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Dienstag, 14. Juni 2022

Der Weise, der schon 1998 alles kommen sah (2)

Kurz und gut: Alexander Solschenizyns 1998 veröffentlichtes Buch "Rußland im Absturz" wirkt wie eine Brücke zur unmittelbaren Gegenwart. Gerade WEIL der Autor Vladimir Putin noch nicht kannte, und dieser noch nicht einmal am Radarschirm der Öffentlichkeit aufschien. 

Denn alle die Konzepte, die der vom Sowjetsystem so schwer bedrängte, schließlich ausgebürgerte Russe, alles das was zu fehlen schien, dürfte zu einem hohen Prozentsatz auf wunderbare Weise doch noch ihren Vertreter gefunden worden sein. 

Nicht, daß wir damit Putin verherrlichen wollen. Aber war ich bei aller persönlicher Sympathie für den Typ doch noch recht zurückhaltend, ja aus Verstandesgründen gar ablehnend ihm gegenüber geblieben, so könnte sich meine Haltung zu ihn korrigiert haben.

Samstag, 14. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)

Der Eigennutz, die Skrupellosigkeit, die Gier und der Neid erfanden (und erfinden immer wieder neu, aber in stets wechselnden Kostümen) die Mär von der Relevanz leiblicher Nachkommenschaft für Besitz, Stand und Macht zur Utopie und Ideologie - UND die des Eigennutzes als ANGEBLICHER und einziger wirlich natürlicher Motivans für persönliche Entfaltung und Wirtschaftsentwicklung, der sich dann aus dem Kapitalismus und dessen Eigentumsbrutalität zum sogenannten "Liberalismus" ausblühenden Ideologie, wie sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts etabliert hat. (Und dann im Evolutionismus ihre quasi-metaphysische Legitimation erhielt: Der Evolutionismus hat also den Kapitalismus zur absoluten Menschheitslehre weil -wahrheit geheiligt, wo Stärke, Eigensucht und Skrupellosigkeit zur moralischen PFLICHT erhoben wurden.) Ebenfalls ist das Faktum, daß sich das Eigentumsbegriff in ein absolutes Recht verwandelt hat, ist dieser Epoche der Moderne zuzuschreiben. Es war vorher unbekannt.

Denn genau so, wie das Eigentum als Leihwerk durch Gott angesehen worden ist, und sich mit der Auffassung des Christentumg vollkommen deckte (was nicht heißt, "alles - allen", sondern daß die Verantwortung der an ein ding bindende Rahmensei, und als solcher erst als moralische Leistung qualifizierbar wird.

Samstag, 8. Dezember 2018

Appell, die Glaubwürdigkeit nicht weiter zu beschädigen

Naja, betrachten wir die Diskussion für beendet. Denn der Astronaut der letzten US-Mission auf den Mond, Dr. Harrison Schmitt, ein Geologe, WAR mit Apollo 17 dort. Als einer von 12 Astronauten insgesamt. Das glauben wir dem Mann. Er wirkt grundvernünftig und seriös normal. Daß die NASA die Leute, die sie zu solch extrem teuren und riskanten Unternehmen einsetzt, nach schärfsten Kriterien auswählt, nehmen wir ohne Restzweifel an.

Dieser Mann hat sich nun zur sogenannten Klimakatastrophe zu Wort gemeldet. Wieder einmal. Denn vor einiger Zeit war er auch einer der Unterzeichner, als sich insgesamt 49 Astronauten und Raumfahrt-Veteranen in einem scharf formulierten Brief an die NASA wandten. Weil diese sich mittlerweile in die Klimaerwärmungsdebatte - nicht zu ihrem Vorteil, sondern mehrfach mit nachweislich gefälschten Daten* (dazu noch dies und dies, und es gäbe noch jede Menge mehr an Belegen, wie wir betrogen und belogen werden) - eingeschaltet hatte.

Sie haben darin die NASA dringend ersucht, von unbewiesenen und durch nichts gestützten Anmerkungen zu zukünftigen Entwicklungen und durch entsprechende Webseiten Abstand zu nehmen. Denn es ginge um den vorbildlichen Ruf der NASA, sämtlicher NASA Wissenschaftler heute wie seit je, aller Beschäftigten, sowie um den Ruf der Wissenschaft überhaupt. 

