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Dienstag, 25. Oktober 2022

Gewißheit

Es ist die Mafia, die eine Demokratie etabliert wissen will, die die Macht dem Mächtigen sichert, weil der die Macht hat, den Ohnmächtigen zu beherrschen. Niemand kann das verhindern, keine punktuelle Einschränkung, keine Regulierung, nichts.
NUR EINE ASOLUTE INSTITUTION KANN DAS 
Und diese Institution ist niemand anders als die Kirche. 
Keine andere Institution könnte das. Keine menschliche Institution kann das. Weil kein rein menschliches Denken in der Lage ist, die Welt zu ordnen. Ohne Präsenz der Transzendenz  - und ohne deren institutionalisierte, im Recht verbriefte Autorität - wird die Welt und jeder Gesellschaft der Welt 8nweigerlich eine Beute der Gewalt. Und ihr Geist zerfällt ins Bodenlose und ins Chaos.

 

Donnerstag, 1. September 2022

Am Weg zur Überraschung (2)

Ein Beispiel. Zielpunkt Überraschung - Wie wenig dieses zweitgenannte Vorgehen mit den Menschen zu tun hat, wie wenig es vom ersten Gebot einer politischen Führung ausgeht, die da heißt: Liebe Dein Volk!, zeigt sich nicht nur im fatalen militärischen Vorgehen der Kiewer Führung, sondern auch in politischen Maßnahmen, die menschenverachtend sind. Und - siehe oben - das Gegentiel bewirken werden. Kiew ist am besten Weg, seine von Rußland ohnehin bereits eroberten Gebiete von innen her zu verlieren. 

Genau das wird durch Erlässe bewirkt, wie sie Zelensky vor zwei Wochen herausgab, die jeden ukrainischen Staatsbürger, der auf bereits besetzten Gebieten "humanitäre HIlfe" von den Russen annimmt, des Landesverrats schuldig bezeichnet und mit Haftstrafen bis zu 15 Jahren bedroht wird. Wie sonst soll man das bezeichnen denn als menschenverachtend und zynisch? 

Mittwoch, 31. August 2022

Am Weg zur Überraschung (1)

Ob es nun der Effekt eines Planes ist (was ich deshalb nicht glaube, weil ich nicht glaube, daß die Destruktionskräfte hinlängliche Vernunft haben, um das zu erreichen), oder zufälliges Ergebnis eines an sich (immer) planlosen Destruktionsverlangens (und das glaube ich weit eher) beruhen, die in seinem tiefsten Grund immer höchst persönlich motiviert sind (ich glaube also, daß es zahllose individuellen Entscheiungen sind, die praktisch ausnahmslos auf Charakterdefiziten, Schuldgetriebenheiten, Ersatzhandlugen um Schuld außerhalb des eigeen Selbst zu lokalisieren) - die Identität wird wieder ganz offen zum Quellpunkt politischen Handelns.

Sie war es immer. Sie ist nur durch einen dichten Nebel der Scheinhandlungen und -erklärungen zu verschleiern versucht worden. Vor allem, weil sie nicht erkannt wurde. Die Wirkung dieses solcherart nun durch ein ständiges Fehlurteilen destruierten Handelns, das nie erreichte, was es als Ziel vorgab, meist sogar das exakte Gegenteil, war Chaos.

Donnerstag, 24. Februar 2022

Allen geht es um die Demokratie (2)

Gibt es einen Ausweg? Oder muß dazu gar jedes Eichkätzchen das Jesuskindlein sein. Gibt es also einen Ausweg der Vernunft? - Gibt es also den Griff nach unserem eigenen Haarschopf, an dem wir uns dann doch noch aus dme Sumpf ziehen können, wie Baron Münchhausen es vorexerziert hat? Gibt es eine Lösung?

Ich fürchte - nicht. Ich fürchte: Nein. Und zwar nicht nur, weil eine Begriffsklärung, die für ALLE wieder klar machen könnte, wohin wir sollten, wollten, und was wir deshalb korrigieren müßten, um wieder EIN VOLK, EINE MENSCHHEIT werden, wenigstens so halbwegs glücklich und zufrieden mit dem Leben, weil also so eine Begriffsklärung für unmöglich halte. Aus dem einzigen Grund, daß alle fürchten, daß eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu ganz anderen Lösungen kommen könnte, daß am Ausgang einer solchen Begriffsklärung (und eine solche ist ja das, was wir mit Philosophie bezeichnen) also nicht die hellen Lettern DEMOKRATIE am Horizont aufscheinen. Vielmehr ist DEMOKRATIE in genau dieser Verschwommenheit eine Prämisse, der Ziel- und Ausgangspunkt. 

Mittwoch, 23. Februar 2022

Allen geht es um die Demokratie (1)

Es ist nicht so schwer, die große Verwirrtheit der Gegenwart (Siehe Anmerkung*, auch ein aktueller Beitrag zur Ukraine-Krise) zu durchschauen. Es ist aber schwer einen Weg zu sehen, der zu Klarheit führen könnte. Denn der einzige Weg klingt wie eine Utopie, wiewohl er die einzige realistische Vision wäre - und das ist die Umkehr zu Gott, der nur die Form einer Umkehr zur Katholischen Kirche sein könnte. Denn deren Blutkreislauf, der der Blutkreislauf ist den der Gehorsam aufrechthält und existentiell zirkulieren läßt, ist auch das einzige Heilmittel, und zwar aller Zeiten.

Aber dieses Wort, Gehorsam, als gewissermaßen Gegenteil des Autonomismus, ist nicht nur völlig unverstanden, sondern zugleich und zu einem Drohmittel aufgebaut. Dabei ist er auch das einzige Mittel, um die Schöpfung "zusammenzuhalten". Und das heißt existent zu halten. 

Wer die Nachrichten aus Kanada hört, wer die Medienberichte zur Ukraine rezipiert, wer sich von Corona noch immer nicht zu Tode gefürchtet hat, der könnte es nun freilich mit Angst zu tun bekommen. 

Oder er bestellt die nächste Portion Pop-Corn, und rückt sich im Polsterstuhl zurecht, um der nächsten sich abzeichnenden 3D-Vorstellung in den Lichtspielen zu folgen. Denn es könnte alles ein nächster Akt in einem symbolischen Theater der Archetypen sein.

Dienstag, 1. Februar 2022

Von der Vernünftigkeit der Verschwörungen

Aus rein marketingtechnischer Perspektive - Marketing hier als ausschließlich kapitalistisch (Siehe Anmerkung*) verstandenes Konzept verwendet - sind die allermeisten der sogenannten "Verschwörungstheorien" völlig logische Ergebnisse ökonomischer Überlegungen. Denn der feuchte Traum jedes Unternehmensgründers, der sein Utnernehmen sehr bald den faktischen Marktgesetzen folgend zum Kriegsinstrument umbaut. 

Denn er erkennt sehr bald, daß die Überlebensstrategie alles andere zu dominieren beginnt. Daß Unternehmerschaft immer ausschließlicher zur Kriegsherrenschaft wird, also die puren Überlebensgesetze alle übrigen Ziele und Eigenschaften eines Unternehmens verdrängen, weil alles erfordern und alles gestatten müssen. Und es zeigt sich im Konkurrenzkampf, der nicht das Gemeinwohl im Auge behalten kann, sondern das Überleben.

Der Traum jedes Unternehmensmarketings ist also immer ausschließlicher und aus mehr als verständlichen Gründen, den Raum, in dem er sich bewegt, zu beherrschen. 

Samstag, 21. August 2021

Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (2)

Unstillbarer Energiehunger nicht TROTZ der immensen Aufwendungen, die Welt durch Energiewenden aller Art zu retten, sondern DERETWEGEN - Er wird es durch die angebliche "Ökologisierung" aller möglichen Prozesse aber immer mehr. Auch das wird vergessen. Nämlich dann, wenn man das Paradigma eines bereits erreichten Wohlstands erhalten will. Die "nachhaltige Energiegewinnung" ist kein "Ersatz" der energieechten Stoffe wie Kohle, Gas, Erdöl, Atomstrom, sondern deren Behübschung. Nicht nur, daß gigantische Aufwendungen nötig wären, um zumindest nominell eine ähnlich hohe Versorgung mit Elektrizität. Als offenbar einziger "sauberer" Form von Arbeit. Darauf läuft zumindest alles hinaus, sodaß der Gesamtbedarf nach Stromgewinnungs-Einrichtungen in schwindelerregende Höhen steigt - bei gleichzeitiger Abnahme der Effizienz und Energiedichte der Gewinnungsvorgänge. 

Nur als Beispiel sei angeführt, daß eine nominelle Elektrizitätsmenge, die der derzeit erzeugten wie verwendeten entspricht, die Zahl der nötigen Windräder verfünffacht bis verzehnfacht, je nach Denkansatz. Kein Mensch kann sich vorstellen, daß das realisierbar ist, dennoch bleibt jedes Konzept der Weltrettung durch Klimarettung hartnäckig und wie bei einem (siehe oben) Katatoniepatienten darauf ausgerichtet, und wie in Trance hämmert jeder Weltretter dieselben Silben auf seinen Meditationsbommel: Grüne Energie, Windräder, Solarpanele ...

Freitag, 20. August 2021

Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (1)

Mit einer Mischung von Trauer und Wut liest man die Ankündigung der Bäckerinnung, daß ab Herbst die Brotpreise um 120 Prozent steigen sollen. Wie überall, nützt auch diese Branche die von der Politik angerichtete und weiter und weiter verstärkte Verwirrung, um den Erlösdruck, der vor allem ein Kostendruck und eine Krisenabfederung ist, zu mindern. Das ist zwar verständlich, aber nicht rechtfertigbar, und warum werden wir gleich sehen. 

