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Montag, 31. Dezember 2018

Der Zeit enthoben

Man tritt vor allem in den frühen Filmen Chaplins aus der Zeit heraus. Man erfährt eine Leichtigkeit, die einen wie neu geboren sein läßt. Chaplin hat solche kurzen, aber ungemein detailreichen, perfekt einstudierten Filme an wenigen Tagen produziert und in enormer Menge ausgestoßen. In denen seine Spielfreude zum Greifen ist. Sie waren ein gewaltiger Kinoerfolg. Erst ab den späteren 1920er Jahren hat er sich großen Themen (und langen Filmen) gewidmet. Doch schon dieser Slapstick lebt von dem, was er mit der Entwicklung des Films (und der Heranbildung des Publikums) in größeren dramaturgischen Zusammenhängen herausarbeitete, vom menschlichen Charakter. 

Die Tragik, die in seinen späteren Filmen immer mehr durchkommt, ist hier aber erst angedeutet. Sie wird umso bestimmender, je länger Chaplin in den USA lebt und sich ein Deutungsrahmen herausbildet, der die Teilszenen in ein bestimmtes, durchgängiges Aussagelicht stellt. Hier stehen die einzelnen Takes noch relativ für sich. Der Gesamthandlung fehlt das Zwingende, das die Handlung aus sich selbst heraustreibt. Das verträgt keinen längeren Film, der Spielort ist zufälliges Spielmittel mit dem jongliert wird. Und vor allem vertrug es die Zeit nicht. Chaplins Filme waren vor allem für die Moral der Frontsoldaten von großer Bedeutung, die für einige Stunden aus ihrer Geschichte gehoben wurden.


Charles Chaplin - "Die Pfandleihanstalt" (1916)








*121118*

Sonntag, 17. Juni 2018

Ein kräftiger Schluck von der Medizin der Heiterkeit

Eine Empfehlung von Leserin C soll der werten Leserschar dieses Blog nicht vorenthalten bleiben. Es zeigt Timo Wopp mit Zirkus vom Feinsten. Bei dem man bekanntlich etwas ganz Kostbares erleben kann: Wie Akrobatik, wie außergewöhnliche Fertigkeit - zweckfrei, aber nicht sinnlos - mit ganz einfachen, aber perfekt beherrschten Mitteln, die scheinbar aus der Trägheit der Naturgesetze befreit werden, die die Dinge weit höher hebt als sie normalerweise sind und Heiterkeit ins Herz zu zaubern vermag. Die den Weg über den Intellekt nicht braucht, für den nicht mehr wirklich Platz ist. Weshalb das eben nicht Kabarett ist - sondern etwas viel Besseres: Reine Medizin.

Das erinnert an die Tourneen von Charlie Chaplin in den letzten Kriegsjahren des Ersten Weltkrieges, wo er, der im Stummfilm bereits seine ersten großen Erfolge feierte, in England Aufführungen in Lazaretten gab. Als seinen Beitrag zum Krieg. Zumal man ihm vorgeworfen hatte, er habe sich vor dem Dienst mit der Waffe gedrückt. Die Erfolge waren sensationell. Es gibt jede Menge von Meldungen, die nicht nur von weit besserem Heilungsverlauf bei vielen verwundeten Soldaten, sondern sogar von Spontanheilungen berichteten.

Bei diesem Video wird einem klar, warum das passieren kann. Heiterkeit, wirkliche, unschuldige Freude ist tatsächlich die beste Medizin. Denn letztlich geht Heilung immer vom Patienten selbst aus, und sie ist weit weit mehr als ein physiologischer Ablauf. Der nur anzeigt, nicht "bewirkt". Es ist vielmehr immer die subjektive Lebenskraft, die gesund macht und gesund hält. Der Mediziner kann mit all seiner Technik nur unterstützend wirken. Ja, er wirkt selber sogar am besten durch seine Persönlichkeit, durch die Art der Begegnung mit dem Kranken. Das ist der Hintergrund der Tatsache, daß der Heiler selbst, Jesus Christus, so oft mit der Sündenvergebung begann. Um die innere Kraft des Selbstseins, die durch die Sünde (immer!) beeinträchtigt und behindert wird, wieder zur Verbindung mit der Welt des Geistes Gottes fähig, und damit offen für die geschenkhafte Gnade zu machen. Aus der der Mensch alleine lebt.