In einem Interview mit der NYT (New York Times), einem der links-liberalen Flaggschiffe Amerikas, meinte er auf eine entsprechende Frage, daß er einfach keine Belege dafür finde, daß der Klimawandel von Menschen verursacht sei. Vielmehr stelle er zu seinem Bedauern fest, daß alle diese Apokalyptiker nur ihr Geld, nur ihre staatlichen Geldtöpfe im Kopf hätten, denn wenn Politiker rufen, tut die Wissenschaft, was diese wollen, um ans Geld zu kommen. Wobei Schmitt das als Gefahr für alle Wissenschaften sieht. 

Entsprechend aber richtet die NASA ihre Veröffentlichungen auch nur noch daran aus, ob sie damit die Geldtöpfe anzapfen kann oder nicht. Das hat mittlerweile sogar die gesamte Wissenschaft schwer korrumpiert. Wissenschaftliche Aussagen richten sich heute nur noch nach dem, von dem das Geld kommt. Jeden, der die offizielle Lesart einer menschengemachten Klimakatastrophe bezweifelt in die Nähe von Verschwörungstheoretikern zu schieben, auf einer Ebene mit "Flache-Erde-Spinnern" und "Mondlandungslügen-Vertretern", ist eine Verleumdung. Klimaskeptiker berufen sich auf seriöse Wissenschaft. Was man von Klimakatastrophen-Vertretern mittlerweile bezweifeln muß. Denn denen geht es nur noch ums Geld aus Regierungstöpfen.

NYT: I’d love to know if you see any irony in your views on people who denied man walking on the moon vs. your views on climate change.

Dr. Schmitt: I see no irony at all. I’m a geologist. I know the Earth is not nearly as fragile as we tend to think it is. It has gone through climate change, it is going through climate change at the present time. The only question is, is there any evidence that human beings are causing that change? Right now, in my profession, there is no evidence.

I, as a scientist, expect to have people question orthodoxy. And we always used to do that. Now, unfortunately, funding by governments, particularly the U.S. government, is biasing science toward what the government wants to hear. That’s a very dangerous thing that’s happening in science today, and it’s not just in climate. I see it in my own lunar research.

If NASA’s interested in a particular conclusion, then that’s the way the proposals come in for funding. So it’s a very, very serious issue, and I hope the science writers in this room will start to dig deeply into whether or not science has been corrupted by the source of funds that are now driving what people are doing in research, and what their conclusions are.






*Nicht nur NASA-Datensätze als angebliche "Meßdaten" wurden nachweislich manipuliert, sondern auch die des bedeutendsten Datensammlers, der Britischen Meteorologischen Gesellschaft, wie nachgewiesen wurde. Wo zum Teil sogar haarsträubende, ganz offensichtlich falsche oder nicht nachvollziehbare, ja sogar erfundene Daten als Grundlage für "Prognosen der Klimaentwicklung" herangezogen wurden.





*191018*

Dienstag, 29. Mai 2018

Das war's

Es kam, wie es kommen mußte. Kesseltreiben wegen der Dieselmotoren. Milliarden von der deutschen Anstalt für Satanismus - vulgo Klimaschutz - und schon bricht VW zusammen. Das ist das Ende der Freiheit, das ist das Ende der schöpferischen Kraft. Aktientip? Mittelfristig abstoßen, weil abwarten bis zu dem Moment, zu dem die Klimaidioten noch bereit sind, ihrer Geistesverprägung auch ihr Geld  hinterherzuwerfen.

Enttäuschend, einfach nur noch enttäuschend. Jetzt wird VW als letzter deutscher Autokonzern auch zum Propagandisten der Trottelideologie Nummer 1. Geschmiert von Steuergeldern. Freier Markt? Schmarotzer. Gierschlünde. Feige Bettnässer. Allesamt. Mürbegekocht zu werden ist noch kein Argument, auch mürbe zu werden.  

Freien Markt gibt es nicht mehr. Nur noch von Politverbrechern staatlich garantierte Abzocke.








*150218*

Dienstag, 13. September 2016

Ökologie der Gier

Bei diesem Bericht des ARD (!) vom 1. August 2016 über Windräder bleibt einem ohnehin die Spucke weg: Ökologie als gigantische Abzocke und Korruptionssumpf. Um die Welt zu retten wird von den Weltrettern genau diese Welt rücksichtlos und brutal zerstört.








