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Sonntag, 14. Juli 2024

Krieg als Dauerzustand

Die innere Sicherheit, mit der die NATO einen offenen Krieg mit Rußland anstrebt, macht nachdenklich. Was kann das sein!? Ethische Ziele können es nicht sein, niemand glaubt den bestimmenden Klassen dieses Argument, zu oft und zu leichtfertig wurde gegen jede Moral verstoßen, wenn es nützlich schien.
Oder ist es wirklich so einfach, ist es wirklich nur die Biden-USA, mit allen Annahmen, die "Verschwörungstheorien" setzen? Noch mehr sehe ich das Auseinanderdriften von Regierungen und ihren Völkern in dieser Frage, denn das wollen wirklich nur die Politiker. Ein paar Eliteschädel dazugerechnet. Der Beamtenschweif, die Klientel (und Grüne sind eigentlich entweder Beamte oder Klienten der Politik.) Und Medien, natürlich, auch sie fressen ja politikabhängiges Brot. Und dies ist schon seit Jahren, in den letzten Jahren aber immer stärker, eine wirkliche Angst, die ich regelrecht VOR der Politik etc. habe. Sie wollen etwas, das so überhaupt nicht das ist, was ich will! Sie wollen etwas, das mein Leben immer radikaler stört oder gar abbricht. Und das kann NIEMALS gesunde Politik sein!

Politik muß zum mindesten Respekt vor der realen Lebensweise der Menschen haben. Das ist das Allererste und -mindeste. Es kann nicht sein, daß da Leute sitzen, die von den Menschen eine radikale Änderung ihres Lebens verlangen, nein, sie ihnen aufzwingen. Denn "fordern" kann man das noch, meinetwegen. Aber aufzwingen? Niemals. Das darf sich auch nicht, ja schon gar nicht die Mehrheit in einer Demokratie der Minderheit gegenüber leisten. Nichts braucht so viel Konsens wie eine Demokratie! Sonst gerät sie in einen Kriegszustand.
Es sei denn - und das ist seit Jahrzehnten der mehr und mehr aufgebaute Popanz - es gehe um ALLES ODER NICHTS. So haben wir ihn denn - den dauerhaften Kriegszustand.

Samstag, 2. März 2024

Richtig ist nicht wichtig

Oh ja, gerdet wird viel von ihr, und die Forderung danach will immer weniger verstumen. Zum Teil mit Recht, mit großem Recht sogar, zum Teil aber auch mnit Unrecht.
Denn allzu oft wird die Wahrheit mit dem verwechselt, was ich besser mit "Richtigkeit" bezeichnen möchte. Denn wahris tnicht einfach, was richtig ist, sondern die Wahrheit ist weit mehr als rationales Denken und logische Richtigkeit. Vielmehr ist wahr erst dasnn wahr udn Wahrheit, wenn es als personale Begegnugn mnit der Wahrheit selbst verstanden wird. Wenn wir also zu Abbildern dessen werden, as eindeutig und ohne Möglichkeit des Mißverstehens die Person Gottes selbst ist. Der sich in seinem Sohn Jesus Christus als VIA - VITA - VERITAS, als Leben, als Weg, als Wahrheit in die Schöpfung einfügte. Nicht ALS Schöpfung, aber diese auf seinen Schjltern in Gott hineintragend. Die in ihm, dem Sein - Gott - ihr eienes Sein im Maß ihrer Teilhabe an ihm hat. Und das ist  somit die Teilhabe AN EINER GESTALT. An einer Person. Und von kaum etwqaas spricht das Neue Testament häufiger als von der Grundlage, auf der diese Teilhabe stattfinden kann. VOM GEHORSAM. 

Wie - vom Gehorsam? Und nicht von der Wahrheit?NNicht vom ... Richtigen?  Gehört also die #Welt, die Zukunft, die Welt des wunderbaren NICHT dem, der Recht hat? Nidfcht dem, der nicht lügt? Nicht dem, der in einem offenen Diskurs beiträgt, daß nur die Wahrheit regiere, und allezeit dem Richtigen den diesem gebührenden Vorzug einräumt? Ist also nicht das Richtige - respektive "die Wahrheit" - das, was die Welt ordnet und formt? Und bedeutet dieser Vorragn des Richtigen nicht den Vorragn zu einer Gesellschaftordnugn, wie sie alle erträumen, und die dann "Demokratie" genannt wird?

Sagen wir es pvokativ. Sagen wir richtig. Ssagen wir es wahr. NEIN. Denn die Ordnugn geht dem Diskurs voraus. Das Wahre geht dem Richtigen voraus. Und nur das Wahre ist unbedingt. Aber das Wahre ist ... eine Gestalt. Kein diskursives Ergebnis. Kein Debattenresultat. Keine mathematische Lösung. Kein rechnischer Prozeß.

Montag, 27. Februar 2023

Kopfschütteln

Der Westen kann die Zeit nicht mehr denken. Ich habe es oft genug gesagt, es beweist sich Tag für Tag neu. Er ist in sich gefangen, und nicht mehr in der Lage, sein Denken, seine Weltbefinden in einem ihn miteinbeziehenden, ihn ber übersteigenden Rahmen zu verankern.

Diese Gedanke kam mir auch, als ich die Reaktionen auf das Vorschlagspapier der Chinesen hörte, das Grundgedanken zu einer Friedesfindung in der Ukraine enthält und damit das m. e. bislang bei weitem brauchbarste, wenn auch erst erste Fundament für ein Ende des Krieges im Donbas enthält. Darauf könnte man aufbauen. 
Aber der Westen kann es nicht denken. Nachdem er also nicht in der Lage ist, konstruktiven geistigen Beitrag zu liesten, wird auch der Ukraine-Krieg ausgehen wie alle Kriege, die der US-Westen seit Jahrzehznten führt: 
Mit einem totalen Desaster, das lediglich Wüste zurücklassen kann, aber nichts aufzubauen vermag. 
Auf einem Schlachtenfeld, dessen Sieger längst feststeht, und der einzige Weg sein wird, den Krieg zu beenden. 
Nur hat das der US-Westen nicht bemerkt. Der in seiner Sturzbewegung nur noch dadurch "siegen" kann, indem er alle anderen in seinem Stürzen nur noch früher aufschlagen wissen will. Ein konstruktives, schöpferisches Weltdenken ist ihm aber nicht möglich.
Das ist schon an einem Punkt exemplarisch zu zeigen.

Freitag, 9. Dezember 2022

Die Chance auf Verhandlungen ist verspielt (2)

Die den Westen bestimmenden Kräfte haben GASLIGHTING über die ganze Welt verhängt. Wer soll da noch Vertrauen fassen? - Und NACH WIE  VOR muß man den Russen Offenheit und Klarheit zuschreiben. Putin oder Lawrow tun tatsächlich, was sie sagen! Und siekündigen an, was die Konsequenzen sein werden, wenn der Westen dies oder jenes tut. Aber es steht nun außer Frage, daß dieser Krieg nicht enden wird, ohne daß die Ukraine MIT JEDEM TAG, DEN DER KRIEG DAUERT, sein Ende als immer weiter verkleinerter Staat finden wird. Wenn der Westen nämlich seine Interessenslinie so vehement an den Dnjepr schiebt, dann wird auch Rußland jene Zone, die es als Sicherheitspuffer zu brauchen meint, immer weiter nach Westen schieben. 
So nebenbei geht das Gespräch auch auf das - in Wahrehit skandalöse! - Interview mides Spiegel mit Angela Merkel ein, das erst vor Wochen veröffentlicht worden ist. 
Man muß es  unerträglichen Zynismus nennen, wenn Merkel davon spricht, daß Rußland bzw. Putin immer aggressiver geworden sei - wo auch SIE ihn doch pausenlos angelogen und die reale Politik des Westens (und damit auch Merkel-Deutschlands) Rußland ständig weiter provoziert hat.  
Putin hat immer und sehr präzise gesagt, wo seine Roten LInien liegen, aber das hat den Westen einfach nicht gekümmert. Man muß aber den Eindruck gewinnen, daß der Westen sogar so überheblich ist, daß er den Rest der Welt gar nicht ernst nimmt, und deshalb sogar offen lügt. 
Wie im "Gaslighting" wird mit einer Wirklichkeitsillusion gearbeitet, der zuzustimmen der andere (gegen dessen eigener Wahrnehmung) dann verführt wird. Um die Schuld an deren Zerbrechen dann eben diesem in die Schuhe zu schieben.

Sonntag, 16. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (3)

Wenn, dann kann man also den Geist eines Volkes (oer "zu einem Volksein") hernehmen (das immer ein "Adoptionsverhältnis" ist, wie auch jede Kindschaft ein Adopotoinsverhältnis und kein "Blutsverhältnis" ist) der zu einem Land in einer bestimmten (meinetwegen "festen") Beziehung steht, dem aber die faktischen Verhältnisse nicht entsprehcen können. 

