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Montag, 1. Juli 2019

Wie sich Zentralismus aus Wasser entwickelt (2)

Teil 2)



Diese Gedanken tauchen auf, wenn man den unten angefügten Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirsten aus 2013 hört. Kirsten weist dort auf etwas hin, das wir nicht aus den Augen verlieren sollten. Die "Klimakatastrophe" ist nämlich nur das Vorspiel zu einem nächsten Schritt, der bereits vorbereitet wird: Der Bedrohung durch das Klima, die sich nicht und nicht zeigen will, und das wird in gar nicht ferner Zukunft auch den Mehrheiten klar werden, ist im Grunde bereits tot. Es sieht zwar so aus, als würde sie sich erst so richtig auszutoben beginnen, aber man reitet hier bereits ein Pferd, das aus dem letzten Loch schnauft.

Also wird diese Propagandalüge abgelöst von einer nächsten Generalpanik, die auf die Welt gelegt wird, und an der bereits seit etlichen Jahren konzentriert gearbeitet wird. Es ist das Problem "Trinkwasser". Wir befinden uns erst in der ersten, vorbereitenden Phase dieser nächsten Hysterie. Aber wie bei jeder Massenhysterie erfolgt die Entwicklung in einer (sprung-)progressiven Entwicklung. Es wird nicht mehr lange dauern, werden wir mit den ersten "Tatsachen" konfrontiert sein, die uns von dieser Seite her attackieren. Und im Namen der Welt- und Menschenrettung den Zugriff universaler, zentralistischer Mächte auf die nächsten privaten Vorgänge verlangen. 

Das ist schon deshalb wahrscheinlich, weil die Klimakatastrophistik einen gravierenden Mangel hat: Sie zielt noch zu wenig direkt auf die Menschlichkeit ab. Das ist mit Bildern von direkt verhungernden Kindern etc. etc. viel leichter möglich. Und das Wasser unbedingt notwendig ist, ist ja wohl jedem einleuchtend? Also müssen wir es "verknappen" ... Von Luft ("Klima") kann man niemanden abschneiden, um ein Druckmittel zu haben. Aber von Wasser ist das viel leichter möglich, selbst leichter als von Energie. Bei der wir zwar ebenfalls, aber noch weniger kontrollierbar als bei Wasser sehr weit gediehene Bedingungen des Zentralismus haben: Über die Wasserleitungen.

Und hier liegt der direkte Pfad zu allem, was Zentralismus zutiefst begründet und bewegt - die Analogie mit dem Göttlichen, mit Gott. Als Lebensquelle, als Gestalt, wo Erde und Himmel sich berühren. Von dort ist der Weg nicht mehr weit zum Monumentalismus, zur Architektur als Gestalt für den Aufenthalt des Volkes, das durch den Raum (der eine Realisierung von Beziehungen ist) in seinem Rhythmus nach dem Willen des Lebensquells durch seinen inneren Rhythmus geformt wird. Es beginnt beim Wasser und mündet im Tempel. Es beginnt in der Analogie Gottes, und endet in der Selbstvergöttlichung. Denn der Schritt vom Symbol zur Realpräsenz ist klein, und kommt für den Menschen durchaus heimlich, ist er doch auch die Schleppe des Symbols.

Noch freilich sind wir in einem anderen Stadium, einem Frühstadium. Wo die Magie herrscht, die Technik, die die Welt in Funktionen auflöst. Aber das ist nur der Feigheit geschuldet, die den Mut zur Ästhetik nicht hat. Das kommt noch, es ist nur eine Frage der Zeit. Oswald Spengler hatte da völlig Recht. Recht aber hatte er darin nicht, als diese Entwicklung unausbleiblich weil zyklisch ist, wie die Welt unausbleiblich zyklisch (und darin ewig, meinten die Griechen wie zuvor die Ägypter) sei. Zyklisch und mechanistisch-unfrei ist nur das von Gott Getrennte.*

Aber es verschlingt sich auch viel, im Zentralismus, Wahres mit Falschem, Mißverstandenes mit tiefer Ahnung, die der Erinnerung an die Schöpfung vor der Erbsünde entspringt, als der Mensch noch schaute, und Gott in den Hainen des Paradieses wandelte. Symbol ersetzt Reales, das erst in Jesus Christus in der Liturgie wiederkommt.