*060816*

Freitag, 5. August 2016

Deutschlandvernichtung

Da muß man nichts mehr dazu sagen - ein Bericht des MDR über Windkraft, ein riesiges Geschäft der Umverteilung von Steuergeldern von unten nach oben, Ergebnis der "neuen Gier" die die Kreide "Ökologie" fraß, ehe sie ihr wahres Gesicht offenbarte: Die Energiewende war und ist ein Geschäfts- und Abzockmodell, sonst gar nichts, das von der Politik induziert wurde um ein sinnloses Scheintheater zu erzeugen - und dabei das Antlitz Deutschlands auf unabsehbare Zeit zu zerstören.






Und hier noch ein Bericht des Spiegel-TV aus 2003,  der eigentlich damals schon alles sagte, was es zur Energiewende zu sagen gilt: Ein Gipfelpunkt der Unvernunft, angestrebt auf einem Berg von Lügen. Alleine um den Energieverbrauch für den Stahl des Mastes hereinzubringen, muß ein Windrad 4 Jahre laufen. Ab ca. min. 10,45 wird die Solarenergie besprochen - der Wahnsinn hat Methode, und diese Methode heißt Lüge. Die Energiewende ist also nicht nur ein politisch-moralischer und ökonomischer Wahnsinn, sondern gleichermaßen ein technisches und in doppeltem Sinn klimatechnisches Desaster, weil sogar unter der Parametern dieses Wahns dessen eigenen Ziele ins Gegenteil gewendet werden.










*100616*

Donnerstag, 26. Mai 2016

Unendliche Welt (2)

Teil 2) Die Welt wird dem endlich, der sie endlich denkt 
- Gottes Schöpfung ist aber ohnendlich, ihr Geheimnis ist ein ewiges Fronleichnam




Eine Endlichkeit der Welt in der Form zu denken, wie sie heute so dominierend ist, ist eine Überschreitung des dem Menschen überhaupt denkbaren, eine Fehlableitung eines visuell gemachten Weltbildes einer in sich abgeschlossenen reduktiv-materialistisch bewegten Kugel. Sehr wohl menschengerecht aber ist es eine Welt zu denken, die in einem gigantischen In- und Zueinander west und besteht, das der Mensch als Teil von ihr gar nicht existentiell tangierten kann. In einem Kosmos, in dem alles zu einem unfaßbaren Wunderwerk ineinandergreift, das als Schöpfung eine Analogie Gottes ist - der ewigen Bestand hat.

Was der Mensch dazu beitragen kann, worin seine Aufgabe liegt, ist nicht in der Endlichkeit der Materie, der "Ressourcen" definiert und definierbar. Sondern es ist eine Qualität, in der das rein Materielle in eine Ordnung des Geistes geholt werden soll, auf daß alles in Jubel und Schönheit der Erfülltheit überfließen kann. Dazu braucht es genau NICHT eine "Natur, die wir in Ruhe lassen", sondern eine Natur, die wir in unser Tun holen, formen, ordnen, und so zu ihrer größten Fülle führen. Die Natur wird damit durch die Bearbeitung des Menschen reicher, schöner, vollkommener. sie steht uns also nicht feindlich gegenüber, sondern zum genauen Gegenteil!

Und die Naturwissenschaft kann und könnte sehr wohl zeigen, wenn sie sie der Frage genauer nachgehen wollte, was mit Natur passiert, die wir sich selbst überlassen. Eine Erkenntnis, die im übrigen jeder selbst gewinnen kann, durch eigene Beobachtung - sie wird ärmer (auch in der Vielfalt), chaotischer, lebensbedrohlicher (um jede Ecke lauert Gefahr) und lebensfeindlicher (nur Aggression vermag überleben zu sichern), wird enger, und bewirkt "Zentralisation" (man denke nur an die Geschichte der Großformen Südamerikas), ähnlich wie es die Geschichte des wilden Kapitalismus zeigt, wo wenige die vielen unterdrücken und benutzen.

Wir haben nicht angstvoll zu zählen wie der Knecht mit dem einen Talent, der es lieber vergrub damit es wenigstens nicht weniger würde, sondern wir haben zu wuchern, zu riskieren, zu wagen, jeden Tag neu aus dem treuen Vollzug unserer Aufgaben und Pläne eine utopische Welt in Gottes Geist zu entwerfen, die daraus dann so wunderbar auch hervorgeht. Denn in Gott wird jeder Tag neu. Gottes Tag ist kein täglich ängstlich gezähltes Inventarium des Vorhandenen. Gott ist ein fröhlicher Spieler!*