Dann "verliert" ein faktisches Volk, also ein einem fremden Geist foldendes Volk, auch sein Land. Und sogar die Geschichte Roms, die Mutter aller uns verfügbaren  Geschichtsdarstellungen, erzählt letztlich auch diese Geschichte.
 
Auch im Paradies ist dasselbe erfolgt. Als Adam und Eva der Ordnung Gottes entstiegen, wurden sie von Gott des Paradieses verwiesen. Die Verheißuhng Gottes, von der auch der em. Papst Benedikt XVI. vor zwei Jahren in einem m. e. sehr unglücklichen Dokument spricht, bezieht sich nämlich NICHT auf das Blut, sondern seine Familie. Und diese Familie ist der, der "sein Wort ört und es befolgt" - der ist ihm Bruder, Schweter, Muter und Onkel. Auf ihn bzw. auf diese Familie bezieht sich seine Verheißung, und nur diese sind dann SEIN VOLK. 

Samstag, 15. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (2)

Zwei Kolonien gab es die ebenfalls Stationen auf diesem Weltkreisel waren, die wegen eines speziellen Produkts geschätzt wurden, dem sie ganz gewidmet wurden und zu : Das war Vorderinien (Jamaika) mit sienem Zuckerrohr, der Rum ergab, und das war Irland durch seine Kartofflen, die dem im Imperium so dringend gebrauchten Gin brachten. Es ist müßig zhu erzählen, wer die Arbiet auf den Feldern verrichtete, und wem die Rum- und Ginfabriken gehörten. 

Vor allem der Gin war von immenser Bedeutung. Denn er diente dazu, die seit den Reformen unter Heinrich VIII. in wenigen Jahrzehnten entstandenen, ihrer Lebensgrundlage berauchten, nunmehr von niedrigst bezahlter Lohnarbeit abhängiger Proletariermassen dumpf und gefügig zu halten. Dazu brauchte es eine billige Droge, die sich auch dem niedrigst bezahlte Arbeiter in der genötigen Menge beschaffen konnt - und das war der aus Kartoffeln gebrannte Gin. (Später hat man in China Ähnliches gemcht, indem man dort die Einfuhr von Opium aus Indien mit Militärmacht erzwang, und innerhalb weniger Jahrzehnte 30 Millionen Chinesen zu Opiumsüchtigen machte. Ein perpetuum mobioe der Geldproduktion war also sch9on nur durch den Alkophol und Drogen ins Werk gerufen worden.

Freitag, 14. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (1)

Schon seit hundert Jahren haben die Hohen Geister unserer Kulturen in der Betrachtung ihres geistigen Zustands vorhergesagt, daß wir vor einem Absturz stehen, der ein Rückfall ins Heidentum sein wird. Sollten ir uns nicht dann fragen, ob wir diesen Zustand endlich auch zu sehen bekommen sollten, wenn wir ganz einfach nur uns umblicken?

Wenn wir das Gespräch darüber führen, ob und wieweit das Vorgehen eines Landes "dem Völkerrecht" entspreche - oder ihm widerspräche - so sollten wir nicht vergesse, daß das Völkerrrecht bei weitem in keinem Zustand ist, in dem man von einem absoluten Rechtswerk sprechen könnte. 

Es hat sich vielmehr als Aufgabe gestellt, die vor 500 Jahren angesichts einer sich mehr und mehr vereinenden, globalisierenen Welt immer dringender erschien. Weil es nach Regeln verlangte, nach denen Recht und Unrecht unterscheidbar werden konnten, und nach denen vor allem neue, nun "entdeckte" Kulturen bewertet werden sollten. Die Frage war brennend, denn es ging um einen Grundauftrag des sich damals ncoh christlich verstehenden Abendlandes - den Glauben zu verbreiten, bis zu den letzten Enden und Winkeln der Erde. Auch wenn wir das heute kaum noch hören, aber es war (es genügt, die Bordbücher von Christoph Columbus oder die Aufzeichnungen eines Franzesco Pizzarro zu lesse, die heute wie Teufel gesehen werden) allen diesen "Eroberern" ein echtes Anliegen, ja ihr treibender Motor! 

Samstag, 25. Juni 2022

Bedrohungen des Weltfriedens

Er hat bislang hier noch nie viel Erwähnung gefunden, gilt aber in den Augen vieler Zeitgenossen als höchst relevante Stimme zum Zustand unserer Gesellschaften, weil der Menschheit im Allgemeinen - Noam Chomsky. Aber warum hätte ich ihn auch erwähnen solllen, halte ich doch seine zahlreich publizierten, vom entstandenen Nimbus mehr als von ihrer wirklichen Substanz lebenden Theorien für völlig überbewertet und sub specie aeternitatem unbedeutend.

Daß er dennoch im öffentlichen Diskurs den Nimbus eines der großen Weisen der Menschheit genießt, schreibe ich bestimmten Öffentlichkeitsdynamiken zu. Die wie in so vielen, ja fast allen Fällen der Welt eine Autoritäts- und Gültigkeitsstuktur verpassen, die mehr als irreführend und einer Okkupation ähnlicher als einer Erfüllung ist. Die lediglich das Wabern um einen nicht gefundenen, unsichtbaren, aber letztlich doch alles tragenden Kern darstellt: Als Wabern unbedeutend, lediglich in diesem Trabantendasein von gewisser, fast möchte ich sagen dialektischer Bedeutung, zumindest kann man zu dieser Ansicht kommen. 

Samstag, 18. Juni 2022

Verblüffende - triviale - Wahrheit

Nur dieses einen Gedanken wegen lohnt sich das Anhören dieses Gesprächs von Klaus von Dohnanyi und Jörg van Hooven. Ein Gedanke der wie alle wahren Gedanken HINTER einem Geschehen steht, und deshalb nicht gesehen, aber umso verblüffener weil einfach und logisch ist: Dohnanyi sagt nämlich, daß hier offenbar etwas nicht zu Ende gedacht ist, wenn man davon spricht, daß Deutschland vom russischen Gas abhängig sei, und dies als Gefahr gesehen wird. Warum aber dann trifft man Sanktionen, die eine einseitige Weigerung beinhalten, weiterhin russisches Gas zu beziehen, UM RUSZLAND ZU TREFFEN.

Dann muß man also der Meinung sein, daß Rußland uns als Abnehmer seiner Rohstoffe DRINGENDER BRAUCHT ALS WIR RUSZLAND. Also kann diese Abhängigkeit nie ein strategisches Problem gewesen sein. Noch dazu wo vertraglich mit der Ukraine fixiert ist (das hat noch Angela Merkel vereinbart), daß die Lieferungen über die Ukraine (denn die wären von weniger russischem Gas am direktesten betroffen) in vollem Ausmaß weiterhin aufrechterhalten bleiben würden.

Montag, 2. Mai 2022

Wer die Welt zerstört, zerstört sich selbst

Bis 1918 (bzw. natürlich 1914) war Wien die natürliche Mittelstation des Orient-Express, der sich seit zwei, drei Jahrzehnten als so großartige Art, von Paris über Strassburg, München, Wien, Budapest, Bukarest und Sofia nach Konstantinopel zu reisen, etabliert hatte. Und dabei eine große Zahl nationaler und privater Eisenbahngesellschaftten in einem Abkommen zu einer Einigung brachte, die bis dahin unvorstellbar gewesen war. 
Bie der Weltausstellung 1873 in Wien - dem damaligen Hauptkreuz der europäischen Eisenbahnen, mit Anbindung nach ganz Europa, und einer der fünf größten Städte der Welt - wurde er entpsrechend als "Wunder" vorgestellt. Weil es damals immer noch eine Kulturstimmung war, Fortschritt als Zugewinn an Lebensqualität zu sehen, nicht als simple Ablaufoptimierung oder Menscheneliminierung durch Technik.
Nunmehr konnte der Reisende - und  es gab immer noch Zweifler, ob das überhaupt möglich sein würde - in größtem, schönstem Luxus fast eine Woche unterwegs sein konnte, ohne sich zudem noch vor Schikanen oder gar Banditenüberfällen (in Rumänien oder Bulgarien) fürchten zu müssen. Dabei wurde schon die Lebensmittelzulieferung an jeder Station zum Garanten für Lokalcolorit in der unübertrefflichen Küche der Speisewagen. Und es konnte schon vorkommen, daß in Rumänien der Zug auf offener Strecke hielt, um König Ferdinand an Bord zu nehmen, der persönlich die Locomotive bis Bukarest zu steuern begehrte.

Nur dahingehend also wurde das Eisenbahnwesen standardisiert, als ein Kulturereignis wie das Reisen in Europa immer probmeloser möglich war. Selbst die Speisefolgen waren zwischen den Bahngesellschaften geregelt, ebenso die Waggonausstattung, die Zahl des mitreisenden Personals, alles sollte für dne Reisenden Sicherheit und vor allem: Ein kultiviertes Leben bieten. Also wählte man auch die Sprache der Diplomatie als Sprache der Bahn - das Französische. Der Wagen wurde zum Waggon, der Triebwagen zur Locomotive, der Zug zum Train. oder zum Expréss, der Zugbegleiter zum Conducteur oder Schaffner, die Fahrkarte wurde zum Billet, das WC war ohnehin noch die Toilette. (Noch in den 1960er Jahren waren viele Begriffe beim Bahnfahren französischen Ursprungs.) 1900 beschäftigte die Orient-Express-Bahngesellschaft 6.250 Beschäftigte.

