Es stellt sich die Frage, ob nicht die von den GRÜNEN programmatisch nachgewiesene, heute durch sogenannte Mißbrauchsskandale (bei Leuchtturm-Figuren) zumindest nicht widerlegt, Affinität von Linkssein und Pädophilie einige immanente, ontologische Zusammenhänge aufweist.
Das sind Prinzipien, ist also Grammatik, somit nicht unbedingt an die Sortierung in Hutfarben (links/rechts/liberal) gebunden oder davon abhängig. Denn wenn die Grünen noch vor Jahren (s. Cohn-Bendit) selbst in höchstern Gremien von diesem Geist getragen waren, so ist eine andersfärbige Zuordnung (rechts, aber gerade auch bei LLiberalen) noch lange nicht vor diesem Fehltritt gefeit, nur weil sie sich mit besonders herausgespuckten Abscheu davon distanziert. Dazu ist die Sache viel zu komplex weil zu subtil, als daß sie mit rein gewohnheitsmäßiger Verdammung abzutun wäre. Kindesmißbrauch ist nämlich in jedem Fall eine Angelegenheit der Kultiviertheit. Und die wiederum nicht als Frage der Kostümierung zu erledigen. Kostüme sind allen Seiten wichtig, und alle haben ihre Uniformen.
Den Individualismus der wahren Kultur, der keine dieser Kategorisierungen erfüllt, dem jedwede Zuordnung gleichgültig ist, der aber immer FORM ist, nie das GESTALTSEIN im Rahmen eines Beziehungs- und damit Ortstheaters, also nie das RAUMSEIN verläßt (das nur durch Tugend durchzuhalten ist, denn als andauernde Verkleidung ist ein Leben im unentwegten Ritus zu anstrengend), hassen (oder neiden) sie alle. Keinem Couleurträger ist sie so natürlich, daß er sie schlichtweg unbewertet lassen kann.