Daß wir DARAN glauben, an diese Realität aller Realitäten, an diese Wirklichkeit aller Wirklickeiten, an eine ohnendliche Welt in und aus Gott, das ist es, was wir am heutigen Fronleichnamstag bekennen und feiern, und aus diesem Glauben heraus darf uns ein Mut und eine Zuversicht erfüllen, die uns kraftvoll die Welt gestalten läßt - ohne angstvoll zu zählen und täglich ökologistisch nachzurechnen und den vermeinten Inventurbestand (es "könnte" ja zu wenig sein ... genau so denkt ja der Ungläubige, Gierige) zu rationieren.** Genau diese Gier ist es aber dann, die tatsächlich je begrenzte Räume austrocknen läßt - buchstäblich wie sinnbildlich. Denn in dieser Angst der Gier, wir könnten etwas verlieren, es könnte zu wenig sein für uns Menschen, beginnen wir sie von der unendlichen Segensfülle Gottes auszusperren. Der Ökologismus ist also nicht nur heidnisch, er ist heidnische Gier aus Aussichtslosigkeit einer von Gott losgerissenen oder Gott immanentisierenden, also profanierenden Welt.





*Deshalb hat tatsächlich die Jugend das Recht, eine Welt eröffnet zu bekommen, um die sie sich nicht ängstigen müssen, um "gut" zu sein, sondern die Ihnen offen steht als Werkplatz einer Welt, die sie zu wirklichen haben. Denn wenn sich in den Augen des VdZ in all den Verrücktheiten - bis hin zum Vegetarismus/Veganismus - der heutigen Generationen etwas zeigt, dann ist es das vitale Streben nach einem transzendentalen Punkt, dem sie mit dieser unbeholfenen Scheinmoral dienen. Damit aus dieser begrenzten Welt auszubreche, weil es in ihnen ein Streben gibt, das sich nicht und nicht mehr erfüllt. Weil dieser transzendentale Bezugspunkt - ein ohnendlicher, segensreicher Gott - ihnen nämlich vorenthalten wird. Indem wir sie zwingen, wie wir angsterfüllt zu inventarisieren, zu zählen und zu rechnen.

**Wieder einmal sei auf das Beispiel dieser absurden "Energiewende" hingewiesen, wo einem Wahn Verfallene, Blinde ohne nachzudenken ganze Landschaften ruinieren, um die Welt zu retten. Welche Welt wird es dann - in ihren Maßstäben gedacht - aber noch geben? Man kann es mit einem Taschenrechner ausrechnen, daß alleine die Anlagen zu dieser "nachhaltigen, schonenden" Energiegewinnung die doppelte Fläche Deutschlands benötigen würden, ohne dann aber ihr Ziel erreicht zu haben, das einer Energievollversorgung. Welt ist nicht endlich, um es noch einmal zu wiederholen, sie ist vielmehr unendlich komplex, also gar nicht mit Zählen zu erfassen. Aber wir können sie uns zur Hölle machen. Und die Ökologie macht sie zur Hölle - zur Hölle des endlichen, angsterfüllten und gierigen Zählens und Inventarisierens. Gier und Neid der Gegenwart nennen sich Ökologie!




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Mittwoch, 25. Mai 2016

Unendliche Welt (1)

Schon lange hat der VdZ einen Text in Bearbeitung, den er immer wieder hernimmt, überarbeitet, dann doch wieder weglegt, weil er für in diesem Rahmen untauglich qualifiziert weil immer länger wird, und die Lesbarkeit der Artikel oder ein Erfassen des Insgesamt des hier ausgebreiteten ohnehin nur noch für Eingefleischte gegeben sein dürfte. Einen Text also, der sich mit dem Unsinn der Rede von der "Endlichkeit der Erde" auseinandersetzt. In der Aussagen verschiedenster Ebenen durcheinandergemischt und vor allem verdinglicht werden, die auf einem ganzen Konglomerat von Irrtümern aufruhen und ein materialistisch-rationalistisches Weltbild zum Ausgangspunkt haben, das uns längst mit seinen Konsequenzen und Widersprüchen erschlägt. Sodaß wir uns vor unseren eigenen Irrtümern über die Welt zu fürchten beginnen, als wären sie tatsächlich Welt. Und genau damit das erzeugen, was wir zu vermeiden trachten.

