Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
Dieses Blog durchsuchen
Samstag, 14. Januar 2023
Morgendliche Atemübung
Sonntag, 11. Dezember 2022
Respekt vor Algerien (2)
Samstag, 10. Dezember 2022
Respekt vor Algerien (1)
Freitag, 11. November 2022
Lust am Leben des Lebens
Dadurch erkennt (und umso mehr also liebt), und es schließlich OHNE ES ZU ZERSTÖREN, sondern durch hereinholende Überhöhung in ein dem Materialen DADURCH mögliches, aber durch das Mächtigere (=Geistige) implementierte, über es verhängte Gestalthafte formt.
Ja, richtig, Gestalt ist immer eine Form von Gewalt, von Staat, von Ordnungsgesetz, eins in allem also. Das Heilige ist so besehen das Gewaltsamste, das denkbar ist!
Das wie jede Gestalt nur aus EINER Gestalt stammt. Jener Gestalt, in der alle Gestalten enthalten sind, somit in der Linie Mensch - Gottmensch, Schlußstein wie Fundament der Schöpfung. IHS.
Sonntag, 6. November 2022
Seinsintegraton durch Adaption an den eigenen Sinn
![]() |
| Aufnahme Blut |
Montag, 25. Juli 2022
Gedankensplitter (1427)
![]() |
| E. M. Jones on Podcast |
Freitag, 22. Juli 2022
Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (2)
Donnerstag, 21. Juli 2022
Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (1)
Freitag, 10. Juni 2022
Der objektive Beweis
![]() |
| Tulsa Massaker |
![]() |
| Mike Adams |
Taten nicht als Reaktionen auf die Tatsache sehen, schreibt Mike Adams auf "Natural News", daß die Medizin zunehmend zu einer Veranstaltung von Gewalt an den Menschen geworden ist?
Mittwoch, 30. März 2022
Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (2)
Dienstag, 29. März 2022
Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (1)
Sonntag, 19. September 2021
Der schöpferische Garten der Lüste
Am besten geeignet scheint die stärkste Analogie, die wir haben, und die jeder sogar erlebt hat, und das ist die leibliche, die "sexuelle" Vereinigung von zwei Menschen. Die sich einander zusprechen (es braucht das Ja, was soll man da herumreden!? Sogar das Gesetzbuch kennt die Situation eines fehlenden Ja, und nennt es Vergewaltigung, oder nennt es bei einem aus irgendeinem Grund ungültigen Ja Mißbrauch, Nötigung etc.
Samstag, 18. September 2021
Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (2)
Freitag, 17. September 2021
Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (1)
Ja aber ist es nicht so, daß die Menschheit sich in verschiedenste Typen unterscheidet, die man als "Rassen" bezeichnen kann? Wo sich umfassendere Typologien zeigen, innerhalb derer es wiederum eine kaum faßbare Vielzahl an weiteren Typologien und Typen gibt, und so weiter?
Nehmen wir als Anregung, wohin die Reise gehen wird, der VdZ ist sicher, einigen Notizen von Adolf Portmann entgegen, die er in einem Vortrag vor bald achtzig Jahren äußerte. Er meint zu dieser Frage, daß er sich nicht in der Lage sähe, sie zu lösen. Alles was sich bisher dazu angeboten hat, alles was bereits als Lösung der "Rassenfrage" angeboten hat, hat sich immer als unhaltbar herausgestellt. Keine physischen Merkmale lassen sich so verallgemeinern, daß man sie nur einer bestimmten, als "Rasse" bezeichneten Typologie im "zoologischen Sinn" zuschreiben könnte.
Dafür zeigt sich viel, wenn man es umgekehrt anstellt. Wenn man nach dem Allgemeinen sucht, nach Charakteristiken, die alle Menschen gemeinsam haben, oder mehr oder weniger gemeinsam haben. Typologien wie die in der Unterscheidung von Mann und Frau, wo sich die Zweigeschlechtlichkeit bis ins unterste Reich des Lebenden zeigt, wo sie aber zu verschwinden beginnt, wo also das als Vereinzeltes feststellbare Wesen, das Individuum, in die Zweigeschlechtlichkeit übergeht. Aber selbst dort - mit der Ergänzung der beiden Geschlechter. Einen geschlechtslosen Kern aber, an den sich dann Männliches oder Weibliches "anlagert", gibt es nicht.
Samstag, 22. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (2)
Teil 2) Wenn ein Sündenbock zum Sündenbock wird (Teil 1 am 14. Mai 2021)
Freitag, 14. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (1)
Es ist ein wenig seltsam, daß über weite Strecken dieselben Kräfte, die für sexuelle Befreiung eintreten, die Pornographie ablehnen. Und nicht nur das, diese Ablehnung trägt teilweise bereits aggressive Züge. Ganz so, als würden alle Schranken, hier den Archetyp eines Sündenbocks zu konstituieren, zunehmend fallen. Sodaß sich (ähnlich wie in der #metoo-Bewegung) ganz andere, elementarere und vor allem komplexere Dinge zu einer Ersatzabführung bündeln. In die hinein dann der Wille (zusätzlich aus dem Verstand genährt) Energie lenkt.
