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Samstag, 23. März 2019

Die immerwährend gegenwärtige Apokalypse von Fatima (2)


Teil 2) Apokalypse als Archetyp, 
das sich in jeder konkreten Geschichtsperiode findet




Immerhin beten wir auch in jedem Vaterunser, daß die Zeit abgekürzt wird, und in einer globalen, totalitären Welt bleiben dem Einzelnen wirklich nicht mehr viele Auswege, denn in ihr tritt ihm auch das Böse mit einer Wucht entgegen, der er auf Dauer kaum gewachsen sein kann. Also beten wir, daß diese Versuchung sich verkürze, damit wir nicht fallen. Selbst Jesus stellt ja die sicher nicht nur rhetorisch gemeinte Frage, "ob der Menschensohn, wenn er wiederkommt, noch Glauben finden wird?" Aber eine Welt ohne Gott, ohne Kirche somit, kann niemals Bestand haben.

Ganze Nationen werden vernichtet werden - haben wir, wenn auch nicht durch materiellen Krieg, sondern durch innere Auflösung der Staaten. Rußland wird seine Irrtümer verbreiten - haben wir, der Kommunismus-Marxismus hat die Welt auf eine Weise durchsetzt, die kaum noch überbietbar scheint und auf eine wirkliche Katastrophe zuläuft, den globalen Totalitarismus. Geistige Verwirrung wird sich ausbreiten - ist noch mehr Verwirrung denkbar als heute? Die Kirche ist als Institution inwendig zersetzt - darauf muß man nicht besonders hingewiesen werden. Glaubensverfolgung - die hat sich gar nicht so sehr als direkte, materiale, körperliche Verfolgung entwickelt, wenn in manchen Ländern sehr wohl auch in dieser Form. Aber das, was ein vom Glauben erhellter Geist heute denkt und tut, und wie die Welt darauf reagiert, zu der er schon fast völlig in einem Widerspruch steht, der größer kaum sein könnte, kommt bereits oft einem Martyrium gleich und verlangt dieselben Haltungen und dieselbe Leidensbereitschaft.

All das, unsere gegenwärtige seelisch-geistige Not und Verwirrung, die seelische Bedrängnis, in der wir stehen, weil die vorgeschriebene Lebensform immer umfassender der Natur des Menschen widerspricht, als Strafe aufzufassen, ist da nicht besonders schwer. Und daß diese Strafe mit dem Bösen zu tun hat, das wir tun, noch weniger. Auch hier also "hat sich Fatima erfüllt", wie es im Jahre 2000 der damalige Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Ratzinger gesagt hat, als er das dritte Geheimnis von Fatima offiziell der Welt präsentierte. Ob es vollständig war? Wir einfachen Leute wissen das nicht. Spekulationen gibt es genug. Aber die Frage ist doch, was wir uns davon erwarten. Ist es nicht wirklich bloße Sensationslust, die mehr esoterischen Charakters als katholische Haltung ist? Was soll es uns Neues sagen, wo wäre der Zugewinn zu dem, was uns ein waches Erkennen nicht ohnehin vor Augen stellt?

Deshalb haben auch die früheren Generationen, beginnend bei den Aposteln, den ersten Kirchenvätern, der Sichtweise des Augustinus hinsichtlich Ende des Römischen Reiches und Völkerwanderung, einfach über alle Epochen der Geschichte bis heute, sehr recht getan, in den jeweiligen historischen Ereignissen apokalyptisches Geschehen zu erkennen. Sie haben recht getan mit ihrer Furcht, daß die Welt an ihr Ende gekommen ist, denn das ist sie auf eine Weise, während aber ihr wirkliches Schema, wie es die Apokalypse des Johannes zeigt, im letzthinnigen Sieg der Erlösung durch das Opfer Christi - als historisches Ereignis in den Blutkreislauf der Welt gewissermaßen eingeschleust - feststeht. 

Daß darin die Gottesmutter eine besondere Rolle spielt, ist nur zu logisch, und hat sich bereits in ihrer Mutterschaft Christi verdeutlicht. Als Archetyp, der sich wieder und wieder, nur in je anderer historischer Form, ereignet weil gegenwärtig ist.

Bis auf vielleicht einen Punkt hat sich also alles erfüllt, was uns aus Fatima und den Aufzeichnungen und Nachrichten der Seherkinder bekannt ist. Dieser Punkt ist die Rolle Rußlands. Aber vielleicht hängt das nur damit zusammen, weil wir uns zu sehr an bestimmte Vorstellungen klammern, die zu einem guten Teil der Zeit entsprachen, in der dieses Geheimnis verkündet wurde - der des Kalten Krieges, der pausenlos geschürten Angst vor der Sowjetunion, oder heute: vor Putins Rußland. Es wird das Instrument der göttlichen Strafe sein, heißt es. Darüber kann man diskutieren. Dabei glaubt der VdZ gar nicht, daß man das als Hinweis auf eine militärische Bedrohung sehen sollte.

Zur Erinnerung noch ein Fall: Die Tiroler (Andreas Hofer etc. etc.) waren 1805ff. überzeugt, daß "Napoleum", also Napoleon, das personifizierte Böse, der Anti-Christ war. Und sie hatten darin nicht einmal Unrecht. Was Napoleon brachte war die Zerstörung des göttlichen Naturrechts. Nicht zufällig hat er überall in Europa die Juden (erstmals!) "emanzipiert".

In einer Weihe Rußlands ans Unbefleckte Herz freilich (um die übrigens Putin gebeten haben soll, als er den Papst besuchte) könnte ein Schlüssel liegen. Weil dieser Schritt das Land an der Wolga auf besondere Weise in die Vorsehung Gottes stellen würde. Das ist deshalb von großer Bedeutung, weil Gott der Herr über alles Gelingen ist. Er ist es, der letztendlich immer (!) den Ausgang der Dinge bestimmt. Weil das Wesen der Welt Wunder ist. Etwas, das wir - verblödet vom Materialismus und Mechanismus, der unser Denken und Erkennen seit 500 Jahren als falsche Grammatik der Sprache gewissermaßen immer ausschließlicher bestimmt und verformt - fast völlig vergessen haben. Ein wesentlicher Grund, warum uns die Welt immer fremder, "feindlicher" wird.

Die Rolle Rußlands wäre in einem Akt der Weihe also enger in die Vorsehung Gottes geschlossen, wäre dezidiert ein vom Papst für die Gesamtkirche auszuführender Akt, in dem Gott gebeten wird, daß sich durch Rußland die Reinigung der Erde vollzieht. Aber das heißt keineswegs, daß Rußland "der Böse" sein muß, sondern kann genau so heißen, daß es "als Guter" diese Rolle spielt, und zwar in beiden Fällen dem Handeln, der Geschichte und ihrem Fortgang immanent, nicht explizit. 

Auch Attila und seine Hunnen wurden als "Geißel Gottes" interpretiert, mit demselben Recht. Denn sie stießen ein moralisch verkommenes, dekadentes Weltreich und seine Bewohner - als die eigentlichen Sündigen einerseits, als stellvertretend Sühnende aber andererseits - aus dem Anzug. Und auch den Einfall der Mongolen, sogar die Angriffe der Türken hat man als zu leistende Sühne für verfehlte Lebensweisen gesehen. Und das kann man wohl immer und bei allem so sehen, das einem an Übel zustößt. 

Was umgekehrt nicht heißt, daß man diesem Übel nicht im Rahmen seiner auch an der Welt erkennbaren Lebensverantwortung begegnen muß. Im Gegenteil, gerade diese Antwort ist oder enthält dann die eigentliche Sühne. Als Zurückbergen der (in jeder) gefallenen Welt in die göttliche Ordnung, den logos, als Sinn jeder Strafe.*


 Morgen Teil 3) Vorhersagen sind Archetypenkonkretion - 
Was ist dann ihr Sinn?




*Das gar nicht selten zu beobachtende "Vorsorgen für die Apokalypse" - Bunkern von Lebensmitteln etc. etc. - ist deshalb absurd und grotesk. Strafe und Sühne, schon gar der Jüngste Tag sind keine Ereignisse wie ein Vulkanausbruch, dessen Vorübergang man an sicherem Ort abwarten kann.



 

*190119*

Zur Abwechslung würde denken nicht schaden (2)

Teil 2) Eine Empörung über die Geste der Empörung



Diesen Druck sollte man den Menschen endlich nehmen. NEHMEN. Nicht ihn laufend erhöhen, als wäre jeder ein Versager an der Freiheit oder was immer, wenn er nicht ständig seine Inkompetenz zu einem gewissen Thema bestätigt. Und weil er das weiß, nur irgendwelche sympathischen "Meinungen" nachbetet und so tut, als hätte er selber die Tiefen der Tiefen entdeckt.

Bleibt höchstens der Hinweis, daß Humor und Schalkhaftigkeit fast immer ein gutes Zeichen, ein Zeichen für Erdung in der Wahrheit ist. Der Hofnarr war weit wichtiger, als uns heute bewußt ist. Denn Humor, wirklicher Humor (nicht Sarkasmus, oder gar Zynismus) erfordert eine (meist unbewußte) Distanz zur bloßen Irdischkeit, offenbart also eine gewisse reale Transzendenz. Wahrheit ist aber transzendent, also niemals bloß welthaft-materialistisch, sondern eine Begegnung im Transzendenten, Nicht-Sichtbaren, und doch einzig Realen. Das spricht immerhin für dieses Ulk-Duo, und für das Format. Zum Verblödeln von allem und jedem ist der VdZ auch jederzeit bereit. Ja, genau diese Bereitschaft hat ihm viel Mißverstandenheit eingetragen. Er hofft nur, nicht so viel unreflektierten Unsinn darin erzählt zu haben, wie er hier aufscheint.

No more comment.





Nachsatz: Auch dieser junge Mann, Martin Sellner, den der VdZ kennt, da reichte sein Scheitel nicht einmal bis zur Tischplatte, entwickelt sich unter dem "unwiderstehlichen" Druck der Resonanz zum irrelevanten, unreflektierten Dauerquatscher. Wenn es einen Erweis für die Dummheit der Linken gibt, dann den, ihn gerichtlich und anders zu verfolgen. Das Sein hat Wirkung, immer, es liegt in ihrem Wesen. Seinslosigkeit bewirkt nie etwas, auch wenn sie sich noch so aufplustert.

Aber mittlerweile befinden sich offenbar wirklich alle - alle! - in einem falschen Film. Spielen Hamlet, und befinden sich in King Lear.  

Schön langsam wird alles nur noch lächerlich.

No more comment.





Morgen Teil 3) Vielleicht geht es hier um ein ganz anderes Problem?





