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Mittwoch, 23. August 2023

Und zu nächztlicher Stund wardf ich erhoben und sahe alls in einem groißen Kreiße gehen. All die Schöpfung, all die Erd, die Himmel, die Stern, den Kosmos weit hinaus ins letzte Winkelei des Alls. Und in aller Mitte war nue eins, war der hellste Sterin aller, der je unendlicher kleine5r er wurde desto heller erstrahlte, udn alls ward ihm nach gemachd, und dreht sich um sich, wie ums nächste und das ums nächste und übernächte, und alls ums EINE, sich dreht udn wired gedreht. Und wird gedreht, wei olsichs dreht.
All Menschen schritten im Kreiß, jede Wahlfahrt war so eingestellt ins Gantz, und jede Bewegung, und jedes Gehn und Stehn und Kreisen. 
Ein großes Rad lag da vor  mir, als ich derwacht und da war mein Herz full des Lophs. Haleluja, der Kreis alles Kreise, den der Ezechiel geshen, und der sich wie ich in der Nacht gefreut und gejubelt hat,  denn in der Mitte war der Stein, auf dem alles laget. Und war der Op0ferstein, er selbst.

(A. d Caraffa; Visiones) 

Ezechiel saw the wheel
... in the middle of the air.


Mittwoch, 27. Juli 2022

Gottes sanfter Atem ist der Orkan der Geschichte

Diesmal greife ich die Lesung zum 21. Juli auf, die dem Buch Jeremia entnommen ist. Denn es beschreibt eine der häufigsten Fehlhaltungen des Menschen: Sich sein Leben sicher, berechenbar, beherrschbar zu machen. Und damit der einzigen wahren Lebenshaltung, der Ausgeliefertheit an Gott, in dem man sich in die Hand Gottes gelegt hat, zu widerstehen. Sodaß das je gegenwärtig Entgegentgretende das Schöpferische sein könnte, das jeden Augenblick in das Zelt des Heiligen stellt. 

Aber was habt ihr, was ihr nicht empfangen habt? Was gibt es, das sein Dasein weil sein Wesen nicht Gott verdankt, und ohne ihn nicht zugrunde geht? So muß unser Denken sich von einer falschen Planungsmentalität losreißen, in der wir nicht vom tragenden Grund ausgehen - dem Einbergen in Gottes Hand - sondern mit aller Kraft an technischer Ablaufplanung festhalten, die uns dann immer mehr zum eigentlichen Lebensfundament wird und doch ein Akt der Vergötzung der eigenen Bilder und damit Erinnerung ist.. 

Sonntag, 19. Juni 2022

Die viel größere Begnadung

Jeder Wundertätigkeit, jeder Prophetie weil Vorhersehung natürlichen Geschehens ist die heiligmachende Gnade des Glaubens, des als Gnade iengegossenen Glaubens vorzuziehen. Es ist die direkte Anwegung von Gott, der sein inneres Leben dem Menschen mitteilt, sodaß dieser es glaubt, weil er es einfach glaubt. Er hat es gesehen, so wie man im Traum etwas sieht, denn schauen wird er es erst nach dem Tode. Aber so, wie die Hoffnung und die Liebe eingegossen sind, wahrlich göttliche Tugenden also, so auch der Glaube. Niemand kann es machen, und es ist auch kein Vernunftglaube, wie ihn die Dämonen haben.

Diese müssen widerwillig an Gottes Existenz glauben, weil sie gar nicht anders können, weil es zu ihrem eigenen Unbill die Augenscheinichkeit verlangt. Aber den eingegossenen Glauben haben sie verloren. Doch nun sehen sie die Wunder und die sonstigen Zeichen der Offenbarung.

Da mutet es schon seltsam an, wenn wir erleben, daß dieser Glaube, diese große Gnade, von manchen Menschen als minderwertig abgeurteilt wird. Müßte man da nicht also denken, da dies aus blankem Neid geschieht?

Donnerstag, 10. März 2022

Der verdrängte Irrtum Rußlands (3)

Die Sensation. Sie werden alles anders sehen, garantiert. Dazu noch einmal zurück zum Ausgangspunkt, dem Irrtum der IrrtümER. Zur Aufteilung der Ukraine. Denn jetzt ist die Stunde gekommen. Zurück zum Mainstream! Die Heilung der Spaltung - So, und nun ist wieder der Moment, an den Ausgangspunkt der Überlegungen zurückzukehren. Und zwar an dieses zweite Geheimnis von Fatima. An die Sequenz, in der von Rußland die Rede ist. Und zwar von seinen Irrtümern. Haben Sie es jetzt bemerkt? Haben Sie jetzt bemerkt, daß von IRRTÜMER-N die Rede ist? Plural! Mehrzahl! Mehrere Irrtümer, nicht nur einer. 

Nicht nur der historischen Materialismus des Marxismus, der dann zum Leninismus (und Maoismus) abgewandelt (nein, natürlich nicht abgewandelt, sondern WEITERENTWICKELT) worden ist. In dieser höchst merkwürdigen, aber vielsagenden Kombination östlicher Persönlichkeitsform und westlichem (protestantisch-jüdischem) Rationalismus als defiziöse, reduktive Denksimulation.

Es muß also mehr als diesen Marxismus geben, der an Rußland zum Himmel stinkt. Und jetzt können wir es nennen, wir haben es oben vorbereitet, damit Sie es erkennen müssen. Was in all der Diskussion über Fatima und seine Prophezeiungen nämlich stillschweigend übersehen worden ist ist nichtnur die Mehrzahl von "Irrtum", sondern ist, daß die Russen KEINESWEGS BEKEHRT SIND. (Genau so wenig wie ihre Kontrahenden, dazu unten.) 
Das würde nämlich heißen, sie wären auch katholisch geworden, und hätten sich IN DIE KIRCHE, die am Papst aufgehangen ist, EINGEFÜGT.

Mittwoch, 9. März 2022

Der verdrängte Irrtum Rußlands (2)

Der Sinn des Krieges. Die übersehene Aussage. Oder war sie unterdrückt? Dann wäre alles anders. Dabei haben wir sie vor Augen!Unter anderem gibt es die mehr oder weniger gut als "belegt" darzustellen versuchte These, daß das dem Einfluß der Freimaurerei zuzuschreiben wäre. Ich habe mich diesen Thesen aber nie wirklich gewidmet. Weil ich sehr vorsichtig bin, wenn sich Erklärungen (die nicht wirklich etwas erhellen, wie hier) nur konstruieren lassen, und wenig Substrat in deutlich sichtbaren, erkennbaren Handlungen haben.

Was wird hier gesagt? Der erste Teil des Geheimnisses wird auf den Ersten Weltkrieg bezogen, und findet sich somit als erfüllt. Der zweite Teil hat sich im Zweiten Weltkrieg ebenfalls erfüllt. Sogar das "Zeichen des Himmels", die in blutrote Farbe wird als Phänomen von niemandem bestritten. Selbst meine Mutter hat dieses seltsame Zeichen gesehen (ohne es mit Fatima in Zusammenhang zu bringen), und mir erzählt, daß in Glatz (hinter vorgehaltener Hand) gesagt wurde: "Da kommt ein Krieg."