Alles verhängt sich, und das ist der Grundcharakter der Welt, nunmehr aber in der nicht-christlichen, nicht-liturgischen Welt nur noch hindeutungsweise real, in der Quelle, ist davon abhängig, und am Geschick des Herren entscheidet sich das jedes seiner Söhne, jedes von ihm Abhängigen. Darum verdient er allen Glanz, denn sein Glanz ist der des Volkes, seine Identität vor dem Göttlichen ist die Identität der Menschen. Es ist das Reale, es ist das Gegenständliche, es ist die Gestalt, in der die Form überlebt, egal welches Material sie letztendlich hat, in der die Welt um ihr Wesen weiß und es bewahrt, das geistig ist. Die Bandbreite, in der sich diese Ahnungen und Erinnerungen an das Paradies in der Welt finden, ist enorm, aber die Richtung des gefallenen Menschen ist immer dieselbe - Zentralismus. Diese Simulation einer Welt, die im Göttlichen gründet, und mit diesem Gott durch die Haine wandelt. Der aber das Wesentliche fehlt, und so aus einem Organismus und einer göttlichen Ordnung als Landschaft des Wissens Gottes die perverse Zerrform macht - den Zentralismus.**


 




*Das Zyklische ist dem für den Menschen (nach dem Sündenfall) nur noch mögliche Hintereinanderlegen des zuvor Ganzen eigen. So wird das geistige Prinzip der wirklichen Wirklichkeit, das eine Struktur in sich ist - in der Dreifaltigkeit offenbart - in ein Nacheinander zerlegt. Das Ganze zu sehen wäre nur dem Schauen möglich, und dann verliert sich auch das heutige Zeitverstehen, bricht in ein uns unzugängliches Ewiges als Immer-Gegenwärtiges. Aber das ist uns bis zum Jüngsten Tag nicht mehr zugängig.

**Der Zentralismus hat aber keine Fundierung in dem Volk, das er beherrscht. Aber er hinterläßt die Wüste zerstörter sozialer Kleinstrukturen. Es braucht nur noch einen kleinen Anstoß von außen, um dieses Konstrukt zum Einsturz zu bringen. Was bleibt? Wüste. Soviel ganz nebenbei auch zur angeblichen Verwüstung Mittel- und Südamerikas durch die ach so pöhsen Spanier.




*060519*

Sonntag, 30. Juni 2019

Wie sich Zentralismus aus Wasser entwickelt (1)

Karl A. Wittfogel hat es in seiner maßstäblichen historischen Untersuchung gezeigt, und was er herausfand ist überzeugend: Der Zentralismus als Organisationsform von Völkern und Gesellschaften gründet weltweit in (konkret sogar: Wasser-)Versorgungsprojekten. Die von Einzelnen nicht durchführbar sind, die also eine übergreifende Organisation brauchen. Der Preis dafür ist dann eine Zentralgewalt, der sich alle aus naheliegenden Gründen freiwillig unterwerfen. Und die dann auch das private Wirtschaften und Arbeiten steuern.

Voraussetzung ist eine übergreifende, abstrahierte Sicht, die ein Problem für sich herausgreift und direkt zu lösen versucht. Die Überzeugung der an sich zuvor autonomen, integeren kleineren sozialen Strukturen, sich von oben her mehr und mehr maßregeln zu lassen, rührt schlicht aus der Tatsache, daß das Problem erstens alle tatsächlich betrifft, also von jedem selbst zu lösen ist, und zweitens für alle Erleichterungen bringt. Für alle? Nein, für die meisten. Es gehört zum Bestandteil dieser zentralistischen Organisation, daß sie Dissidenten auch per Gesetz und staatlicher Gewalt aus- und abgrenzt. Das führt automatisch zur von der Mehrheit akzeptierten Unterdrückung jeder Opposition, weil mit dem Fall der Zentralgewalt auch jene Problemlösung gefährdet scheint (scheint!), an deren Erleichterung man sich gerne gewöhnt hat.