Die Innung spricht natürlich davon, daß es um "notwendige Kostenwahrheiten" gehe. Denn die Kosten seien in diesen Monaten radikal gestiegen. Kosten, die vor allem durch den Bereich entstehen, der in globalisierten Zeiten zum Schlüssel sämtlicher Kosten wird - Transport. Der durch die politisch verordnete Umstellung der Fahrzeuge auf Elektroantrieb noch nicht einmal angefangen hat, sein schreckliches Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, das die Bevölkerungen durch immer höhere Preise erschreckt. Die einen Einkaufsbereiche abzapfen, der vor allem die unteren Einkommensschichten massiv weil existentiell trifft.

Mittwoch, 25. November 2020

Totalschaden der Aufklärung (4)

Teil 4) Und nun, angetan mit einer neuen Brille,
ausgestattet mit einer neuen Funzel, die das Dunkel erhellen möge
- wie nimmt der Leser nun diesen Film auf?


Gewissermaßen zur Abrundung, aber auch ein wenig zur Überprüfung dieser neuen Art, die gesamte Sache "Corona-Krise" zu sehen, möge der Leser ausprobieren, wie dieser Film auf ihn wirkt. Wie er ihn und was er sieht. Er stammt aus der Schweiz, und gehört mit zum Besten, was der VdZ bislang zum Thema gesehen hat. Und ist ein ganz respektabler Dokumentationsfilm, der viele Fragen aufwirft. Vielleicht können wir nun gemeinsam ein paar Antworten finden.

Unerhört! from Unerhört! on Vimeo.


*281020*

Dienstag, 24. November 2020

Totalschaden der Aufklärung (3)

Teil 3) Anmerkungen zur Corona-Pandemie
- Und: Vielleicht ist alles völlig anders!


*Wenn sich in einzelnen Ländern SEHR WOHL eine Übersterblichkeit feststellen läßt (u. a. Spanien, Frankreich, England), so drängt sich der Verdacht auf, daß dies mit der aggressiven medizinischen Herangehensweise an die "Bekämpfung der Erkrankung" zu tun hat. Und daß das passiert ist, ist kaum abzuleugnen. Es ist passiert, weil es nicht zuletzt von jener Panik angetrieben und initiiert war, die Politik, Lobbyisten, Interessensgruppen und Medien inszeniert haben, und mit der alle Verantwortlichen, also auch die Medizin, unter enormen Handlungsdruck gesetzt wurden.

Aber es hat mehr Antriebskräfte gegeben, und der VdZ meint: Ganz am Anfang. Denn er ist sicher, daß im Fall, daß diese alle nicht reagiert hätten, genug Kräfte am Werk gewesen wären - unter Umständen dieselben, die nun kritisieren, wer weiß ... - die massives Versagen zu orten meinten, weil die "verheerenden Wirkungen des Corona-Virus" vertuscht worden waren. Samt Behandlungsfehlern. Ist es da wirklich verwunderlich, daß man "die sichere Seite" - also das aggressive Handeln - gewählt hat?

Was wiederum manche sehr nützlich fanden ...³ Aus vielen großen, zahllosen kleinen Quellen faßte sich, durch immense Inkompetenz sachlicher wie charakterlich-menschlicher Art gesteuert und von Ebene zu Ebene der Dynamik gehoben, alles zu einem großen, riesigen Strom zusammen, einer Corona-Pandemie.

Dahinter steht aber hier kein großer, einheitlicher Plan. Sondern eine gewisse Koordiniertheit, die eher eine Koinzidenz ist, zeigt sich, und zeigt sich schlicht und ergreifend auch hier als typische "Strategie und Taktik" (als Eigenart) in den Mechanismen eines letztlich vom Bösen angeheizten, von zahllosen Widersprüchen bezeichneten Chaos. Dem nun zu seinem weiteren Betrieb nützt, daß hier wie anderswo die dafür Verantwortlichen alles tun und vor allem tun werden, um Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten zu verschleiern. Sofern sie sie überhaupt erkennen können.

Man kann sich die Auslösung einer Corona-Pandemie als tödliche Gefahr, die jede politische Maßnahme rechtfertigt, wie jenen Moment vorstellen, zu dem man ein aus zahllosen, zuletzt dichtest gesetzten Sprengkörpern über Jahre und Jahrzehnte gezielt wie zufällig vorbereitetes Minenfeld vorstellen. Alle für sich "rational" und "begründet", meist ohne viel Aufhebens und Druck gesetzt, sehr oft aber auch durch Nachlässigkeit und Zulassung der Feldeigentümer. Bis zu dem Augenblick, bis eine Initialzündung gesetzt wurde. 

Eine Mine nach der anderen ging nun hoch, immer schneller, und teilweise bald gleichzeitig, ausgelöst durch die Explosionen im nächsten Umfeld, mit dem man eben die engste Beziehung hatte. Die meisten für sich genommen klein, oder nicht so groß, wie z. B. daß Krankenhäuser erhöhte Entschädigungen der Versicherungssysteme erhielten, sobald jemand Pandemie- und Corona-Opfer "war". 

Unbewußt aber werden sie alle, die da involviert waren, und das reicht in bestimmter Weise bis zu jener Hälfte der Bevölkerung, die dieser Panik (auch das oft genug durch Schuldverstrickung und fragwürdigen Motiven) angehangen sind, von diffuser oder erkannter Schuld angetrieben. Und Schuld ist der größte Antrieb des bewußten, positiven Willens. (Insofern ist die in Vorbereitung befindliche Klage des Dr. Fuellmich sehr spannend, weil sie sachlich den einzig richtigen Ansatz verfolgt und auf Schuldfragen abzielt.)

Was meint aber der Leser was passieren würde, wenn solche Behandlungsfehler aufkommen? Was meint der Leser, wie es den Verantwortlichen und Funktionären im kommunistischen China, in Wuhan, in der ganzen Provinz gegangen ist, als irgendjemand auf die Idee kam, es könnte - könnte! - sich hier eine nächste Pandemie entwickeln? Ist eine größere Erschütterung des Gesamtsystems, das so etwas möglich macht, denkbar? 

Und ist es da nicht viel einfacher, ja sogar bald "der geringere Schaden", eine alles niederstampfende Pandemie auszurufen und darauf zu beharren? Unsere Systeme, die sämtlich auf der vorgeblichen Rationalität der Aufklärung beruhen, würden total zusammenbrechen, es gäbe nichts mehr für die Bürger, worauf sie noch vertrauen und das mit dem herkömmlichen liberal-demokratischen System identifizierbar ist. 

Das eine interne Logik entwickelt hatte, aus der kein Entkommen mehr möglich war, und wo nur noch die Wahl zwischen diesem oder jenem Desaster bestand und besteht. 
Mit der spezifischen Rolle der Medien, die schon Tocqueville vor zweihundert Jahren als in dieser westlichen (in den USA erstmals aufgestellten) Form der Demokratie entscheidende Kraft erkannte. Was meint der Leser in diesem Fall, wie die Medien reagiert hätten? 
Hätten die nicht etwa eine Beschwichtigung durch Politiker, Funktionäre, Mediziner, es handele sich lediglich um eine in großem Maßstab gesehen harmlose (wenn auch im Einzelnen wie bei Grippeviren u. U. gefährliche) Variante der Art eines Grippevirus, ebenfalls zu Sensationsmeldungen aufgebauscht? 
Hätte es dann nicht auch geheißen, China würde eine Katastrophe vertuschen? Wären nicht dann ebenfalls Bilder aufgetaucht, auf denen auf den Straßen Menschen reihenweise umfallen und tot sind?

Sieht er, ahnt der Leser also, zu welch fatalem Komplex sich die gegenwärtige Welt und Lebensweise entwickelt hat?
Andere (neue und alte) Ängste und Dynamiken anzunehmen ist, verglichen mit den Alternativen, somit schlicht und ergreifend REALISTISCHER. Denn es basiert auf Menschen- und Weltkenntnis, die sich auch im Erfahrungshorizont des einfachen Bürgers befindet. Der sich somit nicht auf all die Vagheiten von Verschwörungstheorien berufen muß.

Solche Dynamiken anzunehmen hält der VdZ insgesamt also für realistischer als Spekulationen darüber, ob hinter der Corona-Panik eine perfide und perfekte Gesamtstrategie steht, die zentral gesteuert - geplant - umgesetzt wurde. 
Weil es sich so ausgezeichnet mit (angenommenen oder tatsächlichen) Wünschen und Plänen eigentlich gar nicht bekannter Menschen, Interessen und Gruppen handelt. 
Man überschätze doch um Gottes Willen nicht das Böse, man tue ihm doch nicht diese Ehre an, auch nur annähernd Gottes Weite im Denken und Wissen zu haben! 
Gegeben hat es solche Interessen und Absichten zwar sicher, manche haben es ja auch gesagt und vermeldet, und diese haben gewiß viele Momente und Ereignisse für ihre Zwecke zu nützen versucht, und im Einzelnen (weil immer nur im Einzelnen möglich!) angeschoben. Nach dem Motto: "Laß nie eine Krise ungenützt vorbeiziehen." 
Aber ob diese alle wirklich "die Corona-Krise gemacht" haben? 
Ist nicht vielmehr die Corona-Krise ein Ausweis eines Zustandes der gegenwärtigen Welt, der zeigt, und der sogar enorm viel mehr zeigt, wie lächerlich und fragil die Welt in der wir leben geworden ist? Wie irrelevant, wie leicht wirklichkeitsfern, wie irrational sie ist, und zwar genau zu einem Moment, in dem wir vor lauter Überzeugung, alles zu kontrollieren und zu wissen aus allen Nähten platzen? 
Und ist eine solche These anzunehmen nicht zumindest eine Überlegung wert? Ist es nicht vor allem realistischer? Anzunehmen, daß wir in die Corona-Krise genauso "gestolpert" sind wie vor hundert Jahren in den Ersten Weltkrieg, der auch in eine Pandemie überging? 
**Wenn sich also der österreichische Kanzler Sebastian Kurz auf die Mathematik beruft, die zu Maßnahmen gewissermaßen "zwinge", so lügt er. Wahrscheinlich genauso ohne es zu wissen wie die Mathematiker, auf die sich Kurz ausdrücklich beruft genauso wahrscheinlich aber auch, weil sie gewissen persönlichen Neigungen entgegenkommen. Und die ihm die Verantwortung für sein (damit keineswegs "unfreies", von politischen und persönlichen Motiven freies!) Handeln abnehmen sollen. Das Konsequenzen für die Lebenswelt der Menschen in ihren sozialen Gefügen (Gesellschaft) hat, die so umfassend und tiefgehend sind, daß sie ein Mensch im Vorhinein gar nicht erkennen kann.

