Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 3. Mai 2022
Gedankensplitter (1218)
Sonntag, 6. Februar 2022
Ein vielseitig anwendbares Modell
Dienstag, 6. Oktober 2020
Mögliches ist - im Rückblick erkennbar - ausnahmslos real geworden
Bei diesem Video aus der Arbeit von James Corbett "Corbett Report" sei der Leser, wenn er ohnehin über diese Dinge weiß oder zu wissen meint, gleich auf die Sequenzen ab Minute 10:45 hingewiesen. Die Bilder, die dort zu sehen sind und die nur Lesern mit starken Nerven zugemutet werden sollten - aus China, den USA, Australien, England, den Philippinen, usw. - zeigen Modi der Umsetzung der UN-Richtlinien die Gesundheit der Weltbevölkerung betreffend, wie sie 2005 von der Weltgemeinschaft der Staaten beschlossen wurde.
Der Leser sei auf den springenden Punkt hingewiesen: Wenn es bei Covid19 immer wieder darum zu gehen scheint, daß es ja "nur" um eine kurzfristige Pandemie mit entsprechenden Handlungsnotwendigkeiten gehe, und daß sämtliche Eingriffe in persönliche Freiheiten nur vorübergehender Natur seien, dem sei gleich gesagt, daß er in der sprichwörtlichen Pendeluhr schlafe.
Denn mitnichten und -neffen sind diese Maßnahmen temporär. Sie sind erstens weltweit ausgefeilt, montiert und implementiert, sodaß es zweitens nur eines (buchstäblich) winzigen Fingerdrucks braucht, um jederzeit und (wie sich real zeigt:) permanent nicht nur ein Kontroll-, sondern ein brutales Korrektions-Instrument für die Bevölkerungen zu haben.
Das sich niemand wohl träumen hätte lassen, der vor dem Jahr 1980 geboren ist und 1984 oder Brave New World in der Schule als Pflichtlektüre gelesen hat. Um jedoch nicht, wie vorgegeben, gewappnet gegen solche Erscheinungen zu sein, sondern um - "weil wir uns ja davon distanzieren, deshalb kann das ja nicht da sein" - nicht mehr zu sehen, daß er bereits mitten in solch einer Welt lebt.
Dazu möge doch der Leser bitte auch aufhören, Fahrenheit 451 mit wohligem Schauder zu sehen und sein Gläschen Cabernet Villeneuve 1998 dabei zu schlürfen. Was ein absurdes Bild ergibt: Hier die Leute, die in die Glotze starren und sich entsetzen, und dort das Fenster, gleich daneben, das den Blick freigibt auf eine Szenerie, die dem Film nicht nur 1:1 entspricht, sondern auch noch übertrifft.
Die Bilder, die unten zu sehen sind, und nur einen glimpse, einen kurzen Auf- und Einblick darstellen, sind genug erschütternd und schockierend. Und sie sind auch bei uns Realität. Nur hat jede Gesellschaft - also auch die unsere - eben ihren eigenen Weg, Idealbilder zu vermeiden (wie jene des bildhaften Schreckens als Urbild, wozu der Politik bzw. der Macht Produkte der Kunst leider auch recht nützlich sein können), um das wirklich (und strukturell) selbe Geschehen, das ihn aktuell umgibt, nicht realisieren zu müssen (weil genau das nicht zu sollen und ... zu wollen.)
Und wer immer noch nicht zu überzeugen ist, wo wir sind, und wo wir sein werden, der möge Folgendes bedenken: Mindestens seit 2001, diesem fatalen 9/11-Ereignis, ist eine einzige Linie hin zum Totalitarismus zu beobachten! Die mittlerweile - Corona und Klima, das sind die aktuellen Trigger, als Türöffner zum Ausleben schlimmster Phantasien durch eine kranke Elite.
