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Montag, 27. März 2023

Es ist ein recht interessantes Interview, das der Exxpress mit Seymour Hersh da geführt hat. Darin gibt der amerikanische Starreporter, der für seinen Investigativjournalismus mehrere Pulitzerpreise erhalten hat, einen recht brauchbaren Ein- und Überblick in die politische Situation in den USA. Ein Land, ind em die internen Konflikte weit größer sind, als uns gewöhnlich bewußt ist. Der Kurs der Regierung Biden ist keinesweg populär, und es gibt viel mehr kluge Politiker in den Staaten, als nach außen sichtbar wird. Das hat im speziellen mit der Situation der Medien zu tun, die sich aus der Polarisierung unter Trump heraus mit Biden und den Demokraten gemein gemacht haben. Das sagt Hersh, obwohl er ideologisch mit den Demokraten sympathisiert.

An sich spricht er über die für ihn unbestreitbare Tatsache, daß die Amerikaner (gemeinsam mit den Norwegern) waren, die die Nordstream-Pipelines gesprengt haben. 

Sonntag, 26. Februar 2023

Vom Schreibtisch weg geplaudert

Meinen Freunden einen kurzen Zwischenbericht von der Arbeit, in die ich mich seit Monaten verbissen habe, und die sich zu einem Riesenwerk ausgeweitet hat. Es ist ein Werk der Poesie, der erhzählenden Prosa, und alleine die bereeits jetzt verfaßten Texte und Erzählstränge umfassen rund 600 Seiten. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Arbeit wird mich also noch viele Monate beanspruchen, und ich bin sehr glücklich damit. Erste Leseproben haben mir bestätigt, daß sich unter viel Schutt auch viel Gold finden läßt. Wie ich mit dem Schlamm umgehe, aus dem sich diese Lotosblüten herausarbeiten und dann rein und schön und duftend daliegen, weiß ich allerdings noch nicht. Er ist einerseits unverzichtbasr, anderseits stinkt er wie jeder Morast. Mal sehen. Vielleicht werde ich aber einmal an diesem Ort eine kleine Probe einsehbar machen. Mal sehen.

Darüber hinaus ist die Befassung mit vielen anderen Themen, mit denen ich mich befasse, sehr in den Hintergrund getreten. Und damit habe ich persönlich absolut kein Problem. Manch Leser (und im besonderen die, die seit vielen Jahren diese Seiten verfolgen) wird es vielleicht vermissen, ich persönlich - ehrlich gesagt - nicht.

Samstag, 28. Januar 2023

Bodensatz (2)

Was geostrategisch von entscheidender Bedeutung ist. Als direkter Kontrahent von Rußland, der das Land dann direkt bedroht. Weil Rußland zukünftig mit einer US-NATO rechnen muß, die jederzeit so massiv anzugreifen vermag, daß die Streitkräfte Rußlands fortan ihren Schwerpunkt im Westen sehen MÜSSEN. 
Damit wird  der Osten Rußlands, also Asien, nachrangig. Und damit haben die USA in der Scheinfrage um Taiwan, in der es nur um die Dominierung Chinas geht, plötzlich auch militärisch wieder die Oberhand. Denn Rußlands Armee hat, was China nicht (oder bedeutend weniger) hat: Eine hohe Luft- und Atomwaffendominanz, und zwar global.

Ein Gedankenspiel das sogar eines der bisherigen größten Rätsel ausdeuten würde: Daß es fast gleichtültig ist, ob die US-NATO-Ukraine so gut wie jedes Einzelziel regelmäßig verfehlt. Denn darauf kommt es gasr nicht an! Das angerichtete Chaos, die immer gereizte Entzündung alleine reicht, um die eigentliche(re)n Ziele zu erreichen. Das System muß also komplex bleiben, und am besten unlösbar. Deshalb die absurden "Forderungen" des Westens. 