Schließlich aber erinnert der VdZ sich immer wieder an eine Stelle aus dem Neuen Testament. Nein, nicht jene wo es um die Lilien im Felde geht, die Gott nährt, ohne daß sich jemand darum besorgt, sodaß selbst Salomo in seiner Pracht und Fülle nicht so gekleidet war wie sie. Sondern jene, die vom berühmten Wunder der  Brotvermehrung erzählt.

Auch hier kamen die Jünger und zählten: Fünf Brote, zwei Fische (die Zahlen differieren in den Versionen leicht, immer aber sind es grotesk wenige.) Ja, man könnte in dieser Mentalität der Berechnbarkeiten sogar das anführen, was die Jünger auch sagen: Die Leute sollen doch in die Dörfer der Umgebung gehen, um sich mit Essen einzudecken!?

Nein, sagt Jesus, gebt Ihr ihnen doch zu essen!? Was, sagen die Jünger? Wir haben gezählt - es sind fünf Brote und zwei Fische, das geht sich niemals aus. Jesus nickt. Dann sagt er: Alle sollen sich lagern. Man könnte also sagen: Jesus fordert zu einer menschlichen Verrücktheit auf.  Und vielleicht haben die Menschen auch wirklich leichtfertig nicht nachgedacht, einen Fehler gemacht - eben als Rechner, als Zähler, als Inventarisierende. Wie konntet ihr nur, schreit schon eine hysterische Frau ihren Mann an, ihr Versager, rennt in diese Einöde, und niemand hat zu essen?! Und sie schreibt schon eine Mail an den Welthungerrat, der Spendenaufrufe in Amerika startet, weil eine Hungersnot in Galiläa droht, die der Klimakatastrophe zuzuschreiben ist - in dieser trockenen Einöde wächst nämlich nichts, und sie ist überbevölkert.

Aber Jesus segnet die Brote, die Fische, und heißt seine Jünger, sie auszuteilen. Das taten sie, und alle 5000 wurden satt. Als sie gegessen hatten ordnete Jesus an, die Reste einzusammen. Und es wurden zwölf Körbe von den Resten alleine voll.

Heißt das, daß wir uns blind auf Wunder verlassen sollten? Nein. Sondern es heißt, daß wir unsere Anleitungen zum Handeln nicht aus menschlichem Zählen allein beziehen, denn darin wird die Welt so sonderbar begrenzt. Dieses Rechnen und Zählen erfaßt das Wesen der Welt nicht, es ist zu kurz, es entspricht ganz einfach nicht der vollen Wirklichkeit der Welt! Es ist nicht vernachlässigbar, keine Frage, aber damit hört es nicht auf! Es ist nur eine Vorstufe der Ahnung einer unendlichen Fülle der Welt.

Das heißt, daß wir also dieses menschliche Denken in die Wahrheit Christi tauchen müssen, um es von dorther "gesegnet" wieder zu empfangen. Denn Gott, aus dem alles hervorgeht, der die Welt erhält und lenkt - reiner Geist, aus dem alle Wirklichkeit erströmt, in den alle Wirklichkeit zurückfließt - ist der wahre Herr und Meister, die Quelle alles Gelingens, aller Früchte der Erde. Das ist kein frömmlerisch-pietistischer Spiritualismus oder Sopranaturalismus. Es ist Realität. 

Denn sämtliche dieser angsterfüllten Hochrechnungen (die, eiderdautz, seit vielen Jahrzehnten, ja Jahrhunderten - schon 1830 waren "Wissenschaftler" der Meinung, daß die bald erreichte Milliarde Menschen das Ende der Welt bedeuten würde, die am Hunger zugrundegehen MUSZ - von der Wirklicheit ständig als unzutreffend aus dem Feld geschlagen werden; machen wir doch die Augen auf, was und das zu sagen hat!) gehen von einem Weltbild, einer Weltanschauung und einer so oder so religiös bestimmten Haltung aus, und keineswegs von wirklichem Wissen oder Gewißheiten.

Ach, damals wußte man ja nicht, was wir heute wissen? Damals war ja von allem noch viel mehr da und noch nicht alles so kaputt und ausgeschöpft? Schmarren mit Rosinen! Es ist vielmehr ein Erkenntnisprinzip, daß wir IMMER, wenn wir aus Gezähltem auf das Ganze schließen, an ein Endliches stoßen, das sich ja nur aus dem Vergangenen zusammensetzen kann, das in diesem Status (bestenfalls rechnerisch und damit nur im Rahmen dieser Endlichkeiten verlängert und vermehrt) verharrt. Dabei sollten wir aus der Menschheitsgeschichte sehen können, daß es diese Grenze nie gab. Dinge haben sich geändert, gewiß, aber die Welt hat sich nie erschöpft.