Nach 1918 aber änderte der Zug seine Route. Das Zeichen, daß sich nun alles geändert hatte. 

Mittwoch, 17. März 2021

Politiker als Kriegshäuptlinge (3)

Teil 3) Zusammenfassend läßt sich somit sagen: Es zeigt einen strukturellen Fehler, daß der Stimme des Normalen die Macht fehlt. Dabei gäbe es sie. Dabei suchen die Kriegshäuptlinge sie selbst. Aber sie suchen sie am falschen Ort. Aber mehr noch: Sie können sie gar nicht finden.

Normale Regierung darf nur eines wollen, und sie muß es unbedingt: Normalität. Die Un-Normalität muß deshalb das Geschäft eines Kriegshäuptlings sein, sonst kann das Vertrauen nie bestehen und bestehen bleiben. Erledigt die normale Regierung auch dieses Geschäft gibt es keine Begrenzung - sie vollzieht immer alles, auch den Krieg, und tut es zeitlich undefiniert.

Weil es somit kein Maß mehr gibt, auf das wir, das Volk, vertrauen kann, gehen wir davon aus, daß diese Notbeschränkung, die uns unser Leben raubt, auch wieder einmal endet, bleibt nur eine Konsequenz. (Und darin täuschen sich die Politiker fundamental. Gleichzeitig läßt sich darin die zumindest unbewußte Neigung der gegenwärtigen Herrschaft erkennen, diese Corona-Pandemie so lange wie möglich, am besten auf immer auszudehnen.) 

Jede Normalisierung, die wirklich eine solche ist wird mit der völligen Auswechselung der Politikerkaste begleitet sein müssen. Sonst wird sie nicht mehr normal sein können. Aber das muß sie sein, sonst werden wir unser blaues Wunder erleben. Weil die chronischen, also gewissermaßen unbewußten Kräfte in den Bevölkerungen auf Umsturz ausgerichtet sein werden. Diese Kräfte drängen, und werden sich, wenn sie nicht zur Bindung in eine normale, natürliche Kultur finden, sich sonst irgendwie äußern. Und das würde katastrophisch, unmenschlich und barabarisch sein. 

Das Normale braucht jene Macht, das Ab-Normale zu beginnen ebenso wie es zu beenden. Es braucht also auch jetzt eine Stimme von außen, die mächtige Stimme des Normalen, die den Kriegshäuptlingen ihr Schwert aus der Hand nimmt. Notfalls mit Gewalt.****



*Thomas von Aquin sagt richtig "Agere sequitur esse." Aber er meint damit gar nicht so sehr (oder: nur), daß "das Handeln dem Sein folgt" und deshalb das Sein sich aus dem Handeln erschließt, sondern aus seinem Wissen um das Weltgefüge als Erkenntnisdynamik folgt, daß nur im Handeln der Mensch ISSET, weil er nur im Aktiven am Sein teilhaben kann. Und das Seiende ist nur Sein, weil es am absoluten Sein teilhat - im Akt. Was sich nicht bewegt, könnte man vereinfacht sagen, ist nicht. Es ist eben tot, und damit ist es nicht.

**Der Staatsrechtler und -philosoph Carl Schmitt hat es herausgearbeitet: Die wirkliche Macht in einem Staat zeigt sich im Notstand, nicht im normalen Leben.

***Umgekehrt "gibt" es diese Stimme des Normalen als Bedürfen der Kriegshäuptlinge. Weil diesen aber jede Entscheidung obliegt (wann das Normale aufhört, wann es wieder zu beginnen hat) sucht sie dieses begrenzende Maß in "Experten", in "Wissenschaft". Was eine völlige Verkennung dessen bedeutet, was Wissenschaft ist und leisten kann.

****Wie sehr strukturell eine ausreichend machtvolle Stimme des Normalen fehlt, zeigen die Proteste und Aufmärsche. Die an sich sinnlos sind, und diese Stimme nie sein können. Aber damit sind die Proteste als Verzweiflungsakte erkennbar. Auch auf die Gefahr hin, daß der Leser sich gelangweilt fühlt, aber diese Stimme war in früheren Zeiten die der Priester, die der Kirche (mit ihrer anderen Seite, prinzipiell gemeint: Dem König.) Sie zu entmächtigen war also der schwerste strukturelle Fehler, weil es keine Hand mehr gibt, die den Kriegern die Schwerter aus der Hand nimmt.

Konkret zeigt sich in dieser Notzeit, daß die zwei machtbegrenzenden Einrichtungen unserer Verfaßtheit nicht funktionieren: Die zweite Kammer, und die Einrichtung des Bundespräsidenten. Unsere Verfassungen sind ja so konstruiert, daß sie die Ausgewogenheit der Monarchie (wir sprechen hier nicht vom Absolutismus, der - grotesk und vielsagend genug! - zu allererst einem Wunsch der Völker (nach machtvoller Zentralmacht der Ordnung) entsprungen ist bzw. entgegenkam.

Sie versuchen, diese monarchische, im Absoluten (Gott, Religion, Kirche) verankerten Strukturen (in der also die Normalität, die Moral der politischen Macht übergeordnet ist) durch "demokratische" Einrichtungen zu ersetzen. Und sie tun es, indem sie die innere, kulturelle (und immer in der Religion verankerte wie dort quellende) Kraft der Völker durch technische Einrichtungen ersetzen wollen. 

Aber wie wenig das funktioniert, hat sich nun zum nächsten Mal gezeigt, hat sich (die Linie der unbegrenzten Macht der Kriegshäuptlinge könnte man noch viel weiter ausziehen) nach 1870/71 (diesem Rausch der Kriegshäuptlinge stand keine begrenzende Macht entgegen) und nach 1933 im nächsten Notfall erwiesen, der ein Regieren nach Notverordnungen und dem daraus folgenden Umbau des Normalen "erfordert": In der Corona-Krise. 


*140321*

Dienstag, 16. März 2021

Politiker als Kriegshäuptlinge (2)

 Teil 2) Man erwürgt Kriegshäuptlinge, wenn man Frieden will.


Damit würden wir nicht mehr und nicht weniger tun als das nachvollziehen, was in früheren Zeiten tatsächlich anders war (weil der Monarch vom Kriegsherren unterschieden war), und in ethnologischen Gegebenheiten bei allen Völkern und zu allen Zeiten anders war. Wir brauchen eine strukturelle Teilung in Kriegs- und Friedensregentschaft.

Denn der Charakter einer Regierung im Krieg ist nicht graduell, er ist substantiell von der im Frieden unterschieden. Und darf deshalb nicht in einer Hand liegen. Ein Kriegshäuptling ist deshalb bei den Ngungdu in Zaire wie bei den Cheyenne in Ohio nicht auch ein Friedenshäuptling. Man kann Identitäten nicht wechseln wie Schuhe, je nach Wetter.

Und von der Situation des Staates her befinden wir uns in einer Kriegssituation. Das bedeutet, daß sich die Regierungen in ihrem Vorgehen nach Notstandsverordnung als Führer im Krieg deklariert haben. Bei welchem das Gebot des nackten Überlebens über alles gestellt wird und jedes normale Leben sistiert. Auch hier ist ja das Leben eines Volkes nicht graduell anders, sondern es ist substantiell anders. Und darf deshalb nur eine gewisse Zeit dauern, sonst stirbt das Volk!

Das ist nicht nur vielen Menschen bereits bewußt, sondern führt bereits zu aktiver Rebellion. 

Warum aber fehlt den Regierenden offensichtlich die Empathie mit dieser Situation, in die sie das Volk gestürzt haben - indem sie das Volk töten wollen, um es zu retten? 

Immer waren deshalb Kriegshäuptlinge personal von den Häuptlingen, den Königen unterschieden. Aber es waren nicht sie, die das Ende dieser Notsituation bestimmt haben. Es war die Diplomatie, die ihnen die Vollmacht wieder entzogen hat. Und gar nicht selten wurden die Kriegshäuptlinge sogar nach Beendigung des Krieges umgebracht weil in Normal- und Friedenszeiten zurecht als Gefahr eingeschätzt. 

In deklarierten Notzeiten wie diesen ist nicht nur das Leben des Volkes, sondern auch das normale Handwerk des Regierens sistiert, ausgesetzt. In Zeiten wie diesen, in denen das Handeln der Politik nichts mit dem normalen Leben zu tun hat und bei weitem übersteigt, und zwar nicht einfach graduell, sondern kategorial, wird die blanke Macht der Regierenden so deutlich wie noch nie. Denn sie wird hier zur blanken Gewalt. So nimmt die Identität der Herrschaft den Charakter der für den Kriegsfall ausgerichteten Herrschaft an, und jeder, der an diesem Spezialhandwerk teilhat, wird in dieser Identität so real und gefestigt wie sonst nie. Er kann schließlich nur das.