***An dieser Stelle soll auf eine der vielen Merkwürdigkeiten - aber ganz anderer Art! - hingewiesen werden, in die sich auch vordergründig als "Corona-Leugner" klassifizierende Kreise begeben. Denn auch dort finden sich Interessen AN der Corona-Krise! So weist Robert Stein, der in "Tabula Rasa" erst über eine Stunde auf den Oligarchen-Aspekt der Corona-Krise hinweist, plötzlich auf die CHANCE hin, die Welt "zu verändern." Und zwar (wie, weiß wohl nur er) ausgehend von einem "Kornkreis" in der Gegend des Ammersees soll sich eine kosmische Dimension auftun, und die zu realisieren sei nun die Zeit gekommen. Da bleibt dem VdZ doch der Mund offen. Wird es nicht langsam so richtig skurril?
WENNGLEICH diese Corona-Pandemie als Kulmination eines Systems, das auf der Aufklärung aufgebaut ist, deren wahre Welttragekraft ans Tageslicht geführt hat. Damit stehen wir tatsächlich in einer interessanten Phase der jüngeren Menschheitsgeschichte. In der sich die Vorhänge auf eine Weise heben, die wie ein Blitz, von einem Ende der Erde bis zum anderen, die Menschen mit der wirklichen Wirklichkeit konfrontiert. Wenn sie es denn sehen können. Denn sehen ist vor allem Gnade, weil Licht Gnade ist. Nur "Evidenz" ist wertlos.

Morgen Teil 4) Und nun, angetan mit einer neuen Brille, 
ausgestattet mit einer neuen Funzel, die das Dunkel erhellen möge 
- wie nimmt der Leser nun diesen Film auf?



*281020*

Montag, 23. November 2020

Totalschaden der Aufklärung (2)

 Teil 2) Die Frage nach dem Warum
- Was dahinter steht ist größer als Verschwörer es zu bilden vermögen
- Totalschaden der Aufklärung


Aber dennoch ist die Corona-Krise in den Augen des VdZ die vielleicht größte vorstellbare Konsequenz eines vernunftlosen Denkens, das sich seit Jahrzehnten (und progressiv beschleunigt durch das Computerwesen und zuletzt vor allem das Internet in seinen social media-Tentakeln bis zum letzten Erdenbewohner) mehr und mehr etabliert und als Autorität festgesetzt hat. 

Dieser Rationalismus führt zwangsläufig zu einem Totalzusammenbruch des Denkens, das in Irrationalität endet. Und in diesem Chaos, in dieser Irrationalität, in diesen unermeßlichen Kollateralschäden, die den Hauptschaden bei weitem übertreffen, zeigt sich die (im Letzten und im Insgesamt aber nicht widerspruchsfreien, ja unlogischen) Grammatik des Bösen. Das nur noch zum Mittel der Täuschung und Verhüllung greifen kann, in der ständigen Angst vor dem Licht, vor der Vernunft.

Wir haben über Jahrzehnte hinaus immer mehr ein Netz von Beziehungen aufgebaut, das auf Unwahrheit (weil Rationalismus) beruht. Das wiederum hat zu einer Dynamik der Beziehungen geführt, die in einem regelrechten Cluster des Wahnsinns kulminiert ist. Wo scheinbar (!) alle Einzelfaktoren "rational" oder "logisch" sind, das Gesamtbild aber dennoch irrational und unrettbar in Widersprüchen verstrickt ist. Man kann, ja man muß es sogar als höchste Konsequenz der Aufklärung bezeichnen. Wie in einer paradoxen Intention stehen wir vor der letzten, voll ausgeblühten Konsequenz des Vernunftbegriffs der Aufklärung.

Auch die Mathematik braucht und hat Paradigmen, und kommt ohne Annahmen über die Wirklichkeit nicht aus. Die nur vom Menschen festgelegt werden können. Nur die Mathematik kann somit nicht Wahrheit ergeben! Sie kann nur im Vorfeld zu dieser hinweisen, und zwar im Sinn von: Die Wahrheit (wenigstens) nicht verhindern.*

Eine Änderung dieses Gesamtzustands wäre (oder ist; denn ein Teil der Menschheit tut es) nur von außen, durch den jedem mathematisch-rationalistischen Denken zur Vernunft hin wieder rückgeholten Kontakt mit einem nur durch Glauben herstellbar. Das ist der Grund, warum sich die Menschheit tatsächlich in zwei Lager geteilt hat und immer mehr teilen wird. Wo sich durch einen unüberwindlichen Graben geteilt hier die Vernunft, dort die durch Teilrationalität gestützte Irrationalität gegenüberstehen. 

Wobei sich für beide Seiten nicht dieselben Bedingungen feststellen lassen. Die Vernunft hat immer eine Offenheit hin zum Wahren. Die Irrationalität aber nicht. Sie ist existentiell an Annahmen, an Geglaubtem festgekrallt und deshalb unerreichbar. Eine Reziprozität läßt sich also nur so definieren, daß die (letztlich immer wirklichkeitsoffen, sonst wäre sie das nicht) Vernunft von den hier definierten Gegenüberstehenden als Bedrohung wahrgenommen wird. Weil sie das auch ist. Aber nicht durch dieselben Mittel. Die Vernunft muß nicht um Existenz kämpfen, denn sie wird durch Wahrheit frei und weiß das.

Somit führt diese Zustandsfeststellung direkt zur Wahrheitsfrage. Denn Glaube ist nicht als schlichte Bewältigungsstrategie zu sehen, also psychogen, sondern das Transzendente ist die Grundlage des Denkens, ist jene erste Grammatik, die jedes Denken erst zur Vernunft macht, das darauf aufbaut. 

Deshalb ist entscheidend, WAS geglaubt wird. Denn nur, wenn dieses Geglaubte, dieser Glaubensinhalt auch mit der erfahrbaren Realität übereinstimmt und dieser nicht nur nicht widerspricht, sondern sie erst aufschließt und begreifbar - also nicht zum Widersprüchlichen, Unlogischen - macht, ist es gerechtfertigt und verantwortbar, nicht nur notwendig. Und hier kann es nur EINE WAHRHEIT geben. Sie ist somit auch die Bedingung für eine Einheit der Menschen. 

Diese Verbindung zur Transzendenz ist aber nicht aus eigener Kraft erreichbar, das ist das Entscheidende. Und das beweist die Geschichte ebenso wie nun der Corona-Wahnsinn. Die Möglichkeit, sich auf die Grammatik der Wirklichkeit ausgehend auf die Welt hin auszurichten, die nunmehr begreifbar wird, ist ein freier, ungeschuldeter Akt (Gnade) des Transzendenten selbst. Die real sein, also ein Sein an sich haben muß, das in die Welt sozusagen "hineinragt."

Welches somit personal sein muß, weil man nur zu einer Person, die der Vernunft entsprechend reagieren und diese damit sogar "schenken" kann (Vernunft ist also ein Geschenk, als Teilhabe an den Geber des Vernünftigen selbst), eine wirkliche Beziehung haben kann.

 

Teil 3) Anmerkungen zur Corona-Pandemie" - 
Vielleicht aber ist alles völlig anders!


*281020*

Sonntag, 22. November 2020

Totalschaden der Aufklärung (1)

Es gibt die Erhebung leider nur vom März/April 2020, also für den Zeitraum des "ersten Lockdowns" in unserern Ländern. Man kann sie mit einem Satz zusammenfassen: 

Alleine der Anstieg (sic!) an Selbstmorden in Deutschland übertrifft (ausgehend von den Anstiegen zur Zeit des Lockdowns März/April) wahrscheinlich die Zahl der Toten durch Covid19 im Jahr 2020.

Sterblichkeitszahlen Deutschland 2017-2020
Ein signifikanter Anstieg der Gesamtsterblichkeit im Jahre 2020 ist hingegen weltweit nicht festzustellen.* 

Der Leser sei dazu auch auf die vermutlich verläßlichsten statistischen Zahlen über Covid19- und Todeszahlen hingewiesen, die er - samt Analysen (!) und Interpretationen - im Netz finden wird. Die wissenschaftlich-mathematische Evidenz ist eindeutig: Es gibt keine in Todeszahlen oder in statistischen Daten feststellbare Corona-Pandemie. Eine solche kann sich nur auf Fehldeutungen vorhandener Daten und/oder durch hinterfragbare oder nachweislich irrig entstandene Prognosen berufen.

