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Sonntag, 17. Juli 2022

Bitterer Humor

Wäre der Schnappschuß (er zeigt den New Yorker Kardinal T. Dolan mit dem Eheopaar Clinton) nicht so verdammt gut, sollte man ihn vielleicht ignorieren.
 

Unsere Bischöfe sind freilich weit weniger rustikal, und sie sind auch viel ehrlicher. Sie sagen gleich auch nichts zur Abtreibung, um nicht unter den Verdacht der Heuchelei zu geraten. 

Leider aber entstehe keine guten Bilder mehr über sie, wie dieser Schnappschuß oben. Sehr bedauerlich. Die letzten guten Bilder gab es über Bischof Krenn. Der dann wegen Unmoral abgelöst wurde. Dabei - an moralisch enggeführten Vorstellungen kann es ja wohl nicht liegen. 

Warum ist aber dann der Humor vferloren gegangen? Weil die Dicken fehlen? Immerhin geht einer Gesellschaft dann rasch das Lachen aus, weil sich die Properen und Schlanken zu schnell für zu optimal halten, während sie ihren Veggieburger hinunterwürgen.

Für die wirklich witzigen Witze aber (und das sind die, die etwas Destruktives haben, und deshalb Distanz zu einer Sache bringen, also ein Eigensein) braucht es ein bißchen was .. hm ... Böses? Kommt der Humor möglicherweise wirklich vom Teufel, sodaß dem Heiligen "lediglich" die Heiterkeit bleibt?



Erstellung 15. Juli 2022 - Ein Beitrag zur

Mittwoch, 29. Januar 2020

Dabei war doch alles bekannt

Es war doch völlig klar. Jeffrey Epstein hat regelrecht davon gelebt, Leute zu erpressen. Die er zuvor auf seine Virgin Island einlud, um sie dann per Video aufzunehmen. Wobei? Bei denselben pädophilen Vollzügen, für die jeder in den USA Epstein kannte.

Sie habe schon vor drei Jahren alles gewußt, sagt die in den USA bekannte Moderatorin auf ABC in einem inoffiziellen Mitschnitt eines Gesprächs mit dem Produzenten der Show. Jeder wußte, worum es ging. Auch über Prince Andrew, den britischen Königssohn. Die Zeugen, die Opfer, alles war da.

Aber niemand reagierte. Außer die, die die Nachrichten unterdrückten, wie sie es erlebt hatte.

Epstein, so Amy Robach, die "Anchor-Woman" der News des amerikanischen TV-Senders ABC, wurde ihrer Ansicht nach zu hundert Prozent ermordet. (Mittlerweile hat ein nächstes Gutachten erbracht, daß sich im Halsbereich Brüche zeigen, die niemals von einer Selbststrangulierung stammen können.) Weil er manchen zu gefährlich geworden war, ganz einfach. Der Mann hatte sich überschätzt. Auch in den beziehungsweise für die Augen der Clintons. Mehr gibt es doch dazu nicht zu sagen. Auch nicht im November 2019.








Mittwoch, 18. September 2019

Seltsamer Dienst am Menschen

Tim Kersnick auf Twitter mit einer seltsamen Wahrheit:
Antwort an@benshapiro
It was underneath her feet the whole time just like the rest of America.@BillClinton & @HillaryClinton are like the worst welfare recipients ever. They’ve been dependent on government housing, income, and food their entire lives and called it “serving the people”.
Es war wie für den Rest von Amerika viel zu selbstverständlich, um darüber zu reden. Aber Bill und Hillary Clinton gehören zur schlimmsten Sorte von Kunden des Wohlfahrtsstaates. Sie waren beide ihr Leben lang abhängig von staatlichen Wohnungen, staatlichem Einkommen und öffentlichen Nahrungsprogrammen, und das nannten sie dann "den Menschen dienen".

Montag, 2. September 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (3)

Teil 3)



Fast noch interessanter ist der Fall Epstein, wenn man die Kontur dessen beobachtet, die die Berichterstattung in den Mainstreammedien bietet. Nehmen wir nur ein Beispiel, die Kronen Zeitung, in Österreich das schlimmste international gleichgeschaltete (transatlantisch vernetzte) Oligarchenblatt. Das ist es zumindest, seit der Sohn des schon verstorbenen Zeitungsgründers mit seiner blonden Schönen ein Jahr lang auf Cocktailpartys in New York ausreichend darüber informiert wurde, wo der Bartel in der Welt den Most herholt. Ja, richtig, das ist die Zeitung, die so massiv für Kurz vor der kommenden Wahl Werbung macht, daß man sich schon allein deshalb fragen muß, was mit Kurz und der ÖVP nicht stimmt. Die mittlerweile - eiderdautz, was für ein Zufall! - über einen Investor die Hälfte der Zeitung gekauft hat.

Jaja, H. C. Strache war diesbezüglich schlecht informiert, das ist so ziemlich das einzige, was im Ibiza-Video stichhaltig ist. Er nahm Richtiges an, war zu naiv um zu glauben, daß das längst gelaufen war. Denn richtig war nicht nur, daß die Kronen Zeitung Wahlen macht, das zumindest machen will. Falsch war lediglich anzunehmen, daß da noch ein Fußbreit für eine russische Oligarchin Platz wäre. Der Deal* war zu dem Zeitpunkt - wo sich eben diese Kronen Zeitung aufregte, daß es eine Frechheit und demokratiepolitische Todsünde wäre zu meinen, man wäre käuflich; tagelang prangen empörte Artikel in diesem Blatt. Wir käuflich? Was für eine Schweinerei! - längst ausgemacht. Und hat im übrigen auch den Kurier über eine gehörige Beteiligung gleich mitgeschnupft. Der ansonsten noch Raiffeisen (ÖVP) und Kirche (äh ... keine Partei, oder?) gehört.

