Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Palme (Olof) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Palme (Olof) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 17. März 2020

Greta Thunberg: Klimawandel und psychische Krankheit (2)


Bei dieser Übertragung aus dem Amerikanischen handelt es sich um einen Auszug aus einem Artikel von E. Michael Jones, der zuerst im Magazin  Culture Wars am 2. November 2019 erschienen war. Sie findet sich hier mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die Zusammenstellung selbst ist wiederum einem Artikel des Online-Magazins The Unz Review entnommen.

Teil 2)


Henrik Palmgren, der Gründer und Herausgeber von Red Ice*, recherchierte Gretas Verbindungen zu Politzirkeln in Schweden. Und was er dabei herausfand veranlaßte ihn, Greta eine "künstlich hergestellte Frontfigur" zu nennen, "die von exakt jenen Eliten ausgedacht und hergestellt wurde, die sie, Greta, angeblich bekämpft." Ihr offizieller Ruhm stammt freilich aus der Tatsache, daß sie - so wird zumindest behauptet - am 20. August 2018 einen "Schulstreik für das Klima" organisiert hat. Alles aus reiner Eigeninitiative. So wird es zumindest in den Mainstream-Medien dargestellt. 

Was dabei aber regelmäßig fehlt, ist irgendein Hinweis darauf, daß Gretas Entdecker Ingmar Rentzhog, der Direktor einer Organisation, die sich "Climate Change: We Don't Have Time" - "Klimawandel: Wir haben keine Zeit", an diesem Morgen des 20. August 2018 am Schwedischen Parlament ganz zufällig vorbeikam, und dort völlig überrascht auf Greta stieß. Genau jener Rentzhog ist nicht weniger zufällig Absolvent des "Climate Reality Project" von Al Gore. Der sich die Bühne im Climate Parlament mit einer gewissen Malena Ernman teilte, die ebenso zufällig die Mutter einer gewissen Greta ist. 

Rentzhog war freilich nachweislich von Greta's Protest bereits eine Woche zuvor informiert worden, und zwar durch einen anderen schwedischen Klimaaktivisten. Weit davon entfernt, alleine und einsam zu protestieren, ist somit Greta offensichtlich eine Blüte dessen, was Palmgren als "den inzestuösen Zirkel von Sozialdemokraten aus dem Energiesektor" bezeichnete. Das kommt zur Tatsache hinzu, daß sie ein typisches Produkt von vier Generationen Social Engineering in Schweden sind.



Sie war außerdem - vermutlich genau wegen dieses Umstands - seelisch krank. Eine Tatsache, die Fox News-Kommentator Michael Knowles dazu veranlaßte zu verlangen, daß "es in der ganzen Bewegung rund um die Klimahysterie nicht um Wissenschaft gehe." Wenn es darum ginge, setzte Knowles fort, "würde die Bewegung eher von Wissenschaftlern angeführt als von Politikern und einem seelisch kranken, schwedischen Kind, das von ihren Eltern und der internationalen Linken ausgebeutet wird." Knowles Forderung löste beim Liebling der Liberalen, dem Moderator Christopher Hahn, eine "Reaktion aus den Eingeweiden" aus. Der seine Rolle als neutraler Kommentator aufgab, um stattdessen zu einem Verteidiger des herkömmlichen Klimanarrativs zu werden. Indem er das Bild bemühte, Knowles als einen "erwachsenen Mann" zu bezeichnen, "der ein Kind attackiert."
“Du solltest Dich schämen, Du Knochengerüst" schalt Hahn Knowles. “Sie versucht den Planteten zu retten, während unser Präsident nicht einmal an den Klimawandel glaubt. Du bist geschmacklos, über sie auf jene Art zu reden, wie Du es im nationalen Fernsehen gemacht hast, und Du solltest Dich bei ihr auf der Stelle entschuldigen."

Fox News hat Knowles aber die Mühe einer Entschuldigung erspart. In einem Statement dem The Daily Beast ("Das tägliche Schreckgespenst") gegenüber sagte der Sprecher von Fix News: "Die Bemerkungen von Michael Knowles, der Gast in der Nacht-Show The Story war, war entwürdigend - wir entschuldigen uns bei Greta Thunberg und bei unseren Zusehern." Fox News sagte später Jeremy Barr von The Hollywood Reporter, daß man nicht beabsichtige Knowles jemals wieder zu einer Show als Gast einzuladen.