Und selbst von Hitler wird berichtet, daß er es von seinem Berchtesgadener Berghof aus beobachtet hat. Angeblich sei er dann sehr still geworden, und habe es selbst auf seine Kriegspläne bezogen. Als Blut, das über die Welt fließen wird, hat es ihm aber wenig Respekt eingeflößt, denn in seinen Plänen hatte der Sieg einen so festen Platz, daß es sich nur um das Blut der "anderen" handeln konnte. 

Mittwoch, 19. Januar 2022

Wie ein König entsteht

Es ist eine wunderschöne Erzählung, und ich habe sie schon als Kind geliebt, wo ich die "Bibel unserer Kinder" von Anne de Vries wieder und wieder und wieder gelesen habe. Warum auch immer, bildet die Davids-Erzählung einen Schwerpunkt darin. Und darunter natürlich auch die Geschichte seiner Salbung, mehr noch: Seiner Erwählung von Gott.

So und nicht anders kann ein König "entstehen". Und NUR so hat er jene Legitimität, die ein Volk sein Haupt annehmen läßt. In dem es Tag für Tag und Stunde um Stunde vor Gott steht, der für es opfert und leidet und liebt, und der ihm so Gottes Gnade auf Erden gewährleistet - solange (!) er nach dessen Geboten lebt. (Man beachte deshalb den Erzählungskreis rund um Bathseba und die Folgen für David wie für Israel als Ganzes.)

Hier also nun die Erzählung, wie David vom Propheten Samuel ausgewählt wurde.

Mittwoch, 8. Dezember 2021

Aus dem ambrosianischen Vorhersagekorb

Vor eineinhalb Jahren stand es hier zu lesen. (Und es steht immer noch hier, für den gesagt, der es nachschlagen möchte.) Ich habe vor eineinhalb Jahren vorhergesagt, daß die FPÖ ab principio einen Kapitalfehler darin gemacht hat, nicht auf Totalopposition zur Corona-Pandemie zu gehen. 

Wie hätte das aussehen müssen? Man hätte ihr mit jenen Argumenten begegnen müssen, von Anfang an, die sie jetzt, nach dem ohnehin bereits sinnlosen, also auch nicht zu spät erfolgten Führungswechsel von Hofer auf Kickl, zur Aufrechterhaltung wenigstens einer gewissen Opposition (in der Beeinspruchung des Impfzwangs, zu dem sie aber gar keine Mittel mehr hat) verwenden muß. Ohne diese Gegenargumente aber noch in ihrem eigentlichen Kern beitreten zu können. 
Im Nachhinein läßt sich so etwas nicht mehr korrigieren, ich weiß wovon ich spreche. Alles beginnt in einem stecknadelgroßen Kopf. Übergehe ich den, kann ich nicht mehr zurück, weil ich nun ein anderer geworden bin.

Samstag, 13. Februar 2021

Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (2)

Hier der zweite Teil einer nächsten Übertragung eines Artikels von Ianto Watts, wie er im Blog von William M. Briggs veröffentlicht wurde. Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers selbst.

2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.

Wir kennen offensichtlich nicht den exakten Zeitpunkt zukünftiger Ereignisse. Zwar haben wir einen Überschuß an Hinweisen und Warnungen erhalten. Dennoch wird all dies zu unserer großen Überraschung geschehen! Diese Hinweise und Warnungen scheinen dabei den Gefallenen mehr zu bedeuten als uns Sterblichen, egal welchen Kalibers oder Farbtones.

Kinder des Lichts laufen nur hin und her, und streiten sich ständig über dieses oder jenes, während die Kinder des Dunklen schon eine gemeinsame Ursache finden (denn sie sind keine Feinde der Linken!). Sie arbeiten dabei mit fieberhafter Intensität für ein gemeinsames Ziel. Das, wie ich oben bereits sagte, das zu sein scheint, das wir jetzt erleben - in den ersten Tagen des Neuen Babylon. Es gibt eine enorme Energieausgießung, die sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren scheint, eine neue Welt zu schaffen, und zwar trotz der alten. Und nichts davon erscheint uns rational. Wie sollte es auch. Denn es ist nicht so.

Aber obwohl es (für uns) nicht rational ist, ist es vollkommen ungeordnet, und sieht genau wie ein Ameisenhaufen oder ein Bienenstock aus. Das scheinbare Chaos erzeugt irgendwie zwar durchaus eine neue Realität. Aber es scheint keinen einzigen sichtbaren Kopf zu geben, der ihn lenkt. Warum? Weil es keinen gibt. Also keinen sichtbaren. Aber es gibt ihn, und er ist der Geist hinter dieser Bewegung. Er ist einfach nicht menschlich, das ist alles.

Ich weiß, Du glaubst nicht an Geister. Oder an Gespenster, oder an irgendetwas anderes, das die meisten Menschen nicht sehen können. Hier ist aber zumindest ein Fall, der zeigt, wie Frauen Männern überlegen sein können. Denn sie können oft etwas spüren, das sich abzeichnet aber noch unsichtbar ist. Sie sind nämlich viel mehr auf den ursprünglichen Kalender eingestellt als Männer. Die Fruchtbarkeit ihres Seins ist sogar von Anfang an in Kalendern verpackt. Frauen wissen deshalb, daß sie auf der Hut sein müssen.  Denn sie können oft das Unsichtbare spüren. Sie haben überirdische Wahrnehmungskräfte, sie phantasieren gewissermaßen.

Menschen hingegen können meist nicht sehen, was sich tatsächlich vor ihnen befindet. Genau wie seinerzeit Caesar. Ich selbst muß mich entschieden desselben Delikts anklagen. Ich habe sogar schon meinen eigenen Geburtstag vergessen (und nicht nur einmal!). Ja schlimmer noch, ich habe die Geburt anderer vergessen. Warum? Weil Männer nur Visionen und Phantasien haben. Wir schauen nicht nach vorne oder gar nach hinten. Wir schauen auf den verdammten Bildschirm. Sobald der Ball im Spiel ist, ist nichts anderes mehr wichtig.

Ich glaube, wie diese geheimnisvolle Steuerung von Massen bei Ameisen durch den Instinkt, daß sich ein tektonisches Datum nähert.* Eine Idee, die ohne Vorwarnung und ohne offensichtliche Vorsorge kommt. Zumindest habe ich kein menschliches Wort davon gehört. Das ist zwar in mancher Hinsicht nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß ich ein Höhlenbewohner bin. Aber ich bekomme gelegentlich Briefe von Frauen, denen ich vertraue. Und selbst sie haben noch nicht darüber gesprochen.

Ich glaube, dieses Datum sagt mir etwas über die fieberhafte Tätigkeit der Ameisen, wenn sie ihren Hügel höher bauen. Und wenn sie tiefer graben, um Vorräte anzulegen. Was ist dieses Datum? Ist es das 6.000ste Jahr seit der Gründung der Erde? Nein, das ist 1996 vergangen. (Hinweis: 4004 Anno Mundi + 1996 Anno Domini = 6.000.)

Nun, ist es das 2.000. Jahr seit der Geburt des Gottmenschen? (Hinweis: 2.001 n. Chr. - 1. n. Chr. = 2.000 n. Chr.) Nein, auch das ist bereits gekommen und vergangen. Die Formel, auf die ich mich konzentriere, lautet: 2.000 + 33 = 2.033 n. Chr. Und das ist das Jahr des bevorstehenden zweitausendjährigen Jahrestages des Todes des Gottmenschen. Und seiner Auferstehung. Wenn ich mich nicht irre, wäre das in zwölf Jahren (mit einem Jahr auf oder ab).

