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Dienstag, 27. Dezember 2022

Herrschaften so wird das nix

Ob sie nun WEF heißoen, NGO dies udn NGO das, UNO oder WHO oder Oligarchie oder Neocons oder Atlantikbrücke oder Geheimgesellschaft hier udn Geheimverbund dort, Bilderberger oder Schnapsburger oder Bill Gates Foundation 1 bis 8 oder Yuram Harari, Gott hab ihn selig - es ist völlig egal. Denn eines sage ich IHnen gleich, werter Leser - die haben bei weitem mehr Ahnung vom Menschen als all die Schnapsprunzter, die sich da seit Jahren als fundamentale Kritiker aufspielen um die Nwe World Order oder wie immer das Schreckgespenst heißt, das die Menschheit angeblich oder wirklich bedroht (und die Menschheit an sich IST NICHT bedroht, daß wur uns da keine Illusion machen, sondern ihre Kutlur ist es, und DARIN die Menschheit) 
Die sind nicht böse, weil sie was Böses wollen, sondern die glauben alle an dasselbe wie die Kritiker - sie glauben das Gute zu wollen. Der Witz ist vielmehr: Die gehen alle von einer Natur des Menschen aus, die vollkommen falsch ist! Teilweise gehen aber die Kritiker nicht nur von demselben Schwachsinn aus, sondern regen wich wegen der Fetzen Realismus auf, den die New World-Order Verschwörer udn so weiter noch besitzen. 
Und deshalb die Kritiker nach Strich und Faden ausspielen, weil die noch in zehn Jahren dasselbe "aufdecken", die Schildkröte aber schon beim nächsten Hafen ihren Maulsalat frißt. Herrschften, so wird das nix. 
Das dachte ich, als ich am Stephanitag - während ich Entenkeulen marinuierte, udn zwei Kilo Rotkraut zustellte (morgen und übermorgen und vermutlich noch überübermorgen gibt es Braten vom ungarischen Donauhirsch) - die Sendung von Reiner Füllmich hörte (sie ist unten eingebettet), hat es mich einmal mehr umgehauen. Und nicht einfach das. Sondern ich habe es endtültig satt. Das ist doch ALLES verschwendete Zeit, ud nur noch ein ständiges Bestägigunsservieren, daß man eh auf der richtigen Seite ist. 
Die Kritiker sind dabei fast immer sogar noch blöder als die,  die es - ob angeblichoder mit Recht ist hier irrelevant - zu kritisieren gilt. 

Sonntag, 23. Oktober 2022

Fruchtbare Becken - Orte des Lebens (2)

Die Abtötung des fruchbaren Beckens der Menschheit, das der Frau, über das Mittel der Impfung, an den Beispielen Kenia und den Philippinen - In einem bewegenden Film sah ich dieser Tage eine Zusammenfassung des unglaublichen Skandals, der in Kenia (Siehe Anmerkung*) vor rund zehzn Jahren aufplatzte. 

Dort hatte in enger Zusammenarbeit mit der Regierung die WHO eine "Impfkampagne" übers Land und besonders über die Frauen gebracht. Unter dem Vorwand aber, eine Infektion der Babys bei der Geburt - durch unhygienische Abtrennung der Nabelschnur, immerhin wurden ja ein Großteil der Kinder dort noch zuhause geboren - hatte man eine Impfung gegen den Tetanuserreger auspaldovert, die bei Babys in sehr seltenen Fällen eine schwere Erkrankung auslösen kann. 

Samstag, 22. Oktober 2022

Fruchtbare Becken - Orte des Lebens (1)

Mit einer Gallone (3,7 Liter) Diesel läßt sich mit einem Flußschiff eine Tonne Weizen 600 Kilometer weit transportieren. Um die Menge an Getreide, die ein Flußschiff den Misissippi hinunter transportiert, auf die Straße zu bringen, wären aber je nach LKW-Größe bis zu 1100 Lastwagen notwendig. Das zeigt nur eine Dimension des Problems, das sich der amerikanischen Flußschifffahrt derzeit stellt, denn 92 Prozent der gesamten Nahrungsmittelproduktion der USA kommt aus dem Mississippi-Becken, und wird seit eh und je durch Schiffe zu den Verladehäfen am Gold von Mexiko geschippert. 

Durch die Trockenheit des heurigen Sommers aber sind die Wasserstände des Mississippi im Herbst 2022 äußerst niedrig, möglicherweise bald zu niedrig. Die Folgen für die Ernährugnslage der Welt könnten dramatisch sein, nicht zuletzt, weil die Kosten und damit die Preise steigen würden. 

Dienstag, 25. Januar 2022

Welche Stunde es geschlagen hat

Geht es ihnen auch so, werte Leser? Daß Ihnen die Leute "wegbrechen", mit denen Sie zwar immer ziemlich unterschiedliche Auffassungen vereinten, weil sie meinten, man könne ja nachsichtig sein, könne ja trotz der so unterschiedlichen Auffassungen in einen Topf spucken. Und sei es, weil gewisse Teilstrecken auch für sie gemeinsam begehbar schienen, weil einem ihrer Ziele zuarbeiteten. Und es nie zu dem Punkt kam, wo es tatsächlcih auf etwas angekommen ist.

Aber plötzlich brechen die weg. Plötzlich blicken sie sich wieder einmal um, und mit einem mal steht der andere auf jener Seite, die der ihren exakt gegenüber liegt, ja, die daran arbeitet, sie auszuhebeln und ins Nichts des Unvereinbaren, ganz sicher Inakzeptablen zu stürzen. Wie wir es jetzt in der Impfpflicht erleben. Wie wir es jetzt im "großen Reset" erleben, wie manche es bezeichnen, und wie die UNO es in ihrer Agenda 21 UND in ihrer Folge-Agenda 30 bezeichnet, zu denen uns unsere Politiker verpflichten und verpflichtet haben. (Man fühlt sich mit einem mal auch so ausgeliefert, verkauft, verraten.) 

Plötzlich (und ich kenne so einen Fall, deshalb greife ich das Thema ja auf, denn es scheint durchaus tauglich das zu beschreiben, was in den letzten beiden Jahren mit praktisch sämtlichen Grünen und Linken passiert ist) ergibt sich sogar ein ganz erstaunlicher Moment. Wo dieser eine und jene jenen, die noch vor drei Jahren vor dem "großen Reste" warnten, die panisch von Surveillance und Kontrolle warnten, und sogar noch strenger als Sie selbst, ja fast hysterisch sogar, hinter jeder Ecke eine "1984" zu warten schien, in seiner Übertriebenheit gar nicht übertrieben war. Sondern seine Paranoia realitätsgerechte Reaktion war. 

Dienstag, 28. Dezember 2021

DARUM geht es (2)

Nachwürfe, und eine dringende Warnung. Nicht nur, weil ein Whistleblower offenbart, daß die WHO offenbar gelogen hat. -
QR ServusTV 1-3

Wenden wir uns aber nun noch einem im Dritten Teil einer Dokumentation von Servus TV "Auf der Suche nach der Wahrheit" vorgestellten schweren Vorwurf, den ein (ehemaliger) Mitarbeiter der WHO an die Öffentlichkeit bringt. Der für mich dieses vermutlich wohlest gemeinte Projekt des Mateschitz-Mäzenats "Servus TV" immer fragwürdiger macht. 

Denn nicht nur macht Geld kein Gut, nicht nur schafft Geld aus sich heraus keinen Wert. Seine Verwendung nicht exakt zu bestimmen, wie es der Mäzen Dietrich Mateschitz in aller Ehrenwertighaftigkeit macht, verleiht gutem Geld sogar die Flügel, das Schlechte zu stärken. Des RedBull-Magnaten Wohltun ist deshalb wohl auch dort am Klarsten, Wohltuendsten und Bleibendsten (nicht die Spielwiese einiger Trojanischer Roßtäuscher, deren es, wie es in den letzten Jahren offenbar wurde, mehr als genug unter Mateschitz-Fittichen gab), wo er persönlich und höchstselbst die Verwendung seiner Gelder bestimmt. 

Mittwoch, 24. März 2021

Jetzt geht der Spaß erst richtig los (2)

 Teil 2) Aber das war's bei weitem noch nicht


Und das mitten in der heißen Phase der Fastenzeit ... Meint der Leser jetzt aber, daß es das mit der fundamentalen Kritik schon war, daß es nicht mehr erschütternder geht? Mitnichten und -neffen. Im Gegenteil. Denn wenn auch das British Medical Journal, diese von niemandem antastbare Hochburg wissenschaftlicher Seriosität, sich als Fan der Corona-Leugner-Partei offenbart, dann geht der Spaß erst so richtig los!