Über die Nähe dieses "Investors" zur ÖVP soll damit natürlich nichts gesagt werden. Da hat sich sogar die fett dotierte Mateschitz-Plattform Addendum schon einen Satz Ohrfeigen geholt, obwohl sie weiter dran geblieben zu sein scheint, ist interessant. Die schreiben sogar, daß der Chef der Online-Ausgabe der inkriminierten Tageszeitung, der noch so halbwegs versucht hat, die Sache sauber zu halten, per Ende Juli seinen Job quittiert hat. Ach ja, und ging nicht eben zu dem Zeitpunkt oder kurz davor auch der Chefredakteur des Kurier? (Wobei - der war ein narzißtisch behinderter Volldepp, da hat es den VdZ nicht gewundert.) Die Berichterstattung in diesem Kloblatt ist auch nicht besser als in der Krone. Schuldig am Fall Epstein ist ... Trump. Epstein wurde ermordet, es sieht so aus, aber wer ist nun Präsident? Eben. Und bringt - man kann oft ja nur noch lachen über die Blödheit der öffentlich entstellten Sprache, also der Medien - einen Warn- und Hilfehinweis: Wer Selbstmordgedanken hat soll sich dort und dort melden ... Es bleibt einem doch wirklich nur noch die Spucke weg. Ach so, der Kurier gehört ja auch der Kirche, da muß natürlich christlich agiert werden.

***

Damit zurück zur Kronen Zeitung. Die ist nicht christlich. Die ist nur halb ÖVP. (Dabei wurde sie dereinst mit Gewerkschaftsgeldern finanziert, was in den späteren 1960ern in einem satten Skandal auslief, der dem Gewerkschaftsboß Olah seinen Job kostete.) Sie wissen schon, die ÖVP, das ist die Standesvertretung der "Unternehmer", die mit Bank-Krediten (derzeit zahlt man ja keine Zinsen, schon vergessen?) alle Unternehmen aufkaufen, die bei drei nicht auf dem Baum sind, und dann als "Milliardäre" oder "Investoren" gelten, als neue Elitenschichte. (Nicht einer davon ist Unternehmer. Da ist eine Schichte von Geldmachern hochgekommen, die an die Lage im Land nach 1918 erinnert. Gewinnler, skrupellose Geldhasardeure und Großmäuler sind seit hundert Jahren die neue Elite.)

Was glaubt der geneigte Leser, welchen Politiker dieses Blatt in demselben Artikel konterfeit? Natürlich. Auch dort: Donald Trump. Der Epstein auch "kannte", aber mehr auch nicht, denn der holte sich sein Frischfleisch per Kreditkarte. Es gibt keinen Hinweis, daß Trump an diesen dreckigen Reisen in Epsteins Entspannungsparadies für Erwachsene je teilgenommen hatte, oder in Epsteins Machinationen dieser Art verwickelt war. Trump und Epstein - das wird derzeit überall zusammengeklebt, als wäre es untrennbar.

Wer aber gehörte viel eher in diese Kategorie? Wer war mehr als zwei Dutzend Male auf Epsteins Lolita-Island? Richtig. Beginnt mit C und endet mit linton. Bill mit Vornamen. Auch dessen Frau war dort, nachweislich, nur nicht so oft. (Von so manchen anderen Namen wollen wir nicht sprechen, denn es soll da ein guter Teil des US-Establishments involviert sein.) Aber die gehören eben zur Oligarchenliga, in der die Kronen Zeitung ja seit längerem mitzuspielen glaubt. (Nur auf dieses subjektive Gefühl, wichtig zu sein, kommt es ja an. Schon gar bei Österreichern.)

Weshalb sie sich immer deutlicher bemüßigt fühlt, im social engineering-Konzert der Oligarchen mitzugeigen und so richtig Politik zu machen. Ob mit der heftig (aber "clever") geschürten Klimapanik, einer seit kurzem sehr raffinierten Pro-Zuwanderungsberichterstattung**, oder eben angesichts der nahenden Wahlen in Österreich mit Kurz- und Grünen-Kurzgirlanden, oder in den USA mit Anti-Trump-Lüge. Beides dient demselben Zweck. Und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.




*In der Addendum-Recherche-Akte geht es auch um Geschäfte des "Investors" mit der "Wirtschaftskammer" (WKO), die natürlich ÖVP-dominiert ist. Für unsere deutschen Leser: Es gibt in Österreich (anders als in Deutschland) noch konstitutionell verankerte Reste der alten (naturrechtlich richtigen, ja notwendigen) Ständeordnung, die in Arbeiter und Angestellte, Bauern, Ärzte, Rechtsanwälte, Notare ... - und eben Wirtschaftstreibende gegliedert ist. Diese sind jeweils in "Kammern" als Vertretungsorganisation organisiert, die gewisse Mitspracherechte bei Regierungsagenden und Gesetzen hat (und noch mehr hatte, als es eine "paritätische Preiskommission" gab, eine halb-sozialistische Preisverordnungskommission also, die es aber seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.) Bei der nach wie vor jeder Österreicher - ob er will oder nicht - Mitglied ist. Und natürlich Beiträge bezahlt. Darunter liegen erst die Gewerkschaften, auch wenn deren praktischer Einfluß bis zum BAWAG-Skandal vor zehn Jahren so groß war, daß man fast von einer Regierung sprechen mußte.