Der Präsident der Philippinen sprach etwa erst in diesen Monaten davon - und er illustriert damit noch eindrücklicher, worum es real, werter Leser, ganz real! und in diesem Augenblick geht - daß er philippinische Bürger, die sich nicht an die verhängten Gesundheitsmaßnahmen zur Covid19-Weltseuche halten, mit jenen Drohnen, die ohnehin bereits alles überwachen was ein Gesicht und zwei Beine hat, und somit identifizierbar und bewertbar (sic!) sind, auch erschießen lassen werde. Herrschaften, das ist kein Spaß, das ist kein Scherz aus der Flimmerbude, und das ist schon gar kein Anflug von Humor eines leisen, leichten und poetischen Weltcharakters.
Beiseite: Auch in Australien sind bekanntlich solche Worte bereits offen ausgesprochen worden. Offenbar hat dieser Teil der Welt eine ganz spezifische Neigung, die vom Blut völlig unabhängig ist.
Was wir hier sehen, ist nichts sonst als ein Blick in jene Welt, die wir seit Jahrzehnten vorbereitet haben, und die sich, beginnend mit 9/11, von apokalyptischer Katastrophe zu apokalyptischer Katastrophe in jeweiligen Schritten etabliert hat. Wir SIND bereits in dieser Schreckenswelt, sie ist keine Utopie, und so zu tun, als gäbe es ja "Gesetze", bei uns!, in zivilisierten Ländern, und so weiter, die solche "Mißbräuche verhindern", der ist nicht einfach naiv. Der ist gefährlich dumm.
Der weiß nicht, daß immer in der Weltgeschichte das Mögliche auch das Reale geworden ist und ganz sicher weiter werden wird. Der hält auch jetzt, in dieser "Covid-Pandemie", die Augen geschlossen und sieht somit nicht, daß sich einzelne Staaten (und seien sie noch so stark und groß) sich nicht aus jener geschlossenen Kette losreißen können, in der die ganze Welt in einer nie gesehenen Verkettung und Interdependenz zusammengeschlossen ist.
Da mag zum Beispiel Österreich die Grenzen offen halten, mutig und heldenhaft stur, und gegen das gesamte nachbarliche Umfeld in Europa - die Aktionen und Reaktionen dieser Staaten sind dermaßen zwingend, daß sich auch ein "Heldenkanzler Kurz" schnurstracks beugen muß. (Nur beschäftigt er mit Steuergeldern eine die gesamte Nation umfassende weil finanziell abhängig gemachte Medienlandschaft, weshalb er sein Tun so gut vertuschen und umfärben kann, daß er vielen immer noch als Weißer Hirsch in einem unübersehbaren Rudel Schwarzer Zombies gilt.)
Und flugs werden am nächsten Tag dieselben (und noch schärferen) "Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung" verhängt. Ach ja, denn es geht ja längst um "Biosecurity" als dem höchsten Gut staatlichen Eintanzens.*
Wie wahr, wie wahr!
Mittwoch, 8. April 2020
Illustration des Grauens (3)
In einem solchen System der klandestinen Widersprüche kommt deshalb der böse Charakter nach oben. Auch im Kommunismus setzten sich von Anfang an die expliziten Verbrecher als Leitfiguren durch, fielen aber freilich nicht selten irgendwann ihrem eigenen System zum Opfer. Denn das Böse, das vom Schlechten nur einen Hauch entfernt ist, holt immer noch Böseres (und Schlechtes) nach oben.
Auch den Kommunisten blieb nur eines, was eben bleibt, wenn die Vernunft fehlt, wenn der Leitfaden fehlt, der durch die Welt und die Zeit führt. Ihm blieb nur die Angst als Mittel, das ein Volk und eine Gesellschaft zusammenhält.
Der Kommunismus hatte deshalb keinen schlimmeren Feind als die Vernunft. Die er zur bloßen, innerweltlichen, jede Transzendenz (die doch so evident, so empirisch ist!) abstritt und fernhielt, also zur bloßen Rationalität erniedrigte und verleumdete. Aber wo unterscheidet sich hier unsere Gegenwart, die Gegenwart des Westens davon?