*180119*

Freitag, 22. März 2019

Die immerwährend gegenwärtige Apokalypse von Fatima (1)

Man muß nicht "an Fatima glauben", und die Kirche schreibt das auch nicht vor. Das braucht es auch gar nicht. Was als "Botschaften von Fatima" bekannt ist, deckt sich so mit den realen Geschehnissen, daß man nicht "an Fatima glauben" muß.  Und so verhält es sich mit allem, was seit Himmelfahrt und Pfingsten bzw. nach der Selbstoffenbarung Gottes in seinem Sohn an Neuigkeiten aufgetaucht ist: Sie sind nicht neu, weil notwendig in der Offenbarung durch Christus enthalten, diese kann sich nur ins Historische hinein weiter ausfalten, weiter differenzieren, weiter präzisieren und konkretisieren, aber nicht "neu" sein.  Höchstens so noch nicht gehört oder gedacht. Das Katholische ist also kein Archäologismus, wo nur die Formen gültig sind, die es zur Zeit Jesu konkret gab. Aber nichts kann diesen widersprechen oder diese gar aufheben. Wenn etwas neu, grundsätzlich neu wäre, könnte es gar nicht wahr sein.

Nichts ist deshalb auch an Fatima und seinen Botschaften, was nicht dem wachen, hellen und gläubigen, getauften Menschen ohnehin und zumindest prinzipiell erkennbar ist. Auch die Haltungen und Handlungen, die als "Gegenmittel" in Fatimas Botschaften genannt werden, liegen auf der Linie der katholischen Logik. Das spricht also alles nur für die Katholizität der Beteiligten. Die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens, das Beten des Rosenkranzes sind im Grunde jedem Katholiken auch ohne Fatima dringend anempfohlen, der dogmatische Gehalt sogar unverzichtbar weil von Anfang an da gewesen, höchstens noch nicht ganz differenziert genug formuliert.*

Im Umstand, daß die Gottesmutter selbst diese Botschaften den Kindern geoffenbart hat (oder nicht, man muß das, wie gesagt, nicht glauben) zeigt sich höchstens das Maß der Dringlichkeit, ein frömmeres Leben zu leben. Mit der Auffälligkeit, daß hier (wie auch anderswo) das Heil der Menschen nicht an bestimmte (weltliche) Handlungen oder an ein bestimmtes Verhalten in der Welt angeraten wird, sondern daß das, was der Mensch tun soll und kann eine innigere Zuwendung zu bestimmten Glaubenswahrheiten ist.

Es ist dabei eher abzuraten, diese Ereignisse als das Anzeigen einer bevorstehenden Apokalypse zu sehen. Was heute dem narzißtischen Geist, der da meint, alles hänge an ihm, und er stehe in einer besonders auserwählten Zeit, viel zu sehr entspricht und deshalb eher gefährlich ist. Gefährlich, weil es davon ablenkt, daß wir ständig, jeden Tag, jeden Augenblick in einer Situation der Apokalypse stehen. In einem Kampf mit jenen Mächten und Kräften, die die Schöpfung vernichten wollen. Insofern gab es gewisse Symptome und historische Ereignisse, die in der Apokalypse vorkommen (und in Fatima lediglich in diese Zeit hinein mit höherer Dringlichkeit verkündet); sie sind zu allen Zeiten feststellbar. Auch die Systematik, die in diesem Vortrag recht gut dargestellt wird, ist dieselbe. 

Denn wenn sogar Jesus sagt, daß niemand die Zeit des Jüngsten Tages kennt, nur der Vater, also nicht einmal er, warum sollte es dann Maria wissen? Also muß man ihr Erscheinen als Sprechen in eine bestimmte Zeit sehen, in der sich archetypisch gewissermaßen diese Vorgänge abspielen, WENN ... usw. usf.  Gewiß, wir haben historisch eine gewisse Dimension erreicht - die Globalität spielt eine wichtigere Rolle denn je, ja sie ist erstmals erreicht. Und die Zentralisierung der Welt ist weit weit gediehen, in Teilen bereits Realität. Das könnte man als das Erreichen eines gewissen Stadiums auf einer Skala der Weltentwicklung sehen, in der unserer Anschauung nach nicht mehr so viele Möglichkeiten bleiben. Denn das stichhaltigere Indiz ist, daß die Para-Politik an einen Punkt kommt, wo das Menschsein an sich auf dem Spiel steht und unterdrückt werden soll. Darum geht es beim Thema Gender (etc.) in Wirklichkeit, das ist seine wahre Dimension: Satanismus, der nach der Weltherrschaft greift.²


Morgen Teil 2) Apokalypse als Archetyp, 
das sich in jeder konkreten Geschichtsperiode findet




*Das ist insbesonders dann wichtig zu wissen, wenn man das Katholische mit dem Orthodoxen vergleicht. Denn die Jungfräulichkeit Mariens wird auch dort nicht abgelehnt, und explizit wird auch ihre Freiheit von der Erbsünde (von vielen) nicht abgelehnt. Abgelehnt wird aber auf jeden Fall, daß es die römische Kirche so ausformuliert hat. Das könne man nicht, sagt die Orthodoxie, wenn es um abgeleitete, also im Ursprünglichen "vielleicht" oder "wahrscheinlich" enthaltene, aber nicht von den Kirchenvätern explizit gemachte Glaubensinhalte gehe. 

Deshalb lehnt die Orthodoxie alles, was seit dem 8. Jahrhundert in Rom dogmatisch erklärt wurde, ab. Nicht, weil es die Inhalte ablehnt, in einzelnen Schriftstellern Moskaus finden sich oft dieselben Inhalte, sondern weil sie das Aussagen in dieser Form ablehnt. Die letztlich ja die letzthinnige dogmatische Unfehlbarkeit des Papstes voraussetzen - die die Orthodoxie auch ablehnt, es sei denn, sie bezieht sich auf die Synodalität, die "ganze Kirche" also. Dieses Ausformulieren der marianischen Dogmen, sagt die Orthodoxie, braucht es auch nicht. Denn aus der Tugendhaftigkeit und Jungfräulichkeit Mariens muß man nicht gleich eine Freiheit von Erbsünde machen und kann Maria trotzdem verehren. Mehr noch, das nehme sogar noch von ihrem Glanz, sagen manche, weil es den Rang ihrer Tugendhaftigkeit und Reinheit schmälere. Sie hätte sich dann darum nicht bemühen müssen. 

Das in Fatima in den Vordergrund gestellte "Unbefleckte Herz Mariens" bezieht sich aber in den Augen des VdZ nicht notwendig auf die Erbsündelosigkeit, sondern man könnte es auch als Bezug auf Mariens Tugend, Sühneleistung und Sündelosigkeit - also auf ihre Stellung als Gnadenmittlerin (bzw. Fürsprecherin) sehen. Ihr Bildnis wird deshalb in der Orthodoxie nicht weniger als in der römischen Kirche verehrt. Weil sie nicht einfach Vorbild, sondern weil in ihr als größte, ja als einzige ganz vollkommene Heilige unter den (Nur-)Menschen auch in ihrer Gestalt der Himmel sichtbar und damit in die Welt einbrechend, weltwirksam wird. Das hat direkten Bezug auf das Begreifen der Erlösung als Teilhabe bzw. durch Stellvertreterschaft, worin sich Orthodoxie und römischer Katholizismus schon wieder völlig treffen.

²Nur damit das klar ist: Der VdZ hat bereits in den frühen 1990er-Jahren, als Diözesansekretär für die Katholische Männerbewegung in St. Pölten, diese Gefahr klar erkannt und ist konkret dagegen vorgegangen. Es war dann sogar einer der Punkte und Anlässe, deretwegen er entlassen wurde! Er hat zudem erkannt, daß es die Kirche (sic!!!) war, die den Gendergedanken gesellschaftlich durchzusetzen BEGONNEN HAT. 

Die anderen (Linken) haben das noch gar nicht gewagt, weil es zu verwegen wirkte. Aber die erste Partei, die auf diesen Zug mit ihren politischen Möglichkeiten aufgesprungen ist und effektiv durchsetzte, war die ÖVP (der später die FPÖ noch assistierte), die "Christlich-Sozialen" Österreichs, zusammen mit den heutigen "Rechten", weichgespült durch den satanisch-verworrenen Pseudokatholizismus der Kirche. 

Was der VdZ damit sagen will: Die Sache ist extrem komplex. Und in erster Linie ist die Verwüstung der Gegenwart der Schwäche der "Guten" (also derjenigen, die das Gute zu wahren gehabt hätten) zuzuschreiben. Selbst unter Konservativen war der VdZ damals nicht gerade geschätzt. Sie hielten das Problembewußtsein des VdZ für "übertrieben". Heute treten dieselben (!) Leute wie die Offenbarer der ultimativen Wahrheit auf und geben vor, den Genderismus zu bekämpfen. Aber selbst im höchst unseligen "Ministrantenerlaß" des angeblich Heiligen Papstes Johannes Paul II. war er bereits vorgezeichnet.

Was der VdZ damit sagen will: Die Kirche watet bis zur Oberkante Unterlippe im Blut. Aber nicht im Blut des Erlösers, sondern im Blut derjenigen, die sie selbst erschlagen hat. Und der VdZ weiß sich, als Glied eben dieser Kirche, der einzigen Heilschance, mitgehangen - mitgefangen. Alles andere als deren Wegtilgung von der Erde wäre aber eine Überraschung. Und damit ... alles andere als ein baldiges Ende der Welt. Dieser Auffassung war übrigens auch der unlängst verstorbene Philosoph Robert Spaemann.





*190119*

Zur Abwechslung würde denken nicht schaden (1)

Das ist natürlich ein goldener Punkt, den die beiden Kasperl da aufgreifen. Seit wann gibt es einen Status, der da heißt "vom Verfassungsschutz geprüft"? Ist das nicht das, was der sowieso zu tun hat, und sich erst dann meldet, wenn er etwas gefunden hat? Oder gibt es eine Liste derjenigen, die gerade "geprüft" werden? 

Oder geht es da nicht um mehr. Erst wurde ein nicht stromlinienförmiger Chef auf höchsten Druck hin ins Nirvana geschickt, weil der glatt wagte zu sagen, daß es in Chemnitz - gegen die Äußerung des Bundeskanzlers Merkel - KEINE Menschenhatz gegeben hat. So war es nämlich. Aber das war zuviel. Also wurde er ersetzt. Und der neue Chef, sein ehemaliger Vize, froh endlich ans Ruder zu kommen, hat nun sofort seine Schuldigkeiten abgearbeitet. Und wie es einem strammen CDU-Mitglied ziemt, angekündigt, die AfD zu prüfen. Sie zu prüfen.

