Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Hingabe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hingabe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. August 2024

Von komplexen Systemen, Erdöl als Geschenk Gottes, und der Göttlichen Weisheit dabei

Ausgangspunkt dieser sonntäglichen Korrespondenz mit K war eine Analyse der geopolitischen und militärischen Lage in der Welt. In der schließlich das Thema Südkorea zur Sprache kam. Ein Land, das durch amerikanischen Druck und (immer mehr: vermeintliche!) Abhängigkeiten von den USA in eine seltsame Lage gepreßt wird. Denn im Grunde haben Japan und Südkorea eine riesige, ungedeckte Bilanz. 

Japan hat von den 1930ern angefangen bis 1945 riesige Verbrechen in Südkorea begangen. Die von massenhaften Zwangsprostituierten angefangen, bis zu hunderttausenden, wenn nicht Millionen Toten durch Versklavung reichen. 

Jetzt aber ist Südkorea gezwungen, die massive Aufrüstung Japans, das gleichfalls auf amerikanischen Druck hin zu einem ernsthaften militärischen Kontrahenden Chinas aufgebaut werden soll, mitzutragen und zu "begrüßen".
Freilich kann man das mit "Staatsraison" begründen, aber dahinter steckt etwas, das ein Ablaufdatum hat: Das Tragen einer Spannung, die irgendwann zum Zerplatzen der Haut führt, die alles trägt.
Ja, Staatsraison ... Ich weiß aus meiner bescheidenen Erfahrung - ich mußte ja in St. Pölten auch vieles schlucken, was in Wahrheit ein Widerspruch war, um meine Position insgesamt nicht zu gefährden, die nur haltbar war, solange alle geglaubt haben, Krenn stützt mich - daß diese Raison nur bis zu einem bestimmten Punkt geht. Dann kippt sie, weil irgendein unvorhergesehener Umstand  aus heiterem Himmel kommt. (Bei mir: Das Vergessen einer Diskette mit diesem privaten Brief an K in Rom, der dann offenbar gemacht hat, daß ich Bischof Krenn sehr kritisch sehe, was man ihm sofort unterbreitet hat; dann war es aus für mich, Krenn hat mich sofort gekündigt.)
 
Komplexe Systeme brechen immer aus einem oft winzig kleinen Umstand, der Wirkungen hat, die mit ihm selbst in keinem adäquaten Größenverhältnis stehen, sondern lange aufgestaute Kräfte plötzlich und in Kettenreaktion entladen. 
Dieses physikalische Gesetz gilt im Kleinen und Persönlichen nicht weniger wie im Großen, und auch dann, wenn es psychologisch (seelisch) ist.
Die großen Kräfte dort sind: In Wahrheit tiefe Animositäten und offene Rechnungen mit Japan. Darüber wird ein immer größeres Konstrukt gespannt, das Japan sogar genau in dem stützt, das man an ihm fürchtet - an seiner militärischen Kraft. Genau sogar dort, wo Korea sie fürchtet! In der ru Ostflanke und in China-Taiwan, dem Ur-Freund (!) Südkoreas. Es muß also nicht nur die eigene Gefährdung stärken, sondern auch den fast einzigen wirklichen Freund, China, schwächen. Also wenn das nicht Ur-Kräfte sind ...

Montag, 12. Dezember 2022

Kniefall vor dem Kind (2)

Der Kniefall ist nicht wegen, sondern trotz des Zustands Gottes als Kind. Deshalb stinkt Hollywoods Lüge gerade zu Weihnachten besonders übel, das sich ein Kind nur zu sehr wünscht, um den König dahinter leichter töten zu können, um sich selbst auf den Thron zu setzen

Um dann die ständige, tägliche, minütliche Selbstrenovation des Einzelnen zu vernichten, sodaß er rat- udn orientierungslos geworden neue Gesetze und Richtlinien annimmt, die er zwar nicht mehr verstehen kann, die ihn aber an einen Platz shcieben, DEN ER NICHT WOLLTE, an dem zu sehen aber ANDERE WOLLEN. Das umschreibt den Zustand, in dem sich eine Gesellschaft dann befindet, der in Wahrheit dann die Akzeptanz einer Fremdherrschaft ist. 