Nie mehr kann es unter ihm deshalb ein normales Zueinander von Volk und Herrschaft geben, weil die einmal gefühlte Gewalt der Notherrschaft jede Friedensharmonie übertönt und erdrückt. Und ein selbstverständliches Zueinander von Kopf und Leib, wie es in Normalzeiten der Fall sein muß, will sich ein Volk in Freiheit und Lebensfreude entfalten, unmöglich macht.

In der gegenwärtigen Lage wird aber auch der Politiker, der eigentlich für Normalzeiten gewählt und gedacht war, im wahrsten Sinn zur privilegierten und aus der Not der Bevölkerung ausgenommenen Kaste. Und zwar so sehr wie noch nie. Denn ihm bleibt etwas, das er dem einfachen Mann per Federstrich entzieht: Leben.***

Dieses Leben aber entzieht man dem Volk. Und man tut es ohne jene innere Sicherheit der Wahrnehmung, die sich am Leben selbst orientiert. Wenn sich aber Regieren nicht daran ausrichtet und von diesem Rhythmus und Herzschlag ein eigenes Handeln bestimmen läßt, wird die Politik in jedem Fall (!) zur Schreckensherrschaft.

Morgen Teil 3) Zusammenfassend läßt sich somit sagen: Es zeigt einen strukturellen Fehler, daß der Stimme des Normalen die Macht fehlt. Dabei gäbe es sie. Die Kriegshäuptlinge suchen sie selbst. Aber sie suchen sie am falschen Ort. Mehr noch: Sie können sie gar nicht finden.



*140321*

Montag, 15. März 2021

Politiker als Kriegshäuptlinge (1)

Die Politik tut gerne so als wäre sie im selben Ausmaß von den Not- und Ausnahmeverordnungen betroffen, die sie, die derzeit zu Kriegshäuptlingen werden, über die Bevölkerung verhängen. Aber das ist natürlich nicht im Entferntesten so. Weil sie kategorial (!) von dem, was sie den Menschen zumuten und das aus der Natur der Sache so gegen das Wesen des Menschseins geht, ausgespart bleiben.

Die Rede ist vom kollektiven Berufsverbot, das sich hinter Begriffen wie "Lockdown" oder "Maßnahmen" verbirgt. Die nicht einfach "Berufsverbot" bedeutet (mit dem Wissen, daß praktisch das gesamte Leben der Menschen an der Ausübung eines Berufes als Selbstvollzug hängt), sondern "Identitätsverzicht", also "Seinsverzicht". Und das heißt: Tod. 

Was in dieser Weise auch jene sogar betrifft, die doch noch ihr Handwerk ausüben können, wie Apotheker oder Lebensmittelhändler. Auch diesen fehlt das vollumfängliche Fluidum des Normalen, und ihr Tun wird auf bloßes Geldeinwechseln reduziert. So, wie auch die Existenz der Bevölkerung auf solches Geldgeschäft reduziert wird. 

Wenn aber die Psychologieambulanzen voll sind, so ist das nur die Spitze des Eisbergs. Und kann die Dimension dessen, was wirklich mit den Menschen passiert, nicht einmal ansatzweise deutlich machen. Weil die gegenwärtige sogenannte "wissenschaftliche" oder "Schul-"Psychologie vom Wesen des Menschen viel zu wenig Ahnung hat, und deshalb seelischen Deformationen und Beschädigungen mit ihrem Begriffsinventar gar nicht erfassen kann, ja mit ihren "Heilverfahren" sogar weitgehend den Schaden noch vergrößert, statt ihn zu verringern. 

Und der Schaden, der uns, dem Volk, zugemutet wird, geht mittlerweile schon ins Mark der Überlebenskraft. Er ist bereits unermeßlich groß, und entspricht einer offenen Versklavung. Deren Wesen nicht Peitsche und Arbeit ist, sondern SOZIALER TOT als Reduktion auf ein menschliches Miteinander, das nicht mehr dem Wesen des Menschseins entspricht. Er ist politisch verursacht, und damit so schweres politisches Unrecht, daß es zunehmend "himmelschreiend" genannt werden muß. Weshalb eine schwere Reaktion, die sich gegen die Übeltäter richtet, nur eine Frage der Zeit ist.

Warum aber erkennt die Politik - und sie ist der Übeltäter - das nicht? Weil selbstverständlich den Regierenden diese Lebens- und Erlebensdimension fehlt. Sie wird auch dadurch nicht nachvollzogen, daß Politiker - sagen wir - das eine oder andere Lebens- und Kultur-(als Sozial-)reduktionsgebot MITvollziehen, das sie dem Volk auferlegen. 

Denn ihr grundsätzlicher Lebensvollzug, also ihr Selbstsein in ihrer Identität (und darum geht es im Wesentlichen, das ist es, was den Menschen am tiefsten berührt und zu zerstören vermag) bleibt in jedem Fall unberührt. Weil (was auch immer sie sagen) eben diese ihre Identität unberührt bleibt. Die ein actu ist, die im Aktiven besteht und deshalb das Aktive, den vollen Vollzug braucht.* 

Freiheit, die in Wahrheit eben solcher Selbstvollzug einer Identität ist bzw. zu einer solchen führt (weshalb nur im Aktiven der Mensch überhaupt IST), ist kein dingliches Etwas. Und das heißt im Vollziehen ihres Berufs. Im Gegenteil, noch nie wurde ihr Beruf so "erfüllend" wie in diesen Zeiten. Schon deshalb werden sie von sich aus kein wirkliches, völliges Ende der Beschränkungen, einen wirklichen Übergang zur Normalität (der natürlich weit mehr ist als ein "vor" der Corona-Zeit, denn wir sind nicht mehr dieselben wir vor einem Jahr), die die Möglichkeit zur Freiheit des Volkes bedeutet, herbeiführen und wollen. 

DIESE Politiker (und wir kommen weiter unten noch auf den Hintersinn des "DIESE" an diesem Ort der Ausführungen) werden in irgendeiner Form einen Rest an Corona-Regime beibehalten, ja sie werden es sogar strukturell verankern, weil sie damit sich selbst verankern, und weil sie NUR so sich selbst verankern, also als Kaste, als soziale Gruppe in der heutigen Zusammensetzung bleiben können.

Hier zeigt sich das Fatale daran, daß in unseren Staatsordnungen Kriegs- und Friedenshäuptling in einer Person zusammenfallen. Worin sich eine eklatante Schwäche der Praxis unserer Rechtsordnung zeigt. Die strukturell nicht auffängt, was durch personale Qualität nicht erfüllt wird: Das Regime von Kriegshäuptlingen wird in unseren Ländern nicht begrenzt! 

Denn in den Verfassungen unserer Länder - in der österreichischen ist es sogar ganz deutlich - hat zwar der Bundespräsident die Kriegsvollmacht. Während die demokratisch gewählten Volksvertreter ausdrücklich nur das Friedensgeschäft in ihren Händen haben. Das heißt, daß auch der Bundespräsident - und nur er! - jene Notverordnungen erlassen müßte (und nur er dürfen dürfte) mit denen wir in jene Abschneidung von dem, was wir erst Leben nennen dürfen (denn das bloße Existieren, um das es im Krieg geht, entspricht diesem Kriterium nicht, und jeder weiß das auch), die uns längst bis ins Mark trifft. Aber die Praxis zeigt, daß diese strukturell angedachte, berücksichtigte Realität nicht zum Tragen kommt. Die Bundespräsidenten unserer Länder sind, um es zu extrapolieren, zu wenig KÖNIGE. Und Könige sind immer Repräsentanten, Stellvertreter des Volkes (und NICHT Regenten, NICHT die, die das praktische Handwerk der Politik ausüben.)

Aber warum erkennen die Herren Kurz und Anschober, die Damen mit Bart Merkel und Spahn denn so gar nicht von sich aus, warum "hören sie nicht auf" mit dem, was sie uns, dem Volk, antun? 

Weil ihnen gar nie klar sein KANN, was sie tun. Und deshalb ist es so gravierend, daß es nichts gibt, das sie strukturell beschneiden könnte bzw. nichts gibt, das sie in der Praxis beschneidet. 

Vielmehr erleben wir eine Orgie maßloser Regierungsgewalt, die sich somit aus einem strukturellen Fehler ergibt. Sodaß wir, wenn wir jemals wieder auf die Füße kommen sollten (und daran darf man bereits Zweifel haben), unbedingt lernen sollten, daß eine der Konsequenzen aus Corona sein muß, daß wir auch unsere Staaten umbauen. 

Und die Macht der Legislative noch einmal teilen. Weil die übrigen Säulen der Staatsgewalt, Judikative und Exekutive, die Macht der Legislative genau dann nicht ausreichend zu beschränken vermag, wenn sich das Gesicht der Macht am deutlichsten zeigt: In Notfällen, im Notstand.** 

  

Morgen Teil 2) Man erwürgt Kriegshäuptlinge, wenn man Frieden will.