*260518*

Mittwoch, 19. Juli 2017

Wir WOLLTEN sein wie die Amerikaner

Es ist mehr als eine Hommage an die wunderbare Schauspielerin Sophia Loren. Es ist ein Gewahrwerden, daß wir uns auch unserer eigenen Zeitbedingungen bewußt sein müssen, und daß es zu nichts als Verhärtung und Lächerlichkeit führt, diese zu verleugnen. "Du willst ein Amerikaner sein" war viele Jahrzehnte die Maxime Europas, und das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Müssen diese oft kleinen Sektschalen leeren, dürfen sie leeren, sie waren voll guten Champagners. Das Ganze ist eine andere Sache. Aber schütten wir mit dem Bade nicht die Einzelwahrheiten weg, das macht uns nur irritiert und unsicher und vor allem - engherzig. Damit ... dumm und wirklichkeitsdefekt. Denn das Eingangstor zum Wirklichen ist immer das historsich Konkrete, so dicht der Dschungel,den wir uns freizuschlagen haben, auch sein mag.

In diesem Filmchen übrigens einige Ausschnitte aus Charlie Chaplins letztem Film "Die Gräfin von Hongkong", nach dem er sich endgültig enttäuscht von den immer geringeren künstlerischen Möglichkeiten des technisch immer ausgereifteren Films - Farbe und vor allem: Ton. Chaplin lehnte den Ton im Film immer ab - trotz großartigster Besetzung und schauspieleirischer Großleistungen (Marlon Brando!) abwandte.









*120617*

Mittwoch, 28. Januar 2015

Glatte Lüge

Was passiert eigentlich bei der Illusion? Der von ihr Befallene hält etwas für Wirklichkeit, das keine ist. Deshalb arbeitet der Illusionist bewußt mit der kognitiven Interpretation - dem gedanklichen Urteil. Und nicht selten weiß der "Getäuschte", daß es das soeben Gesehene nicht wirklich gibt, er weiß nur nicht, warum es ihm dennoch so erscheint.

[Schauen Sie nun das Filmchen unten an.]

In der Photographie (und Fernsehen, Film ist Photographie) wird auf eine Wirklichkeit Bezug genommen. Was man in der Photographie sieht, ist nicht das Ding selbst, als Wirklichkeit, sondern sie ist ein Bericht davon, eine intellektuelle Aussage. (Gefühl wird damit durch das Sentiment ersetzt, als intellektive Selbstvergewisserung eines Gefühls aus Wirklichkeitsrezeption, das gar nicht da ist. Wie es gerade für amerikanische Filme so kennzeichnend ist. Und - welche Überraschung - etwa auch für orientalische Filme. Man denke an Indiens Bollywood. In Kulturkreisen also, denen es an Seinsvertrauen mangelt, ja die dessen Bewältigungsversuch darstellen.)

In der visuellen Wahrnehmung eines wirklichen Dings trifft der Mensch auf eine Wirklichkeit. Diese regt in ihm dieselbe Wirklichkeit an. Nicht in einem Übergang, sondern in einer Selbstevokation. Sehen, jedes sinnliche Wahrnehmen ist deshalb ein Akt, eine menschliche Leistung. 

Im Film, und speziell im Fernsehen, und noch mehr: im technisch "perfekten" Fernsehen, wird nun aber keine Wirklichkeit transportiert (bzw. die Wirklichkeit, an der der Betrachter teilnimmt, die sich vor seinen Sinnen ausbreitet, ist völlig anderer Natur als die Aussage "Film"), sondern es wird von einer Wirklichkeit berichtet. Die aber gar nicht erlebbar ist. Weil sie nicht da ist.

Der Betrachtungsvorgang ist in zwei Ebenen einzuteilen: Der eine ist die Information. Film ist, je technisch perfekter er ist, nur noch Information. Der zweite Vorgang aber ist zugleich der fatalste. Denn er täucht eine sinnliche Wahrnehmung vor, die es so gar nicht gibt. Er täuscht diese Wahrnehmung aber nicht nur vor, sondern er täuscht eine innere Aktivität vor, die er schlicht nachahmt (indem er die Schöpfung des Bildes, wie es aus sinnlicher Anregung entstehen kann, als Reaktion, bereits dem Urteil vorgibt). Und diskoordiniert sinnlich eintretende, gegenüberstehende Wirklichkeit, von der Wahrnehmung als Akt.

Dasselbe, was also der Illusionist macht, macht auch der Fernsehmacher: Er täuscht eine Wirklichkeit vor, die nicht der Wahrnehmung entspricht, sondern dem intellektiven Urteil. Prinzipiell, nicht durch Inhalte. Diese sind dann bestenfalls noch in Lüge oder Nicht-Lüge einzuteilen.