Freitag, 27. Januar 2023

Bodensatz (1)

Legt man an die Ereignisse der letzten Wochen udn Monate die Tnagenten an, dan laufen sie allmählich in einer Konsequenz auf bestimmte Punkte hin, die umso plausibler als Plan offenbar werden, als die Tagesereignisse immer perfekter in dieses Mosaik passen udn ein Bild ergeben. Da sman vielleicht einmal herausgreifen ud aufmalen muß. 

Wo sich ein politisches und militärisches Handeln ablesen läßt, mit dem wir in den nächsten Monaten, zumindest noch mit Ablauf diese Jahres, konfrontiert sein werden. Und das viel perfider ist, als ich selbst es noch angenommen hatte. Auf jeden Fall habe ich aufgehört, an die bloße Chaotik der US-Westens zu glauben.. So sehr das noch vor einem Jahr der Fall gewesen sein mag, so hat man aus den Trümmern nun offenbar Konsequenzen gezogen, und unter unterschiedlichen Einflüssen nun einen Plan aus dem Trüben gefischt, der beeindruckt.
Was sich zeigt, wenn man einmal ein Inventarium anlegt, was derzeit alles im Spiel ist und sich im wilden Wasserglas allmählich am Boden absetzt, würde eine allen Unkenrufe zum Trotz erstaunlich konsistente US-Politik der Neo-Conservatives zeigen.  
Die tatsächlich einem Plan folgt, der gar nicht so unrealistisch ist, auch umgesetzt zu werden. Derzeit spricht viel dafür.
Wenn das so ist, dann wird ein nächster Schritt aber ebenfalls unausbleiblich. Dann werden Rußland und China handeln MÜSSEN. Und das ist es dann, was auch einen wirklichen nächsten Weltkrieg höchst wahrscheinlich macht. 

Montag, 9. Januar 2023

Tödliche Logik

"Es ist ein Defekt der Demokratie, daß sich die Staaten immer wieder mit nächsten Schulden aus Notlagen befreien wollen." Dieser Satz in diesem großartigen Vortrag von Hans-Werner Sinn, gehalten am 12. Dezember 2022, geht fat unter, er sagt ihn so nebenher. Aber das Bild, das der zweifellos nicht "verdächtige" Ökonom von der Situation der europpäischen, der deutschen, der Ökonomie de sWestens hier ausbeitet, müäßte ienen Schock auslösen. MIt dem Urainekrieg hat das, was sich da abspielt, so gut wie nichts zu tun, der Krieg hat bestenfalls sda und dort noch bestehende Effekte versärt. 

Den diese derzeit ablaufende und durch nichts aufhaltbare Lawine an ENtwicklungen hat spätestens 2008 ihren Ausgangspunkt. Seit damals hat sich die Verschuldung Europas auf fas SIEBENFACHE gesteigert. und dofrt lag die Lawine, die dann die Corona-Polititk einer längst vollkommen überforderten Politik endgültig ausgelöst hat. Viel zu viel Geld, um alles irgendwie am Leben zu halten, und dann auch durch die Lockdowns- verhängt von vollkommenen Idioten, die von nichts eine Ahnung haben, weil in der Demokratie Politik zum Machtgeshsäcftt wurde, von Sachproblematik aber keine Ahnung mehr hatt

Sinn zeigt es beeindruckend vor: Ein Fehler ergibt die Nächste Notlage, einer Fehlentscheidng die nächsten Notwendigkeiten, bis sich das Spiel auf einen Punkt stigert, an dem nicht smehr korrigierbar istk ohne den Totalzusamkmenbruch zu riskieren. Die Politk ist nur noch getrieben, ohne jede Gestaltungskraft. Eigentlich kann man nur noch sagen: ALLES IST FALSCH. Und alles WAR falsch. 
Unsere Zeit kann sich nicht jehr denken. Die Lage unserer Länder ist durch eine Unzahl falscher Entscheidungen der letzten Jahrzehnte nicht mehr steuerbar. 