Screenshot des recht launigen Vortrags von Robert Stein "Tabula Rasa" 

Wenn es aber keine evidente Gesundheits- und Sterblichkeitskrise gibt, muß die Frage zulässig sein, WARUM - bis auf ganz wenige Ausnahmen weltweit - dennoch das Leben der Menschen dermaßen beschränkt und ausgelöscht wird. Der VdZ glaubt allerdings nicht an eine konzertiert und geplant verhängte Corona-Krise. Diese Intelligenz hat das Böse nicht. Aber das Böse hat etwas anderes: Es kann durch Zulassung Gottes seine Vollgestalt annehmen. Und die hat es hier getan. 

Gewiß, manche Personen, manche Interessengruppen haben Absichten verfolgt, indem sie die Gefahr durch dieses Virus verstärkt und Bewegungen nachgeholfen haben. Darüber kann, darüber muß, darüber darf auf jeden Fall spekuliert werden. Denn es gibt Interessencluster, es gibt Lobbyismus, es gibt Einfluß auf Medien, auf Politiker und Autoritäten, das heißt in diesem Fall vor allem auf Proponenten der Wissenschaft.

Morgen Teil 2) Die Frage nach dem Warum 
- Was dahinter steht ist größer als Verschwörer es zu bilden vermögen
- Totalschaden der Aufklärung


*281020*

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Ergebnis des Liberalismus ist Chaos, dessen Beseitigung bringt Totalitarismus

Vielfach wird nun die Stadt Essen im Ruhrgebiet - eine der meistzerstörten Städte im Bombenwahn des Zweiten Weltkrieges, der sich spätestens nach 1943, als klar wurde, daß die Rüstungsindustrie des Dritten Reiches mit Bomben gar nicht auszuschalten ist (das zu erwähnen ist nicht ohne Sinn) - als Musterbeispiel für obrigkeitlich gefördertes, ja gewünschtes Denunziantentum genannt. 

Begründung der Stadt Essen
Tja, Herrschaften, die Sache dürfte anders liegen, wie die beigefügte Ablichtung des begründenden Schreibens der Stadt Essen belegt. 

Nicht die Stadt Essen, nicht die Obrigkeit hat die Denunziation von Menschen, die gegen Corona-Maßnahmen verstoßen, durch Mitbürger gefördert. 

Sondern sie hat lediglich eine Meldestelle eingerichtet, um die Vielzahl von Anzeigen und Beschwerden, die einlangen, zu kanalisieren, weil sie die übrigen Kommunikationskanäle verstopfen (sozusagen).

Es sind die Bürger. Und das entspricht auch der persönlichen Erfahrung. Es ist der Allernächste, der Verkäufer, der Miteinkäufer im Supermarkt, der Hilfstschakel, der die Regale füllt, das Mädel an der Kassa im Dm-markt, die einen auf die "nicht richtig angebrachte Maske" (sofern überhaupt angebracht) mahnend aufmerksam macht. 

Ach, die Maske, welch herrliche Exposition der "Gleichheit", des Umbrechens auf Funktionalität.

Wer sich nicht fügt, der wird gar nicht weiter bedient. Alles hält inne, alles wird angehalten, und der Vorschriftenverletzer ist der, der alles anhält. Das "Leben" geht erst weiter, wenn endlich den Vorschriften Genüge getan wird. Und jeder, wirklich jeder kann es überwachen, jeder wird zum Teilhaber an der Allmacht. 

Nehmen wir dazu aber nun auch die Fälle offener Aggression. Die meist Fälle sind, in denen Ermahnte (also die, die die Maske nicht oder falsch aufsetzen, die zu wenig Abstand halten, die beim Rauchen die Maske unters Kinn schieben, usw.) gegen die Ermahner ausbrechen. Die zuschlagen, die es nicht dulden, von irgendjemandem Dahergelaufenen mit erhobenem Zeigefinger ermahnt zu werden. 

Das alles sind Erscheinungen dessen, was Josef Pieper in seinen soziologischen Schriften als Ergebnis von "Gewaltverhältnissen" bezeichnet. Die eine unausbleibliche Folge einer sozialen Struktur sind, die eben gar keine Struktur mehr ist, sondern die - angeblich - aus dem Verhalten der Menschen, aus deren "Leistung", eine Struktur ergeben. Ganz so, wie es sich die Nudellutscher vorstellen, die sich als "Liberale" bezeichnen. Die ja bekanntlich nie etwas gemacht haben, die deshalb immer auf der richtigen Seite stehen. 

Wenn alle alles sein können, wie es den Kindern bereits als Gehirnwäsche eingetrichtert wird, dann ist jeder nichts. Und ist nur etwas, wenn der andere, der sich immer in Konkurrenz befindet, unterlegen bleibt, von mir übertrumpft werden kann. Kein Ort ist aber sicher, und mehr noch - niemand HAT überhaupt je einen Ort. Ein Ort, der jederzeit hinterfragt werden kann, ist eben kein Ort. 

Denn Ort haben, einen Ort, einen Stand einnehmen, heißt, sich auf diesen Ort zu transzendieren. Das heißt, daß die Ordnung institutionalisiert (ob ausdrücklich oder durch den Habitus, durch das Gewohnheitsrecht, durch das Verhalten der Gesellschaft, die einen umgibt, egal in welchen Titeln und Konstellationen) sein muß, um überhaupt eine solche zu sein. Um überhaupt das Potential zu haben, dem Einzelnen, der in seinen Ort hineingeboren wird, einen Ort zuzuweisen. 

Ort ist immer zugewiesen! Er ist nie frei gewählt weil überhaupt nicht frei wählbar. Selbst also, wenn er sich ändern sollte, wird er von der Allgemeinheit, also der institutionalisierenden, übergeordneten Gesellschaft zugewiesen. Man wird also immer ernannt, wird immer "gerufen". Niemand kann sich selbst "berufen"!

Was sich also am Denunziantentum in Essen zeigt ist nur Symptom für einen Gesellschaftszustand, der die Folge einer Auflösung der sozialen Strukturen ist. Der das unausbleibliche Ergebnis einer obersten Autorität (denn der Fisch stinkt vom Kopfe her, Ort und Ordnung geht immer von oben aus) ist, die nicht mehr will oder nicht mehr in der Lage ist, soziale Räume zu schaffen, in denen die Einzelnen Orte finden, die ihnen zugehören (!) und denen sie deshalb zugehören.

Denn erst Eigentum ist jene gesellschaftlich akzeptierte und relevante Zusprechung von der Verschwisterung, ja der Verheiratung von Ort und Person. Wir erleben in diesem absurden, wahrlich absurden, grotesken Theater, das sich als "Corona-Pandemie" vor unseren Augen abspielt (welche Gelegenheit zu erkennen, welche Offenbarung der innersten Grammatik unserer Welt, wie sie faktisch ist!)  eine verzögerte Szenenfolge einer bereits abgelaufenen, bereits etablierten Revolution ist.

Was kaum je adäquat bewertet wird ist der Umstand, daß der Nationalsozialismus eine Revolution war. Er sah sich auch selbst so. Und das heißt, daß die bestehende soziale Ordnung, die gewissermaßen die innere Grammatik einer Gesellschaft (die in einem Staat zusammengefaßt ist) darstellt, außer Kraft gesetzt wird. Das ist die Zeit der Emporkömmlinge, das ist die Zeit, in der jeder alles werden kann. Hitler selbst hat es vorexerziert. Ein primitiver Bauernbub aus dem Innviertel schafft es zum Kanzler. Ein "böhmischer Gefreiter" zum Oberbefehlshaber einer Riesenarmee.  

Und heute? Heute schafft es jeder Regalschlichter zum Chef des gesetzten und geschätzten Bürgers, der seine Gesichtsmaske nicht richtig trägt. Wenn wir also schauen wollen, was als nächstes kommt, dann sollten wir auf die Geschichte blicken. 

Dort sehen wir, was auf den Versuch eine neue Ordnung zu etablieren, immer und unausweichlich gefolgt ist. Die (auch blutige) Diktatur der alten Ordnung, auf deren Stühlen nun lediglich neue Herren sitzen. Und die das Chaos der Revolution zu beseitigen verspicht. Sie wird von den Bürgern mit Erleichterung begrüßt.

Denn die Menschen spüren sehr richtig, was ihnen fehlt: Da ist einmal die Ordnung, die ihnen - endlich! - einen Ort gibt. Diese Ortszuweisung aber muß nicht nur von oben kommen, sondern sie muß auch von oben mit ausreichend Gewalt gesichert sein.*/**


*Das ist der Grund, warum der VdZ seit je und auch hier nachzulesen immer davon gesprochen hat, daß die Zukunft eine RECHTE Diktatur (wie immer sie sich nennen wird, auch wenn sie sich LINKS nennt, sie IST rechts, also nach rückwärts gewandt, im Zugriff auf die äußerlichen und veräußerlichten Prinzipien einer alten Ordnung) bringen wird. Haben wir die nicht bereits?

**Das wird umso schlagender, als die Menschen vom Liberalismus, der sie in ihrer Untugend der Gegenwart nicht "stört", der verspricht, daß sie dabei bleiben können, umso mehr äußere Gewalt und Gewaltstrukturen brauchen, der Ordnung ihr damit ihren eigenen Ort zuweisen und sichern. Ordnung und Ort, also auf andere Weise gesagt: Identität, wird damit zu einem künstlichen Konstrukt! Dem jede fleischliche (und das ist historische) Genese fehlt. Der Ruf nach Ordnungsmächten wird umso stärker, je mehr diese Ordnung nur durch Gewalt festgelegt und gehalten werden kann, weil sie sich den eigenen "Bedürfnissen" anpassen muß. 

