen Empfinden abgekoppelt ist. Die Aufklärung über Verhütung und Abtreibung bringt also die Idee zur Abtreibung mit sich.  





Mittwoch, 13. November 2019

Kinder an der Macht

Nicht "an die" - Kinder sind bereits "an der" Macht. Die Sinnlosigkeit, die die Politik systematisch betreibt, ist kaum noch zu überbieten und zeugt von einer Vernunftlosigkeit, die nur noch staunen macht. Kinder lassen sich von Kindern unter Druck setzen, um ein riesiges Scheintheater zu inszenieren, in dem der Wohlstand der Eltern, von dem das Kind lustig lebt, so schnell wie möglich vernichtet werden soll. Nur Kinder glauben, daß ein mehr an Arbeit weniger Energie braucht. Die aber jede Arbeit leisten muß. Nur Kinder, die vom gespeicherten Wohlstand der Eltern leben, können in einer völligen Abschottung einer Sonderwelt leben, die mit Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat.

So wie wir es in der Pädagogik machen, machen wir es aber mit allen öffentlichen Vorgängen: Wir lassen uns von Kindern terrorisieren und sagen, wohin wir steuern sollen. Mittlerweile sind wir sogar so weit, daß man von einem Putsch sprechen muß, den diese Kinder inszenieren. Aber immer noch lassen wir sie gewähren!

Weil wir Kinder nicht ernst nehmen, (aber anders, als das von ihnen hinausgeschrien wird), und uns nicht vorstellen können, daß sie den Wagen wirklich an die Wand fahren können. Aber darin liegt ein tragischer Irrtum. Wir haben nämlich schon zu lange so getan und schön Propaganda damit gemacht, als würden wir sie ernst nehmen, und ihnen mehr und mehr die wirkliche Macht in die Hand gedrückt.

Bis zu dem Punkt, wo wir nicht mehr - wie sonst immer - das eigentliche Geschehen kontrollieren. Mittlerweile ist es sogar so weit, daß wir uns an diese Kindischheit kindlicher Wertewelten festgeschmiedet haben, und gar nicht mehr wissen, was wirklich richtig und falsch ist. Die zerstörerischeste Kraft der Propaganda beginnt jedoch dort, wo die Propagandisten an ihre eigenen Parolen zu glauben beginnen und nicht mehr wissen, daß sie nur so getan haben.

Warum diese Nachgiebigkeit gegen kindliche Unvernunft? Schuld. Wir haben in den letzten 50 Jahren an den jungen Generationen schwerstens gesündigt, das ist die Wahrheit. Aber nicht durch Klimasünden oder ähnlichen Quatsch. Sondern wir haben schon der zweiten Generation ihre Generation gestohlen, durch Verhütung und Abtreibung und Verweigerung der Erziehung und Umwertung aller Werte durch Verherrlichung des Lasters. So haben wir sie - mit abgrundtiefer Häme - noch schlimmer gemacht, als wir es waren und sind. Nicht zuletzt fehlen den heutigen Jungen die adäquaten Generationsgenossen. Der Mensch ist aber Mensch zuerst aus seinen Mitmenschen heraus. Fehlen diese, verfehlt er das Menschsein. Er wird nur noch älter, nicht aber erwachsen.

Um das Maß vollzumachen, haben wir sie also auf jeder Ebene ihrer Vernunftfähigkeit beraubt. Damit sie unsere Schuld nicht erkennen und anprangern. Denn von diesen Klimaschuldtiraden wissen wir, daß sie völlig irrelevantes Zeug sind. Uns von ihnen beeindrucken zu lassen ist nur Teil des alten Spiels der Vortäuschung. Und daran, daß uns einmal der Wohlstand ausgehen könnte, glauben wir ohnehin nicht. Das ist Teil dieser Selbsttäuschung, in der zu leben wir uns gewöhnt haben, sodaß wir ihr gar nicht mehr entkommen.

