Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 3. Januar 2022
Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (2)
Sonntag, 2. Januar 2022
Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (1)
| QR Vortrag Bonelli |
(Und, das wagen wir hier zu sagen, aus persönlichen Gründen auch nicht leisten kann, sonst wäre er kein Psychiater nach heutigem Zuschnitt geworden. Was eine so allgemeine Zustandsbeschreibung ist, daß man ohne viel Bedenken sagen kann, daß KEIN Absolvent der heutigen Psychologie in Europa zum Menschen überhaupt etwas Relevantes zu sagen hat. Alles, was dabei herauskommt sind Pseudolösungen, Pseudoerklärungen, die aber nie etwas erklären, sondern einen ganzen Rattenschwanz an Folgen hier, an ungeklärten Voraussetzungen dort mit sich führen, sodaß sie im Grunde in Sophistereien und Schlagworten - "Zwangsritual", "Narzißmus", "Paranoia", etc. etc. - ersaufen.)
Wobei nicht einmal das zu konnotieren ist, weil Bonelli sowieso im Relativismus erstickt,
Dienstag, 30. November 2021
Äpfel, Birnen und Rüpelzwetschken (2)
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| QR Bonelli sinnbefreit |
Montag, 29. November 2021
Äpfel, Birnen und Rüpelzwetschken (1)
Unter anderem hätte man sich zu Fragen, ob der Umgang der Schweden mit dieser "Pandemie" von Anfang an nicht einfach entspannter war, sondern ob die Skandinavier nicht Mediziner und Virologen hatten, die z. B. das Vielgesichtige an jener Eiweißkonstellation berücksichtigt haben, die als "Corona-Stämme" und eingegrenzter als "Covid19-Erreger" identifiziert wurde.
Sodaß NICHT alles Mögliche an Symptomen mit einem Schlag als "Covid-Erkrankung" eingestuft wurde, ganz so, als hätte das eine Übel wiederum fünfzehn andere beseitigt. Speziell bei ohnehin gesundheitlich Belasteten ist das eine entscheidende Frage, also bei den Älteren und bei allen, die Vorbelastungen haben, wie Übergewicht, Hypertonie, Diabetes und Herzschwächen.
Auch die Testpraxis müßte untersucht werden, und ich gehe davon aus, daß sie in Schweden sehr anders verläuft, als etwa in Österreich. Wo die Panik immer mehr jede Luft zum Atmen abschnürt.
Montag, 22. Juni 2020
Bonelli, der Psychiater in der Unterwäsche
Und hier entwickeln sich Normen aus der bloßen Leibgrenze hinaus zum Sollensgebot - Gebot, weil es auf die Selbstüberschreitung ankommt, nicht aufs "wie ich mich fühle" o. ä. - auch in der Kleidung. Ohne bloß relativ zu sein. Auch in der Kleidung steckt jene archetypische Wesensbewegung, die von Grundformen ausgeht und diese in je nach Kulturhöhe in immer subtileren, feineren, quantitativ wie qualitativ diffizileren Formen (wie im Fraktale) weitertreibt.
Also bleibt Unterwäsche immer Unterwäsche, wo die Grenze zur Außenwelt noch gar nicht ausdifferenziert ist! Wie es der Massenmensch etwa zeigt.
Samstag, 20. Juni 2020
Not und Elend (2)
Freitag, 19. Juni 2020
Not und Elend (1)
Das Argument einer objektiven Wissenschaft erfüllt seine Wahrheit nicht durch die angebliche "Voraussetzungslosigkeit", sondern über die Natur der Wahrheit als Universalität, die nur durch sittliche Bedingungen zugängig wird. Insofern ist Wahrheit als objektive Grammatik der Welt tatsächlich "subjektiv".
Aber nicht weil die Wahrheit (die immer eine konkrete Wahrheit "über oder von" etwas ist) selbst relativ, also nicht festmachbar, nicht definierbar ist. Sondern weil die Wahrheit sich erst über eine Beziehung zu ihr erschließt, ihre Reinheit und Darstellbarkeit - und damit ihre Objektivität - durch eine Person von deren sittlicher Reife abhängt.
