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Samstag, 2. Juli 2022

Was wiederholt sich da? (2)

Ist es da, das Gleiche?Ich erzähle diese Geschichte gewiß nicht zum ersten mal, freilich immer wieder mit neuen Aspekten, auf daß sie immer voller, runder, stimmiger, wahrer werde. Ich erzähle sie aber auch, weil ich das unbedingte Gefühl nciht los werde, daß sie mit dem, was heute passiert, enorm viel zu tun hat. Im Film "Berkeley in the Sixties" (unten ein Trailer) wird sie erzählt, und sie wird gezeigt in ihrem Beginnen, als es um "Freie Meinungsäußerung" geht. 

Hört man genau das nicht auch heute, spricht man mit vielen Menschen gerade jener Kreise, die nicht zufrieden sind, die ahnen, spüren, wissen, daß überall Lüge und Betrug herrscht? Mit "Gegnern", "Leugnern", mit "Nazis" und so weiter also. Und schreibe ich mir nicht seit langer Zeit die Finger wund, daß hier ein Scheinanliegen vorliegt? Und fällt nicht auf - erst vor kurzem habe ich wieder ein (Selbst-)Gespräch des ehem. KenFM angehört, und es war mir exemplrisch, weil auch er nun "ohne Anliegen" dasteht, und sich schpöne Thesen ausgedacht hat, warum er sich nun zürückziehen darf, weil ER NICHTS ERREICHT HAT. 

Freitag, 1. Juli 2022

Was wiederholt sich da? (1)

Es hat 1960 in Berkeley begonnen, und eine Dokumentation zeigt die Vorgänge, die ein neues Zeitalter eingeleitet haben: Aus der Angst der Jungen, sich gegen ein System zu wehren, das zunehmend zu Korruption und brutaler Manipulation übergegangen war, politisch-moralische Anliegen (anderer, die sie ernsthaft betrieben) übernahmen und als Ausreden für das Durchsetzen eigener Interessen benützten, wurde mit dem ersten massiven Einsatz von Polizeigewalt (aus heiterem Himmel, denn die aufgelöste Demonstration war weder eine Demonstration, noch gewaltsam) wurde die Entschlosenheit einer ganzen Generation, die zum Vorbild für alle nächsten Generationen wurde: 

Die Auflehnung gegen den Staat. Der in einem verlogenen, falschen und unglaublich menschenverachtenden Krieg in Vietnam eingetreten war, um angeblich Kulturkampf zu betreiben.

Freitag, 8. Oktober 2021

Bewußt in den Tod geschickt

Wann der sogenannte "Vietnam-Krieg" begonnen hat ist fließend. Man muß für den Beginn der militärischen Auseinandersetzungen in Südostasien die frühen 1950er Jahre ansetzen. Als das Kolonialreich Frankreichs, welches Land im gerade vergangenen Zweiten Weltkrieg zwar als "Siegermacht" installiert worden, das aber im Grunde eine geschlagene Nation war, an allen Ecken und Enden auseinanderzubrechen begann. 

In Afrika (Algerien, Marokko, Zentralafrika) ebenso wie im südostasiatischen "Französisch Indochina". Die Kämpfe an allen diesen Fronten überforderten das Land völlig. Überall waren unkoordinierte Befreiungsbewegungen entstanden, an deren Spitze sich locker die Kommunisten etablierten, die wenigstens Ordnung, vor allem aber Unterstützung durch den großen Bruder "Kommunismus" brachten. Zwar gab es die "Légion étrangère", ja es gab bis in die mittleren 1950er Jahre Einheiten mit über 5.000 ehemaligen Deutschen, SS-Soldaten, rekrutiert aus Männern in Gefangenenlagern nach 1945, die aufgrund ihrer Vergangenheit keine Chance im neuentstehenden Deutschland mehr sahen, aber Frankreich war den Auseinandersetzungen nicht mehr gewachsen. 

Freitag, 21. September 2018

Auch das ist keine Verschwörungstheorie (3)

Teil 3) Wichtige Nachbemerkungen




Der VdZ möchte nicht verhehlen, daß er mit nicht geringer Skepsis zur Kenntnis nimmt, daß in den letzten Jahren offenbar so viel so leicht "aufgedeckt" werden kann. Bei vielen dieser Aufdeckungspublikationen sieht er dazu eine immer wieder zu beobachtende Nähe zu sehr gewiß abstrusen Ideen und Ängsten und Theorien. Dies läßt ihn befürchten, daß wir es vielfach - und gerade im "Aufdeckungsbereich" - mit einer lediglich geänderten Strategie der psychologischen Kriegsführung zu tun haben. Die einfach nun offensiv mit diesen kursierenden Dingen umgeht, sie aufgreift, ja selbst ins Spiel bringt, und unterschiedslos mit unvernünftigen, recht klar falschen oder schlicht dummen Theorien und Widersprüchlichem zusammen mixt. 