Dienstag, 7. April 2020
Illustration des Grauens (2)
Und wozu macht man dann eine Dokumentation? Vielleicht gar um zu belegen, daß man sich "davon" selbstverständlich distanziert?
Das "nie wieder", das im Falle des Kommunismus seinen Ton der Halbherzigkeit ohnehin kaum verbergen kann, ist heute doch kaum mehr als eine Frage um die Farbe der Uniformhemden, die Formation der Aufmärsche, und der gefälligeren Grußgeste.
Montag, 6. April 2020
Illustration des Grauens (1)
*160220*
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Sonntag, 22. März 2020
Neulich unter Stalin (3)
Woher kam sie überhaupt, diese Wolfsbrut im russischen Volk? Ist sie nicht von unserem Stamm, von unserem Blut? Es ist eine grausige Frage: Wäre aus mir ein gleicher Henker geworden, wenn das Leben ein bißchen anders gelaufen wäre?
Und ein Vierteljahrhundert später, hätte man da nicht sagen können: Jetzt aber, jetzt hat man das System durchschaut, von der Folter erfahren, von den rund um uns herum brodelnden Verhaftungen, von den vollen Gefängnissen, den Lagern wissen können. Aber immer noch - nein! [...] Woher hätten wir über die Verhaftungen wissen und warum darüber nachdenken sollen? Daß alle Honoratioren der Gegend abgesetzt, abgelöst wurden - das war uns entschieden gleichgültig. Wenn diese oder jene Mitstudenten über Nacht weg waren, wenn zwei oder drei Professoren verschwanden, was machte es? Wurden halt die Prüfungen leichter.
Der Kampf gegen den inneren Feind war eine logische Aufgabe des historischen Materialismus, die Vorlesungen sprachen unverblümt davon. Was das aber hieß machte sich niemand klar. Und wie groß doch die praktischen Vorteile waren, wenn man einfach im System blieb?! Warum also nicht dem NKWD beitreten? Das war doch allemal besser als ein kümmerlich bezahlter Lehrerposten irgendwo in einem gottverlassenen Landkreis. Die NKWD-Schulen lockten stattdessen mit üppigen Naturalien und doppeltem bis dreifachen Gehalt. Was hatte wenigstens die meisten auch seiner Mitstudenten, was ihn also abgehalten, was zum "Nicht-Bösen" werden lassen, wo doch alle Argumente dafür sprachen?
Was wir empfanden, hatte aber keine Worte. (Und wenn, dann hätten wir sie aus Angst einander nicht anvertraut.) Irgendwo, nicht im Kopf - in der Brust saß der Widerstand. Von allen Seiten können sie auf dich einreden: "Du mußt!" und dein eigener Kopf ruft im Chor: "Du mußt!"
Bloß die Brust sträubt sich: Ich will nicht, ES STINKT. Ohne mich, wie ihr wollt, aber ich bleibe draußen!Das kam von weit her, von Lermontow vermutlich. Von jenen Jahrzehnten russischen Lebens, als es für einen anständigen Menschen, offen und laut gesagt, keinen schlimmeren Dienst gab als den des Gendarmen. Nein, von weiter zurück.
Das waren, ohne daß wir es wußten, nur die Kupfermünzen der Kopeken, mit denen wir uns von den vorväterlichen Goldrubeln loskauften, von jener Zeit, da die Sittlichkeit noch nicht als etwas Relatives galt und die Unterscheidung zwischen Gut und Böse einfach mit dem Herzen getroffen wurde.
Wird fortgesetzt
Dienstag, 17. März 2020
Neulich unter Stalin (2)
Kultur aber bedeutet immer, den Kopf zu erheben!
Hier ein "Held der sozialistischen Arbeit", dort ein verdienter Künstler, oder ein hochdekorierter Kriegsheld? Einmal hingeblasen, und weg war er.