Denn mit der Offenbarung der New York Times nicht genug. Sollte der Leser aus der Schnappatmung in absehbarer Stundenzahl wieder erwachen, dann führe er sich die - guter Tipp: nüchtern nicht mehr zu ertragende! - Analyse des British Medical Journal über "Ein Jahr Covid19-Pandemie" zu Gemüte. 
Dabei warnt der VdZ endgültig und eindringlich: Die Absurdität, die wir derzeit erleben und die einem bei Lektüre dessen, wie das alles in wissenschaftlicher Hinsicht WIRKLICH einzuordnen ist, so richtig vor Augen kommt, macht einen Schlaganfall auch ohne erfolgte Covid-AstraZeneca-Impfung und selbst (oder gerade) bei Zugehörigen zu Nicht-Corona-Risiko-Gruppen immer wahrscheinlicher. 

Bekannt und geliebt für ihre Trockenheit, kommentieren britische Leserbriefschreiber - den das British Medical Journal tatsächlich bringt! - die Wirklichkeit hinter der weltweiten Corona-Panik. So schaut das im (vom VdZ übersetzten) originalen Klartext dann aus, wenn Briten aufräumen: 

Im März 2020, zu einer Zeit, als das Verhalten und die Tödlichkeit dieser Infektion weitgehend unbekannt waren, und in der berechtigten Panik nach Kameraaufnahmen von Menschen, die in den Straßen von Wuhan tot umfallen, wurde der Pandemie-Reaktionsplan der WHO, der erst im Oktober 2019 aktualisiert wurde, für null und nichtig erklärt. Fünfzig Jahre wissenschaftliche und epidemiologische Forschung wurden über Bord geschmissen. Stattdessen übernahmen Großbritannien und Irland sowie die meisten Industrieländer das von der Kommunistischen Partei Chinas vertretene Modell.
Dessen Grammatik der Charakteristik seines Ursprungslandes entspricht 
Die gesamte gesunde Bevölkerung wurde eingesperrt, und ältere Menschen ohne Aussicht auf weitere medizinische Versorgung aus den Krankenhausbetten geholt. Ohne parlamentarische Debatte wurden Gesetze verabschiedet, die grundlegende Menschen- und Verfassungsrechte wie die auf Bewegungs- und Versammlungsfreiheit, das Recht auf Bestreitung des Lebensunterhalts sowie das Recht auf Ausbildung, sowohl die Rechte sich an öffentlichen Gottesdiensten zu beteiligen, als auch die auf Zugang zu jenen medizinischen Dienstleistungen, auf die die Menschen bislang Anspruch hatten.

Die Regierungen wurden bei dieser Vorgehensweise von Wissenschaftlern und Medizinern beraten, deren Identität, Qualifikation und Eignung für diese Arbeit sich weitgehend der öffentlichen Kontrolle entzogen. Selbst jetzt, nach einem Jahr Pandemie, sind die Interessenkonflikte dieser Menschen, von deren Rat unsere Zukunft abhängt, nicht öffentlich einsehbar gemacht.


*160321*

Samstag, 26. Dezember 2020

Ein Bild des Scheiterns

Zwar werden wir von dem Corona-Virus geplagt, aber dafür scheint die Grippe endlich ausgerottet. Wenigstens dazu also waren all die Beschränkungen unseres Lebens, ja die Zerschlagung sämtlicher Lebensstrukturen gut.

Mehr als dieses Bild gibt es zum Corona-Jahr 2020 - das als solches zu bezeichnen der VdZ strikt verweigert: In Wirklichkeit waren wir von ganz anderem geprägt! - eigentlich gar nicht zu sagen. Dieses sich nun schließende Kalenderjahr wird von entfernteren Zeiten (und Geistern) zwar in die Geschichte eingehen. Aber als Jahr, in dem sich endgültig zeigte wohin es führt, wenn sich die Menschheit von Gott, der lebendigen Wahrheit in Person, die zu Weihnachten in die reale Geschichte der Menschheit ganz real eintritt, abwendet. 

In sich abgeschlossen, wird die Welt auf sich zurückgeworfen, und kann sich, als Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt, nicht mehr denken, sondern wird von der Weltimmanenz gedacht. Weil sich aber Welt nicht ohne Transzendenz denken läßt, fällt dieses Denken zur Irrelevanz weil zur Irrationalität in sich zusammen. Denn es verweigert sich seiner eigenen Grammatik, schließt also die Voraussetzungen des Denkens als denkunmöglich aus. 

Anstatt von ihnen auszugehen, weil deren Strukturen natürlich auch die Strukturen des Denkens sind. Also die Grammatik dessen, was wir als Begründung der konkreten Welt annehmen - richtigerweise müßte man fast sagen: als gesetzt erfahren - auch die Grammatik unseres Weltbegreifens vorbildet.

***

Wir sollten aber noch einen weiteren Gedanken nicht übersehen. Wenn der Mensch sich - und damit die Welt - nicht mehr zu denken vermag, wird die Welt herrenlos. Mit der Welt aber auch unsere Körperlichkeit, die den Gesetzen der Weltimmanenz ausgeliefert wird, die wiederum dem unerbittlichen Gesetz der Entropie folgt. Sich also auf einem Abwärtsbogen bewegt, der im Nichts endet. Denn die Welt, sich selbst überlassen, strebt auf die Vernichtung zu.

Vielleicht sollten wir das im Auge behalten, wenn wir uns mitten in einer nächsten (in der Geschichte ja keineswegs einzigartigen) apokalyptisch erscheinenden Zeit gewahr werden. Daß nämlich dieses Gefühl - einerseits - etwas durchaus Richtiges anzeigt, weil wir der weltimmanenten Dynamik einer herrenlos gewordenen Welt ausgeliefert tatsächlich der Vernichtung zusteuern. Der wir aber gedanklich, geistig, nicht gewachsen sind.

Und vielleicht sollten wir auch manchem anderen gegenüber milder oder zumindest differenzierter urteilen. Die Rede ist hier von der Sexuellen Revolution, die seit den 1950ern, 1960ern über unsere Länder gebraust ist. 

Denn was hätte anderes geschehen sollen, nachdem nach 1945 die Denkvoraussetzungen des Abendlandes mit Stumpf und Stiel ausgerottet worden sind. Müssen wir nicht deshalb in der Entfesselung der Sexualität (als Analogie zum Eros der Welt) die Auswirkung einer durch ein Denken, das der Welt nicht mehr gerecht wird, herrenlos gewordenen Körperlichkeit sehen, die auf unser Denkbewegung - die mangels Wahrheit (als einziger wirklich wirklicher, lebendiger Kraft des Selbstseins) zum Spielball des Körperlichen wurde - zurückwirkt. Sodaß folgerichtig nur Ruinen, Chaos, Verzweiflung und fast gesetzesmäßig gescheiterte Lebensentwürfe und -pläne zurückbleiben, deren Hoffnungslosigkeit durch Utopien, aber nicht durch realistische, schöpferische Zukunftspläne gekennzeichnet ist.

Wo aber das Scheitern erfahren wird, wo wir erleben, daß unsere Lebenswirklichkeit mit unserem Denken und Planen nicht und nicht in Übereinstimmung gelangt, beginnt der Wille an Mächte zu glauben, denen der Mensch selbst schicksalshaft und ausweglos ausgeliefert ist. Denken wir daran, wenn wir den wild wuchernden Gemüsegarten der gegenwärtigen Weltanschauungen überblicken, der sich vor unseren Augen ausbreitet.

Mögen uns diese Gedanken ein wenig milder stimmen, betrachten wir das, was sich wie die Faust des Wahnsinns über unseren Häuptern ballt. Sich als angenommene Denkvoraussetzung erzwingen, die originale Grammatik des Seienden, den logos sohin, verdrängen will. Und lachen wir dieser Fratze ins Angesicht. Weil wir uns des Sieges gewiß sein können, dessen wir in der Wahrheit im Geschehen zur Weihnacht ansichtig werden. Denn nur das Gute, als das Actu des Wahren, im Schönen, nur das bleibt. 