So wird die Ablehnung der Pornographie sogar zu einer Art Gleitmittel, zu einem nächsten Trojanischen Pferd, um im Kampf gegen dieses "na wohl auch von Ihnen abgelehnte Zeug!" auch die Zustimmung zu Totalitarismen einzuholen. Denn wenn schon nicht beim Klima, wenn schon nicht bei Corona, dann ist doch wenigstens bei der Pornographie gerechtfertigt, das Verhalten der Menschen bis zum Gang auf die Toilette zu regeln. NICHT WAHR?
Eben. Nicht wahr.*
Donnerstag, 6. Mai 2021
Warum die Gegenwehr gegen Impfpflicht unmöglich wurde (2)
Teil 2) Der Staat hat leichtes Spiel. Er steht nun schon direkt vor unserer Haut.
Gleichzeitig wird das für einen Staat bedeutend, das dieser als Mittel seiner eigentlichen Macht - die die Macht von Polizei und Militär ist, lasse sich der Leser nichts anderes einreden! - am meisten braucht, und das ist ... Geld. Das er in der Steuerpflicht ebenso schafft, zum Zwangsmittel, vor allem aber (warum kann man das nicht sehen!) zum Ziel sämtlicher Arbeit und wirtschaftlichen Tätigkeit macht. Denn die Menschen MÜSSEN nicht UM GELD arbeiten, und alles tun, um ausreichend Geld zu beschaffen, weil sie sich "etwas kaufen" wollen. Sondern sie MÜSSEN es tun, weil sie ihre Steuern nur mit Geld bezahlen können.
Was alles für den Normalbürger völlig verschwimmt.
Mittwoch, 5. Mai 2021
Warum die Gegenwehr gegen Impfpflicht unmöglich wurde (1)
![]() |
| QR Gerl-Falkovitz |
Montag, 3. Mai 2021
Heiterkeiten zum Tag
"Die, die sagen, daß ich zu klein oder nicht hübsch genug bin, sind kontraproduktiv für unsere Welt, die immer diverser wird."
![]() |
| QR Leni Klum |
Dabei verfolgt offenbar Leni eine ganz eigene Linie. Denn jetzt hat sie angeblich sogar Bilder mit ihrer Akne auf Instagram zugängig gemacht. Warum auch nicht, schreibt sie sinngemäß dazu. SO BIN ICH EBEN. Und wie gesagt: In der Welt von heute muß nichts mehr irgendwelchen Anforderungen entsprechen. Weil einfach alles für alles reicht.
Na sicher, sie hat schon recht, wir leben tatsächlich in so einer Welt. Laufolympiaden der Beinamputierten gehören ebenso zum Alltag wie fettlose Fettcremes, zuckerfreie Süßlimonaden, cholesterinfreie Eier und gleich eierlose Biskuits, fleischlose Hamburger, nikotinfreie Zigaretten, glutenfreies Brot, koffeinfreier Kaffee und - seit jetzt - häßliche Models.
Donnerstag, 4. März 2021
Die pervertierte Revolution (3)
Wir beobachten in all diesem weltweiten Oberflächengetöse, das uns Tag für Tag die Ohren volljammert, den Kampf der einen Gewalttäter gegen die anderen Gewalttäter. Wir haben das scheinbare Ringen zweier nur scheinbar entgegengesetzter Kräfte vor Augen, denen es jeweils nur um die Vormacht über den anderen geht. Deren Ziel aber vollkommen identisch ist: Die Vernichtung der Welt.
Gruppen stehen sich da gegenüber, die beide auf nur je andere Art die Okkupation der ontischen Strukturen einer Gesellschaft anstreben. Um dann ... dieselben Ziele zu verfolgen.
![]() |
| QR Tucker Carlson |
In diesem Scheinkampf, der uns manchmal den Atem raubt und den im erreichbaren Video auch Tucker Carlson auf Fox News so "brillant" vorexerziert, kommt der wirkliche, der eigentliche Kampf des Menschen völlig unter die Räder. Der ein Kampf des Seins, Gottes also, gegen jene Mächte ist, die das Sein, Gott also, verdunkeln und aus der Welt hinausdrängen wollen. Mit der unausweichlichen Folge, daß alles ins Nichts fällt, also der Zerstörung anheimfällt. Was immer sich gegen Gott wendet (wie immer man das nennen will: Laster, Sünde, Irrtum, Bösartigkeit, Schwäche ...), wendet sich in die eigene Nichtung.
Es geht um alles oder nichts, buchstäblich. Hier gibt es deshalb auch keine Nützlichkeiten und strategischen Bündnisse, dies ist nur eine der (historisch leider so häufigen) fatalen Fehleinschätzungen der Katholiken. Und nur sie sind das Medikament, das den Zerfall der Welt verlangsamen mag. Einzig zu dem Zweck, den Kindern, den anderen den Zugang zum Heil wenigstens nicht noch weiter zu erschweren, wenn nicht gar zu erleichtern (wie es im hohen Mittelalter noch der Fall war.)