Wenn einer aber so stark ist, daß er durchaus nicht aufgeben will, alle deine Methoden zunichte macht? Du bist wütend? Tu dir ja keinen Zwang an! Es ist ein enormer Genuß, ein Höhenflug! - deiner Wut freien Lauf zu lassen, außer Rand und Band zu geraten, wo dich keiner aufhält!" Brust heraus und rette sich wer kann! Genau der Zustand ist's, in dem man Priester an den Haaren durchs Zimmer schleift oder an die Decke hängt, dem Mann auf den Knien ins Gesicht pißt, ihm langsam seinen Hoden zerquetscht, der Frau eine Flasche in den Unterleib rammt, daß sie an den Verletzungen später stirbt. Nach der Raserei fühlst du dich als echter Mann! Und fürs Protokoll läßt du dir eine Sekretärin kommen, und die ist hübsch, verlier' also keine Zeit und greif hinein in ihre Bluse. Wegen des anwesenden Bürschleins brauchst du dich nicht zu schämen, der ist kein Mensch, der ist nur ein Häftling. Vor wem überhaupt sollst du dich genieren? Wäre dumm, deine Lage nicht zu nutzen. Dem einen wird deine Kraft imponieren, die anderen werden aus Angst nachgeben. Ist dir ein Mädel über den Weg gelaufen, merk dir bloß den Namen - und sie gehört dir, wohin soll sie denn? Hast du am Weib eines anderen Gefallen gefunden - sie ist dein! Denn den Gatten aus der Welt zu schaffen kostet dich keine Mühe.
Es ist unvorstellbar, schreibt der spätere Literaturnobelpreisträger, daß sich auch nur ein Untersuchungsrichter, auch nur ein Minister dafür interessiert hätte, was ein von ihm verurteilter Gefangener fühlte oder wie er dachte.
Sie sind von Dienst her nicht verpflichtet, ein Bedürfnis nach Bildung, Kultur und tieferen Einsichten zu haben - so bleiben sie denn ohne. Sie sind von Dienst wegen nicht verpflichtet, logisch zu denken - so lassen sie es denn auch sein.
[...] Die Untersuchungsrichter, die waren doch die letzten, an die selbsterfundenen Fälle zu glauben. Sie haben doch nicht allen Ernstes amtliche Konferenzen ausgenommen, einander und sich selbst einreden können, daß sie Verbrecher entlarven? Und haben trotzdem Protokolle zu unserem Verderb geschrieben, fein säuberlich, Blatt um Blatt. Am Ende war's glatt Unterweltsmoral: "Stirb du heute und ich - morgen!"[...] Sie verstanden, daß die Fälle erfunden waren, und dienten dennoch fleißig Jahr für Jahr. Wie das? ... Entweder sie zwangen sich, nicht zu denken (was an und für sich schon den Menschen zerstört), meinten einfach: Es muß sein! Die für uns Instruktionen schreiben, können nicht irren.
Die Quoten, die Zahlen von Verhafteten waren vorgeschrieben. Und die Gebietsverantwortlichen taten mit viel Phantasie alles, sie zu erfüllen. Daß es keine zu Verhaftenden mehr gab war ohnehin völlig unmöglich.
Und Stalin selbst hätte es nicht geglaubt. Er hätte IHNEN nicht geglaubt! Weil er nicht glaubte, daß er in einem Gebiet, einer Stadt, einer Armeegruppe plötzlich keine Feinde mehr hätte.
Sonntag, 21. Juli 2019
Wenn Verschwörungen keine Theorien mehr sind (2)
Eine weitere Versuchsreihe war darauf ausgerichtet, Menschen zu "deprogrammieren", das heißt durch Drogen oder Elektroschocks ihr Gedächtnis auszulöschen und anschließend "neu zusammenzusetzen". Prozesse von Opfern, die den Staat verklagen, laufen bis in unsere Tage. Dabei kommen immer wieder Details zu Tage, die den Verdacht erhärten, daß die nicht bekannt gegebenen Versuche und Verbrechen in Umfang und Qualität jedes menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen. Sogar Waffen wurden entwickelt, darunter eine Pistole, die Herzinfarkte bewirkte. Riesige Gelder wurden auch an Universitäten und Krankenhäuser transferiert, die mit dem CIA zusammenarbeiteten und etwa Patienten als Versuchskaninchen zur Verfügung stellten oder "Auftragsstudien" durchführten, um "menschliches Verhalten" zu studieren. Diese Programme liefen zumindest bis 1970. Hier die öffentlich gemachte Dokumentation zu dieser Tatsache.