In Wahrheit versuchen wir, ein ganz tiefes (und ganz wahres) Schuldgefühl zu kompensieren. Und machen jetzt erst so richtig das, was den heutigen Rest-Jungen die Zukunft rauben wird: Wir lassen sie gewähren und uns von ihnen naslang führen. Von ihnen? Eben. Eben nicht von ihnen. Sondern es sind andere Kräfte, die sie nun steuern. Und damit uns. Denn wir haben den Kindern die Schlüssel zu unseren Autos gegeben. Diese Kinder aber gehören nicht mehr uns.

Sehe der Leser dazu auch noch dieses nächste locker flockige Gespräch von Dick und Doof.







Afrika wehrt sich (2)

 Teil 2)



Die Dunkelziffer an "medizinischen Komplikationen" sogenannter "sicherer Abtreibungen" dürfte in Afrika noch weit höher liegen als in England, wo etwa das Marie Stopes Institut,* das sich in Afrika breitgemacht hat, in den letzten Jahren in die Schlagzeilen geraten ist. Dort macht man gar kein Hehl daraus, daß man sich um lokale Gesetze nichts schert, um "Frauen zu helfen". Oft genug erklärt man die Tätigkeit dann als "medizinische Hilfe nach illegaler Abtreibung". Und erhöht so den ideologischen Druck aus der Falschaussage heraus, es gäbe so viele illegale Abtreibungen, daß eine legislative Freigabe wenigstens aus medizinischen Gründen notwendig wäre.**

So ganz nebenbei ist Abtreibung auch ein Milliarden-Geschäft. Alleine Marie Stopes Institute, eine der führenden NGOs, neben Planned Parenthood etc., führt in England jährlich 70.000, weltweit 3,66 Millionen in 37 Ländern "sichere" Abtreibungen durch. Es gibt einen regelrechten Marketing- und Verkaufsapparat, der Abtreibungen propagiert, um Fördergelder zu lukrieren. Sie treten in all diesen Ländern meist als normale "Kliniken" auf - und sind in Wahrheit Abtreibungsstätten, und haben das auch als Ziel. Woher kommt das Geld? Von Regierungen. In Dänemark, Niederlande, Schweden, Finnland, Deutschland. Und von Einrichtungen wie der Bill and Melinda Gates Stiftung, die mehr Geld geben als die erwähnten Regierungen zusammen. Und alle rechtfertigen sich, indem sie behaupten, es gehe ihnen ums Wohl der Frauen. Was für eine Lüge!

Auch, wenn es nicht um Abtreibung geht. Die Verhütungsmittel, die in Massen verteilt, sehr oft dabei über Langzeitdepots wie Norplant (und teilweise ohne Zustimmung der Frau) subkutan injiziert, haben schwere physische, psychische und soziale Nebenwirkungen. Weshalb es sich im Westen nie durchsetzen konnte. Aber für afrikanische Frauen ist es in den Augen der Wohltäter der Menschheit (und westlicher Staaten, die diese Verbrechen mit vielen Millionen jährlich finanzieren) wohl noch gut genug.

Diese Programme sind ein Verbrechen, gegen Afrika insgesamt, und gegen die afrikanischen Frauen, mit verheerenden Folgen. Dessen Nemesis unausbleiblich ist, und dem Westen Schlimmstes bescheren wird. Die Zornesschale Gottes ist bereits gefüllt.
 
Der Trailer dazu.




Morgen Teil 3)




Dienstag, 12. November 2019

Sonne, Luft, Boden und Biosphäre (3)

Teil 3) Nicht irgendein abstrakter, über allem schwebender Klimawandel 
ruiniert unsere Lebenswelt.
Es sind die konkreten Maßnahmen, die wir "dagegen" unternehmen.