Freitag, 23. Dezember 2022

Am Ausgang steht die Wüste

Man kann, kommt das Gespräch auf "Energiewende", dieses große politische Programm, das unsere Gesellschaften und Kulturen vollständig umbauen soll und IRD. Wird, weil die politischen Beschlüsse dazu sind gefaßt, und Milliarden über Milliarden bereits investieret, teilweise sind diese Prozesse der Wandlung nicht mehr rückgängig zu machen. Zu tief hat sich das planwirtschaftliche Vorgehen bereits in die realen Wirtschaftsstrukturen hineingefressen, der Schaden würde sich noch einmal immens steigern, würde etwa die deutsche Autoindustrie wieder in den Teich einer freien Marktwirtschaft geworfen. 

Das einzige, was man aufrecht erhalten hat (man hat es wohl von HItlers Zeiten abgekupfert, dort ging man genau so vor) ist die "Profitabilität" für die Eigentümer der Unternehmen. Gewinnausschüttungen und "Dividenden" sind nach wie vor fixe Kalkulationsgrößen, nur werden sie eben am Regierungstisch zwischen den Eigentümern und den Politikern ausgehandelt. Dafür hält man auch brav die Schnauze.

Wie die Energiewende aber rein technisch funktinoiert, zeigt dieser Film ganz eindrücklich. Er unterscht drei Vorzeige- und Vresuchsprojekte, die man im EU-Raum mit bester Finanzausstattung gestartet hat. Natürlich eignen sich dazu Inseln am besten, um herauszufinden, wie ein energieautarkisches System, das nur von der Strreomproduktion aus "erneuerbarer Energie" gespe8ist wird, funktioniert oder wenigstens funktionieren könnte. Weil man Fehler erkent, korrigiert, und so weiter. 

Sonntag, 18. Dezember 2022

Die Weichen sind lange schon gestellt

Zwar bin ich mit (überrscchend) vielen Ansichten Fritz Fahrenholdt's nciht einverstanden, aber was er in diesem Vortrag von Anfang Dezember 2022 hervorragend schafft ist, die Zusammenhänge zwischen den heutigen Energiepreisen und der Politik so einfach zu erklären, daß man sie ebenso leicht begreift. Sie läßt sich nämlich auf einen Satz zusammenfassen: 
Die hohen Energiepreise sind ein gewolltes Ergebnis der Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte. 
Unser Vertrauen, da die Politik im großen Ganzen unsere Lebensweise schützen würde, wurde schwerstesn mißbraucht, um uns über kleine Schritte auf Wege zu führen, die uns in eine vollkommenen andere Zukunft führen. Eine Zukunft, der wir nie zugestimmt hätten! 
Womit sich wieder einmal zeigt wie bedeutend es ist, schon in denkleinsten Dingen exakt im Denken zu bleiben, und sie auf Grundsätze hin zu ordnen, nicht pragmatisch nach "gerade noch Erträglichkeit" zu bewerten. 
Denn dann hätte man bei all den kleine und immer grßere Bausteinen, die da über Jahrzehznte bereits gesetzt wurden, an deren Krümmung erkennen müssen, wohin alles führt. Manche haben es ja erkannt, es war also erkennbar. Aber ihren Warnungen wurde keine Beachtung geschenkt. 

Montag, 7. November 2022

Dienstag, 11. Oktober 2022

Der vorenthaltene Sinn (2)

Der Tod tritt ein, sobald so gedacht wird. Nur die Lüge wächst weiter. - Es gibt Teiluntersuchungen dazu, die sich mit den Folgen der Liberalisierung der Energiemärkte in Europa (Anfang der 2000er Jahre) und mit der folgenden Einführung einer europäischen Strombörse (Leipzig) befassen, und deren fatale Wirkung auf die Energiepreise (in dem Zusammenwirken mit der Förderpolitik für Erneuerbare) herausgefunden haben. Der Leser möge sich solche Details dort erlesen, sie sind im Netz problemlos abrufbar. Wir gehen hier einfach von deren Ergebnissen aus, zumalen sie höchst plausible Erklärungen liefern.