Welche Bedeutung kann dieses Datum für diejenigen von uns haben, die sich von Sportübertragungen nicht lösen können, als wären sie an den Bildschirm geklebt? Die Schrift sagt uns, daß ein Tag für den Herrn wie 1000 Jahre ist . Und er verbrachte mindestens zwei Tage im Grab (sodaß er irgendwann nach Anbruch des dritten Tages auferstand). Nach der jüdischen Zeitberechnung zählt jeder Teil eines Tages als ganzer Tag. Das heißt, irgendwann nach der Grenze zuwischen dem zweiten und dem dritten Tag stand er von den Toten auf. Und kam, um sein Erbe zu beanspruchen. Und um den Weinberg, seinen Tempel, zurückzugewinnen.

Soll ich damit sagen, daß wir sofort auf das Ende vorbereitet sein müssen, auf Armageddon, und zwar am 4. April 2033? Nein. Aber einige höhere / niedrigere Köpfe könnten das glauben. Köpfe, die viel zu verlieren haben. Köpfe, die derzeit den Weinberg leiten. Und sie wollen diesen Weinberg behalten. Für sie, tief in ihrer eigenen Version von Cheyenne Mountain, denken sie vielleicht, daß sie nur maximal zwölf Jahre Zeit für die Kampfvorbereitung haben. Diese Jungs meinen es ernst. Verdammt ernst. Und sie treiben wie Schergen ihre menschlichen Sklaven. Weil sie selbst Sklaven sind.

Zwölf Jahre könnten ihre Iden des März hervorbringen. Aber sie können es nicht mit Sicherheit wissen. Wir können es auch nicht. Aber zumindest versuchen diese Leute, einen Kalender zu führen. Sie markieren jedes Ostern, als ob es darauf ankäme. Weil es natürlich tatsächlich so ist. Hach, würden nur unsere Bischöfe genauso denken.

Sie können nichts davon glauben, wenn Sie einer von denen sind, die immer noch mit dem Sportsender anstelle des Senders übernatürlicher Botschaften verbunden sind. Als einer, der nicht sehen kann, was da istAber wer die Bedeutung von Ordnung vergessen hat, wird sich umso mehr an den Kalender klammern. Denn Kalender sollten uns daran erinnern, daß etwas kommt. Etwas Großes. Und zwar bald.

Frage Dich doch Folgendes, mein von der Kirche verlassener Freund: Glaubst Du, Noah hat seine 450-Fuß-Arche in weniger als zwölf kurzen Jahren gebaut? Nein? Ich auch nicht.

Aber glaubst Du, die andere Seite hat mehr als zwölf Jahre damit verbracht, den Turm zu bauen? Nein? Ich auch nicht. Kein Wunder also, daß diese Jungs überfordert sind. Und kein Wunder, daß wir immer noch an diesem verdammten Bildschirm kleben.

Also schalte das verdammte Spiel aus. Und geh auf die Knie. Bitte Gott um Vergebung. Vergib uns unsere Sünden, wie wir denen vergeben, die gegen uns sündigenWir alle. Fangen wir doch endlich an, zu beten! Das ist unsere einzige Hoffnung.

Amen.


*Nur so nebenbei meint der VdZ: Ist es Zufall, daß die Angst vor dem Anstieg des Meeresspiegels, den so manche herrlich phantasievolle Ausschmückung in Filmchen und anderen Visionalisierungsprojekten zur Katastrophe hereinschwappender Meeressuperwellen stilisiert, mit der Angst vor einer Sintflut - einer Flut, die als Strafe Gottes die Sünder vom Antlitz der Erde tilgt - so auffällig übereinstimmt?


*050221*

Freitag, 12. Februar 2021

Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (1)

Hier mit freundlicher Genehmigung des Autors eine nächste Übertragung eines Artikels aus der Feder von Ianto Watts. Wie er im Blog von William M. Briggs in diesen Tagen erschienen ist. 

Die Sicht der Gestalten, wie sie Watts hat (der sein wahres Vermächtnis in "The Barbarian Bible" hinterlassen hat, das vom VdZ einmal mehr zur Lektüre empfohlen werden kann) ist stets ein tiefer und damit durch das Gewirr und Gekräuse der Wellen durch sehender Blick. Es ist somit ein Blick, der mit den erfaßten Konturen die Gegenwart erhellt. Es ist somit (nimmt man es per definitionem) jener Blick (und dem VdZ steht nicht an, das so zu sagen) der Propheten eigen ist. Die sich zwar wieder und wieder dagegen auflehnen, ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitzuteilen, weil ihnen dann ein wahrlich schlimmes, ja unmenschliches Schicksal droht. Aber dann doch, maulend, gehen und sprechen. Denn es ist eben ihr Auftrag, es ist eben der Sinn ihres Lebens. 

Glauben unsere Eliten, daß das Ende nahe ist? 


Gastbeitrag von Ianto Watt

Caesar wurde gewarnt, konnte aber nicht über den Horizont hinaussehen. Und so fiel er, durch viele Dinge geblendet, im Senat. Wo sonst. Aber jetzt kommt eine ähnliche Warnung. Überall hört man schon das Geflüstere: Hüte dich vor dem Iden des März! Passen Sie auf, der März ist ein Monat bedeutender Daten, die sich direkt hinter unseren irdischen Bildern als Schatten zeigen. Einige können sie schon spüren. Die meisten hören aber nicht zu. Aber, werter Leser, schaue er doch selber? Studiere vor dabei allem den Kalender.

Ein Katechon wurde entfernt. Vielleicht nicht DER Aufhalter, aber trotzdem ein Aufhalter. Es bleibt abzuwarten, ob er der letzte war. Aber gemessen an der halsbrecherischen Geschwindigkeit, mit der sich die Herren der Welt bewegen, um den Rest ihrer Dunklen Materie umzusetzen, scheint es angebracht sich zu fragen, ob er nicht doch der letzte war.

Ich glaube es zwar immer noch nicht, aber lassen Sie mich zuerst einmal erklären, warum Daten wichtig sind. Zumalen ich mir auch selbst erklären muß, warum einige von uns so sehr das Gefühl einer Schweren Dunklen Energie haben, daß sie Ansätze dazu zu erkennen meinen, daß wir bereits in Richtung Gomorra taumeln.

Wenn ich mich auf die Hypergeschwindigkeit beziehe, mit der sich die Dinge (nach unten) bewegen, drängen sich immerhin Vergleiche auf. Deren wichtigster daher stammt, eine rasende Mühe jener zu sehen, die den Turm von Babel wieder aufbauen wollen. Sie wissen schon, dieses ursprüngliche Reich, in dem alle Menschen vereint waren und eine Sprache hatten. Diese ursprüngliche globale Gesellschaft

All dies steht im Gegensatz zur Arbeit von Noah und seinen Söhnen. Die vielleicht hundert Jahre daran arbeiteten, eine gigantische Arche zu bauen. Was kann diese irre Turmbauaktivität somit erklären?

