Na gut, für den Alltag ... In der Spitzenküche sind sie sogar heute noch die Ausnahme. Den das kann man mit Quotenregelungen nicht hinkriegen, der Gaumen ist nicht zu betrügen.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 15. Januar 2023
Wintergeschichte
Donnerstag, 10. November 2022
Gedankensplitter (1431)
Dienstag, 11. Oktober 2022
Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)
Montag, 10. Oktober 2022
Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)
Donnerstag, 18. August 2022
Die Ordnung der Welt
Montag, 18. Juli 2022
Das glaube ich sofort
Sonntag, 5. Juni 2022
Wehe dem, der die wahren Götter liebt
Auf subtile Weise und in kleinen Schritten, so Tacitus, wurden so die Briten dazu verführt, sich an Komfort und Zeitvertreib zu gewöhnen, der die Ureinwohner der Insel nicht nur vergessen ließ, daß sie Sklaven ware, sondern diesen Zustand sogar noch Kultur nannten.
Donnerstag, 26. Mai 2022
Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (3)
Mittwoch, 25. Mai 2022
Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (2)
Dienstag, 24. Mai 2022
Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (1)
Samstag, 21. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (7)
Freitag, 20. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (6)
Ehe das große Filmen ausbricht, noch ein Epilog - Gerade unterbricht die Kirchenglocke von Szentlélek gegenüber mein Schreiben, zerreit die Dichte der Konzentration zur ebenfalls bestehenden Aufforderung zum "Angelus", und reißt mich so aus allem Werkhaften heraus. Werter Leser, meint er, daß das so sein sollte? Meint er nicht stattdesen mit mir, daß sich die Distanz zwischen Kirche und Lebensablauf schon daraus ergeben MUSZTE, weil sich nach und nach zwischen dem göttlichen Weltenlauf und der realen Kultur- und Zivilisationswelt immer größere, immer unverinbarere Kluft aufgetan hat, DIE VON DER ZEIT ALS BEGRIFF DER UHREN- UND MESSTECHNIK AUSGEGANGEN IST? Meint er nicht stattdessen mit mir, daß der Grund dafür, daß ir mittlerweile in separaten Welten leben müssen, deren eine die göttliche und von Gott qua Schöpfung VORGEGEBENE ORDNUNG DER WELT ist, und deren andere eine völlig mutwillig gewordene, zufällige, künstliche Welt der ent-gotteten, nur noch anthropo- bzw. ratio-genen Welt
Vielleicht mag er darüber nachdenken, während er im Anschluß an so viel Text vielleicht doch beginnt, diese englischen Filme anzusehen. Die eine Welt vorstellen, die wir vor fünfhundert Jahren defnitiv zu verlassen begonnen haben. Als wir zum letzten mal eine Welt erlebt haben, in der sich der Mensch in der von Gott vorgegebenen Schöpfungsordnung entfalten konnte, und so eine Epoche erleben durfte, nach der man sich regelrecht sehen könnte.
Donnerstag, 19. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (5)
Zahlen, Zeit, Dauer, Werk und Magie - Zeit, Dauer ... da passiert in einem der Filme auch der (fast) einzige Versprecher, wo eine alte Sprechgewohnheit wieder aufsteht. Wenn davon gesprochen wird, daß die Zeit mit der Uhr "gemessen" wird. Was heßt Messen? Es heißt eien Vorgang mit einem anderen, zum Kriteriumgemachten, in eine Beziehung zu setzen.
Das heißt bei der Uhr, einen standardisierten Vorgang des Umlaufs der Zeiger, zuvor mathematisch exakt und damit immer gleichlaufend gemacht durch eine festgelegte physikalische Ursache-Wirkung-Beziehung von Zahnräudern, die auf einen Anfangs- und einen Endpunkt ausgerichtet werden - dem Sonnenhöchstand zu Mittag etwa, oder über eine bestimmte Sternenkonstellation, die an diesem Punkt beginnt und an jenem endet, der zugleich in immer demselben Ablauf wieder der Beginn ist - und somit (sagen wir) einen Tag umfassen. Den unterteilt dann die Menschheit seit je in insgesamt zwölf Horas, Stunden, eine alte Menschheitszahl der Vollkommenheit eines Ablaufs.
Als heilige Zahl des Faktors aus der Zahl der Ewigkeit, der (3), mit der Zahl der Vollkommenheit, der (4) Aus diesem Tanz entsteht dann ein Weltganzes, das von einem Anfang zu einem Ende strebt. "Jeder Tag hat seine eigene Plage", sagt der Herre, und jeder Tag sollte deshalb nur für isch gelebt werden. Das ist keine stumpfe Erkenntis der Stoiker, dieser Gleichgültigen, sondern ein Tanz des Lobpreises für die Vollkommenheit Gottes! Der sich in seiner Dreifaltigkeit (3) als Gruindgrmmatik der Welt (die die Zahl 4 ausdrückt, selber wiederum ein Tanz aus der Quadratur, der höchsten Potenz also aus Dualität (2) mit Dualität (2) somit als Schöpfung und Welt in ihrer tiefsten eigentlichsten Dimension ausdrückt.
Mittwoch, 18. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (4)
Der Tanz um ein Zentrum, das als und durch das erkennbar wird, was ausgelassen ist, und dem ganzen Bilde fehlt - Sie sehen, werter Leser, wie drehen uns hier ein wenig um ein Zentrum herum. Das aber im Film, wie gesagt (und er hat insgesamt viele Teile, wir bringen hier aber nur einen der ersten, die anderen sind bei Youtube leicht selber abzuholen, und das empfehlen wir sogar) nicht nur hinlänglich dargestellt wird, sondern auch einen so warmen Eindruck einer glücklichen Epoche bietet, den wir hier ein wenig in einen deutlich weiteren Horizont einbetten wollten.
Dieses Zentrum wird nämlich von den engelischen Filmemachern ganz erstaunlich objektiv und richtig dargestellt. Denn der Wohlstand der Epoche der Tudors, die die Engländer die Zeit von etwa 1460 bis 1530 nennen, war vor allem durch die Kirche so lebenswert gewesen. Denn wenn man genau zuhört (und das macht diese Serie eigentlich so bemerkenswert!) dann bekommt man die Aussagen herrlich duftend serviert. So duftend, daß zumindest ich mehere male eine regelrecht Sehnsucht nach einem Leben aufsteigen fühlte, das sich genau so abwickelt.