Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 31. August 2018

Was wirklich in Chemnitz los war

Das bislang glaubwürdigste und bei weitem interessanteste Zeugnis über die Vorgänge in Chemnitz war für den VdZ dieses Gespräch, auf das er im Internet stieß. Die derzeitige Eskalation ist offenbar nur der vorläufige Endpunkt einer Dynamik, die bereits seit langem in Gang ist. Dem Staat, den Behörden ist die reale Situation um die Migration längst entglitten.

Der Mord an einem 35jährigen Chemnitzer (dem zwei Männer, übrigens Russen, zu Hilfe kamen, sie sind derzeit noch im Krankenhaus), der eine Frau vor irakischen und syrischen "Flüchtlingen" beschützen wollte, die sie sexuell "forderten", und der den 20 Messerstichen erlag, die er einsteckte, war fast nur eine Frage der Zeit. Denn die Gewalt durch "Flüchtlinge" eskalierte schon seit langem. Aber die Bürger der Innenstadt, deren Lokale nach und nach schlossen, weil es zu gefährlich war sie zu besuchen, waren schon lange von der Polizei alleingelassen und in einer Situation einer massiven Bedrohung auf sich gestellt.

Die Medien aber stellten die Vorgänge, wo sich ganz normale Bürger zu einer Trauerkundgebung einfanden, die natürlich auch ein Protest gegen das eklatante Behördenversagen war, als "Rechtsradikalen-Pogrom" dar. Eine glatte Verleumdung. "Wir sind ganz normale Bürger. Und nicht Andersdenkende. Wir nennen die Dinge nur beim Namen und verlangen, daß man sie endlich sieht!" Die Neonazis haben die Kundgebung nicht angeführt, sondern sie haben sich angeschlossen, sie also bestenfalls benützt.

Der Leser möge selbst sein Urteil bilden.






Auch dieses Video - ein Zusammenschnitt aus Bildern und Interviews - ist sehr erhellend, will man einen differenzierten Blick auf "Chemnitz 2018" bekommen. Geht es bei alle dem nur darum, Deutschland zu destabilisieren und in einen Bürgerkrieg zu treiben?

Nebenbei: Die Medien (und das sind ja Personen) müssen in ihrer Komplizenschaft mit dem Establishment bereits einen Grad der Dummheit erreicht haben, der einen nur noch verwundern kann. Als diese Geschichte in Chemnitz passierte, schrieben sie zuerst allen Ernstes von einer "Auseinandersetzung zwischen jungen Männern unterschiedlicher Nationen." Das kann man in Österreich im übrigen auch lesen. Der VdZ ist schon deshalb sicher, daß es hier Koordinationsverflechtungen gibt.

Da stechen am Prater in Wien Tschetschenenrudel Banden von Iraki und Libanesen nieder, weil sie um Drogenreviere kämpfen, und die Zeitungen schreiben - wie in Chemnitz - von "Auseinandersetzungen unter jungen Männern", und am nächsten Tag von "Männern unterschiedlicher Nationen." Wer seine Leser für so blöd hält, muß selber ziemlich blöd sein. Denn Blöde setzen sich für andere, weil sie keine weitere Welt als die, die ihre Nasenspitze erreicht, kennen. Wie in der DDR. Wie in der ehemaligen Sowjetunion: Man lernt, aus dem Lügenjargon die Wahrheit herauszulesen. Man lernt, daß das eigentliche Leben nur in der "Bückware" abläuft. Der Rest ist ein erfundenes Geschichterl.

Ein kleines Fazit, das der VdZ derzeit ("zufrieden") zieht ist, daß seine Auffassung sich so bestätigt sehen kann. Deutschland ist kein "Volk". Es gibt in Deutschland viele Völker, und auch viele Kulturen. Und eines davon ist das Volk und die Kultur der Sachsen. Und diese Sachsen sind (noch vor den Bayern, die haben enorm viel an Eigensein eingebüßt und sich ziemlich "universalisiert", also in die "Pseudologie Deutschland" aufgelöst) tatsächlich ihrer historischen Sendung treu geblieben - sie sind das oder eines der "ersten (ursprünglichsten) Völker" der Deutschen. Ein altes Königsvolk mit einem alten Königsgeschlecht!

Und man zwingt sie fast, sich dessen neu bewußt zu werden. Immerhin etwas Gutes, das diese "westdeutsche" konsumbesoffene Verblödung bewirkt hat. Ein Volk, auf das ganz "Deutschland" blickt, und von dem es hofft, daß es das vorlebt und zwingend macht, wozu die übrigen Völker keinen Mut haben. Was sonst wäre die Führerschaft des Königs? Aber so lange kann man auf dieses Volk noch schimpfen. Nachher, ja nachher waren sowieso immer alle schon immer "dagegen" (oder "dabei", je nachdem).


Nachtrag und Aktualisierung: Einen recht guten Beitrag liefert Eric Lommatzsch auf AchGut. Er sei zur Lektüre empfohlen.

Nachtrag und Aktualisierung 2) In der Jüdischen Allgemeinen findet sich ein ausgewogener Artikel von Ayala Goldmann, der Vorsitzenden der dortigen Jüdischen Gemeinde. Die berichtet, daß selbst Schüler in dem von ihr gehaltenen (jüdischen) Religionsunterricht falsch informiert zu sein scheinen - und zwar über social media, die von "Nazi-Pogrom-Stimmung" etc. sprächen. Es kursieren sogar Videos im Netz, die pogromartige Verfolgungsszenen zeigen, die aber sicher nicht aus Chemnitz stammen oder mit dortiger angeblicher Judenverfolgung zu tun hätten. Das vielfach kolportierte Bild über die Ereignisse in diesen Tagen könne sie also nicht bestätigen. Die Juden lebten gerne in Chemnitz, und haben sich dort bis heute willkommen gefühlt.

Vielmehr sei es doch eine Tatsache, sagt die Jüdin, daß sich auch sie, auch Juden, unter der wachsenden Zahl von Migranten aus islamischen Staaten zunehmend unwohl und sogar bedroht gefühlt hätten. Seit 2015 haben auch Juden Angst! Aber nicht vor den "Neonazis", auch wenn deren Auftreten bedauerlich sei. Aber sogar die jüdischen Kinder seien mit den Veränderungen im Stadtbild von Chemnitz seit ein paar Jahren nicht zufrieden.

Nachtrag 3) Wo die Fahne der Vernunft wenigstens auf Halbmast noch weht, führt sie offenbar zu ähnlichen Einsichten. Wie die Analyse der Chemnitzer Vorfälle von Klaus-Rüdiger Mai auf Tichys Einblick zeigt.









*300818*

Plastik - Welt - Umwelt sind Fragen des Sinns (1)

Es macht richtig Vergnügen, die erhellenden Videos von Udo Pollmer von Zeit zu Zeit zu Gemüte zu führen. Auch hier räumt er mit einer der vielen Unsinnsaussagen auf, die unsere Medien kolportieren und die keine sachliche Grundlage haben. Sondern nur dem Schüren von Katastrophenstimmungen dienen.

Es geht diesmal ums Plastik. Und die angebliche Verseuchung der Meere mit dessen Mikrobestandteilen. Alles nicht wahr, sagt Pollmer. Und nicht nur er. Sein Video, das Anlaß für die folgenden Gedanken gab, folgt morgen.

Am Beispiel Plastik

Dahinter scheint aber etwas ganz Bestimmtes zu stecken - der Mensch vertraut sich nicht mehr. Und das ist immer sicherstes Zeichen einer anstehenden Revolution, wenn der König seiner selbst unsicher wird. Denn mehr als durch aktives Tun, entstehen Revolutionen durch Zulassung, durch Schwäche. Weshalb eine Revolution immer darauf hinausläuft, daß dieselben - nur deutlich schlimmeren - Zustände an die Macht kommen, die zuvor herrschten, nur die Eliten wurden ausgetauscht, und weil es ihnen an Legitimation fehlt, müssen sie diese durch Gewalt ersetzen.

Der VdZ möchte da eine Geschichte erzählen: Als er vor gut 35 Jahren als Schriftsteller zu leben versuchte, mußte er, um auch etwas zu beißen zu haben, über Jahre als Monteur am Bau arbeiten. Schwer arbeiten, das nebenbei. Aber er erinnert sich, daß er zu Anfang nur mit größter Unsicherheit und weichen Knien die Leitern bestieg, die Dächer erklomm, oder auf schmalen Wänden lief. Er hatte ein ausgeprägtes Gefühl, menschlichem Tun nicht zu trauen. Das hieß nicht, das würde durchbrechen, das würde nicht ausreichend befestigt zu sein. (Ähnlich empfindet er heute bei Brücken oder hohen Bauwerken.) Das hat sich aber mit der Zeit gehörig geändert.

Wodurch? Je öfter er selbst diese Bretter nagelte, diese Balken befestigte, diese Dachvorsprünge montierte, desto sicherer wurde er, und jeder Gedanke an menschliche Unzuverlässigkeit verflog von selbst. Dabei hat er doch den einen oder anderen Unfall erlitten, weil er unvorsichtig wurde, oder weil dann doch etwas zu wenig festmontiert worden war. Aber das hat das Grundgefühl nicht mehr belästigt.

Später, als er zunehmend nur noch am Schreibtisch arbeiten konnte (denn die manuelle Arbeit war ja wirklich schwer gewesen, und ihm fehlte einfach auch das Geschick dafür), kam dieses Gefühl jedoch wieder. Heute würde er nicht mehr auf ein Dach steigen und am First spazieren, nur wenige Zentimeter breite, schwankende Holzlatten unter seinen Füßen. Er vertraut menschlichen Artefakten nicht mehr. Nicht mehr am Bau.

Was will der VdZ damit sagen? Daß der Plastikwahn, der nur ein nächster Wahn in einer langen Reihe von Zuständen ist, die uns seit vielen Jahrzehnten umtreiben (und umtreiben sollen), nur einer der vielen Beispiele dafür ist, daß wir in Bereichen unsicher werden, die vom Menschen ausgedacht, hergestellt, fakturiert werden, deren Entstehungsprozesse uns nicht mehr alltäglich sind. Deren Wirklichkeit (und das hat mit Entstehung zu tun, denn Wirkliches ist immer ein actu, ein Aktuelles, ein "Werden um zu sein") uns somit nur noch als abstrakte Datenlandschaft vor Augen steht.

Deshalb sind die Wahnvorstellungen heute beliebig austauschbar. Mal ist es das Klima, mal ist es Feinstaub, mal ist es Öl, mal ist es Nahrung, mal ist es Plastik. Wer Schafe hält (wie es der VdZ viele Jahre getan hat) kommt gar nicht auf den Gedanken, daß dieses Mäh, das da herumläuft und gehegt und gepflegt werden muß, NICHT eines schönen Herbsttages in ein wunderschönes Rippensteak übergeführt werden könnte.

