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Dienstag, 18. Oktober 2022

Von der Wissenschaft blind gemacht (2)

Blog William M. Briggs
Die Brigg'sche Kolumne. Blindgemacht / durch die Wissenschaft.
- So bringe ich zum wiederholten mal die (im Groben von google geleisteten, von mir dann sprachlich überarbieteten) deutschsprachige Fassung eines Artikels, den Briggs "Blind gemacht / von der Wissenschaft" betitelt. 

Die anglo-englische Originalfassung kann natürlich auf William M. Briggs nachgelesen werden. Duie Übersetzung ist zwar von google, die Deutschmachung aber ebenso wie die meisten Hervorhebungen in der Übertragungsind von mir. Die Copyright-Rechte bleiben aber natürlich bei Matt. 

Montag, 17. Oktober 2022

Von der Wissenschaft blind gemacht (1)

Irgendwann, ich schwöre es, suche ich die Stelle aus den SChriften Goethe's wieder raus, in der er über die Wissenschaftler spricht. Die, wie er feststellt, zwar in ihrem bzw. einem sehr sehr engen Spezialgebiet gut bescheid wissen mögen, in allem aber, was darüber hinausgeht - also so gut wie in ALLEM - kaum einmal über das Geistesniveau der dümmsten Tageszeitungen hinauskommen. Es muß in den Gesprächen mit Eckermann sein, oder in der Korrespondenz mit Schiller, für mich sowieso die Lieblingsschriften des großen Dichterfürsten. 

Aber ich, der ich die mit akademischer Würde und Standeserhöhung belohnte, universitäre Wissenschaft nach ein etlichen Semestern von meinem Lebensprogramm strich, und mich zwar dann zwar erst recht und mit ungeheurer Leidenschaft der Wissenschaft, aber nicht mehr dem Identitätsmerkmal eines Titels widmete, habe in diesen Themen wenig mitzureden. 

Nicht in den Augen der offiziellen Schokoladerie der Wichtigkeiten, in der drei winzige Buchstaben vor dem Namen kundtun, daß man fortan zu den Ausgewählten zählt. Das war mir zu gefährlich, udn was ich vor dreißig, vierzig Jahren noch mehr geahnt als gewußt habe, weiß ich heute umso fester. Nicht nur ist das, was sich im universitären "Ausbildungsbereich" abspielt, so neu, daß es jedem Jungsprecht, der "was werden" will und deshalb wie 60 Prozent seiner Altersgruppe eine Universität besucht, sondern ich habe geahnt und bald gewußt, wie gefährlich das ist. 

Donnerstag, 25. August 2022

Mutter aller Häresien

Die Mutter aller Häresien, schreibt Thomas v. Aquin einmal, ist der Glaube, daß die irdische Wissenschaft das umfassende Wissen, das uns ind er göttlichen Offenbarung geschenkt ist, übersteigt und aussticht. 

Es ist also immer dieser gespaltene Zugang zur Welt, die an sich bereits - weil eine Schöpfung - eine Selbstoffenbarung Gottes des Schöpfers ist, in dem der Mensch sein "eigenes" Zusammenbräu für erhellender und erklärender hält, als die Heilige Überlieferung es sei. Denn Gott, dieser GANZ ANDERE, ist (wiue jedes ANDERE) direkt nur erkennbar, wenn er sich offenbart, ansonsten kann fur ihn nur rückgeschlossen werden.

Der Hochmut hinter dieser Haltung, ihn aber gar nicht zur Erkenntnis der Welt zu benötigen, wird nicht zuletzt darin offenbar, als es üblich ist, sich dem Wissen der Vorväter gegenüber (denen wir dann auch die Heilige Schrift verdanken) als so unendlich weit überlegen zu halten, als wären diese Weisen und Propheten und Denker in einer Art debilen Grenzzustands zwichen Kindern und frommen Dummerchen gewesen. 

