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Freitag, 24. August 2018

Ein Experiment, das uns das letzte Hemd kostet (1)

Wir haben an dieser Stelle erst vor kurzer Zeit die Frage aufgeworfen, wieweit an der Finanzkrise 2008 wirklich die Gier der Banken schuld war. Sondern, ob diese nicht völlig erwartbar reagiert hatten, als der Staat planlos und panisch in den Markt eingriff. So daß es die Regierung selbst war, die die größte Krise seit 1929 ausgelöst hatte, die den amerikanischen Steuerzahler die unfaßbare Summe von fünf Billionen Dollar gekostet hatte.

Diese (leider sehr langen und langatmigen) Videos treiben diese These noch um einen Schritt weiter. Indem behauptet wird, daß es nicht einfach der Altruismus der Regierung Bush gewesen ist, der jedem Fuzzi den amerikanischen Traum ermöglichen sollte. Vielmehr stand dahinter die "diversity"-Agenda. Gezielt sollten nämlich Randgruppen - Migranten, soziale sehr niedrig gestellte Gruppen, Minderheiten - ermuntert werden, so "wie Amerikaner" zu leben. Gruppen, die es sich niemals sonst hätten leisten können, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, konnten es sich plötzlich leisten. Dank eines Geschäftszweiges, der weltweit der größte ist: Der, der Immobilien.

Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen:  Es war die Unvernunft der Diversifikations-Politik, also einer Sozialpolitik, die meint ohne Vernunft auszukommen sei Pflicht und möglich, ja hätte sogar positive Konjunktureffekte, die Amerika ein Drittel seines jährlichen Bruttosozialprodukts kostete. Jeder durchschnittliche Amerikaner hat den absurden, ja gesellschaftspolitisch zerstörerischen Traum der Regierung, Migranten über Geld zu "integrieren", mit horrenden Steuerzahlungen finanziert, die in den Wind geschrieben werden mußten. Das alles wegen eines haarsträubenden Sozialexperiments. Das alles wegen der Identitätspolitik der Rassendiversifikation, der rassisch-kulturellen Egalisierung.

Zum Vergleich: Es wäre, als würde man in Deutschland und Österreich jedem der Migranten der letzten Jahre ein Kredit für ein Haus zur Verfügung stellen - und sehr weit sind wir davon ja gar nicht entfernt! - auf daß der rascher integriert würde. Man wischt einfach die sozialen Unterschiede vom Tisch! 

Aber nicht nur ist das nicht der Fall, sondern die Banken bleiben auf gigantischen Kreditausfällen sitzen, weil lediglich ein minimaler Prozentsatz der Zuwanderer in die Lage kommt, ein Einkommen zu generieren, das ihm eine geregelte Rückzahlung der Hauskredite möglich macht. Zum Dank dafür werden die Manager nicht nur mit gewaltigen Bonuszahlungen entlohnt, sondern die Banken werden auf Steuerzahlerkosten "gerettet". Nicht nur das, sie werden den Regierungen die Kredite geben, die zur Rettung der eigenen Bank notwendig sind, und also doppelt daran verdienen. 

Das ist der Preis dafür, daß man auf ihrem Image herumreiten darf. Was den Inhabern von Aktien und Anleihen ziemlich wurscht sein wird, denn deren Rendite stimmt ja. Aber die Regierung wird natürlich alles tun, um die Schuld von sich zu weisen. Ihre Kontrollorgane hätten alles versucht, aber die Banken, nein, die Dynamiken der Märkte wären schneller gewesen. So fangen sie die Stimmen der Unterklassen, mit dem Geld der Mittel- und Oberschicht.

Und die Bankmanager? Die werden dankbar auf ihren Yachten und in den schönen Villen sitzen und selbst bei den Golfpartien in Nobelclubs nur vielwissend nicken und diskret schweigend nach dem Golfball Ausschau halten.

Im Nebenzug unterstützt fortan der Staat großzügig die Medien, die - wie wir alle "wissen" - unter extremen Geschäftseinbrüchen leiden, was natürlich den bösen Internetmedien etc. zuzuschreiben ist. Denn diese gehören zwar den Banken, aber Geld stinkt bekanntlich nicht. Dafür erzählen die brav folgende Geschichte: Gierige Bankmanager und verantwortungslose Immobilienhaie haben Millionen Hispanics und afro-amerikanischen Bürgern, die niemals kreditwürdig waren, Hypothekarkredite aufgeschwatzt. In ihrer Gier haben sie diese faulen Kredite noch einmal neu verpackt, und dem weltweit (durch niedrige Zinsen) renditehungrigen Bankenkapital verkauft. Auf diese Weise wurde eine Menge Risiko ins Ausland verlagert. 