*Red Ice ist ein unabhängiger Internet-Sender mit geringer Reichweite, aber beträchtlicher Rezeption von linker Seite. Was bekanntermaßen eher belegt, daß seine wirkliche Relevanz in umgekehrter Proportionalität zum "Aufregerpotential" steht, denn die Linke ist prinzipiell blind. Red Ice selbst ist Teil der amerikanischen "Alt right", und deren Macher werden von Wikipedia als "white nationalists" und "white supremacits" bezeichnet, was so gut wie nichts sagt und lediglich dem üblichen Müll zuzurechnen ist, den Wikipedia absondert. Das heißt aber nicht, daß es nicht auch Sendungen des Senders gibt, die durchaus gut oder zumindest originell sind. Vermutlich deshalb wurde er mittlerweile - Teil des Spieles, das dessen ontologische Irrelevanz ausweist - von Youtube verbannt. Um dem Leser zu ermöglichen, sich ein eigenes Bild zu machen, hier das Link zu Red Ice auf Bitchute.



*040220*

Montag, 16. März 2020

Greta Thunberg: Klimawandel und Psychische Krankheit (1)

Bei dieser Übertragung aus dem Amerikanischen handelt es sich um einen Auszug aus einem Artikel von E. Michael Jones, der zuerst im Magazin  Culture Wars am 2. November 2019 erschienen war. Sie findet sich hier mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die Zusammenstellung selbst ist wiederum einem Artikel des Online-Magazins The Unz Review entnommen.

Greta Thunberg: "Climate Change and Mental Illness
 - Klimawandel und psychische Krankheit"
 

Photo Unz-Review
Das herkömmliche Narrativ über den Klimawandel erhielt frischen Wind, als Greta Thunberg, diese 16jährige Umweltaktivistin aus Schweden, in New York eintraf. Um dort die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit einer Botschaft zu erfreuen. Es wirkt, als ob diese Ankunft noch mit einem schönen dramatischen Effekt aufgeblasen werden sollte, daß Greta aus ihrem Heimatland Schweden nicht per Flugzeug über den großen Teich kam, sondern diesen zusammen mit ihrem Vater auf einem Segelboot überquerte. Und als ob das noch nicht genug wäre: Sie haben ihn ausgerechnet zum Zeitpunkt des jährlichen Höhepunkts der Hurrikan-Saison überquert! Alles im Dienste der weltrettenden Maßnahme, um den Carbon Footprint, also den Ausstoß von Kohlendioxyd, möglichst niedrig zu halten. 

Was spielte es angesichts solch einer heroischen Leistung für die Öffentlichkeit noch für eine Rolle, daß sich im Nachhinein herausstellte, daß die Yacht aus dem Rennstall der Familie Rothschild stammte. Was spielte es da für eine Rolle, daß die gesamte übrige Bootsbesatzung, die mit Greta das Meer überquert hatte, schon vor der Abfahrt aus Schweden ihren Rückflug gebucht hatte, wobei selbst Greta und ihr Vater ursprünglich vorhatten, aus New York mit dem Flugzeug wieder heimzufliegen. Solche "inconvenient truths" (copyright Al Gore), solche "unbequemen Wahrheiten", die immerhin Einsicht darein gewähren würden, wer hinter der ganzen Sache stand und steht, konnten wenig dazu beitragen, die hellstrahlende Bedeutung des Dramas rund um Greta's Ankunft zu verdunkeln.

Die Mainstream-Medien begrüßten Greta ja dennoch als den Kind-Messias des Klimawandels. Und sichtlich beeindruckt von all der Begeisterung, die da von New York ausging, verschickte die Kirche von Schweden, die seit ihrer Gründung Staatskirche war, ehe sie diesen Rang im Jahre 2000 verlor, per Massenaussendung sogar einen Tweet, in dem sie verkündete, daß der 1. Dezember 2018, der Tag der Ankunft Gretas in New York, jener Tag sei, an dem "Jesus Christus Greta Thunberg zu einem seiner Nachfolger auserwählt" habe.