Sonntag, 10. Juli 2022

Vollkommen falsch gedacht (5)

Die Hölle ist die enteignete Welt - Es gibt Meinungen die besagen, das habe mit der Reduktion der vier aristotelischen Ursachen durch den Rationalismus der Renaissance zu tun. Wo aus der causa efficiens, der causa formalis, der causa materialis und der causa finalis nur noch die causa materialis und die causa efficiens übrig gelassen wurde. 

Die beiden übrigen Ursachen wurden ausgeschieden, weil in ihnen natürlich die Anschauung über das Ziel und dne Sinn der Welt eine entscheidende Rolle spielt. Damit wir die Welt auf jenen Materialismus reduziert, den wir heute vo runs haben. Der aber einen, ja sogar den bedeutendsten Teil der Welt ausschließt. Den des Endzwecks (telos), und den der allem vorangehenden Form, der causa finalis also. 

Sie werden zu Zufälligkeiten erklärt, die aus der causa materialis (dem Material) und der causa efficiens (der Arbeiter, der Handelnde, der etwas tut) entstehen. Der Aufbau der Welt also von unten nach oben - nicht teleologisch, also von oben nach unten. 
Die Welt geht also nicht vom Sinn und von der Gestalt aus, wie es die Menschheit eigentlich seit je gedacht hat, sondern von puren Materialeigenschaften, aus denen alles andere folgt, das dann einfach übergestülpt wird.

Samstag, 9. Juli 2022

Vollkommen falsch gedacht (4)

Eine Welt der Hologramme taugt nicht für die Wirklichkeit. So entsteht notwendig eine Welt der Unsicherheit aus Fehlentscheidungen - Von einem lebensdienlichen Produktnutzen als Grund für Dinge kann aber schon lange keine Rede mehr sein. Nicht nur werden die Urteilsgrundlagen der Menschen als beliebig formbar angesehen (ohne eine gewissermaßen ewige Moral als Grundlage), werden Produkte auf die Grundlage der sie hervorbringenden Maschinen gesehen. Sprich: Was produziert iwrd bestimmen die produktionstechnischen Möglichkeiten und damit in Zusammenhang die Notwendigkeiten, die Meschinen als Kapitalanlagen mit Gewinn zu krönen. Der Mensch wird diesen Produkteionmöglichkeiten ann angepaßt.

Weil sich somit das Produzieren von der Freude an den Dingen ob ihres Lobpreises und Tanzes der Schönheit im Lebensganzen entfernt hat, wird auf den Menschen zugegriffen, um ihn zum Teil einer Gewinn-Produktions-Maschinerie zu machen. Denn der Mensch wird auf den rein materiell gedachten Daseinszweck (der keine absoluten höheren Aufgaben hat) hin gedacht. Er wird zum technischen Apparat, der so weit und so lange funktionsfähig gehalten werdne muß, so lange er Nutzen für diese Maschinerie hat. Darauf setzt die gesamte Public Relations- und Werbemaschinerie an, die seit hundert Jahren das vordringlichste Handwerkszeug der Produktion gesehen wird.

Freitag, 8. Juli 2022

Vollkommen falsch gedacht (3)

Alle Dinge wollen jemandem gehören, weil sie wohin gehören müssen, das ist das Wesen des Existierens: Der Ort definiert also das Wesen. - Damit verschwinden also vor allem die natürlichsten, wichtigsten Grundentscheidungen, -anforderungen und -situationen des Menschen (man denke an die Ehe, oder in Zeiten des Corona an die Pflicht sich dem Nchsten zu widmen, die sterbenden Eltern zu besuchen, man denke an die religiösen Kulte, usw. usf.) aus dem Bewußtsein. und werden durch Scheinhandlungen ersetzt, die niemand mehr reflektiert weil er anderwärts beschäftigt ist. Daß dies viel mit Versuchungen, mit dem Anlocken auf bereits vorhandene habituelle Schwächen und Neigungen zu tun hat ist ein wichtiger Aspekt dabei. Denn das Natürlichste ist dem Bewußtsein das am wenigsten Präsente. Nur das kranke Auge sieht sich selbst, sagt V. Frankl einmal dazu.