**Man berichtet dann etwa, daß die "Austritte aus dem Islam deutlich höher sind als die Beitritte" - lenkt also auf einen Archetyp ab - teilt aber nur ganz beiläufig mit, daß es sich hier um 197 vs. 49 Personen handelt. Was immer das bedeuten soll, denn einen Austritt aus dem Islam gibt es gar nicht. Das ist dort nicht wie bei der Kirche. Berichtet dann sogar noch, daß sich die Gesamtzahl der Muslime - in Österreich seit dem Jahr 2000 auf mittlerweile 700.000 - verdoppelt hat (=Droge für die Anti-Muslime, die nun beruhigt abwinken, ihre Ängste werden gehört), also an die neun Prozente der Bevölkerung beträgt. (Es gibt aber seriöse Schätzungen, die von über einer Million sprechen, also zwölf Prozent oder mehr, denn die Islamverbände haben längst nicht alle Muslime registriert, wo es ja auch jede Menge Splittergruppen gibt.) Um dann aber das Relevante zu verschweigen: Die progressive Zunahme dieser Zahl seit 2014, als es noch keine 500.000 waren, was einer Steigerung von dreißig Prozent entspricht. Offiziell erfaßt. In fünf Jahren. Wer wissen will, wie es mit der Zukunft des Islam bei uns aussieht, sollte sich also lieber diese (offizielle) Statistik-Graphik aus Deutschland ansehen, um dann seine Schlüsse zu ziehen.







Sonntag, 1. September 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (2)


Teil 2) Philanthropie und Weltrettung der neuen Art - 
 Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben



Dabei war Epstein Aussagen von Leuten nach, die ihn gut kannten, so wunderbar feingeistig und "philanthropisch". Er habe viel Geld für wissenschaftliche Projekte gespendet, und zwar für solche rund um Eugenik. (Und dieses Thema begegnet uns in all diesen Zusammenhängen immer öfter, man merke sich das; auch Carroll Quigley berichtet von den Plänen geheimgehaltener Kreise mit Menschen, Bevölkerungszahlen und Rassen.) Denn er sei fasziniert von dem Gedanken gewesen, die Menschheit durch Zuchtwahl zu verbessern.

Er sah gewiß auch sich als Teil der besseren Menschenrasse. Die Vorliebe für sehr junge Mädchen hat ja bekanntlich etwas von Reinheitswahn, der mit Allmachtsphantasien einhergeht. Gott und Reinheit gehört zusammen. Und "reiner" Sex und Kult, die Vorwürfe über okkulte, satanistische Beimischungen sind bekannt. Es gibt da erstaunliches Filmmaterial im Netz.

Also hatte er verfügt, daß sein Kopf und sein Penis samt Hoden nach seinem Tod eingefroren würden, neben den üblichen Samenspenden, wie sie eben besonders auserwählte Supermänner abliefern, es gibt eine eigene Samenbank dafür. Epstein war überzeugt, daß die Wissenschaft irgendwann daraus etwas Neues machen könne. Auch an seinem Wesen sollte die Menschheit genesen.

So nebenbei werden jetzt übrigens auch ganz andere Anschuldigungen publik. In denen ihm frühere Geschäftspartner vorwerfen, daß Epstein sie um viel Geld betrogen hatte, als er noch nicht so reich war und anderer Leute Vermögen verwaltete.

Herrschaften, Herrschaften, was soll man da glauben? Daß der Mann, der über seinen Sexring und (wahrscheinlich sogar) Handel mit minderjährigen Mädchen die halbe amerikanische Polit- und Wirtschaftswelt in der Hand hatte, die er zu ausgiebigen Erholungswochenenden über seinen Lolita Express auf seine Insel "eingeladen", also verführt hatte und die nunmehr erpreßbar waren, von wem auch immer, sich selbst entleibt haben soll?

E. Michael Jones faßt es so zusammen: "Es gibt keinen Grund, warum Epstein Selbstmord begehen sollte, aber viele hatten Motive, ihn umzubringen." Donald Trump hat ja sofort (und nicht das erste Mal) verlangt, daß die Gerüchte rund um Epsteins Aktivitäten endlich auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht werden müßten. Was  Ben Shapiro freilich (im Anschluß an einen entsprechenden Vorfall) zu einem seiner bekannt sarkastischen Kommentare veranlaßte: Wer ernsthaft glaubt, daß da die Clintons einen genialen Plan ausgeheckt hätten, um Epstein um die Ecke zu bringen, der muß erst einmal erklären wie das mit der Tatsache zusammenpaßt, daß Hillary Clinton nicht einmal in der Lage war, Wisconsin auf der Landkarte zu finden.

Schon wenige Tage nach Epsteins Tod trat der oberste New Yorker Staatsanwalt mit der Aussage an die Öffentlichkeit, daß seine Untersuchungen ergeben hätten, daß es im New Yorker Metropolitan Gefängnis "ernsthafte Verletzungen von Vorschriften" gegeben habe. Das Ergebnis der Autopsie, das einige Tage später einlangte, ist auch keineswegs so ausgefallen, daß - wie die Kronen Zeitung etwa schreibt (dazu im dritten Teil mehr) - ein Selbstmord BEWIESEN sei. Ein solcher ist zwar möglich, und die Verletzungen Epsteins sind dafür typisch, aber es gibt speziell eine Verletzung (Bruch des Zungengrundes), der eher typisch für Tod durch Strangulierung (also ein Erwürgen) ist. Fazit: Man weiß nicht wirklich mehr. Schon gar nicht, wenn man auf Berichte der Mainstreammedien angewiesen ist. Dazu morgen mehr.





Morgen Teil 3)



Samstag, 31. August 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (1)

Was soll man da noch sagen? Verschwörungstheorie? Wenn etwas so offensichtlich stinkt? Da wird der Milliardär Jeffrey Epstein am 10. August 2019 in seiner Zelle, in der er auf seinen Prozeß wartete, erhängt aufgefunden. Diagnose Selbstmord ... in einer Zelle, in der der Mann anderen Berichten nach "unter besonderer Beobachtung" stand, nachdem man ihn zwei Wochen zuvor mit Verletzungen am Hals aufgefunden hatte, was als erster Selbstmordversuch eingestuft wurde.