Ein ähnlicher Wahnsinn spielt sich mit der angeblich klimaschützenden Bauweise ab, im besonderen mit dem Wahnsinn der nachträglichen Außendämmungen der Hauswände. Auch hier wird Sonnenenergie beziehungsweise Wärme von Speichermedien auf kürzestfristige Lufterhitzungs- und -austrocknungsmechanismen umgeleitet. Speziell Hochhäuser wirken dadurch wie Heizkörperradiatoren, die gewaltige Luftwalzen auslösen, die sogar die Staubbelastung erhöhen. Trockene, also wasserarme Luft wiederum läßt außerdem den Sonnenschein leichter durch.

Zu dem allen stelle man sich dann noch Windräder vor, die der Luft kinetische Energie entziehen (um sie an anderem Ort über Arbeit in Wärme umzuwandeln), Winde (damit deren Kühlwirkungen auch für Ortschaften und Städte) verlangsamen, und damit die Böden im Sommer weiter austrocknen und erhitzen, weil der Biosphäre weniger Verdunstungswärme entzogen wird. Alle diese Wirkungen sind über Weigl hinaus längst belegt und nachgewiesen! Natürlichste Vorgänge bei Pflanzen und Tieren werden damit irritiert.

Schon damit ist die meßbare Erwärmung der Städte erklärbar, die vom bautechnischen Unfug, der sogar per Gesetz vorgeschrieben und durch gigantische Geldumleitung (wieder: Umverteilung von Wohlstand zu Verbrauch, der einer Wohlstandsvernichtung gleichkommt) gefördert und finanziert. Von den sozialen Wirkungen (Umverteilung von unten nach oben) wollen wir gar nicht erst anfangen, denn die Kosten für diesen Wahnsinn trägt natürlich die einfache Bevölkerung. Im derzeit geplanten Ausbau ist hier die Rede von sechshundert (600!) Milliarden Euro, nur in den nächsten Jahren. Und der Witz dabei: Diese Geldumverteilung muß laufend aufrechterhalten bleiben. Denn alle diese Prozesse sind noch dazu extrem ineffizient, ja man muß es beim Namen nennen: Unfaßliche Verschwendung.

Diese Umverteilung ist deshalb nur eine weitere Emanation desselben Wahnsinns, der Methode und Prinzip unserer Politik und der öffentlichen Meinungen geworden ist. Sie lenkt die Fähigkeit zu produktiver Arbeit auf Prozesse um, die niemand je von sich aus gewählt hätte, die verordnet und erzwungen werden, und die die Wirtschaft auf Bereiche umsteuern, die von jeder Wirklichkeit, von jeder Interaktion mit Markt und Nachfrage autistisch abschließt und nur noch politischen Anordnungen folgt. Das ist der sicherste Weg, um wirkliche, entscheidende Innovationen zu erwürgen.

Während gleichzeitig politisch opportune Produkte hergestellt werden, die ohne Politik niemand nachfragen würde. Und die enormen Nebenwirkungen auch auf biosphärische Vorgänge und Tatsachen haben, an die offenbar noch nie jemand gedacht hat. Stattdessen haben wir uns von zahlreichen Schlagworten benebelt in einen Wahn begeben, der allen Ernstes Sätze wie "Die Sonne schickt keine Rechnung" oder "Wind weht immer irgendwo" oder "Erneuerbare Energie" für bare Münze nimmt. In Wahrheit treten wir in Konkurrenz mit aktuellen, immer gegenwärtigen Biosphärenvorgängen. Während die Verwendung fossiler Brennstoffe nur untätige, "alte", vergangene Energiespeicher verzehrt. Die noch dazu über Verbrennung wieder Wasser freisetzen, also die Luft befeuchten, und CO2 lösen, das wiederum den Pflanzen zugute kommt.

Erneuerbare Energie? Man muß es eher "Energiediebstahl" nennen, denn wir entziehen diese Energie den Lebensvorgängen auf der Erde, indem wir sie umlenken und riesige Mengen noch dazu vergeuden. Rechnet man alle diese Energiemengen zusammen, kommt man auf derartig gigantische Mengen, daß es gar nicht anders sein kann, als daß wir damit auch tiefgreifende Veränderungen auslösen - und diesmal ist es tatsächlich ein "Klimawandel" in dem Sinn, wie er als Schlagwort verwendet wird.