Hier haben wir es mit dem Kampf Satans gegen Gott zu tun. Darum geht es Satan von Anfang an: Um die Nichtung der Schöpfung, die in Jesu Christus, noch mehr aber sogar in der sündelosen Frau, der Gottesmutter, die NUR Mensch ist, NICHT AUCH GOTT wie Jesus der Christus. Es ist diese Frau aber, in der die Welt ankert. Als Welt, deren Logos (als nur im Leben seiender Grund, als "auf das Wissen Gottes hin" bewegungshaftes Seiendsein) sich über den Heiligen Geist, den die Gottesmutter als in die innertrinitarische Wirklichkeit hineingenommen mitatmet, so sehr in die Gestalten jenes unendlich dichten Gewebes der Zueinandergefügtheit treibt, daß sogar Aristoteles mit dem Gedanken der Entelechie seine pure Freude hätte. Sie ist es sohin, die die Totalität des Weltseins (als die Schöpfung) mit Jesus dem Gottmenschen, den sie selbst geboren hat (und - wie jede Frau somit! womit wir bei der gewaltigen Stellung der Frau in der Schöpfung wären! nicht hierarchisch also, sondern ontisch! - gebären muß), erfüllt.
Worin liegt nun der Irrtum auch eines Tucker Carlson? Worin liegt der Irrtum so vieler "Rechter", die sich händeringend darum bemühen, als die "guteren Guten" gesehen zu werden? In der Empathie. Diese Linksheit dieser Rechten deckt die Gruppe der Menschen ab, die noch irgendwie irgendwo ein Herz haben. Aber zu wenig Verstand, zu wenig Mannsein, um denn doch den entscheidenden Schritt der Weltgebärung zu machen: Den zur Einsamkeit. Den zum Alleinsein, als dem eigentlichen Schritt ins innertrinitarische Leben, der wiederum ein Schritt des Sterbens ist. (Gewiß, komplex; aber nicht irrational, also prinzipiell der Vernunft nicht greifbar! Sondern nur noch im Staunen erfaßbar.)
Deshalb darf einem die Seite des Tucker Carlson meinetwegen sympathischer sein. Aber nie ohne sich dessen gewahr zu werden, daß uns auch von ihm eine riesige Kluft trennt. Die zu ignorieren nicht ein verbindendes Miteinandersein bedeuten würde, sondern die uns in den Abgrund fallen ließe, den zumindest einstweilen auch Carlson gewählt hat. Weil dort schon so viele liegen, daß man meinen könnte, man wäre nicht alleine, und könnte somit das Wesen des Menschseins - als soziales Wesen! - erfüllen. Wie verlockend es doch ist, diesen mit Zuckerwatte drapierten Irrtum einzunehmen.
Aber unser Ich, werter Leser, er wird mir hier sicher zustimmen, nicht wahr?, dieses unser Ich wird in nur einem Du, und das ist das Du in Gott. Das Du des Mitmenschen, das Hineinsterben des Ich in dieses real und personal Begegnende, das in seinem Sein und Wesen Gottes Ebenbild ist, ist zwar der Pfad dorthin, aber auch nicht mehr.
Das ist der Weg des Menschen. Es ist niemals der Weg der Revolte gegen die Ordnung, die im Sein liegt. Und ohne dieses Sein gibt es nur Schein, Lüge und Irrtum. Wenn man also als Katholik, als jemand, der "alles umfaßt", der sich also in keiner Ideologie jemals festlegt und instrumentalisiert, leben und ins ewige Leben hineinsterben will, kann es nur eine Revolte geben: Die gegen das Böse, den Irrtum, die Lüge. Als Begegnung mit Menschen kann es aber nur eingebettet in das erste und wichtigste Gebot - das der Liebe - sein.
In der Liebe dann, in dieses Sein hineingeschweißt gewissermaßen, ist uns der letzthinnige Sieg sicher. Der aber erst in der nächsten Welt, der Neuschöpfung, Realität und Welt werden wird. So lange haben wir damit zu leben, daß der Nicht-Liebende uns innerweltlich betrachtet immer überlegen sein wird. Er hat die Gewalt, die wir uns verbieten, weil sie uns verboten ist, und er hat die List, die Tücke, die wir aus Liebe niemals über den Nächsten stülpen, auf daß er in die Irre gehe, und sich unseren Vorstellungsbildern füge.
Weil jeder Mensch in seiner Freiheit dazu berufen ist, sich (in der Selbstüberschreitung, also im Paradox des Selbst-Todes, wie Jesus) den Bildern Gottes gemäß formen zulassen, die dieser in seinem unendlichen Wissen und Lieben aus seiner unendlichen Bibliothek hervorholt. Erst dann wird sie sichtbar, und erst dann zum Sinn der Welt - dem Lobpreis Gottes.