Der Wirklichkeitsverlust der Gegenwart - als Seinsverlust - ist im Wesentlichen eine solche Spaltung. Eine Spaltung in den eigentlichen sinnlichen Begegnungsakt, und einer nicht mehr real erfolgenden, sondern im Urteil je vorweggenommenen, aber nur noch intellektiven, nicht mehr habituellen Reaktion. Wo gibt es heute noch Menschen in Europa, die an dieser Entwirklichung nicht bereits leiden, deren Sprechen nicht wie ein Scheinkonstrukt über ihnen schwebt, und die vor allem die Diskrepanz zum situativen Wahrnehmen, zum eigenen habitus vor allem, gar nicht mehr empfinden? Die sich nicht völlig in aberwitzige Scheinwortwelten aufgelöst haben, in denen sie wie in Wolken über sich selbst schweben?

Kunst ist niemals Illusion. Sie ist hingegen die Darstellung einer Wirklichkeit, das heißt: sie IST die Wirklichkeit. Die Kommunikation mit dem Betrachter ("Konsumenten") ist deshalb die Herausforderung zu einem Akt der Selbsthervorrufung dieser Wirklichkeit. Das ist die Ebene, auf der Kunst, ja: auf der DIE WELT "funktioniert". Die einander durch die Sinne bzw. dort anhebend in die Ebene der göttlichen Ebenbildlichkeit, Analogie, hebt. Über Stufen, bis zum Menschen, in dem auch der Geist lebendig werden soll, der sich aus der sinnlichen Wahrnehmung in die höchste Form der Wirklichkeit, der Wahrheit, herauszieht, in der Geistigkeit des Menschen, eine Aktivität.

Das ist der Sinn der Kunst, und so ist sie auch WIRKLICHE Schöpfung, eben: Wirklichkeit. Keine Illusion, keine Virtuosität (so sehr beides miteinander zu tun haben kann), und keine simple "Information" (wenn sie auch Information enthält). Das ist der Grund, warum der VdZ seine größten Zweifel hat, ob Film (und: wann gerade noch, und: wenn, dann auf welcher Ebene) Kunst sein kann. In jedem Fall hat ihn die Technisierung, die technische "Perfektionierung" (hin zur Illusion) schwer geschädigt. Niemand geringerer als Charles Chaplin war deshalb der Meinung, daß sich bereits mit dem Tonfilm der Film als Kunst erledigt habe.

Aus dem hier Angedeuteten kann aber das Urteil über eine (intellektive) Aussage wie in diesem Werbefilm nur lauten: Er verkündet eine glatte Lüge, die bösartig verführerisch den Menschen sogar von seinem noch sinnlichen Wirklichkeitserfahren (Weihnachtsfest) wegziehen soll.

[Und nun schauen Sie sich das Filmchen noch einmal an.]








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Freitag, 9. September 2011

Vom Ruhm überrascht

Als Charlie Chaplin seinen ersten Filmvertrag unterschrieben, und sich in den ersten beiden Jahren immer bessere Arbeitsbedingungen erkämpft hatte, war er derartig in seine Arbeit vertieft, daß ihm nicht auffiel, wie groß seine Popularität bereits gestiegen war. Phasenweise in Wochenabständen, manche Filme in wenigen Stunden oder Tagen abgedreht, hatte die Filmproduktion die Filme sofort und mit überwältigendem Erfolg verkauft, was Charlie nur an seinen Kontoauszügen aufgefallen sein dürfte. Kopien (nach 30 oder 90 Tagen Aufführungen im Grunde fertig, aber entsprechend billiger noch für Kinos zu haben) liefen Jahre, ja Jahrzehnte mit größtem Erfolg.

Als er mit seinem Bruder Sidney 1914 zu Verhandlungen per Eisenbahn von Kalifornien nach New York reiste, war er völlig überrascht, als er in den einzelnen Bahnhöfen ankam, und von riesigen Menschenmassen bejubelt wurde. Während sie sich schließlich New York näherten, langte gar ein Telegramm des dortigen Polizeichefs ein, er möge bitte auf keinen Fall erst in der Central Station aussteigen, sondern in einem Vorort, denn man könne die Sicherheit aufgrund der Vieltausenden, die auf ihn warteten, nicht mehr gewährleisten.

Das Land fand er überschwemmt mit Devotionalien, Souvenirs, Chaplin-Statuen oder -bilder - nichts, was nicht in Chaplin-Ausführung erhältlich war. Sidney Chaplin versuchte ein Jahr lang, diese Schwemme zu sichten, um für seinen Bruder wenigstens Geld herauszuschlagen, aber es war angesichts der Menge und Details unmöglich (und zuwenig rentabel).

Erst jetzt, und in Raketentempo, war seine Popularität auch für ihn ein Geschäftsargument. Und er erhielt einen Filmvertrag mit Verdienstsummen, die außer vielleicht Rockefeller noch nie jemand in den USA verdient hatte.