Wie war das mit der angeblichen Notwendigkeit eines Turms, der diese rasenden Dummköpfe und Nimrod, ihren rebellischen Anführer, umtriebWas versuchten sie zu tun? Ganz einfach.

Sie versuchten wie Noah (und wie wir), ein Floß zu bauen. Ihre eigene Arche. Eine, die sie über der nächsten Sintflut halten könnte. Eine Sintflut, die sie angesichts ihrer Schuld nämlich voll und ganz erwartet hatten. Was für mich dabei lustig ist ist, daß sie damals dem Regenbogenversprechen des Noe offensichtlich nicht glaubten. Und auch heute nicht glauben. Dennoch verlangt es sie doch gerade nach dieser Flagge, oder?

Wie auch immer man es sieht, so wird diese Form der Arche nicht viele von ihnen an der Spitze haltenAber schon Noah brauchte nur sieben andere, nicht mehr, um das Potential eines späteren Wiederaufbaus zu haben, oder hat der Leser andere Informationen? Die Uhr tickt also, und die Herren der Welt hören schon, wie dieses Ticken näher kommt. Also flüchten sie in BetriebsamkeitKomm schon Mann, wo ist der nächste Schwall von Ausführungsverordnungen, den wir vom Stapel lassen können?

Für mich ist dies der wahre Grund für TDS, das Trump Derangement Syndrom*. Diese Besessenheit alles auszulöschen, was jemals von Donald Trump bewirkt oder gemacht wurde. Es hat nichts mit Donald Menschensohn zu tunEs war vielmehr die Bedrohung, die er für die Agenda repräsentiert hat. Nämlich die des Wiederaufbaus von Babel. Donald war nicht nur eine mögliche zeitliche und räumliche Verzögerung ihrer Agenda. Nein, er war die Gefahr einer möglichen Zerstörung ihrer Agenda. Wie? Indem er ihre Fertigstellung über das Eintreffen der unsichtbaren Bedrohung hinaus, wie sie sie wahrnehmen, verzögert hat. Eine unsterbliche (hahahah!) Bedrohung, die jenseits des sichtbaren Horizonts lauert. Ein Horizont, den sie nicht unvorbereitet würden überqueren können.

In diesem Sinne ist Donald der Quintus Fabius Cunctator , der große Verzögerer unserer Zeit. Aber er wurde entfernt. Der Verzögerer - entgleist. Von den Karthagern unserer Zeit. Sie haben die gleiche Verzögerungstaktik unseres Fabius gegen ihn angewendet. Ihr Gott ist BaalUnd ihr General ist Hannibal. Hanni-Baal. Das Geschenk des BaalDenken Sie nur an Erzbischof Annibale Bugnini, wenn Sie nicht sicher sind, über wen ich spreche.

Ich will das so gut ich es vermag erklären. Also: Ich glaube, daß die andere Seite etwas sieht, was die meisten Männer (auch bei uns) nicht sehen. Tatsächlich sehen sie in der Dunkelheit deutlicher als wir im Licht. Was der Gottmensch bereits in seiner Autobiographie bemerkt hat. Die immer noch ein Bestseller ost. Ich habe dir das schon mal gesagt .

Was sehen die Darkies dann, was wir nicht sehen? Einfach - sie denken, daß Gott bald seinen Weinberg besuchen wird. Und zwar früher als wir denken. Also bereiten sich die Hannibals darauf vor. Zumindest denken sie, daß sie das tun.

Lassen Sie uns ein einmal ganz simpel rechnen, beginnend mit der Annahme, dass die Dunkle Seite ein wichtiges Datum am Horizont wahrnimmt. Eine bevorstehende IdeeEin Datum, dem man nicht unvorbereitet begegnen darf.  Schließlich ist niemand mehr auf den himmlischen Kalender eingestellt als diejenigen, die dort gelebt haben. Aber sie bekamen keine vollständige Kopie davon, bevor sie von Mi-cha-el und den Getreuen des Gastgebers ausgelacht wurden.

Jetzt können Sie sagen, was sie über meine Gedanken an die Zeit und ihre mystischen Bedeutungen sagen wollen. Die Realität der Schrift ist aber, daß sie fest auf einer geordneten Entfaltung von Ereignissen beruht, von denen gesagt wird, daß sie vorherbestimmt und göttlich nummeriert sind. Es gibt überall in der Schrift Ordnung, von der ersten Woche bis zum letzten Tag. Ordnung (und damit Plan) ist das Zeichen Gottes. Ergo ist Unordnung das Zeichen des Ungottes. Das Problem, sowohl für die Darkies als auch für uns, ist, daß keine der Seiten, weder die Seite des Lichts noch die der Finsternis, die genauen Daten der wichtigsten kommenden Ereignisse kennt.

Nehmen Sie als Beispiel nur die Zerstörung von Salomos Tempel. Und die zweite Zerstörung des Tempels. Beides ereignete sich kalendermäßig genau am selben Tag, Tish B'AvAufgrund der Beweglichkeit des Mondkalenders aber war es für beide Seiten ein im jüdischen Kalender absolut nicht zu erkennendes Datum. Im Nachhinein ist das alles vollkommen klar, wie es das ja immer ist. Zumindest klar genug, daß die Juden es seit Tausenden von Jahren in Erinnerung behalten. (Wie schon Josephus in Geschichte des Jüdischen Krieges schreibt.). Das zweite Mal ist laut Josephus (über Whiston) übrigens mein Geburtstag.

Morgen 2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.


*Eine Anmerkung, weil es auch für Österreich zutrifft: Das vielleicht Auffallendste am ersten Jahr der nach dem Putsch durch das "Ibiza-Video" aufgleösten ÖVP-FPÖ-Regierung 2019 ins Amt gekommenen ÖVP-Grüne-Koalition unter Kanzler Sebastian Kurz war nicht etwas, das diese originär in die Wege gebracht hätte. Dem VdZ ist da nicht eine Sache in Erinnerung. Das erste Jahr dieser Regierung - zieht man die schon nach wenigen Monaten ausgerufene Corona-Krise ab, die man auf eine Weise allerdings tatsächlich als "schöpferische Leistung" dieser Regierung ansehen muß - war vielmehr gekennzeichnet von fast pathologischem Eifer, alles, wirklich alles auszulöschen, aufzuheben, rückgängig zu machen, was auch nur irgendwie mit der Regierungsbeteiligung der FPÖ (mit Vizekanzler Strache und Innenminister Kickl) zu tun hatte, Herbert Kickl hat diesen Extinktionsgestus einmal damit kommentiert, daß nur noch gefehlt hätte, die in einigen Ministerialbüros neuverlegten Teppichböden herauszureißen.


*050221*

Sonntag, 13. Dezember 2020

Hör zu, mein Volk!

Aus dem Stundengebet des (gestrigen) Samstags der zweiten Woche


Canticum - Dtn 32,1-7.9-12

1

Hört zu, ihr Himmel, ich will reden, *

die Erde lausche meinen Worten!

2

Meine Lehre wird strömen wie Regen, *

meine Botschaft wird fallen wie Tau,

 

wie Regentropfen auf das Gras *

und wie Tauperlen auf die Pflanzen.

3

Ich will den Namen des Herrn verkünden; *

preist die Größe unseres Gottes!

4

Er heißt: Der Fels. +

Vollkommen ist, was er tut; *

denn alle seine Wege sind recht.