*241220*

Freitag, 16. Oktober 2020

Das Urteil wird immer klarer

Die aktuelle Studie des "Epidemiepapstes" John Ioannides von der Stanford University fand so große Beachtung, daß sogar die WHO nicht anders konnte (und das will etwas heißen), als sie zu publizieren, und deren Schlußfolgerungen in ihre Empfehlungen zu übernehmen. In denen sie nun von Lockdowns abrät. 
Ioannides wies nach, daß die FOLGEN der dramatischen und undifferenzierten Maßnahmen (wie Lockdowns ganzer Länder) GEGEN das Corona-Virus und die diesem zuzuschreibende Pandemie die Toten aus einer Viruserkrankung selbst bei weitem übersteigen. 
Die Letalität aus Corona ist so gering, daß Maßnahmen wie Lockdowns auf keinen Fall gerechtfertigt sind. Wobei Ioannides bereits im März die Sterblichkeitsrate aus einer Corona-Infektion mit 0,125 % (bei Menschen unter 70 Jahren sogar bei 0,05 %) angegeben hat. Eindeutig kann man sagen, daß die Sterbezahlen mit psychosozialen Faktoren engstens korrellieren. Ebenso aber wie die Folgen aus den Maßnahmen.

Seine bereits im Frühjahr publizierten Zahlen bestätigen sich längst durch die Realität. Auch wenn die Todesraten nicht in allen Ländern gleich sind. Aber man kann oder muß sagen, daß weltweit gesehen die Toten DURCH DIE MASZNAHMEN die TOTEN DURCH COVID 19 bereits jetzt, möglicherweise in nächster Zukunft sogar erheblich übersteigen. Zumal vor allem die Destabilisierungswirkung der oft so unspezifischen Maßnahmen für ganze Gesellschaften gravierend ist.

Wir übernehmen hier eine die Studie abschließende Passage, in der Ioannides ernsthaft vor der Wiederholung weiterer drastischer Maßnahmen warnt, wie sie bereits stattgefunden haben. Unser Vertrauen ist zwar gering, gewiß, aber vielleicht wird der Tatsachendruck nun doch so groß, daß endlich auch in die Politik Vernunft einkehrt.
„Schließlich können sowohl COVID-19 als auch die Maßnahmen (insbesondere wenn sie zu aggressiv sind) das Leben, die Wirtschaft, die Zivilisation und die Gesellschaft im Allgemeinen zerstören. Eine katastrophale Auswirkung auf die psychische Gesundheit ist bereits gut dokumentiert. Katastrophaler sozialer Zusammenbruch und chaotische Ereignisse wie Unruhen, Kriege und Revolutionen haben eine unvorhersehbare Dynamik, aber wenn sie stattfinden, können sie verheerend sein. 

Viele Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden, können ernsthaft destabilisierend wirken und führen zu Hunderten von Millionen Menschen am Rande des Verhungerns, einer sprunghaft ansteigenden Arbeitslosigkeit und des daraus resultierenden Auftretens anderer infektiöser Krankheiten wie Tuberkulose und Kinderkrankheiten durch gestörte Impfpläne. 
Wir müssen lernen mit COVID-19 zu leben und wirksame, präzise, am wenigsten störende Maßnahmen anzuwenden. Damit können solche Katastrophen vermieden werden und es trägt dazu bei, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu minimieren.“

*141020*

Dienstag, 12. Mai 2020

Eine mal locker gestrickte Indizienkette

Als es nach dem Corona-Alarm der WHO - der für alle WHO-Mitglieder hohen Verbindlichkeits- weil Rang in der Verantwortungskette der Politik hat - in Italien im Februar/März 2020 zum Ausrufen einer Corona-Epidemie kam, trat die Vorschrift auf den Plan, Opfer einer Seuchenepidemie (in die Corona somit fiel) zu verbrennen, nicht wie sonst am Friedhof zu begraben. 

Was in Italien, immer noch ein tief katholisch geprägtes Land, natürlich nach wie vor häufigste Bestattungsmethode ist. Deshalb gibt es in Norditalien zu geringe krematorische Kapazitäten, um so viele Tote in so kurzer Zeit zu verbrennen. Also haben die lokalen Behörden die Toten immer wieder gesammelt, und dann mit Hilfe des Militärs durch dessen Lastwagen nach dem Süden transportiert, damit sie dort verbrannt werden. 

So entstanden die berühmten Bilder, die riesige Sargmengen zeigten, die abtransportiert wurden, die von den Willigen als Alarmbilder verkündet wurden, die bewiesen, daß Corona eine hoch tödliche Epidemie ist, vor der nicht genug gewarnt werden kann. Und auf die sich auch unsere Politiker - offenbar auf dem Informationsniveau simpler Tagesmedienkonsumenten - immer wieder beriefen. 

Warum ist es aber - und das ist in der Tat der Fall gewesen - in diesem Frühjahr im Norden Italiens zu einer tatsächlich schlimmer ausgefallenen Grippesaison gekommen? 

Das hat zum einen mit dem Abbau der Spitalskapazitäten in Italien zu tun, was wiederum mit den maroden Staatsfinanzen zusammenhängt. Die Spitalskapazität in Italien beträgt heute nicht einmal mehr die Hälfte derjenigen in unseren Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz). Damit konnte diese Spitze nicht ausreichend beantwortet werden, die Spitäler waren überfüllt, und Behandlungen mußten nach Dringlichkeit sortiert, also auch einmal bei entsprechend von den Ärzten als geringer eingeschätzten Notwendigkeit abgelehnt beziehungsweise verschoben werden. Das alleine hätte aber noch nicht genügt.

Denn es kam zu höheren Spitalseinweisungsraten, WEIL Corona als gefährliche Seuche eingestuft die lokalen Ärzte, die Hausärzte dazu animiert hatte. Diese wußten nun selbst nicht so recht, wie sie die Symptome (auch das war unter anderem der Empfehlungsliste der WHO sowie der medial immer aufgeheizteren Berichterstattung geschuldet, die sich immer mehr der Ankündigung eines Armageddon näherte) einstufen sollten, und überwiesen zahlreiche Patienten häufiger als sonst in spitalsärztliche Pflege. 

Darunter viele Ältere und Alte, die aufgrund ihrer zahlreichen Vorerkrankungen (fast 99 Prozent der "Corona-Toten" in Italien sind älter als 80 Jahre) bereits in sehr moribundem Zustand waren. Einmal dort eingeliefert, stand jedes Spital unter dem Zwang, entsprechende Notmaßnahmen einzuleiten. Also auch an Patienten, die auf jeden Fall bald verstorben wären, medizinische Methoden anzuwenden, die nun nicht mehr als ein Hinauszögern des ohnehin bald eintretenden Todes waren. 

Warum aber gab es in diesem Frühjahr (vielleicht wirklich) höhere Moribundenraten unter den Kranken innerhalb einer jährlich zu dieser Jahreszeit auftretenden Grippeepidemie? Wir haben es hier sehr wahrscheinlich und zum anderen mit den Folgen der Grippeimpfung zu tun. Vor allem alarmiert durch die 2017/18 (oder war es 2018/19? es spielt hier keine Rolle, die anderen Eckdaten stimmen auf jeden Fall) schwerer als sonst ausgefallene Grippeepidemie im Übergang Winter zu Frühjahr (immer schon eine der Spitzen in den Statistiken der Todesfälle) hatte man massive Impfkampagnen gestartet. 

Die in manchen Provinzen durch die lokalen Regierungen angeordnet und mit viel Geld unterstützt der Bevölkerung anempfohlen oder sogar angeordnet wurden. So kam man in manchen Provinzen auf an die 80 Prozent Durchimpfungsrate, vor allem bei älteren Menschen. Denn diese waren ja laut Sterbestatistik die häufigsten Opfer. Nun stellt sich heraus, daß ausgerechnet in jenen Provinzen die "Covid19-Opferzahlen" besonders hoch sind, in denen diese Impfkampagnen am intensivsten ausgeführt wurden. Es ist aber bekannt, daß einmal Geimpfte bei einem neuerlichen Befall von Viren (gegen die sie angeblich ja geimpft worden waren) Krankheitsverläufe zeigen, die besonders starke Symptome aufweisen. 

Es mag also sein, daß die Grippeimpfung einen gewissen geringeren Prozentsatz an Neuerkrankten bewirkt, aber es ist sicher, daß trotzdem nicht alle geschützt sind, und es scheint noch mehr zu sein, daß neuerlich vom Virus (der sich ja ständig ändert) aus dieser Virengruppe Befallene einen besonders starken Krankheitsverlauf haben. Was das für eine Zielgruppe heißt, die durch Vorerkrankungen ohnehin besonders gefährdet ist, kann sich jeder ausmalen.

Woher aber stammen diese hohen Prozentzahlen von Vorerkrankungen im Bereich Herz-/Lunge? Sie kommen aus der hohen Luftbelastung in Norditalien! Es hat sich gezeigt, daß diese hohen Belastungen besonders in Städten und Landschaften auftraten, die durch eine besonders hohe Luftbelastung gekennzeichnet sind. Die Lombardei und Venetien, die Industriezentren Italiens, gehören weltweit zu den am meisten belasteten Regionen! Also war die Vorbelastungsrate an Symptomen, die dann durch einen Grippevirus neuerlich geschwächt wurden und diesem nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten, in diesen Regionen besonders hoch ...