Sämtliche heute so verbreiteten Vorstellungen von "Gefahren durch ..." tragen auffallend das Merkmal, daß es sich immer um Gefahren "durch menschliche Artefakte" oder menschliches Tun handelt. Und das ist das deutlichste Zeichen, worum es hier überhaupt geht: Solche Vorstellungen entwickeln nämlich Menschen, deren Wirklichkeitserfahrung vom herstellenden, konzipierenden Umgang mit realen Dingen weit weit weg geprägt wurde. Deshalb sind alle diese Ängste, mit denen wir es heute zu tun haben, in allererster Linie Ängste, wie sie in so hochentwickelten Gesellschaftssystemen entstehen wie sie der Westen darstellt.

Die es erlauben, nein, die es mit sich bringen, daß ein exorbitant hoher Prozentsatz der Bevölkerungen mit realen Herstellungs- und Dingprozessen, ja mit Dingen überhaupt, nichts mehr zu tun haben. Außer sie zu konsumieren, zu gebrauchen, mit ihnen zu leben, meist ohne von ihnen zu wissen. (Plastik wird ja in so hohem Maß und überall eingesetzt, daß wir niemals daran dächten, wie oft wir damit zu tun haben - wir sehen es kaum einmal.) Umso mehr stürzen wir uns dann auf jene Bereiche, wo wir es sehen, wenn wir denn wollen.

Alledem liegt natürlich eine tiefe, gewissermaßen ontologische Wahrheit zugrunde. Und wie wir wissen sind ontologische (also in der geistigen Struktur angelegte) Gegebenheiten das, was allem wie eine Matrix untergelegt ist. Die Dinge bewegen sich allesamt wie von "Geisterhand" (Geisteshand) bewegt und gehalten entlang solcher ontologischer Linien. Werden diese aber nicht in die Vernunftstruktur als Ratio, im Verstand also, aufgehoben, eingebettet, so drängen sie im Rationalen auf andere Weise an die Oberfläche. Und eine dieser unerfüllten, ungeborgenen ontologischen Strukturen ist - der Sinn der Welt, der Sinn des Menschen. Zumal im Verstande auch das Reich der Irrtümer beginnt.


Morgen Teil 2) Der Mensch steht wirklich gegen die Natur - 
aber anders, als es heute erzählt wird 





*300818*

Donnerstag, 30. August 2018

Dringende Warnung vor Fake-Mails

Es kursieren derzeit E-Mails die unter Bezug zu diesem Blog einladen, Benachrichtigungen über neu erschienene Artikel erhalten/weiter erhalten oder ablehnen zu können. 

Dies passiert unter einer "blogger.com" Adresse, die dem Host dieses Blog "blogspot.com" noch dazu täuschend ähnelt. 

DIESE E-MAILS STAMMEN NICHT VON DIESER SEITE. 

Und es muß eindringlich davor gewarnt werden, auf die ablehnen/akzeptieren-Links zu klicken, die in der Nachricht enthalten sind. Es ist wahrscheinlich, daß man sich damit "einen Virus eintritt".




*300818*

Sind wir total mitschuldig?

Natürlich gibt es jetzt nur noch eine Lösung: Dieser Papst MUSZ zurücktreten. Wenn er noch einen allerletzten Funken Anstand hat. Die letzten, dicht belegten Vorwürfe, daß er nicht nur Mißbrauchs-Kardinäle (und damit längst bekannte Homosexuellen-Netzwerke) gedeckt, sondern sogar noch protegiert, zu absurder Machtfülle (McCarrick galt unter Franziskus als "Königsmacher" amerikanischer Bischofsweihen, der Leser möge die Fünferfrage beantworten, WELCHE es da wurden ...) geführt hat, machen das Maß endgültig voll.

Aber es ist zu befürchten, daß nicht einmal das der Fall ist. Denn schon längst hat er begonnen, nächste Fluchtwege zu suchen und lügt dermaßen entfesselt, daß es jedem Katholiken mit diesem Rest von Anstand nur noch schlecht über diese unfaßbare, lächerliche, sittenlose und bis in die Zehennägel verlogene Figur werden muß. Die schon so viele mit in den Abgrund gezogen hat, deren Festungen nicht hundertprozentig wasserdicht sind.

Er wird aber nicht zurücktreten, darauf kann man wetten. Er wird auch das auszusitzen wissen und die Medien werden ihn erneut dabei unterstützen, seine Lügen zu stärken, und sie beginnen schon damit. (Etwa mit der Lüge, es handele sich um ein allgemeines Pädophilie-Problem der Kirche bzw. des Klerus. Nein. Es ist und war immer ein Problem der Homosexualität, die unter Franziskus regelrecht explodiert ist weil auch letzte Schranken der Scham verloren hat.)

Der Schaden wird damit unermeßlich werden. Und schon scharren sie in ihren Startlöchern, die Herren von der Oligarchie, denen immer noch die Kirche widerstanden hat und zumindest ihrer Doktrin nach widersteht, um eben dieser Katholischen Kirche den letzten Rest von Fell über die Ohren zu ziehen. (Die Wiener Kronen Zeitung zum Beispiel spricht - was illustriert das Gesagte besser? - von "Nach Mißbrauchsskandal - Böse Intrige gegen den Papst".)

Die Hirten sind Wölfe geworden, keine Frage. Und das alles ist Fakt. Aber ... 

ABER

Wir sollen, nein, wir können nicht so tun, als sei das nur eine Angelegenheit des Klerus. Haben wir denn vergessen, wir von Protestantismus und Aufklärung und Nominalismus völlig verblödete Schafe, daß es Hirte und Herde nur im Gesamtpaket gibt? Von wem sollten wir denn bitte, die wir nun das Maul aufreißen, den Glauben erhalten? Aus den trüben Wässerchen der Teiche, die wir am Weg noch finden? Von "neuen Hirten", die mit neuen Heilslehren - seht, die alte hat versagt! - daherkommen? Oder glauben wir im Ernst, wir könnten uns unseren Glauben aus der Regenrinne auftunken und selbst zusammenschustern?

Und dort beginnt, was Ianto Watt in einem berührenden, erschütternden Artikel (wie schon öfter auf dem Blog von William M. Briggs) darzustellen versucht. Dort beginnt, daß wir normalen Schafe die Priester, die Hierarchie brauchen. Nicht weil wir depperte Nachläufer sind, wie es die Aufklärung uns verleumderisch nachgesagt hat, sondern weil wir darum wissen, daß es Wahrheit nicht ohne konkrete Offenbarung und Offenbarung als Wahrheit nur in personaler Tradition gibt. Sondern weil wir eben Schafe sind, die die Hirten brauchen. Notwendig, nicht weil wir es grad mal chique finden. Hirte - Herde = Kirche. Beide Seiten sind unverzichtbar.

Was alle diese abscheulichen Zustände in der Kirche anbelangt aber - das nächste aber - können wir sofort aufhören, "den Klerus" alleine dafür verantwortlich zu machen. Nein, schreibt Watts, WIR sind es, die schuldig, zumindest gleichermaßen mitschuldig sind. Nein, nicht nur der Klerus hat versagt. Sondern vor allem auch wir Schafe. Warum?

WARUM

Weil wir Zivile, wir aufgeklärte Volltrottel mit unseren ausgetrockneten Gehirnen jenen Druck aufgebaut haben, dem dieser Klerus prompt erlegen ist. Wir waren es, wir sind es, die von der Normalität der Homosexualität gefaselt haben und nach wie vor faseln. Wir waren es, wir sind es, die nämlich damit einen stinkenden Kuhhandel betrieben haben: Gebt uns, werte Kleriker, unsere sexuelle Freiheit, unsere Sterilität der Sexualität, deren Selbstbezogenheit und Perversion, dafür lassen wir Euch auch alle sterilen Perversionen.

Laßt uns in Ruhe, dann lassen wir Euch auch in Ruhe. Laßt uns abtreiben, verhüten, dann lassen wir Euch ... lassen wir das. Alleine was für Heuchelei mit der ach so populären Forderung "Laßt sie doch heiraten!", also der Aufhebung des Zölibats verbunden ist. Wie offensichtlich ist doch, daß dahinter die Häme von Menschen steht, die selbst schon lange nicht (mehr) in der Lage sind, ihre Begierde auch nur irgendwie zu bemeistern und wie von ihrem Penis, ihrer Vagina gesteuert - unfrei - durch die Welt stolpern. Da wird jeder, der Freiheit noch kennt, wenigstens irgendwie, zum Haßobjekt.

90 Prozent der Katholiken befürworten heute die Verhütung, 80 Prozent finden Homosexualität "normal", 70 Prozent der Katholiken finden Abtreibung zumindest eine "vernünftige Notlösung", 60 Prozent finden außereheliches Zusammenleben in "Beziehungen" völlig in Ordnung, nicht einmal mehr jeder zweite Katholik heiratet, in Wien taufen nicht einmal mehr 50 Prozent der sogenannten Katholiken ihre Kinder, sofern sie überhaupt noch welche kriegen. Die Liste der Perversionen, die sich als "katholisch" bereits etabliert haben, ist sehr sehr lang. Unerträglich lang. Viel zu lang. Der Klerus hat darauf reagiert.

Und wir tragen daran unsere Mitschuld, keine Frage. Wir haben nur erhalten, was wir verlangt haben. Und erhalten nun, was wir verdienen - eine bis in die Grundfesten erschütterte Kirche. Denn wir sind der political correctness in den Arsch gekrochen, nicht weniger als alle anderen, ja noch mehr als diese.

Es braucht eine Kur an der Wurzel. Allen Ankündigungen zum Trotz hat die seit dem Aufplatzen so einiger Eiterbeulen nie stattgefunden, ist nur leeres Wort geblieben. Die Hauptbeulen aber sind weitergeschwiert. Nun brechen erste Kanäle auf, aus denen mehr Eiter strömt als wir uns vorstellen konnten.

Aber wir, wir normalen Schafe, brauchen nicht glauben, daß das mit uns nichts zu tun hätte. Daß wir uns nur im Schaukelstuhl zurücklehnen können um zu warten, ob nun alles superpippifein wird, denn sonst, sonst suchen wir uns eben andere Hirten. Nein. Wir sind auf diese Hirten angewiesen. Buchstäblich.

Nachtrag 1) Natürlich hat Watt recht, zumindest so irgendwie. Dennoch stimmt der VdZ ihm nicht ganz zu. Denn in seiner hoch zu schätzenden, vielfach (auch für uns, auch für den VdZ) vollkommen wahren Selbstbezichtigung schwingt doch auch ein seltsam auf den Kopf gestelltes Modell von Organismus mit. Das ein wenig zu demokratistisch geprägt ist, denn es scheint zu vergessen, daß ontologisch gesehen die Idee, also der Kopf VORAUS geht, und damit auch das Telos ist, auf das sich der Leib zubewegt. 

Soll heißen: Der Pulsschlag der Gesellschaft, der Kirche - von uns also - wird vom Kopf vorgegeben. Das Volk kann nur rezipieren, was der Kopf ihm vorkaut. Dem entspricht der recht alte, aber in vielen Erfahrungen bewährte Grundsatz des VdZ: EIN ORGANISMUS KANN NIE VON UNTEN HER REFORMIERT WERDEN. DAS GEHT NUR VON OBEN. Anders würde es seinem Wesen widersprechen, und nichts kann "gut" werden, kein Organismus heil werden, wenn er das Maß nicht vom Kopf bezieht. Ja, Heilwerden heißt überhaupt, das Maß vom Kopf her wieder zu realisieren! 