Dipl.-Ingenieur Jürgen A. Weigl zeigt mit seiner Studie über "Nebenwirkungen der Energiewende" ungemein detailreich und durch Berechnungen, Beispiele und Bilder belegt, daß es einen völlig anderen Zugang zum Thema braucht, das ist das wichtigste Resultat aus seiner Arbeit. Es braucht nicht die großen Gesetze und Verordnungen und Regelungen, sondern das genaue Hinsehen. Die Einzeleffekte mögen uns klein erscheinen, aber in Summe und im Zusammenwirken aller Effekte sind sie verheerend.

Und zwar bei uns, in unseren Klein- und Kleinsträumen, in unseren Ländern! Denn eine Klimakatastrophe in globalem Ausmaß, wie sie behauptet wurde und wird, hat es nie gegeben und wird es in dieser behaupteten Form nie geben. Allen Vorhersagen und Analysen liegt der Fehler zugrunde, daß sie über statistische (dabei noch dazu irrelevante) Analysen AUF DER GRUNDLAGE REGIONALER DATEN (die es in weiten Teilen der Erde nicht einmal gibt, die also west-lastig ist, wo es also diese Energiewenden bereits gibt) ohne die wahren Energieverhältnisse zu berücksichtigen, oder auch nur zu kennen. 

Ja, der Mensch hat Einfluß auf seine umgebende Luft, auf sein umgebendes Kleinklima, das weiter wirkt, irgendwann auch ins Große hinein, weil Kleinklimaräume mit den nächst größeren reagieren, und so weiter, gewiß. Aber dennoch muß dieser Einfluß eher wie ein Dialog mit dem Wetter gesehen werden muß.

Die von DI Jürgen Weigl aufgezeigte Katastrophe, auf die wir zusteuern, wird deshalb vorwiegend UNSERE Lebensumwelt (und unseren Wohlstand) zerstören. Auswirkungen auf die Welt hat es bestenfalls über Kettenwirkungen, über Reaktionen auf das bei uns (sic!) veränderte Kleinklima. Und hat es über weitere Globalisierung, die jeweils (sic!) lokale Veränderungen bewirken. Aber wie weit hier Wechselwirkungen bestehen, daß man von "Globalklima" sprechen könnte, ist auch der besten Wissenschaft weitgehend unbekannt. Die wirkliche Macht und Stärke und Größe von Vorgängen, die weit gewaltiger sind, als wir es uns vorstellen können, kennen wir nicht.

Alles, was unter dem Stichwort "Energiewende" summiert wird, ist aber im Wesentlichen nicht nur sinnlos, sondern absolut kontraproduktiv. Es wird das, wogegen es wirken soll, erst selbst auslösen und bewirken, und hat es bereits bewirkt. Und zwar bei uns, in unserem unmittelbaren Lebensumfeld. Wir müssen nur die Augen aufmachen. Auch der Zeitverlauf belegt, daß viele der beobachtbaren Veränderungen mit dem Beginn der Ökogesetze, mit dem Beginn der Energiewende korrelieren. Die Energiewende hat also seit je schwerste Schädigungen ausgelöst, nicht bekämpft. Und sie wird das in dem Maß weiter tun, in dem sie weiter durchgesetzt wird.

Wer den heutigen Wahnsinn kennt, wird zu der entmutigenden Einsicht kommen, daß das die Folge haben wird, daß der hysterische, irrationale, unüberlegte und unvernünftige Schrei nach Kampf gegen den Klimawandel weiter verstärkt werden wird, sodaß diese Maßnahmen weiter intensiviert werden, und DAMIT die Klimaschädigungen verstärken, die angeblich bekämpft werden. In Wirklichkeit müssen, wollen wir eine wirkliche Katastrophe vermeiden, auch viele Anlagen zurückgebaut werden. Bleibt der Plan der Energiewende aufrecht, verwüsten wir buchstäblich unsere, ja sämtliche, Lebensgrundlagen in unseren Ländern. Und zwar auf allen Ebenen.