*140321*

Mittwoch, 13. Januar 2021

Von Selbstbetrug und anderem Betrug (5)

 Teil 5) Klare Evidenz für Betrug 


Immerhin sprach doch auch in diesem Fall sehr viel - konkret! - dafür, daß in der Stimmenauszählung tatsächlich betrogen wurde. Wenn das so ist, warum nimmt man das dann einfach zur Kenntnis? 

Der Statistiker Briggs hat gemeinsam mit Kollegen ein simples Verfahren angewandt. Er hat tausende (deren Daten sind öffentlich, also leicht zu erfahren) Bezieher von Briefkarten-Stimmformularen angerufen. Ganz simpel. Und sie gefragt, ganz simpel, ob sie ihre Briefwahlstimme an die Wahlbehörde abgeschickt haben. 
Daraus ergab sich eine frappierende Diskrepanz: Denn viele, viele hatten erklärt, ihre Stimme abgeschickt zu haben, doch war diese bei der Wahlbehörde "nie eingelangt". 
Bei der Urnenauszählung hat sich ein bestimmtes Stimmenverhältnis ergeben. Das Pro-Trump lautete. Traditionell sind die Wahlkartenstimmen in den USA - anders als in Europa - keineswegs "links" (demokratisch), sondern entsprechen erfahrungsgemäß dem Stimmverhalten an der Urne selbst. 

Doch dann kamen die Wahlkarten. Und die waren - eiderdautz - praktisch SÄMTLICH PRO-BIDEN. Teilweise in phantastischem Maß! Ist nun ein Schelm (oder Verschwörungstheoretiker), wer dies zumindest SELTSAM findet?

Schlüssel zum Wahlbetrug war also die Corona-Panik. In deren Nebelgranaten war solche Art von Betrug erst ermöglicht. 
Denn sie hat bewirkt, daß so außergewöhnlich viele Wähler (er- und verschreckt durch die Ansteckungshysterie) per Briefwahl gewählt haben. ERST DAMIT war dieser massive, nach Meinung von Briggs wahlentscheidende Betrug möglich.
Nach einem intensiven Quälen der Zahlen der Stimmenauszählungen durch statistische Methoden hat sich handfeste Evidenz für Betrug gefunden. Fast überall, und schon gar in den entscheidenden Staaten (Michigan, Pennsylvania), waren die Ergebnisse an den Urnen PRO TRUMP. Trump hat nach deren Auszählung deutlich GEFÜHRT.
Doch dann kamen die "ausgezählten" Briefwahlstimmen. Und innerhalb weniger (Nacht-)Stunden ist die Wahl GEKIPPT. Die "abgegebenen" Briefwahlstimmen haben aus einem deutlichen Trump-Vorsprung einen "knappen Biden-Sieg" gemacht. Über diese Briefwahlstimmen ist somit der Betrug - ein gigantisches "Gaslighting" - am amerikanischen Volk erfolgt.
Man kann mit Statistik lügen, und wie, man kann mit ihr aber auch Realitätsbrüche, also Unwahrscheinlichkeiten, also Hinweise auf Lüge oder Betrug finden.

Immerhin sind Zahlen das Maß der Schöpfung, der Wirklichkeit, also dessen, was isset. Was soll man also von diesem viel angerufenen Frieden halten, wenn Friede einerseits auf der Harmonie der Ordnung, also auf Wahrheit beruht, anderseits dann nur durch Verzicht auf genau diese Ordnung zustande kommen soll?

Zu denen der hier und da bestehende Augenschein beleuchtende Evidenz geliefert hat: Da WURDE zumindest HÖCHST SELTSAM vorgegangen. Da GAB es merkwürdige Tatsachen in großer Zahl. Aber das schien die republikanischen Größen nur oberflächlich zu interessieren. Als es darum ging, diese Hinweise wirklich und ernsthaft zu prüfen, fehlte jeder Nachdruck und jenes Beharren, das doch dem Bereich der Tugend zugehört. Und damit dem Wertefeld von Konservativen, oder?  

Somit gewann ein Kandidat, der noch vor drei Monaten gefordert hatte, man müsse die Polizei finanziell austrocknen. Und der jeden Corona-Shutdown mit offenen Armen begrüßt hatte. Während er, so Briggs in einem sehr launigen Kommentar, 

im Keller seiner Mutter saß und sich nur höchst angelegentlich bei Massenveranstaltungen sehen ließ, in denen ihm Fans im hohen einstelligen Bereich zujubelten ... 

He sat in his mother’s basement most of the year, emerging occasionally to address crowds in the high single digits, all appropriately socially distanced. In one or two cases, there were even as many as two dozen non-media people.

Was um alles in der Welt, so andere Kommentatoren, wäre jenes Moment gewesen, das Biden zu seinem Wahlsieg geholfen hatte? Der nicht einmal ein richtiges Programm hatte. Der sich nie sehen ließ. Der, wenn er überhaupt auftrat, intellektuell wie körperlich so massiv gestützt werden mußte, daß er sich nahezu in Luft auflöste, wenn diese Stützen einmal nachließen. Dessen Namen viele Amerikaner nicht einmal kannten!

Das alleine ist doch Evidenz genug, zu sehen, wie massiv Joe Biden eine reine Marionette von Interessensgruppen war, die nun alle politische Macht in den USA an sich gerissen haben.

Hier also endlich weiter mit

Teil 4 bzw. jetzt 5) The Election Fraud is a Color Revolution (E. Michael Jones)

Und zwar mit einem Link zum Interview mit Jones vom 16. November 2020. Den Videoaufnahmen kann der Leser nämlich nur auf dessen Seiten (oder alternativen Plattformen) folgen. Denn Youtube hat Jones längst von jeder monopolartig aufgebauten Öffentlichkeit abgeschnitten. 

Das nächste katastrophale Politikversagen, und was für eines! Es lautet, diesen globalen Monopolbildungen erst tatenlos und schließlich hilflos zuzusehen. 
Wie so oft wird somit im Namen der Freiheit eine Konstellation gestattet, die genau diese Freiheit außer Kraft setzt. Die sogar genau darauf ausgerichtet ist! Denn Monopol, dieses vornehmste Ziel des Kapitalismus, bedeutet genau das. 

Der Literaturprofessor und Autor zahlreicher historischer, teils auch investigativer Bücher (darunter Maßstabswerke wie "Der Medjugorje-Betrug" oder "The Jewish Revolutionary Spirit") ist der Meinung, daß der Wahlbetrug bereits Akt einer Revolution ist. Die einem Muster folgt, das zum ersten Mal bei der Farbrevolution im Iran ist. 

Als 1953 der CIA den demokratisch gewählten Präsidenten Mohammad Mossadegh nach einem Schema aus dem Amt putschte (und den demokratischeren ... oder? ach so ... Kaiser Schah an seine Stelle setzte), das sich seither weltweit wieder und wieder gefunden hat. 

Der in "Massenprotesten" (durch gesteuerte, oft sogar bezahlte Wander-Protestierer) beginnt, über False Flag-"Furchtbarkeiten" des herrschenden Regimes, künstliche Medientheater samt Verbreitung von Angst und Schrecken vor "Terror" durch den "Gegner", und in einem direkten Putsch mit dem Ergebnis des durch "freie demokratische Wahlen erfochtenen" Sieges des Wunschkandidaten - einer gut bezahlten Marionette - endet, der dann in Stellvertreterfunktion den Interessensgruppen dient. Die ... auch den CIA, diesen "Staat im Staate USA" und nachweislich der größte Drogenhändler* der Welt, bezahlen.


*Wie Sexualität (heute in der Pornographie) sind auch Drogen ein direktes politisches Mittel, einen politischen Gegner substantiell zu schwächen. Und zwar nicht erst seit dem 20. Jahrhundert, sondern seit sehr sehr langer Zeit. Man denke an Ereignisse wie den Opiumkrieg zur Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem England den "freien Markt" in China mit Militärmacht erzwang. Der aber nur freien Zugang der britischen (!) Drogenhändler nach China meinte. Womit das Land der Mitte in einen furchtbaren Abgrund der Wehrlosigkeit (samt Plünderung durch die Briten), Apathie und Sittenlosigkeit stürzte.


*080121*

Dienstag, 12. Januar 2021

Von Selbstbetrug und anderem Betrug (4)

Teil 4 bzw. dann Teil 5) The Election Fraud is a Color Revolution 

(E. Michael Jones)


Wir bringen nun den 4. Teil der Artikelreihe, in der sich ein Interview mit E. Michael Jones vom 16. November 2020 findet. In dem dieser selbstverständlich davon ausgeht, daß die Wahl zwischen Trump und Biden "gestohlen" war, der Wahlsieg Bidens also durch Wählerbetrug zustande kam. Eine Behauptung, der sich immerhin vierzig Prozent der Amerikaner anschließt, wie Radio Vatikan am 8. Jänner d. J. berichtet. 