Um so die eigentliche, fundamentale Kritik zu unterlaufen, deren Glaubwürdigkeit zu zerstören, und "die Bekämpfung von Eidechsenschwänzen" - also von leeren oder nebensächlichen Scheinproblemen - ins Spiel zu bringen. Die Kraft, Engagement und Aufmerksamkeit an Irrelevantes binden. Der Leser möge also auch bei diesem Film nicht aufhören, innerlich wachsam zu sein, und die ständige Anbindung ans "Ganze" nicht aufgeben. 

Ein Ganzes, das erst das wirkliche Problem der Gegenwart ist: Als Mitte einer Vernunft und eines Wissens um die Welt und ihre prinzipielle Verfaßtheit, die auch in den Reihen der "Zeitkritiker" meist völlig unzureichend ausgebildet ist. Wo aber die Vernunft nicht im logos gründet, in diesem Einen, auf das alles zulaufen muß, in dem alles weitere gründet (und damit auch in der entsprechenden Sittlichkeit) wird alles "Denken" zum bloßen Wortspiel, mit dem man in der Umgebung herumfuchtelt, das aber wie Gras im Wind verweht.

Ein großes Problem der Gegenwart ist, daß die Menschen - ihrer natürlichen hierarchischen Institutionen, ihres gesunden sozialen Aufbaus beraubt - meinen, mit Recht sogar meinen, daß Wahrheit durch "einzelne Richtigkeiten" ersetzbar oder repräsentiert wäre. Das ist ein schwerer Irrtum. Denn weit wesentlicher als "Richtigkeit" ist, Tatsachen in einen holistischen, im insgesamt stimmigen, in Eines zusammenlaufenden Zusammenhang einzuordnen. Ort, Ordnung ist das Problem! Nicht "Richtigkeit" in Details. Denn diese lassen sich als "wahr" erst beurteilen wenn sie in ein Insgesamt, einen logos, einen Gesamtsinn, eine Gesamtrichtung eingeordnet werden können. 

Viele meinen heute, daß sich Vertrauenswürdigkeit durch Richtigkeiten ergäbe. Aber das Wesentliche ist, ob sich diese Richtigkeiten durch eine wahre Gesamtsicht ausrichten. Was würde sonst "Kritik" am Einzelnen "informieren", wenn nicht deren Zusammenlaufen in ein insgesamt Wahres, Widerspruchsloses? Es gibt viele, die dies und das "richtig" sagen. Aber es ist meist völlig wertlos. Es führt buchstäblich zu NICHTS. 

Deshalb ist auch die gesamte "alternative" Netzkritik, die sogenannte "Alternativszene", die sich selbst so gerne als "Wahrheitsmedium" preist - wie auch sonst?! - mit größter Vorsicht zu genießen. Mehr als alles Wissen oder Empfinden, daß "etwas nicht stimmt" ist von Bedeutung, worin ist es verankert, was gibt das Licht für alle diese Kritik, die im Theaterspektakel der angeblichen "Auseinandersetzung" um Wahrheit besteht?  

Das Richtige ergibt noch kein Wahres! Im Gegenteil, es führt oft zum genau Falschen. Wer etwas "Richtiges" sagt, ist oft sogar der größte Lügner. Die Frage ist immer, woraus sich "richtig" definieren läßt. Und dieser Frage weichen die Menschen seit je aus! Der heutige Konflikt um "rechts und links" ist fast immer nicht mehr als ein lächerliches Scheingefecht. Wo sich die von hier wie die von dort Gefangenen duellieren.

Stattdessen laufen so viele jenen nach, die "etwas Richtiges" sagen. Und in Wahrheit das Eine, das Zusammenlaufende, aus dem sich alles sonst ergibt und ergeben muß, nicht kennen, sondern im tiefsten Grund entweder verwirrt oder sogar boshaft verwirrend sind. Weil sie sich selbst an die Stelle der Wahrheit setzen.

Adorno hatte ziemlich recht, wenn er sein Erstaunen darüber ausdrückt daß er entdeckte, welche hohe Integrationskraft das System [Kapitalismus] hat. Und sich [siehe 68er] beide Seiten eines Disputs - also auch die Kritik "an ihm selbst" - zunutze macht, indem es sie aktiv beherrscht.