Wir werden am Weltklima DIREKT nichts ändern, das können wir gar nicht. Auch, weil es ein solches "Weltklima" gar nicht gibt, das adressierbar wäre. Adressierbar ist aber das, was im Ganzen betrachtet Weltklima überhaupt ist - Klein- und Kleinsträume, die ganz reale Lebenspraxis unserer unmittelbaren Umgebung. Dort wird gesündigt, und zwar im buchstäblichen Sinn des Wortes. Dort wird an der Welt verbrochen. Nicht "auch", sondern ausschließlich. Deshalb sind "Klimaschutzmaßnahmen" sinnlos, wenn sie nicht sittlich-moralische, religiöse Umkehr der Menschen bedeutet, die sich den anliegendsten, engsten Dingen aufmerksam widmen. Sodaß wir der Welt um uns (sic!) mit Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen, sodaß wir sie zum Lobpreis Gottes führen und gestalten, und somit unser Handeln von der Gier des "möglichst viel mit möglichst wenig Mühe" auf das Prinzip der ehrfürchtigen Sparsamkeit und Liebe zur uns unmittelbar umgebenden Welt umstellen.

All die nationalen und internationalen Gesetze, all die globalen Aufrufe sind vollkommen verfehlt. Sie sind sogar gefährlich, weil sie einer Selbsttäuschung gleichkommen, die wir schon deshalb nicht erkennen wollen und können, weil sie Ursachen und Wirkungen weiter auseinanderreißen. Nur in der Rückbesinnung auf das einzelne Gewissen, in einer neuen Zuwendung zu unserer Mitwelt als dem eigentlichen Ort, an dem unser Handeln und vor allem unsere Vernunft gebraucht wird, kann das "Klima", in dem wir leben, dem Sinn der Schöpfung entsprechen. Und dann wird es auch stabil sein, denn die Erde ist in unglaublich fein abgestimmten Prozessen geschaffen, gegen deren Prinzipien wir auf Dauer nicht verstoßen können, ohne daß wir die verheerenden Folgen davon spüren. Wir brauchen deshalb keinen "Klimakampf". Wir brauchen einen Kampf um Liebe, Schönheit und Wahrheit. Dann, auf der Grundlage dieser Sittlichkeit, werden wir auch sachgerecht leben.





Afrika wehrt sich (1)

Nein zur Abtreibung, nein zur "reproduktiven Gesundheit", nein zur Lebensfeindlichkeit des "humanen Westens", nein zu diesem unerträglichen Zynismus, die Welt leide an Überbevölkerung, und würde außerdem das Weltklima zerstören, dem nächsten Hebel, der die Vernunft zugunsten einer Scheinmoral verdrängen soll.

Aber Afrika wehrt sich allmählich, daß ihm unter dem verlogenen Titel "Hilfe" ein Krieg gegen das Leben und die kulturelle Ausprägung aufgedrängt wird. Und die Ablehnung der Abtreibung in Afrika erreicht in den meisten Ländern bis zu neunzig Prozent. Trotzdem werden massive Programme der "reproduktiven Gesundheit" implementiert, in denen den Frauen schwere Verbrechen zugefügt werden. Von denen aber niemand spricht.

Das herkömmliche Narrativ ist, daß man Afrikas Frauen helfen müsse, deshalb müsse die Abtreibung legalisiert und "medizinisch sicher" gemacht werden. Deshalb müsse Verhütung etabliert, Aufklärung gestartet werden. Aber die Frauen Afrikas haben ganz andere Wünsche, ganz andere Träume. 