Sonntag, 11. Dezember 2022

Kniefall vor dem Kind (1)

Was wir seit vielen Jahren erleben, wird von Jahrt zu Jahr am Fest Weihnachten exemplarisch. Denn jeder Alltag geht vom Fest aus. Esist das Fest, das die Normen vorprägt, an denen sich der Einzelne orientiert, sobald er die Festessphäre wieder verläßt, auch wenn er es eigentlich gar nicht bemerkt. Aber im Fest wird die Struktur des Lebens programmatisch und für sich gestellt.

Fest heißt nun aber Kult. Nicht auch, als Zusatznutzen, der mal da oder nicht da ist, sondern eins zu eins. Und das diesen Kult Vollziehende hat einen Namen - es ist die KUNST. Die Frage ist also gleichbedeutend mit der Frage nach der Qualität der Kunst, ob ein Festeskult Kunst IST, oder nicht, aber dennoch seine Stelle vertritt. 

Und diese Stelle wird beim Weihnachtsfest durch eine reichhaltige Industrie von Werken eingenommen, die dem Weihnachtsfest eine Deutung geben. Die nominell kaum verändert scheint, und so von jedem mitgetragen werden konnte und kann, und doch klammheimlich umgedeutet wurde, bis sie nahezu zum realen Gegenteil wirde - Liebe, 
Liebe zu den Menschen, und eine daraus geformte Atmosphäre, die eine Art Paradies sein sollte. Als Zustand, den wir immer haben wollten, sollten oder auch könnten. 

Mittwoch, 1. Juni 2022

Gedankensplitter (1472)

Die Geburtenboomer, das heißt die Menschen, die in den Jahren 1945 bis 1965 geboren wurden, unterlgen einer gefährlichen Illusion. Ein allgemeiner Optimismus machte sich breit, trotz Kaltem Krieg, der von den Kindern zumindest als Unbeschwertheit erlebt worden sein muß, nährte sich aus der Erfahrung eines weitgehend mit Gütern wohl- oder sogar überversorgten Lebensführung, die von einem immer besser ausgebauten Sozialstaat sogar zu einer gewissen Sorglosigkeit führte.

Dazu schob eine dramatisch ansteigende medizinische Versorgung die Lebenserwartung nach oben. Zumindest wirde sie so erlebt, wenn auch übersehen wird, daß diese Erfahrung, daß es immer mehr alte Menschen gibt, aufgrund der fehlenden Kriege das Erfahren von Ursachen, Wirkungen und Zusammenhängen täuscht. Tatsache ist, daß diese Generartionen (sowie die ihnen nun folgenden, deren Wohlstandserleben noch dazu durch die hohe Zahl von Erwerbstätigen gesteigert wird, denen nur noch die Hälfte der Versorgungsfälle gegenübersteht.

Sonntag, 8. Mai 2022

Wie der Tau in der Frühe, wie der Regen in der Nacht, wie das Säuseln des Windes

Gott ist wei der Tau, der seine großen Taten, in denen er so sehr der wahre Herr der Welt ist, daß man regelrecht davon sprechen muß, daß nur er überhaupt die Wirlichkeit ist, daß also nur ein Leben in ihm auch an der Wirklichkeit auf eine Weise teilhaben läßt, daß man in ihr Handelnder (weil Erkennender und also im Geist Lebender) ist. Er ist wie es im Buch Deuteronomium 32, 1-7 lautet wie Regentropfen auf dem Gras, Tauperlen auf den Pflanzen, aus dem Wahrheit und Weisheit strömt wie Regen, und seine Botschaft fällt wie Tau.

Es geht also nicht um das große Handeln, es geht nicht um die "Inhalte", es geht nicht um die Farbe der Kleidung - und doch ist in alle dem der wahre Ort, an dem wir ihm folgen, und NUR an diesen Orten können wir die Jüngerschaft vollziehen, oh wahres Paradox! - und um die Schärfe der Klinge. Es geht um etwas, das auf eine Weise der Welt immanent ist, die sich niedershclägt wie das kondensierende Wasser, wie das unhörbar Leise, wie der nicht spürbare Wind.