So verlängert diese Denkweise der Endlichkeiten eine rein irdisch-immanentistische und wie in einem Laborversuch begrenzte Erfahrung einer reduzierten weil aus einer Weltanschauung (!) heraus vermeint beherrschbaren Wirklichkeit ins Ganze. Besonders gefährlich in einer Welt wie der unsrigen, die vom Wahn nur so klirrt, daß wir "alles" wissen und beherrschen (und was wir noch nicht wissen, werden wir bald wissen.) Nur weil iPhones funktionieren (was alleine für die meisten, ob sie das wissen oder nicht, ohnehin und natürlich uneingestanden ein pseudoreligiöses Erlebnis einer geheimnisvollen, magischen Welt bedeutet, die in den Händen der Hohepriester der Technik liegt - Technik und Magie sind prinzipiell und ausdrücklich sogar ein und dasselbe!)

Und darin wird die Welt plötzlich zu einer begrenzten, statischen (und anders kann man nicht zählen, rechnen) Größe, in der mit einem Gott nicht zu rechnen ist, die vor allem aber ein Weltkonzept denkt, das der Wirklichkeit nicht entspricht. Auch nicht der der Wissenschaften übrigens (denn Aussagen über Endlichkeiten sind nicht wissenschaftlich begründbar, sie sind reine Mythen als Denkvoraussetzungen), auch nicht der des exakten menschlichen Denkens. Das solche Aussagen überhaupt nicht treffen kann. Weil es längst, längst nicht alles weiß. Weil aber vor allem jedes Denken in einer Transzendenz beginnt. Auch und gerade sogar das der "Endlichkeitsphilosophen".  Der Ökologismus entstammt also einer verzweifelten Welt ohne Gott.

Aber es ist der Auftrag des Menschen, sich zu vermehren, die Welt zu bevölkern, und bewohnbar zu machen. Jeder fühlt diesen Auftrag, jeder Mensch (der gesund ist, geistig wie körperlich) will Welt gestalten und wohnlicher machen. Und das braucht Energie, die ihm gleichfalls die Natur zur Verfügung stellt und die zu nutzen er nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet ist. Und seine Energiequelle ist das Feuer. Jedes Leben hat einen Verbrennungsvorgang zur Folge, und es ist nachgerade ein Erkennungszeichen von Leben, seine angrenzende Umgebung zu erwärmen bzw. auf seine eigene Temperatur zu bringen. Erst das Tote, organisch Zersetzte wird "energieneutral" weil kalt.

Die größten Kulturen sind die, die das Leben in seine höchsten Höhen steigerten, weil es zum Geist steigerten. Sie verdanken sich immer dem größten Einbruch in die "Natur", die sie gestalteten. Es ist bemerkenswerte, daß Hochkulturen nie dort entstanden, wo "alles paßte", sondern gerade dort, wo die schwierigsten Bedingungen herrschten. Erst dort treibt sich der Mensch zur Geistigkeit. Die niedrigsten blieben jene Völker, die "alles hatten", also scheinbar gar nichts gestalten sondern "nur zugreifen" mußten. Sie blieben einer so entstehenden, bald habituell werdenden Trägheit verhaftet. Auf Tahiti wäre nie ein Mozart oder Bach oder Shakespeare geworden was sie waren, nicht in den gedeckten Tischen der Prärieen Nordamerikas, und auch nicht in einem paradiesischen Mittelmeerraum, und auch die historisch bislang am längsten durchgängig bestehende Kultur der Ägypter war eine Folge der Beherrschung der zerstörerischsten Naturgewalten. Und es war immer die Gier, die rechnende Angst ums zu wenig, ums nicht mehr Neuwerden, der Verlust der Anbindung an die unendliche Quelle des Geistes, die Kulturen zur Hölle werden, vergehen ließ oder zerstörte. Und es ist diese selbe Gier, die uns heute angsterfüllt auf die Welt blicken läßt, weil sie "zu Ende gehen" könnte, weil wir sie nur noch aus sich heraus denken, und dabei nur darin denken, was wir momentan zählen und wiegen können.


Morgen Teil 2) Die Welt wird dem endlich, der sie endlich denkt 
- Gottes Schöpfung ist aber ohnendlich, ihr Geheimnis ist ein ewiges Fronleichnam






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