Die Schweden haben aber ohnehin eine lange Geschichte der Umwandlung des Klimawandels in eine Heilige Angelegenheit. In einem Artikel, der die Hysterie um den Klimawandel, der Thunbergs Besuch umgab, strikt ablehnte und als moralische Panik bezeichnete, wies der emeritierte Klimatologe des MIT (das renommierte Massachusetts Institute for Technology; Anm.), Richard Lindzen, auf die entscheidende Rolle hin, die Schweden wie Olaf Palme, der Vater des schwedischen Social Engineering, bereits seit den 1970ern gespielt hatten. Schweden, die damals führende Mitglieder des Intergouvernmental Panel on Climate Change (IPCC) waren. Und es waren Vorhersagen von genau diesem IPCC über die Wirkung von Kohlendioxyd, die eine entscheidende Rolle dabei spielten, daß sich Gretas Mutter zum Klimawandel bekehrte. Um es mit ihren Worten zu sagen:
Vor ungefähr 30 Jahren stand James Hansen vor dem US-Kongreß und erklärte, warum die globale Erwärmung kein Mythos sei. "Wir können mit 99prozentiger Sicherheit sagen, daß die globale Erwärmung nicht von natürlichen Variationen verursacht wird, sondern durch den von Menschen verursachten Ausstoß von CO2 und anderer Treibhausgase in die Atmosphäre." Und das sagte er schon am 23. Juni 1988.
In Ernmans Schilderungen fehlt freilich die unbedeutende Tatsache, daß Gavin Schmidt,
seines Zeichens Jim Hansen’s Nachfolger in der New Yorker Filiale der NASA, GISS, anmerkte, daß "man nahezu nirgendwo allgemeine Stellungnahmen über Extreme in der Literatur findet. Solche scheinen lediglich eine Lieblingsangelegenheit der Massenmedien zu sein." Und er setzte fort, daß es nur ein paar Sekunden des Nachdenkens bräuchte um zu erkennen, daß die öffentliche Meinung, daß "globale Erwärmung auch bedeutet, daß die Extreme ständig zunehmen", blanker "Unsinn" ist.
 
Morgen Teil 2)



*040220*

Sonntag, 2. Februar 2020

Warum fühlen sich aber die Schweden unter Schock? (2)

Teil 2)


Denn der Protestantismus* hat die natürlichen, gewachsenen, quasi "stummen", selbstverständlichen Strukturen, die der vormalige Katholizismus schuf, bereits so ausgewaschen, daß es nur einen Windhauch brauchte, um sie zu kippen. Warum das so ist? Weil der Protestantismus per se auf die Einheit der Menschen verzichtet, ja diese zu zerbrechen sogar sein Grundkonzept gewesen ist. Nur so entkamen seine Gründerväter wie Luther (samt Konsorten, vor allem aber: samt den Anhängern, die genau wie er eben diese "Befreiung" von der Wahrheit - die ein soziales "Konstrukt" ist, man könnte es so sehen! wenn auch kein willkürliches Konstrukt, sondern die Erfüllung der ontologischen Gegebenheiten des Menschen: als "Du" Gottes, das aber ohne Wir, ohne Volk, ohne Gemeinschaft gar nicht sein kann - suchten) der Verbindlichkeit, die fortan zum Hauptansatz des "neuen Glaubens" wurde: Dem Subjektivismus, der jeden Menschen in den unnatürlichen Zustand der Vereinzelung wirft.

Doch dem stehen nun noch "unprotestantisierte", natürlich geprägte Menschen gegenüber. Die als "unterentwickelt" (oder, mit dem Achselzucken des Bedauerns "haben keine Aufklärung durchgemacht") zu bezeichnen nur jenen gelingt, die den Charakter des Rationalismus (aus Aufklärung und nominalistischem Protestantismus) als Symptom des Niedergangs nicht begreifen. Die deshalb nicht begreifen, daß zu Schwedens (und Europas) "Entwicklung" zuzustimmen die Zustimmung zur Selbstverstümmelung wäre. Gegen die sich die Zuwanderer sogar mit Recht wehren. Weil sie noch begreifen, daß sie damit um ihr wesentliches Menschsein gebracht werden. Weil sie von sozialen Verbindlichkeitsgefügen nicht lassen wollen.

Weil solche sozialen Gefüge natürlich auch eine Form von Recht, Strafe und Ordnung brauchen und wollen, ja bedeuten, organisiert sich überall auch eine Form von obrigkeitlicher Gewalt. Und diese Form ist gewissermaßen "archaisch", und folgt jenem Recht, das der Stärkere formt. Also ist die Bewaffnung der Zuwanderer auf eine Weise fortgeschritten, die die nächste Eskalationsstufe bereits ahnen läßt. Schußwaffengebrauch, Schußwechsel, ja offene Bandenkriege sind schon an der Tagesordnung. Man muß das verstehen, denn hier ringt eine noch unorganisierte Anhäufung sozialer Gebilde um eine große Form von Gesellschaft.