Und wir hören die Dinge nicht mehr sprechen. Denn alles spricht, trägt seine Grammatik unter und in sich. Aber nur wenige können noch in diese Stille hinein hören. Denn die Wirklichkeit ist unsichtbar, sie ist nicht wesenhaft materiell, sondern hinter (oder: vor) dem Materiellen. WAS etwas ist erschließt sich nicht dem Auge oder dem Tastsinn, sondern ist eine Frage der Erkenntnis, die die Daten der Sinne erst ordnet und mit Bedeutung füllt.

Sonntag, 19. Juni 2022

Die viel größere Begnadung

Jeder Wundertätigkeit, jeder Prophetie weil Vorhersehung natürlichen Geschehens ist die heiligmachende Gnade des Glaubens, des als Gnade iengegossenen Glaubens vorzuziehen. Es ist die direkte Anwegung von Gott, der sein inneres Leben dem Menschen mitteilt, sodaß dieser es glaubt, weil er es einfach glaubt. Er hat es gesehen, so wie man im Traum etwas sieht, denn schauen wird er es erst nach dem Tode. Aber so, wie die Hoffnung und die Liebe eingegossen sind, wahrlich göttliche Tugenden also, so auch der Glaube. Niemand kann es machen, und es ist auch kein Vernunftglaube, wie ihn die Dämonen haben.

Diese müssen widerwillig an Gottes Existenz glauben, weil sie gar nicht anders können, weil es zu ihrem eigenen Unbill die Augenscheinichkeit verlangt. Aber den eingegossenen Glauben haben sie verloren. Doch nun sehen sie die Wunder und die sonstigen Zeichen der Offenbarung.

Da mutet es schon seltsam an, wenn wir erleben, daß dieser Glaube, diese große Gnade, von manchen Menschen als minderwertig abgeurteilt wird. Müßte man da nicht also denken, da dies aus blankem Neid geschieht?

Samstag, 7. Mai 2022

Nur der Glaubende hat diese Evidenz

Immer wieder begegne ich Menschen, die (manchmal sogar tatsächlich mit einem gewissen Bedauern, so sieht es zumindest aus) die mir erzählen, daß sie zwar irgendwie schon glauben wollten, daß sie aber warteten, bis sie etwas erlebten, das sie dann so überzeugte, daß sie aus eigenem Entschluß auch Ja zu Gott sagen könnten. (Und schon gar: Zur Kirche, wobei diese Unterscheidung alleine schon den Kern des Problems anzeigt.) Aber das ist ein großer Irrtum. Man "erfährt" nicht Gott zuerst, und schließt sich ihm dann an!

Vielmehr ist die Begegnung mit Gott ein Äquivalent mit der eigenen Entscheidung für ihn. Das heißt, daß sich in dem Maß, als der Glaube begehrt und ergriffen wird, auch die Wirklichkeit erschließt, die dann als Reich Gottes erkannt und geliebt wird. Nie, behaupte ich, ist jemand DURCH ein Wunder oder ein außergewöhnliches Erlebnis zum Glauben gekommen, wenn er nicht im Grund ebereits die Entscheidung getroffen hatte. Und es ist ganz sicher ein Merkmal aller, die tatsächlich etwa außergewöhnliche Gnadenerlebnisse hatten, daß ihne das nie "Grund zu glauben" war, sondern je nur "Anlaß", ihrem Glauben (wieder) Raum zu geben. Die deshalb auch diesem Erfahren gar nicht den Raum einräumen, den er für andere hat, wie sie behaupten.
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.