Denn ich weiß auch aus meiner eigenen Erfahrung als Führungskraft in Unternehmen, daß das Ende eines Unternehmens sich immer dadurch abzeichnet, wenn der Betrieb nicht mehr danach handelt, was wirtschaftlich sinnvoll ist, um die zum Bestand notwenigen laufenden Gewinne zu erzielen, sondern erst immer mehr, bald ausschließlich noch danach entscheidet, WAS (kurzfristig) AM WENIGSTEN VERLUSTE EINBRINGT. Wenn das notwendige Gleichgewicht zu den Kosten irgendwann in der Zukunft durch Konstellationen erhofft wird (sost müßte man bereits jetzt zusperren), die man jetzt aber noch nicht herstellen kann oder gar kennt. 

Montag, 10. Oktober 2022

Der vorenthaltene Sinn (1)

Vielleicht solte man diesen Punkt noch eimal herausgreifen, um ihn klarer vor sich zu stellen, und all das Beiwerk, all die Mythen, die darum gerankt werden, wegzuräumen. Die Inflation, die wir derzeit erleben, ist dennoch keine einfaches Ergebnis eines abgrenzbaren Ursache-Wirkungs-Spiels, aber sie steht auf einem Fundament, das sich seit 2008 aufgebaut, udn in den letzten drei Jahren massiv ausgebaut wurde. Bis das Gebäue zu ruschen begonnen hat.

Bleiben wir bei den letzten drei Jahren, die unter dem Stichwort "Corona" firmieren. Denn seit Anfang 2020 diese "Pandemie" aufgetauht ist, hat die Politik des gesamten Westens einen einzigen Grundzug. Der da lautet, daß einerseits durch die Lockdowns und beschränkende Maßnahmen aller Art (die meisten in jeder Hinsicht sinnlos, ja kontraproduktiv) die Produktion gedrosselt, ja abgewürgt worden ist.
Es wird seit Anfang 2020 immer weniger produziert. 
Nachdem auch die zuvor weltweit bereits übervollen Lager (auch darüber wurde kaum laut gesprochen) geleert sind, die um mit Übergewinnen abgebaut werden zu knnen schon die Drohung mit einer Inflation reichte leiden die Märkte zunehmend unter Unterversorgung mit Produkten. 

Freitag, 7. Oktober 2022

Die Angst vor dem Schmerz

Selbst das ist eine der vielen Schein-Topoi, von denen wir schon regelrecht umzingelt sind. Deren Wirkung man im Alltag dadurch bemerkt, daß die Aussagen udn Einschätzungen der Mitmenschen völlig wirr und widersprüchlich geworden sind. Was die meisten Menschen von sich geben sind als Meinungen deklarierte Sprechblasen, die sie wie in Trance von sich geben. 

Eine Seuche, die auch tief in "untere Schichten" greift. In dem Punkt hat Lisa Eckhart einmal etwas sehr Richtiges gesagt.
Die sogenannte Meinungsfreiheit, meinte sie, bedeutet in der Realität, daß jeder unter den Zwang gerät, unbedingt eine Meinung haben zu müssen.

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Koinzidenzen

Die Frage sollte sein, ob wie so manche auch die in der Bilderfolge unten zu sehende Übereinstimmung von Interessen in der Ursprungslegende angelegt war, oder durch spätere Wendungen entstanden ist. Ersteres läßt sich belegen, letzteres würde bereits einem anderen und künstlichen Narrativ folgen. 