Da muß man gar nicht weit wegdenken. Man erinnere sich doch bloß an die Zusammenlegung der traditionell kleinstrukturierten Landwirtschaft zu Kolchosen. Das ist erst fünfzig Jahre her, man denke an die DDR, und erinnere sich an Abweichler, also an Bauern, die sich dieser Kollektivierung verweigert haben. 

Noch ein abstraktes Problem, an das wir gemeiniglich kaum denken, ist typischer Beginn von Zentralismus, der immer auf Kosten individueller Entfaltung, also Freiheit, geht - das des Krieges, des Militärs. Wer die Sozialgeschichte von Bayern mit der Tirols vergleicht, sieht es deutlich. Während in Tirol die Bauern immer bereit waren, ihr Land selbst zu verteidigen (wobei sie sich natürlich ebenfalls organisiert haben), erfolgte in Bayern ein über die Jahrhunderte gehender Prozeß, in dem die Bauern diese militärischen Agenden an Einzelne abgegeben haben. Dafür akzeptieren sie Einschränkungen der Freiheit, wozu die Tiroler nie bereit waren. (Erst die zentralistisch agierende Maria Theresia hat die Tiroler erstmals zu Militäraufgaben herangezogen, die außerhalb des eigentlichen Tirols lagen. Sie hat sich um Regionalrechte und regionale Rechtsgemeinschaften einfach nicht gekümmert.) Bayern ist aber schon viele Jahrhunderte zuvor weitgehend zentralistisch organisiert worden. 

Wesentlich ist, daß es in einem sozialen Gefüge immer und unentwegt starke Bestrebungen braucht, in denen sich das Untere, das integere kleine Gefüge, gegen Zentralismus zur Wehr setzt. Denn Staaten haben die klandestine Tendenz zum Zentralismus, und die Geschichte zeigt, daß diese Tendenz sich auf lange Frist immer wieder durchsetzt, und für jedes kleine soziale Gefüge ein ständiges Pochen an der Tür bedeutet, auf das man jedesmal neu durch Eintrittsverweigerung reagieren muß. Jede Generation muß das tun, und immer wieder neu sind die Formen, in denen dieser Zentralismus Einlaß begehrt. Er tut es schön eingefügt in historische Konstellationen, und er tut es immer über "Erleichterungen", über "Problemlösungen", siehe oben. Man denke hier an den Sozialstaat, der sich klammheimlich und durch zu geringe Achtsamkeit aus einer christlich sehr gut fundierten Nächstenliebe (die historisch seit je das Gepräge sozialer Einheiten war, weit mehr als behauptet wird) als jedes individuell betreffende Gebot der sozialen Gemeinschaft zu einem Zentralismus entwickelt hat, der heute die Basis des menschlichen Zusammenlebens angreift und mittlerweile sogar direkt zerstört. (Etwa, indem er in die Ehe eingreift.)


Morgen Teil 2)






Donnerstag, 8. November 2018

Normal ist das nicht mehr (2)

Teil 2)



Der Klimawandelkatastrophismus ist eine pure Gestalt des Hochmuts, weil er aus mangelnder Wirklichkeitsanbindung entsteht, die die geistigen Kräfte in Phantasien drückt, wo sie von inneren Fehlern und den daraus entstandenen Kräften ihre Gestalt annehmen. Im Horror etwa.

Dieser Mensch geht fast zwangsläufig von einer ständigen Überschreitung der Wirkkreise der Menschen aus, ja verlangt diese sogar, weil er außerhalb dieser Einbindung ins Engste (der Fisch muß ins Wasser, sozusagen) nichts bewirkt. So daß seine Vertreter nie ihre persönlichen Grenzen erfahren haben. Sie werden somit das, was man als "universalistisch" bezeichnet, sie werden ideologisch.**

Kein Mensch, der existentiell (also dichtest in Abhängigkeit und Gehorsamsgebot verwoben) mit der Umwelt lebt, glaubt an eine Klimakatastrophe. Er würde sogar nie auf diesen Gedanken kommen. Bildlich und als Metapher: Er bewässert lediglich, wenn es trocken ist (und überlegt wassersparendere Saat oder Methode, wenn das regelmäßig vorkommt; eine Entscheidung, die ihm die Tradition als geronnene Erfahrung der Ahnen ohnehin bereits abgenommen hat), und baut Dämme, wenn es regelmäßig zu viel regnet. Das ist es dann auch schon mit seiner "Pflicht".