Montag, 2. Mai 2022

Worin wir irren, wenn wir irren (2)

Wenn wir in diesen Tagen und Wochen nach der Auferstehung Christi also von der Wirkung der Kirche in der Welt hören, von den vielen Heilungen und Bekehrungen hören, die nun auch durch die Apostel und die Anhänger Christi eingetreten sind, also durch den Heiligen Geist, der in der Himmelfahrt Christi dann definitiv den Geist Gottes in der nun und damit irdisch werdenden, realen, also immer DURCH PERSONEN repräsentierten (dabei mehr oder weniger verschatteten) KIRCHE verankert, wenn wir also von allen diesen Wundern hören (und Wunder sind das eigentliche Wesen der Schöfung, denn nichts "muß", nichts "ist einfach WEIL" irgendwelche physischen Dinge so uns so konstituiert sind, dann ist uns vielleicht nicht recht klar, in welche Welt diese Erlsung hineingeplatzt ist.

Uns ist nicht klar genug, in welch furchtbaren, schrecklichen Zustand die Menschen waren, und mit welcher Sehnsucht sie also nach einer neuen Schöpfung gewartet haben, die (auf geistige Weise) durch die Erlösung Christi in diese Welt gekommen ist. Und die in der Versammlung des Erdkreises, der Ökumene, die Kirche, die ecclesia ist, diese als Erdkreis (und hier ist auch das All gemeint, das in der Erde hängt, nicht umgekehrt) geschlossen aus den Getauften und der über sie (personal!) in die Neue Schöpfung hineingenommene Welt.

Sonntag, 1. Mai 2022

Worin wir irren, wenn wir irren (1)

Niemals gelangt der Mensch zu Wissen aus eigenem Erkennen heraus. Wobei wir bereits an diesem Satz, an den Begriffen, so festhängen könnten, daß wir an deren Klärung Bibliotheken füllen könnten, es wäre alles enthalten, um bestimmter Gründe willen aber es vorerst mit der Schwammigkeit belassen wollen, in der sie im Gebraucht stehen. Als wahre "black boxes" oder Trojanische Pferde, wie auch immer man sie dann sehen möchte.  

Doch von dieser Seite bleibt etwas Konkretes, an dem wir ein Gespräch weiterbauen können. Wenn wir uns darauf konzentriere, daß Wissen immer auf einem Glauben VON ETWAS basiert, das wir nur glauben (als für wahr und damit Weltwirklichkeit halten, letzlich also "wissen"), weil wir JEMANDEM glauben. Jeder Mensch ist also auf einem ihm übergestellten (und von ihm als übergestellt anerkannten) Menschen aufgehangen, während auch an ihm wiederum andere ihm zu- und also untergeordnete Menschen anhangen.

Die Frau dem Mann, die Kinder den einheitsbildenden Eltern, der gesamte menschliche soziale Bau, den wir dann als Gesellschaft usw. bezeichnen, und der ijmmer ein vielfältiges Spiel aus hierarchischen Über-, Zu- und Unterordnungen ist. Diese Verankerung ist aber auch mehr als die jeweilige Teilhabe am wissen des Übergeordneten durch ein Zu- und Untergeordnetes, es ist immer und zuerst sogar die Zuordnung zu einer Identität, also zu einem Sosein in der Welt.

Dienstag, 26. April 2022

Wunder sind das Realste (2)

DENN IN DER NACHT VOM 13. AUF 14. MAI 1940 ist in Waldenburg im Landkreis Basel ein wahrlich geschichtsmächtiges Wunder geschehen. Und dann vergleichen wir auch Österreich 1955 einmal mit Deutschland 1990. (Plust: Zwei Videos.) - Ein Wunder, das die Schweiz bis heute als "Das Wunder von Waldenburg" bezeichnet. Nur ein Wunder dieser Art und Dimension ist - auf den Tag genau 23 Jahre nach den Erscheinungen von Fatima - vergleichbar, das Sonnenwunder von Fatima 1917.

Kaum ein Wunder überhaupt ist von so vielen objektiv unwiderlegbaren Stellen, Personen und Menschengruppen bezeugt. Alles wurde streng geprüft, wie es jedes Wunder verdient und verlangt, soll es ein Wunder sein, und keine "eigentlich auch anders erklärbare Tatsache," bei der man es aber halt aus Pietäts- oder sonstigen Gründen mal "nicht so genau nimmt." 