Dasselbe gilt möglicherweise für New York. Hier vertritt E. Michael Jones die These, daß es als Antwort auf die Frage, warum es in New York heuer so viele Tote gegeben hat ...
Wobei: Hat es die wirklich? Oder sind das nicht alles nur statistische Zahlen? Wir müssen auf jeden Fall noch einige Monate abwarten, vorher ist keine Aussage zu machen, um dann sagen zu können, ob es insgesamt tatsächlich eine höhere Sterbeziffer als zu erwarten gegeben hat.
... nur ein Wort kennt: 9/11. Warum? Die nächste Verschwörungstheorie? Nein. Jones begründet es mit der simplen Tatsache, daß das schwerste Behördenversagen damals im September 2001 war, daß gegen alle Proteststimmen von Ärzten schon zwei Tage nach dem Zusammensturz der Twin Towers von der Stadtregierung der Alarm und jede Ausgangsbeschränkung aufgehoben wurde. Weil, wie es hieß, keine Gefahr für die Bevölkerung herrsche. Das stimmte aber mit Sicherheit nicht, warum?

Weil die Twin Towers der Art der Zeit entsprechend mit Stahlträgern gebaut worden waren, die mit Asbest ummantelt worden waren, um die Feuerfestigkeit zu erreichen, die man für nötig hielt. Als die Gebäude zusammenstürzten, wurde dieses Asbest in gigantischen Mengen an die Umluft freigesetzt. Und dort blieb es auch, durch die Wahnsinnsmengen an Staub, die sich über die Stadt gesenkt hatten. 

Noch Monate nach dem 11. September hatten Messungen als schwer toxisch eingestufte Mengen von Asbest in der Luft festgestellt, und angeblich mißt man das noch heute. Diese Messungen, diese Berichte aber wurden - tatsächlich! - unterdrückt und unter Verschluß gehalten. Sie sind erst in diesen Monaten zusammen mit anderen hochbrisanten Tatsachen rund um diesen Terroranschlag (wer immer ihn initiiert hatte) an die Öffentlichkeit gelangt.  

Aber der Leser sei beruhigt. Es handelt sich auch hier nur um eine der üblichen rechten Verschwörungstheorien. 



*110520*

Mittwoch, 22. April 2020

Und was machen sie jetzt?

Man muß auch das hier bringen, den Menschen unserer Länder zugängiger machen, was Briggs in seiner aktuellsten Analyse zu Tage fördert. Denn, weil nun die Corona-Krise sang- und klanglos dabei ist, in den sanften Hügel des Frühling am Horizont zu entschwinden, wir aber in einer Landschaft stehen, die vom Bombenhagel der letzten Wochen, der die pöhsen Corona-Viren durch Totalzerstörung umsäbeln sollte - wo man nichts findet, etwas aber da sein muß, muß man eben ALLES ausrotten, dann ist auch das mögliche Etwas dabei - regelrecht umgepflügt und durchgeackert wurde, so daß nichts mehr wächst.

Billionen Euro und Dollar sind beim offenen Fenster hinausgeworfen, durch das wir das Jahr in unsere Stuben hereinlassen, die wir nach wie vor nicht wirklich verlassen dürfen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und die Fadesse der Jungen Post-, Prae- und Inter-Moderne kann auch mit Netflix bestenfalls während einer Seriennacht ein wenig übertüncht werden.
Der Witz bei der Sache ist, daß die Beobachtung auf den Straßen den nunmehr durch Erleichterungen etwas freieren Lebensbedingungen gar nicht entspricht. Die Leute bleiben nach wie vor zuhause, und sind erleichtert, weil sie Todesgefahr vorschützen können. Nein, mehr: Sie sind GUT, weil sie ANDERE SCHÜTZEN. Vor sich vermutlich. Es gibt doch nichts, in dem nicht ein Funke Wahrheit steckt. Wer verdient es schon mit Leuten zu tun zu haben, die Lust am Leiden der Unfreiheit und des Totalstillstands gefunden haben und es wie eine Monstranz vor sich her tragen. 
Aber was nun? Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache?! Die Köpfe der Regierungen rauchen also. Das Gericht der Geschichte droht, und wie! Also muß alles getan werden, um den vielleicht größten Wahnsinn der Geschichte, den Regierungen je angerichtet haben, zu vertuschen. 
Und wie macht man das? Man beginnt immer schamloser die Zahlen zu fälschen, denen gemäß man sich ein nüchternes, ent-hysterisiertes, realistisches Urteil über die Sache bilden könnte. Das für die Paniker vernichtend ausfallen würde. Aber man fälscht die Zahlen nicht einfach nur - etwa, indem plötzlich in China und anderswo tausende Tote nachträglich als Corona-Tote eingestuft werden - sondern man unterläßt es, überhaupt noch Zahlen zu veröffentlichen. Selektieren genügt noch nicht. Oder nur Gewünschtes zu ermitteln. Man entsaftet somit die Zahlen, wie William M. Briggs es ausdrückt.

Ach, what shall's, wie der Wiener sagt. Was soll's. Ändert sich mit der Wahrheit etwas? Es geht doch um etwas ganz anderes. Um die Flucht vor dem Lebennachttopf, den man vor dem Bett stehen hat, und schön säuberlich nach jedem erledigten Geschäft (das leider doch nicht ausbleiben kann) wieder drunter schiebt.

Wie diese nächste, dabei so vorhersehbare und vorhergesagte Lüge vonstatten geht, hat der Neu Yorker Statistiker und Theologie-Philosoph William M. Briggs analysiert. Der Leser möge sich selbst ein Bild machen. Man kann die Nachrichten, mit denen wir täglich zugeschüttet werden, ohnehin nur noch mit Sarkasmus und Humor nehmen. Der Leser möge entschuldigen, wenn der Eile wegen die stilistische Feinheit nicht ganz so ausgearbeitet ist, wie das sonst stets versucht wurde, um die Atmosphäre, den Stil, die Stimmung des Originalautors in einer Nach- und Neuschöpfung in den deutschen Sprachraum - den geistigen Raum unserer Länder - zu holen.

By the way ... ein paar Mainstreammedien merken freilich auch schon hierzulade - vorsichtig - daß sich da etwas nicht ganz ausgeht. Für die Rechtfertigung der Maßnahmen gehen der Regierung allmählich die Toten, pardon, die Argumente aus ... Könnte es gar sein, daß die Stilisierung eines Maturanten zum entschlossenen Wunderwuzzi der Rettung der Welt vor dem sicheren Corona-Tod etwas mit den gar nicht wenigen Millionen zu tun hat, den die Massenmedien in Österreich von der Regierung bekommen? Könnte es gar sein, daß die Ersetzung der Rechtsordnung durch (wörtlich!) FAKE LAWS seinen Grund darin hat, daß ein ganzes Land zur Spielwiese von eben diesen Medien popularitätsbesoffen gemachter Pubertierender geworden ist?

Aber nun endlich zu Briggs und seinem wunderbaren, so wichtigen Kommentar zu "Corona-Zahlen" und Tatsachen.

Corona-Virus Update X: Zahlen entsaften, Schmerzen verlängern


VON WILLIAM M. BRIGGS  
GEPOSTET AM

Alle guten Dinge, Vorbehalte, Code, Datenquellen und Erklärungen sind verlinkt, einige in Update III und die wichtigsten in Update II , Update IV , Update V , Update VI , Update VII , Update VIII , Update IX , Bayes Theorem & Coronavirus und die Sanity Check-Perspektive, gehen Sie also zuerst zu ihnen, bevor Sie fragen, was mit diesem und jenem ist. Fahren Sie mit dem neuesten Modell nach unten fort. Vielen Dank an alle, die mir Quellen per E-Mail geschickt haben, darunter Ted Poppke, Jeff Jorgensen, Jim Fedako, Joe Bastardi, Philip Pilkington, John Buckner, Harry Goff, John Goetz und Warren McGee. Entschuldigung, ich beantworte E-Mails nur langsam.

Und: Mir sind meine WHO-Witze ausgegangen. Diese Organisation ist einfach so absurd, das ist nicht mehr zu toppen.


Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Montag, daß die schlimmste Phase der Coronavirus-Pandemie noch bevorstehe.
"Vertrauen Sie uns. Aber das Schlimmste liegt noch vor uns“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus während eines Briefings. "Lassen Sie uns diese Tragödie verhindern. Es ist ein Virus, den viele Menschen immer noch nicht verstehen.“
Ich bin jederzeit bereit, mich korrigieren zu lassen, aber ich glaube nicht, dass Tedros Adhanom Ghebreyesus (was für ein Name!) ein Idiot ist. Ohne routinemäßige Vergiftung und erbliche Aristokratie auf sein Niveau zu gelangen, ist für Idioten viel zu schwierig, praktisch unmöglich. Daraus folgt nicht, daß er brillant oder ein Genie ist, aber ich bestreite die Vorstellung, daß er nicht weiß, was er sagt.

Er tut das. Ghebreyesus sieht die gleichen Daten (und viel mehr), die ich Ihnen unten zeigen werde. Er weiß also, was los ist. Warum sagt er dann aber etwas, von dem er weiß, daß es nicht wahr ist?


Als das Corona-Virus im März den Globus durchmaß, veröffentlichte The Economist einen Leitartikel, in dem die dringende Notwendigkeit einer Reaktion der „großen Regierung“ anerkannt, aber darauf bestanden wurde, daß diese Regierung sich wieder eiligst zurückziehen muß, sobald die Krise vorbei ist. 

Die Begründung dafür spiegelt das traditionelle konservative Engagement für eine begrenzte Regierung. Konservative Stimmen, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, haben die Regierung stets als Bedrohung für die Freiheit angesehen. Und es waren konservative Ökonomen, die im 20. Jahrhundert das Ideal einer kleinen Regierung mit der kapitalistischen Idee des freien Marktes verbunden haben. Die Covid-19-Krise macht jedoch deutlich, warum einige Probleme große Lösungen der Regierung erfordern, und warum sie nicht nur vorübergehend sein können.

Aha. Warum sie nicht nur vorübergehend sein können. Vermutlich also dauerhaft sein werden. 

MSN (Microsoft Networks) ist der gleichen Meinung: „Die Regierung ist jetzt überall. Wohin geht es als nächstes?
Die Amerikaner erleben die größte Ausweitung der Regierungsgewalt seit Generationen, wo gewählte Führer beispiellose Maßnahmen ergreifen, um die tödliche Corona-Virus-Pandemie zu bekämpfen. Die Rolle der Regierung hat sich über Nacht auf eine Weise geändert, wie es sich zu Beginn dieses Wahljahres niemand vorgestellt hat. Trotz eines breiten Konsens hinter diesem dringenden Anstieg der Staatsausgaben und -macht steht deshalb eine große Debatte darüber bevor, was die Regierung tut und tun sollte.
Nun, da wir bittend, flehend und weinend die Regierung darum ersucht haben, uns davor zu bewahren, daß wir uns erkälten, wird sie glücklicherweise Maßnahme für Maßnahme setzen, um uns vor allen möglichen Krankheiten zu retten. Einschließlich imaginärer.

Sie wird uns als nächstes vor der globalen Erwärmung "retten". Das Corona-Virus und der Klimawandel, die großen Krisen unserer Zeit. Denn tötet nicht auch die globale Erwärmung? Und wütet der Tod nicht gerade in eines Lieblingsopfergruppe in immer höheren Raten?

Ich hatte zwar versprochen, die Politik aus diesen Aktualisierungen herauszuhalten, aber die Zahlen sind mittlerweile zu politisch geworden. Es ist nicht mehr möglich, eine Zahl wahrzunehmen, ohne eine politische Motivation dahinter zu erkennen. Es wird immer offensichtlicher, daß es in dieser Krise um viel mehr geht als um Menschen, die an einem Virus sterben.


Nach dem 11. September gab uns die TSA (Transportation Security Administration, eine Regierungsbehörde; Anm.) das Vertrauen zurück, daß wir wieder sicher reisen können. Die langen Schlangen und Sicherheitskontrollen waren zwar ein Ärgernis, aber sie vermittelten Vertrauen. Nach COVID-19 brauchen wir nun aber auch etwas, das Vertrauen in öffentliche Einrichtungen schafft. Was wird diese neue TSA sein?
Darauf antwortete ich: „Wir brauchen die Bundes Thermometer Polizei. Sie wird durch die Straßen streifen und Menschen mit Fieber oder potenziellem Fieber verhaften. Ich werde mich dafür so herrlich sicher fühlen!“

Die Zahlen entsaften

Letzte Woche haben wir gesehen, wie sich ein "Sterben an" erst zu einem "Sterben mit" wandelt, um dann zu einem simplen "Sterben" zu werden. Sogar Menschen, die niemals getestet wurden, werden jetzt als am Corona-Virus gestorben eingestuft. Dies entsaftet ganz elegant die Zahlen in Richtung jener Modelle, von denen die Regierung ursprünglich wohl ausgegangen ist. Ob dies beabsichtigt war, um nicht die kolossalste und kostspieligste Fehlprognose aller Zeiten eingestehen zu müssen, oder ob dies eine panische Überreaktion ist, werde ich Sie, geneigter Leser, entscheiden lassen. In beiden Fällen hat man durch die Neudefinitionen, die wir unten sehen werden, einen rasanten Anstieg der Zahlen erhalten.

Wir haben gestern gesehen, daß es nicht so einfach ist zu zählen, wer an Grippe oder einem Virus stirbt, weil es immer das Ergebnis eines statistischen Modells ist. Jeder einzelne Grippetod wird aber nicht monatelang von jedem Medienorgan hinaustrompetet. Doch wenn dies der Fall wäre, hätten wir ganz gewiß ähnliche Zählungen, wie wir sie beim Corona-Virus haben.

Etwas anderes Seltsames ist bei den Zahlen zu bemerken. Erinnern Sie sich, wie ich jede Woche die Update-Schätzungen für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle der CDC (Center for Disease Controll and Prävention - Zentrum für Kontrolle und Vorbeugung von Krankheiten; Anm.) kopiere und in unsere Rechnung einfüge? Ich kann diese Datenreihen nicht mehr länger ergänzen. 

Und wissen Sie warum? Weil das CDC aufgehört hat, über sie zu berichten. Woran das wieder liegen könnte ... Vielleicht liegt es einfach an überlasteten Regierungsangestellten. Oder daran, daß Grippetodesfälle einfach nicht so sexy sind wie Corona-Virus-Todesfälle (obwohl die Gesamtzahl ähnlich ist). Es könnte aber auch heißen, daß etwas ganz anderes vor sich geht.

(Nachträgliche Einfügung des VdZ vom 23. April 2020: Auf diese Weise kommt man sogar so weit, daß selbst die irrwitzigsten Prognosen "sich erfüllen". Absurd, einfach absurd ...)

Hier sind aber einmal die Grippetoten, die verfügbar sind, aufgeschlüsselt nach Alter.

Die Grippetode gehen bei den Ältesten diesmal etwas früher zurück, bleiben bei den Jüngeren aber völlig gleich wie die bisherigen Zahlen. Wahrscheinlich werden die „fehlenden“ Todesfälle als Corona-Virus eingestuft. Wobei dies sogar stimmen könnte. Tatsache ist, daß die Toten keine Grippe hatten. Aber sie werden an anderer Stelle registriert, beispielsweise bei einer Lungenentzündung. So schaut es jedenfalls bis zum 13. April aus.
Der Einbruch ganz am Ende dürfte am typischen Nachhinken der Regierung hinter den tagesaktuellen Werten liegen. Das kann und wird sich - ob so oder so - also sicher noch ändern. Bleibt, daß der Anstieg bei den Lungenentzündungen recht deutlich ist. Es ist alles damit ein wenig schlimmer als in einem schlechten Grippejahr. 

Hier sind nun die Grippetoten:

Erzählen Sie den Medien aber bitte nichts über die Saison 2017/18. Es könnte eine rückwirkende Panik geben. In jedem Fall sehen die Zahlen für die Grippetoten heuer nicht ungewöhnlich aus, nicht so, wie es die Totenzahlen bei Lungenentzündungen tun. Insgesamt aber fällt nichts auf. Trotz Corona.

Vielleicht gibt es eher ein Corona-Signal bei der Gesamtzahl der Todesfälle?

Hm, wieder dieser Einbruch. Gut, auch hier ist er wohl mit ziemlicher Sicherheit auf die Verzögerung in der Berichterstattung zurückzuführen. Ignorieren wir das also. Übrigens, der stetige Anstieg nach oben, den Sie bei den Gesamtzahlen sehen, ist bloß auf die Bevölkerungszunahme zurückzuführen. Die hier genannten Zahlen sind nicht pro Kopf, sondern einfach absolut genommen.