Das heißt: Ordnung ohne Gehorsam, dafür JETZT mit extremem Gehorsam den neuen Forderungen gegenüber, capisce?

Ach, fällt einem da aus Zufall ... "China" ein? Höre der Leser hier mal unbedarft diesem Vortrag zu. (Von jemandem, der enorm viel "weiß", aber auf erschütternde Weise keine Ahnung hat, weil er nach liberalistischer Verblödung "denkt".) Höre er dazu die Aussagen von jemandem, der auf SF als "größter China-Kenner" bezeichnet wird. Der Westen, das Abendland, kann das momentane Geschehen, kann die Weltwirklichkeit einfach nicht mehr denken.

China nennt sich Garant des Kapitalismus, man höre, man staune. Denn das stimmt! 

Oder eben nicht. Denn: Könnte man vielleicht nicht jetzt oder bald mit allgemeiner Akzeptanz eine völlig neue Aussage kreieren? Nämlich die: 

 

Links = Liberalismus ist ein Mittel. Genauso wie der Kapitalismus = Liberalismus. Rechts ist aber das Ziel und die Praxis.


 *191020*

Freitag, 12. Juni 2020

Wie eine Staatsregierung "wissenschaftlich basiert" durchdreht

Noch am 20. Mai kaufte der Staat Minnesota (MN) ein leerstehendes Kühlhaus, das zuvor der Versorgung von Warenhäusern gedient hatte. Der Grund war, daß die Verantwortlichen an Modelle glaubten (und glauben), denen gemäß täglich tausend Corona-Tote zu erwarten seien. Um mit diesen Massen an Leichen fertigzuwerden, vergrößerte man also die Kapazitäten für Kühllagerungen. 

Zu diesem Zeitpunkt, und nach neun Wochen "Corona-Pandemie" und Shutdown (oder Lockdown) des Landes, gab es täglich bereits weniger als zwanzig Tote (aller Ursachen). Insgesamt waren die Todesraten nach wie vor im langjährigen statistischen Mittel im Ausklang der jährlichen Grippeepidemie, was heißt: Bis 20. Mai starben an diesen zwanzig Tagen insgesamt achthundert Menschen in Minnesota.

Bildquelle: Star Tribune

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In Wien wurden im März 2020 die riesigen Hallen des Messegeländes im Prater angemietet und "für die laut wissenschaftlichen Modellen zu erwartenden zehntausenden Corona-Patienten" adaptiert. Gleichzeitig wurden sämtliche Wiener Krankenhäuser leergeräumt, um Platz für die Intensivpatienten zu haben.

Gleichzeitig wurden zu diesem Zeitpunkt an Wehrdienst statt verpflichteten eintausendfünfhundert Zivildienern untersagt, das ursprünglich vereinbarte Ende dieses Wehrersatzdienstes anzutreten. Unter hohem finanziellem Einsatz wurde Mitte März 2020 der Zivildienst um drei Monate verlängert, um den gemäß den wissenschaftlichen Modellen zu erwartenden Pflegedienst an den Corona-Patienten zu bewältigen. Auf einen Aufruf der Regierung hin erklärten sich weitere zweitausend Zivildienster, ihren Dienst zu verlängern.
Jede helfende Hand wird gebraucht, verbreitete Frau Landwirtschaftsminister  Köstlinger angesichts dramatischer Entwicklungen, wo sich die Personalsituation überall zuspitze.
Zumal die noch bis vor wenigen Jahren bestehenden Kapazitäten an Spitalsbetten des Bundesheeres (zugegebenermaßen: mit haarsträubenden Mißständen) aus Kostengründen abgebaut worden waren. Bis dort hin waren aber diese Bettenkapazitäten unter Erfüllung des verfassungsgemäßen Auftrags für Not- und Krisenfälle (wie eine "Corona-Krise") vorgehalten worden. Nach diesem Maßstab gemessen, hätte Österreich binnen weniger Tage die Zahl der verfügbaren Spitalsbetten um dreitausend erhöhen können. 

Das Argument, ein Shutdown wäre notwendig, um die bestehenden Spitalskapazitäten nicht zu überlasten, somit den Epidemieverlauf zu "strecken", hätte sich somit in Luft aufgelöst. Fazit? Auch hier weiß niemand mehr, was wofür wie lange und warum zu tun ist. "Es darf alles nur kein Geld kosten" ist der einzige noch gültige Maßstab, auch beim Bundesheer, einer Politik, die keine Ahnung mehr hat, wie und nach welchen Kriterien die Zukunft zu gestalten sein sollte. 

Seit dem Jahr 2000 sanken in Österreich die Militärausgaben (die per Verfassung auch Krisenvorsorge beinhalten) von 1,7 auf 1,2 Prozent der Gesamtausgaben des Staates. Das entspricht einer Reduktion um EIN DRITTEL. 

Insbesonders die Krisenvorsorgen in allen Bereichen (Lagerhaltung, Sanitätswesen) wurden mit dem Argument praktisch aufgelöst, daß die zivilen Einrichtungen so perfekt funktionierten, daß kein Backup für Krisen notwendig wäre. Außerdem gebe es viele zivile Hilfsorganisationen, die solche Aufgaben übernehmen könnten.

Das ist deshalb von erheblicher Bedeutung (wenn wir einmal davon ausgehen, daß dieses Coronageschichterl eine "Epidemie" - vulgo Seuche - war) weil es schon in früheren Zeiten ein probates Mittel gegen Seuchenausbreitung gab. An das zahlreiche "Choleraspitäler", die noch in der Gegend herumstehen, erinnern. Es waren isolierte, in Abstand von der Zivilisation gehaltene Sonderkrankenhäuser, in denen spezifisch Kranke behandelt wurden. Im Grunde gibt es auch heute kein alternatives Mittel gegen die Ausbreitung einer Seuche als Isolation der Betroffenen (sic!)

DAFÜR ist bzw. war die Spitalsreserve, die das Bundesheer bis vor etlichen Jahren vorgehalten hat. Und die auch jetzt eine kommode Krisenvorsorge gewesen wäre. Die in allen Überlegungen VOR einem Shutdown eine große Rolle hätten spielen können! Denn das Argument, man hätte dies und das tun MÜSSEN, weil sonst die Spitalskapazitäten (wie in anderen Ländern) ÜBERFORDERT worden wären, HÄTTE DANN GAR NICHT GEGOLTEN.

Alle diese Krisenvorsorgemaßnahmen hat die Politik vor gut 10 Jahren in einem nicht näher begründbaren Vertrauen auf Zivileinrichtungen oder die Wirtschaft selbst "verteilt", sprich: sie dem Zufall überlassen. Wie vom Wiener Falter öffentlich gemachte Berichte aus dem Wiener Bundeskanzleramt belegen, hat genau das NICHT funktioniert, und war Ursache für viele "Not-"=Panikreaktionen. Infolgedessen mußten tausende Soldaten in Supermärkten, Logistikzentren und der Post unter Umständen unverzichtbare Infrastruktur aufrechthalten, die von manchen als "sklavenartig" bezeichnet wurden.
Ohne die früher immer vorgehaltene Sanitätsreserve des Bundesheeres hat sich also jede zukünftige Regierung in einem Ernstfall dieser und anderer Art unnotwendig und sogar unverantwortlich unter Druck gesetzt.
Aber zurück zum Text: Im April meldeten die Wiener Krankenhäuser Kurzarbeit an. Mindestens ein Drittel der Beschäftigen wurden heimgeschickt. Es gab nichts zu tun. Die Zivildiener erledigten außerdem viel kostengünstiger viele Arbeiten in den seit April praktisch leerstehenden Wiener Krankenhäusern. Wo nach wie vor intern Mails an die Mitarbeiter verschickt wurden, in denen "bevorstehende Horrorszenarien" angekündigt wurden.

Laut Aussage eines Wiener Spitalsmanagers wurde der Regelbetrieb in Hinblick auf eine (nie eingetretene) Schwemme an Corona-Patienten fast vollständig heruntergefahren.

Auch das Rote Kreuz hat fast fünfhundert ihrer achttausend Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Ebenso meldete die Caritas, auf deren Schultern weite Teile aller möglichen Pflegedienste ruhen, zweitausendzweihundert Mitarbeiter zur Kurzarbeit (=Lohnfortzahlung auf Staatskosten) an. 

Tatsache bleibt, daß auch die Zivildiener so gut wie nichts zu tun hatten. Sehen Sie dazu den dramatischen Appell des Landwirtschaftsministers von Österreich. Frau Minister Elisabeth Köstlinger erzählt hier, daß "permanent evaluiert" würde, sodaß die Maßnahmen der Regierung auf rein vernünftiger weil wissenschaftlicher Basis geschähen.

Und der Chef des Roten Kreuzes erzählt mit dem Brustton des sicheren Wissens von einer "Zweiten Welle im Mai". Was rechtfertige, daß die Regierung "etwas tue", um alle diese Organisationen zu unterstützen.



So arbeiten Regierungen, die betont "vernunftbasiert" handeln. Und sich auf die zuverlässigen Modelle der Wissenschaft berufen. Wer sich das aus heutiger Sicht ansieht, hat nicht zu Unrecht mit "amorphen Aggressionspotentialen" zu kämpfen. Denn es bleibt nur eine Frage: Von welchen Menschen werden wir bestimmt? Welche Menschen sind das, die dermaßen haarsträubend agieren?

Was sind das also für Politiker, weltweit, die so unsäglichen Unsinn verbreiten, und so unermeßlichen Schaden verursachen? Wen es interessiert: So sehen diese Menschen aus, die uns und den jeweiligen Bevölkerungen vorschreiben, wie diese zu leben hätten, um ihre Gesundheit zu retten, und was zu tun sei, um die "Krise zu bewältigen". Alles klar?