Am selben Abend sind aber noch an zahlreichen weiteren Orten in der Schweiz diese oder ähnliche Erscheinugnen am Himmel gesehen worden. Nicht nur das, war auch von etlichen jener deutschen Soldaten diese Hand am Himmel erlebt und das militärische Geschehen bezeugt worden, die für diesen Angriff versammelt worden waren.
Dieser Film behandelt dieses Wunder von Waldenburg,

Montag, 25. April 2022

Wunder sind das Realste (1)

So viel und so gern wird über alles das gesprochen, was Geschichte gemacht habe, was diese oder jene vergangenen Ereignisse ausgelöst, bewirkt habe, was die Motive zu diesem und jenem gewesen seien, und doch bleibt praktisch immer mehr Offenes übrig, als von Historikern geklärt werden kann. Gerade bei so komplexen Geschehen wie den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts mache ich die Erfahrung, daß ich mich schon so viel mit diesen Kriegen, der Geschichte davor, danach, mitten drin befaßt habe, und in meiner Bibliothek findet sich eine ganze Unterabteilung der Geschichtsschränke, die nur diesem Thema gewidmet ist. 

Aber zu DEM wirklich grünen Faden in allem habe ich bis heute nicht gefunden, bleibt man innerhalb der "weltlichen" Kriterien, die ja angeblich alleine Geschichte regelrecht sein sollen. Ja mir scheint gar, daß mit der Zunahme von Aspekten und Details durch neu Dazugekommenes, Gehörtes, Gelesenes, Durchgedachtes die Sichtweise nur unsicherer wurde.

Die Freizügigkeit der Debatte, wie ich sie zumindest in den letzten zwanzig Jahren (v. a. durch die Archiveröffnungen in Moskau nach 1990) erlebt habe, die Zunahme des Gewichts der sogenannten "Wissenschaften" dazu, hat der Sache einen sogar gefährlichen Dienst erwiesen. Denn die Geschichtsforschung tritt beim Thema "Drittes Reich" in jene Phase ein, in der ganz neu auftauchendes, aber nun reines Akten- und Lektürewissen in die Debatte eintritt. Und so entstehen Thesen, die so gar nicht stimmen, aber aus den Dokumenten scheinbar - scheinbar! - völlig neue Bewertungen ergeben.

Freitag, 8. April 2022

Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (3)

Also war da dieses Rumpeln - Doch ehe wir uns noch darauf einlassen, ist es an uns, für etwas um Verzeihung zu bitten. Denn wenn ich ehrlich bin so lag es schon auf der Hand, bereits am dritten Tag dieses Vorhaben als eitel und unerfüllbar abzubrechen. In die Kniee zu gehen vor der simplen Frage, ob denn da alles das, von dem ich gemeint hatte, es wäre weil es Schmerz gewesen auch das Absterben der Sinne, wie es Juan de la Crux als erste und grundlegendste Eigenschaft anführt, von wo weg der Weg erst ein Weiterschreiten auf den Berge Karmel, also zu einer betrachtlichen Lebensführung überhaupt wäre, so glatt mit einem NEE zubeantworten wäre, daß alles weitere nur noch eitles Gegackere sein könne.
 
Denn genau das war jadieses Rumpeln, von dem ich berichtet. Dieses Erkennen, daß es noch so viel geben dürfte, an dem ich mehr hänge, als an der reinen Liebe zu Gott, daß sich doch alles weitere erübrigte. Und wie ich so das denke und denke, da ist es mir auch schon, als wollte alle Kraft versiegen. Ich ging also nieder, noch einmal, und lag beinah ausgestreckt am Boden. 

Freitag, 4. März 2022

Gedankensplitter (1219b)

Die, die nicht glauben, sehen Gott nicht, und ziehen sich alle möglichen Lehren und Methoden rein, mit deren Hilfe sie dann Gott sehen. So, wie es komischerweise ja auch alle "Religionen" tun, die ihre "spirituellen Orden" haben.