Warum dieser Punkt in die Liste kam ist dem VdZ freilich nicht ganz nachvollziehbar. Denn dazu muß man keine "geheimen Kenntnisse" haben, das ist seit achtzig Jahren und mehr klares Wissen der Biologie. Nachdem die Gestaltnahme zum Männlichen immer ein "Zusatzprozeß" ist, in dem durch genetische Anlage einer genuin (scheinbar) amorphen=weiblichen Eigrundlage soweit verändert, daß daraus ein männliches Wesen wird, kann dieser Prozeß natürlich gestört werden. Die Folge sind Fehlbildungen oder Hermaphroditentum, wie wir auch bei Menschen feststellen können. Das allein auf "Atrazin" (ein Pestizid) zurückzuführen oder auf Hormonbeigaben im Trinkwasser und ähnliches ist aber verfehlte Interpretation des Möglichen.
Man kann den Männlichkeitsprozeß stören, ja, aber nicht definitiv aufheben. Er bleibt dann eben unerfüllte Potenz. Vor allem aber darf man nicht den Fehler machen, von Amphibien (wo das am häufigsten beobachtet werden kann, so daß es dort sogar zu einer Bestandsgefahr werden kann) auf den Menschen zu schließen. Denn erstens sind Amphibien besonders anfällig dafür, ihre "Gestalt" ist "weich", um es so zu sagen, also relativ niedrig stehend. Die Kraft, sozusagen, der Materia eine dauerhafte Form aufzuprägen, ist noch relativ schwach und nicht zentral. Die direkte Wechselwirkung mit der materiellen Umwelt ist somit sehr ausgeprägt.
Beim Menschen wirkt das Ganze in jedem seiner Teile
Während der Mensch eine prinzipiell andere fundierte Seele hat - eine Geistseele eben, deren Formprägung von Idee ausgeht und hierein mündet. Die die körperlichen Prozesse untrennbar durchdrungen hat, von Beginn der Empfängnis an. Das heißt, daß die menschliche Form beziehungsweise Substanz immer "vollkommen" weil mit ihrem (individuell seienden) Urbild verbunden ist, und damit als je ganzer Mann oder ganze Frau, so daß nur ihre historisch-faktische Gestaltwerdung beeinträchtigt (erschwert) werden kann. Ungefähr so, als würde man einem Menschen von Geburt an einen Arm am Rücken festbinden oder amputieren.
Gerade dieser letzte Fall zeigt, daß es zwar tatsächlich Verschwörungen gibt, keine Frage, als geheime Vorgänge, die mit uns und unserer Geschichte und Politik zu tun haben. Aber viele der Ängste, die davor bestehen, haben ihren Grund in einem fehlerhaften, völlig unzureichenden, materialistischen, mechanistischen Menschenbild, das wir selbst haben und zu dem wir verbildet wurden. Vor allem, wo es darum geht, was man uns durch Substanzen oder Psychoprogramme "antun" kann. So daß viele Ängste unberechtigt sind. Selbst wenn die Vorgänge - wie man sieht - Tatsachen und keine Verschwörungstheorien paranoider Idioten sind, und selbst wenn die Initiatoren mancher Programme selber daran glauben, daß sie tiefgreifende Änderungen beim Menschen vornehmen können.
