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| Blog William M. Briggs |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 18. Oktober 2022
Von der Wissenschaft blind gemacht (2)
Montag, 17. Oktober 2022
Von der Wissenschaft blind gemacht (1)
Donnerstag, 25. August 2022
Mutter aller Häresien
Sonntag, 10. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (5)
Die Welt geht also nicht vom Sinn und von der Gestalt aus, wie es die Menschheit eigentlich seit je gedacht hat, sondern von puren Materialeigenschaften, aus denen alles andere folgt, das dann einfach übergestülpt wird.
Samstag, 9. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (4)
Weil sich somit das Produzieren von der Freude an den Dingen ob ihres Lobpreises und Tanzes der Schönheit im Lebensganzen entfernt hat, wird auf den Menschen zugegriffen, um ihn zum Teil einer Gewinn-Produktions-Maschinerie zu machen. Denn der Mensch wird auf den rein materiell gedachten Daseinszweck (der keine absoluten höheren Aufgaben hat) hin gedacht. Er wird zum technischen Apparat, der so weit und so lange funktionsfähig gehalten werdne muß, so lange er Nutzen für diese Maschinerie hat. Darauf setzt die gesamte Public Relations- und Werbemaschinerie an, die seit hundert Jahren das vordringlichste Handwerkszeug der Produktion gesehen wird.
Freitag, 8. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (3)
Alle Dinge wollen jemandem gehören, weil sie wohin gehören müssen, das ist das Wesen des Existierens: Der Ort definiert also das Wesen. - Damit verschwinden also vor allem die natürlichsten, wichtigsten Grundentscheidungen, -anforderungen und -situationen des Menschen (man denke an die Ehe, oder in Zeiten des Corona an die Pflicht sich dem Nchsten zu widmen, die sterbenden Eltern zu besuchen, man denke an die religiösen Kulte, usw. usf.) aus dem Bewußtsein. und werden durch Scheinhandlungen ersetzt, die niemand mehr reflektiert weil er anderwärts beschäftigt ist. Daß dies viel mit Versuchungen, mit dem Anlocken auf bereits vorhandene habituelle Schwächen und Neigungen zu tun hat ist ein wichtiger Aspekt dabei. Denn das Natürlichste ist dem Bewußtsein das am wenigsten Präsente. Nur das kranke Auge sieht sich selbst, sagt V. Frankl einmal dazu.
Und wir hören die Dinge nicht mehr sprechen. Denn alles spricht, trägt seine Grammatik unter und in sich. Aber nur wenige können noch in diese Stille hinein hören. Denn die Wirklichkeit ist unsichtbar, sie ist nicht wesenhaft materiell, sondern hinter (oder: vor) dem Materiellen. WAS etwas ist erschließt sich nicht dem Auge oder dem Tastsinn, sondern ist eine Frage der Erkenntnis, die die Daten der Sinne erst ordnet und mit Bedeutung füllt.
Sonntag, 19. Juni 2022
Die viel größere Begnadung
Samstag, 7. Mai 2022
Nur der Glaubende hat diese Evidenz
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.
Montag, 2. Mai 2022
Worin wir irren, wenn wir irren (2)
Sonntag, 1. Mai 2022
Worin wir irren, wenn wir irren (1)
Dienstag, 26. April 2022
Wunder sind das Realste (2)
Dieser Film behandelt dieses Wunder von Waldenburg,
Montag, 25. April 2022
Wunder sind das Realste (1)
Freitag, 8. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (3)
Freitag, 4. März 2022
Gedankensplitter (1219b)
Donnerstag, 3. März 2022
Gedankensplitter (1219a)
Sonntag, 27. Februar 2022
Tu es Petrus (2)
Vom Brötchenbacken. Und davon, den Papst einen guten Mann sein lassen. - Steve Skojec ist samt seiner Familie, die er zuvor schon fast verloren hatte, weil die seine Art der Selbstsicht nicht mehr verarbeiten konnte, in die "Wüste" gezogen, und abgetaucht. Er bäckt seither Brötchen, die ihm ganz sicher angemessener sind. Man merkt es an der Art wie er darüber schreibt. Und man merkt daran auch, WIE SEHR er sich übernommen hatte, wie sehr er sich überschätzt hat (und das nicht zum ersten mal, wie man sieht, kennt man seine Lebensgeschichte), und wie sehr er beim kleinen Einmaleins des Glaubenslebens immer hätte bleiben sollen, und nun, richtigerweise, wieder ansetzt. Wo er persönliche Befindlichkeiten an seine "letzten Treuen" durch den Äther schickt, deren literarisches Niveau (unter uns gesagt) ziemlich besch...eiden und deren Thematik ziemlich uninteressant ist.