Die Öko-Bewegungen (die von der Energie-Knappheitskatastrophe, die nie eintrat, bis zu Teilkatastrophen- die ebenfalls nicht eintraten - bis zur Joker-Katastrophe, dem nie festlegbaren Kasperl mit seinen unendlichen udnwidersprüchlichsten, Gesichtern reichenden, der Vernunft abholden, einer solchen nur bei Neudefinition von Vernunft als "diktierter Willkür-Moral"  entsprechenden Klimamär) waren von allem Anfang an in eine pluripotente, also alles Folgende enthaltende Meta-Strategie eingebunden. 

Montag, 19. September 2022

Ein Bild sagt mehr

Ungarn hat die bei weitem niedrigsten Gaspreise in Europa. Seine Energieversorgung für kommenden Winter ist durch Verträge mit Rußland und dank der Gas-Pipelines über die Türkei und Serbien gesichert. Noch heuer wird mit dem Bau von zwei Atomkraftwerken begonnen, die die Versorgung mit elektrischem Strom auch für die nächsten Jahrzehnte sichern sollen und mehrheitlich mit russischen Krediten finanziert werden. 

In denen trotz des erwarteten weiteren Rückgangs der Bevölkerung (dzt. ca. 9,9 Mio, jährlicher Abgang ca. 50.000 Menschen durch Abwanderung und demographischen Rückgang) durch die Errichtung großer Inustrieanlagen, die ausländische Konzerne planen (zuletzt: Ein chinesischer Konzern wird die größte Fabrik für Batterien in Europa errichten) eine weitere Ausweitung des Strombedarfs erfolgen wird.


Konsistente Politik

Nicht, was wir getern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.   (O. Y Gasset)

Konsistente Politik ist die erste Anforderung an staatliche Politik überhaupt. Sie ist ihrem Wesen nach vorauschauend, weil sie alle Aspekte der Wirklichkeit in freiem Denkschwung erkennt und in das Urteil einflieoßen läßt. Dann aber, ist die Entscheidung einmal getroffen, wird sie auch in Treue verfolgt, selbst wenn kurzftistige Ereignisse sich in den Weg stellen. Es ist das Wirkliche nämlich auch das Bleibende, das wirklich Wirkliche, das in sich stimmig außerhalb der Zeit steht uznd nur außerhalb der Zeit zu denken (also zu erfassen) ist. 

Das ist auch das die Zukunft Berstimmende. Auf lange Sicht betrachtet, so schreibt Ferdinand Braudel einmal, hat sich historisch auch immer die lange Sicht als das Bleibende durchgesetzt.
Wenn jemand glaubt, daß es irgend etwas in der Politik gibt, das nicht von Absichten getragen ist, dann täuscht er sich. (K. Adenauer) Ist Politik inkonsistent, widerspricht sie sich also und wird sie sprunghaft, so hinterläßt sie keine Leerstellen, sondern trägt im selben Augenblick das Gepräge unausgesprochener, aber immer dahinterstehender Interessen, denen die Widersprüche nützlich und Absicht sind. 

Sonntag, 18. September 2022

Gedankensplitter (1437)

Es gibt einen bemerkenswert hohen Anteil von Menschen, die sogar also "besodners religiös" dargestellt werden (und sich selber so darstellen), deren Religiosität nichts anders als das Auspressen des RELIGIONSLOSEN Zustands und der Ferne zu Gott ist. Die durch diese sentimentalische (also selbst-generierte) Gefühligkeit die Trauer über diese Ferne zum Dauerzsutand ausrufen - und von außen auch noch darin bestärkt werden. 

Die sich also jener (in allen Bereichen mittlerweile) so enorm beliebten Methode bedienen, aus der Ferne zum Sein - also aus dem Leiden - auch noch jenes Gefühl konsumabel zu machen, das jede Umwendung vermeidetn will, weil das dann Mühe nach sich zieht, die eine Umkehrung der Richtung des Herzens bedeuten würde. 