Beachten Sie jedoch, dass die Zahl der Todesfälle wie üblich ab Januar abgenommen hat. Ab Mitte März haben die Sperrungen der Regierungen begonnen. Wenn diese Zahlen nicht hinten und vorne angepaßt werden, sind sie, wie ich neulich sagte, ein sicherer Beweis dafür, daß die Sperren nicht die versprochene Wirkung gehabt haben.

Unabhängig davon, ob dies zutrifft oder nicht, fällt auf, daß die Todesfälle durch Lungenentzündung gestiegen sind, obwohl die Gesamtzahl der Todesfälle gesunken ist. Das muß bedeuten, daß Menschen mit geringeren Raten als gewöhnlich an anderen Dingen sterben. 
Was bedeutet das nun? Also entweder werden die Zahlen der Todesfälle durch Corona-Viren entsaftet, oder Menschen sterben nicht mit den gleichen alten Raten an anderen Dingen, sondern werden stattdessen heuer "nur noch" durch Corona-Viren getötet. Ist das nicht furchtbar?
Wenn man sich also alles so anschaut und Dinge einkalkuliert, wie zum Beispiel die öffentlich bekanntgegebenen "erlaubten Methoden", Zahlen aufzubereiten, wie sie von Deborah Birx (sie ist die Koordinatorin zur Corona-Krise im Weißen Haus; Anm.) empfohlen wurden, neige ich als Statistiker zur Meinung, daß hier Zahlen entsaftet, also sozusagen elegant angepaßt werden.

Aber auch einige amerikanische Ärzte sind dieser Ansicht. Etwa der hier. 
Selbst wenn ein Patient an sieben Dingen leidet, einschließlich CHF (Congestive Heart Failure - Herzinsuffizienz; Anm.), und er stirbt, weil das Blut nicht mehr zirkuliert, wird er als COVID-19-Tod eingestuft.
Nicht nur in den USA sehen deshalb die bekanntgegebenen Zahlen lustig aus. Man nehme etwa Frankreich:
Es ist bereits aufgefallen - Frankreich hat ab Mitte März deshalb die Veröffentlichung des wöchentlichen Sterblichkeitsberichts eingestellt - daß (das Fehlen) einer übermäßigen Sterblichkeit in der Statistik gar zu leicht zu erkennen war. Also ist man hergegangen und hat eine neue Publikation herausgegeben, die sich diesmal nur noch auf Corona-Todesfälle konzentriert.
Ich hatte bislang ja keine Möglichkeit, Untersuchungen auch bei anderen Ländern (als den USA) vorzunehmen. Aber eine hier nicht genannte Quelle hat mir erst kurz, bevor dieser Beitrag online ging, die wöchentlichen Todesfälle Frankreichs im Laufe der Zeit zugespielt.

Aber wir hatten schon bisher die Zahlen für die gesamten europäischen Todesfälle ( pdf ), und die schauen so aus:
Was läßt sich daraus erkennen? Also: Den Jungen geht es gut. Die Älteren haben ihre typische jährliche Spitze, die ungefähr einem schlechten Grippejahr entspricht. Natürlich können diese Daten auch vorläufig sein, was bedeutet, daß der Anstieg im Jahr 2020 noch deutlicher ausfallen kann, wenn neue Berichte eingehen. Abwarten und sehen. (Die geglätteten Kurven über den Daten werden hier erklärt.)
Bisher sehen die Zahlen für Todesfälle aller Ursachen hier (in den USA; Anm.) wie in Europa jedoch nicht übermäßig groß aus. Das heißt, selbst wenn man nun meint, die Leute seien an Corona und nicht etwa an Herzinsuffizienz (CHF) gestorben, hat sich die Gesamtzahl der Toten praktisch nicht geändert.
Die Versuchung, die Zahlen für an Corona-Virus Gestorbenen aufzupeppen, muß freilich unwiderstehlich sein. Die Modelle haben ja ursprünglich unvorstellbar große Stückzahlen versprochen. Wir haben diese Zahlen aber nicht einmal annähernd erreicht. Millionen und Abermillionen von Menschenleben auf der ganzen Welt wurden durch diese Blamage somit ruiniert, und weitere sind auf dem Weg, weil sie diesen Expertenmodellen vertrauen. Nun müssen die natürlich einen Weg finden, die tatsächlichen Zahlen mit den Modellen in Einklang zu bringen.

Ihnen allen gehen jedoch die Optionen aus. Es war zwar schon ein ziemlich kluger Schachzug, das Sterben AN durch das Sterben MIT zu ersetzen. Wir haben ja gesehen, daß sich das sofort segensreich auf die Sterbezahlen ausgewirkt hat. Aber das hat halt noch nicht gereicht. Also ist man noch ein bißchen weiter gegangen, und hat den Begriff Sterben mit Verdacht von eingeführt, was noch cleverer war. Damit hat man endlich auch die Möglichkeiten eines Sterben MIT noch einmal gehörig übertroffen, und wir haben das auch sofort an den Zahlen gemerkt.

Was bleibt jetzt noch an Möglichkeiten? Hey, da bliebe doch noch eine Sache. Denn wenn Sterben AN als Sterben mit Vorhandensein von COVID-19-Antikörpern definiert wird, und wir erreichen, sagen wir, irgendwann die Herdenimmunität, was an manchen Orten sogar schon erreicht sein dürfte, können bedenkenlos etwa 80% ALLER Todesfälle als Corona-Virus-Todesfälle eingestuft werden. Aber natürlich, mein Gott, das wird nie geschehen! Gott bewahre! Leuheute, das war nur ein Spahaß! 

Hier ist etwas mehr Vernunft zu sehen. Aber der Mann wird ignoriert. Er schreit nämlich nicht.

Globales Modell
Ich habe es satt, es zu wiederholen, aber diese Modelle orientieren sich nach Berichten, gehen also nicht von tatsächlichen Covid-Erkrankungen oder Todesfällen aus.

Gemeldete Summen:
 
Neue, diese Woche insgesamt gemeldete Fälle 2,8 Millionen; Neu gemeldete Todesfälle 218.000. Letzte Woche: „Neue gemeldete Fälle insgesamt: 2,3 Millionen. Neu gemeldete Todesfälle: 167.000.“ Diese Woche also ein kleiner Anstieg, vielleicht aber nur durch das Entsaften der Daten, das werden wir bei den US-Daten deutlicher sehen.
 
Konzentrieren Sie sich also vorerst nicht auf gemeldete Fälle! Diese sind stark unterbewertet, wie ich Ihnen weiter unten beweisen werde.

Gemeldete tägliche Fälle:
 
Die Zahlen sind mehr oder weniger auf dem Weg nach unten, mit aller Variabilität, die wir bei einem globalen Testvorgang erwarten müssen. Einige Länder, darunter Singapur, haben die Tests aufgrund lokaler Umstände (Verdacht auf ausländische Arbeitnehmer usw.) etwa verstärkt, was zu neuen gemeldeten Fällen führt.

Aber es muß so sein, daß viele Fälle bereits vorhanden waren, aber nicht gemessen wurden. Es ist keineswegs so, daß sich die Krankheit notwendigerweise auf jungfräuliches Gebiet ausbreitet. Wir haben schon viele Studien gesehen, wo methodisch Proben genommen und gemessen wurden, die Menschen mit Antikörpern zeigten, die nicht einmal wußten, daß sie die Krankheit hatten.
 
Also haben wir dies gemacht. Wir haben die gemeldeten Todesfälle durch die gemeldeten Fälle geteilt:
 
Jetzt ist es entweder so, dass die Sterblichkeitsrate bei 7% liegt - was absurd ist - oder daß etwas mit den Zahlen nicht stimmt. Und so ist es auch. Denn zwei Dinge passieren. Wahre Fälle bloßer Covid-Virus-Feststellung werden massiv unterzählt, und Todesfälle werden massiv überbewertet.

Dies wird von unseren Führungskräften teilweise sogar anerkannt, aber es könnte zu neuen Testanstrengungen führen. Leider. Denn es würde fälschlicherweise den Anschein erwecken, daß sich die Verbreitung des Virus beschleunigt. Wenn es nämlich schon da ist, und wir es endlich messen. Politisch gesehen machen sie es zumindest so, wenn sie Zahlen entsaften müssen.