Folge? Nichts. Kein Beweis, kein Nachweis, daß es so wäre, um DANN und so weiter. Nachdem festgestellt wurde, daß also die AfD verfassungswidrig und böse und weiß der Deibel was wäre. Aber dafür - Schatten über der unliebsamen Politkonkurrenz. Heuer laufen ja eine Reihe von Wahlen. Wie in der Demokratie sowieso ständig, sodaß ihre Politik IMMER unter wahltaktischen Notwendigkeiten steht, ein Faktor, den manche als ziemlich verhängnisvoll bezeichnen. 

Nein, mehr noch, es ist damit gezielter Rufmord. Es ist offensichtliche Instrumentalisierung eines für den Bestand des Staates unbedingt notwendigen, deshalb unbedingt neutral zu bleibenden Wächteramtes. Das, werte Christdemokraten, fällt unter das 5. Gebot. Und zieht eine ipso facto Exkommunikation nach sich. Das ist für eine "christlich-demokratische" Partei tödlich, weil es ihr jede Legitimation entzieht. Schon Kaiser sind daran gescheitert. Also - Prost Mahlzeit, werte Christen! Hoffentlich kommen Eure Stimmlieferanten nicht zur Vernunft, sie könnten reagieren.

Aber wo wäre da ein Bischof, der aufträte und mit gotisch ornamentiertem Brustkreuz das Interdikt über den Regierungsbezirk von Berlin ausspräche? Ach ja, der Zuständige liegt noch im Bett und schläft den Rausch aus, den er sich am Buffet "Brot für die Welt" und "Flüchtlinge über alles" angesoffen hat. Strunzdummes, korrumpiertes Pack, alle miteinander. Kein Wunder, daß ein Münchner Kardinal Marx davon spricht, daß es sich moralisch nicht geziemt, von einem "christlichen Abendland" zu sprechen. Er weiß schon warum. Denn christlich ist da nix mehr. Er hat recht.

(Eine Übersicht über die Rechtslage findet sich auf Tichys Einblick. Demnach gab es bereits eine Vorprüfung, die aber keine hinreichenden Beweise erbrachte, daß die AfD verfassungsfeindlich sei. Nun wird diese Vorprüfung wieder aufgenommen, etwas, das aber wesensgemäß so stattfinden sollte, daß die Öffentlichkeit NICHT davon erfährt, weil das auf jeden Fall vorverurteilende Stigmatisierung bedeutet. Das verstößt gegen die notwendige Ergebnisoffenheit solch einer Untersuchung. Also stehen ganz klar politische Motive dahinter.)

Ansonsten? Nur Gequatsche im Video. Wirklich, nur Gequatsche. Oder wie soll man den Unsinn interpretieren, daß jeder "eine Meinung" haben solle? Bitte, wen interessieren denn alle möglichen Meinungen egal wozu? Im Gegenteil, hört doch endlich auf, werte Herren und Damen, die sich da berufen fühlen, die Zustände zu kritisieren (und da gäbe es viel, wirklich viel zu kritisieren), den Leuten den Druck aufzuerlegen, sie müßten zu allem eine Meinung haben! Auch der VdZ hat nicht zu allem eine Meinung, warum auch? Geht ihn alles etwas an? Muß ihn alles interessieren? Ist er für alles verantwortlich?

Oder heißt Meinungsfreiheit, unter der alles das firmiert, zu allem eine Meinung haben und vor allem laut und öffentlich äußern zu müssen? Na klar soll jeder sagen, was er denkt, meinetwegen. Aber er muß damit rechnen, daß man ihn dafür nicht immer sehr schätzt. Und manchmal geräuschvoll schnäuzt, weil man den Unsinn nicht hören will, den man erfahrungsgemäß erwartet.

Wen interessiert denn, was ein Ex-Handballer Kretzschmar zur Politik (oder weiß der Deibel wozu) zu sagen hat? Ist das seine Aufgabe? Der soll sich lieber um den mißglückten Rebound zwei Minuten vor Schluß kümmern, der der Nationalmannschaft bei der WM eine Niederlage einbrachte. Und die Taktik erklären, die das ändern könnte, damit man vom Zuschauen auch etwas hat. Das erwarten, nein, das erhoffen wir von einem Handballer-Sprecher. Was er zu "refugees welcome" sagt, interessiert nicht einmal den Hund vom Nachbarn. Schön, wenn ein Handballer auch privat dies und das sieht. Aber als öffentliche Äußerung IN SEINEM AMT ist es unangebracht. Dafür haben wir ja diese Politik-Clowns, die unsere Steuergelder verfressen und versaufen.

Die Kritikszene - sie "rechts" zu nennen ist nicht angebracht - hat es vermutlich schon übersehen. Sie ist längst irrelevant geworden und rein zufällige, leicht zu triggernde Zurufreaktion, oft nicht weniger verwirrt als die, die sie als verwirrt anprangern. Denken hätte bei vielen nicht schlecht am Revers gewirkt. Das also, was diese "alternative Medienszene" behauptet zu tun. Von der Linken hebt sie sich jedenfalls in diesem Mangel NICHT ab. Auch hier geht nichts über subjektive Momentsluscherei hinaus, inhaltliche Relevanz ist Zufallsprodukt. Ein bissel mehr Spaß ist zu wenig, tut leid.

Meinung ist nur dann von Relevanz, wenn sie ein Element davon ist, daß man seinen Ort ausfüllt, und damit die Aufgabe erfüllt, in die man damit gestellt ist.* Dafür gibt es Strukturen, dafür gibt es Kultur, dafür gibt es einen Staat, dafür gibt es Institutionen. Auch, ja gerade in der Demokratie, die ohne definitive Strukturen ein leerer Sandhaufen wäre.

Was ein Nicht-Handballer, der bestenfalls am Samstag bei Chips und Bier dem Sportkanal folgt, zum Handball zu sagen hat, würde auch einen Herrn Kretzschmar nicht interessieren. Und es ist eine der fatalen, wirklich fatalen Trugschlüsse (wenn nicht sogar mehr, nämlich ein Beweis, daß sie als umfassende Staatsform - im kleinen lokalen, begrenzten Rahmen ist das ganz anders zu sehen - komplett für die Fische ist, wie man so sagt, bestenfalls kurzfristige Notlösung, ansonsten aber ein Instrument der Auslieferung eines Volkes an "die Stärksten=Skrupellosesten"), daß eine "Demokratie" damit zu tun hätte, daß jeder permanent sein Maul egal wozu aufreißt.


Morgen Teil 2) Eine Empörung über die Geste der Empörung



*Übrigens, und nebenbei: Es fällt zu sehr unter den Tisch, daß die bei weitem überwiegende Mehrheit der Klimaalarmisten KEINE Klimawissenschaftler, oft überhaupt keine Wissenschaftler sind. Das sollte der Leser mitbedenken, unbedingt, wenn er wieder einmal einem panikverbreitenden Vortrag eines sagen wir "Wirtschaftswissenschaftlers" (ist Wirtschaft überhaupt eine Wissenschaft? Ist sie nicht einfach ein Teilgebiet der Moraltheologie?) oder "Kernphysikers" folgt. Wirkliche Wissenschaftler haben meist und naturgemäß großes Verantwortungsgefühl für ihr Forschungsgebiet, und berechtigte Angst, ihre eigene Wissenschaft durch falsche, irrelevante, unwissenschaftliche und voreilige Aussagen zu beschädigen. Was den VdZ wundert, ist deshalb oft, daß sich die wenigen wirklichen Klimawissenschaftler nicht lautstärker wehren, daß mit ihrem Fach derartiges Schindluder - von fachfremden Leuten! - getrieben wird.




*180119*

Donnerstag, 21. März 2019

Aber die Frage beantwortet es nicht

Spätestens in diesen Vorträgen, die der Ökonom Hans Werner Sinn zum Brexit und seinen Folgen hielt, zeigt sich die Unzureichendheit der sogenannten Wirtschaftswissenschaften, wenn sie gesellschaftliche, politische Vorgänge beschreiben soll. Dazu fehlt ihr die richtige Methodik. Denn anders als meist heute geglaubt, ist Ökonomie kein Produkt von Mathematik und bloß ökonomischen Zusammenhängen, sondern Wirtschaft ist ein Teilgebiet der Morallehre, der Moraltheologie. Das Erkennen und Beschreiben von wirtschaftlichen Vorgängen, die deshalb nur posthoc beschreibbar sind.

Ja, man kann sagen, was einzelne Faktoren bedeuten, wie sie auf andere Faktoren wirken. Aber man kann nicht sagen, was daraus im Insgesamt einer Volkswirtschaft wird. Dazu fehlt ihr jene Vision, die die Moraltheologie hat - Wesenserkenntnis. Und damit auch die Erkenntnis dessen, was "gut" und darin "gewollt" ist. Selbst wirtschaftliche Verwerfungen sind damit keineswegs "an sich" böse, sondern oft bloß zu ertragende Wirklichkeiten, die mit dem Anstreben des Richtigen zu tun haben. Aber das Richtige anzustreben kann niemals heißen, sich vor den Folgen zu fürchten.

Ja, es kann sein, daß ein Austritt Großbritanniens aus der EU zu wilden Verwerfungen führt. Es kann sogar sein, daß er Großbritannien auseinanderreißt. Aber das kann kein Grund sein, DESHALB dagegen zu sein.

Deshalb ist der Vortrag von Sinn "interessant", gewiß. Und stellt etwas sehr Richtiges vor Augen, nämlich die Notwendigkeit, den Sozialstaat (wobei er in seiner derzeitigen Form abzulehnen ist, eben aus Fragen des Gemeinwohls) zu nationalisieren, wenigstens insoweit, als man 'Erworbene Ansprüche' von 'Ererbten Ansprüchen' trennen muß. Es wäre eine Mindestforderung, die wir auch so längst durchsetzen müßten, daß für Sozialansprüche auch die Herkunftsgesellschaft zuständig bleibt, sich nicht einfach davon durch Auswanderung absentieren kann. Aber das wiederum kann und muß im Rahmen einer Beschneidung des Sozialstaates nach den strengen Geboten der Subsidiarität, und der Zurücknahme der "Präventiv-Sozialmaßnahmen" gesehen werden. In denen nur einer falschen, mathematisch heruntergebrochenen Betrachtungsweise von Volkswirtschaft als Geldproduktion entsprochen wird. 

Aber auch nicht mehr. Sinns Betrachtungen sind deshalb keine Anleitung an die Politik, wie zu handeln wäre. Denn die Frage des Gemeinwohls, die der Politik am Herzen brennen muß, was also für ein gelungenes Leben der jeweils betroffenen Gesellschaften am besten wäre, beantwortet solch eine Betrachtungsweise nicht. De Gaulle schien noch mehr zu verstehen, daß die Frage nach dem Gelingen von Leben nicht einfach über Vor- oder Nachteile aufzudröseln ist, die eine Wissenschaft betrachtet (so Ökonomie überhaupt eine ist), die sich nur auf Teilabläufe beziehen kann, die sie mechanistisch aus dem Insgesamt von Leben und Wohl herauslöst. Genau das hat uns in dieses Schuldendesaster geführt, das uns jetzt das Maß allen Handelns auferlegen soll.