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Mittwoch, 7. September 2011

Lahme werden gehen

Die Kampagne gegen Charles Chaplin flaute nach 1918 erst allmählich ab. Und zwar als bekannt wurde, daß er 1916 tatsächlich bei der britischen Botschaft aufgetaucht war, um sich (freiwillig) der britischen Armee zur Verfügung zu stellen. Doch die Botschaft hatte, in Absprache mit dem britischen Wehramt, entschieden, daß ein Komiker und Zeichner von Kriegsanleihen (Chaplin hatte 1/4 Mio Pfund Anleihen gezeichnet) viel wertvoller war, als ein schmales Bürschchen, das (stark untergewichtig) versuchte, den Hunnen (=Deutschen) Kampfeswunden zuzufügen. Dabei waren sogar Argumente laut geworden, daß sein watschelnder Gang doch das beste Beweiszeichen dafür wäre, wie flink Chaplin dabei wäre, aus den Schützengräben zum Sturm gen Germanien herauszuspringen.

Als Chaplin 1921 in England zu Besuch war, kippte die Stimmung endgültig: Veteranen überließen ihm ihre Tapferkeitsmedaillen - er habe ihnen so oft Mut gemacht und sie wieder ans Leben glauben lassen, daß ihm die Auszeichnungen gebührten. Lazarette berichteten, daß sie spezielle Projektorkonstruktionen anfertigen hatten lassen, die Chaplin-Filme auf die Decke projizierten, sodaß sie Schwerverwundete ebenfalls sehen konnten.

Ärzte berichteten von Wunderheilungen, die sein Humor bewerkstelligt haben solle, und erzählten daß seine Filme mit therapeutischem Zweck eingesetzt worden waren. Einer hatte eine regelrechte Therapie entwickelt, wo er Patienten mit Bildern von Chaplin so fesselte, daß sie ihre Schmerzen vergaßen, und rascher genasen. Photographien zeigte er schon deshalb her, weil die Patienten für kurze Zeit von dem Gedanken, der Doktor würde Chaplin persönlich kennen, so begeistert waren, daß sich ihr Zustand schlagartig besserte.

Es gab mehrere Berichte, wonach Verwundete, die gehunfähig in hinteren Bettenreihen gelegen hatten, plötzlich und ohne Krücken, sich vor Lachen schüttelnd, aufgestanden und nach vorne gegangen waren, um besser zu sehen.



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Donnerstag, 30. Juni 2011

Erinnertes Sehen

Es ist in jedem Fall ein Irrtum zu meinen, wir würden die Dinge so sehen, wie die Photographie - die nur die Zentralperspektive kennt - sie abbildet. Wir erfassen Punktmengen, und tasten dann das Bild ab, das sich in unserem Geist allmählich zu einem Bild, zu einer Wirklichkeit zusammensetzt - an die wir uns bei der Photographie lediglich erinnern! Denn die Photographie hat nur die Referenz auf Tatsächliches, sie kann ohne das Objekt nicht bestehen. Das Kunstwerk aber will eine für sich bestehende, geschlossene Welt entstehen lassen. Auf Photos reagiert man deshalb zweitwirklich, in der Vorstellung, sie wirken deshalb als Sentimentalität.

Die Begegnung mit dem Kunstwerk ist aber wirklich, sinnlich, die Begegnung mit einer für sich bestehenden Welt, die von mir getrennt ist.

Die Frage nach der Kunsthaftigkeit von Photographie - und nur dann hat sie diesen Sinn, wenn man Kunst als die Steigerung des Lebens in den Geist hinein (nur dort kann man von Schöpfung reden) versteht -entscheidet sich also am Punkt, ob es gelingt, mit dem photographierten Bild (und ich spreche da auch vom Film) etwas wesentlich anderes zu schaffen, als Sentimentalität - eine Welt.

Wenn man den letzten Film von Charles Chaplin, der sich ja lange geweigert hat, den Tonfilm überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, denn der sei keine Kunstform mehr, ansieht - "Die Gräfin von Hongkong"/"A Countess from Hong Kong" (1966) - wird deshalb auch klar, daß Chaplin sich höchst vorsichtig heranzutasten versuchte. Mehr als verfilmtes Kammerspiel gelang ihm mit dieser seiner letzten Arbeit nicht. Man spürt aber ständig, wie Chaplin mit genau dieser Frage ringt. Und die schnitttechnischen Unvollkommenheiten, die Brüche in gar nicht wenigen feinen Anschlüssen, die auf Filmkenner "dilettantisch" wirken könnten, erscheinen mir als für ihn unverzichtbare Illusionsbrüche, mit denen er diese Sentimentalität verblasen wollte.

Photo Sally Mann / everyday_i_show


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