Täglich gemeldete Todesfälle:
 
Ja, die Zahlen stimmen bisher ziemlich gut mit dem Modell überein. Gehen Sie jedoch davon aus, daß die Variabilität mindestens eine Woche bis zehn Tage lang hoch bleibt. Spitzen in beide Richtungen werden auftreten. Unser naives Modell (mit dem Briggs bisher ziemlich überzeugend gearbeitet hat; Anm.) ist schlicht zu einfach, um solche Details zu erfassen.
Was ist mit dem dritten Gipfel, den WHO, Fauci und andere versprochen haben? Bingo! Gehen Sie zurück und betrachten Sie den Zyklus bei allen Todesfällen, wie der nämlich jedes Jahr im Herbst anschwillt. Im kommenden Herbst wird es natürlich genauso sein. Und das jeden Herbst, bis zum Untergang. Die Regierungen und wer auch sonst noch werden also immer und auf ewige Zeit eine Entschuldigung haben, um uns zu beschützen. USA! USA! USA!
Gemeldete Summen:

Insgesamt 850.000 Fälle; Todesfälle insgesamt 45.000. Letzte Woche, vor dem Entsaften, waren es „700.000 gemeldete Fälle (wahrscheinlich werden sie mit neuen Tests zunehmen). Und ungefähr 33.000 Todesfälle wurden gemeldet.“ Ein weiterer Schub, aber kein großer Schub. Wir werden in den Tageszeitungen sehen, warum.

Das sind die täglichen Fälle den offiziellen Meldungen folgend:

Dieser Fauci fordert nun sogar eine "Verdreifachung" der Tests. Was diese Tagesmeldungen an die Zeitungen nur weiter dramatisieren kann. Und bitte, lassen Sie es so aussehen, als ob es einen echten Anstieg gäbe. Ach, du meine Güte! Die täglich gemeldeten Fälle sind gestiegen! Das muss bedeuten, dass sich die Krankheit ausbreitet! Es ist aber nicht so. Es könnte nämlich auch bedeuten - und es gibt wahrscheinlich alle möglichen Beweise, die wir jetzt aus den Probenahmen hätten - daß die Krankheit bereits vorhanden war, wir sie aber jetzt erst gemessen haben.

Achten Sie jedoch darauf. Ich werde wahrscheinlich in einem separaten Beitrag darüber berichten, um sicherzustellen, daß der Punkt nicht verloren geht.

Täglich gemeldete Todesfälle:

Sie können die erneuten Spitzen nach den jeweils erfolgten beiden Neudefinitionen der Todesfälle sehen. Wir sind jetzt aber auf dem Weg nach unten, und das trotz aller dieser Neudefinitionen. Das Wetter im Nordosten ist immer noch beschissen (ein präziser meteorologischer Begriff), und die Prognose für die nächste Woche sagt, daß sich das noch weiter steigern wird.

Wir haben einen verzögerten Frühling! Dieses besonders unangenehme Wetter (denken Sie daran, ich habe Ihnen gesagt, daß viele weise Epidemiologen das Wetter in ihre Modelle aufgenommen haben) verlängert das auch noch. Die Menschen müssen aber ins Sonnenlicht und an die keimtötende Luft, um das Virus zu killen. Die gleichen Waffen, die jedes Jahr die Grippe schlagen. Sie werden mit Sicherheit auch das Corona-Virus schlagen.

Die Regierung kann sich Sonnenschein und Außenluft nicht gutschreiben lassen. Ist es vielleicht das, was sie so entmutigt? Nein, das ist zu zynisch, sogar für mich.

Wie auch immer, hier sind die gemeldeten Todesfälle geteilt durch gemeldete Fälle:

Wieder ist entweder die Sterblichkeitsrate unglaublich hoch und steigt weiter, oder die meisten Fälle werden einfach nicht gemessen. Oder die Zahlen der Todesfälle werden entsaftet. Oder alles zusammen.


*200420*

Sonntag, 3. Juni 2018

Von einer der zahllosen Gesundheitshysterien

Weil wir schon einmal bei BIO und Ernährung waren - der Leser möge sich selber ein Bild von dem Wahnsinn machen, der unser normales Eßempfinden gestört hat. Nicht das Essen, nicht irgendwelche Zusatzstoffe waren es, oder was auch immer. Es war die Neurotisierung. Und ganz am Anfang stand ein amerikanischer Margarinehersteller. Der sich überlegte, wie er der Butterdominanz (niemand wollte sich Margarine aufs Brot streichen) beikommen könnte. Da kam ihm eine Idee, und er beauftragte ein Forschungsinstitut. Die prompt "fanden", daß Butter aufgrund seiner Fette zu Herzinfarkten führe. Nur Margarine habe Fette, die dem vorbeugten. Seither hat sich die Hysterie, Cholesterin würde Herzkrankheiten bewirken (oder zumindest fördern) zu einem Kollektivwahn ausgeweitet. Der - eiderdautz - durch insgesamt über 20.000 Studien (Gänsefüßchen) untermauert sei. Ärzte, ganze Ärztegenerationen glauben den Müll mittlerweile.

Vor ein paar Jahren wurde das Phänomen genauer untersucht. Das Ergebnis war erschreckend. Es gibt insgesamt (von all diesen über 20.000 Studien) nur dreizehn Studien, die wissenschaftlich ernstzunehmen sind. Alle übrigen sind entweder wissenschaftlich fragwürdig, oder sie greifen auf diese allerersten dreizehn Studien, die sich von einem mächtigen PR-Apparat betrieben längst zur allgemeinen "Gewißheit" verfestigt hatten. Von diesen dreizehn Studien wiederum sind fünf zur Auffassung gekommen, daß die Herzschädigung eine Folge ist, drei zur Auffassung, daß das nicht der Fall ist, im Gegenteil, und fünf Studien meinten, daß man das nicht sagen könne, es sei wissenschaftlich genau betrachtet überhaupt kein Zusammenhang bemerkbar.

In dieselbe Kerbe schlägt die berühmte "China Study", auf die sich heute wiederum eine ganze Religion (die in Wahrheit eine Geisteserkrankung ist) beruft. Die aber nie die Studie gelesen haben dürften. Denn auch dort war das Ergebnis: Es läßt sich nichts sagen. Und zwar wirklich nichts. Ein Zusammenhang zwischen koronaren Erkrankungen und dem Konsum von bestimmten Fetten läßt sich nicht erkennen. 

Auch der VdZ wurde auf mittlerweile sechs Kuren (gut, nur auf fünf, die letzte, die sechste, war insofern vernünftiger, als man ihn mit solcher Gehirnwäsche auf sein eindringliches Fordern hin in Ruhe ließ, auch wenn es zu den Mahlzeiten natürlich von den "Gesund-Köchen" berücksichtigt wurde, aber da ging es dem VdZ ja nur um den Geschmack etc. etc.) eindringlich gewarnt. Und einmal machte er auch wirklich den Fehler, darauf mit einer Ernährungsumstellung einzugehen. Ergebnis? Wollen wir nicht darüber sprechen. Genau so wenig wie über die seltsamen Änderungen in den "Diätlehren", die er über all die Jahrzehnte zu hören bekam. Wo heute gesund ist, was noch vor zehn Jahren ein Grund gewesen war, ihm zu drohen, ihn bei Nichtbefolgung von der Krankenversicherung auszuschließen.

Nun schreitet die WHO ein. Und sie tut es, indem sie vor diesen "Transfetten", die in der Margarine verarbeitet werden bzw. die diese sind, eindringlich warnen. Angeblich machten sie erst recht herzkrank. Und das Allerschärfste daran: Die WHO will dafür sorgen, daß in fünf Jahren überhaupt keine Transfette mehr verwendet werden, weltweit. (Dazu - unten.)

Unter uns: Auch das glaubt der VdZ nicht. Auch das ist ein Unsinn. Aber der Leser möge sich daraus nur ein sehr exemplarisches Bild machen, wie es mit unserer sogenannten "wissenschaftlich untermauerten gesunden Ernährung" aussieht.

Uns stehen neue Zeitalter bevor, das kann man jetzt schon sagen. Es geht nur noch um Jahre, vielleicht ein Jahrzehnt. Dann wird jedem vorgeschrieben, was er essen, mehr aber noch: was er NICHT essen darf. Sonst sperrt man ihm einfach die Kreditkarte für ein bestimmtes Warensegment. Darauf läuft nämlich die Totale Datenkontrolle hinaus. Stellen wir uns darauf ein, daß seltsamerweise die Krankheiten immer noch deutlicher anwachsen, deren Ursachen man "kennt", in ein paar Jahren aber "noch besser kennt."

Und überlegen wir uns bis dorthin, wo wir noch jene Lebensmittel bekommen, die uns, mit unserem durch Sittlichkeit ins Geistige hin überhöhten Geschmackssinn unübertrefflich klassifiziert, einfach ... schmecken.