Ein aktueller Film dazu, "Strings Attached", ist nun unter der Original-Filmseite abrufbar. Er ist die sieben Euro allemal wert. Seine Aussage? Afrika liebt das Leben! Aber es erlebt mit Milliarden Dollar gestützte "Hilfsmaßnahmen", oft genug den Staaten aufgepreßt im Gegenzug gegen Kredite, in denen Verhütung und Abtreibung von geistigem Dünnschiß, Produkt von Jahrzehnten westlicher, versiffter Bildungsmisere, der sich nun "Elite" und "Establishment" nennt, den Afrikanern aufgezwungen werden.

Nennen wir es aber beim Wort: Es ist ein Genozid, der sich unter unseren Augen vollzieht, als Teil einer schon recht alten, lange geplanten, verabscheuenswürdigen, satanischen Strategie der Weltbeherrschungsphantasie. Und der sich zwar in erster Linie an "farbigen" Völkern vollzieht, aber nur scheinbar. 

Es ist ein totaler Krieg gegen die Schöpfung selbst, die ihren Sinn als Lobpreis Gottes in sich eingeschrieben trägt. Wo immer sie danach drängt, wird sie bekämpft.

Es ist darüber hinaus eine neue, eine ideologische Kolonisierung, die ein endgültig verrückt und pervers gewordener Westen hier betreibt. Und das sich den heuchlerischen Mantel der "humanitären Hilfe" umhängt. Leider durch den schweren Fehler der Kirche möglich gemacht, die in den 1960er Jahren ihre Missionsprogramme einstellte, und auf "neutrale Entwicklungshilfe" umstieg. Damit in den verheerenden säkularen Chor einstimmte.

Abgesehen aber von allen grundsätzlichen Einwänden. Die reale Praxis, die vorwiegend in Händen von NGOs liegt, die reich mit Geldern ausgestattet zum größten Teil illegal und gegen die Gesetzeslage in den meisten afrikanischen Staaten - nur zwanzig Prozent aller Staaten haben Abtreibung legalisiert - ihre dreckige Praxis ausüben, ist auch die Rede von "medizinischen Gründen" - wenn schon, dann wenigstens "ordentlich" gewissermaßen - allzu offensichtlich gelogen. Die Fälle von schweren gesundheitlichen Komplikationen sind keineswegs vernachlässigbare Kollateralschäden, sondern in Zahlen ganz beträchtlich.

Morgen Teil 2)




Montag, 11. November 2019

Aufruf zum Sühnegebet

Bischof Athanasius Schneider rief in einem Anschreiben den VdZ sowie alle Katholiken der Welt auf, das unten angeführte Sühnegebet zu sprechen und zu verbreiten. Wir kommen der Bitte nach und veröffentlichen es hier in einer eigenen Übertragung aus dem Englischen: In einer weltweiten Kette der Sühneakte soll der Zorn Gottes auf Seine Kirche, deren Führung bei der Amazonas-Synode abscheuliche Akte des Götzendienstes setzte, beschwichtigt werden.


Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, 

nimm an, aus unseren zerknirschten Herzen, durch die Hand der unbefleckt empfangenen und allzeit jungfräulich gebliebenen Gottesmutter Maria, diesen demütigen Akt der Sühne für die Akte der Anbetung hölzerner Idole und Symbole während der Amazonas-Synode, die sich in Rom, der Ewigen Stadt, dem Herzen der Katholischen Welt, ereignet hat. 

Gieße Deinen Geist aus in das Herz unseres Heiligen Vaters, der Kardinäle, der Bischöfe, der Priester und der gläubigen Laien, damit er das Dunkel aus den Gedanken vertreibe, so daß sie in der Lage sind, die Verabscheuenswürdigkeit solcher Akte zu erkennen, die Deine Göttliche Majestät beleidigt haben, auf daß sie Dich öffentlich und in privaten Akten um Vergebung bitten.