Hier scheint Watt selbst doch ein wenig zu sehr von der Aufklärung - kein Wunder, er ist Amerikaner ... - durchdrungen zu sein. Erst ab da aber wäre Heilung möglich, erst insofern tatsächlich immer Selbstheilung. Und es ist eine der Perfidien des Klerus - ja, so ist es! - die Verantwortung auf den Laien, von den Hirten also auf die Schafe, abzuwälzen. Und diese braven Jünger des Stockholm-Syndroms übernehmen das auch noch.

Nachtrag 2) Watts zeigt übrigens auch auf, daß eng mit unserer Verrohung auch zusammenhängt, daß wir in unseren Universitäten wahre Brutstätten der Perversion und Verdummung aufgebaut haben. Gerade in den Eliteuniversitäten der USA - Harvard, Yale, Princeton - tritt uns nämlich eine Einrichtung der Aufklärung gegenüber, der reinste Puritanismus. Denn diesem waren diese Universitäten alle seit Gründung verpflichtet. Ja, so gut wie alle heute angeblich relevanten Universitätsgründungen in den USA waren als "Colonial Colleges" zumindest protestantisch-aufklärerisch, meist direkt puritanisch und sektoid wie beim Baptismus. 

Aber es waren auch hier wir selbst, die diesen Brutstätten der Geistesverwirrung, die sie heute sind wie noch nie, diese stinkenden Misthaufen der political correctness, solche Autorität zusprachen, daß sie die kirchliche Autorität spätestens im 20. Jahrhundert mit Leichtigkeit aus dem Feld schlugen. Die Folge davon war, daß es nunmehr diese Institutionen waren, die unsere Gewissen "bildeten", unsere Autoritäten waren, die dann auch die Rechtsprechung informierten. Denn diese kann sich ja nur an dem ausrichten, was an geistigen Werten ebenso wie an Wissen "vorhanden" ist.




*280818*

Photo des Monats

Der russische Präsident Vladimir Putin tanzt mit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl auf deren Hochzeit am 18. August 2018. 

Die Welt ersteht aus dem Ritus, aus dem Tanz. Und sonst aus gar nichts.

"Man" hat in den Medien kritisiert, daß Karin Kneissl vor Putin "geknickst" habe. Tja, Herrschaften von der Journaille, so tun es Menschen in unserem Kulturkereis, die NICHT primitiv sind, seit Jahrhunderten. Putin, der Mann, hat sich vor Beginn des Tanzes verbeugt, die Frau, Frau Kneissl macht daraufhin einen Knicks. Das ist Saupfoten wie heutigen Jorunalisten natürlich nicht mehr bekannt. Deshalb sei es eben hier erklärt. Deshalb gibt es eben auch keinen Journalismus mehr, sondern nur noch ... ach, lassen wir das.

Und genießen wir etwas ganz anderes. Das Wirkliche, das Wesentliche. Nur Schönheit kann die Welt retten. NUR Schönheit.


Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl beim Hochzeitstanz mit Vladimir Putin
Photo: Russia Today




*190818*

Mittwoch, 29. August 2018

Und wenn es niemand sagt, predigen es die Steine (2)





Homosexualität ist genau so wie alle die anderen nicht der Fortpflanzung dienenden "Orientierungen" ganz einfach eine sexuelle Abirrung. (Das frühere Wort dafür war "Perversion", aber moderne Ohren wollen das nicht mehr hören.) Das ist eine Angelegenheit der Biologie und des Naturgesetzes. Und jedermann, der sich in Akten seiner "Orientierung" engagiert, wird mit dieser Tatsache der Naturwidrigkeit der Akte (die noch dazu auf vielfache Weise "manipuliert" werden müssen, um durchführbar oder folgenlos zu bleiben; Anm.) konfrontiert. Was zum Umkehrschluß führt, daß für den Fall, daß diese Voraussetzungen im Sinn des Aktes (Fortpflanzung; Anm.) beseitigt würden, eine große Mehrheit der Menschen schlichtweg und mit Recht darauf pochen würde, ihren "Orientierungen" zu folgen.

Folgerichtig muß eine Gesellschaft, die den Sinn der Fortpflanzung im sexuellen Akt zu minimieren oder überhaupt zu eliminieren sucht, diese Akte immer frustrieren und entmutigen. Was aufs erste einmal hieße, deren Anzahl zu reduzieren. Das Gegenteil ist aber ebenso wahr: Eine Gesellschaft, die den Stolz auf die Ausschaltung der Fortpflanzung im sexuellen Akt in den Vordergrund stellt, wird sich mit einer immer größeren Zahl von Menschen konfrontiert sehen, die verschiedenste "Orientierungen" zu haben behaupten.

Wir können diese Behauptungen gleich einmal einem Test unterziehen. Wir haben vor unseren Augen die Akzeptanz-Theorie, die da sagt (oder zumindest indirekt meint), daß alle nicht der Fortpflanzung dienenden Akte moralisch sind WEIL sie von einem unüberwindbaren Verlangen angetrieben werden, das der Theorie vom Naturgesetz gegenübersteht, das sich auf die biologische Logik beruft und meint, daß Empfängnis der Haupt- oder sogar Alleingrund für einen sexuellen Akt ist. 
Die Akzeptanz-Theorie weist weitgehend die Empfängnis als Grund zurück und sagt, daß die Verlangen aus einem nicht näher spezifizierten Grund bestehen. Es könnte sogar ein Virus sein, wiewohl es dann für jede einzelne Orientierung einen eigenen Virus bräuchte, oder es könnte von Geburt an besehen, obwohl die Belege dafür (wie gesagt) völlig fehlen.

Manche weisen nun darauf hin, daß Homosexuelle (genauso wie Nekrophile etc.) noch immer nicht voll akzeptiert sind. So daß sie zeitweise ihre "Orientierung" verbergen müssen. Das sei der Grund, warum sie sich manchmal doch in Akten der Fortpflanzungn engagieren, sich somit fortpflanzen und somit auch die entsprechenden "nekrophilen Gene" als Erbgut weitergeben. Und das stimmt sogar. Denn so mancher, der von sich behauptet, exklusiv homosexuell zu sein, spielt Verstecken und pflanzt sich tatsächlich fort. Für andere sind "Orienterungen" aber überhaupt nicht fix und unveränderlich. Sie sagen, daß sich diese "Orientierungen" je nach Situation und Gelegenheit ergeben. (Etwa in dem Fall, daß bei einem gemischten Chor die Burschen gerade einmal alle auf ein Zeltlager ausgebüchst sind, so daß nur die Mädchen zur Probe kommen.) Wir kennen ja alle Beispiele, in denen "eigentlich homosexuelle Männer" durchaus auch Kinder gezeugt haben (und so weiter).

Überprüfen wir das einmal. Wenn die Akzeptanz-Theorie für Homosexualität (und aller anderen "Orientierungen") stimmt, dann hieße das, daß je größer die Akzeptanz von Homosexualität ist, es umso weniger Homosexuelle gäbe. Sie sind ja dann frei, sich homosexuell (und ohne Zeugungsgefahr) zu betätigen, so daß sie sich nicht oft oder ab und zu, um sich zu maskieren, fortpflanzen "müssen". Wir müßten deshalb auch einen stetigen Rückgang der Homosexualität beobachten können! Und zwar im selben Maß, wie Homosexuelle sich unbehindert in homosexuellen Akten betätigen können, sie werden ja akzeptiert. Aus logischen Gründen muß es eines Tages zu einem "Boden" kommen, weil es einfach keine Möglichkeit (wie Viren) dafür gibt, die eigenen homosexuellen Gene weiterzugeben. (Der VdZ hat sich deshalb immer darüber verwundert, daß niemand den Witz in dem Satz "Homosexualität wird vererbt" erkennt, denn er konnte immer herzlich darüber lachen; Anm.)

Wenn aber die Theorie vom Naturgesetz stimmt, müßte aber gleichfalls gelten, daß die Akzeptanz von homosexuellem Verhalten stark ansteigen würde, und zwar aus dem simplen Grund, weil es immer mehr Homosexuelle geben würde - und zwar wegen der Fortpflanzung. Wenn sie auf diesem Weg weitergegeben, ja vermehrt wird, könnte der Fall eintreten, daß eine gesamte Kultur an den Punkt kommt, wo sie sich zur Gänze der Unfruchtbarkeit des sexuellen Aktes zuwendet. Und sieh da - genau das ist tatsächlich passiert!

Verwirrend? Was stimmt denn nun?! Schauen wir doch einfach einmal auf das, was die Zahlen sagen. Das Gegenargument gegen diese Zahlen ist freilich, daß alle diese "Orientierungen" erst am Weg dazu sind, wirklich frei zu werden. Und zwar dann, wenn sie weiter anwachsen und öffentlich darstellbar werden. Das ist aber das, was man mit "stretch" bezeichnet, also eine auf unabsehbare Zeit in die Zukunft verlängerte, aber nicht belegbare Hypothese. Zumal die Zahlen zeigen, daß sich die "Orientierungen" schon heute im zweistelligen Prozentbereich bewegen. Natürlich sagen nicht alle dieser neuen Bevölkerungsgruppe (im übrigen sind das in erster Linie Kinder und Jugendliche), daß sie in sich ein Verlangen tragen, sexuelle Akte zu setzen, die Fortpflanzung ausschließen. Es ist vielmehr eine Mode, eine Möglichkeit. Wenn das so ist, dann beweist es aber immerhin, daß "Orientierung" oft tatsächlich eine freie Wahl ist.

Die Kirche

Die allem widersprechende Wirkung der Behauptung, daß Homosexuelle eine andere Art von geschaffenem Menschen sind, wird in der Kirche natürlich gesehen. Man muß nur lesen, was Pater Edwin Palka darüber schreibt, wie Priester Erpressungen ausgesetzt sind (wobei wir darin zustimmen wenn es heißt, daß Erpressung ein weit schlimmeres Verbrechen ist als "konsensualer homosexueller Sex") und schweigen, ja mittun, um sich selbst in der Kirche zu halten: "Warum gehen Priester damit nicht an die Öffentlichkeit?", "Was Erpressung wirklich anrichten kann", "Oh mein Gott - es ist apokalyptisch und pandemisch", und schließlich "Einer schlug eine Lösung vor." Man sollte über Vorgänge in der Kirche schweigen, solange man diese Kommentare nicht gelesen hat.

Dazu sollte man auch "Bishop Morlino verurteilt eine 'homosexuelle Subkultur" in der kirchlichen Hierarchie" kennen. Und außerdem "Cardinal Tobin: 'Niemand hat mir jemals davon erzählt, daß es eine "schwule Subkultur" in der Erzdiözese Newark gibt" was aus der Feder von Joseph Sciambra stammt, einem Mann, der seine Homosexualität überwunden hat.

Wer trägt an alledem die Schuld? Wer hat das alles verbrochen? Sie und ich, werter Leser, Sie und ich.

