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Dienstag, 31. August 2021

Die klarsten Argumente (1)

Die erhellendste und konziseste Äußerung zum letzten motu proprio "Traditionis Custodes" von Papst Franziskus hörte der VdZ im Podcast eines slowenischen Kanals. (Auf Youtube natürlich längst gesperrt.)

QR EM Jones im Podcast

Darin wird E. Michael Jones um seine Meinung zu der über diese Anordnung absehbaren Beschränkung* der Alten Messe befragt. Ob er dafür oder dagegen sei? 

Und in der Art der Fragestellung nahm der Interviewer vermeintlich die zu erwartende Antwort vorweg: Ein konservativer, also ein echter Katholik könne doch nur dagegen sein?!

Gegen die Erwartung des Interviewers stellt Jones aber zur Antwort eine Gegenfrage: Ob er beides wählen könne? Denn das Motu Proprio sei viel subtiler zu sehen. Rein pastoral war es nämlich seiner Ansicht nach notwendig. Auch wenn es der Alten Messe auf lange Frist quasi den Todesstoß bereiten wird. Aber aus anderen Gründen ist es Symptom für etwas, das abzulehnen ist. 

Warum war es notwendig? - Ganz offensichtlich verfolgt "Traditionis Custodes" die Intention, so Jones, die Alte Messe nur noch für jene zuzulassen, für die sie einen ursprünglichen Kult darstellt - also die "Alten" (wie den VdZ), die damit aufgewachsen sind. Das bedeutet, daß mit ihnen über kurz oder lang auch die Alte Messe verschwinden wird.

Aber ob Jones denn nicht der Ansicht sei, daß das eine Katastrophe sei und sich gegen die Tradition der Kirche richte? Wo doch die Liturgie eine Lebensfrage der Kirche sei, man möge doch schauen, welchen Zulauf sie gerade bei den Jungen hätte. Und die Piusbruderschaft sei auch nicht mehr als schismatisch eingestuft, die Exkommunikation aufgehoben!

Da erzählt Jones von seiner Begegnung mit Bischof Richard Williamson, den er an anderer Stelle sogar als "lieben Freund" beschreibt.