Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
Zum Wesen der Verschränkung. Nobelpreisträger Zeilinger als Widerlegung der Schul- und Bildungstheorien.- Die Verschränkung von Teilchen spielt sich also ontologich in einer Hierarchie ab , deren Ausgangspunkt der Ort ist - das "Sein als Photon" (z. B.) Von diesem Wesen ausgehend, das aber keine "Zeit" hat (die tritt erst mit dem Weltwerden hinzu, also "nach" dem Verschränktsein), sind die als verschränkt auftretenden (Photonen-)Teilchen analog.
Aber nicht wie Synchronschwimmer, die ZUSAMMEN EIN Muster bilden, und daran mit je gleichen Bewegungen teilnehmen, sondern als Einzelschwimmer, die jedes für sich das Ganze des Beziehungsumfassenden - die Ordnung, der alle Teilchen gleich gehorchen - darstellen. Und die mit dem Eintreten in die Zeit (die Phtonen bewegen sich) in je einen je neue Beziehungsordnung eintreten, mit der sie interagieren.
Das dürfte der Grund sein, daß sie bisher einzige "Verwendung" für "Krypto-Informtion" tauglich ist. Weil nur der Empfänger alleien durch sein Empfangen, bei dem er an einen Ort mit dem einlangenden Photon tritt, damit auch den Schlüssel hat, unter dem er die einlangende Information deuten, als Informaton die Informaiton selbst erkennen kann.
Wenn man begreift, daß WESEN eines Dings nie isoliert zu denken ist, sondern immer AN EINEM ORT, dann erweitert sich das 'Begreifen aller Dinge zu einem DING IN EINEM BEZIEHUNGSNETZ. Aus dem es nie herauszureißen ist, sondern auf den es immer bezhogen bleibt.
Damit wird auch verstehbar, daß alle Dinge AN DIESEM ORT (der nicht irdisch reduktiv als "Ort" gedacht werden darf, sondern als Metapher für das Zusammensein jedes Dings mit anderen an einem Seinspunkt, einem Knotenpunkt von Bezogenheiten, die jedem Ding WESENHAFT anhaften, also auchnicht abzustreifen sind, was immer ein Mensch tut. )
Aber war nicht im Anfang genau das: Das Wort? - Damit schließt sich diese furchtbare Lücke zwischen Rationalität und Vernunft, zwischen Ethik und Metaphysik, zwischen Welt und Gott (ohne in Pantheismus zu fallen) und zwischen menschlichem Erkennen und Denken. Diese Gegensätze sind jedoch nicht "eins", sondern sie sind einfach unzureichende Kategorien, mit denen das Ganze (erfolglos) einzufangen versucht wurde. Das eben nur als "Ort" zu denken ist, in und aus dem sich Wesen ergibt.
Ein Ding (ein Seiendes, egal welches) ist somit nicht "für sich" zu denken, alleinstehend, als wäre es alleine im Raum, im Kosmos stehend. So kann es nie gedacht werden, so bleiben nur die oben erwähnten, aber völlig unzureichenden Antinomien. Die man durch Streit auszugleichen versucht hat, was ja überhaupt nicht geht. Ohne daß es deshalb "nicht erkennbar" wäre! Aber es ist es nicht.
Auf Funktionen zu gehen läuft genau im Gegensinn zur wirklichen Verfaßtheit der Welt. In der ein Sein stabil und auf "ewig" angelegt ist. Sodaß ein Ding, eine Maschine, nicht wegen einer temporären Funktion gewollt wird, sondern weil das Ding - nicht die Funktion! - zu meinem Lebensbereich gehört. Sodaß sich auch die Funktion nach der Potenz ausrichtet, in der ich für das Sein des Dings in meinem Hause sorgen kann.
Hier geht es aber um einen zweiten Sinn des Wortes "leisten". Nicht nur als Leistungsfähigkeit im Sinne von Talent oder Fähigkeit. Sondern im Sinne von "sich kaufen können", "sich beschaffen können", dafür sorgen zu können, daß mir etwas nach Lust und Laune zur Verfügung steht.
