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| Kevin McDonald |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 20. September 2022
Paradoxa der menschlichen Freiheit
Samstag, 22. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (2)
Teil 2) Wenn ein Sündenbock zum Sündenbock wird (Teil 1 am 14. Mai 2021)
Freitag, 14. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (1)
Es ist ein wenig seltsam, daß über weite Strecken dieselben Kräfte, die für sexuelle Befreiung eintreten, die Pornographie ablehnen. Und nicht nur das, diese Ablehnung trägt teilweise bereits aggressive Züge. Ganz so, als würden alle Schranken, hier den Archetyp eines Sündenbocks zu konstituieren, zunehmend fallen. Sodaß sich (ähnlich wie in der #metoo-Bewegung) ganz andere, elementarere und vor allem komplexere Dinge zu einer Ersatzabführung bündeln. In die hinein dann der Wille (zusätzlich aus dem Verstand genährt) Energie lenkt.
So wird die Ablehnung der Pornographie sogar zu einer Art Gleitmittel, zu einem nächsten Trojanischen Pferd, um im Kampf gegen dieses "na wohl auch von Ihnen abgelehnte Zeug!" auch die Zustimmung zu Totalitarismen einzuholen. Denn wenn schon nicht beim Klima, wenn schon nicht bei Corona, dann ist doch wenigstens bei der Pornographie gerechtfertigt, das Verhalten der Menschen bis zum Gang auf die Toilette zu regeln. NICHT WAHR?
Eben. Nicht wahr.*
Sonntag, 9. Mai 2021
Neulich vor einem Jahr (3)
Teil 3) Kapitalismus wird oligarchisch wie der Kommunismus
Samstag, 8. Mai 2021
Neulich vor einem Jahr (2)
Teil 2) Ein gemeinsamer Feind - die bürgerliche Ordnung
Freitag, 7. Mai 2021
Neulich vor einem Jahr (1)
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| QR Schießt Reiche tot |
Mittwoch, 21. April 2021
Gedankensplitter (1153)
Ist das Selbstgefühl der "Gleichheit" nicht immer ein Gefühl der Überhebung? Der Überlegenheit über den anderen? Weil Gleichheit auch heißt, daß alles jederzeit beurteilt werden kann, das vom anderen her "übersteigt"? Also habe ich die Regulationshoheit über eine Beziehung. Gleichheit kann - wenn - bestenfalls ein nebensächliches Produkt sein, das sich gar nie feststellen oder gar fühlen läßt. Vom eigenen Duktus her kann eine Beziehung zu jemandem und sogar zu etwas immer nur eines sein: DEMUT. Die dem Begegnenden angebotene Seite der Unterlegenheit. Mit dem Risiko, daß zugestochen wird.
Freitag, 12. März 2021
Warum die Ehe bereits unmöglich geworden ist (2)
Teil 2) Es gibt sie sehr wohl, die Kollektivschuld. Und hier sehen wir sie.
Das Scheitern von Ehen und "Paarschaften", egal in welcher Form (und auch und bereits in der Entstehungsphase, ja dort besonders perfide) in der Gegenwart ist somit nicht auf das Unvermögen der Individuen zurückzuführen. Vielmehr erleben sie, erleben wir die Auswirkungen einer Bedingung des Atmens, des Lebens.
*Nicht der "Familie"! Der Begriff ist dazu zu indifferent, und auch für Kreise des männlichen Reichs-Bereiches verwendbar und verwendet, die viel zu eng sind. Wie die "Kleinfamilie", oder gar irgendwelche Formen von Zusammenleben, die nicht einmal auf der Ehe beruhen.
²Persönlichkeit heißt NICHT, daß alles fertig ausgebildet ist, was einem Menschen entspricht, sondern es heißt zuerst, daß der Mensch seine Anbindungen kennt und anstrebt, die sich erst verwirklichen sollen. Weil in diesem Gesollten sein Ich steckt, in diesem Du also. Auf welches hin er sich transzendieren muß. Was wiederum heißt: Von welchem her er sein "Das bist Du!" erhält und (im gesündesten Fall ganz selbstverständlich) annimmt.
**Wir erwähnen hier "Mutterschaft", aber wir tun dies keineswegs als einzige Berufung oder Möglichkeit für die Frau, und nicht einmal für die "höchste". Nicht zumindest, wenn darunter leibliche Nachkommenschaft gemeint ist. Mutterschaft gehört zwar zum Wesen der Frau, und ist deren erste Ausrichtung (logos; Sinn), aber es gibt verschiedene Ebenen dieser Ausformung, Samen aufzunehmen und zu nähren, zu hegen, zu pflegen, großzuziehen ... und zu entlassen.
***Gerade in der Fastenzeit wäre uns die Möglichkeit gegeben, über die Läuterung durch Verzicht und Buße auch unsere Sinne zu reinigen, im wahrsten Sinn. Dann kämen wir vielleicht aber wieder in einen Zustand, in dem uns bewußt wird, wie irrwitzig, dekadent und abstoßend die Gegenwarts"kultur" bereits ist. Der Leser möge doch einfach einmal die Musik der Jugend und deren Visualisierung, also deren gestalthafte Bedeutung anschauen.
Donnerstag, 11. März 2021
Warum die Ehe bereits unmöglich geworden ist (1)
Die Frau ist bereits bindungsunfähig geworden. Aber nicht aus "eigener Schuld". Doch ist damit die Bindung überhaupt als anthropologische Bedingung des Menschwerdens eliminiert. Und damit ist das Menschwerden, das ein Zueinander von Mann und Frau ist, ausgeschlossen.

