Wissen Sie was, werte Leser und Leserünnön? Ich habe es satt, so richtig satt, daß jeder, wirklich jeder, der mir begegnet, so er nicht einer der wenigen Menschen meines Vertrauens ist, wie der Weinhändler, oder die Koksverkäuferin (diese beiden wollen, da ich auf jeden Fall so bleibe, wie ich bin; wie schön), an mir herumerziehen. Die Kellnerin im Café. Die Kassiererin im Supermarkt. Der Regalschlichter im Getränkediscounter. Der Schaffner in der Bahn.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 14. Dezember 2021
Das kommt raus, wenn man es satt hat. (2)
Die Quellen aus denen ich mich nähre, befinden sich in einer anderen Sphäre. Selbst wenn ich sie neuerlich und beharrlich wieder und wieder nennte, es hätte keine Auswirkung. Man sieht nur, wo es im eigenen Inneren Licht ist. - So könnte man die Berichterstattung lesen. Die von niemandem so zusammengefaßt werden kann, wie es aussieht, daß sie ausgewogen bleibt. Vielmehr stehen wir einer wildgewordenen Kamarilla von Experten gegenüber, die - Hand in Hand mit der Journaille "umsetzt, was der Sache nützt" - pausenlos manipulieren will, und das dann "erziehen" nennt.
Montag, 13. Dezember 2021
Das kommt raus, wenn man es satt hat. (1)
Lassen wir einmal das weg, womit alles schon begänne. Denn was soll eine Behandlung sein, die etwas behandelt, was nicht da ist? Was meint man, wo das hinführen soll? Richtig. Dorthin, wo wir heute sind. Dorthin, daß das was behandelt wird, plötzlich neue und eigene Realität bekommt. Der Hypochonder stirbt an dem (an, nicht vor oder durch Angst; laßt doch endlich diesen hirnlosen Psychologismus!) was er fürchtet, nicht an dem, was er vor der Selbstdiagnose hatte.
Die Meldungen nehmen tatsächlich zu - und natürlich wissen wir, daß die Medien selbst es sind, die hier Wirklichkeiten erfinden. WIR WISSEN, daß sich der wahre Inhalt einer Meldung schon an der Art zeigt, in der er gebracht wird. Aber wir tun diesmal nicht empfindlich, sondern packen den Hirsch diesmal am Gepränge. Und nageln die Üblen, die ja nur Wahres berichten (und darauf hoffen, daß wir nicht wissen, daß man immer und am besten mit Wahrheiten lügt, die man nur leicht anders arrangiert ...) auf ihre eigenen Aussagen fest:
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