Nun ist er denn doch tot. Einen Tag, nachdem das Gericht 2.000 Dokumente geöffnet hat, in denen viele Details zum Pädophilen-Ring stehen sollen, den Epstein, dessen persönliche Vorliebe für junge Mädchen allseits bekannt war, aufgezogen hatte, hatte er sich dadurch erhängt, als er ein Bettlaken am Stockbett seiner Zelle angebracht, die langen) Beine angezogen, und in die behelfsmäßig angefertigte Schlinge gesprungen war.

2008 war er mit einer gleichen Anklage bereits verurteilt worden. Aber mit einer erstaunlich milden Strafe davongekommen. 

Nicht nur darin erinnert der Fall Epstein an den sehr ähnlichen Fall "Francis D. Shelden" Anfang der 1970er Jahre. Sondern in der eigentlichen Sache. Shelden war seinerzeit mit denselben Aktivitäten wie Epstein aufgefallen, hatte wie dieser eine Lolita-Insel unterhalten, und sich wie Epstein als Philanthrop und Menschheitsretter aufgespielt. Um dann durch im Hintergrund agierende schützende Hand jeder ernsthaften strafrechtlichen Verfolgung zu entkommen. Im Gegensatz zu Epstein verschwand Shelden aber dann aus der Öffentlichkeit. Er hatte wohl die Grenzen einer Macht besser erkannt. Epstein war bekannt für seinen grenzenlosen Ehrgeiz, es nach oben zu schaffen, und manche meinen, er sei dabei nie recht zimperlich vorgegangen.

Diesmal waren die Verdachtsmomente nicht wirklich gehaltvoller als 2008, und stützten sich wie damals auf Aussagen von Opfern. Diesmal aber kam er nicht mehr davon, trotz seiner angeblichen (und wir sagen noch einmal: angeblichen, denn der VdZ hält es für möglich, daß man ihn genau darin ziemlich überschätzt; er war vermutlich nur eine "kleine Nummer im großen Spiel", der sich aber zunehmend wichtig nahm, und erst dadurch gefährlich wurde) tollen Verbindungen in alle möglichen Elite-Kreise. Warum diesmal? Gedanken dazu werden wir in einigen Wochen vorstellen, als Sonntagsgeschichte.

Epstein habe jedenfalls einen regelrechten Teenager-Prostitutions-Ring betrieben, heißt es. Der wiederum seine Zusammenhänge mit allen möglichen dunklen Kreisen und Kultorganisationen gehabt haben dürfte. Natürlich alles nur bizarrer Fake für alle möglichen Promis, wie Arnold Schwarzenegger schwört, der auch mal bei so etwas dabei war.

So massiv wurde nun aber über die Anschuldigungen berichtet, daß ihn so manche wichtige Männer, die ihn bislang beschützt hatten, fallen gelassen haben dürften. Oder war es umgekehrt, wie wir glauben? Daß das der wirkliche Grund war (und darin erinnert er an den Fall Weinstein), daß es ihn diesmal erwischte?  

Wenn stimmt, was man an manchen Stellen liest, reichen die Verbindungen mit solchen Aktivitäten Jahrzehnte zurück, und waren angeblich das große Geheimnis amerikanischer Eliten seit langem. Angeblich schon zu Zeiten von J. F. Kennedy jr. Sie reichten mitten in Kongress und Weißes Haus, und umfaßten große Teile des US-Establishments. Vor allem (sic!) soll eine große Zahl von Top-Demokraten verwickelt sein. Neben Richtern. Oder Prinz Andrew aus England, über den wir ebenfalls in unserer Sonntags-Geschichte berichten werden. Denn natürlich, das dürften alles reine Verschwörungsphantasien sein.

Zurück zu Epstein. Noch am 7. Juli 2019, dem Tag seiner Verhaftung, hatte das FBI auch gleich eines seiner Appartementhäuser durchsucht (sein Landhaus freilich bis heute nicht), und dabei hunderte einschlägige Photos von Minderjährigen gefunden. Verhaftet war Epstein worden, nachdem dutzende Mädchen mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit getreten waren, daß sie für ihn als (minderjährige) Sexsklavinnen arbeiten hatten müssen, die auch gerne mal verliehen wurden. Neu war nur, daß diesmal die Presse die Blutspur aufnahm, und ihn einkesselte.


Teil 2) Philanthropie und Weltrettung der neuen Art - 
 Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben




Montag, 5. Dezember 2016

Nur Unqualifizierte, bitte!

Bereits 1995 hatte die Regierung Clinton eine Verordnung erlassen, schreibt Thomas E. Woods in seinem erhellenden "Political incorrect Guide to American History"*, in der jede Einstellung von Weißen "ohne Behinderung" in Regierungsämter einer gesonderten Genehmigung bedurfte. Das heißt: Ein Handbuch für "Gleiche Chancen für alle" wurde herausgegeben, in dem den Behörden u. a. vorgeschrieben wurde, ihre Einstellungskriterien auszusetzen. Die darin die enorm hohen Anforderungen wie "Kenntnisse der Grammatik der Sprache" und "Fähigkeit richtig zu buchstabieren" aufgestellt hatte. Auch das mußte weg. Denn das waren, so die Antidiskriminierungsrichtlinie, für viele zu hohe Hürden. Weil sie vor allem "unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen oder Personen mit eingeschränkten Begabungen" aus öffentlichen Ämtern fernhielten. Und das ist doch eine Ungerechtigkeit? Zumindest für Schwammgehirne des Zuschnitts heutiger Heiliger.