 

Er ist ein unbeirrbar treuer Gott, *

er ist gerecht und gerade.

5

Ein falsches, verdrehtes Geschlecht fiel von ihm ab, *

Verkrüppelte, die nicht mehr seine Söhne sind.

6

Ist das euer Dank an den Herrn, *

du dummes, verblendetes Volk?

 

Ist er nicht dein Vater, dein Schöpfer? *

Hat er dich nicht geformt und hingestellt?

7

Denk an die Tage der Vergangenheit, *

lerne aus den Jahren der Geschichte.

 

Frag deinen Vater, er wird es dir erzählen, *

frag die Alten, sie werden es dir sagen.

9

Der Herr nahm sich sein Volk als Anteil, *

Jakob wurde sein Erbland.

10

Er fand ihn in der Steppe, *

in der Wüste, wo wildes Getier heult.

 

Er hüllte ihn ein, gab auf ihn acht *

und hütete ihn wie seinen Augenstern,

11

wie der Adler, der sein Nest beschützt *

und über seinen Jungen schwebt,

 

der seine Schwingen ausbreitet, ein Junges ergreift *

und es flügelschlagend davonträgt.

12

Der Herr allein hat Jakob geleitet, *

kein fremder Gott stand ihm zur Seite.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net


*121220*

Samstag, 12. September 2020

Wannen denn die Welt vorhersagbar wird (2)

Teil 2)


Daraus ergibt sich, daß eine Kultur, in der sich jeweils individuelle menschliche Vollkommenheit und Vervollkommnungswille (als Liebe zu Gott, dem Quell alles Seienden/Seins als und in der Welt) zu einer Gesamtgestalt findet, die durchaus meßbare, feststellbare, evidente Eigenschaften und Tendenzen als Insgesamt hat, daß also auch eine Kultur, in der sich die Gottesferne als Grundthema installiert, einem Bewegen unterliegt, das man als mechanisch bezeichnen muß. 
Und in dieser aufs Irdische zurückgefallenen Mechanizität auch der Entropie unterliegt.
Damit ist klar, daß die Richtungen und Entwicklungen eines solchen Kulturstadiums immer eindeutiger mechanistischen Bedingungen unterliegen. Und damit wird eine Kultur (wie bekanntlich jedes Seiende) immer dann auch vorhersagbar, sogar mit gewisser Gewißheit vorhersagbar, je mehr sie sich dem endgültigen Zerfall und Chaos nähert. 

Ist eine Kultur in ihrer Höherentwicklung also niemals vorhersagbar, immer offen fürs Überraschende weil wirklich und wahrhaftig Innovative, so wird sie im Zerfall und Niedergang vorhersagbar und unschöpferisch. Alles Innovative verdunstet, die Neuheit wird bestenfalls zur Kuriosität, einerseits, oder zum "Noch nicht Gewußten", aber im Vorhandenen an und für sich Enthaltenen und in Wahrheit Bekannten. Dem bestenfalls Etiketten umgehängt werden, die über andere Namen und Scheinbegriffe das Neue vortäuschen sollen.

Solch eine Kultur wird damit zu einer Unkultur, noch mehr aber bestimmt und zerstört von Anti-Kultur als Impetus des Bösen, das heißt: Desjenigen Elements, das die Zerstörung der Welt will. Aus Haß. 

Und die Verwirklichungsabsicht, die Vollbringung von etwas aus Haß schafft immer Vorhersag- und Vorhersehbares. Umso mehr arbeitet sie mit Begriffsverwirrung und Lüge.

***

Wir wollen es nur andeuten, doch soll der Hinweis nicht fehlen, wie vorhersagbar denn also ein individuelles Leben ist, das im Willen Gottes steht und verbleiben will. Denn so ist es dann auch erfahrbar, daß dieses Leben und Handeln in und mit und durch Gott nicht heißt, daß es sich nach unserem Willfahren und Wünschen und inhaltlich-konkretisierten Wollen verhält und geschichtlich entfaltet.

Es heißt aber mit Sicherheit, daß es in eine Vorsehung eingebettet liegt und bleibt, die im Letzten immer das vollumfänglich Beste weil NUR Gute (und zwar bis in jedes kleinste Einzelne und für alle und alles Gute) zeitigt. Das aber in gewissem Sinn IMMER überraschend ist. Weil das Denken und Wissen Gottes, das unseres nicht nur und einfach quantitativ, sondern kategorial übersteigt.

Wenn es aber nicht vorhersagbar ist, so ist es immer logisch und vernünftig, widerspricht also der dem Menschen zugänglichen Vernunft nicht und nie. Sodaß wir immer unsere Vernunft und Vernünftigkeit als erstes Schafelchen jener vollumfänglichen göttlichen Vernunft begreifen dürfen, die an der alles umfassenden Vernunft teilhat, sie aber niemals auszuschöpfen vermag.

Das ist zugleich das Wunderbare an einem Leben aus Gott, das nicht nach irdisch-kleinem Maßstab "glücklich" ist, sondern in einem viel höheren Ausmaß Geglücktheit bedeutet, die letztlich immer in einem alles Vorstellen übersteigenden Glücke mündigt. Und damit ist klar, was der Ausfluß aus der Ergebenheit in Gottes Wollen und Schaffen ist - es ist ein Vertrauen, das in dieser Bereitschaft zur Ungewißheit weil Unvorhersagbarkeit auf paradoxe Weise jene Ruhe schafft.

Die der ans Vorhersagbare geklammerte, gottferne Mensch zu besitzen sucht, die sich aber genau in jenem Maß des Ergreifenwollens entzieht und in Unruhe stürzt, die wenn überhaupt nur mit viel Mühe und in ständiger Anspannung zu einer Scheinruhe niedergedrückt werden kann.

Der Gottergebene weiß also nicht, was kommt, und will es gar nicht wissen, bleibt aber in jener Ruhe, die das Vertrauen bringt, daß letztlich alles dem Guten dient. Der Gottferne hingeben "weiß" was kommt, und will es auf jeden Fall wissen, stürzt dabei aber in eine Unruhe, die so existentiell ist, daß er sie nur übertönen kann, weil er die Verzweiflung fürchtet, die daraus stammt. Weil er spürt, daß das Vorhersagbare auch das Tote und dem Tode Geweihte ist.



*260820*

Freitag, 10. April 2020

Dann werden es die Steine predigen

Satz um Satz dieser Predigt von Pfarrer Hans Milch aus dem Jahre 1979 - in der ersten halben Stunde! - verdiente es, in Stein gemeißelt zu werden, und diesem Volk, dieser Kultur an jenes Tor gestellt zu werden, aus dem sie aus der Gemeinschaft der Kulturvölker und damit der Völker überhaupt ins Nichts treten. Hier spricht ein Prophet, und er spricht in Versen, in denen das Verschmelzen von Poesie mit Wahrheit und Zeitgemäßheit, weil aus dem Brunnen des immer Gültigen geschöpft, vor Augen steht. 

Was Milch deshalb hier sagt ist ein Lied des Untergangs, ein Lied des Leidens und der Tragödie, die sich vor unseren Augen vollzogen hat (sic!), und in deren Trümmern und Ruinenlandschaften wir nun leben.