*250818*

Donnerstag, 20. September 2018

Auch das ist keine Verschwörungstheorie (2)

Teil 2) Terror gegen das eigene Volk



Wie gesagt: Auch innen. Denn aus dieser Logik folgt unausweichlich, daß schließlich auch das eigene Volk als Feind gesehen wird. Und das ist die nächste Stufe gewesen, auf ihr stehen wir nun. Wenn die eigene Bevölkerung auch nicht zu offensichtlich mit denselben offensichtlichen Mitteln wie die Vietnamesen damals terrorisiert, drangsaliert und kontrolliert werden, so werden heute einfach andere Mittel angewendet. Um ideologisch unliebsame, den Zielen dieser Gruppen nicht kompatible Personen aus dem Weg zu räumen, bei gleichzeitiger Errichtung einer nützlichen, ideologiekonformen geistigen, intellektuellen, politischen, medialen Infrastruktur. Ohne den Faktor "Ideologie" gar zu hoch zu bewerten, denn gerade der CIA ist über die Jahre - und über das Geld - zu einer tief korrupten Institution geworden. Die aber weiterhin im Namen des amerikanischen Volkes auftritt!

Wobei wir das Wort von "nicht zu offensichtlich" auch gleich wieder zurücknehmen. Denn die Terrorangst, ja alle die verschiedenen anderen "existentbedrohenden" Ängste, wie Klima, Rußland, Islam erfüllt als Schlüssel zu jedem Mitteleinsatz exakt denselben Zweck, sind auf frappierende Weise deckungsgleich mit dem Phoenix Program UND sie sind sogar genau so offensichtlich, auch in den Mitteln. Die lediglich weiterentwickelt wurden, aber immer auf ein Ziel losgehen: Angst als wirksamste Waffe, um Menschen zu kontrollieren. Das Endergebnis ist letztlich dasselbe: Völker werden mit Angst terrorisiert, bewußt im Irrationalen gehalten.

Das unten angeschlossene Video arbeitet die Thematik recht umfänglich durch. So manches könnte einem freilich als "Verschwörungstheorie-nahe" erscheinen. Vielleicht. Nun, der VdZ sieht es eher so, daß die im Video angesprochenen zeitgemäßeren Mittel der Kriegsführung (auch gegen die eigene Bevölkerung) recht sicher, auch vielfach belegt angedacht und zumindest teilweise auch installiert sind oder versucht wurden. Ja er meint sogar, daß noch schlimmere Mittel - Drogen, LSD, geistige Zerstörung und Zerrüttung durch Desinformation, Pseudo-Wissenschaften, Versuche an Menschen, etc. etc. - gezielt eingesetzt werden und wurden.

Übrigens taucht bereits damals "Empfängnisverhütung" (und der daraus folgenden Abtreibung und Homosexualität) explizit als Waffe und Werkzeug zum Genozid auf, das über Entmoralisierung der Sexualität verankerbar ist, und effektiv jedes soziale Gefüge zerstört.

Dennoch wirken manche Mittel aus den Think Tanks der Geheimdienste und Militärs nicht ganz so einfach, wie sich das amerikanische Behavioristen (als Mechanisten und Materialisten - also ohne Grundlegung einer Moral außerhalb von Nützlichkeitskriterien) vorstellen. Viele werden auch völlig überschätzt, wie die Radioaktivität (sieht man von kurzzeitiger hoher Exposition ab) - das ist selbst bereits Frucht der Angst-Strategie als Kriegswaffe. Weshalb die Furcht davor meist weit übertrieben ist. Wir sollten uns also nicht paranoid machen lassen. Daß aber diese Mittel versucht und eingesetzt werden, daran hat der VdZ keine Zweifel. Das ist vielfach auch schon zugegeben und sehr gut belegt. Viele dieser Belege, viele persönliche Aussagen und Geständnisse sind auch in diesem Video erfaßt.





Morgen Teil 3) Wichtige Nachbemerkungen





*250818*

Mittwoch, 19. September 2018

Auch das ist keine Verschwörungstheorie (1)

Als der amerikanische Historiker Douglas Valentine 1990 sein Buch "The Phoenix Program" veröffentlichte, war er binnen kurzem auf der schwarzen Liste sämtlicher großer Verlagshäuser. Weitgehend (und offenbar konzertiert) ignoriert, verlieh ihm die einzige Rezension in der New York Times das Etikett "Verschwörungstheoretiker", mit dem man jeden Autor und vor allem Opponenten augenblicklich mundtot machen kann. Fortan war er als Historiker und Publizist erledigt. Nach einem Jahr war auch das Buch aus dem Handel verschwunden. Und lange vergessen, ehe es 2014 neu aufgelegt wurde. Es ist auch heute noch erhältlich