Zuvor aber möchte der VdZ noch auf etwas hinweisen, nämlich auf die Art, wie dieser Artikel selbst geschrieben ist, der Leser möge ihn hier nachlesen. Der sagt viel aus. Da steht nämlich, daß in den 1950er Jahren die Menschen "zunehmend besorgt über die potenziellen gesundheitlichen Risiken von gesättigten Fetten waren." Was? Niemand war besorgt. Niemand. Ab da hat man nur den Leuten eingeredet, daß und wo sie besorgt zu sein HÄTTEN. Diese ganzen Ernährungshysterien haben nämlich mehr mit Medien und der Blödheit von Journalisten zu tun, als mit Gesundheit und persönlichem Befinden.

Aber die Menschen haben doch wirklich weitgehend und massiv zugenommen? Ja, das ist auch logisch. Nach den harten Kriegsjahren, nach den noch härteren Jahrzehnten davor, waren die Menschen auf Schmalkost eingestellt. In den 1950er Jahren begann der Wohlstand auszubrechen, begannen die Fastfood-Ketten ihr Wohl für die Welt auszubreiten, und nun reagierte der auf Minimalverwertung eingestellte Mensch mit einer entsprechend ausgefeilten Verarbeitung von weit mehr Nahrung, als er lange gewöhnt war.

Vor allem war er nicht gewöhnt, daß Nahrung kein Punkt mehr ist, über den er sich überhaupt zu sorgen habe. Stattdessen konnte er sich in den aufgebrochenen ethnisch-religiös geschlossenen Gemeinschaften - also entwurzelt - Vorstadtisoliertheiten abends nur noch vor den Fernseher knotzen, zu dem er in Stau und Autobahnfahrten aus den Innenstädten "heimgefahren" war. Um sich dann, bei einer Dose Bier und gesunden Popcorn, von jeder Art von verordneter Hysterie anstecken lassen.

Und das ist (fast) schon der Schlüssel für das ganze Geheimnis. Transfette hin, ungesättigte Fettsäuren her. Denn für Milliarden von Menschen ist es noch dazu ein Segen (!), daß sie Transfette-Lebensmittel haben. Denn die machen besonders gut satt (haben also viel Nährwert, der durch körperliche Bewegung, harte Arbeit auch entsprechend verwertet werden kann), sind haltbarer, billiger, etc. etc. Aber vor allem: sie haben wahrscheinlich keine anderen. So wie es bei uns in den 1950er Jahren war dürften die nur froh sein, überhaupt satt zu werden.






*170518*

Donnerstag, 11. Juni 2015

Der Wahnsinn hat Methode

Das sind die zusammengefaßten Richtlinien der WHO, nach denen sie Sexualaufklärung bereits im frühesten Kindesstadium empfiehlt. Da ist nicht nur so gut wie alles falsch, ein Irrtum, und strikt abzulehnen, sondern diese Richtlinien sind sogar definitive Zurüstung zum kollektiven Mißbrauch als Normalitätsfall der Sexualität. Solche Ansichten - und man kann davon ausgehen, daß eine Mehrheit der Menschen in unseren Ländern sie bereits als "normal und richtig" ansieht - sind klare Symptome einer schweren Erkrankung des Geistes. Selbst Sigmund Freud hätte solche Erziehungsrichtlinien so bezeichnet.


- Zum ersten geht es um die Vermittlung der „Vielfalt der Lebensformen“ und der „sexuellen Vielfalt“ als zu akzeptierende Leitbilder. So sollen bereits in den ersten vier Lebensjahren u. a. die „Akzeptanz, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Kind einer Familie zu werden“, Wissen um „unterschiedliche Arten von Beziehungen, unterschiedliche Familienbeziehungen“ und eine „positive
Haltung zu unterschiedlichen Lebensstilen“ gelernt werden. 

- Zum zweiten geht es um den Erwerb eines umfänglichen Wissens über biologische Fakten der Sexualität mit wertneutraler Emulgierung aller Formen sexuellen Verhaltens, sofern sie nicht gegen das eigene Wohlbefinden und den Konsens mit einem Partner verstoßen. Dazu gehört dann das Wissen über Verhütung und um alle Formen des Zustandekommens von Schwangerschaft einschließlich der „Schwangerschaft ... bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen“. Was die leib- seelische Finalität von Sexualität anbelangt, berufen sich die Autoren auf die normative Kraft des Faktischen: „Die sexuellen Erfahrungen der Jugendlichen nehmen in der Regel folgenden Verlauf: Küssen, Berühren und Streicheln mit Kleidung, Petting nackt, Vaginalverkehr und schließlich Oralverkehr und bisweilen Analverkehr.“

- Als drittes empfehlen die Leitlinien die Förderung der sexuellen Selbsterfahrung. Auch sie beginnt in den ersten vier Lebensjahren mit „Vergnügen und Lust, den eigenen Körper zu berühren“ und „frühkindlicher Masturbation“. Verhaltensweisen wie Doktorspiele sollen „pädagogisch aufgegriffen werden“.  Die 4 bis 6-jährigen sollen lernen, auf ihren eigenen Körper zu hören und wahrzunehmen, was sich gut und was sich schlecht anfühlt. Damit meint man einen geeigneten Weg zur Mißbrauchsprävention gefunden zu haben, nämlich durch das „Vertrauen auf“ das eigene „Gefühl“: „Nicht nachgeben, wenn das Gefühl nicht stimmt“. Nachdem bereits bei Vorschulkindern das subjektive Gefühl als Ausgangspunkt für sexualpädagogische Bemühungen und Mißbrauchsprophylaxe herzuhalten hat, sollen im weiteren sexuelle Erfahrungen selbst Normen und Werte kreieren. „Sexualverhalten unter Kindern und Jugendlichen findet in der Regel individuell oder zwischen Gleichaltrigen statt ... als Möglichkeit, sich und andere zu entdecken. Auf diesem Weg finden Kinder und Jugendliche heraus, was sie mögen und was nicht; sie lernen sowohl mit Intimität umzugehen, als auch Verhaltensregeln für sexuelle Situationen. Auf gleiche Weise entstehen auch ihre Normen und Werte in Bezug auf Sexualität.“



Entnommen der Homepage des Mediziners, Psychotherapeuten und Psychiaters Mag. Dr. Christian Spaemann, der diesen Richtlinien ablehnend gegenübersteht. Auch wenn er (mangels umfassender Anthropologie) - dabei Sohn von Robert Spaemann - die daraus entstehenden Fragen leider nicht wirklich beantworten kann. Man muß nüchtern zur Kenntnis nehmen, daß es - zumindest in Europa - keine ausreichenden gesellschaftlich-geistigen Kräfte mehr gibt, die sich der abzeichnenden Totalverwüstung der Kultur mit Aussicht auf Erfolg entgegenstemmen könnten. Christian Spaemann ist Evolutionist, wie es aussieht, und damit nimmt er dem Personsbegriff a priori jede Basis. Nur so aber könnte eine Gegenargumentation in sich stimmig bleiben. 

Auch wenn in diesem Vortrag Spaemanns im Einzelnen viel Richtiges zu lesen ist. Wie:

Sexuelle Empfindungen sind etwas Intimes und mit natürlicher Scham verbunden. Sie dürfen weder unter dem Deckmantel der Pädagogik induziert noch über allgemeine Information hinaus gruppendynamisch aufgegriffen werden. Die Thematisierung sexueller Selbsterfahrung hat in der Sexualpädagogik in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen.
 
Einem Kind zuzumuten über die subjektiven Gefühle „angenehm“ und „unangenehm“ selber die Nähe eines potentiellen Täters steuern zu können, wie das immer wieder empfohlen wird, ist eine Überforderung der Kinder und erhöht die Gefahr von Mißbrauch. Manche Passagen in den entsprechenden Materialien lesen sich, als ob sie mit pädophiler Intention verfasst worden wären.

Es darf nicht sein, dass Schwangerschaft primär als eine Art von „Unfall“ assoziiert wird.

Wo das Drama des Zusammenspiels von Leben, Liebe und Geschlechtstrieb unterlaufen wird, haben erotische Spannung, Versuchung, Abenteuer und Scheitern keinen Platz. An ihre Stelle tritt die spießige Sterilität des schicksalslosen Menschen, der sich am Markt klinisch sauberer sexueller Möglichkeiten bedienen kann.

[...] sind wir gegenwärtig mit dem Vormarsch einer Sexualpädagogik konfrontiert, die es versucht, die Sicht unserer Kinder auf die menschliche Natur im Sinne einer radikalen Kulturtheorie massiv zu beeinflussen.




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