Aus menschlichem Kalkül, sagte Milch bereits 1979, ist keine Rettung. Wenn er das sagt, ein Wort von Jünger übernehmend, daß der Glaube keine Kraft mehr hat, daß die Heiligkeit verschwunden ist, dann weist er auf etwas anderes hin. Auf etwas, das REAL so entscheidend ist. Auf die Tatsache, die Milch als "der große Irrtum" bezeichnet, daß sich der Mythos als jene Erzählung, auf die sich ein Volk
- und damit jeder Mensch, jeder, denn jeder gehört einem Volke an, ein Schicksal steht fürs andere, eines ist mit dem des anderen verknüpft - 
als generellen Verstehens- und Interpretationshorizont des sinnlichen Datums bezieht, aus dem heraus es "Welt" erkennt und gestaltet, daß also dieser Mythos der wirklichen Wirklichkeit, diesem Brunnen alles Seienden, also von allem das ist, entfernt steht. Die Generalerzählung, das "Narrativ" (von dem man heute so gerne spricht) ist ein Sumpf der Irrtümer und Dummheiten, der Schmach, der Würde- und Ehrlosigkeit. Und damit, ja deswegen, eine Schlangengrube der Widersprüche.






*080320*

Sonntag, 15. März 2020

Das Unvorhersehbare ist nicht vorhersehbar!

Übertragung eines Blogartikels von William M. Briggs aus dem Amerikanischen, mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Man kann das Unvorhersehbare nicht vorhersehen


Vor uns liegt - wobei es auch nicht sein könnte - etwas GANZ SCHLIMMES. Ich weiß nicht, was es ist. Aber es KÖNNTE SCHLECHT SEIN. Natürlich, es könnte auch ganz harmlos sein. Es könnte dabei etwas mit Geld zu tun haben, aber auch hier: Das muß nicht so sein. Es könnte genauso gut auch irgendetwas anderes sein.

Nennen wir dieses geheimnisvolle Ding vor uns der Einfachheit halber Y. Was ist also die Wahrscheinlichkeit dieses Y?

Was ist die Evidenz für Y? Daß SCHLIMME DINGE passieren? Wenn Y schlimm ist, und das könnte auch nicht der Fall sein, dann ist Y zumindest möglich. Aber genauso ist es möglich, daß gute oder uneinschätzbare Dinge geschehen, und Y könnte gut oder uneinschätzbar sein. Wieder also ist Y möglich. Und wenn es möglich ist, dann hat es eine Wahrscheinlichkeit, auch wenn das eine sein könnte, die nicht quantifizierbar, einschätzbar ist. Wie hoch ist nun diese Wahrscheinlichkeit?
Zu unbekannt, zu vage. Diese Frage ergibt keinen Sinn, und das sollte auch gar nicht der Fall sein. Also verändern wir das also einmal, und zwar so, daß wir so tun als könnte Y NUR SCHLECHT sein. Wie wäre es dann, wenn wir dieses geheimnisvolle Y einen fettarschigen Schwarzen Schwan nennen? Also, was ist nun die Wahrscheinlichkeit von Y?
Y ist eine SCHLIMME SACHE. Und SCHLIMME SACHEN passieren nun einmal! Das weiß jedes Kind. SCHLECHT ist nicht gut. SCHLECHT ist etwas, über das man sich Sorgen machen muß. Wir sollten also irgendetwas tun. Was ist mit den Kindern? Also los, beeile Dich, was ist die Wahrscheinlichkeit von Y?
"Moment, was meinst Du mit SCHLECHT, Briggs?"

Spielt das eine Rolle? Es ist SCHLECHT, und schlecht ist nicht gut. Möchtest Du, daß dieses SCHLECHTE tatsächlich geschieht?  
"Was soll ich darauf antworten? Ich weiß ja nicht einmal, was es überhaupt ist."
Interessant. Dann sagst Du also, daß SCHLIMME DINGE nie passieren, und daß wir gar nichts unternehmen sollten?
"Ja, so ungefähr, ich denke, daß ich meine, daß wir, wenn wir die schlimmen Dinge gar nicht kennen, auch nichts unternehmen sollten. Denn ich hätte nicht die geringste Vorstellung davon, WAS wir tun sollten, nachdem ich ja nicht einmal weiß, WAS dieses Y überhaupt ist."
Na gut, dann nehmen wir einmal an, Du hast Recht. Dann nehmen wir halt einmal an, daß dieses Y etwas mit Geld zu tun hat. SCHLIMME Dinge mit Geld sind ja ständig passiert. Und daß das noch einmal kommt, das möchtest Du doch nicht? 
"Kann sein, daß das so ist. Kann sein, daß es etwas Schlimmes ist, das mit dem Geld geschieht. Das würde mich ziemlich schwer treffen."
Mir wird ganz schlecht, wenn ich daran denke.
"Jetzt beruhige Dich erst einmal. Und komm ein wenig runter. Du mußt ferngesehen haben, um in so einen aufgeregten Zustand zu kommen. Aber sag jetzt doch endlich: Was ist diese 'schlimme' Sache?"

Du hast recht. Ich habe ferngesehen um zu sehen, ob meine Vorhersagen über den Coronavirus zutreffen, und zufällig habe ich dabei auch die Sendung THE VIEW * gesehen.
"Ich kann gar nicht sagen, wie leid mir das für Dich tut."
Danke, das ist lieb von Dir. Hör also zu: Ich weiß eben nicht genau, was dieses SCHLIMME DING ist. Ich weiß nur, daß es unvorhersehbar ist. Es ist irgendetwas, das ich nicht vorhersehen kann. Und schau doch mal, unvorhergesehene Dinge sind auch in der Vergangenheit geschehen, und haben sich dann zu SCHLIMMEN DINGEN entwickelt, oder stimmt das nicht?
"Sicher, na klar."
Ich möchte also nicht mehr, als mich gegen diese Art von Ereignissen schützen, ich das so schwer verständlich?

Ich hasse nämlich Risiken. Ich muß etwas tun!

"Aber Du kannst doch nicht etwas tun, wenn Du gar nicht weißt, wogegen Du Dich schützen mußt. Du kannst zum Beispiel nicht in Bargeld flüchten, für den Fall, daß die schlimme Sache so aussieht, daß die Regierung die Währung entwertet, weil sie sich irgendeine Krise vorstellt. Obwohl genau das schon geschehen ist, wie Du weißt. Du kannst dann aber auch keine Aktien kaufen, weil irgendein Crash passieren könnte. Du kannst keine Bundesanleihen kaufen, weil es einen Krieg geben könnte. Wenn alles geschehen kann, dann kann Deiner eigenen Logik nach auch alles geschehen. Und 'alles' heißt eine ganze Menge an Ereignissen, die geschehen könnten, eine riesige Menge, mein lieber Schwan." 

 Naja, aber dieses SCHLECHTE DING ist ein Schwan mit einem fetten Arsch. 
"Ach so? Naja, Du bist ja der Experte für Wahrscheinlichkeit. Also mußt Du mir auch erklären, was das heißt. Ich für meinen Teil kann nicht erkennen, daß das irgendetwas Bestimmtes heißt." 

Nun denn ... also warte mal, eine Minute ... eine Minute ... warte mal ... verflixt, die Wirkung des Fernsehens verschwindet allmählich ... sie verblaßt ... weg! Ah, herrliche Luft ... ich kann jetzt die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind. Wui! Danke!  