Montag, 12. September 2022

Die Todesspirale

Der Politik fällt derzeit nur noch ein, alle Probleme mit Geldzuwendungen zu "besänftigen". Aber das Geld, das hier ausgegeben wird, steigert die Nachfrage. Gleichzeitig aber stockt und stoppt die Nachfrage. Firmen sperren wegen der hohen Energiekosten zu, immer mehr Klein- und Mittelbtriebe schließen, weil eine Verzehnfachung der Energiekosten für einen Bäcker oder ein Cafe untragbar sind. 

Schon hat die erste Großindustrie in Österreich, die Lenzing Zellstoffwerke bei Linz, wegen untragbarer Energiekosten eine Sperre angekündigt. Stahlwerke haben überall ebensolche Sperren angekoündigt, denn ihre Produkte sind am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig. Energieintensive Industrieen werden folgen. Schon hat das erste deutsche Papierwerk (kurioserweise der Hersellen von Tooilettenpappier Hakle) geschlossen, die nächsten werden bald folgen. 

Die EZB ist gelähmt, Zinsen, um den Preis des Geldes und damit die Nachfrage nach Krediten zu dämpfen, können nicht erhöht werden, denn das treibt die Pleitespirale radikal nach oben. Sie wird aber hinnehmen müssen, daß der globale Kurs des Euro zu Weltwährungen fällt. Schon ist der Euro UNTER einem Dollar, ein nie gesehener Wertverlust von 20 Prozent binnen eines halben Jahres. Einen Export, der das nützen könnte, gibt es aber immer weniger, weil die Produktion zum Stillstand kommen wird. Die Arbeitslosigkeit wird rasant ansteigen, weiteres Geld wird in die Börsen er Menschen gepumpt werden, um wenigstens eine Grundversorgung zu gewährleisten. Bei weniger Ware - wird die Preisspirale weiter angetrieben ...

Sonntag, 11. September 2022

Ob man es nicht so sehen muß (2)

Wir haben Rußland ins Gesicht geschlagen. In einer simulierten Welt, die ein Gefängnis, ein von Gittern umsteller Laufstall für alle sein muß - Rußland hat diesen Schlag, der jede Vertrauenswürdigkeit des Westens zerstört hat (während Rußland seine Position schon über viele Jahre klar und deutlich erklärt hat, und dennoch hat der Westen ständig weiter provoziert, so getan, als gäbe es diese russischen Positionen nicht, oder nicht legitimerweise) weit besser verkraftet, als es sich der Westen hat vorstellen können. 

Durch eine "List der Vernunft", die den Wegfall russischer Rohstoffmengen auf dne Weltmärkten diese zu drastischen Preiserhöhungen weil Warenverknappungen treiben würde, die Ausfälle nach Westen zu kompensieren können. Und durch eine noch energischere Ausrichtung seiner Wirtschaft auf Binnen- und Asiatische Märkte sogar seine Wirtschaft erstaudnlich stabil halten können. 

Während den Westen in voller Härte getroffen hat, was eine Wirtschafts treffen muß, wenn es seine eigene Energieversorgung shclicht und ergreifend abschaltet. Denn das haben unsere Politiker gemacht. Sie haben mit einer "Waffe" gedroht, die in Wahrheit den Lauf nach hinten trug, und sie haben abgedrückt. Und wundern sich nun, warum sie verbluten. 

Samstag, 10. September 2022

Ob man es nicht so sehen muß (1)

Man muß nur die Geschichte der europoäischen Energieversorgung in den letztenzwanzig, dreißig Jahren ansehen um zum Verdacht zu kommen, daß es sich in der momentanen Versorgungskrise um ein rein hausgemachtes Problem handelt. 

Weder hat Rußland Europa eine Falle gestellt, indem es den Kontinent von seinen Rohstoffquellen abhängig gemacht hat, noch hat Europa die Entscheidung, sich in so hohem Ausmaß von Rußland abhängig zu machen, leihthin getroffen, ohne zuvor Alternativen gesucht - aber nicht gefunden - zu haben. Und man muß die Rolle der Grünen dabei herausstreichen, denn sie waren die treibende Kraft dahinter.