*290520*
Montag, 15. Juni 2020
Als wir noch die Hände schüttelten (5)
Wissen kann man nur das Unsichtbare. Sichtbares schafft keine Sicherheit des Wissens, sondern belegt es höchstens.Kritiker der zweiten Stunde, sozusagen, die zwar nicht da waren, als es darum ging, Entscheidungen zu treffen - da war alles bekanntlich "noch nicht so absehbar", und am Anfang hat ja die Regierung deshalb auch alles richtig gemacht, ABER dann ... - sondern die nachträglich (aber natürlich "bald") "erkannten", daß da etwas schief läuft. Die davon schwafeln, daß es so etwas wie "Evidenz aus empirischen Materialien" gebe, daß also der alte Erkenntnisgrundsatz, daß es nur geistige Sicherheit in einer Entscheidung gebe, niemals eine solche aus "Empirie", mit einem eleganten Lächeln aus dem Bett schmeißen.
Die sich auf die angebliche Wahrheit schaffende Wirkung von Evidenz berufen, wollen nur die für Wahrheit unerläßliche Verantwortung abwälzen, und "auf der sicheren Seite" landen, weil die Belege wichtiger sind als die geistige Gewißheit.
Es sind dieselben, die Jesus am Kreuz aufgefordert haben, herabzusteigen, wenn er der Messias ist. Es sind die Hosianna-Rufer vom Palmsonntag, die einen König wollen, der Brot vermehrt und Armeen aus dem Boden stampft.
"In der Kirche kannst schnell was werden, die ist ein ideales Sprungbrett. Das geistige Niveau ist niedrig, weil sie ein Sammelbecken für Leute ist, die im Leben Nieten sind, hier aber endlich auch etwas werden können. Denn es gibt so unendlich viele Titel und wichtige Positionen zu vergeben. Was sie, einmal drin, voll Dankbarkeit auch dann gerne selber tun, weil sie für jeden dankbar sind, der aus der Welt kommt und ihnen das Goderl kratzt. Nur eines mögen diese Leute halt gar nicht: Jemanden, der wirklich gescheiter ist wie sie. Sei also vorsichtig!"
Dienstag, 24. März 2020
Warum unsere Lage pervers ist
Das zeigt sich in der lächerlichen Klimapanik, das zeigt sich in der Coronapanik: Die aufgrund einer angeblichen "Kompetenz" in die Führungsebenen geschobenen Personen sind nicht mehr in der Lage, die Wirklichkeit zu erkennen. Und führen uns in den Abgrund, aus dem zu erlösen wiederum uns aufgelastet wird. (Das gilt im übrigen auch für "führende Stimmen der Wissenschaft".)
Den durch solche "Wahlen" (denen sogar die Grundvoraussetzung von Wahl fehlt: Die Freiheit, die nur aus Sittlichkeit kommen kann) befeuerten Mechanismen entstammen mittlerweile sämtliche "Führungspersönlichkeiten", die das Schicksal Europas bestimmen. Denn losgelöst von absoluten Hierarchien, losgelöst von absoluter Legitimität (so daß heute alles ein permanenter, nie abreißender Lauf um Legitimität ist!), wird plötzlich die charakterliche Disposition entscheidend.
Und was haben wir da? Frauen, Halbwüchsige. Fast immer schon Menschen in schweren Sündenkonstellationen, Menschen in objektiv nicht geordneten Lebenssituationen ... deren Handeln davon bestimmt ist, ihre Unordnung zu rechtfertigen oder schönzufärben, also zur Ordnung zu erklären. Allesamt aber unfähig, und zwar per ontologischer Konstitution unfähige Menschen, Wirklichkeit überhaupt zu erkennen. Denn dazu bräuchte es die Ablösung von persönlicher Situation und das Hinausschreiten ins Offene der Wirklichkeit weil Wahrheit.
Stattdessen sind sie alle getrieben von nur einer Fähigkeit: Diesen pervers falschen Mechanismus, in einer fatal und allgemein unsittlichen Situation "nach oben" zu kommen, die sich von der Situation, in der dann ein Nach-oben-Gekommener vor sich hat, völlig unterscheidet, zu bedienen.