"Gern geschehen." 

Jetzt erkenne ich alles. Du kannst das Nicht-Vorhersehbare gar nicht vorhersagen. Das haben zwar einige versucht, indem sie versucht haben, sich von Nichts zu Etwas auszustrecken, indem sie das Nichts mit dicken Zahlen und Zeichen einer mathematischen Gleichung behängt haben.  Also schau her, hier ist, was Du tun kannst. Du kannst Dir Ereignisse zusammenstellen, die Du mit SCHLECHT bewertet hast. Börsenkrachs, Bankstürme, Währungszusammenbrüche und alles dieser Art. Dies alles findet bekanntlich zu bestimmten Zeiten statt. Davon gibt es eine bestimmte Anzahl. Aber von dieser Anzahl aus schließen nun manche so etwas wie eine Häufigkeit von SCHLIMMEN DINGEN, die geschehen WERDEN. Und dann kannst Du diese Häufigkeit hernehmen, und mit einer Verteilung von "fetten Ärschen" für die Kosten dieser SCHLIMMEN SACHE versehen, und dann nimmst Du das Ganze her, und rechnest ein Risiko aus.

Nur ... das funktioniert nicht! 

Das funktioniert nur, wenn sich die Zukunft mit allen Facetten der Vergangenheit wiederholt - auch mit den Ursachen und deren Bedingungen. Wenn sich nichts verändert in den Ursachen, die Börsenkurse verändern, dann kann man ein fettärschiges Modell auch verwenden, um Extreme vorherzusagen. So, wie es jeder clevere Geldjongleur ja längst tut.
Wenn sich aber die Ursachen ändern, dann ist Dein Modell nutzlos oder wird Dich an der Nase herumführen. 
Wenn Du freilich weißt, welche Ursachen sich verändert haben, könntest Du Dein Modell anpassen. Aber vielleicht auch nicht, das hängt von der Art der Veränderungen ab. Aber wenn Du gar nicht weißt, was Veränderungen bewirkt, kannst Du das nicht. Das ist der Kern der Idee vom "Schwarzen Schwan" (dem "black swan"). Niemand hat sie kommen gesehen, oder hätte sie kommen sehen können. Die unbekannten Unbekannten (als Ursachen) kriechen an Dir hoch und schlagen zu ... bamm! 

"Schon gut, ich hab's kapiert. Shit happens, sozusagen. Wir können das Wissen darum, daß schlimme Dinge geschehen, nicht dafür verwenden, um uns für schlimme Dinge vorzubereiten, über die wir nichts wissen. Reg Dich nicht auf, aber das scheint mir ziemlich trivial zu sein." 

Natürlich das ist es auch. 

"Aber verdammt nochmal, warum ist dann dieser ganze Schwachsinn vom 'Schwarzen Schwan' dermaßen populär?" 

Sehen wir einmal davon ab, daß es üblich ist, daß verworrene Modelle so korrigiert werden, daß eine Normalverteilung durch eine Verteilung ersetzt wird, die besser mit der Realität übereinstimmt, so daß sie plausibel erscheinen ... weil sie irgendwelche Muster der Vergangenheit zeigen, so kommt diese Popularität davon, daß die Menschen glauben, daß sie einen Weg finden, um solch' einem Ereignis auszuweichen, weil sie meinen, daß es nur darum geht, die richtige Gleichung zu finden, die es dann möglich macht, das SCHLECHTE, das kommt, vorherzusehen. 

"Man könnte stattdessen aber auch die Tintenflecke auf Deiner Schreibtischplatte hernehmen, um daraus die Zukunft zu deuten. Das wäre genau so gut."  

 
Du hast es erfaßt.




*THE VIEW ist eine mit zahlreichen Preisen bedachte, tagsüber laufende US-Talk Show von ABC die ausschließlich von Frauen moderiert wird: 



Samstag, 29. Februar 2020

Die Seinsschwäche ist schon lange erkennbar

Der Wert der Mercedes Aktie ist seit 2018 um 40 Prozent gefallen. So steht es in einem kürzlich erschienenen Artikel auf Eike, der sich wiederum auf Wirtschaftsmagazine beruft. Und ein ebenfalls junger Bericht auf Tichys Einblicke erzählt dasselbe. So nebenbei erfährt man noch, daß 2020 bis zu 15.000 Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Bei letzterer Schrift geht man aber speziell der Frage nach, wer verantworten soll, daß der Wertverlust dieses einstigen Paradeunternehmens deutscher Industriepotenz und Ingenieurskunst voll auf Kosten der Aktieninhaber und der Mitarbeiter geht und mit der ideologischen Ausrichtung des Unternehmens zu tun hat. Die es blind für den Markt gemacht hat. Da kann es sich der VdZ nicht verkneifen, auf Artikel in diesem Blog zu verweisen, in welchen er aufgrund bestimmter Phänomene darauf schloß, daß Mercedes am absteigenden Ast ist. 

Woraus das erkennbar war? An der Werbung, der Spitze des Unternehmens also. An dem Ort, der das Sein wie das Sein-Wollen als Richtung am deutlichsten zeigt. Es hat schon vor Jahren eine Seinsschwäche erkennen lassen, die sich nun in allen Bereichen als Rückgang, Verlust, Deformation und nicht zuletzt in der Vielfalt der Ratlosigkeit zeigt, die einem Identitätsverlust gleichkommt. In dem Mercedes-Produkte nicht einmal mehr (außerhalb der angebrachten Etiketten) erkennbar wurden.

Es war also die Werbung, die schon vor etlichen Jahren Hauptgründe für einen Abstieg gezeigt hat. Hauptgrund Nummer eins, der vieles Weitere bereits in sich trägt, ist (immer, also auch hier) das Abgehen vom vitalen Wesen des Produkts. Stattdessen haben bei Mercedes offensichtlich die Controller die Unternehmensleitung übernommen. Das Schöpferische hat dann keinen Platz mehr. Wer heute Mercedes auf den Straßen ortet wird mit Staunen feststellen, daß es Autos "für alles und jedes - also für nichts" sind. Die nur noch durch den Stern am Kühler erkennbar sind. Eine Produktlinie, die als Mercedes identifizierbar ist, gibt es nicht mehr. Oder fristet ein Nischendasein.

Der zweite Grund wird auch bei Tichy richtig geortet. Dieser Verlust an Selbst, dieser Verlust an Eigenwert drückt sich natürlich nicht nur in der nicht mehr identifizierbaren Produktvielfalt aus, sondern in einer würdelosen Haltung auch den eigenen Mitarbeitern gegenüber. Die nur noch Kostenfaktoren sind. Das geht aber speziell bei einem Produkt mit so hohem Anspruch wie Mercedes schon einmal gar nicht. 

Der dritte Grund für den Selbstverlust ist die Rolle, die Ideologie und Politiknähe bei Mercedes spielt. Das bringt eine Abhängigkeit von der Politik mit sich. Wovon etwas aber abhängt (und wir haben es hier mit dem innersten Kern von Religion zu tun), das ist auch das, was es korrigiert. Diese Korrekturfaktoren müssen für ein Unternehmen vor allem das Produkt und seine Positionierung im Beziehungsmosaik der Gesellschaftsordnung, also der Menschen in ihren vielfältigen Beziehungen sein. Denn ein Produkt bezieht sich selbst auf jenes Beziehungsfeld, in dem es eine Aufgabe übernimmt, die über technische Funktion bis vor allem aber zur Selbstrepräsentation geht. In welcher dann dieses Produkt eine Rolle für das Selbstsein des "Kunden" spielt. 