Das Christentum ist damit der Kult der Schwäche und des Todes, er ist die Selbsthingabe bis zum Äußersten (an diesen Ort, an das an diesen Ort UND NUR an diesem zugewiesenen Ort Begegnende!) Das hat ihm seit je in den Augen der Mächtigen; Klugen und Starken nur Verachtung eingetragen, weil er eine Übergabe an eine Hand fordert, die scheinbar so gar nicht den Kriterien des Sieges in der Welt entspricht.

Freitag, 22. April 2022

Das einzig Realistische ist sein Mögliches

Nicht, weil ich realistisch glaubte, es würde sich so vollziehen, aber weil es möglich wäre, taugt das Beispiel dafür zuzeigen, wie der Heilige Geist Gottes das Schicksal der Menschheit immer wieder und auch heute noch zu Großem führen könnte, WENN man ihm folgen würde. Die Rede ist von den Frauen, und die Rede ist davon, daß ein immenser Anteil (meine Schätzung geht von 95 Prozent aus) der Frauen ihr Leben völlig sinnlos verpulvert und in den letzten fünfzig Jahren zunehmend bereits verpulvert hat.

Sinnlos verpulvert, weil es in ein Berufsleben geführt wurde, wo sie nichts weniger als Sinn erfüllen, sondern im Gegenteil, das Wirtschafts- und VOR ALLEM das Sozialleben irreparabel zerstört haben. Das heißt wiederum, zu dieser Zerstörung geführt worden sind, ob mehr durch Schwäche der Männer, ob mehr durch Bösartigkeit mancher Kräfte sei dahingestellt, auf jeden Fall durch diese beiden Faktoren.

Samstag, 13. November 2021

Das immer ungerechte Geldgeben (2)

Warum wir auf die Erfahrung des Nicht Gerechten hoffen sollten - Nein, Wirtschaften oder Kaufen ist keine Abrechnung in Gerechtigkeit, so sehr wir uns das auch einreden haben lassen, jenen zulieb, die damit, mit dieser Mär von der Gerechtigkeit, ihren Diebstahl, ihre Gier verbergen wollten (weil im "Marktpreis" dann so viele Faktoren versteckt werden können, die jeder für sich Unrecht sind.) Nein, es ist ein Schenken, das auf ein Wiederschenken baut. Und davon ausgeht, daß ein Teil meiner Persönlichkeit in den Persönlichkeitsstand des anderen übergeht.³

Das auf der sozialen Gefügtheit aufbaut, daß kein Mensch ohne Soziales existieren kann, daß dieses Soziale aber eine wechselseitige Zuweisung DURCH DIE GABE, durch die Verbindlichkeit, durch die Pflicht ist, den anderen "mehr als sich selbst" zu lieben. Und deshalb zu GEBEN, und nur zu GEBEN. 

Freitag, 12. November 2021

Das immer ungerechte Geldgeben (1)

Wenn Gott vom ungerechten Mammon (Lk 16, 9-15) spricht (während in den nächsten Zeilen dieser Perikope die Rede davon geht, daß man nicht Gott UND dem Mammon dienen könne, daß die Liebe zu Gott, das erste Gebot, die Liebe zum Mammon quasi ausschließt), so erschließt sich diese sonst schwer zu verstehende Stelle (der Freundschaft MIT dem oder DURCH den UNGERECHTEN Mammon) leichter, wenn man mit einbezieht, daß die Grundlage des Wirtschaftens DER VERZICHT AUF DIE GERECHTIGEIT ist.

Wie das? Wie kann es das geben? Sind nicht die Gerichte voll mit Fällen, in denen der Richter aufgesucht wird, um durch seinen Spruch Gerechtigkeit zu schaffen, wenigstens annäherungsweise? Und geht es nicht im Handeln, im Wirtschaften (und jede Arbeit ist im Grunde ein Akt des Wirtschaftens; zur Arbeit aber besteht sogar ein anderes, nicht weniger radikales Gebot: Nur wer arbeitet soll auch essen. Gleichwohl: das Recht auf Essen - siehe das Gleichnis vom einen Denar, der allen Arbeitern im Weinberg zusteht, egal ob sie zur ersten oder zur elften Stunde kommen, als ginge es bei der Arbeit um einen symbolischen Akt, der als solcher das Gesetz erfüllt, nicht durch Quantität, nicht durch ausgerollte Meßbarkeit - nicht von der Menge der Arbeit abhängt, um das Recht auf den EINEN Lohn, das EINE Essen zu erwerben. 