Sehe der Leser nun das Video. Ein spritziger, origineller und oft humorvoller Vortrag, der manche stinkende Decke, die uns auf die Köpfe gelegt wurde, auslüften kann. In dem Kirstein aber sogar so weit geht, daß er ernsthaft die Frage stellt, ob nicht Klimakatastrophiker Straftatbestände erfüllen. Einmal den des Betruges, um Steuergelder zu erschwindeln, und dann den der Volksverhetzung. Um im Fazit zu enden: "Klimaschutz ist ein infantiler Aberglaube, der der Physik widerspricht."







*Kleiner Hinweis: Wo stehen Temperaturmeßstellen? Richtig. Sie stehen immer an einem Ort, als immer inmitten eines solchen kleinen, regionalen Beziehungsgeflechts. Deshalb messen sie in verbautem Gebiet, also in Gebieten engerer Beziehungsgeflechte, höhere Temperaturen als in nicht bebauten Gebieten, also Gebieten mit weniger dichter Beziehungs- und damit Bewegungsdynamik. 

**Deshalb ist die ganze Diskussion eine Angelegenheit der in unseren Schulen unnötig und an jedem Bedarf vorbei "Ausgebildeten", die nie einen Platz haben, an dem sie existentiell gebraucht werden. Diese alle müssen sohin einen Platz erfinden und eine Aufgabe beweisen, weil es der an natürlicher, logos-orientierter, sohin göttlicher Legitimität fehlt. Also werden sie "religiös", ihre Aufgabe wird zur pseudo-religiösen Sendung - aus Legitimitätsnotwendigkeit. Pseudo deshalb, weil es an der richtigen, natürlichen Religiosität, die nur aus der dichten Einbindung (Fisch - Wasser) kommt, eben fehlt. 

Und genau aus demselben Grund küssen sie liebdienerisch und "gehorsamst" die Füße aller, die ihnen z. B. durch Subventionen, Stiftungen und Geldfonds einen Ort in der Weltordnung "schaffen" und (in deren Medien) zusprechen. Sie sind damit extrem leicht steuer- und beherrschbar. Die Klimakatastrophendiskussion ist eindeutig ein soziologisches, ein psycho-soziales Phänomen, ein Auswuchs der Legitimitätssuche. An dem tatsächlich die Gesellschaften, unsere kapitalistischen, technizistischen, atheistischen Systeme "schuld" sind. Die Klimopheten sagen diese Wahrheit ja überdeutlich! Sie sind damit als Sinnsucher erkennbar.

Das unterscheidet sie von wirklichen Propheten, von Dichtern, Königen, Denkern. Denn diese haben einen Sinn, den sie sich nicht ausgesucht haben, sie haben nur keine Nützlichkeit im Sinne jedes Gesellschaftssystems. Sie haben aber einen Ort, einen Platz in der Ordnung, auch wenn der keiner direkten Nützlichkeit unterliegt, sind aber dem Ganzen eben als "Wurzelnährer" zugeordnet.





*121018*

Mittwoch, 7. November 2018

Normal ist das nicht mehr (1)

Es gibt keinen menschgemachten Klimawandel im heute propagierten Sinn. Der Klimawandel der Gegenwart, als Katastrophe an die Wand gemalt, ist POLITOGEN. Er ist von der Politik gemacht, um die Menschen mundtot und gefügig zu machen. POSTNORMAL. Weil der sogenannte GUTE ZWECK alles und jedes rechtfertigt, auch die Verdrehung der Wahrheit, die Lüge, auch die Manipulation der Menschen. Prof. Werner Kirstein faßt in einem sehenswerten Vortrag Ende 2017 den Stand der Dinge zusammen. 