Das Vorgetragene beantwortet deshalb auch nicht die "Nordirland-Frage", die nicht auf die Frage reduzierbar ist, ob es nach dem Brexit bei einer "Backborder-Lösung" wieder zu Gewaltausbrüchen kommen wird. Friede kann man nicht auf die Abwesenheit von Blut reduzieren.







*220119*

Arteriosklerose ist schlicht eine Lebenserscheinung

Auch das ist eine der großen Plagen der Gegenwart. Nein, die Rede ist nicht von Arteriosklerose, also den berühmten Ablagerungen in den Blutgefäßen, die Herzinfarkt auslösen können, weil irgendwann die Arterien verstopft sind, die das Herz mit Blut versorgen sollen. Die Rede ist nicht einmal von den abscheulichen Aufklebern über Rauchwarenpackungen, mit denen wir schockiert werden sollen. Die Rede ist vom Mythos, der diese Alterserscheinung umgibt und der sie zur wahren Plage der Menschen macht, die Mediziner über sie verhängen. Denn sie gilt als Zivilisationskrankheit, die dem viel zu fetten Essen, dem Rauchen, der mangelnden Bewegung etc. etc. zugeschrieben wird.

Aber wie Untersuchungen ergaben, gab und gibt es die Arteriosklerose überall und zu jeder Zeit. Egal, ob die Menschen sich bewegten oder nicht, ob sie manuell arbeiteten oder nicht, ob sie dies oder ob sie das aßen, ob sie rauchten oder nicht. Es gab sie einfach immer, sogar im alten Ägypten, und auch dort nicht nur bei den Reichen, sondern auch bei den Armen. Und es gibt sie auch bei den primitivsten Indiostämmen am Amazonas, auch wenn sich diese nach heutigen Gesichtspunkten "gesund" ernähren. Überall ist überall. Wieweit und woran jemandes Arterien sklerosieren, und in welchem Alter, ist nicht vorherzusagen. Es hängt eng mit der spezifischen Lebenssituation zusammen, in der jemand steht, mit der individuellen Charakteristik mit der Welt zu interagieren, und insofern sogar mit Vererbung. Aber man kann nicht sagen, daß es dies und das "an sich" wäre, so, wie Wasser im Motorzylinder zum Absterben des Motors führt. Der Mensch ist keine Maschine, sondern ein Geheimnis, ein extrem komplexes Mit- und Ineinander von Faktoren, von Wahrheit und Welt.

Das macht Arteriosklerose zwar nicht weniger "gefährlich", verändert aber grundlegend die Art darüber zu denken. Man könnte sie somit sogar als Anzeichen dafür sehen, daß der Mensch eben ... sterblich ist. Und irgendwann eben sterben wird. Der eine früher, der andere später. Es macht damit auch die Drohungen, die ständig über uns verhängt werden, zum sinnlosen Dauerstress. Der nichts bewirkt als eine Verschlechterung der Herztätigkeit durch Dystress. Arteriosklerose ist eine schlichte Erscheinung des Lebensfortgangs, der Dauer, und insofern sogar des Alters. Die allgemeine Panik, die heute ständig und so rasch ausgelöst wird, dient nur der Dogmatisierung, und das ist sehr nützlich. Denn darin dient sie der leichteren Extrem-Besteuerung von allen möglichen Waren und Genußmitteln, weil der Konsument aus schlechtem Gewissen ohne Murren diese Steuern zahlt. Weil er sich als Belastung des Gemeinwesens fühlt.









*150119*

Mittwoch, 20. März 2019

Sie öffnen immer mehr ihr Visier (2)

Teil 2) Die Klimarettungshysterie ist ein Ablenkungsmanöver. 
Und davon gibt es noch jede Menge.




Heute erfüllt die sogenannte Weltrettung vor dem Klima, die jede Berechtigung geben soll und auch die Souveränität der Staaten zerstört, exakt diese Funktion. Während alle die übrigen Schnapsideen - Gender, Migration, Homo-Ehe, etc. etc. - die Menschen in Atem und unter Dauerdruck halten. Weil die alltäglichsten, natürlichsten Vorgänge so schwer irritiert sind, daß jeder nur noch mit sich selbst und den einfachsten Lebensgängen beschäftigt ist, die einfach nicht mehr so selbstverständlich funktionieren, wie sie das immer taten. Sodaß man früher die Hände zum Werk frei hatte. Dabei merken die Menschen nicht, die nur normal leben wollen, daß ihnen hinter ihrem Rücken das Haus leergeräumt und ihr Erbe davongetragen wird. Sklaven brauchen halt keine Möbel.

Und wer sich brav verhält, kriegt auch einen schönen, süßen Job in der neu geschaffenen Elitenkolonie vulgo Wachmannschaft. Da gibt's Freibier, Gratiswürstel, Vollzeitkino, Glücksdrogen und Wichskabinen für jedermann.

Nun, um die Erfüllung des Sinns unseres Lebens, sogar um unsere Freiheit wird man uns zwar niemals bringen können, wenn wir das nicht wollen. Aber das Leben versauern, uns die Hölle auf Erden bereiten, das können die sehr wohl.

Wer da aber meint, das sei doch ein Widerspruch - Kapitalismus* und Kommunismus, das verträgt sich doch nicht! - der irrt gewaltig. Denn in Wahrheit ist der Sozialismus (der Kommunismus ist ja nur der Weg dorthin) die vollendete Form des Kapitalismus, braucht ihn lebensnotwendig, ja ist seine Erfüllung. Nirgendwo sind kapitalistische Methoden der Bewirtschaftung und Produktion so perfektioniert, wie im Sozialismus. Stalin hat alles daran gesetzt zu beweisen, daß seine UdSSR der bessere Kapitalismus war. Bis hin zur Architektur oder den Automodellen.

Denn anders als der Kapitalismus des Westens - der immer noch da und dort Räume hat, die Freiheit möglich machen - hat der Sozialismus wirklich jeden Bürger voll im Griff. Das ist der Grund, warum gerade das Großkapital, gerade die großen Unternehmen so interessiert sind, daß sich die Klimarettung zum Globaldogma mausert.

China exerziert es seit geraumer Zeit vor, wie sich Kapitalismus und Sozialismus hervorragend vertragen. Und liefert die Beweise für die Behauptung, daß die Weltklimarettung nur ein Feigenblatt ist, gleich mit. Erst jüngst hat Peking beschlossen, daß Wind- und Solarstrom nicht nur nicht mehr gefördert werden, sondern nur dann genehmigt werden, wenn sie nachweisen (SIE müssen nachweisen!), daß sie günstiger Strom ins Netz liefern wie Kohlekraftwerke, und außerdem dieses Netz nicht destabilisieren. Kohlekraftwerke, von denen derzeit Hunderte in Bau sind. 

Klimarettung? Das ist doch immer nur was für Idioten gewesen. Die wahren Drahtzieher lachen sich in Hinterzimmern einen Ast ab, daß der weltweite Coup d'Etat so großartig läuft. Verschwörungstheorien? Herrschaften, bitte, über diese Scheinfrage sollten wir hinaus sein. Der VdZ kennt in dem Fall sogar Leute, die selber dabei waren und berichten, daß die wirklich Mächtigen, die die Geldströme der Welt lenken, niemals an die Öffentlichkeit gehen. Die sitzen, von Privatarmeen bewacht, auf ihren Gütern in der Toskana oder sonst wo. Und saufen, so nebenbei, was das Zeug hält.

Gehen uns die Augen immer noch nicht auf?



*Wir können es nicht oft genug betonen: Der Kapitalismus, der hier gemeint ist, ist keineswegs der "Freie Markt". Er ist überhaupt kein freier Markt, denn er ist Oligarchismus, der sich des Staates zur Förderung seiner Interessen bedient. Menschen müssen frei arbeiten und wirtschaften können, das ist überhaupt keine Frage! Aber es braucht funktionierende Mechanismen, die darüber wachen, daß diese freie Tätigkeit nicht zu sehr menschlichen Schwächen anheimfällt und damit skrupellose, morallose Einzelne die freie Entfaltung der Mitwelt schädigen, das Gemeinwohl also leidet. Das gilt natürlich auch im internationalen Güteraustausch. Und es braucht streng subsidiäre, soziale Mechanismen (die aber keineswegs Aufgabe des Staates als Institution sind), die in Not Geratenen beistehen, oder Gefallene möglichst rasch wieder ins normale Geschehen reintegrieren können.




*180119*

Homöopathie und Alchemie

In einer kurzen Einführung behandelt Udo Pollmer den deutschen Mediziner und Chemiker Samuel Hahnemann, den "Erfinder der Homöopathie". Und er stellt ihn als "ersten deutschen Lebensmittelchemiker und Verbraucherschützer" vor, ohne auf seine Heilmethoden weiter einzugehen. Die aus der alchemistischen Idee entstanden, daß sich die Eigenschaften des einen Gegenstandes auf einen anderen durch zwei Methoden übertragen ließen: Hitze und Schütteln. 

Die Idee zu den niedrigen Dosen entstammt der richtigen Annahme, daß kein Stoff aus sich heraus giftig oder schädlich ist, sondern daß diese Wirkung mit der Dosis zu tun hat, in der man damit konfrontiert ist. Um diese zu messen, entwickelte Hahnemann als erster deutscher Chemiker Verfahren, die etwa den Bleigehalt im Wein testen konnten. Ein beliebtes "Weinsüßungsmittel", das aber in Gicht oder gar Tod verheerende Wirkungen hatte. In geringer Dosis aber konnte kein Stoff schaden. Also stellte er Substanzen her (die im wesentlichen Weingeistlösung waren), die diese Stoffe in ganz geringen Dosen enthielten. Im Grunde also ein rein allopathisches Denken!

Der Begriff "Potenzen" entstand erst Anfang des 19. Jahrhunderts, denn die farblosen Substanzen waren ihm zu wenig attraktiv. Also, so Pollmer, erfand er den Begriff "Potenzen", der sie fortan geheimnisvoller machte. Mit Erfolg. Bis heute ist diese alchemistische Vorstellung mit der Homöopathie verbunden. Sie ist aber mehr als bloßes "Image", das man bekämpfen sollte oder könnte. Sie ist "Wille".