Was nebenher freilich zu wahrlich grotesken Vorgängen führte. Als Beispiel schildert Woods die Versuche des U.S. Forest Service (Forstverwaltung, würde man es hierzulande nennen, der in den USA offenbar auch die Feuerwehr untergeordnet ist), Nachwuchs zu finden. Denn es stellte sich ganz seltsamerweise heraus, daß weibliche Feuerwehrmänner eindeutig (gemäß Gender-Kriterien) unterrepräsentiert waren. Auch diese Ungerechtigkeit mußte beseitigt werden. Also schrieb das Forest Service expressis verbis die nächsten offenen Stellen eilfertig und gleich mit dem Hinweis aus, daß "nur unfähige Personen sich bewerben sollten."

Was wohl manchem denn doch zu weit ging, sodaß es später abgeschwächt wurde, nun verlautete, daß man "nur Personen, die die Job-Anfordungen nicht erfüllen" suche. Das klang doch entscheidend besser. Und ist noch sicherer menschlicher.

Die Clintonsche Offensive zur Beseitigung der Ungerechtigkeiten dieser Welt hatte leider aber einen schrecklichen Nachteil. Daß nämlich gerade höhere, gerade wichtige Leitungspositionen nicht mehr besetzt werden konnten.

Warum? Weil sich nicht genügend unqualifizierte Bewerber fanden.




*Diese Form der Ironie - sich selbst als "political incorrect" zu punzieren - ist wenigstens in den USA noch eine legitime Möglichkeit, Vernunft zu benennen.






*181016*

Freitag, 18. November 2016

Die Geschichte geht aber weiter

Die Sache kommt nicht zur Ruhe. Danisch.de bringt nächste Linien, die zu bemerkenswerten Tatsachen führen, die nur einen Nachteil haben: Sie wurden von den Leitmedien totgeschwiegen. In diesem Video aus den USA wird die Geschichte rekonstruiert. Denn es war bereits Ende der 1990er Jahre, daß Vanity Fair (also keineswegs eine unbedeutende Publikation) in einem siebenseitigen Artikel mit handfesten und ob der Klagsgefahr ganz sicher dreifach abgesicherten Beweisen darüber berichtet hatte, daß die amerikanischen Geheimdienste und auch das FBI in offiziellem Auftrag Kongressabgeordnete und Personen des öffentlichen Lebens in den USA mit "illegalen sexuellen Neigungen" überwacht und Tonnen von Material gesammelt hatte. 

Selbst amerikanische Botschaften (in Marokko, Thailand und der Türkei) warein darein involviert, amerikanische "Importants" mit Sexkontakten mit Minderjährigen zu versorgen. Teilweise wurden diese jungen Menschen sogar in die Staaten eingeflogen. Teilweise hatte man dazu sogar eigene Kinderpornoringe geschaffen. Teilweise Sexparties organisiert, auf denen dann Minderjährige auftauchten. Teilweise Abgeordnete bei Auslandsreisen mit "sexual favours" versorgt.

Aber der Grund dieser von der Clinton-Regierung betriebenen Überwachung - die Politiker beider Lager, also Demokraten wie Republikaner, umfaßte - war nicht, diese Personen einer Straftat zu überführen (wozu man in den USA anders als bei uns auch "anregen" darf) und ins Gefängnis zu bringen. Sämtliche Strafverfahren, so sich solche abzeichneten, wurden im Ansatz erstickt. In diese Straftaten involvierte Personen wurden auch schon mal aus dem Ausland zurückgeholt, wenn die dortige Justiz sich mit ihnen zu befassen begann.

Der Grund war einzig und alleine, sie zu kompromittieren, gefügig weil erpreßbar zu machen.

Vanity Fair wurde nie verklagt. Die Geschichte die sie gebracht haben ist hieb- und stichfest. Auch hier ist eine Verschwörungstheorie in Wahrheit der Bericht einer realen Verschwörung. Aber kein anderes Medium sprang auf diese Mediensensation auf, die die Dimension des Watergate-Skandals (auch er war ein Überwachungsskandal) bei weitem übertrifft.  Und das alleine schon könnte nachdenklich machen.  Im Video wird das damit begründet, daß die Medien selber viel zu sehr in diese Dinge involviert, ihre Vertreter selbst auf diese Sexparties gehen oder gegangen, in diese Gruppe der Wichtigen und Schönen zu fest eingebunden sind.* Die Medien sind schon viel zu sehr damit beschäftigt, jenes System, von dem sie leben, zu schützen und am Leben zu halten.

Man muß davon ausgehen, daß sich dieses Vorgehen nicht auf die USA beschränkte. Möglicherweise war der "Edathi-"Skandal im deutschen Bundestag bereits Teil dieser Vorgänge. Denn man muß wohl davon ausgehen, daß dieses Netzwerk aus Kinderpornographie und Erpressung seine Tentakel über die ganze Welt ausgebreitet hat.² An Berichten darüber, an Indizien mangelt es beileibe nicht. Schon lange gibt es Bücher, Dokumentarfilme oder investigative Berichte in Zeitungen, die ohne je geklagt worden zu sein kursieren, und wieder und wieder auf diese dunklen und gefährlichen Machenschaften hinweisen.

Aber immer noch scheint sich kein großes Medium für die Aufdeckung dieser Machenschaften zu interessieren, sodaß die investigative Arbeit nach wie vor Randexistenzen obliegt. Die mit ihren Mitteln halt versuchen, die Dinge ans Tageslicht zu bringen. Hier zeigt sich etwas sehr Wichtiges, das gerade in letzter Zeit immer offensichtlicher wird: Man hat die sogenannten "freien Medien" im Internet bei weitem überschätzt. Der Optimismus, mit dem sie vor zehn, fünfzehn jahren noch gesehen wurden - als wirkliche Parallelöffentlichkeit - war von derselben Fehleinschätzung des Rationalen (als Rationalismus) getragen wie er die Promotoren des Internets beflügelt hat. Beide Seiten waren und sind in dieselben Irrtümer hinsichtlich der Wirklichkeit des "Zweitwirklichen", der "Pseudologie" verfangen.