Dem Tag nach der Entscheidung BEIDER Häuser des US-Parlaments (Senat und Kongress, Senatoren und Abgeordnete, je mit hier Republikaner-, dort Demokraten-Mehrheit) dem Kandidaten der Demokraten, Joe Biden, den Wahlsieg zuzusprechen. Am nächsten Tag kam es zu einem "Sturm aufs Capitol." Was davon zu halten ist? Der VdZ muß sich auch hier auf das Urteil von Gewährsleuten verlassen, sofern er überhaupt ein eigenes Urteil bilden will. 

Aber der Leser möge sich zumindest als Alternative zu Mainstream-Berichten einmal diese Analyse des Chefredakteurs der Schweizer Weltwoche ansehen.

Vorgänge, die der VdZ wie gesagt nicht selbst zu beurteilen wagt. Zu weit weg ist er von diesem Geschehen, schon rein geographisch, aber (bei allem Bemühen) auch in der intimen Kenntnis der amerikanischen politischen Verhältnisse. Also hört er lieber auf Amerikaner, denen er in ihrem Urteil mehr oder weniger traut, weil sie in anderen Fragen die Korrektheit ihres Denkens bewiesen haben. 

Auch bei diesen ist die Meinung aber einhellig. Und wenn William M. Briggs, der "Statistiker bis zu den Sternen", davon spricht, daß somit ein guter Kampf verloren wurde, der Ausgang des Krieges aber noch keineswegs feststeht, nimmt der VdZ das mit gewisser Präferenz, sozusagen, zur Kenntnis.*

Ein Kampf, der zuletzt sogar in einer symbolischen "Besetzung" des Kapitols kulminierte. Und den ausgerechnet jene Demokraten als empörenden Ausbruch von Gewalt klassifizierten, der jeder demokratischen Meinungsäußerung widerspreche. Dieselben hatten noch vor einem halben Jahr die mit extremer Gewalt revoltierenden, plündernden, landesweit Chaos und Höchstschaden verursachenden Massen einer nachweislich zentral initiierten "Black Lives Matter - BLM"-Bewegung zur "demokratischen Meinungsäußerung" getauft. 

Leben wir nicht längst mit der Tatsache, daß jene die Macht und die Meinungsmacht besitzen - vor allem einmal als Macht Interpretationen zu oktroyieren, erst in zweiter Linie als Macht, Meinungen zu "ändern" - die ohne Scham lügen und je nach Interesse gerne zweierlei Maß anlegen?

Das Mißtrauen der Amerikaner in ihr System sitzt jedenfalls tief. Und die Einschläge rund um die Vorgänge um die Wahl vom November 2020 lagen diesmal den Fundamenten des Staates USA beängstigend nahe. 

Was die dem VdZ bekannten Personen aber einhellig sagen ist, daß wieder einmal bemerkenswert ist, 

wie leicht, ja wie leichtfertig gerade die als konservativ eingeschätzten, sich auch so verkaufenden amerikanischen Leitfiguren und Repräsentanten ihre Positionen aufgäben, sobald diese angegriffen würden. 

Diese "Konzilianz" gewinnt aber auch in diesem Fall den Charakter des VERRATS. Des Verrats an der Wahrheit.
Man lese dazu die dreiseitige Stellungnahme der Kongressabstimmungen am 8. Jänner 2021 (republikanischen; das muß man hier dazusagen) des Noch-Vize-Präsidenten Mike Pence. Briggs kommentiert sie mit lediglich einem Wort: SAD.


Da erklärt also allen Ernstes ein Vize-Präsident, daß er zwar persönlich die Wahl für gefälscht hält, und daß er formal (also rechtskonform!) die Entscheidung des Kongresses (Biden zum Präsidenten zu erklären) aufheben könnte, daß er DENNOCH diese offizielle Autorität NICHT beansprucht. Er erklärt, warum also das Gesetz nun doch NICHT dem "Geist der Verfassung" entspricht. Und warum er deshalb einer seiner Meinung nach FALSCHEN Entscheidung (weil der Kongress - und darum geht es hier überhaupt - seiner Pflicht nicht nachkommt, die Wahlen ernsthaft zu prüfen) zustimmt bzw. deren Ablehnung nicht vornimmt.

Der aber nun unter dem Motto, daß "wir zwar die Pflichten zu erfüllen haben, daß es aber Gottes Sache sei, die Ergebnisse zu bringen," seine Widerstandslosigkeit gegenüber den beiden Häusern als Erfüllung seiner Pflicht darstellt. Immerhin habe es ja in den letzten drei Wahlen genau diese Einsprüche etwa auch von Seiten der Demokraten gegeben, dennoch hätten sie dem jeweils andersfarbigen Präsidenten zugestimmt. Na servus ... SAD. Traurig.

Werter Leser, lassen Sie das sacken. Machen Sie sich aber auch bewußt, daß diese seltsame Art zu "denken" heute prägend und üblich ist. Dann wundere er sich nicht, warum es hinten und vorne kracht im Gebälk.

Wenn niemand die Ordnung, die sich in Gesetzen ausdrückt, für wichtig genug hält, sobald es um Fragen des Friedens geht - ja was für einen Frieden meint man dann? Den der Befriedung durch eine faktisch herrschende Macht, gleichgültig wie die zustande gekommen ist?

Morgen Teil 5) Klare Evidenz für Betrug 

*Der Leser höre (eine Empfehlung) den erst jüngst initialisierten "First Right"-Podcast, Ausgabe 1, mit William M. Briggs. Worin er erklärt, worum es ihm zuletzt vor allem geht: Um den Aufweis, daß die seit Jahrzehnten faktisch zu beobachtende Reduktion der Statistik auf Wahrscheinlichkeiten ("P-Values", also "P-Werte") zu einer gefährlichen und größenwahnsinnigen Überschätzung der Statistik und damit zu falschen Ansätzen in der Naturwissenschaft geführt hat. Deren weite Teile sich mittlerweile aber auf diese "mathematisch-wissenschaftliche Gewißheit" beruft. Ohne noch zu bemerken, daß sie sich damit von der Wirklichkeit nicht nur entfernt, sondern zu komplett falschen "Ergebnissen" kommt.


*080121*

Sonntag, 10. Januar 2021

Jeder Friede entsteht nur aus Ordnung

"The peace of the body then consists in the duly proportioned arrangement of its parts. The peace of the irrational soul is the harmonious repose of the appetites, and that of the rational soul the harmony of knowledge and action. The peace of body and soul is the well-ordered and harmonious life and health of the living creature. Peace between man and God is the well-ordered obedience of faith to eternal law. Peace between man and man is regulated fellowship. 

The peace of a home is the well-ordered concord between those of the family who rule and those who obey. Civil peace is a similar concord among the citizens. The peace of the celestial city is the perfectly ordered and harmonious enjoyment of Got and of one another in God. The peace of all things is the tranquility of order. Order is the distribution which allots things equal and unequal, each to is own place."

Der VdZ bringt diese Stelle aus dem 19. Buch (Kapitel 13) von "Der Gottesstaat" von Augustinus erst einmal in der englischen Übersetzung, in der sie ihm am schönsten erscheint. Sie vermag das Wesentliche weit besser herauszuarbeiten als die ihm vorliegende Übersetzung aus der Ausgabe, die im Johannes-Verlag erschienen ist. Und in diesem Sinne übersetzt er sie auch selber, und zwar so:

"Der Friede eines Körpers besteht somit in der sinngerechten Anordnung seiner Teile. Der Friede der irrationalen Seele ist die harmonische Ruhe der Antriebe und der der rationalen Seele die Übereinstimmung von Wissen und Handeln. Der Friede von Körper und Seele ist somit ein geordnetes und harmonisches Leben und die Gesundheit des Lebewesens. 

Frieden zwischen Mensch und Gott ist der im Gehorsam auf das ewige Gesetz ausgerichtete Glaube. Frieden zwischen Mensch und Mensch ist geregelte Gemeinschaft. 

Der Frieden eines Hauses ist die Ordnung aus der Übereinstimmung zwischen denen der Familie, die herrschen, und denen, die gehorchen. Der bürgerliche Frieden ist die dieser familiären Ordnung adäquate Harmonie unter den Bürgern. 

Der Frieden der himmlischen Stadt (und das ist die Kirche; Anm.) ist der vollkommen geordnete und harmonische Genuss von Gott und der in Gott geordnete Genuß von einander. 

Der Frieden aller Dinge ist somit immer die Ruhe der Ordnung. Denn Ordnung ist jene Anordnung aller Dinge, gleichgültig ob gleich oder ungleich verteilt, die sich aber alle an dem ihnen zugemessen Platz befinden."