Interessanterweise sah Hahnemann die Homöopathie als symptombezogene Medizin, in der gemäß dem alten alchemistischen Grundsatz Gleiches mit Gleichem bekämpft werden sollte. Während er die Allopathie als Kampf gegen die Ursache sah. Heute wird ja meist das genaue Gegenteil behauptet! 

Und man meint damit wohl den evidenzbasierten Ansatz, der der Schulmedizin zugrunde liegt. Hahnemanns Kritik an ihr bezog sich vor allem darauf, daß die Nebenwirkungen dieser Arzneien den Krankheitszustand des Patienten oft verkomplizierten. Und das war zum Wissensstand des auslaufenden 18. Jahrhunderts wohl auch tatsächlich oft der Fall. Ob es heute besser oder anders ist, wagt der VdZ freilich zu bezweifeln. Sie ist damit eher das oft unvermeidbare "geringere Übel". So meint man zu sagen. Aber - ist das wirklich so? Oder ist es nicht die Seite der völligen Überschätzung dessen, was man heute "Wissenschaft" nennt? Liegt die Wahrheit gar nicht in der Wahl zwischen den beiden, sondern liegt sie eher ganz woanders? Ist Rationalismus nicht eher die Erfüllung, nicht die Antithese der Magie?

Weil die Heilung ganz woanders liegt. In der Gestalt. Damit wäre sie aber dem Menschen (als Arzt, als Heiler) ohnehin unzugänglich. Denn es gibt die vollkommene Gestalt nicht, sieht man von Jesus Christus (und seiner Mutter) ab. Und ist nicht Heil-sein eine Frage der Fähigkeit der Selbstaktivierung zum Reinen, Vollkommenen hin? Damit wäre die gesamte heutige Medizin - allopathisch wie homöopathisch - sobald sie meint, "heilen" zu können, purer Wahn.

(Wird fortgesetzt)






*150118*

Dienstag, 19. März 2019

Verantwortung trägt Gewalt in sich

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Beitrags (22.1.19) gab es im Jahr 2019 bereits fünf Frauenmorde durch Liebhaber oder Ehemänner, schreiben die Zeitungen. Und sie tun es mit einer Aufgescheuchtheit, die doch Richtung hat. Die einen sehen es als Zeichen der eskalierenden männlichen Gewalt, angesichts derer man es ja immer wußte, daß Mannsein direkt mit dem Bösesein zusammenfällt. Die anderen nehmen die Fälle (die sich mehrheitlich unter Zugewanderten abspielten) als Belege, die auf die Schale der Schuld der Regierung über die Massenmigration der letzten Jahre gelegt werden müssen. Beides aber stimmt wohl in dieser Art nicht.

Nicht jede Gewaltausübung ist böse. Das ist es, was wir nicht mehr zu wissen scheinen, ja das uns ausgetrieben wurde. Und es wurde uns ausgetrieben, weil es darin um die Entmachtung des Mannes geht und ging. Eines Mannes, der in unseren Ländern wie ein kastrierter Haremswächter durch die Gegend schleicht, und zum "Neuen Mann" werden soll, der dann seine Lob- und Streicheleinheiten kriegt, wenn er genau das nicht ist, was er ist: Mann. 

In Wahrheit geht es hier nicht nur um die Entmachtung des Mannes; sondern dieses Machtvakuum füllt sofort die Frau aus. Die sich nun der sanktionierten Gewalt - unter Beiziehung der Macht der Gesellschaft, der Polizei, der dahingehend adaptierten Gesetze - bedient. Und dazu nicht nur ermuntert wird, sondern die dann auch noch belobigt und/oder bedauert weil als Opfer gestellt wird. 

Und das hat sogar an diesem Punkt tatsächlich mit Zuwanderung zu tun. Denn in den meisten Ländern der Welt, besonders jenen, die noch nicht von der pseudochristlich-amerikanistischen, marxistischen Gehirnwäsche völlig entstaltet wurden und damit in den meisten Ländern und Gesellschaften, aus denen diese Zuwanderer kamen und kommen, ist noch ein Element, das in naturrechtlicher, also dem Wesen des Menschen entsprechender Weise sehr gesund ist. Viele der Zuwanderer haben noch ein sehr richtiges Gespür für die Rolle des Mannes in der Zweisamkeit (deren einzige gewaltbefriedende weil regulierende Form die Ehe ist), und ihre Rolle in der Gesellschaft. 

Deshalb ist das, was unter "Integration" läuft, und vielfach nichts anderes meint, als daß sich der Zuwanderer gefälligst derselben Kastration und Dekadenz unterwerfen soll, die uns bereits kaputt gemacht hat. Man schaue sich doch nur den Zustand der Ehen und Familien an. Und dabei ist es bei weitem nicht ausreichend nach dem Status "noch beisammen oder geschieden" zu schauen. Denn wie viele "aufrechte Ehen" sind nur deshalb noch "aufrecht", weil beide gar nicht mehr versuchen oder das nie getan haben, eine Ehe zu leben, sondern damit die Gewohnheit des Beisammenseins aufrechthalten, weil sie die Konsequenzen scheuen. Eine Pseudo-Ehe also führen, die natürlich viele praktische Vorteile hat, vor allem aber auch oft nur der Bequemlichkeit und Trägheit dient. 

Man schaue sich nur an, was für ein Desaster das ist, was heute als Maß der Dinge - lächerlich nichtssagend "Beziehung" genannt - gilt, und fast systematisch die jungen Menschen in Leid und seelische Not bringt. Die hilflos zuschauen müssen, wie sie Mechanismen ausgeliefert sind, die irgendwann auch tatsächlich greifen, denen sie nicht gewachsen sind. Die aber auch Zuwanderern auferlegt werden, weil sie sonst als "nicht integriert" oder sonst was gelten.

Und da kommen also nun junge Männer, ältere Männer, die in Gesellschaften aufgewachsen sind, wo die Stellung von Mann und Frau in der Gesellschaft noch weit mehr dem Naturrecht, dem Natürlichen, Richtigen also entspricht. Die noch wissen, daß es ein Zueinander von Mann und Frau erstens gibt, weil es dem Wesen des Menschseins an sich entspricht, und zweitens, daß es nur als Zueinander in den jeweiligen Stellungen und Aufgaben gibt, die je Mann und Frau auferlegt sind. Und deren Wesen entsprechen. Wo der Mann als in die Gesellschaft, den Staat, die Gemeinschaften, die Welt hinausragenden Teil die Verantwortung für das Familienganze übernehmen muß, und daß es ohne Gewalt keine Verantwortung gibt, weil die sich erst dort beweist, wo sie verletzt wird. 

Wo also die Frau nicht je nach Laune und Willkür ihr eigenes Ding durchziehen kann. Wie es heute bei uns fast allgemein geworden ist. Wo in den Ehen nicht zwei an einem Strang ziehen, sondern meist der Mann sich den Anforderungen der Frau unterwirft und die inneren Spannungen (die aus den unerfüllten Wesensbedingungen kommen) irgendwie sonst abbaut.

Zuwanderer, deren Männer oft feststellen, daß sie es mit den früher gültigen gesellschaftlichen, zwischenmenschlichen Mechanismen nicht mehr schaffen, Frauen zu binden. Weil Bindung deren Willkür auferlegt ist - will sie nicht, ist der Mann bei uns machtlos, ja hat den staatlichen Gewaltapparat gegen sich. 

Und noch weit mehr ließe sich zu alldem sagen. Denn die (angeblich zunehmende - der VdZ glaubt das nicht, aber es würde ihn nicht wundern) Gewalt der Männer gegen die Frauen, die Gewalt der Zuwanderer gegen heimische Frauen, hat auch - und man hört das Gebrüll, das nun einsetzt! - sehr viel ... Richtiges, Gesundes, Natürliches. Da kann man manchen Bewegungen oder Personen, die sich an sich richtig gegen die Massenzuwanderung wehren (während die Gegenwehr gegen die Folgen ein ganz anderes Ding ist, das deshalb ganz andere Forderungen braucht, wie die nach Segregation, nicht nach Integration, die unmöglich und menschenwidrig ist), den Vorwurf tatsächlich nicht ersparen, daß sie nur noch nach Beißreflexen agieren und zwei völlig verschiedene Dinge in einen Topf werfen und damit Unrechtes tun.

So sehen wir nicht mehr das Gute, das Richtige, das Natürliche, das in den Zuwanderern auch steckt. Das uns qualitativ oft tatsächlich übertrifft. (Genauso freilich, wie wir etwas anderes nicht sehen, dem auch wir bereits entfremdet sind, im Denken, nicht in der Realität. Denn da haben wir mehr damit zu tun denn je: Mit der Dämonie, die mit dem Heidentum der Zuströmenden nur in einem mehr oder weniger, nicht aber prinzipiell, denn das ist es, verbunden ist.)

Daß es in unserer Situation, in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte, in der die Zerstörung der Ehe auch die Zueinanderordnung von Mann und Frau nachhaltig gestört hat, zu einem Punkt kommt, wo die Gewalt gegen Frauen eskaliert, weil der Mann sich seine Natur zurückholt, hat der VdZ schon seit vielen Jahren vorhergesagt. Es kann gar nicht anders kommen. Es wird sich vorerst freilich andere Wege suchen, aber es wird von der Jugend ausgehen, die Ersatzkriege gegen die Mütter (und in ihnen gegen die Frauen, denn Frau ohne Mann als Haupt ist amorpher Archetyp) führen werden. Wozu ihnen heute aber (noch) jeder Mut fehlt.  Und nach wie vor soll der ihnen genommen werden.

Aber das wissen die Zuwanderer noch nicht. Sie glauben, daß man es noch auf richtige(re) Weise regeln kann. Und stoßen hier mit den staatlichen Gesetzen zusammen, die all die Naturwidrigkeiten, die sich in das Zueinander von Mann und Frau, in die Stellung der Geschlechter in der Welt eingemischt haben, und das Aberwitzige zur Norm machen sollen. 

So wie in diesem Fall, wo ein Mann in Tulln (Niederösterreich), Haupt einer bosnischen Familie, der von der Polizei (die das erst auf Anweisung der Frau hin tut) "weggewiesen" wurde, und daraufhin die Frau erstach. Die genaueren Umstände kennen wir natürlich nicht, werden sie auch nicht kennenlernen, weil davon auszugehen ist, daß die Journaille die völlig falschen Fragen stellt, weil sie die wirkliche Problemlage gar nicht kennt. Aber er wäre zu exemplarisch. Gerade mit dem Wegweisegesetz hat man nämlich den Familien den Todesstoß gegeben. Schon alleine das Bewußtsein, daß die Frau die Gewalt in der Hand hält, über Wohl und Wehe der Familie zu entscheiden, den Mann also fortzuweisen, wenn er den Vorstellungen der Frau nicht mehr entspricht, wirkt desaströs. Der erleben muß, daß er keine Möglichkeit hat, seine Kinder seinen Zielen gemäß zu führen und zu lenken, und das kraft seiner Verantwortung nicht dulden kann. Wo einmal Wegweisung war, ist jede Zukunft zerstört. Kein Mann kann das ertragen. Tut er es dennoch, dann auf Kosten seiner Verantwortung.