Es ist heute schlimmer als jemals zuvor. "In Wirklichkeit bedeutet der Umstand, daß wir in der ganzen Diskussion aus ganzen neunzehn Jahrhunderten gerade einmal einen einzigen Heiligen haben, den wir immer wieder zitieren, zeigt mir, daß wir noch nie eine epidemische Ausbreitung von Homosexualität im Klerus hatten wie heute." Pater Peregrio behauptet auf seinem Blog (und die von ihm genannten Zahlen übertreffen sogar noch die seinerzeitigen Beobachtungen des VdZ, die ihm die Kündigung brachten; Anm.) daß "60 Prozent aller Priester seines Alters und 80 Prozent aller Bischöfe schwul sind."

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, daß wir uns noch mit dem abscheulichen Pater James Martin und seinen satanischen Steigbügelhaltern auseinanderzusetzen hätten, aber das heben wir uns für ein anderes Mal auf.

Daß (außerhalb der Kirche) Homosexuelle sogar von "Konservativen" als eine andere Kategorie menschlicher Geschöpfe angesehen werden ist belegbar und bekannt. Sie haben sich auch zuletzt wieder ins Geschehen geworfen, man möge nur Kevin Williamson von der NRO (National Rifle Organisation) hernehmen, der da über "Die verpflichtende Gesellschaft" schrieb und Akzeptanz als "wirtschaftliche Fragestellung" sieht. Und natürlich sollte man nicht versäumen, "Politico bekommt Feuer unterm Arsch, nachdem sie Roy Cohn's Tod durch AIDS auf dessen 'Dekadenten Homosexuellen Lebensstil" geschoben haben'", wo die übliche Besetzung vorgibt, darüber entsetzt zu sein, daß man dekadente homosexuelle Akte tatsächlich "dekadent" nennt. 

Tja, Pech gehabt. Denn unter Gesichtspunkten des Naturrechts werden alle sexuellen Akte, die sich der Fortpflanzung verweigern, per definitionem "dekadent" bezeichnet.



Nachtrag

Erzbischof Viganós Zeugnis sollte von allen gelesen werden (und wenn man sie nicht lesen möchte, dann sollte man sich wenigstens jedes Kommentars enthalten). Neben Details über Papst Franziskus und der Tatsache, daß er Kardinal McCarrick gedeckt und beschützt etc. hat, finden sich dort auch Details die belegen, daß es die "Schwulen-" oder "Lavendel-Mafia" innerhalb der Kirche tatsächlich gibt. Zu der z. B. Kardinal Tarcisio Bertone gehört, der "notorisch bekennende Homosexuelle bevorzugt behandelt und in verantwortliche Positionen geschoben" hat. Darunter fällt auch der Aufstieg von Bischof "Nighty Night Baby" (das Wortspiel muß für sich sprechen, der VdZ kann es nicht wirklich übersetzen; Anm.) Tobin, der gerade vor kurzem von Papst Franziskus zur Vorbereitung der Jugendsynode abgeordnet wurde. Und so weiter, und so fort.

Was jetzt passieren wird? Meine Vermutung ist (denn heute ist alles schon total irre) - gar nichts. Denn das ist das, was dieser Papst bisher immer bei Krisen getan hat. Da wird es schon Gott höchstpersönlich brauchen, um Franziskus aus dem Amt zu verjagen. Wenn es nicht genau das ist, worauf es der anlegt.





*270818*

Feminismus bewirkte unsere Staatsverschuldung

Es ist nur eines der vielen - vielen! - Beispiele, wie Ideologie und Verblendung unsere Gesellschaften dazu gebracht hat, Vermögen zu verschleudern, völlig sinnlos einzusetzen, nur um Ansprüche, die sich aus der Ideologie ergeben, zu erfüllen. Die völlig sinnlos sind.

Eines davon spricht hier Jordan B. Peterson in diesem Vortragsausschnitt an. Es geht um die Ausbildung von Frauen für hohe und höchste Positionen, für Führungspositionen. Viele Mythen werden darum gerankt, was es heißt, zu führen, zu leiten. Praktisch alle sind völlige Verdrehungen der Wirklichkeit. Die Wahrheit um Führungspositionen ist, daß sie erstens selten sind, und daß sie zweitens einen großen großen Vorhof der Frustration haben. Der sich in 99 Prozent Aspiranten ausdrückt, die ihr Leben hingeben, in der Hoffnung, einmal nach "oben" zu kommen, daß aber nie erreichen. Überlegen Sie, wie wäre das auch möglich? Führungspositionen sind kaum 1 bis 2 Prozent der Positionen, die unsere Gesellschaften zu vergeben haben!

Ganz besonders tragisch wird es bei den Frauen. Denn es ist völliger Schwachsinn zu behaupten, es läge an ungerechter Diskriminierung, wenn sich in Führungspositionen weniger Frauen befänden als Männer. Die Wahrheit ist ganz anders. Der bei weitem (!) überwiegende Anteil von Frauen begreift nur - spätestens beim Überschreiben der 30er Grenze - daß sie etwas ganz anderes wollen, daß ihnen etwas anderes viel wichtiger ist: Familie, Kinder!

Peterson hat offenbar dasselbe beobachtet wie der VdZ: Frauen ab 30 beginnen zu begreifen, daß sie Kinder wollten, nicht Karriere, daß sie Familie wollten, nicht das Aufgehen in einem 80-Stunden-Job.  Die Ausnahmen von Frauen, die das nicht (eigentlich) wollen, sind sehr sehr selten.

Und Jobs, nicht mehr, sind auch die meisten der Beschäftigungen, die Männer erledigen, denen man halt ab den 1970ern auch Frauen entgegengesetzt hat. Die ihre Arbeit nur tun, weil sie dafür gut bezahlt werden, als Schmerzensgeld für so viel, das sie erdulden müssen.

Warum kam es zur heutigen Vernebelung? Weil nun mit einem Schlag - begleitet von der "Gleichberechtigungs-Verwirrung" - die Arbeitskraft verdoppelt wurde. Was das hieß? Die Löhne sanken auf die Hälfte. Für beide.

Erst war es so, daß ein Mann seine Familie erhalten konnte. Dann kam die "Möglichkeit", daß auch die Frau in den Beruf ging. Daraus wurde "seltsamerweise" die Notwendigkeit. Und daraus, so Peterson, wird, wie sich abzeichnet, die Notwendigkeit: heute MÜSSEN schon Frau und Mann arbeiten, um das zu erhalten, was als Familienleben kaum noch zu bezeichnen ist. Mit der nächsten Stufe, auch die zeichnet sich ab: Die Frauen werden sogar noch für die Männer arbeiten müssen.

Sie wurden durch absurde Lügen dazu getrieben, die heute durch weitere Lügen gestützt werden, die in Wahrheit Aporien sind, Unmöglichkeiten von Anfang an, wo von "Vereinbarkeit von Job und Familie", von "freier Wahl" geschwafelt wird.

Was aber keiner bedenkt ist, daß wir es hier mit einer ungeheuren Verschwendung von Volksvermögen zu tun haben, Frauen ... in diese Ausbildungsprozesse zu stecken. Ja, sie dazu zu verlocken, sie in Wahrheit mittlerweile schon zu zwingen. Das ist einer der Faktoren, die zum finanziellen Desaster der Gegenwart führen mußten. Mußten! So eine Vergeudung von Arbeitskraft kann sich keine Volkswirtschaft nämlich leisten. Keine. Solche Ideen können sich deshalb nur wirklichkeitsfremde Narren ausdenken, wie die Sozialisten und Grün-Sozialisten, die als Partei einen Laufstall der Vertrottelten gebildet haben und insgesamt eine Bewegung der an vertrottelten, an anderen Fettgefressenen darstellen. Nützliche Idioten, ganz andere Wirkmächte.









*020818*

Dienstag, 28. August 2018

Und wenn es niemand sagt, predigen es die Steine (1)

Diesen Artikel hat William M. Briggs, so schreibt er, bereits vor der Wortmeldung des Nuntius Viganò verfaßt. Aber auch nachdem dieser an die Öffentlichkeit gegangen ist, sei kein Wort an dem zu ändern, was er unter dem Titel


auf seinen Blog gestellt hat. Wir bringen es hier aus Aktualitätsgründen und in Übertragung, auch wenn der VdZ sich schon intensiv und wiederholt in exakt demselben Sinn an dieser Stelle damit auseinandergesetzt hat. Briggs Artikel faßt aber manches noch einmal zusammen, und bringt es auf einen Punkt, der wie immer originell und spitzfindig ist.

***

Orientierungen

Die Überzeugung, daß es solche Dinge wie Homosexualität gibt, wird von den meisten Menschen in der westlichen Kultur heute akzeptiert. Es ist aber eine falsche und bloß dem Zeitgeist geschuldete Überzeugung, wie hier bereits gezeigt wird. Homosexuelle werden als menschliche Geschöpfte gesehen, die wie Männer und Frauen sind, nur anders, fast so etwas eben wie ein drittes Geschlecht. Die momentane Art davon zu sprechen ist zu sagen, daß Homosexualität ähnlich einer überlegenen Macht weder von Männern noch von Frauen beherrscht wird. Mächten, deren Gebrauch sogar stolz machen sollte. Denn es ist unbestritten, daß sexuelle Abweichungen seit je zur Menschheit gehören.

Unglücklicherweise wird es als Kritik gesehen, wenn man sagt, daß Homosexuelle menschliche Geschöpfe sind, die von den aktuell vorhandenen Männern und Frauen verschieden sind. Denn Progressive sehen es nicht so. Ihnen zählen Ideen weniger wegen ihres Wahrheitsgehalts, sondern wegen ihres Neuheitsgehalts als Grund, Neuheiten kritisch gegenüberzustehen. Der Grund freilich, warum die Menschheit Neuerungen zu allen Zeiten mit Vorsicht begegnet ist, liegt darin, daß man die Erfahrung gemacht hat, daß im Kampf zwischen neuen Ideen und Geschichte üblicherweise die Geschichte als Sieger hervorgeht.

Homosexualität verbreitet sich weitgehend durch persönlichen Kontakt, was bedeutet: durch Bekanntmachung dieser Idee und der damit einhergehenden Praktiken bei jungen Menschen DURCH alte Menschen. Die damit Bekanntschaft gemacht haben und auch die Praktiken übernehmen (was nicht bei allen der Fall ist, die die Idee kennenlernen) berichten gerne, daß sie, nachdem sie einmal mit diesen Praktiken Bekanntschaft gemacht haben, ihnen gegenüber "keine Wahl" mehr haben. Und das stimmt tatsächlich. Es stimmt auf dieselbe Weise wie bei einem Mann, der einmal mit der Alkoholflasche enge Bekanntschaft gemacht hat und nun behauptet, daß er gegenüber seinem Bedürfnis zu trinken wehrlos ist. Der Unterschied ist lediglich, daß die Gesellschaft dem Trinker sagt, daß er sich zusammennehmen soll, während sie dem Homosexuellen, der da verkündet, daß er seinem Bedürfnis nach Betätigung seiner Neigung machtlos gegenübersteht, volle Rückendeckung gewährt. Indem sie nun von "Orientierung" spricht.