Die Medienkritik wird in der Praxis demonstriert

Wirkliche Relevanz für die Lebenswirklichkeit der Menschen kann das Internet (über ein sehr sehr selektives Arbeitsinstrument hinaus) gar nie erlangen, denn die Pferde der Realität werden von ganz anderen Kräften geritten, gehen in ganz andere Richtungen, als die "Internet-Realität" nur vorgibt, weil sie die Nomina, die Worte verwendet. Vielmehr besteht sogar die Gefahr, dieses Handeln in und an der Realität zugunsten eines Scheinhandelns im Internet abzuschwächen oder gar aufzugeben, weil man der Illusion erleigt, daß das Internet eben diese Relevanz für die menschliche Wirklichkeit hätte, die aber nur "Nominalwert" (damit Element der Schizoidität) ist.

Das ist ein Grund dafür, daß die realen gesellschaftlichen Entwicklungen wie ein D-Zug nach wie vor in die falsche Richtung rasen, während viele in den Salonwagen sitzen und meinen, sie hätten die Richtung geändert, weil sie am Bildschirm zu anderen Eergebnissen gekommen seien. Uns ist längst die Fähigkeit zum Handeln abhanden gekommen! Im Video wird sogar zugegeben, daß die Bevölkerung einer regelrechten "de-sensibilisation" unterliegt. Es kümmert schlicht niemanden mehr. Nur ist es lächerlich falsch zu glauben, man müsse oder könne diese Sensibilität für "moral issues" durch Appelle wieder aufrichten. Niemanden interessiert es noch, daß so manche Kongressabgeordnete pädophil sind.**

Und am allerbesten wissen es jene, die sich auf keine cleveren Internetstrategien verlassen, sondern sehr real, sehr handfest den wirklichen Menschen an den Leib rücken, um sie in die Hand zu kriegen. Sie nähren sogar den Mythos von der Macht des Internet, denn er setzt die Oppostion ungemein effektvoll außer Kraft. Während sie in Hemdsärmeln und kräftigen Schuhen, mit Schaufeln in den Händen, in aller Ruhe die wirklichen Landschaften bestimmen und auch dem Internet nach und nach die letzten Reste von Wirklichkeits- und Handlungsrelevanz austreiben.***

Das macht die aufgeregten Appelle in diesem Video fast armselig, und ähnelt dabei so vielem, das sich bei uns abspielt, gerade auf der Seite der Opposition, abspielt, die alle meinen, die Welt würde im Internet zu gestalten sein.










*Man verwendet hier übrigens den treffenden Begriff "corporated media". Für das sich im Deutschen vielleicht noch der Begriff der "gleichgeschalteten Medien" fände, der aber eine andere Konnotation hat. Für die Dinge der Gegenwart eignet sich offenbar das Amerikanische oft viel besser, um es begrifflich zu fassen.

²Wieder einmal sei auf eine Aussage von E. Michael Jones verwiesen, den der VdZ immer mehr für eine der bedeutendsten, geistig hellsten Intellektuellen der Gegenwart weltweit hält, von der es viel zu lernen gibt. Auch er freilich ein totaler Außenseiter. Jones weist darauf hin, daß diese Skandale (einschließlich der Mißbrauchsskandale in der Kirche, ja sie sind das eigentliche Ziel gewesen) nur Teil einer Gesamtstrategie ist. In der über die fast gewaltsam durchgedrückte "sexuelle Befreiung" die Sexualität aus dem kulturellen Gefüge der Persönlichkeit herausgelöst wurde. Damit aber sind die Menschen wehrlos geworden, und einmal ausgeliefert, einmal in diese "Freiheit" verschlungen, an deren Spitze (als Spitze der Auflösung aller Perösnlichkeitsfundamente) eben Pädophilie und die Genderagenda steht. Beide sind nicht zu trennen, beide richten sich gegen die einzige Kultursubstanz, die wir haben: Den Katholizismus, der im Kult als Quelle der Menschheit verankert ist. "Sexual Libaration" ist Teil eines "culture war", die Sex-Skandale sind Zeichen der Siege dieses Kulturkrieges.

**Wir schließen hier gleich die rhetorische Frage an: Und? Ist das so ganz falsch? Ist das nicht in ein insgesamt illusorisches System eingebettet, das an die "Verhaltens-Moral" glaubt, nicht an den Kult? Sündenlose Politiker werden wir nie finden, weil wir selbst doch voller Sünden sind. Es kann also gar kein Kriterium sein, Politiker zu reinen, vollkommenen Göttern machen zu wollen, Folge einer Säkularisierung des Göttlichen, die die wahre Bedeutung des Subjektivismus ist, in dem wir uns heute suhlen. Die Sicherheit des Guten liegt in den Beziehungen, im Amt, auf das sich jeder zu transzendieren hat: dem logos. Er alleine muß das Kriterium sein. Die rein subjektiven Anflüge soll sich jeder irgendwohin schieben ... Wir brauchen ganz sicher keine "moralischere" Politik, sondern eine Politik (und ein insgesamt öffentliches Leben) das sich am logos, an der Wahrheit orientiert. Die Welt muß zur Kirche in Christus werden, nur darum kann es gehen. Alles andere ist wie durch eine Mauer von ihr getrennt, sodaß sie nur - und zwar auch an den "weltlichen" Vorgängen - fehlgehen KANN. Und das ist ein Gestaltproblem, also eines der Kultgemeinschaft. Moralismus ist nicht mehr als der von vorneherein zum Scheitern verdammte Versuch, "es trotzdem hinzubringen".

***Das passiert etwa mit den sogenannten "hate speech"-Kampagnen, Kampagnen gegen "diskriminierende Sprache", "Verhetzungsparagraphen" etc. etc., einfach allem, woraus noch Handeln einen kleinen Rest von Realität gewinnen könnte.