Wie es zur Gründungszeit des Islam auch war, übrigens. Sie wird in einem Staat enden, das kann man mit Sicherheit schon jetzt sagen. Schon gar, weil diesem Staat gar niemand vertraut.** Und weil Schweden selbst sich nie durch Segregation abgegrenzt hat, heißt das: Ein neues Schweden, das nur den Besitzer wechselt.

Überall erlebt man eines, nicht nur in Schweden, in ganz Europa: Das Scheitern der Integration, wie sie sich Schreibtischhengste ausgedacht haben. Und die Bildung von Segregation als nächstem Schritt. Weil aber nie jemand den Schritt gewagt hat, diese Segregation in die Hand zu nehmen, wird und wurde sie zu einem Wettkampf dieser Parallelgesellschaften. Die sogar noch als "zu bekämpfen" dargestellt wird! Dabei ist sie unser unausweichliches Schicksal. Weil wir uns weigern (und das tun beileibe nicht nur die Medien), die Wirklichkeit zu erkennen, was uns alleine in die Lage versetzt hätte, sie zu gestalten.

In dem die skrupelloseren - und das sind die der perspektivlosen Zuwanderer, ob als Clans, ob als Gangs - die Oberhand gewinnen. Denn das schwedische (wie auch das unsrige) Polizeisystem war nie auf eine Verdunstung selbstverständlicher, nur durch (zuerst und nur dann relevant: religiös zu gründende) soziale Einheit mögliche Solidarität und Einheit eines Volkes.

Aber besteht Hoffnung, daß sich das ändert, daß Schweden die per Stampede entkommene Herde wieder in den Stall kriegt? Nein. Denn wenn man die Selbstkritik liest, die in Schweden geübt wird, dann liest man nur von "Fehlern in der Integrationspolitik", aber nie davon, daß diese Integration von Anfang an eine Illusion war, und mit keinen Mitteln der Welt herbeizuführen ist. 

Genau das ist der Grund, warum schwedische Verhältnisse auch bei uns kommen werden. Das kann gar nicht anders sein. Und es ist auch bereits weitreichend so. Daß wir diesbezüglich ein falsches Bild davon haben, wie weit wir in dieser Richtung bereits vorgerutscht sind, hängt vor allem damit zusammen, daß sich die Medien schon lange mit der Politik ins Bett gelegt haben und heftigst kopulieren. Wobei man nicht mehr sagen könnte, wer da wen fickt.***

Aber es hat auch damit zu tun, daß die indigenen, also die angestammten Schweden so "brav" leben, daß die Statistik, die übers Land gerechnet wird, im internationalen Vergleich scheinbar immer noch "gut, zumindest durchschnittlich aussieht". Aber sie erfaßt nicht, daß sich diese neuen sozialen Strukturen in extremer Unterschiedlichkeit bei einem Umbrechen auf regionale Räume bereits deutlich ablesen lassen. Ja, am Land wird in Schweden immer noch wenig, ja weniger denn je gemordet. 

Doch dorthin will gar kein Zuwanderer. In den Städten sieht die Sache schon völlig anders aus. Dort sind die Mordraten dreimal so hoch, dort betragen die Verbrechensraten speziell bei Delikten bei Gewalt und gegen Eigentumsrechte ein Vielfaches vom Rest des Landes. Geht man nach Stadtbezirken, wird das Bild noch drastischer.



*Die Rede ist vom Protestantismus als menschliche Idee und Ideologie. Er ist von der praktischen Realität zu unterscheiden. Die Idee steht in einem Spannungsverhältnis zum Dasein bzw. in der Existenz. Die dort, wo sie vom natürlichen Wesen des Menschen abweicht, wo sie also nicht katholisch ist, irrt, und in seinen Urteilen gegen die göttliche Vorsehung steht und damit in die Irre führt.

**Und das, bitteschön, ist doch keine Eigenschaft, die nur die Migranten haben! Das ist bereits allgemeines Daseinsgefühl, wie erst jüngst eine Allensbach-Studie ergab. Diesmal waren aber nicht die Schweden, diesmal waren WIR geschockt ... Wir? Naja, sagen wir so.