Die Sufis zum Beispiel, die sich so lange um die eigene Achse drehen, bis das Leibliche völlig aus den Angeln gehoben ist, und der Leib überwunden, der Geist für Gott befreit ist. Denn für dne Geist, da gibt es kein Drehen, kein oben, kein unten, oder?

Oder die Yogi. Die sind so spirituell, die leben nur von der Sonne. Oder von einer Maus pro Monat, Haut und Ohren abgezogen.

Donnerstag, 3. März 2022

Gedankensplitter (1219a)

Wissenschaftlich, oh ja wie wissenschaftlich die Vertreter des Richtigen, Wahren, guten doch sind. Man erblaßt vor Neid und Scham, sie reden zu hören. Und fast nahtlos fällt dannd er Blick auf die großen Wissenschaftlichkeitsbewegungen der letzten 200 Jahre. Sofort fallen einem da die Nazis ein, die ihre Lehre vom auserwählten Menschen, diese wahrer Nahrung des geilen Übermenschen, die Eugenik, zutiefst auf dem feuchten Boden der Wissenschaft errichtet haben. So sehr, daß - wäre nicht 1933 bis 1945 so manches entglitten - das Bekenntnis zu diesem Nährstoff der Götter bis heute ungebrochen wäre. Naja, muß es sich halt ein wenig nobler zurückhalten, und gut gut tarnen. Dann nennt man sich Planned Parenthood.

Oder Klimawandel, dieses Gold des Guten, diesem Goldstandard, in dem um des Wahren Guten willen (mit der Schönheit will es halt noch nicht so klappen, denn weder ist - aber wirklich wurscht, was man da hernimmt - was immer mit Weltrettung motiviert ist auchnur halbwegs ansehnlich, sondern immer potthäßlich (aber nützlich!), aber dafür ist alles sowas von wissenschaftlich.

Sonntag, 27. Februar 2022

Tu es Petrus (2)

Vom Brötchenbacken. Und davon, den Papst einen guten Mann sein lassen. - Steve Skojec ist  samt seiner Familie, die er zuvor schon fast verloren hatte, weil die seine Art der Selbstsicht nicht mehr verarbeiten konnte, in die "Wüste" gezogen, und abgetaucht. Er bäckt seither Brötchen, die ihm ganz sicher angemessener sind. Man merkt es an der Art wie er darüber schreibt. Und man merkt daran auch, WIE SEHR er sich übernommen hatte, wie sehr er sich überschätzt hat (und das nicht zum ersten mal, wie man sieht, kennt man seine Lebensgeschichte), und wie sehr er beim kleinen Einmaleins des Glaubenslebens immer hätte bleiben sollen, und nun, richtigerweise, wieder ansetzt. Wo er persönliche Befindlichkeiten an seine "letzten Treuen" durch den Äther schickt, deren literarisches Niveau (unter uns gesagt) ziemlich besch...eiden und deren Thematik ziemlich uninteressant ist.

Genau darum geht es auch in dieser Angelegenheit Papst Franziscus und Coronaimpfung, oder, wie vor ein paar Monaten, bei seinem Rundschreiben Traditionis. Überall kann man dasselbe Prinzip erkennen. Riesige Aufregung hier - kaum merkliche laue Lüftchen in der Realität. Hinter dem Aufblasen päpstlicher Meldungen und Meinungen steht also ein ganz bestimmter Wille, nämlich der, sich zum Richter über den Papst, ja letztlich zum Papst selbst aufzuspielen. Es ist dieses Aufblasen, werter Leser, dieses Wichtigmachen, da an den social media so katastrophal falsch ist, und seinen Beitrag zur Verwirrung der Gegenwart liefert. 