Wer sich aber nicht mehr von diesem Feld - man könnte es durchaus als "freier Markt" bezeichnen - bestimmen läßt, sondern von Faktoren, die im Wesen aber gar keine Rolle spielen - wir nennen hier Ideologie als Wirkhebel, der das Sein eines Beziehungsfeldes verändern, bestimmen, erstarren lassen um es zu beherrschen und ihm damit das Wesentliche nehmen: das Leben, also die Offenheit für das Schöpferische des Transzendenten, das jedes Beziehungsfeld allein (weil damit verankert im Vorsehungsplan Gottes, des Seins selbst) erst bestehen läßt - erzeugt ein Monster.

Er erzeugt etwas, das mit dem Produkt als seiner Lebensquelle, aus der ein Unternehmen lebt (oder eben nicht), gar nichts mehr zu tun hat, sondern einem dämonischen Kretin gleichkommt, das in keinem natürlichen Spiel der Wesen (und das sind immer Dinge, als welthafte Beziehungsknoten) mehr bestehen kann. Solcherart kann so ein Unternehmen nur noch von der Politik leben. Mitarbeiter, Kunden und Aktienbesitzer sind dabei die Leidtragenden. Wer bleibt dann noch, der profitiert? Eben - niemand! Außer der Funktionärskaste, der "Manager", denen der existentielle Abhängigkeitsbezug zum Produkt fehlt. Die morgen auch in einem anderen Unternehmen arbeiten können, und in einer anderen Branche. Die austauschbar sind, und diese Prekarität mit einer "catch as catch can"-Mentalität wettmachen wollen, in der sie kurzfristiges Zahlenspiel mit "Erfolg" verwechseln. Wie sie es eben in den Universitäten gelernt haben.*

So, hier also nun einige der Artikel aus diesem Blog, wie oben besprochen. Die meisten stammen aus dem Jahre 2017.




Aber Mercedes begann bereits 2011 zu schwächeln
https://eberhardwagner.blogspot.com/2011/03/schwachlich.html

Auch wenn Mercedes noch besser als Audi war, denn dort zeigte sich der Einbruch (2018/2019) programmatisch, er ist dort also langfristig angelegt
https://eberhardwagner.blogspot.com/2011/01/setzen-der-neuen-zeit.html
und
https://eberhardwagner.blogspot.com/2017/09/wer-sich-mit-wanderheuschrecken-anlegt.html

Nur VW war 2017 noch "am Produkt". Leider ist das mittlerweile auch nicht mehr der Fall, auch VW ist der Ideologisierungsmeute beigetreten.
https://eberhardwagner.blogspot.com/2017/09/sie-bleiben-am-produkt.html

Diese Schwäche hat jedoch bereits die gesamte Volkswirtschaft Deutschlands befallen - durch Ideologisierung! (2018)
https://eberhardwagner.blogspot.com/2018/01/wie-man-eine-volkswirtschaft-zum_12.html

Ein neuer Geschäftszweig: Subventionen als Erwerbsquelle (März 2017)
https://eberhardwagner.blogspot.com/2017/03/menetekel-eines-magischen-weltbildes-1.html

Der Unterschied überzeugt von der Argumentation: Hier eine Werbung aus 2016. In der sich in der Werbung noch eine substanzhaltige Linie "am Produkt" feststellen läßt. Vielleicht hat man der Marketingabteilung noch nicht gesagt, was man vorhatte, so daß diese "naiverweise" noch am Wesen des Unternehmens als Produkt = Bestands-Knoten klebte?




*Spielt bei allen diesen Tatsachen eine Rolle, was wir so nebenbei hören? Daß nämlich ein chinesischer Konzern, der bereits Volvo gekauft hat (über die schrecklichen Auswirkungen auf das Produkt haben wir hier bereits 2016 gehandelt), angeblich die Aufstockung seiner Unternehmensbeteiligung am "sinkenden Stern Mercedes" (Die Welt, Februar 2020) auf zehn Prozent des Aktienvolumens plant?




Mittwoch, 19. Februar 2020

Gesteigerte Apokalyptik

In seinem alljährlich zu Neujahr ausgerufenen Contest, Vorhersagen fürs kommende Kalenderjahr zu machen und einzusenden, sagt William M. Briggs auf seinem Blog am 1. Jänner voraus, daß 2020 das Jahr sein wird, in dem offizielle Stellen, die sich auf die Wissenschaft berufen oder diese repräsentieren, die Existenz von Aliens (=außerirdischen Lebensformen) "bestätigen". Zwar wird es keinerlei stichhaltige Beweise geben, aber jede Menge angeblicher Indizien und Schein- bzw. Halbbeweise. Das das nun bevorsteht schließt Briggs alleine aus der zunehmenden Dichte von UFO-Berichten in Medien und Bekanntgaben.

Wie gesagt, keine Beweise, keine stichhaltigen Belege, aber jede Menge Indizien und halbseidener "Beweise", die in den Medien zu "Gewißheiten" hochgespielt werden. Was angesichts deren geistiger Ausdünnung vermutlich so leicht ist wie noch nie.

Schon vor etlichen Jahren hat der VdZ aus der Natur des Klimawahns rückfolgernd an dieser Stelle vorhergesagt, daß sich die Katastrophik über kurz oder lang auf das Weltall und den gesamten Kosmos ausdehnen wird. Man beachte alleine die Entwicklung der letzten drei, vier Jahrzehnte, wo es vom Konkreten oder lokal Beschränkten (Öl, Waldsterben) zu immer unfaßlicheren, abstrakteren Szenarien ging, bis sie im "Klimawandel" den gesamten Erdkreis umfassen und total unkonkret wurden.

Ohne vorhersagen zu können, wie das genau aussehen wird, zeigt sich das historisch betrachtet auch aus der Funktion politisch (=machtgenerierter) Apokalyptik als Hebel totaler Macht. Und hierin wiederum als Emanation der Herrschsucht, der "libido dominandi". Die selbst wiederum eine Unterfunktion einer Knechtschaft unter Laster bzw. Triebe darstellt.





Sonntag, 16. Februar 2020

Noch einmal dieser komische Virus

Das statistische Modell von W. M. Briggs scheint gut zu funktionieren, seine Annahmen als dessen Prämissen scheinen nicht so falsch zu sein. Hier die Kurve, aktualisiert um die vorgestrigen "neuen Fälle". Alles bewegt sich innerhalb der errechneten Entwicklungskurve. Mal schauen, ob den Chinesen die Einfälle, welche Krankheitsbilder man noch dem Coronavirus zurechnen könnte (=die Zacken nach oben) bald ausgehen.


Interessant, wie die Prognosen aus Briggs Berechnungen, die auf ungefähr 74.000 Krankheitsfälle als Spitze (über max. die nächsten drei Wochen) kommen, im Kurvenverlauf mit jenen übereinstimmen, die 500.000 bis 1,4 Millionen ermitteln.