Genau darum geht es auch in dieser Angelegenheit Papst Franziscus und Coronaimpfung, oder, wie vor ein paar Monaten, bei seinem Rundschreiben Traditionis. Überall kann man dasselbe Prinzip erkennen. Riesige Aufregung hier - kaum merkliche laue Lüftchen in der Realität. Hinter dem Aufblasen päpstlicher Meldungen und Meinungen steht also ein ganz bestimmter Wille, nämlich der, sich zum Richter über den Papst, ja letztlich zum Papst selbst aufzuspielen. Es ist dieses Aufblasen, werter Leser, dieses Wichtigmachen, da an den social media so katastrophal falsch ist, und seinen Beitrag zur Verwirrung der Gegenwart liefert.
Samstag, 26. Februar 2022
Tu es Petrus (1)
Besteht eine Pflicht, Internet, social media, Fernsehen oder Zeitungen zu konsumierenn und zu konsultieren? Nein. Auch wenn es den speziellen Fall gibt und geben kann, daß ich mir eine Meinung zu etwas bilden muß, und dazu solche vorgeblichen Informations-Medien brauche, etwa weil ich eine Entscheidung treffen muß, habe ich nicht die Pflicht, mich an irgendwelchen Mediendisputen zu beteiligen, oder in meinem sozialen Umfeld daran teilzunehmen, oder überhaupt mir eine Meinung zu bilden.
Es wird heute meist vergessen, daß ich nicht die Pflicht habe, mir zu allem eine Meinung zu bilden. Und wo das still und verborgen geglaubt wird, wo eine Art innerer Druck besteht, das tun zu sollen, und zu allem Stellung zu nehmen, ist es einer Marketingstrategie der Medien zuzuschreiben, oder diesem irrwitzigen pädagogischen Ansatz des "mündigen Bürgers", der genau so verstanden wird: Als jemand, der zu allem eine Meinung hat.
Warum schon wieder eine so umständliche Einführung? Weil es um ein Thema geht, das diesen Hintergrund braucht, um ihm an den Leib zu rücken. Und das ist - der Papst. Nicht das abstrakte Papstamt, das steht sowieso außer Frage, weil die Kirche nur an einem konkreten Menschen - nein: Apostel! also: Bischof, als Vollpriester (alle anderen Priester haben nicht alle Vollmachten, die auch der Bischof hat), als voller alter Christus - aufgehängt sein kann, der noch dazu der Verheißung Jesu nach "von dern Pforten der Hölle nicht zu überwinden" ist. Der also letzthinniger Garant für die Präsenz der unverfälschten Wahrheit auf Erden ist. Es geht um den konkreten Papst, es geht um Papst Franziscus.
Mittwoch, 2. Februar 2022
Eine völlig unterschätzte Frage
Donnerstag, 6. Januar 2022
Epiphanie
"Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes."
| Altar zur Epiphanie, Kirche am Kinzerplatz, Wien - Photo by M |
Aber sie ist als Teil seines Wesens erschienen, nicht wie es bei uns Menschen ist, als Akzidens, also als hinzugekommene Eigenschaft.
Samstag, 27. November 2021
Woran das Rotkehlchen glaubt (2)
Je ausschließlicher ihr Gehabe dem Spiel gleicht (man denke an balzende Auerhähne, überhaupt an manche Vögel - die, liest man die Genesis, mit den Tieren des Wassers VOR den übrigen Tieren geschaffen wurden, warum das wieder? weil sie offenbar ALLGEMEINERE, noch weniger ausdifferenzierte Prinzipien Gottes realisieren? Man könnte in diese Richtung denken), also keinen "Nutzen" hat, desto begeisternder sind sie. Und daß schöne Frauen (aber auch Männer) so oft von der Schauspielerei (unnötig wie alle Künste - Spiel!) oder der Philosophie träumen, hat nicht nur Narzißmus zum Grund.