Es gibt keinen Beweis dafür, daß Homosexualität "angeboren" ist. Alleine die vielen und im Ergebnis gleichlautenden Studien an Zwillingen beweisen das. Denn nicht jeder Teil von sonst in allem gleichen, eineiigen Zwillingen (und was will man mehr an biologischer Evidenz für Erbgut? Anm.) identifiziert sich als homosexuell, selbst wenn es der andere der beiden tut. Man möge etwa die Studie (eine unter vielen) "Homosexualität hat nichts mit Genen zu tun!" hernehmen. Ein wissenschaftliches Papier, auf das sogar die New York Times hingewiesen hat, so daß man das durchaus als Evangelium nehmen kann. Wobei außerdem zu sagen ist, daß selbst eine Neigung zu einem bestimmten Gebiet noch lange nichts darüber sagt, ob man sich auch diesem Gebiet zuwendet. Nicht alle mathematisch begabten Menschen wollen zum Beispiel Statistiker werden.

Mittlerweile gilt aber sogar als allgemeine Überzeugung, daß es nicht nur Homosexuelle gibt, sondern sogar Menschen, die bisexuell sind. Und dann gibt es außerdem Lesbierinnen, Transvestiten, Pansexuelle, Vielfachorientierte und was es sonst noch an vielfachen und rasant mehr werdenden "Orientierungen" (niemand kann das noch zählen) gibt. Menschen, die sich mit diesen Begriffen identifizieren, beanspruchen mittlerweile für sich denselben Status wie Homosexuelle. Was im Klartext heißt, daß sie alle den Anspruch erheben, eine jeweils eigene Art innerhalb der Bandbreite als menschliche Geschöpfe darzustellen, weshalb sie dieselbe Anerkennung und denselben Schutz verlangen dürfen.

Es gibt keinerlei Evidenz, daß alle diese Menschen auch so geboren wurden. Aber es gibt überwältigende Indizien dafür, daß diese Menschen diese Etiketten rein deshalb als eigene übernehmen, weil sie mit bestimmten Lebensweisen und Praktiken und mit bestimmten Ideen bekannt wurden, die sie dann für sich angenommen haben. Solche "Orientierungen" sind also allesamt nicht biologisch, sondern Produkte einer bestimmten Kultur.

Darüber hinaus aber gibt es nicht nur diese "Vielfach-Orientierten", sondern Pädophile, Zoophile, Objektophile (also solche, die auf simulierten Sex mit leblosen Objekten abfahren), Nekrophile, und weiß der Deibel was noch für "Orientierungen". Alle diese Menschen beanspruchen - genauso wie Homosexuelle - daß sie keine Alternative in der Wahl ihrer Orientierung haben, und daß man ihnen selbstverständlich zu glauben habe.

Es sollte jedem einleuchten, daß der alleinige Anspruch, daß der Umstand, daß man ein Verlangen habe, niemals und in keinem Fall schon als Rechtfertigung für die Erfüllung dieses Verlangens herangezogen werden kann. Genau das aber passiert, wenn man Homosexuellen zugesteht, daß sie "keine Wahl" hinsichtlich ihrer Begierde (und deren Erfüllung) haben, weil "sie so geboren sind", und somit ihr Tun moralisch "gut" sei. Denn dann stellt man sie auf eine Stufe mit Zoophilen (Sex mit Tieren), Pädophilen (Sex mit Kindern) etc. etc., denn alle diese behaupten dasselbe: Daß die mit dieser Orientierung geboren wurden, und deshalb keine Wahl haben, als diesen Begierden nachzugehen. Das glaubt doch kein Mensch.

Was aber unterschiedet dann Nekrophile (Sex mit Toten oder mit Todesspielen) von Homosexuellen? Doch nur das Objekt ihrer intrinsischen (also: in ihnen angelegten) Lüste. Was macht sie gleich? Beide haben Lust auf sterilen (also nicht der Zeugung dienenden) oder simulierten Sex. Sogar die glühendsten Unterstützer der These, daß Homosexuelle - und das heißt: Auch Nekrophile - einfach eine eigene Kategorie innerhalb der menschlichen Kreaturen sind, anerkennen, daß homosexuelle Akte nicht zur Fortpflanzung dienen. Genau so wenig wie nekrophile Akte, etc.

Homosexuelle, Zoophile, Masturbanten, und alle die übrigen, handeln aber deshalb gegen die menschliche Natur, weil es dem Menschen zubehört, sich über die Paarung von Mann und Frau (der Leser möge seine Eltern fragen, wobei zu diesem Akt auch selbstverständlich dazugehört, eine biologische Familie zu gründen, Kinder großzuziehen; Vergewaltigung kann deshalb niemals zu einer Familie führen, sondern lediglich zu einer Schwangerschaft) fortzupflanzen. Ein sexueller Akt, der außerhalb dieser Aufgabe steht, ist deshalb sinnwidrig. Sexuelle Gesundheit zielt somit auf Fortpflanzung ab, Akte die auf einen anderen Sinn abzielen sind deshalb per definitionen ungesund, dienen also nicht der Gesundheit. Deshalb ist es ein und dasselbe wenn man sagt, wie manche tun, daß es so etwas wie eine "gesunde Homosexualität" gibt, als würde man sagen, daß es einen krankheitsfreien Krebspatienten gibt. 




Morgen Teil 2)





*270818*

Ein neues Gesamtbild der Weltpolitik (2)

Teil 2)




Das wird alles noch interessanter, weil wir ja von Edward Snowdon wissen, daß die britischen Geheimdienste in der Datensammelwut die Amerikaner noch bei weitem übertreffen. Und wirklich ALLES sammeln und auswerten, was ihnen in Europa an Daten unter die Finger kommt, vor allem aber arbeiten die Briten schon lange mit immer weiter perfektionierten Techniken der Gedanken- und Seelenkontrolle. Und diese Art der verdeckten Kriegsführung, die hier auf mehr Macht, dort auf Destabilisierung der Psyche abzielt, haben wir ohne jeden Zweifel seit vielen Jahrzehnten zu erleiden. Nicht, daß wir uns davor definitiv fürchten müßten, nicht als Katholiken, die wir die Beichte und die Sakramente als ständige "Erdung" an die Wahrheit haben. 

Aber wir sollten sie doch als Gebot zur größten Vorsicht in unsere Gedanken einbeziehen. Denn wenn man über die heutige Pädagogik (auch und vor allem an den Schulen) eines mit Sicherheit sagen kann, dann erfüllen sie exakt die Anforderungen solcher psychologischen Kriegsmethoden: Die völlige Destruierung der Vernunft! Die zu allererst über "Klassen-Selbstmord" läuft, so den Einzelnen aus allen Rückbindungen, die ihn informieren und sichern könnten, herausbricht und zu jenem Wachs macht, das diesen Psycho-Techniken als "Material" notwendig ist. Diese Methodiken gehen maßgeblich auf Paulo Freire zurück, den "Erfinder" der "kritischen Pädagogik", der "Pädagogik der Unterdrückten". Sein Einfluß auf revolutionäre Bewegungen weltweit ist kaum zu überschätzen, und dauert nach wie vor an. Ebenso wenig der seiner Konzeptualisierung eines radikalen Nominalismus in der Pädagogik. Wissen wird damit nur noch zur Kenntnis und Instrumentalisierung von Worten, Nomina. Eine Welterkenntnis in dem Sinn - die der Sprache vorausgeht - gibt es da nicht mehr.

Wie auch immer, wir sollten in unseren Überlegungen in jedem Fall stärker davon ausgehen, daß es britisches Geld, daß es Geld aus der Weltfinanzzentrale London ist, daß es britische imperiale und oligarchische Interessen sind, die die Welt bewegen. Und das immerhin seit über 300 Jahren! Immerhin stimmen diese Aussagen in ihren Grundzügen mit anderen Aussagen zusammen. Etwa denen eines Carroll Quigley, der als absoluter Insider mit seinen Büchern vor fünfzig Jahren Aufsehen erregte, weil das, was er als "Anglo-Amerikanisches Establishment" bezeichnete, nach wie vor mächtige Fäden auf der Bühne der Weltpolitik in den Händen hält. Als (dabei gar nicht in allem immer so einiges) Machtkartell mit klaren Strukturen und Organisationen.

Und das hat viel mit dem Fernziel zu tun, mit ungeheurem Sendungsbewußtsein das britische Empire eines Tages wieder zu jener Stellung als Weltregierung zu bringen, die es einmal hatte. Diese Gedanken sind nie verstummt, und werden von manchen Kreisen, so Quigley, bis heute verfolgt. Ihnen liegt eine religiös motivierte Sendungslegende zu Grunde, die seltsame Verbindungen zum israelitischen Auserwählungsglauben aufweist und bis zu dem Punkt geht, daß das britische Königtum auf König David zurückgeht, das zur Weltregierung berufen ist.

Und - so gut wie alle maßgeblichen NGOs - Ökologie, Menschenrechte etc. etc. - werden von London aus geführt, die Fäden laufen immer wieder dort zusammen, und sie laufen immer wieder im britischen Königshaus zusammen. Auch als Oberhaupt der anglikanischen Kirchen, welche in revolutionären Bewegungen gewaltig mitmischen. Wobei diese Geisteshaltungen, Teil des geistigen Kampfes, längst bis in die Katholische Kirche vorgedrungen sind, wo sie sich unter anderem in der Förderung der "charismatischen Erneuerungsbewegungen" und der "Pfingstkirchen" ausdrückt. Wir haben es hier mit einer Korrumpierung von Religion überhaupt zu tun, das so nebenbei ein perfektes Instrumentarium ist, eine traditionell gewachsene Gemeinschaft, also sowohl die Kirche als auch den Staat, aufzubrechen.

Die "charismatische Erneuerung" (bzw. aller Pfingstkirchen) ist, glaubt man dem Vortragenden, der das nicht wenig überzeugend belegt, eine britische Operation, Staaten und Gesellschaften bis in ihre (immer religiösen) Fundamente hinein aufzulösen und wurde maßgeblich vom Weltkonzil der Kirchen (der die anglikanischen Kirchen zusammenfaßt) etabliert. Es sind nichts anderes als Methoden der Gehirnwäsche. Nicht zufällig erfuhren sie ihren definitiven Aufstieg in den 1960er Jahren. Sie waren der Auftakt zu dem, was wir heute als bei weitem unterschätzte Bedrohung erleben: Die Verstandeskorruption durch Pathos, als Ausschaltung des Verstandes zugunsten eines angeblichen direkten "spirituellen" Drahtes zu ... ja, zu was eigentlich?

So verwirrend diese Fülle von Informationen, die über diese viereinhalb Stunden über einen hereinbrechen, aufs erste aussehen mag - die geistigen Linien sind sehr stringent. Bleibt also auf jeden Fall, daß man die Rolle Großbritanniens im Ringen um die Weltmacht ganz sicher unterschätzt, ja London oft gar nicht mehr auf der Karte hat, wenn man über globale Zusammenhänge nachdenkt und so versucht, Vorgänge in der Welt - die sich über verdeckte (psychologische) Kriegsführung bis in unseren kleinesten Alltag auswirkten - zu begreifen.