Es waren nämlich zuerst zwei wesentlich "grüne" Agenden, die vor nun seit gut zwanzig und mehr Jahren Europas eigene Versorgungsfähigkeit geplant zerstört haben. 

Da war die Abneigung gegen die Atomkraft, die dann durch die (in dieser Hinsicht: Absurde) Panik nach dem sogenannten "Fukushina-Fall" den ultimativen Antrieb beommen hat, und sogar so weit geführt hat, daß sich die gesamte EU auf einen Atomausstieg geeinigt zu haben meinte. Dieser Entschluß ist mittlerweile kräftig obsolet, und sogar in Deutschland muß man nun unter dem Druck der Ereignisse die letzten beiden, schon per Jahresende fest geplant abzuschaltenden Atomkraftwerke, weiter auf Betrieb halten.

Dienstag, 30. August 2022

Der immer dringendere Verdacht

Der Verdacht erhärtet sich von Woche zu Woche mehr. Die Gutmenschen und Weltretter spielen ein ganz übles Spiel mit uns. Die explodierenden Strom- und Energiepreise sind keineswegs den geschichtlichen Ereignissen zuzuschreiben, sondern die Auswiurkungen davon, daß die Grünen ihre vermaledeite Suppe kochen, und burtal und radikal die "Erneuerbaren Energiequellen" auf Kosten der Bevölkerung durchdrücken. Es könnten aber auch hellrosa Knallfrösche sein, die wir täglich zum Frühstück schlucken müssen, es geht ohnehin um etwas ganz anderes als um Wahrheit oder Wissenschaft.

Es geht darum, daß alle Grüne und Gutmenschen bösartige Gewaltcharaktere sind, die ihre zivile Inkompetenz durch Machträusche anderer Art kompensieren. In denen sie anderen die Lebensweise auf den Kopf stellen, und zwar egal, wie die auch nun aussehen würde. Denn Vernunft spielt da nie eine Rolle, es geht nur um subjektiven Machtrausch, um die libido dominandi.
Die Welt- und Klimaretter der hohen Moralkategorie werden deshalb alles daran setzen, daß die Gesprächskanäle mit Rußland für alle Zeiten geschlossen bleiben. Nur so können sie ihre Spiele der "wenn man alles enpreist, hohen Kosten konventioneller Energie" aufrecht halten. Nur so können Grüne ihre skrupellose Radikalität - anderen gegenüber - durchdrücken.

Montag, 25. Juli 2022

Gedankensplitter (1427)

Wer die Situation Europas in den letzten Monaten und Jahren verstehen will, wer verstehen will, warum nun Europa in Inflation drohender Nahrungsmittelknappheit verstehen will, muß begreifen, daß der 2. Weltkrieg nie endete, sodern bis heute fortgeführt wird. Das einzige, was sich nach 1945 geändert hat, sind die Mittel. Sie sind subtiler geworden. 

E. M. Jones on Podcast
Diese Ansicht vertritt E. Michael Jones, der als das effektivste Mittel dazu die Einführung der "Sexuellen Befreiung" sieht, das über die deutsche Kultur verhängt worden ist. Denn nicht smach unfreier, nichts verdummt den Meschen so, nichts macht ihn blinder für die Wirklichkeit, als eine ungebändigte, kulturell nicht überformte (also: Geformte) Sexualität.

Daß die Energieversorgung des Landes gleichermaßen in Gefahr ist, die doch die unverzichtbare Grundlage jeder Industriegesellschaft, und zur gleichen Zeit eine katholische Synode in gang ist, von der sich sogar dieser Papst distanzieren mußte, so Jones, sind dabei keineswegs Zufälle, sondern Indizien für ein- und desselben Vorgang. In dem Deutschland die Befehle seiner Unterdrücker nach 1945 übernommen und internalisiert hat.