Und wenn auch viel und noch vieler zum Thema geredet wird - manchmal lohnt es doch, sich diesen Stand der Dinge erneut vor Augen zu führen. Um sich nicht irre machen zu lassen von diesem Gewitter der Propaganda, das unter dem Deckmantel der Wissenschaft daherkommt, aber damit natürlich nichts zu tun hat.

Nur ein Gedanke sei hier herausgegriffen. Es ist der Mythos, wenn nicht die Lüge, die pure Phantasie von Ökologisten mit viel Meinung und wenig Hirn, von einem "Gleichgewicht", in dem alles quasi damit froh und glücklich wäre, wenn es bewegungslos in seinem Zustand verharrte. Diese Vorstellung von Harmonie ist blanker Unsinn. Und jeder, der sich nur irgendwie mit Musik oder mit Malerei befaßt, wird das sofort begreifen. Wo die Harmonie, der Gleichklang aus einem Zueinander und einer Beziehung der einzelnen Töne und Farben stammt, ja wo die Farben erst sie selbst werden und sind, WENN sie in bewegter Dynamik, in einer KOMPOSITION also, sind. Und das kann, ja muß man auf die gesamte Welt übertragen.

Denn die Welt ist per se ein Zueinander der Dinge, die deshalb immer in Bewegung sind und das auch sein müssen. Damit sind alle Zustände der Dinge überhaupt erst Zustände, die Dinge also sie selbst, WENN sie in einer nicht vorhersagbaren Schwankungsbreite VERBLEIBEN. Denn alles was ist, hat sein Wesen aus seinem Ort, der eine Dynamik der Beziehung ist und nur als Dynamik überhaupt ist, also am Sein teilhat (oder, in Gott, Sein IST.) Nicht das Ruhende, Bewegungslose ist es selbst, denn das wäre tot und damit vergangen. Es ist vielmehr das Bewegende. Ruhe im Selbstsein ist deshalb eine immanente Folge von Bewegung!

Natürlich gibt alles, was in Bewegung ist - also buchstäblich alles, was Ding ist, was "etwas" ist - Wärme ab. Denn nur durch Verbrennung kann Bewegung mit der nötigen Energie befeuert werden. Da hat Heraklith durchaus recht, wenn der dem "Feuer" die weltbewegende Kraft zuordnet. Aber alles was ist, stößt sofort auf anderes, das auch ist. Und das reagiert bzw. interagiert. Somit kann es "Klima" nur im Kleinmaßstab, im regionalen Raum geben, und zwar "jeweils" auf seine Beziehungsdynamik gesehen.*

Wächst also die Bevölkerung, was sie naturgemäß und richtigerweise tut, wächst somit die Kultur als einzig mögliche Form des Menschseins, weil das im Sinn des Menschseins liegt, verdichten sich diese Beziehungsfelder somit. Mit dieser Zunahme an Menschen und damit Kultur ist zugleich die Verbrennung (als sichtbare Folge des Lebens bzw. dessen Unterlage) erhöht. Die Folge? Es wird mehr CO2 frei, das sonst in der Materie (am stärksten u. a. in Kohle und Öl) gebunden ist. Damit wird aber die Nahrungsquelle der Pflanzen (als erste Grundlage aller weiteren Lebensformen) verbessert. (In den letzten 20 Jahren hat die organische, also die pflanzliche Substanz der Erde um 15 Prozent zugenommen, das kann "gemessen" werden.) Und damit haben die vermehrten Menschen auch die nötige Nahrung.*

Ist das alles nicht ein Grund, dankbar in die Knie zu sinken und dem Schöpfer für die großartige Gefügtheit der Schöpfung zu danken? Wenn es einen Sinn dieser ganzen leidigen Diskussion gibt, dann liegt er vielleicht darin: Wir haben die Möglichkeit, diese Großartigkeit etwas besser zu erkennen. Das ist zugleich der Sinn der Wissenschaft.