Gieße aus das Licht der Fülle und Schönheit des Katholischen Glaubens in die Herzen aller Katholischen Gläubigen. Entzünde in ihnen den brennenden Eifer, die Erlösung Jesu Christi, wahrer Gott und wahrer Mensch, allen Menschen zu bringen, besonders den Völkern im Amazonas-Gebiet, die immer von Götzendienst und heidnischen Kulten versklavt sind, weil diese die tauben und stummen Symbole und Idole der "Mutter Erde" sind.

Entzünde das Licht des Glaubens in diesen Menschen, besonders aber in jenen der Amazonas-Stämme, die noch nicht die Freiheit der Kinder Gottes besitzen, und die noch nicht das unaussprechliche Glück haben, Jesus Christus zu kennen, um in ihm teilzuhaben an Deiner Göttlichen Natur.

Allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, Du Einer und Wahrer Gott, neben dem es keinen anderen Gott und kein anderes Heil gibt, sei gnädig mit Deiner Kirche. Sieh besonders die Tränen, die Reue und die demütigen Zeichen der Kleinen in dieser Kirche an, der Heranwachsenden, der jungen Männer und Frauen, der Väter und Mütter der Familien, sieh auch die wahren christlichen Helden, die in ihrem Eifer für Deinen Ruhm und in ihrer Liebe zur Mutter Kirche diese Symbole des Götzendienstes, die Deine Kirche beschmutzt haben, in das Wasser geworfen haben.

Sei uns gnädig, verschone uns, oh Herr: Parce nobis Domine, parce nobis Domine!

Sei uns gnädig: Kyrie eleison!




Sonne, Luft, Boden und Biosphäre (2)

Teil 2) Wir können keine Energie "erzeugen".
Wir können nur bestehende Energieflüsse speichern - und neu verteilen.


 
Weil Energie lediglich das Potential für Arbeit ist, und Arbeit immer in Wärme übergeht, wirkt sich unser Tun über Temperaturen aus. Weil zugleich und damit das Hauptkühlmittel der Erde, Wasser in flüssiger oder gasiger Form, in großem Stil so umgelenkt wird, daß die Temperaturvorgänge von ihren natürlichen Wechselwirkungen mit Wasser getrennt werden, haben wir es gleichzeitig mit einem Austrocknungsprozeß zu tun, der die gesamte Lebenssphäre schädigt, ja das Potential hat, sie auszulöschen. Was sich durch zahlreiche Phänomene von jedermann erkennen läßt.

Wir gehen einer von uns selbst über die "Energiewende" bewirkten Verwüstung unserer Landschaften entgegen, trocknen unsere Luft aus beziehungsweise entziehen ihr das Wasser, das die Biosphäre braucht, verlagern dieses Wasser stattdessen in ferne Gebiete oder tiefere Erdräume, und erhöhen direkt unsere Umgebungstemperaturen. Gleichzeitig wird durch dieselben Vorgänge die Temperatur der Luft verändert, und zwar gar nicht in ihrem statistischen Mittel, sondern in ihrer konkreten Verteilung. Sommer werden kürzer und heißer, Winter länger und kälter, Tage trockener und heißer, Nächte kühler und trockener.

Weigl hat sich seinem Tätigkeits- und Erfahrungsbereich gemäß mit den meisten Formen der "nachhaltigen Energiegewinnung" auseinandergesetzt, im besonderen mit der Wirkung von Solaranlagen, Wärmepumpen (Austauschverfahren), Bauweisen und Wirkungen der Bebauung. Bei ihnen allen weist er nach, daß sie direkt und für jeden nachvollzieh- und beobachtbar klimatische Kleinräume umkippen lassen, und im Zusammenspiel über das Ausgleichsverhalten angrenzender Klimaräume insgesamt und aufsteigend das Potential für große Klimakatastrophen haben. Sie erhitzen die Luft, wie Solaranlagen, die wie riesige Konvektionsheizkörper wirken und mit der Biosphäre um die Sonneneinstrahlung konkurrieren, die der einzige Energielieferant für die Erde überhaupt ist (sieht man vom Erdinneren ab). 