Die Botschaft, die hinter dieser These - es ist eine These, wohlgemerkt! - steckt, ist freilich atemberaubend, und dabei ... ziemlich plausibel. Die Politik hat längst gemeinsam mit dem Big Business ums Geld einen engen Pakt geschlossen, wo eine Hand die andere wäscht. Die einen verdienen sich dumm und dämlich, die anderen können eine verbrecherische Sozialpolitik durchsetzen, die ihnen noch dazu Wählerstimmen sichert. Die Kosten dafür trägt der einfache Arbeiter und der Mittelstand, der von dieser Koalition von Politik und Business nach Strich und Faden verarscht wird. 

Denen, die das sehen, die das kommen sahen, die warnten, fehlte und fehlt es an Macht und an Medienpotenz.  Deshalb war dies alles leicht zu kontrollieren und die Öffentlichkeit spielend leicht zu manipulieren. Aber das ist erst der Anfang der Geschichte. 

Die ganze Geschichte ist atemberaubend

Wenn wir von den fünf Billionen Dollar sprachen (andere Zahlen sagen 4,5 Billionen, wie auch immer) dann ist damit Geld gemeint, das real vorhanden sein muß. Es ist auch tatsächlich alles, was in den USA real vorhanden IST. Denn Unternehmer müssen bezahlt werden, diese müssen real ihre Löhne bezahlen, etc. etc. Und auch das Risiko der Banken ist in diesem Umfang real.

Also gibt es eine Einrichtung, von der kaum zu hören ist: Es ist der Nationale Fonds für Refinanzierung, der Community Reinvestment Act. Darin mischen auch die regionalen Politiker mit. Und darin ist beschlossen worden, 4,5 Billionen Dollar in sozial schwächere Gruppen und Minderheiten zu investieren. Gemeinden, Lokalregierungen, die in einer Reihe von Suborganisationen auftreten, haben also diese Geschäftspraktiken nicht nur rückversichert, sondern sogar als politisches Programm gefordert, das sich als "Gemeinde-Entwicklungs-Programm" definierte. Die Ursprünge dieser Programme gehen auf Gesetze aus 1977 zurück (Carter), waren aber bis 1995 zahnlos, weil mittellos. 

Ursprünglich waren es sogar Programme, die verhindern wollten, daß große Banken mit diesen Programmen Geschäfte machten. Aber das kehrte sich bald um, und es baute sich mit der Zeit ein "Liebesverhältnis" zwischen Banken und Gemeinden (Städten, Lokalregierungen) auf. Immerhin wurden nun Kredite durch öffentliche Garantien besichert.

Bald änderte sich der Charakter dieser Programme auf "rassische Zielsetzungen der Diversion", also der "Gleichberechtigung", und das heißt längst: "positive Diskriminierung". Bis 2007 hatten die Gemeinden eben diese 4,5 Billionen Dollar an Investitionssumme aufgebaut. Die meisten der Gelder waren in Programme der "rassischen Diversion" geflossen. Banken wurde dabei die Auflage erteilt, Gelder an "red lined" Bezirke zu vergeben, also Bezirke, die normalerweise als zu riskant beurteilt worden wären. 

Denn diese Banken hatten bislang eher vermieden, solche Risken einzugehen: In Gebiete, an Klienten Geld zu verleihen, die hohes Risiko, etwa wegen verfallender Immobilienpreise, oder weil die Immobilien unter der "Nutzung" zu hohe Wertverluste erlitten, die Mieten verfielen etc., einzugehen. Das änderte sich mit der Zeit. Die Banken begriffen, daß sie gar kein Geld verlieren konnten, wenn sie den zunehmend fordernder werdenden Auflagen folgten - Kredite vor allem an "rassisch Benachteiligte" etc. zu vergeben! Die Öffentlichkeit stand ja dafür letztlich gerade. Und weitere Geschäfte winkten. Am schnellsten stiegen diese Kredite deshalb von 1990 bis 1997 - in dieser Zeit war Clinton an der Regierung. Banken wurden mehr oder weniger gezwungen, bis 2008 fünf Billionen Dollar an fragwürdige, aber aus "ethnisch-ethischen Gründen" nun bevorzugte Klienten zu vergeben.

Die Absicht der Regelung war, daß die Banken unter öffentlicher Garantie so viele und so lange Kredite an "Unterprivilegierte" vergeben sollte, bis diese "gleichgestellt" waren.

Bis 2017 haben auf diese Weise die Banken auch über 60 Milliarden Dollar für öffentliche Investitionen verliehen. 5,2 Billionen Dollar wurden bis dahin als "kleine Geschäftskredite" (unter rassisch-egalisieren-sollenden Gesichtspunkten) vergeben. Da fallen die 107 Millionen Dollar in "philanthropische Projekte" kaum noch ins Gewicht. Übrigens sind dabei auch die christlichen Kirchen Nutznießer. Dafür gab so mancher Bischof gerne mal sein Gesicht für PR her.

Morgen Teil 2)





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