Denn mittlerweile gibt es waschkorbweise Quellen und Literatur, die sich mit dem "Phoenix Program" befaßt, und es ist offensichtlich, daß Valentine das Thema in seinem penibel recherchierten, durch zahlreiche Zeugenaussagen belegten Buch wahrheitsgemäß aufgedeckt hat. Es ist für uns deshalb von großem Interesse, weil es Rückschlüsse für heute zuläßt, die mancher wohl ahnt, aber noch kaum jemand wirklich in ihrer Dimension wahrnimmt: Es gibt Kräfte und Gruppierungen in den USA (wobei der VdZ diesen Begriff längst erweitert sieht: als Anglo-Amerika), die einen totalen, alle Lebensbereiche umfassenden und vor keinem Mittel zurückschreckenden Krieg gegen die Welt führen.

Worum geht oder ging es dabei? Im "Phoenix Program" versuchte der CIA ab 1967 in den Vietnam-Krieg einzugreifen. Und er tat es, indem er die intellektuelle, geistige, moralische und politische Infrastruktur des Landes zerstörte und sich völlig außerhalb aller Gesetze und Moral stellte. Denn dazu waren ihm alle Mittel recht, und zwar alle heißt, wirklich: alle. Die Schätzungen der Todesopfer reichen von 20.000 (zugegeben) und 40.000 (nicht zugegeben), wie die vietnamesische Regierung erklärte. Der Kollateralschaden - ein schwer traumatisiertes, gezielt terrorisiertes, jeder politischen, und intellektuellen Infrastruktur beraubtes Volk - ist gar nicht zu beziffern. 

Mit bis zu 1.800 Agenten und Kollaborateuren wurde ein System des Terrors und der beständigen Lebensangst über Südvietnam verhängt. Vorgeblich, um so die materielle, vor allem aber die ideologische Basis für den Feind, den Vietcong, zu zerstören und das "Heilige Ziel - Kampf gegen den Kommunismus!" - anzustreben. So manchem dämmerte es freilich, daß man genau damit den Boden für die Sympathie der Menschen mit dem Vietcong als einziger Befreiung vom amerikanischen Terror aufbereitete.

Denn da war auch jeder, der sich der amerikanischen Ideologie des "Kalten Krieges" nicht unterwarf, unter dem auch Vietnam subsummiert wurde, der also selbständig dachte, ein Todfeind. Zumindest ein potentieller Todfeind, den es zu eliminieren galt. Folter, Todeslisten, die laufend abgearbeitet wurden (erstmals voll computerisiert, übrigens), Tod und Zerstörung über zivile Dörfer und ganze Landschaften waren die Mittel. Um die "Waffe Drogen" nicht zu vergessen, über die sich der CIA seit langem maßgeblich finanziert, was ihn zusätzlich von jeder politischen Kontrolle praktisch unabhängig macht.* Aber auch vor der Beseitigung mißliebiger, andersdenkender Amerikaner schreckte dieses System nicht zurück.

Niemand ist für diese schweren Verbrechen, die vom CIA organisiert in Vietnam begangen wurden, jemals zur Verantwortung gezogen worden. Vielmehr wurde alles vertuscht und die geheimen Akten bis heute nicht freigegeben. Das ist aber nur ein Teil der Frage. Denn viel bedeutender ist, daß man aus diesem Phoenix Program für Vietnam erkennen muß, daß die USA (und CIA, NSA, militärische Geheimdienste, wobei Valentine die CIA in einem weiteren Buch als "Organisierte Verbrechervereinigung" bezeichnet) diese Vorgangsweise bis heute pflegen. Und DAS enthebt die Vereinigten Staaten tatsächlich jeden Rechts, sich außenpolitisch als "Moralinstitution der Welt" aufzuspielen - nicht wegen vergangener Fehler, sondern weil eben dieselbe wie in Vietnam angewandte Unmoral und Lüge bis heute Merkmal ihrer Politik (innen wie außen) ist.


Morgen Teil 2) Terror gegen das eigene Volk


*So nebenbei: Wie Eugen Kogon in seinem Buch über die SS zeigt, hat sich auch die SS über die KZs selbst finanziert. Die Konzentrationslager, der Terror waren für die SS - als Staat im Staat, der keiner politischen Kontrolle unterlag - sogar das Hauptfinanzierungsmittel. Parallelen zum CIA sind nicht nur nicht zufällig, sondern hängen mit der Problematik zusammen, daß sich die USA nach 1945 des "Know How" wie auch des (aus diesem Grund straffrei gestellten, zu tausenden in die USA geholten) Personals von Gestapo und SS bediente, um in den Kalten Krieg einzusteigen.





*250818*