Der schwerste Fehler ist die Verlagerung dessen, was überhaupt Wohlstand bedeutet: Wohlstand, so definiert ihn Weigl äußerst geschickt, ist nämlich die Fähigkeit, Energie zu speichern. Das heißt, daß Wohlstand zu allen Zeiten und in allen Bereichen von dem Vermögen (man achte auf das Wort selbst) gekennzeichnet ist, zeitversetzt Arbeit (und damit Wärme) abzurufen. Wir machen aber das genaue Gegenteil, weshalb die Energiewende ganz klar als Wohlstandsvernichtung erkennbar wird: Wir verlagern Energie von mittel- und langzeitigen Speichern auf kurz- und kürzestfristige (aktuelle) Umverteilungsmechanismen. Das wirkt sich direkt auf unser Verhalten aus, das von einem überlegten, distanzierten Überlegen auf ein mechanisiertes, angepaßtes Nachlaufen wechselt, das außerdem für die gesamte Biosphäre (Pflanzen, Tiere, Mensch) vor allem Streßerhöhung bedeutet.

Alles, was in der Lage ist und war, Energie zu speichern oder gespeicherte Energie der Vergangenheit abzurufen, wird heute eliminiert und sogar zum Feind erklärt. Unter anderem, weil angeblich die Verbrennungsprozesse (die wiederum lediglich Umwandlungsprozesse sind) über das CO2 unser Klima schädigen. Verglichen mit den direkten Folgen, die dieses Handeln hat, ist die Wirkung von CO2 aber regelrecht lächerlich unbedeutend. 

Das alles läßt sich belegen, es läßt sich berechnen. Wirken im Einzelnen und für den Einzelnen die Effekte noch klein und unbedeutend, so sind sie es zum einen selbst in kleinstem Umfang nicht, das ist eine Täuschung, sondern kumulieren sich im großen Ganzen zu gigantischen Energiemengen. Die zu großen Teilen direkt zur Beheizung der Luft (Atmosphäre) umgelenkt werden.

Allein die Energieumverteilung, die durch unsere Straßennetze erfolgt - und eine Umstellung auf E-Mobilität würde daran nicht das geringste ändern, von den Folgewirkungen der E-Mobilität soll hier noch gar nicht geredet werden - ist (nachrechenbar!) bei weitem größer als alles, was wir an allfälliger Erwärmung der CO2-Moleküle durch Verbrennung bewirken. Einfallende Sonnenstrahlung (die, so nebenbei, durch Luftentfeuchtung noch deutlich gesteigert wird) wird in hohem Maß reflektiert, nicht im Boden gespeichert (sodaß das Ausgleichsverhalten zur Nacht fehlt), sondern während des Tages temperaturerhöhend wirkt. 

Alleine die Abkühlung der Luft, die durch Wärmetauschsysteme (Wärmepumpen, Klimaanlagen) eine Dimension erreicht hat, die (statisch betrachtet, also ohne Luftströmungen) eine Luftschichte mit einer Höhe von acht Metern über unsere Länder legt, die um fünf Grad kühler ist als die Umgebungsluft. Und wasserärmer! Das auf diese Weise der Luft entzogene Wasser entspricht derselben Menge, die wir als Trinkwasser verwenden. Denkt man nun noch andere Faktoren dazu - Wasserentzug durch Umlenkung des Tauwassers - so kommt man heute schon auf jene Wassermenge, die dem Wasserbedarf der gesamten Biosphäre (also mit Klein- und Kleinstlebewesen in und auf dem Boden, Insekten und Vögel) entspricht. Dieses Wasser fehlt der Luft, wird stattdessen über Kanäle, Bäche und Flüsse in die Meere geleitet, und verdunstet damit an ganz anderer Stelle.

Morgen Teil 3) Nicht irgendein abstrakter, über allem schwebender Klimawandel 
ruiniert unsere Lebenswelt.
Es sind die konkreten Maßnahmen, die wir "dagegen" unternehmen.