Aber daß Verantwortung mit Gewalt zu tun hat, ist unseren gehirngewaschenen Köpfen nicht mehr vertraut. Deshalb gibt es bei uns aber nicht "weniger Gewalt", das ist ein Irrtum. Es gibt nur weniger Verantwortungsbewußtsein.





*220119*

Sie öffnen immer mehr ihr Visier (1)

Wer noch Zweifel daran hatte, daß die Klimarettung nur der Vorwand für ein ganz anderes Vorhaben ist, der kann diese Zweifel ruhig fahren lassen. Denn immer öfter und offener werden Forderungen gestellt, die nicht einmal mehr ein dünnes Nachthemdchen tragen, um zu verschleiern, daß es um weltweiten und zentral gesteuerten Sozialismus geht. Ging es bereits in Katowice nur darum, wie der Reichtum der Welt "neu verteilt" wird, so formieren sich dieselben Kräfte nun in Washington. Im Kongress kursieren bereits Papiere, die sich lesen, als wären sie Parteiprogramme der Kommunisten. Das alles läuft unter einem neuen Leitsatz, der sich mehr und mehr herausbildet und zeigt:  

Rettung des Weltklimas durch Umverteilung des Wohlstands. Das ist die nahezu geniale Synthese, auf die es immer offener hinausläuft. Das ist das neue Motto der Erlösung.

Es wird im US-Kongress unter der Bezeichnung "Green New Deal" (Roosevelt und sein Sozialismus lassen herzlich grüßen) bereits diskutiert, ein Programm zu verabschieden, die alle Macht der Wirtschaftssteuerung in die Hände eines zu schaffenden Komitees legt. Das mit Sondervollmachten ausgestattet, den völligen Umbau des Landes in die Hand nimmt.

Natürlich wird dann alles gerecht, wird die Welt zum Paradies, das haben so Programme an sich. Von tollen Einkommen bis zum Recht auf Arbeit, dazu gibt es Genderequality, Migration etc. etc. frei Haus, und die Weltrettung durch CO2-Reduktion und Erneuerbare Energien natürlich obendrein. Wobei es die Klimarettung ist, die man bald vergessen wird, weil man doch von Anfang an wußte, daß das a) ein Unfug, und b) niemals finanzierbar ist. Und Zeit wäre es, weil sich sämtliche Prophezeiungen durch das reale Wetter nicht und nicht erfüllen, es wird immer offenbarer. Sodaß die einfachen Menschen bald genug davon haben werden. Also herrscht Zeitdruck! (Und das ist der einzige Zeitdruck, der hinter der Klimarettung steht.)

CFACT zitiert einen Gustohappen aus dem genannten Papier:

(vi) mitigate deeply entrenched racial, regional and gender-based inequalities in income and wealth (including, without limitation, ensuring that federal and other investment will be equitably distributed to historically impoverished, low income, deindustrialized or other marginalized communities in such a way that builds wealth and ownership at the community level);
(vii) include additional measures such as basic income programs, universal health care programs and any others as the select committee may deem appropriate to promote economic security, labor market flexibility and entrepreneurism;

Man nennt das Wassermelonenpolitik - eine dünne, grüne Schale umgibt einen dicken roten Kern. Und um den geht es in Wahrheit. Freie Wirtschaft, ja Freiheit überhaupt gibt es da nur noch als Feigenblatt. Als die Freiheit, Peitsche oder Strick zu wählen. Zu wählen zwischen Wachmannschaft und Häftling. Genau so, wie es auch unter Hitler noch Unternehmen gab, obwohl von einem freien Markt nur noch in Nischenbereichen die Rede und alles zentralgesteuert war. Verhandelt wurde nur darüber, wieviel Gewinn ein Unternehmer einstreifen durfte. (Die sich das natürlich mit fetten Spenden und eleganten Dienstbarkeitsriten gerne einfacher machten.) Die historische staatliche Situation machte eben eine Indienststellung sämtlicher Volkskräfte, also auch der Wirtschaft, nötig, das konnte doch jeder einsehen. Auch die Bevölkerung.


Morgen Teil 2) Die Klimarettungshysterie ist ein Ablenkungsmanöver. 
Und davon gibt es noch jede Menge.




*180119*

Montag, 18. März 2019

Wer gesund ißt, stirbt früher

Noch einmal Udo Pollmer, der wieder gegen den Diätwahn unterwegs ist. Und wieder einmal die Dicken verteidigt, was wir dankbar und erleichtert annehmen. Es ist der Druck, sagt Pollmer auch hier, der einen Menschen je nach Konstitution dick (oder dünn) macht. Es sind die Cortisol-Hormone, die seelischer Belastung entspringen und die Fettbildung (oder das Abmagern) bewirken.

Auch die Rede vom Body-Maß-Index ist Unsinn eines Normierungswahns. Schon wer längere Oberschenkel hat oder breite Schultern, wer also einfach kräftiger gebaut ist, wäre dieser Norm gemäß übergewichtig. Aber jeder hat eben seine Veranlagung. Auch darin, seelische Eindrücke zu verarbeiten, möchte man hinzufügen. Denn Druck muß gar nicht immer von außen kommen, die Reaktion auf die Welt ist durchaus subjektiv, situationsgemäß und damit immer unterschiedlich. 

Abgesehen von der wie immer hanebüchenen Erklärungsmanie durch Evolution, bleibt die Aussage interessant, daß das Kochen eine hinausverlegte Verdauung ist, die Sinn hat. Anders als die Tiere müssen wir unsere Nahrung zubereiten, um sie verwerten zu können. Unser Verdauungstrakt, der darauf eingestellt ist, ist Zeugnis dafür, daß wir eben Kulturwesen sind. Auch unser Gebiß zeigt, daß es dafür ausgelegt ist, mit Hilfsmitteln (Löffel, Messer und Gabel) zu speisen. Wir sind eben keine Affen, die kurz mal von den Bäumen heruntergekommen sind und sich nun darum zu kümmern hätten, daß sie ihre rohen Nährstoffe möglichst "biologisch" serviert bekommen. Anders als Tiere, hat der Mensch einen langen Dünndarm (und einen kurzen Dickdarm), und dadurch kann er aus der Nahrung mehr Energie gewinnen. Und die ist für das (im Vergleich mit Tieren große) menschliche Gehirn unbedingt notwendig. 

Das Gehirn ist eben das Organ, das die meiste Energie braucht. Der Körper reguliert sich über zwei Dinge - die Zuführung von Energie, und die Abgabe über Verbrennung. Er gibt also über Körpertemperatur ab. Wer mehr abgibt, nimmt sozusagen ab. (Deshalb wohl auch die Verankerung der Grundregel im Typus; Anm.) Der Grund, warum Sport "schlank" machen kann, ist deshalb darin begründet, daß unsere Lebensweise heute oft zu wenig Energie verbraucht. 

Und das heißt, wenn wir mit unserer eigenen Gedankenreihe weiterbauen, daß es von der Selbstaktivierung abhängt. Wer sich wenig aktiviert, also etwa geistig-seelisch träge ist, vielleicht sogar depressiv, lethargisch ist, oder wie mancher Typ und Charakter ein eher beobachtender, nicht aktiv teilnehmender Mensch ist, oder warum auch immer sich innerlich wenig aktiviert, verändert deshalb sein Körpergewicht. In Zu- oder Abnahme. Worin wir den Hinweis auf Zustände in einer Kultur sehen müssen.*

Wird sie menschenfeindlich, menschenwidrig, haben wir die bekannten Gewichtsprobleme als Massenphänomen. Das läßt die vielen schwer Übergewichtigen in den USA (und anderen Ländern) recht einleuchtend deuten. Und macht auch eine recht stimmige, präzise Aussage dazu, wenn es heißt, daß die heutigen jungen Menschen immer häufiger Übergewicht haben. Das grob gesprochen weit mehr eine Erscheinung der Verwahrlosung, der fehlenden Einbindung in wesentliche Lebensantworten ist, als des sogenannten Wohlstands. Damit schließen sich viele Gedankenkreise!

Wir sollten uns um ideologische Nahrungslehren aber gar nicht kümmern, meint Pollmer. Noch dazu sind viele der heutigen Ernährungsrichtlinien blanker Unsinn, wobei das Übel vor allem in der mit Druck verbundenen Vorschrift einer angeblich "gesunden Norm" liegt. Denn zwar könne man nicht sagen, daß z. B. Rohkost an sich schädlich sei, das muß jeder für sich selber entscheiden, ob und wieviel er davon mag, aber schädlich ist auf jeden Fall zu sagen, daß man möglichst viel Rohkost essen sollte, weil man sonst krank würde.

Wie ist es jetzt mit der provokanten These, daß der, der gesund ißt, früher stirbt? Pollmer erklärt, daß der Mensch als junger den Körper aufbaut. Das geht im Älterwerden bis zu einem Zenit. Dann wendet sich das Blatt, und der Ältere beginnt wieder abzunehmen. (Wir können auch darin einen Hinweis auf die oben angerissene These der Selbstaktivierung und Kulturbedingtheit sehen; Anm.) 

Wer aber auf diesem Zenit zu wenig Substanz hat, stirbt somit auch früher. Ihm geht schlicht die Energie aus. Auf keinen Fall kann man also sagen, daß wir gesünder oder älter werden, wenn wir uns ängstlich an bestimmte selbst- oder fremdauferlegte Ernährungsvorschriften halten. Eine solche Wirkung läßt sich durch nichts belegen. Belegen lassen sich aber viele Gesundheitsschäden, die AUS solchen Ernährungsideologien stammen. Aus einer versuchten (und dann wieder aufgegebenen) Studie über die Lebensgewohnheiten von Menschen, die über hundert Jahre geworden sind, geht hervor, daß sie sich alle nicht um irgendein Geschwätz über "gesunde Ernährung" oder "gesunde Lebensweise" gekümmert hätten. Sie haben vielmehr ihr Ding durchgezogen, könnte man sagen, sich nur darum gekümmert, was sie für sich als richtig angesehen haben. Zwar heißt das nicht, daß nun jeder hundert Jahre alt wird, aber diese Unbekümmertheit und Selbststärke ist eben ein Merkmal der Hundertjährigen, meint Pollmer.