Und die Kosten? Bitte. Wen kümmern heute noch Kosten. Sicher nicht Regierungen. Sicher nicht die Staatsalimentierten, die zu Hause vor dem Fernseher sitzen, online ihre maßgebliche Meinung verbreiten, und via social media ihre Pizza bestellen. Es gibt doch den "Corona-Hilfsfonds"!? Der macht alles gut.


*200520*

Dienstag, 2. Juli 2019

Chaos als Resultat autonomer Freiheit

Aber auch der atonale Komponist erlangt gerade dasjenige nicht, wonach er mit allen Kräften strebt - die absolute Autonomie. Seine "neue" Freiheit vermag sich nicht aus sich selbst zu konstituieren. Denn in und aus sich selbst ist sie - gemäß ihrer Selbsteinschätzung - nichts vorgängig Gestaltetes, das heißt Indifferenz bzw. "Nichts". Da aber aus Nichts nichts kommen kann, bedarf sie eines Anderen - des "Alten" - , um sich in der Negation desselben hervorbringen zu können.

Damit aber ist und bleibt sie konstitutionell abhängig. Und das bedeutet: Die zum Zwecke der Vermeidung von Tonalitätsstrukturen ausgedachten "streng rationalen" Organisationsregeln sind von Beliebigkeit durchgriffen*. Sie finden keinen Seins- und Sachkontakt zu dem, was sie "organisieren" sollen.



*Die völlig durchkonstruierte Musik erweckt deshalb beim Hörenden den Eindruck des Chaotischen. Anders als in tonaler Musik sind 'wahre' und 'falsche' Töne nicht mehr zu unterscheiden, nicht einmal mehr vom Komponisten selbst. So berichtet ein Klarinettist der Berliner Staatsopernkapelle, er habe erst nach der öffentlichen Aufführung von Schönbergs 'Pierrot Lunaire' bemerkt, daß er bestimmte Teile seines Partes irrtümlicherweise, statt auf der a-Klarinette, auf der b-Klarinette (also um einen halben Ton zu hoch) gespielt hatte - und dies nach zwanzig vorangegangenen Proben, bei denen der Komponist selbst zugegen war. 

So genannte 'Gehörprotokolle' zu neuer Musik bestätigen dies in gewisser Weise: dreizehn Klavierstücke wurden vorgespielt, eines davon war von Schönberg, die zwölf anderen völlig zusammenhanglose 'Improvisationen'. Von den etwa vierzig Hörern, Dozenten und Studenten der Musikabteilung der Universität in Cleveland fanden zwei das 'echte' Stück heraus, was sogar unter dem der Wahrscheinlichkeit entsprechenden Prozentsatz blieb.

Erwin Schadel in "Musik als Trinitätssymbol"





Samstag, 9. Juni 2018

Aus dem Chaos zur Kultur gewandelt

Zum Abschluß dieser Themenserie ein Film über Tiroler Bauern, wie sie 1930 etwa gelebt haben. Die Bilder erinnern uns, wie wir alle das, was wir heute als kultivierte, leicht zu bewältigende Landschaften, durch die wir meist nur noch mit dem Auto oder dem Zug brausen, dem Fleiß und dem Schweiß unserer Vorfahren - buchstäblich! - zu verdanken haben. Nichts wurde unseren Vorfahren hier geschenkt. Noch vor fünfhundert, wie erst vor tausend Jahren war alles, was wir heute als sanfte Landschaft aus Äckern, Wäldern und Auen erleben, ein einziger Urzustand. Ungeordnet, und für den Menschen kaum bewohnbar. Noch Cäsar beurteilte das Land nördlich der Alpen als extrem menschenfeindlich. In diese Länder zu gehen war für die römischen Legionäre eine Strafversetzung, die nur Versprechungen auf hohe Landzuteilungen motivieren konnte, dem Ruf hierher zu folgen. 

Stein um Stein wurde entfernt. Tier um Tier gezähmt. Acker um Acker gerodet und urbar gemacht, bebaut, geerntet, zur Nutzung geführt, was zuvor niemand nutzen konnte. Den Menschen als Störfaktor der Natur zu sehen, können nur fettgefressene, sozialstaatsverdreckte und klerikal-arrogantisierte Idioten.

Dann kommen Touristen (pardon, UNO Angestellte), die einem erklären, daß wir halt Glück haben - sie eben nicht - weil alles so fruchtbar und ertragreich ist. Dann kommen unsere Söhne und Töchter, fettgefressen und Bancomat-verseucht und deshalb "autonom", und verschleudern unser Gut, weil sie meinen, es sei ja ohnehin nur unserer ausbeuterischen Attitüde zu verdanken, dem Ausbluten afrikanischer Kolonien, weiß der Deibel ... die noch nie in ihrem Leben Blutblasen vom Schaufeln an ihren Händen hatten, außer bei Maturareisen nach Antalya, wegen der Wichsorgien und Drogenspritzen.

Es waren ganz konkrete Menschen, es waren unsere Vorfahren, die - und das soll nicht unerwähnt bleiben, es ist essentiell: unter sachkundiger, gelehrter Anleitung, vor allem aber unter Übernahme des Arbeitsethos von Mönchen! Klöster zu gründen war nicht einfach ein "Festigen eines Herrschaftsanspruchs", wie all diese geistig vermüllten Historiker und Jungmülleranten in allen möglichen Blödsinnskommentaren vermerken, nein, es war der Beginn einer Kultur! - dieser wilden Urlandschaft über ein Jahrtausend jene Kulturlandschaft abrangen, jene geistig vorgeformte, in allen Dingen von oben nach unten und von unten nach oben analoge Ordnung installierten, die den Menschen erst dauerhaft überleben und schließlich sogar gut leben ließ.

So gut, daß diese Gutmülleranten, die sich für tolle Heilige halten - und heute hält sich der größte Charaktermüll für tolle Heilige - vor lauter geheim gehaltenem schlechten Gewissen allen Vorfahren ihr Daseinsrecht absprechen. Weil ihnen sonst bewußt werden würde, daß sie selbst - sittenloser Müll sind. Wie die ganze 68er-Generation, Müll, und umso bemühter waren sie, alle späteren zu Müll zu wandeln. Der VdZ sah vor kurzem eine TV-Sendung, Gebührenfernsehen, wo doch tatsächlich ein unfaßbares Nichts wie dieses Langbein sich erdreistete, die Vorvorderen als böse Faschisten, sich selbst aber als "neuen Menschen" zu bezeichnen. Gott möge doch diesen Abschaum vom Angesicht der Erde tilgen, der jeden Lebensmoment zum Schreckensmoment der Hölle machen wollte und macht! Gott. Nicht wir, natürlich.

Ihnen, diesen unseren Vorfahren, gebührt dabei nicht nur unser Dank und unsere Achtung, die auch dort vorhalten muß, wo wir nichts verstehen. Ihnen gebührt eine heilige Ehrfurcht, dem dämonischen Chaos ein Land abgerungen zu haben, in dem wir Heutigen so leicht - scheinbar - leben können. So leicht, daß wir meist schon meinen, dieser Kulturzustand wäre der Urzustand, und nicht die Frucht des wirklichen Menschseins, das erst ein Menschsein ist, wenn es in Gott gründet und darauf abzielt.










*170518*

Freitag, 4. Mai 2018

Verschwörung aus Haß auf Ordnung

Bisher waren Nachrichten über die Aktivitäten der Open Society Foundation (OSF) des Milliardärs George Soros immer mit einem Schatten von "Gerücht" bedeckt. Aber das hat sich geändert, seit eine amerikanische Hackergruppe die Mail-Server der Organisation aufbrach. Das berichtet die Jerusalem Post, der man schwerlich Antisemitismus vorwerfen kann, wenn sie so knallhart über den Juden Soros berichtet. Zwar hat man das nun Belegte und Offenbare irgendwie lange schon gewußt, aber man hat es eben nicht sicher gewußt. Nun weiß man es sicher.

Dieselbe israelische Tageszeitung ist es auch, die die Antwort auf die Frage gibt, warum kein Massenmedium über dieses Leak berichtet hat. Es ist  nicht nur, weil man das eben schon alles "gewußt" hat, sondern sie stehen auch auf den Listen der Profiteure der OSF, die nunmehr angefertigt wurden und die enorme, ja gigantische und wirklich weltumspannende Tätigkeit dieser vorgeblich "philanthropischen" (also "menschenfreundlichen") Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) für die letzten zehn Jahre hieb- und stichfest nachvollziehbar machen und belegen. Und damit dem Reich der Gerüchte entreißen. Viele Milliarden von Dollar sind in den letzten beiden Jahrzehnten ausgegeben worden, um die Welt zu destabilisieren und alle jene zu finanzieren und zu fördern, die dem Chaos dienen, das angerichtet werden soll.

Aus den nunmehr geleakten Dokumenten und Briefen geht nicht nur hervor, daß Soros den Wahlkampf von Hillary Clinton 2016 mit 30 Millionen Dollar sponserte (als größter Einzelposten auf den Listen). Daraus geht hervor, daß die OSF weltweit an der Subversion staatlicher und offizieller gesellschaftlicher Einrichtungen arbeitet. Durch zahllose "zivile" Organisationen steckt Soros buchstäblich hinter allem und jedem, unterstützt von einer gigantischen Medienmacht, die er in seinen Händen hält. 