Das fällt dann "lediglich" unter eine andere Kategorie: Grausamkeit, Größenwahn, Hochmut, Unmenschlichkeit, etc. Man kann uns manches im Leben erschweren, gewiß, man kann uns das Leben zur Hölle machen, gewiß, und es ist angebracht alles zu tun, um sich zu wehren und unsere Lieben zu schützen, damit sie nicht fallen, nicht gebrochen werden. Denn unseres Sinnes - und nur daraus lebt man, das ist unsere eigentliche Substanz! - kann uns niemand ernsthaft berauben, wenn wir es nicht zulassen. Und dazu gehört ... das Kreuz, als Schlüsselpunkt, als entscheidender Punkt. Denn es ist der Eintrittspunkt des Lebens. Wo wir uns also nicht in den Tod - in Jesus Christus - stellen, übergeben wir uns in den wirklichen Tod, der nicht mehr zum Leben weist, weil wir alles in unseren eigenen, eigensinnigen (also nicht logos-verweisenden) Händen halten.
Wenn, dann machen wir uns unsere Paranoia oft also tatsächlich selber. Und viele Ängste, die wir haben, "sollen" wir haben, weil sie uns schwächen. Der irrende Mensch steht immer (!) auf schwankem Grund und braucht die Angst des anderen, um selbst stärker zu wirken und seine eigene Angst (vor dem Nichts) zu überspielen. Viele der Dinge, die man meint, mit uns anstellen zu können, stammen aber aus derselben Dummheitsküche wie jene Lügen- und Irrtumssuppe, von der wir oft genug eine zu große Portion genommen haben. Und an Bedrohungen glauben, die es gar nicht gibt, oder mit denen wir leicht fertig werden können. Daß es heute so viele dieser Bedrohungen gibt, hängt in allererster Linie nur damit zusammen: Weil wir schon so verbildet, unvernünftig weil nicht mehr in der wirklichen Wirklichkeit, auch nicht mehr in festen, Halt gebenden, immer wieder "erdenden" sozialen Strukturen verwurzelt sind, so daß man uns leicht und viel einreden kann.
Dennoch ist der 20-minütige-Film "Fünf Verschwörungstheorien, die sich als richtig herausgestellt haben" recht interessant.
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Samstag, 20. Juli 2019
Wenn Verschwörungen keine Theorien mehr sind (1)
Daß das der Fall war und ist, haben nicht nur darin involvierte Personen, sondern auch zahlreiche Kongressuntersuchungen bestätigt. Sogar Hollywood hat sich des Themas mittlerweile angenommen, und einige (darunter sogar recht gute) Filme produziert, die sich manchmal fast übertrieben an historische Tatsachen halten.
Bis heute bestreitet das Militär, was aber offiziell als "Military Preservation Act" bekannt wurde und von jedermann einsehbar genau das zum Inhalt hat. Denn der Kongress hat diese geheimen Programme sehr offiziell genehmigt. Es gab auch zahlreiche Berichte in US-Medien. Die aber erstaunlicherweise jedesmal nach kurzer Zeit wieder verstummten. Dennoch bestreitet niemand bereits eingesetzte Wetterveränderungsmaßnahmen durch Ausbringung von Chemikalien in die Atmosphäre. Wie in Vietnam, wo es zum täglichen Handwerk gehörte, um den Vietcong im Dschungel zu bekämpfen, Starkregen auszulösen. Ähnliche Maßnahmen sind darüber hinaus ohnehin in vielen Staaten der Welt bekannt geworden, unter anderem in England, wo sie in den 1950ern eine schwere Flutkatastrophe mit mehreren Toten auslösten. Aber wir reden hier ja nur von Amerika.
Oder die Briten mit dem behauptet ägyptischen Flugzeugangriff auf ein US-Forschungsschiff in der Suezkrise, um die Amerikaner in den Sechs-Tage-Krieg 1967 zu ziehen, die Bombenanschläge auf russische Einrichtungen 1999 mit hunderten Toten, die das von Rußland geplante militärische Eingreifen im Tschetschenienkrieg vorbereiteten, die ominöse Zerstörung der (drei) Türme des Welthandelszentrum im September 2001, die den Freibrief für ein militärisches Eingreifen in Afghanistan ausstellten, obwohl die Frage nach den Schuldigen alles andere als geklärt ist, und es in Wahrheit klare Aussagen dazu gibt, daß die Afghanen den Bau einer US-Pipeline mitten durch ihr Land genehmigen sollten, entweder unter dem Druck von Bomben oder durch Geld, was sie dennoch ablehnten, und ein voll ausgearbeiteter militärischer Einsatzplan für Afghanistan nachweislich schon am 4. September 2001 am Tisch des US-Präsidenten lag, sieben Tage VOR den 9/11-Angriffen.