*290718*

Montag, 27. August 2018

Ein aktueller Einschub

Gegen die Gewohnheit, immer etliche Wochen im Voraus zu posten, ein Einschub aus Aktualitätsgründen, übernommen von OnePeterFive.

Denn der vormalige Nuntius der Vereinigten Staaten, Erzbischof Carlo Maria Viganò, hat in einer öffentlichen Stellungnahme dargelegt, daß Franziskus über die homosexuellen Exzesse von Kardinal McCarrick von allem Anfang an wußte. Nachweislich wußte, auch der Erzbischof hatte ihn informiert und die Tatsache, daß das bekannt sei, für so selbstverständlich gehalten, daß er sich vorerst nicht weiter damit befaßt hat.  Denn immerhin hatte noch Papst Benedict XVI. eben diesen Kardinal mit Sanktionen belegt. 

Die nun aber, unter Franziskus, gar keine Rolle mehr spielten. Im Gegenteil hat der Argentinier, kaum Papst geworden, alles ignoriert und eben diesen ob seiner homosexuellen Umtriebe weithin bekannten Kardinal gedeckt, unterstützt, ja sogar zu seinem besonderen Vertrauten für US-Fragen gemacht, der fortan wesentlich dafür war, wer in den US-Diözesen Bischof wird.

Der also die Gelegenheit nutzte und sein Netzwerk des Schreckens und der Korruption (durch Schuld) immer dichter zog und weiter ausbaute. Übertrieben? Mitnichten, der Leser möge sich den Bericht auf OnePeterFive zu Gemüte führen, denn es stehen einem die Haare zu Berge, wenn man etwa liest, daß der Kardinal, wenn er Lust hatte, sich einen Seminaristen holte ... Und wollte der nicht folgen, wurde er unter Druck gesetzt und gefügig gemacht, sonst hatte es Konsequenzen.² Alles war bekannt, alle wußten seit vielen Jahren davon, die Akte in Rom ist viele Zentimeter dick.

Wenn also wie dieser Tage geschehen Franziskus der Welt mit betroffenem Breitmaul zum x-ten Mal erklärt, daß er sich für "die Kirche" (diesmal in Irland) und ihre Missetaten entschuldigte, dann ist das nicht nur die nächste schäbige Lüge und Einschleimerei, sondern vor allem ein nächstes primitives Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Problem in der Kirche. Das unter ihm so schlimm wie noch nie wurde. Denn jetzt treten homosexuelle Kleriker offen auf, haben sogar das Sagen.

Denn in dem ganzen Fall in den USA, der jüngst (angeblich) an die Oberfläche gekommen ist*, geht es überhaupt nicht um Pädophilie. (Wie auch in den meisten anderen Fällen weltweit.) Es geht einzig und allein um Homosexualität in der Kirche! Es geht einzig und allein um ein System von Korruption und Machtmißbrauch und Lüge, das diese Kamarilla (maßgebliche Agenda der Jesuiten, übrigens) aufgezogen hat. (Übrigens hat Franziskus kurz nach Amtsantritt 2013 sogar selber von "Homosexuellen-Seilschaften in der Kirche" gesprochen. Aber gut, was hat der nicht schon alles gesagt, wertlose Lufterwärmung, fast alles.)

Und diese Umtriebe, diese Verlogenheiten und Heucheleien werden unter diesem Papst und von diesem Papst mit allen Kräften genährt, gestützt, gefördert.** (Recht wahrscheinlich steht Kardinal - Kardinal! - McCarrick auch hinter der erfolgten Demontage von Kardinal Burke.) Dafür wird auch jetzt gelogen, daß sich die Balken biegen. Der ehemalige Nuntius nennt die derzeitige Lügerei im Umfeld des Papstes sogar "schamlos". Spätestens ab 23. Juni 2013 wußte Franziskus - nachweislich - was mit McCarrick los war, wenn er denn schon von den Dikasterien nicht informiert worden war. Er wußte also, daß der ein Serientäter war und einer der übelsten Sorte obendrein, weil er seine Autoritätsstellung unfaßbar mißbrauchte. Stattdessen bekam der Kardinal neuen Aufwind, und zeichnete sich durch besonders aktive Reise- und Vortragstätigkeit aus.*** Gerne auch in Priesterseminaren. Zahlreiche Bischöfe und Kleriker, sogar aber Kardinäle, haben McCarrick gedeckt.

Na wenn es der Papst macht ...?

Wer immer diesen Papst unterstützt hat - der VdZ hat alles dazu schon 2013 geschrieben, es ist bis in den letzten Buchstaben so eingetroffen und jede Einschätzung hat sich bewahrheitet, und es war keine Kunst, es war alles offensichtlich, es gibt KEINE Ausrede, KEINE! - hat nicht nur die Kirche und ihre Glaubwürdigkeit geschädigt. Der VdZ geht bereits so weit zu sagen, daß alle diese Franziskus-Unterstützter sogar WOLLTEN, daß die Kirche geschädigt wird, damit sie ihre dreckigen Absichten durchziehen konnten. Was verspricht das mehr als ein dreckiger, korrupter, vermutlich sogar erpreßbarer Papst?

Die einzige Frage, die man sich stellen müßte, ist, warum der ehemalige Nuntius, dessen in diesen Tagen erhobenen Vorwürfe "aus Gewissenslast" sich eigentlich auf weit länger als fünf Jahre (auch ihm) bekannte Tatsachen beziehen, sich erst jetzt meldet. Hat er noch irgendetwas für seine Karriere erwartet? Denn man kann die "alten Herren, die nun endlich sagen, was Sache ist" auch durchaus zum Kotzen finden ... wo war denn damals ihre Kreuztrage? Waren sie nicht alle vielmehr Teil der Bedrückungsmaschinerie, die die Lüge installiert, und die sie jetzt anklagen?

Klar, besser jetzt als nie. Aber bislang haben sie das Kreuz andere tragen lassen, ja im Gegenteil, deren Kreuz noch erschwert.****




*In Wahrheit wurde er nur strategisch an die Medien gespült, um die Sache am Kochen zu halten. Konkret sind von den angeblich 300 Klerikern auf "den Listen" nur zwei auch angeklagt. Für den Rest ist die Suppe entweder zu dünn, oder sie sind sogar schon tot, können sich also gar nicht mehr rechtfertigen. Das läßt auch die Frage aufkommen, ob denn für Kleriker das Rechtsprinzip "schuldig erst nach Erweis der Schuld, vorher aber unschuldig" nicht gilt.

²Als der VdZ 1995 als Diözesansekretär auf gleichlaufende Zustände in der Diözese St. Pölten hinwies, wurde er vom superkonservativen Bischof Krenn sofort entlassen, kaum daß dieser seinen Hosenstall (Zeugenbericht ...) zugemacht hatte. Der - eiderdautz, eiderweil! - keine zehn Jahre später über genau diese Zustände stürzte. Aber hat sich etwas genändert? Nein. Nicht das Geringste. Bis heute aber hat die Kirche den VdZ nicht um Entschuldigung gebeten und Wiedergutmachung für den schweren materiellen Schaden betrieben, den sie ihm zugefügt hat, im Gegenteil. Krenns Nachfolger Küng hat das Übel noch verschärft und aktuell weil aufrecht erhalten. Ein einziger korrupter Saustall, der Klerus, und eine schwere Prüfung für jeden Gläubigen.

**Man sehe sich nur an, was sich im Vorfeld zum Katholischen Welt-Familientreffen in Irland abspielt, das unter päpstlicher Regie, zumindest unter päpstlicher Zulassung zum Regenbogen-Event verkommen soll.

***In den USA gibt es sogar stichhaltige Belege dafür, daß die US-Diözesen Seminaristen aus Kolumbien (sic!) unter dem Vorwand, sie zu unterstützen, in die USA geholt haben, um dort "Frischfleisch" - abhängig, unterwürfig ... - zu bekommen. Ein Kommentator spricht von regelrechtem Sexsklaventum. Aber er übertreibt sicher.

****Das hat der VdZ seinerzeit in St. Pölten nicht anders erlebt. NACHDEM die Angelegenheit 2003 an die Presse gekommen und nicht mehr zu vertuschen war, gab es plötzlich jede Menge eifriger Sittenkämpfer. VORHER? Vorher hatten dieselben - nun herausgehobenen - Tugendwächter den VdZ sogar noch geächtet. Sogar verlangt, daß Kontakt mit ihnen nicht erkennbar würde. Kann der Leser nachvollziehen, daß der VdZ gerade auch den sogenannten "rechtgläubigen" Klerus nur mit Verachtung sehen kann?




*260818*

Ein neues Gesamtbild der Weltpolitik (1)

Glaubt man den Vortragenden zu diesem Kongress aus dem Jahre 1997, dann muß man die Frage stellen, ob nicht das Urteil, daß die USA es sind, die die Welt ins Chaos stürzen, als weiterer Erfolg eines perfekt ausgedachten stillen Krieges gesehen werden muß, den das Britische Empire, angeführt von einigen hundert Oligarchen und Familien, samt der königlichen, gegen die Welt im Namen ihres nach wie vor bestehenden, nur an der Oberfläche verschwundenen Empires führt. In dessen Rahmen die USA in einem Befreiungskampf gegen die Finanzmacht Londons gesehen werden muß, für das es die Rolle einer Kronkolonie spielt, die davon nur nichts weiß.

Anhand zahlreicher Fakten (und Schaubilder) wird auf durchaus kurzweilige Art (bei leider über vier Stunden Gesamtdauer) nicht nur demonstriert, daß die Londoner Parlamentsregierung eine reine Show ist. Denn im Hintergrund geht es um Privatarmeen, den Aufbau linker Guerillas, die Beseitigung nationaler Grenzen (und sei es durch geschickt ausgedachte WWF-Naturparks als Rückzugsgebiete für Guerillas, die zufällig staatenübergreifend sind), die Destabilisierung bestehender Gesellschaftssysteme, angezettelte Bürgerkriege, um Genozide weil gezielte Dezimierung afrikanischer Bevölkerungen im Zuge einer kompletten Neuordnung Afrikas, und natürlich wieder und wieder um Rohstoffe, wieder und wieder um Drogen und Geldwäsche. Aber vor allem um Finanzmacht, die Staaten in Verschuldungssituationen bringt, aus denen sie keinen Ausweg mehr finden.

Dieses Empire ist und war seit je eine Oligarchie. Das nach wie vor über ein Viertel der Welt-Landfläche, über ein Viertel der Weltbevölkerung, ein Viertel der Rohstoffe etc. etc. besitzt, von einigen hundert Personen geführt wird.  Auf eine Weise organisiert, die zusammen mit der Königin mit Demokratie nichts zu tun hat, sondern wirtschaftliche Interessen verfolgt. Afrika, Südamerika sind finanziell völlig in der Hand britischer Banken, direkt oder indirekt, und bedienen sich einer Gesamtstrategie, die auch der VdZ immer wieder als Strategie der USA identifiziert hat. Aber das könnte alles ganz anders sein. Zumal wir tatsächlich beobachten, wie Unternehmen und wirtschaftliche Bereiche die starke Tendenz offenbaren, sich über die Politik zu stellen. Die sie mit Geld ohnehin bereits weitgehend in der Hand hat. Aber das ist ja bei weitem nichts Neues unter der Sonne. 