Ob es nun Organisationen sind, die die Massenimmigration fördern, ob es Black Live Matters ist, das die Autorität der US-Polizei durch den Vorwurf rassistischer Gewalt untergräbt, ob es NGOs, die die "Ehe für alle" fordern und durch politischen Druck durchsetzen, ob Organisationen für Gendering sind, die zuletzt "Unisex-Toiletten" fordern, ob Gesellschaften die jeden der nationale Identität behauptet diffamieren und mundtot machen, ob Bewegungen die die Aufnahme von Frauen ins Militär samt Unterbringung in Unisex-Unterkünften fordern, oder Bewegungen die Israel (deshalb befaßt sich wohl die Jerusalem Post so eindringlich damit) faschistische Methoden vorwirft, oder Einrichtungen die Klimapanik verbreiten - die Liste ist fast endlos.

Auf den ersten Blick wird einem gar nicht so rasch klar, was alle diese Gruppen und Personen miteinander zu tun haben. Was hat Occupy Wall Street mit der Immigrationspolitik Griechenlands zu tun? Was hat illegale afrikanische Migration nach Israel mit Klimawandel zu tun?

Aber alle diese Einzelbäume im Soros-Wald HABEN etwas gemeinsam: Sie alle sollen systematisch freien Austausch be- und verhindern. Sei es auf den Märkten, schreibt die Jerusalem Post, sei es finanzieller, ideologischer, politischer oder wissenschaftlicher Art. Sie tun es im Namen vermeintlicher "hoher Güter": Demokratie, Menschenrechte, wirtschaftliche, rassische und sexuelle Gerechtigkeit, und was es an leeren Metabegriffen noch so alles gibt. 

Und bei allen ist die Zielsetzung dieselbe: Die offiziellen Staatseinrichtungen und Autoritäten und sowohl nationale wie persönliche Identitäten, ja alle bestehenden Kultur- und Wertelandschaften sollen durch linke und linksradikale Gruppierungen und Einrichtungen untergraben und faktisch entmachtet werden.  Indem sie einen Druck aufbauen, dem unsere durch den Liberalismus zutiefst geschwächte, durch den menschlichen Autonomismus auf sich zurückgeworfener Einzelmenschen wehrlos gemachte Gesellschaften hilflos ausgeliefert sind.

Dadurch gerät das öffentliche wie private Leben (sic!) mehr und mehr in die Hand einer politisch nicht legitimierten Zwischenschichte, die sich zwischen die Völker und ihre Regierungen schiebt und selbst wiederum in der Hand einer kleinen Elite sind. So sehen (wie wir vor einiger Zeit hier bereits behandelt haben) definitiv die Methoden der Subversion, ja der Revolution aus, um nicht von schleichendem Putsch zu sprechen. 

Sämtliche Bäume dieses megalomanisch dichten Waldes von Nicht-Regierungs-Organisationen, die laut Jerusalem Post bis in den letzten Winkel dieser Erde tätig sind, sind Stufen einer irreversiblen Zerrüttung von Staaten und Ordnungen der Völker. Es sind Stufen einer Zerstörung dessen, was das Menschsein ausmacht und alles menschliche Tun und Denken begründet: Der Identität. Was aber keine Identität hat, ist Wachs in der Hand eines fremden Willens.

Was für ein Haß auf jede Form von Ordnung - der damit ein Haß auf Gott (das Sein in actu) ist - muß diesen Menschen antreiben. Der bereits mehrmals in der Vergangenheit nicht davor zurückgescheut ist, durch seine Geldmachinationen ganze Volkswirtschaften an den Rand des Zusammenbruchs zu bringen, nur um sich persönlich zu bereichern. Und der mit ungeheurem Zynismus "Menschlichkeit" verkündet, und dabei alles zerstört, was Menschsein ausmacht. Weil er mit der Schwäche des Menschen rechnet, der unter dem Locken von Geldscheinen und Anerkennung so leicht zusammenbricht.






*290418*

Dienstag, 27. Januar 2015

Spannend ist es allemal

Das Interessante am derzeitigen niedrigen Ölpreis ist, daß er niemandem zu nützen scheint. Was immerhin bemerkenswert ist. Außer den Konsumenten, mit Verzögerung allerdings, die etwas (!) weniger für ihr Benzin zahlen (3/4 des Benzinpreises sind ja ohnehin Steuern), um am Sonntag öfter einen Ausflug machen zu können, und etwas den Unternehmen. Das bestätigt die Meinung des VdZ, der nie an eine konzertierte Veranstaltung geglaubt hat, etwa weil es Rußland (das in hohem Maß vom Energieexport abhängt) schädigen würde. Die Leidtragenden - unter Anführungszeichen! - sind hingegen fast alle. Und das macht den Ölpreis an sich noch interessanter, der ja seit 40 Jahren, unter dem Unkenruf einer "endlichen und bald beendeten Ressource" ein Kunstgebilde außergewöhnlicher Dimension ist.

Aber es schadet den USA, weil die so erhoffte Autarkei in der Energieversorgung in hohem Maß vom Fracking abhängt. Doch das Fracking rechnet sich nicht mehr bei einem Ölpreis unter 60 Dollar.

Es schadet Norwegen, das sich um normales Wirtschaften ja überhaupt nicht mehr gekümmert hat, und nur noch auf ein Kunstgebilde besonders "kreativer" Wirtschaft aufgebaut hat, das mit 600, 700 Milliaren (Stand 2013) weltweit auf den Kapitalmärkten rumorendes Geldvermögen baut, die jedes Nachdenken erspart blieben ließ.

Es schadet natürlich auch Rußland, dessen Exporterlöse sich fast halbiert haben, rechnet man diese mit Importen gegen, also am Binnenmarkt durch die notwendigen Importe einen Inflationsschub ausgelöst haben.

Es schadet einer ganzen Reihe von Schwellenländern, wie Brasilien, die auf ihr Erdöl aus Tiefseebohrungen vor der Küste als Zukunftsschatz bauen,  weil Tiefseebohrungen einen Ölpreis von 80, 100, 160 Dollar und mehr brauchen, um sich zu rechnen. Wobei von diesen Kosten für Tiefseebohrungen fast alle Länder betroffen sind.

Wie England, dessen Staatshaushalt sich seit dreißig Jahren nur wegen des Nordseeöls - Tiefseebohrungen - über Wasser hält.

Es schadet jeder Form von Energiewende in Deutschland, die ihre ohnehin hoffnungslos überteuerte Energieproduktion nun noch offensichtlicher unwirtschaftlich ins Ofenrohr schiebt, um sich eine doppelte Energieproduktion zu leisten wie andere sich einen Picasso an die Wand hängen.

Es hilft nicht einmal Arabien, das man noch als größten Profiteur bezeichnen könnte, weil es nun zwar an Wichtigkeit gewinnt - das arabische Öl ist meist besonders günstig zu fördern - aber auch nur an Relevanz gewinnt, solange der Ölpreis hoch ist. Es ist außerdem anzunehmen, daß die arabischen Länder ihr Ölgeld wie einen Lottogewinn in recht spekultaive Werte investiert haben, die fragil sind, weil sie von den Wirtschaftsentwicklungen im Westen abhängen. Der Rest - s.o. Steigt der Ölpreis wieder, ist Arabien nicht geholfen. Dann steigt auch die Zahl der Konkurrenten, und alles ist beim alten.

Hilft es wenigstens China, der mittlerweile zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt? China lebt vom Export. Wird durch Wirtschaftsschwäche in den USA und Europa der Export schwächer, bricht das Kartenhaus China zusammen. Denn die Inlandsnachfrage ist die dramatische Schwäche des Landes, und die Rentenversorgung dazu, denn Millionen und Abermillionen von Chinesen haben Billionen von Dollars im Ausland investiert, um eine Altersversorgung zu haben. Das Land hat ja kein Sozialsystem.

Hilft es wenigstens Afrika? Mitnichten. Der ganze Kontinent hängt von der Weltwirtschaft ab. Wird die schwächer, fällt Afrika wieder einmal endgültig in Sack und Asche.

Woher also diese Dynamik des Ölpreisverfalls kommt weiß gar niemand so richtig. Bricht da gar einfach - im Sinne einer unberechenbaren Reaktion eines hochkomplexen Systems - eine Säule einer grotesken Phantasiewirtschaft, auf der die Welt seit vierzig Jahren baut? Wir werden sehen. Spannend ist es allemal.

Aktueller Nachtrag: Der niedrige Ölpreis ist aber sicher ein Indikator für Nachfrageschwäche, also für eine keinesfalls nur kurzfristige Wirtschaftsschwäche. Die zu kaschieren sich ja alle Welt anschickt, denn wer schlecht spricht - macht leicht auch schlecht, was noch gut werden könnte. Was zumindest die Propaganda ziemlich, ja fanatisch ernst nimmt. Aber rechne man doch 1+1 zusammen: Die EZB wirft locker mal weitere 1,2 Billionen Euro auf den Markt, deren Druckerfarbe noch nicht einmal getrocknet sein wird, haben sich die Staaten schon darauf gestürzt, um ihre Liquidität aufrechtzuhalten, indem sie Geld in die Menge wirft (das komischerweise immer die Größeren erwischen, und vor allem die, die ganz vorne und der Bühne sehr nahe stehen), weil sonst ihr Steuernachschub versiegt, und ihre Schulden überhaupt nicht mehr darstellbar werden, ihre Politik also an Machtlosigkeit eintrocknen könnte. 

Und dann gibt es einen Indikator, den bekanntermaßen nur Insider kennen: Den Kupferpreis. Denn er ist seit vielen Jahrzehnten Indikator für die Wirtschaftslage im Allgemeinen. Und der ist seit Monaten sehr sehr niedrig. Also, werter Leser - warm anziehen! Der Winter geht mit neuen Stürmen weiter!