*121116*




Dienstag, 8. November 2016

Es wird immer unglaublicher

Was Wikileaks nun über Hillary Clinton an die Öffentlichkeit gebracht hat, sprengt endgültig jede Dimension im amerikanischen Wahlkampf. Nun geht es nicht nur um Schriftstücke, sondern schon um Photos und Filme, die belegen sollen, daß beide in Verbrechen involviert waren oder sind, die den Wahlkampf für manche bereits zu einem Kampf gegen Satan und Satanismus machen. Denn das belegen diese photographischen Aufnahmen: Kinderpornographie, die bis zu satanischen Ritualen geht und auch die Tötung von Kindern einschließt. Belege, daß dies in den USA über ein Netzwerk einen kaum faßbaren Raum einnimmt, gibt es ja auch von anderer Seite reichlich, auch hier haben wir schon darüber berichtet.

Wenn diese nächsten Vorwürfe stimmen, die Wikileaks laut eigener Aussage NICHT von Russen oder anderen Mächten erhielt, sondern die ihnen entsetzte Kongressabgeordnete zugespielt haben, die um ihr Leben fürchten, kann einem nur noch angst und bang werden. 

Angeblich sind diese Filme angefertigt worden, um Material für Erpressungen zu schaffen und sich Politiker, darunter die Clintons, gefügig zu machen. Wieweit hinter diesen Veröffentlichungen pure Wahlkampfstrategie steckt, die dichte Nebel wirft, in denen irgendwie auch die Clintons vorkommen und somit in die Hauptvorwürfe mit hineinziehen, ohne daß sie direkt darein involviert wären, kann der VdZ nicht sagen. Denkbar ist auch das.

Kein Zweifel aber besteht darüber, welch erschreckend große Rolle Satanismus in der amerikanischen Elite bereits spielt. Das zeigt ein Artikel (mit vielen weiterführenden, belegenden Links) von William M. Briggs auf OnePeterFive. Wird Gott, wird die Wahrheit vom Thron gestoßen, setzt sich sofort ein Dämon drauf. Selbst wenn man nicht immer von bewußter Intention zum Satanismus sprechen wird können, so ist eine solche gar nicht notwendig, um Tor für dunkle Mächte zu sein und ihnen Präsenz in der Welt zu eröffnen.*

Ist das Gewissen, das Bewußtsein daß wir dem Sein immer als Schuldner gegenüberstehen, einmal zum Schweigen gebracht - und das passiert am raschesten, am sichersten durch die Körperlichkeit, also vor allem über die "sexuelle Befreiung", in der sich Geist und Leib trennen (sollen) und Körperlichkeit ohne (Sinnverankerung im) logos gesehen wird - treibt sich der Mensch selbst ins Nichts, um aus der Differenz heraus noch das Sein zu erfahren. In der Sexualität ist der Mensch am raschesten und nachhaltigsten unfrei, und damit dem Geist weil der Freiheit abgewandt.

Ins Bewußtsein steigt jedoch, was fehlt. Nur ist es dann ein Bild, eine andere Ebene der Identifikation, und dieser ist Gott entzogen weil wesensfremd. Der immer trockenere, rationalistischer in sich verhängte Verstand verbleibt auf der Ebene der Ideendeklination, der Ideologie, der Propaganda, und vor allem des Voluntarismus, denn dem Willen fehlt sein Wesen als "Gerichtetheit", es wird nur noch als reduzierter Kraftakt existent.**

Doch niemand weiß mehr um Gott als der Satan, also vermag er ihn auch am täuschendsten nachzuahmen. Deshalb steht Satanismus immer und ausnahmslos am Ende eines Weges entschränkter und darin gerechtfertigter Sexualität,*** denn der Eros ist die erste, ursprünglichste Kraft zur Welt und damit die erste Weiche der Erkenntnis. "Nun gingen den beiden die Augen auf und sie entdeckten, daß sie nackt waren." (Gen 3,7)





*In einem weiteren Artikel beschreibt Briggs die Entwicklung des amerikanischen Satanismus, der über den Gang durch die letzten Jahrzehnte heute neue Formen gefunden hat. Ja, der zum Synonym für den modernen Lifestyle der "Erfülltheit" geworden ist. Dem es gelungen ist, daß das Christentum als böse, lebensfeindlich und haßerfüllt gesehen wird. Während Satan selbst zur gottgleichen weil gottgewollten Idee (s. u. a. die Gnosis) wurde.

**Das macht das Verbrechen der Frühsexualisierung von Kindern deutlich, die noch ohne selbst die Kraft des Geistes entwickelt zu haben in eine unfreie Haltung "erzogen" werden, sich also später noch schwerer zur Freiheit (weil zum Geist) erheben können. Mit einer kaum zu überschätzenden Rolle der Musik dabei, die an Daseinsbefindlichkeiten gewöhnt (und andere fernhält) und unter Urteilskriterien stellt, die die Welt als Hölle sehen lassen, der nur durch Flucht ins Subjektive zu entkommen ist. Der andere wird endgültig zum Todfeind, sobald er diese hoch fragile Befindlichkeit stört.

***Aber mehr noch: Im Genderismus wird eben diese Trennung von Geist und Materie (Fleisch) zum Programm. Das macht ihn tatsächlich satanisch. Diese Nichtungsabsicht dem Menschen gegenüber hat sogar bereits eine eigene Vollzugsform gefunden, in der Sexualität endgültig aus jedem menschlichen Bezug herausgelöst, die Verfaßtheit des Menschen als Kulturwesen damit überhaupt verleugnet wird. Sie nennt sich "Ecosexuality".