Dienstag, 9. November 2021

Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (2)

Die Zeit muß sein: Das Große ist im Kleinen, das Leben ist Philosophie, Philosophie aber Spiel des Geistes im Wind, der zwischen den Ruinen pfeift - Ein weiteres Merkmal, an dem wir alle es bemerken, ist, daß sich in jeder Branche Zahlungsmethoden ausgebreitet haben, die sämtlich auf Vorauszahlung hinauslaufen, und somit die völlige Verlagerung jedes Risikos auf die eine Seite eines Geschäftsvorgangs - den Kunden - bedeutet. Die "Vorauskassa", wie sie manchmal auftritt, ist dafür nur ein illustrierendes Beispiel.

Um es noch weiter zu illustrieren, füge ich hier eine Nachricht ein, die ich im Zuge eines in diesen Tagen erfolgten Bücherkaufs an den Antiquar, der im süddeutschen Raum seine Geschäftsstelle hat, versandt habe. Sie können sich die Zusammenhänge selber dazudenken. Die Deutung der Aussagen bleibt aber ebenfalls nun Ihnen überlassen, werter Leser. Ich glaube, Sie können das.

Montag, 8. November 2021

Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (1)

Die Paketlieferanten verkünden es, die Marketingseiten der Gazetten erzählen davon, und der Hausverstand verlängert das eigene Verhalten in Zeiten der Corona-Gefängnisse: Das Internet als technische Basis von Wirtschaft und Geschäften expandiert scheinbar ohne Ende, und man könnte den Eindruck bekommen, es wird nicht zum Stillstand kommen, bis es das gesamte Wirtschaften überschwemmt und aufgesogen hat.

Aber ist das so? Ich bezweifle es, und zuletzt sogar immer mehr. Denn es gibt ausgerechnet in einer Zeit, in der auch mein Kaufverhalten notwendigerweise aufs Internet ausgewichen ist. Das zeigt mir, daß es keine Bewegung gibt, die das Internet in einen menschlichen Prozeß - Kauf und Verkauf, Auftrag und Zahlung - einbinden würde. Vielmehr zeigt sich eine immer sturere, nacktere Reduktion des Geschäftsverkehrs im Internet auf einen technischen Vorgang, dessen Erledigungen, dessen Kompetenz zwangsläufig jedes Humane verdrängt, vertrocknen läßt und vermeidet. Bestenfalls wird das Technische kaschiert weil von zutiefst lächerlichen (und ohnehin gelogenen) "Personalisierungsmomenten" begleitet. Und sei es über Bewertungstabellen. 

Das Problem hat zum einen mit dem Wesen des Internet selbst zu tun. Das in seiner Simulationskraft dazu geführt hat, viele, ja allzu viele zu täuschen. Der Leser findet dazu umfassende Analysen, die schon vor zehn und mehr Jahren hier zu lesen standen und immer noch abrufbar sind. Sie erklären, warum das Medium Internet (mit seiner Eskalation in den social media) in Wirklichkeit zwei Ebenen hat. 

Sonntag, 19. September 2021

Der schöpferische Garten der Lüste

Wie kann man sich das Schöpferische vorstellen? Wie das Entstehen von Neuem, zuvor nicht Dagewesenem, das nun in die Welt kommt, einerseits leiblich, anderseits nur geistig als Wirklichkeit. (Denn nicht alles Wirkliche, also in und auf die Welt wirkende, bewegende, hat einen Leib. Aber das Leibliche, das Fleisch - siehe Christus, der Sohn Gottes - ist der Dreh- und Angelpunkt.)

Am besten geeignet scheint die stärkste Analogie, die wir haben, und die jeder sogar erlebt hat, und das ist die leibliche, die "sexuelle" Vereinigung von zwei Menschen. Die sich einander zusprechen (es braucht das Ja, was soll man da herumreden!? Sogar das Gesetzbuch kennt die Situation eines fehlenden Ja, und nennt es Vergewaltigung, oder nennt es bei einem aus irgendeinem Grund ungültigen Ja Mißbrauch, Nötigung etc.