Man sollte aber nicht vergessen, daß die maßgeblichen Terrororganisationen ihre Hauptquartiere allesamt in ... London haben.  Und es läßt aufhorchen, wenn auch hier wieder die Rolle der Universität von Dar es Salaam (mit einem der Hauptdenker der revolutionären Bewegungen des 20. Jahrhunderts, Fanon) auftaucht, die in ihrer Bedeutung für revolutionäre Bewegungen in Afrika dem VdZ aus zahlreichen anderen Lektüren bekannt ist und die mit dem Geld der anglo-amerikanischen Eliten gegründet und betrieben wurde. Und nicht zuletzt seit Bertrand Russel wird ja ganz offen darüber gesprochen, daß die gelb und schwarze Bevölkerung "zu dezimieren" sei, will man die Weltprobleme jemals in den Griff bekommen.

Morgen Teil 2)





*290718*

Sonntag, 26. August 2018

Voodoo im Vatikan

Was für Angst muß dieser Papst bereits haben - eine ganz tiefsitzende, geistige, metaphysische Angst - daß er in einem nächsten Schritt, zu dem er sich nach und nach durch die Verbreitung von Verwirrung und Dunkelheit emporgearbeitet hat, nun die kirchliche Lehre auch hinsichtlich der Todesstrafe ändern möchte. 

Besser müßte man ja sagen: Ändern möchte. Denn ändern kann er sie ja gar nicht. Die Wahrheit kann nur verdunkelt werden, aber nicht geändert. Sie ist mächtiger als jeder Papst, geht ihm voraus. Es ist also auf eine Weise irrelevant, wenn Papst Franziskus vorerst einmal verkündet, daß die Todesstrafe in jedem Fall unzulässig sei. Was falsch ist und jeder bisherigen Aussage der Kirche widerspricht. Also gar nicht geändert werden kann. Keine "Entwicklung" kann widersprechen, will man nicht die gesamte Lehre (die ja die innere Matrix der Kirche als Reich Gottes ist, insofern also direkt dem göttlichen Geist entstammt) zusammenfallen lassen wie einen leeren Luftballon. 

Es ist der nächste Schritt, der die Konsequenz der Sünde als Seinsbestand (agere sequitur esse, das Handeln folgt dem Sein) in einem Kampf gegen die Kirche auszuräumen versucht. Ein Akt, der sich nur im Wortgewühle der Zweitwirklichkeit abspielt, der gar nicht ernsthaft in die göttliche Vorsehung einzugreifen vermag, höchstens indirekt. Der aber faktisch gravierende Auswirkungen hat. Denn es geht hier nicht um ein peripheres Thema, das nicht wichtig wäre - es geht um ein Gesamtverständnis.

Der VdZ meint deshalb nicht zu weit zu greifen, wenn er als nächsten Schritt auch die Verkündigung der Abschaffung der Hölle erwartet. (Faktisch ist das im Alltagsleben der Pfarreien etc. längst geschehen.) Als Endpunkt einer Entwicklung, die sich schon lange abzeichnet, die in Papst Franziskus nun nur die Spitze einer langen Entwicklung erreicht, und das Verständnis von Sünde und Sühne und damit Strafe weil reintegrative Versöhnung (die auf das Heilsschicksal des Menschen abzielt, nicht auf seinen faktisch-historischen Wohllebens-Lebenszustand auf Erden), aber damit die gesamte Kosmologie und Anthropologie des Abendlandes bzw. der Kirche als deren inneres Gerüst zu zertrümmern betreibt. Damit versucht, die Zeit mit ihren Menschen und vor allem dieser Papst (und viele mit ihm, sehr viele), die Konsequenz aus seinem Sein, für dessen Gestalt im Leib er selbst verantwortlich ist, zu bannen. 

Die nunmehr verkündete Unwahrheit über die Todesstrafe muß deshalb als Vexierbild verstanden werden, als Voodoo. Ein Vorgang, mit dem auf der bewußten Ebene versucht wird, verzweifelt versucht wird, metaphysische tiefste Wahrheiten durch Magie zu bannen. Und wir wissen, daß Magie der Versuch ist, willkürliche reale Wirklichkeiten zu schaffen, weil die realisierte Seinsinkarnation des eigenen Lebens vor dem Hintergrund der göttlichen Vorsehung für das Heil nicht ausreicht. Weshalb man dieser Vorsehung (und damit Gott) ins Handwerk pfuschen möchte.

Auch diese gewissenlose Verwirrungstat ist also nur ein nächstes Aufleuchten eines Kampfes gegen Gott. Der Papst weiß, in welche Kategorie der Strafe er gehört, er sieht sein Schicksal auf sich zukommen. Aber er verkennt, wie man es bewältigt. Im Grunde kann er einem nur noch leid tun. Ginge es nicht um so viele, so viele, die durch ihn mit ins Verderben gerissen werden, bliebe nur dieses Mitleid. Denn wie an dieser Stelle schon mehrmals gesagt: Es muß ein ganz fundamentales Sündengeheimnis rund um diesen Papst geben. Nur so läßt sich verstehen, was hier vorfällt. Und als verzweifeltes Umsichschlagen läßt sich die angebliche "Bannung der Todesstrafe" durch den Vatikan tatsächlich begreifen.



Zusatz: Der VdZ hat sich vor Jahren mit den Prinzipien befaßt, die in der Todesstrafe impliziert, die überhaupt mit "Strafe" verbunden sind. Und damals zu zeigen versucht, daß sie keineswegs ein Problem reiner Praxis ist, sondern geistig tiefe Wurzeln im Insgesamt katholischer Betrachtung besitzt. Es geht hier ums Gesamtverständnis von Sühne zum einen, um eine Ablehnung des Nominalismus aber zum anderen. 

Denn der Mensch ist nur verständlich, wenn man ihn eingebettet in eine soziale Umgebung, ja generell als "Teil innerhalb eines Ganzen" sieht. Gegen das er mit einer falschen, bösen Tag verstößt, aus dem er sich desintegriert. Erst so wird das Wesen der Strafe begreifbar. Kurz: Die Strafe (und damit die Todesstrafe) IST Teil der Re-Integration eines Täters. Sie schließt nicht, wie völlig verdreht argumentiert wird, von der Rehabilitation aus. Sie IST deshalb, und zwar genau als Strafe, auch als Todesstrafe, Teil der Zuerkenntnis von Würde, weil sie die Schwere, die geistige Wirklichkeit einer Tat respektiert, und nimmt sie nicht. Das zu behaupten ist zeitgeistverschwurbelter Unsinn.

Leider hat sich die Kirche aus Vorsicht zu lange auch auf den Begriff "Notwehr einer Gesellschaft" beschränkt. Und neben dem reduziert-umgedeuteten Wort von der "Re-Integration" den Aspekt der Tatwiederholung zu sehr betont. Vermutlich, um dem Zeitgeist nicht zu sehr zu widersprechen. Das trifft aber das Problem nicht, und es macht auch das Wesen von Strafe nicht klar. (Wie unklar das ist, zeigt auch die "Pastoral", die diesen Aspekt seit langem fast vollständig ausklammert, ja verheimlicht, als würde man sich dafür zu schämen haben.) Die Todesstrafe hängt alleine von der Tat (z. B. Mord - Strafe und Tat müssen in einem oft recht direkten Verhältnis stehen, WEIL die Strafe eben es ist, die re-integriert) ab, und sie ist auch dann gerecht, wenn diese Tat einmalig war.

Strafe - auch Todesstrafe - ist somit kein peripheres Problem, das sich mit der Zeit ändern könnte. (Das wäre höchstens z.B. die Technik der Hinrichtung. Oder wenn sie zum Unrecht mißbraucht wird.) Das hat die Kirche deshalb nie anders gesehen. Wer deshalb diesen Ziegel aus dem Gesamtgebäude zieht, bringt - wie immer im Katholischen - das ganze Gebäude zum Einsturz. Sentimentalität hat hier nichts verloren. Der Leser möge Überlegungen dazu in den beiden Teilen - EINS - ZWEI aus 2016 nachlesen. 






*030818*

Vom Ende des Alten Europa

Es ist eine kurze, pointierte Analyse der Vorgänge um das Europa der Gegenwart, die Professor Werner Patzelt hier anstellt. Dabei zieht er den vergleichenden Bogen von der Völkerwanderung der spät- und bald nachrömischen Zeit bis in die Gegenwart. Die Parallelen sind in der Tat verblüffend, bis hin zur Neuwidmung, zum Recycling und zur Neuadaptierung alter, nunmehr unnötiger, sinnlos gewordener Architektur.

Patzelt läßt dabei beim Betrachter einen ganz anderen Gedanken aufkommen: Daß es gar nicht so sehr die Zuwanderer (alleine) sind, die unsere Gesellschaften in den Barbarismus absinken lassen, sondern daß wir selbst dieses Werk vollbracht haben. Wie die Zuwanderer ins römische Reich, haben wir zunehmend in Strukturen gelebt, die wir nicht mehr verstanden haben, haben uns aus mangelndem Verständnis sämtlicher Inhalte entledigt, die uns einmal ausgemacht, die uns großgemacht haben und durch leeren Tand ersetzt.  Unter dem eine prosperierende Kultur mehr und mehr auf seine Früchte reduziert wurde.

Noch leben wir von diesen Früchten, aber schon längst ohne es zu wissen. Der Schlußgong für die letzte Runde ist bereits ertönt, die Dramaturgie des Ringkampfes hat seinen Lauf genommen. Und wie in den Jahrhunderten des "finsteren Europa" (vom 5. zum 9. Jahrhundert) sind nur noch vereinzelte Institutionen, Klosterbibliotheken, wenige Mönche und noch weniger Solitäre als letztes Nachwehen einstiger Geistesgröße, als die letzten Archivare einer kulturellen Größe, die auf andere Zeiten warten muß, um vielleicht eines Tages und nach finsteren Jahrhunderten erneut Wurzeln schlagen zu können.

Wobei auch das nicht neu ist: Auch in diesen finstern Jahrhunderten war es jener oft winzige Rest der Kirche, die noch Kirche blieb, während sich ihre große Mehrheit, ja sogar und gerade ihre Spitzen in Häresien, Unverständnis und Abirrungen verdunkelte, der dieses Licht der Menschlichkeit in seiner Abbildhaftigkeit Gottes weitertrug. Als scheinbar kleine Funzel, die aber im Gegensatz zur trügerischen Illusion des Irrtums, der menschlich-willkürlichen Besserwisserei, wirklich Feuer bewahrte.