Samstag, 26. Februar 2022

Tu es Petrus (1)

Besteht eine Pflicht, Internet, social media, Fernsehen oder Zeitungen zu konsumierenn und zu konsultieren? Nein. Auch wenn es den speziellen Fall gibt und geben kann, daß ich mir eine Meinung zu etwas bilden muß, und dazu solche vorgeblichen Informations-Medien brauche, etwa weil ich eine Entscheidung treffen muß, habe ich nicht die Pflicht, mich an irgendwelchen Mediendisputen zu beteiligen, oder in meinem sozialen Umfeld daran teilzunehmen, oder überhaupt mir eine Meinung zu bilden. 

Es wird heute meist vergessen, daß ich nicht die Pflicht habe, mir zu allem eine Meinung zu bilden. Und wo das still und verborgen geglaubt wird, wo eine Art innerer Druck besteht, das tun zu sollen, und zu allem Stellung zu nehmen, ist es einer Marketingstrategie der Medien zuzuschreiben, oder diesem irrwitzigen pädagogischen Ansatz des "mündigen Bürgers", der genau so verstanden wird: Als jemand, der zu allem eine Meinung hat. 

Warum schon wieder eine so umständliche Einführung? Weil es um ein Thema geht, das diesen Hintergrund braucht, um ihm an den Leib zu rücken. Und das ist - der Papst. Nicht das abstrakte Papstamt, das steht sowieso außer Frage, weil die Kirche nur an einem konkreten Menschen - nein: Apostel! also: Bischof, als Vollpriester (alle anderen Priester haben nicht alle Vollmachten, die auch der Bischof hat), als voller alter Christus - aufgehängt sein kann, der noch dazu der Verheißung Jesu nach "von dern Pforten der Hölle nicht zu überwinden" ist. Der also letzthinniger Garant für die Präsenz der unverfälschten Wahrheit auf Erden ist. Es geht um den konkreten Papst, es geht um Papst Franziscus. 

Mittwoch, 2. Februar 2022

Eine völlig unterschätzte Frage

Das Meditieren über die Frage nach dem Ursprung der Erde und des Universums als Schöpfung ist ein Rückbesinnen auf die eigene Wahrnehmung. Es ist eine Regeneration der Logik. Es ist die Beendigung des Abweichens von dem, was unsere Natur ist. 

Der Materialismus hingegen ist der Weg zur Verdummung. Zur Einengung der Welt- und Lebensfragen, die in einem sich selbst einengenden Pfad einer immer monistischeren Finallösung allen Fragens hinausläuft. 

Donnerstag, 6. Januar 2022

Epiphanie

 "Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes."

Altar zur Epiphanie, Kirche am Kinzerplatz, Wien - Photo by M

Aber sie ist als Teil seines Wesens erschienen, nicht wie es bei uns Menschen ist, als Akzidens, also als hinzugekommene Eigenschaft.

Samstag, 27. November 2021

Woran das Rotkehlchen glaubt (2)

Anmerkung* - Schöpfung Tag 5. Der Mensch und die Dreifaltigkeit als Urbild - Eine kleine Anregung am Rande: Je näher die Schöpfung dem Menschen kommt, je ähnlicher sie ihm wird, desto mehr spielt auch das Wort (Geist!) eine Rolle. Und nicht nur das: Grosso modo kann man sagen, daß je mehr diese (nicht-menschliche) Welt in der Lage ist, mit ihrer "Sprache" zu spielen, desto schöner ist sie, weil Gott GANZ schön ist, die Schönheit als Pracht und Herrlichkeit selbst ist.

Je ausschließlicher ihr Gehabe dem Spiel gleicht (man denke an balzende Auerhähne, überhaupt an manche Vögel - die, liest man die Genesis, mit den Tieren des Wassers VOR den übrigen Tieren geschaffen wurden, warum das wieder? weil sie offenbar ALLGEMEINERE, noch weniger ausdifferenzierte Prinzipien Gottes realisieren? Man könnte in diese Richtung denken), also keinen "Nutzen" hat, desto begeisternder sind sie. Und daß schöne Frauen (aber auch Männer) so oft von der Schauspielerei (unnötig wie alle Künste - Spiel!) oder der Philosophie träumen, hat nicht nur Narzißmus zum Grund.