Menschen verändern nie das Große. Sie tun es jeweils nur in regionalem, in höchst kleinmaßstäblichem Rahmen, soweit eben die direkten Beziehungen (als Mächtigkeiten, die mit den Fähigkeiten zu tun haben) reichen. Dem immer ein größerer Rahmen quasi übergestülpt ist, der den kleineren Ort in eine größere Ordnung gestellt hat. Bis hin zum Angrenzen der Erde an das Weltall, als letzte Ausgleichsstelle, die mit dem (kalten) Weltall insofern korrespondiert, als es diese Wärme dorthin abgibt. Wie auch von dort - Sonne, aber nicht nur - jene Elemente empfängt, die es selbst in Bewegung versetzen. Denn die Wirkung des Sonnenlichts ist, die Dinge in jene Erregungsschwingung zu bringen, in denen sie sich bewegen, so daß sich die Erde in ihrem Sein durch Bewegung weil Beziehung hält.

Eine Klimawirkung können wir also niemals machen. Es ist immer ein komplexes System, in dem Ursache und Wirkung nur in kleinmaßstäblichem Rahmen erkennbar und ableitbar sind, das im großen Rahmen aber niemals steuer- und lenkbar ist. Das haben komplexe Systeme so an sich!

Hier haben wir es tatsächlich mit einem Moment zu tun, der "in Gottes Hand" liegt. Weshalb die einzige Art, wie der Mensch "auf das Weltklima" einwirken kann, das Gebet, der "Wettersegen" etwa, darstellt.  Und das hat die Menschheit immer und zu allen Zeiten gewußt. Der "Regentanz" der heidnischen Indianer (als Beispiel) ist nicht deren Dummheit geschuldet, sondern ist die richtige (wenn auch noch nicht richtig adressierte, weil nicht gekannte - erst in Jesus Christus, in der Selbstoffenbarung wird Gott erkennbar) Wahrheit, die in der Ahnung und Richtung (auf den nicht gekannten Gott zu) gewußt wird. Wer etwas "für das Klima" tun will, hat nichts anderes zu tun, als sich mit seinem alltäglichen Wirkkreis sachlich bestmöglich auseinanderzusetzen. Als Tischler den Stuhl, als Bauer die Saat, als LKW-Fahrer die Fahrt bestmöglich und sachlich präzise (weil gehorsam) zu gestalten.


Morgen Teil 2)



*Deshalb steht der Klimawahn auch in direktem Verhältnis zu einer abgrundtiefen Lebensfeindlichkeit, die sich direkt gegen den Menschen und damit gegen Gott richtet. Er steht im Fluß einer Gesamtbewegung, die sich seit langem abzeichnet, und über Verhütung und Abtreibung der Menschheit an die Kehle will. Wer Klimakatastrophe sagt, sagt zugleich auch Menschenfeindlichkeit, so sehr er das auch bestreitet. Wenn, dann ist hier das Wort "satanisch" anzuwenden.

Der Leser möge selbst testen, was der VdZ behauptet: Jeder Klimakatastrophiker (mit dem obligatorischen CO2-Senkungs-Ziel) befürwortet sowohl Verhütung wie auch Abtreibung (auch wenn er das Gegenteil behauptet, was er meist tut, indem er von "Notlösung" spricht, damit die Lebensfeindlichkeit sogar in eine höhere "moralische" Position schiebt und täuscherisch zur "Philanthropie" umetikettiert.)  

Diese beiden Bereiche sind Teil einer logos-feindlichen Gesamtbewegung. Dem VdZ steht es nicht an, die Klimakatastrophik der Gegenwart als Todsünde zu bezeichnen. Denn das ist sie.  Kommt sie politisch zum Sieg, wird sie ohne jeden Zweifel verheerende Auswirkungen auf die Erde und die Menschheit haben. Das beweist sich schon längst in den Bereichen, wo sie zum Ziel gekommen ist. Wo sie Leben weil Kultur vernichtet.