*Diese Aussage verändert sich nicht, wenn man sich der Tatsache zuwendet, daß viele, die eine Fasten- oder andere Diätkur machen, berichten, daß sie viel klarer und rascher denken könnten, sich geistig viel freier fühlten. Ganz frei und leicht wird sich der Geist nämlich fühlen, wenn Leib und Seele sich im Tod trennen, das nur als Hinweis. Die graduelle Lösung des Geistes von der Last des Leibes (den der Geist ja als Gestaltform bewegen muß) durch Mangel ist zwar zuweilen sinnvoll (weshalb Fasten immer eine geistige Vorbereitung auf einen Ewigen Gehalt früher sogar sehr häufig war, man denke an die vielen Fastenvorschriften, die auch die Kirche immer kannte), weil sie eine distanziertere, also geistigere Betrachtung ermöglicht, aber allgemein gesehen entspricht es nicht dem Wesen einer Gesellschaft. Die ja konkret, also fleischlich ist. Solche forcierte Geistigkeit kann immer nur ein Ergänzungsphänomen sein, nicht Allgemeinzustand. Als im 12. und 13. Jahrhundert Kasteiungsbewegungen als dauerhaftes - also nicht temporäres - Massenphänomen auftraten, überlegten Fürsten und die Kirche, was dagegen zu tun sei, denn es gefährdete real die Kultur. Spanien hat das ab dem 17. Jahrhundert auch tatsächlich vorgemacht (Cervantes/Don Quijote!)





*150119*

Stimmt das wirklich einfach so?

Ein wenig hat der VdZ auch solche Äußerungen über, wie sie hier der deutsche Handballer Stefan Kretzschmar zu Ansehen und Mediengeraune brachten. Das Gerede über mangelnde Meinungsfreiheit und Gesinnungsdruck ist nämlich ein Stück weit auch ein selbstmitleidiges Gejammere. Das eine Utopie will - ein Land, wo alle sagen können, was sie denken, und jeder es akzeptiert, auch wenn er ihm nicht zustimmt, sodaß sich wieder alle lieb haben - die es weder so einmal gab, noch je so geben wird. 

Was oft übersehen wird, daß die Sache eine zweite Seite hat. Und die ist der größere Mangel. Es geht um das, was man Zivilcourage nennt, es geht um das, was man Bereitschaft nennt, auch Gegendruck und Böses auszuhalten. Denn die Stärke der Schwachen lebt erst so richtig, wenn die Starken schwach sind. Deshalb muß man die mangelnde Meinungsfreiheit zuerst einmal in einem Gleichschritt mit dem Verlust jenes Ethos gleichsetzen, der das Abendland überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die Bereitschaft, ein Kreuz zu tragen, es ist die Bereitschaft auch unter dem drohenden Tod zu seiner Überzeugung zu stehen.  Erst so kann ein schöpferisches Kulturklima entstehen.

Ja, es gibt Meinungs- und Gesinnungsdruck, und ja, es gibt ungeheure Gewaltbereitschaft, den der anders denkt und anders handelt niederzuschlagen. Vermutlich wird es nicht viele Leser dieser Zeilen geben, die das hautnah und brutal erlebt haben (und immer noch erleben) wie der VdZ. Aber es führt zu nichts, sich unter diesen Prügeln heulend in eine Ecke zu verkriechen und zu fordern, daß die anderen aufhören sollen, so böse zu sein. Man muß ihnen widerstehen! Und die Schläge wegstecken lernen. Und TROTZDEM das Richtige tun. Denn es geht nicht um Erfolg oder Durchsetzungsgewinne, es geht um die eigene Haltung, es geht um den eigenen Zugewinn an Leben. Und den hat man erst bei und durch Selbstüberschreitung, nicht durch Introversion.

Anders wird die Forderung nach mehr Meinungsfreiheit viel zu schnell zu einer Unterabteilung der political correctness. Die alles weghaben will, das schmerzt, und so zu einer Forderung wird, die alles verdammt und als unmoralisch abstempelt, das Anstrengung bedeutet. Und zwar die Anstrengung des Menschseins. Da können wir durchaus Anleihen bei den alten Griechen nehmen, die ihr Leben nicht deshalb gering schätzten, weil sie es nicht liebten, im Gegenteil, sondern die wußten, daß das wirkliche Leben, die wirkliche Frucht, das wirkliche Glück aus der Selbstüberschreitung erwächst. Aus dem Ewigen, meinetwegen: dem ewigen Ruhm, in dem der Gedanke an ewiges Leben verwoben ist. Keine schlimmere Strafe deshalb als nach dem Tode vergessen zu werden.

Was ebenfalls dabei gerne vergessen wird ist, daß diese Meinungsäußerung, diese Freiheit untrennbar mit jenen Lebenskreisen verbunden ist, die einem zustehen, die eines Aufgabengebiet darstellen. Das gegen jene geredet, die da meinen es käme darauf an, möglichst große Massen dazu zu bringen, den Mund über hohe Politik und einfach alles aufzumachen. Stattdessen hat gerade das angeblich befreiende Internetzeitalter samt social media eine Jahrhundertflut an unwesentlichen, substanzlosen Äußerungen gebracht. Auf das wir gerne verzichten können. 

Es würde also vielen auch guttun, den Mund ein Stück weit weniger aufzureißen, weniger zu posten, weniger sinnlose Twitterspenden weiterzuleiten, den Nächsten ein Stück weit weniger mit eines bescheidenen Gedankenergüssen zu nerven. Sondern sein Reden auf das zu beschränken, das unmittelbar und konkret mit eines Lebenskreis zu tun hat. Wie viele gibt es, die die große Lippe führen, wenn es um Migration und Integration und Steuerpolitik und die USA geht, die aber in den eigenen vier Wänden stillschweigend eine Umkehrung aller Ordnung akzeptieren. Denn dort, dort würde es wehtun, und mehr kosten als ein paar Cent Stromkosten für das Absetzen einer hochwichtigen Internetbotschaft. Es wird heute also viel geredet, aber wenig, sehr sehr wenig gedacht, denn das hat mit Sittlichkeit zu tun. Auf allen Seiten.

Eine Gesellschaft, eine Kultur ist immer in Segmente aufgeteilt, ist ein Organismus, in dem jedes Organ seine eigene Funktion hast. Da gibt es Schneider, Bäcker, Furchenzieher und Dochtschwärzer, aber da gibt es auch Priester, Dichter und Philosophen, deren Aufgabe es ist, die Sprache all der Schneider und Furchenzieher aufzufrischen und die Begriffe, sie sich wie Schlacke wieder und wieder anlegen, aufzuklären und zu säubern. Um sie dann, gereinigt, den Bäckern und Dochtschwärzern zurückzureichen. Deren Aufgabe ist, Furchen zu ziehen und Dochte zu schwärzen und gutes Brot zu backen und ihre Toten zu ehren, nicht über Liturgiereformen und Trumpaussagen zu diskutieren. 

Hier täte mehr Ehrfurcht gegenüber den Dichtern, Priestern und Philosophen mehr als gut. Sie sind die Meister der Sprache, damit des Denkens, damit auch - der Meinung. Stattdessen haben wir es doch mit den faulen Früchten eines falschen Menschenbildes zu tun, wie es die Aufklärung vertritt und nach wie vor verbreitet hat. Auch und gerade unter so vielen "Andersdenkenden". Dieses System jedoch funktioniert nur, wenn auch die Kirche funktioniert, als Gegengewicht und Gegenautorität. Es braucht also Religiosität, und zwar vor allem Religiosität, nicht mehr Meinungsfreiheit. Als das Leben mit einer Verpflichtung, die größer ist als aller Druck, unter dem ich stehe, weil ich anders denke als neun Zehntel der Stammtischbrüder.

Also, Herr Kretzschmar, sie waren doch Sprecher der Handballer (oder so ähnlich), hatten also den Lebenskreis, der Opfer verlangt hätte. Wo war da bisher die mutige Pflichterfüllung? Oder erwarten Sie, daß Ihnen doch die einfachen Leute ihre Mühe abnehmen, die sie nicht zu leisten bereit waren?

Von Mut und Freiheit kann man eben nur reden, die wird sich nur in dem Maß ausbreiten, wenn die Menschen sich der ersten, ursächlichsten Wirklichkeit - Gott - mehr verpflichtet fühlen als den Gesetzen der Welt, die immer restriktiv waren und sein werden, wenn es zu wenig gibt, die den hermetischen Kreis aus Eigensucht und seelischer Niedrigkeit auf das Ewige hin durchbrechen. Und so den stinkenden Haufen, zu dem jede gottlose Gesellschaft verkommt, zwangsläufig verkommt, kräftig auslüften, auf daß wieder Blumen wachsen, nicht Stampffäule aufsteigt.

Ohne die Haltung also, nötigenfalls auch zum Märtyrer zu werden, wenn man sich und dem treu bleibt, an das man glaubt, das man für richtig und wahr hält, geht das also nie ab. An solchen Menschen aber mangelt es. Nicht an Menschen, die zu allem und jedem den Mund aufmachen und in Wirklichkeit nichts zu sagen haben. Davon gibt es auch heute mehr als genug. Sie ist meist Ausfluß von Narzißmus und allzu oft nicht mehr als das Gejammere von Menschen, die Erwartungen hatten, die sich nie erfüllen lassen. Auf allen Seiten.

Oh ja, das ist schwer, oh ja, das ist nicht leicht, und oh ja, dagegen verstößt man täglich siebenmal siebzigmal. Aber genau deshalb muß man tagtäglich neu aufstehen, tagtäglich neu anfangen, um jenen Mut zu kultivieren, den jede Meinung braucht, so sie eine ist. Auf daß sie dann im Wind hängen kann, ohne daß sie zu stinken beginnt. Und von der ewigen Weisheit und Wahrheit berichtet. Aber bei sich, bei sich muß jeder anfangen. Von Utopien, daß erst alle anderen, dann ich so sein muß, haben wir nämlich genug.








*110119*

Sonntag, 17. März 2019

Was die "Sache Greta" ist

Nun doch wieder ein tagesaktueller Einschub, denn was sich das abspielt geht einfach auf keine Kuhhaut mehr ... sind nun wirklich schon alle irrsinnig? Haben wir es wirklich nur noch mit Wahnsinnigen zu tun? Man sträubt sich, diese bittere Wahrheit anzuerkennen. Wer könnte oder wollte dann noch in diesen Mitten leben? Müßten wir stattdessen nicht spätestens jetzt auch so panisch werden wie Greta Thunberg, schon gar angesichts einer SOLCHEN Eliten-Riege, die sich nun sogar noch ihrer letzten Unterhosen entledigt? Um uns vor dieser Verzweiflung (zu der man, wäre alles so, sogar ein Recht hätte) ein wenig zu bewahren, verschieben wir den ursprünglich für heute vorgesehenen zweiten Artikel (er wird Ende Mai nachgereicht), und fügen diese Replik ein.

