Vor Jahren bereits habe ich Artikel gelesen, die eine weitere Scheingewißheit in Luft auflösen, unter der die Menschen heute so leiden, in Luft auflöst. Denn in der landläufigen Meinung wird die bei Beginn der Bohrungen im Eis des Nordpols (am Südpol ist man wegen der noch weit rauheren Wetterbedingungen noch nicht so weit) rasch verbreitete Mär gerne aufgegriffen, daß die Abfolge von Eiszuständen einen Ausweis liefern würde, daß die Erde in dieser Gestalt hunderttausende von Jahren alt sei, und zwar "nun erwiesenermaßen".
Aber das stimmt nicht. Diese Schichten liefern mitnichten solchen Erweis. Denn man weiß schon seit langem, daß es am Nordpol zu Wetterabfolgen rasch wechselnder Niederschläge und Trockenphasen kommt. Dadurch liefern die Schichten in den Eisbohrkernen keineswegs klimatische Belege, die einfach mit "Jahresringen" vergleichbar wären.
Vielmehr muß man davon ausgehen, daß jeweilige Ringe (wegen Kälte und Wärme mit jeweiligen Niederschlägen, die jeweils dem Winter-Sommer-Zyklus folgen) NICHT jeweils JAHRESRINGEN entsprechen.
Vielmehr ist man nach wie vor auf der Suche nach Kriterien, die tatsächlich den Einheiten von Jahren entsprechen, ohnabhängig davon, was sie dann über das jeweilige Klima aussagen. Für etwa 5.000 Jahre hat man vorerst lediglich Vergleichswerte und somit Anhaltspunkte in der Dendrologie, also den Jahresringen von Bäumen in Europa und Nordamerika, aber damit liegen wir erst in einer geschichtlichen Epoche, die etwa der Sintflut entspricht.*
Wo die in den Spätphasen der Flut, als das Wasser ablief, extrem schnell ablaufenden Wechsel von Frost und wärmeren Perioden auch für extrem schnell verlaufende Phasen von Gletscherbedeckungen und -rückzügen gesorgt hat.
Das hat geologisch zu jenen Phänomenen geführt, die wir beobachten können. Im besonderen zum Beispiel für "Ablauflandschaften" wie die relativ gleichmäßig über 15.000 km verlaufende, leicht aber stetig dem Norden zu geneigte Ebene, die von der Nordsee bis ins östlichste Sibirienk reicht, im Süden von den Alpen über den Kaukasus zum Karakorum begrenzt wird (Auffaltungen aus den Erdplatten-Zusammenstößen mit aus dem Süden aufprallenden Erdplatten), und diese typischen flachen Landschaften mit ihren halkugelförmigen Erdhügeln in weiten Ebenen geschaffen haben. Die möglicherweise Sammelbecken für Menschen waren, denn sowohl Europa wie Süd- und Ostasien haben eine Art einheitliche Steppenkultur, die "Yamnaya-Kultur", zur Basis, deren Trägervölker sich ab einem gewissen Zeitpunkt ausgebreitet haben und somit UNSERE Vorfahren waren.
Mit jeweils extremen Wetterabfolgen, die uns zum Beispiel tief- und schockgefrorene Mammuts geliefert haben. UND es hat uns am Nordpol tausende Meter dicke Gletscher geschenkt, die in ihren Schichtungen lediglich von solchen rasch erfolgten Wechseln berichten. Aber KEIN BELEG für eine Erde sind, die hunderttausende Jahre alt ist.
In jedem Fall unterschätzt man BEI WEITEM die Geschwindigkeit, in der sich dramatische, gravierende Ereignisse in der Erdgeschichte abspielen. Seien sie tektonischer Natur, seien sie anthropologische Zeugnisse. Oder seien sie globaler, katastrophischer Natur, wie die Sintflut, die sogar einen humanen Neuanfang notwendig machten. Für den es keine verläßlicheren Belege gibt als in der Heiligen Schrift erzählt werden.
*Wie erdgeschichtliche Deutungen in die Irre gehen können, weil von der jeweiligen Großerzählung abhängen, in die sie (meist immanent) eingebettet sind, zeigen diverse Berichte über den berühmten Fund am Morteratschgletscher in der Schweiz. Wo auf der heutigen Höhe von 3.200 m ein Baum (eine Lärche; die bekannterweise durch ihre Harze extrem widerstandsfähiges Holz hat) aus dem Gletschereis gegraben wurde. Der dort mitsamt seinen Wurzeln freigelegt wurde, und den man nun so deutet, daß er auch dort und in dieser Höhe gewachsen ist. Ein Baum, dan man aufgrund der Jahresringe auf nahezu 10.500 Jahre schätzt. Was als Beleg dafür hergenommen wird, daß das Klima damals auch dort oben sehr warm und gemäßigt war. Nun, ich meine, daß man die Sache auch ganz anders deuten kann. Daß der Baum keineswegs "in dieser Höhe" gewachen ist, sondern daß es im Zuge der Sintflut durch die immensen Drücke durch die Wasser zu gewaltigen, innerhalb weniger Wochen oder Monate ablaufenden Verschiebungen der Erdplatten gekommen ist.
Die dann entweder diesen Teil der kontinentalen Erdplatte so hoch gehoben hat (und die Alpen sind erdgeschichtlich ja noch sehr jung, und waren nachweislich einmal von Meer bedeckt), wo ursprünglich aber vielleicht überhaupt Meeresboden oder Boden der relativ flachen Urkontinente ("Gondwa" u. ä. genannt) war.
Als dann die Sintflut diese Lärche irgendwo ausgerissen und dorthin verfrachtet hat, wo sie dann von den post-sintflutlichen Niederschlägen (bei durch die Verdunstung sehr warmem, feuchtem Klima) relativ rasch von Eis bedeckt wurde. Rasch, weil sie sonst ja wieder ausgetrieben und abgesamt hätte. Rasch, weil in der frühen post-sintflutlichen Periode die Abfolgen von Niederschlägen, Kälte und Wärme und Trockenheit - siehe die Pole - sehr rasch (und nicht in dem uns heute bekannten Wechsel Winter-Sommer bzw. Einjahreszyklus) von Eis bedeckt wurden.
Denn warum gibt es dort nur diesen einen Baum? Jeder Baum hat nachweislich die Neigung, so rasch als möglich Gesellschaft zu schaffen. Deshalb versuchen sie, wenn sie irgendwo alleine stehen, durch erhöhten Samenausstoß rund um sich einen Wald zu schaffen.
Was ncihts anderes heißt als daß wir es hier vielleicht mit einem Baum zu tun haben, der in der absoluten ERSTSCHÖPFUNG des dritten Tages - von Gott gewissermaßen selbst gesät - zu wachsen begonnen hat. Und seine ersten paar tausend Jahresringe in der damals allgemeinen raschen Abfolge der Entstehungszyklen aller Dinge (und sich alles erstmals in Eigensein aufeinander abstimmte und gewissermaßen seine "Anpassungsevolution" absolvierte, denn auch bei Pflanze wie Tier sind Änderungen der Gestald sehr rasch möglich, noch heute, wir haben nur schon einen schwer defekte Sehweise, sehen nur noch das Falsche, deuten alles falsch, ideologisiert usw. usf.) aufgebaut hat.