*031220*

Samstag, 26. September 2020

Was allem zu Grunde liegt (2)

Teil 2)


Man sagt oft, daß Rußland der falsche Ort für die kommunistische Revolution gewesen sein soll, weil das Land ja gar nicht in der für eine Revolution (lt. Marx) notwendigen spätkapitalistischen Phase gewesen war, ja es war noch nicht einmal voll kapitalistisch. Nichts ist aber unwahrer. Es war der richtige Ort.² 
Denn Rußland war die passende Idee zum inneren Wesen eines Landes und seines Kernvolkes, das sich zur Weltherrschaft berufen fühlte und bis heute fühlt. Nicht einmal die Staatsidee hat sich geändert, als die eines zentralistisch, autokratisch regierten Landes, das Rußland seit je gewesen ist.
Niemand geringerer als Lenin hat das gewußt, und die alten Grundzüge russischer Herrschaft aufgegriffen: Marxismus war für Lenin Werkzeug, nicht Ziel, für eine andere Universalidee von Herrschaft. Und die besteht unverändert bis heute. Sie baut auf eine radikale Verjüngungsfähigkeit eines leidensfähigen Volkes, auf der Bereitschaft der Führung (siehe Peter d. Große!), Überholtes und Unnützes über Bord zu werfen, und Neues zu integrieren. 
Auf dem Boden des russischen Messianismus steht auch die alte Tugend epochenüberspannender Geduld, die sogar bereit ist, vorübergehend schwache Positionen vorerst aufzugeben (um sie später wieder an sich zu reißen), sowie der unentwegte Wille, sich mit dem Gefühl der Legitimität in die inneren Angelegenheiten anderer Völker zu mischen.


Rettung aus dem Chaos und Befreiung unter ein "mildes Joch" (das nur hart wird, wenn der Befreite sich wehrt) sehen sich nicht nur die Menschen des westlichen Europa, die ihrer Kultur müde sind. Es sind auch alle jene, die im Laufe der letzten Jahrzehnte von einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sprachen, der die Menschheit befreien soll - und damit eine Idee verfochten haben, die demselben Anspruch unterliegt: Die Befreiung und messianische Rettung der Menschheit.**


Darunter alle die Sozialdemokraten der letzten Jahrzehnte, die im gesellschaftlichen Umbau nach sozialistischer Grammatik und Zielsetzung so erfolgreich waren, darunter auch Personen wie ... Angela Merkel.

Sie sagen es, sie verhehlen es nicht, sie sind "ehrlich": Sie alle wollen es. Sie alle wollen Sozialismus. Und sie folgen einer Ideologie, die als Gedanke ein klares Ziel hat. Ehe das erreicht ist, wird er nicht ruhen, weil seine Verfechter nicht ruhen werden.

Und sie haben nie geruht. Denn der Mensch wird seinem Wesen nach - als Gott ähnlich, abbildlich - vom Sinn, vom logos getrieben. Wendet er sich gegen den göttlichen Ursprung der Schöpfung, gegen den logos, der allem zugrunde liegt, ist alles an ihm von diesem Verhältnis zum logos bestimmt. Den wegzubeweisen, den abzuwehren, den niederzuringen er alles aufbietet was er hat. Also all sein Denken und Lügen und Verwirren und Töten. Und zu beweisen, daß ein anderes Konzept stimmt und die Welt zu bestimmen vermag. Niemand ist deshalb so getrieben wie der Kommunist. 

 

²Die Zaren mußten 1917 abtreten, weil sie zu beschränkt weil Rußland-zentriert und damit nicht in der Lage waren, über-nationale Völker zu integrieren, also global zu agieren. Das wollte aber Lenin, auf der Grundlage der tieferen "russischen Sendung zur Weltherrschaft." Und die marxistische Ideologie gab diesem russischen Sendungsauftrag die globale Dimension. 

**Damit sind auch die Feinde Rußlands rasch ausgemacht. Es sind alle jene, die denselben Anspruch haben.


*170920*

Freitag, 25. September 2020

Was allem zu Grunde liegt (1)

"Die Bourgeoisie muß eingeschläfert werden. Wir werden damit beginnen, die theatralischeste Friedensbewegung zu entfachen, die je existiert hat. Die kapitalistischen Länder, stupid und dekadent, werden mit Vergnügen an ihrer eigenen Zerstörung arbeiten."

Dimitrij Manuilsky, alter Kampfgefährte von Lenin, 
im Jahre 1913 in einem Strategiepapier

Der Sozialismus (mit seinem politischen Weg, dem Kommunismus) hat nie aufgehört, sein wahres Ziel zu verfolgen. In dem Moment, wo er das tut, verliert er seine Identität und löst sich als Ideal und Utopie (also als Ziel menschlichen bzw. politischen Handelns) auf. Schon zu glauben, daß diese ideologische Richtung eingeschlafen ist, kann nicht anders bezeichnet werden als eine große Täuschung über Wesen und Grundlage der politischen - globalen - Ereignisse. 

Stattdessen wird er ganz konkret als politische Richtung weitergetragen und verfolgt, auch und gerade heute. Er hat nur seine Strategie geändert, ist intelligenter, sophistischer, eristischer, rhetorisch ausgefeilter geworden. Vor allem haben die Köpfe, die ihn betreiben und die als konkrete Personen lokalisierbar sind, schon seit den 1960er Jahren die Strategie geändert, mit der er, der sich selbst als "Zustand der Menschheit in allen ihren Gesellschaftsformen" bezeichnet, weltweit durchgesetzt werden soll. Und sind von der brachialen Gewalt auf eine Strategie der Schwächung des Feindes übergegangen. Was vor allem heißt: Selbstschwächung. 

Wodurch? Durch Desinformation. Durch "gaslighting", jener Taktik, in der der Glaube an die eigene Wahrnehmung untergraben wird indem "Gesehenes wegdiskutiert wird". Durch Zerrüttung der Grundlagen des persönlichen Urteilens der Menschen, global. Die Zielsetzung veränderte sich somit, und folgt auf bemerkenswerte Weise den strategischen Überlegungen sehr alter Denker wie Sun Tsu oder Konfuzius. Die den direkten Kampf so lange vermeiden als Chancen bestehen, den Feind durch andere Methoden so zu schwächen, als er verführt wird, Wege der Selbstzerstörung zu beschreiten.

Die wirklichen Ziele waren bald klar und aufgezählt. Die Medien, die Universitäten, die Schulen, die akademischen und geistigen Eliten, was vor allem auch heißt: Der Katholischen Kirche. Die als Bastion des Seins in der Welt die wahre Trägerin der Gegnerschaft zu allen diesen Seinskonzepten sind, die wie im Sozialismus auf der Basis eines evolutionistischen, materialistischen Menschen- und Weltbildes stehen. 

In dem Geschichte zum relativen Ablauf von Ereignissen wird, in denen sich als wahres Zentrum des menschlichen Seins die sozialistische Utopie als "natürlicher Weg und letztlich unausbleibliches Endstadium der Geschichte" - die damit zu ihrem "natürlichen Ende" kommt - herauskristallisiert.

Lenin wußte um diese Wege genauso, wie Mao Tse-tung, genauso wie Michail Gorbatschow, der aus diesem seinen Zielen nie ein Hehl machte und sie noch dazu in Form eines Buches "Perestrojka" millionenfach unter die Leute brachte. Er stammt aus einer Denkschule, der auch Personen wie ... Vladimir Putin, ehedem Chef der Auslandsabteilung des KGB.* 
Rußland hat sich, schreibt der Historiker Platanow, in seiner Geschichte seit den Anfängen des 10. Jahrhunderts, wo es defacto Konstantinopel niederzwang, immer als einzig legitimer Erbe des universalen Reiches und damit auch des Abendlandes verstanden. Demselben Gedanken entspringt die russische Nationalkirche, die Orthodoxie, die sich als einzig legitime Kirche versteht, die natürlich dem Gebot unterliegt, sich über die ganze Erde auszubreiten. Zumal sie auch der Garant ist, ethnische und völkische Charakteristika zu überwinden und unter einem neuen Zentrum zu einen.

Seit damals hat sich aber Rußland weniger als gewaltsamer Eroberer dargestellt, sondern stets als Befreier und Eroberer, der das Chaos bei den Nachbarvölkern in Ordnung zu verwandeln zum Auftrag gesehen hat. Diese Situation ist auch für Rußland angesichts eines todesfahlen, kulturmüden Europa gegeben bzw. wurde diese Kulturzerstörung von innen, aus eigenem "Wollen" heraus, betrieben, war Kernstück der neuen Strategie des Kreml seit den frühen 1960er Jahren. Und es hat darin seit eben diesen Jahren die Unterstützung Chinas.  
***

Wenn wir ausmachen wollen, welche Kräfte, welche realen Mächte, welche realen Personen in einem Spiel mitwirken, in dem es darum geht, durch Verführung dazu zu verleiten, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, in deren Lösung alle Kraft zu investieren, die aber Scheinprobleme sind, sodaß der wahre Wagen der Geschichte in eine ganz andere, vor lauter Konzentration auf Schatten und Spielzeuge nicht mehr bemerkte Richtung fahren kann,

wenn wir also diese Kräfte und Mächte ausmachen wollen, dann müssen wir nach jenen Mächten und Kräften und Personen suchen, denen das Sein als Feind gegenübersteht. Die in ihrem Grundimpuls eine bloße Behauptung, ein bloß menschliches, von welchen Geistern auch immer getriebenes Konstrukt beherbergen. Nach Kräften und Bewegungen und Quellen, denen das Sein - Gott - existentiell bedrohlich werden kann weil ist.