***

Wieder einmal bringt es William M. Briggs auf den Punkt. Indem er beschreibt, was er für den klarsten Beweis dafür hält, daß die "Sache Greta Thunberg" - ein Fall von schwerem Mißbrauch der Kinder durch Erwachsene - ein einziger PR-Furz ist. Denn Greta argumentiert laufend ungefähr so, und der Leser sollte sich diese Sätze ein paarmal durchlesen, sie sind überwältigend und eigentlich schon die ganze Aussage:  

Sie (Greta, stellvertretend quasi für alle Kinder) verstehe nicht, was die Wissenschaft genau sagt. Denn den Klimawandel (=menschgemachte, katastrophale Erderwärmung durch CO2) könne man nicht riechen, schmecken, fühlen. Aber er sei da, er sei real. Und niemand tue etwas dagegen, und dagegen lehne sie sich auf. 

Recht sicher will man sie damit davor bewahren, daß sie das, was sie da fordert auch argumentieren können muß. Denn das kann sie nicht. Das kann keiner der Klimaalarmisten.

Wenn also das Kind (bzw. die Kinder) aus eigener Wahrnehmung gar nicht feststellen können, daß es eine gefährliche Klimaerwärmung gibt, können sie dessen "gefährliche Gewißheit", die sie in Panik versetzt, nur aus den Mündern der Erwachsenen gehört und was noch schlimmer ist: Seine Bedrohlichkeit als Wertung von ihnen übertragen bekommen haben. Denn wie sie selber sagt: Im Alltag ist davon nichts zu erleben. Erst dann aber wäre es allerbestenfalls auch "kindgerecht". Denn "Klima" ist eine reine statistische Abstraktion und aus dem alltäglichen "Wetter" NICHT ABLESBAR. 

Das wäre sonst ja ungefähr so als würde jemand die Wahrheit der "Superstringtheorie" belegt sehen, indem er behauptet, er würde diese Superstrings (die reine Theorie und Abstraktion sind) spüren, sehen, riechen, schmecken. Wenn sie freilich stimmt, dann hieße das trotzdem, daß sie ALLEN Dingen zugrunde liegt. Aber von einem Kind, einem Jugendlichen, ja von Erwachsenen, die dieses Spezialfach der Physik nicht wirklich kennen und studiert haben, niemals "bewiesen" oder physikalisch-wissenschaftlich erkannt werden könnte.

***

Und das führt uns zu einem nächsten Punkt. Denn wenn die "Sache Greta" eines beweist, dann das, daß die Erwachsenen, die Lehrer, die Lehrautoritäten, die "Wissend zu sein Behauptenden" viele Jahre lang schon die Kinder, Jugendlichen, Schüler, Studenten INDOKTRINIEREN. Denn wenn etwas keine wissenschaftliche Klarheit hat (und das ist beim Klima auf jeden Fall so) ist es unverantwortlich, die Kinder an unseren Schulen und bereits in den Kindergärten in Panik zu versetzen, daß wir es mit einer existenzbedrohenden und zukunftsraubenden Lage zu tun haben. Die noch dazu auf eine Politik zurückzuführen sei, die "nichts täte".

Das muß in diese Forderung münden, denn Indoktrinierung bedeutet die Schaffung einer Handlungsenergie. Diese zu lenken, diese der Vernunft somit einzugliedern, verlangt Wissen, verlangt Verstand. Wie soll das aber bei Kindern anders passieren als durch Anleitung (und damit Instrumentalisierung) durch Erwachsene, durch Autoritäten? Denn diese Energie ist in ihrem kindgemäßen Lebenskreis nicht abzuführen, sie übersteigt ihn deutlich. Diese Autoritäten haben sich also in den Schulen, in den Kindern, in den Jugendlichen, in den Studenten eine Handlungsenergie aufgebaut, die sie nun abernten und für ihre Zwecke einsetzen.

Das erfüllt den Straftatbestand der "Volksverhetzung". Und als solcher muß er auch geahndet werden. Merkt Euch deshalb alle Namen der Beteiligten. Es wird auch hier zu einer "Zeit nach 1945" kommen. In dem Punkt kann man auf die Wirklichkeit vertrauen. Alles kommt ans Tageslicht. Nur das Sein bleibt. Alles andere fault ab, wie die Schalen einer Kastanie im Herbst. 

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Es gibt noch eine Weise, wie man die absurden, ja abstoßenden, ekelerregenden Geschehnisse rund um die "Sache Greta" und die Schulstreiks am Freitag betrachten kann, ja vielleicht muß. Sehen wir uns nämlich an, was da passiert: Die Kinder sagen (wobei es schon da hakt, denn wir wissen, daß sie es gar nicht tun, sondern diese Aussagen sind das Fabrikat des Vaters von Greta, der eine PR-Firma betreibt und sich sicher heute schon kaum noch vor Aufträgen retten kann, denn er hat bewiesen, wie man in dieser aktuellen Medienlandschaft Gewalt direkt in Politik ummünzen kann. Die Politiker, die wir haben sind unter jeder Intelligenz- und Vernunftschwelle und auf dem Persönlichkeitsniveau von asozialen Kleinkindern, das meint der VdZ wortwörtlich; also: nicht die Kinder sagen, sondern man läßt sie sagen), daß sie die Schule schwänzen, denn wenn es keine Zukunft gibt, hat es auch keinen Sinn, für sie zu lernen.

Nehmen wir diesen Satz einmal als etwas ganz anders, nämlich als paradoxe Intention. Die folgendes macht: Sie nimmt eine Aussage wörtlich. Das heißt in diesem Fall: spitzt sie zu. Wenn es so ist, daß die Lage der Welt wegen des Klimas "auf eine Katastrophe zusteuert", und wir daran schuld sind, dann wäre es ja tatsächlich nicht einzusehen, warum nicht sofort und wirklich sofort und mit allen Mitteln gehandelt wird. Weltweit. Nun hören diese armen Kinder (Greta ist noch dazu psychisch schwer krank, und bei psychischen Krankheiten kann man nicht einfach sagen: da und da ist man geheilt; im übrigen sagt uns das viel über die Natur ihres Elternhauses und ihrer Erziehung generell) Tag für Tag, daß alles zu spät sei.  

Die Lehrer und Erzieher machen sich (in perversem Mißbrauch ihrer Autoritätsstellung) einen regelrechten Spaß daraus (auch das meint der VdZ wörtlich, auch für sie gilt zu großen Teilen die Zuschreibung eines desaströsen Charakters) die Kinder in Panik zu versetzen. Da erleben sie noch, was ihnen ihr feiges Leben vorenthalten hat: Die Macht, andere zu bestimmen, die Libido Dominandi.

Nun wehren sich diese Kinder. Sie sagen, wir wollen, daß auch Ihr Lehrer etc. in dieselbe Panik geratet. Sie wehren sich gegen eine Indoktrinierung, die unverantwortlich arme Kinderseelen verwirrt und in einen Zustand verzweifelster Hoffnungslosigkeit versetzt. Denn hier wird behauptet, alles gehe "auf eine Wand zu, die schon sehr nahe sei", aber niemand nimmt die Kinder in Schutz, niemand hilft ihnen, niemand gibt ihnen Hoffnung, daß das nicht der Fall sei. 

Es sträuben sich alle Haare, wenn man das genau bedenkt. Man hat bereits eine ganze Generation von Kindern und Studenten (denn die Unis unterscheiden sich mittlerweile auch kaum noch in ihren Zielen und Methoden von Grundschulindoktrination) instrumentalisiert. Und skrupellos mit einer düsteren Zukunftssicht belastet, die diesen Kindern die Luft zum Atmen nimmt. Das wollen sie nicht mehr. Ums Klima kann es ihnen gar nicht gehen, denn davon können sie keine Ahnung haben. Sondern es geht um einen Aufschrei gegen die Indoktrinierung.

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Und noch etwas, noch etwas, werte Herrschaften, gibt es da zu bemerken. Seit vielen Jahrzehnten mißbrauchen die Männer die Frauen und sogenannte Frauenagenden, in denen sie zu Opfern erklärt werden, um in der großen Politik Änderungen zu erzwingen. Der ganze Feminismus ist eine politische Operation der Männer, das war es auch schon damit. Die sich natürlich und wie immer eines kleinen Funkens Wahrheit bedient hat, den die Frauen gerne geliefert haben, und den die Männer aber dann in eine völlig andere Umgebung transferiert haben. Nun gehen diese selben feigen, niederträchtigen und charakterlos-bösartigen Männer - und da sprechen wir schon von der bei weitem überwiegenden Mehrheit der Schwanzträger, die so feige geworden sind, daß sie schon stinken - noch einen Schritt weiter. 

Denn nur Idioten glauben das Märchen, daß Politik NICHT eine Welt der Männer sei. Die vielen Männer, die erst die Frauen vorschoben, um ihre Interessen durchzusetzen, scheuen nun nicht mehr länger davor zurück, das auch mit ihren Kindern zu machen, um eine schizoide Situation zu schaffen, in der sie ohne sich zu deklarieren durch Ausnützung der Gutheit, aber auch der Schwäche anderer erreichen, was sie (und nur sie) wollen. Das Urteil über sie ist bereits gesprochen.

Auch über diese unsägliche Figur Schellnhuber und dessen Kollegen. Der da erzählt, daß sich mittlerweile 2.000 Wissenschaftler (wobei: die Zahlen aus solchen Mündern sind praktisch immer eine Lüge, sogar wenn sie "richtig" sind) "mit den Schulstreik-Protesten solidarisiert" haben. Geht es noch niederträchtiger?  

Schellnhuber toppt sich von Jahr zu Jahr. Da mißbrauchen tausende "Wissenschaftler" nun die Kinder, um ihre Forschungsmilliarden abzusichern, noch mehr aber: Diese Methode zu stärken, wie man ohne Mann zu sein, ohne erwachsen werden zu müssen, ohne Kompetenz zu haben, ohne dazu berufen zu sein, doch etwas in der Welt wird.  Wie man als schwanzloser Feigling doch die anderen bezwingt. 

Oder, in Termini der streikenden Schulkinder, als deren Lektion: Wie man durch Petzen in der Schule mehr erreicht als durch sittliche Größe, einfach indem man die legistische Autorität hinter sich versammelt.

Diese niedrigen Charaktere also schieben nun (nach den Frauen) die Kinder vor sich her, weil sie sich sonst in der Welt der Männer nicht durchsetzen können und nie Männer geworden sind. 

Nun, das Niedere kann sich eben nicht mehr schämen, kann keine Ehre verlieren. Denn es ist ja der Verzicht auf Ehre und Scham, der niedrig macht.


*160319*