*250718*

Samstag, 25. August 2018

Ein Experiment, das uns das letzte Hemd kostet (2)

Teil 2)




Implementierung moralischer, politisch erwünschter Kriterien bei der Kreditvergabe

Die Verwicklungen, die im Video geschildert werden, sind so vielfältig, daß der VdZ in diesem Punkt aussteigen muß. Dazu müßte er viele Details über US-Gesetze etc. etc. kennen, was er nicht tut. Alleine in diesem Punkt der "faithbased Organizations" als Entscheidungs- und Vergabeträger für Hauskredite sind 600 Organisationen eingebunden. Der Leser möge sich selbst ein Bild von den sachlich gewiß fundierten, aber extrem üppig-detailreichen Darstellungen machen. Immerhin aber haben wir es hier mit einem "nationalen Netzwerk" in der Bauindustrie zu tun. Das den lokalen Entwicklungsfonds zugearbeitet hat und zuarbeitet. Damit holen sich die politischen Programme natürlich jede Legitimation in der Öffentlichkeit! 

Es ist, um es zu veranschaulichen, als würden bei uns das Jüdische Zentralkomitee, die Bischofskonferenz der katholischen Bischöfe, der Zentralrat der evangelischen Bischöfe, und der Rat der muslimischen Glaubensgemeinschaft an den Richtlinien mitarbeiten, nach denen die Gemeinden den Banken vorschreiben, Kredite an Migranten zu vergeben, um so an den Besiedelungs-Entwicklungsprogrammen der Gemeinden mitzuarbeiten. Was bei uns insofern noch anders aspektiert ist, als in den USA keine Kirchensteuer die Finanzbasis bildet, sondern dort die religiösen Institutionen von direkten staatlichen Subventionen und Privatgeldern abhängen.

Damit wurden ganz neue Strategien implementiert, wie die Währung zu kontrollieren wäre. Politik, Ideologie, Moral, Religion wurden zur Maßgabe für die Kreditpolitik der Banken. Sie entschieden, ob deren Kredite auch "akzeptiert" (also abgesichert) wurden. Und die Banken richteten sich nach ihnen, was sonst. Das gesamte Immobiliengeschäft änderte sich damit!

Womit man unter gewissen Umständen noch leben könnte - alle haben Mitspracherechte, ihre Gemeinden zu gestalten - verschwindet, wenn man die eigentlichen Gesetze dazu ansieht. Sie haben eindeutig "anti-diskriminatorischen" Charakter, das heißt: Sie sind eindeutig "diversifizierend" formuliert. Und ihre Befolgung ist die Voraussetzung für Geldmittel, die dann auch an die Glaubensgemeinschaften etc. fließen. Denn mit diesen Richtlinien waren auch Milliarden an Finanzierungsmitteln für diese Gemeinschaften verbunden! Es ging also gar nicht einfach um Immobilien, es ging um die Finanzierung der Gemeinschaften selbst. Ebenso wie die Finanzierung von Politikern, von hunderten politischen "NGO"-Organisationen. Feminismus, Genderagenden etc. etc. flossen so in den Alltag der USA ein.

Mit anderen Worten: All diese Agenden haben sich über den Hausmarkt, über die Finanzierung von Immobilien, durch eine komplexe staatliche Organisation, die dem normalen Bürger kaum durchschaubar ist, nicht nur selbst finanziert, sondern auch Zugang zur ganz konkreten Gestaltung der Lebensumwelt der Bürger erlangt. Wenn neben einer katholischen (sagen wir: irisch-stämmigen) Familie ein Schwulenpaar einzog, rechts, und links eine schwarze Familie mit vielen unehelichen Kindern, deren derzeitig irgendwie vorstehender Mann schon Jahre keine Arbeit fand, und oberhalb eine militante Feministin sich ausbreitete, die jede Partnerschaft als "Harrassment" ansah, war das kein Zufall, sondern gezielte Politik. Die "unschuldige Wege" - Kreditvergabe für Immobilien - gebildet hatte. 

Die Spannbreite der zu bekämpfenden Haltungen hat sich natürlich gewaltig erweitert. Auch Trump-Wähler gehören seit 2016 zu den durch "diversity" zu bekämpfenden Gruppen. Die Mittel und Wege dazu sind fundamental, in lebens-existentiellen Mitteln (Kredit) institutionalisiert. (Mehrere Beobachter sagen, als Illustration, daß sich die Praxis der Banken seit 2008 nicht ein Jota verändert hat.) Das geht längst so weit, daß es Usus geworden ist, "Rechten" (Trump-Wähler als Synonym dafür) permanent zu demonstrieren, daß sie "hier unerwünscht" sind.

Wer nun glaubt, das sei alles einfach so erfunden, irreal, das gebe es nicht - pardon? Weiß der Leser nicht, daß es bereits Usus unter Banken auch bei uns (!) ist, daß "rechte" Kontoinhaber ihre Kontoverträge verlieren? Daß es bereits ganze Branchen gibt, wo es für Nicht-Linke (= extrem Rechte) ganz real Berufsverbote gibt? Pardon, in welcher Welt lebt der Leser, der das glaubt? Der VdZ muß das nicht einmal "glauben", er ... erlebt es. Wache so mancher endlich auf! Reiße er sich endlich von der existentiellen Wohlgesichertheit los, die ihn korrumpiert, und wie!

Das geht in den USA so weit, daß "Minoritäten" (etc.) durch die durch ethische Einflußnahme erzwungenen Kreditverträge langfristigere und weniger risiko-betrachtende Rückzahlvereinbarungen oder Versicherungsvorschriften erhalten als "unerwünschte" Gruppen - man muß das Wort hier verwenden: Als "Weiße Privilegierte". 

Kurz: Weil gewisse "benachteiligte" Bevölkerungsgruppen gewisse normale Kreditstandards nicht erfüllen können, wurden in den USA gezielt und konzentriert und politisch-staatlich perfekt organisiert Kreditvergabestandards für diese Gruppen - und nur für sie - GESENKT. 

Das verlangt einen Doppelstandard: Solche Bedingungen für aus politischen Gruppen erwünscht zu bevorzugende "Risikogruppen" verlangt einen umso schärferen Standard für traditionelle Kreditnehmer. Und hier kommen wir allmählich ans Herz der Finanzkrise von 2008. Das Verhalten der Banken hat sich durch politischen Einfluß von jeder Realwirtschaft entfernt. 

Beobachten wir das nicht derzeit auch bei etwa den deutschen Automobilfabriken, die nicht mehr produzieren, was richtig, weil vernünftig ist, sondern was die Politik wünscht und in entsprechende Bahnen gelenkt hat?

Begleitmaßnahmen

Durch politische Anforderungen und Gesetzesvorgaben erpreßt, begannen die Banken, nicht mehr das Erwerbseinkommen zu gewichten, sondern überhaupt das Einkommen, also auch das aus Sozialhilfen. Das kam natürlich allen Einwanderergruppen und vor allem den Schwarzen entgegen. Plötzlich wurde es auch verboten, geringere Immobilienpreise - weil in "schwarzen Umgebungen" - zu bewerten, Immobilienpreise mußten künstlich "minus Rassismusfaktor"evaluiert werden. 

Natürlich sind dadurch auch die Kriterien der Ratingagenturen kollabiert. Wußte doch längst niemand mehr, was "Markt" war, und womit man es sonst zu tun hatte. Systematisch hatten sich die Kreditstandards der Banken von der Wirklichkeit entfernt, und etwa mehrheitlich schwarze Gegenden in der Bewertung hochgetrieben. Was nicht der Realität entsprach, wie sich dann herausstellte. Da hatten Leute Kredite (Hypotheken) bekommen, obwohl sie nicht die geringste Kreditwürdigkeit hatten, nur weil sie schwarz waren! Es ist zu einer völligen Verfälschung des Immobilienmarktes gekommen, die bis heute noch nicht korrigiert ist.

Herkömmliche Definitionen von Kreditwürdigkeit wurden völlig außer Kraft gesetzt. 80 Prozent der Kredite wurden an Minoritäten vergeben, die keinerlei bisherige Kriterien erfüllten. Davon waren 75 Prozent an feministisch orientierte Unternehmungen gerichtet. Die meisten erfüllten niemals übliche Rentabilitätsanforderungen. In einem nächsten Schritt wurde den Banken vorgeschrieben, daß die Zusammensetzung ihrer Belegschaft mit der ethnischen Zusammensetzung ihrer Kunden übereinstimmen mußte. Es ging nur noch darum, ob sie "Gerechtigkeitskriterien" erfüllten. 

Klingt das ungewohnt? Wer heute um Kunstsubvention in Wien und bei der Republik Österreich ansucht, und Kunst kann es nicht ohne Sponsoring (Mäzenatentum) geben, muß zuerst nachweisen, daß er feministisch, migrationsfreundlich und LBGT-adressiert agiert. Das steht sogar in den Formularen. Außerdem muß die Struktur des ansuchenden Vereins etc. frauendominiert sein. Ein männlicher Vereinspräsident wie bei ARS ACTU geht deshalb gar nicht. Die Zuständige im Referat der Gemeinde Wien hat dem VdZ eine gute halbe Stunde nicht einmal in die Augen gesehen, nur mit der Stellvertreterin - Mag. Michaela Mahrhauser - gesprochen. Subventionen der Stadt Wien oder der Republik bekam der Verein natürlich nie. In einer solchen Stadt schüttelt man deshalb nur den Staub von den Beinen. Möge sie geistig an sich selbst krepieren.

Der nächste Schritt war die Beeinflussung der Führungsgremien der Banken selbst, durch die Politik. Und die knickten sofort ein. Nun war vorgeschrieben, wie geworben werden mußte, was als Aussage rüberkommen mußte: Stärkung der Minderheiten. Mit den Billionen an Immobilienkrediten, die durch staatlich-ideologische Kriterien vergeben worden waren, wuchs der Einfluß der Politik auf den Kapitalmarkt exponentiell.












*280718*

Von der wachsenden Erde

Diese Dokumentation erschien immerhin im öffentlichen Fernsehen. Anders als in der seinerzeitigen DDR, wo in Physikerkreisen offen darüber diskutiert wurde, ist aber heute die Theorie einer wachsenden Erde verpönt. Warum weiß eigentlich niemand, denn die nüchternen physikalischen Argumente sind zumindest interessant, und stehen einer heute landläufigen Ansicht einer konstanten Erde gegenüber, die weit weniger auf Gewußtem als auf Annahmen, auf Postulaten basiert, als wir wahrhaben wollen. 

Nach wie vor "wissen" wir in der "Wissenschaft" verdammt wenig. Ja manche meinen: Weit weniger als früher. Weil wir in einer rationalistisch-reduktiven (und damit eigentlich, ja eigentlich irrationalen) Neudefinition von Wissenschaft, wie sie speziell seit Popper und Whitehead alles beherrscht, den gesamten Bereich der Metaphysik ausschließen.

Oder sollen? Denn immerhin ist auffällig, daß seit Jahrzehnten jede Theorie bekämpft wird, die einer rein immanenten, begrenzten, auf sich beschränkten Welt entgegenstehen. Hierin ist wohl jener ideologische Kern zu suchen, unter dem die Wissenschaft oft so deformiert wird.










*240718*