Morgen Teil 2)



*Wie der langjährige Leser dieses Blog bemerken wird, hat der VdZ in dieser Einschätzung seine Positionen deutlich geändert. Auf der Suche nach besseren, umfassenderen Thesen hat er sich auf der Grundlage umfassender Studien in den langen Bunkermonaten des Jahres 2020 völlig neue Blickwinkel und viele weitere Einzelpunkte erarbeitet. Deren Erklärungskraft, unter denen sich Altes und Neues so verband, daß sich in einigen Fragen ein komplett neues Bild ergab. Das für den VdZ erst völlig überraschend war, aber mehr und mehr überzeugt hat.



*170920*

Montag, 6. Januar 2020

Zum Tag der Epiphanie

Diese Geschichte hat sich am Weihnachtsabend 1944 in den Ardennen wirklich zugetragen. Und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind. Alle Herren des Krieges haben seit je Angst vor der Kraft des Festes, das das Menschsein neu begründet. Es gelten nur noch die Archetypen, das Wesen, zu dem wir wie Kinder geschaffen sind. Als Epiphanie des Menschen.

Und sei der Wust der Ärmel, in denen man steckt, noch so groß - für einen Tag darf man ausfädeln, zum spurenlosen Kind werden. Für ein paar Stunden darf alles neu beginnen, und das Chaos der Welt, in das wir uns getrieben haben, eine Ordnung atmen, die uns dereinst verheißen ist. Deshalb eignen sich Geschichten aus dem Krieg so hervorragend, um Weihnachten verständlich zu machen. In ihnen wird der Kontrast am deutlichsten.







Montag, 30. Dezember 2019

Wer nur glättet, rührt Explosivstoff an

Es gehört zur Aufmerksamkeitspflicht skeptisch zu werden, wenn irgendeine Entscheidung von Liberalen* hochgejubelt wird. So wie mit der Verleihung des Friedens-Nobelpreises 2019 an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali. Und wenn der VdZ auch über die Situation in diesem ostafrikanischen Land nicht wirklich informiert ist, so lassen die Nachrichten darüber, die von angeblichen bedeutenden Fortschritten dort berichten, gehörige Bedenken aufsteigen. Hört man auf diese, wird außerdem klar, warum gerade Liberale so begeistert über die jüngere Geschichte dieses alten Landes sind, das von manchen gar als eine der Wiegen der Menschheit bezeichnet wird.

Denn was man hört, klingt verdächtig nach exakt dem liberalen Konzept der Weltverdunstung. Alle Konflikte aufzulösen, wie dem noch ziemlich jungen Ahmed Ali (hier hat auch das Alter seine Bedeutung) zugeschrieben wird, kann nämlich auch dadurch gelingen, daß man nicht die Konflikte löst, sondern die Kontrahenten "auflöst", indem man ihr Selbstsein auflöst. Ganz so, wie es die heutige "Psychotherapie" also tut. Eine Wirtschaft in die Prosperität zu bringen (wofür als Beleg die aktuellen Wirtschaftsdaten herangezogen werden, also Statistiken) kann auch etwas ganz anderes heißen, als das Aufstehen eines (einen Staat konstituierenden) Volkes zu Weltwirklichung und Lebensfülle. Es kann auch heißen, daß es dem liberalistischen, globalisierten Weltwirtschaftssystem rückhaltlos geöffnet wird. Es kann heißen, daß Lebenstiefe aufgegeben und durch Konsummentalität ersetzt wird.

Daß der VdZ mit seiner Einschätzung nicht ganz in der Luft hängt, zeigen Nachrichten, die belegen, daß es in breiten Teilen der äthiopischen Völker großen Widerstand gegen Abiy gibt. Erst 2018 mußte er einem Putsch durch Militärs zuvorkommen, und große Teile der Armeeführung auswechseln. Ist also da wirklich "Friede im Land"?

Es spricht auch das somit für die Befürchtung, daß Ahmed Ali sein Land lediglich auf den (von London nach Afrika transferierten) liberalistischen Kurs gebracht hat, der auch die europäische Kultur bereits so zersetzt hat, daß man von Kultur in Europa kaum noch sprechen kann (es sind nur noch die musealisierten Ruinenlandschaften, die diese Illusion aufrechthalten). Dafür spricht auch ein weiterer Beleg für die angeblich so wunderbaren Änderungen in Äthiopien, zu denen nicht nur die Ausweitung des "Zugangs zu Bildung" durch exorbitante Ausweitung universitärer Einrichtungen gehört, sondern auch die Nachrichten über die "Gleichstellung der Frau", die so sehr auf der Agenda dieses Absolventen einer Londoner Universität steht, daß er sogar die Hälfte seiner Regierungsmannschaft mit Frauen besetzt hat. Ein Mann, dessen gesamte Herkunft, dessen gesamter Werdegang somit im Zeichen von revolutionären Bewegungen und Gedanken steht, ja dessen Name selbst - Abiy - "Revolution" heißt. 

Ein Mann, dessen religiöse Positionierung von Asfa-Wossen Asserate (der einer Adeligenfamlie entstammt, die den engsten Kreisen um Kaiser Haile-Selassie angehört hatte, dem dennoch der VdZ bei aller Sympathie für dessen Liebe zur Form, nicht unbedingt klaren Blick in Hinsicht auf eine realistische Einschätzung der politischen Gegenwart beimißt) als "am ehesten pfingstlerisch-freikirchlich" bezeichnet, denn welcher Religion er genau angehört, wenn überhaupt, ist nicht klar festzustellen. Was nicht gerade für ihn spricht.

Es spricht also sehr viel dafür, daß wir es bei dem frischgebackenen Friedensnobelpreisträger mit einem nächsten Liberalisten und (rationalistischen) Relativisten zu tun haben, der die Welt glättet, indem er ihre Eigenart und Identität nimmt oder zumindest entwurzelt, und damit zwar kurzfristig Erfolg hat. Aber mittel- und langfristig das schönste Explosionsgemisch anrührt, das dann seine Nachfolger (die dann eigenartigerweise sein "Format" nicht mehr haben werden) und natürlich die Völker Äthiopiens durch Gewalt und Terror ausbaden werden müssen.

Und es steht noch mehr zu befürchten, daß er durch diese Nobelpreisverleihung zum Vorbild gestärkt ein übles Vorzeichen für ganz Afrika an die Wand malt. Dem eine große Zukunft dann vor Augen gestellt wird, wenn es den gleichen Weg der liberalistischen Selbstauslöschung und Anpassung an die rationalistischen, relativistischen Konzepte der Aufklärung geht. Der Konflikte nicht löst, sondern Identitäten auflöst und damit kurzfristig auslöscht. Bis die gottgegebene und -gewollte Lebenskraft der Menschen sich wieder meldet. Wo der Zweck alle Mittel heiligt.

Das ist aber kein Konzept. Das ist lediglich ein Trick aus der Zauberkiste, der für jede Kultur toxisch wirkt, weil er den Menschen durch Wohlstandsversprechung und Scheinpazifizierung zur Seinsschwäche verführt. Und Seinsstärke ist ja nicht gerade das, was Afrika im Übermaß hat. 

Wenn diese Bedenken also zurecht bestehen, ist Abiy Ahmed Ali kein Friedensbringer, sondern ein Agent eines Neokolonialismus, den der Liberalismus seit zweihundert Jahren verbreitet, um dem brutalen Gesetz des Stärkeren jede substantielle Gegenwehr aus dem Weg zu räumen. Und deshalb alle Identitäten, die in ihrem ontologischen Grund noch mehr verschüttet werden, verwischt, um die Oberfläche sauber zu halten. Aber den tiefen Grund ins Irrationale verweist, wo er seine Kräfte sammelt, bis es zum Ausbruch des Vulkans kommt.



*Und der verlinkte Andreas Unterberger ist ein relativistischer Liberaler. Der sich wie so viele Liberale zwar gerne als "konservativ", ja "rechts" ausgibt, aber das nur aus Bequemlichkeit und Denkschwäche tut. Und zum Beleg anführt, daß er "gegen" so viele Mißstände auftritt. Wir haben es schon oft gesagt: Liberale haben die Gesichter von Chamäleons. Sie jammern immer dann und darüber (und deshalb in regelmäßigen Abständen von ein paar Jahrzehnten, wo die Liberalen ihre Positionen neu konstituieren, weshalb liberale Konzepte alle zwanzig Jahre völlig wechseln), und dann treten sie als "konservativ" und "voll Menschenverstand" auf, wenn ihnen die Umstände, die sie selbst zu verantworten haben, auf die Zehen fallen.