Das Mindeste, was man von diesem Vortrag von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl sagen kann ist, daß er höchst inspirierend ist. Meyl tut hier nichts anderes als belegbare, beweisbare Gesetze der Physik fortzudenken. Und stellt dabei vieles der heute bestehenden gemeiniglichen Ansichten - in ihrer gefährlichsten Form, der Populärwissenschaft, sogar verhängnisvoll, wo jeder Rumpelstätter Bauer meint, nun den Kosmos und die Erde zu verstehen, noch mehr aber: glaubt, daß sie verstanden werden, daß also das Verkündete auch das Wahre ist - auf den Kopf. Oder auf die Füße, je nachdem. Denn Meyl meint, daß die Physik heute auf dem Kopf steht und auf die Füße gerichtet werden muß.
Wie Unzicker meint er, daß die vielen Widersprüche im physikalischen Weltbild, die Otto Normalverbraucher natürlich niemals klar sein können, ihm wird ja auch etwas völlig anderes ("Konsens") erzählt, durch eine ausufernde Einführung von "kosmischen Konstanten" vertuscht werden. Damit ist ein stringentes Weiterdenken gar nicht mehr möglich. Wissenschaft wird zum Fabulieren von Mythen*, zur Dichtung, die sich an dahinterliegenden metaphysischen Weltbildern orientiert.
Der VdZ hat bislang zurückhaltend auf Meyls Vorträge (die sich auf Youtube in Zahl finden) reagiert. Diesmal aber bringt er ihn. Denn das Interessanteste ist ihm, daß Meyl mit der Feldtheorie zu arbeiten vermag. Das heißt, daß die konkrete Physis der Dinge von einem Feldzentrum ausgeht (vorstellbar als erste Emanation von Geist, der eine Kraft - aus der Liebe Gottes, aus den Engeln heraus - ist, das als Beziehung gedacht alle konkreten Eigenschaften bestimmt. Und da, werte Leser, kommen wir der Sache schon recht nahe, die auch der VdZ im Auge hat. Wo das Feld - als Ort in einem Beziehungsgeflecht gedacht - das Wesen der Dinge bestimmt.
So weit, daß die Dinge erst sie selbst sind, wenn und insofern sie sich auf das Feld "transzendieren". Also ganz ihren Beziehungen hingeben, also auf jener Feldebene bleiben (um die Worte Meyls weiterzuführen), in der sie konkret stehen. Und erst in dieser Konkretion stehen sie überhaupt als Dinge. In der Hingabe.
Damit schließt Meyl sogar an die Phänomenologie Lacans an. Der da schreibt, daß die Dinge erst und in dem Maß sie selbst werden, auch der Mensch somit, als sie in ihre konkreten Aufgaben hinein aufgehen. Diese wiederum werden durch ihren Ort, ihr Beziehungsgeflecht bestimmt, in dem sich der Mensch (das Tier, das Ding) stehen sieht, in den er hineingeworfen ist. Hier findet sich sogar ein Konnex mit der metaphysischen Wesenstheorie von Zubiri, der da schreibt, daß das Wesen der Dinge nur aus diesem Beziehungsgeflecht heraus "fix" gedacht werden kann. Nicht, wie Aristoteles es denkt, in seinem Bild. Wenn man Alfred N. Whiteheads dynamisches Konzept durchdenkt, wird es in eben diesem Moment erhellend und bereichernd.
Nein nein, werter Leser, der VdZ will hier nicht mit Name-Dropping Eindruck schinden. Aber vielleicht ist der eine oder andere in der feinen aber kleinen Leserschar, der mit diesen Hinweisen auch die Gedankengänge des VdZ noch besser verstehen und weiterdenken kann, die sich in gewissem Rahmen doch in einen gewissen Gleichklang mit einer Tradition und einer recht strengen Denkweise stellen, in der er nicht als einsamer Hirsch in der Wüste der Undenkbarkeiten und Absonderlichkeiten steht.
*Gewiß, der Gedanke ist für manchen gewöhnungsbedürftig. Aber mit solchen Mythen lassen sich Nobelpreise am laufenden Band gewinnen. Einen Stephen Hawkins ordnet der VdZ etwa in die Reihe der Phantasy-Romane ein, als in die der Wissenschaft. Sein belletristischer Megaerfolg ("Die kleine Geschichte der Zeit"), der eine ganze Generation verbildet hat, ist ein einziges Spekulationsbuch, als Vorschlag zu einer irrationalen Ersatz-Genesis.