*071116*

Samstag, 29. Oktober 2016

Da bleibt einem nur noch die Spucke weg

Ein ABC-News-Bericht aus 2010 - alles also lange vor dem derzeitigen Wahlkampf - über die schwindelerregenden Verquickungen von sowohl Bill als auch Hillary Clinton in die fragwürdigsten Machenschaften, hier alleine im Zusammenhang mit (nie realisierten) "Hilfsprojekten" nach dem Erdbeben. Hunderte Millionen, die aus Steuergeldern in private Taschen flossen. Man muß fast schon den Hut ziehen, sieht man die kaum zu fassende Unverfrorenheit, mit der gewisse Leute vorgehen. Dabei ist das Netz mit unwiderlegbaren Belegen und Zeugnissen für eine kriminelle Energie, die einen sprachlos macht.

Wobei wir über den unfaßlichen Irrsinn, der sich in Haiti rund um angebliche "Hilfsprojekte" abgespielt hat und immer noch abspielt noch gesondert berichten werden. Vorerst nur als Literaturhinweis "The Big Truck That Went By" von Jonathan M. Katz. Denn die Insel ist unter der "US-Hilfe" mit völlig chaotischer, ja aberwitzig sinnloser und kontraproduktiver internationaler Hilfe im Schlepptau zu einer US-Kolonie schlimmsten Zuschnitts geworden, wo ganz offen (weil sich niemand dafür interessiert) Konzerne und Privatpersonen ihre 'Taschen füllen. Von Wiederaufbau in Haiti kann aber keine Rede sein. Der Präsident von Haiti sagt selbst, daß unter maßgeblichem Wirken der Clintons keine 2 % der Gelder, die geflossen sind, überhaupt in Haiti angekommen sind. Das einzige was gestiegen ist ist ... der Drogentransfer von Haiti aus.

Man mag von Donald Trump halten was man will. Aber hier ernsthaft privaten Schelmereien und Ungustiösitäten - political incorrectness also! - gegen Hillary Clintons erwiesene Taten gegenwiegen zu wollen muß die Anfrage erlauben, ob man überhaupt noch weiß, wovon die Rede ist. Da geht es um völlig andere Dimensionen. Wenn Trump sagt, daß hinter den Clintons schwerkriminelle Energie steckt, dann gibt es dafür so handfeste Belege, daß man ihm nur zustimmen kann.

Der Leser möge sich dazu auch vor Augen halten, was in den USA gegen den früheren Präsidenten Bill Clinton schon zur Zeit seines Senatorenamts in Arkansas (und auch später, als Präsident) an die Oberfläche kam. Der Mann war - schon als Senator von Arkansas - nicht nur sexbesessen und ständiger Drogenkonsument, selbst in seinem Amtsbüro, oder ließ sich etwa die Frauen durch seine Leibwächter beschaffen und machte sie  mit Versprechungen für Regierungsanstellungen gefügig, die er dann auch tatsächlich vergab. Dutzendfach, hundertfach.

Rund um ihn gedieh vielmehr Drogenschmuggel, Morde, Erpressung, Korruption, Beweismittelvernichtung, Zeugenbeseitigung durch direkten Mord oder Rufmord, reihenweise "Selbstmorde" oder "tödliche Unfälle", Zerstörung von Existenzen, Geldwäsche, er selbst war ohnehin ein notorischer (und überführter) Lügner, betrieb schamlosen Mißbrauch von öffentlichen Geldern, betrieb Insidergschäfte unter Ausnützung politischer Information ... es ist buchstäblich haarsträubend!  Hillary war dabei keineswegs die armleidende Ehefrau, sondern sie hielt in alledem die Hintergrundfäden in der Hand. Es gab unzähliche Untersuchungen, zehntausende Seiten in Untersuchungsakten. Alles versiegte, meist auf seltsamsten Wegen, hartnäckige Beamte wurden ruiniert oder gleich aus dem Weg geräumt.

Clinton war jener Präsident, der permanent seine Macht mißbrauchte und dabei ausweitete. Er war jener Präsident, der um von seinen privaten Skandalen abzulenken sogar den Balkankrieg unter Umgehung der Gesetze vom Zaun brach.  Schon nur die Übersicht von Thomas E. Woods über seine Amtszeit ist eine Fahrt durchs Gruselkabinett.

Vizepräsident unter den beiden Präsidentschaften von Bill Clinton? Al Gore. Der später den Klimawandel erfand, der ihn zum Milliardär machte. Wen interessiert heute noch, daß sein oscar-gekrönter (!) Film "An Inconvenient Truth" ist eine einzige Aneinanderreihung von Falschaussagen ist.

Das WorldWideWeb ist voll mit Belegen. Aber das Netzwerk der Clintonschen Beziehungen - mit der Schaltzentrale und Anspielstation "Clinton Foundation" - ist so dicht und mächtig und korrumpiert, daß in den eng mit diesem Netzwerk verwobenen Leitmedien buchstäblich nichts durchkommt und alles niedergeschlagen wird und wurde. Trump sagt mit Recht einmal, daß nicht unterscheidbar ist, wo die Grenze zwischen Clintonschen Amtsgeschäften und der Clinton Foundation noch zu finden wäre. "The robbery of a state," nennt D'Souza die Tätigkeiten der Clintons. (Über historische Vorbilder bei den Florentiner Medicis wird der geneigte Leser im Dezember mehr lesen.)

Diese Welt steht uns in vollem Ausmaß erst noch bevor, denn an der zutiefst a-moralischen Charakterdisposition von Hillary Clinton - die, wie es aussieht, trotz aller skandalösen Enthüllungen, die bereits ans Tageslicht kamen, die Wahlen gewinnen wird - kann gar kein Zweifel bestehen. Da wird sogar so ein Schurrlschumpf wie Trump zur letzten Hoffnung, daß ihre Amtsübernahme verhindert werden  möge. Von der viele der Meinung sind, daß sie "Krieg", gar "Weltkrieg" bedeuten würde. Denn die Clintons kennen keine Grenzen.










*281016*