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Sonntag, 29. April 2018
Das Blut der Märtyrer ist der Samen der Christenheit (3)
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Samstag, 28. April 2018
Das Blut der Märtyrer ist der Samen der Christenheit (2)
Freitag, 27. April 2018
Das Blut der Märtyrer ist der Samen der Christenheit (1)
Samstag, 28. Februar 2015
Geschichte der Geschichte von der Inquisition (2)
Dazu kommt, daß schon die rein personell dürftige sowie die damals mangelhafte technische Ausstattung (Reisemittel, oder das schlechte Straßennetz der damaligen Zeit), dazu das komplexe Geflecht von Privilegien und gesellschaftlichen Sonderrechten unter der städtischen Bevölkerung, Macht und Einfluß der Inquisition sehr beschränkt hielten. Außerdem traf sie (nicht zuletzt durch die Gerüchte und Verleumdungen) immer mehr auf eine "Mauer des Schweigens" in der Bevölkerung. Die heutige Vorstellung, sie hätte die gesamte spanische Gesellschaft in der Hand gehabt, ist völlig unhaltbar: ihr fehlten Mittel, Machtstellung und Möglichkeiten. Schon gar nicht konnte sie Herrscher beherrschen.
In Spanien gab es weniger Verurteilungen wegen Häresie, als im gesamten übrigen Europa, und außerhalb von Spanien gab es überhaupt nur ganz wenige Verurteilungen aus diesem Grund. Nirgendwo hatten Verdächtige rechtlich derartig "saubere", redliche Verfahren zu erwarten. Alleine in England oder Frankreich gab es je das Vielfache an Todesurteilen wegen Glaubensabweichungen.
Die spanische Inqusition war regelrecht "human", und lehnte die meisten der in Europa öffentlich üblichen Methoden strikt ab. Sie regelte in Instruktionen peinlich genau, welches Mittel wie eingesetzt werden durfte. Selbst die Gefängnisse der Inquisition waren die "besten" von ganz Spanien, ja sie weigerte sich oft sogar, staatliche Gefängnisse weden der dortigen furchtbaren Haftbedingungen zu nutzen, wenn sie keine eigenen hatte. Es gab Fälle, so die BBC-Dokumentation, in denen Häftlinge in öffentlichen Gefängnissen absichtlich Blasphemien äußerten, um in die Gefängnisse der Inquisition überstellt zu werden. Während umgekehrt nicht wenige Inquisitionsbeamte die Sinnhaftigkeit von Folter überhaupt anzweifelten, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Vorwürfen der Hexerei, die im Volk eine große Rolle spielten, stand sie sogar grundsätzlich sehr kritisch, ja ablehnend gegenüber, war auf jeden Fall ihrer Rechtsbildung gemäß beweisorientiert. Und lehnte Hexenglauben dann grundsätzlich als Wahn und Aberglauben ab.
Bis spätestens im 18. Jhd. die Inquisition völlig nebensächlich wurde, und sich um Dinge wie Alkoholismus oder "Schwören in einer Kirche" befaßte. Die gesellschaftlichen Veränderungen Europas hatten auch in Spanien längst zugeschlagen. Als die Propaganda ihren Höhepunkt erreichte, im Frankreich der Revolution des 18. Jhds., war die Inquisition schon völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, bis sie im 19. Jhd. offiziell aufgelöst wurde. Aber der Mythos der Inquisition wurde wieder und wieder bemüht, als Symbol für Unterdrückung und Despotie, die durch ein moderneres, aufgeklärteres Europa besiegt werden mußte. Bis sie, bis dieser Mythos in den Systemen des Kommunismus sowie im Amerika der 1950er Jahre erstmals jene furchtbare Gestalt annahm, die man zuvor als instrumentalisierbaren Inbegriff des Schreckens ... erfunden hatte.