***Der Leser möge dieses ordinäre Wort, diesen Ausflug in die Gossensprache verzeihen. Aber er entspricht leider der Wirklichkeit: Die ist ordinär, und keineswegs so nobel, weil die Ideen, die hinter dem heutigen Meinen und Welt-auffassen stehen, einfach ordinär sind.




Samstag, 1. Februar 2020

Warum fühlen sich aber die Schweden unter Schock? (1)

All die Aporien, die das heutige Menschenbild ergibt, zeigen sich in Schweden mittlerweile so deutlich, daß man nur staunen kann. Auch wenn alles erwartbar und vorhersehbar war, und vorhergesagt wurde. Es wird auch uns treffen, nicht anders als in Schweden, und auf dieselbe Weise. Denn die Massenzuwanderung in ihren speziellen Bedingungen, wie wir sie schon Jahrzehnte, in den letzten Jahren aber überbordend erleben müssen - noch dazu von der Politik dem zu erziehenden, umzubildenden, nach neuen Maßstäben zu verbessernden Volk aufoktroyiert - zeitigt das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollte.

Gerade Schweden! Das schon seit den 1970ern, den glorreichen Tagen eines Olof Palme, in die Umgestaltung der Welt nach sozialistischem Vorbild eingriff, weltweit, daß man nur staunen könnte. Und dabei die Politik der "Entselbstung als Friedenskonzept" (Motto: Wo nichts ist, kann nichts streiten) zugunsten eines pluralistischen, postfaktisch "neu organisierten" Bevölkerungsbegriffs handelt.

Kein Land der Welt hat den Kultikulturalismus so konzentriert implementiert, schreibt die NZZ. Kein Land war so "tolerant", in keinem (europäischen) Land die "Freiheit" durch sexuelle Befreiung, der erste und entscheidende Faktor der Verdunstung aller Formen natürlicher sozialer Struktur und Verbindlichkeit*, beginnend bei der Familie. Daraus folgt die Auflösung aller traditionellen Bindungsformen zugunsten neuer, täglich neu zu schaffenden Kuschelecken des Wohlgefühls. Kein Land der Welt hat für diesen ausgemachten Schwachsinn, der wie alle heutigen Schwachsinnigkeiten unter dem Glitzermantel der ultimativen Autorität der "Wissenschaft" daherkommt, so viel Geld dafür ausgegeben.

Nun platzt der Ballon der Illusionen. Die Gewalt in Schweden eskaliert, und die Polizei stößt an allen Ecken und Enden an Grenzen, die aber bei weitem nicht ausreichen, um der Situation Herr zu werden. Die Auflösung der traditionellen, gewachsenen Strukturen, die die Massenzuwanderung vorfand - so daß sich die Frage alleine schon ergibt: Wo hinein könnte sich ein Zuwanderer überhaupt integrieren, selbst, wenn er es wollte? - hat die unausweichliche Folge, daß der natürliche Hang des Menschen, sich Halt und Identität in der Familie zu suchen, zu ausgewachsenen Clan-Strukturen führte. Die den schwedischen sozialen Organisationsformen immer überlegender werden, und die Gesellschaft zu dominieren beginnen. Daß daneben Schweden die höchste Vergewaltigungsrate WELTWEIT hat, dürfte ohnehin schon bekannt sein.

Auch das Konzept eines in den 1970ern überall in Europa reformierten Strafrechts bricht zusammen. Das wird schon aus den Begrifflichkeiten erkennbar. Denn der neue Begriff von Schuld, der eben Schuld in soziale und psychische, "neutrale" Determiniertheit auflöst, also keinen absoluten Rahmen mehr kennt, nicht mehr weiß, was normal, was deshalb nicht hinnehmbar, was ein Verstoß ist", und warum man einen Verstoß ahnden und den Täter bestrafen muß, bewirkt nicht einmal nur, daß die Zuwanderer (speziell die jüngeren davon) keine Rechtsnorm mehr fürchten, sondern gar keine Rechtsnorm mehr erkennen, die als verbindlich (weil "absolut") anzusehen wäre. 