*121018*

Freitag, 22. April 2016

Nüchterne mathematische Fakten

Bei einem statistischen Modell wie den Klimamodellen hat man es mit 10(hoch)30 Freiheitsgraden zu tun. Das heißt, daß man das Weltklima aus mathematischen Gründen niemals berechnen kann, und schon gar keine Prognose daraus entnehmen wird können. Man kann bestenfalls Klimasituationen simulieren, wenn man die Parameter festlegt. Die Klimakatastrophe ist in hohem Maß ein statistisches Problem, und kein der empirischen Evidenz entnommenes Entwicklungsbild.

Prof. Werner Kirstein in einem Vortrag zur statistischen Klimarechnung, der Beweisfähigkeit von Statistiken, und dem Wert von Korelationen, vor allem aber zur Tatsache der Realitätseinbrüche, wo ganz andere Faktoren jede statistische Hochrechung, die scheinbar auf realen Daten basiert, ad absurdum führt. Denn die Wirklichkeit ist viel komplexer als jede Statistik darzustellen vermag, und Zustände von Dingen reagieren (auch in diesem Zueinander der Welt) ab bestimmten Größen auf neue Weise. Das macht auch den Prognosewert von Statistiken mehr als fragwürdig, und Kirstein zeigt Beispiele des bereits aus statistischen Prognosen heraus produzierten Unsinns aus gar nicht ferner Vergangenheit. Gerade Umweltpolitik, die Ökologiebewegung beruht aber in höchstem Maß auf solchen absurden "Fakten". Hörenswert auch die aufgezeigten Analogien der Öko-Bewegung mit den Strukturen einer Religion, als neue Religion in Zeiten säkularisierten Weltwissens also.

Kirstein hat sicher recht wenn er darauf hinweist, daß auch das Abklingen eines Bedrohungsbildes (wie es uns seit vielen Jahrzehnten verfolgt) keine Entlastung brächte. Es würde sofort ein nächstes Drohbild auftauchen, ja man baut längst daran. Wie wäre es zum Beispiel mit "weltweiter Trinkwasserkatastrophe"? Mit einem neuen Bild des Heiligen, des Erlösten: Als Gutmenschentum, das (zumindest partielle) Wirklichkeitsverweigerung zur religiösen Pflicht macht und auf der Grundlage universalistischer Moralwerte west. Mit einer neuen göttergleichen Priesterkaste und Elite, die sich namens der Weltrettung jedes Recht auf Bevormundung sieht. Wir haben es deshalb heute mit einem politisch gewollten Klimawandel zu tun. Der VdZ hat schon vor zwanzig Jahren notiert, daß er einen immer stärker ausgeprägten Willen zum Zusammenbruch feststellt. Die "Wissenschaft" dient in diesem Rahmen nur zur Verabsolutierung der Motive, durch Schaffung von Notwendigkeiten durch "Alternativlosigkeit". Die Zusammenhänge mit Acedia liegen also auf der Hand. (Deshalb gibt es auch tatsächlich die soziologische, psychologische und charakterliche Zuschreibbarkeit der Herkunft der Klimapropheten.) Zumindest tendentiell hat deshalb Klimawahn und politische Ausrichtung viele Zusammenfälle. Er ist recht deutlich links, in des Wortes eigentlichsten Sinn.

Ein Vortrag also mit einer Fülle interessanter Aussagen, aber auch mit vielen naturwissenschaftlichen Fakten. Etwa zur Rolle, die tektonische Bewegungen der Landplatten auf den Meeresspiegel spielen. Denn nachweislich heben sich manche Platten, und damit "steigt" natürlich der Meeresspiegel bei angrenzenden Plattenufern. In Warmzeiten heben sich diese Platten, während sie in Kaltzeiten wieder zurücksinken. Daß wir seit 10.000 Jahren in einer Warmzeit leben ist ja immerhin unbestritten.