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Mittwoch, 10. September 2014

Gegenwart ist immer chaotisch

Die Frage um Ordnung in weltlichen Dingen und Abläufen ist immer nur eine Frage von "mehr oder weniger" Ordnung. Jedes zwischenmenschliche System, jedes Kultursystem aber ist immer eine letztlich chaotische Situation. Und am besten tatsächlich mit hochkomplexen Systemen, wie sie die Kinetik beschreibt, vergleichbar. 

Denn die "reinen Wirkfaktoren" sind eine Illusion, die aus einer - nicht zuletzt der Verbildung entstammenden - Mißdeutung physikalischer Idealität entstammen. In der die Menschen weithin glauben, die Situationen, in denen sie sich täglich finden, 

in den Partnerschaften, in den Familien, in den Nachbarschaften, im Beruf, in der Gemeinde, in den ändern, in den Staaten, in der Weltgemeinschaft,

wären gleichfalls in solche idealen Ursache-Wirkungs-Verhältnisse auflösbar. Aber das sind sie nicht. Und das werden sie niemals sein. Sie haben nur eine Ebene, innerhalb deren jede

Wenn der Mensch sich aber nicht im Sein selbst, in Gott verankern kann, wenn er dieser Ordnung und Sinnhaftigkeit des Seins nicht mehr vertraut, deren genaue Lage er aber nie erkennen wird können, kann er gar nicht anders als am Ganzen zu verzweifeln. Und er wird sich im Einzelnen Hilfskonstrukte zu schaffen, bzw. ihnen anzuhängen. Einfachen Theorien, einfachen Welterklärungen, "klaren" Urteilen über gut und böse, richtig und falsch. Um sich so ein Absolutes, ohne das der Mensch gar nicht zu leben vermag, wenigstens vorzugaukeln.

Nun darf man freilich nicht übersehen, daß es gut und böse, wahr und falsch tatsächlich und absolut GIBT. Aber man darf auch nicht übersehen, daß der Mensch dazu berufen ist, seine Freiheitsmöglichkeit zu aktualisieren. Als Ebenbild Gottes ist er dazu berufen, sich aus sich selbst - als Person - zu halten. In diesem Selbststand, in diesem unendlichen Abstand, erfolgt die größte Einheit mit dem Sein selbst, die größte Anähnlichung mit Gott. Dazu muß er den Abgrund der Einsamkeit überschreiten, weil aushalten. Nichts und niemand wird ihm je diese Pflicht, diesen Ruf zum Selbstsein abnehmen können. 

Das heißt also auch, daß der Mensch sich Urteile bilden MUSZ. Und aus diesen Urteilen sich auch einen Entscheidungshorizont errichten muß, auf den hin er das Gute finden und lieben muß. Dazu braucht es Läuterung, dazu braucht es sittliche Wahrhaftigkeit und Reinheit. (Welche Begriffe nur am Rande mit Moral und schon gar Moralismus zu tun haben.)

Das heißt aber auch, daß er der Versuchung widerstehen muß, zu einfachen Systemen, die sich mit innerweltlicher Logik ergeben, die die Welt in diese einfachen Wirkverhältnisse auflösen, und zwar so, als würde man eine Wolke auf die chemische Formel H2O auflösen, Zuflucht zu nehmen. Erwachsenwerden heißt damit genau das: Es heißt, die Insecuritas nicht nur ertragen zu lernen (das könnte der nihlistische Existentialismus gleichermaßen), sondern dennoch die Welt als in einer Ordnung gehalten zu begreifen (nicht, sie idealistisch dazu zu "machen"), weil in diesem Begreifen sich die Welt erst tatsächlich als Ordnung herausstellt.

Aber als eine Ordnung, die unser Begreifen übersteigt.

Weil aber alles, was uns begegnet, in unserer menschlichen Betrachtungsmöglichkeit als (fast Leibniz'sche "Monade" zu begreifen) Konglomerat unterschiedlichsten, vor allem aber mannigfaltigsten, ja unendlichen Wirkens sich darstellt, im Rahmen einer Welt, die als unendliches, dabei sich ohnendlich veränderndes Mosaik eines Ganzen (des Seins) am besten noch vorstellbar ist, ist die einzige Art, ihr adäquat zu begegnen, die Offenheit für dieses Unendliche, uns als Menschen sui generis NIE begreifbare Insgesamt der Schöpfung zu finden und durchzutragen. 

Die Welt ist also im Eigentlichsten - Poesie. Und der Zugang zu ihr, der adäquate Zugang zu ihr, auch im Begreifen als Einswerden, als eigentliches Aneignen, in Prozessen der Wechselseitigkeit (wenn auch nicht Gleichheit von allem mit allem), ist ein schöpferisches Tun. Es ist NICHT die erstarrte Festnagelung des Begegnenden in quasi für sich bestehende Mechanismen, deren Bestandteile zu suchen jene Erkenntnis wäre.  Es ist das mutige Ertragen einer Insecuritas, weil die eigentliche Dimension der Welt, ihre wirkliche Wirklichkeit, ein personaler Prozeß des Gegenüber mit Gott ist.*

Die praktische Relevanz dieser Andeutungen, dieser Hinweisungen ergibt sich gerade in diesen Tagen von selbst. Wo sich nach einigen Jahrzehnten, in denen dieses Chaos zwangsläufig durch Teillähmungen von Weltvorgängen (durch unvollkommene, "linearistische", dimensionsreduktive Denkweisen) zu immer komplexeren, letztlich aber längst unsteuerbaren** Situationen führt.

Umgekehrt ist das nicht als Aufforderung zum Irrationalismus zu verstehen, der solchen Phasen gerne folgt, und zum Chaos einer zerfallenden Hilfsordnung auch noch die Hölle - als unentfliehbarer Zustand der Unordnung - hinzufügt. Die Welt IST in einer Ordnung. Aber diese Ordnugn kennt nur Gott. Aus logischen Gründen, nicht aus Gründen eines simplen Dogmatizismus, nachvollziehbar bis zu einem Punkt, den man als höchstvernünftig bezeichnen muß, der nie aber irrational ist. Zu einem Punkt, an dem die Vorsehung Gottes, dem Sein selbst, in diese Vernunftfähigkeit des Menschen eingreift wie ein Zahnrad ins andere. Und so Welt begreifen läßt, im Licht des Unendlichen (hier ist das Wort tief angebracht), ohne sie in angstvoll verabsolutierte Teilsysteme einfrieren zu müssen.

Erst diese Position bietet auch Schutz vor der Verfallenheit an Thesen, die allesamt, selbst dort wo sie als "vernünftig-rational" deklariert werden, zu Verschwörungstheorien werden. In der Physik nicht anders, als in der Politik oder im Familienleben. Ja, sie verlieren selbst das, was heute eine so strahlende Krone für viele ist, dabei aber so oft nur noch billiges Plastik mit Kunststoffsteinen ist: die Wissenschaftlichkeit. Für sich, auf bestimmten Ebenen, haben so gut wie alle dieser Thesen irgendwo einen Funken Wahrheit. Denn die wirkliche Lüge lügt nicht mit falschen Daten und Tatsachen. Danach, nach einer gewissermaßen simplen Empirik, lassen sich Aussagen so gut wie nie beurteilen. Sie lügt mit deren Ordnung zu Fakten und Theorien, zu Aussagen über die Welt selbst.

Mehr als Symbole haben wir nicht, in dieser unserer Welt.




*In der Selbstüberschreitung, der Hingabe an das Sein, einem Ausstrecken danach vergleichbar, schwingt das Seiende (das sich dem Sein selbst verdankt) modal, akthaft ins Sein zurück. Nicht durch Festhalten quasi, sondern durch Hinaustreten zum Sein hin, von wo es sich selbst wiederum empfängt. Ein Akt, der jedem Lebenden aufgegeben ist, erst im Menschen aber auch im Geist selbst gründet und gegründet werden muß, worin sich die ursprungshafte Ewigkeitsanlage des Menschen, als Analogie zu Gott, aber von diesem (reinen Geist) abhängig, zeigt. (Man vergleiche dazu die hervorragend nachvollziehbaren, klaren, diesen Gedankengang wesentlich weiter ausschöpfenden Gedanken von Heinrich Beck in "Der Aktcharakter des Seins", oder etwa Hans André in "Annäherung durch Abstand", welch letzterer die so handgreifliche Realität dieser geistigen Strukturen etwa in botanischen Vorgängen aufzeigt, deren Sinn sich erst so zu erschließen beginnt.)

**Man beachte etwas eine Ausage wie die des deutschen Finanzministers Schäuble, die er in diesen Tagen machte, als er davon sprach, daß die Volkswirtschaftsprozesse durch politische Maßnahmen nicht mehr steuerbar seien. Wie es längst in Japan passiert ist. Die vitale Unermeßlichkeit von Wirklichkeiten bricht eben irgendwann durch, während jede menschliche Regelung aus der natürlichen, nie zu beseitigenden Neigung des Menschen zum Fehlverhalten, zum Irrtum, zur - im obigen Sinn - Unsittlichkeit, immer ihre Geburtsfehler in sich trägt. Die irgendwann, wie in erwähnten komplexen Systemen, einen kritischen und schließlich hochkritischen Zustand annehmen, in dem sie "unberechenbar" reagieren. Die sich dann als Crash oder als Krieg, jedenfalls als Umbruchszeit offenbaren. Solche Zusammenbrüche mit aller Kraft und um jeden Preis vermeiden zu wollen ist übrigens aus demselben pseudo-wissenschaftlichen Ungeist geboren, der unser Denken schon so geschädigt hat.





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