Wenn also nun das seit den 1970ern neue Ziel der Strafe "Resozialisierung" heißt, weil es den Aspekt der Bestrafung als notwendige, unverzichtbare Sühne - als erfahrbares Maß der Gerechtigkeit - für eine Wiederaufnahme in die Gesellschaft nicht mehr kennt, ja aggressiv ablehnt, dann stellt sich auch hier die Frage: Re-? Also "wieder" oder "zurück"? Wo hinein? In jene Gesellschaft, in die die Neulinge gar nie integriert waren? Oder hinein, ja noch mehr hinein in die natürlichen Familien- und Clanstrukturen (als größere, umfassendere Organisation von Familie)? 

Und wo es die Familie nicht ist, ist es dann die Bande, die "Gang". Nicht nur also lachen die Zuwanderer (die bei Gott andere Strafrechte gewöhnt sind) über das, was hier "Strafe" genannt wird, sondern sie re-sozialisieren sich nach der milden Strafe in soziale Gefüge, die sich sowieso als "gegen den angestammten Staat gerichtet" begreifen.

Und die Eskalation beginnt längst, sich auch auf Dänemark auszuweiten. Das die Sozialpolitik und das Menschenbild Schwedens sehr weitgehend nachgebildet hat, aber schon seit längerem dabei ist, zumindest einiges davon wieder rückgängig zu machen. Und sei es aus Pragmatismus. Aber auch dort ist der Alltag in den Städten bereits gekennzeichnet von brennenden Autos, Schießereien und in Banden organisierter Kriminalität. Gerade, so die NZZ, sei Schweden dabei, die Generation der "Secundos", also der bereits zweiten in Schweden lebenden Zuwanderergeneration, wieder zu verlieren. 

Die bereits, aber sogar noch weniger drastisch wie heute, mit allem konfrontiert waren, mit dem die neuen Zuwanderer noch drängender konfrontiert sind: Sie werden nicht gebraucht, sie haben die Voraussetzungen nicht, um sich in der Mehrheitsgesellschaft zu etablieren, ja "nach oben" zu gelangen, sie haben damit - keinen Ort. Sie haben keine - überhaupt im Vergleich mit angestammten Schweden! - zufriedenstellende, die Erwartungen erfüllende Identität. Nur durch Gewalt können sie diese Zukunft erreichen. Und sie haben aus ihrer Warte darin nicht einmal Unrecht. Aber sie verschieben damit den gesamten Wertehorizont der Zukunft Schwedens. Der viel fragiler war, als den Schweden je bewußt war.

Morgen Teil 2)


*Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten, und sind bei den heutigen jungen Schweden deutlich erkennbar. Kaum ein Land der Welt hat eine so hohe Rate von Eßstörungen und insgesamt von Krankheiten bzw. Symptomen (Allergien, sogar ADHS, usw. usf.), die im weitesten Sinn als "Identitätsstörungen", als Folgen eines gestörten Verhältnisses zu sich selbst zu bezeichnen sind. Dieses gestörte Verhältnis zu sich selbst wiederum entspringt der Auflösung und dem Brechen der Integrität der sozialen Großformen, denn Identität ist immer eine Ortsbestimmung INNERHALB einer Gemeinschaft, und muß dazu von dieser bestimmbar sein - und vom Einzelnen außerdem "im unhinterfragten, selbstverständlichen Gehorsam" angenommen werden. 

Auffallend ist übrigens, das auch kein Land der Welt so scharfe Gesetze wegen "sexueller Belästigung" hat wie Schweden. Was in merkwürdigem Widerspruch zur Tatsache steht, daß doch die Schweden so "befreit von sexuellen Zwängen" sein müßten ... Kann es da also sein, daß die Entstaltung des Zueinander von Mann und Frau bzw. von Menschen überhaupt niemanden mehr wissen läßt, wie er sich verhalten soll? Man stelle sich alleine diesen Streß im Alltäglichsten vor! Außerdem hat Schweden als frühestes Land (heute haben auch wir dieses Verbrechen von Staats wegen zu ertragen) eine verpflichtende Frühsexualerziehung, sprich: Entschränkung weil "Befreiung" von sozialen Tabus und Verhaltenscodices, eingeführt. Und "Kinderrechte", gegen die Eltern. (Auch in dieser Absurdität wollen wir ja nachziehen, durch die Einführung von "Kinderrechten".) Wo soll sich also da noch Identität und Persönlichkeit - im weitesten Sinn die Voraussetzungen für Gesundheit - bilden?