Denn dieses "Dort-oben-sein" ist eine Frage der Selbstüberschreitung und dazu braucht es (oder: bräuchte es) Heiligkeit, bräuchte es Bindungsfähigkeit ans Objektive der Wirklichkeit, also der Wahrheit in der Welt. Also Dispositionen, die in keiner solcher "Wahl" überhaupt wesentlich sind, ja die sogar im Wege stehen.Ein Volk aber kann und darf nur von absoluten Strukturen regiert werden, niemals von Personen, die willens und in der Lage sind (und sich damit noch dazu brüsten!), diese Strukturen auszuhebeln und zu verändern. Das aber ist heute der Fall, und es ist die Situation einer permanenten Revolution. Die immer nur ein Ergebnis kennt: Totalschaden weil Totalchaos. Die Leichtigkeit, mit der sämtliche Regierungen Europas, ja der Welt, derzeit einen Total-Shut-Down angesichts einer unfaßbar lächerlichen, der Wirklichkeit niemals entsprechenden Coronakrise ausgelöst haben, ist das einzig Erschütternde derzeit.
Nicht die objektive Welt bringt uns also einem Chaos gefährlich nahe oder wird es unausbleiblich machen. Sondern dazu ermächtige "gewählte" Personen, die in Positionen sind, in denen es auf die subjektive Disposition ankommt. Sie sind damit aber auch die Schuldigen. Nicht, wie wir auch noch beschuldigt werden, wie versucht wird uns einzureden: Wir selbst. Diese Schuldigen als diese Verantwortungsträger sind überhaupt nicht in der Lage, die Folgen ihres Handelns zu tragen! Stattdessen werden sie wieder im Allgemeinbauch der Allgemeinheit verschwinden, und selbst noch von den Gutmachungen zehren. Anstatt diese zu erbringen!Wir wurden und werden in eine Schadenssituation getrieben, in deren Trümmerrauch viele, enorm viel versuchen, unsichtbar in ihrer Schuld zu werden, und im allgemeinen Trümmerrauch zu entschlüpfen.
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Sonntag, 11. August 2019
Die subversive Psychologie
Und darin liegt auch ihr "Geschäftspotential", ihre Popularität in der Gegenwart. Ob die Psychologie heutigen Zuschnitts deshalb überhaupt sonst einen anderen Wert hat, denn den als Geschäftsmodell, als Instrument einer bestimmten sozialen Schichte, mit dem sie Macht über andere gewinnen können, darf mit Recht stark bezweifelt werden. Denn Schuld ist nicht "ein" psychologisches Problem - schon gar: neben anderen - sondern es ist die Grundproblematik, auf der Gesundheit als Projektion aus Heiligkeitsvorstellungen heraus aufruht. Der Mensch sucht nämlich gar nicht "Gesundheit", sondern "Heiligkeit", auch wenn er das nicht "weiß" oder "wissen will".
Das, wonach sich aber ein Mensch wirklich ausrichtet, was also jede subjektive, im letzten aber Geheimnis bleibende Grammatik mitbestimmt, erschließt sich nur als dieser Sphäre zugehöriges Symbol, damit erst aus der Anthropologie, der Metaphysik, also der Sinndimension des Menschseins überhaupt. Darum herum bewegen sich alle menschlich-psychischen Probleme, wenn man es so bezeichnen will, und daran richten sie sich auch aus. Aber diese Dimension der Wahrheit kennt die Psychologie gar nicht, ja darf sie gar nicht kennen, so oft sie diesen Begriff auch verwendet: Er ist dort undefiniert, undefinierbar und schwammig, versinkt bestenfalls irgendwo in "Ehrlichkeit".
Ohne zu sehen, daß es keinem Menschen möglich ist, weder sich selbst gegenüber wie anderen gegenüber, "die Wahrheit" über jemanden zu kennen. Das ist Gott vorbehalten, der Mensch ist zu sehr Geheimnis. Auch ... der Narziß. Der ja genau das nicht glauben will.*
Ohne diese damit auch theologische Dimension der Wahrheit, die personal ist, die also ein aktives, wechselseitiges wie (nicht zuletzt über die Gnade, ohne die kein Seiendes bestehen kann) wechselwirkendes Gespräch jedes Menschen, jeder Seele ist, kann es eine Seelenkenntnis also gar nicht geben, die über das typisch liberalistische, objektiv weitgehend bedeutungslose "Lust-Leid-Schema" evolutionistischer Weltverkennung hinausgeht und damit irgendetwas wenigstens wert sein will. Erst dort liegt dann der Schlüssel zu dem, was ansonsten nur vorgetäuscht wird: Freiheit. Denn Freiheit ist eine Frage des Heiligen, nicht des "Gesunden".
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