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Montag, 19. Oktober 2015

Nicht mehr drauf? Das Meer war auch schon mal höher

Solche Vorträge solcher beherzt-vernünftiger Menschen - Fachwissenschaftler zum Klima, im übrigen: Werner Kirstein von der Uni Leipzig - tun einfach gut. Wenn man wie wir täglich, stündlich von haarsträubenden, schon auf den ersten Blick unseriösen Alarmnachrichten umspült wird. die breitzuschlagen sich die ausgesuchtesten sogenannten Qualitätszeitungen nicht entblöden. Eingebettet in eine krankhafte Hermetik einer Pseudoelite, die jeden Anspruch auf Ehre verspielt hat - und umso eifriger sich Ehrungen, Titel und vor allem Geld (jener anderen, die sie mit ihren für sie und ihren Zwecken sehr "nützlichen" halb- und Unwahrheiten belügen) zuschiebt.

Also soll das Video auch hier seinen Platz finden, um wieder ein wenig Schutt wegzuräumen. Dem VdZ scheint dieser Vortrag deshalb sehr tauglich für diesen Zweck, weil er die Grundproblematik des Wortes "Meeresspiegel" anrührt. Und auch die Problematik der abstrakten Begriffe deutlich macht - was heißt das überhaupt "steigt im Mittel"? Ist so etwas überhaupt zulässig? Die realen Fakten schwanken so beträchtlich, daß es höchst fragwürdig ist, von Trend überhaupt zu sprechen.

Überlegungen also, die aus anderen Blickwinkeln und prinzipiellen Überlegungen heraus der Nicht-Fachwissenschaftler VdZ an dieser Stelle bereits auf sehr ähnliche Weise aufbereitet hat. Dies mag als Zeugnis gelten. Jenen gegenüber, die absehbar eines Tages sagen werden: Jaaaa, wir konnten ja das nicht wissen, denn wir waren ja von der Fachwissenschaft so informiert! Nein. Es ist möglich, diese Narretei zu durchschauen - aus purer Vernunft und mit einer Spur Menschenkenntnis. Die wiederum eine Frucht der Liebe zu Wahrheit und Wirklichkeit ist.

Die Stellung der Wissenschaft wird katastrophalen SChaden erleiden. Nein, hat ihn schon erlitten, es wird sich noch zeigen. Die Gründe sind für den VdZ recht klar. Es bestehen direkte Zusammenhänge mit dem völlig verfehlten Bildungsbegriff, mit gesellschaftlichen Utopien, mit der Inflation der "Akademiker", die zu einem intellektuellen Verfall der Wissenschaften und zu einer Regression des Wissens selbst führt.

Rechtfertigungen, die man längst vorbereitet. Indem man in den letzten Jahren beobachtbar die "Schwankungsbreiten" immer größer macht, sodaß man am Ende doch noch recht gehabt haben kann. Schwankungsbreiten, die eigentlich überhaupt jede Aussage mittlerweile zu einer Null-Aussage macht. Aber "es könnte ja sein" ...

Eine Fülle von knallhaften und interessanten Fakten, die der Leipziger Professor hier zu einer der durch die Gegend geprügelten Narreteien - der angeblichen Bedrohung durch einen angeblichen Meeresspiegelanstieges - bietet. Und die sollte man kennen, wenn man nicht medienabstinent leben möchte. Man liest sie aber nirgendwo. Sie wären zu offensichtlich und blamabel.

Wie sagt ein ehemaliger führender, aber angewidert ausgeschiedener Wissenschaftler des IPCC? "The IPCC is fundamentally corrupt. The only reform I could envision would be its abolition."

Ein hoch empfehlenswertes, komprimiert faktenreiches und trotz des Schwerpunkts thematisch sehr umfassendes Video. Denn man muß doch ein wenig in Details eintauchen. Auf Twitter-Ebene, auf das sich auch die Kirche schon erniedrigt hat (das Nachspiel ist programmiert, und sie wird sich nicht so herauwinden können wie die Eliten der Gegenwart, die es sich schon richten werden, wie sie es sich immer gerichtet haben), läßt sich dem Thema nicht beikommen.

Der Schaden aber, der hier bereits angerichtet wurde und noch angerichtet werden wird, ist mittlerweile gigantisch. Wer aber wird ihn verantworten, wer gutmachen?

 Schwächelt die Klimaerwärmung? Es ist saukalt, und die Meere war auch schon mal höher. Man kann nirgendwo einen Anstieg des Meeresspiegels sehen.







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