*Niemand Geringerer als Heimito von Doderer, ein Historiker im buchstäblichen Sinn, übrigens, nicht nur im metaphorischen als Schriftsteller, meint, daß aus seiner Beschäftigung damit allfällige Mißbräuche vor allem dort auftragen, wo persönliche Süppchen gekocht wurden, mit nicht seltem sexuellem Hintergrund.
Freitag, 27. Februar 2015
Geschichte der Geschichte der Inquisition (1)
Dienstag, 13. Januar 2015
Eine Linie: Überwachung - Mißbrauch - Folter (2)
Nicht anders, als dieselbe USA, aber natürlich immer schon auch Deutschland, England, etc., ihren Bürgern angedeihen lassen, die um möglicher Verhinderung von Verbrechen willen alles überwachen, was ihnen unter die Finger kommt. Womit Staaten, Politiker, zu Verbrechern werden, denn die Totalüberwachung IST ein Verbrechen, weil es zumindest Verbrechen vorbereitet. Sodaß schon der Versuch, sich der Überwachung zu entziehen, zum Verdachtsmoment wird, der weitere Maßnahmen der Entwürdigung des anderen - damit: nicht mehr Mensch, er gehört nicht mehr der Gemeinschaft der eigentlichen Freien an, die unter dem Recht stehen - legitimiert.
Sehen Sie, zur Abrundung des Gesagten, einen Bericht des + Peter Scholl-Latour, über Islamismus und amerikanischem Kampf gegen den Terror.Amerika ließ sich in Afghanistan sogar mit den Taliban selbst gelieferten Raketen abschießen. Im übrigen war fast alles, was offiziell erzählt wurde, eine Lüge, um die Folter zu rechtfertigen. Geneigter Leser, dre Sie mir wieder einmal bis an diesen Punkt gefolgt sind: Können Sie sich vorstellen, was in Menschen, ja einem Volk abgeht, das sich mit solchen Lügen, die jedem eigengefaßten Augenschein widersprechen, konfrontiert sieht? Was sollen diese Länder, diese Völker, diese Menschen über den Westen (und über das Christentum, in dessen Namen die USA sogar zum Kreuzzug ausziehen) denken? Wenn der Hauptfeind der Amerikaner - die "Al Kaida" als Bedrohung - in diesen Ländern, die nun mit bomben und Raketen niedergenagelt wurden, nicht einmal bekannt war? Haben wir es hier nicht mit einem unfaßbaren Spektakel zu tun, mit dem regelrecht Verrückte die Welt überziehen?
Der VdZ hat so manche Menschen der Erde kennengelernt. Aber genau daraus hat er eine tiefe Erfahrung gemacht, die ihm vom Wesen des Menschen so viel erzählt hat: Daß nämlich die Vernunft überall auf der Welt die gleiche ist. NICHT aber der Verstand, die Sprechweise, die Lesart. Aber das Menschsein selbst, das ist gleich, überall, auf allen Erdteilen, in allen Kontinenten und Ländern, und sogar - in allen Religionen, wenn auch genau deshalb alle Religionen ihr Problem haben, weil sie einen Vernunftschaden haben, weil ihnen die personalisierte Vernunft, Jesus Christus, der Boden aller Vernunft, fehlt. So "extrem" manche zu denken scheinen, oder so extrem sie dargestellt werden. Es geht um die Vernunft! Und hier erfährt der VdZ vieles im Westen, in den USA, als Versuch, die Menschheit für dumm zu verkaufen. Nicht mangels Rationalität! Sondern mangels Vernunft. Weil mangels Sittlichkeit.